
Ihre Meinung zu Kommentar: Eine geschmacklose Migrationsdebatte
Nach dem Sturz Assads in Syrien wird in Deutschland über den Umgang mit Geflüchteten diskutiert. Statt reflexhaft über Asylbescheide, sollte man über Wiederaufbau, Unterstützung und kluge Diplomatie reden, meint Georg Schwarte.
Es ist tatsächlich geschmacklos nach dem Sturz von Assad Rückführung von Migranten nach Syrien schon jetzt auf die Tagesordnung zu setzen. Es scheint nicht gesehen zu werden, dass diese Rebellen, die den Umsturz geschafft haben, salafistisch islamistische Vorstellungen verwirklichen wollen. Die Menschen, die in Deutschland bzw. in Europa die Freiheit der Demokratie gekostet haben nach Syrien zurückzuführen zu wollen, ist wie vom Regen in die Traufe!
Langjährige Untersuchungen und Erfahrungen zeigen, dass die Slogans Freiheit und Demokratie von Islamisten gerne verwendet werden um Unterstützung im Westen zu erhalten um dann später deren unfreies die Menschen unterdrückenendes System zu errichten.
Anzeichen gibt es im konkreten Fall ja auch, so ist der Kontakt zu den anderen Rebellengruppen derzeit nicht möglich. Auch sind Angriffe auf kurdische Gebiete vermeldet worden.
Ich würde sagen, erst mal warten, was da für ein Regime auf uns zukommt!