Kommentare

Warum wird der Sommerpreis nicht genannt?

Für Interessierte: Der Vorschlag war 385$ Winter, 300$ Sommer.

So und nun darf man Gespannt

So und nun darf man Gespannt sein auf die Reaktionen aus der EU und vorallem aus Kiew. Aber so wie die Verhandlungen liefen war es V orauszusehen.

da fragt man sich doch direkt

Wo die 5 Milliarden von Frau Nuland geblieben sind!

Nur noch gegen Vorkasse

Da kann man für die Ukrainer nur hoffen, dass die Regierung dies erfüllt. Solange bis Russland einlenkt, da sie doch die Ukraine genügend geschädigt haben. Russland sollte mal erklären, wie sie zur Ukraine, EU und Nato steht.

Sind die Gegner von Nord Stream

plötzlich alle abgetaucht?

Logische Konsequenz

Es ist doch eine logische Konsequenz, dass Russland kein Gas mehr liefert, wenn es kein Geld dafür bekommt. Das der geforderte Preis angemessen ist, hat sogar Kommissar Oettinger bestätigt.
Was wird also als nächstes passieren? Das Gas wird von der Ukraine illegal abgezapft. Man nennt das volkstümlich gestohlen. Das hatten wir ja schon. Anschließend wird Russland den Hahn logischerweise ganz zudrehen. Der Westen wird weiterhin Russland für die Situation verantwortlich machen - wir brauchen ja weiter Argumente im kalten Krieg.
Interessant an dem Artikel ist auch, dass unmittelbar die Verbindung mit dem Bürgerkrieg in der Ostukraine hergestellt wird. Nur frage ich mich, wie können denn noch Waffen über die Grenze kommen, wenn das ukrainische Militär die Grenze seit Samstag kontrolliert. Und wieso wird da überhaupt noch gekämpft. Hatte der neue Präsident nicht eben angekündigt, dass die Angriffe gestoppt würden und es Verhandlungen geben sollte?

Vernunft?

Mit Vernunft hat diese Situation nichts mehr zu tun. Weder auf der ukrainischen noch auf der russischen Seite. Für die Ukraine habe ich allerdings eher Verständnis: Nach den russischen Aktionen der Vergangenheit, die wirklich nicht zu einer Beruhigung der Lage in der Ukraine beigetragen, sondern das Gegenteil bewirkt haben, auch noch an der existenziellen Gasschraube zu drehen, ist trotz des Zahlungsrückstandes auschließlich die Verfolgung politischer Ziele.
Inzwischen konnte ich die Vermittlungsvorschläge Oettingers nachvollziehen, das letzte Angebot worde von der Ukraine mitgetragen und entspricht auch ungefähr dem, was die russische Seite vor einigen Tagen angeboten hatte. Warum nun wieder keine Einigung möglich war, erschließt sich wohl ausschließlich Moskau und St. Petersburg.
Sollen sie die Zufuhr schließen. In der Folge sollten sämtliche Zahlungen aller EU-Staaten vorläufig ausbleiben, wird auch nur ein mm³ weniger als vereinbart angeliefert. Vielleicht weckt das auf.

Warum?

Nun wäre es doch interessant zu wissen, warum Russland bzw. Gazprom diesen Kompromiss abgelehnt hat. Er er kommt doch der russischen Forderung sehr sehr nahe! Außerdem wird man doch auch darüber gesprochen haben, was mit den Lieferungen Richtung EU geschieht, wenn die Lieferungen in die Ukraine gestoppt werden. Da hätte ich gerne mehr Aufklärung...

Kompromisse

"Dies könnte bedeuten, dass Gazprom die Gasversorgung für die Ukraine stoppt. Damit würden auch Lieferungen in die Europäische Union unterbrochen."
Das stimmt so natuerlich nicht. Die Lieferung in die EU wird unterbrochen, wenn die Ukraine das fuer die EU bestimmte Gas entwendet. Dafuer kann Gazprom aber nicht verantwortlich gemacht werden.
Im Uebrigen hat die Ukraine einen Kompromissvorschlag Russlands abgelehnt. Dieses hatte statt der von der Regierung Timoschenko vertraglich vereinbarten 485 $ einen Rabatt-Preis von 385 $ vorgeschlagen. Die Ukraine hat dies glatt abgelehnt. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die 1 Mrd. gezahlt werden. Das waere doch ein guter Anfang.

Anhängsel Russlands?

Wenn die Ukraine sich nicht nur als Anhängsel Russlands verstehen will, dann müssen die Ukrainer schnell lernen sich auf ihre eigene Hinterbeine zu stellen und ihr politisches und wirtschaftliches Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Das heisst zwangsläufig im Moment eine Westorientierung um die Abhängigkeit von Russland loszuwerden.
Die Ukraine muss eine Blitz-Bildungs-Offensive starten und sofort Strukturreformen angehen um aus der Umklammerung Russlands irgendwann einmal zur eigenen Atmung zu kommen.

Zitat:...Verhandlungen finden in extrem angespannter Atmosphäre statt, nachdem prorussische Separatisten am Samstag …..
ein Akt der Notwehr.
Bombardierungen der eigenen Bevölkerung wurden zurecht bisher vom Westen verachtet.
Warum hat hier die Ukrainische Regierung plötzlich Sonderrechte??

Die russische Geduld mit dem säumigen Schuldner (Ukraine) ist schon zu Bewundern.
Da beschimpft ein ukrainischer Minister den russischen Regierungschef auf ungeheuerster Weise, Dann wird mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gedroht.
Wie lange will der Westen sich noch von dieser …. an der Nase herumführen lassen

Deutsche Konzerne hätten längst die Energiezufuhr unterbrochen wegen der Zahlungsverweigerung.
Russland liefert gegen Vorkasse, ein völlig normaler Umgang, aber
mit welchem recht aber könnte die Ukraine den Durchfluss zur EU blockieren?
Was ist mit der Ostseepipeline? Hier zeigt sich doch der weit Blick von Herrn Schröder.

Das Spiel mit dem schwarzen Peter

Was in fast keiner Meldung Erwähnung findet ist die Tatsache, dass die an Kunden in die EU vertraglich zugesicherten Lieferungen davon nicht betroffen sind. Mit anderen Worten, Russland beliefert seine zahlenden Kunden selbstverständlich weiter und zahlt der Ukraine dafür fristgerecht die vertraglich zugesicherten Durchleitungsentgelte!
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Sollte also in den Gasverdichterstationen in der Slowakei, Rumänien oder Polen plötzlich der Druck fallen, dann kann das nur einen Grund haben: Die Ukraine entnimmt (man könnte auch schlicht sagen klaut) das zum Transit bestimmte Gas.
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Das gleiche geschah ja auch schon 2006 und 2009 und weil der westlichen Öffentlichkeit damals lieber das Bild von Putins Gaserpressung gezeichnet wurde, als die Ukraine an die Vertragspflichten des Transits zu erinnern, glaubt Kiew, dass man das Spiel wiederholen kann.
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Nach 7 Verhandlungsrunden und 4 Fristverlängerungen hat Gazprom die Schnauze voll.

Schufa

Wenn ich mich an die westlichen Moralbegriffe halten will als Demokrat, so ist es doch üblich, wenn ich etwas kaufe, dann muss ich auch den Preis dafür bezahlen .Ich denke, das sollte auch für den Schokoladenkönig gelten.

wie oft muß man da noch nachfragen, warum das so ist ?
Wieso sollte Russland der EU das Gas abdrehen ?
Will man nicht zugeben, daß die Ukraine dann der EU das Gas abdrehen will ?
Wozu gibt es außerdem den "Nord Stream" ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream

Die EU und Deutschland verhalten sich hier ziemlich schizophren.

Schwammige Angaben

Welchen Preis hätte die Ukraine nun laut Öttinger zunächst zahlen sollen? Wie lange sollte der Preis genau gelten? Welcher Preis sollte für die seit April angelaufenen Schulden gelten?
RF hat bereits einen Preis auf dem Niveau der westlichen Länder angeboten, weshalb soll der Preis weiter gesenkt werden? Weil die Ukrainer die russischen Diplomaten so nett empfangen?
Und wozu der subtile Verweis auf den Abschuss des Militärflugzeuges - oder können Sie eine Beteiligung Russlands nachweisen?

Daumenschrauben anziehen

Welche Verhandlungsmasse bringt die Ukraine mit?

Und wieso sollte Oettinger ein Moderator sein? Er vertritt natürlich die Interessen der EU! Die ist natürlich an einem niedrigen Gaspreis interessiert, da die EU mittels finanzieller Stützen die Ukraine aus dem Schlamassel retten muß.

Russland hat lang genug gewartet. Jetzt werden die Daumenschrauben angezogen.

Kiew liefert Argument für SouthStream

Noch etwas zum Gasstreit 2009:
Damals hatte ja bekanntlich die ukrainische Naftogaz das vertraglich für den Transit bestimmte Gas widerrechtlich entnommen, um die ukrainischen Haushalte und Betriebe weiter zu versorgen. In der Folge blieb insbesondere in der über Rumänien nach Bulgarien gehenden Leitung das Gas aus und die Menschen vor allem in Bulgarien und Serbien saßen mitten im Winter in der Kälte!
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Kiew lieferte mit seinem Verhalten das entscheidene Argument für Southstream, denn weder Gazprom, noch die Versorgungsunternehmen in der EU wollen länger von den Zahlungsschwierigkeiten der Transitländer in Geiselhaft genommen werden.

Kompromiss?

Wenn ich mich recht erinnere, berichtete die TS vor ein paar Tagen, das Oettinger ein Kompromiss-Angebot unterbreitet hatte, das von Gazprom akzeptiert wurde aber nicht von ukrainischer Seite.
Jetzt frage ich mich, warum schon wieder die russische Seite der Schwarze Peter zugeschoben bekommt, wenn sie nun - 5 nach 12 - Njet sagen.

Rabatte

Auswelchem Anlass fordert die Ukraine Rabatte? So wie die sich der RF ggü. verhalten können sie froh sein, dass Russland schon einen Preisnachlass von 100$ angeboten hat!

is doch normal...

in der firma in der ich arbeite fährt ein laster richtung russland schon seit jahrzehnten erst vom hof, wenn das geld auf dem konto ist...wieso sollte es russland bei so unzuverlässigen kunden anders machen wollen?...

wenn es russland im falle der

wenn es russland im falle der ukraine um etwas anderes geht als machtgebaren, besitzdenken und durchsetzung von reiner willkür, dann sollte es sich jetzt darum bemühen, dies auch der weltöffentlichkeit in irgendeiner art und weise zu demonstrieren.
aber mit energie als erpressungsmittel nicht!
der vorschlag der eu-kommission hinsichtlich der schuldentilgung war mehr als annehmbar.

Der nächste Winter kommt bestimmt!

Diese Entwicklung war absehbar. Die Ukraine als Staat ist quasi pleite. Das wenige bisschen was ihnen bleibt steckt man lieber in Ausrüstung und Unterhaltung einer fragwürdigen Nationalgarde. Sollte die ukrainische Regierung nicht schnell das geschuldete Geld auftreiben oder aber Russland und seinem mächtigen Energiekonzern entgegen kommen sehe ich eine Menge Ukrainer in ein paar Monaten bitter frieren. Alternativ bliebe natürlich das schon einmalpraktizierte Abzweigverfahren, vielleicht sind die betroffenen EU-Staaten ja willens den "Schwundanteil" zu finanzieren. Aber speziell den betroffenen Staaten Osteuropas (u. a. Bulgarien) geht es finanziell wohl nicht so blendend, dass sie sich solche Großzügigkeit leisten können.

wenn ich meine Gasrechnung

über Jahre hinweg nicht bezahle, dreht mir der Versorger auch den Hahn zu. Nur noch gegen Vorkasse zu liefern, ist doch schon ein Entgegenkommen. Ich verstehe überhaupt nicht, wie man hier ständig von Erpressung reden kann.
Nebenbei, 3,5 Milliarden € sind auch kein Pappenstiel.

Schulden müssen bezahlt werden.

Ja, Schulden müssen bezahlt werden, das gilt für jeden und dies kann man Russland auch überhaupt nicht vorwerfen denn schließlich können Sie Ihr Gas ja nicht verschenken.
Das Wettbewerbsrecht und die internationalen Regeln sind schließlich keine Witzabmachungen und die Ukraine muss Ihren Verpflichtungen nachkommen bevor man das Geld in militärische Grossoffensiven steckt und offenbar ist in der Westukraine für grundlegende internationales Gebahren der Sinn abhanden gekommen wenn man sich lieber auf Grossoffensiven verlegt.
Wie wäre es denn einfach mal mit dem Versuch die sogenannten Rebellen friedlich dazu zu bewegen doch bitte höflichst auch Ihren angemessenen Teil der Schulden zu übernehmen anstatt auf Bomben zu setzen
die über kurz oder lang wirklich gar niemanden dort was bringen und schon gar nicht den Frieden.
Man muß endlich in der Ukraine und zwar im Westen und Osten zu Verhandlungslösungen kommen denn niemand muß einsehehen das die EU am Ende alles zahlen soll.

Am 16. Juni 2014 um 09:38 von beamtenfreund

im anderen Thread.

Ihre Milchmädchen-Rechnung geht deswegen nicht auf, weil sie den Transport des Flüssiggases mit Tankern,. deren Versicherung und die Schaffung einer neuen Infrastruktur nicht bedacht haben, wenn Sie uns hier unterschwellig suggerieren, Europa solle in den USA kaufen.

http://tinyurl.com/ky8yk4s
Die Entwicklung der Gaspreise in den USA...

Und was halten Sie davon?

http://tinyurl.com/lfohj99

Gaslieferung der USA an TTIP gekoppelt?

Völlig zu Recht seitens Russlands.

An Russlands Stelle hätte ich schon viel früher diesen logischen und notwendigen Schritt getan.
Es kann ja nicht sein, dass ein Kunde Monate lang für seine Ware nicht bezahlt und den Marktüblichen Preis (einfach weil er ihm zu teuer ist) ablehnt.
Wenn das Mode wird, dann probiere ich dies auch bei meinem Gaslieferanten.
Mal sehen wie dieser sich dazu äußert.

Kiew benutzt Gastransit als Waffe gegen EU und RUS

Die kompromisslose Haltung Kiews hat die EU-Kommission auf drängen einiger eigentliche unbetroffener Mitgliedsstaaten (u.a. UK, LIT, SWE) in der Nacht zu einem "Vermittlungsangebot" genötigt, das im Wesentlichen der ukraine entgegengekommen wäre: Danach hätte die Ukraine von März bis Oktober Gas für nur 326 USD/tm3 bezogen (ein Abschlag von 159 USD/tm3). In den Wintermonaten wäre der Preis dann bei den von Gazprom als Rabatt angebotenen 385 USD/tm3 gelegen. Die Gründe warum Gazprom darauf nicht eingehen wollte sind einfach:
1) Kiew hätte laut dem Vorschlag das Recht erhalten das mit Rabatt bezogene Gaz weiterzu verkaufen. Gazprom hätte sich also selbst den Markt kaputt gemacht.
2) Die Ukraine hat ausreichend Speicher um das billigere Sommergaz für den Winter zu bunkern also faktisch nie 385 USD zu zahlen
3) Das Angebot sah verzögerte Ratenzahlungen vor. Gazprom vertraut aber nicht mehr auf die Vertragstreue Kiews und will eine raschere Rückzahlung der Schulden.

Kriegt man nie genug davon?

Halbe Infos zu liefern, damit Russland in schlechtem Licht da steht?

Wie sah denn der Vorschlag des Herrn Oettinger aus?

Dann kann man vielleicht auch mal ein Bild davon bekommen WARUM Russland abgelehnt hat.

Angemerkt: wenn sich Politiker an einem Verbrechen durch Anwesenheit beteiligen (Angriff auf die russische Botschaft), dann hat man wenig Tendenz einem Land entgegen zu kommen.

Es geht um Geschäfte. Die Ukraine will alles. Vorteile von jedem und nix dafür zahlen (und das auch noch wörtlich). Was ist denn aus den 700 und ein paar Zerquetschten Millionen geworden, die die Ukraine zugesichert hatte? Auf tagesschau.de wurde Oettinger zitiert, dass Schulden bezahlt werden müssen. Ist vom Tisch?

Wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden, darf man sich nicht wundern.

Natürlich wird die Ukraine nichts zahlen. Natürlich wird die Ukraine sich selbst bedienen. Dann kommen in den anderen Ländern weniger Gas an, dann heisst es Russland ist schuld und wird sanktioniert.

Dieser Teil des Artikels ist für mich nicht glaubhaft !

"Oettinger sagte, er habe einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der allerdings von der russischen Seite abgelehnt worden sei. Die ukrainische Seite sei zur Annahme bereit gewesen. Die EU-Kommission hatte nach eigenen Angaben vorgeschlagen, dass die Ukraine heute eine Milliarde US-Dollar an Russland zahlt. Die übrigen offenen Rechnungen hätten bis Ende des Jahres in sechs Raten gezahlt werden sollen. Im Winter hätte das Land dem Vorschlag zufolge 385 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter zahlen müssen, im Sommer etwas weniger."

Das glaube ich nicht !
Denn dann wären die Russen doch fein raus gewesen.
Ich würde hierzu gerne eine Sellungnahme von russischer Seite lesen um es verleichen zu können.
Kann da jemand aushelfen ?

Wieso Einigung? BEZAHLEN!

Wenn ich mir jede Woche nen Kasten Bier liefern lasse und 4 Wochen lang nicht bezahlt habe, ist es doch wohl eine Selbstverständlichkeit, dass ich meine nächste Kiste nur gegen Bar bekomme. Und wenn ich kein Geld habe, bekomme ich keine Kiste.

So einfach ist das, da braucht man keinen Schlichter.

Russland liefert nur noch gegen Vorkasse

Damit würden auch Lieferungen in die EU unterbrochen.
Nun sei doch die Frage gestattet- RU und die UK haben Transitverträge über die Durchleitung in die EU wofür RU Transitgebühren in beachtlicher Höhe zahlt.
Sollte die UK die Transitleitung unterbrechen oder gar Gas welches die EU bezaht stehlen durch anzapfen der Leitung ( wie schon gehabt) stellt das einen absuluten Affront dar.Es wird der Eindruck erweckt, dass UK die EU hier vorführt und als "Schutzschild"für seine Machenschaften benutzt um RU bis an die Grenze des Erträglichen auszureizen.Es zeigt sich wiederholt das Poroschenko mit seinem Putschistenkabinett "Wasser predigt und Wein trinkt"Unsere Aktreure sollten schleunigst die Zügel anziehen und die Herren in die Scranken weisen- wer den Tanz bezahlt, kann auch die Musik bestimmen.

Glauben wirklich jemand, dass die Ukraine 1,4 Mr. Dollar

an Altschulden für Energie einfach so aus dem ärmel schüttelt , Sie und ich werden das zahlen , was glauben sie ?
Wenn sich die Ukraine wirklich Westeuropa anschließen will , wird man in Westeuropa einen hohen Preis dafür bezahlen , den Energiepreis der Ukraine über mehrere Jahre , bis eine Lösung gefunden ist , wie man sich von Russland unabhängiger machen kann und dennoch die Energieversorgung der Ukraine gesichert ist .
Russland macht mit seinen Rohstoffen Politik , um das einzudämmen MUSS sich Westeuropa von Russland abkoppeln , wirtschaftlich und Politisch !

Einmaleins der Marktwirtschaft….

Es geht um das marktwirtschaftliche Einmaleins, um die Grundregel, dass jede Ware seinen Preis hat, u. dass die Lieferung v. Ware die Bezahlung des Preises voraussetzt.

Dass darüber hinaus die Ware Gas erst dann wieder geliefert wird, wenn die Schulden beglichen, respektive eine verlässliche Schuldentilgung beginnt, entspricht kaufmännischen Gepflogenheiten, die nicht zu beanstanden sind.

In der Tat hatte Russland der Ukraine in der Vergangenheit preisliche Sonderkonditionen eingeräumt, was u.a. den guten nachbarlichen Beziehungen geschuldet war.

Wenn nun durch den Regime Change in Kiew den Russen ein kalter Wind ins Gesicht bläst, dann darf niemand verwundert sein, wenn diese Sonderkonditionen entfallen u. ein marktüblicher Preis von 385$/1000m3 gefordert wird, der für Gazprom nicht verhandelbar ist.

Mit welchem Recht Kiew hier eine Sonderbehandlung und Unterstützung durch die EU einfordert, erschließt sich mir nicht, zumal die EU u.U. mit die Leidtragenden sein werden...!

Gaspreis

Was erwartet Kiew? Wenn ich Schulden bei meinem Gas oder Stromversorger habe und diese nicht bezahle bzw. den Preis nicht bezahlen will, dann wird mir auch der Strom/das Gas abgestellt. Vollkommen nachvollziehbar. Dann muss sich Kiew nun eben einen neuen Lieferanten suchen.
Der alte Gaspreis wurde mit dem alten Präsidenten ausgehandelt, dieser ist ja nicht mehr da, daher gilt dieser Preis auch nicht mehr.

Richtig so

So ist das nun einmal im Kapitalismus,wenn man seine Verbindlichkeiten bezahlt wird man auch beliefert.
Die Russen halten sich daran und werden laut eigener Aussage den Hahn nicht zudrehen,wie immer von der Anti RUS fraktion gesagt.
Also ein paar Sachen gehen garnicht-Botschaft in Kiew angreifen,Präsident von RUS beleidigen und dann umsonst Gas haben wollen. Bevor mich einige darauf anspechen.
Der Abschuß der IL 76 war legitim-ein militärisches Ziel mit Kampftruppen in einem Krisengebiet,so etwas passiert nun mal-es ist traurig aber ist nun mal so.

Gasstreit Russland-Ukraine bedroht auch EU-Länder

Die Ukraine bekommt seit heute früh von Russland nur noch Gas geliefert gegen Vorauszahlung. Zuvor waren Verhandlungen über den künftigen Gaspreis und die Zahlungsziele für die unbezahlten Rechnungen gescheitert. Russland wollte einen Kompromissvorschlag des EU-Energiekommissars nicht annehmen. Ob und wann es neue Verhandlungen zur Beilegung es Gasstreits gibt, bleibt offen. Sollte die Ukraine von der Transitleitung in die EU-Länder Gas für den eigenen Bedarf abzweigen, könnten sich Lieferengpässe für einige Gaskunden ergeben.

Angesichts des Abschusses eines ukrainischen Transportflugzeuges mit 49 Toten durch die militanten Separatisten in der Ostukraine und der Kiewer Drohung, die diplomatischen Beziehungen zur RF bei Fortsetzung der Eskalation in der Ostukraine einzustellen, fanden die Gaspreisgespräche in äußerst angespannter Atmosphäre statt. Wahrscheinlich äußert sich heute Mittag Putin auf einer Tagung von Petroleum-Fachleuten in Moskau zur Konfliktentwicklung.

Konsequent

Dass die Gaslieferung gestoppt wird, ist nur die zu erwartende Reaktion des einstigen Bruderlandes. Fragwürdig bleibt die Rolle der EU, die auf Seiten der USA agiert. Fakt ist, dass auch wir vom russischen Gas abhängig sind. Die deutsche Außenpolitik bzw. das Verhalten der Kanzlerin ist zu hinterfragen, wird dadurch doch das Verhältnis zu Russland nachhaltig geschädigt.

@09:20 von selbstverteidigung

da fragt man sich doch direkt
Wo die 5 Milliarden von Frau Nuland geblieben sind!

Fragt man sich das? Ich würde sagen, man fragt sich eher, was Investitionen in den Demokratisierungsprozess zwischen 1991 und 2013 mit dem heutigen Gasstreit zu tun haben.

@ 10:50 von tomtomtoy

Nein, natürlich glaubt niemand daran, dass die Ukraine die 1,4 Mrd. aus den Ärmeln schüttelt. Die Ukraine steckt in einem Bürgerkrieg und der kostet. Dummerweise ist das Zentrum der Auseinandersetzungen in der wirtschaftlich stärksten Region.
Und wieder nein, Westeuropa wird angesichts der eigenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den Eurokrisenländern in absehbarer Zeit nicht in der Lage sein, die wirtschaftliche Sanierung der Ukraine zu bezahlen. Wer bei den letzten Hilfsgeldzusagen aufgepasst hat: Dort steht geschrieben, dass die Gelder für die Ausbildung und Stärkung der Sicherheitskräfte verwendet werden sollen. Und das bringt NULL Wirtschaftswachstum.
Es gibt nur eine Lösung: Es ist notwendig gemeinsam mit Russland eine wirtschaftliche wie auch politische Lösung zu finden - ob uns das gefällt oder auch nicht.

Schwierige Situation auch für Russland

Das Russland auf die marktgerechte Bezahlung seiner Gaslieferungen besteht ist gut nachvollziehbar. Anders kann es gar nicht sein. Allerdings möchte Russland auch nicht als unzuverlässiger Geschäftspartner darstehen, der auch mal den Gashahn zudreht. Dies könnte Kunden in Westeuropa verschrecken. Die einzigen die das freuen könnte sind die Amerikaner die in Zukunft ihr teueres, durch umweltschädigendes Fracking gefördertes Gas auch in Europa verkaufen möchten.

Gazprom = Putin

Gazprom hat das entschieden? Putin ist Gazprom! Was Putin will, wird in Russland gemacht. Er hat Gazprom nicht aus Langeweile in seine Hand genommen.

Das russische Fernsehen verbreitetet märchenhafte Verschwörungspropaganda. Wer dann noch davon spricht, dass "die Russen" hinter Putin stünden, belügt sicht doch selbst. Wenn die Russen nur Propaganda zu lesen bekommen, können sie auch nicht kritisch werden. Kritiker werden in Putins Russland mundtot gemacht.

Weil Putin die neue ukrainische Führung nicht mag, spielt er jetzt einfach am Gashahn und der Preisschraube. Putin erweitert so sein Machtgebiet auf andere Staaten. Nachdem er die Grenzen Europas verrückt hat, will er seinen Einfluss auch noch im Rest der Ukraine maximieren. Da ist Erpressung ein geeignetes Mittel.

Unter dem korrupten Janukowitsch war Geld kein Thema. Da wurden fleißig Rabatte gegeben, um Abhängigkeit zu schaffen. Die USA spielen weltweit genau dasselbe Spiel. Russland ist da nicht anders.

Warum?
Eigentlich logisch. Die UA will die Bedingungen diktieren. Es gibt einen gültigen Vertrag, und der wird von der RF erfüllt. Da gibt es einen Preis fürs Gas, unterschrieben u.a. von der so gelobten Gasprinzessin. Und Gasprom bietet einen Rabatt an, der im Endergebnis den geforderten Marktpreis ergibt. Sagt Herr Oettinger, und der wird es wohl wissen. Aber Gasprom sagt, erst werden die Schulden bezahlt. So wird das nun mal gehandhabt. Und, jetzt gerade hat der Aussenminister der UA der Präsidenten der RF auf übelste beschimpft hat. Da wird es schwierig, weiteres Entgegenkommen zu erwarten.
Und was mit den für Wseteuropa bestimmten Gas passiert, warten wirs ab. Die RF hat in allen bisherigen Situationen, auch im schlimmsten kalten Krieg zuverlässig geliefert. Auch 2009, da hat die UA halt mal etwas abgezweigt, was damals auch von der EU bei Messungen des Einganges und Ausganges zur UA bestätigt hat, das Gas war einfach weg. Aber jetzt sind wir ja Freunde.......Hoffentlich

Offensichtliche Lösung?

Liebe Politiker in Ost und West, die Lösung für das Problem ist ganz einfach:
Russland kauft der Ukraine die Krim ab für 10 Jahre billiges Gas plus Erlassung der Schulden und im Gegenzug hört der Westen mit den lächerlichen Sanktionen gegen Russland auf.
Und erkennt endlich: Die Krim ist der sicherste Platz in der ganzen Ukraine. Keine Demos, keine Panzer, keine Unruhen. Außerdem gehört die Krim zu Russland. Und glaube denn wirklich irgendwer mit einem IQ über 22 daran, dass Russland die Krim wieder hergeben wird? Also versucht endlich wieder "Normalität" zu schaffen anstatt so lächerliche Aktionen wie NATO Manöver in der Ukraine anzukündigen!

@ zomil

Dazu kann ich nur Russia Today empfehlen.

Der Punkt der da angesprochen wurde war, dass die Rückzahlung der Schulden an neue Preisvorschläge gekoppelt waren.

Ganz nach dem Motto: ich schulde dir ne Menge, das zahl ich auch, aber erst wenn du mir noch mehr Rabatte für die Zukunft gibst.

Im Endeffekt ist das Erpressung.

Der Gaspreis den Russland angeboten hat, war wohl die Schmerzgrenze, da der noch günstigere Preis ja mit Janukowitsch verhandelt worden war, im Zuge einer engeren Zusammenarbeit.
Die hat sich erledigt, also auch dieser Preis. Die Ukraine will den Preis, aber weiter die Feindschaft pflegen.

Zum Schluss: man hätte ja mal im Rahmen der Verhandlungen ein wenig was zurückzahlen können und sich so einen "Verhandlungsaufschub" sichern können. Aber offenbar hat man eben kein Interesse an einer Einigung mit Russland.

Und Russland kann nicht sein Gas verschenken. Und es kann nicht ständig nachgeben. Russland war länger geduldig, hat mehr Aufschübe gewährt, als gedacht.

Gas kostet Geld - die Krim gibt's gratis

Mich wundet, warum seitens der EU bei den Verhandlungen über die Lieferung von russischem Gas die Krim völlig vergessen wird. Gas ist ein Rohstoff, dessen Gewinnung an den Besitz von Land gekoppelt ist. Landbesitz hat also einen materiellen Wert.

Russland hält laut Völkerrecht die Krim widerrechtlich besetzt. Warum, so frage ich mich, soll dieser Landesteil keinen Wert haben?
Wann bekommt der Gasmann endlich von der EU die Rechnung präsentiert für die Halbinsel Krim?

lächeln oder weinen ?

Wie zu erwarten ist nun das Gespräch der Verantwortlichen im Gas ( als Streit möchte ich es nicht benennen ) ausgegangen. Wenn nun einer der Meinung ist, der RF die Schuld zuzuweisen, sollte mal die grauen Zellen arbeiten lassen. Es war abzusehen , wie das Ergebnis heute aussehen könnte. Auch ein Herr Öttinger konnte nicht weiter helfen. Was nun eintreten wird ? Meiner Meinung nach wird es jetzt zu einem Fall für die pol. Beteiligten der Empfänger Länder. Wird die EU die Schulden der UK aus irgend einer Notlage übernehmen , wird die Politik der EU Einfluss auf die Verantwortlichen in der UK nehmen, oder geht der Eiertanz weiter. Wie war doch der weise Spruch...wer sein Samenkorn in einen Misthaufen steckt, sollte sich nicht wundern , wenn nur Unkraut wächst. Wie nun die Auswirkungen daraufhin innerhalb der UK aussehen werden, bleibt abzuwarten. Auch da leben Menschen , die noch denken können.

Am 16. Juni 2014 um 10:15 von nullkommanul

Würden Sie einen Nachbarn, der Sie auf übelste beschimpft, der Ihnen ständig neue Taten unterstellt, der Ihnen lange Geld schuldet, der Ihnen Bedingen diktieren will, wenn er weiterhin von Ihnen etwas haben möchte, der Ihnen die Preise dafür trotz gültiger Verträge aufzwingen will, nochmal etwas liefern, bevor nicht die alten Rechnungen beglichen sind? Wenn ja, bewundere ich Sie.

@remainz:"Die deutsche Außenpolitik bzw. das Verhalten...

... der Kanzlerin ist zu hinterfragen, wird doch das Verhältnis zu Russland nachhaltig geschädigt."

Das internationale Verhältnis zu Russland ist seit der rechtswidrigen und aggressiven Krim-Annexion bereits nachhaltig geschädigt, die Vertrauensbasis wurde zerstört. Es kommt jetzt auf Putin, den Verursacher der Konflikte durch großrussische Vormachtpolitik zwecks "Integration" von Nachbarändern, an, wie er sich zum Gas- und Ukraine-Konflikt erklärt. Dazu hat er ja noch heute Gelegenheit.

Nach dem Scheitern der Gaspreisgespräche zwischen Moskau und Kiew und dem tragischen Flugzeugabschuss durch militante Separatisten stehen die Zeichen eher auf Eskalation. Der nationale Sicherheitsrat der Ukraine wird sich heute auch noch zur Konfliktentwicklung äußern. Erst danach sind EU, D und USA gefragt, um friedlich vermittelnd auf die unmittelbaren Konfliktseiten einzuwirken.

11:17 von pwg51

"...Warum? Eigentlich logisch. Die UA will die Bedingungen diktieren. Es gibt einen gültigen Vertrag, und der wird von der RF erfüllt. (...)Und was mit den für Wseteuropa bestimmten Gas passiert, warten wirs ab. Die RF hat in allen bisherigen Situationen, auch im schlimmsten kalten Krieg zuverlässig geliefert.(...)".
Schön, das ist Ihre Sicht der Dinge, und ich stimme Ihnen ja auch zu. Nur hätte ich gerne aus erster Hand, also russischer, eine Begründung gehabt für das Nicht-Zustandekommen des neuen Vertrages. Und ich vermute, oder noch besser: ahne, dass die Russen hier gute Gründe für ihr "Nein" haben. Nur werden uns diese Gründe aus Gründen einer wenig positiven Haltung der EU gegenüber Moskau nicht mitgeteilt... also nochmal: Was sagt das offizielle Russland bzw. Gazprom?

@RiedelEbb

"Das Gas wird von der Ukraine illegal abgezapft. "

Diese, Ihre Behauptung ist ja zunächst mal eine Untertstellung.

Sie schreiben weiter:
"Nur frage ich mich, wie können denn noch Waffen über die Grenze kommen, wenn das ukrainische Militär die Grenze seit Samstag kontrolliert."

Ein breiter Streifen wird weiterhin von den Separatisten kontrolliert. Im Übrigen ist die Ukraine allein nicht in der Lage, die gesamte Grenze zu kontrollieren.

Ich frage mich eher, woher denn die Russen, die da in Militärlastwagen und schwer bewaffnet über die Grenze kommen, die Waffen haben.

Vermutlich auch im Kaufhaus um die Ecke gekauft, wie schon auf der Krim?

@Netzbummler 09:42

"Die Lieferung in die EU wird unterbrochen, wenn die Ukraine das fuer die EU bestimmte Gas entwendet. Dafuer kann Gazprom aber nicht verantwortlich gemacht werden." Zitatende
Ich meine: Man kann!
Oder wollen Sie den Abnehmer für eine Lieferunterbrechung verantwortlich machen, für die er nicht zu verantworten hat?
Aus einem Vertrag resultiert nicht nur eine Zahlungsverpflichtung. Es resultiert auch eine Lieferverpflichtung. Diese wird aber nur erfüllt, wenn die vereinbarte Menge auch ankommt. Umkehrschluss: Kommt das Gas nicht wie vereinbart, gibt's das vereinbarte Geld auch nicht. Und um den Lieferanten zu überzeugen seinen Vertrag zu erfüllen, würde ich die gesamte Zahlung zunächst zurückhalten.

Mal schauen wies weitergeht.

Endlich lässt Russland sich nicht mehr "verarschen"!
Jetzt bekommt die Ukraine nur noch was sie bezahlt - zu was für einen preis eigentlich?
es ist nur fair Zahlungunwillige kunden nur noch gegen Vorkasse zu beliefern.

Warum hört man eigentlich nichts davon das der Ukrainische Ministerpräsident Jazenuk Öffentlich von "Säuberungen" und "Subhuman" spricht?
Immerhin tat er das öffentlich für jeden nachzulesen auf der der Ukrainischen Botschaftsseite aus den usa.

Hier der Öffentliche link zur Ukrainischen Botschaftsseite:

http://tinyurl.com/q25ofbv

@Netzbummler

"Dieses hatte statt der von der Regierung Timoschenko vertraglich vereinbarten 485 $ ..."

Diese Vereinbahrung besagte aber auch, dass es einen wesenlich niedrigeren Gaspreis gibt, solange Russland den Hafen auf der Krim nutzt. Nun hat Russland die Krim annektiert, alle Staatsbetriebe der Ukraine auch in Ihren Besitz genommen, die wichtigen Öl-und Gasfelder vor der Krim geschnappt und sagt: April, April! Die Krim ist jetzt russisch, also müsst Ihr mehr zahlen. Ein perfides Vorgehen Russlands ist das allemal.

@koenig777 10:11

"Auswelchem Anlass fordert die Ukraine Rabatte? So wie die sich der RF ggü. verhalten können sie froh sein, dass Russland schon einen Preisnachlass von 100$ angeboten hat!" Zitatende
Nun, ich wäre auch mindestens "verschnupft", wenn mein Nachbar eine Panzer in meinem Garten parkt und auch noch der Ansicht ist, dieser gehöre nun ihm...

@kleinschreiber 10:12

"in der firma in der ich arbeite fährt ein laster richtung russland schon seit jahrzehnten erst vom hof, wenn das geld auf dem konto ist" Zitatende
Aus wohl sehr nachvollziehbaren Gründen, oder? Man hört, dass die Zahlungen zum einen sehr lange unterwegs sind und zum anderen unterwegs manchmal wieder den Weg nach hause suchen oder erst gar nicht auf die Reise geschickt werden...

@Helmut Baltrusch 11:24

"Das internationale Verhältnis zu Russland ist seit der rechtswidrigen und aggressiven Krim-Annexion bereits nachhaltig geschädigt, die Vertrauensbasis wurde zerstört".

GUTEN MORGEN HERR BALTRUSCH!

Die Krimm ist infolge eines Volksbegehrens mit eindeutiger Mehrheit an Rußland angeschlossen worden.
Ein Muster an Demokratie finden Sie nicht?
Was für ein Problem haben Sie damit?
Ich freue mich jedenfalls mit den Bewohnern der Krimm, das diese nun in Sicherheit sind, und sich nicht von Ihren Nazi-Freunden aus Kiew abschlachten lassen müssen.
Guten Tag Herr Baltrusch!

Ein Vorschlag

Wer verstehen will, was wirklich in der Ukraine abläuft, sollte sich den Roman:

Das Rußlandhaus von John Le Carré
ISBN-10: 3548604498
ISBN-13: 978-3548604497

zu Gemüte führen.

11:17Dr.Kawasaki - Putin und Poroschenko

Na, hoffentlich greift der Neu-"Präsident" der Ukraine jetzt für sein Volk, in seine private zigmilliarden gefüllte Olligarchenkasse und bezahlt die Gasschulden!
-
Aber ich denke, er wird wohl eher mit Einverständnis der EU, Transitgas nach Europa abzwacken, nachdem Russland dieses unsägliche Spiel auf Zeit, endlich beendet hat!
-
Und Europa wird auf diesem Wege, den Gasverbrauch der Ukraine gleich mitfinanzieren, indem es mehr Gas aus Russland bezieht!
-

Im Osten was Neues

Inzwischen hat Russland in Stockholm (Schiedsgericht Handelskammer) Vertragserfüllungsklage eingereicht (Schulden und VK) und im Gegenzug Kiew dort 6 Mrd. Anspruch Schadenersatz für angeblich ab 2010 zuviel bezahlte Preise - also wegen Timoschenkos Vertrag, der doch aber samt ihr als unschädlich für die UA rehabilitiert wurde und sie ihre abgezweigte Belohung zurückerhielt (Wiedereinsetzung ins Vermögen).

Durch die Inflation des Grivna seit Machtübernahme ist ohnehin jede innere Preiserhöhung nach IWF-Vorgabe (+50% ab 01. Mai) keine Verlustminderung durch Mehreinnahmen mehr. Gas ist nun im Einkauf viel teurer als zu Janukovichs Zeiten und je mehr die Wirtschaft und der Grivna absackt, um so mehr sucht Kiew nach formalrechtlichen Nichtzahlungsgründen und Preisdrückerei.
Aber nicht mal mit Schadenersatz für die Krim käme es juristisch heil durch.

Das Kriegsbudget kostet immer mehr Geld, welche der Westen auf Dauer nicht zahlen will.Daher die Eile im Osten mit dem Bombardieren.

@Ulrichheinrich:Mit Vernunft hat diese Situation...

... nichts mehr zu tun."

Nein, mit Unvernunft hat diese Situation zu tun, zumal sich Russland mit der Ablehnung des EU-Kompromissvorschlages selbst schädigt. Die Ukraine wird kein Gas gegen Vorkasse abnehmen und die Energie via Slowakei und Polen beziehen. Russland bekommt aber auch kein Geld aus den offenen Rechnungen. Kiew war ja bereit, noch heute 1 Mrd. und die Restschulden in 6 Raten bis zum Jahresende zu zahlen.

Nun sieht Moskau auf absehbare Zeit gar kein Geld mehr von der Ukraine. Diese Entwicklung ist wohl auf die angespannte politische Großwetterlage und die Eskalation im Osten der Ukraine zurückzuführen. Der Konflikt kann nur politisch am Verhandlungstisch gelöst werden.

@koenig777

"Auswelchem Anlass fordert die Ukraine Rabatte? "

Die könnten ansich noch viel mehr verlangen: Was ist mit Entschädigung der dem ganzen ukrainischen Volk gehörenden Infrastruktur, der Staatsbetriebe und der vermuteten Öl- und Gasvorkommen auf der Krim und vor der Krim nach der Annektierung Russlands?

Selbst wenn diese ominöse Abstimmung weit jenseits der 95%-Marke mit rechten Dingen vonstatten gegangen wäre (ohne militärischen Druck, mit umfassender Information und Diskussion innerhalb der Bevölkerung u.s.w.), wäre es laut Völkerrecht nicht zulässig, die Staatsbetriebe einzusacken und es würde eine Ausgleichszahlung für die Infrastruktur und Bodenschätze fällig. Das alles gehört ja nicht den Krim-Bewohnern allein, sondern dem ganzen ukrainischen Volk.

@zomil 10:39

"Ich würde hierzu gerne eine Sellungnahme von russischer Seite lesen um es verleichen zu können.
Kann da jemand aushelfen ?" Zitatende
RIA Nowosti sowie die Stimme Russlands sind offizielle Sprachrohre der russischen Meinung und geben diese auch auf Deutsch wieder.
Alternativ informiert Russia Today über das Geschehen aus der höchsteigenen russischen Betrachtungsweise der Dinge. Allerdings nur auf Englisch.
Aber bitte die Infos mit der gebotenen Vorsicht genießen. Gegen diese Meinungsmacher sieht die BLÖD-Zeitung wie die personifizierte Wahrheit aus.

@skydiver-sr 11:00

"Der Abschuß der IL 76 war legitim" Zitatende
Das ist Satire, oder?
Durch wen oder was ist es legitimiert, wenn Terroristen ein Transportflugzeug der Streitkräfte, das sich auf eigenem Terrain bewegt, abschießen?
Das Transportflugzeug durfte das - die Terroristen nicht!

@10:23 von frosthorn

Ich verstehe überhaupt nicht, wie man hier ständig von Erpressung reden kann.

Dann erklär ich es Ihnen. Wenn Rußland nicht mehr liefert, so lange alte Rechnungen nicht bezahlt sind und anschließend nur noch gegen Vorkasse, dann zwingt Rußland die Ukraine dazu, den Preis zu bezahlen, den Rußland festsetzt.

Des Weiteren ist es so, dass sich die Höhe der offenen Rechnungen maßgeblich aus dem höheren Preis ergibt. Es besteht also Uneinigkeit über die Höhe der Schulden insgesamt. Bezahlt die Ukraine die offenen Rechnungen, dann akzeptiert sie automatisch auch den höheren Preis und zwar rückwirkend.

Etwas weniger?

85 Euro sind etwas weiniger? Hallo?!
Da soll sich doch die HUNTE wo’s anders Gas besorgen!

rechtswidrige Krim-Annexion

Die Vertrauensbasis wurde wohl schon früher geschädigt. Das Ansinnen der Nato, ein Raketenschild in vorderster Front zu Russland aufzustellen, war wenig vertrauensbildend. Vertragsverletzungen bzw. die Nichterfüllung von Zusagen seitens der EU im Zusammenhang mit der Nato Osterweiterung dürfen nicht ausgeblendet werden.

@tisiphone:"Der Punkt, der da angesprochen wurde war,...

... dass die Rückzahlung der Schulden an neue Preisvorschläge gekoppelt war."

Entweder lügt Ihre empfohlene Quelle RT oder Sie haben die Info nicht richtig verstanden. Die Ukraine hat von Anfang an in den Gas-Verhandlungen die Auffassung vertreten, dass erst der Preis und die sich daraus ergebende Gesamthöhe der zu zahlenden Schulden geklärt sein muss. Russland hatte die Gasschulden auf dem Preis von 485,- USD basierend gefordert. Die UA möchte einen bezahlbaren Preis als Grundlage für neue Gaslieferungen und Bezahlung der Altschulden, die z.T. noch aus der Janukowitsch- und der von der RF kreditierten Zeit stammen.

wenn man in die

wenn man in die Marktwirtschaft möchte - da bekommt man was man bezahlt. So einfach ist das. Schade das keine Einigung im Gasstreit erzielt wurde- ds hätte etwas zur entspannung der Gesamtlage beigetragen!

Was Ministerpräsident Jazenuk dazu meint können Sie hier nachlesen:

http://tinyurl.com/q25ofbv

Falsche Prioritäten

Während manche in der Ukraine von neuen Atomwaffen träumen, Poroschenko von einer dringend notwendigen Modernisierung der Armee faselt und Jazenjuk von der Auslöschung ("wipe out") der Verantworlichen für den Flugzeugabschuß redet und davon, daß er sein Land vom Bösen befreien will ("cleaning our land from the evil"),
http://tinyurl.com/q25ofbv
werden die drängenden Probleme des Landes weiter auf die lange Bank geschoben.

Die Energieversorgung ist auch schon im Sommer für die Wirtschaft entscheidend und ob sich der Handel mit Russland jemals wieder normalisieren wird, steht in den Sternen.

Ich habe nicht das Gefühl, daß die politischen Entscheider in Kiew die richtigen Prioritäten setzen, stattdessen lassen sie ihrem Hass auf Russland freie Bahn ungeachtet jeglicher Konsequenzen.

Noch glauben sie wohl, den eigenen Bürger verkaufen zu können, das sei alles Russlands Schuld.
Zumindest wir hier sollten das besser wissen, denn wir werden vermutlich dafür bezahlen müssen.

@Maria-José Blumen

Blitz-Bildungs-Offensive?

Wenn man so was schon liest... Sind das alles Sonderschüler?
Die Ukraine hat hochqualifizierte Arbeitskräfte, z.B. im IT-Bereich.

Die Ukraine krank an der Oligarchenstruktur. Das haben die Leute erkannt und dagegen demonstriert. Bekommen haben sie eine Verfestigung dieser Struktur. Und wenn die Ukraine bzw. die Euromaidaner aus ihrem Nationalstaatsgetue aufwachen, werden sie feststellen, daß alles noch schlimmer geworden ist. Der Punkt wird bald erreicht sein.
Nur z.Z. können die Machthaber noch mit der Ostukraine ablenken. Aber egal wie das ausgeht - den weiteren wirtschaftlichen Niedergang mit der Massenverarmung wird man dann sehen.

Schiedsgericht ?

Jetzt soll die Sache vor ein Schiedsgericht in Stockholm gehen, warum ?
Die Fakten sind doch klar, Russland hat Gas an die Ukraine geliefert und die Ukraine hat nicht gezahlt.
Nach Aussage von Gazprom belaufen sich die Gasschulden der Ukraine insgesamt auf ca. 4,5 Milliarden Dollar.
Bringen wir es doch einfach mal auf den Punkt, wer nicht zahlt bekommt nichts.
Wenn ich als Bürger meine Gasrechnung nicht bezahle, dann dreht mir mein Energieversorger den Gashahn zu, warum soll es bei der Ukraine anders sein ?

jetzt hat die EU das Problem

und die USA lachen sich ins Fäustchen

@UlrichHeinrich: Stellungnahme von russischer Seite

Inzwischen gibt es die Nachricht, dass Russland und die Ukraine zur Klärung des Gasstreits das Schiedsgericht in Stockolm anrufen wollen. Die Gaslieferungen in die Ukraine sind eingestellt, die Ukraine will aber die Lieferungen für die EU-Länder sicherstellen.

Keine Angst

die Ukraine zapft vom deutschen Gas ab und die Deutschen zahlen das mit. Was tut man nicht alles für gute Freunde. Ich sehe da kein Problem!
Das ist immer noch billiger als wenn Deutschland die Schulden der Ukraine bezahlt damit direkt Gas kriegen.

Am 16. Juni 2014 um 10:50 von tomtomtoy

Der Fehler in ihren Behauptungen liegt in einer entscheidenden Tatsache. Diese Schulden haben sich seit 2004 kontinuierlich aufgebaut. Sie entstanden nicht "jetzt". Wenn man 10 Jahre lang liefert und der Partner erwest sich als notorisch zahlungsunwillig... darf ich dann nicht irgendwann Konsequenzen aus diesem Geschäftsgebahren ziehen?

Es ist doich absurd, diese Altschulden einfach zu negieren... und das sie so eine ewig lange Geschichte haben.

Schade, das die Schufa nicht auch ein Ranking für Staaten anbietet... Sie sollten das mal machen und veröffentlichen.

10:50 von tomtomtoy

Die Rechnung ihrer Kosten/Nutzen-Analyse wird ich ja gern mal sehen.
Ihnen scheint auch nicht bewußt zu sein, daß es sich bei dem Russlandgeschäft der dt. Wirtschaft nicht um eine unidirektionale Verbindung handelt, sondern daß Dtl. eine ganze Menge an Produkten dort absetzt.

An einem Wirtschaftskrieg mit Russland hat Dtl. (und viele andere Staaten der EU) kein Interesse. Die einzigsten, die daran Interesse haben, sind Leute hinterm großen Teich.

@Helmut Baltrusch

Wie Sie immer wieder und auch andere Foristen sich immer wieder auf die Krim beziehen.
Erklären Sie doch bitte einmal dem Unwissenden wie sich die Dinge laut Völkerrecht erklären, das zum Zeitpunkt der Schenkung der Krim und zum Zeitpunkt des Referendum , ( Anschluß an die RF ) die Bevölkerung der Krim dazu geäußert haben. Meines Wissens wurde die Bevölkerung zum Zeitpunkt der Schenkung nicht nach seiner Meinung gefragt und ein Referendum durch die damalige Regierung in Moskau abgelehnt. Irre ich mich oder könnte es sein das ich darüber richtig kundig bin. Danke im Voraus. Aber bitte keine Meinung von Ihnen sondern geschichtliche Tatschen , zur Benennung.
Und zu der Tatsache im Gasgesprächen wegen Zahlungen . Das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun. Es sei denn man hat keine Absicht zum Zahlen.

@ 11:42 von Helmut Baltrusch

"Es kommt jetzt auf Putin, den Verursacher der Konflikte durch großrussische Vormachtpolitik zwecks "Integration" von Nachbarändern, an, wie er sich zum Gas- und Ukraine-Konflikt erklärt..."

Verursacher der Konflikte sind die Ukrainer selbst und Ihre Paten aus der EUSA.

"...Erst danach sind EU, D und USA gefragt, um friedlich vermittelnd auf die unmittelbaren Konfliktseiten einzuwirken."

Ukraine entscheidet nichts ohne der Beratung und Zustimmung seitens USA. Bitte keine Demagogie mehr.

Der sehr ehrenwerte US-Senator McCaine und seine Leute

... ist ja dafür bekannt, das er die Euro-Maidanisten aktiv unterstützt. Er war ja auch auf dem Maidan...

und auch jetzt hilft er seinen neuen Freunden. Es ist seinem Einfluss zu verdanken, das Bulgarien erpresst, Southstream gestoppt und die EU verunsichert wurde.

Wenn Southstream nicht gebaut wird, weil sich dieser Herr eingemischt hat, werden Russland und EU höllisch verlieren, die Ukraine wird von der EU ihre Schulden bezahlt bekommen und mittelfristig wird der Gaspreis in Europa explodieren.

Danke, Mr. McCaine.

um 11:31 von UlrichHeinrich

"Aus einem Vertrag resultiert nicht nur eine Zahlungsverpflichtung. Es resultiert auch eine Lieferverpflichtung. Diese wird aber nur erfüllt, wenn die vereinbarte Menge auch ankommt. Umkehrschluss: Kommt das Gas nicht wie vereinbart, gibt's das vereinbarte Geld auch nicht. Und um den Lieferanten zu überzeugen seinen Vertrag zu erfüllen, würde ich die gesamte Zahlung zunächst zurückhalten."

----------------------------------------------------

Von der Ukraine lernen, heißt schnorren lernen! Oder, wie soll man dies verstehen?

bitte den Brief von Putin an die 18 Regierungen

vom April 14 lesen ( z.Bsp. hier: http://www.voltairenet.org/article183415.html ) oder anderweitig informieren, dann sollte deutlich werden, dass hier nicht Russland, sondern ausschließlich die EU und die USA die Provokateure und Lügner sind.
Erst Faschisten an die Macht putschen und dann noch mit der - berechtigten - Angst der Menschen spielen. Heuchler allesamt in der EU.

@Hugomauser

"Was ist mit Entschädigung der dem ganzen ukrainischen Volk gehörenden Infrastruktur, der Staatsbetriebe und der vermuteten Öl- und Gasvorkommen auf der Krim und vor der Krim nach der Annektierung Russlands?"

Die ukrainische Seite stellt sich hier selbst ein Bein.
Solange Poroschenko und Jazenjuk noch immer davon reden, die Krim wieder zurückzuholen, können sie natürlich keine Entschädigung dafür verlangen.
Jeder Krim-Deal käme einer Anerkennung der neuen hoheitlichen Zugehörigkeit gleich und die neuen politischen Führer in Kiew müssten sich den Vorwurf gefallen lassen, sie hätten die Krim verkauft.

Auch die EU kann es sich politisch nicht leisten, die Krim öffentlich in die Verhandlungen einzubringen, sie ist noch genug damit beschäftigt, nach außen hin entsetzt zu scheinen.

Außerdem würde dann auch in den Fokus rücken, wie die Ukraine momentan selbst die Versorgung mit Wasser und Strom der Krim als Druckmittel nutzt.

Na da täuschen Sie sich aber etwas.
Lt. dem Selbstbestimmungsrecht der Völker kann sich eine Region für unabhängig erklären. Was dann diese Region macht, ist ihr Bier.

Ich empfehle hierzu die Beschlußbegründung des Internationalen Gerichtshofes zum Kosovo.

Gück gehabt mit North Stream

Deutschland hat Ihrer Weitsicht viel zu verdanken Herr Altkanzler Schröder. Und ich als Gasverbraucher ebenso. Denn das flüssig Frackinggas aus den USA möchte ich nicht bezahlen.

Abwarten ...

Dank Tagesschau weiß ich nun, was die Westukraine und EU-Oettinger zum Stand der Verhandlungen meinen.
Die Sicht von Gazprom dazu soll lt. FAZ (1) aber auch alsbald veröffentlicht werden:
"Gasprom-Chef Alexei Miller kündigte eine Pressekonferenz für den Nachmittag (12.30 Uhr MESZ Uhr) an ."

Ich hoffe, die Tagesschau berichtet darüber.

Danach (also nachdem ich beide Seiten gehört habe) werde ich mir dann mein Urteil bilden.

Übrigens: die "Verhandlungen" werden das Ergebnis des ansonsten doch so vielgelobten "Marktes" sein!
Mit dem "kleinen" Unterschied vielleicht, dass in diesem Fall nicht unbedingt die tatsächlichen Verbraucher zahlen werden ...

(1) faz.net/aktuell/wirtschaft/gas-nur-noch-gegen-vorkasse-r
ussland-stellt-gaslieferungen-an-ukraine-ein-12992650.html

Am 16. Juni 2014 um 11:40 von Helmut Baltrusch

"Russland bekommt aber auch kein Geld aus den offenen Rechnungen. "
Ist doch ganz einfach. Dann gibt es kein Gas für die Ukraine :)

"Kiew war ja bereit, noch heute 1 Mrd. und die Restschulden in 6 Raten bis zum Jahresende zu zahlen."
Darüber wurde heute nicht gesprochen. Kiew wollte nichts bezahlen, die wollten einfach nur den Preis i. H. 285 $

Am 16. Juni 2014 um 09:21 von Bernd A.

Wer hat wen geschädigt?

Der Gaskrieg läuft seit 2004 oder sogar noch länger. Russland kann und wird nicht ewig liefern. Das die EU auf Anweisung auf Washington Southstream gestoppt hat, darf sie jetzt die Suppe auslöffeln, die ukrainischen Schulden bezahlen oder kurzfristig für Südeuropa eine neue Lösung finden. 6 Monate sind nicht lang, wenn man einen Haufen neuer Infrastruktur, wie Hafenanlagen für Flüssiggas und neue Verteiler braucht... und der nächst Winter kommt bestimmt.

Aber alles hat mit der notorischen Haltung der Ukraine mindestens seit 2004 angefangen.

@ 11:31 von UlrichHeinrich

von @Netzbummler:

"Die Lieferung in die EU wird unterbrochen, wenn die Ukraine das fuer die EU bestimmte Gas entwendet. Dafuer kann Gazprom aber nicht verantwortlich gemacht werden"

von @UlrichHeinrich:

"Ich meine: Man kann!
Oder wollen Sie den Abnehmer für eine Lieferunterbrechung verantwortlich machen, für die er nicht zu verantworten hat?"

Für die Belieferung der EU-Abnehmer ist das Transitland Ukraine verantwortlich. Das ist laut Verträgen vereinbart, und Transitland muss ihren Pflichten nachkommen, nämlich die Lieferung in die EU ohne Anzapfen und ununterbrochen zu gewährleisten.

@11:53 von Freiheitsstatue | so kaufen wir uns die Kornkammer

Ich fürchte, Ihre Rechnung wird nicht aufgehen. Die EU kann sich schlicht eine rechtsnationalistische Schulden- und Oligarchen-Korruptions-Ukraine auf Dauer nicht leisten. Politisch ist die Ukraine in Europa untragbar. Wahrscheinlicher scheint mir das Abrutschen einer geteilten Ukraine in einen Westukrainischen rechtsnationalistisch geführten autoritären Staat, bei Anlehnung einer sich ausbildenden Ostukraine an Russland, oder die Ukraine wird insgesamt eine Gegenbewegung (Antikorruptions-Maidan) erleben, sobald die Ukrainer in Ihrer Masse zu spüren bekommen haben, wie sich die politische Entwicklung zu ihrem persönlichen Nachteil gestaltet. Es war von Anfang an klar, dass Russland hier am längeren Hebel sitzt und der für die Ukrainer günstigere Partner ist (siehe Ausboten der EU durch großzügiges Angebot Putins). Das aggressive, unnachgiebige Verhalten von USA/EU konnte darüber auch nie hinwegtäuschen. Die EU und Bonn sind in einer Flucht nach vorn, ohne Ziel, Sinn und Verstand.

Die Leute welche den Wert der

Die Leute welche den Wert der Krim bzw der Infrastruktur und Betriebe vor Ort verrechnen wollen, sollten doch bitte einmal nachdenken wohin sowas führen würde. Das Kosovo müsste Serbien entschädigen, der Süd Sudan den Rest Sudan... Das geht dann über den WKII und WKI, bis zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, wo SELBSTVERSTÄNDLICH auch keine Sau die Briten entschädigt hatte, als diese enteignet wurden (und die nebenbei die "Volksabstimmung" auch für ungültig erklärt hatten *g*) .
Ich bezweifle auch das Schottland eine Entschädigung an GB zahlt wenn die denn doch unabhängig werden.

@11:41 von Hugomauser

Klar - waren alles Kreisstraßen!

Ein paar komische Gedanken, die Sie da haben. Denn natürlich trennt sich ein kompletter Landstrich vom Nationalstaat inkl. Infrastruktur und Bodenschätze. Da kann der ehem. Staat gar nichts machen.
Die Alternative, das abtrünnige Gebiet per Polizei- oder Armeeeinsatz wieder zurückzuholen, entfällt, da das Gebiet sich in einem weiteren völkerrechtlichen Akt einer anderen Nation angeschlossen hat.

Klagen darauf werden samt und sonders scheitern. Das mußte Serbien beim Kosovo erleben.

um 11:53 von Helmut Baltrusch

"Die Ukraine hat von Anfang an in den Gas-Verhandlungen die Auffassung vertreten, dass erst der Preis und die sich daraus ergebende Gesamthöhe der zu zahlenden Schulden geklärt sein muss. Russland hatte die Gasschulden auf dem Preis von 485,- USD basierend gefordert. Die UA möchte einen bezahlbaren Preis als Grundlage für neue Gaslieferungen und Bezahlung der Altschulden, die z.T. noch aus der Janukowitsch- und der von der RF kreditierten Zeit stammen.

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Jeder Preis ist bezahlbar. Es fragt sich nur, wie lange. Das Angebot von Gasprom lag etwa in der Höhe, wie der deutsche Grenzübergangspreis.
Jetzt gilt wohl wieder der Preis, der 2009 für 10 Jahre mit der UA festgelegt wurde. Es wird wohl auch in der UA ein Konkursrecht geben, das Naftogas abwickeln kann.

vanPaten um 11:39 - peanuts

Das Kriegsbudget kostet immer mehr Geld, welche der Westen auf Dauer nicht zahlen will.Daher die Eile im Osten mit dem Bombardieren.

Die Militärausgaben sind Peanuts im Vergleich zu dem, was in der Ukraine zu holen ist. Es wird eh nur Uralt-Technik eingesetzt und der Sold ist in der Ukraine nicht gerade hoch.

Was man jedoch nicht zahlen möchte ist das zu Weltmarktpreisen angebotene russische Gas. Dann schon lieber eigenes US-Gas liefern und doppelt abkassieren.

@ Helmut Baltrusch 11:42

"Das internationale Verhältnis zu Russland ist seit der rechtswidrigen und aggressiven Krim-Annexion bereits nachhaltig geschädigt, die Vertrauensbasis wurde zerstört. Es kommt jetzt auf Putin, den Verursacher der Konflikte durch großrussische Vormachtpolitik zwecks "Integration" von Nachbarändern, an,.."
.
Dann war der gewaltsame "RegimeChange", durch USA und EU finanziert, in Ihren Augen legitim ?
.
Referenden und Volksabstimmungen sind demokratisch, Wahlen bei denen Kandidaten durch Gewalt an ihrer Teilnahme gehindert werden eher nicht.
.
Haben Sie die Vorgänge vom 02.05 in Odessa schon vergessen ? Es gibt bis heute keine Aufklärung, für den Überfall auf die russische Botschaft in Kiew, macht man nur 3 Mann verantwortlich. Warum hat die Polizei da nur zugesehen, der Außenminister anstatt zu beruhigen, Putin öffentlich beschimpft ?
.
Wenn selbst Steinmeier sagt, Artelliriebeschuß ist kein geeignetes Mittel eine Demokratie zu errichten, läuft in der Ukraine was schief.

@vanPaten: "Inzwischen hat Russland in Stockolm ...

... (Schiedsgericht Handelskammer) Vertragserfüllungsklage eingereicht (Schulden und VK-Preis) und im Gegenzug Kiew dort 6 Mrd. Anspruch auf für angeblich zu viel gezahlte Preise-..."

Es wird sich zeigen, ob das Schiedsgericht in Stockolm überhaupt zuständig ist angesichts der entfallenen Geschäfts- und Vertragsgrundlage infolge der völkerrechtswidrigen Krim-Annexion. So könnte es sein, dass zunächst einmal die völker- und staatsrechtliche Seite der Krim-Annexion in Den Haag geklärt werden muss.

Richtig so

Irgendwann muss Schluss sein.
Das Regime in Kiew versucht schon seit Monaten die EU gegen Russland auszuspielen. Keine weitere Erpressung durch Kiew.
Und hoffentlich begreifen die Bürger in der Ukraine bald, dass mit dieser Regierung es nicht besser sondern schlechter werden wird.
Soll doch der Schokoladenkönig mal seine Geldbörse öffnen.

Ich weiß ja nicht, an welchem Ventil...

...man in der Ukraine drehen muss, um Gas für sich abzuzweigen, das eigentlich für den Transit bestimmt ist.
Aber wenn das in Notzeiten geht, geht das auch in Zeiten der "Normalversorgung".
Wer kontrolliert das eigentlich?

Ansonsten ist die Ukraine damit fein raus, zumal sie sich damit in die EU einkaufen kann - 'für umsonst'.

Wie wärs mit der Krim

Warum beziffert die Ukraine nicht die Krim mit einer Summ (so ca 20 Mia €) und bezahlt damit ihre Schulden an Russland. Das die Krim wieder zur Ukraine geht glaubt ja wohl keiner, und so wäre das ein eleganter Weg aus der Kriese und für die Ukraine wäre ein Neuanfang möglich.

@um 10:15 von nullkommanull

Dann machen Sie doch Ihrem Bäcker klar, er habe Ihnen die Brötchen zu schenken, nachdem Sie schon die letzten 1000 nicht bezahlt haben, ihn permanent beleidigen und auch noch seine Verwandten umbringen. Wenn Sie dann noch behaupten, er würde sie nötigen, dürften Sie eine fangen.
Sie haben vielleicht Vorstellungen vom Schlaraffenland...

Wer hier erpresst ist die Ukraine, und zwar mit eventuellem Diebstahl des Gases - genau desjenigen, welches von den EU-Kunden bereits bezahlt wurde.

@10:54 von Didi

Dass darüber hinaus die Ware Gas erst dann wieder geliefert wird, wenn die Schulden beglichen, respektive eine verlässliche Schuldentilgung beginnt, entspricht kaufmännischen Gepflogenheiten, die nicht zu beanstanden sind.

Da irren Sie sich. Wenn Uneinigkeit über die Höhe der geforderten Rechnungen besteht, dann darf Ihnen kein Versorger einfach so den Saft abdrehen. Ansonsten wären Sie ggf. gezwungen, aufgrund einer Notlage auf Rechsmittel verzichten zu müssen. Deswegen darf man das bei uns nicht.

In der Tat hatte Russland der Ukraine in der Vergangenheit preisliche Sonderkonditionen eingeräumt, was u.a. den guten nachbarlichen Beziehungen geschuldet war.

Die waren vor allem der Nutzung der Krim als Marinebasis geschuldet. Zusammengefasst war die Finanzierung der Gasversorgung an die territoriale Integrität der Ukraine gekoppelt, was m. E. kein Fehler war. In einem befriedeten Europa sollte man sich eigentlich darauf verlassen können.

@ Hugomauser 11:41

"Die könnten ansich noch viel mehr verlangen: Was ist mit Entschädigung der dem ganzen ukrainischen Volk gehörenden Infrastruktur, der Staatsbetriebe und der vermuteten Öl- und Gasvorkommen auf der Krim und vor der Krim nach der Annektierung Russlands?"
.
Das gehört alles der autonomen Republik Krim. Wenn man sich scheiden lässt, es kommt zur Gütertrennung, ist der Anteil des Partners auch weg.

@Tonkien

"Immerhin tat er das öffentlich für jeden nachzulesen auf der der Ukrainischen Botschaftsseite aus den usa."

Mir ist auch etwas schleierhaft, warum die Ukraine so sehr die Öffentlichkeit der USA als Verbündete sucht, schließlich wollen sie nicht 51. Bundesstaat werden, sondern in die EU.

Aber es scheint zu wirken, denn auch der bulgarische Präsident ließ sich von US-Senatoren überzeugen, die Arbeiten an der SouthStream Pipeline vorübergehend einzustellen und das obwohl der Gasstreit zw. Russland und der Ukraine die Versorgung von Teilen der EU unter Umgehung der Ukraine eigentlich sinnvoll erscheinen lässt.

Es scheint hier nicht nur Russland, sondern auch die USA zu sein, die die Energieabhängigkeit der EU von Transitlieferungen durch die Ukraine politisch ausnutzen wollen.

Schwer zu sagen, wer hier eigentlich Freund oder Feind ist.

Ich würde an Rußland's Stelle...

...nicht viel anders handeln, wenn mich jemand in die Hand beißt, den ich füttere.

@ 11:40 von Helmut Baltrusch

"Nein, mit Unvernunft hat diese Situation zu tun, zumal sich Russland mit der Ablehnung des EU-Kompromissvorschlages selbst schädigt. Die Ukraine wird kein Gas gegen Vorkasse abnehmen und die Energie via Slowakei und Polen beziehen... Nun sieht Moskau auf absehbare Zeit gar kein Geld mehr von der Ukraine."

Die Ukraine kann ohne russischen Gas in absehbarer Zukunft nicht überleben. Nun bekommt Kiew Gas auf absehbare Zeit nur gegen Vorkasse. Kiew hat kein Geld auch mit Vorjahrespreis und auch in Raten anzukaufen und verlässt sich nun von Kopf bis Fuß allein auf USA Strategen bei Bewältigung aller eigener Probleme.

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Anstatt von Russland, sollten

Anstatt von Russland, sollten wir uns von der Ukraine unabhängig machen. Europas Wirtschaft ist, ob es gefällt oder nicht, von russischen Gas abhängig. Europa sollte sich nicht von der Wegelagerermentalität der ukrainischen Regierung vorführen lassen.....

Kompromiss?

Natürlich hätte die Ukraine dem Kompromiss zugestimmt. Sie würden über den Sommer ihre riesigen Speicher mit gas für 300$ füllen und im Winter kaum noch was kaufen. Also unter dem Strich Gas für 300$.

um 11:40 von Helmut Baltrusch

"Nein, mit Unvernunft hat diese Situation zu tun, zumal sich Russland mit der Ablehnung des EU-Kompromissvorschlages selbst schädigt. Die Ukraine wird kein Gas gegen Vorkasse abnehmen und die Energie via Slowakei und Polen beziehen."
Zitatende

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Leider hat dieses Geschäftsmodell einen kleinen Pferdefuß. Polen und die Slowakei kaufen ihr Gas teurer, als es der Ukraine zuletzt angeboten wurde. Wer wird die Differenz wohl ausgleichen?

um 12:20 von Helmut Baltrusch

"Es wird sich zeigen, ob das Schiedsgericht in Stockholm überhaupt zuständig ist angesichts der entfallenen Geschäfts- und Vertragsgrundlage infolge der völkerrechtswidrigen Krim-Annexion. So könnte es sein, dass zunächst einmal die völker- und staatsrechtliche Seite der Krim-Annexion in Den Haag geklärt werden muss."
Zitatende

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Nach meinem Verständnis müsste Gazprom wohl Naphtogaz verklagen. Ich vermute, dass die Verträge von den Firmen geschlossen wurden.

Die Krim dürfte wohl nie Naphtogaz gehört haben.

Re 12:27 cowboy8

"Da irren Sie sich. Wenn Uneinigkeit über die Höhe der geforderten Rechnungen besteht, dann darf Ihnen kein Versorger einfach so den Saft abdrehen."

Nein, so ist es eben nicht.
Fakt ist, dass die Ukraine bei Gazprom schwer in der Kreide steht- alte 'unstrittige Rechnungen' nicht bezahlt hat, und dies hat regelmäßige zur Folge, dass dann der Hahn zugedreht wird- im Kleinen, wie im Großen, ohne Wenn und Aber.
Selbst die Streitigkeit über die Höhe der Rechnungen, befreit nicht von der Zahlung, zumindest über den unstrittigen Teil-folgt man Ihrer Auffassung, dann kann ich wegen der Uneinigkeit über die Rechnungshöhe jegliche Zahlung verweigern, versuchen sie das einmal in täglichen Rechtsgeschäften..!

Und die Finanzierung des Gaspreises war auch nicht an die "territoriale Integrität" der Ukraine gekoppelt, dass sind völlig unterschiedliche Rechtsgebiete, die sich weder bedingen noch von einander ableiten lassen.. .

Am 16. Juni 2014 um 12:01 von Helmut Baltrusch

...die Ukraine will aber die Lieferungen für die EU-Länder sicherstellen.....
wollen es mal richtigstellen: Die RF stellt die Lieferung sicher, die UA wird diese nicht behindern und dafür die Transitgebühren erhalten.

@12:25 von Schalk01

"Wie wärs mit der Krim
Warum beziffert die Ukraine nicht die Krim mit einer Summ (so ca 20 Mia €) und bezahlt damit ihre Schulden an Russland. Das die Krim wieder zur Ukraine geht glaubt ja wohl keiner, und so wäre das ein eleganter Weg aus der Kriese und für die Ukraine wäre ein Neuanfang möglich."

Das können sie ja gerne tuen aber ist schade um das Papier landet in Moskau garantiert im Rundordner und der Gashahn bleibt trotzdem zu.

@nullkommanull

*aber mit energie als erpressungsmittel nicht!
der vorschlag der eu-kommission hinsichtlich der schuldentilgung war mehr als annehmbar.*
Die EU hat aber nichts zu melden in diesem Fall und maximal zu moderieren. RU hat absolut recht. Seit wann laesst sich ein Lieferant von einem lange saeumigen Schuldner , der noch mit Abbruch der diplomatischen Beziehungen droht, doch Rabatt geboten kiegt, erpressen? Nope. Poroschenko haette , sicherlich auf "Beratung", KEINERLEI fuer RU akzeptable Bedingungen akzeptiert. Da bin ich mir sicher. Der faehrt wie der Stern auf dem Merzedes der USA. Der soll das so machen. Seh das nur ich so?

wann

ist endlich Schluss mit diesem dreisten Theater seitens EU und Ukraine gegenueber einem bisher absolut korrekten Handelspartner Russland.
Es ist unglaublich.
G A

11:54 von AlterSimpel

"...Während manche in der Ukraine von neuen Atomwaffen träumen, Poroschenko von einer dringend notwendigen Modernisierung der Armee faselt und Jazenjuk von der Auslöschung ("wipe out") der Verantworlichen für den Flugzeugabschuß redet und davon, daß er sein Land vom Bösen befreien will ('cleaning our land from the evil')..."

Man sollte ruhig den ganzen Satz bringen:
"...First, we will commemorate the heroes by wiping out those who killed them and then by cleaning our land from the evil”, - he said."... Und das sagte Jazenjuk auf einer Internetseite der ukrainischen Botschaft in den USA. Da ist es wieder, das "Reich des Bösen", ein Begriff, mit dem in den USA schon einmal die Welt an den Rand eines Atomkriegs gebracht wurde. Und man sollte auch klar lesen, was und wer mit "whiping out" (auswischen/-radieren) und "cleaning...from" gemeint ist: Nicht nur die separatistischen Kämpfer gegen Kiew, sondern vor allem auch das dahinterstehende russische Denken in der Ostukraine!

Einfach mal abwarten

Die UA sagt, wir haben 6 Mrd$ zuviel bezahlt, weil uns nämlich der vereinbarte Preis nicht mehr passt. Ok, ist ein Standpunkt. Aber was passiewrt, wenn die RF sagt: wir kriegn zig Mrd$ für die Übernahme eurer Schulden aus der Auflösung der Sowjetunion, weil uns diese Abmachung nicht mehr passt. Und wir kriegen die Krim zurück (obwohl diese schon übergelaufen ist), weil uns die Handlungen des (Ukrainers) Gruschsow nicht mehr passen.
Oder kann man sich aussuchen, was einem nicht mehr passt?
Ich habe mal gelernt, Vertrag ist Vertrag. Und mit der Rehabilitierung von der Vertragsverantwortlichen Timoschenko und der damit verbundenen Feststellung, der UA sei kein Schaden entstanden, wird dieser Vertrag und die darin genannten Preise ja auch als nicht schädlich für die UA anerkannt.
Übrigens, mein Autohändler lies auch nach drei Jahren nicht mehr mit sich reden, das mir der ursprüngliche Preis nicht mehr passt....

Am 16. Juni 2014 um 12:01 von Helmut Baltrusch

wie doch "ein kleiner "Vertipper" die Tatsachen verdrehen kann...

peg521 hat es ja bereits richtig gestellt.

@13:56 von Didi

Unstrittige Beträge müssen natürlich bezahlt werden, der Großteil der Schulden resultiert jedoch aus der rückwirkenden Preiserhöhung durch Streichung der Rabatte nach Annexion der Krim, den die Ukraine natürlich nicht zahlt, was wiederum weitere Rabattstreichungen aufgrund Nichtzahlung bedingte.

Und die Finanzierung des Gaspreises war auch nicht an die "territoriale Integrität" der Ukraine gekoppelt, dass sind völlig unterschiedliche Rechtsgebiete, die sich weder bedingen noch von einander ableiten lassen.. .

Wie auch immer sich der ausgehandelte Gaspreis zusammensetzte, der zu zahlende Endpreis hing davon ab, dass Rußland einen Obulus für seine Basis auf der Krim abführt. Insofern hing die Finanzierbarkeit der Gasversorgung direkt davon ab, dass sich die Außengrenzen der Ukraine langfristig nicht verschieben. Dass man nun einen drastischen Preisanstieg durchsetzen will, der sich in direkter Folge aus der Annexion der Krim ergibt, ist perfide Kreml-Logik vom Allerfeinsten.

Re 12:27 cowboy8

Hab´s nachgeschaut. Die Ukraine ist ein "notorischer Fall" seit März 2005. Seit diesem Datum gab es von der Ukraine nicht ein Mal (!) konstruktive Vorschläge, wie mit den Altschulden zu verfahren ist. Damals ging es übrigens noch um 900 Millionen Dollar. Peanuts gegen heute. Und dann hat es sich so langsam aber sicher "hochgerechnet" bis zum heutigen Stand. Die Ukraine hat also faktisch seit 2005 nie ihre Rechnungen vollständig und zur Fälligkeit bezahlt, trotz "Freundschaftspreis", Krediten und unglaublicher Gelduld durch die russische Seite.

Schätze, RWE hätte schneller reagiert und bei deren Privatkunden kommt dann sehr schnell der Absperr-Mechaniker.

Die Zahlungsmoral der Ukraine ist seit Jahren Null, egal wer gerade am Ruder war und da dies alle wissen ist auch ihr Kedit-Ranking nur als hoffnungslos zu bezeichnen. Auf dem privaten Kapitalmarkt wäre es Kamikaze Hoch drei, diesem Pleite- und Schnorrer-Staat Kredit zu gewähren. Aber die EU ist da ja anderer Meinung.

um 14:06 von Agent lemon

"Poroschenko haette , sicherlich auf "Beratung", KEINERLEI fuer RU akzeptable Bedingungen akzeptiert. Da bin ich mir sicher. Der faehrt wie der Stern auf dem Merzedes der USA. Der soll das so machen. Seh das nur ich so?"
Zitatende

--------------------------------------------------

Das sehen keineswegs nur Sie so. Ist auch ein schönes Bild. Um das Bild komplett zu machen:
Auf dem Anhänger sitzen noch 28 Leute, die gar nicht sehen wollen, wohin die Reise geht.

@AK47

Sie vergleicen Äpfel mit Birnen. Im Übrigen sind die Staatsbetriebe, die sich Russland angeeignet hat ukrainisches Eigentum.

Und was die Wahl anbelangt: Die war weder wirklich demokratisch noch frei, sondern erfolgte unter massivem militärischen Druck, noch dazu, dass man gar keine Wahl hatte: Entweder eine mit Waffengewalt geputschte "Regierung" akzeptieren (die schon gesagt hatte, ihre erste Amtshandlung sei der Anschluss an Russland) oder eben gleich Anschluss an Russland. "Wahl" nenne ich was anderes. Ganz abgesehen vom Ergebnis: Jede "demokratische" Wahl mit Ergebnissen jenseits der 95%-Marke halte ich per se für ziemlich unglaubwürdig.

Gas als Druckmittel

und Energie als Erpressungsmittel...

Ein Land, dass Millionen Menschen einfach mal das Wasser abgestellt um danach aber zu verkünden, das Gebiet gehört aber zu uns, hat keinerlei Recht, mit diesem Argument zu arbeiten.

@ Agent lemon

nein, das sehen nicht nur Sie so. Erst droht er, dass die Krim bald wieder ukrainisch wäre (mit Hilfe der Tataren), dann wird eine Summe vereinbart, die sofort gezahlt werden soll, was nicht passiert. Dann wird die russische Botschaft angegriffen (ein Mitglied der Regierung dabei, das dann auch noch den russischen Präsidenten beleidigt), dann die Drohung die Beziehungen zu Russland zu kappen.

Das ist der pure Konfrontationskurs.

Das letzte "Angebot" an Russland ist mit der Emser Depesche vergleichbar. Russland konnte gar nicht mehr anders als das Gas abzustellen.

Und dass ein Land, das 50% seines Aussenhandels mit Russland abwickelt, das nicht ohne Back up und Stallorder macht, dürfte jedem klar sein.

@ 12:09 von nochnichtnathan

"Bitte den Brief von Putin an die 18 Regierungen vom April 14 lesen ( z.Bsp. hier: http://www.voltairenet.org/article183415.html ) oder anderweitig informieren, dann sollte deutlich werden, dass hier nicht Russland, sondern ausschließlich die EU und die USA die Provokateure und Lügner sind."

Danke für den link. Leider wurde dieser Botschaft von Putin von EU weitgehend von wenig bis gar keine Achtung geschenkt. Dafür aber ein "Feedback" derjenigen, an die dieser Brief gar nicht gerichtet war.
xxhttps://www.youtube.com/watch?v=vdCvT6zQqkY

@ 12:27 von cowboy

"...Wenn Uneinigkeit über die Höhe der geforderten Rechnungen besteht, dann darf Ihnen kein Versorger einfach so den Saft abdrehen."

Russland dreht den "Saft" einfach so nicht ab. Russland liefert an Ukraine gegen Vorkasse.
Geld da: Hahn auf.
Kein Geld: Hahn zu.
Russland gab der Ukraine genug Zeit um jene Uneinigkeit aus dem Weg zu räumen.

Der Kunde ist König... nicht der Lieferant

der Kunde ist König... wenn der Lieferant Gas verkaufen will muß er dem Kunden (der Ukraine) entgegenkommen und dem Kunden ein attraktives Angebot vorschlagen.
Tut er das nicht, dann kauft der Kunde (die Ukraine) eben kein Gas mehr und ein andere Konkurrenz -Gaslieferant wird jubeln.

So einfach ist Marktwirtschaft

Ob die Deutschen wohl für die Parteiengecken im Winter frieren w

Wohl mögen die Deutschen für ihre rechtmäßigen Herrscher große Anstrengen und Entbehrungen auf sich nehmen und für diese in unverbrüchlicher Treue durch dick und dünn gehen, aber mit den Handpuppen des Auslandes haben sie keinerlei Nachsicht. Dies beweist der Fall Friedrichs des Großen und der der marxistischen Tyrannenknilche in Ostelbien: Für Friedrich den Großen widerstanden seine Preußen sieben Jahre lang heldenmütig der erdrückenden Übermacht Rußlands, Frankreichs, Österreichs und Schwedens, schlugen 16 große Feldschlachten und hatten 180,000 Gefallene zu beklagen, während die Feinde weite Teile des Landes verwüsteten. Für die marxistischen Tyrannenknilche dagegen waren die Ostelbier noch nicht einmal gewillt für das gleiche Geld mehr zu arbeiten und haben diese deshalb derart durchgeprügelt, daß sie sich unter den Schutz der Russen flüchten mußten. Es ist daher sehr fraglich, ob die Deutschen bereit sind für die Parteiengecken im Winter zu frieren, wenn das Gas abgestellt wird.

Wo ist denn das Problem ...

.... wenn ich meine Energierechnung nicht bezahle, dann geht hier das Licht aus und ich dusche kalt ... ganz logisch ... und bezahl' ich meine Wasser nicht ... dann wird auch nicht mehr kalt geduscht ...
.
Kein Geld >>> Hahn zu ... so sind nun mal die Regeln im Kapitalismus.
.

@14:08 von DerHeuchler u.a.

Oder meint hier jemand im Forum dass wen das selbe bei einem US-Unternehmen passieren würde das die solange warten würden bestimmt nicht ruckzuck wäre der Hahn zu.

Grundsätzlich hinkt der Vergleich mit dem Endverbraucher gewaltig - in mehrerer Hinsicht. Nichts desto trotz darf in Deutschland die Einstellung des Service nicht als Druckmittel zur Begleichung STRITTIGER Rechnungen benutzt werden. Abdrehen is nich.

Des Weiteren frage ich mich die ganze Zeit, was eigentlich diese latente Schadenfreude der Ukraine gegenüber soll. Was habt Ihr denn alle davon?

Ihr könnt Euch inzwischen ja mal fragen, wie Ihr eigentlich nächsten Winter heizen wollt, wenn die Ukraine ihrerseits ihr Land für den Transit sperrt. Bis kommenden November sind keine neuen Pipelines gebaut.

@AlterSimpel

"Außerdem würde dann auch in den Fokus rücken, wie die Ukraine momentan selbst die Versorgung mit Wasser und Strom der Krim als Druckmittel nutzt."

Das ist halt ein Problem: Den Wasserwerken gehören die Leitungen, Den Stromkonzernen die Stromleitungen, die Verteilerstationen und Trafos. Das alles ist aber vom Russischen Staat entschädigungslos annektiert worden.

Selbst wenn die Annektierung der Krim rechtens wäre, so wäre doch die Annektierung von Betriebsteilen ohne Entschädigung immer noch Diebstahl.

Wenn sich Hannover vom übrigen Bundesgebiet abspaltet, könnte es ja auch nicht einfach das dortige VW-Werk annektieren.

der Teufel steckt im Detail

Gazprom-Preise 2013 für Europa: Griechenland zahlte ca. 470,88 US-Dollar pro tausend Kubikmeter, Slowakei - 451,1 Dollar, Bosnien und Herzegowina - 430,37 Dollar, Polen - 422,93 Dollar, Italien - 417,54 US-Dollar, Tschechische Republik - 414,34 Dollar, Slowenien - 405,97 Dollar, Rumänien - 403,1, Bulgarien - 401 99, Ungarn - 399,59, Serbien - 395,25 Dollar, Ukraine- 398,31 Dollar.

Im Bericht hat man vergessen zu erwähnen, dass Ukraine zusätzlich zu dem Preis von $ 286,5 auch die Zustimmung Gazproms für den Weiterverkauf von russischem Gas verlangt.

@na so was: Tatsachen zur Krim-Annexion und Gasgesprächen

Es kommt nicht darauf an, ob die Bevölkerung zum Zeitpunkt der Krim-Schenkung befragt wurde. Russland hat mit der Unterzeichnung des Budapester Memorandums 1994 der Ukraine territoriale Integrität zugesagt und damit die Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine bestätigt. Insofern und aus verfassungsrechtlichen Gründen ist der Autonomie- und Abspaltungsbeschluss des Parlaments irrelevant.

Das Referendum dieses Jahres ist sowohl völker- als auch staatsrechtlich unwirksam. Der angebrachte Vergleich mit dem Selbstbestimmungsrecht der Kossovaren ist schon deshalb unzutreffend, weil der Bevölkerung der Krim nicht mehrmals Gewalt von der Zentralregierung angetan wurde. Zudem hat Russland mit dem Bruch des Budapester Memos und der einseitigen Grenzveränderung zur Ukraine das Völkerrecht eklatant verletzt.

Durch die Krim-Annexion ist auch die Vertrags- und Geschäftsbasis der Gaslieferungen betroffen. Die Ukraine will ihre Gasschulden nach Vereinbarung eines neuen, angemessenen Preises zahlen.

Merkelland ist Anbiederland

Leider ist der deutsche Journalismus so peinlich "vermerkelt" worden, dass wir nur noch die Sicht auf Russland als gemeines Bösen betrachten sollen. Im Merkelland sollte man die Fernseher ausschalten, die Zeitungen abbestellen - hier gibt es keinen objektiven und guten Journalismus mehr. Armes Deutschland!

Gasschulden und Bürgerkrieg

Ich denke man muss Gasschulden und Bürgerkrieg auseinanderhalten.
Der Streit um die Bezahlung des gelieferten Gasses schwellt schon seit Jahren da die Ukraine praktisch Pleite ist und nicht zahlen kann. Die hohen Preise jetzt sind natürlich politisch motiviert, aber das mußte die Ukraine wissen als sie sich von Russland abwendete. Das sie nun alleine dasteht , da Ihr der Westen nicht wirklich hilft ist ebenfalls nicht überraschend. Amerika will Geld verdienen nicht verlieren. Europa hat selber eine Krise.
Nun soll also Russland helfen obgleich es zum selben Zeitpunkt nur gescholten wird.
Wer soll das verstehen ?
Oder wird zum Schluss doch Deutschland bezahlen wie so oft gibt es doch bald eine Geberkonferenz! Das Geld wird uns dann wieder für Kindergärten und Schulen und Strassen fehlen!

Notorische Schuldner

Die notorischen Schuldner in Kiew spielen unbeirrt mit dem Feuer. Einerseits beschimpft der ukrainische Aussenminister Putin mit obszönen Ausfällen und andererseits meint die Ukraine, dass sie ein Recht hätte auf einen sehr tiefen Gaspreis von 286 Dollar. Das sind rund 100 Dollar weniger, als Europa bezahlt. Europa ist zudem ein zuverlässiger und korrekt zahlender Kunde. Europa sollte der Ukraine klar machen, dass diese bei einem Stopp kein Gas, das den Europäern gehört, stehlen darf.

11:40 von Helmut Baltrusch und die Vernunft

http://de.ria.ru/politics/20140616/268761305.html
-
Wo ist hier überhaupt Vernunft, seitens der Ukraine zu erkennen!
-
Geld für militärische Gewalt zur Bekämpfung der Ost-Ukraine scheint vorhanden zu sein, welches die Menschen später noch zu den Gasschulden, bitter mit Zinseszins, ihren Finanzies zurück geben müssen!
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Aber sicherlich wird es dann wieder unter dem Motto "Finanzies aller Länder vereinigt Euch und haltet Eure Brieftaschen geschlossen", geregelt und die Völker werden die zusätzliche Finanzierung aufs Auge gedrückt bekommen

recht sachliche Berichterstattung

Ich muss einmal ein vorsichtiges Lob an die Berichterstattung der Tagesschau und des Korrespondenten Herribert Roth aussprechen. Nach all den einseitigen Verkürzungen in der übrigen Ukraine+Russland-Berichterstattung hatte ich schon erwartet, man würde wieder mit Vokabeln wie "Erpressung" und "Gaswaffe" eine Stellung beziehen, die allenfalls den Interessen der Fracking Industrie in den USA zu Gute kommt.
Stattdessen wird völlig zutreffend berichtet, dass Gasprom um Lieferung an die EU-Partnern bemüht ist und es allenfalls an Kiew / Naftogaz liegen wird, sollte es in der EU zu Ausfällen der Versorgung kommen.
.
Hätte man mit der gleichen Sachlichkeit schon über die Gaskrisen von 2005/6 und 2009 berichtet, wäre die ukrainische Regierung wohl gar nicht in Versuchung gekommen die selbstverschuldeten Probleme auf Russland zu schieben.
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Meine Prognose für die Zusage Kiews den Gastransit diesmal nicht anzuzapfen: Spätestens in 2 Wochen wird man sehen wie Wort-und Vertragstreu Kiew ist!

@Axtos

"sollten doch bitte einmal nachdenken wohin sowas führen würde. Das Kosovo müsste Serbien entschädigen, der Süd Sudan den Rest Sudan..."

Bei einer Annektion, wie sie hier vorliegt, wären Entschädigungszahlungen sehr wohl gerechtfertigt. Außerdem hat man den Serben im Kosovo keine Firmen geklaut und auch im Sudan blieben die Firmen bei den jeweiligen Eigentümern.

Eine Abspaltung geht nur nach Verhandlungen unter Einbeziehung des entsprechenden Staates.

@Helmut Baltrusch

Sie reiten so gern auf dem Abschuss des ukrainischen Transportflugzeuges mit 49 Toten (Soldaten) herum, obwohl der Konflikt in den letzten Wochen mehrere hundert Zivilisten im Osten der Ukraine das Leben gekostet hat, die ganz offensichtlich keine Seperatisten waren - Kinder und Frauen, welche einfach nur da gelebt haben, wo Luftangriffe und Artilleriefeuer einschlugen. Was halten Sie denn bitte davon? Poroschenko hat bislang keinen Korridor für Flüchtlinge ausgehandelt, sondern nur darüber gesprochen. Ihm ist wichtiger, nicht mit den Seperatisten zu sprechen. Das Transprotflugzeug beinhaltete immerhin Kriegteilnehmer, die für Aktionen vorgesehen waren.
Was Greultaten angeht, so sind es nicht die Seperatisten, die einen Bürgerkrieg begannen.
Die Ukraine hat sich bislang auch in Ermittlungen zum Sachverhalt in Odessa schwer getan und die ursprünglich präsentiereten Majdan-Scharfschützen wollte man auch vorzeitig gefunden haben, um nicht in andere Richtungen ermitteln zu müssen.

@nopassaran 12:15

"Für die Belieferung der EU-Abnehmer ist das Transitland Ukraine verantwortlich. Das ist laut Verträgen vereinbart, und Transitland muss ihren Pflichten nachkommen, nämlich die Lieferung in die EU ohne Anzapfen und ununterbrochen zu gewährleisten."

Und wer ist der Geschädigte, wenn das Transitland seinen Pflichten nicht nachkommt? - und was nützt ihm sein Rechtsanspruch praktisch?

Beinhaltet der Liefervertrag von EU-Ländern mit Rußland "Frei Haus" oder "ab russischemAuslieferungsrort"?
Davon hängt ab, wer von wem im Falle des Gasdiebstahl (alles) beschuldigt werden kann.

Der nächste Winter soll ruhig kommen,

- die Putschistenbande hat die Säcke voll, und die Bude warm.
Wen interessiert denn schon der ordinäre Pöbel?
Wenn es einem kalt wird, kann man mal etwas für das Vaterland tun, und Russen totschlagen oder bei lebendigem Leibe verbrennen, so hält man sich wenigstens schön warm.
Und wenn der EU irgend etwas an den Menschen gelegen ist, soll sie gefälligst auch die Zeche für deren Überleben bezahlen.
Schließlich wurde diese großartige Wende in der Ukraine, mit der "Überhaupt nicht Nazi Regierung" auch von der EU verwirklicht.
Wahrhaftig ein Traum für alle Menschen diese EU!

@remainz: Rechtswidrige Krim-Annexion

Welche "Vertragsverletzungen bzw. die Nichterfüllung von Zusagen seitens der EU im Zusammenhang mit der NATO-Osterweiterung dürfen nicht ausgeblendet werden"? Unabhängig davon, dass NATO und EU zwei völlig unterschiedliche Organisationen sind, gibt es keine Verletzung von Vereinbarungen oder Zusagen, auch nicht zum sog. Raketenschirm. Durch die Mitarbeit Russlands im NATO-Rat weiß die RF, dass sie vor der Verteidigungsorganisation keine Angst zu haben braucht und auch nicht hat. Allenfalls kann durch den Raketenschirm Russlands Interkontinentalraketen ausgeschaltet werden.

Auch wenn die NATO und EU Russland auf die Pelle gerückt sind, ist das nur ein Vorwand für die Krim-Annexion. In Wirklichkeit geht es Moskau um die Strategie der Sicherung von Einflusszonen zwecks Vormacht in den ehem. Sowjetrepubliken. Das nennt Moskau jetzt "Integration" und soll auch mittels Eurasischer Union umgesetzt werden.

@Helmut Baltrusch um 11:40

"Die Ukraine wird kein Gas gegen Vorkasse abnehmen und die Energie via Slowakei und Polen beziehen."
*
Putin hat dazu klar geäußert: „Diejenigen, die Probleme der Energieversorgung der Ukraine mit Rücklieferungen lösen wollen, irren sich in zwei Punkten. Wenn wir feststellen, dass jemand gegen unsere Gaslieferverträge verstößt, werden wir weniger Gas pumpen. Dann werden die Gasmengen auf dem europäischen Markt (für Rücklieferungen) physisch nicht mehr ausreichen.“

Russland hat die Möglichkeit aus dem deutlich größeren China-Deal heute schon Geldbeträge als eine Art Kredit zu erhalten, wenn es denn benötigt wird. Im Konfliktfall ist Russland heute schon unabhängiger von Europa, als umgekehrt. Selbst das teure und aus umwelschädlichem "Fracking" entstehende Gas wird kein vollständiger Ersatz.

@14:06 von Agent lemon | Poroschenko USA-gesteuert

Das sehe ich genauso. Poroschenko fährt mit seinem Kriegs- und Russland-Konfrontationskurs einen 100%-USA-Kurs und einen 0%-EU-Kurs. Ganz im Diktum Nulands. Offenbar hat Poroschenko einen Freibrief aus Washington, der besagt, dass man die EU schon auf Linie hält. Sonderbar, dass das einige Foristen nicht verstehen wollen und in den USA in der Ukraine-Krise einen "Partner" der EU erkennen können. Alles, aber wirklich alles spricht dagegen. Man muss schon verworren alternativlos denkenden Politikern folgen, um den Schaden nicht sehen zu können (EU-Russland-Verhältnis zerstört, Ukraine geteilt, Ukraine pleite, demokratisch nicht legitimierte Putschregierung am Zug, Rechtsradikale, Bürgerkrieg in der Ukraine, Energiestreit zum Nachteil der EU, NATO-Wettrüsten ...).

@remainz

"Vertragsverletzungen bzw. die Nichterfüllung von Zusagen seitens der EU im Zusammenhang mit der Nato Osterweiterung dürfen nicht ausgeblendet werden."

Es gab weder Vertragsverletzungen, noch die "Nichterfüllung von Zusagen" seitens der Nato.

Die Nato hatte vor dem Beitritt der jeweiligen Osteuropäischen Staaten zugesagt, keine wesentlichen Nato-Truppen östlich der Oder zu stationieren. Diese Zusage hat die Nato eingehalten. Bis auf ein paar Berater und ein Konferenzzentrum gab es keine Nato-Truppen in diesen Ländern.

Selbst jetzt noch hält sich die Nato daran. 6 Aufklärungsflugzeuge und ein Schiff, sowie 600 Mann, die nun in Polen stationiert sind stellen keine "wesentlichen Truppen" dar, sondern dienen lediglich der Beruhigung, bezw. der Aufklärung, da die baltischen Staaten weder über eine Luftwaffe noch über eine Marine verfügen. Das stellt in keiner Weise eine Bedrohung dar. Das als "Bedrohung" hinzustellen ist nun wirklich lächerlich.

Info Reparationszahlungen! @hkl001 14:08

Deutschland hat keine Reparationszahlungen im Moment zu leisten!!!

Die westlichen Alliierten verzichteten auf Reparationszahlungen, verlangten aber im "Londoner Schuldenabkommen" die Begleichung aller Auslandsschulden der BRD. Im Jahre 1988 wurden die letzten Auslandsschulden aus dem Vorkriegszeitraum beglichen. Insgesamt handelte es sich um 13,7 Mrd. DM.

Die Reparationszahlungen der DDR wurden 1953 offiziell eingestellt, damit hatte die DDR genau 8 Jahre Reparationen an die UdSSR geleistet. Mir ist absolut schleierhaft wie sie auf 60 Jahre kommen!? Materiell waren die Reparationen hoch, gemessen an den Verlusten in der UdSSR gering!

Russland ist eines der reichsten Länder der Welt! Es hat eine Staatsverschuldung von 12% des BIP und einen riesigen Staatsfond der Unternehmensbeteiligungen auf der ganzen Welt aufkauft, ähnlich denen des chinesischen oder norwegischen Staatsfonds.

Bitte bleiben Sie bei den Tatsachen!!! Ich hoffe ich konnte ein wenig Substanz in die Diskussion bringen.

@von pokerface1 14:28

"Auf dem privaten Kapitalmarkt wäre es Kamikaze Hoch drei, diesem Pleite- und Schnorrer-Staat Kredit zu gewähren. Aber die EU ist da ja anderer Meinung".

Der EU geht es ja nur darum zugunsten ihrer Klientel bestehend aus Hochfinanz, und Großkapital, die Ukraine auszuschlachten, und dem EU Markt billige Arbeitssklaven zuzuführen.
Schließlich brauchen diese Profiteure die Zeche für dieses marode Land nicht zu bezahlen, das übernehmen die EU-Bürger, allen voran die Deutschen.
Warum auch nicht, es juckt ja niemanden!

Am 16. Juni 2014 um 14:37 von WilliG

Nicht begriffen. Wer Bodenschätze hat, hat mittelfristig die besseren Karten. Das ist Marktwirtschaft im Jahrhundert der zu Ende gehenden Rohstoffe.

@nopassaran: Verursacher des Ukraine-Konfliktes

Da Sie Russlands Rolle in dem Ukraine-Konflikt weltanschaulich und unsachlich darstellen, tragen Sie leider zu keinerlei Erkenntnisgewinn und auch nicht zu einer konstruktiven Diskussion im Forum bei. Und was die Volksverhetzung angeht, bietet Russland seit der Krim-Annexion täglichen Anschauungsunterricht. Es wäre besser, wenn Sie sich auch mal zum jeweiligen Thema sachlich äußern würden, sofern Sie dazu überhaupt in der Lage sind.

@14:34 von Hugomauser

Was die Krim-Abstimmung angeht: Eine Lüge gewinnt durch ständige Wiederholung nicht an Wahrheitsgehalt.
Bei einer ähnlichen Volksabstimmung auf den Falklands gab es übrigens 3 (nicht 3%) Gegenstimmen. Aus ihrer Sicht daher ziemlich unglaubwürdig.

@SkyKnight: Über die Schuldentilgung wurde heute nicht gesproche

Sie Irren. Der Kompromissvorschlag des EU-Kommissars beinhaltete sowohl die Winter- und Sommerpreise als auch die Zahlung der offenen Rechnungen, deren Höhe eine neue Preisvereinbarung voraussetzen. Das ist aber nach Anrufung des Schiedsgerichtes in Stockolm überholt.

Budapester Memorandum @Helmut Baltrusch

Es kommt nicht darauf an, ob die Bevölkerung zum Zeitpunkt der Krim-Schenkung befragt wurde. Russland hat mit der Unterzeichnung des Budapester Memorandums 1994 der Ukraine territoriale Integrität zugesagt und damit die Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine bestätigt. Insofern und aus verfassungsrechtlichen Gründen ist der Autonomie- und Abspaltungsbeschluss des Parlaments irrelevant.

Der Wille zur Sezession ging vom Volk der Krim aus, mehrheitlich ethnische Russen.

Russland ist niemals in die Ukraine einmarschiert und hat Gebiete annektiert, es war schon mit Soldaten auf der Krim, dass wäre eine Verletzung des Memorandums gewesen. Für Bürgerkriege und Sezessionen von autonomen Gebieten gibt es weltweit keine einheitliche Regelung, schon gar nicht im Budapester Memorandum.

Stellen Sie sich mal bitte das Kriegsszenario in der Ostukraine auf der Krim vor, dann wäre Russland aktiv dabei und es gäbe zehntausende von Toten bis jetzt!

@MullahDadullah

"Ein Muster an Demokratie finden Sie nicht?"

Sie empfinden es also als "Muster von Demokratie", wenn mit massiver militärischer Bedrohung und Einschüchterung gearbeitet wird, wenn sämtliche ukrainischen Zeitungen konfiziert und dichtgemacht werden, wenn die ukrainischen Sender abgeschaltet werden und statt dessen Hetzpropaganda aus Russland gesendet wird, um dann Hals-über Kopf "abstimmen" zu lassen?

Eine Abstimmung, bei der man keine "Wahl" hatte, weil die Putschisten, die zuvor mit Waffengewalt die gewählten Volksvertreter abgesetzt haben, bereits gesagt haben, ihre erste Amtshandlung sei der Beitritt zu Russland?

Die hatten die Wahl zwischen "Anschluss an Russland" oder "Anschluss an Russland". Wo ist da die "Wahl"?

Ein Ergebnis von jenseits der 95% halte ich darüberhinaus auch nicht für sehr glaubwürdig.

Wenn so bei Ihnen "ein Muster an Demokratie" aussieht, dann möchte ich lieber nicht wissen, ab wann Sie von einer Diktatur sprechen.

@12:27 cowboy8

Als "gestandener" Kaufmann (mittelstd. Import / Handel) möchte ich hier dem User @Didi prinzipiell zustimmen. Einzige Einschränlung: Falls GAZPROM die ehemals der Regierung Janukawitsch gewährten Rabattpreise NICHT analog zum Regimechange in Kiew umgehend rechtwirksam gekündigt hat sondern damit faktisch weiterbestehen ließ , kann die heutige Regierung daraus jetzt einen Rechtsvorteil ziehen und den "alten" Preis einfordern, zumindest bis zum Zeitpunkt der begründeten und rechtsgültigen Vertragskündigung durch GAZPROM. Wann die war, oder erst jetzt eilig nachträglich erfolgte, ist dann von GAZPROM zu verantworten.

Weil wir (unbeteiligte User) solche Einzelheiten nicht kennen, sollten wir uns zurückhalten mit Bewertungen.

Sicher dürfte nur zwei Dinge sein:

Erstens - Die Urkraine hat ab sofort einen höheren Gaspreis zu zahlen, und zwar per Vorkasse ((Bürgschaft der EU..?));

Zweitens - eine "Verrechnung" mit der "Causa Krim" ist politisch unsinnig, weil nicht durchsetzbar.

@ausgeglichen um 09:11

Danke für den Hinweis auf den "Sommerrabat"! haben Sie dazu eine Quelle? Ich hatte in einem Delagationentwurf der Kommission nämlich von einem Sommerpreis in Höhe des Ukrainischen Gebots gelesen, dieses lag m.W. bei 326 USD/tm3. 300 USD/tm3 wäre ja noch mal deutlich weniger und durch Speicherkapazitäten hätte die Ukraine damit im Jahresschnitt vermutlich die 326 USD/tm3 erreicht. Das erklärt natürlich auch die klare Ablehnung durch Gazprom.
Kiew hat jetzt die Wahl, entweder entwenden Sie das Transitgas und verärgern die EU, oder sie kommen zur Vernunft und machen ein realistisches Angebot (>380 USD /tm3), sonst wird Russland keinerlei Ratenzahlungen mehr zustimmen.
Meine Vermutung/Befürchtung: Kiew geht den dritten Weg, sprengt eine Pipline und beschuldigt die Separatisten. Dann haben EU und Rus ein echtes Problem und von Washington gibts weiter Rückendeckung für Poroschenko/Jazenjuk und Co.

NATO @Helmut Baltrusch

Unabhängig davon, dass NATO und EU zwei völlig unterschiedliche Organisationen sind, gibt es keine Verletzung von Vereinbarungen oder Zusagen, auch nicht zum sog. Raketenschirm. Durch die Mitarbeit Russlands im NATO-Rat weiß die RF, dass sie vor der Verteidigungsorganisation keine Angst zu haben braucht und auch nicht hat. Allenfalls kann durch den Raketenschirm Russlands Interkontinentalraketen ausgeschaltet werden.

Der Raketenschirm der NATO hat als einzigen Zweck die Ausschaltung des Bedrohungspotentials durch russische Interkontinentalraketen, mit Nuklearwaffen bestückt. Die USA haben einseitig den ABM Vertrag, der noch mit der UdSSR geschlossen wurde, im Jahr 2001 aufgekündigt. Die Radarstationen und Raketenbasen für die Abwehr sind in Polen und Rumänien, obwohl sich die Abwehr angeblich gegen den Iran richtet.

Der Abwehrschirm ist ein einseitiger aggressiver Akt gegen Russland! Der NATO-Russland Rat kann, wie die G8, innerhalb von Stunden aufgekündigt werden!

@adler3103: Wer wird die Preisdifferenz ausgleichen?

Niemand, denn es gibt keine Preisdifferenz. Die Ukraine bekommt die Gaslieferungen aus den EU-Ländern zum Preis von 380,- USD und bezahlt den auch in voller Höhe. Für die Lieferländer ist das ein Kostenausgleich im Verhältnis zu dem an Russland gezahlten Preis.

@ 14:34 von Hugomauser

Die Staatsbetriebe waren Eigentum der Republik Krim.

Die Wahl war natürlich frei. Die Regierung der Krim war nicht geputscht, sondern durch das Parlament der Krim gewählt. Das unterscheidet das Parlament ja von Kiew (hier wurde massiv Gewalt gegen Parlamentarier eingesetzt). Kein Bewohner der Krim wurde gezwungen, sein Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen. Das Referendum lief, entgegen zur Präsidentenwahl, ohne Unterdrückung der Bevölkerung ab. Die Bevölkerung demonstrierte aller Orten Zustimmung.
Die Abstimmung lautete außerdem, ob die Krim ein souveräner Staat bleibt oder sich Russland anschließt.

Übrigens wurde Fr. Merkel mit über 90% als CDU-Vorsitzende gewählt. Man nennt sowas heute alternativlos.

@14:27 cowboy8

Sie schreiben:
"Dass man nun einen drastischen Preisanstieg durchsetzen will, der sich in direkter Folge aus der Annexion der Krim ergibt, ist perfide Kreml-Logik vom Allerfeinsten."

Gazprom fordert nunmehr einen marktüblichen Preis von 385$/1000m3, der teilweise noch unter den Marktpreisen liegt, die andere bezahlen müssen. Mag sein, dass dieser sich deutlich vom früheren 'Freundschaftspreis' unterscheidet, aber Kiew hat Moskau die Freundschaft aufgekündigt und nicht umgekehrt.

Und dieser Marktpreis hat entgegen ihrer Aussage auch nichts mit der 'Annexion' der Krim zu tun, kann mithin keine „perfide Kreml-Logik vom Allerfeinsten sein“, denn Moskau hat für seine Schwarzmeerflotte auf der Krim immer bezahlt und dies nicht mit dem Gaspreis verrechnet.

Zur Gas-Schulden-Problematik der Ukraine möchte ich dann abschließend noch auf die ausführliche Darstellung u. Recherche von @14:28 von pokerface1 verweisen, die deutlich macht, dass die Ukraine ein diesbezüglicher Dauerschuldner ist…!

Am 16. Juni 2014 um 15:14 von Hugomauser

"Die hatten die Wahl zwischen "Anschluss an Russland" oder "Anschluss an Russland". Wo ist da die "Wahl"?"
Manchmal macht es Sinn, sich die Wahlzettel und die Alternativen noch mal anzuschauen. Kann ich nur empfehlen, vieleicht sparen Sie sich dann ihre Entrüstung.

Eine normale wirtschaftliche Begebenheit

Wie soll die Ukraine die Schulden begleichen
wenn man insolvent ist?. Hilfe kommt und
müßte von den Übeltätern kommen, die das
Land verantwortungslos und bei Nichtbeach-
tung möglichen negativen Folgen gestürzt
haben. Das Rußland die Ukraine "genügend"
geschädigt haben möchte ich als Frage in den
Raum stellen. Wie Rußland zu Ukraine steht,
ist ein andere Schuh als wie steht Rußland
zu EU und Nato. Das letztere kann sich Jeder
selbst beantworten.

Am 16. Juni 2014 um 15:14 von Hugomauser @MullahDadullah

Fragen Sie davon die Krim-Einwohner! Unsere Firma hat Niederlassungen in der Ukraine, auf der Krim bin ich zum letzten Mal vor 4 Jahren gewesen. Schon damals sagten mir Leute dort, daß Krim russisch ist und sie nicht zu tun mit der Ukraine haben wollen.

Hetzproppaganda @Hugomauser 15:14

Sie empfinden es also als "Muster von Demokratie", wenn mit massiver militärischer Bedrohung und Einschüchterung gearbeitet wird, wenn sämtliche ukrainischen Zeitungen konfiziert und dichtgemacht werden, wenn die ukrainischen Sender abgeschaltet werden und statt dessen Hetzpropaganda aus Russland gesendet wird, um dann Hals-über Kopf "abstimmen" zu lassen?

Die privaten ukrainischen Sender sind alle in der Hand von Oligarchen. Alle objektiven Redakteure, Chefredakteure etc. in den staatlichen Medien wurden durch die Swoboda und den Rechten Sektor unter Androhung und Einsatz von Gewalt auf Kurs gebracht.

In den russischen Medien wird einseitig von der Rebellenseite berichtet, man ergreift klar Partei, doch man ist weit weit weg von Hetze, wie Sie es schreiben. Hetze, zB. von "Untermenschen", habe ich bislang nur durch ukrainische Medien vernommen.

Man darf auch nicht außer acht lassen von wem das "Ukraine Crisis Media Center" finanziert wird, nämlich George Soros!

Am 16. Juni 2014 um 14:56 von Helmut Baltrusch

Sie negieren das Krim-Referendum der dortigen Bevölkerung und auch, das es mehr als einen Präzedenzfall gibt, aber der Bekannteste ist der Kosovo.

http://tinyurl.com/m8vms8r
Ausführungen zum Rechtsgutachen

Eine von vielen Pressestimmen damals:

http://tinyurl.com/kj76hkp

Das Völkerrrecht ist unteilbar Herr Baltrusch. Mit diesem Urteil wurde das Selbstbestimmungsrecht über die territoriale Integrität eindeutig völkerrechtlich definiert.

Das gewisse Staaten gerne ein nach Kaffeesatz auslegbares Völkerrecht haben wollen, und gewisse Medien und Foristen sich dem anschließen... das nennt man Propaganda. Völkerrecht je nach dem, ob es mein Freund oder Feind ist... das hat schon zu Kriegen geführt und das lohnt sich auch bei dem Einsatz der Ukraine nicht, auch wenn ich inzwischen aus italienischen Quellen gelernt habe, was die Krim so interessant macht. Die Zentrale des Raketen-Frühwarn-Systems der Russischen Föderation, die sich auf der Krim befindet.

@ Hugomauser

"Die Nato hatte vor dem Beitritt der jeweiligen Osteuropäischen Staaten zugesagt, keine wesentlichen Nato-Truppen östlich der Oder zu stationieren. Diese Zusage hat die Nato eingehalten. Bis auf ein paar Berater und ein Konferenzzentrum gab es keine Nato-Truppen in diesen Ländern."

Der Trick ist: Durch den Eintritt Polens in die NATO ist die polnische Armee offiziell NATO-Armee und damit stehen also NATO-Truppen unmittelbar an der Grenze zu Russland. Wie gesagt: Ein hübscher Trick...

"Selbst jetzt noch hält sich die Nato daran. 6 Aufklärungsflugzeuge und ein Schiff, sowie 600 Mann, die nun in Polen stationiert sind stellen keine "wesentlichen Truppen" dar..."

Bitte, warten: Polens Armee umfasst derzeit ca. 120000 Soldaten...also für mich sind das durchaus "wesentliche Truppen"...

Rechtswidrige Krim-Annexion

Es ist vollkommen unklar ob diese Annexion völkerrechtswidrig war ! Und wenn sie es war muss man feststellen das die USA und auch BRD ebenfalls das Völkerrecht brechen wenn es Ihnen gefällt ( Irak-Krieg, Afganistan und Kosovo ).

Man sollte auch nicht vergessen das auf der KRIM 65 % ethnische Russen leben.
Für Vielvölker-Staaten wie den USA und der BRD ist das schwer zu verstehen aber die Russen wollen in einen Staat leben und das finde Ich legitim.

@Hugomauser 15:14

"Eine Abstimmung, bei der man keine "Wahl" hatte, weil die Putschisten, die zuvor mit Waffengewalt die gewählten Volksvertreter abgesetzt haben, bereits gesagt haben, ihre erste Amtshandlung sei der Beitritt zu Russland"?

Sie verwechseln da einiges, "die Putschisten" sitzen in Kiew nicht auf der Krim.
Nun die Menschen auf der Krim sind glücklich, also gönnen wir Ihnen mal das Glück nicht wahr?
Ihre Lobeshymnen an die demokratischen Zustände der Westukraine, und deren Wohltaten relativieren sich bereits nach kurzem hinsehen.
Ich verstehe nicht ganz, wessen Appetit sie im Anbetracht dieser blutigen Metzgerbude anzuregen trachten.
Ihre geschmacklosen Kommentare finde ich ehrlich gesagt zum kotzen!

@ 15:06 von Helmut Baltrusch

"Da Sie Russlands Rolle in dem Ukraine-Konflikt weltanschaulich und unsachlich darstellen, tragen Sie leider zu keinerlei Erkenntnisgewinn und auch nicht zu einer konstruktiven Diskussion im Forum bei."

Wer entscheidet werter Helmut Baltrusch ob und in welchem Umfang ich die Rolle Russlands oder sonst welches Landes im Ukraine Konfilkt "weltanschailich und unsachlich" darstelle? Sie?
Sie entscheiden also, ob der oder andere Forumteilnehmer zu einer "konstruktiven Diskussion in Forum beiträgt?"
Sehen Sie sich so zusagen in der Rolle eines Kommentaren schreibenden Moderators, welcher über die Sachlichkeit der Forumteilnehmer beurteilt?

"Es wäre besser, wenn Sie sich auch mal zum jeweiligen Thema sachlich äußern würden.."

habe mich bereits genug, anstatt demagogische Koments 20 mal am Tag zu posten. Was besser wäre entscheiden hier nicht Sie.

Wahl @Hugomauser 15:14

Die hatten die Wahl zwischen "Anschluss an Russland" oder "Anschluss an Russland". Wo ist da die "Wahl"?

Folgende Punkte standen bei dem Referendum auf der Krim am 16. März zur Disposition:

"1. Sind Sie für eine Wiedervereinigung der Krim mit Russland mit den Rechten eines Subjekts der Russischen Föderation?"

"2. Sind Sie für eine Wiederherstellung der Gültigkeit der Verfassung der Republik Krim von 1992 und für einen Status der Krim als Teil der Ukraine?"

Das ist der WORTLAUT!

Hier die wiki zu dem Referendum!
http://tinyurl.com/pjpfqw4

@Azichan: Budapester Memorandum, Krim-Annexion

Auch wenn man sich auf Ihre Definition einer Sezession einließe, wäre der gesamte Vorgang des Krim-Anschlusses an Russland völker- und staatsrechtswidrig. Der Volkswille war gar nicht berechtigt zur Sezession und das gewählte scheindemokratische Instrumentarium ebenso.
Russland ist nach dem Ausrücken aus der Marinebasis auf das Gebiet der Krim sehr wohl in die Ukraine einmarschiert und hat die ukrainischen Soldaten und die Bevölkerung bei der Abstimmung in Schach gehalten.
Im Budapester Memo von 19945 garantiert Russland der Ukraine die Unverletzlichkeit seines Territoriums und der Grenzen. Von daher hätte Russland die Krim gar nicht aufnehmen dürfen. Auch diese Völkerrechtsverletzung annuliert den Anschluss an die RF.

@15:24 von pwg51

15:14 von Hugomauser:
"Die hatten die Wahl zwischen "Anschluss an Russland" oder "Anschluss an Russland". Wo ist da die "Wahl"?"
Manchmal macht es Sinn, sich die Wahlzettel und die Alternativen noch mal anzuschauen. Kann ich nur empfehlen, vieleicht sparen Sie sich dann ihre Entrüstung.

Man hatte die Wahl, für den Anschluss an Rußland zu stimmen oder für die Rückkehr zur Verfassung von 1994. Dass alles so bleibt wie es ist, war nicht wählbar.

Die Verfassung von 1994 ermächtigte das Parlament, selbständig und ohne weitere Nachfrage zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt den Anschluss an Rußland zu beschließen. Das Parlament wiederum hatte aber schon 2 Wochen VOR dem Referendum erklärt, dass man sich ab sofort als Russisch betrachte und die Ukrainischen Soldaten zu Besatzern erklärt.

Fazit: Man hatte die Wahl, a) für den Anschluß an Rußland zu stimmen oder b) dem Parlament den Freifahrtschein dafür auszustellen.

ich würde den Westen mal klar

ich würde den Westen mal klar machen, daß Sanktionen bedeuten, der Gashahn ist jetzt zu
und der Ukraine, weil nicht gezahlt wird ist der Gashahn jetzt zu
dann mal ganz entspannt 4-6 Wochen zurücklehnen
wenn die überhebliche Bande dann angekrochen kommt, kann der Meistbiedende die Restfördermenge, welche noch nicht nach Asien verkauft wird, gegen Vorkasse einkaufen

Energiepreis

Wie wäre es, wir würden mit den Ölstaaten um die Preise verhandeln und die Zahlungen aussetzen, bis uns der Preis passt?

Gelernt - ist gelernt...!

Offen gesagt - ich freue mir ein zweites Loch irgendwohin - angesichts der verzweifelten Versuche einiger (nicht wirklicher) Ukraine-Freunde, der GAZPROM bzw. Russland die Schuld am derzeitigen Streit um den Gaspreis zuzuschieben.

Daß ich mir dabei selbst ins Knie schieße (als Steuerzahler, der regierungsseitig als deutsches EU-Mitglied auch kräftig bluten wird für das Abenteuer Ukraine..), nehme ich dabei notgedrungen - aber lachend - hin. Denn: Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Ich besitze Aktien von GAZPROM bzw. Tochterunternehmen und werde ganz sicher gute Zuwächse realisieren. Weil lt. internationelem Vertragsrecht ganz klar ist, daß GAZPROM nicht verlieren kann - ganz egal, welchen Unsinn die Neo's in Kiew politisch beschließen.

Jeder mit mehr als nur einer Gehirnzelle sollte deshalb Ruhe bewahren. Wenn demnächst in der Ukraine die Industrie- u. Privatöfen kalt bleiben, wird das Kiewer Parlament um "Befeuerung" betteln...

Nebenbei: Putin hat die Lektion gelernt... Capeau!

Am 16. Juni 2014 um 15:31 von Orka12348

Ganz ruhig. Es ist klar und eindeutig nicht völkerrechtswidrig.

Hab´s in meinem Beitrag von
Am 16. Juni 2014 um 15:31 von pokerface1
hoffe ich vernünftig und ohne Polemik erklärt. Herr Baltrusch und seine Fans haben Unrecht.

Das Urteil ist eindeutig und nicht nur auf den Kosovo gemünzt... sondern es ist eine Grundsatz-Entscheidung. Völkerrecht ist unteilbar.

Es war keine Annexion. Denn die Bevölkerung der Krim hat sich zuerst für unabhängig erklärt per Referendum und erst dann wurde der Beitritt an Russland vollzogen. Exakt nach Völkerrecht.

@Walter Meingott

* Es ist daher sehr fraglich, ob die Deutschen bereit sind für die Parteiengecken im Winter zu frieren, wenn das Gas abgestellt wird.*

Na da waehre ich mir in der heutigen Schmierscheibenverdummunsgesellschaft nicht mehr so sicher. Warme Decke und schnelles Wlan und die merken gar nix.

@Azichan

"2. Sind Sie für eine Wiederherstellung der Gültigkeit der Verfassung der Republik Krim von 1992 und für einen Status der Krim als Teil der Ukraine?"

Zu beachten sei dann das die Krim sich nur dann von der Ukraine lösen könnte wenn das Krim-Parlament zustimmt und das ukrainische Parlament.
Damit ist eindeutig gesagt das es 2 verschiedene Möglichkeiten gab.

Als nächstes wird dann eh wieder das Wahlergebnis bezweifelt und das wohl auch zu recht.
Aber wenn selbst der Menschenrechtsrat in Moskau sagt es stimmten wohl 50-60% dafür (Antwort 1), dann spiegelt dies in etwa die ethnische Aufteilung der Bevölkerung wieder und da mehr als 25% sich an diesem Volksentscheid beteiligt haben ist dieser auch rechtskräftig.

Es gibt Länder da wurde garnicht über die Unabhängigkeit abgestimmt und diese werden sogar anerkannt, bestes Beispiel Kosovo.

Zweigleisig

Finden Sie nicht auch alle, dass Russland nach der Annexion das Recht auf das Recht der Bezahlung verloren hat? Auf der einen Seite ein Land, dass einfach fremdes Gebiet eingliedert und auf der anderen Seite ein Land, dass vehement auf das Recht der Bezahlung pocht.

Wie finden Sie diese - sagen wir - Schizophrenie? Ich freue mich auf Antworten!

Das Völkerrecht

6. Juni 2014 um 15:35 von Helmut Baltrusch

Lieber Herr Baltrusch das Völkerrecht ist absolet , da der Westen das Völkerrecht mehrfach gebrochen hat.
Und die Ukraine hatte keine gewählte Regierung sondern eine hingeputschte . Vermutlich von den USA.

Und zum Schluss ist da noch das selbstbestimmungsrecht der Völker.
Fahren sie mal nach Russland dann werden sie sehr schnell verstehen das da vernünftige Menschen leben.

Und ausserdem hat das nur bedingt mit den Preis des Gasses was zu tun.

@ 15:35 von Helmut Baltrusch

"Im Budapester Memo von 19945 garantiert Russland der Ukraine die Unverletzlichkeit seines Territoriums und der Grenzen"

wirtschaftliche Druck der EUSA gegenüber einem souveränen Staat, was Ukraine bis zum Putsch noch darstellte, war auch ein klarer Verstoß gegen Budapester Memorandum. Das vergessen Sie immer wieder zu erwähnen, obwohl Sie mir die Unsachlichkeit vorwerfen.

"Russland ist nach dem Ausrücken aus der Marinebasis auf das Gebiet der Krim sehr wohl in die Ukraine einmarschiert und hat die ukrainischen Soldaten und die Bevölkerung bei der Abstimmung in Schach gehalten."

Russische Einheiten haben die ukrainischen Soldaten im Schach gehalten, damit das Referendum gewaltfrei und sicher stattfinden kann. Niemand hat die Bevölkerung in Schach gehalten. Das werden wohl die Krimbewohner besser als Sie wissen, die den russischen Soldaten Blumen schenkten und sich für sichere Abstimmung bedankt haben.

Sonnenklar ist doch, die Ukraine

hat auf ihre allerbesten Freunde gehört,nämlich den Westen, und hat die Zahlungen einestellt. Kommt es nun vor ein internationales Handelsgericht,weiss doch nun ein jeder,zu wessen Gunsten da entschieden wird. Da werden sich unsere besten Freunde schon mal freuen können,uns
das Fracking Gas nun schon mal später verkaufen zu können.
Merkwürdige Dinge passieren da.CIA, BND geben sich in der Radda die Türklinken in die Hand. Der jetzige Präsident,nicht nur Schoko König und Waffenfabrik Besitzer,war schon vorher bei einer Audienz bei Frau Merkel zum Präsidenten ausersehen.Ebenso,wie es Jaku von Frau Nuland auersehen war. Gut zu Pass natürlich auch, der jetzige Präsident ausserdem noch Inhaber von einen TV Sender und Print Medien.
Da kann man doch so schön der RF vorwerfen, sie betreibt Staatspropaganda in Sachen Ukraine. Was Herr Poroschenko da mit seinen von ihm gesteuerten Medien da so alles anstellt,wird hierzulande leider unter den Teppich gekehrt. Gewöhnt ist man inzwischen daran.

@henry.berlin: Putin und die Gas-Rücklieferungen

Nun, die Gaslieferungen via Polen und die Slowakei an die Ukraine laufen bereits seit einigen Wochen. Sollte Russland diese Gasmengen bei den Lieferungen an die EU-Länder reduzieren, ist das ein weiterer Grund, sich von russischen Energielieferungen so schnell wie möglich unabhängig zu machen.

Die Gaslieferungen von Russland an China in fünf Jahren haben in der Endausbaustufe gerade einmal das Volumen der heutigen Lieferungen an die EU-Länder und die Ukraine. Mittels geringerer Netto-Preise von etwa 250,- USD/1000 m³ aufgrund der einzurechnenden hohen Investitionen Russlands ist das China-Geschäft unter dem Strich für Russland nachteilig gegenüber dem europäischen. Russland wird eine Abhängigkeit von China noch teuer bezahlen müssen.

@15:23 von Didi

Mag sein, dass dieser sich deutlich vom früheren 'Freundschaftspreis' unterscheidet, aber Kiew hat Moskau die Freundschaft aufgekündigt und nicht umgekehrt.

Nach der Annexion der Krim ist das auch kein Wunder. Es geht aber nicht um "Freunschaftspreise", die jetzt nicht mehr gelten, weil man kein Freund mehr ist. Die alten Preise gelten nach wie vor. Es geht um die Streichung von Rabatten, die für ganz bestimmte Gegenleistungen vereinbart waren. Ich fürchte, das sind Sie einfach nicht richtig informiert.

@DJ-D

"Auf der einen Seite ein Land, dass einfach fremdes Gebiet eingliedert und auf der anderen Seite ein Land, dass vehement auf das Recht der Bezahlung pocht."

Meinen sie die USA oder Israel?

In Bezug auf diese Länder von westlicher Schizophrenie zu sprechen, ist vollkommen korrekt. Mehr Schmutz an den Fingern hat niemand auf der Welt.

Gerne

"Lt. dem Selbstbestimmungsrecht der Völker kann sich eine Region für unabhängig erklären. Was dann diese Region macht, ist ihr Bier."

Also: Alle stationierten Russen verschwinden für ein paar Wochen von der Krim; dann wird eine neue Abstimmung (Referendum) mit
- allen Varianten zur Auswahl
- Wählerlisten gegen Wahlbetrug
- internationaler, auch russischer aber nichtmilitärischer (!) Beobachtung
abgehalten und dann dürfen sie wiederkommen. Inwiefern sie dann bleiben dürfen, können die Krim-Bewohner im Referendum gleich mitentscheiden.
Wieso versuchen NATO und/oder Russland über die Krim zu entscheiden? Das geht die Bewohner selbst etwas an und sonst in erster Linie niemanden.
Also lasst sie FREI entscheiden und dann sieht man, ob und wieviel Russland im Falle einer Mehrheit für sich selbst dann bezahlt bzw. verrechnet für das Terretorium der Krim inklusive die im Hoheitsgebiet (inkl. Gewässer) verbleibenden Rohstoffvorkommen; ggf. zuzüglich der Wasser oder/und Stromversorgung.

@nopassaran: "Russland dreht den "Saft" einfach so nicht ab."

Russland liefert nicht gegen Vorkasse, wie heute Morgen berichtet wurde; es hat am Mittag seine Gas-Lieferungen zur UA völlig gestoppt, solange die Ukraine die Gasschulden nicht voll bezahlt hat.

Am 16. Juni 2014 um 15:57 von Helmut Baltrusch

Die Rechnung geht nicht auf Herr Baltrusch.
Warum?
Denn die vertraglich festgelegten Regelungen stellen lediglich einen Einstieg in den Gasmarkt in Asien dar, wo Flüssiggas nach meinen Quellen zur Zeit mit rund 600 Dollar gehandelt wird.

Die bis jetzt garantierte Abnahme-Menge und die Zahl der Pipelines wird sich deutlich erhöhen, denn der Energiehunger von China wird steigen, während er in Europa gerade stagniert. Auf hohem Niveau freilich, das lässt nicht leugnen. Aber gehen sie mal 10 Jahre weiter. Ich denke, da werden andere Zahlen herauskommen als jene, die uns heute bekannt sind. Aber das "genau spezifizieren" zu wollen wäre wohl Kaffeesatz-Leserei...

Ein weiterer Punkt, den Sie sicher negativ betrachten ist, das dieses Geschäft direkt und nicht in Dollar abgewickelt wird. Dieser Punkt ist auch nicht zu unterschätzen. Er trägt jedenfalls nicht zur Stabilisierung des US Dollar bei.

Am 16. Juni 2014 um 16:06 von Helmut Baltrusch

Bitte verifizieren sie das.

und doch immer wieder "Krim"

Das ist und bleibt der Knackpunkt der Diskussionen: was man vom Übergang der Krim von der Ukraine an Russland hält.

Auch wenn wir davon ausgehen, dass die Mehrheit der Krim-Bewohner wirklich zu Russland gehören wollen, war der Vorgang dennoch völkerrechtswidrig.

Denn zum einen hatte Russland 1994 die Grenzen der Ukraine garantiert. Ohne eine vorherige internationale Konferenz durfte Russland die Krim daher nicht in die eigene Föderation aufnehmen. Das ist unbestreitbar.

Und zum anderen haben nicht nur die Krim-Bewohner Rechte, sondern auch die Bewohner der restlichen Ukraine. Sie haben das Recht, dass die Abspaltung der Krim geordnet verläuft. Beispiel Schottland: da dauert der Prozess, der im September abgeschlossen wird, fünf Jahre! So hatten alle Seiten Zeit, ihre Meinung zu sagen und Werbung für oder gegen den Austritt zu machen.
Nichts davon war bzgl. der Krim gegeben.

An diesen Fakten kommt man nicht vorbei.

WIR zahlen: EU > UKR. > GAZPROM...

Werte User @Hugomauser und @Helmut Baltrusch ... nichts gegen Ihre oft relevanten Beiträge ... aber im vorliegenden Fall des Gasspreisstreits zwischen der Ukraine und GAZPROM (Russland) sollten Sie sich doch endlich geschlagen geben...!

Unter seriösen Kaufleuten gibt es keine auch nur annähernd seriöse Verhandlungsposition der Regierung in Kiew gegenüber den nach internationalem Vertragsrecht berechtigten Zahlungsforderungen des Lieferanten (GAZPROM) und des Empfängers (UKRAINE).

Deshalb muß (i.d. Rechtsnachfolge die aktuelle Regierung der Ukraine) die bestehenden Verträge und Zahlungsverpflichtungen einhalten. Offen ist dabei nur, inwiefern die "alten" Rabatte zugunsten der Janukowitsch-Regierung noch weiter galten und wie lange (wann wurde seitens GAZPROM gekündigt).

Ein auch künftiger - oder gart politischer - "Rabattanspruch" ist daraus aber keinesfalls abzuleitet.

GAZPROM als Lieferant fordert nun den Vollpreis plus Rückstand (völlig okay) aber - wer kann zahlen... die EU...?

14:41Helmut Baltrusch - Dank RU,keine militär. Gewalt auf Krim

"Der angebrachte Vergleich mit dem Selbstbestimmungsrecht der Kossovaren ist schon deshalb unzutreffend, weil der Bevölkerung der Krim nicht mehrmals Gewalt von der Zentralregierung angetan wurde."
-
Wirklich?
Was mag den Menschen, besonders in der Ostukraine, noch bevorstehen!
-
Wie sagt der Zahnarzt?
"Vorbeugen ist besser als..."

@15:15 von Zwicke

Falls GAZPROM die ehemals der Regierung Janukawitsch gewährten Rabattpreise NICHT analog zum Regimechange in Kiew umgehend rechtwirksam gekündigt hat ...

Der höhere Endpreis setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, deren Einzelheiten ich auch nicht genau kenne. Es ist aber jedenfalls nicht so, dass GAZPROM Rabatte gekündigt, sondern rückwirkend gestrichen hat. Begründet wurde dies mit Entfall der Rechtsgrundlage (Krim nicht mehr Staatsgebiet der Ukraine).

Zum Zweiten geht es um Rabatte, die von der Einhaltung bestimmter Zahlungsziele abhingen. Die wurden natürlich nicht eingehalten, weil man mit den gestellten Rechnungen nicht einverstanden war.

Zum Dritten hat Rußland die Exportsteuer auf Gas verändert, was mit GAZPROM erstmal nichts zu tun hat.

@ 16:06 von Helmut Baltrusch

von @nopassaran: "Russland dreht den "Saft" einfach so nicht ab."

von @Helmut Baltrusch:

"Russland liefert nicht gegen Vorkasse, wie heute Morgen berichtet wurde; es hat am Mittag seine Gas-Lieferungen zur UA völlig gestoppt, solange die Ukraine die Gasschulden nicht voll bezahlt hat."

was ist dabei an meiner Aussage falsch gewesen? Selbstverständlich wenn Geld überwiesen wird, wird auch geliefert. Die Rechnung für Juni ist nicht beglichen. Kein Geld, also auch kein Gas für Ukraine.

Zu Vorkasse: xxhttp://de.wikipedia.org/wiki/Vorkasse
xxhttp://de.ria.ru/business/20140616/268759819.html

um 15:21 von Helmut Baltrusch

Wer wird die Preisdifferenz ausgleichen?

"Niemand, denn es gibt keine Preisdifferenz. Die Ukraine bekommt die Gaslieferungen aus den EU-Ländern zum Preis von 380,- USD und bezahlt den auch in voller Höhe. Für die Lieferländer ist das ein Kostenausgleich im Verhältnis zu dem an Russland gezahlten Preis."
Zitatende
-------------------------------------------------------

Ich bitte um Nachhilfe:
Einen Gaspreis von ca. 380$ hat Deutschland. (Errechnet aus dem Grenzübergangspreis der BAFA) Kein EU Land hat einen günstigeren Bezugspreis. Der Preis der UA-Anrainerstaaten liegt zwischen 406 und 451$.
Für 380$ könnte demnach nur D liefern. Die UA-Anrainer müssten im Mittel fast 50 $ zubuttern.
Mangels eigener Kapazitäten muss Ersatz beschafft werden. Gazprom würde sicher Sonderkonditionen bieten, wie das die USA seit über 50 Jahren in Cuba auch machen.

Wie sieht Ihre Rechnung aus?

@henry.berlin: Verhalten der "Kriegs"-Parteien im Osten

Mit einseitiger Betrachtungsweise verkennen Sie -offenbar bewusst- die Tat- und Ursachen in der gewaltsamen Auseinandersetzung in der Ostukraine. Grundsätzlich ist jedes Opfer zu beklagen, unabhängig davon, ob es sich um militärische oder zivile handelt. Die größte Opferanzahl brachte bisher der verbrecherische Flugzeugabschuss.

Während die prorussischen Separatisten von Anfang an ihre Ziele der Besetzungen und illegitimen Machtausübung in den Regionen Donezk und Lugansk mit schwer bewaffnet und rücksichtsloser Gewalt verfolgten, reagieren die Regierungstruppen darauf relativ rücksichtsvoll zur Schonung der Zivilbevölkerung. Die Opferzahlen belegen dies - jeder Toter einer zu viel.
Ob und wenn ja, es noch keinen Fluchtkorridor gibt, lässt sich von hier angesichts der mageren Berichtserstattung aus dem Kampfgebiet nicht beurteilen. Mit Unterstellungen unlauterer Motive auf der Regierungsseite kommen wir der Wahrheit nicht näher. Unabhängige Untersuchungen von Den Haag klären auf.

Am 16. Juni 2014 um 11:09 von cowboy8 @09:20 von selbstverteidig

da fragt man sich doch direkt
Wo die 5 Milliarden von Frau Nuland geblieben sind!

Fragt man sich das? Ich würde sagen, man fragt sich eher, was Investitionen in den Demokratisierungsprozess zwischen 1991 und 2013 mit dem heutigen Gasstreit zu tun haben.

Das war eine rein Rhetorische Frage! Die 5000000000$ sind ja offenkundig in die Umstürze investiert worden.
Was aber sogleich die nächste Frage aufwirft, und zwar: Wo sind die 15 Milliarden vom IWF geblieben? Und wäre Die Grundsicherung nicht das erste wofür man Geld ausgeben sollte?

um 16:06 von Helmut Baltrusch

"Russland liefert nicht gegen Vorkasse, wie heute Morgen berichtet wurde; es hat am Mittag seine Gas-Lieferungen zur UA völlig gestoppt, solange die Ukraine die Gasschulden nicht voll bezahlt hat."

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Wo sehen Sie hier einen Widerspruch. Vorkasse heißt: Ich zahle am 1. Werktag des Monats ein zwölftel des durchschnittlichen Jahresbedarfs.
Bei Rückständen falle ich in die Grundversorgung, die ca. 40% teurer ist.
Rückstände von mehr als sechs Monaten hätten schon längst einen völligen Stop der Lieferung ausgelöst.

@nopassaran: Unsachliche und ideologische Darstellungen

Ihre Antwort von 15:33 Uhr auf meine Einlassungen von 15:06 bestätigt die Richtigkeit meiner Bewertung Ihrer einseitigen kremlhörigen Beiträge hier im Forum. Die ideologische und unsachliche Betrachtungsweise fällt offenbar nur Ihnen nicht auf.

@ HelmutBaltrusch

"Der angebrachte Vergleich mit dem Selbstbestimmungsrecht der Kossovaren ist schon deshalb unzutreffend, weil der Bevölkerung der Krim nicht mehrmals Gewalt von der Zentralregierung angetan wurde."

Ach, und woran lag das wohl? Viell. auch an den russ. Krim-Truppen, die ausgerückt sind, bevor es zu der von ihnen besagten Gewalt gegen die Bev. hätte kommen können? Man kann es drehen und wenden wie es will: RU kann kaum ein Vorwurf gemacht werden.

1. Die Krim-Bev. musste angesichts der Signale aus Kiew damit rechnen, dass die Putschisten einen milit. Einsatz zur Verhinderung des Referendums gestartet hätten.
2. In Anbetracht dieser Befürchtung sind die russ. Einheiten ausgerückt, um die ukr. Soldaten am Ausrücken zu hindern.
3. Das Referendum konnte ohne blutige Vorkommnisse & friedlich durchgeführt werden.

Frage: Was ist an der präventiven Maßnahme seitens RUs so falsch gewesen? Muss es immer erst Blut geben, bis wir checken, was wirklich Sache ist?

@15:47 von pokerface1

Es war keine Annexion. Denn die Bevölkerung der Krim hat sich zuerst für unabhängig erklärt per Referendum und erst dann wurde der Beitritt an Russland vollzogen. Exakt nach Völkerrecht.

-Zunächst wurde die Krim von unmarkiertem, vermummten russischen Militär besetzt und abgeriegelt.
-Freier Meinungsautausch wurde behindert (Abschaltung ukrainisch-sprachiger Sender).
-Plötzlich war jemand Regierungschef, dessen Partei bei den letzten Wahlen stolze 4% erzielte und die "Russische Einheit" heisst.
-Bereits 2 Wochen VOR dem Referendum beschloss das Parlament, sich als Teil Rußlands zu betrachten (http://www.tagesschau.de/ausland/krim256.html)
-Der Status Quo (= dass alles genauso bleibt, wie es ist) war nicht wählbar. Die Wahl hatte man zwischen der Krim-Verfassung von 1994 und der der RF.
-Dann der merkwürdige Wahlausgang von >90% pro RF bei nur 60% ethnischen Russen und 15% Tartaren...

Nee. Mit Völkerrecht hat das nix zu tun. Mit Demokratie schon dreimal nicht.

Keine Ruhe ...

HOFFENTLICH wachen die deutschen Michel endlich auf und begreifen, daß unsere offiziell längst von allen guten Geistern verlassene EU- und Finanzpolitik nur noch "Selbstrettung" betreibt. Verantwortliche Staatspolitik für alle Eurobürger findet längst nicht mehr statt. Nur klein-klein-zerhackte Symbolpolitik für Minderheiten - und billig wie "panem et circensis" - während politisch gewollte Nutznießer sich ungehemmt bereichern und (selbstverständlich) "nützliche" politische Parteien mit Großspenden fördern... (natürlich alles nur zwecks Arbeitspatzerhalt wie zB. bei BWM = 30% Festangstellte mit Tariflohn, während der Rest sich auf Niedriglohn-Werkverträge (zumal befristet) und Sklavenarbeit (Zeitarbeit mit "unterirdischen" Löhnen) beschränkt...

Und hiesige Arbeiter (und interessierte User) sollen sich mit dem Gaspreisstreik zwischen Ukraine und GAZPROM beschäftigen..??

NO !!

Ginge es nach mir (aber ich kann nicht überall sein) hätten Merklel & Co diesmal am Urlaubsort keine Ruhe...

@pokerface: "Bitte verifizieren Sie das"

Die Meldung im hr-Rundfunk am Nachmittag lautet, dass Russland die Gaslieferungen an die Ukraine bis zur Bezahlung der Schulden eingestellt hat.

@Azichan: Volksverhetzung

Ist es etwa keine Volksverhetzung, wenn die von Ihnen gelobten staatlichen russischen Medien propagandistisch behaupten, die Deutschen sind "alle Faschisten" und "Steigbügelhalter" von Kiew?

@ 14:37 von WilliG

>> der Kunde ist König... wenn der Lieferant Gas verkaufen will muß er dem Kunden (der Ukraine) entgegenkommen und dem Kunden ein attraktives Angebot vorschlagen.
Tut er das nicht, dann kauft der Kunde (die Ukraine) eben kein Gas mehr und ein andere Konkurrenz -Gaslieferant wird jubeln. <<

Ja warum kauft die Ukraine ihr Gas dann nicht endlich woanders???????

um 16:50 von Helmut Baltrusch

"Die Meldung im hr-Rundfunk am Nachmittag lautet, dass Russland die Gaslieferungen an die Ukraine bis zur Bezahlung der Schulden eingestellt hat."

------------------------------------------------------

Genau das war seit April angekündigt.

@16:54 von Helmut Baltrusch

Bin öfter auch auf russischen Nachichtenseiten unterwegs, die von ihnen behauptete Volksverhetzung konnte ich nicht finden.
Daher bitte ich um Angabe der Quelle(n).

@16:42 von RoyalTramp

In Anbetracht dieser Befürchtung sind die russ. Einheiten ausgerückt, um die ukr. Soldaten am Ausrücken zu hindern.

Russische Einheiten ohne Hoheitsabzeichen hatten bereits die öffentlichen Plätze besetzt und die Krim abgeriegelt, lange bevor jemand ein Referendum ankündigte.

Die Militäroperation "Rückführung der Krim" begann offenbar schon am 20. Februar (tinyurl.com/kjbjed2). Alles was dann folgte, war nur noch Farce.

@ HelmutBaltrusch

"Ist es etwa keine Volksverhetzung, wenn die von Ihnen gelobten staatlichen russischen Medien propagandistisch behaupten, die Deutschen sind "alle Faschisten" und "Steigbügelhalter" von Kiew?"

Ja & Nein. "Faschisten" sind wir natürlich nicht, wir haben uns lediglich mit einer faschistoid unterwanderten freiheitlichen Bewegung gemein gemacht. Korrekt ist damit: Wir sind Steigbügelhalter! Daher also in diesem Teil nicht volksverhetzend.

Umgekehrt: Bei den Maidan-Demonstranten heißt es unisono "Freiheitskämpfer", selbst für die Leute vom rechten Sektor und der Swoboda. Und umgekehrt kämpfen auch russ. Ukrainer in der O-UA um ihre Freiheit, wählen zu dürfen, wie sie leben zu haben. Aber da sind es dann in unseren Medien "Separatisten", "Aufständische" etc.

Volksverhetzung? Die russ. Medien tun das vielleicht mit einer direkteren und mitunter naiveren Art und Weise, die man sofort als Volksverhetzung durchschauen kann. UNSERE Medien arbeiten dagegen viel subtiler. Leider mit Erfolg!

@16:36 von selbstverteidigung

Die 5000000000$ sind ja offenkundig in die Umstürze investiert worden.

Da sie seit 1991 investiert wurden und hauptsächlich in der Anfangsphase, war das dann ja wohl der lahmste Umsturz aller Zeiten.

wie

war das doch noch mit den kriminellen Machenschaften um den Gasdiebstahl seitens der Ukraine vor Jahren.?
Wer war da noch gleich Regierungschef und Praesident der Ukraine.?
War nicht eine sattsam bekannte Ukr-Politikerin fuer diese Taten erurteilt worden.?
Welche ukrainische Gasversorgungsgesellschaft war wesentlich verantwortlich.? Und immer noch im Geschaeft.?
Aha, so so... Kennen wir doch, und nun mit Biden an der Spitze....
Und wo sind nun die EU-Milliarden (30 % von uns D Steuerzahlern) fuer die Gazprom-Rechnung abgeblieben.?
Warum werden wir eigentlich so ver.a .r. s. c. h. t. ?
Keine weiteren Fragen.
G A

um 16:54 von Helmut Baltrusch

"Ist es etwa keine Volksverhetzung, wenn die von Ihnen gelobten staatlichen russischen Medien propagandistisch behaupten, die Deutschen sind "alle Faschisten" und "Steigbügelhalter" von Kiew?"
Zitatende
----------------------------------------------------

Seit dem Winter verfolge ich, natürlich nicht flächendeckend, die Berichterstattung von RT und RiuNovosti.
Hat mir meine Tante beigebracht, die jetzt 103 Jahre hätte: In Kriegszeiten muss man Feindsender hören.
Eine Aussage, die Ihrer oben aufgestellten Behauptung entspricht, konnte ich in dieser Zeit nicht entdecken, wobei die Aussage mit dem Steigbügelhalter sogar zutreffend wäre.

@16:19 von cowboy8

Sie scheiben z.B. : "Der höhere Endpreis setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, deren Einzelheiten ich auch nicht genau kenne. "

>> Genau das ist der Punkt, der Laien von Fachleuten trennt. Ich bin seit vielen Jahren im internationalen Handel tätig und kenne alle (auch alle schmutzigen) Tricks. Und da ist es egal, ob man mit Haselnüssen, Muskat oder Gas/Erdöl handelt ... die Mechanismen sind international immer gleich.

Es sei denn, politische Kräfte wollen die politischen Parameter verändern - wie es derzeit von der Ukraine versucht wird.

Ein unsinniger Versuch, weil die in starker Position befindlichern Vertragspartner (Lieferanten) kein Interesse daran haben ... und übrigens auch sicher nicht die übrigen Welthandelsteilnehmer, die alles tun werden, um ihre intern. Handelsverträge nicht zu beeinträchtigen....

Man stelle sich vor - Die Urkraine würde alle seriösen Energie-Handelsverträge "notabene" infrage stellen... ein weltwirtschaftliches Chaos wäre die Folge...

@adler3103: Wer wird die (Gas-) Preisdifferenz ausgleichen?

Recherchieren Sie doch einfach mal die Gaspreise, die die einzelnen EU-Länder an Russland zahlen. Polen zahlt an Russland einen geringeren Preis, die Slowakei etwa den gleichen Preis, zu dem das Gas an die Ukraine weitergeleitet wird. Zudem ist der Abgabepreis von 380,- USD ein von Medien gemutmaßter Wert. Auf jeden Fall werden die weiterleitenden EU-Länder kein Zuschussgeschäft machen wollen und die EU auch nicht.

@ cowboy8

"Die Militäroperation "Rückführung der Krim" begann offenbar schon am 20. Februar (tinyurl.com/kjbjed2). Alles was dann folgte, war nur noch Farce."

Unmittelbar nach der Erstürmung des Kiewer Parlaments durch Elemente der Swoboda und des rechten Sektors mit ihren Hetzparolen gegen alles Russische.

Übrigens: nicht die "Militäroperation" begann, sondern die Vorbereitung der Unabhängigkeitserklärung der Krim mit dem Ziel der Rückführung. Die ersten russ. Truppen sind erst später aus den Stützpunkten auf der Krim ausgerückt und nicht schon am 20.2.

Diese ganze Aufregung mit dem

Diese ganze Aufregung mit dem möglichen Stoppen der Gaslieferungen für Westeuropa zielt doch nur darauf ab die Gaspreise in naher Zukunft zu erhöhen. Und was wir bezahlen werden wenn erst das Gas aus USA angeliefert wird, weiß kein Mensch.?
Die ganze Hype wird solange am Kochen gehalten bis die Transportmöglichkeiten geschaffen sind dieses Gas anzulanden.
Und die Invstitionen für Häfen, neue größere Schiffe dürfen wir mit dem Gaspreis bezahlen.
Sie brauchen doch nur die Situation im Irak anzusehen. Die Islamisten haben den Gedanken eine Invasion zu starten noch gar nicht ausgesprochen da erhöhen die Konzerne die Preise. Gleichzeitig wird den Konzernen damit die "Rechtmäßigkeit" gegeben diesen Preis für Deutschlands beste Reiszeit auf diesem Niveau zu halten. Ein Hoch auf die soziale Marktwirtschaft.
Und noch eins, warum gibt der neue Präsident der Ukraine die Schulden die sein Land hat nicht mal aus seiner Privatschatulle. Das wäre eine Geste eines echten Vertreters eines Staates.

@16:19 von cowboy8

Sie scheiben z.B. : "Der höhere Endpreis setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, deren Einzelheiten ich auch nicht genau kenne. "

>> Genau das ist der Punkt, der Laien von Fachleuten trennt. Ich bin seit vielen Jahren im internationalen Handel tätig und kenne alle (auch alle schmutzigen) Tricks. Und da ist es egal, ob man mit Haselnüssen, Muskat oder Gas/Erdöl handelt ... die Mechanismen sind international immer gleich.

Es sei denn, politische Kräfte wollen die politischen Parameter verändern - wie es derzeit von der Ukraine versucht wird.

Ein unsinniger Versuch, weil die in starker Position befindlichern Vertragspartner (Lieferanten) kein Interesse daran haben ... und übrigens auch sicher nicht die übrigen Welthandelsteilnehmer, die alles tun werden, um ihre intern. Handelsverträge nicht zu beeinträchtigen....

Man stelle sich vor - Die Urkraine würde alle seriösen Energie-Handelsverträge "notabene" infrage stellen... ein weltwirtschaftliches Chaos wäre die Folge...

um 17:13 von Helmut Baltrusch

"Recherchieren Sie doch einfach mal die Gaspreise, die die einzelnen EU-Länder an Russland zahlen. Polen zahlt an Russland einen geringeren Preis, die Slowakei etwa den gleichen Preis, zu dem das Gas an die Ukraine weitergeleitet wird. Zudem ist der Abgabepreis von 380,- USD ein von Medien gemutmaßter Wert. Auf jeden Fall werden die weiterleitenden EU-Länder kein Zuschussgeschäft machen wollen und die EU auch nicht"

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Rechnen Sie inzwischen die BAFA auch zur 5. Kolonne von Gazprom?

@16:54 von Helmut Baltrusch

"Medien propagandistisch behaupten, die Deutschen sind "alle Faschisten" "
Wo haben Sie solche Äußerungen gehört oder gelesen?! Ich verfolge letzte Zeit deutsche und russische Nachrichten, um vergleichen zu können. Solche Äußerungen habe ich noch nie gehört! Es ist einfach nur gelogen!!!

@RoyalTramp: "Was ist an der präventiven Maßnahme...

.. seitens RUs so falsch gewesen?"

Ganz einfach: Sie entsprachen in keiner Weise völkerrechtliche anerkannten Prinzipien und international nachprüfbaren Regeln und Regularien.

Im Übrigen war das Argument, Blutvergießen verhindern zu wollen, nur vorgeschoben. In Wirklichkeit wollten die Russen bei dem Machtvakuum des Machtwechsels in Kiew schnell ihre großrussischen und militärstrategischen Interessen durchsetzen. Vom ukrainischen Militär auf der Krim und von der Zentralregierung in Kiew ging keinerlei Gefahr für die Bevölkerung der Krim und den Standort der Schwarzmeerflotte aus.

@DJ-D

Nein, finde ich nicht.
Zum einen gibt es auch zwischen Völkerrechtlern unterschiedliche Ansichten, ob die Sache mit der Krim rechtlich in Ordnung war oder nicht.

Zum anderen hat Jazenjuk erklärt: kein Wasser für die Krim, weil kein Vertrag mit Russland besteht. Daher ist die Krim für mich klar russisch und die Ukraine hat das anerkannt.

Weiter: ob die "Schenkung" der Krim ok war oder nicht, sei mal dahingestellt.
Budapester Memorandum: waren die Rakten überhaupt Eigentum der Ukraine oder eben nur im Besitz.

Ich finde die Sache mit der Krim wird in den deutschen Medien immer herrlich einfach dargestellt. Und unsere Politiker mögen es auch gerne einfach. Aber ich hab da noch ziemlich viele Fragen.

Und die Krim und der Gaspreis haben gar nix miteinander zu tun.

Und der Gaspreis. Den bezahlen wir alle. Denn wenn die Ukraine klaut, wird die EU das nicht zugeben. Und alle EU Bürger werden das mitbezahlen. Rücklieferung wäre gegen die Verträge mit Gazprom.

Gesetzte wie in einem Supermarkt?

Wo kann man kaufen, ohne zu bezahlen?
Ein jeder kann das einmal ausprobieren, es wird nicht funktionieren. Will der Westen jetzt auch eine Lex Ukraine einführen? Nach der man Gas kaufen kann, ohne es zu bezahlen?
Wann hört dieser Wahnsinn auf? Wann wird man endlich vernünftig?

@17:15 von RoyalTramp

Übrigens: nicht die "Militäroperation" begann, sondern die Vorbereitung der Unabhängigkeitserklärung der Krim mit dem Ziel der Rückführung. Die ersten russ.

Die Quelle, die ich nannte, zeigt die Einsatzmedaille der Russischen Armee. Beachten Sie den aufgeprägten Einsatzzeitraum.

Truppen sind erst später aus den Stützpunkten auf der Krim ausgerückt und nicht schon am 20.2.

Die vermummten Soldaten ohne Hoheits- und Rangabzeichen, von denen Putin später zugab, dass es sich tatsächlich um Soldaten der RF handelte, gehörten nicht zu den regulären Marinesoldaten auf der Krim und waren bereits Ende Februar aufmarschiert. Die Berichte von damals sind nach wie vor einsehbar.

Man kanns kaum erklären, aber wir sind nicht Timoschnko

Offenbar kennt hier keiner die für 2009-2019 ausgehandelten "europäische" nach EU-Vorgaben gem. Energiecharta "Putting Price on Energy, S.155" aufgemachte Gaspreisformel.

Vereinbarter europ. Basispreis ab 2010 war 450$ und Transit war 2,04$/1tm3 auf 100km inkl. +20% auf 2009 1,7$ für die UA. Zusätzliche 3% in Gas erhielt die UA kostenlos für technologische Zwecke /Betrieb der Netzes und Kompressoren ohne Erwähnung Kosten Bodennutzungsrechte.

Im Weiteren aber die Indexierung der Basispreise , so das endlich etwaig rechtliche -wenn auch inhaltlich nicht logische- Klarheit bestand:

50% Transitpreis +EU-Inflationsrate in Euro(!; trotz $-Preises Gas und dass EU mit Transpreis UA nichts zu tun hat).

Ölpreisbindung Gaspreis: Preisentwicklung spezif. Gewicht von Masut- und Gasoilpreis.

Sanktionsfreie Mindestabahme 6% v. 110 Mrd. m² (sonst 100-300% nichtabgenom. Monatsmenge = zusätzl. Strafzahlung).

Hier wird klar, was Timoschenko&Co anstellten, was Janukovich erbte und Ende '13 rettete.

@volldasbrett: Quelle der russischen Volksverhetzung

Die Volksverhetzung von russischen Medien (Deutsche sind "alles Faschisten" und "Steigbügelhalter" von Kiew) wurde in einem Bericht von Lielischkies wiedergeben.

@ 11:24 von pwg51

ich bitte um entschuldigung, ich musste zwischendurch arbeiten und konnte nicht antworten auf ihren beitrag.
ihre darstellung des einfachen nachbarschaftskonflikts erscheint mir allzu verharmlosend zu dem was zwischen der ukraine und russland passiert. angesichts der toten, die seit dem maidan in der ukraine zu beklagen sind, finde ich es sogar beschämend.
wenn ihnen ihre darstellung als vereinfachendes prinzip zur eigenen vorstellung dient, dann bitte ich sie, diese nicht anderen menschen aufzwingen zu wollen.
wenn es für sie tatsächlich ein kleiner nachbarschaftskonflikt ist, dann bewundere ich sie für ihr sorgloses gemüt.
für mich bedeutet ihr "nachbarschaftskonflikt" ein inoffizieller putin-russland krieg gegen die ukraine. hätte herr putin genug ei.., dann würde er es offiziell "machen".

Ach bald kommt das Fracking

Ach bald kommt das Fracking aus dem Imperium. Gott schütze uns vor diesen Mördern.

@17:25 von Helmut Baltrusch

Eine unbewiesene Behauptung jagt die nächste, Fragen anderer Forenteilnehmer nach Quellen werden nicht beantwortet und die Wahrheit wird von ihnen grundsätzlich verdreht. Weiterhin werden Foristen die nicht ihrer Meinung sind als einseitig o.ä. diffamiert.
Typisches Trollverhalten.

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