Kokain

Ihre Meinung zu Sucht: Immer mehr Menschen in Deutschland konsumieren Kokain

Kokain galt einst als Statussymbol der Oberschicht. Heute zieht sich der Konsum offenbar quer durch alle sozialen Schichten. Die Droge, so Experten, ist allgegenwärtig - mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. Von T. Roth.

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177 Kommentare

Kommentare

Santin

"Heute zieht sich der Konsum offenbar quer durch alle sozialen Schichten.“

Schon April 2024 schrieb ich: Wo bleibt, Angesichts der Teillegalisierung von Cannabis, der Aufschrei von Herrn Merz und der CDU/CSU bei Folgenden:

Aus PKS 2023: "Rauschgiftdelikte
Kokain einschl. Crack
2022 absolute Zahl 28.568
2023 absolute Zahl 36.890
Zunahme um 29,1 Prozent

Trotz der hohen Sicherstellungsmenge mit einer Rekordsicherstellungsmenge von mindestens 35 Tonnen Kokain scheint 2023 so viel Kokain auf dem deutschen Markt gewesen zu sein, dass dies zu einem solch hohen Anstieg bei den Handels- und konsumnahen Delikten geführt hat.

Auch wenn zur Motivation eines zunehmenden Kokainkonsums dem BKA keine Informationen vorlie- gen, lässt sich sicherlich feststellen, dass Kokain keine „Elitedroge“ mehr ist, sondern offensichtlich - trotz des vergleichsweise hohen Preisniveaus – für viele Menschen in Deutschland (…) bezahlbar und deshalb mittlerweile gesellschaftlich weit verbreitet ist.“

Robert Wypchlo

Die Menschen, die in Deutschland an Kokain-Sucht sterben, gehören zu den Toten in dieser Demokratie. Die CDU bzw. Merz sollte schleunigst hier was einfallen lassen. Aber auch das wird nicht schnell genug sein, wenn man sogar sich mit dem Namen der Koalition beschäftigen muss. Klöckner wird auch hier schon viel Porzellan zerschlagen 

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Kristallin

Häh? Koks ist schon immer verboten! Und trotzdem nicht einzudämmen, auch nicht von Rechtsextremen oder Kommunisten oder sonstwem. 

Carlos12

Übrigens, wenn man die Drogenproblematik ernsthaft bekämpfen will, nützt es nichts ein paar Drogenbosse zu fangen und einzusperren. Solange traumhafte Gewinne zu erzielen sind, werden diese sofort ersetzt. Auch die Kontrolle des Grenzverkehrs wird den Drogenschmuggel allenfalls reduzieren aber nicht verhindern. Die wirksamste Methode ist es den Konsum zu reduzieren oder die Preise kaputt zu machen. Letzteres ist aber bei Kokain wohl kein guter Lösungsweg.

Lucinda_in_tenebris

Der Drogenhandel, speziel der Handel mit Kokain, kann nicht polizeilich in den Griff bekommen werden, dafür sind schlicht die Gewinne zu hoch.  Die Nachfrage ist enorm und ebenso der Reiz des Versuchs.  

 

Der richtige Weg wäre Legalsierung und Kultivierung der Droge.  Der modernen Gesellschaft fehlt die Spiritualität und damit auch der Respekt vor dem Koka und anderen Drogen.  

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Wohlstandsbäuchlein

Der modernen Gesellschaft fehlt die Spiritualität und damit auch der Respekt vor dem Koka und anderen Drogen.

Legalisierung und spiritueller Drogenkonsum? Vielleicht mit Gesang und Tanz? Ich weiß nicht. Und wer schafft dann die Arbeit? 

 

marvin

"Mutter, der Mann mit dem Koks ist da" (Falco, 80er) - vielleicht hat man als Konsument den Boten damals angerufen, statt im Internet zu bestellen. Ob das so einen großen Unterschied darstellt?
Aber der Preis ist natürlich einer - ohnehin erscheint mir Kokain als Aufputschmittel des Kapitalismus, da kann man diesbezüglich auch mal rein marktwirtschaftlich argumentieren. Und irgendwo müssen diese ganzen Allmachtsphantasien der Deutschen (Weltklima retten, Russland besiegen) schließlich herkommen.

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Kristallin

Allmachtsphantasien, dann müssten die zeitgenössischen Diktatoren ja gerade absolute Dauerkoksnasen sein..... 

Wohlstandsbäuchlein

Und irgendwo müssen diese ganzen Allmachtsphantasien der Deutschen (Weltklima retten, Russland besiegen) schließlich herkommen.

Die Klimarettung ist eine Überlebensfrage und Russland will niemand besiegen, es reicht, wenn es den Angriff aufgibt. Mit Kokain hat beides aber definitiv nichts zu tun. Seltsames Narrativ. 

Wohlstandsbäuchlein

Warum legalisiert man Kokain nicht einfach? Der Sumpf des illegalen Handels würde so trocken gelegt. 

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Kristallin

Ist er bei Cannabis doch auch nicht, es hat sich quasi nur geändert, dass Erwachsene Cannabis bis zu einer bestimmten Menge haben und konsumieren dürfen. 

Kaufen tun die meisten Kiffer u Kifferinnen immer noch beim Stammdealer. 

Esche999

Die Natur des Menschen ist zweckbestimmt, will sagen wir handeln mehr oder weniger schon instinktiv so, wie es den von uns angestrebeten Zwecken dient. Daher ist die naheliegende Frage "welchen Zwecken dient der Kokain-Konsum?". Es wird ein ganzes Spektrum von Zwecken geben, aber sie gruppieren sich überwiegend um aktuelle gesellschaftlichen Hauptphänomene. Dort ist gesellschaftliche Anerkennung das Zentralmotiv. Das war schon immer so - nur waren die Leitmotive der Gesellschaften sehr unterschiedlich. Bei uns gilt der , der die Symbiose von Geld und Macht am sichtbarsten für sich in Anspruch nehmen kann. Das zu erreichen gelingt nicht jedem und ersatzweise begibt man sich in die Welt der Illusionen. Welche Folgen das hat - nämlich die körperliche und geistige Dissoziation - wird nicht berücksichtigt. Gerade die Bewahrung dieser körperlich-geistigen Harmonie war bei den Kulturvölkern wie im antiken Griechenland oberste Priorität. Vergessen!

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Wohlstandsbäuchlein

Gerade die Bewahrung dieser körperlich-geistigen Harmonie war bei den Kulturvölkern wie im antiken Griechenland oberste Priorität. Vergessen!

Nein. Das war bei den Maya auch so. Sie haben exzessiv Kokablätter konsumiert. 

Wohlstandsbäuchlein

@Keaggy58

Traurig, aber im 2.Weltkrieg war der Konsum noch höher, besonders an der Front

Im heutigen Krieg Russlands gegen die Ukraine wird auch sehr viel über Drogen an der Front berichtet. 

gendergagga

>>“Immer mehr Menschen in Deutschland konsumieren Kokain“<<

Wenn schon Kalkutta das Ziel der letzten zehn Jahre unserer politischen Entwicklung in unserem Land ist, dann bitte richtig, auch beim Kokainkonsum

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Kristallin

Gut das Kalkutta in Indien liegt, das haben Sie wohl verwechselt. 

gendergagga

>>“Immer mehr Menschen in Deutschland konsumieren Kokain“<<

Anders als mir Drogen lässt sich das politisch angerichtete Elend in unserem Land wahrscheinlich für viele nicht mehr ertragen? 

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Kristallin

Nöh Koks überschwemmt den Markt und ist billiger geworden und unter diesen Voraussetzungen wäre Koks auch schon in den 70ern breiter genommen worden. 

Hat nix mit der Politik zu tun. Aber mit Wunsch nach Rausch und der Verfügbarkeit plus Kosten. 

RockNRolla

Das sehe ich wie mit Canabis oder Nikotin, Alkohol, schmerztabletten...

Wer das will, soll es machen. 

Am besten legalisieren und aus der Kriminalität holen. Dann hat man das unter Kontrolle und kann Steuern erheben. 

Es ist nicht ansteckend, stinkt nicht, belästigt keine Unbeteiligten.

Also besser, als Dope oder Zigaretten. 

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Juwa

Das Drogenproblem wird immer größer. Gleichzeitig liegen die Prioritäten in der Politik ganz woanders. Für Drogendealer und -schmuggler stehen daher goldene Zeiten bevor bzw. sind jetzt schon eingetreten.

merzamende

Wenn die vergangene Ampel die Einstiegsdroge Cannabis freigibt, brauch man sich nicht wundern, daß immer mehr junge Leute nicht nur wegen der Perspektivlosigkeit zu härteren Drogen greifen.

Wer kifft, protestiert und kritisiert nichts und die Herrschenden können so weiter machen wie bisher.

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Wohlstandsbäuchlein

Ja, mal wieder auf die Ampel schimpfen. Dabei sind die Daten so alt, dass die Cannabis Teillegalisierung keinen nachweisbaren Einfluss haben kann. 

Wohlstandsbäuchlein

Wer kifft, protestiert und kritisiert nichts und die Herrschenden können so weiter machen wie bisher.

Nicht zu kiffen ist aber auch nicht automatisch eine Protestaktion. Und wer sind die Herrschenden in der Demokratie? Schönen Gruß. 

Kristallin

Pfff alles falsch, genügend kiffende Menschen gehen Vollzeitjobs nach, haben Familien und trinken weniger Alk, es gibt sogar Kiffende welche nicht rauchen. 

Einstiegsdroge für Drogen bleiben Alk und Glimmstengel! 

Robert Wypchlo

Das allererste womit sich der künftige Möchtegern-Kanzler beschäftigen sollte, ist, dass nicht mehr zu viele Menschen in diesem Land in den Besitz von Kokain kommen dürfen. 

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