Kommentare - Juden in Deutschland: "Wir sind nicht mehr sicher hier!"

19. Januar 2016 - 08:55 Uhr

Angriffe auf Synagogen, Beleidigungen im Alltag, schwer bewachte Schulen: Sind Juden in Deutschland noch sicher? Viele Juden können diese Frage nicht mehr eindeutig mit Ja beantworten. Sie fühlen sich bedroht. Von Patrick Gensing.

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Kommentare

@09:54 von Mittelständler in DE

Danke, das Sie das so ehrlich sagen.
Ich bin auch der Auffassung, das " Menschen mit Migrationshintergrund aus muslimischen Ländern " ein grundsätzliches Problem mit anderen Religionen haben. Leider wird Kritik daran mit rechts abgetan, aber ich glaube ernsthaft, das das "des Pudels Kern" ist.
Immer auf die deutsche Geschichte zu verweisen, kann und wird nicht helfen, da die wahren "Intoleranten" nicht deutsch sind.

Sicherheit ist relativ!

Ich vermute, dass die Palästinenser im Westjordanland sich glücklich schätzen würden, wenn sie so sicher in ihrem Land leben könnten, wie Juden in Deutschland.

Der Alltagsterror, dem die Menschen dort durch die israelische Besatzungsarmee und die Siedler ausgesetzt sind, ist unerträglich. Wasserraub, Landraub und der Raub von Bodenschätzen sowie Demütigungen und Erniedrigungen durch die Besatzer ist Alltag für die Palästinenser im Westjordanland.

Also ihr Gesundbeter des Alltagsterrors durch die israelische Armee, seid froh, dass ihr relativ sicher in Deutschland leben könnt!!!! Ihr habt hier Reisefreiheit im Gegensatz zu den 1,8 Millionen Palästinensern in Gaza, die dort vom Radikalzionisten Netanjahu in einem Freiluftgefängnis gefangen gehalten werden.

Die Palästinenser haben keine Perspektive und Hoffnung in die Zukunft, denn der israelische Alltagsterror und das Schicksal der Palästinenser interessieren unsere Politiker und Medien nicht.

@timocrazy

Inwieweit sagen Grabschändungen etwas über das "Verhältnis der deutschen Justiz zum europäischen Judentum" aus?
Behaupten Sie, die Grabschänder seien Richter? Oder was?

Ein Historiker über den "neuen Antisemitismus"

Der Historiker Klaus Manfrass hat den importierten "neuen Antisemitismus" wie folgt analysiert:

'Der herkömmliche Antisemitismus ließ sich noch eindämmen. Ganz anders die Vermengung alter Vorurteile mit dem neuen, importierten Antisemitismus: Weil die Problematik dieses neu geformten Judenhasses fast deckungsgleich ist mit der Problematik der muslimischen Einwanderung, wird sie tabuisiert. Die regierenden Sozialisten sind überfordert. Wie gelähmt durch die rhetorische Keule der "Islamophobie" wagen sie kaum eine Kritik und reagieren geradezu erleichtert, wenn für die Schändung jüdischer Friedhöfe junge Franzosen ohne Migrationshintergrund verantwortlich sind.

Das Problem lässt sich kaum durch ein Arsenal an repressiven Maßnahmen lösen. Die Banlieues haben sich ohnehin von der Rechtsstaatlichkeit verabschiedet. Es droht ein gesellschaftlicher Zusammenbruch: Der Antisemitismus ist bloß ein Menetekel.'
https://tinyurl.com/j5uaan4

Es ist gut, dass die

Es ist gut, dass die Problematik in der TS endlich angesprochen wird.

Denn noch der Fall des jüdischen Mitbürgers, der Anfang Januar in Puddgarden von syrischen Asylbewerbern angegriffen und ausgeraubt wurde, hatte es leider nicht in die TS geschafft, sondern nur in die Regionalpresse.

Aber noch immer wird der offenkundige Zusammenhang zwischen dem Islam und dem muslimischen Antisemitismus, der sich auf fast jeder Koran-Seite belegen lässt, eher verwischt als analysiert.

Letztlich dürfte man um die Erkenntnis nicht herumkommen, dass mit einer völlig ungesteuerten Einwanderung eben auch die Konflikte anderer Weltregionen, hier des Nahen Ostens, importiert werden.

I

@fairview

"Ebenso muss der Resonanzboden für die liebedienerische Haltung des hiesigen linken Spektrums gegenüber jedwedem Obskurantismus verschwinden, sobald dieser nur das Etikett „muslimisch“ trägt. Diese Liebedienerei ist zwar verständlich, teilt die fundamentalistisch-muslimische Welt doch die anti-amerikanische, antiwestliche und antiisraelische Aggressivität, die das Lebenselixier der deutschen Linken ausmacht. Sie ist gemeingefährlich, weil sie in ihrer Verbundenheit mit dem fundamentalistisch festgefahrenen Islam unbesehen jenes „Ungeheuer“ in Kauf nimmt, das der muslimische Philosoph Abdennour Bidar sich aus diesem entwickeln sieht."

Kann man nicht oft genug betonen!
Das relativieren und beschönigen ist jetzt endlich am ENDE!

Langsam....

@Buntekuh 9:48 unterschreibe ich zu 100%

Bin dabei

Ich würde eine Politik der Konsolidierung begrüssen, die sich in erster Linie darum kümmert, dass wir in Europa wieder zueinander finden. Hier in Europa sieht es Jahr für Jahr verheerender aus, egal wo es mangelt an allen Ecken und dennoch betrieben unsere Politiker Aussenpolitik im Stile der Kolonialzeit. Wir helfen überall auf der Welt und schaffen es nicht einmal direkt vor unserer Türe die Armut zu bekämpfen. Weg mit solchen Politikern, die mit Aussenpolitk ablenken vom kollektiven Versagen Europa in eine Zukunft zu führen.

Jammern auf sehr hohen Niveau?

Man ist nirgendwo mehr auf der Welt sicher. Aber Juden und jüdische Einrichtungen gehören in Deutschland zu denen, welche am besten geschützt sind. Man kann aber auch viel selber für seine persönliche Sicherheit tun: Dazu zählt, die Öffentlichkeit und die Dunkelheit soweit wie möglich zu meiden. Das kann man zwar als eine Einschränkung der persönlichen Freiheit sehen. Aber in einer Welt, die von Tag zu Tag gefährlicher wird, halte ich das für das kleiner Übel.

re demokratie-jetzt

"eben auch die Konflikte anderer Weltregionen, hier des Nahen Ostens, importiert werden."

Die Konflikte des Nahen Ostens sind aber nun mal keine rein religiösen Konflikte, sondern auch sehr politische. Und von der israelischen Besatzungspolitik eben nicht zu abstrahieren.

Merkel hat die Moslems

Merkel hat die Moslems reingeholt, nun ist es ihre Sache das wieder zu regulieren, sofern sie noch Zeit hat dazu .
Das die Juden natürlich sofort mit jammern war klar . Das machen die aus Prinzip immer .

Wer mehr Anhänger des

Wer mehr Anhänger des "Propheten" sagt. Sagt mehr Antisemitismus. Der Koran ist nun einmal unter anderem auch eine antisemitische Hetzschrift.
Was der ein oder andere salafistische Prediger so von sich gibt steht einem Julius Streicher in nichts nach.
Aber das Tausende Anhänger des sogenannten Propheten am Al-Quds Tag "Tod den Juden" Schreiend in bester SA Manier durch Deutschlands Straßen marschieren, ist ja nicht das Problem.
Das Problem ist das es kritisiert wird, und in einer unglaublichen geistigen Unredlichkeit derjenige der dies Kritisiert dann auf einmal ein Islamophober Rechter ist.
Nein als Jude ist man in Deutschland (in Europa) nicht mehr sicher.
Aber das darf nicht thematisiert werden, den der Islam ist der deutschen Linken ja heilig. Da geht der Antisemitismus der Einen mit dem der Anderen Hand in Hand

wer ist in DE

noch sicher? Außer denen, die rund um die Uhr bewacht werden.

Danke

Leider sind wir mit der Idee, dass Verständigung und Toleranz weiterhelfen anscheinend weitgehend allein.

Und Sie schreiben es doch

Und Sie schreiben es doch pro-palästinensischen Demonstration. Wer war der Veranstalter?
Und da soll die Polizei eingreifen und den Mann von der Rednerbühne holen.

@11:09 von ophorus

Das kann Ihnen in ländlichen Gegenden in NRW oder Bayern ebenso passieren. Sogar in der Großstadt, wenn Sie jemandem "seinen" Parkplatz wegenommen haben. Daran ist nicht die Osterweiterung schuld.

@Mittelständler in DE

"Ich bin Jude und kann aus eigener Erfahrung berichten, dass das Klischee vom glatzköpfigen Deutschen Neonazi, der Juden auf den Strassen belästigt, so nicht stimmt. Weder meine Familie noch unsere lokale Gemeinde wurde jemals Opfer eines solchen Übergriffs. Unter was wir aber leiden, sind Übergriffe von Menschen mit Migrationshintergrund aus muslimischen Ländern sowohl hier als auch in Frankreich."

Schade und erschreckend das Sie solche Erfahrungen machen müssen. Wenn man dann noch weiss das diese Situation durch eine absurd toleranz gegenüber den Intoleranten durch die selbsternannten moralische Instanzen erst möglich gemacht wird. Bleibt nur noch Zorn!
Es wird Gegenmaßnahmen geben!

wir auch nicht

Wir deutschen Christen sind auch nicht mehr sicher , danke Frau Merkel

Positionen

Ich habe mir jetzt nicht alle Beiträge durch gelesen - es sind zu viele. Aber es fällt doch auf, dass eine willkürliche Vermischung von verschiedenen Problemkreisen im Zusammenhang mit den jüdischen deutschen Mitbürgern und den Migranten vorgenommen wird. Wo der Artikel durchaus unterschiedliche Standpunkte deutlich macht, verfallen einzelne Foristen darauf, ihre ganz persönliche Sicht der Dinge in den Vordergrund zu rücken. Dabei werden israel-/palästinensische Probleme in Bezug zum deutschen Antisemitismus gesetzt, linke und rechtsradikale Positionen gemein gemacht, israelische Politik, aber auch die der islamischen Länder entweder unkritisch oder polemisch übernommen bzw. unterschlagen. Ich kann hier nicht dieses Durcheinander auflösen, aber es sollte nach dem genauen Durchlesen des Artikels jedem klar sein, dass ein absolutes "Recht" keiner der Parteien oder Kontrahenten zuzuordnen ist - mit einer Ausnahme: Neofaschistischer Rassismus ist jenseits aller Diskussion!

@ Zubehör

Da musste ich auch staunen. Es wird im gesamten Artikel alles, wirklich ALLES unternommen, um zu relativieren, damit die Flüchtlinge ja nicht in Verdacht geraten. & am Ende dann das Zitat eines jüd. Mitbürgers, dass man in D Panik habe, Islamismus als solchen auch zu benennen. Da sage ich: Stimmt!

Liebe, TS. Es wird Zeit, unangenehme Wahrheiten klar auszusprechen: Ja, es gibt einen nennenswerten Anteil von dt. Antisemiten. Ja, es gibt unter der
Bevölkerung mit islam. Glaubensbekenntnis (dt. sowie ausl.) ebenfalls einen nennenswerten Anteil von Antisemiten. & unter den Flüchtlingen aus arabischen Ländern, in denen vielerortens Antisemitismus Staatsräson ist, wird es genau so & nicht anders sein! Flüchtlinge sind doch nicht per se die besseren (& auch nicht die schlechteren) Menschen! Warum also sofort & überall diese Relativierungen?

Stichwort: Auferlegte freiwillige Selbstzensur. & dann wundern sich die Medienmacher, warum sie als "Lügenpresse" diffamiert werden. Wie im Tollhaus!

Der Islam und das Judentum

Wenn ich darüber nachdenke, dass es in De immer mehr Moslime gibt, habe ich den Eindruck, dass alles gewollt ist.

Beliebigkeit der Schuldzuweisungen

Es ist schon interessant, für was die Flüchtlinge nun völlig beliebig herhalten müssen:

Mal ist es ein angeblicher ungebremster Zustrom an Frauen- und Kinderschändern, dann sind es einfallende Horden von Räubern und Dieben, nun wiederum sollen wir es mit einer Antisemitenschwemme zu tun haben. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man das simple Muster (Sündenbock), nach dem diese Behauptungen gestrickt sind, belächeln.

Sexualdelikte, Raub und Diebstahl, Antisemitismus sind nichts neues in Deutschland. Entlarvend für bestimmte Kreise ist aber, das sie zum Beispiel über Antisemitismus und sexuelle Übergriffe erst jetzt, im Zusammenhang mit Flüchtlingen, reden, während sie bisher dazu geschwiegen haben.

@derdickewisser

"Gestern bei Hart aber fair gab es ein interessantes Gedankenexperiment:
stellen wir uns vor, muslimische Frauenmit Kopftuch wären in Köln von hunderten glatzköpfigen, stiefeltragenden Neonazis begrapscht, beklaut und zum Teil vergewaltigt worden."

Den Schrei der Entrüstung möchte ich lieber nicht hören.... Alles was jetzt relativiert und erklärt und beschönigt wird - würde es in der Situation nicht geben.

@ Thomas Schaal um 09:52

Konsequenz der Islamisierung Deutschlands

Rabbiner Alter betonte, "es gebe einen starken Antisemitismus in der Community mit türkischem, arabischem, islamischem Migrationshintergrund: Einige Stadtviertel seien für Juden zu "No-Go-Areas" geworden!"
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nicht nur für Juden, auch für Deutsche,
und die Polizei vermeidet es, dorthin zu fahren. (siehe:Deutschland im Blaulicht: Notruf einer Polizistin von Tania Kambouri)

Der Begriff Antisemitismus

Der Begriff Antisemitismus wird leider viel zu oft gegen unliebsame Meinungen aufgefahren und ist dadurch dermaßen entwertet worden, dass man ihn nicht mehr ernst nimmt.
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Beim Konflikt zwischen Palestinensern und Juden ist allerdings nicht immer eindeutig ob und wieviel Antisemitismus mitspielt.
Der Angriff auf eine jüdische Einrichtung kann hier durchaus eine "Vergeltungstat" sein. Das heißt im Übrigen nicht, dass nicht auch Antisemitismus im Spiel sein könnte.
Dieser kann aber bei den jüngeren Palestinensern nicht die Ursache sein (kein Kind kommt auf die Welt und ist von Geburt an Antisemit), sondern ist vielmehr eine Folge, die sich aus der sozialen und politischen Lage der Palestinenser heraus erst entwickelt. Eine Situation, für die der jüdische Staat mitverantwortlich ist (was die Araber nicht von ihrer Verantwortung befreit).

@ Agent Lemon

Sie geben sich immer so weltgewandt. Dann müsste Sie ja aus Erfahrung wissen, dass es ausser den USA kein Land auf der Welt gibt, das heutzutage weniger antisemitisch ist als Deutschland. Juden sind hier überall willkommen. Meine Grosseltern sind im KZ umgekommen. Meine Worte sind also mit viel Herzschmerz gesprochen. Dennoch wiederhole ich, dass die grösste Gefahr für unsere jüdische Gemeinde in Deutschland von Menschen mit Migrationshintergrund aus muslimischen Ländern ausgeht. Von dort kommt offener Hass auf alles jüdische. Das zu verleugnen ist eine gefährliche Verharmlosung.

Rechte Beschützer

Das sich jetzt sogar die stramm rechten Foristen als die Beschützer der jüdischen Minderheit auftun ist schon irgendwie abstrus. Hier erscheint jedes Mittel recht um die Mantras "Staatsversagen", "Flüchtlinge abschieben" und "Merkel muss weg" mal wieder an den Menschen zu bringen. Je öfter etwas gesagt wird, umso wahrer wird es. Von daher grundsätzlich keine schlechte Strategie. Wenn sie nur nicht so scheinheilig wäre. Im Gaza-Krieg von 2014 haben sich die Rechten ja auch brav in die pro-palästinensischen Demos eingereiht. Jetzt gehts andersrum. Der Wind dreht sich, damit das rechte Fähnchen. Weder Frauen in Köln noch jüdische Zentren brauchen rechte Beschützer. Überhaupt braucht das niemand. Was die brauchen ist eine offene Gesellschaft, die Gewalt ablehnt und nicht mit Gegengewalt reagiert.

11:32 von Helmut_S.

Sicherheit ist Relativ!!!
Das dieser Artikel freigegeben wurde wundert mich.
Die Zustände im Gazastreifen werden von unserer freien Presse totgeschwiegen.

Mir ist bewusst das ein in Deutschland lebender Jude nichts mit Israel zu tun hat.
Leider sehen das die Eliten der Juden in Deutschland (Zentralrat usw.)nicht so.
Jede Kritik an Israel löst einen Entrüstungssturm aus.
Beispiel:Wirtschftsminister Gabriel über die Wasserverteilung.
Ich glaube erhat sich sogar dafür entschuldigt.
Beitrag zum Problem
http://www.welt.de/politik/ausland/article4989700/Israel-soll-Palaestin…

11:35, Demokratie-Jetzt

"Aber noch immer wird der offenkundige Zusammenhang zwischen dem Islam und dem muslimischen Antisemitismus, der sich auf fast jeder Koran-Seite belegen lässt, eher verwischt als analysiert."

Auf fast jeder Koranseite? Der Koran ist eine antisemitische Hetzschrift?

Ich glaube, Sie tun der Sache der "Islamkritiker" nicht unbedingt einen Gefallen.

Sie offenbaren nämlich Ihre komplette Ahnungslosigkeit.

Es ist schwer, etwas zu kritisieren, was man nicht kennt.

Auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass das hier im Forum zum guten Ton gehört.

Na, so was ...

... ob es sich nun um sexuelle Übergriffe/Vergewaltigungen im epidemischen Gang-Rape-Style durch vornehmlich nordafrikanischen/arabischen Jungmännern, oder
... ob es sich nun um einen signifikanten Antstieg antisemitischen Hasses und Übergriffe durch vornehmlich muslimische Gruppen/Personen geht, ...

... das war jedem klar denkenden Menschen von Anfang an klar, aber die üblichen Verleugnungen/Relativierungen, Beschimpfungen etc. waren die Regel.

Es ist, als würde man einem Verkehrsunfall in Zeitlupe zusehen!!

@ Demokratie-Jetzt

"Denn noch der Fall des jüdischen Mitbürgers, der Anfang Januar in Puddgarden von syrischen Asylbewerbern angegriffen und ausgeraubt wurde, hatte es leider nicht in die TS geschafft, sondern nur in die Regionalpresse."

Man sollte aber auch mal die Kirche im Dorf lassen: Nicht jeder Überfall auf einen jüdischen Mitbürger geschieht aus einem antisemitischen Impetus heraus. Es mag daher auch in diesem Fall einfach so gewesen sein, dass es den Syrern in Puddgarden herzlich egal war, ob das Opfer ein Jude war oder nicht. Es hätte auch ein Nichtjude sein können, den sie überfallen hätten, um an das Geld zu kommen. Und statt vielleicht "Drecksjude" hätten sie dann bei anderen Opfern eventuell auch "Scheißdeutscher" oder "Scheißsunnit" oder... oder... oder... gerufen.

Man denkt ja auch bei einem Überfall eines Ausländers auf einen deutschen Staatsbürger nicht automatisch, es handele sich um eine Straftat, die dem Impuls einer antideutschen Grundhaltung entsprungen sei, oder?

Religionsfreiheit für alle erhalten!

Ich sorge mich auch um die hier lebenden Juden und habe Angst davor, dass die immer stärker wachsende Anzahl der ins Land kommenden Islamisten eines Tages zu einer Gefahr für das hier lebende Christentum - und Judentum werden. Natürlich sind nicht alle Muslime Fundamentalisten und nicht alle Fundamentalisten sind gewaltbereite Radikale! Jedoch müssen wir wachsam sein, denn
die islamischen Länder haben sich in den vergangenen 30 Jahren stark verändert, wie z.B. das Verschleierungsgebot, so dürfen sie unverschleiert nicht auf die Straße gehen und unsere Kleidungssitten werden irgendwann einmal abgeschafft ebenso die Absicht einiger Gegner des Christen-und Judentums, die sagen, es dürfe nur eine Religion geben: die des Islam. Wir sollten gegen die Rechten vorgehen und ebenso gegen die Gegner der Religionsfreiheit .

Verschwörungstheoretiker?

@a gutt Mensch

Glauben Sie, die Analyse der latent gewaltaffinen und frauenverachtenden Sozialisierung vieler Männer in wenigstens einigen muslimischen Ländern, die nun wirklich niemand bei Verstand leugnet, sei eine "Verschwörungstheorie"? Und dass einige muslimische Länder immer wieder die Vernichtung Israels fordern? Ist das eine Erfindung von Pegida?

Wenn nicht: was wollen Sie eigentlich sagen?

Man kann die jüdische Bevöllkerung gut verstehen

Durch die ungebremste Zuwanderung von Muslimen fühlt sich die hier lebenden Juden mit recht unsicher.
Herr Schuster forderte deshalb schon zu recht, eine Obergrenze in Flüchtlingsaufnahme.

@Am 19. Januar 2016 um 09:52 von Thomas Schaal

"Konsequenz der Islamisierung Deutschlands"

Aber, Hr. Schaal, so ewtas gibt es doch nicht, so sagen es zumindest unsere Politiker. Oder glauben Sie etwa, dass die nicht die Wahrheit erzählen??

"Rabbiner Alter betonte, "es gebe einen starken Antisemitismus in der Community mit türkischem, arabischem, islamischem Migrationshintergrund: Einige Stadtviertel seien für Juden zu "No-Go-Areas" geworden!""

Stimmt.

"Mit dem millionenfachen Zuzug weiterer Muslime in den naechsten Jahren nach Deutschland werden sich die interreligioesen Spannungen noch verstaerken. "

Stimmt.

"Einer der vielen Gruende, endlich die massenhafte Einwanderung zu stoppen und ernsthaft mit der Integrationsherausforderung von den bereits hierher gekommenen Migranten zu beginnen"

Falsch. Die Integrationsherausforderung ist nicht die "unsrige", sonder derer, die hier ins Land kommen (noch dazu illegalerweise!). Die Forderung muss klar sein, dass diese sich integrieren. Sonnenklar!!

@rambospike - 09:53

"Wie bitteschön wird man als Jüdin in der Bahn identifiziert?"
Goldkettchen mit Davidstern getragen?
Ganz einfach - nix Verschwörungstheorie.

Latenten Antisemitismus gab es immer und überall.

Er wurde instrumentalisiert in vielen Ausformungen. Unser letztes großes Elend begann damit.
Seit das Judentum einen Staat hat, der sich mitten im "Feindesland" wie ein normaler Staat gebärdet mit unschönen Begleiterscheinungen, ist das Gefährdungspotential enorm gestiegen. Aber wer mag das schon zugeben.
In Deutschland wacht der alte, neue Mob wieder auf, und die Gefährdung von der arabisch-muslimischen Seite kommt dazu. Der Schutz wir schwierig.

atheismus

ich bin atheist, und ich habe keine probleme mit irgendeiner religion, wenn jemand an götter glauben will.
aber entschieden bin ich gegen extreme auslegungen von religion, siehe die rechten evangelisten in amerika, die abtreibungswillige frauen erschiessen, die rechten jüdischen siedler im westjordanland, gegen die beleidigende und entwürdigende behandlung von frauen im islam (was köln erst ermöglichte), gegen den heiligen krieg, gegen verbrennen von menschen durch die katholischen kirche im 15/16 jahrhundert...

man sieht: hauptsächlich religöser wahn erzeugt gewalt und kriege, die auslegung der schriften wird je nach gutdünken angepasst und für eigene zwecke missbraucht. dies gilt es gesellschaftspolitisch zu thematisieren und bekämpfen.

ohne religionen wäre die welt friedlicher !!

@Am 19. Januar 2016 um 09:54 von Mittelständler in DE

"Ich bin Jude und kann aus eigener Erfahrung berichten, dass das Klischee vom glatzköpfigen Deutschen Neonazi, der Juden auf den Strassen belästigt, so nicht stimmt. Weder meine Familie noch unsere lokale Gemeinde wurde jemals Opfer eines solchen Übergriffs. Unter was wir aber leiden, sind Übergriffe von Menschen mit Migrationshintergrund aus muslimischen Ländern sowohl hier als auch in Frankreich. Diese Menschen bringen den Antisemitismus aus ihren Ländern mit und betrachten Bürger jüdischen Glaubens als Freiwild für verbale und körperliche Attacken"

Mein subjetives Gefühl, das aber nicht durch Statistiken belegt ist, wie ich zugeben muss, hat mich bisher das Gleiche annemen lassen.
Danke, dass Sie dies auch einmal klar zur Sprache bringen. Es muss klar angesprochen, genauso wie der Antisemitismus von glatzköpfigen Neonazis.

@Paco

Am 19. Januar 2016 um 11:23 von Paco
.........und die eigenen Leute?

"...Erstaunlich ist nur wie schnell die Politiker bei den jüdischen Mitbürgern reagiert, die eigenen alten Leute interessieren niemand."

Sie haben nichts verstanden! Diese jüdischen Mitbürger sind zum Teil Deutsche wie Sie und ich! Nur mit einer anderen Religion. Also sind Sie auch die "eigenen Leute". Nur bringt man diesen Deutschen eine besonderen Hass entgegen!

@Am 19. Januar 2016 um 10:12 von wilaku158

"Jede Gruppe, ob Christen, Juden, Buddhisten und mamchmal Muslime selbst, in Deutschland leidet unter den Belästigungen und dem Fehlverhalten, was leider oft von Personen mit Migrationshintergrund, ausgeübten wird."

Juden aber offensichtlich im viel stärkeren Maß.

Sie können ja gerne einmal den Selbstversuch unternehmen:
a) einmal als Moslem
b) einmal als Jude
c) einmal als Christ
d) einmal als Buddhist
verkleidet durch Berlin-Neukölln oder ein islamisches No-Go-Area Ihrer Wahl gehen (die Auswahl davon wird ja immer zahlreicher!)

Toi, toi, toi ... für den Selbstversuch!!

@Am 19. Januar 2016 um 10:19 von fathaland slim

"Hiermit möchte ich den islamistischen Antisemitismus nicht verharmlosen. Ich halte Islamisten im übrigen auch für Rechte."

Ahja, ... und wie kommen Sie aus Ihrem Taka-Tukka-Land wieder zurück in die Realität?

Gruß,
ein Rechter.

Gaza-Krieg?

"Hasserfüllte Demonstrationen gegen den Gaza-Krieg und die folgenden Übergriffe"

Welchen Gaza-Krieg?

67 tote Israelis, davon 64 Soldaten, 2101 tote Palästinenser in Gaza, davon 1460 Zivilisten, 493 davon Kinder.

Nennt der Autor dieses Artikels das einen Krieg?

Man müsste angesichts der Zahlen von Massaker sprechen, aber weil das sicher antisemitisch wäre, nennt man das Krieg.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Tja

Es ist mal wieder interessant, aber kein Problem, ich erkläre das gerne. Muss ich im Alltag ständig.Ich bin deutscher jüdischen Glaubens und als solcher zu erkennen. Ich bin kein Israelie. Dementsprechend muss ich auch nicht alle zwei Minuten das Verhalten dieses Staates kritisieren. Das tue ich, da es ein Verbrechen ist was mit den Palestinänsern gemacht wird. Aber ich muss es nicht. Ich verlange auch keine Entschuldigungen für die Verbrechen die meinen Großeltern angetan wurden, von Leuten die damals nicht gelebt haben. Das ist absurd. Aber mindestens ebenso absurd ist es, in Deutschland lebenden Juden die Schuld für den Nahost Konflikt zu geben.
Desweiteren ist das Vorkommen von antisemitismus kein muslimisches Problem. Den ich werde ebenso angespuckt von deutschen. Besonders gerne in Ostdeutschland. Also bitte nicht von unserer aller Verantwortung füreinander ablenken und sofort wieder eine andere Gruppe suchen die für alles Schuld hat. in diesem Sinne:Shalom!

Ursache des Problems

Die Ursache für das wachsende Unverständnis gegenüber der jüdischen Gemeinde in Deutschland ist, dass diese sich mit der menschenverachtenden Politik der rechtsgerichteten israelischen Regierung solidarisiert. Die Parteinahme im letzten Gazakrieg, der an Grausamkeiten gegenüber der Zivilbevölkerung und Unfairness nicht zu überbieten ist, ist erschreckend und zeigt, welche Wertelosigkeit hier herrscht. Gerade wo immer von westlichen und christlisch-jüdischen Werten die Rede ist!

Die Menschen sind nicht mehr bereit, diese doppelte Moral still mitzutragen und wegzuschauen. Die Deutschen sind eines der aufgeklärtesten und geschichtlich-selbstkritischsten Völker und haben gerade aus ihrer Vergangenheit gelernt, Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und sich nicht durch Schweigen oder sogar Solidarität mit den Unterdrückern Schuld aufzuladen.

@Am 19. Januar 2016 um 11:35 von Demokratie-Jetzt

"Es ist gut, dass die Problematik in der TS endlich angesprochen wird."

Was finden Sie daran "gut", dass es JETZT angesprochen wird??
Dieses Problem ist seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten virulent. Anschläge, Mord und Terror durch Moslems in Frankreich auf Juden dort finden fast schon monatlich statt, und das seit Jahren!!

Inwiefern soll es also gut sein, dass dieses Problem erst JETZT angesprochen wird??

Nichts Neues!

Ich verstehe gar nicht, warum dieser Beitrag ausgerechnet JETZT auf Tagesschau.de erscheint. Stimmungsmache?
Denn der Fakt, dass Juden bewacht werden müssen, ist in Deutschland leider schon eine gefühlte Ewigkeit eine Tatsache. Bewachte Synagogen, Schulen und Kindergärten gibt es schon inzwischen seit Jahrzehnten!
Dazu kommt, als neuere Erscheinung, vor allem in den Großstädten, die Pöbeleien von muslimischen Jugendlichen - ich bin selbst schon Zeuge dessen gewesen.
DAVOR aber mussten Juden geschützt werden - vor wem wohl? - ganz ohne die Mulime.
Ja, das ist beschämend und beschämend ist auch, dass sich nichts daran ändert bzw. die Problematik schon immer runtergespielt wurde. Hat eben niemanden interessiert. Jetzt brennt die "Volkseele" wegen der Flüchtlingsthematik, da greift man dann auch das gerne auf. Wie nennt man das? Ganz genau: Instrumentalisierung.

11:16, derdickewisser

>>@nachfragerin
"So wird die Bezeichnung "Jude" als Schimpfwort verstanden und verwendet"

In was für Kreisen bewegen Sie sich denn?

Ich kenne, gottseidank, niemanden, der so drauf wäre.<<

Sie bewegen sich offensichtlich nicht in den Kreisen, die Karl Marx als Subproletariat bezeichnete und die man jetzt "Prekariat" nennt.

Da sind solche Umgangsformen weit verbreitet.

Egal ob migrantisch geprägt oder nicht.

Der Antisemitismus richtig, war nie weg..

Nur heute werden bei den Flüchtlingen die Schuldigen ausgemacht - aber damit wurden bloß die Deckel der Gullis aufgemacht und die Ratten kommen wieder, und trauen sich.." Der Führer ist gegangen, die Nazis sind geblieben." Die Nazi - Ideologie - wurde intern und sozusagen flüsternd weitergegeben - nur sie flüstern nicht mehr, das ist das erschreckende..

11:44, Parteibuchgesteuert

"Merkel hat die Moslems reingeholt, nun ist es ihre Sache das wieder zu regulieren, sofern sie noch Zeit hat dazu .
Das die Juden natürlich sofort mit jammern war klar . Das machen die aus Prinzip immer ."

Hier wird Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Schimpfen auf "die da oben" exemplarisch zusammengeführt.

Ein Sittenbild des deutschen Untertanen.

Deutschland hat ein Problem

und das heißt Rassismus.

Ja, Politik und Polizei versagen leider immer mehr dabei, Straftäter tatsächlich zu erwischen, zu bestrafen und aus dem Verkehr zu ziehen, wenn durch sie weitere Gefahren drohen.
Dies darf jedoch kein Vorwand sein (schon allein hier in den Kommentaren wird leider deutlich, dass es doch einer ist) Hilfsbedürftige von vornherein abzulehnen und zu diskriminieren. Weder unter dem Vorwand deutsche Frauen schützen zu wollen, noch jetzt unter dem Vorwand Juden schützen zu wollen.
Deutsche Rechtsextreme und Islamisten sind Brüder im Geiste.

@Nachfragerin

"Das eigentliche Problem sind die Menschen, die glauben, dass die Flüchtlinge ein Problem wären."

Das eigentliche Problem sind die Relativierer und Beschöniger, lange genug hat Ihr, Schweigekartell gehalten.

"Ohne diesen Irrglauben hätten wir eine Sorge weniger und wir könnten uns den Problemen widmen, die es auch vor den Flüchtlingen schon immer gab: Sexuelle Übergriffe, Kriminalität und eben Antisemitismus."

Dieser angebliche Irrglaube, ist keine Sorge die es zu ignorieren gilt...wie seit Jahren. Sondern Realität in Deutschland! Keine Sorge, es wird nicht nur bei ein paar mehr abgelehnten Bewerbungen bleiben.

Sehr viel

wissen viele muslimische Flüchtlinge nicht über Deutschland. Aber dass es einen gewissen A. H. gab, der der größte Feind der Juden war, das wissen sie. Und das gefällt ihnen. Vielleicht ist Deutschland deswegen in islamischen Ländern auch so beliebt.

Ein heikles Thema in dem man seine Worte..

dreimal prüfen muss um sie nieder zu schreiben ,ist man zu kritisch kommt man schnell in die rechte Schublade,ist man zu mild belügt man sich vielleicht selbst, weil man sich nicht traut, das zu sagen was man dazu sagen wollte.
Es ist nicht die Schuld der palästinenser sondern der politiker in israel ,die an einer zweistaatenlösung nicht interssiert sind.Aus welchen Gründen wohl? Durch die Siedlungspolitik werden Fakten schaffen ohne irgendwelche Konsequenzen der Weltgemeinschaft zu fürchten.
Die Situation würde sich meiner Meinung entspannen, wenn endlich die palästinenser im Rahmen der Resolutionen ihr Land und eigenen Staat bekommen.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Hass kennt leider keine Grenze und die Emotionen siegen über die Intelligenz.

Wie gross muss das ungerechtigkeitsempfinden und der Hass sein ,das Menschen ihr eigenes leben egal ist um andere zu schaden.

Religionen sind das große Übel

der Vergangenheit und der Gegenwart.

Und die Logik muss Grenzen aufzeigen, harte Linien aufzeichnen und klare Ansagen machen.
Wenn gesagt wird dass es ..."belastenden Situation, wenn seine Kinder zwischen Panzerglas, bewaffneten Sicherheitsleuten und Metalldetektoren aufwachsen müssten. "Aber es wäre noch viel belastender, die Sicherheitsvorkehrungen nicht zu haben." , dann sollte klar sein, dass dies in Israel Alltag ist und in Deutschland bei der gegenwärtigen Freiheitsfeindlichkeit einiger Deutscher und auch einiger Ausländer (wobei man hier teilweise fast schon von Deutschfeindlichkeit reden kann) stehen wir vor der Entscheidung ob wir das auch so wollen - oder diejeningen, welche die öffentliche Ordnung stören rigoros abstrafen.

Geschützte Einrichtungen

Was meinen Sie wie traurig das ist, wenn ihre Kinder jedes Gebäude, vor dem ein Polizist steht als "Synagoge" bezeichnet?
Und dass die Kinder überhaupt so stark bewacht werden müssen, weil die Möglichkeit besteht (wie in Frankreich schon geschehen), dass man Kinder und Jugendliche, die in eine jüdischen Kindergarten oder eine jüdische Schule gehen oder Lehrer, die in einer solchen Einrichtung arbeiten, drangsalieren oder schlimmstenfalls ermorden will?
Wer möchte denn schon, dass seine Kinder jeden Tag an bewaffneter Security vorbeigeht und so ganz schnell lernt, dass ein Jude zu sein bedeutet in Gefahr zu sein?

Es endet wie jetzt in Frankreich.

Der aktuell importierte in Millionen Antisemitismus macht es einheimischen Antisemiten viel leichter, sich wohl zu fühlen und dann umgekehrt. In unseren Schulen wird gegen diesen Hass nichts unternommen.

Es endet wie jetzt in Frankreich - Juden werden das Deutschland wieder verlassen.

@ 11:09 von Nachfragerin

"Das eigentliche Problem sind die Menschen, die glauben, dass die Flüchtlinge ein Problem wären."
So so! Dann haben wir gar kein Problem mit der unfaßbar hohen Zahl an Flüchtlingen, Scheinflüchtlingen und Trittbrettfahrern aus weiteren Regionen der Welt. Alles ist in bester Ordnung und die katastrophalen Zustände wegen mangelnder Unterkünfte, mangelnder Versorgung, schleppende Abarbeitung von Anträgen, Schwierigkeiten die ärztliche Versorgung zu gewährleisten usw. usf. sind eine reine Glaubensfrage. Na Sie machen es sich aber einfach wenn es gerade paßt. Frauenverachtende sexuelle Übergriffe in Köln hat es nie gegeben sondern wir bilden sie uns nur ein. Die Angst der jüdischen Gemeindemitglieder ist absolut unangebracht und die glauben auch nur im höheren Maße gefährdet und angefeindet zu werden und alles ist auch nur eingebildet? Ist das Ihre Botschaft? Glaube kann ja Berge versetzten, nicht wahr?
Machen Sie Ihrem Nickname alle Ehre und fragen Sie wirklich endlich mal kritisch nach.

Absolute Zustimmung

"Entlarvend für bestimmte Kreise ist aber, das sie zum Beispiel über Antisemitismus und sexuelle Übergriffe erst jetzt, im Zusammenhang mit Flüchtlingen, reden, während sie bisher dazu geschwiegen haben."

Ja.

Bloß nicht!!!

@11:43 von Thomas Wohlzufrieden
"Das kann man zwar als eine Einschränkung der persönlichen Freiheit sehen. Aber in einer Welt, die von Tag zu Tag gefährlicher wird, halte ich das für das kleiner Übel."
Wenn wir das machen, dann geben wir die Demokratie auf und werden zum willfährigen Opfer aller Faschisten, Extremisten, egal welcher Glaubensrichtung!! Das wäre der Zusammenbruch unserer Gesellschaftsordnung. Nein, die Demokratie muss weiter erstritten werden mit Herz und Hand!

@Tomas Wohlzufrieden - 11:43

Zitat: "...Man kann aber auch viel selber für seine persönliche Sicherheit tun: Dazu zählt, die Öffentlichkeit und die Dunkelheit soweit wie möglich zu meiden. Das kann man zwar als eine Einschränkung der persönlichen Freiheit sehen. Aber in einer Welt, die von Tag zu Tag gefährlicher wird, halte ich das für das kleiner Übel....

Und zusätzlich noch eine Armlänge Abstand....

Gehts noch?

Graus rambospike

@derdickewisser

Richter machen sich nur selten durch Taten schuldig und ihr Lieblingssymbol ist Justizia mit der Augenbinde.
Glauben Sie, dass es ein Zufall ist, dass die am meisten geschändeten jüdischen Friedhöfe meist zentral in deutschen Städten liegen?
Woher nehmen sich die Täter die Gewissheit, dass ausgerechnet dort, wo am ehesten mit unerwünschten Zeugen zu rechnen ist, keine solchen auftauchen? Wer frequentiert die Bärenschanzstrasse auf dem Weg in die Nürnberger Innenstadt? Ich kann Ihnen im Umland auch weitgehend unberührte Friedhöfe zeigen, doch die finden sich an eher verborgenen Plätzen. Für mich sind die auch immer noch mit die verlässlichsten Quellen, um sich eine unabhängige Meinung bilden zu können.

In Deutschland ist niemand mehr sicher

Sicherheit kommt von geordneten Verhältnissen, wo man weiß, wer sich im Land aufhält und wo er lebt.
Das weiß unsere Regierung nicht mehr.
Das betrifft nicht nur Juden sondern auch Christen und vor allem Frauen.
Die Regierung hat unkontrollierten Zuzug, Einwanderung, Invasion oder wie man es sonst nenne will wissentlich zugelassen und nichts dagegen unternommen. Das sind massive Verstöße gegen Gesetze und die von Amts wegen übertragenen Aufgaben der Regierung und deren ausführenden Organe.
Vielleicht kommt eines Tages die strafrechtliche Verfolgung / Aufarbeitung gegenüber den Schuldigen.

11:53, Misterplay

"Wir deutschen Christen sind auch nicht mehr sicher , danke Frau Merkel."

Leider kann ich als deutscher Schwuler nicht Frau Merkel verantwortlich machen.

Ich war nämlich noch nie sicher.

Das geht Ihnen, wenn Sie mal ehrlich sind, nicht anders.

Oder gab es früher weniger Kriminalität?

Nein, gab es nicht. Sondern ganz im Gegenteil.

Die "gefühlte Bedrohung" ist allerdings Konjunkturzyklen unterworfen.

Zumindest beim ängstlichen Teil der Bevölkerung.

Aber schön, dass Frau Merkel an allem schuld ist. Das erspart viel Nachdenkarbeit. Und die Macht ja Kopfschmerzen.

@wilaku

Unter Belästigungen und Fehlverhalten von Personen mit Migrationshintergrund musste ich in Deutschland noch nicht leiden. Unter Belästigungen und Fehlverhalten Deutscher allerdings. Häufig von Deutschen, die ihre Grenze beim Alkohol nicht eingehalten haben.

Leider

"Und ich sehe auch eine Bedrohung. Allgemein haben wir aber eine ausreichende Polizeipräsenz im Land, dass insgesamt die Sicherheit jüdischen Lebens schon sicher ist"

ist dem nicht so.

Die Polizei ist (zum Glück) nicht stets an der Seite der Leute. Es geht ja nicht nur um Synagogen oder "jüdisches Leben" - sehr abstrakt formuliert - sondern um Alltägliches. Auf der Strasse sein, eventuell als Jude erkenntlich zu sein oder bekannt zu sein im Haus, in der Nachbarschaft. DA fangen dann die Probleme an. Das ist aber sicher nicht erst so, seitdem im Sommer die Flüchtlinge ins Land kamen.

@09:48 von Bergschneider

Wer für die Gewalt in Palästina/Israel Schuld hat und wer nicht, darüber lässt sich stundenlang streiten ohne zu einem Ergebnis zu kommen.

Ich gebe Ihnen aber in Ihrer Überschrift vollkommen Recht. "Antisemitismus ist Folge des Antiisrealismus". Das liegt daran, dass teils bewusst, teils unbewusst, nicht zwischen "Juden" und "Israel" unterschieden wird. Also nicht zwischen Glauben und Staat.

Das kann man hier bei vielen Kommentaren erkennen. Aber auch die Presse macht oftmals keinen Unterschied wenn sie Demonstanten gegen Israel als "antisemitisch" bezeichnet. Und der israelische Staat ist auch immer sofort dabei von Antisemitismus zu reden - speziell in Richtung Deutschland - wenn Kritik an Israels Politik geübt wird.

Das führt dazu, dass viele Menschen "antisemitisch" scheinen, obwohl sie eigentlich "antiisraelisch" sind.

Antisemitismus

... gab und gibt es schon immer. Auch begründet durch Abgrenzung und mangelnde Integrationsbereitschaft im Absolutismus dieser Religion und Gleichsetzung der Religions- mit Volkszugehörigkeit, bzw. Identität. Nirgens waren (und sind?) die Juden trotzdem so sehr heimisch und integriert wie in Deutschland! Die schreckliche Zeit unter Hitler ausgeschlossen natürlich. Es ist schlimm das der deutsche Staat auf dem rechten Auge immer noch blind zu sein und man als Jude nicht sicher zu sein scheint. Jedoch ist Deutschland immer noch eines der sichersten, freiesten und tolerantesten Länder überhaupt! Niemand rede mir etwas anderes ein.

@ Bikky-kun

"Der Begriff Antisemitismus wird leider viel zu oft gegen unliebsame Meinungen aufgefahren und ist dadurch dermaßen entwertet worden, dass man ihn nicht mehr ernst nimmt."

Die Wahrheit ist noch viel absurder, denn auch arabische Muslime sind Semiten der Abstammung nach. Es ist nahezu irre, daher von Antisemitismus zu sprechen, wenn arabische Muslime gegenüber Juden ausfällig werden. Aber so wie es sich nunmal eingebürgert hat, lässt es sich halt nicht wieder so schnell in den Köpfen der Menschen ändern.

hart aber fair

Thomas Volle

Kommentar von "Anette Ritter", 18.01.2016, 23:30 Uhr:

Nichts Neues in Bezug auf die Gästeauswahl: Vier Multi-Kulti-Fans gegen einen vernünftig und realistisch denkenden Menschen. Kann man da nicht mal die Sendung umbenennen ? Denn unter "Fairness" versteh ich wirklich was anderes. Frau Göring-Eckhardt berichtet über die armen Flüchtlingskinder und daß wir diesen Kindern eine Zukunft bieten müssen. Aber wann kommt die Sprache eigentlich mal auf unsere Kinder ? Interessiert es eigentlich niemanden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, daß unsere Teenager einer unbeschwerten Jugend beraubt werden ? Weil die jungen Mädchen ständig Angst vor sexuellen Übergriffen oder Vergewaltigungen haben müssen und die Jungs nachts auf der Straße befürchten müssen, von irgendwelchen größeren Migranten-Gruppen nicht nur beraubt, sondern auch noch halbtot geprügelt zu werden ? Genau das passiert ja momentan fast täglich irgendwo in Deutschland und die Täter kommen fast immer aus dem muslim...

Empfehlung

Ich empfehle zu dem Thema Literatur von Henryk M. Broder, wenn ich das hier darf. Meiner Meinung nach wird dieser Autor in Deutschland leider zu oft ausgeblendet.

Warum mit zweierlei Maß richten?

Warum können nicht alle Straftaten "ohn Ansehen der Person" gerichtet werden (Täter wie Opfer)?
Mindeststrafe bei Brandstiftung 2(+) Jahre ohne Bewährung.
Falls dabei Menschen gestorben sind ist von Mord auszugehen, wenn Menschen verletzt wurden von mutwilliger Körperverletzung. Egal ob ein Strohhaufen, ein Privathaus, ein Stall oder ein Gotteshaus angezündet wurde.
In jedem Fall muss der Täter in voller Höhe Schadensersatz leisten und wenn das sein ganzes Leben dauert.

@ Köln aendert ... 10:28

"als Versöhnungswerk gefeiert"?

Würden Muslime sich vor Jesus Christus (welcher nicht nur 'ein Prophet' ist) beugen, so hätte Gottes Versoehnungswerk --das Todesleiden und Auferstehung Seines einzig artigen Sohnes ---- sein Ziel erreicht und sie würden es vermoegen die Juden wahrhaftig, von reinem Herzen, zu lieben!

@waldler - ohje...

09:53 von waldler:
"Wäre doch sehr interessant zu wissen wie diese Bar heißt. Denn dieser Vorgang wirft doch auch ein entsprechendes Licht auf den Wirt, der solche Gäste hat."

Ohne Ihren detektivischen Eifer bremsen zu wollen, möchte ich darauf hinweisen, dass die angesprochene bzw. bedrohte Journalistin (Jüdin) zur selben Zeit in dieser Bar zu Gast war.

Was sagt das wohl über den Wirt aus?
Richtig: Überhaupt nichts!

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