
Ihre Meinung zu Einsatz vorhandener Technik könnte Zahl der Unfalltoten reduzieren
Radfahrer und Fußgänger sterben besonders oft bei tödlichen Verkehrsunfällen innerorts. Ein Drittel der Unfalltoten unter Fußgängern wäre Verkehrsforschern zufolge aber vermeidbar, wenn vor allem Lkw technisch besser ausgestattet würden.
Hört sich doof an … aber je schwächer ein Verkehrsteilnehmer ist, desto größer muss seine Eigenvorsorge, der Überlebenswille sein. Wer sich blind auf grüne Ampeln, Notbremsassistenten, technischen Schutz für vieles was einem vors Fahrzeug kommen könnte verlässt, der ist verlassen. Ständig wird diese Mär in Tests widerlegt … funktioniert … funktioniert nicht … oder doch … vielleicht …
Die beste Lebensversicherung ist die eigene Um- und Vorsicht, auch mal auf „sein Recht“ verzichten. Wer hätte schon gern „er hatte Vorfahrt“ auf seinem Grabstein?
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„Hört sich doof an … aber je schwächer ein Verkehrsteilnehmer ist, desto größer muss seine Eigenvorsorge, …“
Hört sich nicht nur so an!
Die Schwächsten sind Kinder.
Nicht nur die Kinder, alle in Wahrnehmung, Beweglichkeit oder Wissen (wie halt Kinder) beeinträchtigte Mitmenschen bedürfen der besonderen Fürsorge und Rücksicht aller anderen.
Hummel: „Hört sich doof an … aber je schwächer ein Verkehrsteilnehmer ist, desto größer muss seine Eigenvorsorge, …“
nwspd: "Die Schwächsten sind Kinder."
Danke. So ist es. Hinzu kommen ältere Menschen, z.B. mit Rollatoren, Menschen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen.
Ganz ehrlich: Wenn jemand nicht in der Lage ist alleine mit einer Fußgängerampel umzugehen, der sollte nicht alleine unterwegs sein. So ist es halt. Das kann nämlich auch keine Technik mehr kompensieren.
Und weil die schwächsten die Kinder sind sollte man kein Kind unter 10 mit dem Fahrrad alleine zur Schule fahren lassen. Das Gehirn ist einfach noch nicht soweit, um die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge abzuschätzen. Da hilft auch kein Üben mit 6-jährigen. (Oder pränatale Beschallung mit klassischer Musik.)
Was gut ist: Wenn Erwachsene mit den Kindern mitfahren und aufpassen.
Wenn das so ist, könnten wir ja alle Ampeln und Verkehrschilder in Ortschaften abschaffen. Was vielleicht gar keine so schlechte Idee ist. Mir ist nämlich aufgefallen, wenn die Ampeln hier gelegentlich ausfallen, agieren KfZfahrende weitaus vorsichtiger an den Kreuzungen...
M.E. ist es ein Unding, wenn ich mich als Fußgänger/-in so gar nicht auf das Ampelgrün verlassen können soll und ständig damit rechnen muss, dass ein oder mehrere Autofahrende ihr Ampelrot oder ihr Abbiegeverbot missachten. Besser fände ich eine schärfere Kontrolle und empfindliche Sanktionierung. Also verstärktes Blitzen an Ampelkreuzungen bei Missachten von Rot.
Wieso springen Sie für Leute in die Bresche, die z.B. hier mitten am Tag an der zentralsten Innenstadtstelle dreisterweise bei Rot über die Ampel fahren, obwohl an der Fußgängerampel 50 bis 100 Menschen stehen, die seit ein paar Sekunden Grün angezeigt bekommen haben?! Und das passiert ständig. Woher kommt diese Scheißegalmentalität?
Ich springe für niemanden in die Bresche, ich spreche für mich aus rd. 70 Lebensjahren und den daraus resultierenden Erlebnissen im Straßenverkehr. Sie können durchaus eine andere Meinung vertreten.
Sinn eines Vorums sind Austausch und Diskussion, nicht das hinterherlaufen hinter der Meinung einzelner.
Sie sprechen für sich aus der Perspektive man solle an der bisherigen Situation, die für schwächere Verkehrsteilnehmer immer wieder brenzlige Situationen bereit hält, nichts verändern. Das sei eben so. Ich bin auf alle Ihre Punkte sehr ausführlich eingegangen. Wenn der Sinn eines Forums der Austausch ist, wie Sie sagen, frage ich mich, warum Sie nicht inhaltlich mit mir genauso detailliert in Dialog treten über die Punkte, die ich Ihnen aufzeige? Darum geht es doch und nicht darum, ob Ihnen meinen Formulierung gefällt, oder?
Man kann für sich aber auch jeden Beitrag so lesen, so auslegen, wie’s einem in den Kram passt. Da hat natürlich jeder seine Deutungshoheit. Allei zu unterstellen, nicht veränderungsbereit zu sein, macht das mehr als deutlich.
Ich sprach von Erfahrungen …
Sie haben das begriffen! Schon früher als ich den ersten Führerschein gemacht habe, hat mein Fahrlehrer mir immer und immer eingeprägt, im Zweifelsfalle nie, was dann dem entspricht, mal auf sein Recht zu verzichten!
Als aktiver Motorradfahrer muss man genau das beherzigen was Sie sagen, denn dort ist die Knautschzone bekanntermaßen sehr klein und der weitaus überwiegende Teil der verunglückten Motorradfahrer ist nicht an den Unfällen schuld (was den kaputten Knochen nicht hilft, oder man ist gar tod).