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Spirale der Sanktionen folgt dem russischen UA-Einfluss

Die neuen EU- und USA-Sanktionen gegen die Geschäfte von Wirtschaftsunternehmen des Energie- und Waffensektors und Finanzierungsinstitute, die die Ukraine destabilisieren, werden ihre Wirkung nicht verfehlen. Das trifft vor allem auf die Sanktionen der USA zu. Ebenso deutlich ist Putins Warnung vor einem "Bumerang-Effekt" für US-Unternehmen. EU und USA werfen Russland vor, nicht genug für eine Entspannung der Lage in der Ostukraine zu tun.

Mit den Sanktionen soll Druck auf Russland ausgeübt werden, mehr Einfluss auf die verbündeten prorussischen Separatisten geltend zu machen, um diese an den Verhandlungstisch zu bekommen zwecks Vereinbarung einer Waffenruhe, Gefangenenaustausch und Grenzkontrollen und durch die OSZE. Statt dessen haben die aufständischen eine Offensive gegen die Regierungstruppen in Grenznähe eröffnet. Es bleibt zu hoffen, dass die Spirale der Gewalt mittels der neuen Sanktionen beendet werden kann.

Welthandelswährung schließt sich selbst vom Welthandel aus?

Bei Rosneft, Gazprombank, VTB, Novafininvest u.a. wurde der Zugang zum US-Finanzmarkt beschränkt: Kredite >90 Tage an diese sind den US-Amerikanern verboten und der Erwerb von neuen Aktiva (Investititionen) durch diese Unternehmen in den USA auch.

Man drückt also auf die langfristigen Investitionen in Öl- und Gasprojekte, die längere Kreditlaufzeiten erfordern und lässt noch die weniger bedeutungsvollen kurzfristigen Handelsfinanzierungen zu, für die man aber den US-Markt, z.B. für Technologielieferungen für Großprojekte dichtmachte. Leiht und kauft nicht bei US-Amerikanern, ist das Signal für den russischen Öl- und Gassektor.

Der USD aus russ. Öl- u.Gas hat demnach den Wert Null auf dem US-Markt, womit man den Rubel für sozialen Trouble zu entwerten sucht.

Gleichzeitig besteht kein fin. + technolog. Investitionsverbot für US-Firmen u. -Banken in RF und deren USD-Gewinneinfuhr in die USA, die billig aufkaufen sollen.

Wenn die Russen den für sie wertloseren $ nicht fallen lassen.

Russland sollte am allerwenigsten bestraft werden!

Der Majdan entwickelte sich mit gehöriger Unterstützung des Westens zum Putsch und ergab eine Regierung mit Naziministern und einen über aus selbstbewussten Nazimob auf den Straßen, der in der Ukraine sein Unwesen treibt. Zwei Oblasten wollten nach der Krim nicht unter der Kiewer Junta leben. Anders als aber z.B. syrische "Rebellen" eroberten sie nicht Gebiete um Gebiete. Sondern sie sprachen sie autonom. Dafür ernten sie, ohne das friedliche Optionen probiert wurden, Krieg mit vielen zivilien Toten. Eine Massenflucht nach Russland setzte ein.
Warum aber soll jetzt bitte Russland bestraft werden. Sie bieten in ihrem Verbund den Menschen Perspektiven statt EU-Luftschlössern. Sie können andere Preise beim Gas bieten. Kann das die EU? Massenarbeitslosigkeit in Regionen, wo man sie nicht kannte, wird die EU bringen. Russland ist gewiss nicht zu bestrafen. Da wüste ich andere.

geeignete Partner

Wir sollten darüber nachdenken die Seiten zu wechseln, die Russische Föderation hat einfach mehr zu bieten z.B. Rohstoffe und im Gegenzug ordentliche Absatzmärkte.
Was bekommen wir aus den USA grün bedrucktes Papier und sonst, selbst das I Phone kommt aus China die produzieren doch nichts mehr selbst (außer Waffen).
Bei Demokratie und Menschenrechten sind beide Länder gleich, sie unterstützen den letzten Diktator wenn es nur Ihren Interessen dient. Wir haben jetzt einen Grad der Überwachung durch die NSA von den hat die Stasi nur geträumt.
Nach abwägen aller für und wider denke ich, wir sind mit Russland als Partner besser dran.

Warum gerade Russland bestrafen?

Die Destabilisierung mit sem Ziel ReegierungsChange in der Ukraine hat die USA seit dem Fall der Sowjetunion betrieben. Die EU bietet den Menschen keine Perspektiven, aber höhere Energiekosten und Massenarbeitslosigkeit in Regionen, die das noch nicht kannten. Zumindest in zwei Oblasten neben der Krim ließen sich die Menschen das nicht gefallen. Nach dem Putsch gründeten sie die Alternative zu Kiew. Sie haben ihren Fuss nie auf andere Oblaste gesetzt um Gebiete zu erobern und werden trotzdem militärisch angegriffen.
Warum jetzt Russland bestrafen? EU und USA haben es verzapft. Sie nutzten den Majdan für ihre Interessen und das ergab eine Regierung in Kiew mit Naziministern und einem brutalen Nazimob, der vielerorts sein Unwesen treibt. Die Ukrainer werden irgendwann aufwachen. Warum aber Russland bestrafen? Weil sie Bodenschätze haben und bessere Angebote und Perspektiven bieten?

die beziehungen ( witschaftliche sowie politische)

werden kontinierlich zerstört. was mühelos und jahrelang aufgebaut wurde, ist in ein paar tagen dahin...wozu? um eine demokratie in einem durch und durch korrupten land aufzubauen. das geht von heute auf morgen nicht. da müssen mehrere ( mind.2) generationen die demokratie auch leben können. das die nur mit einem einzigen putsch das denkweise von der bevölkerung umzukrempeln, funktioniert niergendwo. demokratie ist in der letzten zeit ) ich schätze so 50 jahren) so stark mit den wirtschaftlichen interessen vermischt worden, dass die politiker im westen die zwei unterschiedliche begriffe und deutungen nicht auseinander halten wollen. dies führt zu kindergarten- politik: wer nicht mit mir- der ist ist nicht mein freund. folge: dann nehme ich ihm meine geliehene ( spiel-) sachen weg und rede mit ihm nicht. und meine freunde sollen auch mit ihm nicht spielen und nicht reden. die politik spielt auf dem kindergartenniveau und wir das volk stehen einfach rum und schauen/ staunen uns..

USA und EU kämpfen um die Welthegemonie,

die Kiewer Regierung gegen die "Untermenschen" aus dem eigenen Land
und aus Russland (O-ton des ukrainischen
Regierungschefs, siehe beispielsweise http://www.spiegel.de/politik/ausland/kiews-aussenminister-beschimpft-
putin-a-975536.html)

Ob sie dabei Erfolg haben werden, sei
dahingestellt, bedenkt man z.B. die
Gründung einer eigenen Bank der BRICS-Staaten vor wenigen Tagen.

Nur noch Obama will Sanktionen gegen Russland

n-tv berichtet nur noch von Sanktionen der USA gegen Russland. Was passiert? Lenken die EU-Länder jetzt ein?

Strafe für US Unternehmen und US Milliardäre?

Die USA betreiben seit Jahrzehnten expansive Außenpolitik (Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, usw.) auch militärisch.
Das ist sehr viel schlimmer als wenn Russland eigene Gebiete wie die Krim zurück holt.
Ich sehe hier eine einseitige Eskalation gegen Russland. Das wird dazu führen dass wir Europäer Russland mehr und mehr verlieren und immer schlimmer in die Hände der Amerikaner geraten, die uns mit NSA und CIA unterjochen wollen.

"Russland habe die

"Russland habe die geforderten Schritten zur Entschärfung der Krise nicht unternommen, darunter die Verhinderung von Waffenlieferungen in die Ukraine, sagte US-Präsident Barack Obama..."
Naja, mit seinen Blackwater Söldner, sowie Apache Helicopter trägt er auch nicht gleich zur Deeskalation bei.
http://beforeitsnews.com/war-and-conflict/2014/07/apache-attack-helicopt...

Hauptsache Sanktionen

Einfach mal nach "Russian Aggression Prevention Act" suchen.

Sollte der im US-Senat wirklich beschlossen werden, kann es keinen Zweifel geben, daß die Ukraine nur ein Vorwand ist, um in großem Stil den Kalten Krieg wieder aufleben zu lassen.

Poroschenko war niemals ein Kandidat des Maidan, Timoschenko bekam nur 12% und Jazenjuk ist noch nicht einmal vom Volk gewählt, sondern nur von einem korrupten Parlament (als Jazenjuk noch auf dem Maidan stand, forderte auch er Neuwahlen).

Die neuen Machthaber haben durch ihre einseitige anti-russische Politik die anfänglichen Unruhen selbst ausgelöst und nichts dafür getan, die Sorgen und Ängste des pro-russischen Ostens zu beseitigen.

In einem zerissenen Land wie der Ukraine ist das eine bewusste Provokation.
Russland muß nun dafür herhalten, den stabilen Frieden in Europa und die ansonsten verlässlichen Handelsbeziehungen wieder in einen "stabilen" Kalten Krieg zu verwandeln.

@ceterum

Tja ... die USA/CIA unterstützen ja vorzugsweise Diktaturen, weil diese am leichtesten in einer Abhängigkeit zu halten sind.

@Puqio
Aber aber, wer wird denn hier ketzerische Gedanken verbreiten? Die USA müssen "die Guten" sein und bleiben!

@heyleute
Die US-Waffenindustrie braucht dringend einen "Feind", damit weiterhin ein Bedarf besteht das US-Militär gigantisch hochzurüsten. Deshalb wird jetzt Russland wieder zum Feind abgestempelt ...

@feindsender: "Warum jetzt Russland bestrafen?"

Offenbar blenden Sie die rechtswidrige und aggressive Krim-Annexion mit Bruch des Budapester Memorandums mit einseitiger Grenzveränderung durch Russland und dem Beginn der EU- und USA-Sanktionen völlig aus. Die neue großrussische Strategie der Ausdehnungs- und Machtpolitik zwecks "Integration" ehem. Sowjetrepubliken bedroht die Nachbarstaaten und animiert die militanten prorussischen Separatisten in der Ostukraine mit Unterstützung Moskaus zur Destabilisierung der Ukraine beizutragen.

Hingegen unterstützen die westlichen Sanktionen eine friedliche Konfliktlösung in der Ostukraine. Zudem gilt es, den russischen Einfluss auf die Separatisten geltend zu machen, um zu einer Friedenslösung zu kommen. Die RF hat sich also die neuerlichen Sanktionen der USA und EU "verdient".

die usa sanktioniert ( mit eu als schößchenhundchen)

und will damit das größte land der welt nach und nach isolieren, hinter imaginären mauer stellen. welche vorteile haben die amerikaner dadurch? von vielen gut erkannt: das grüne papierchen soll weiter herrschen ( mind. auf der einen seite jenseits der mauer) wenn das papierchen verliert- verlieren die usa damit ihr ansehen und das gesicht in internationalen maßstäben! es ging in diesem konflikt nicht um menschen, nicht um demokratie- nur ums geld und wirtschaftlichen interessen. deswegen kann ich sehr gut nachvollziehen, dass das wort demokratie in RU mitlerweile ein schimfwort geworden ist. markenzeichen der usa" demokratie und die freiheit" hat sein gesicht schon verloren...

und dann fragen die sich

warum die BRICS eine eigene Zentralbank gründen.
Der Westen ist nicht nur nicht vertrauenswürdig, es hat auch keiner mehr Bock auf die Abhängigkeit von diesem Konstrukt, das für etwas mehr Geld über das Wohl ganzer Völker richtet.
Ebenso diese Sanktionen, auf der einen Seite fordern sie von Russland, endlich Frieden zu schaffen, auf der anderen Seite sollen sie sich schön weit von ihrer eigenen Grenze fernhalten. Das ist so, als hätte jemand das Haus meines Nachbarn angezündet und würde mich auffordern, endlich mit dem löschen anzufangen, gleichzeitig darf ich aber auf gar keinen Fall aus meinem Haus kommen, oder auch nur ans Fenster treten. Wenn tut denn die EU und vor allem die USA endlich was, um die Krise friedlich zu beenden, die maßgeblich auf ihrem Mist gewachsen ist, als sie medienwirksam ihre Repräsentanten auf dem Maidan platziert haben? Wie wäre es zB, wenn ein Herr Steinmeier in die Ukraine reist, um die Separatisten an den Verhandlungstisch zu bringen?

Sanktionen

Und wie sahen doch gleich die Sanktionen gegen die USA aus, bspw. dafür, dass sie unser Grundgesetz und unseren Datenschutz mit Füßen treten, kriegerische Konflikte anzetteln oder in fremden Ländern per Drohne ohne Gerichtsurteil Todesstrafen aussprechen? Ist doch lächerlich...

Europäische Unternehmen

"...die Strafmaßnahmen seien so gewählt worden, dass sie vor allem die russische Wirtschaft träfen und dabei möglichst geringe Auswirkungen auf amerikanische und europäische Unternehmen hätten."
.
Naja, amerikanische Unternehmen wird es weniger treffen, die sind ja auch nicht die Nachbarn der Russen. Auf jeden Fall hat man es geschafft einen Nachbarschaftsstreit erster Klasse vom Zaun zu brechen, danke nochmal dafür USA.
.
Und was die Waffenlieferungen angeht, das kann an Scheinheiligkeit nicht übertroffen werden, die USA liefern in die Ukraine nichtnur Waffen, sondern auch gleich noch die Soldaten mit die damit schießen.

schon traurig,

dass die EU nicht in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen.
Eigentlich sollten ja Personalentscheidungen getroffen werden. Aber was solls. Die können ja verschoben werden.

Die USA wollen Russland weiter sanktionieren. Und wenn es aufgrund der fehlenden Bereitschaft einiger Mitgliedsländer nicht möglich ist, Sanktionsstufe 3 der EU in kraft zu setzen, werden wenigstens die bestehenden Sanktionen ausgeweitet.

Das sieht so richtig nach einer eigenständigen EU-Politik aus. Beschämend.

Macht ihr nur...

das kommt alles zurück. Den USA geht es doch primär gar nicht um den Konflikt in der Ukraine und ihrer Menschen. Die verfolgen ein anderes Ziel und die EU buckelt Schleim kriechend hinterher.
An alle US-Politischen Bezahlschreiber, wenn es kracht und alles in Scherben liegt, das Gas aus Russland teurer wird und wir das alle wieder mal bezahlen, hoffe ich, ihr habt genug Kohle damit verdient, um dann das US Fracking-Öl das man uns anbietet bezahlen zu können, sollten die noch weiter zündeln.
Die USA ist schon lange pleite und sucht jetzt eine neue Deeskalation um ihre Wirtschaft wieder für ein paar Jahre zu stützen, dafür ist denen jedes Mittel recht.
Gestern bei Anne Will mit Andrew B. Denison wieder schön gesehen, was und wie die USA denkt. War zwar ein anderes Thema, aber da kann sich einem der Magen umdrehen, tolle Freunde haben wir und das hat nichts mit Putinversteher zu tun. Nur das dieser Mann politisch und intellektuell auf einem ganz anderen Niveau agiert.

Wenn Putin klever ist....

Wird er nun die Einfuhrsteuern fuer EUSA Produkte massiv erhoehen. Mal sehen was BMW und MB dazu meinen. Mc Doof verbieten und Visa und Mastercard. Mal sehen was dann in D laeuft. Und$ ade.

@ Helmut Baltrusch um 07:20

Offenbar blenden Sie die rechtmäßige Krim-Annexion, sowie die einseitige Grenzveränderung durch die EU und dem Beginn der EU- und USA-Sanktionen völlig aus. Die neue europäische Strategie der Ausdehnungs- und Machtpolitik zwecks "Integration" ehem. Sowjetrepubliken, der geplante Raketenschild und die Ostausrichtung der NATO-Truppen bedroht die Nachbarstaaten und animiert die militanten proeuropäischen Separatisten in der Westukraine mit Unterstützung der USA zur Destabilisierung der Ukraine beizutragen.

Hingegen verhindern die westlichen Sanktionen eine friedliche Konfliktlösung in der Ostukraine. Zudem gilt es, den westlichen Einfluss auf die Regierung geltend zu machen, um zu einer Friedenslösung zu kommen. Die EU und die USA hat sich also endlich einmal Sanktionen der RF "verdient".

Viele hier mögen das anders sehen,

aber ohne Russland wäre aus der innenpolitischen Krise der Ukraine kein internationaler Konflikt geworden.

Viele scheinen schon vergessen zu haben, dass Russland fremdes Staatsgebiet besetzt hält!

Ob Russland gezielt die Situation in der Ukraine verschärft hat um die Bedingungen für die Besetzung der Krim zu erreichen kann man unendlich diskutieren - das will ich nicht!

Die Fakten bleiben jedoch:
- Krim besetzt
- Keine wirksame russische Grenzsicherung um den Zustrom von Waffen und Kämpfern zu verhindern - und dass ist sehr positiv ausgedrückt.
- Scharfmacherei durch Russland in den Staatsmedien und ideologische Stütze der Seperationsbewegungen.

Auch wenn sie auf uns zurückwirken können - ich befürworte weitere Sanktionen gegen Russland. Machtmenschen wie Putin lenken erst ein, wenn sie schmerzhafte Auswirkungen spüren, die den erhoften Gewinn durch die Destabilisierung der Ukraine überschreiten.

Auch Putin benötigt Unterstützung aus der Wirtschaft!

"Bosen Bär"

Bis jetzt hat RF nicht einmal auf die Sanktionen geantwortet (Gegensanktionen). Nun wolle man einen bösen Bär wecken . Man versteht die Psychologie den Russen nicht . Um so mehr den Druck auf Rußland und besonderes auf Putin persönlich ausgeübt wird , um so mehr stehen die Leute zu Ihrem Präsident .
Obama hat im April gesagt , dass RF
ist grösste Gefar für die Menschheit , weil RF immer mehr Geld in Rüstung investiert und gleich die EU aufgefordet die Rüstungsausgabe von 5% Inlandswolumen auf 10% erhöhen .
Da sind die Zahlen Rüstungsausgaben im Jahr:
RF - 59 mil $
Italien - 35 mil $
Deutschland - 52 mil $
Niederlande - 15,5 mil $
USA - 640 mil $ !!!!!!!!!!!!!
Alle Angaben laut FOCUS .

Wo liegt Gefar ? Natürlich nicht im Osten !!!!!!!!!!

Und " Bumerang " möchte ich gerne sehen.

Die Schraube dreht weiter

Nun geht man langsam in Regionen, in denen Sanktionen spürbar werden können, die bisherigen waren lediglich Nadelstiche.
Man belegt einen (noch kleinen) Teil der russischen Schlüsselindustrie: Die Energie- und Rüstungsindustrie. Nur dieses kann ein Weg sein, der neben der Verstimmung Putins auch innenpolitischen Druck auf ihn aufbauen könnte. Letzteres wir auch durch Sanktionen gegen Personen unterstützt.
Allerdings sind auch die nun angekündigten Maßnahmen noch immer politisch zurückhaltend und ich bezweifele, dass die russische Regierung damit zum Umdenken bewegt werden kann, geschweige denn zur Räumung der Krim.
Die Warnung Putins vor einem "Bumerang" ist nicht ganz von der Hand zu weisen, allerdings ist dieser in Europa eher zu verkraften. Interessanterweise spricht Putin in diesem Kontext ausschließlich von einem Bumerang für die USA - nicht für Europa. Er weiß also sehr genau, wer seine Monoökonomie am Leben erhält.

Sehr geehrter Helmut Baltrusch

Sie sprechen immer wieder von Terroristen. Diese werden von Ihnen und Ihren westentutimmerallesrichtig Kollegen als folgende definiert:
- Besetzten von Regierunggebäuden
- Kidnapping
- Angriffe auf Regierungstruppen/Polizeibeamte

Ist das korrekt?

Sie erwähnen auch von Budapester Memorandum. Könnten Sie mir bitte sagen, was da letzendes vereinbart war?

Und noch eine Frage. Wenn Sie mit Ihrem Partner Vereinbarungen treffen, die derjeniger dann bricht, werden Sie gegenüber Ihrem Partner misstraurisch, oder werden Sie weiterhin so tun, als ob es Sie nicht interessiert?

Vielen Dank.

@ vonPaten 06:46

"Wenn die Russen den für sie wertloseren $ nicht fallen lassen." Zitatende
Das würde die russische Regierung auch nur zu gern. Das dokumentieren sie an vielen Beispielen, wie Versuche der Einrichtung einer regionalen Rohstoffbörse und Handelsbanken zeigen. Das Problem daran ist, dass fast sämtliche Ein- und Ausfuhren auf Basis des US-Dollar abgerechnet werden, so wurde das auch regelmäßig vertraglich vereinbart.
Schauen Sie sich in den nicht der EU zugehörigen Staaten der ehemaligen UdSSR z.B. die Werbung für Investitiongüter an: Selbst dort wird der Preis in $ angegeben, nicht in der jeweiligen Inlandswährung.
So ungern man dieses auch in Russland zugeben wird: Auch die dortige Wirtschaft hat sich in Ermangelung des Vertrauens in die eigene Währung auf den Dollar als Konvertierungswährung eingeschossen und hat den Point-of-never-return bereits mit der letzten Währungsreform überschritten.
Frei nach Goethe: Die Geister, die ich rief...

@Hassknecht um 07:31

"rechtmäßige Krim-Annexion": Merken Sie den Widerspruch. Oder sind Ihnen Recht und Gesetz prinzipiell ein Dorn im Auge.

@Helmut Baltrusch

"Zudem gilt es, den russischen Einfluss auf die Separatisten geltend zu machen, um zu einer Friedenslösung zu kommen."

Um die Bombardierung von weiteren Städten zu verhindern, könnte vielleicht auch mal die USA ihren Einfluß auf Poroschenko geltend machen.

Laut Wikileaks hat der US-Botschafter in Kiew Poroschenko immerhin schon 2006 als "unseren ukrainischen Insider" bezeichnet.
http://tinyurl.com/o2otrdj

Clever?

Wird er nun die Einfuhrsteuern fuer EUSA Produkte massiv erhoehen. Mal sehen was BMW und MB dazu meinen. Mc Doof verbieten und Visa und Mastercard. Mal sehen was dann in D laeuft. Und$ ade.

Und ersetzen diese mit was? Das einzige was erreicht würde wäre das Produkte in Russland verteuert würden.

@henry.berlin 06:52

"Russland sollte am allerwenigsten bestraft werden!" Zitatende
Wen sehen Sie denn sonst als Ziel für Sanktionen?
Der Regierungswechsel in der Ukraine wurde sehr natürlich von der EU und den USA unterstützt. Die Eigendynamik nach dem 21.02. hatte man in dieser Form nicht voraussehen können.
Die Spirale der Gewalt wurde jedoch von der Russischen Föderation mit der militärischen Unterstützung des Putsches auf der Krim und der anschließenden Annexion unter Vorspiegelung angeblicher demokratischer und selbstbestimmter Vorgänge dort in Bewegung gesetzt.
Dieses erst gab dem separatistischen Terror im Osten der Ukraine die Initialzündung mit dem Ergebnis, wie wir es heute sehen.
Russland räumt die Krim nicht und geht auch nicht auf deutliche Distanz zu den Terroristen in den Gebieten Donezk und Luhansk. Daneben lässt man intensiv die Waffe der Propaganda wirken.
Wer anders kann daher Ziel von Sanktionen sein?

Bumerang

Was würd Frau Merkel den Tausenden Beschäftigten bei Mercedes, MAN, BMW, VW, Siemens usw sage die nach Hause geschickt werden müssen weil Russland keine Autos, LKW, Elektroanlagen, Züge, usw. mehr einkauft.

Und im Übrigen Bodenschätze haben geduldet denen ist das egal ob die nun 10 Jahre ehr gefördert werden oder später dieses Kapital läuft den Russen nicht weg das können die auch noch später verkaufen aber können wir dann noch obengenanntes Produzieren?

Und gleich noch weitere Sanktionen ?

"Die EU-Kommission soll bis Ende des Monats eine erste Liste der betroffenen Unternehmen aufstellen, die zur Destabilisierung der Ukraine beitragen. Die Union werde auch prüfen, ob milliardenschwere Oligarchen oder Konzerne, die die Annexion der Krim unterstützen, auf die schwarze Liste kommen."

Seltsam, wenn ukr. Oligarchen wie etwa Poroschenko den Maidan finanzieren, auf dem vor laufenden Kameras Molotow-Cocktails abgefüllt werden, gilt dies natürlich nicht als "Destabilisierung der Ukraine".

Auch der zweitreichste Oligarch Pintschuk hat den Maidan finanziell unterstützt.
Er ist auch den Initiator der Jalta-Konferenzen, die sich mit der europäischen Zukunft der Ukraine beschäftigt.

Über die Konferenz im September 2013 berichtete der Economist:
"Über die Zukunft der Ukraine, eines Landes mit 48 Millionen Menschen, und von Europa wurde in Echtzeit entschieden."
http://tinyurl.com/p4ceghz

Angesichts der Entwicklung sollte die EU auch über Sanktionen gegen die dort Anwesenden beraten

Sanktionen verschärft

heißt im Klartext: wir (USA-EU) sind an einer friedlichen Lösung nicht interessiert. Wir haben endlich einen Fuss in der Tür(Maidan) und jetzt geht es ums Ganze. Diese elende Heuchelei: da werden Zivilisten mit Bomben und Granaten attackiert und es wird weiterhin zwischen Guten und Bösen unterschieden und man läßt in alter Manier seine Stellvertreter aufmarschieren. Das Schweigen dieser "Guten" zum Elend der herausgebombten Bevölkerung im Gaza ist nur ein weiterer Beweis dieser Unglaubwürdigkeit.

Das handeln der USA und ihrer

Das handeln der USA und ihrer Verbündeten ist nicht spontan situationsbedingt, sondern folgt einem Plan. In einem geschwächten isoliertem Russland, mit arbeitsloser unzufriedener Bevölkerung, soll wie in anderen Weltgegenden von den USA angezettelten regime change, ein solcher inzeniert werden. Wenn man sich die Effekte dieser Politik vor Augen hält, ist das gar nicht so schwer zu verstehen. Auch hier passt wieder Egon Bahrs Spruch“In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. "

Die Demokratie ist

auf dem absteigenden Ast, wenn es um geopolitische und wirtschaftliche Interessen geht. Es fehlt nicht mehr viel, dann ist sie komplett ausgehöhlt und bricht zusammen.
Was sollen diese Sanktionen bewirken, außer, dass die Situation weiter eskaliert? Aber das ist wohl Sinn der Sache. Was die USA unter Demokratie verstehen, konnte sehr gut bei "REPORTER" zum Thema Fraking beobachtet werden. Wer nicht mitmacht (und der eigene Grund und Boden quasi enteignet wird),wird bestraft. Wer hingegen brav mitmacht (Arbeitsplatzerpressung)belohnt. Dieses Land sollte sich allein zugrunde richten, ohne andere mit in den Abgrund zu ziehen.

@Hassknecht 07:24

"Naja, amerikanische Unternehmen wird es weniger treffen, die sind ja auch nicht die Nachbarn der Russen." Zitatende
Nun, etwas mehr als 80km zwischen den USA und der Russischen Föderation würde ich schon als Nachbarschaft bezeichen...

Und was die Krim angeht

ist es recht ermüdend, immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie bereits zu Zarenzeiten zu Russland gehörte und von Crutchov als gebürtigen Ukrainer zu Sowjetzeiten (wo ohnehin egal war, wem was gehörte) aus einer Laune heraus der Ukrainischen SR zugeordnet wurde.

Russland - hohes Risiko

Wer glaubt allen ernstes, dass Russland irgendetwas zur Entschärfung tun wird... im Gegenteil... weiter sterben unschuldige Menschen durch die massive
Versorgung der gewaltsamen Separatisten mit Waffen.
Es ist absolut richtig, die weltweiten Anleger von Firmen zu schützen, die von einem auf den anderen Tag wegen politischer Risiken zum Totalverlust führen können.
Russische Firmen haben auf den internationalen Märkten nichts mehr zu suchen.
Ein sogenannter Bumerang-Effekt wird es nicht geben, da ein Absturz des russischen Marktes für den Rest der Welt kaum bemerkbar sein wird.
Das ist ja nicht das erste mal, dass Russland wegen politischen Wahnsinn in die Krise rutscht.

Russland ist ein ökonomischer Zwerg

es ist schon lächerlich was einige hier schreiben... Russland ist ein ökonomischer Zwerg... auch wenn des das größte Land ist... ökonomisch ist es völlig unbedeutend für den Rest der Welt.

@Helmut Baltrusch, 7:20h

"Die neue großrussische Strategie der Ausdehnungs- und Machtpolitik zwecks "Integration" ehem. Sowjetrepubliken bedroht die Nachbarstaaten und animiert die militanten prorussischen Separatisten in der Ostukraine mit Unterstützung Moskaus zur Destabilisierung der Ukraine beizutragen."

Hören Sie doch bitte auf, sich ständig eine "neue großrussische Strategie" zusammenzudichten.

Russland wurde in Georgien provoziert, und hat reagiert.
Jetzt wurde Russland durch den pro-westlichen regime change in Kiew provoziert, und hat ebenfalls darauf reagiert.

Seit 2008 gab es keinerlei Anzeichen für eine solche "Strategie" der Expansion, auch keine Militärischen.

Sie müssen schon vernünftig erklären, warum Putin plötzlich über Nacht zum Imperator mutiert sein soll.
Die neuen Volksrepubliken wurden von Russland nicht anerkannt.

Die Krim aber verhindert effektiv eine von Jazenjuk beabsichtigte Nato-Mitgliedschaft der Ukraine, das ist schon alles.
Dasselbe Ziel wie schon in Georgien.

07:20 von Helmut Baltrusch

"Offenbar blenden Sie die rechtswidrige und aggressive Krim-Annexion ... völlig aus"

Und Sie blenden offentsichtlich den rechtswidrigen Umsturz in Kiew aus unter Bruch des Abkommens vom 21.2.2014 zur Beilegung der Ukraine-Krise. Sie blenden aus, dass die vielen Toten des Konflikts erst seit dem "Anti"-Terror-Einsatz der neuen, an die Macht geputschten, Machthaber zu beklagen sind. Sie blenden aus, dass selbst die Ziele der Maidanproteste verraten wurden, sonst wäre Herr Poroschenko heute nicht Präsident. Sie blenden aus, dass diese Proteste nicht von der Mehrheit der Ukrainer gewollt war sondern von Rechtsradikalen und ausländischen Kräften missbraucht wurden. Sie blenden aus, dass man nach den Mördern der friedlichen Maidandemonstranten nicht wirklich fahndet. Sie blenden das furchtbare Massaker in Odessa aus, für das Kiew die Verantwortung trägt. Sie blenden die beispiellose Heuchelei Washingtons in dieser Krise aus. Da hilft auch Ihr ausschweifiges Dozieren über diese Krise nichts.

@UlrichHeinrich 07:54: $ loswerden nicht einfach, Bindung hoh

Eine fallende Währung = Flucht in fremdes Geld, verstärkt so Kursverfall, verteuert Schuldentilgung +Zins, importiert Inflation, entwertet Arbeit +Löhne und verschleudert Exportwaren.

Die undemokratische Welthandelswährung der Demokratien verschärft das nun mit Kredit- und Technologiembargo (WTO- Meistbegünstigung egal) für Öl-/Gas/Energieprojekte =Modernisierung und Eindämmung eines Waffenkonkurrenten auf dem Weltmarkt.

Quotiert in USD werden an den bestimmenden Weltbörsen Öl, Gas, Metalle, Edelmetalle, Lebensmittel. Daneben langfristige Staatsverträge gegen $ und staatliche und dagegen noch mehr unternehmerische Auslandsschulden in USD, die teurer werden, ist der $-Abfluss>Zufluss (Kursverfall RUR=Ziel; Bankkredite in RF in RUR real schon bei 40% p.A. bei hohen Konsumenten-Kreditausfällen).
+Visa/AE/SWIFT

Es trifft also viel mehr Zweige +die Bevölkerung, nicht nur einige auf einer Liste wie weisgemacht wird.
EU räumt gerade Euroskeptiker weg, dann alte TTIP-Garde vereint.

@ Agent lemon 07:30

"Wird er nun die Einfuhrsteuern fuer EUSA Produkte massiv erhoehen. Mal sehen was BMW und MB dazu meinen. Mc Doof verbieten und Visa und Mastercard. Mal sehen was dann in D laeuft. Und$ ade." Zitatende.
Die von Ihnen genannten Kfz-Hersteller sehen das eher gelassen. Diese Marken, allen voran MB, gelten als Statussymbole und der Preis spielt in RU dann eine eher untergeordnete Rolle. Was denken Sie: Von welchem Hersteller sind die Regierungsfahrzeuge und auch der Oligarchen eigene Kfz?
Die weiteren Unternehmen wurden bereits mit mäßigem Erfolg zu behindern versucht, die russische Regierung musste gegenüber den Kreditkartenunternehmen einen deutlichen Rückzieher machen.
Man hat im eigenen Land einfach nichts gleichwertiges entgegenzusetzen, so wird man in Russland wohl oder übel mitspielen, will man nicht allein gelassen werden.

Seit 2009

Seit 2009 steigt der Euro gegenüber dem Rubel.
Und jetzt spielt Putin auch noch ein noch hohes politisches Risiko.
Russland... das ökonomisch arme Land... hat eine bessere Führung verdient!!
Die Russen werden in Zukunft unter einer starken Inflation leiden müssen... und warum das alles?... nur weil ein paar Schwachköpfe das großrussische Reich aus der Mottenkiste herausholen wollen.

EU-Folger

EU folgt dem schnüffelndem Friedensnobelpreisträger "I cannot"Obama wieder bedingungslos.

@rumpelstilzchen58

Stimmt haargenau und man sollte mal wieder darauf hinweisen, dass ein Sohn des US-Vizeporäsidenten einen Vorstandsposten bei der Ukrainischen Gasgesellschaft bekommen hatte. Eindeutiger kann man es doch nicht machen worum es den USA nur geht: Macht und Wirtschaft! "Demokratie" ist immer nur die fadenscheinige Ausrede, damit man sie nicht kritisieren darf.

Also liebe Tagesschau, wie geht es Biden Jr. da? Hat er schon etwas geleistet? Wieviele Aufträge hat er schon Halliburton oder einer anderen US-Gesellschaft verschafft?

um 08:29 von WilliG: Russland - hohes Risiko

Hmn..alles klar.
Wer glaubt allen ernstes, dass Russland irgendetwas zur Entschärfung tun wird... im Gegenteil... weiter sterben unschuldige Menschen durch die massive
Versorgung der gewaltsamen Separatisten mit Waffen

Bisher starben viele unschuldige Menschen durch die Waffen der ukrainischen Armee. Von Separatisten gab es bis heute keine Angriffe auf zivile Bevölkerung. Bitte nicht die Tatsachen verdrehen.

Es ist absolut richtig, die weltweiten Anleger von Firmen zu schützen, die von einem auf den anderen Tag wegen politischer Risiken zum Totalverlust führen können.
Wieso wurde da 2008 gegen die Ami-Konzerne nichts unternommen, als wir dank denen in die Krise gestürzt sind?

Ein sogenannter Bumerang-Effekt wird es nicht geben, da ein Absturz des russischen Marktes für den Rest der Welt kaum bemerkbar sein wird.
Nun wirklich eine Aussage von einem Experten, der nun wirklich keine Ahnung von der Weltwirtschaft hat.

@WilliG

"Wer glaubt allen ernstes, dass Russland irgendetwas zur Entschärfung tun wird... im Gegenteil... weiter sterben unschuldige Menschen durch die massive
Versorgung der gewaltsamen Separatisten mit Waffen."

Und somit tut Russland genauso viel für den Frieden in der Ukraine wie die EU und USA, eine Sanktionierung von EU/US-Firmen wäre nun langsam angebracht.

"Es ist absolut richtig, die weltweiten Anleger von Firmen zu schützen, die von einem auf den anderen Tag wegen politischer Risiken zum Totalverlust führen können."

Das Problem ist hier das die Wirtschaft und somit die Anleger für den außenpolitischen Blödsinn der eigenen Regierung (EU/USA) bezahlen müssen.

Fakt ist die Sanktionen sind politischer Blödsinn, da es keinen logischen Grund für diese gibt. Keine kann mir einen vernünpftigen nennen. Russland tut mehr für den Frieden in der Ukraine, als die Ukraine selbst!

@Mediator

"aber ohne Russland wäre aus der innenpolitischen Krise der Ukraine kein internationaler Konflikt geworden."

Vielleicht wäre es ohne Unterstützung von EU- und US-Politikern auf dem Maidan und den Drohungen gegen die gewählte Regierung und den gewählten Präsidenten und ohne die 5 Mrd vom US-Außenministerium auch niemals zu einer "innenpolitischen Krise" in der Ukraine gekommen.

Der Konflikt in der Ukraine war von ersten Augenblick an international.

Einzig Russland (als größter Handelspartner) und die EU haben hier legitimierbare und verständliche Interessen, weil es sich um einen Nachbarstaat handelt.
Dann wäre es noch eine "europäische Krise".

International wurde sie aber dadurch, daß die EU ausgebootet wurde ("Fu$k the EU") und transatlantische Marionetten wie Jazenjuk auf den Thron geholfen wurde.
Auch Poroschenko wurde vom US-Botschafter als "unser ukrainischer Insider" bezeichnet (link siehe oben).
Es folgten der US-Vize Biden und der CIA-Chef.
Dann wurde es "international".

@ Toy6671 07:41

"Da sind die Zahlen Rüstungsausgaben im Jahr: (...)" Zitatende
Sie haben leider unzutreffende Zahlen: Die Ausgaben für das Militär gab Russland 2013 selbst mit etwa 88 Milliarden US-Dollar an.
Das sind etwa 25% des Gesamthaushaltes der russischen Föderation im Jahr 2013 (ca. 352 Mrd. $).
Das nenne ich schon eine Hausnummer, die im restlichen Europa seinesgleichen sucht.

@ UlrichHeinrich um 08:24

Die Alaska-Kamchatka Verbindung zählt nicht, dort wohnt und lebt niemand. Was glauben Sie sonst warum die Raketen im Falle eines Krieges über unsere (europäischen) Köpfe hinwegfliegen?
.
@ Arch Vile um 07:58
Vergleichen Sie meinen ganzen Kommentar, mit dem Kommentar auf den ich geantwortet habe (@ Helmut Baltrusch um 07:20) und Sie werden feststellen das der ganze Kommentar ein Widerspruch darstellt. ;-)

Am 17. Juli 2014 um 08:16 von gaddafifan

>>Das handeln der USA und ihrer Verbündeten ist nicht spontan situationsbedingt, sondern folgt einem Plan. In einem geschwächten isoliertem Russland, mit arbeitsloser unzufriedener Bevölkerung, soll wie in anderen Weltgegenden von den USA angezettelten regime change, ein solcher inzeniert werden. Wenn man sich die Effekte dieser Politik vor Augen hält, ist das gar nicht so schwer zu verstehen. Auch hier passt wieder Egon Bahrs Spruch“In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. "<<

In diesem Fall wären Demokratie und Menschenrechte die Interessen von vielen Staaten, da haben Sie doppelt Recht :)

Entschärfung

Welchen Beitrag leisten eigentlich die EU und die USA zur Entschärfung des Konfliktes?

Ich halte auch nichts davon, dass sich Russland ganze Landstriche einverleibt. Wenn es allerdings der mehrheitliche Wunsch der dort lebenden Bevölkerung ist, sollte man das akzeptieren. Alternativ könnte das Land auch geteilt werden, z.B. nach dem Vorbild der ehemaligen Tschechoslowakei.

gut vs schlecht

Machen wir uns doch nichts vor. Es gibt nie eine nur gute oder nur schlechte Seite. Die aktuelle Situation kann man wohl am ehesten nur vor Ort in den umkämpften Gebieten einschätzen. Sicherlich nicht vom Computer in Deutschland aus! Dennoch lese ich hier häufig die inhaltlich überwiegend gleichen und sehr pro russisch gefärbten Kommentare. Wäre da die Frage erlaubt, warum die Kommentatoren nicht selbst im ach so tollen Russland leben? Hat die EU vielleicht doch auch ihre guten Seiten?

@Neutralist

Falsch. Vor allem den Umsatz schmaelern und das Einkommen erhoehen. Das wuede die Konzerne hart treffen. Vor allem Die Finanzkonzerne.

Vorwand Ukraine

Die EUSA sehen ihre Felle "wegschwimmen". Sollte BRICS erfolgreich werden, können sie russland nicht mehr mit dem Dollarkurs manipulieren.
Daher stehlen sie Russlands Firmen schon mal vorsorglich Geld, ach nein, sie "frieren es ja nur ein".
Währenddessen muss die Ukraine weiter herhalten, oder haben die EUSA da schon aufgegeben und die Separatisten bekommen ihren Frieden?
Übrigends begann der Krieg im Donbass mit der Weigerung der Unterstützung der Referenden dort. Die Chancenlosigkeit, auf diesem Weg eine ganze Ukraine zu erhalten, war Kiew/EUSA wohl bekannt.

07:20 von Helmut Baltrusch

"...Offenbar blenden Sie die rechtswidrige und aggressive Krim-Annexion mit Bruch des Budapester Memorandums mit einseitiger Grenzveränderung durch Russland und dem Beginn der EU- und USA-Sanktionen völlig aus."

Und Sie blenden - wie immer, übrigens - die Machtergreifung per Gewalt durch die Rechtsradikalen auf dem Maidan völlig aus. Die ging allem Geschehen voraus. Wären die EU und die USA wirklich an Demokratie und Antikorruption interessiert gewesen, hätten sie sofort nach dem Putsch freie und kontrollierte Neuwahlen in allen Bereichen gefordert und nicht die illegale Jazenjuk-"Regierung" mit allen Mitteln unterstützt. So wäre ein Schuh draus geworden. Wie es jetzt läuft, ist es nur eine scheinheilige Debatte um das eigentliche Ziel, die Destabilisierung Russlands zu verschleiern.

Sanktionen an die falsche Adresse...

„Russland habe die geforderten Schritten zur Entschärfung der Krise nicht unternommen, darunter die Verhinderung von Waffenlieferungen in die Ukraine, sagte US-Präsident Barack Obama in Washington.“

Da ist sie wieder, die amerikanische Überheblichkeit! Wer ist denn Obama, dass er hier in Europa irgendetwas fordern könne? Wenn wir überlegen, worum es hier im Ukraine-Konflikt geht u. warum es nicht zu einer Konfliktbeendigung kommt, dann erkennen wir ganz schnell, dass die USA mit immer neuen Forderungen u. einseitigen Schuldzuweisungen diese Konflikt befeuern.

Die Forderungen an Putin können ambivalenter nicht sein- einerseits soll er sich aus allem raushalten, sogar seine Truppen auf eigenem Staatsgebiet von der Grenze zum Unruheland(!) abziehen, andererseits soll Putin die Separatisten bewegen ihre Kampfhandlungen einzustellen, wohlwissend, dass dieses Konglomerat von Aufständischen ihr eigenes Ding macht, sich selbst mit Waffen versorgt u. von Moskau unabhängig agiert-was soll das?

07:23 von roebellian

"...Und wie sahen doch gleich die Sanktionen gegen die USA aus, bspw. dafür, dass sie unser Grundgesetz und unseren Datenschutz mit Füßen treten, kriegerische Konflikte anzetteln oder in fremden Ländern per Drohne ohne Gerichtsurteil Todesstrafen aussprechen? Ist doch lächerlich..."...

Sehr gute Frage! Aber um der Gerechtigkeit willen - eine Sanktion gab bzw. gibt es doch: der US-Geheimdienstchef in der BRD muss bis morgen das Land verlassen haben! Und übermorgen begrüßt Frau Merkel seinen Nachfolger...

Selbstbestraffung

Was anderes ist das nicht. Die EU kann sich nicht gegen Gazprom etc. stellen, denn es EU-Laender gibt, wo keine andere Energiequellen vorhanden sind (Baltischen Staate, Bulgarien, etc.) Das heißt kein Gaz, keine Wärme, kein Strom. Das würde die Menschen schneller auf die Straßen werfen, als mancher Regierung speisen kann. Das Ganze zeigt noch mal, wie verzweifelt die USA und wie hilftlos die EU sind. Wer Putins letzte Auftritte erlebt hat, der hat gesehen, dass wir eindeutig in Richtung des Kalten Krieges gehen. Der Auslöser ist sicherlich nicht Russland. Denn es verhängt noch keine Sanktionen. Auch wenn RU offenen Krieg gegen Ukraine führen würde, so gibt es keinen das Recht die Sanktionen gegen RU zu verhängen. Denn sonst müsste die EU die selben Sanktionen gegen die USA verhaengen. (Irak, Lybien, Syrien, Afganistan, etc.) Es ist traurig zu sehen, dass es heute Bürger gibt, die meinen, was für USA gilt, gilt nicht für RU oder andere. Da bitte ins BGB, GG, HGB schauen.

about helmut baltrusch

Herr Baltrusch blendet das Ursache Wirkungs Prinzip, dass es eben auch in der Politik gibt komplett aus. Was ging der Krim Annektion voraus? Warum versucht Russland die ehemaligen Sowjetrepubliken wirtschaftlich an sich zu binden? Hat das vielleicht mit dem geostrategischem Gebahren der EUSA zu tun?(auch mal die Weltkarte mit USA Militär und Nato Stützpunkten anschauen) Wäre der Westen an einer friedlichen Einigung zwischen Ost und Westukraine gelegen, hätte er mehr Einfluss auf Kiew nehmen können.

EU, bitte aufwachen

Wann beginnt die EU endlich über Sanktionen gegen die Verfolgungswahn geplagten USA nachzudenken? Oder sind wir nur die niedlichen, kleinen Schoßhündchen der Amerikaner, die man nur ein bisschen am Bauch streicheln muss und schon haben sie die millionenfache Überwachung der EU-Bürger vergessen?

07:54 von UlrichHeinrich

"...So ungern man dieses auch in Russland zugeben wird: Auch die dortige Wirtschaft hat sich in Ermangelung des Vertrauens in die eigene Währung auf den Dollar als Konvertierungswährung eingeschossen und hat den Point-of-never-return bereits mit der letzten Währungsreform überschritten.
Frei nach Goethe: Die Geister, die ich rief..."...
Das hängt aber weniger mit der Stärke des Dollar zusammen, viel mehr mit dem international so geregelten Dollar als Leitwährung. Das hat für die USA den immensen Vorteil, zum Bezahlen des Importes nur mal schnell Dollar drucken zu müssen, um ihre Rechnungen zu bezahlen. Nur hat das Land den Fehler gemacht, viel zu viele "Greenbacks" herzustellen. Das macht nichts, solange die Importeure das US-Geld akzeptieren und ebenso akzeptiert an Dritte weitergeben können. Sollte sich das aber ändern und ein größerer Teil der Weltwirtschaft in anderer Währung Waren tauschen, wird es eng für "Uncle Sam" - dann braucht keiner mehr den Dollar... und dann, liebe USA?

Sanktionen waren zu verhindern!

Russland und Putin haben leider zu wenig Einfluss auf die Separatisten ausgeübt. Dazu der ständige Nachschub von Kämpfern und Militärtechnik über die russischen Grenzposten in die Ukraine. Das ist zuviel für die Souveränität der Ukraine in der Welt. Erdrückend sind auch die Beweise gegen Russland.

Inwieweit Putin selber oder es einfach laufen läßt, hilft in der Diskussion auch nicht weiter. So oder so trägt er als Präsident von Russland die Verantwortung.

Die Sanktionen in Verbindung mit einer schwarzen Liste wird die Wirtschaft Russlands negativ sehr beeinflussen. In Russland gibt es nicht diese Klein- und Mittelstandsindustrie wie in Deutschland.

Vielleicht kommt ja nun Bewegung zustande.

Machen Sanktionen gegen Russland Sinn?

Ich zweifle an der Sinnhaftig derartiger Maßnahmen.
Die internationalen Veflechtungen sind derart tiefgreifend, dass es am Ende die westliche Wirtschafts selbst trifft.

@Regent: "Sie erwähnen auch das Budapester Memorandum. ...

... Könnten Sie mir bitte sagen, was das letztendes vereinbart wurde?

Im Budapester Memorandum von 1994 wurde die staatliche Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine im Austausch für die Herhabe der Atomwaffen an Russland vereinbart. Mit der aggressiven Krim-Annexion wurde das Abkommen eindeutig von Russland verletzt. Dieser Vorgang begründete den Beginn der westlichen Sanktionen. Zudem wurde das nach 1990 aufgebaute Vertrauen zwischen Russland und dem Westen verspielt und gegen einen neuen Kalten Krieg eingetauscht.

Ihre Frage nach den "Terroristen" kann ich nicht beantworten, weil ich diesen Ausdruck nicht benutzt habe. Die von Ihnen aufgezählten Untaten der Separatisten enthalten aber auch terroristische Elemente, wie z.B. Menschenraub.

@Alter Simpel.

Das ganze Spiel war von Beginn an ein US Spiel. Das wurde ueber Jahre positioniert. Das darf man nicht verkennen. Die EU , stellvertretend fuer die USA, GB besonders, spielen hier nur den Lakaien. Man muss sich fragen WIE abhaengig sind derweil die europaeischen Politker von den USA. Das ist hier die wichtigste Frage. Zerbricht die EU an den US Vorgaben? WER wuerde von solch einem Scenario profitieren, falls die Ukraine eine Krieg mit RU lostritt? Alle Muehe gibt sich ja Poroschenko, der sich derweil wie der Grossfuerst in der Eu aufspielt. WER schuetzt und stuetzt diesen Mann, das er es wagt zu FORDERN und RU so kriegerisch gegenueberzutreten? Das die USA derweil mangels Alternativen die Flucht nach vorn angetreten hat ist nicht zu uebersehen. Nur WIE WEIT werden die gehen(muessen) um das marode $System weiter zu betreiben. Uebrigends hat China sich heute auch MILITAERISCH klar auf die Seite RUs gestellt und seinen Machtanspruch bekraeftigt.Die Bloecke scheinen sich zu positionieren

Amerikanische Schulterschlusspolitik

Immer wenn ich lese, daß die USA die EU gegen einen "Feind" zu den Fahnen ruft, frage ich mich, was wollen die USA wirklich damit erreichen?

Nicht Russland ist das Ziel dieses Aufrufes. Die EU ist es. Diese geht den Amerikanern langsam von der Leine. NSA und Ausspionieren haben viele USA-Skeptisch gemacht.
Wie schön, wenn man dann einen "gemeinsamen" äußeren Feind zum dämonisieren hat.

Ich denke, die EU sollte sehr vorsichtig sein. Es hat sich immer herausgestellt, daß die USA zu 99% an die USA denkt bei ihrer Politik und nur 1% ihre "Partner" dabei berücksichtigt.

toll, jetzt kommt erst der

toll, jetzt kommt erst der Wahnsinn.
Mehr kann man dazu kaum sagen. Wahnsinn (Putin) gebiert Wahnsinn (Europa, USA), gebiert Wahnsinn (Putin), gebiert Wahnsinn. Genau wie in Israel/Palästina. Der eine Wahnsinn steckt den anderen Wahnsinn an. Hätte man nicht noch bis nächstes Jahr warten können, um den Entwicklungen eine Chance zu geben sich selbst zu lösen?

@Brathamster

*Alternativ könnte das Land auch geteilt werden, z.B. nach dem Vorbild der ehemaligen Tschechoslowakei.*
Das waehre machbar und auch zum Vorteil der Bevoelkerung. Nur......laut Statuen kein Nato Beitritt moeglich, keine EU moeglich. So einfach ist das . Daher wird die EUSA ALLES tun, das es nicht so weit kommt. Koennte doch Kiew einem solchen Ersinnen niemals offiziell zustimmen. Zudem liegen alle "wirtschaftsrelevanten" Betriebe und Gasfelder im Suedosten. Da waehren ja all diese Muehen praktisch umsonst gewesen.

07:58 von Arch Vile

"...'rechtmäßige Krim-Annexion': Merken Sie den Widerspruch. Oder sind Ihnen Recht und Gesetz prinzipiell ein Dorn im Auge."

Ich lasse mal dahingestellt, ob der Anschluss der Krim an die RF allen Gesetzen der Weltgemeinschaft entspricht - ich sehe diese Aktion als eine Art Notwehr sowohl Russlands, um seinen wichtigsten Marine-Stützpunkt nicht in die Hände der NATO fallen zu lassen, als auch der russisch orientierten Menschen auf der Halbinsel, die sich einer Jazenjuk-"Regierung" nicht unterordnen wollten. Und ob nun das Referendum zum Anschluss den internationalen regeln entsprechend abgelaufen ist oder nicht (ich persönlich gehe durchaus vor einer pro-russischen Mehrheit aus): Ursache war der Putsch auf dem Maidan, und eine Rückkehr zu alten Verhältnissen können wir getrost vergessen. Da werden alle Sanktionen der Welt nicht helfen. Eher schon ein sehr friedlicher Umgang mit den Russen, die dann vielleicht in Abstimmung mit der Krim-Bevölkerung über einen anderen Status entscheiden.

AlterSimpel: "Um die Bombardierung von weiteren Städten ...

... zu verhindern, könnte vielleicht auch mal die USA ihren Einfluss auf Poroschenko geltend machen."

Nun, die Regierungstruppen bombardieren keine Städte, sondern Stellungen der militanten prorussischen Separatisten in Wohnvierteln. Damit tragen die Aufständischen auch die größte Verantwortung für die zivilen Opfer. Das Beispiel der Bombardierung zeigt auf, wie wichtig ein dauerhafter Waffenstillstand und dessen Kontrolle durch die OSZE ist.

@06:52 von henry.berlin

"Zwei Oblasten wollten nach der Krim nicht unter der Kiewer Junta leben."

Die Einwohner sind mehrheitlich nicht russischstämmig. Das Horden von Kriminellen überall ihr Unwesen treiben, wollten die Einwohner ganz sicher nicht.

Russland lässt seine Militärtechnik und Kämpfer in die Ukraine. Dafür gibt es die Sanktionen.

@Helmut Baltrusch 07:20

"Offenbar blenden Sie die rechtswidrige und aggressive Krim-Annexion mit Bruch des Budapester Memorandums mit einseitiger Grenzveränderung durch Russland und dem Beginn der EU- und USA-Sanktionen völlig aus."
*
Sie haben Recht. Das blende ich aus, weil ich froh bin, wenn dort kein Schuss fällt, es den Menschen sogar besser geht und sie sich dafür auch entschieden haben.
Mag sein, dass die "Rechtsverdreher" einen Punkt finden, der Ihre Meinung bestätigt. Andere Versionen habe ich aber auch schon gehört und gelesen. Ob wir zwei die Abkommen am besten auslegen, wage ich aber zu bezweifeln. Am Ende zählt was praktisch gut für die Menschen ist. Auf der Krim werden sie jetzt nicht von ihren Brüdern nicht mit Artilleriefeuer und Luftangriffen heimgesucht. Wäre es wünschenswerter, wenn dort auch noch Kämpfe stattfinden würden?
Menschen wechseln gern in die RF, wenn sie ohne Krieg und Nazismob mit doppelthohen Renten in ihren vier Wänden leben können, statt flüchten zu müssen.

@AlterSimpel 08:32

"Russland wurde in Georgien provoziert, und hat reagiert."
"Jetzt wurde Russland durch den pro-westlichen regime change in Kiew provoziert (...)" Ende der Zitate
Wie kann man ein Land provozieren, wenn man nicht einmal auf deren Territorium ist? Was rechtfertigt, selbst wenn man sich provoziert fühlt, ein direktes oder indirektes militärisches Eingreifen?
Sowohl in Georgien als auch in der Ukraine bzw. Krim logen die Geschehnisse außerhalb des Territoriums der Russischen Föderation. Eine solche "Provokation" sollte dann in unserer Zeit allenfalls politische Reaktionen zur Folge haben, nicht einen mehr oder weniger direkten Angriff. Eigentlich dachte ich, habe man sich von letzterer Denkart seit fast 70 Jahren verabschiedet. Es gibt allerdings einige Staaten, unter denen spielt auch die Russ. Föderation eine führende Rolle, die die Zeichen der Zeit nicht verstanden haben.
Putin ist nicht über Nacht mutiert, er hatte immer den imperialistischen Wunsch nach "alter Größe" Russlands.

08:12 von UlrichHeinrich

"...Der Regierungswechsel in der Ukraine wurde sehr natürlich von der EU und den USA unterstützt. Die Eigendynamik nach dem 21.02. hatte man in dieser Form nicht voraussehen können."...

Diesen Satz sollte man herausstreichen, gibt er doch zu, dass die "Eigendynamik" eine eher schlechte Form des "Macht-an-sich-Reißens" war! Kurz: Ein undemokratischer, bis heute illegaler Umsturz mit Unterstützung der EU und der USA.
Wobei ich aber widerspreche, was das "Voraussehen" angeht. Der Ablauf des Putsches war zumindest von den USA nicht nur vorausgesehen, sondern geradezu -geplant. Nur unser Herr Außenminister Steinmeier und die anderen EU-Vertreter waren so blauäugig, Jazenjuk & Co. zu vertrauen und noch mit ihnen und Janukowitsch einen Vertrag zu schließen, der die Veränderungen in der Ukrfaine auf wirklich demokratischere Weise geregelt hätte... tja, dumm gelaufen - wortwörtlich.

@07:30 von Agent lemon

Wenn Putin klever ist....
Wird er nun die Einfuhrsteuern fuer EUSA Produkte massiv erhoehen. Mal sehen was BMW und MB dazu meinen. Mc Doof verbieten und Visa und Mastercard.

Sehr clever. Außer McD sind das alles Dinge, die Putins Dunstkreis bei Laune halten. VISA und MC zu verbieten drosselt in erster Linie den Konsum und den Fluss von Devisen ins Land.

@ger7

*Dennoch lese ich hier häufig die inhaltlich überwiegend gleichen und sehr pro russisch gefärbten Kommentare. Wäre da die Frage erlaubt, warum die Kommentatoren nicht selbst im ach so tollen Russland leben? Hat die EU vielleicht doch auch ihre guten Seiten?*
Erstens lebe ich in Asien. Geiler als EUSA und RU zusammen vom Lebensgefuehl her;-)).
Zweitens bin ich NIE pro RU gewesen, sondern schreibe gegen klare Luegen und Kriegspropaganda. Wenn Sie das als pro-russisch sehen wollen? Ihre Sache. Wer diesen Konflikt und den Beginn davon genaustens verfolgt hat, kann sich unmoeglich mit gutem Gewissen auf Seiten EUSA stellen und so tun als ginge es um Demokratie und Menschenrechte. Da muesste man schon festgesessener Ideologe sein. Zudem: Was wollen Sie mit Ihrem Kommentar eigentlich aussagen zum Thema? Das ALE denen die deutsche Medinpropaganda aufstoesst nach Russland ziehen sollen? Das ist billigst.

Dieses Russland Bashing geht

Dieses Russland Bashing geht auf keine Kuhhaut mehr. Was haben die Russen den getan bis jetzt? (Spoiler Alert: NIX)

Auf der anderen Seite sind die Fakten bekannt das die USA 5Mill (f*** the EU) $ investiert haben um die Ukraine zu destabilisieren. Das gleiche haben sie in Syrien gemacht. Auch da: alles mit harten Fakten belegbar. Im Irak spielt sich das mit ISL/ISIS gerade wieder ab.

Was braucht es noch damit die Leute den Aggressor benennen? Dieses Wegschauen und Duckmäusertum hat uns doch erst in diese Situation gebracht!

08:29 von WilliG

"...Russische Firmen haben auf den internationalen Märkten nichts mehr zu suchen.
Ein sogenannter Bumerang-Effekt wird es nicht geben, da ein Absturz des russischen Marktes für den Rest der Welt kaum bemerkbar sein wird."

Dann können die Russen ja getrost uns das Gas abdrehen - vollständig und ganz. Mal sehen, was dann passiert...

@AlterSimpel: "Sie müssen schon vernünftig erklären, warum ...

... Putin plötzlich über Nacht zum Imperator mutiert sein soll."

Putin ist nicht über Nacht zum Imperator geworden. Er hat schon vor Jahren erklärt, dass der Zerfall der Sowjetunion die größte geostrategische Katastrophe des letzten Jahrhunderts war (und nicht die beiden WK) . Daraus entwickelte sich die geopolitische Strategie der "Integration" von Einflusszonen in den ehem. Sowjetrepubliken. Das Ergebnis dieser neun Strategie ist in der Ukraine auf der Krim und im Donbass zu besichtigen.

Moskau will einen Puffer gegen eine eventuellen NATO-Mitgliedschaft der Ukraine vorbeugend schaffen und seinen geopolitischen Einfluss für die zukünftige Stellung Russlands sichern.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Am 17. Juli 2014 um 09:20 von Helmut Baltrusch

"Im Budapester Memorandum von 1994 wurde die staatliche Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine im Austausch für die Herhabe der Atomwaffen an Russland vereinbart"

Und jetzt erkündigen Sie sich, ob der Memorandum überhaupt unterzeichnet wurde und welche Seiten haben den Memorandum unterzeichnet.

um 06:52 von henry.berlin

Meine volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar!

@ HannesFaust

100% genau so sehe ich das auch ,amerikanische Produckte ,z.B. KFZ sind unmöglich saufen Sprit oh. Ende u. sind lahmasc.... im Gelände unbrauchbar ,Lada hab ich 3Stk. gehabt 2Niva unverwüstlich u. recht sparsam . Handys sie schreibens schon. NSA-Überwachung geht gar nicht Chlorhühner sind so wichtig bei uns wie ein Kropf. NEIN zu USA aber JA zu Russland. G. Schröder hat das schon vor langer Zeit erkannt. Und außerdem hält sich Putin NICHT für den WELTENOBERPOILZISTEN.
Obama aber zettelt einen Krieg nach dem anderen an ,kann keinen gewinnen weil er pleite ist.

Am 17. Juli 2014 um 09:36 von UlrichHeinrich

"Wie kann man ein Land provozieren, wenn man nicht einmal auf deren Territorium ist"

Ganz einfach: man kann einfach das Territorium des Nachbarlandes beschießen (was die Ukraine bereits gemacht hat, dabei 1 Man ums Leben gekommen) oder die Friedenstruppen attackiert (was auch die Georgien gemacht hat. Dabei sind mehrer Männer ums Leben gekommen)

@UlrichHeinrich 8:12

"Wen sehen Sie denn sonst als Ziel für Sanktionen?"
*
Wer braucht die denn unbedingt?
---
"Der Regierungswechsel in der Ukraine wurde sehr natürlich von der EU und den USA unterstützt. Die Eigendynamik nach dem 21.02. hatte man in dieser Form nicht voraussehen können."
*
In anderen Ländern Oppositionen aufzubauen und zu vernetzen ist nach Lybien oder Syrien und vielen anderen Ländern in der Tat inzwischen wohl die natürlich Methode der USA, aber keine, die ich begrüße. Die Eigendynamik ist mit großer Sicherheit ebenfalls hervorgerufen, nachdem wir inzwischen erfahren haben, wie erschrocken die Berkut-Einsatztruppen über die Majdan-Scharfschützen waren (Monitor-Sendung)
---
Was die "Seperatisten", also eigentlich Menschen, die nicht unter der kiewer Junta leben wollen angeht, kann ich deren Motive bestens verstehen - höhere Energiepreis bei drohender Massenarbeitslosigkeit gerade für den Osten und eine antirussische Regierung mit Nazis, die für westliche Interessen arbeitet.

Am 17. Juli 2014 um 09:36 von UlrichHeinrich

Vielleicht deswegen befinden sich z.Z. in Ruslland die Hilfe ca. 16 Soldaten der ukrainischer Armee, die ärztliche Hilfe bekommen.

Und dagegen viele und ganz viele Ukrainer haben sich über den Vorfall in Moskauer U-Bahn sehr gefreut.

Wie immer Kampf der Herrschenden

Schaut Euch mal den Beitrag auf Youtube von Dr. Peter Decker: "Die EU Kämpft um Raum im Osten". Lang aber lohnt sich, besonders der erste Teil. Treffender kann man nach meiner Meinung die ganze Situation dort nicht beschreiben. Die ganze Politik gegen Russland nichts anderes als die Schrittweise Zerschlagung Russlands, dass versucht nun einen eigenen Weg zu gehen, da man eine Mitgliedschaft in der EU wie von Russland gewünscht, nicht wollte u. will. Warum? Da es aufgrund der Tatsache, dass es als Mitglied der EU zu mächtig wäre und somit die Vormachtstellung der größten Player in der EU bei einer Mitgliedschaft in Frage stellen würde und die Vormachtstellung der USA dann ein Ende hätte. Das ist reine Machtpolitik auf Kosten der Bevölkerung, so wie es schon immer war. Der Unterschied zwischen dem Westen u. Russland ist nur, dass man im Westen expansiv vorgeht und Russland das verbliebene Einflussgebiet sichern möchte. Alles so von Grund auf verlogen, dass einem nur noch schlecht wird.

@09:38 von willsteel

Auf der anderen Seite sind die Fakten bekannt das die USA 5Mill (f*** the EU) $ investiert haben um die Ukraine zu destabilisieren.

Das Thema ist bereist ausführlich diskutiert worden. Der Maidan wurde nicht 20 Jahre lang vorbereitet. Wer diesen Unsinn heute immernoch verbreitet, der WILL wider besseren Wissens desinformieren.

Trotzschaden

Wer so naiv ist, ist selbst schuld. Mit diesen Sanktionen wird der Konflikt nur verschärft. In der Geschichte ist es noch nie den westlichen Mächten gelungen, durch Sanktionen die Lage zu stabilisieren, s. Iran, Nordkorea. Obama hat nicht mehr den Mut eigene Fehler eingestehen. Wenn es wie im Bericht erwärmt, die Sanktionen gegen die US-Giganten kommen, dann werden viele Kleinanleger weltweit enteignet. Dabei tut manso und meint, "die Russen wird es stärker treffen". Dies ist absurd. Fast alle Großunternehmen gehören den russischen Staat. Einige Anteile wurden mit EON, Rwe, Oemv, etc. getauscht. Als Beispiel Gazprom gibt EON 3% seiner Aktien und uebernimmt ca. 10% der Aktien von EON. Dies ist die Praxis heute zu Tage. Daher frage ich mich, wie sollte es keinen Bumerangeffekt geben. Wenn der Aktienkurs der Gazprom sinkt, dann wird der Kurs der EON, BASF dauerhaft nicht steigen können. Denn immer wenn Gazprom Geld brauchen würde verkauft es die Anteile der anderen Unternehmen.

@Bernd A. 9:30

"Die Einwohner sind mehrheitlich nicht russischstämmig. Das Horden von Kriminellen überall ihr Unwesen treiben, wollten die Einwohner ganz sicher nicht."
*
Sehr viele Ukrainer stehen zu "Neurussland".
Kein Wunder, wenn man jetzt sieht, wie die Ukraine in solchen Fällen reagiert. Friedliche Optionen versucht = Null (und das obwohl die "Rebellen" nicht wie in Syrien Gebiete um Gebieten erobern, also der Staat in Not wäre).
---
"Russland lässt seine Militärtechnik und Kämpfer in die Ukraine. Dafür gibt es die Sanktionen."
*
Trotz der besten Geheimdienste der Welt ist das unbewiesen.

Darum Sanktionen

Ich denke das diese Sanktionen, der letzte Faden ist an den sich die ehemalige "Weltmacht" usa klammert.

Ich denke das amerika allmählich in schlottern kommt , wenn man hört :

Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehörten zu den „größten Staaten der Welt und können sich in der Mitte des 21. Jahrhunderts nicht mit irgendeiner Art von US - Abhängigkeit abfinden“, so Rousseff.

Die gemeinsame Entwicklungsbank der Brics-Staaten soll vor allem Projekte finanzieren, für welche die internationalen Finanzinstitute nicht genügend Geld bereitstellen oder im Gegenzug politische und neoliberal geprägte Zugeständnisse und Sparmaßnahmen verlangen, die die Staaten der ehemaligen "Dritten Welt" und "Schwellenländer" nicht mehr machen wollen .

Neben dieser Alternative zu IWF und Weltbank planen die Brics-Staaten einen weiteren Schlag gegen die USA. Sie wollen den internationalen Handel ohne den Dollar abwickeln und auf Dollar-Währungsreserven verzichten.

einiges ist im argen.

Sanktionen führen zu gegensanktionen

So wie man gerade in Russland überlegt, wird geprüft, ob man Verträge mit der NASA auf Eis legt. Das würde bedeuten die USA müssten selber dafür sorgen, wie ihre Astronauten die ISS erreichen und wieder verlassen sollen, den zur Zeit haben sie keine einzige flugfähige bemannte Rakete.
Na das wird noch lustig sein, bin gespannt wie sie dann zur ISS fliegen sollen.
Ansonsten hat Putin Recht, die russische Wirtschaft wird sich Richtung Brics orientieren und versuchen die alte Welt von den Rohstoffen abzuschneiden.
Ukraine bekommt jetzt schon kein GAS und im Winter werden wohl tausende erfrieren.
Der kalte Krieg ist ausgebrochen und wird für Europa Milliarden schwere Verluste bringen.
Zur Zeit sehe ich für Deutschland keine Vorteile, wenn ihr welche sieht würde ich gerne erfahren welche es sind, DANKE im Voraus.

@Mediator

Wenn Sie schon "Fakten" auflisten müssen, dann sollten Sie das vollständig tun:
- die EU hat jahrelang durch Druck auf die ukrainische Regierung und sicherlich auch "passende Werbung" dafür gesorgt, dass die Bevölkerung dort glaubt, dass sie mit der EU besser dran wäre. Das hat natürlich Russland weiter darin bestärkt, dass die EU sie isolieren wollen.
- die USA und GB haben 1994 versprochen die Unabhängigkeit der Ukraine zu achten. Dies ist aber das Gegenteil was sie jetzt machen ...
- die CIA hat mit einer Menge Geld die "Opposition" unterstützt, was dann zur Revolution auf dem Maidan geführt hat. Das hatten sie schon einmal mit "Erfolg" so gemacht: Operation Ajax im Iran.

Gerade in Bezug auf die Vereinbarung von 1994 halte ich die Aktionen Russlands für zwar nicht ganz legal, aber durchaus gleichwertig zu dem was der Westen getan hat.

09:39 von Izmi

In Deutschland werden von den Energieversorgern in ehemaligen Gasfeldern und Salzstöcken riesige Mengen Gas gespeichert.

Russland dreht den Gashahn zu.... und dann?... außer Rostoffe hat Russlands kleine Wirtschaft nichts... im Gegensatz zu China, das sich schon lange eine echte Wirtschaft/Industrie aufbaut hat.

Es ist kein Problem, die Gasversorgung ohne Russland zu überbrücken und in dieser Überbrückungszeit die Versorgung durch Norwegen etc. aufzubauen.

Fazit: Gashahn zu.... Russland am Ende... das weiß auch Putin! Deshalb wird es niemals dazu kommen!

@Ulrich Heinrich

Liest man Ihre Kommentare , koennte man denken, das RU seit 50 Jahren Voelkerrecht bricht, Regime Changes vornimmt und mehr als 1 Mio. Tote Zivilisten verursacht hat. Nur stimmt das bei objektiver Betrachtung nicht. Es sind unsere Freunde und Partner, die dieses Spiel ungestraft und unsanktioniert seit 50 jahren betreiben. Alleine die letzten 15! Jahre haben mehr als 1 Mio. Zivilisten (u.a. im Irak , der vollkommen voelkerrechtswidrig war) das Leben gekostet. Wie verblendet muss man sein nun RU als den Weltagressor darzustellen. Dagegen ist die Krim Annektion ohne einen Schuss ein Witz. Wuerde die bevoelkerung das dort nicht wollen, waehre langst ein Partisanenkrieg im Gang dort . Diesen Mist lasse ich mir so nicht aufs Brot schmieren. Ich bin auch nicht verkalkt.

07:59 von AlterSimpel

Laut Wikileaks hat der US-Botschafter in Kiew Poroschenko immerhin schon 2006 als "unseren ukrainischen Insider" bezeichnet.
http://tinyurl.com/o2otrdj

 
Danke für dieses interessante Detail.

Warum?

Lt. Beitrag deutet Merkel an, "dass die EU die zweite Stufe der im Frühjahr skizzierten Sanktionen verlassen habe."

Leider finde ich im Beitrag keine Hinweise, "wofür" konkret die Sanktionen eigentlich ursprünglich notwendig gewesen sein sollen und was zwischenzeitlich geschehen sein soll, dass diese Sanktionen nun auch noch ausgeweitet werden müssten. Scheinbar sind solche Hinweise nach den monatelangen Sanktionsdrohungen obsolet geworden.

Wer sanktioniert werden soll, weiß ich nach dem Beitrag aber wenigstens: russische Unternehmen und Milliardäre. Und möglichst keine europäischen. Und keinesfalls amerikanische.

Da frage ich mich: wie dadurch der innerukrainische Krieg beendet werden könnte. Und da fällt mir nur ein: Putin durch einen "russischen Maidan" zu entmachten.

Was für mich bedeuten würde: Destabilisierung eines globalen Konkurrenten, der sich auch noch erdreistet, mit dem Konkurrenten China ein von Amerika unabhängiges Bankensystem aufzubauen.

Brzezinski lässt grüßen.

Den häufig zitierten Satz

Den häufig zitierten Satz Putins, vom Zerfall der Sowjetunion als geostrategische Katastrophe, muss man im Konsens mit dem Gesamttext kennen. Lässt sich ganz einfach googeln. :-)

cowboy8 9:37

Natürlich trifft eine Sanktion wie VISA oder MC. Am Ende wird Russland dazu eigene Lösungen aufbauen. Das ist nicht unmöglich und trifft die US-amerikanische Konkurenz bei Erfolg. Gibt es eine russische Variante, die weniger Verwaltung kostet und Zugang zum russischen Markt oder gar allen BRICS-Staaten bietet, erfreut das VISA und MC doch auch nicht gerade. Wie clever ist das dann wirklich gewesen? Geht es in den USA schon um alles, dass man solche Risiken eingeht?

@cowboy8

Devivisenflussdrosselung durch MC Doof Verbot und MB und BMW Einfuhrverbot? Im Gegenteil, genau diese Dinge werden ja mit Devisen bezahlt. Es wuerde eher die Abnahme von RU Produkten anheben. Mal ein bischen Marktwirtschaft wuerde so manchem hier nicht schaden. Und Mc Doof Verbot die Gesundheit der Russen heben;-))).

@Helmut Baltrusch

*Moskau will einen Puffer gegen eine eventuellen NATO-Mitgliedschaft der Ukraine vorbeugend schaffen und seinen geopolitischen Einfluss für die zukünftige Stellung Russlands sichern.*
Na und ? Das ist doch RUs gutes Recht! Was glauben Sie eigentlich was passierte, wenn RU oder China in Mexico sowas durchziehen wuerde, was die USA momentan in der Ukraine durchzieht? Wie wuerde die USA da wohl reagieren? Man muss schon EIN Massband verwenden und nicht verschiedene. Die USA hat nicht alles Recht der Welt flexibel fuer sich gepachtet. Das werden sie nun lernen muessen. Und das ist gut so.

Heiße Luft muss raus.

So langsam muss die EU ihren Einfluss auf Kiew geltend machen und Poroschenko zu Verhandlungen zwingen. Dies würde viel mehr bringen als Sanktionen. Ich wette wenn EU dem Kiew die Finanzierung streichen würde, dann wird sich der Konflikt innerhalb von wenigen Tagen beilegen. Dies würde für alle Nachbar und Ukraine selbst die beste Lösung. Leider sind solche Forderungen nicht im Interessen einiger Staaten. Dabei geht es nicht nur um deutsche Wirtschaftsinteressen, sondern auch um nationale Sicherheit und Eigenständigkeit der BRD. Mein Rat an alle: Hände weg aus Ukraine, dies ist ein Fass ohne Boden. Die EU muss sich neu ordnen. EU-Armee, eigene Informationsinfrastruktur, Energiealternativen müssen her. Erstdann können wir sagen: jetzt können wir unsere Interessen wirklich eigenständig verfolgen.

Monopolar vs multipolar

Im Ansatz richtig aber doch daneben:
Es geht nicht um die Wiederbelebung der Sowjetunion (und damit der Blockbildung), sondern um die Ablösung der monopolarem Vormachtstellung der USA und der Etablierung einer multipolaren Welt (BRICS, ASEAN, EU). Das ist auch der Hintergrund, warum die USA gegenwärtig in ihrer Sanktionspolitik den Schulterschluss mit der EU sucht. DieSanktionen haben sich längst von ihrer Rechtfertigungsgrundlage (der Krim-Annexion) gelöst und dienen ausschließlich dazu, Russland geostrategisch zu schwächen und zu destabilisieren. Hier wird versucht das Land entscheidend zu treffen, das sich der Vormachtstellung der USA auf diversen Politikfeldern offensiv widersetzt (Syrien, Iran, BRICS, Energieversorgung, Snowden / NSA, ...).

@SkyNight

"Und jetzt erkündigen Sie sich, ob der Memorandum überhaupt unterzeichnet wurde und welche Seiten haben den Memorandum unterzeichnet."

Wenn ich helfen kann: Die Ukraine, Russland, USA und GB.

Im Gegenzug zum Verzicht auf Atomwaffen wurde der Ukraine zugesichert das man deren Grenzen garantiert.

Wer ist vertragsbrüchig geworden?
Richtig!
Russland!!!!

größte geostrategische Katastrophe

@09:41 von Helmut Baltrusch
...
Putin ist nicht über Nacht zum Imperator geworden. Er hat schon vor Jahren erklärt, dass der Zerfall der Sowjetunion die größte geostrategische Katastrophe des letzten Jahrhunderts war (und nicht die beiden WK) .
---
Da hat Putin sicher mal nicht recht - wenn er das so gesagt hat.
Der II. WK kostete ca. 26 Mio Sowjetbürger das Leben, wobei die amerikanische Hilfe nach 1990 es "nur" auf ca. 2 - 11 Mio Russen schaffte.

@ 06:52 von henry.berlin

Man muss Ihnen auf ganzer Linie recht geben. Die Sanktionen sind völlig verlogen und sollen offensichtlich vom eigenen Versagen der EUSA ablenken.

Diese Sanktionen schaden vor allem EUSA.

Die Primitivität und Dummheit dieser Sanktionen ist wirklich erschütternd.

Russische Firmen dürfen in den USA keine Kredite mehr mit Laufzeiten über 90 Tage aufnehmen?
Wie hoch sind die Dollar-Reserven von Rußlands BRIC-Partner, China?

Einfrieren von Auslands-Guthaben russischer Firmen? Das ist eine Wirtschafts-Kriegs-Erklärung.

Die Beschränktheit des Überblicks, die aus dieser Handlungsweise der EUSA-Machthaber spricht, garantiert die weitere Selbst-Demontage der EUSA-Staaten.
Die typische Verblendung, die die Machthaber untergehender Reiche in ihrer Abgehobenheit, ihrem Realitäts-Verlust erfaßt.

Tragisch.

Am 17. Juli 2014 um 07:03 von ceterum

"Ob sie dabei Erfolg haben werden, sei
dahingestellt, bedenkt man z.B. die
Gründung einer eigenen Bank der BRICS-Staaten vor wenigen Tagen."

Menschen haben ein kurzes Gedächtnis, Staaten nicht.

Wenn die hälfte der Erdbevölkerung (Brisc Länder + Argentinien, Kasachstan, Weißrussland, Afganistan, Israel, Taschikistan, Usbekistan, viele andere südamerikanische und afrikanische Länder und Kuba Putin Recht geben, kann er nicht wirklich was falsch gemacht haben.
Maidan hat er beim besten Willen nicht organisiert, Menschen getötet hat er auch nicht, das tut jetzt die Regierung in Kiew.

Die Welt braucht einen Märtyrer, (das ist jetzt Russland) damit andere Länder endlich aufwachen und sehen was in der Welt passiert.
Dadurch wird sich die restliche Weltgemeinschaft noch enger zusammenschweißen und letztendlich wird Deutschland als eine Exportnation möglicherweise mehr verlieren.
In die Zukunft kann ich nicht sehen, sondern nur vermuten, was passieren wird.

@Tonkien

Bin ganz ihrer Meinung. Deswegen war Merkel auch öfter inChina als ein oder anderer Westlicher Politiker. Leider sind wir in unseren Land nicht ganz unabhängig. Daher kann Merkel sich nur hin und her bewegen um andere Mächte nur bedingt besänftigen und andere leicht reizen:)

Wenn man mit Ruhe an die Dinge geht......

merkt man genau , das Proroschenko den Auftrag hat: Krieg gegen RU. Man stelle sich vor Mexiko beschiesst die USA mit Kriegswaffen. Binnen Stunden wuerde man das gesammte Grenzgebiet in Asche verwandeln. Die Handlungen Poroschenkos des letzten Monats koennte man klar als Kriegserklaehrung gegen RU werten(so man wollte). Immer wieder stellt sich die Frage , warum der das macht und WER Ihm WAS versprochen hat. Mit dieser "Armee" wuerde der gegen RU nicht 2 Tage bestehen und das muesste er auch wissen. Das waehre das selbe wenn Luxemburg Frankreich den Krieg erklaehrte.

Geschickte EU?

Nach wie vor scheint die EU gespalten zu sein, wie das Verhältnis zu Russland entwickelt werden soll.

Die Ankündigung von Sanktionen im wirtschaftsnahem Bereich befriedigt das Verhältnis zur USA und kann als Bündnistreue zur Schau gestellt werden. Das produziert dann Überschiften wie "USA und EU erhöhen Druck auf Moskau"

Aber das sind nur die Ankündigungen. Was genau umgesetzt werden soll, steht in den Sternen. Denn der entscheidende Satz ist "Die EU-Kommission soll bis Ende des Monats eine erste Liste der betroffenen Unternehmen aufstellen, die zur Destabilisierung der Ukraine beitragen."
Es sind also alle Möglichkeiten gegeben, differenziert eine Entscheidung zu treffen.

Am 17. Juli 2014 um 07:11 von Puqio

"Das wird dazu führen dass wir Europäer Russland mehr und mehr verlieren und immer schlimmer in die Hände der Amerikaner geraten, die uns mit NSA und CIA unterjochen wollen."

Ich denke das ist schon längst geschehen.

Bestes Beispiel ist Snowden, er ist ein Held und wie behandelt in die westliche Welt?

um 09:20 von Helmut Baltrusch: @Regent

Zum Memorandum.
Dieser Punkt:
Im Budapester Memorandum von 1994 wurde die staatliche Souveränität der Ukraine
Übersetzt heißt es, "ich mische mich nicht ein". Waren es denn die Russen, die den von Volk rechtmäßig gewählten Präsidenten gestützt haben? Haben die Russen die Souveränität der Ukraine verletzt, in dem man CIA-Agenten vor Ort installiert hat? Waren es russiche Minister auf dem Maidan, die direkt in die Innenpolitik des Landes eingegriffen haben? Hat der Putin persönlich die "Vereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine" unterzeichnet, und dann missbraucht?
Ich kann diese Themen unendlich auflisten, Sie werden es sowieso nicht beantworten können. Irgendwann hört der Spaß halt auf.

um 09:20 von Helmut Baltrusch: @Regent

Und zum Punkt zwei:
die territoriale Integrität der Ukraine
Nach dem Völkerrecht (und das steht definitv über dem Memorandum) wurde ein Referendum durchgeführt. Beobachter aus EU usw waren übrigens eingeladen. Keiner wollte kommen, denn man hat sofort gesagt (ohne überhaupt über Volkswille Gedanken zu machen), wir in EU werden es nicht akzeptieren. Jetzt zu vermuten, dass es nicht 90%, sondern nur 30-50% waren, basiert auf Vermutungen.
Die Bewohner der Krim haben sich entschieden. Und zwar gegen die Ukraine. Im nächsten Schritt wurde Beitritt zur russichen Föderation beantragt. Nun ist Krim russisch.
Wenn es völkerrechtswidrig ist, dann muss man auch EU sanktionieren, weil da mehrere Länder auf der Warteliste stehen, oder bereits in EU sind (s. Kroatien, Slowenien usw).
Daher hat Krim alles richtig gemacht, und die Unabhängigkeit erklärt, wie es bereits öfters vorkam. Russland dafür zu bestraffen, zeugt von der Doppelmoral gewisser Politiker.

10:05 von cowboy8

"...'Auf der anderen Seite sind die Fakten bekannt das die USA 5Mill (f*** the EU) $ investiert haben um die Ukraine zu destabilisieren.'
Das Thema ist bereist ausführlich diskutiert worden. Der Maidan wurde nicht 20 Jahre lang vorbereitet. Wer diesen Unsinn heute immernoch verbreitet, der WILL wider besseren Wissens desinformieren."

Finden Sie nicht, dass der "Erfolg" der US-Politik in der Ukraine diese lange Vorbereitung geradezu untermauert? Vor allem wenn man die Hartnäckigkeit der "westlichen" Kräfte nach all den Misserfolgen mit der "orangenen Revolution", dem "Beinahe-Zustandekommen" des Abkommens zwischen der EU, Janukowitsch und der Maidan-Opposition sieht? Man darf das nicht vergessen und ruhig weiter darüber diskutieren!

um 07:20 von Helmut Baltrusch

"Hingegen unterstützen die westlichen Sanktionen eine friedliche Konfliktlösung in der Ostukraine. Zudem gilt es, den russischen Einfluss auf die Separatisten geltend zu machen, um zu einer Friedenslösung zu kommen. Die RF hat sich also die neuerlichen Sanktionen der USA und EU "verdient"."
Zitatende

-----------------------------------------------------

Bisher wusste ich nicht, dass Panzer, Artillerie, Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber auf der Seite Kiews nur dem verzweifelten Bemühen um eine friedliche Lösung dienen.

hat nichts mit Sanktionen zu tun

Die EU und USA haben einfach einen Vorwand gebraucht um Energie und Rüstungsexporte aus Russland zu unterbinden. Nachdem USA einen massiven Energieboom durch Fracking erlebt und es auch bald nach Europa bringt, sollten am besten eigene Firmen das Geld kassieren. Auch die Rüstungsindustrie leidet seit Jahren und soll so angekurbelt werden.

Es sind Sanktionen gegen uns

Russland stellt sich in der Welt gerade neu auf. Die USA und EU profilieren sich im Moment als extrem unzuverlässig. Deshalb werden sie Maktanteile in Russland verlieren. Auf Dauer kann Sanktionspolitik für Europa nicht zielführend sein. Nur friedlicher Handel und ein gerechter Wettbewerb schaffen und erhalten Wohlstand dauerhaft. Auf den Punkt gebracht: Wir sind ein freies Land, wir Bürger wollen nicht zum Opfer einer falschen Außenpolitik werden. Unser Land darf nicht zum "Kampfköter" ukrainischer Oligarchen verkommen. Den ukrainischen Bürgern werden wir gerne helfen. Aber wir werden keine Regierung unterstützen, die auf das eigene Volk schießt und sogar amerikanische Söldner auf Ukrainer in Donezk hetzt. Wir wollen normale Beziehungen zu Russland! Das Problem dabei sind die Brunnenvergifter in den USA und der EU und ihre medialen Helfershelfer.

Tonkien

"Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehörten zu den „größten Staaten der Welt"

Ja Ja

Brasilien: Auch die WM kann nicht die Probleme kaschieren das dieses Land wirklich hat.

Indien: Probleme dort sind hinreichend bekannt.

Südafrika: Die Mordrate die Wirtschaftslage ist schlecht und das ist nicht investitionsfreundlich.

Russland: endliche Rohstoffe sonst nichts

China: Wird diese Länder alle abziehen

Es wird Zeit

dass wir soetwas wie die Deutsche Sicht der Dinge entwickeln. Frankreich tut das auch und hat eine eigene Linie entwickelt. Warum wir diesbezüglich so USA hörig sind liegt wohl an unserem Kadavergehorsam. Westerwelle hat sich das schon etwas bewegt, aber Steinmeier will den USA unbedingt in den Hintern kriechen. Das geht aber nicht. Da ist schon Herr Cameron.

@Izmi 09:39

"Dann können die Russen ja getrost uns das Gas abdrehen - vollständig und ganz." Zitatende
Nun, die Gaslieferungen sind meines Eranchtens der einzige Sicherheitsfaktor, den die russische Föderation derzeit zu bieten hat. Ebenfalls mass man sich, denke ich, derzeit auch keine Sorgen über die Gaslieferungen in die EU machen.
Meine Meinung basiert auf folgende Umstände: Der Außenhandel der Russischen Föderation besteht überwiegend aus Energieträgern. Ein Ausfall der Einnahmen aus diesem Handel würde sich auf den russischen Staatshaushalt katasrophal auswirken. Das kann Putin sich nicht leisten denn seine Machterhaltungsstrategie ist zur Zeit auf cäsarische Grundsätze gestützt: Brot und Spiele dem Volk. Das will finanziert werden.
Ebenfalls Grundsätzen aus alter Zeit folgend ist das Innenverhältnis zu den wirtschafltlichen Machthabern. Gräbt er ihnen die Einnahmequelle ab, wird er das mindestens politisch wohl kaum überleben.

@10:06 von henry.berlin

@Bernd A. "Russland lässt seine Militärtechnik und Kämpfer in die Ukraine. Dafür gibt es die Sanktionen."

@henry.berlin "Trotz der besten Geheimdienste der Welt ist das unbewiesen."

Es ist alles schon zig mal bewiesen worden: Sogar die Prorussen haben es ja bestätigt, in Moskau werden neue Kämpfer rekrutiert, Panzer, Raketenwerfer usw.

Sie und andere Foristen haben einfach keine Argumente, die für eine Abspaltung und die Separatisten sprechen. Nichts, was rechtlich Bestand hat.

Ach ja die toten russische Kämpfer in der Ukraine und Militärangehörige auch nicht zu vergessen.

Die ganzen Einwohner in der Ostkraine als Geiseln zu nehmen und sich auch noch hinter ihnen zu verschanzen ist das Allerletzte.

@10:06 von henry.berlin

@Bernd A. "Russland lässt seine Militärtechnik und Kämpfer in die Ukraine. Dafür gibt es die Sanktionen."

@henry.berlin "Trotz der besten Geheimdienste der Welt ist das unbewiesen."

Es ist alles schon zig mal bewiesen worden: Sogar die Prorussen haben es ja bestätigt, in Moskau werden neue Kämpfer rekrutiert, Panzer, Raketenwerfer usw.

Sie und andere Foristen haben einfach keine Argumente, die für eine Abspaltung und die Separatisten sprechen. Nichts, was rechtlich Bestand hat.

Ach ja die toten russische Kämpfer in der Ukraine und Militärangehörige auch nicht zu vergessen.

Die ganzen Einwohner in der Ostkraine als Geiseln zu nehmen und sich auch noch hinter ihnen zu verschanzen ist das Allerletzte.

Am 17. Juli 2014 um 10:22 von german-canadian

"Wenn ich helfen kann: Die Ukraine, Russland, USA und GB."

Falsch. Versuchen Sie nochmal.

@Agent lemon

"Es wuerde eher die Abnahme von RU Produkten anheben."

Russische Produkte, nicht Rohstoffe, soll man kaufen?
Welche???

Am 17. Juli 2014 um 10:21 von NeoRave

Absolut richtig ihr Kommentar.
Auf der Welt herrscht ein Gesetz ,es gewinnt nicht immer der Stärkere, sondern meist derjenige der die Wahrheit auf seiner Seite hat.
USA und EU ist mit Abstand die stärkste Nation auf der Welt, aber die macht schwindet, Asien wird EU überholen und USA leider auch und dann werden sie alle unrechtmäßigen Entscheidungen aufarbeiten und die werden wohl kaum positiv für uns ausfallen.
Die heutige Entwicklung sehe ich mit Sorge, wer weiß ob wir das richtige machen.
Die Kriese in der Ukraine hätte vermieden werden können, einige haben vor einem halben Jahr bereits gesagt, es könnte zum Krieg kommen und leider behielten diese Experten Recht. Warum keiner auf sie hören wollte ist mir unbekannt.

10:08 von WilliG

In Deutschland werden von den Energieversorgern in ehemaligen Gasfeldern und Salzstöcken riesige Mengen Gas gespeichert. (...) Es ist kein Problem, die Gasversorgung ohne Russland zu überbrücken und in dieser Überbrückungszeit die Versorgung durch Norwegen etc. aufzubauen."

Das glauben Sie wirklich? Na - denn man tau, wie der Ostfriese sagen würde. Ich bin gespannt, was passiert, wenn hier die Energiepreise in die Höhe schießen. Sehen Sie mal unter "Oelkrise" nach...

@123unddubistfrei

Vollkommen falsch. Die EU und insbesondere die USA müssen sich aus der Ukraine ZURÜCKZIEHEN. Das Regime in Kiew MUß alleine gelassen werden. Das hatte man zumindest 1994 versprochen ... dass man sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Ukraine - und dazu gehört auch die "Opposition" und die wirtschaftliche Ausrichtung - einmischt. Zugegeben, es waren nur die Atommächte die dies "garantierten" und nicht die EU, aber 1994 war die EU eben noch nicht so gigantisch explodiert wie sie es heute ist.

Wenn die Ukraine von sich aus einen EU-Beitritt wünscht, dann könnte man darüber reden (ich persönlich bin gegen jede Vergrößerung der EU), aber man sollte nicht als EU die Ukraine bedrängen. Genau das ist aber passiert. Genau deshalb ist ein "EU Erweiterungskommissar" absolut falsch; den Posten dürfte es gar nicht geben!

@NeoRave

Ich beobachte hier die Entwicklung in Asien schaerfstens. Auch hier ist mir aufgefallen, das z.B.: Thailand die USA aufgefordert hat bis 2015 seine letzten Soldaten abzuziehen, ein gemeinsames Manoever abgesagt hat und letzte Woche offen die Kooperation auf ALLEN Gebieten mit China anstrebt. ASEAN ist noch zerfleddert, macht aber nicht den Eindruck sich unter US Haende begeben zu wollen , sondern selbststaendig zu cooperieren mit dem der mehr Vorteile bringt auf Dauer. Die Asiaten haben laengst begriffen, das sie zusammen stark sind und sind dabei die Angst vor einer US Militaermacht abzulegen. Dabei hilft China, das bereits seit letztem Jahr der groesste Handelspartner Kambodschas, Thailands und seit Jahren Myanmars ist. Nun versucht man Myanmar zu "demokratisieren" um einen Fuss in die Tuere zu kriegen. Fast erfolglos bisher. Es wird eng fuer die USA.

Am 17. Juli 2014 um 08:06 von Neutralist

"Und ersetzen diese mit was? Das einzige was erreicht würde wäre das Produkte in Russland verteuert würden."
Schon mal Nachrichtenb verfolgt. Medjedew fordert den Bau eigener Luxusautos, plant den Einsatz von "Westkarossen" als Dienstwagen zu unterbinden. Und ohne Mc.. tec. kann man sehr gut leben, auch die Russen. Burger kriegen die auch selber hin. Und ein eigenes Kreditkartensystem wird gerade aufgebaut.
Man sollte nicht glauben, der sogenannte Westen hat für alles die bessere Lösung. Aber die Russen haben einen Riesenmarkt, der bald in Zusammenarbeit mit den BRISC - Staaten sehr gut ohne $ laufen wird. Und ein Blick auf den Atlas zeigt die Grösse desselben.....
Einmal schon wollte ein Diktator sein Öl nur noch für € verkaufen, daraufhin wurden Chemiewaffen "(er-)gefunden und einmaschiert. Das klappt diesmal sicher nicht, also probiert man es mal anderst....

@10:32 von rumpelstilzchen58

Die Ukraine gehört nicht zu Russland. Sie ist ein eigenes Land und besitzt die volle Souveränität in der Welt.

Wer sich an der Ukraine durch Kämpfer und Waffengewalt gegen den Willen des Volkes bedient, wird schweren Schaden durch die Welt hinzugefügt.

Russland hat die Ukraine zu respektieren.
Putin ist auch nur ein Präsident auf Zeit in Russland. Das Gejammer wie toll es zu Sowjetzeiten war, gilt nur für wenige, weil es einfach nicht toll war.

@10:14 von henry.berlin

Natürlich trifft eine Sanktion wie VISA oder MC. Am Ende wird Russland dazu eigene Lösungen aufbauen.

Es ist ganz einfach. Wenn ich VISA und MC in Rußland nicht verwenden kann, dann habe ich nur Bargeld dabei und lasse mindestens 70% Kaufkraft zu Hause.

Russland ist ein ökonomischer Zwerg

von Willig

Naja, ein ökonomischer Zwerg schon. Der sitzt aber auf einen Riesenberg von Sachen, die wir gern hätten. Auch sein Geld hätten wir gern.
Wenn die RF auf einmal keine Energie mehr liefert, dauert es eine Weile, bis es ander Quellen dafür gibt. Und ob unsere Wirtschaft das so lustig findet?
Und wenn die Russen uns nichts mehr abkaufen? Was macht dann unser Exportüberschuss, von den wir so abhängig sind?
Dieser Zwerg kann uns ganz schön zu schaffen machen..........vor allem, wenn sich dieser mit den anderen Zwergen zusammentut, dann brauchen diese Zwerge den Rest der Welt nicht mehr.....

@10:14 von Agent lemon

Devivisenflussdrosselung durch MC Doof Verbot und MB und BMW Einfuhrverbot?

Nein. Nichts dergleichen lässt sich aus meinem Kommentar herauslesen. Devisenflussdrosselung durch VISA und MC Verbot.

Aber egal. Putin ist schließlich nicht Klever, sondern Leningrader.

Gut so

Eins stimmt mich am Beitrag aber doch noch positiv: Dass es nämlich dort heißt:
"Die EU-Kommission soll bis Ende des Monats eine erste Liste der betroffenen Unternehmen aufstellen, die zur Destabilisierung der Ukraine beitragen."

Das bedeutet doch wohl, dass der "Gipfel" sich offensichtlich trotz langer Diskussionen und in der Folge sogar der Verschiebung der eigentlichen Tagesordnung (z.B. Einigung auf einen EU-"Außenminister") nicht auf konkrete Sanktionen einigen konnte.

Mir scheint daher, dass vielen der Staats- und Regierungschefs der EU der Wohlstand des eigenen Volks (und damit natürlich auch ihre eigene Wiederwahl) anscheinend doch wichtiger sein dürfte als das Wohlwollen des Hegemons jenseits des Atlantiks.

Und das finde ich auch gut so.

@ 10:28 von 123unddubistfrei

"Bin ganz ihrer Meinung. Deswegen war Merkel auch öfter inChina als ein oder anderer Westlicher Politiker. Leider sind wir in unseren Land nicht ganz unabhängig. Daher kann Merkel sich nur hin und her bewegen um andere Mächte nur bedingt besänftigen und andere leicht reizen:)"

Wie sagt man: Wenn 2 sich streiten freut sich der dritte.
Der lachende 3. könnte Europa sein wenn es den mum hätte seine und nicht Transatlantische intressen durch zu setzen.
So wie es zum Beispiel Österreich tut.

Ohne jetzt sagen zu wollen weg von usa hin zu Russland . nein aber objektiv betrachten nach intressen Europas und dann entscheiden. Und nicht weiterhin entscheidungen aus "Kadavertreue" treffen.

Seit 2009 steigt der Euro gegenüber dem Rubel.

Auf Kommentar antworten
Am 17. Juli 2014 um 08:38 von WilliG

Und die Schweizer Franken gegenüber den €. Und was tun die Schweizer?
Was tun die US-Amerikaner?
Die €-Staaten haben es gar nicht gern, wenn der € so stark wird, dann klappt das mit Export nicht mehrt ganz so gut. Stellen Sie mal vor, die Russen und ander BRIcS-Staaten verkaufen ihr Ware, nach Ihrer Ansicht nach völlig bedeutungslos, nur noch gegen Rubel etc,, was dann mit dem $ passiert. Und dann hört Russland und China noch auf, amerikanische Staatsanleihen aufzukaufen und die in ihren Besitz befindlichen auf den Finanzmarkt zu werfen, wo dann die Leitwährungen hinlaufen.....
Die RF hat keine Grorusslandsucht, will sich aber auch nicht wie ein dummes Kind vorführen lassen...

aberwitzig, dass die USA Gazprom sanktionieren

Soll es ihnen die EU etwa gleichtun und sich selbst das Gas abstellen? Dabei bezahlt die Ukraine noch nicht einmal ihre Gasrechnung bei Gazprom. Die ukrainischen Energiefirmen wären doch wohl eher zu sanktionieren als die russischen.

@Izmi: "Und Sie blenden-...-die Mchtergreifung per Gewalt...

... durch die Rechtsradikalen auf dem Maidan völlig aus."

Selbstverständlich blende ich den nicht unblutigen Machtwechsel nach dem Missbrauch der Maidan-Revolution durch den Rechten Sektor nicht aus, verwechsle aber Ursache und Wirkung nicht und stelle die Ereignisse in einen Kontext. Der Machtwechsel in Kiew sind wie die Maidan-Unruhen u.a. folgende Ereignisse auf den politischen Richtungswechsel von Janukowitsch Ende November2013 mittels Kreditvertrag zu Russland zurückzuführen. Der Einfluss von Putin brachte den Ex-UA-Präsidenten zur Ablehnung des EU-Assoziierungsabkommens. Das war wiederum ein Anlass für die Maidan-Revolution.

Hätte der korrupte und schwache Janukowitsch nicht die Brückenfunktion des Landes aufgegeben und sich Moskau auf Geheiß von Putin zugewandt, wäre dem Land viel Leid erspart geblieben. Die jetzige Übergangsregierung hat dann wiederum einen Richtungswechsel gen EU vollzogen. Zur Korruption: Die lässt sich von außen (EU, USA) nur wenig beeinflussen.

Das Ende naht ........

denn bald kommt der Winter und mit ihm Bomber - Poroschenkos Ende . Zieht Euch warm an Leute !

@10:31 von Regent

Die Bewohner der Krim haben sich entschieden. Und zwar gegen die Ukraine. Im nächsten Schritt wurde Beitritt zur russichen Föderation beantragt. Nun ist Krim russisch.

Wie ein solches Referendum völkerrechtlich korrekt abläuft, kann man in Schottland sehen oder alle paar Jahre in Kanada. Ein Kernpunkt ist IMMER die Wählbarkeit des Status Quo, also dass alles genau so bleibt, wie es ist - und zwar GENAU SO.

Das, was auf der Krim als Status Quo (Verbleib in der Ukraine) verkauft wurde, beinhaltete eine andere Verfassung und eine massive Statusänderung der Krim.

Das, was auf der Krim passiert ist, hatte mit einem Referendum im Sinne der Selbstbestimmung der Völker nach Völkerrecht nicht das geringste zu tun.

Sanktionen

Meiner Meinung nach völlig richtig, daß nun weitere und schärfere Sanktionen verhängt wurden, denn die russische Führung spricht zwar immer von Frieden aber hält den Ostukraine-Konflikt weiter aufrecht. Denn es ist völlig unvorstellbar, daß sich die Separatisten dort aus "eigener Kraft" solange halten können, zudem sind die "selbsternannten Führungspersönlichkeiten" durchwegs russische Staatsbürger. Betrachtet man z.B. die Sabotageakte, wie etwa die gesprengte Eisenbahnbrücke bei Donetsk, deren Träger gerade so auf die Straße darunter fielen, sodaß diese blockiert wird, oder Flugzeugabschüsse so wird offensichtlich, daß hier Profis am Werk sind und nicht "eine Gruppe von abtrünnigen Rebellen". Zudem wollte Strelkov eine Berufsarmee aufstellen (mit beachtlicher Besoldung), woher kommen die Mittel dafür? Ergo: ohne russischen Einfluß gäbe es keinen Krieg in Donetsk und Lugansk.

Am 17. Juli 2014 um 10:08 von WilliG

"Es ist kein Problem, die Gasversorgung ohne Russland zu überbrücken und in dieser Überbrückungszeit die Versorgung durch Norwegen etc. aufzubauen."
Ja , dumm nur das Norwegen sagt, es reicht nicht. Und der Aufbau wird wohl länger wie sechs Monate dauern, dann sind die Speicher ziemlich leer.....
Russland wird weiter liefern, aber nicht nur weil sie so abhängig sind, sondern weil sie immer vertragstreu waren und sicher auch bleiben.
Nur zu den Folgen: Die Stadt Kiew steht jetzt ohne Gas da. Nicht weil die Russen nicht mehr liefern, sondern weil der eigene Gasversorger sagt, es gibt erst wieder was, wenn ihr eure Schulden bezahlt habt. Geht um etwa 110 Mio $. Quelle: Focus online von gestern
Wie war das: Wenn zwei das gleiche tun.....

@HelmutHeinrich. Oft ist es

@HelmutHeinrich.
Oft ist es besser zu beurteilen was raus kommt. Im Fall der Georgien wurde Sakaschwille in mehreren Gerichten für den Tod vieler Zivilisten und Parteigegnern schuldig gesprochen. Selbst i DEN Haag wurden ihn keine Zugeständnisse gemacht. Deswegen ist Sakaschwilli jetzt auf der Flucht, liest Vorlesungen in USA, die ihn nicht ausliefern. Schade um amerikanische Studenten. Bin gespannt wielange Sie ihre Position noch vertreten werden. Den auf ein Kommentar haben Sie mind. 10 sehr gut begründete und belegte Gegenkommentare. Aber solche Menschen wie Sie und die anderen, sind der Beweis das wir uns (noch) frei und demokratisch austauschen können. Mal schauen wie lange noch...

10:33 von german-canadian

"Brasilien: Auch die WM kann nicht die Probleme kaschieren das dieses Land wirklich hat. Indien: Probleme dort sind hinreichend bekannt. Südafrika: Die Mordrate die Wirtschaftslage ist schlecht und das ist nicht investitionsfreundlich. Russland: endliche Rohstoffe sonst nichts. China: Wird diese Länder alle abziehen."

So macht man die "anderen" herunter. Wobei die eigene Nase, an die man sich fassen sollte, immer länger wird. Das ist der Pinocchio-Effekt: Man lügt sich in die eigene Tasche.
Wenn ich nämlich die Zeichen der Zeit richtig deute, steht das "westliche" Wirtschaftsmodell vor einem seiner größten Zusammenbrüche. Und das sehe ich nicht alleine so...

300 Söldner aus USA

sind diese denn immer noch in der Ukraine oder sind sie für die Verschärfung der Lage mit Verantwortlich? Putin hat Grenzüberwachung durch die OSZE verlangt die Frage ist gibt es diese? Denn dann würde man ja Beweisen können das RF nichts an die Separatisten liefert. ABER IST DAS GEWOLLT?

10:35 von UlrichHeinrich

"...Meine Meinung basiert auf folgende Umstände: Der Außenhandel der Russischen Föderation besteht überwiegend aus Energieträgern. Ein Ausfall der Einnahmen aus diesem Handel würde sich auf den russischen Staatshaushalt katasrophal auswirken."...

Das würde es, richtig. Deshalb wird Russland den Gashahn auch nicht zudrehen. Es sei denn, wir zwingen das Land dazu - und dann, selbst bei allen Reserven, wird es hier eng mit der Energieversorgung. Darum ging es in meiner Antwort. Beide Seiten - die russische und die europäische - sind voneinander abhängig. Vor allem auf lange Sicht. Und schon aus diesem Grunde sollte uns allen an einer befriedeten gesamteuropäischen Gemeinschaft - einschl. Russland! - gelegen sein. Wir sind nur ein kleines Anhängsel am großen asiatischen Kontinent. Das dürfen wir bei aller ökonomischen Größe nie vergessen.

EU und USA: Die Kriegstreiber

Die wahren Kriegstreiber ist die USA und ihr Anhängsel "EU".

"Europa" ist sowas von schwach.
Wenn als nächstes zum Beispiel Polen, Deutschland oder Frankreich dran wären, würden die "falschen Freunde" alle mitmachen.

Es wird Zeit

Putin ist ein Faschist, im wahrsten Sinne des Wortes. Durch die Sanktionen wird das russische Volk zu spüren bekommen, dass sicher hinter ihrem angeblichen Helden nur ein jämmerlicher Möchtegern-Imperialist des vergangenen Jahrhunderts verbirgt.
Putin hat es geschafft, Jahrzehnte der Entspannung zwischen den schon fast aufgelösten Blöcken zunichte zu machen. Er wird sein Land am Ende in den wirtschaftlichen Ruin treiben. Genau dorthin, wo die Sowjetunion, der er so nachtrauert, schon einmal gestanden hat. Armes Russland, könnte man sagen. Man könnte auch meinen, die Russen hätten es genau so verdient.
Es ist schon extrem verwunderlich, wie viele hier auf der Seite eines Faschisten stehen, dem sein eigenes Volk und das internationale Völkerrecht völlig egal zu sein scheinen.

@ce

Habe Ihren Kommentar nicht verstanden. Habe ich nicht das gleiche geschrieben.

Verdrehte Welt ,verdrehte Wahrheiten..

Eine legitim gewählte Regierung der Ukraine wird mit MRD Dollar aus den usa gestürzt.
Radikale Rechte regieren nun dort.
Ein Präsident ist gewählt mehr aber auch nicht.
Wie drückt es Volker Pispers aus
wenn im irak durch den Einmarsch der usa hunderttausende Menschen sterben unter falschem vorwand dann ist das eine humanitäre Aktion.Wenn auf der Krim die Menschen sich freiwillig aussuchen von wem sie beherrscht werden wollen dann ist das nicht ok.
Wenn Assad Städte wo terroristen sich verschanzen bombardiert spricht man gleich von Flugverbotszone.Wenn die ukrainische nationalgarde Städte bombardiert ist alles im grünen bereich mehrt noch die die bombardiert werden bekommen noch Sanktionen als zugabe dazu.
Für wie dumm muss man die Menschen auf diesem Planeten halten das die, diese heuschlerei nicht mitbekommen.
Es muss wirklich schlimm um den greenback stehen wenn man unverholen so agiert.
Wir brauchen kein Machtmonopol ,sondern Machblöcke damit das Gleichgewicht erhalten bleibt.

DEMOKRATIE eben!

- Majdanziele:
Majdan 2004 war eine Revolte Millionären gegen Milliardäre – so wurden Timoschenko, Poroshenko zu Milliardären.
2014 Majdan: eine Gruppe von Milliardären (Janukovitsch & Co.) wurde durch die Gruppe von Poroschenko+Firtesch+Kolomojski & Co. erzetzt
Janukovitsch war niemals prorussisch!
- Amerikanische Ziele:
Russen von EU trennen!!!! Gaz abschneiden, dann Schiefergaz (Fracking) in Ukraine gewinnen, an EU liefern. Ukrainische nicht Idustribetriebe gehen Pleite. Keine wirtschaftliche Beziehungen Russland zu Ukraine;
- Nato im Schwarzen Meer;
- EU bekommt Schiefergaz von USA, der böse Putin in Wüste geschieckt! CDU gewinnt die Wahlen
- EU kriegt 40 mln Konsumenten, Ukraine bekommt Kredite, das Geld wird bei Aldi-Ukraine, Ikea, Praktiker-OST usw. ausgeben.
Wie Kredite zurück zu zahlen sind? Was wird aus Umwelt in Gebieten von Slavjansk (da sind größte Schiefergazvorkommen) Wer trägt die Veratwortung für das Verbrechen in Ost-Ukraine? -> DEMOKRATIE

@10:33 von Izmi

Finden Sie nicht, dass der "Erfolg" der US-Politik in der Ukraine diese lange Vorbereitung geradezu untermauert?

Hören Sie, die USA haben seit dem Zerfall der Sowjetunion in den Demokrastisierungsprozess in der Ukraine investiert und zwar insgesamt ca. 5 Mrd. $. - das meiste davon vermutlich am Anfang. Mit dem Geld wurden Organisationen unterstützt, die sich für die Demokratisierung in der Ukraine einsetzen. Wer das kritisiert, ist entweder gegen Demokratie oder muss sich schon die Mühe machen zu erklären, warum eine bestimmte Organisation nicht hätte unterstützt werden dürfen.

Darum gehts aber gar nicht, denn es soll sich ja so anhören, als ob die USA 5 Mrd $ direkt an die Maidan-Aktivisten bezahlt hätten, um die Person Janukowitsch zu stürzen.

@Regent: ²Waren es denn die Russen, die den vom Volk...

... gewählten Präsidenten gestürzt haben?"

Indirekt sind die Russen für Janukowitschs Abgang als Präsident verantwortlich, weil sie ihn mittels Kreditvertrag zum Richtungswechsel gen Moskau gedrängt und damit die Maidan-Revolution ausgelöst haben. Auch der von Moskau veranlasste Richtungswechsel weg von der Brückenfunktion des Landes war eine Verletzung der Souveränität der Ukraine.

Hinzu kamen die von Ihnen genannten innenpolitischen Folgen der russischen Einflussnahme. Moskau betrachtet die UA als zu sichernden Vorhof. Das führte dann auch zur Krim-Annexion, die mit dem Bruch des Budapester Memos, der einseitigen Grenzveränderung und Verletzung der territorialen Integrität der UA einherging. Alle anderen Folgeereignisse der russischen Einflussnahme im Nachbarland sind in der Ostukraine zu besichtigen.

@10:08 von WilliG

die Energiereserven Deutschlands in diesen Speichern reichen für max. 3 Monate.

Norwegisches Gas zur Rettung der EU? Seien Sie nicht so - wie sagt man es freundlich - naiv...

Aber bestimmt bekommen wir in 3 Monaten eine funktionierende Alternative von unserem großen amerikanischem Bruder...

Spaß beiseite: Der Kollaps der europäischen Wirtschaft wäre also vorprogrammiert.

EU und RUS am Ende. "Cui bono?" zu fragen, ist ja schon bei manchen verpönt, aber es drängt sich mir gerade übermächtig auf.

@SkyNight

"Im Memorandum verpflichteten sich die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Russland in drei getrennten Erklärungen jeweils gegenüber Kasachstan, Weißrussland und der Ukraine, als Gegenleistung für einen Nuklearwaffenverzicht die Souveränität und die bestehenden Grenzen der Länder (Art. 1) sowie deren politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu achten"

Meine Behauptung entsprich also den Tatsachen.

Am 17. Juli 2014 um 10:24 von Vereinsamte Staaten

"Die Beschränktheit des Überblicks, die aus dieser Handlungsweise der EUSA-Machthaber spricht, garantiert die weitere Selbst-Demontage der EUSA-Staaten.
Die typische Verblendung, die die Machthaber untergehender Reiche in ihrer Abgehobenheit, ihrem Realitäts-Verlust erfaßt."

Lasst uns die Stärke der USA in ca. 30 Jahren analysieren.
Überschuldet, von China überholt, die weiße Bevölkerung in USA in der Minderzahl, vermutlich wird die weiße Bevölkerung nach und nach von vielen wichtigen Posten in der Politik und möglicherweise von hohen Staatlichen Stellen ebenso in der Wirtschaft verdrängt, es wird nie wieder ein weißer Präsident gewählt werden, ehrlich gesagt keine rosigen Aussichten.
Ich teile und verstehe die Angst der Amerikaner, die Entwicklung lässt sich kaum aufhalten, aber durch die "Kriegserklärung" gegen Russland wird den Zerfall nicht aufhalten, eventuell um paar Jahre verlängern und was dann?
Was machen sie dann?
Wird der Dollar noch die Weltwährung sein?

10:59 von Helmut Baltrusch

"...Hätte der korrupte und schwache Janukowitsch nicht die Brückenfunktion des Landes aufgegeben und sich Moskau auf Geheiß von Putin zugewandt, wäre dem Land viel Leid erspart geblieben."...

Auch das ist eine Behauptung, die immer wieder von Ihnen gebracht wird. Aber: Hat nicht die EU verlangt, dass Janukowitsch bzw. die Ukraine entweder sich den Vorgaben der EU beugt oder es keinen Vertrag geben wird? Aus Sicht der EU machte das sogar Sinn, weil eine komplette Nation in die innere Gesetzlichkeit, industrielle Vorgaben und vor allem auch wirtschaftliche Einheit der EU "eingebaut" werden sollte. Gleichzeitig hätte dieser Vertrag dann aber auch verlangt, Bindungen und Verbindung zu Russland wie ökonomische, technische und auch politische Übereinkommen zu kündigen, weil beide nicht einfach kompatibel sind. Die Folgen wären ziemlich hart gewesen, vor allem für den östlichen Landesteil der Ukraine. Dagegen war Janokuwitsch.Und jetzt werden sie brutal sein im Gefolge der Jazenjuk-Politik.

SkyKnight: "...erkundigen Sie sich, ob das (Budapester) Memo...

... überhaupt unterzeichnet wurde..."

Das Budapester Memorandum wurden 1994 von den Signatarstaaten Ukraine und Russland sowie von einigen Garantiestaaten unterzeichnet und ist somit völkerrechtswirksam.

Ich glaube es ist einfach

Ich glaube es ist einfach eine alergische Reaktion der USA auf Wiederbelebung rusisscher RADAR am Kuba. Und EU macht auch fröhlich mit, es ist also sehr sehr möglich das es an Kuba RADAR liegt und nicht an der Ukraine.

@10:49 von pwg51

"Wenn die RF auf einmal keine Energie mehr liefert, dauert es eine Weile, bis es ander Quellen dafür gibt. Und ob unsere Wirtschaft das so lustig findet?"

Ich verstehe Sie zwar, aber warum soll Russland uns kein Gas mehr verkaufen. Sie brauchen das Geld, um ihre eigene Bevölkerung und ihr Militär zu versorgen.

Europa hat so viele Gasspeicher und Reserven, damit kommen wir lange hin. Alternativ wird in einer Krise auch der schnelle Umstieg auf andere Energiequellen leichter fallen.

Die Wirtschaft will Geschäfte machen. Das ist gerade mit Russland wegen den Rechtsunsicherheiten schwierig. Bisher sind es doch fast nur die großen internationalen Konzerne mit Absicherung der Bundesregierung, die dort tätig werden. Besonders unsere Mittelstandsindustrie ist dort noch fast gar nicht tätig.

"EU-Konzernen"

Ich bin übrigens auch dafür, dass Deutschland mit keinen "EU-Konzernen" mehr handel führt.

Mit Anhängern einer Diktatur sollten wir nichts zu tun haben.

10:59 von Helmut Baltrusch

... Zur Korruption: Die lässt sich von außen (EU, USA) nur wenig beeinflussen. ...

Das verstehe ich jetzt nicht?

Wieso kann man nicht Personen und deren Firmen in der Ukraine, die im Korruptionsverdacht stehen, finanziell und wirtschaftlich sanktionieren. Einheitliches Vorgehen aller Länder der EU und der USA ist ja vorhanden; wenn Profite schwinden werden aber schnell die Sanktionen wirksam! Zudem kommt noch, dass sich auch die RF und vielleicht andere Staaten mit wirtschaftlichen Verbindungen in der Ukraine an den Sanktionen beteiligen.

@ 10:33 von german-canadian

Na dann hat die ehemalige "weltmacht" usa ja nix zu befürchten.

das die Bric staaten schwarze Zahlen schreiben und die usa rote

ist ja auch nicht so wild das amerika seine schuldenobergrenze alle naselang nach oben verschieben muss - und seine Marodität auch nicht durch den Rüstungssektor kaschieren kann.

Alles in allem ist Pluralität doch was feines!
Mehr weltwährungen
Mehr Ratingagenturen
Mehr Weltbanken,
Rohstoffbörsen vom Dollar losgelöst
Mehr unabhängigkeit , mehr auswahl

sind wir uns doch einig? :)

@Izmi

"So macht man die "anderen" herunter."

Ich habe nur Realitäten beschrieben!

"Wenn ich nämlich die Zeichen der Zeit richtig deute, steht das "westliche" Wirtschaftsmodell vor einem seiner größten Zusammenbrüche."

Und freuen Sie sich darauf? Wer soll es ablösen , Haben Sie Alternativen?

"Und das sehe ich nicht alleine so..."

Nö das tun Sie nicht, ob Ihre Sich dadurch richtig wird ist ein anderes Thema

@10:45 von rumpelstilzchen58

Wo findet man Hinweise, in welchen Zeitabständen das Geld geflossen ist?

Die Haushalte der USA sind öffentlich zugänglich, aber die Recherchearbeit nehme ich Ihnen nicht ab.

Am 17. Juli 2014 um 10:31 von Regent

Sehe ich ähnlich, möchte noch dazufügen Janukowitsch hat kein Militär gegen den Maidan eingesetzt, und keinen Befehl erteilt Häuser zu bombardieren, eigentlich auch gut so.

Das Blut an den Händen haben andere kleben.

Falls es zu einem Prozess in Den Haag kommen soll, wird Poroschenko es schwer haben, zu erklären, wie es dazu gekommen ist, dass so viele Zivilisten sterben mussten, da kann er schwer erzählen ich wollte Frieden herstellen, aber dafür musste ich zunächst alle Terroristen töten.

Ich sage immer wieder das Gute gewinnt immer, es kommt und tötet alle Bösen.

Neue Sanktionen

Vielen Dank an meisten Foristen für die moralische Unterstützung meines Volkes. Es wird leider so kommen, dass Russland " das Fenster nach Europa" wieder schließt und die Tür verriegelt. Russische Bürger werden die Deutschen am meisten vermissen, weil wir geschichtlich und kulturell sehr verflochten sind und haben ziemlich ähnliche Mentalität.

@ UlrichHeinrich : Gutes Brot gibts auch ohne Spiele

Sie :"..seine Machterhaltungsstrategie ist zur Zeit auf cäsarische Grundsätze gestützt: Brot und Spiele dem Volk. Das will finanziert werden."

Nach allen sozialen Untersuchungen verdankt er seine 83% (Obama 42%) Zustimmung nur unter anderem der Olympiade, weit mehr der Krim. Wesentlicher ist, dass nach der United-Jelzin-Plünderungsorgie ein Mittelstand entstand, der sich über Kredite aufbauen konnte. Neben den "Oligarchen" braucht diese neue Schicht stabile (Rückzahlungs)Bedingungen für die 3 Bio RUR, um nicht wieder ökonomisch unterzugehen. In den Millionenstädten stehen sie daher zunehmend hinter Putin und die zivile (nicht politische) "Opposition der Satten", die nach seiner Wiederwahl wg. Wahlbetrugs demonstrierte und nicht durchkam, verzieht sich in die regionalen Kleinstädte (+-250.000 EW). Dort sollen bald die Regionalentwicklungsprogramme greifen, was noch weniger faktische Opposition bedeutet.

Der Angriff auf Trägerfirmen + Finanzen der Modernisierung ist der Umsturzversuch.

@Regent: Die territoriale Integrität der Ukraine

Mit dem Bruch des Budapester Memorandums durch Russland wurde die territoriale Integrität der Ukraine grob verletzt. Zudem waren die Unabhängigkeitserklärung des Krim-Parlaments, die Abspaltung von der Ukraine, das Referendum und der Anschluss an die RF staats- und völkerrechtlich illegitim. Die Krim hätte nach der UA-Verfassung nur nach einem Referendum in der gesamten Ukraine die für eine Abspaltung notwendige Autonomie erhalten können.

Und das Referendum auf der Krim entsprach weder internationalen Standards noch war es völkerrechtlich begründet. Ein einwandfreies Referendum als Ausdruck er Selbstbestimmung steht nur Völkern zu, denen von der Zentralregierung Gewalt angetan wurde. Das war bei der Krim nicht der Fall.

Sanktionen sind Erpressung und Kriegserklärung

Als Folge der globalisierten Welt, wo sich alle den Strategien und der Wirtschaftsmacht USA unterwerfen.
Leider folgt Merkel diesem von der USA vorgegebenen Weg. Statt des von ihr erlernten internationalistischen DDR-Sozialismus kommt nun die kapitalistische US-NWO. Die kompromisslose Zwangsdiktatur läßt hier wie da grüßen. So mußte sie gar nichts an praktischer Zielführung umlernen! Traurig!
Interessant ist auch,daß vielleicht die USA als Reaktion auf den lang geplanten BRICS-Zusammenschluß ihre Vormachtsstellung langfristig gefährdet sehen,und deshalb nach der Krim-Niederlage nun kurzfristig eine Überlegenheit gegen Rußland der Welt vermitteln wollen.
Wie lange läßt sich Rußland reizen? Sie werden gezwungen, Zeichen zu setzen.
Klar ist auf jeden Fall: Die Einmischung in der Ukraine ging von USA und EU aus. Als geostrategische Operation wie in Syrien. Diese Parallelität sollte jedem die Augen öffnen! Das Ergebnis war in jedem Fall riesiges Unglück. Liegt ja immer weit weg von den USA!

um 10:44 von Bernd A.

Die Ukraine gehört nicht zu Russland. Sie ist ein eigenes Land und besitzt die volle Souveränität in der Welt.

Wer sich an der Ukraine durch Kämpfer und Waffengewalt gegen den Willen des Volkes bedient, wird schweren Schaden durch die Welt hinzugefügt.

Hoppla. Hat EU davon gewusst?
Die Wille des Volkes war Janukowitsch. Er hat den Machtkampf gegen den damaligen prowestlichen Amtsinhaber Wiktor Juschtschenko klar für sich entschieden.
Es waren wohl viele gegen ihn in 2013. Aber die Mehrheit hat ihn als Präsidenten gewählt. Da hat aber EU und USA kurz vergessen, dass
Die Ukraine gehört nicht zur EU oder USA. Sie ist ein eigenes Land und besitzt die volle Souveränität in der Welt.
Wer sich an der Ukraine durch Kämpfer und Waffengewalt gegen den Willen des Volkes bedient, wird schweren Schaden durch die Welt hinzugefügt.

Habe ich das richtig verstanden?

WILLIG

"Es ist kein Problem, die Gasversorgung ohne Russland zu überbrücken und in dieser Überbrückungszeit die Versorgung durch Norwegen etc. aufzubauen."
Schon vor Monaten hat Norwegen erklärt, dass sie nur einen Bruchteil von russischen Gas ersetzen können. Vielleicht reicht es für Deutschland, aber was ist mit Bulgarien, Baltikum usw?

@Antworten auf meinen Beitrag von 7:32

Man kann es drehen und wenden wie man will - Russland trägt die Hauptverantwortung für die Eskalation!

Es ist doch ein fundamentaler Unterschied ob man ein Nachbarland militärisch besetzt, mit einem weiteren Einmarsch droht und bewaffnete Banden ermutigt und unterstützt in Teilen des Landes einen Bürgerkrieg zu beginnen.

Dies mit den Bemühungen und Anstregungen der EU und USA zu vergleichen ist dreist!

Fakt ist, dass in der Ukraine monatelang friedlich gegen die Regierung und ihre plötzliche Abkehr von Europa demonstriert wurde. Dass dies dann in Gewalt und in die Flucht des Präsidenten umschlug ist sicherlich auch die Mitschuld der damaligen Ukrainischen Regierung.

Wer da zuerst geschossen hat wird sich nie klären lassen.
Es gibt viele Interessengruppen die glauben durch Eskalation Dinge ins rollen brigen zu können - gepaart mit dem Irrglauben die Folgen zu beherrschen.

Russland trägt die Hauptschuld an der Eskalation durch seinen Angriff mit verdeckten Kräften auf die Ukraine.

@11:25 von jujo-heide

Ausser "russophobe" Propaganda enthält ihr Kommentar nichts sachliches!

Zitat: "Putin hat es geschafft, Jahrzehnte der Entspannung zwischen den schon fast aufgelösten Blöcken zunichte zu machen."

Er wollte mit der NATO zusammen arbeiten, eine riesige Freihandelszone mit der EU ... von daher ist ihr zitat: Falsch

Zitat: " Er wird sein Land am Ende in den wirtschaftlichen Ruin treiben."

Bisher gehen die Zahlen seid er der Präsident ist steil Bergauf was den Lebensstandart das BIP betrifft ... - ihr kommentar ist alo unwahre Meinungsmache

Zitat: "Es ist schon extrem verwunderlich, wie viele hier auf der Seite eines Faschisten stehen"

Das wundert mich auch wie manche hier der dem Demogogen Prorschoschenko mit seinen von Faschisten durchsetzten Putsch Regierung ohne Mandat hier die stange halten.
Eigentlich sollten wir deutschen doch aus unserer geschichte gelernt haben! Zumindest hat Merkel mit Putin in Brasilien den Dialog gesucht was zeigt das wir noch hoffen dürfen.

11:25 von jujo-heide

"...Putin ist ein Faschist, im wahrsten Sinne des Wortes. Durch die Sanktionen wird das russische Volk zu spüren bekommen, dass sicher hinter ihrem angeblichen Helden nur ein jämmerlicher Möchtegern-Imperialist des vergangenen Jahrhunderts verbirgt. (...)Es ist schon extrem verwunderlich, wie viele hier auf der Seite eines Faschisten stehen, dem sein eigenes Volk und das internationale Völkerrecht völlig egal zu sein scheinen."

Haben Sie sich jemals mit der Definition des Begriffes "Faschismus" beschäftigt? Offensichtlich nicht. Putin mag alles mögliche sein - aber ein Faschist ist er sicher nicht. Machen Sie sich bitte erst vertraut mit dem Wesen des Faschismus. Dann kann man weiter diskutieren...

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