Kommentare

Verwaltungsfachangestellte, mehr nicht

Dieses Spiel der Macht, der EZB, dieser Unflat, das Chaos, aber die exakte Richtung, lässt sich nur verstehen, wenn man da SUCHT diagnostiziert.

Die Banken und Zocker sind süchtig

sie halten die Welt in ihren Händen,
sie zocken um die Welt,
und dann könnens nicht bezahlen,
und damit die Welt nicht pleite geht,
muss man denen mehr und mehr geben.

Merkt keiner den Mechanismus?
Das ist genauso wie der Arzt für den Süchtigen, aus Mitleid wird immer weiter verschrieben.

Unlimitierte Kredite sind Schwachsinn?

Kann ja nicht sein. Ich gehe heute zur Bank und hole mir meinen Unlimitierten Kredit.
Ich bin Deutschland! Erinnert sich noch jemand an diese Werbekampagne?
Also darf ich das. Denn mehr Schulden retten einen ja bekanntlich aus wirtschaftlich schlechten Verhältnissen!
Das war natürlich schon immer so.
Also was gibt es daran auszusetzen?
Aus dem Euro können wir sowieso nicht austreten... Oder hat niemand den Vertrag zum ESM gelesen? Da müssten schon alle anderen Länder zustimmen.
Und wie wir aus Griechenland und Italien ja wissen, werden Pleiteländer von nicht gewählten Bankangestellten geführt... Und die werden einen Teufel tun..,

Unlimitierte Kredite für Alle! Denn, Du bist Deutschland! Und Du auch. Und Sie dahinten. Und Er natürlich auch...

Danke, danke, für diesen Artikel

Der ungewöhnlich offen und kritisch für die Tagesschau daherkommt. Leider ist Draghi ja nicht der einzige, der "alles tun" will um den Euro zu retten, auch unsere Politiker haben schon oftmals bekräftigt der Euro müsse "gerettet werden, koste es was es wolle".

Daß man hierfür weitere Regeln aufweichen oder brechen müsste, scheint kaum jemanden zu stören, man hat ja schon so viele Klauseln gebrochen.... Bis auf die eine, einen Austritt aus dem Euro. Das scheint das letzte und einzige Tabu der Euroretter zu sein.

So oder so, ich hoffe der Spuk iat bald vorbei. Unser Geld ist so oder so futsch.

immer falsche Alternativen aufgezeigt - Es gibt den 3. Weg!

alles Denken ist ständig auf eindimensionale, lineare Lösungen fokussiert. Ein Problem <=> eine Lösung (schwarz-weiß).

Das ist Blödsinn. Der Euro kann bleiben, Deutschland kann (muß) im Euro bleiben, aber eben nicht so, wie propagiert. Es gibt den 3. Weg! Wer immer nur als einzige Lösung das "alternativlose" propagiert, ist offensichtlich gar nicht interessiert, über 3. Wege nachzudenken. Vorschläge gab es genug, sie wurden alle beiseite gewischt, niemals ernthaft diskutiert.

Wert die Augen veschließt und dann sagt "ich seh nichts", sollte ausgetauscht werden. Er ist unfähig und unwillig.

Spaltung der Euro-Zone

Der alleinige Austritt Deutschlands aus der Eurozone, würde einen gewaltigen Crash nachsichziehen. So gewaltig, dass Europa und die Weltwirtschaft erschüttern würde und wahrscheinlich die nächste Weltwirtschaftskrise herausbeschwört.

Der deutschen Wirtschaft wäre langrfistig auch nicht gedient (Aufwertungsproblem) und der europäsichen Idee sowiso nicht.
Trotzdem: Die Eurozone in ihrer jetzigen Form ist auf Dauer nicht überlebensfähig, das ist jedem klar. Ein radikaler Wandel muss her.

Die Spaltung der Eurozone in einen Nord- und Südteil könnte eventuell die Lösung aller Probleme bringen: Die Schwachen Staaten können durch die Abwertung des Euro ihre alten Schulden entwerten und die Wirtschaft konkurenzfähiger machen. Die starken Staaten werden ihre Schulden ebenfalls los, und könnten druch die Einführrung eines Nord-Euros ein harte Währung bekommen.

Somit wären die Schulden, de facto weg, die Wirtschaft auf Erholungskurs, und die europäische Idee teilweise geretttet.

Nachdenken?

Was hilft es, über Aussteigen nachzudenken, wenn der Karren schon gegen die Wand gefahren ist?

Und was ist mit dem Preis für

Und was ist mit dem Preis für einen Euro Ausstieg? Den trägt ebenfalls die Bevölkerung! Bisher war es so, daß dieser Preis irrwitzig hoch gewesen ist. Daran hat sich nichts verändert, nur die Handlungen vor allem der Bundesregierung haben die Kosten für die Alternative explodieren lassen. Seit 2008 füttern wir die Banken - und nur die Banken - mit Steuergeldern. Schluß damit! Sollen sie den eiskalten Griff des Marktes spüren! Die EZB garantiert für alle privaten Einlagen bis .. kein Ahnung, sagen wir eine halbe Million Euro. Zudem kann fortan die gesamte Privatwirtschaft bei ihr Geld leihen. Im Gegenzug kann sie direkt Staatsanleihen kaufen. Parallel dazu kann man versuchen, das ganze EU-Gebilde zu stabilisieren, bevor man an sowas wie Konsolidierung überhaupt denken kann. Und die Banken: laßt verrecken, was eh nicht überleben kann!

@Dreifels

Von welchem 3. Weg / welchen 3. Wegen sprechen Sie?

man könnte den Gedanken einfach mal laut aussprechen ;)

Einfach mal den Spieß umdrehen und mit Austritt drohen, mal sehen, wie die Reaktionen dann aussehen....., das hatte Italien doch vor kurzem auch mal gemacht.....

Der mediale Druck in den letzten Tagen war immens- und ungerechtfertigt- da ist es legitim, sich diesem Druck für eine Weile zu entziehen ;)

Was soll passieren ? - die Börsen kommen zurück auf ein vernünftiges level, das Geschrei wird noch lauter und dann ?

Nur- unsere Politiker sind so was von stromlinienförmig auf Transatlik und Finanzmärkte gebürstet, das sich niemand traut, den Schritt einfach mal laut anzudenken.......

Angewandte Psychologie scheint nur ein Pflichtfach gegenüber den Bürgern zu sein.

@patt

Absolut meine Meinung. Ich würde zwar den Euro gerne behalten, sehe aber auch nicht, wieso wir über Jahrzehnte irgendwen subventionieren sollten. Und ich meine damit ausdrücklich Staaten. Banken profitieren nur noch Staaten, sie treiben sie nicht ins Verderben.

Aber wenn der Euro nun mal nicht zu halten ist, müssen wir uns eben davon verabschieden. Allerdings darf der Weg nicht heißen "Zurück zur DM", sondern zu einem Währungsverbund, der homogener ist als der Euro. Dazu gehören die Niederlande, Finnland, Österreich, Luxemburg und Deutschland. Von mir aus noch Belgien, die so klein sind, dass man deren Probleme lösen könnte. Und wer weiß, ob nicht Schweden und Dänemark einem solch starken Währungsbund beitreten würden. Norwegen wäre wohl zu abwegig.

Soll Herr Draghi für die PIGS und Frankreich die Notenpresse anwerfen. Dadurch wird dann der Urlaub der reichen Nordländer im Süden billiger... und fertig.

DANKE!

Vielen Dank für Ihren direkten Beitrag Herr Jackisch. Der ist gut!

Ich schätze die Kommentare von Herrn Jakisch sehr und es ist

kein Geheimnis, dass ich der Ansicht bin, dass notfalls Deutschland und die anderen Geberländer besser aus dem Euro austreten.

Dann kann die Südflanke meinetwegen Eurobonds einführen und die Schulden verallgemeinen.
Dann fehlt zwar der Dumme, der das bezahlt, aber evtl. kommen sie ja dann so drauf. Oder sie zerfleischen sich gegenseitig, weil derjenige der die wenigsten Schulden hat, dann schnell in die Rolle des Gebers schlüpft.

Die "Geberländer" sollten einen Nordeuro gründen, aber bitte ohne die bekannten Gründungsfehler.

@ Indigokraft

Sie begreifen nicht, dass der Euro gerade in den Südländern zu hunderttausenden neuen Arbeitslosen geführt hat. Es war von vorn herein klar, dass Länder mit schwachen Volkswirtschaften, nach Euro-Betiritt, nicht mehr abwerten können. Und genau hier liegt das Problem.

Die Süd-Volkswirtschaften sind von Tag zu Tag weniger wettbewerbsfähig und Jobs gehen verloren. Grund: In Ermangelung der Länderwährungen kann nicht mehr abgewertet werden. Diese Abwertung sorgt dafür, dass ein Land wie die Türkei heute keine Probleme hat - im Gegensatz zu Griechenland.

Machen Sie es sich bitte nicht so leicht und akzeptieren Sie, dass die Fehler, die die Politik (Kohl und Freunde) damals begangen hat, von ALLEN EU-Bürgern ausgebadet werden!

Fiktiver Wohlstand entpolitisiert!

Zitat:
"Trotzdem darf der deutsche Steuerzahler weiter sein Portemonnaie öffnen und muss sich von Politikern der Krisenländer auch noch Vorhaltungen machen lassen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Die Bevölkerung wird das nicht mittragen."

Doch! Das wird sie. Erst wenn Wohnung, Fernseher und Nahrung wegfallen, dann nicht mehr. Wir werden bald sehen, wie weit es "die da oben" kommen lassen.

Muss der Euro gerettet werden? NEIN!

Nein, der Euro muss in seiner jetzigen Form nicht gerettet werden. Im Moment wird dieser doch sowieso nur künstlich am Leben erhalten. Mit der Idee eines Nord-Euro, der auch überleben kann, kann ich mich anfreunden. Diese Schauermärchen, dass Deutschland ohne Euro wirtschaftlich nicht überleben kann, sind meiner Meinung nach Unsinn. Unsere Produkte "Made in Germany" werden sich immer gut verkaufen (z.B. Maschinenbausektor).

Des Weiteren finde ich es schon ein starkes Stück, dass wir als größter Geldgeber in der EU mittlerweile überhaupt nichts mehr zu melden haben. Wer das meiste Geld gibt, muss auch das meiste zu sagen haben. So einfach ist die Rechnung.

Kein Tag vergeht, wo keine Hiobsbotschaft bekannt wird. Die letzten Jahre werden als die Jahre in die Geschichte eingehen, die uns unsere folgenden Generationen immer vorwerfen werden. Der Vorwurf: Handlungslosigkeit und mangelndes Durchsetzungsvermögen der deutschen Interessen / den Interessen der steuerzahlenden Bürger.

sofortiger Austritt

Deutschland sollte Sofort aus dem Euro austreten und die allgemeine Wehrpflicht wieder einführen!

Sie beweisen aber Mut

Meinen Respekt, Herr Jackisch! Nur passen Sie auf, dass man Sie jetzt nicht jagt. Denn die Wahrheit hören die in Berlin nicht so gern. Ich bin froh, dass Sie den Mut haben um dieses Thema anzusprechen. Vielleicht wagen sich jetzt auch andere an die Öffentlichkeit.

Und was ist mit der Währungsaufwertung?

Deutschland tritt aus dem Euro aus und dann? Zu welchem Kurs wird die nDM im Vergleich zu Euro und Dollar gehandelt bei unseren Außenhandelsbilanzüberschüssen? Dann kriegt unsere Exportwirtschaft ihre 12 Jahre Lohndumping über Nacht in den Hals gestopft. Deutsche Waren werden im Ausland unbezahlbar und unsere Exportwirtschaft wird zu Tode geschockt. Gut andererseits können wir dann Waren aus dem Ausland billig kaufen - bis wir entlassen werden, weil die Aufträge ausbleiben.

Wer sich angucken will, was passiert wenn über Nacht die Abnehmer nicht mehr zahlen können, weil die eigene Währung massiv aufwertet sollte sich mal mit der ostdeutschen Wirtschaft nach der Wiedervereinigung beschäftigen. Osteuropäische Abnehmer waren zahlungsunfähig und die Mitarbeiter wollten 1:1 ihre Löhne haben. Viel Spaß dabei, davon hat man sich ja bis heute nicht vollständig erholt.

Nicht gleich Beifall klatschen

Es sollte jetzt wirklich mal Ruhe bewahrt werden und die Kuh im Dorf gelassen werden. Ein Euro Austritt Deutschlands ist mindestens genauso absurd wie Draghis Handlungen. Das ist nun wirklich nationale Politik von vorgestern. Mittlerweile wird es wirklich brenzlig für unser aller Zukunft! Sind Europäer plötzlich nur noch planlos. Was ist los hier??

ENDLICH !!! MEINEN AUFRICHTIGEN DANK !!!

Endlich spricht jemand die Wahrheit aus! Wenn schon unsere Politiker diese nicht sehen wollen, dann muß es eben auf diesem Wege einmal gesagt werden. Es reicht! Deutschland hat bereits über die Grenzen des Zumutbaren Solidarität bewiesen, und wird dafür mit Vorwürfen und reihenweise gebrochenen Verträgen belohnt. Wenn DAS die vielbeschworene Solidargemeinschaft ist, dann muß ich sagen: NEIN DANKE! Das ist keine Solidarität - das ist eine Neuauflage von Versailles! Es muß endlich Schluß sein mit diesem antidemokratischen Gebaren, welches nur darauf abzielt, Pleitebanken auf Kosten der Allgemeinheit zu retten!

Der Kommentator zeigt eine

Der Kommentator zeigt eine geringe Kenntnis der Materie, wenn er bilanzierend feststellt, dass keine Währung überdauern kann, wenn die Notenpresse in Gang gesetzt wird. Denn die USA mit der stärksten Währung der Welt macht eben dies. Seit der Aufgabe des Goldstandarts zu Anfang der 70er Jahre drucken die USA Dollars in horrenden Mengen.
Und die Welt kauft diese Dollars trotz einer höheren Staatsverschuldung in den USA als in der EU. Auch Japan, Russland und China machen dies. Warum soll die EU anders handeln?
Der Kommentator spielt mit der Angst der Leser von denen viele kaum Kennnisse der Finanzwelt haben.

Zur Kolumne

Ich fasse es nicht dass bei all den bestehenden Schwierigkeiten weiterhin unverblümt und unverdrossen darauf eingedroschen wird, namentlich vom Verfasser der Kolumne. Es scheint den Verfasser überhaupt nicht zu stören, dass er damit Kommentare provoziert, die aus den untersten Schubladen kommen, wenn ich mir hier einiges jetzt so durchlese.

Der Nutzen des Euros ist

Der Nutzen des Euros ist nicht unendlich groß. Eine Rettung "Um jeden Preis" rechnet sich nur für die, die den Nutzen haben, aber nicht für die, die für die Schulden haften.

Schön auch mal in einem sauber aufgebauten Artikel etwas anderes zu lesen, als diesen ewige Hurragebrüll. Das hört sich für mich inzwischen an wie Durchhalteparolen in einem Krieg, der längst verloren ist.

Keine neue Erfindung ...

"Wir müssten dann schon vorher Russland und China erklären, wie wir mit deren zerstörten Euroreserven gegenrechnen."

Och, da nehmen wir uns doch einfach Argentinien zum Vorbild.
Die haben auch auf die ganzen Anleger gepfiffen.
Wenn dabei eben ein paar Spekulanten über die Klinge springen, och wie traurig. Hat Argentinien auch problemlos überlebt.

Draghi hat den letzten Beweis

Draghi hat den letzten Beweis dafür geliefert, dass man nicht die Krankheit heilen will, sondern nur "Schmerzmittel" verabreichen. Und dies muss bekannter Weise in immer höheren Dosen geschehen. Und es ist ebenso bekannt, dass ab einem bestimmten Niveau der Körper zunächst irreparable Schäden erleidet und in der Folge seine Funktion gänzlich einstellt.

Gleiches wird mit dem Euro passieren...

Die Einzige Rettung besteht eigentlich darin, dass die Schulden der Euroländer getilgt werden. Das ist sogar sehr einfach, wenn man nur will. Man muss sich nämlich das Geld dort holen, wo es hingeflossen ist: Bei den sog. "Reichen"... die, die die Krise verursacht haben und schön am köcheln halten und immer mehr Staatsgeldabschöpfen.

Was Draghi vor hat, ist diesen Verbrechern nur noch mehr Geld hinter her zu werfen.

@ Käptn LeChuck

Gutes Beispiel führen Sie an: Die ostdeutsche Volkswirtschaft war selbstverständlich schwächer als die westdeutsche Volkswirtschaft.

Die West-DM war für Ostdeutschland sowas wie der Euro heute für Griechenland ist. Massiv überbewertet. Folge: Soli – Milliarden und Abermilliarden Transfergelder in den Osten. "Blühende Landschaften" entstehen nicht von alleine - entgegen der erwartungen des Herrn, der uns den Euro maßgeblich eingebrocht hat!

Ja und Sie haben Recht – die DM würde stark aufwerten im Vergleich zum Euro. Aber wissen Sie was? Das ist unser Problem und nicht das Problem der Spanier oder Griechen. Zum Glück sind hochwertige Produkte weiterhin gefragt – schauen Sie sich die Zahlen bei BMW an ... Dies wird auch so bleiben, wenn der Import-Preis steigt.

Und wenn die DM zu stark wird und Leute entlassen werden, muss eben auch in der BRD abgewertet werden, um Arbeitslose zu unterstützen. Wie gesagt – es ist unser Problem, wenn wir über Jahrzehnte zu effizient geworden sind!

@ maschmi78

@ maschmi78: Von Norwegen kann keine Rede sein, was den Euro und dessen eventuelle Einführung angeht, denn Norwegen ist kein EU-Mitglied! Aber bitte vergessen Sie nicht Estland in Ihrer Aufzählung der liquiden Nord-Euroländer, denn Estland geht es wirklich gut (Estland wird leider leider allzu oft und gerne vergessen!)!

Und Gift und Galle wird gespuckt

Tja, es ist am Ende. Der neoliberale Giftschrank hat jetzt alles durch. Nichts hat geholfen. Jetzt schlägt man scheinbar um sich, weil man nicht akzeptieren kann, dass er wieder gescheitert ist. Und diese Inakzeptanz wird noch viele Opfer fordern.

Deutschland raus aus dem Euro? Ja super, bei unserer Exportquote wird das sicher das Beste sein.

Und Deutschland hat natürlich alles richtig gemacht. Schuld waren ja die anderen. Nur welche anderen? Deutschland ist der Akteur der letzten Jahre gewesen.

Meinen Sie wirklich, wir kriegen einen Orden für Rettungsschirme und blindes Vertrauen auf 'Marktkräfte', Herr Jakisch? Denn nichts anderes hat Deutschland gemacht. Auf der anderen Seite hat Deutschland jede alternative Lösung blockiert. Und so wird es auch in den Geschichtsbüchern stehen.

Wir Deutschen haben den mit abstand teuersten und fatalsten Weg gewählt, und wollen immer noch nicht damit aufhören.

Wirtschafts- oder Wertegemeinschaft?

In Deutschland gibt es wirtschaftlich stärkere und schwächere Bundesländer. Unser Grundgesetzt sieht dankenswerterweise vor, dass derartige Ungleichheiten auszugleichen sind, damit die Menschen überall etwa die gleichen Lebensbedingungen vorfinden. Warum soll das eigentlich nicht auch für die europäischen Staaten gelten? Mit welchem Recht werden Menschen dafür bestraft, nur weil sie auf der falschen Seite einer zufälligen Grenze geboren sind? Ich glaube, darauf warten die Menschen in Europa.

@H.-D. und La redonda

@H.-D.: Mittlerweile haben sich die User, die hier kommentieren sicherlich ein sehr gutes eigenes Bild zu den Vorgängen gemacht, sich zudem in die finanzwirtschaftliche Materie eingelesen oder selbst BWL/VWL studiert. Jeder, der heute noch offen eine Transferunion auf Kosten des deutschen Steuerzahlers unterstützt, lebt in einer anderen Welt.

@ La redonda: Der Verfasser der Kolumne und die Kommentatoren hier sprechen nur das aus, was viele denken. Die Zeiten, wo die Tatsachen einfach nur so hingenommen und runtergeschluckt werden sind vorbei. Wenn einem etwas nicht passt, formiert sich halt offener Widerstand. Dieser Teil der Meinungsfreiheit gehört zur Demokratie. Wir leben doch noch in einer, oder etwa nicht?

Herr Jackisch macht auf Panik?

Es gibt keinen ernst zu nehmenden Wirtschafts- und Finanzexperten der einen Austritt Deutschlands aus dem Euro für sinnvoll hält.
Im Gegenteil, fast alle Experten warnen vor den extremen Folgen die dieses für die deutsche Wirtschaft und die Arbeitsplätze hätte.
Nur Herr Jackisch tanzt mal wieder aus der Reihe.

So wie sich Politiker teiweise unsinnig äußern und negative Auswirkungen bei den Finanzmärkten erzeugen macht es Herr Jackisch in der Reihe der Jourmnalisten.
So wie Rösler und andere vor allem von der FDP wegen ihrer Griechenlandkritik zu Recht gescholten werden oder wie Juncker und andere wegen ihrer überhöhten Forderungen an Deutschland zu schelten sind sollte man auch Herrn Jackisch dazu auffordern seine Weltuntergangskommentare zu lassen.

Ich halte etwas mehr Realismus von Seiten der ö/r Medien für Kommentare zu solch sensiblen Themen für notwendig!

Alter Tobak

Vor vier Wochen habe ich einen Kommentar verfasst, in dem ich laut darüber nachgedacht habe, dass Deutschland die Eurozone und damit zwangsläufig auch die EU verläßt.

Es ist, wie im Artikel beschrieben, so, dass Deutschland nur zahlen und sonst den Mund halten soll. Den Deutschland profitiert ja von der Union.

Nein, das Maß ist übervoll, und die Union profitiert nur noch von Deutschland.

Wenn Draghi Poker spielen will, und den Spekulanten den Kampf ansagt, dann darf er das mit seinem Geld machen, aber nicht mit der Gemeinschaftswährung.

Jetzt ist Schluss. Wer zahlt, schafft an. Und wer am Hungertuch nagt, sollte den Helfer nicht anpöbeln.

Die paritätische Entscheidungsfindung in der EU war schon immer ein Fehler. Diese müssen nach Wirtschaftskraft und Anzahl der Einwohner getroffen werden. Entweder hat Deutschland wieder was zu sagen, oder die EU kann sich alleine finanzieren. Aber dann Grenzen zu.

Nutzen des Euro @ N. Digger

Der Nutzen der Gemeinschaftswährung liegt ausschließlich bei den (Investment)Banken und Versicherungen. Weder Bürger in "Nord-" noch in "Süd-"Europa profitieren vom Euro. Das Gegenteil ist der Fall - im Süden stirbt die Wirtschaft, da nicht mehr abgewertet werden kann; im Norden beklagt sich der Bürger über Bürgschaften und Geldtransfers.

Bei Rückkehr zu den Länderwährungen, was ökonomisch längst überfällig ist, müssen Deutsche Bank und andere einen Großteil ihrer Investments abschreiben.

Banken und Versicherungen steuern EU-Politiker in ganz Europa; deshalb wird das Scheitern des Euro in diesen Kreisen nicht öffentlich diskutiert!

@ tunis - Und die 10 Mio Arbeitslosen?

Sie schreiben:
"Och, da nehmen wir uns doch einfach Argentinien zum Vorbild.
Die haben auch auf die ganzen Anleger gepfiffen.
Wenn dabei eben ein paar Spekulanten über die Klinge springen, och wie traurig. Hat Argentinien auch problemlos überlebt."

Ein tolles Beispiel!
Für Deutschland würde der Schritt aber etwa 10 bis 12 Millionen zusätzliche Arbeitslose bedeuten!
Wer will die denn verantworten? Herr Jackisch jedenfalls nicht, der wird seinen Job bei der ARD wohl behalten!

Über Inflation die Schulden

Über Inflation die Schulden zu marginalisieren hat schon immer funktioniert. Wenn man das langsam genug macht, funktioniert es ohne grosse Verwerfungen. Den Kommentar selber kann man getrost in die Tonne treten.

@ Zabriskie

Ich weiß, dass Norwegen kein EU-Land ist. Allerdings habe ich ja auch dazugeschrieben, dass Norwegen als Kandidat für einen Nord-Euro "abwegig" ist.

Stimmt, Estland habe ich vergessen. Allerdings, und damit komme ich auf Griechenland zurück, sollte ein Währungsraum meiner Meinung nach auch gemeinsame Grenzen haben... nennen Sie mir mal eine Landgrenze, die Griechenland zur Euro-Zone hat... die gehören schon geografisch nicht dazu.

Ähnlich ist es mit Estland. Ich halte es für schwierig, wenn jeder x-beliebige Staat einer Währungsunion beitreten kann, zu der er keine Grenze hat... daher: ganz vergessen habe ich Estland nicht. Mir fällt es nur schwer, EINEN WährungsRAUM zu sehen.

Kolumne:Deutschland muß über Euro-Austritt nachdenken

Abgabe von Schirmen - off limits:

hier hilft nur noch Poesie.

Kreise, die im Monde liegen,
bestenfalls sich selbst quadrieren.
Und der Kaiser Neue Kleider
stimmen sie so richtig heiter.

Wolfgang Amadeus von Goetheke

Erpressung

Ich halte nichts vom Konstrukt ESM, bin aber sehr dafür, dass die EZB Staatsanleihen direkt am Primärmarkt kauft, um die Zinsen zu senken.
Die Ängste um Inflation, die in diesem Zusammenhang herbei bemüht werden, sind Blödsinn.
Der wahre Grund weswegen sich Deutschland sperrt: Mit dem Verschwinden des Refinanzierungsproblems Südeuropas verschwindet auch das Druckmittel, um diesen Ländern die neoliberale Politik aufzuzwingen.

Oh Gott!

Man merkt doch an den meisten Kommentaren, dass viele nur aufs eigene Geld schauen und zutiefst unsolidarisch sind. Es wird nur abgerechnet. Geld scheint das zu sein was zählt. Kein Unterschied zu den Spekulanten. Wirklich traurig! Deutschlands Isolation liegt zu einem großen Teil auch an der Unfähigkeit und den Platitüden der momentanen Regierung. Natürlich muss sich was ändern. Das Rezept heißt jedoch sicherlich nicht: zurück zu den Nationalstaaten. Gruselig!

Wo ist der Horizont?

Welchen Weg wollen wir denn gehen?
a: Den Weg der Phalanx der Südländer unter Einschluß des kleinsten Staates der EU (Luxemburg) mit wirklich Unmengen an Geldmitteln die nicht bestehende Finanz- und Wirtschaftsunion zu retten, auf die keiner einen direkten Zugriff mit einem wirksamen Sanktionsmechanismus hat?
b) Geldhahn zudrehen und zunächst Griechenland in den Austritt treiben, mit Dominoeffekt Spanien, Italien?
c) Aufteilung in Nord- und Südeuro, wobei Südeuropa dann seine eigenproduzierten Probleme selbst zu lösen hätte?
Dabei müßte Frankreich sein letztlich entscheiden, zu welcher Zone es gehören möchte.
Das sind drei von sicherlich noch einigen anderen Alternativen. Und diese müßten von unseren sich immer wieder als Experten preisenden Volkswirtschaftlern durchgerechnet werden, dann hätten diese endlich ´mal was ernsthaftes zu tun.
Kurz: ohne politische Union läuft nichts. Jetzige Lage kostet nur Unsummen ohne dass wir vorankommen.

Einfach die Drucker Presse anwerfen...

die Amis fahren damit doch gut...und die europäische Wirtschaft ist sowieso realwirtschaftlich besser aufgestellt.

Wenn der Euro 1zu1 mit dem Dollar liegt, ja dann verkaufen sich alle Europäische Staaten dumm und dämlich...

Schmeisst die Druckerpressen an, aber werft das Geld nicht Banken in den Rachen. Lieber jedes realwirtschaftliche Produkt subventionieren und direkt Kredite an den Mittelstand vergeben...mit 500 Milliarden...500 Milliarden "geparkten" Euronen!

Dafür ist allerdings der Handlanger der Internationalen Finanzelite Mr Mario Draghi leider nicht zu gebrauchen.

Und Merkel ist und bleibt ein Desaster!

Entscheidungen über, aber ohne das Volk

Ob Deutschland austritt, darüber entscheiden nicht die Bürger der BRD - denn die wurden auch schon bei dem €uro-Eintritt übergangen. Ganz gleich, wie es auch kommen wird: wir werden es überleben! Nur: die Einen (und zwar die Meisten) werden auf dem Zahnfleisch robben, und einige Wenige werden vergleichsweise Unbeschadet aus der Misere gehen. So läuft es doch immer, oder? Die Europäische Union ist m.E. eine gute Sache. Der €uro aber ein großer Betrug.

Hat sich wiedermal ein

Hat sich wiedermal ein Quaksalber zu Wort gemeldet...

Langsam sieht es aus, als würde der Kommentator einen Krieg anzetteln wollen. Macht der Medien ausnutzen.

Wer sich nicht alles in dieser Sache als "Experte" geäussert hat.

Können wir uns nicht einfach mal über Olympia freuen? In der Sommerpause haben doch sowieso nur die Hinterbänkler was zu sagen.

Und immer die Unterstellungen... Ein anderes Land würde behaupten. Nein. Ich war in den Ländern. Kein "normaler" Mensch behauptet da was. Demagogen ja... die...

Schau, schau

so weit sind wir also schon. Man spricht öffentlich darüber, dass D aus dem Euro austreten soll.

Offensichtlich ist es bereits 5 nach zwölf, wenn unsere Mainstreampresse soche Themen bearbeitet.

Bis jetzt hörte man doch fast nur Top-Konjunktur-Propaganda und wie toll die Rettungsschirme sind.
Jetzt plötzlich soll es also ganz, ganz anders sein?

Man muss sich wirklich wundern, dass das, was die Mehrheit der Deutschen längst begriffen hat, jetzt auch öffentlich durchschlägt.

Mal sehen, ob die Währungsreform doch noch kommt!
Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich von Tag zu Tag.

Sehr gute Sichtweise

Es kann wirklich nicht sein, dass man den europäischen Einheitsgedanken auf ein Podest setzt und derart anbetet, dass jegliche Alternativen abgeschmettert werden, weil sie Alternativen sind.
Politische Experimente müssen auch versagen dürfen. Niemand auf der Erde hat Unfehlbarkeit gepachtet.
Die Einstellung vieler Politiker ist jedoch aktuell wirklich so, als ob man in einem Boot sitzt und selbst dann weigert es zu verlassen, wenn es bereits gesunken ist, weil es einem so viel Wert ist.

@ Flipper1801

Unseren Exportboom und die Rekordzahlen am Arbeitsmarkt haben wir auf Kosten der Süd-EU-Länder! Die Währung Euro ist für due BRD-Volkswirtschaft massuv unterbewertet und für die Süd-EU-Volkswirtschaften massiv überbewertet.

Folge: Die Süd-EU-Staaten sind Tag für Tag weniger wettbewerbsfähig, da sie nicht abwerten können. Wir hingegen "profitieren". Wir partizipieren vom Elend in den Süd-EU-Staaten, da unsere Währung im Mix zu schwach ist.

Halten Sie das für begrüßenswert? Ich halte es für zutiefst beunruhigend, dass Politiker und einige Bürger dies als Vorzug des Euro darstellen.

Und wenn Sie schon darauf hinweisen, dass "wir" profitieren, sollten Sie eventuell differenzieren – dank Lohnzurückhaltung kommt nämlich wenig beim Bürger an. Ich gebe Ihnen jedoch Recht, wenn Sie die Rekordzahlen am Arbeitsmarkt mitunter durch den Euro begründen.

Nord-Euro statt alleiniger Austritt

Es wäre sicher besser gemeinsam mit anderen über die Zukunft des Euros zu reden als alleine einfach aus zu treten und die DM oder ähnliches wieder einzuführen.

Deutschland sollte sich mit Luxenburg, Finnland, Estland, Niederlande und Österreich zusammen tun und nicht gegen die anderen sondern alle gemeinsam einen Übergang zu einem Nord-Euro umsetzen. die Abwertung des bisherigen Euros, den die Südländer behalten würde diesen Ländern auch wieder eine bessere Wirtschaft bescheren, ohne dass die Löhne alle drastisch gesenkt werden müssen.

Nach einigen Jahren können dann Belgien, Frankreich und Andere Schritt für Schritt zum Nord-Euro wechseln, wenn sie das wollen und ihre Finanzen im Griff haben.

Wenn man das vernünftig umsetzt haben wir keinen Zusammenbruch oder auseinander fallen der EU, auch keine Kriege oder Feindschaften, alles geht seinen normalen Weg, wir haben nur einfach zwei Euros, einen harten und einen etwas weicheren, so wie es jedes Land braucht oder haben möchte.

@WS1956

"Auf jeden Fall darf dann auch kein Nord- oder/und Südeuro geben, denn das erste mal (Euro) ging schon schief"

Ich finde die Argumentation "dass ging schonmal schief" schwach. Aus Fehlern kann man bekanntlich lernen, und sich verbessern. Genauso kann man es mit einen neuen Eurosystem machen. Zumal man doch im kleineren Kreise, mit ähnlichem wirtschaftlichen Niveau, viel besser miteinander arbeiten kann, als in eben der großen Eurozone.
Mit dem Nord-Euro könnte man auch endlich eine wirkliche politische Union zwischen den Teilnehmerländern anstreben, an deren Ende z.B. eine Nordeuropäische Förderation stehen könnte.

"Ein Euroaustritt ist das beste was D passieren kann."

Ich denke, dass stimmt so nicht. Die europäischen Märkte sind von überragender Wichtigkeit für den Deutschen Export, die Rückkehr zu Nationalwährungen würde diese zu Tode schocken. Eine Währungsunion mit stabilen Ländern (BeneLux, Österreich, Niederlande etc.) könnte diesen Effekt abmildern.

Gratulation!

Endlich lese ich hier einen Kommentar der nicht den € oder ESM als alternativlos darstellt; das ich das noch erleben darf

ESM hat nichts mit €-Rettung zu tun, es ist nur eine großangelegte Bankenrettung und Umverteilung von den Armen zu den Reichen

Ob unsere Politiker endlich mal Rückgrad zeigen und sich Deutschlands Politik nicht von Vertretern der Pleiteländer diktieren lassen?

Was gelten Verträge, wenn es um Europa oder € geht? Nichts oder weniger. Selbst Grundgesetze werden zugunsten der Bankenrettung geändert. Und die EU hat kein Problem damit, alles über den Haufen zu schmeissen wenn der "Markt" danach ruft

Bravo ... endlich ein "Europäischer" Gedanke!

"Europäisch" heißt heute (leider):
- Verträge sind nur Anhaltspunkte
- sei Dir selbst der Nächste
- lebe auf Kosten anderer
- Erpressung ist in der Politik zulässig

Wann wird Deutschland endlich "Europäisch" und
- verlangt Sicherheiten (wie andere auch)
- droht mit dem Austritt aus dem Euro

Verhandlungsführung ist eine Kunst. Herr Jakisch ist darin weit besser als unsere Volksvertreter.

...und nochmals @ maschmi78

@ maschmi78: Tut mir leid, aber Ihre Ausführungen sind abseits jeglicher realen Betrachtungsweise! Was bitte haben denn "Landgrenzen", wie Sie es nennen, mit einem Währungsraum zu tun. Und wie bitte würden denn nach Ihrer Betrachtungsweise Finnland und Schweden zu diesem Währungsraum dazupassen (denen fehlt auch jegliche "Landgrenze" zu Resteuropa!)? Ihre Philosophie und den Sinn derselben sollten Sie mir mal näher erläutern. In Ihrem ersten Kommentar hatten Sie übrigens nichts von einem "Währungsraum" erwähnt, sondern nur über einen "Währungsverbund" philosophiert. Übrigens: Im wirklichen Leben reicht schon die Mitgliedschaft zur EU aus, um sich als Euro-Kandidat zu bewerben (und Estland ist ja auch ein Euroland geworden).

Der einzige Unterschied sind Zahlen auf Papier!

@gierde zerstört

"Unseren Exportboom und die Rekordzahlen am Arbeitsmarkt haben wir auf Kosten der Süd-EU-Länder"

Warum, warum können die Südländer nicht genauso wie Deutschland handeln und profitieren? Ist das eine Schicksalsfrage oder hat das etwas damit zu tun was man möchte und was nicht, was man tut und was man nicht tut?

"Die Währung Euro ist für due BRD-Volkswirtschaft massuv unterbewertet und für die Süd-EU-Volkswirtschaften massiv überbewertet"

Ich gebe ihnen vollkommen recht! Aber der Unterschied ist nicht vom Himmel gefallen und die Südländer wollten ausdrücklich eine harte Währung und nicht wie bisher eine weiche haben, so war es vereinbart und so sollte es sein.

"Folge: Die Süd-EU-Staaten sind Tag für Tag weniger wettbewerbsfähig, da sie nicht abwerten können"

Falsch, eine Abwertung ist exakt das gleich wie um den gleichen Prozentsatz alle Löhne, Gehälter, staatlichen Gebühren, Steuergrenzen und so weiter zu reduzieren!
Der einzige Unterschied sind Zahlen auf Papier!

Genau

"Welche Währungsunion kann langfristig existieren, wenn sie nur am Tropf einer heiß laufenden Notenpresse hängt?"
Genau.
Aber leider bin ich mir bei Frau Merkel und auch bei Herrn Gabriel nicht sicher, ob die wirklich in erster Linie an das langfristige Wohl derer denken, die sie vertreten (also an das langfristige Wohl unserer Bevölkerung), oder ob sie nicht statt dessen in erster Linie vielmehr an ihre machtpolitischen Interessen und die Bundestagswahl im September 2013 denken, und bis dahin (September 2013) schlicht und einfach auf ein "weiter so" und (bildlich gesprochen) auf das Ausgeben von "Beruhigungspillen" und das Werfen von "Nebelkerzen" setzen.
Ich fürchte allerdings, daß wir uns ein "weiter so" bis September 2013 nicht leisten können.

Die Europäische Zentralbank

Die Europäische Zentralbank hat zum letzten Gefecht für die Euro-Rettung geblasen.

Unbedingt. Nach der EZB als 'BadBank' MIT MAXIMALHAFTUNG FÜR ALLE kommt nämlich nix mehr.

Aber: Draghis Ankündigung von Maßnahmen war offenbar im EZB-Rat nicht abgesprochen.

Abgesprochen schon -- aber eben mit Goldmann-Sachs statt mit der EZB.

Nach Draghi soll die EZB im großen Stil Pleitepapiere kaufen.

Vorzugsweise natürlich jene von 'Goldmann-Sachs' und den anderen Komplizen aus Draghis G30-Bankenkartell.

Doch derart einschneidende Maßnahmen, die die Steuerzahler zu tragen haben, gehören auf den Tisch einer EZB-Sitzung.

Falsch. Sie gehören in einen Volksentscheid und vor das BVG. Ulkig: Genau da sind sie auch schon!

Draghi will eine Notenpresse auf das Börsenparkett stellen, an der sich alle Banken bedienen können. Kein Wunder, dass die Zocker jubeln.

Und: Kein Wunder, dass eine derart hirnverbrannte Idee nur von einem Zocker kommen kann.

Endlich mal ein Fürsprecher der sonst unterdrückten Meinung!

Der Euro ist unverantwortungslos für uns und ein Hemmschuh für unser Selbsverständnis
Mit einer starken DM können wir die abgewerteten Länder besser unterstützen,z.B. im Tourismus,wovon dort ja viele leben.Und wir können uns das wieder leisten, wie in der VorEuroZeit
Billigere Importe,Rohstoffe,Vorprodukte lassen die Exportindustrie eben NICHT abstürzen
Die hohe Kaufkraft und Vermögen NACH Aufwertung kurbelt den Binnenmarkt an,schafft Wohlstand
Die 2 Billionen Euro Staatsschulden sinken um den Aufwertungssatz der DM
Das alles sind zig Billionen-DM-Vorteile,die uns bisher von UNSRER Politik vorenthalten wurden,immer nur ängstlich aufs Ausland,und die Hochfinanz,guckend
Mit der DM-Aufwertung,die schnell und stark kommen wird,holen wir nur das nach,woran uns die Fesselung an den schwachen Euro gehindert hat,also eine GERECHTE Währung
Für jedes Land!Und für jedes Land dann LANDESTYPISCHE Lösungen.Auch für uns
Endlich Freiheit und Aufbruchstimmung statt Depression und Lügen durch Politiker!

Der Tag an dem Atlas mit den Schultern zuckte

ist nicht mehr weit.

"Als du Atlas sahst, den Titan der die Welt auf seinen Schultern traegt, als du sahst das er stand, mit Blut an seiner Brust herunter rinnnend, gebeugten Knien und zitternden Armen, aber immer noch die Welt hoch haltened gegen das schwerer und schwerer werdende Gewicht seiner Last, was haettest du ihm geraten zu tun?"

"Mit den Schultern zu zucken"

-Ayn Rand-

Und was dann liebe Leute, was dann? Wie schwer traegt Deutschland denn die Last des Euro? Noch nicht schwer genug wuerde ich mal sagen.

@ rex3

Dass die Staaten auch ohne - und vor allem ohne - den Euro freundlich und friedlich im Europaverbund miteinander zurecht kommen, steht für mich ausser Frage!

Es ist einzig der Gehirnwäsche durch unsere Volksvertreter (Zitat "Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa", A. Merkel) geschuldet, dass überhaupt jemand darauf kommt, dass Europa ohne den Euro gefährdet wäre!

Genau das Gegenteil istd er Fall: Der Euro schafft Zwietracht und ALLE EU-Bürger sind geneigt, sich als Opfer zu fühlen. Ich habe vollstes Mitgefühl mit den Bürgern in Griechenland, die ihren Job verlieren, weil ihre Tourismus- und Exportwirtschaft mit der (zu starken) Eurowährung zu Grund geht! Wo früher abgewertet wurde, um den üppigen Staatshaushalt zu finanzieren, können heute nur Schulden erbettelt werden. Auf Kosten der kleinen Leute in D und in GR!

Europa ist mehr als das Chaos in das uns der Euro gestürzt hat! Wir alle sollten uns das vor Augen führen!

@ H.-D. Ausgerechnet die USA

@ H.-D.

Ausgerechnet die USA als leuchtendes Beispiel? Verschuldung weit über 100% des BIP, schon knapp an der Zahlungsunfähigkeit vorbeigeschlittert... meine Ideale sehen irgendwie anders aus.

Deutschland kann auch ohne Euro

Deutschland war bereits vor der Euro-Einführung Exportweltmeister und wird es auch nach dem Euro-Austritt bleiben. Wo sollen die Kunden sonst die Technologien einkaufen, wenn Deutschland ausgetreten ist - in Spanien oder Griechenland?
Hauptentscheidungspunkt für einen Käufer ist die Qualität des Produktes, nicht die Währungseinheit.

Es wird auf jeden Fall nicht durchzusetzen sein, an einer Inflation teilzunehmen, nur weil davon angeblich die heimische Wirtschaft profitiert. Zu viel weiß man heute über die historische Erfahrung mit der desaströsen Inflation der 20er-Jahre mit all ihren apokalyptischen Spätfolgen.
Die Politik wird ein Volk von Sparern nicht "wahl-los" übergehen und am Ende enteignen können. Sollte sie das tun, wird es zu Massenprotesten bis hin zum Volksaufstand kommen.

Austieg: Ja!

Na bitte. Gestern sagte ich noch zu meiner Frau, Deutschland wird seinen Wohlstand nur noch durch Ausstieg aus der Euro Währung aufrecht erhalten können.

Und was lese ich da heute? ..... sag ich doch!

Wenn ich mir demnächst nichts schönes mehr leisten kann, dann werde ich all die Politiker hassen, die mir mein mühsam erarbeitetes Geld Tag für Tag weg nehmen und meiner Familie das Leben schwer machen.

Wer weiss, vielleicht lohnt es sich, in irgendeinen afrikanischen Busch auszuwandern. Da hat man sein Leben noch in Gewissem Maße selbst in der Hand.

Der Nordeuro brächte mehr, nicht weniger Integration!

Ich denke ein Übergang zu einem Nordeuro, wie oben beschreiben, bei dem zunächst Deutschland, Luxenburg, Finnland, Estland, Niederlande und Österreich zum Nordeuro wechseln und später auch andere, würde langfristig mehr und nicht weniger Integration und Zusammenarbeit möglich machen.

Den grotesken Blödsinn, den uns einige Politiker weiß machen wollen, wenn der Euro scheitert, scheitert Europa, als ob hier dann der dritte Weltkrieg ausbrechen würde, sollte man endlich mal beiseite legen.

Unsere Beziehungen zu Dänemark, Schweden, Norwegen, oder die Schweiz sind nicht so schlechter, dass man annehmen muss nur mit einer gemeinsamen Währung kann man auch zusammenarbeiten.

Wenn wir aber den Nordeuro für einige Länder einführen würden, dann könnte es gut sein, dass Schweden und Dänemark und Andere später dann beim Euro mitmachen, da die Hauptgründe, nämlich Angst vor einem Scheitern des Euros, einer massiven Abwertung, oder gigantischer Transferzahlungen ohne Gegenleistung erledigt sind.

Blödsinn mit Erpressungspotenzial

Lassen wir den Austritt von D aus dem EURO mal so stehen und testen, in wie weit das eine Druck aufbaut, dass EURO-Land beschleunigt die wirtschaftspolitische Vereinigung angeht.

Das müsste man dann allerdings auch aus D wollen und das geht mit unserer Verfassung zum Glück nur, wenn es mit dem Aufbau einer demokratischen Kontrolle auf EURO-Land Ebene einhergeht, die Rechte der nationalen Parlamente übernehmen kann. Es gäbe also genug zu tun für den Dritten Weg und es beginnt mit klaren Worten - was mich wieder mit Herrn Jackisch versöhnt.

Emotionale Reflexe

Wie immer bei diesem Thema springen alle die gegen Euro sind hoch.
Dabei ist das Thema viel zu komplex. Es wird z.B. gefordert, dass die Südländer den Euro verlassen um wettbewerbsfähig zu werden. Dieser Satz meint das die Lohnkosten in den Ländern so sinken, das sie wieder für den Export produzieren können. Das heißt, die deutschen Firmen sind dann die ersten die Arbeitsplätze aus Deutschland in den Süden verlagern. Das Deutsche Exportwunder in die EU bricht zusammen, sprich bis zu 4 Millionen Arbeitlose mehr, mit unübersehbaren hohen Kosten.

Darüber hinaus ist es so, das Deutschland an den Schulden der Länder verdient. Noch zu Beginn der Krise hat Merkel in Griechenland darauf bestanden, dass die Griechen ihre Verpflichtungen einhalten müssen und auf Kredit deutsche U-Boote und Waffen kaufen müssen.
Wenn wir ehrlich sind würden wir zugeben, das wir eine durch Kredite geförderte Exportblase haben. Daher hat niemand in Deutschland vor der Krise die Länder zum Sparen aufgerufen.

Ein Fan

Besten Dank. Dies geht runter wie Öl.
Ein Dokument jornalistischer Zeitgeschichte.
Senden und veröffentlichen Sie es jeden Tag, den steter Tropfen hölt den Stein, wenn die Zeit nicht zu knapp ist.
Also ein Zurück zur DM und wir haben Ruh?
Merkel verspricht ja alles zu tun um den Euro zu retten.
Eine Premium-Maßnahme wäre ja der Austritt unseres Landes, denn wir erdrücken ja die EWU.
Wir wurden in den Euro gezwungen, der Preis der Vereinigung, der Zwang der Franzosen, Briten!
Nun sind wir der Schrecken des Euro, mehr erstarkt denn je.
Die EWU streut uns Blumen auf den Austrittsweg, erfüllt uns jede Übergangsvoraussetzung, denn mit uns geht es in den Ruin, den wir aber nicht aufhalten können und dürfen.
GG, Volksentscheid, Haushaltsrecht, Parlamentarische Demokratie, der Zwang zu einer neuen Verfassung durch das Volk, nicht der totalitären Regierung.
Die Medien und allen voran das abschreckende Beispiel des Herrn Jörges vom * sind ebenfalls in die Schranken zu weisen.

Dieser Artikel spricht mir aus der Seele

Vielen Dank für diesen Artikel. Er spricht mir aus der Seele. Was ist das für eine Währung, die im Zwei-Wochen-Takt "gerettet" werden muss? Das politische Erpressungspotential in der Euro-Zone ist mittlerweile unerträglich geworden. Über einen Austritt Deutschlands - sowie aller übrigen Länder - aus der Euro-Zone sollte in der Tat ernsthaft nachgedacht werden. Diese Währung schadet allen, mit Ausnahme einiger Spekulanten. Wir müssen zurück zum Status quo ante, und zwar so schnell wie möglich. Es wird Zeit, dass mutige Journalisten und Politiker das Tabu brechen und den Diskurs ins Rollen bringen.

Man versucht...

Man versucht die großen Probleme die man hat mit Geld zu lösen, frei nach dem Motto "Geld regiert die Welt"! Gruss

@ rex3

Lieber rex3, die Süd-EU-Staaten können nicht binnen weniger Jahre die Wettbewerbsfähigkeit erlangen, die wir binnen Jahrzehnten erarbeitet haben! Und selbst wenn es möglich wäre, was es definitiv nicht ist, gäbe es keinen unendlich großen Markt.

Es herrscht ein Verdrängungswettbewerb und bevor Spanien oder Griechenland auch nur um 5% wettbewerbsfähiger würde im Vergleich zur BRD, wären bereits tausende Menschen dort verhungert und zigtausend Menschen obdachlos! Ds ist keine Übertreibung! Stellen Sie sich Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung OHNE Transferzahlungen und Konjunkturprogramme vor!

C: Falsch! Wenn ein Land abwetet sinken AUTOMATISCH die Mieten und die normalen Lebenshaltungskosten mit! Automatisch sinkt auch der Lohn-Stück-Preis. Die Türkei hat nur deshalb nicht die Probleme, die Griechenland hatm, weil sie mittels eigener Währung abwerten kann!

Die EZB will nur unser Bestes !

Herr Schäuble und Frau Merkel auch, eigentlich wollen Alle nur unser Bestes.
Dabei gibt es bei uns ganz viele Bürger, die nur sehr wenig davon haben, oder die selbst nur Schulden und Kredite am laufen haben.....
Vielen Dank für den Kommentar Herr Jackisch !

Ökonom Christian Dreger antwortet wie ein Laie

Man sollte keine Wissenschaftler befragen, die nicht im Thema stehen. Die Antworten von Herrn Christian Dreger stehen voll im Widerspruch zur Rechtslage.
Wenn man keine Ahnung hat,kann man antworten das weiß ich nicht. Aber als Wissenschaftler zu sagen,mein Gefühl sagt mir das ist in Ordung, dass die EZB Staatsanleihen aufkauft. Fakt ist das die EZB keine Staaten finanzieren oder refinanzieren darf.
Siehe Klaus Rainer Jackisch:
Jetzt beugt sich Draghi dem massiven Druck der Spekulanten und der Politik der klammen Südstaaten erneut.
Welcher Bürger kann einer solchen Institution, die ständig ihre Strategie wechselt, noch vertrauen? Wie glaubhaft ist eine EZB, in der wichtige Länder wie Deutschland nichts mehr zu sagen haben? Wer kann einer Notenbank trauen, die Verträge bricht und nur das Wohl der Finanzmärkte, nicht aber der Bevölkerung im Auge hat?
Faktisch bedeutet die unlimitierte Rettung des Euro durch die Notenbank, dass die Politik des billigen Geldes grenzenlos fortgesetzt wird.

Konnte da man nicht schon früher laut Denken !

EU und Euro ist nicht nur DEuro!
Nichts, gegen die, die mitgezogenhaben.
In die Gute und Richtige Richtung !

@ Flipper1801

Etwas mehr Phantasie bitte! Den Euro-Knoten zu lösen ist DIE Herausfordeung, der sich Politik und Wirtschaft stellen sollte – Sie werden hier nicht von mir erfahren, wie wir wieder aus der Nummer heraus kommen.

Ich für meinen Teil bin, wie Sie wahrscheinlich auch, einer der Leistungsträger in dieser Gesellschaft und meine, dass wir die Probleme, die unsere ggf. harte DM mit sich brächte selbst lösen sollten. Und nein, es macht mir keinen Spass, unsere materielle (Noch-)Sicherheit auf Kosten der Südländer zu leben. Es widert mich an offengestanden. Ich hätte lieber 100.000 mehr Arbeitslose in der BRD als 1.000.000 in Südeuropa! Und selbst wenn wir so weitermachen, wird der EU-Export deutscher Produkte stark einbrechen!

Unterstellen Sie mir bitte keine Naivität!

Wenn die DM zu hart wäre, gäbe es verschiedenerlei Möglichkeiten dies zu regulieren. Die Tatsache, dass die Globalisierung und Rationalisierung etliche Arbeitsplätze gekostet haben, sind weder Sie noch ich schuld.

Monti versucht BvG weiter unter Druck zu setzen

und nächster Erpressungsversuch, Fakten schaffen durch Erzeugen einer mssiven Erwartungshaltung:

Mario Monti "rechnet damit", dass der Euro-Rettungsfonds ESM bald ein Banklizenz bekommen wird. "ich glaube, das wird in Kürze passieren", sagte Monti in Helsinki.

Blanko-Schecks für alle. Will auch einen.

Guter Kommentar!

Selbstverständlich will die EZB nur unser Bestes, nämlich unser sauer verdientes Geld. Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden. Der Euro in der jetzigen Form ist tot, da gibt es nichts mehr zu rütteln. Die EZB darf auf keinen Fall noch mehr morsche Staatsanleihen kaufen, um die Zockerparty am laufen zu halten, denn das verstößt gegen das Gesetz. Mir wäre es zwar lieber, wenn alle starken Länder den Euro behalten würden. Sollte dies nicht möglich sein, wäre ich dafür, dass Deutschland aus der Eurozone austritt. Schlimmer als es jetzt ist, kann es bestimmt nicht kommen.

@ flipper1801

"Sie wollen mir also erklären, dass Deutschland im Grunde schuld an der mangelden Wettbewerbsfähigkeit einiger EU-Mitglieder ist?"

Ich behaupte nicht, dass Deutschland schuld ist an der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit der Süd-EU-Staaten sondern der Euro! Der Euro ist zu stark für diese Länder! Könnten diese Länder abwerten, würde automatisch die Wettbewerbsfähigkeit steigen. Nichts anderes passiert seit Jahrzehnten (bis zur Euro-Einführung)!

Falls Sie sich für die Materie interessieren, können Sie sich mal über die Argentinien-Pleite informieren. Argentinien hat damals den Peso an den US-Dollar gekoppelt. Und es kam EXAKT zu den gleichen Vorgängen wie in Griechenland!

Nochmal: Das Problem ist nicht Deutschland sondern der Euro. Die Länder können nicht mehr abwerten!

Nicht nur nachdenken ...

Klar ist ja wohl mittlerweile jedem,dass der Euro in der jetzigen Form eine Fehlkonstruktion und so nicht überlebensfähig ist. Klar wird ebenfalls,dass sich 2 Gruppen herausbilden mit völlig unterschiedlichen Grundansätzen zur "Neukonstruktion",vereinfacht gesagt die Nord- und die Südländer. Also kann m.E. der Weg nur über 2 parallele Euros gehen mit der mittel- bis langfristign Option einer Zusammenführung. Und ich hoffe sehr,dass darüber nicht nur ganz still nachgedacht sondern auch konkret geplant wird !!!!

Die Politik kann es nicht mehr richten

„Aber viel wichtiger: Wer kann einer Notenbank trauen, die Verträge bricht und nur das Wohl der Finanzmärkte, nicht aber der Bevölkerung im Auge hat?“

Das ist die „Gretchen-Frage“ schlechthin Herr Jackisch und dies gilt gleichermaßen für die Politik vor allem für die der Eurokanzlerin!

Und weil sich alle vor der Antwort und den daraus resultierenden Folgen scheuen, bleibt hier wiederum nur noch die Hoffnung auf ein eindeutiges und mutiges Urteil des BVerfG, dass den permanenten Vertragsbrüchen, den allgegenwärtigen Hintertüren, selektiven Vertragsauslegungen, dem Abbau von Demokratie und den seriös nicht mehr einschätzbaren Risiken und Nebenwirkungen dieser Politik ein für alle Mal den Garaus macht und einen unüberwindlichen Riegel vorschiebt.

Wenn dann die Eurozone daran zerbricht, dann ist es gut so, weil etwas nicht Lebensfähiges auch in der Natur keine Überlebenschance hat. Die Todgeburt des Euros gehört beerdigt, so schnell als möglich!

Ein Austritt Deutschlands aus dem Euro ist der falsche Weg

Sicher,der Euro und einige seiner Mitgliedsstaaten sind in der Krise. Ein Austritt Deutschlands wäre auf Dauer sicherlich ein falscher Weg - eine neue Deutsche Mark wäre für unseren Export zu stark, so dass ich in dem Bereich drastische Einbrüche befürchte, auch falls sich Importe verbilligen.
Ingesamt muss innerhalb der Euro-Zone offener und ehrlicher zusammen gearbeitet werden, ebenso muss die Zockerei an den Börsen wirksam eingeschränkt werden. Letztlich hat sich diese Krise durch die Spekulationen an den Börsen weiter verschärft.

@natal-45

Tourismus? Wer geht denn in seinem Urlaub noch ins Ausland? Die wenigsten! Und das liegt nicht an den Preisen, das liegt am fehlenden Geld im eigenen Geldbeutel.

Der Export wird einbrechen, denn wer soll die Produkte bezahlen? Rohstoffe, Vorprodukte? Kennen sie China? Wäre mir auch neu das die anderen Euro-Länder die massiven Rohstoffländer sind.

Der Binnenmarkt kann nur angekurbelt werden, wenn eigene Produkte gekauft werden und die bezahlt man immernoch mit der eigene Währung, da wird nichts billiger.

Die Schulden sinken und die Versicherungen werden sich fragen wie sie die Lebensversicherungen finanzieren sollen.

Was wir brauchen ist ein gerechtes Steuersystem, eine Umverteilung von oben nach unten, alles andere ist sinnlos.
Und wer sich mit Kapitalismus etwas beschäftigt lernt schnell das entweder das System kollabiert, oder es umgekehrt werden muss.

Danke für die klaren Worte!!!

Respekt, hier werden sehr deutlich Aussagen formuliert, die meiner unfchmännischen Meinung nach äuserst zutreffend sind.

1) EZB ist unseriös und will gegen Verträge verstossen
2) EZB will Notenpresse anwerfen
3) Deutschland sollte über €-Austritt nachdenken
4) Südländer dominieren die unseriöse EZB - Politik
5) Schulden sollen auf Kosten der Ersparnisse der Bürger weginflationiert werden

Wäre auch nur eine einzige dieser Aussagen vor 12 Jahren bekannt gewesen, den Euro hätte es NIE und NIMMER gegeben. Wie sagte Gerhard Schröder einst so trefflich: "Der Euro ist eine kränkelnde Frühgeburt ...".

Hoffentlich spricht das BvG ein Urteil gegen das Rettungssschirmgesetz, dann wird es für Frau Merkel viel einfacher, den Euro-Spuk zu beenden, sind ja die "bösen" Richter schult dann ...

Lieber Herr Jakisch, wenn

Lieber Herr Jakisch,

wenn Deutschland aus dem Euro austritt wird die Neue Währung massiv aufwerten, d.h. ein Auto das jetzt Euro
20.000,- kostet wird um bis zu 40 % teurer werden für
die Importeure.

Stellen Sie sich dann in der Zukunft, nach Eintritt Ihres Austrittswunsches, vor die Belegschaften die bei
den Exportfirmen arbeitslos geworden sind hin und begründen Ihre ordnungspolitischen Prinzipien???
Viel Spaß dabei!
Es ist immer wieder erstaunlich wie Ideologen unter dem
Aspekt der Ordnungspolitik die Welt in Katastrophen führen!

Die Staaten müssen die Herrschaft über das Geld wiedererlangen. Eine Inflation ist bei einer Rezession
also sinkender Nachfrage trotz erhöhter Geldmenge
nicht in Sicht! Seit 1971 haben wir eine Fiat-Währung!

Ich frage mich, wann die

Ich frage mich, wann die Bevölkerung endlich auf die Strasse geht und ihrem Unmut über den EUR-Wahnsinn Luft macht. Scheint dem Großteil der Leute in Deutschland aber egal zu sein, was mit ihrem Steuergeld passiert und wie es weitergeht. Fr. Merkel wird es schon richten, sei es, wie so oft, durch Schweigen und Aussitzen oder durch 180 Grad Kehrtwendungen und Windungen, dass einem schwindelig wird. Sehr seltsam ist das in diesem Land mittlerweile...

Danke...

...für die Kolumne, und das sie auf tagesschau.de veröffentlicht wurde.

Von wegen Systemmedien und Zensurvorwürfen ständig... ;-)

Neutral oder Ingorant?

Da haben wir jetzt die Meinung von Paul Krugmann und Klaus-Rainer Jackisch nebeneinander stehen um die viel beschworene Meinungsvielfalt zu schützen.

Aber ist das berechtigt, diese Experten nebeneinander zu stellen?

Ist es nicht vergleichbar mit der Klima-Debatte, wenn man den seit Jahrzehnten aktiven Forschern aus der globalen Weltspitze irgendwelche Blogger und selbsternannte Journalisten entgegen stellt?

Jeder kann und darf seine Meinung haben, aber man sollte doch auch in der Darstellung nicht die Relationen vergessen zwischen dem journalisten aus dem Wirtschafts-Resort und mehreren Weltweit an der Spitze stehenden Forschern.

Vielleicht sollte der Herr Jackisch wenigstens mal seine Meinung mit dem Paul Krugmann oder Peter Bofinger durchdiskutieren, bevor er hier durch seine Stellung bei der Tagesschau auf gleichem Niveau dargestellt wird. Dann kann er seine Meinung vielleicht etwas fundierter wiedergeben. zB kann man dann mal ganz konkret die Szenarien vergleichen. Mit Zahlen.

Es besteht kein Unterschied

Es besteht kein Unterschied zwischen:

1. Banken leihen sich EZB Geld um Anleihen am Primärmarkt zu kaufen

2. ESM leiht sich EZB Geld um Anleihen am Primärmarkt zu kaufen

außer, dass bei 2.:
a. Zinsniveau fällt
b. Subventionierung der Banken fällt weg

Es bleibt dabei: Nur die Zahlen ändern sich!

@gierde zerstört

"Die Süd-EU-Staaten können nicht binnen weniger Jahre die Wettbewerbsfähigkeit..."

Sagt auch keiner, dass es von heute auf morgen geht.

"Es herrscht ein Verdrängungswettbewerb und bevor Spanien oder Griechenland..."

Den Exportüberschuss erwirtschaftet Deutschland aber nicht mit den Südeuropäern, sondern hauptsächlich außerhalb der EU.

"Stellen Sie sich Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung OHNE Transferzahlungen und Konjunkturprogramme vor!"

Transferzahlungen und Konjunkturprogramme gibt es für Griechenland, Portugal und Spanien schon sehr sehr fiel länger als für Ostdeutschland.

"Wenn ein Land abwertet sinken AUTOMATISCH die Mieten und die normalen Lebenshaltungskosten mit! Automatisch sinkt auch der Lohn-Stück-Preis"

Z.B. 20% Abwertung ist exakt so wie wenn ALLES inkl. Löhne, Mieten, Gebühren usw. um 20% reduziert wird.
Im Verhältnis zum Lohn steigt Erdöl in beiden Fällen gleichermaßen um 20%.
Es gibt keinen Unterschied, auch nicht beim Lohn-Stück-Preis.

Voelliger Quatsch & Panikmache!

Ich hatte ganz ehrlich mehr von Ihnen erwartet Herr Jackisch - Sie springen nicht nur auf den Zug der anderen Medien und treiben die Panik an den europ. Geldmärkten voran, sondern Sie schmälern mit Ihrem Kommentar auch die ordentliche Berichterstattung und Seriosität von Tagesschau.de!

Natürlich wird es nicht so kommen wie von Ihnen in der Kristallkugel vorausgesagt. Die einzige die ein Problem ist die Kanzlerin mit Ihren Versprechungen und die eine Politik gegen die Mehrheit in der EU betreibt. In Zeiten der Krisen sollten wir unseren Nachbarn beistehen und nicht egoistisch sein. Ich hoffe es wird endlich mal aufhören das die Medien immer wieder auf die Stelle treten - dann wäre Europa schon wesentlich weiter. Was Europa braucht ist Aufbruchstimmung der 50er oder 80er! Draghi ist ein guter Präsident der sich auch gegen seine alten Versprechungen stellt, wenn er mitbekommt das ein keinen Sinn mehr macht. Ich hoffe auf mehr positivere & optimistischere Kommentare in Zukunft.

Wer die Wahrheit nicht hören will...

...hat eindeutig falsch investiert und gehört wahrscheinlich zu jenen Zockern, die dieses Schlamassel verursacht haben.

Bravo für diesen Beitrag, auch der Offenheit der ARD.

Ich bin für

den Austritt. Deutschland hat es auch vor dem Euro geschafft und wird es auch wieder. Besser das als das ganze Geld in ein Fass ohne Boden schütten.

Alles noch mal auf Start und dann richtig machen! Aber nicht wieder das Pferd von hinten aufzäumen.

Ein Politiker

Sie scheinen wohl ein Politiker zu sein, oder?

Sie reden viel, sagen aber nichts aus.

Was ist den Ihr "3. Weg"?

Es gibt keinen 3. Weg, da die Wirtschafts- und Gelddynamik immer linear ist. Wenn das nicht so wäre, dann wären alle Menschen auf der Welt arbeitslos und niemand würde Geld investieren.

3. Weg - das ist so etwas wie Neokeynanismus. Keynes hat ein funktionales makroökonomische Modell erschaffen, bis einige "Wirtschaftsdiven" den Meinung waren, Sie könnten es besser. Das Ende davon war dann der falsch konzipierte Euro und dessen zwangsläufige Krise.

Also, vielleicht sind Sie aber schlauer als wir alle. Was ist denn der 3. Weg?

Nicht die schlechteste Option

Inzwischen ist klar: Der Euro schadet bei weitem mehr, als er nützt. Jedenfalls den unteren 99,999%. Der Preis für den Erhalt dieser Währung ist schon seit langem inakzeptabel. Schließlich soll das Geldsystem der Gesellschaft dienen und nicht umgekehrt, wie wir es gerade erleben.

Ein Deutschland mit neuer, eigener Währung ist nicht die schechteste Vorstellung, die man haben kann. Eine starke Währung mit ordentlicher Kaufkraft ist zu erwarten. Nur: Wenn die neue Währung dann das selbe Konstruktionsprinzip wie die alte (Verzinstes Schuldgeld, herausgegeben von einer privaten Zentralbank) hat, dann wird sie in einigen Jahrzehnten auch wieder kaputt sein. Alternativen müssen her!

Auch müsste es eine Streichung aller öffentlichen Schulden geben, denn sonst macht eine neue Währung wenig Sinn.

Übrigens gab es einmal (gibt es die noch???) eine bemerkenswerte jüdische Tradition: Alle 49 Jahre wurden im Rahmen eines sogenannten Jubeljahres alle Schulden gestrichen!

Hier mal eine andere Sicht

Hier mal eine andere Sicht

Hatten wir das nicht schon mal. Weltwirschaft bricht ein, die Banker werden verantwortlich gemacht, fie Deutschen sprechen von der guten nordischen Rasse, den miesen Russen (Putin & Ukraine), der faulen und falschen Südeuropäischen Rasse. Und natürlich wird im Zusammenhang mit Frankreich jetzt offen schon mit einem gewissen Vertrag von 1918 geredet. Als nächstes werden dann die Juden (die einfach ihre Babies beschneiden) über die alte Rothschild Leier mit den Bankern gleichgesetzt. Na Prost, wieviel hat Deutschland wirklich dazugelernt? Geht es uns so schlecht das wir verhungern wenn wir nachgeben? Oder ist es so das es in der Krise mit Deutschland immer nur in eine Richting geht?

Ich glaube nicht an das was ich hier aufmale, aber es ist eine schöne Gegenthese.

Hochachtung Herr Jackisch!

Respekt für die klaren Worte. Es freut mich, dass endlich auch in den öffentlich rechtlichen Medien kritische Stimme deutlich werden.

Wir dürfen uns nicht um eines idealistischen Projektes willen, egal wie gut gemeint es war, erpressen lassen. Das Euro System in seiner jetzigen Form ist schlicht unwirtschaftlich und muss grundlegend geändert werden zu mehr Eigenverantwortung der Staaten.

@Nny

Es besteht kein Unterschied zwischen:

1. Banken leihen sich EZB Geld um Anleihen am Primärmarkt zu kaufen
2. ESM leiht sich EZB Geld um Anleihen am Primärmarkt zu kaufen

Auf den ersten blick sieht das so aus.

1. Banken müssen für das geradestehen, also haften, was sie verleihen. Dummerweise ist diese Prinzip derzeit teilweise ausgehebelt. Aber die Banken haften immer noch mit ihrem Eigenkapital bis nichts mehr da ist und der Aktionär nahezu bei 0 ist.

2. Außerdem muss eine Bank immer eine Mindestreserve hinterlegen, damit das Gelddrucken nicht beliebig fort gesetzt wird und die Zentralbanken die Kontrolle über die Geldmenge behalten.

3. Wenn eine Zentralbank einem Staat direkt oder über einen fingierten Umweg Geld leiht hat das in der Vergangenheit immer zu hohen, mindestens Zweistelligen Inflationsraten geführt, da der Staat sich dann umsonst (die Zinsgewinne der Zentralbank fließen ja zurück ins Staatssäckel) Geld leihen kann und das dann auch fleißig tut, kostet ja nix.

Anstatt unbegrenzt über die

Anstatt unbegrenzt über die ezb staatsanleihen zu kaufen konnten wir doch in hohe der target2 forderungen auf einkaufstour in südeuropa gehen. Ware doch ein tolles konjunkturprogramm. Und nix anderes macht doch z.Z. Griechenland. Geld über die nationale Notenbank drucken.

Endlich spricht es einer AUS !!

Danke für diesen Artikel! Ich bin froh das diese Meinung endlich in der Öffentlichkeit ankommt! Wir können nicht ganz Europa finanzieren und allen das Geld in den A... stecken.

Der Euro geht langsam seinem Ende entgegen und umso eher man dort aussteigt, umso niedriger werden die Kosten sein.

Ich bin der Meinung das wäre für Deutschland die beste Lösung, auch wenn sie im ersten Moment sehr teuer wird. Aber langfristig gesehen wäre dies das beste für das deutsche Volk!

Solange die Geberländer den anderen Ländern nichts vorschreiben dürfen, sollten sie den anderen auch kein Geld zur Verfügung stellen MÜSSEN! Und das Euro-Staaten für die Schulden anderer haften müssen, ist sowieso nicht legal. Auch wenn wir das schon ewig so praktizieren.

Wie viel wäre Ihnen der Euro denn wert?

@lovechina

"Ich hatte ganz ehrlich... Natürlich wird es nicht so kommen wie von Ihnen in der Kristallkugel vorausgesagt"

Aber über mögliche Alternativen darf man doch noch spekulieren, oder ist das auch schon verboten, oder verwerflich, gehört man dann auch schon zu den Heuschrecken?

"Die einzige die ein Problem ist ist die Kanzlerin die eine Politik gegen die Mehrheit in der EU betreibt."

Sie ist, wie alle Politiker eines Landes, aber nicht in erster Linie der EU sondern den Bürgern im eigenen Land verpflichtet.

"In Zeiten der Krisen sollten wir unseren Nachbarn beistehen und nicht egoistisch sein."

Bei 800 Mill.€ Haftung wären das etwa 20.000€ die durchschnittlich jeder Berufstätigen aufzubringen hat.

Wie viel wären Sie persönlich bereit von ihrem Geld an Sicherheit zu hinterlegen?

"Draghi ist ein guter Präsident der sich auch gegen seine alten Versprechungen stellt, wenn er mitbekommt das ein keinen Sinn mehr macht."

Und ein einseitiger Interessenvertreter des Südens.

Hätte

Hätte uns , das Volk damals jemand abstimmen lassen ob wir den euro wollen oder nicht , dann hätten wir jetzt garantiert noch eine starke DM.
ok der Euro ist toll für den export , doch was kommt von diesen Gewinnen beim kleinen Mann an ... genau Null

Will Herr Jackisch 10 Mio Arbeitslose in Deutschland??

Das wäre nämlich die Folge von einem Ausstieg Deutschlands aus dem Euro.
Das kann man nun wirklich bei nahezu allen Experten nachlesen. Eine neue deutsche Währung wäre so stark dass der Export zusammenbrechen würde. Und ohne Export ist die deutsche Wirtschaft am Ende.

Dazu kommt dass die anderen Euro-Staaten ohne Deutschland auch relativ handlungsunfähig werden und wohl gar keine Schulden mehr beglichen werden könnten.
Also:
Ca, 600 bis 800 Mrd. Euro die der deutsche Steuerzahler abschrieben könnte an die Schuldner und die EZB, die dann ohne Deutchland auch zusammenbricht!
Zusammenbruch der Exportes denn niemand n Europa kann die deutschen Waren dann noch bezahlen. Und auch für den Rest der Welt würde die neue deustche Währung zu teuer, außer vielleicht für die Schweiz!

Vielen Dank, solche Szenarien mag der Herr Jackisch scheinbar, wie es aussieht!

Kolumne: deutschland muss über Euro-austr.

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Herr Jakisch : Toller Kommentar !

Meinen Respekt !

Aber , besser Inflation , als weitere Bankenpleiten .

Wer vorgesorgt hat, den stört eine Inflation nicht !

Dann rollt der rubel ,,,

auch Flick u. Krupp waren n.d. währungsreform als
Erste wieder Ganz Oben !

Nur das ist Wichtig !

1. August 2012 - 15:36 — Nana

Ihre Kommentare sind immer wie eine Oase in der Wüste.
Danke!

FS

Hätten Sie ihm trotzdem ihr Geld gegeben?

@Cay Hasselmann

"Als mein Nachbar Pleite ging vor vielen Jahren hab ich Ihm geholfen, ja mit der Hälfte meines Geldes. Damit macht man Frieden nicht mit Hass und Polemik."

Sehr lobenswert!

Aber eine Frage hätte ich da noch:

Angenommen Sie wären über viel Jahre hinweg vor der Pleite ihres Nachbarn über deren Finanzen, Schulden, Finanzgebaren und Geldverschwendung informiert, sogar sehr detailliert informiert.

Und angenommen sie hätten ihm bereits seit Jahren regelmäßig Geld zugesteckt damit er eventuell doch mal seine Finanzen in den Griff bekommt und mit seinem Geld auskommt.

Und weiter angenommen Sie hätten seinen Umgang mit Geld nicht gut gefunden, und weiter angenommen sie hätten vermutet, dass das irgendwann einmal zu einem Problem werden könnte, und außerdem hätten sie ihn mehrfach darauf angesprochen und er hätte jedes mal erbost und beleidigt geantwortet: "Das geht Dich nichts an, misch Dich nicht in meine Angelegenheiten".

Hätten Sie ihm dann trotzdem ihr Geld gegeben?

Revolution bei der Tagesschau?

Was ist passiert, gab es eine Revolution oder eine Kehrtwende bei der Tagesschau? Schon gestern habe ich kritische Berichte gesehen. Hurra! Gratulation!

Und an alle, die immer noch von Panikmache oder Eurorettung reden: Bitte schauen Sie sich eines der Hundert Videos auf Youtube über Geldentstehung oder Geldschöpfung an und schauen Sie mal nach Alternativen wie z.B. dem fließenden Geld (Geld mit Umlaufgebühr).

Es ist kein politisches, humanistisches oder europäisches Problem, es ist ein rein mathematisches Problem, dass Zinsen die Geldmenge ins Exponentielle steigern. Dann fordert man, dass die Wirtschaft das durch Wachstum ausgleicht, was am Anfang, nach einer Währungsreform und nach einem Krieg sogar geht, aber irgendwann erreicht jedes natürliche Wachstum eine Sättigungsgrenze. Oh, nein, nicht jedes, denn das Wachstum durch Zinseszins kennt keine Grenze. Und die Differenz haben wir erreicht, wenn jetzt schon doppelt so viele Schulden in der Welt existieren, verglichen mit dem BIP.

1. August 2012 - 15:41 — hut

"Jetzt ist Schluss. Wer zahlt, schafft an. Und wer am Hungertuch nagt, sollte den Helfer nicht anpöbeln."

Dafür gibt es einen Begriff. Und der heißt Schuldsklaverei.

Hat jemand an unsere Kinder gedacht?

"Auch ist das Projekt von immenser Bedeutung für die europäische Idee und alle ihre Vorteile: Frieden in Freiheit."

Gibt es etwas, was mehr wert ist als Frieden und Freiheit? Mir nicht. Wir werden noch Verteilungskämpfe um wertvolle Rohstoffe, um Wasser etc. in diesem Jahrhundert bekommen, dagegen wird diese Eurokrise wie ein Spaziergang aussehen.
Klar sind wir im Augenblick stark genug, um aus dem Euro auszutreten und mit einem Federstrich 60 Jahre Vertrauen in den Sand zu setzen. Und dieses Misstrauen wird dazu führen, dass Europa wieder das macht, was es im letzten Jahrtausend am häufigsten gemacht hat - Kriege führen. Nicht in einem Jahr, nicht in fünf Jahren - aber in einer Generation wird es wieder Grenzkontrollen, Zollgrenzen und Abschottung geben. Man kennt sich nicht mehr, hat Angst voreinander. Und Angst führt zu Agression. Erinnern wir uns: Hat nicht Jugoslawien 1975 im Adria-Urlaub genauso friedlich ausgesehen wie Mitteleuropa anno 2005?

Ich bin entsetzt, Herr Jaksich!

Sie meinen: "Es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, ob Deutschland aus der Eurozone austreten soll. Ohne Frage hat die deutsche Wirtschaft große Vorteile durch den Euro. Auch ist das Projekt von immenser Bedeutung für die europäische Idee und alle ihre Vorteile: Frieden in Freiheit. Aber ist der Euro den massiven Preis wert, den die Bevölkerung für die Euro-Rettung zahlen muss?"

Also verzichten wir besser auf "große Vorteile der deutschen Wirtschaft" - am besten ganz auf die eklige Wirtschaft? Dazu noch auf die "Idee von Frieden und Freiheit"?? Und dann fragen Sie noch, ob der EUR "den massiven Preis wert" ist... "den die Bevölkerung für die EUR-Rettung zahlen muss??? Natürlich würde die Bevölkerung lieber in Unfreiheit und Krieg leben und ein Agrarvolk werden. (Ironie Ende)

Was bleibt ist umschichten,

Was bleibt ist umschichten, Gold, Franken, Dollar, Pfund, Immobilien und zusehen wie der Euro bald Geschichte ist. Ich hab noch 5 Deutsche Mark im Geldbeutel, vielleicht sin die ja bald 100 Mio. Euro wert :-)

Währungsdebatte bildlich gesprochen

Mitten im Atlantik springt man ja auch nicht vom Dampfer und schreit: "Ich kann besser schwimmen!"

Bei den Hetzern sollte man mal die Zahlungseingänge prüfen

Es scheint so, als wenn eine ganze Menge Menschen entweder direkte Zuwendungen für üble Polemik gegen den Euro und die EU erhält, oder aber sich von einem Scheitern derselben enorme Vorteile verspricht.

In Wirklichkeit spielt das Scheitern von Euro und der EU den Großmachtsinteressen von Amrika und China in die Hände, die mit dem Scheitern derselben Europa in mittelalterliche Kleinstaaterei zurückstoßen und so einen lästigen wirtschaftlichen und gar demokratischen Konkurrenten loswerden könnten. Dass denen ein neuerlicher 30-jähriger Krieg der EU-Staaten untereinander recht wäre, sieht man schon an Bush´s Versuch, Europa in "Altes" und "Neues" Europa zu spalten.

Sehr gut!

Sehr guter Beitag zur Euro-Thematik! Bei einer Sache muss ich jedoch widersprechen: Deutschland hat vom Euro eigentlich nicht so stark profitiert, wie viele (insbes. die Amerikaner) und immer einreden wollen!
Hier versucht man uns Deutschen mal wieder ein schlechtes Gewissen einzureden, damit wir auch brav alles tun und schön für die Länder zahlen, deren Finanzpolitik eine reine Katastrophe ist.
Die Notenpresse anzuwerfen und billiges Geld in die Märkte zu pumpen, ja das erfreut die Spekulanten und die angelsächsischen Turbo-Kapitalisten! Eine Geldpolitik wie in Amerika KANN ohne politische Union in Europa nicht funktionieren und oh Wunder, oh Wunder: In Amerika gibt es bei den Bundesstaaten das No-Bail-Out-Prinzip, welches bei uns in der EU aufgeweicht wurde. Seltsam...!
Ich hoffe, dass sich Deutschland nicht von diesem Typ Menschen beeinflussen lässt und weiterhin eine stabile Preispolitik betreibt... zur Not auch OHNE Euro!!
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Ich darf noch ein Beispiel hinzufügen

zum Thema "Gemeinsam sind wir stark"
Gerade aktuell aus dem Medaillenspiegel der Olympiade.
Ganz oben mit 15 Gold steht China, dann kommt erst mal nichts, dann die USA mit 10 ... und wir sind auf Platz 6. Zählte man jedoch alle Goldmedaillen der EU zusammen, dann stünde unsere Union mit 18 Gold an der Spitze (Stand 18:51).

So ähnlich ging es dem Euro in den ersten zehn Jahren seiner Existenz: Was weder der DM noch dem Britischen Pfund gelang: eine ernsthafte Konkurrenz zum US-Dollar zu schaffen, dazu war der Euro auf dem besten Weg. Das hätte immense Vorteile für uns alle gehabt (Ein Rohstoffmarkt in Euro eliminiert z.B. das Währungsrisiko).
---
Mich wundert nur, dass die USA nichts getan hat, um ihre Währung zu verteidigen (dabei hätte sie doch ganz einfach durch die amerikanischen Ratingagenturen Verwirrung stiften können).

NPD Kommentar ?

Die äußerst negativen Aussage zur Eurorettung des Herrn Jaeckisch ähneln den Stellungnahmen der NPD zum Euro fatal. Der Artikel bedient in jeder Aussage stramm deutsch-nationale Aspekte: Deutschland zahlt nur, Deutschland ist der größte Geldgeber, die deutsche Bevölkerung muß Angst vor der Inflation und einer Währungsreform haben, Deutschland wird von den meisten anderen Staaten angefeindet. EZB-Chef Draghi ist Italiener, folglich Ausländer und undeutsch, deshalb wird er als wankelmütig und umfallerisch geschildert. Der Verfasser widerspricht sich selbst, wenn er sagt:"Was die Ankündigungen Draghis konkret bedeuten, ist noch nicht klar". Dann aber lange über die verschiedenen Szenarios spekuliert, die die EZB zur Eurorettung anwenden könnte um am Ende zum Chaosszenario der Hyperinflation und des Vermögensverlustes der Bevölkerung zu kommen: wie die NPD. Dazu strotzt der Kommentar vor Unwissen: USA, Japan, Russland, England und China drucken seit Jahrzehnten nicht gedecktes Geld. Note 6

Ich möchte keinen persönlich

Ich möchte keinen persönlich angreifen. Nur diese Kommentare a la "Endlich spricht einer mal aus was das Volk denkt" oder "Danke, Herr ..." etc. sind doch wirklich nichts als Stammtischparolen und haben mit der europäischen und globalen Wirklichkeit nichts zu tun. Das ist beschämend!

Mit welchem Recht

wird das hart erarbeitete Vermögen Deutschlands geopfert?
Sind wir den anderen europäischen Ländern und U.S.A.zu groß und zu einflussreich geworden?
Scheinbar waren alle bisher gezahlten Reparationsleistungen nach dem 2. Weltkrieg zu gering.
Auch der Staat Israel lebt von unseren Zahlungen.
Deutschland muss wieder ins Mittelfeld oder darunter.

Manchmal frage ich mich weshalb ich noch täglich zur Arbeit gehe! (wahrscheinlich aus Gewohnheit und Erziehungsgründen)
Auf eine neue Währung und dem großen Knall!!

Einkaufen mit Target2

@Minotaurus

"Anstatt unbegrenzt über die ezb staatsanleihen zu kaufen konnten wir doch in hohe der target2 forderungen auf einkaufstour in südeuropa gehen. Ware doch ein tolles konjunkturprogramm."

Schöne Idee.
Nehmen wir mal Griechenland, was sollen wir da kaufen?
Oliven und andere griechische Erzeugnisse?
So viel Produzieren die nicht, dass wir da wirklich ernsthaft einkaufen könnten, das ist ja das Problem.

Wir Könnten aber Grundstücke kaufen.

Rechnen wir mal:
Wir kaufen für Target2-Salden im Wert von 400 Milliarden € Grundstücke ein. Die Grundstücke kosten, so weit ich mich erinnere war mal von 20-50€ pro Quadratmeter in ländlichen Gegenden die Rede, in den großen Städten ist es natürlich teurer, aber nicht annähernd so wie bei uns.
Angenommen ein ordentliches Grundstück kostet 40€ pro qm und hat 1000 qm.

Dann bekommen wir für unsere 400 Milliarden Targe2 etwa 10 Mio Grundstücke, bei 11 Mio Einwohnern gehört uns dann ganz Griechenland und es bleibt noch Geld für Kulturgüter.

Danke Herr Jackisch!

Sie sprechen vielen, vielen aus der Seele!
Bitte lassen Sie sich nicht von der Politik einschüchtern. Wenn Sie wegen kritischer Äußerungen unter Druck geraten, dann machen Sie das bitte publik, damit wir Bürger Ihnen den Rücken stärken können.
Sie sind nicht alleine!
Kai

Herr Jakisch,

super Kommentar,gründen Sie eine neue Partei,ich wär sofort dabei.

Nebenbei

Nur mal ganz nebenbei? Wenn Deutschland austreten sollte, wird es das zurükbezahlte Geld in Euros bekommem ???

@ fathaland slim

@ fathaland slim: Wer immer auf Souveränität als Staat pocht, den Karren in den Dreck fährt und dann noch mäkelt, wenn ihm geholfen wird, der sollte doch lieber freundlich sein, als noch rumzupöbeln. Von Schuldensklaverei kein Spur. Gefühlt ja, wegen der eigenen Überheblichkeit.

Bravo und Respekt Herr Jakisch

Bravo und Respekt Herr Jakisch.

Ein mutiger Kommentar ohne Scheuklappen und "Alternativlosigkeiten".

Weiter so !

@EU62

Jetzt kommt wieder die Killerphrase mit dem "Weltfrieden alleine durch den Euro und Europa". :)

Das ist so etwas von lächerlich, daß ich wirklich nur noch über diesen Totschlag - Spruch lachen kann.

Natürlich haben Sie vollkommen Recht! Die letzten 60 Jahre vor dem unheiligen europäischen Zusammenschluß und dem Euro, hat war Europa extrem kiegerisch.

Wenn ich mir alleine überlege, wie oft Deutschland nach dem 2. Weltkrieg gegen England, Grßbritannien und das restliche Europa gekämpft hat. Wie oft wir mit Waffengewalt gezwungen wurden, Exportweltmeister zu werden und uns vor allem die Freundschaften der anderen europäischen Völker aufgezwungen wurden.

Was soll also dieser Friedensquatsch? Frieden hatten wir schon vor dem Euro und vor Europa - dauerhaften und stabilen Frieden.
Jetzt erst wird der Freiden wackelig, da sich die europäischen Völker durch den verfluchten Euro anfangen zu hassen - kein Wunder, wenn wenige Völker die Mehrheit der restlichen Völker monitär tragen müssen!

Der EURO ist alternativlos!

Oder sollen wir alles aufgeben wofür wir seit 2002 gearbeitet haben? Sollen wir gar die EU gefährden und den gesamten Wohlstand den der Euro letztendlich gebracht hat? Was wir müssen ist offensichtlich. Wir müssen alle kameradschaftlich zusammenstehen. Wir müssen verhindern das das an und für sich tolle System Euro von Parasiten und Betrügern mißbraucht wird. Es müssen Workflows installiert werden die derlei Handhabung verhindern und offenlegen. Dafür braucht es Experten und eine Menge Mut und vor allem den Willen kameradschaftlich zu agieren. Die Griechen oder Spanier oder Italiener und letztendlich auch alle anderen müssen als Einheit agieren und könnten genau darauf stolz sein das sie genau das als Nation schaffen und so endlich in der Moderne ankommen und nicht nur davon reden. Und nein Deutschland kann nicht allen gerecht werden wenn man es denn nur als Zahlmeister sieht und nicht begreift das auch die Deutschen Angst haben etwas zu verlieren.

der euro zerbricht....

das konntejeder der wollte auf den einschlägigen seiten seit spätestens 2007/2008 nachlesen. (schallundrauchblogspot com oder infokriegernews z.b.) das schlimme ist im jahr 2012 ist das thema in der tagesschau angekommen, vllt. hatten die leute der oben genannten blog´s ja doch recht. mfg joho

Austritt über´s Wochende

DEU sollte Nägel mit Köpfen machen:
Überraschender Austritt aus dem EURO!!!

Sollen die anderen doch sehen, wie sie Deutschlands bisherigen Anteil 27% kompensieren können.

Die Südländer sind einfach unerschämt.

Stammtisch-Gerede!

Herr Jackisch ist Wirtschaftsexperte. Er sollte es besser wissen.

Keiner profitiert so sehr vom Euro wie Deutschland. Wir werden es erst merken, wenn es damit vorbei sein sollte! Wer jetzt nach einem Zurück schreit, wird sich im Nachhinein extrem ärgern!

Als wenn Deutschland hier schon viel geleistet hätte! So ein Quatsch! Bisher haben wir von der Krise profitiert!

Das Märchen von Deutschland als "Zahlmeister" wurde von der Bild-Zeitung verbreitet und hat sich über die Stammtische bis zu "Experten" verbreitet. Es ist und bleibt Humbug.

Aber die Egoisten sollen sehen wo sie am Ende landen. Das ist kurzsichtiger Egoismus. Auf lange Sicht würden nämlich Egoisten jetzt in Europa investieren anstatt "wir, wir, wir" zu schreien!

Der Nagel auf den Kopf getroffen

Ich hätte es mir vor zwei Wochen noch nicht vorstellen können, aber wenn die EZB tatsächlich auf diese Weise ihr Statut der Währungsstabilisierung aufgibt, sollte Deutschland ernsthaft über einen Euro-Austritt nachdenken, so sehr ich die europäische Idee auch liebe.

@ H.-D.

ja die usa kann es sich leisten so zu handeln, denn wie jeder auf der welt weiss steht hinter dem us dollar die us army, navy und airforce. glauben sie wirklich ernsthaft die eu wird im falle einer euro ablehnung einfach dann ein paar nicht existierende flugzeugträger vor die entsprechenden länder senden? mfg joho

Zurück ins Mittelalter und zum Hexenglauben

"der euro zerbricht, das konnte jeder der wollte auf den einschlägigen seiten seit spätestens 2007/2008 nachlesen."

Man kann es einfach nicht fassen! 2008 war die geplatzte Immobilienblase in den USA gefolgt von der Lehmann-Pleite, die die GANZE WELT IN EINE REZESSION ZOG UND & BILLIONEN EURO KOSTETE. Und seit diesem Zeitpunkt sülzen die Amis, dass Europa mehr machen muss. Das ist so, als wenn ich des Nachts meine Mülltonne vor der Tür des Nachbarn entleere und den dan auffordere, was zu unternehmen.

Wie kommt es nur, dass so viele Menschen auf diese Dauerpropaganda hereinfallen? Nirgends steht, wie viele Milliarden wir den USA für den Irakkrieg gezahlt haben, wie viele Milliarden uns der Afghanistan-Krieg kostet. Nein, dauernd wird den Menschen erzählt, dass ihnen die EU und der Euro das Geld aus den Taschen ziehen. Und solchen bösartigen Mist glauben die Menschen immer sofort! Warum nur? Ganz einfach, weil jeder Mensch glaubt, dass ihm mehr zusteht, als er bekommt, siehe Indianer.

Schulden, die elegante Art zu stehlen?

Es wird Zeit, daß alle Kreditinstitute in Deutschland die Kreditverträge und Sparverträge auf eine andere Währung als dem Euro umstellen.

Wie kann man von Eurorettung sprechen, wenn der Euro dabei an Wert verliert. Wir leben in einer Gemeinschaft, und die baut auf Vertrauen. Das was zur Zeit geschieht ist eine Vernichtung von Vertrauen, weil gierige Schuldner mit aller Gewalt neue Schulden machen wollen. Dabei spielt es keine Rolle mehr, ob andere Menschen hart für ihr Erspartes gearbeitet haben.

Mit Inflation bestraft man die, die Leistung bringen. Es ist unverantwortlich, wenn Staaten sich davor drücken Steuern zu erhöhen oder aber die Ausgaben in den Griff zu bekommen.

Die EZB Führung muß ausgetauscht werden. Sie hat die Menschen verraten, die an den Euro geglaubt haben. Bevor die Altersvorsorge in besagten Ländern verbrannt wird, sollten wir uns besser vom Euro trennen.

Traurig, daß es Leute gibt, die den Euro mit aller kraft entwerten wollen.

Das ich das noch erleben darf...

... der mit Abstand beste Artikel bei Tagesschau.de seit dem ich Denken kann.

Herzlichen Glückwunsch!

@ 19:02 — H.-D.

danke auf den klaren Verweis auf den nationalistischen Aspekt einer solchen Argumentation.

1. August 2012 - 19:34 — hut

Mit Verlaub, Ihre Analyse ist unzutreffend. Schauen Sie sich bitte die Folgen der "Rettung" in Griechenland, Spanien usw. an. Diesen Ländern, d.h. ihren Bewohnern, geht es erst richtig schlecht, seit sie "gerettet" werden.
Würde so etwas in Deutschland passieren, ich möchte mir es nicht ausmalen.
Sie verlangen Unterwürfigkeit von Menschen, denen das Wasser bis zum Halse steht. Und wer hat hier den Karren in den Dreck gefahren? Bestimmt nicht diejenigen, die jetzt die Leidtragenden sind.

Ich weiß nicht, ob Sie schon mal von einem der Grundprinzipien unseres Wirtschaftssystems gehört haben:
Es lautet "Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste". Und das war schon immer so. Und während das Volk sich nationalistisch verhetzen läßt, lachen sich die Profiteure ins Fäustchen. Und die sitzen ganz woanders als da, wo Sie sie verorten.

Das internationale Finanzkapital ist nämlich international, deswegen heißt es so!

Mit freundlichen Grüßen

FS

Jetzt mal ehrlich

Herr Jakisch weiß es, ich weiß es, und die meisten anderen auch: Wir profitieren vom Euro.

Das darf uns aber nicht dazu verleiten, mit allen Mitteln für dessen Erhalt zu kämpfen.

Natürlich ist das nur gepokert. Man will den anderen Euro-Staaten mal klar machen, dass auch der Austritt des größten Landes der EU ein denkbares Szenario wäre. Vielleicht würden sich einige dann wirklich mal am Riemen reißen.

Und man darf diesen Gedanken auch durchaus einmal zu ende denken.

Genauso wie die Briten, die erst keinen Euro wollten, weil sie ohne ihn besser gefahren sind. Dann in der Krise wollten sie ihn, jetzt wieder nicht. Das alles wird dem Heimatland des BSE nicht übel genommen, den es sind ja die Briten.

Nur die Deutschen sollen zahlen, und bitte den Mund halten, den ihre Sprache wirkt so befehlshaft. Ob in der EU oder für einen Liegestuhl am italienischen Strand 35,-- Euro/Tag. Na dann lieber Ostsee und 15,-- Euro/Tag für einen Strandkorb. Es gibt immer Alternativen.

Die Hoffnung stirbt doch zuletzt!

Zitat: Deutschland hat Milliarden über Milliarden in Rettungspakete und Garantien gesteckt, um den Krisenstaaten beizustehen. Man hat eine Position nach der anderen aufgegeben, zugeschaut, wie sich die Verhältnisse in der EZB zu Ungunsten Deutschlands verschieben. Man ist isoliert oder hat kein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen mehr - sei es in der EZB, im IWF oder in der Europäischen Kommission. Trotzdem darf der deutsche Steuerzahler weiter sein Portemonnaie öffnen und muss sich von Politikern der Krisenländer auch noch Vorhaltungen machen lassen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Die Bevölkerung wird das nicht mittragen. Zitat Ende.

Ich war fest davon überzeugt, daß es in der BRD keinen ungesteuerten und damit objektiven Journalisten mehr gibt. Sie haben mich eines Besseren belehrt.

Herr Jackisch, Danke!!!

Man darf gespannt sein, wie lange sich die BRD-Politiker noch den Realitäten verweigern!?

Beste Grüße

@Dr.Kawasaki

Also, ein guter Analytiker sind Sie sicherlich nicht.
Ich sehe auch bei Ihnen kein stichhaltiges Argument, sondern auch nur eine Phrase. Aber gehen wir doch auf diese ein:

"Wer jetzt nach einem Zurück schreit, wird sich im Nachhinein extrem ärgern!"

Sie sind Wahrsager, oder? Gehen wir das mal wissenschaftlich an:

Keiner weiß, was passiert wenn Deutschland wieder die DM zurück holt.

Aber jetzt kommt der wissenschaftliche Haken:

Jeder weiß, was passiert wenn wir im Euro bleiben.
Kein Mensch geht weiter in einen See hinein, wenn er nicht schwimmen kann, als er stehen kann. Sobald er den Boden nicht mehr sehen kann, geht er zurück.

Das ist ganz einfach. Darauf zu spekulieren, daß in der Zeit auch der Boden hinter ihm im See verschwunden ist, ist vollkommen unsinnig. Hier müßte man die Varianten kennen, die zu einem solchen Bodenverlust führen könnten und es müßte ein Ereignis vorliegen, welches den Boden absenkt.

Beides ist bei einem Deutschen Euro - Austritt nicht gegeben.

wir reiben uns die Augen...

wir reiben uns die Augen... schnell Schulden machen. Das macht Sinn. Was tuen unsere Politiker? Ratlos zuschauen , weil es kein Halten mehr gibt. Was wollen wir retten? Schuldenstaaten. Versteht hier irgendwer das System? Wir müssen zurück zum Europa ohne gemeinsame Währung.

dann aber asap

Endlich wieder eine Pizza Margherita für 6,- DM:-)
Wie vor der Währungsumstellung.

1. August 2012 - 19:06 — kaladar

Sie gehen täglich zur Arbeit, weil Sie hoffentlich dafür bezahlt werden. Wenn Sie sich in Europa umsehen, so kann man das fast schon als Luxus bezeichnen.

Und welches hart erarbeitete Vermögen wurde denn geopfert?
Ihres bestimmt nicht.

So lange ich denken kann, und ich bin 56 Jahre alt, ist Deutschland hoch verschuldet. Lange, lange vor dem Euro.
Und das liegt nicht daran, daß uns irgendwelche anderen Länder ausgesaugt haben. Bitte machen Sie es sich beim Denken nicht so einfach. Einfache Erklärungen sind oft auf den ersten Blick einleuchtend und auf den zweiten oder dritten Blick grundfalsch.

Es ist ganz einfach es gibt

Es ist ganz einfach es gibt nur zwei Entscheidungen und das nicht erst seit heute oder gestern sondern seit Beginn der Währungsunion. Entweder aus dem Euroraum entwickelt sich in überschaubar kurzer Zeit eine politische Union, dann kann man sich auch eine Transferunion (Eurobonds, Aufkauf von Staatsasnleihen durch die EZB etc.) vorstellen oder die Nationalstaaten verfolgen ihre ureigenen Interessen weiter und sind nicht bereit wesentliche Hoheitsrechte an ein dann aber bitte auch europäisches Parlament abzugeben. Ich kann nicht erkennen das die Europäer das wirklich wollen das Europa soweit wäre oder jemals soweit kommen möchte. Wenn dies aber nicht der Fall ist können nicht die einen Länder von den anderen verlangen, das diese ihre Zeche zahlen sollen und für ihre Fehler geradstehen sollen. Das scheint aber im Rest Europas noch nicht angekommen zu sein.

Goldesel Draghi

>
> Wenn das kommt, wovon Dreger schwärmt:

> Die Banken und Broker werden
> den EU-Staaten legal und per Korruption
> weitere Kredite unterjubeln,
> bis die Schwarte kracht.

> Dann
> lassen sie den Schwindel auffliegen
> und schanzen der EZB den ganzen toxischen Schrott zu.
>
> Die Märkte feiern Draghi schon als Goldesel,

@gierde zerstört

"Ja und Sie haben Recht – die DM würde stark aufwerten im Vergleich zum Euro. Aber wissen Sie was? Das ist unser Problem und nicht das Problem der Spanier oder Griechen. Zum Glück sind hochwertige Produkte weiterhin gefragt – schauen Sie sich die Zahlen bei BMW an ... Dies wird auch so bleiben, wenn der Import-Preis steigt.

"

Da es Deutschland heute mit Eurokrise besser geht als zu besten DM Zeiten, ist doch völlig klar, dass D vom EUR profitiert.

Die Welt ist heute eine andere: Wenn ein BMW zu teuer ist, dann wird er nicht mehr gekauft. Hatten wir doch schon in der Wirtschaftskrise. Gleichzeitig werden nämlich die anderen Europäer (und Asiaten, Amerikaner...) billiger. Und die können auch gute Autos bauen inzwischen.

Die Schweiz merkt momentan, welche Probleme eine starke Währung macht. Eine DM würde im heutigen Spekulationsumfeld katastrophale Folgen haben...

@Cay Hasselmann 18:09

Ihre "andere" Sicht ist aber wirklich eine grobe Verallgemeinerung, die SIE machen, nicht die Kommentatoren!
Aber zu Verallgemeinerungen muß man sagen, daß die schon einen wahren Kern haben müssen, um als allgemein anerkannt zu werden. Und das ist immerhin mehr als sich bei vorgegebenem "alternativlos" keine Gedanken über Alternativen zu machen!
Und die DM ist eine Alternative zum Merkel-Euro. Ein "Nordeuro" ist nur auch wieder Gerangel und nur eine Option für die Zaghaften, die sich nicht zum radikalen DM-Schritt trauen (typisch deutsch?).
Erst muß nämlich mal wieder EIGENVERANTWORTUNG von den Ländern gelernt werden. Und die eigenen Stärken und Schwächen erkennen. Genauso wie es VOR dem Euro war.
War eine friedlich-schöne Zeit!

Deutschland mein Wirtschaftswunderland - Achtung Satire!

Na, SUPER! Und morgen bauen wir um Deutschland eine Mauer - ein Teil von uns kennt sich damit ja noch bestens aus. Anschließend führen wir endlich auch wieder Grenzen ein; ich meine die zwischen den Bundesländern; insbesondere Bayern sieht es schon lange nicht mehr ein, für die armen Schlucker der anderen Bundesländer zu bezahlen. Endlich wieder ein Eldorado für Münz- und Briefmarkensammler, wenn jedes Ländle wieder sein eigenes Währungs- und Postsystem hat. Sinnvollerweise führt man dann auch noch unterschiedliche Maßsysteme ein - denn das Urmeter liegt in Paris - klar, dass man da etwas eigenes braucht.
Zu überlegen wäre auch, ob man nicht generell wieder die guten alten Feindschaften zwischen den Völkern pflegt und alle 20-30 Jahre Krieg gegeneinander führt. Dann macht auch der unerschütterliche Glaube an das Wirtschaftswachstum wieder Sinn: denn wann ging es Deutschland so richtig gut ... RICHTIG, nach dem letzten Krieg als man alles wieder aufbauen konnte - Wirtschaftwunder!

Hat der Euro so große Vorteile gebracht?

Wenn es auch nur ansatzweise um die Idee geht, aus dem Euro auszutreten, kommt sogleich das Argument, (1) dieses Geld hätte uns doch so großen wirtschaftlichen Vorteil gebracht und (2) ein Austritt wäre so immens teuer und würde infolge einer massiven Aufwertung der neuen deutschen Währung in einen wirtschaftlichen Abschwung führen und den Export zusammenbrechen lassen.
Beides ist m. E. grundlegend falsch. Der wirtschaftliche Vorteil läßt sich nicht genau bestimmen, weil wir nicht parallel ein anderes Deutschland mit eigener Währung haben, um vergleichen zu können. Tatsache ist, daß die Bedeutung der Euroländer für den deutschen Export kontinuierlich abnimmt.
Die Aufwertung einer eigenen Währung würde zur massiven Verbilligung der Vorprodukte für deutsche Waren führen, Energie und andere Importe würden deutlich günstiger und dadurch finanzielle Kapazitäten in Deutschland für den Konsum eröffnen.
Ein Euroaustritt, zumindest DM als Parallelwährung, wäre die beste Lösung.

Ob Sie Recht haben oder nicht

Danke dafür Herr Jakisch, dass Sie das Rückgrat haben im ÖRR eine andere als die "Parteien-Elite"-Mainstreammeinung zu vertreten.

@"Euro ist alternativlos" ist eben nicht wahr!

Es gibt nun mal kein Land, dass Europa heisst, und kein Volk welches Europaer heisst. Es gibt Spanier, Griechen, Franzosen, Deutsche usw. Alles andere ist ein künstliches Gebilde was in Euro auch noch sehr laienhaft zusammengepresst wurde. Hätte man seiner Zeit realistischer gehandelt, wäre vielleicht was anderes daraus geworden, ist es aber nun mal nicht. Das Problem ist nun, dass man gegen Pleitestaaten gar keine Handhabe hat- wenn die alle Bankrott werden - was sollen die anderen dann machen? Die entsprechenden Botschaften pfänden?
Eins sage ich euch- es ist mir lieber wenn die Bundesbank die Geldpresse anwirft um den Kurs der Mark nicht zu stark wachsen zu lassen, als dass es die EZB macht, damit in Griechenland weiter Renten an verstorbene auszgezahlt werden können, oder dass Katalonien einen weiteren Flughafen baut der vermutlich niemals ein Flugzeug sehen wird..

Bravo - ein dickes Lob für die offenen Worte!!

Es mag ja die technische Umsetzung heikel und das genaue Vorgehen müsste wohlüberlegt sein (zB Nord-Euro), aber ich bin doch sehr erstaunt, dass solche Szenarien in der politischen Debatte hierzulande keine Rolle spielen. Stattdessen engt man den eigenen politischen Handlungsspielraum mit törichten Parolen wie "fällt der Euro, fällt Europa" unnötig ein und lässt sich von Junker, Monti, Dragi und Konsorten am Nasenring durch die Manege führen.

Denen, die sich hier moralisch entrüstet geben, sei gesagt: Nein, mit unserem Geld retten wir keine hungernden Kinder in Griechenland, es geht hier doch nur um die Errichtung einer Geldmaschine für Banken und Spekulanten. Sie lassen sich vor den Karren einer entfesselten, renditegeilen Finanzmafia spannen!

Schliesslich: Gelddrucken löst alle Probleme, weil das in USA prima funktioniert: Hä?? - Fliegen Sie mal hin und sehen sich die stolze USA genauer an, vielerorts schon jetzt ein marodes Armenhaus.

Bernd1: DM und unsinnige Exportangst

Ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt, dass wir bereits eine starke D-Mark hatten und europäische Nachbarwährungen schwächer waren und wir trotzdem gut exportiert haben.

Erst mit der Euro-Einführung stieg die Arbeitslosigkeit in Deutschland an, die erst mit Schröder und der Agenda 2010 abgemildert wurde.

Es wäre also sinnvoller, mal ernsthafte Daten als Diskussionsgrundlage zu nutzen und nicht irgendwelche schwammigen, geisteswissenschaftliche Ergüsse, die vermutlich von anglo-amerikanischen Autoren kommen.

Die USA sind sowieso ein Sonderfall, denn dort hat die stetige Erhöhung der Geldmenge nicht zu einer starken Inflation geführt, weil viele ausländische Notenbanken gerne Dollar als Währungsreserven einlagerten, aus dem Verkehr zogen und damit eine Inflation verhinderten. So einfach ist das mit dem Euro nicht. Und ähnlich sieht es mit anderen "guten Ratschlägen" amerikanisch orientierter Wissenschaftler aus.

Ich rate dazu, differenziert und kritisch zu analysieren.

die unflätigen

Behauptungen (@HD),der Normalbürger habe keine Ahnung der Finanzwelt kann ich nicht mehr hören.
Die ganzen Chaoten, die diesen Schlammassel angerichtet haben, die haben die Ahnung über die Finanzwelt? lol
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat vermutlich mehr Ahnung als Sie und unsere ganzen überbezahlten Politiker.

Ich glaube wenn normale Familienväter und Mütter unsere Politik bestimmen würden ging's uns deutlich besser.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Uns wurde die Demokratie gestohlen und durch eine Bankendiktatur ersetzt.

Damit muß Schluss sein.

Kein Cent mehr für Zockerbanken

Wie Recht Sie doch haben mit Ihrem ersten Absatz....

...und wie Recht in Ihrem zweiten Absatz, weil wir doch alle irgendwie süchtig sind nach Was-auch-immer.

Ihr Zitat: "Merkt keiner den Mechanismus?" Vertun Sie sich nicht, alle merken den Mechanismus. Sie verstehen ihn nur - noch - nicht.

Wir haben uns gesamtgesellschaftlich in den vergangenen vierzig Jahren den Banken quasi ausgeliefert. Merkwür-dig: Es gibt keine gesetzliche Handhabe, den fälligen Lohn für Arbeit welcher Art auch immer ohne Einschaltung eines Kreditinstitutes zu erlegen. Kontozahlung ist 'üblich'; Lohntüten sind out.

Als das anfing, galt ich noch als milde belächelt bescheuert mit meiner endzeitlichen Idee, irgendwann in der nicht allzu fernen Zukunft würden die Konten der Normalos zu Selbstbedienungsläden für Jedermann.

Okay, die beschriebene ist die Welt von unten.

Ohne Zweifel gibt es eine Welt von oben.

@H.-D. NPD? Die etablierten Parteien versagen eben!

Wo gibt es in diesen Parteien ein ausgewogenes Verhältnis von Euro- oder DM-Befürwortern?
Alle ducken sich, um in ihren parteilichen Wählerlisten wieder ganz oben stehen zu dürfen, die ihre Befehle zur uniformen Politiklinie schon bekommen!
Schauen Sie sich nur bei den letzten Rettungsschirm-Abstimmungen im Bundestag einige Politikerinnen an, wie sie, mit ihrer Zustimmungskarte in der Luft wedelnd, zur Urne eilten, um ja als Zustimmerin erkannt zu werden.
Ja ja, unsere Berufspolitiker. Denken an ihre Karriere aber nicht an das sie gewählt habende Volk.

Das ewig alte Spiel mit dem Feuer

Wie so häufig, erzählt man nicht die ganze Wahrheit. Deutschland ist seit Jahrzehnten Exportweltmeister, nicht zuletzt dank Lohn- und Sozialdumping. Diese Exportlastigkeit führt zwangsläufig zur Überschuldung der Importländer, während dazu korrespondierend die Sparvermögen der Deutschen immer weiter steigen. Ein materieller Ausgleich dieser Vermögens- und Schuldenpyramiden wird niemals stattfinden. Soviel Ouzo kann ich gar nicht trinken, wie mir die Griechen schulden. Und auf ein griechisches Auto werden wir vergeblich warten. Die Frage ist daher nur, ob es zu einer weichen oder harten Währungsreform kommt. Während die EZB versucht, den europäischen Einigungsprozess zu erhalten und via Geldpresse zu inflationieren, versuchen immer mehr publizistische Kräfte, einen harten Schnitt herbeizuschreiben. Sie schreiben nicht, dass dies zu Vermögensverlusten, zum Wirtschaftszusammenbruch, zu Unruhen, vielleicht zum Krieg führen würde.

@H.D. Re: Die USA inflationieren doch auch ständig

Sie schreiben: Der Kommentator ist ja dumm, wenn er meint, dass keine Währung überdauern kann, wenn die Notenpresse ständig in Gang gesetzt wird. Die USA macht das dauernd.

Erstens: Die USA haben ein riesiges Leistungsdefizit; sie importieren mehr als sie ausführen. In DE ist das andersherum. Wenn wir inflationieren, verramschen wir unsere Exporte. Wenn die USA inflationieren, verdünnen die damit ihre Auslandsschulden. Sehen Sie den Unterschied?

Zweitens: Die USA leben zwar wirklich 'über ihre Verhältnisse'. Aber da sie ihren Dollar per Öldeckung sichern + in fast allen OPEC-Ländern ihre Marionetten installiert haben, können sie mit dem Dollar tun und lassen und inflationieren, was sie wollen: Öl wird weltweit in US$ bezahlt. Basta. Länder wie Irak, die eine €-notierte Ölbörse auch nur ankündigen, bekommen schwupps Besuch von den amerikanischen 'Terror-Jägern", die wieder Ordnung in den Laden bringen.

Wir haben sowas aber nicht; deshalb können wir nicht >inflationieren.

Auf den Punkt gebracht!

Michael Stürmer, Die Welt, 31.07.2012
"Die Währung ist, jedenfalls in einer freien Wirtschaft, mehr als bedrucktes Papier. Sie ist eine permanente Bilanz nationaler Leistung und Fehlleistung, authentischer Ausdruck individueller Lebensformen und kollektiver Lebensentwürfe. Sie umfasst Erfahrung und Hoffnung und ist, in einem Wort, Inbegriff der nationalen Identität. [...]
Was jetzt aufeinanderstößt, sind nicht unterschiedliche Anstrengungen zu demselben Ziel. Die Ziele selbst sind unvereinbar.[...]"

Treffender kann man die Problematik dieser erzwungenen Währung nicht darstellen. Dies erklärt auch, warum die Bürger Europas nichts von dieser Währung haben und ihr skeptisch gegenüber stehen und alle „Rettungsversuche“ zum Scheitern verurteilt sind!

Der Euro spaltet, statt vereint, er führt zur Verarmung ganzer Volkswirtschaften, Verlust an Lebensqualität und dem Ergebnis der Lebensleistung, und last but not least, zum Verlust an Demokratie und Mitbestimmung!

Kosten Afghanistankrieg

In der Tat, man kann sie nicht finden, die Kriegskosten. Haupt- und Nebenkosten. Und dann dagegen gerechnet die Steuereinnahmen durch Waffenexporte...

... nur mal so.

1. August 2012 - 21:14 — Didi

Also der notorische Michael Stürmer aus der "Welt".

Geld ist also gewissermaßen ein Spiegel der kollektiven Volksseele. Und das von Herrn Stürmer in schwärmerischen Worten beschrieben. Die metaphysische Qualität der Währungen. Gute Völker haben gutes, schlechte Völker schlechtes Geld. Und mir ist jetzt richtig schlecht.

Mir war bisher noch gar nicht aufgefallen, daß Geld esoterische Qualitäten hat.

Erfahrung, Hoffnung, nationale Identität.

Mir fehlen die Worte.

das klappt nie

Die Deutschen werden nicht de Buhmann der Eurozone, das traut sich die Kanzlerin nicht. Aber es wäre gut, Deutschland hat schon Genf für die Südstaaten getan.

Am Ende kommt immer die dicke Rechnung.

@Didi

"Dies erklärt auch, warum die Bürger Europas nichts von dieser Währung haben"

Langfristig mag das so sein.

Aber bis 2008 haben alle Südeuropäer massive Vorteile dadurch gehabt, Wohlstand und wirtschaftlichen Aufschwung wie nie zuvor und sehr sehr vieles was sich die Menschen vorher nicht leisten konnten, aber eben auch alles auf Pump.
Seit 2008 profitiert Deutschland, nicht auf Pump aber mit dem exorbitanten Risiko für ein Jahrzehnt Schuldenwirtschaft der Anderen aufkommen zu müssen.

Wenn es gut geht mit der Eurorettung, was ich langsam nicht mehr glaube, hätten wir in der Tat profitiert und die Schuldenmacher bekommen die dicke Quittung für ihre Schulden und wir nur eine kleine.

Wenn es schief geht bekommen alle eine dicke Quittung, aber wir in Deutschland die mit Abstand dickste.

CDU-Desaster

Kohl: Mit-Gründer des Euros mit schlampiger Vorbereitung, Volksentmündigung

Merkel: manövrierte uns in den Schuldenpakt gegen grundsätzliche Verträge hinein, pulvert immer mehr dazu - und schaffte ebenfalls, das Volk in wesentlichen Fragen zu entmündigen.

Mal ehrlich:
Ist die CDU zur Entmündigungspartei geworden, die nicht an der politischen Willungsbildung des Volkes beteiligt ist, sondern dem Volk einfach unprofessionell und ohne Kenntnis des Gesamtzusammenhangs überrollt?

Denn mal ganz ehrlich:
Griechenland so lange mitzutragen ist eine der größten Fehlentscheidungen der letzten zehn Jahre.

Aber was schreibe ich hier ... Frau Merkel lässt das alles sowieso kalt.

Ich hoffe nach dem eintretenden Desaster, dass ihr Andenken in Geschichtsbüchern immer mit diesen grundlegenden, besserwisserischen Fehlentscheidungen verbunden bleibt.

wenn wir schon Schulden machen....

....die kein Mensch mehr bezahlen kann, dann sollten wir diese Gelder bei uns verteilen.
Sofortige Einführung der Rente mit 55, ALG auch für Hartz 4 Empfänger, staatl subventioniertes Urlaubsgeld (damit man auch mal nach Griechenland fahren kann um dort die Wirtschaft anzukurbeln, und, und, und,... Die Linke hat da noch einige Ideen.

Das ganze mit einer Laufzeit bis unser Rating Ramsch Niveau hat....

.... dann können wir immer noch die Geldpresse anwerfen

@ Skywalker

Wäre es denn so schlimm, wenn 2.000 deutsche Bio Kartoffeln verkaufen würden anstelle eines schwachsinnigen Luxus CO2 Mercedes oder BMW Arbeiters? Wir zerstören die Welt! Sie und ich! Ich werde morgen mein schwachsinniges iPad und meinem Saab verschrotten, wenn wir gemeinsam ein paar nashörner dafür retten können!!!

OMG, die Apokalypse!!!

"... dass dies zu Vermögensverlusten, zum Wirtschaftszusammenbruch, zu Unruhen, vielleicht zum Krieg führen würde." (Zitat 21:12 — User "Thomas Anderson")

Jetzt sage ich einfach mal:

Vielleicht tritt aber auch nichts davon ein.

(Nicht alle schlimmen Szenarien, die die Medien daherreden müssen auch immer eintreten... )

Ich glaube ich träume :)

Zitat Didi: Der Euro spaltet, statt vereint, er führt zur Verarmung ganzer Volkswirtschaften, Verlust an Lebensqualität und dem Ergebnis der Lebensleistung, und last but not least, zum Verlust an Demokratie und Mitbestimmung! Zitat Ende.

Deratige Aussagen geben die Realitäten wieder und wären an sich nichts Besonderes, allein die Tatsache, dies in einem "öffentlich rechtlichen Forum" lesen zu dürfen, ist wunderbar!

Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

Beste Grüße

Ns.: Allen Kommentatoren, welche versuchen mit Ihrer Argumentation die EURO-Kritker in eine Extremistenecke zu stellen, sei gesagt: Derartige billige Argumente sind ausgelutscht und in der aktuellen Debatte völlig fehl am Platze!

Deutschland tritt aus dem Euro aus . . .

wie schrecklich, wir werden alle sterben. ;-))

Dann bekommen wir den Fluch der stabilen D-Mark, mit der sich deutsche Waren im Ausland früher so schlecht verkaufen ließen zurück. Bestimmt können sich viele noch erinnern, wie schrecklich alles vor dem Euro war.

Die Schweiz gibt es trotz des sündig teuren Franken auch immer noch und viel Geld ist in diesen sicheren Hafen geflüchtet.

Wo kann ich bitte das "JA" für den Austritt von D ankreuzen? Aber am besten treten wir nicht nur aus dem Euro aus. Von mir aus können wir dafür ruhig noch ein paar gedeckelte Mrd. nach Brüssel werfen.

Deutsche Erzeugnisse werden und wurden im Ausland trotz ihres hohen Preises und wegen der entsprechenden Wertschätzung immer gut verkauft. Das geht auch ohne Euro.

Dann drohen Sie mal...

Mal nüchtern:

De jure könnte Deutschland Knall auf Fall den Euroraum verlassen und seine eigene Währung re-kreieren. Unsereiner träumt da von der DM, weil er halt altershalber immer noch einen Acht-Minuten-Friseurtermin für zwölf Euro für einen zu 24 Mark hält.

Das ist mir ärgerlich.

Was, glauben Sie, wird uns das erst ärgerlich sein, wenn potentielle Auftraggeber keine Lust haben, die aberwitzigen DM-Preise für Spitzentechnologie made in germany zu zahlen?

Vergnügen macht es nicht, gegen den Mainstream zu schwimmen.

Wir haben die Wahl: Europa oder nicht Europa.

Dann hoffen wir mal, ...

... dass sich Geschichte nicht wiederholt.

Goldmann Sachs und deren EURO-faule Beratungs-Eier

in Griechenland, Italien, Spanien abgelegt, z.B. auch als "very important Persons" im EURO-Führungskader (ohne den zu rupfenden) waren doch die Antwort Anglo Amerikas. Das mit Frankreichs Hü-Hott Spiel dieser Strategie des jederzeitigen Ausknipsen des Gegners der Weltleitwährung Dollar-(Pfund)per Ratingagenturen, Mediengewalt und Wiederauffrischung von Sündenbock-Zueignung D's über die den D zugeordnete EURO-Zwangsjackenanlegung und deren Sprengung kraft der zu erwartenden Wirtschaftsgewalt D's(+die der anderen Nicht-Willigen) kann durch
1.)Demonstration omnipotenter Rating+Medien+ Militärgewalt
2.)ein EURO-Schuldenberg-Weltwirtschaftscollaps- Syndrom (nur wegen eines Wirtschaftswinzlings: Griechenland)in die Welt setzen,
3.) D"s Pleite destabilisierend herbeireden auch kraft vielfältiger Vertragsbrüche und moralischer Keulenschläge auch machen
4.)so den EURO beseitigen+die eben erwähnte Gruppe schwächen+teilen+beherrschen+bisherige Weltleitwährung als sicheren Anker absichern.

@ Kaleu

Ich stimme ihnen zu! Hier wurden heute eine Menge nebelkerzen gezündet! Der Euro spaltet Europa! Es ist offensichtlich! Einige Leute hier sollten sich schämen. Ich bin ein Freund von Europa. Es ist einfach jämmerlich sich über Süd Europäer zu erheben! Wir sollten lernen von den Menschen, die vergleichsweise verträglich mit der Natur umgehen! Effizienz führt zu Arbeitslosigkeit und zu Hass! Schluss damit! Wir müssen daran arbeiten die Dinge zu ändern! Ja Frau Merkel, wir arbeiten daran, im Gegensatz zu ihnen!

Polemik

Klar, Denkverbote sind nicht Klug, Klug wäre ein Ausstieg aus dem Euro aber auch nicht. Klug wäre es auch nicht sich einfach mal so vor einen Zug zu werfen. Ein Kommentar für die schlecht informierte Masse a la "BILD". Mehr leider nicht. Deutschland profitiert vom Euro wie kein anderes Land im Club (von den Griechen mal abgesehen ;-)

Merkel sollte den Preis für die Mitgliedschaft mit Eurobonds bezahlen, das können und sollten wir uns leisten. Natürlich ist es schade, dass mit der baldigen Rausschmiss Griechenlands ein paar Mrd. den Bach runter gehen, aber da ist die Politik dran Schuld, es hätte nie so weit kommen müssen und dürfen.

Der Beste Weg für Deutschland und Europa ist der nach vorne. Der Euro braucht eine entsprechende zentral gesteuerte Wirtschaftspolitik. Europa braucht Eurobonds. Europa braucht ausgeglichene Haushalte (später, wenn die Kriese überwunden ist und die strukturellen Probleme gelöst wurden).

Gratulation zu dieser Schlussfolgerung, Herr Jackisch

Schon seit langem ist klar:

Ein "GR raus aus dem Euro" ist Unfug.

Die Lösung kann nur lauten "D und weitere starke Länder aus dem Euro raus!" Stichwort "Nordeuro". Dann werden gegebenen Kredite zwar auch massiv entwertet und müssen zum größten Teil abgeschrieben werden, aber D kann mit dem Geldschicken aufhören, hat eine starke Währung (hilft auch nur bedingt!) und unter das Kapitel "schwache Süd-EU-Staaten" kommt einen Schlussstrich.

Rückwirkung auf D sind aber unvermeidlich, wegen geringerer Exportmöglichkeiten, Abschreibungen bei Banken und Lebensversicherungen, etc.
Die Wahl ist eben nur zw. Pest und Cholera, und beides ist nicht nett ..

Trotzdem ist der Vorschlag, dass Deutschland aus dem Euro ausscheiden soll, die einzig richtige Lösung, wenn man statt einem "Schrecken ohne Ende" wenigstens "ein Ende mit Schrecken" erreichen will.

Der Zeitpunkt für "ein Ende OHNE Schrecken" ist seit mehreren Jahren überschritten wegen unserer dogmatischen und weichen Politiker.

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Sehr geehrte User,

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation

Euro bereits gescheitert !

Der Euro ist doch schon fast gescheitert! Die ganzen Haushaltsprobleme einiger Staaten hätten doch schon überhaupt nicht so in dem Ausmaß auftreten dürfen.

Alle Vorgaben, Instrumente (Maastricht etc.) haben nicht funktioniert. Außderdem hat man Länder wie Griechenland, die bekanntlich geschummelt haben trotzdem mit aufgenommen. Weiter zeigt sich speziell dieses Land reformunwillig! Der Euro hat ein gewaltiges Vertrauensproblem. Das letzte was Anleger, Investoren brauchen können ist Vertrauensverlust, daher die hohen Aufschläge für Staatsanleihen einiger Südländer.

Der €uro bzw. die Eurozone hat ein Vertrauensproblem. Rettungspakete schinden nur Zeit für die Politk. Am Ende bringen diese nichts und enden in einen umsogrößeren finanziellen Knall!

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