Kommentare - Chemnitz: Gerüchte im Netz, Gewalt auf der Straße

27. August 2018 - 09:27 Uhr

Von der Polizei werden die Darstellungen nicht bestätigt: Dennoch werden im Netz Berichte gestreut, wonach zwei Männer in Chemnitz getötet worden seien, weil sie eine Frau geschützt hätten. Gezielt wird Wut entfacht. Von P. Gensing.

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Kommentare

Da die Regierungen , dahinter

Da die Regierungen , dahinter stehen die etablierten Parteien, sich nicht um die Belange der deutschen Bevölkerung kümmern, muss sich die Bevölkerung selber kümmern und das wird auch Zeit.

Die Oberbürgermeisterin

Die Oberbürgermeisterin streut folgendes Gerücht:

„Dass es möglich ist, dass sich Leute verabreden, ansammeln und damit ein Stadtfest zum Abbruch bringen...."

Der Veranstalter schreibt hingegen:

"„In der Nacht vom Samstag zum Sonntag gab es in den frühen Morgenstunden eine Auseinandersetzung in der Chemnitzer Innenstadt. Dabei kam nach aktuellen Erkenntnissen ein Mensch ums Leben. Aus Pietätsgründen und aus Anteilnahme den Angehörigen gegenüber beenden wir als Veranstalter das Chemnitzer Stadtfest sofort.“

Was ist die Wahrheit?

Fakten?

Am Nachmittag hatte die pegida ein friedliche und gewaltfreie durchgeführt.
Dieses Faktum schein nicht erwähnenswert zu sein, es passt wohl nicht in das "Feindbild"...

Traurig

Wieder einmal zeigt sich Sachsen als brauner Sumpf.
Hört doch auf mit den Parolen, ihr könnt doch so viel mehr.
Reduziert euch nicht auf Legida und Pegida.

Wo ist das Sachsen, dass in Leipzig mit friedlichen Protesten einen der wichtigsten Grundsteine für die Wiedervereinigung gelegt hat?

Es mag Probleme geben, aber die alle immer auf "den Fremden" zu schieben ist erbärmlich.

Denn wenn wirklich Ausländer die Wurzel allen Übels wären, würden sämtliche alten Bundesländer in Flammen stehen.

Kommt zu euch und feiert das Miteinander anstatt das Auseinander zu forcieren.

Es wurde in den deutschen

Es wurde in den deutschen Medien zeitnah über die rechte Demo berichtet, über die Tötung eines Mitbürger erst später.
Warum werden regionale geschehen von den Journalisten so unterschiedlich bewertet?

was stimmt den nun,

mein lieber faktensucher gensing? das ist doch ein relevantes thema für uns bürger

Die Oberbürgermeisterin von

Die Oberbürgermeisterin von Chemnitz verurteilte die rechte Demo, über den Tod eines Mitbürgers lese ich von Ihr nichts.

Das muss man sich

ja mal auf der Zunge zergehen lassen, nicht die Ermordung eines Deutschen ist der Skandal, sondern die Frechheit der Bevölkerung sich darüber zu beschweren.

Sie sind gewaltbereit,

sprechen oft nur gebrochen Deutsch und tragen nicht die Werte unserer Gesellschaft:
Wann gibt es endlich Integrationsmaßnahmen für Rechtsextreme?

"Personen unterschiedlicher Nationalitäten"

Hätte die Poizei einfach die Wahrheit über die Nationalitäten der Opfer und mutmaßlichen Täter erzählt, hätte es wahrscheinlich auch keine rechten Ausschreitungen gegeben.

Ich glaube auch, dass der Polizei hier die Hände gebunden sind. Sonst macht die Polizei ihre Arbeit ganz ordentlich. Man muß sie nur machen lassen.

Das Gerücht

Liebe Tagesschau-Redaktion,
das Gerücht, dass es bei dem tödlichen Streit um die sexuelle Belästigung einer Frau ging, stammte nicht „aus dem Netz“, sondern aus den Redaktionsstuben des Axel-Springer-Hauses. Die BILD hatte diese Falschmeldung gebracht und erst nach mehreren Stunden korrigiert. Die Organisatoren des Mobs bezogen sich in sozialen Netzwerken explizit auf die falsche BILD-Meldung und verbreiteten sie mit Screenshots weiter.

Es ist grausam,

wenn ein Mensch in Folge von Streitereien sterben muss.
Allerdings ist es noch grausamer, wie einfach sich Populisten von "Rechtsaußen" sich billigster Mittel bedienen, um den Lesern irgendwie glaubhaft machen zu wollen, dass "Frauen und Kinder geschützt" werden sollen???!!!
Wenn ich mir die Demo's von Pegida & Co anschaue, habe ich noch nie glückliche und zufriedene Gesichter unter den Demonstrantinnen bzw. Demonstranten gefunden, was mich immer wieder zu der Frage führt: Wie geht es eigentlich den Frauen aus dem Milieu der rechten Szene?
Mein Appell:
Lasst euch bitte nicht instrumentalisieren und veralbern & passt gut auf euch auf!!

Gester um 19:43

wurde im Netz behauptet, ein zweiter Mann sei gestorben. Die Polizei muss für die Überprüfung nicht lange recherchieren. Warum kann sie jetzt keine Klarstellung geben?

Berichterstattung wieder auf Irrwegen

Die eigentliche Nachricht ist der Mord an einem deutschen Bürger, mutmaßlich durch Migranten. In den Medien wird allerdings hauptsächlich auf die Demo eingegangen, die im Anschluss stattfand. Das ist für viele Mitbürger ein fatales Signal. Die Presse versucht in guter Absicht von der eigentlichen Meldung abzulenken, und erreicht damit wahrscheinlich genau das Gegenteil.

Herr Gensing's ...

... Faktenfinder stellt mal wieder den Ablauf der Gewalt auf den Straßen von Chemnitz auf den Kopf.
"Gewalt auf der Straße" wie Gensing dies so einseitig auf gewaltätige Demonstranten bezieht fand zunächst vor der Demonstration statt, mit Todesfolge Herr Gensing.
Demnach eine über alles zu verurteilende Gewalt.
Wer und was da ablief wird man noch erfahren.
Auch wenn gewalttätige Demonstrationen zu benenen und zu verurteilen sind.
Genauso deutlich gehört der Anlass der Demonstration verurteilt und das macht Gensings's Faktenfinder nicht !

@Deeskalator

Schämen sie sich eigentlich nicht? Ein Mensch wurde ermordet und sie ledern nur gegen Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind? Kein Wort des Bedauerns? Demonstrationsrecht gilt auch für für Menschen, die nicht links sind! Leute wie Sie spalten doch die Gesellschaft!

@guggi

Danke für Ihren Kommentar! ich bin offensichtlich nicht der Einzige, der das sehr befremdlich findet!

Gegen Gerüchte hilft nur rechtzeitige Information

Wie kann es z.B. sein, dass man seitens der Polizei die Zahl der Todesopfer nicht kennt und auch klar benennt.Das ist doch unglaubwürdig und fördert Spekulationen und Aufregung.

@um 09:43 von Deeskalator

"Wo ist das Sachsen, dass in Leipzig mit friedlichen Protesten einen der wichtigsten Grundsteine für die Wiedervereinigung gelegt hat?"

Das Sachsen ist da, wo es auch vor 1989 war. Es protestiert friedlich gegen eine Regierung, die vorgibt, alle ganz doll lieb zu haben, die die Probleme des Volkes aber nicht versteht, weil es sich zu weit von diesem entfernt hat.

Am 27. August 2018 um 09:50 von tagesschlau2012

" Es wurde in den deutschen

Es wurde in den deutschen Medien zeitnah über die rechte Demo berichtet, über die Tötung eines Mitbürger erst später.
Warum werden regionale geschehen von den Journalisten so unterschiedlich bewertet? "

Das stimmt so nicht ganz, wer Welt und Focus und Regional liest, der wusste von Vorfall vor der Demo.
Die Artikel mit der Demo kamen erst später.
Auch stand in den ersten Artikel das mehrere Nationalitäten betroffen sind, man aber nichts sagen will wegen den Ermittlungen.

Das die TS so spät aufspringt war mir klar.

Ach ja

Ist die TS noch glaubwürdig Frage ich mich gerade ?es wäre wichtiger Tatsachen zu berichten und nicht abstreiten im Vorfeld was Tatsache ist schließt eine lange Liste von berichten ein .Auch heute wieder über bampf und und und ...Fake für Merkeltreue grüne zum vernebeln ?

@09:43 von Deeskalator

Wer bitte schiebt "immer alles" auf die Fremden? Da wurde ein Mensch mit Messerstichen attackiert und getötet, seine beiden Freunde liegen ebenfalls mit Messern attackiert lebensgefährlich Verletzt im Hospital. "Immer"? Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Totschlag, werden Opfer aber mit 25 Messerstichen niedergestreckt geschieht dies in voller Mordabsicht! Wo ist jetzt unser gelobter Rechtsstaat der ansonsten immer darauf bedacht ist das alles seine Richtigkeit hat. Das ist eine Republik der Widersprüche und Heuchelei. "Immer noch immer"? Es zeigt sich deutlich das einiges in ganz verkehrte Bahnen läuft, und ganz viele Bürger haben dabei ein ganz schlechtes Bauchgefühl bekommen und zeigen es den Verantwortlichen!

@Karl Napf

"was stimmt den nun, mein lieber faktensucher gensing? das ist doch ein relevantes thema für uns bürger"

Lesen Sie bitte den Artikel, da steht es gut beschrieben drin.
Es steht drin, was bekannt ist, es steht drin, was nicht bekannt ist, und es steht drin, was als Gerücht gestreut wurde, tlw. gelogen und tlw. unbestätigt.

Ihre grundlosen reflexhaften Auslassungen gegen Herrn Gensing nerven gewaltig.

@@09:43 von Deeskalator

"... wenn wirklich Ausländer die Wurzel allen Übels wären, würden sämtliche alten Bundesländer in Flammen stehen."

Genau so ist es!
Ich wohne in einer Stadt mit über 30% Migranten und nichts steht hier in Flammen. Wenn ich Migrant wäre und in Sachsen leben müsste, hätte ich vielleicht vielleicht auch eine Waffe bei mir, allerdings eher ein Pfefferspray.

Die Mehrheit der Sachsen wird wahrscheinlich selbst in der jetzt aufgeheizten Stimmung nicht Übergriffe auf Migranten unterstützen, aber leider gibt es eine beträchtliche braune gewaltbereite Minderheit.

Sommerinterview

Von Frau Merkel gestern Abend in der ARD, sagte sie auch u.a. Demonstrationsrecht muss geschützt werden.
Was hier als Aufmärsche bezeichnet werden, sind ja Demonstrationen und nichts verwerfliches, solange alles friedlich bleibt.

@Schwarzseher

"Die Oberbürgermeisterin streut folgendes Gerücht:

„Dass es möglich ist, dass sich Leute verabreden, ansammeln und damit ein Stadtfest zum Abbruch bringen...."

Der Veranstalter schreibt hingegen:
[...]

Was ist die Wahrheit?"

Die Antwort darauf findet sich im gestrigen Artikel zu diesem Thema: Die Oberbürgermeisterin hat recht. Die Pietät wurde aus taktischen Gründen erst einmal nur vorgeschoben.

09:40 von Parteibuchgesteuert

"Da die Regierungen , dahinter stehen die etablierten Parteien, sich nicht um die Belange der deutschen Bevölkerung kümmern, muss sich die Bevölkerung selber kümmern und das wird auch Zeit."

Sie haben keine Ahnung, was wirklich passiert ist und wie viele der umlaufenden Gerüchte Gerüchte bleiben. Sie wissen gar nichts.

Trotzdem stimmen Sie irgendwelchen Aktionen zu, von denen sie aber lieber im Unklaren lassen, welche Sie eigentlich meinen. Das ist vielleicht nicht besonders mutig, aber vermutlich besser für Sie.

So tragen Sie zum Klima der Aggression und Gewalt bei, das mich mehr und mehr beunruhigt. Ich halte Ihren Beitrag für völlig verantwortungslos.

Übrigens gehöre ich auch zur "Bevölkerung" und finde, dass Sie mit ihrem Diskussionsbeitrag gegen meine Belange handeln.

Aber völlig.

Stadtfest abgebrochen

Wieso wird die Tatsache verschwiegen, dass wegen der Bluttat das Stadtfest abgebrochen wurde. Genau dies war der Aufhänger für die Eskalation der Gewalt und nicht die Tat an sich.

@Schwarzseher

"Was ist die Wahrheit?"
Fragen Sie den #faktenfinder ☺

Ein Deutscher stirbt

Und der Mainstream ist nicht empört über den Tod sondern über die Proteste dagegen.

Wieder einmal Kraut-und-Rüben

Wieder einmal Kraut-und-Rüben im Osten.
Was war da jetzt eigenlich los?
Nach dem LKA-Mitarbeiter in Thüringen jetzt wieder Sachsen in den Schlagzeilen.
Künstlich aufgebauscht.
Wollte ein Rechter Lynch-Mob jetzt ein Stadtfest stürmen oder hat man aus Pietätsgründen abgebrochen?
Drei Männer mit Messerstichen verletzt, einer tot. Ursachen unklar, zu den Tätern wird geschwiegen.
Was für ein Wirrwar!
.
Ich dachte eigentlich die TS würde nicht über jede "Regionalnachricht" berichten?

@Schwarzseher, 09:43

Den vorzeitigen Abbruch des Stadtfestes begründeten die Organisatoren nach Absprachen mit der Polizei als sinnvoll und notwendig, um die Besucher zu schützen. "Um keine emotionale Reaktion hervorzurufen, haben wir den naheliegenden Grund gewählt, aus Pietätsgründen und aus Anteilnahme das Stadtfest abzusagen, auch wenn der eigentliche Grund für uns natürlich eine andere Sicherheitslage war. Wir wollten erreichen, dass das Festgelände in Ruhe verlassen werden kann", erklärte der Stadtfest-Veranstalter Sören Uhle von der Chemnitzer Wirtschaftsförderung. (Quelle: MDR Sachsen)

Es geht also eigentlich darum, der Mehrheit der Bevölkerung nicht die "volle Wahrheit" zu sagen, damit das Grüppchen "Wutbürger" & Hooligan-Schläger nicht noch mehr ausrastet.

um 09:43 von Frank_Furter

"Am Nachmittag hatte die pegida ein friedliche und gewaltfreie durchgeführt.
Dieses Faktum schein nicht erwähnenswert zu sein, es passt wohl nicht in das "Feindbild"..."

So ungerne ich Ihnen das "Feindbild" vom "Feindbild" nehme - hier gehts um den eskalierten Protest angezettelt von rechten Hooligans. Die "störungsfrei" (Zitat) verlaufene Kundgebung fand in dem allgemeiner gefassten Artikel bei MDR Erwähnung.

Und generell: Natürlich darf sich die Bevölkerung "dazu äußern", wenn jemand zu Tode kommt. Macht sie selten, wenn dabei nicht etwas schönes zur Hetze zu instrumentalisieren bei herausspringt, aber gut.
Deswegen war die oben angesprochene AFD/PEGIDA Kundgebung auch kein Problem. Problematisch wird es eben, wenn der Protest in Gewalt umschlägt. Und wie jedes Mal bin ich davon überrascht wie durchweg akzeptabel das für viele zu sein scheint, wenn dann Leuten, die nichts damit zu tun hatten Gewalt angedroht und angetan wird.

@guggi

"Das muss man sich ja mal auf der Zunge zergehen lassen, nicht die Ermordung eines Deutschen ist der Skandal, sondern die Frechheit der Bevölkerung sich darüber zu beschweren."

Ja, selbstverständlich, wenn die Beschwerde nur auf Gerüchten beruht. Bzw. auf völlig falschen Informationen.
Und wenn danach brutal gehetzt wird, ist das der Skandal, und nicht ein unaufgeklärter Mord.

komisch...

..also ich habe gestern davon im Radio zuerst gehört. Da wurde über beides berichtet und zwar im Zusammenhang...
und zwar im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Komisch..komisch...

Das die Polizei die Nationalitäten der Personen zurückhält,
kann ich nachvollziehen. Sonst tauchen wieder sofort angebliche erfundene Verdächtige bei Hatebook auf und werden vom Mop fast gelyncht.

Warum kann mal die Polizei Ihre Arbeit machen lassen. Die macht Ihre Arbeit oft gut. Gelegentlich auch mal nicht. Aber niemand ist fehlerfrei.

Ich denke man sollte erstmal die Ermittlungen....

Ich denke man sollte erstmal die Ermittlungen unserer Polizei abwarten bevor in irgendeine Richtung Schuldzuweisungen erfolgen? Ich habe da vollstes Vertrauen in unsere Ermittlungsbeamten. Alles andere bringt doch nichts.

@schwarzseher

Die Antwort wir in der Pressekonferenz der Veranstalter und der Polizei gegeben (findet sich auf youtube: Pressekonferenz nach dem Abbruch des Stadtfestes Chemnitz)

Das Stadtfest wurde in der Tat aus Sicherheitsbedenken von den Veranstaltern abgesagt, nach dem bekannt wurde dass sich die rechten Demonstranten auf dem Gelände treffen wollten.

Um "keine Panik" zu erzeugen wurde aber nach außen kommuniziert, das Stadtfest sei wegen der tödlichen Auseinandersetzungen am Vortag abgebrochen worden.

Das ist schon ein Skandal. Fake news wurden also auch von offizieller Seite gestreut und damit dem rechten Mob weiter Propaganda-Munition gegeben.

Aus "Stadtfest aus Angst vor rechter Gewalt abgesagt" wird "Stadtfest abgesagt wegen Messerattacke auf Deutschen

Gerüchte

...enstehen dann,wenn man einen Teil der Wahrheit verschweigt.
So sieht es aus!
Einige Radiosender berichten darüber-aber ohne zu sagen warum dort sich Bürger versammeln.
Und Fakt ist,das eine Person getötet wurde-mit einem Messer.
(Wer hat auf einem Stadtfest schon ein Messer dabei und setzt das so ein?)
Im letzten Jahr gab es in Chemnitz ja auch Stress auf dem Fest-ist doch so.
Die ÖR verschweigen ein Teil der Wahrheit

@09:53 von Olympic Games

"Hätte die Poizei einfach die Wahrheit über die Nationalitäten der Opfer und mutmaßlichen Täter erzählt, hätte es wahrscheinlich auch keine rechten Ausschreitungen gegeben."

Kennen Sie denn schon die Nationaltäten der Opfer und Täter? Woher eigentlich?

Es ist allgemein üblich, dass die Polizei, während die Ermittlungen noch laufen, keine Details zu einem Fall bekannt gibt und schon gar keine spekulativen Details.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Fakten?

"Am 27. August 2018 um 09:43 von Frank_Furter
Fakten?

Am Nachmittag hatte die pegida ein friedliche und gewaltfreie durchgeführt.
Dieses Faktum schein nicht erwähnenswert zu sein, es passt wohl nicht in das "Feindbild"..."

Jeden Tag gehe ich durch die Straßen unserer Stadt. Ich treffe Weiße, Schwarze, Araber und andere.
Alle begegnen mir friedlich und gewaltfrei.
So wie mir geht es Millionen von Mitmenschen jeden Tag.
Dieses Faktum scheint Ihnen nicht erwähnenswert zu sein, es passt wohl nicht in Ihr Feindbild...

konkrete Informationen bitte

Was ist die Aufgabe eine Journalisten? Welche Aufgabe haben die staatlich finanzierten Medien?
Richtig, sie sollen recherchieren und den ihre Informationen an die Medienkonsumenten weitergeben.
In diesem Artikel finde ich keine Informationen, sondern Vermutungen, Abwiegelung und Schuldzuschreibungen. Das schürt nur die Gerüchteküche.

Informationen - geht es nicht ein wenig genauer?

Zum Bild im Bericht

Wenn da zum Sturz einer gewählten Regierung aufgerufen wird dann muss man schon etwas mehr machen, als nur mal Polizei zu einer spontanen Demo schicken.
Wenn ich sowas sehe dann bekomme ich auch Angst aber nicht wegen der Abbildung auf dem Plakat, sondern, dass es schon so weit ist und solcher Mist verbreitet wird.

Zu Natinalität der Beteiligten an der gewaltätigen Auseinandersetzung wäre zu sagen, dass die sich ganz sicher nicht immer automatisch gleich feststellen lässt, daher kann man der Polizei keinen Vorwurf machen.
Ist eigentlich ein Problem - an sich vorerst unerhebliche Sachen werden für solche Aktionen und Aufmärsche missbraucht, aber das ist auch nicht neu. Mal geben sie vor alle Kinder vor Kinderschändern schützen zu wollen und marschieren auf, dann wieder Frauen und Kinder vor Messerstechern.
Irgendeinen Grund finden sie immer, und wenn es gefälschte Erdbeermengeangaben am Joghurtbecher sind.

Die Polizei und Justiz sind seit Jehrzehnten unterbesetzt. Jetzt rächt es sich

Ein Faktenfinder ohne Fakten

Das Ergebnis des Artikels ist demnach, dass man über die Tat noch wenig weiß und in dieser Situation die Gerüchteküche brodelt. Diese Situation wird von rechten Kreisen genutzt um ihre Botschaft an den Mann zu bringen. Wenn es dann am Ende ein belastbares Ergebnis gibt, ist dieses dann vollkommen egal und geht im Umgebungsrauschen der Fehlinformationen unter.

Also abwarten, es ist das wahre Leben und kein Tatortkrimi mit Lösung in 90 Minuten.

@tagesschlau2012, 9:50

Das wurde schon oft genug erklärt.

Sie verwechseln die "Tagesschau" mit einem "Kriminal-Report". Was Sie suchen, steht im Presse-Portal unter "Blaulicht"-Meldungen.

Ein Nachrichten-Format bringt Hintergründe zu relevanten Vorgängen für die gesamte Bevölkerung. Das verlangt Recherche, keine Schnellschüsse. Und so tragisch Tötungsdelikte im Einzelfall auch sein mögen, sie sind zunächst einmal höchst individuelle Taten mit höchst individuellen Motiven.

@09:40 Parteibuchgesteuert

Ihr Kommentar ist in meinen Augen ein klarer Aufruf zu Selbstjustiz, basierend auf den unsinnigen rechtspopulistischen Parolen ("dieetablierten Parteien kümmern sich nicht..."). Es wird Zeit, gegen solche Aufrufe klar Stellung zu beziehen und sie auf juristische Straftatbestände zu überprüfen. Wir hatten das schon mal in unserer Geschichte, dass mit Angriffen auf Rechtsstaatlichkeit ein Unrechtsstaat seinen Anfang nahm.

So sehr ich Rechtsextremismus

So sehr ich Rechtsextremismus verurteile finde ich es erschreckend, nahezu pervers ,wie der Autor dieses Artikels den Mord an einem Menschen in die Nebensächlichkeit abschiebt um anstelle dessen die Proteste als weit verruchter hinzustellen. Mit dieser Menschenverachtenden Publizität schüren Sie den gesellschaftlichen Konflikt nur weiter an. Wenn Menschenleben weniger wichtig werden als Ideologie haben wir den einen gefährlichen Punkt erreicht.

um 10:00 von Der Chinese

"Die eigentliche Nachricht ist der Mord an einem deutschen Bürger, mutmaßlich durch Migranten. In den Medien wird allerdings hauptsächlich auf die Demo eingegangen, die im Anschluss stattfand. "

Merken Sie es selbst? Stichwort: Mutmaßlicher Mord durch Migranten. Wenn rechte Agitatoren wegen eines unbestätigten Sachverhaltes eine Demo anzetteln, ist das schon eine Berichterstattung darüber wert.

Sobald der Sachverhalt dann eindeutig ist, wird über den Mord berichtet. Das unterscheidet die Medien von rechten Hetzern.

Das Regieren über die Bürger

Das Regieren über die Bürger hin weck, führt zu sowas.
Diese Hilfsbereitschaft auf Kosten der Bevölkerung zu Gunsten weniger, hat sich schon immer und überall gerecht.
Also lieber Politiker vom Reden wird nichts besser.
Ihr habt EUCH und uns die Suppe eingebrockt (nicht nur eine Schuldige, da gehört eine ganze GroKo zu) nun zeigt uns mal wie ihr diese auslöffeln wollt.
Laut eurer Äußerung sind die Bürger doch alle unmündig und ihr wisst doch alles besser, oder?

um 09:53 von Dr. Öhnung

>>"Sie sind gewaltbereit, sprechen oft nur gebrochen Deutsch und tragen nicht die Werte unserer Gesellschaft:
Wann gibt es endlich Integrationsmaßnahmen für Rechtsextreme?"<<

Auweia! Das ist aber nun linker Populismus der billigsten Sorte und das aus scheinbar promovierten Munde?

10:23, draufguckerin

>>Informationen - geht es nicht ein wenig genauer?<<

Nein, offensichtlich bisher nicht.

Die Polizei rückt nämlich einfach noch nicht mit mehr Informationen heraus.

Es könnte sogar sein, daß sie bisher noch gar nicht sehr viel weiß.

Das mag Ihrem Bedürfnis nach sofortiger Stillung ihres Informationshungers entgegenstehen, ist aber wohl nicht zu ändern.

re draufguckerin

"In diesem Artikel finde ich keine Informationen, sondern Vermutungen, Abwiegelung und Schuldzuschreibungen."

Sagen Sie doch mal konkret, wo Sie Abwiegelung in dem Artikel finden. Und wo (unbegründete) Schuldzuschreibungen.

re olympic games

"Hätte die Poizei einfach die Wahrheit über die Nationalitäten der Opfer und mutmaßlichen Täter erzählt, hätte es wahrscheinlich auch keine rechten Ausschreitungen gegeben. "

Es gibt noch nicht mal "mutmaßliche Täter", und Sie wollen schon die Nationalitäten wissen?

Ein Lehrbeispiel für die Delegitimation des Systems

Mal wieder ein schönes Beispiel, woher es kommt, dass die Bevölkerung in weiten Teilen zunehmend das Vertrauen in den Staat, die Justiz & die Medien verliert.

1. Nicht der Mord ist berichtenswert (Ausnahmen, wie Focus, Welt usw.), nein, erst als ein rechter Mob in Chemnitz die Ordnung stört, wird in fast allen Medien berichtet.

2. Politiker finden sich ein & verurteilen einmütig die von rechten Hooligans ausgehende Gewalt, warnen vor frühzeitigen Schlussfolgerungen. So weit so gut! Aber mit keinem Wort drücken diese ein Wort des Bedauerns angesichts eines Mordes aus! Eine Verhöhnung!

3. Die Polizei ist unfähig anzugeben, ob nun 1 oder 2 Personen ihren schweren Verletzungen erlegen sind. Ein Anruf im KH könnte da wohl helfen! Eine polit. korrekte Farce!

4. Die Justiz ermittelt wegen Totschlags. Bei angeblich(!) 25 Einstichen bei den 3 Opfern kann man wohl kaum noch von "Totschlag" sprechen. Wenn der Rechtsstaat wirklich Rechtsstaat sein will, dann muss Mord auch Mord genannt werden

um 10:03 von Defender

"Schämen sie sich eigentlich nicht? Ein Mensch wurde ermordet und sie ledern nur gegen Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind?"

Was mich betrifft: Ich schäme mich vor allem für Menschen, die aufgrund einer Vermutung, also ohne genaue Kenntnis der Sache auf die Straße gehen, um gemeinsam mit Rechten Hooligans zu demonstrieren. Auf einer Demonstration, deren Anmelder aus einem Opfer gleich drei machen und dann noch ein Belästigungsdelikt hinzu erfinden. Darum ging es in dem Artikel nämlich.

Ich frage Sie tatsächlich interessiert, ob Ihr Bedauern sich auch auf einen von Rechten getötete Migranten ausweiten würde oder sie sich ausschließlich auf Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft ohne erkennbaren Migrationshintergrund beschränkt.

@10:03 von Defender -

Sie kritisieren den Kommentar eines anderen Lesers mit den Worten "Kein Wort des Bedauerns?"
Der bedauerliche Tod eines Menschen war in einem anderen Artikel das Hauptthema. In diesem Artikel geht es um "Gerüchte im Netz, Gewalt auf der Straße".

Sie schreiben: "Demonstrationsrecht gilt auch für für Menschen, die nicht links sind!"
Niemand hat das hier bestritten.
Es geht hier um einen Aufmarsch, bei dem Menschen als "Zecken", "Viehzeug" oder Kanaken" beleidigt werden und in dessen Umfeld, wie in einem anderen Artikel berichtet wird, Ausländer angegriffen wurden.
Davon werden Sie sich doch auch distanzieren, oder?

Am vorletzten Sonntag lief im

Am vorletzten Sonntag lief im "Ersten" ein "Polizeiruf". Ein Teil der Handlung: Eine junge Frau meldete eine versuchte Vergewaltigung durch einen Flüchtling. Drei junge Deutsche waren ihr angeblich zu Hilfe geeilt und hatten dann den jungen Syrer zu Tode geprügelt. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die versuchte Vergewaltigung simuliert worden war. Ziel der rechtsradikalen Gruppe, zu der auch die junge Frau gehörte, war es, den Syrer der sexuellen Belästigung zu beschuldigen und den tätlichen Angriff auf ihn als Notwehr aussehen zu lassen. Einer der Deutschen hatte sich selbst mit einem Messer Verletzungen zugeführt und auch dies dem Flüchtling vorgworfen. Das war natürlich nur eine fiktive Geschichte.
Mittlerweile haben Lügen und falsche Beschuldigungen jedoch eine Dimension gewonnen, dass ich Aussagen aus bestimmten Kreisen deutscher Gruppierungen mit größter Distanz gegenüberstehe.

Arbeitsverweigerung

Journalisten sind in autoritären Systemen die Pressesprecher von Regierungen und Behörden. In offenen Demokratien recherchieren selbstständig Journalisten wichtige Informationen.

Es ist sehr einfach den Gesundheitszustand der beiden Schwerverletzten zu recherchieren. Ebenso kann der schlimme Verdacht, dass Flüchtlinge die einheimische Bevölkerung brutal angegriffen haben, mit geringem Aufwand bestätigt oder entkräftet werden. Der Tathergang wird von der Gruppe der Messerstecher anders geschildert wie aus der Gruppe derer, die brutal abgestochen wurden. Diese mutmaßlich unterschiedlichen Zeugenaussagen und die der angeblich belästigten Frau können ebenfalls leicht ermittelt werden.

Der Vorwurf der Demonstranten: Die Lügenpresse würde nicht berichten kann durch eine neutrale und sachlich fundierte Recherche widerlegt werden. Dazu müssen die Journalisten aber ihrer Informationsfunktion nach kommen und dürfen nicht darüber berichten was sie alles nicht wissen.

nichts genaues weiß man nicht ...

... so müsste nach dem Zitieren der Meldungen der Stadtverwaltung / Polizei Chemnitz das Resümee des Faktenfinders lauten. "Bitte warten Sie ab, mir melden uns, wenn es offizielle Neuigkeiten gibt" - wäre noch zu ergänzen.
Je mehr tendenziell negativ über die Spontandemo- Lage in Chemnitz berichtet wird, umso mehr entfernen sich die Autoren von der gebotenen Neutralität (hier mehr mit Linkskurve, zuvor bei der BILD- Zeitung mehr mit Rechtskurve).
Das sieht eher nach Reaktion auf fb- oder Twitter- Aktionen aus, weniger nach Qualitäts- Journalismus, den zumindest die ÖR Medien oft für sich reklamieren.

um 10:23 von draufguckerin

"In diesem Artikel finde ich keine Informationen, sondern Vermutungen, Abwiegelung und Schuldzuschreibungen."

Stimmt: Vermutungen und Schuldzuweisungen etc. der Demonstranten ohne jede sachliche Grundlage sind berichtenswert. Die ARD berichtet nur über das, was die Polizei bestätigt hat. Das unterscheidet die Arbeit eines Journalisten von der durch rechte Agitatoren inszenierten Gerüchteküche.

Von Abwiegelung hingegen kein Wort im Artikel, sorry. Es sei denn, Sie glauben dem unbestätigten Twitter-Schmus von rechten Hetzern eher als den offiziellen Stellen.

"Trotz dieser Mahnung wird

"Trotz dieser Mahnung wird mittlerweile behauptet, auch ein zweiter Mann sei in der Nacht verstorben. Auch auf Online-Nachrichtenseiten wird diese Information verbreitet. Die Polizei konnte diese Angabe auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Man verschaffe sich derzeit einen Überblick, sagte eine Sprecherin gegenüber dem ARD-faktenfinder." Was soll Das bedeuten? Man weiß nicht ob einer oder zwei Menschen gestorben sind und wer die Täter waren? Man scheint wohl Beklemmungen zu haben die Fakten auszusprechen!

@ 11:28 Sdric

Der Autor dieses Berichtes schiebt keinen Mord in die Nebensächlichkeit ab; das unterstellen Sie ihm lediglich. Und es ist tatsächlich Aufgabe der Medien, darüber zu berichten, wie dieses fürchterliche Tötungsdelikt instrumentalisiert wird für eine rechtsradikale und fremdenfeindliche Hetzjagd. Mit Ihrem Satz "wenn Menschenleben weniger wichtig werden als Ideologie" haben Sie insofern recht, als hunderte skandierten "Viehzeug", "Zecken" und "Ausländer raus": Die dahinter steckende Ideologie ist tatsächlich brand- und lebensgefährlich.

@Defender

Das ein Mensch gestorben ist, ist sehr schlimm.
In dem Artikel ging es jedoch darum, dass selbst offizielle Stellen dazu beigetragen haben eine Situation, die ohnehin schon schlimm war, eskalieren zu lassen, indem sie sich zu gesteigert fragwürdigen Kommentaren haben hinreißen lassen.

Des weiteren möchte ich mir die Unterstellung verbitten, ich wolle das Demonstrationsrecht oder gar die Meinungsfreiheit der Sachsen einschränken und ein Spalter zu sein.

Jede Meinung, links wie rechts, hat ihre Daseinsberechtigung.
Es ist alleine davon Abhängig, wie man diese vermittelt.
Pegida und Legida stellen sich nicht durch ihre politische Färbung ins Abseits, sondern dadurch, dass sie Parolen und Kampfbegriffe aus der NS-Zeit verwenden die damals als Rechtfertigung für Millionenfachen Mord genutzt wurden.

Der Spalter sind sie, wenn sie sofort Grundgesetzverstöße und Radikalität unterstellen, wenn man Die politische Gruppierung zu der sie zu gehören scheinen kritisiert.

um 11:30 von Emil66

"Diese Hilfsbereitschaft auf Kosten der Bevölkerung zu Gunsten weniger, hat sich schon immer und überall gerecht.2

Sie sprechen in Rätseln. Wen meinen Sie? Meinen Sie die oberen Zehntausend? Die Banken? Hier ist nicht damit zu rechnen, dass sich das eines Tages rächt. Ich nehme aber an, Sie beziehen sich auf Menschen mit Migrationshintergrund. Aber wen meinen Sie genau? Solche mit deutscher Staatsbürgerschaft? Migranten mit unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung? Flüchtlinge? Und inwiefern schadet diese Gruppe Ihnen oder irgend jemandem in Ihrem Umfeld so sehr und auf eine solch spezifische Weise, wie es kein deutscher Bürger könnte? Fragen über Fragen.

@ Sdric

"... wie der Autor dieses Artikels den Mord an einem Menschen in die Nebensächlichkeit abschiebt um anstelle dessen die Proteste als weit verruchter hinzustellen."
Das war in der Tat schon öfter zu beobachten: Wir sollen uns über die Messerstecher nichts Schlechtes sagen, weil das "rassistisch" wäre, und sie somit gewähren lassen. So wie in USA jeder das Recht haben will, mit einer Pistole herumzulaufen, so haben bei uns offenbar viele Leute das Recht, mit einem Messer in der Tasche herumzulaufen. Ich sehe darin eine Verwilderung der Sitten. Die Hooligans repräsentieren auch eine Verwilderung der Sitten. Aber nur gegen eine der beiden wird in der Öffentlichkeit geschimpft.

Die Chemnitzer

Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Frau Ludwig findet klare Worte, denn bei den Aufmärschen ging es nicht um "Protest von Bürgern", sondern um rechtsradikale Exzesse, bei denen"Ausländer raus", "Viehzeug" und "Zecken" skandiert wurde. Es ist beschämend, dass die afd diese fremdenfeindlichen und in Teilen auch braun gefärbten ("frei, sozial und national") Exzesse verschärft und politisch instrumentalisiert und sich nicht davon abgrenzt. Ich frage mich, warum viele, die da mitlaufen, nicht den Unterschied zwischen Entsetzen und Trauer über ein Tötungsdelikt und der Instrumentalisierung dieses Geschehens für rechtsradikale Machenschaften kapieren.

re royaltramp

"Die Justiz ermittelt wegen Totschlags. Bei angeblich(!) 25 Einstichen bei den 3 Opfern kann man wohl kaum noch von "Totschlag" sprechen. Wenn der Rechtsstaat wirklich Rechtsstaat sein will, dann muss Mord auch Mord genannt werden"

Zwischen Totschlag und Mord wird nach bestimmten Merkmalen unterschieden. Einfach nach 1,2,3, x Messerstiche geht es nicht.

Wo übrigens ist überhaupt Ihre Behauptung von 25 Messerstichen belegt?

@Der Chinese , 10:00

"Die eigentliche Nachricht ist der Mord an einem deutschen Bürger, ...

Nein, das ist Ihre persönliche und spekulative Deutung ohne belastbare Fakten. Das einzige, was man aktuell sagen kann, ist, dass auf dem Chemnitzer Stadtfest eine männliche Person Mitte Dreißig durch Messerstiche gewaltsam ums Leben kam. Mehr nicht.

"... mutmaßlich durch Migranten.

Hier räumen Sie ja selbst ein, dass Sie nicht mal beim mutmaßlichen Täter über gesicherte Erkenntnisse verfügen. Aber, dass es sich um Mord handelt, eine "Tötung mit Vorsatz, aus niederen Motiven", da sind Sie sich anscheinend sicher.

Aus dieser Mischung von Halbwissen, Vorurteil und Fremdenfeindlichkeit entwickelt sich jene explosive Stimmung, der wir weit mehr Beachtung schenken, und deren Drahtzieher und Multiplikatoren wir ebenso konsequent ermitteln und der Justiz überstellen müssen, wie das bei der Suche nach dem oder den Tätern dieser Auseinandersetzung schon der Fall ist

@ Parteibuchgesteuert um 09:40

Ihre Worte: "muss sich die Bevölkerung selber kümmern und das wird auch Zeit."

Und was stellen Sie sich da genau vor?

Mir fallen dabei Begriffe wie "Straßenschlachten" , "paramilitärische Gruppen", "Selbstjustiz", "Lynchmob" und "Anarchie" ein. Ich war bisher der Meinung, dass wir dergleichen in Deutschland überwunden haben. Sollte ich mich geirrt haben?

um 11:32 von eine_anmerkung

Von Dr. Öhnung: Wann gibt es endlich Integrationsmaßnahmen für Rechtsextreme?"<<

Ihre Antwort: Auweia! Das ist aber nun linker Populismus der billigsten Sorte und das aus scheinbar promovierten Munde?"

Das ist eine ironische Umkehrung von rechtem Populismus billigster Sorte, der zwar eine Integration von Nicht-Deutschen einfordert (was an sich auch in Ordnung ist), aber es selbst nicht so genau nimmt mit dem Wertekanon unserer Demokratie. Insofern wären einige verpflichtende Unterrichtseinheiten für Gefährder (Rechtsextreme) zum Thema "Werte und Normen der Deutschen Gesellschaft" nicht indiskutabel.

re initiative neue

" Der Tathergang wird von der Gruppe der Messerstecher anders geschildert wie aus der Gruppe derer, die brutal abgestochen wurden."

Sie wissen schon, welche Aussagen die beiden Verletzten gemacht haben?

Sie kennen schon die Gruppe der Messerstecher?

Zum Tathergang liegen sämtliche Ermittlungsergebnisse schon vor?

Ihre Kristallkugel hätte ich auch gerne.

was ist passiert?

Ein Toter und Schwerverletze.
Berichtet wird aber über den gröhlenden Mob.

Der - soviel scheint (!) sicher - nicht für den Toten und die Schwerverletzten ursächlich war.

Also: Innehalten (und zwar in jede Richtung), den ermittelnden etwas Zeit lassen und danach OBJEKTIV (!) berichten, was passiert ist.

Ist das zuviel verlangt?

Bis dahin sind ALLES Gerüchte, auch das, was die tagesschau und andere Medien so berichten.

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