Annalena Baerbock bei ihrer Nachtzugankunft in Kiew

Ihre Meinung zu Baerbock in Kiew: Zweiter Besuch seit Kriegsbeginn

Unangekündigter Besuch in der Ukraine: Bundesaußenministerin Baerbock sagte bei der Ankunft dem Land Beistand zu - so lange dieser nötig sei. Das Kalkül des Kreml werde nicht aufgehen. Von Kai Küstner.

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309 Kommentare

Kommentare

Supafri
Unterstützung eigene Bevölkerung

Hoffentlich unterstützt Sie Ihre eigene Bevölkerung auch solange. Aber hier können dann einkommensschwache entscheiden warme Wohnung oder Nahrung. Willkommen in der neuen Welt. Gazprom macht Rekordgewinne und hier gehen die Lichter aus. Aber Waschlappen und Teelichter werden die neue Realität.

sonnenbogen
Hmmm....

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....

Hanne57
Symbolpolitik oder echte Diplomatie

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.

Zufriedener Optimist
Ich fühle mich durch Frau Baerbock gut vertreten

Nicht die üblichen Opportunisten… daher fühle ich mich auch von Herrn Habeck gut vertreten, obwohl ich Sie nicht gewählt hatte, aber vielleicht werde. Die die hier gleich wieder Ihr eigenes Versagen zur Schau stellen und daher den Massenmörder aus Moskau unterstützen, sollten sich fragen ob Sie morgens noch in den Spiegel schauen können! Ja, ich werde im Winter einen Pulli in der Wohnung anziehen oder einen kuschligen Fleece - Strom spare ich schon immer aus Umweltgründen… was solls. Weniger Fleisch ist gesünder… es geht mir immer noch viel besser als den armen Menschen in der Ukraine!

Nettie
„Das Kalkül des Kreml werde nicht aufgehen“

Und darf es auch nicht.

Außenministerin Baerbock: "Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können", erklärte Baerbock. Man werde dem Land beistehen, "so lange es nötig ist - mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung"

Heißt im Klartext: Mit allen Mitteln, die nötig sind um zu verhindern, dass sich das Recht des Stärkeren durchsetzt und an die Stelle der allgemeinen Menschenrechte tritt. Das ist auch das einzig Richtige.

Olivia59
Déjà vu

Wiederholte Besuche können nicht schaden doch wäre es erfreulich nicht immer die genau selbe Rhetorik zu verwenden. All die Aussagen im Artikel hat man genau so schon viel zu oft gehört, so das sie zum Mantra werden und man sich fragt ob die Selbstzweifel so gross sind, das es dieser Beschwörungen bedarf.

MehrheitsBürger
Moralische Unterstützung ist gut, aber die materielle wichtiger

 

Jede Unterstützung der europäsichen Demokratien ist jetzt wichtig. Gut, wenn die deutsche Außenministerin jetzt moralische Unterstützung signalisiert. Ebenso wie es ein starkes Zeichen der  neuen Premierministerin Liz Truss war, sofort nach Amtsbeginn Kontakt mit dem ukrainischen Präsidenten aufzunehmen.

 

Was aber noch wichtiger ist, sind militärische und zivile Hilfen für das bedrängte Land, um sich gegen den Angriffskrieg wehren und die eigenen Menschen versorgen zu können.

 

McColla
Danke Frau Baerbock

Eine Außenministerin, die dieses Land in dieser schweren Situation dringend braucht.

Ihr Aussagen treffen den Kern. Genau das ist der russische Plan. Und in diesem hybriden Krieg wird es auch hier in diesem Thread wieder genügend Beispiele für Frau Baerbocks Aussage geben. 

MehrheitsBürger
Der breite Widerstand der ukrainischen Bevölkerung gegen die

 

russischen Besatzer ist alleine daran ablesbar, dass der militärische Zwerg Ukraine der größten Landarmee Europas widerstehen und sie mit Gegenoffensiven unter Druck setzen kann. Die Russen, die mit 80 % ihrer Landarmee in der Ukraine operieren, haben sich blamiert, auch wenn ihre materielle Übermacht sie vor dem Zusammenbruch schützt.

 

Die Menschen der Ukraine wollen die Besatzer aus ihrem Land haben, so wie nach dem Ende des Kalten Krieges alle Völker Ost-Europas die Zwangsherrschaft der Russen loswerden wollten.

 

Das kann die Außenministerin aus der Ukraine mitnehmen.

 

Nachfragerin
Baerbocks Krieg

"Man werde dem Land beistehen, 'so lange es nötig ist - mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung', versprach die Ministerin bei ihrer Ankunft."

Was die Waffenlieferungen in Kriegsgebiete betrifft, galt bis vor wenigen Monaten der Grundsatz, dass man so etwas - zumindest offiziell - unterbindet. Leider ist die Erkenntnis, dass mehr Waffen zu mehr Toten führen, einer Außenpolitik gewichen, in der transatlantische Interessen über allem anderen stehen.

Dann ist da noch das Geld, was Frau Baerbock so bereitwillig verspricht. Wer bezahlt wofür? Und wie will Frau Baerbock sicherstellen, dass diese Gelder nicht in irgendwelchen Kanälen versickert? Das Korruptionsproblem der Ukraine besteht nach wie vor. (Selbiges gilt übrigens auch für gelieferte Waffen.)

Die humanitäre Hilfe ist uneingeschränkt zu unterstützen. Hier stellt sich nur die Frage, warum sich dieses lobenswerte Engagement auf die Ukraine beschränkt.

rjbhome
wahrscheinlich

ich denke, dass mit der langfristigen Unterstützung des Westens,  bei ca. 18facher Investition in Rüstung gegenüber Russland das Ergebnis ded US Krieged klar sein sollte. Beiträge tributpflichtiger Vasallen helfen dabei .  

Nur, was bringt das alles, wenn die Lebensbedingungen auf der Erde schon bald aufgrund der rücksichtslosen Ausbeutung durch das Kapital ruiniert werden

McColla
@08:35 Uhr von Hanne57

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.



Genau, für sie am besten noch live auf RTL in der Panoramaperspektive an Putins Tischlein.

Sie wissen offensichtlich nicht was Diplomatie ist und wie diese vonstatten geht und sie unterschlagen (ich vermute nicht unbewusst), wer hier den perfiden und mörderischen Krieg gegen ein freies Land angefangen hat und keinerlei Gesprächsbereitschaft zeigt.

sonnenbogen
@08:40 Uhr von Nettie

Und darf es auch nicht.

Außenministerin Baerbock: "Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können", erklärte Baerbock. Man werde dem Land beistehen, "so lange es nötig ist - mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung"

Heißt im Klartext: Mit allen Mitteln, die nötig sind um zu verhindern, dass sich das Recht des Stärkeren durchsetzt und an die Stelle der allgemeinen Menschenrechte tritt. Das ist auch das einzig Richtige.

Also was denn nun? Wir bekaempfen den Staekeren, der nicht gewinnen darf.... wie soll das aber passieren? Oder meinen wir das wir die staerkeren sind, und damit dann im Unrecht?

vriegel
Russische Front kollabiert gerade.

Das beeindruckende daran ist, dass es „just in time“ umgesetzt wurde für das Treffen in Rammstein. Ein totaler Zusammenbruch der russischen Verteidigung im Osten von Kharkiv. 

 

Auch mit Hilfe der Panzerhaubitzen aus Deutschland. Die sind wichtig um schnell Artillerie nachrücken zu können in die eroberten Gebiete, so dass die russischen Soldaten weiter vorne auch angegriffen und vertrieben werden können. 

 

Ob Baerbocks Besuch damit zusammen hängt weiß ich natürlich nicht. 

 

Aber die Freude ist natürlich groß in der Ukraine und auf der ganzen Welt. 

 

und nebenbei bemerkt: die Sanktionen leisten ganze Arbeit. Auch in Russland selbst stehen große Teile der Industrie vor dem Kollaps. 

MehrheitsBürger
Die Toten und die Flüchtenden erzählen von der Schuld

 

Putins, der diesen Krieg mit seiner pseudo-historischen Fehlbildung für das Hirngespinst eines Groß-Russland führt. Wie viele Menschen sollen diesem Cäsaren-Wahn noch zum Opfer fallen ?

 

Die UN berichtet mit Stand vom 5. September über die zivilen Opfer

Getötet                               

Erwachsene…..5.346

Kinder……………….372

Verletzt

Erwachsene…..7.564

Kinder………………..635

 

Quelle:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1297855/umfrage/anzahl-

der-zivilen-opfer-durch-ukraine-krieg/

 

Dabei ist klar, dass diese verbürgten Zahlen nur ein Bruchteil der tatsächlichen Opfer aufführen.

Hinzu kommen 12,3 Millionen Menschen, die gemäß UNHCR vor dem Krieg geflohen sind.

 

Das alles sind die Fakten, welche für Baerbock ein Indikator sein sollten, wo Hilfe ansetzen muss.

 

Möbius
@08:35 Uhr von Hanne57

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.



 

Frau Baerbock ist ja auch nicht in diplomatischem Auftrag in Kiew. Es wird auch nicht gesagt, welchen Zweck dieser Besuch unmittelbar nach dem Treffen der militärischen Anti-Russland Koalition in Ramstein hat. 

Sternenkind
Nun ja

Bringt frische Milliarden. Unser Steuergeld. Das nennt sich bedingungslose Vollfinanzierung

Anderes1961
@08:35 Uhr von Hanne57

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.

 

Das würde voraussetzen, daß Zar Wladimir überhaupt verhandeln wollen würde. Und da er das nicht will, sondern die Ukraine, was er ja inzwischen selbst mehrfach bekundet hat, kann sich Frau Baerbock den Umweg über Moskau getrost sparen.

McColla
@08:33 Uhr von sonnenbogen

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....



Arrogant und anmaßend sind nur Sie in diesem Fall.

Um zu wissen, was Putin glaubt und tut, muss man kein Hellseher sein. Die Augen und Ohren zu öffnen reicht da schon. Es ist nicht so, dass die Geschichte der Menschheit sowas nicht schon erlebt habe. Man glaubte sich nur sicher, dass niemand mehr so rückständig und größenwahnsinnig sein könnte im Jahr 2022.

Man hat wohl aber nicht eingerechnet, dass der diktatorische Kommunismus die Entwicklung von Gesellschaften und Individuen zur Modern hin über Jahrzehnte eingefroren und dazu noch abgestumpft hat.

 

Nur hat diese absurde Art zu Denken und zu Leben keine Chance gegen eine freie Welt. Und genau das werden wir erleben.

vriegel
@08:33 Uhr sonnenbogen - das gute Ende kommt schon :-)

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....

 

Die russische Front bricht doch gerade an vielen Stellen zusammen. Die Ukraine hat die Russen überall überrannt. Es gibt Berichte wonach man so viele Gefangene gemacht hat, dass sich das zu einem logistischen Problem ausweiten könnte :-)

 

In der Gegend um Isyum sitzen an die 20.000 Russen in der Falle ohne Nachschub. 

 

Und in Kherson, westlich des Dnepers sieht es ganz ähnlich aus. Viele russische Verbände fliehen oder weigern sich weiter zu kämpfen. 

 

sehr gute Tage für die Ukraine. 

 

 

Bender Rodriguez

Da hätte ein Telefonat gereicht . Aber Grün fliegt wohl gerne..

Weniger Reisen, mehr liefern. 

Und dann mal Freund habeck fragen, warum wir  uns zwischen frieren oder helfen entscheiden müssen.  Man kann es nämlich auch bezahlbar warm haben UND helfen.

.

Putin kommt mit seinem Quatsch ca 60-70 Jahre zu spät.  Damals hätte er Europa noch spalten können.  Schon der erste Kriegstreiber, Napoleon, hat nur eine riesige Allianz gegen ihn erreichen können. 

 

Olivia59
@08:33 Uhr von sonnenbogen

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....

 

Putin hat tatsächlich mindestens einmal eine Stellungnahme abgegeben, nach der die westlichen Gesellschaften sinngemäss viel sensibler auf wirtschaftliche Einschläge reagieren. In Relation zu den Russen, die durch multiple gesellschaftliche historische Verwerfungen enorm leidgeprüft sind, mag das eine schlichte faktische Beobachtung sein.

Strategie? Das man sich gegenseitig schädigen will sollten wir mit unserer Sanktionspolitik doch am besten wissen.

Krid01
Mit Verlaub

Unsere Außenministerin kann fahren wohin sie will und erzählen was sie will - wir sind ein freies Land. Allerdings ist die Bereitschaft für die Ukraine zu verarmen weder eine Bürgerpflicht, noch kann mir die Bundesregierung Solidarität befehlen. Auch Frage ich mich - seit wann ist Deutschland im Krieg? Weil ohne Krieg kann es auch keine Kriegsmüdigkeit geben. Ich halte also fest - in meinem Namen spricht sie nicht. 

vriegel
@08:35 Uhr Hanne57 - Ukraine „beendet“ den Krieg gerade

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.

 

Zumindest für große Teile der russischen Invasionsarmee. :-)

 

Niemand wird im Angesicht solcher ukrainischen Siege nach Moskau reisen zum verhandeln. 

 

höchstens um Putin und seine Vasallen zu verhaften und nach Den Haag zu bringen…

Möbius
@08:40 Uhr von Nettie

Und darf es auch nicht.

Außenministerin Baerbock: "Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können", erklärte Baerbock. Man werde dem Land beistehen, "so lange es nötig ist - mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung"



 

Das wäre kein neuer Stand. Ausserdem hätte sie nicht persönlich fahren müssen. Es ist ja auch bezeichnend das man zB nicht Lambrecht geschickt hat. Warum Deutschland (noch) keine Kampfpanzer schickt, hat einen guten Grund über den öffentlich nicht gesprochen wird. Ich bin gespannt ob die USA und GB bald Panzer schicken und wie sich dann die Debatte in Deutschland entwickelt. 

 

Koray

Sie ist weiterhin die Marionette des größten kriegstreiberischen Staates. Der wird sein dreckiges Fracking Gas los, welches mit Schiffen über die halbe Welt hergebracht wird und wir zahlen die teure Rechnung. Ganz großes Kino. 

MehrheitsBürger
@ 08:35 Uhr von Hanne57 --- Die Realität verschlafen ?

 

"Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt"

 

Haben Sie die Realität verschlafen ? Bereits unmittelbar vor Putins Angriffskrieg gab es Dutzende diplomatische Initiativen, um Putin zum Friedenhalten zu bewegen. Sie haben nicht gefruchtet, Putin hat die Ukraine überfallen.

 

Seitdem gab es weitere Dutzende Versuche durch Gespräche und Besuche bei Putin, um auf ein Ende seines Angriffskrieges hinzuwirken.

 

Putin und Lawrow haben dabei immer deutlich gemacht, dass sie über nichts außer der  Kapitulation der Ukraine verhandeln wollen. Soviel zur diplomatischen Initiative.

 

harry_up
@08:31 Uhr von Supafri

Hoffentlich unterstützt Sie Ihre eigene Bevölkerung auch solange. Aber hier können dann einkommensschwache entscheiden warme Wohnung oder Nahrung. Willkommen in der neuen Welt. Gazprom macht Rekordgewinne und hier gehen die Lichter aus. Aber Waschlappen und Teelichter werden die neue Realität.

 

 

Auch die Jammerlappen...

McColla
@08:46 Uhr von MehrheitsBürger

 

russischen Besatzer ist alleine daran ablesbar, dass der militärische Zwerg Ukraine der größten Landarmee Europas widerstehen und sie mit Gegenoffensiven unter Druck setzen kann. Die Russen, die mit 80 % ihrer Landarmee in der Ukraine operieren, haben sich blamiert, auch wenn ihre materielle Übermacht sie vor dem Zusammenbruch schützt.

 

So ist es. Und Russland wäre mit seiner veralteten (entsprechend des Weltbildes des Regimes) Ausrüstung militärisches Fallobst für die Nato, wenn sie sich nicht an Ihre Atomraketen krallen würden.

So muss es eben leider langsam und taktisch sowie mit stetigen Waffenlieferungen mürbe gemacht werden, bis der letzte Verwirrte im Kreml merkt, dass man selbst gegen einen zahlenmäßig weit unterlegenen Gegner ebenfalls keine Chance hat. Das Schicksal der Inkompetenz eben.

 

Dieses Land ist in nicht allzu langer Zeit wieder dort, wo es vor 30 Jahren war. Großartige Leistung Zarchen Vladimir.

Krid01
@08:36 Uhr von Zufriedener Optimist

Nicht die üblichen Opportunisten… daher fühle ich mich auch von Herrn Habeck gut vertreten, obwohl ich Sie nicht gewählt hatte, aber vielleicht werde. Die die hier gleich wieder Ihr eigenes Versagen zur Schau stellen und daher den Massenmörder aus Moskau unterstützen, sollten sich fragen ob Sie morgens noch in den Spiegel schauen können! Ja, ich werde im Winter einen Pulli in der Wohnung anziehen oder einen kuschligen Fleece - Strom spare ich schon immer aus Umweltgründen… was solls. Weniger Fleisch ist gesünder… es geht mir immer noch viel besser als den armen Menschen in der Ukraine!

Alles falsch. Weder befinden wir uns im Krieg, noch hat Putin den Wirtschaftskrieg begonnen. Und mir sind Putin und Selensky gleichermaßen egal - das ist nicht unser Krieg. Und das schönste daran - ich darf das so sehen, Selbstverstümmelung für die Ukraine ist keine Bürgerpflicht.

Nachfragerin
@Zufriedener Optimist - Pullover beenden keine Kriege

 @08:36 Uhr von Zufriedener Optimist:

"Die [Opportunisten] die hier gleich wieder Ihr eigenes Versagen zur Schau stellen und daher den Massenmörder aus Moskau unterstützen [...]"

Ich kann mich an keinen einzigen Kommentar erinnern, in dem Putin für seinen Krieg gelobt oder eine Unterstützung Russlands gefordert wurde.

Ich werte es allerdings auch nicht als Unterstützung Putins, wenn man von der transatlantischen Linie abweicht.

"Ja, ich werde im Winter einen Pulli in der Wohnung anziehen oder einen kuschligen Fleece - Strom spare ich schon immer aus Umweltgründen… was solls. Weniger Fleisch ist gesünder… es geht mir immer noch viel besser als den armen Menschen in der Ukraine!"

Das ist sehr gut und wirklich vorbildlich.

Nur leider geht es hier nicht um Klimaschutz, sondern um einen Krieg, der sich nicht mit warmer Kleidung und Fleischverzicht beenden lässt. Dafür braucht es Diplomatie - eine Diplomatie, zu der unsere Außenministerin nicht fähig ist.

Krid01
@08:40 Uhr von Nettie

Und darf es auch nicht.

Außenministerin Baerbock: "Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können", erklärte Baerbock. Man werde dem Land beistehen, "so lange es nötig ist - mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung"

Heißt im Klartext: Mit allen Mitteln, die nötig sind um zu verhindern, dass sich das Recht des Stärkeren durchsetzt und an die Stelle der allgemeinen Menschenrechte tritt. Das ist auch das einzig Richtige.

Schade nur - die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland will Frieden und keine Kriegstreiberei der Bundesregierung.

fathaland slim
@08:35 Uhr von Hanne57

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.

 

Sie meinen, Lawrow oder gar Putin würde sie empfangen?

Olivia59
@08:44 Uhr von McColla

Eine Außenministerin, die dieses Land in dieser schweren Situation dringend braucht.

Ihr Aussagen treffen den Kern. Genau das ist der russische Plan. Und in diesem hybriden Krieg wird es auch hier in diesem Thread wieder genügend Beispiele für Frau Baerbocks Aussage geben. 

 

Wenn jede unorthodoxe Meinungsmitteilung oder politische Nuance zwischen den europäischen Staaten als Erfolg von Putins Propaganda ausgelegt und diskreditiert wird, dann hat seine Weltanschauung in Europa gewonnen.

Magguseisen
Mehr Waffen

Die Reisen unserer Politiker nach Kyiv haben sicherlich eine schöne Symbolwirkung, nur sollten die Grünen endlich mal dafür sorgen, dass die SPD, die noch immer mit einem Russland sympathisiert, den Fuß von der Bremse nimmt damit endlich mehr Waffen, vor allem auch schwere, geliefert werden. Die Türen für Diplomatie hat Russland zugeknallt, jetzt bleibt nur noch der Weg der Gewalt. Die Personen, die in unsrem Land sorgen wegen gestiegener Preise haben kann ich verstehen aber es ist wichtig, dass diese verstehen, dass ein einknicken vor Russland nur noch mehr Probleme bringt, denn ein solches würde letztlich unsere Souveränität und die unserer Nachbarn gefährden. 

Zufriedener Optimist
@08:33 Uhr von sonnenbogen

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....

Bisher bewahrtet sich doch diese Lageeinschätzung- und Ihr Herr Putin hat sich verschätzt! Seine Arroganz hat ihn die Ukraine angreifen lassen, wenn man dieses Attribut vergeben will… 

Naiv ist hier niemand- wer Putins Morden unterstützt weiß ganz genau was er tut! Da hilft auch Relativieren und Vergleichen nichts… Mörder und Mordgesellen…

Anderes1961
@08:35 Uhr von Hanne57 (Nachtrag)

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.

 

Zar Wladimir hat Ende August vor Schülern in Kaliningrad die Ukraine als antirussische Enklave bezeichnet, die er beseitigen will. Nun dürfen Sie mir erzählen, worüber man mit jemandem verhandeln soll, der nicht verhandeln will.

Zufriedener Optimist
@08:40 Uhr von Olivia59

Wiederholte Besuche können nicht schaden doch wäre es erfreulich nicht immer die genau selbe Rhetorik zu verwenden. All die Aussagen im Artikel hat man genau so schon viel zu oft gehört, so das sie zum Mantra werden und man sich fragt ob die Selbstzweifel so gross sind, das es dieser Beschwörungen bedarf.

Ich finde Frieden und(!) Freiheit als Ziel ein sehr gutes Mantra…

Mathias Beyer
@08:33 Uhr von sonnenbogen

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....

Na das ist ja herrlich. Erst etwas kritisieren und dann selbst eine völlig inhaltslose Prophezeiung in den Raum werfen. Gut zu wissen, dass Sie die Zukunft kennen. Wie genau sieht die denn aus?

Thomas Sowa
@09:04 Uhr von Thomas Sowa

Hoffentlich unterstützt Sie Ihre eigene Bevölkerung auch solange. Aber hier können dann einkommensschwache entscheiden warme Wohnung oder Nahrung. Willkommen in der neuen Welt. Gazprom macht Rekordgewinne und hier gehen die Lichter aus. Aber Waschlappen und Teelichter werden die neue Realität.

Nennen Sie das Kind doch beim Namen und es ist verständlich was Sie meinen. Es geht Ihnen doch in Wahrheit gar nicht um die Bevölkerung, sondern um Ihre eigenen Interesse. Solidarität und Zivilcourage sind schöne Werte und man schmückt sich gerne damit, aber bitte nicht persönlich, die daraus resultierenden Folgen tragen. Wie kann man, wenn man die ausgebombten Häuser in der Ukraine in sieht ernsthaft Sorgen um seine Komfortzone haben?

 

Möbius
@08:33 Uhr von sonnenbogen

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....



 

Sie haben natürlich recht. Aber Baerbock (die erstmal lernen musste wie das Wort „Haubitze“ überhaupt ausgesprochen wird)  plant ja auch nicht die ukrainischen Offensiven. Ob die westliche Öffentlichkeit bei der Stange gehalten werden kann ist im Moment zweitrangig. Denn was in den Medien verbreitet wird und was tatsächlich passiert ist inzwischen ziemlich auseinandergelaufen.

 

 

Kann gut sein, das die „Ukrainer“ die Russen hinter die Grenzen des 24.2. oder sogar hinter die Grenzen von 2013 zurückschlagen können, da man eine recht raffinierte Lösung für das Hauptproblem der Ukrainer gefunden hat. Ich glaube aber nicht, dass der Krieg damit beendet wäre. 

harry_up
@08:33 Uhr von sonnenbogen

 

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

 

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....

 

 

Was an der Einschätzung ist denn da arrogant oder naiv?

Wenn Sie versuchen, sich in das Hirn Putins zu versetzen - kommen Sie da zu einer grundsätzlich anderen Schlussfolgerung?

 

Offensichtlich nicht, denn Sie bestätigen das sogar mit Ihrem Kommentar, möchten das aber nicht als "müde werden..." bezeichnet wissen.

 

 

Möbius
@08:36 Uhr von Zufriedener Optimist

Nicht die üblichen Opportunisten… daher fühle ich mich auch von Herrn Habeck gut vertreten, obwohl ich Sie nicht gewählt hatte, aber vielleicht werde. Die die hier gleich wieder Ihr eigenes Versagen zur Schau stellen und daher den Massenmörder aus Moskau unterstützen, sollten sich fragen ob Sie morgens noch in den Spiegel schauen können! Ja, ich werde im Winter einen Pulli in der Wohnung anziehen oder einen kuschligen Fleece - Strom spare ich schon immer aus Umweltgründen… was solls. Weniger Fleisch ist gesünder… es geht mir immer noch viel besser als den armen Menschen in der Ukraine!



 

Wenn Sie wüssten wer an der Front leidet und wer im warmen Stübchen sich da zufrieden die Hände reibt, würden Sie nicht so reden. Glauben Sie auch privat alles, was man Ihnen auftischt ? 

sonnenbogen
@08:40 Uhr von Olivia59

Wiederholte Besuche können nicht schaden doch wäre es erfreulich nicht immer die genau selbe Rhetorik zu verwenden. All die Aussagen im Artikel hat man genau so schon viel zu oft gehört, so das sie zum Mantra werden und man sich fragt ob die Selbstzweifel so gross sind, das es dieser Beschwörungen bedarf.

Ja, die Wirtschaft wird sich bald entscheiden ... links oder rechts? Hatten wir im letzten Jahrhundert schon mal....die Bild schwenkt schon um.

Braise for impact ... 

kurtimwald
@08:36 Uhr von Zufriedener Optimist

Nicht die üblichen Opportunisten… daher fühle ich mich auch von Herrn Habeck gut vertreten, obwohl ich Sie nicht gewählt hatte, aber vielleicht werde. Die die hier gleich wieder Ihr eigenes Versagen zur Schau stellen und daher den Massenmörder aus Moskau unterstützen, sollten sich fragen ob Sie morgens noch in den Spiegel schauen können! Ja, ich werde im Winter einen Pulli in der Wohnung anziehen oder einen kuschligen Fleece - Strom spare ich schon immer aus Umweltgründen… was solls. Weniger Fleisch ist gesünder… es geht mir immer noch viel besser als den armen Menschen in der Ukraine!

Da schließe ich mich Ihnen an. Von Menschen die von einer schlimmen Situation, dem Krieg fast vor der Haustür, überrascht werden und schnell reagieren müssen, 

erwarte ich nicht fehlerfreies Handeln und sprechen. Aber Ehrlichkeit und Treue zu den Idealen der Menschlichkeit.

Und beides finde ich im Handeln und in Stellungnahmen dieser beiden Politiker.

 

Möbius
@08:40 Uhr von Olivia59

Wiederholte Besuche können nicht schaden doch wäre es erfreulich nicht immer die genau selbe Rhetorik zu verwenden. All die Aussagen im Artikel hat man genau so schon viel zu oft gehört, so das sie zum Mantra werden und man sich fragt ob die Selbstzweifel so gross sind, das es dieser Beschwörungen bedarf.



 

Der Zweck des Besuchs und der Inhalt der Gespräche ist ja nicht öffentlich. Was soll die Presse da schreiben ? 

Nachfragerin
@Nettie - Sie irren.

 @08:40 Uhr von Nettie:

Heißt im Klartext: Mit allen Mitteln, die nötig sind um zu verhindern, dass sich das Recht des Stärkeren durchsetzt und an die Stelle der allgemeinen Menschenrechte tritt. Das ist auch das einzig Richtige.

Ja, das wäre schön.

Allerdings gibt es keine flammenden Reden oder spontanen Solidaritätsbesuche unserer Außenministerin, wenn irgendein nicht-prorussischer Staat gegen die Menschenrechte verstößt.

Es geht Frau Baerbock einzig und allein darum, dass sich Russland nicht durchsetzt. Das hat sie - im Bezug auf Mali - sogar wörtlich gesagt und damit bewiesen, dass sie selbst das Recht des Stärkeren durchsetzen will.

Zufriedener Optimist
@08:31 Uhr von Supafri

Hoffentlich unterstützt Sie Ihre eigene Bevölkerung auch solange. Aber hier können dann einkommensschwache entscheiden warme Wohnung oder Nahrung. Willkommen in der neuen Welt. Gazprom macht Rekordgewinne und hier gehen die Lichter aus. Aber Waschlappen und Teelichter werden die neue Realität.

Wo sind denn bisher die Lichter aus? Wer friert? Strom gibts genug und die Gasspeicher sind fast voll - durchschaubares Schlechtreden, anstatt Zusammenhalt und anpacken - extrem unpatriotisch - warum nur? Eine rhetorische Frage…  ;-)

harry_up
@08:40 Uhr von Olivia59

 

Wiederholte Besuche können nicht schaden doch wäre es erfreulich nicht immer die genau selbe Rhetorik zu verwenden. All die Aussagen im Artikel hat man genau so schon viel zu oft gehört, so das sie zum Mantra werden und man sich fragt ob die Selbstzweifel so gross sind, das es dieser Beschwörungen bedarf.

 

 

Ich verstehe das nicht so wie Sie.

Jemandem wiederholt zu versichern, an dessen Seite zu stehen, halte ich für eine äußerst wichtige und keine mantraartige Rhetorik.

 

Was sollte Frau Baerbock denn sonst sagen?

sosprach
Spontan

Ich bin es Leid. Berbock, laut und unerfahren, plapprig in Diskussionen live läßt sie sich wohl mitreißen oder lag es am Englisch?

Warten wir es ab. Die angebliche Gaswaffe ist eine Reaktion auf Sanktionen oder erwartet man was anderes. Sagen Sie bitte auch Herrn S. Seine Soldaten mögen den Beschuss der Atomanlage einstellen. Der Krieg frißt Menschen und Material und kann nur diplomatisch gelöst werden. Es gibt wichtigere Themen das sollte sie als Grüne wissen. Machen Sie Ihren Job.

NieWiederAfd
@08:36 Uhr von Zufriedener Optimist

Nicht die üblichen Opportunisten… daher fühle ich mich auch von Herrn Habeck gut vertreten, obwohl ich Sie nicht gewählt hatte, aber vielleicht werde. Die die hier gleich wieder Ihr eigenes Versagen zur Schau stellen und daher den Massenmörder aus Moskau unterstützen, sollten sich fragen ob Sie morgens noch in den Spiegel schauen können! Ja, ich werde im Winter einen Pulli in der Wohnung anziehen oder einen kuschligen Fleece - Strom spare ich schon immer aus Umweltgründen… was solls. Weniger Fleisch ist gesünder… es geht mir immer noch viel besser als den armen Menschen in der Ukraine!

 



Aus voller Überzeugung und ganzem Herzen stimme ich Ihnen zu.

 Aber Sie werden sehen: Die Nörgler, Besserwisser und Untersteller stehen schon bereit, um über Außenministerin Baerbock genauso wie über Wirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck herzufallen, ganz nach dem Motto: je weniger Argumente, desto größer die Häme und betonierter das Schweigen zu putins völkerrechtswidrigem Krieg.

 

gez. NieWiederAfd 

MehrheitsBürger
@ 08:33 Uhr von sonnenbogen --- Lagebeurteilung als Startpunkt

 

Hmmm....

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....

 

Nach Abzung der notorischen Hmmmms und Najas aus ihren Kommentaren bleibt in der Regel nicht viel an materieller Substanz. 

 

Die könnten Sie aber auffüllen, indem sie uns Ihre Lagebeurteilung mitteilen, was die Absichten Putins sind.

 

Bei jedem, der in der Funktion Außenminister unterwegs ist gehe ich davon aus, dass die Lagebeurteilung der Startpunkt jeglicher Aktivitäten ist.

 

Mit der Einschätzung, dass Putin auf Ermüdung der Bevölkerung im Westen setzt und auf die "Verlässlichkeit" seiner Hilfstruppen in westlichen Foren und auf der Straße steht Baerbock nicht alleine da. Die werden von vielen Experten und Diplomaten geteilt, zumal sie an  Putins Gaskrieg ablesbar sind.

 

Stein des Anstosses
@08:40 Uhr von Olivia59

Wiederholte Besuche können nicht schaden doch wäre es erfreulich nicht immer die genau selbe Rhetorik zu verwenden. All die Aussagen im Artikel hat man genau so schon viel zu oft gehört, so das sie zum Mantra werden und man sich fragt ob die Selbstzweifel so gross sind, das es dieser Beschwörungen bedarf.

Finde ich positiv, dass Sie die Politik von Frau Baerbock unterstützen.

Aber kommt es im Moment mehr auf rhetorische Vielfalt oder nicht doch mehr auf eine klare politische Position gegenüber dem Menschenfresser an?

Der leistet sich auch weder rhetorische noch mit seinem beständigen Bombardement gegen Kranke und Kleinkinder militärische Vielfalt. Aber ihn kritisiert niemand, eher wird der Arme hier ja manchmal noch verteidigt.

Verkehrte Welt!

Möbius
@08:44 Uhr von MehrheitsBürger

 

Jede Unterstützung der europäsichen Demokratien ist jetzt wichtig. Gut, wenn die deutsche Außenministerin jetzt moralische Unterstützung signalisiert. Ebenso wie es ein starkes Zeichen der  neuen Premierministerin Liz Truss war, sofort nach Amtsbeginn Kontakt mit dem ukrainischen Präsidenten aufzunehmen.

 

Was aber noch wichtiger ist, sind militärische und zivile Hilfen für das bedrängte Land, um sich gegen den Angriffskrieg wehren und die eigenen Menschen versorgen zu können.

 



 

Die Frage, die ich mir stelle, ist ob bzw wie lange es gelingt Art und Umfang der „Hilfe“ vor der deutschen Öffentlichkeit zu verbergen. 

McColla
@08:48 Uhr von sonnenbogen

Und darf es auch nicht.

Außenministerin Baerbock: "Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können", erklärte Baerbock. Man werde dem Land beistehen, "so lange es nötig ist - mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung"

Heißt im Klartext: Mit allen Mitteln, die nötig sind um zu verhindern, dass sich das Recht des Stärkeren durchsetzt und an die Stelle der allgemeinen Menschenrechte tritt. Das ist auch das einzig Richtige.

Also was denn nun? Wir bekaempfen den Staekeren, der nicht gewinnen darf.... wie soll das aber passieren? Oder meinen wir das wir die staerkeren sind, und damit dann im Unrecht?



Ja ja, dumm stellen, wo es einem nützen soll. Reife Leistung.

Nur wird es letztlich nicht helfen. Diesen Krieg gewinnt Ihr, Ihnen ideologisch nahestehendes Russland nicht. Ganz im Gegenteil, es wird krachend scheitern.

Aber zur Not können Sie sich dann ja immer noch Augen und Ohren zuhalten.

Mathias Beyer
@08:35 Uhr von Hanne57

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.

 

Könnten Sie mal definieren, was eine echte diplomatische Initiative ist? Wie würden Sie das konkret an Stelle der Außenministerin machen? 

NieWiederAfd
@08:33 Uhr von sonnenbogen

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....



Arrogant und naiv ist eher, genau diese Schlüsse    n i c h t    aus putins brutalem Vorgehen zu ziehen. Frau Baerbocks Analyse und Schlussfolgerungen werden von allen Fachleuten international geteilt. Es gibt genau eine Gruppe, der das nicht passt und die das verdrängt.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Stein des Anstosses
@08:31 Uhr von Supafri

Hoffentlich unterstützt Sie Ihre eigene Bevölkerung auch solange. Aber hier können dann einkommensschwache entscheiden warme Wohnung oder Nahrung. Willkommen in der neuen Welt. Gazprom macht Rekordgewinne und hier gehen die Lichter aus. Aber Waschlappen und Teelichter werden die neue Realität.

Sicher tun sie und die gesamte Regierung das. Aber klar, es ist bitter, wozu uns der Paria der Weltgemeinschaft zwingt.

Aber dennoch unterstützen laut Umfrage 80-90 % in Europa die Rettung der Ukraine davor, ausgelöscht zu werden, und den Verbrecher zu stoppen.

McColla
@08:52 Uhr von Sternenkind

Bringt frische Milliarden. Unser Steuergeld. Das nennt sich bedingungslose Vollfinanzierung



Das nennt sich sehr gut investiertes Geld in eine freie und friedliche Zukunft für uns alle. Dafür kann man gar nicht genügend Steuergeld ausgeben.

NieWiederAfd
@08:40 Uhr von Nettie

Und darf es auch nicht.

Außenministerin Baerbock: "Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können", erklärte Baerbock. Man werde dem Land beistehen, "so lange es nötig ist - mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung"

Heißt im Klartext: Mit allen Mitteln, die nötig sind um zu verhindern, dass sich das Recht des Stärkeren durchsetzt und an die Stelle der allgemeinen Menschenrechte tritt. Das ist auch das einzig Richtige.

 



Sie sagen es. 

 

gez. NieWiederAfd 

 

ich1961
08:33 Uhr von sonnenbogen  …

08:33 Uhr von sonnenbogen

 

Hmmm....

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

 

//Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.//

 

Da muss niemand "Hellseher" sein. Nur alle Augen und Ohren geschlossen halten ist eben nicht zielführend.

 

//So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....//

 

Warum denn "arrogant"? Der Größenwahnsinnige und seine Anhänger sagen doch, was sie meinen und wollen.

 

 

Bender Rodriguez
@08:47 Uhr von rjbhome

Fasel fasel.... böse Amis.... fasel fasel,.... Expansion, fasel, .. Unterwerfung Vasallen,... fasel fasel.....

 

Fällt euch USA- Hassern denn nichts neues mehr ein. Die Platte eiert ganz gewaltig.  

Im Grunde ist es gut, wenn sich so viele Lönder in einem bündniss befinden. 

A gibt es Schutz

B zeigt es, dass diese Länder grundlegende gemeinsame Interessen  haben.

 

 

 

 

Möbius
@08:46 Uhr von MehrheitsBürger

 

russischen Besatzer ist alleine daran ablesbar, dass der militärische Zwerg Ukraine der größten Landarmee Europas widerstehen und sie mit Gegenoffensiven unter Druck setzen kann. Die Russen, die mit 80 % ihrer Landarmee in der Ukraine operieren, haben sich blamiert, auch wenn ihre materielle Übermacht sie vor dem Zusammenbruch schützt.



 

 

Sie glauben, die Russen wären mit 800.000 Mann in der Ukraine (= 80%)?

 

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben selbst 1 Million „Mann“ (darunter mindestens 5.000 Frauen) an der Front. Der Anteil ausländischer Kämpfer in ukrainischer Uniform hat sich zuletzt Ausserdem sprunghaft erhöht. Ihr Anteil an der Offensive bei Kharkow liegt bei etwa 20%. 

 

ich1961
08:35 Uhr von Hanne57   /…

08:35 Uhr von Hanne57

 

//Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.//

 

Und warum sollte sie das tun?  Der Größenwahnsinnige hat kein Interesse an irgendwelchen Verhandlungen.

 

Er will die Ukraine vernichten - und bis dahin (hoffe nie!) lehnt er alles ab.

 

 

sosprach
@Mainstreambürger

was sie alles wissen, 80% ihrer Soldaten?

Auch wenn es provokant ist, die Zahl der Toten, bei einem erbarmungslos geführten Krieg spez. Gegenüber der Zivilisten in 6.mnd ist doch eigentlich recht niedrig. Wenn die Zahlen stimmen?

Jeder Tote in jedem Krieg ist natürlich zuviel.

Zufriedener Optimist
@09:00 Uhr von Krid01

Nicht die üblichen Opportunisten… daher fühle ich mich auch von Herrn Habeck gut vertreten, obwohl ich Sie nicht gewählt hatte, aber vielleicht werde. Die die hier gleich wieder Ihr eigenes Versagen zur Schau stellen und daher den Massenmörder aus Moskau unterstützen, sollten sich fragen ob Sie morgens noch in den Spiegel schauen können! Ja, ich werde im Winter einen Pulli in der Wohnung anziehen oder einen kuschligen Fleece - Strom spare ich schon immer aus Umweltgründen… was solls. Weniger Fleisch ist gesünder… es geht mir immer noch viel besser als den armen Menschen in der Ukraine!

Alles falsch. Weder befinden wir uns im Krieg, noch hat Putin den Wirtschaftskrieg begonnen. Und mir sind Putin und Selensky gleichermaßen egal - das ist nicht unser Krieg. Und das schönste daran - ich darf das so sehen, Selbstverstümmelung für die Ukraine ist keine Bürgerpflicht.

Sie outen sich als einer der genannten Unterstützer…

MrEnigma
Kann diesen Besuchen nichts abgewinnen

Ich kann dem wenig abgewinnen. Immer wieder tingelt man in die Ukraine. Jip, da ist Krieg und wir wissen es. Das ist schlimm und eine Tragödie.

Es werden Waffen und Geld geschickt, dazu opfern wir hier viel... und zwar jeder einzelne Haushalt.

Auch das ist ok. Aber irgendwie ist irgendwann auch mal gut. Wir müssen nicht täglich erinnert werden und noch mehr Geld locker machen.

Am Ende wird es eine hohe Rechnung geben. Der Zahltag wird noch kommen. Auch das ist ok, aber es sollte uns auch einfach klar sein. Wir alle unterstützen. Und wir werden noch viele viele Jahre sehr viel Spaß haben. 

Dafür ist es auch mal an der Zeit, dass sich die Politikb eim eigenen Volk mal bedankt. Also ich habe von Baerbock noch nicht gehört, dass sie das anerkennt.

Im Gegenteil, offenbar reicht es noch immer nicht. Das ist schade.

Also tingelt man in in die Ukraine, um noch mehr Unterstützung von jenen zu fordern, die jetzt am Limit ihrer Möglichkeiten sind? 

ich1961

08:36 Uhr von Zufriedener Optimist

 

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

 

 

 

NieWiederAfd
@08:52 Uhr von Sternenkind

Bringt frische Milliarden. Unser Steuergeld. Das nennt sich bedingungslose Vollfinanzierung

 

Wieviel vom 'Steuergeld' sind Sie denn bereit, für Solidarität einzusetzen?

Ihre zynischer Kommentar verdient m.E. den Titel "bedingungslose nationalistische Entsolidarisierung".



gez. NieWiederAfd 

 

Account gelöscht
Da kann man nur noch mit dem Kopfschütteln...

...Man werde dem Land beistehen, "so lange es nötig ist - mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung", versprach die Ministerin bei ihrer Ankunft.

 

Wie ihr Parteikollege Habeck zeigt diese Frau erneut, dass sie die Situation, in der uns die Baerbocks, Habecks, Faesers und Scholz manövriert haben, auch nur im Ansatz begreifen.

 

Deutschland steht vor dem Kollaps. Es droht ganz realistisch der Blackout, eine Insolvenzwelle, gefolgt von Massenarbeitslosigkeit und dem finanziellen Ruin von Millionen deutscher Familien. Dann wird nichts vonndem, was Frau Baerbock großmundigt verspricht, zu halten sein. Schlicht weil es sich Deutschland nicht mehr leisten kann und wir selbst humanitäre Hilfe benötigen werden. Da hilft dann auch kein FIAT-Geld weiter, mit diese Regierung so gerne umsich wirft. Es wird nur weiter die Inflation befeuern. 

 

Und nein, dies ist keim Statement für Herr Putin, sondern ein Statement an die Vernunft, die hier einige vermissen lassen.

ihrefeld
@09:19 Uhr von ihrefeld

 

Jede Unterstützung der europäsichen Demokratien ist jetzt wichtig. Gut, wenn die deutsche Außenministerin jetzt moralische Unterstützung signalisiert. Ebenso wie es ein starkes Zeichen der  neuen Premierministerin Liz Truss war, sofort nach Amtsbeginn Kontakt mit dem ukrainischen Präsidenten aufzunehmen.

 

Was aber noch wichtiger ist, sind militärische und zivile Hilfen für das bedrängte Land, um sich gegen den Angriffskrieg wehren und die eigenen Menschen versorgen zu können.

 

"Was aber noch wichtiger ist, sind zivile Hilfen"

Es würde mich mehr freuen, wenn Frau Baerbock dies auch z.B. für die hiesigen Tafeln übrig hätte. Aber ihr ist es doch egal, was das Volk in Deutschland denkt.

 

MehrheitsBürger
@ 08:46 Uhr von Nachfragerin --- Einseitiger Pro-Putin Sprech

 

Was die Waffenlieferungen in Kriegsgebiete betrifft, galt bis vor wenigen Monaten der Grundsatz, dass man so etwas - zumindest offiziell - unterbindet. Leider ist die Erkenntnis, dass mehr Waffen zu mehr Toten führen, einer Außenpolitik gewichen, in der transatlantische Interessen über allem anderen stehen.

 

Um das glaubwürdig vertreten zu können, müssten Sie gegen die Waffenlieferungen, welche die russischen Rüstungskonzerne an die russischen Besatzungstruppen in die russisch besetzten Gebiete in der Ukraine liefern, auftreten. Das tun Sie nicht, weil sie den Angrifskrieg Putins auf Ihre Weise unterstützten.

 

Der Inhalt ihres Kommentars liest sich wie eine Abschrift aus der "Nachrichtenabteilung" des Kreml über die Einschätzung des Krieges und über die Ukraine. Ersparen Sie uns diese Scharade und stehen Sie offen zu Ihrer Pro Putin Position.

 

Olivia59
@08:47 Uhr von McColla

Die Reise von Frau Baerbock in die Ukraine macht nur Sinn, wenn Sie anschließend weiter nach Moskau reist und endlich eine echte diplomatische Initiative zur Beendigung des Krieges unternimmt.

Genau, für sie am besten noch live auf RTL in der Panoramaperspektive an Putins Tischlein.

Sie wissen offensichtlich nicht was Diplomatie ist und wie diese vonstatten geht und sie unterschlagen (ich vermute nicht unbewusst), wer hier den perfiden und mörderischen Krieg gegen ein freies Land angefangen hat und keinerlei Gesprächsbereitschaft zeigt.

 

Natürlich zeigt Putin keine Bereitschaft, weil er eben genau auf Krieg setzt und sich davon mehr verspricht. Wenn man dieser martialischen Logik nicht folgen will bleibt nur Diplomatie bzw. international organisierter politischer Druck, der möglichst China einbezieht und ihn an den Verhandlungstisch zwingt.

Aufgrund der aktuellen Gegenoffensive befürchte ich, das es nun noch viel mehr Menschen gibt, die denken, das es doch eine militärische Lösung gibt.

Grossinquisitor
@08:33 Uhr von sonnenbogen

"Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden", mahnte die Außenministerin. Und ergänzte: "Er glaubt, ......"

Gut zu wissen das Sie genau weiss, was Putin glaubt und tut.

So eine arrogante naive Lagebeurteilung wird kein gutes Ende finden.....

 

An dieser Stelle wäre ich auf Ihre kompetente Lagebeurteilung gespannt gewesen. Vermuten Sie etwa, dass Putin davon ausgeht, dass wir den Winter alle zusammenstehen und niemand die Unterstützung der Ukraine in Frage stellt ?

Zufriedener Optimist
@09:00 Uhr von Nachfragerin

 

Das ist sehr gut und wirklich vorbildlich.

Nur leider geht es hier nicht um Klimaschutz, sondern um einen Krieg, der sich nicht mit warmer Kleidung und Fleischverzicht beenden lässt. Dafür braucht es Diplomatie - eine Diplomatie, zu der unsere Außenministerin nicht fähig ist.

Sie meinen die Diplomatie die Herr Putin während seines langen Aufmarsches an der Grenze völlig ignoriert hat? Während er und seine Lakaien ständig gelogen haben: „Nein wir planen keinen Angriff!“

Diplomatie wird er akzeptieren wenn er auf dem Rückzug ist…