
Ihre Meinung zu Fall Skripal: Welche Maßnahmen sind noch denkbar?
Es ist Politik im Krisenmodus: Nach dem Attentat auf den Ex-Spion Skripal wollen mehrere Staaten russische Diplomaten ausweisen. Welche Strafmaßnahmen könnten noch folgen?
Es ist Politik im Krisenmodus: Nach dem Attentat auf den Ex-Spion Skripal wollen mehrere Staaten russische Diplomaten ausweisen. Welche Strafmaßnahmen könnten noch folgen?
Mehr als 20 Staaten wollen russische Diplomaten ausweisen. Dieses diplomatische Instrument soll Unmut ausdrücken. Aber es ist eine schwache Maßnahme - und zeigt die Risse in der EU. Von Andreas Meyer-Feist.
Die Staats- und Regierungschefs der EU vermuten, dass Russland hinter dem Giftanschlag von Salisbury steckt. Als Reaktion rufen sie den EU-Botschafter in Moskau zu Konsultationen zurück. Von Kai Küstner.
Im Umgang mit Moskau sollte der Westen nicht einknicken, meint Osteuropa-Experte Meister im tagesschau.de-Interview. Deutschland müsse sich schützen, auch militärisch, um von Russland ernst genommen zu werden.
Die Zustimmung für Putin war ohnehin hoch. Dennoch wurde bei der Wahl nichts dem Zufall überlassen - auch Manipulationen soll es gegeben haben. Am Ende bekam der Präsident 76,67 Prozent der Stimmen. Von S. Stöber.
Russlands Wirtschaft stagniert, die Lebensbedingungen verbessern sich nicht mehr - dennoch ist Präsident Putin populär. Weil er auf militärische Stärke setzt, sagt Politologe Oreschkin im Interview.
Staat und Wirtschaft werden in Russland von früheren KGB-Mitgliedern geprägt, so die Publizistin und Politologin Albats im ARD-Interview. Deren Vorstellung von Gut und Böse präge auch die Politik Putins.
Nach dem Anschlag auf den Ex-Spion Skripal weist Russland jede Mitschuld zurück und macht sich über die Affäre lustig. Zunächst hatte Moskau Hilfe angeboten, nun stellt man Bedingungen. Von Patrick Gensing.
Im Fall Skripal sind bislang nur wenig Fakten bekannt. Dafür gibt es viele Indizien und Vorwürfe. Antworten auf die wichtigsten Fragen im Überblick.
Sergej Skripal war russischer Geheimdienstoffizier, spionierte aber für den britischen Geheimdienst. Dafür wurde er in Moskau verurteilt, kam aber frei und ging nach England.