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Bei den israelischen Luftangriffen auf Syrien sollen mindestens 42 Soldaten getötet worden sein. Unterdessen relativierte die UN Aussagen der Chefermittlerin del Ponte, es gebe Hinweise auf einen Chemiewaffeneinsatz durch Rebellen.
Rebellen und das Regime in Syrien werfen sich gegenseitig vor, Chemiewaffen einzusetzen. Unter internationalem Verdacht stand bislang die Assad-Regierung. Jetzt überprüfen die Vereinten Nationen Hinweise, dass Sarin eingesetzt wurde - von Rebellen.
Der mögliche Einsatz von Chemiewaffen in Syrien versetzt die USA und ihre Verbündeten in Alarmbereitschaft. US-Präsident Obama drohte Machthaber Assad, er werde zur Rechenschaft gezogen. Israel bat Jordanien laut einem Bericht um Überflugsrechte für einen Angriff auf syrische Giftgas-Depots.
Bhopal in Indien steht für den schlimmsten Chemieunfall der Geschichte. Auf dem verwaisten Gelände der US-Firma Union Carbide lagern noch immer 350 Tonnen Giftmüll. Die sollen nun laut indischen Angaben in Deutschland entsorgt werden. Die deutsche Seite bestätigte allerdings nur Gespräche.