Kamala Harris spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung

Ihre Meinung zu Harris vor offizieller Nominierung als Präsidentschaftskandidatin

Die einzige Bewerberin auf die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten bleibt Vizepräsidentin Harris. Die Parteiführung erklärte, niemand sonst habe die Voraussetzungen erfüllt. Jetzt soll Harris offiziell nominiert werden.

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173 Kommentare

Kommentare

Daniel Schweizer

Kamala Harris wäre ohne Trump einfach in der Versenkung verschwunden. Sie hätte auch einen Vorwahlprozess bei den Demokraten nicht überstanden. Ihre Kandidatur ist rein dem Festklammern von Biden ans Amt bis zum geht nicht mehr geschuldet. Die Amerikaner sind wahrlich nicht zu beneiden, denn sie stehen wahrscheinlich vor einer Wahl zwischen Sodom und Gomorrha. Der einzig brauchbare Kandidat wäre Kennedy - der wird aber nicht gewählt, sondern entscheidet nur die Wahl, weil er je nach dem Trump und Harris wichtige Stimmen entzieht. Die Situation aus Sicht der US Demokratie tatsächlich dramatisch - allerdings längstens nicht alleine wegen Trump!

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NieWiederAfd

Sie scheinen die Verdienste von Kamala Harris in ihrer auch mit 59 Jahren schon langen beeindruckenden politischen Biographie nicht im mindesten zu kennen. 

Montag

... man kann das auch als perfektes Timing interpretieren, ähnlich wie in einem Theaterstück:

- Im 1 Akt bewegt sich die Sache in die eine Richtung. Spannung baut sich allmählich auf. Immer Menschen werden sich bewußt, dass es so nicht weitergeht.

- Im 2. Akt gibt es eine überraschende Wendung.

Bin sehr gespannt auf die Akte, die noch kommen werden. 

Hoffen wir, dass es am Ende ein Happy End gibt.

melancholeriker

79% der Deutschen würden Kamala Harris als Präsidentin haben wollen, 13% Trump (kaum zufällig ungefähr der Anteil von Afd Wählern). 

('Tagesspiegel' von gestern) 

Die Deutschen sind nicht die Amerikaner, aber so verpeilt können die Unentschlossenen nicht sein in den USA, daß sie nach dem Rückzug Bidens nicht endlich genug Sauerstoff im Hirn haben um zu sehen, was für einen Verrückten, was für einen Irrtum der Natur sie zum Glück nun nicht mehr wählen können, jetzt wo der Kontrast so dramatisch wirkt und der Gelbe zu Staub zerbröselt wie ein Vampir in der Sonne. 

"Aber der Donald wird alle großmachen" und in Deutschland wird das Vorbild werden. Nee, hatten wir schon mal. Nur kam der nicht nem Wortschatz von 20 Nomen, 10 Verben und 2 Adjektiven aus und bettelte auch nicht derart erbärmlich um Aufmerksamkeit bei richtigen Schurken wie Hitler und Putin. 

Die schlimmsten Tyrannen sind die, die nicht mal merken, daß sie die Kreatur sind von noch größeren Tyrannen. 

 

ich1961

////Die Deutschen sind nicht die Amerikaner, aber so verpeilt können die Unentschlossenen nicht sein in den USA, daß sie nach dem Rückzug Bidens nicht endlich genug Sauerstoff im Hirn haben  ....////

Und ich hätte gerne noch ein wenig Zucker dazu - damit das Hirn auch sicher funktioniert. ;-))

 

Robert Wypchlo

Und bekommt Kamala Harris bei der Wahl im November alle 538 Wahlleute? Oder bekommt sie noch einige Wahlleute mehr?

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TeddyWestside

Das ist natürlich Blödsinn. Es gibt viel, was an den USA zu kritisieren ist. Auch an den Wahlen. Aber zu unterstellen, das ganze System wär nur Show, ist genau das was uns autoritäre Herrscher mit ihren Wahlsimulationen erzählen wollen. In diese Falle dürfen wir nicht tappen. Soviel zu Ihrem "einige mehr".

Vorausgesetzt sie gewinnt wird sie wohl auch um die 300 kriegen. Viel mehr ist nicht drin. Wenn sie z.B Texas und Arizona gewinnt, wär das schon der Hammer, möglich ist das. Aber Südstaaten, Ohio, Carolinas usw bleiben tiefrot

NieWiederAfd

Egal, welcher der 3 höchst kompetenten Kandidaten letztlich Vizepräsident-Kandidat wird: Sie sind dem Scharfmacher und Hetzer Vance haushoch überlegen. Und Vance hat ein neues dickes Problem: Im Email-Austausch mit einer engen Trans-Freundin bezeichnete Vance den damaligen Präsidenten Trump treffend als "Rassisten" und „unmoralisch und verachtenswert“. Diese Beurteilung fällt nun auch auf Vance selbst zurück, der gegen Trans-Menschen und andere Gruppen hetzt, und der wahnsinnig Kreide gefressen hat, um als trumps running made durchzukommen. 
Ob mit Gouverneur Andy Beshear aus Kentucky oder Gouverneur Josh Shapiro aus Pennsylvania oder Verkehrsminister Pete Buttigieg: Harris ist mit jedem dieser Kandidaten dem "Hassliebe-Paar" Trump-Vance haushoch überlegen. 
 

.tinchen

Sie sagten: "...Spätestens DANN isch wirklich over."

Ware GOP's project 2025 (google it) mehr bekannt, dann ware es sofort vorbei. 

Game over

Leider ist die media hier in Besitz von Murdoch & Co.

Tina

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das ding

"Ware GOP's project 2025 (google it) mehr bekannt, dann ware es sofort vorbei."

Da bin ich pessimistisch.

Die Klimakatastrophe, verlgleichbar katastrophal, ist ja nun bekannt wie ein bunter Hund - aber sie ist nicht vorbei, man tut faktisch nichts dagegen ausser ein paar Pflaster draufkleben.

Was ich damit meine: Je groesser der Skandal - je weniger wird es erst gesehen und dann dagegen was getan. Ist zu gross um es zu begreifen oder es ueberhaupt zu wollen.  Deswegen werden rechte Politiker immer dreister, weil sie das erkannt haben.

Juwa

Harris bekommt seid Bidens ausscheiden erhebliche Unterstützung von den Demokraten. Jetzt muss sie zeigen wofür sie steht und eigene Akzente setzen. Es darf auch nicht so aussehen, dass Harris nur Präsidentschaftskandidatin geworden ist, weil Biden ausgeschieden ist obwohl das der ursprüngliche Grund ist.

Übrigens Biden wurde auch schon 2020 angekreidet zu alt zu sein. Dieses Jahr jedoch waren Bidens Umfragewerte so schlecht, dass er keine andere Wahl hatte seine zweite Kandidatur zurückzuziehen. Biden wäre sicher fit genug für eine zweite Amtszeit gewesen.

werner1955

Nominierung

Gut so. 
Dann wissen die Büger in den USA was wählen können. 

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Account gelöscht

Und ansonsten hätten sie nicht gewusst "was wählen können"? Was für ein sinnfreier Kommentar.

franxinatra

Und Trump hat die interne TV-Auseinandersetzung der GOP-Heraudforderer boykottiert und seine eigene Tucker-Show abgezogen: soviel zu dem Respekt, den er seiner Partei zollte!

Malefiz

Eine Schwalbe macht noch lange keinen Sommer. Man wird sehen wie sich das Electoral College im November für welches neues Staatsoberhaupt für die USA entscheidet!

bolligru

Alles im US- Wahlkampf ist show und gut geplant. Das betrifft sowohl die Kandidatenwahl als auch den Zeitpunkt der Auswahl der Kandidaten. Dabei treten konkrete Inhalte und Ziele in den Hintergrund. Auf beiden Seiten wird der jeweilige Gegner lieber verteufelt. So gewinnt man Stimmen.

Nichts bleibt dem Zufall überlassen, auf keiner der beiden Seiten. 

Beim US- Wahlkampf handelt es um ein milliardendollarschweres Spektakel. Das allein wirft die Frage auf, wer denn wie viel spendet und mit welchem Ziel, denn niemand will sein Geld "zum Fenster hinaus werfen". Die kleinen Spender spielten dabei immer schon eine untergeordnete Rolle. Das war auch bei Obama nicht anders. Der bei weitem größte Anteil kam stets und kommt auch jetzt von ultrareichen Einzelpersonen oder Firmen. Diese wiederum verfolgen ihre eigenen Ziele und "Gemeinwohl" ist selten ein solches Ziel. Ohne ein solches, für uns kaum vorstellbar gigantisches Spendenaufkommen, wird in den USA niemand Präsident.

Robert Wypchlo

Es ist natürlich schon eine große Ironie der Geschichte, dass es bei den Präsidenten ausgerechnet bisher nur Trump gewesen ist, der auf weibliche Gegenkandidaten getroffen ist bei mittlerweile 60 Präsidentenwahlen seit 1789. 2016 war es Hillary und 2024 Kamala Harris. Keiner der 44 Präsidenten davor hat diese Erfahrung gemacht. Joe Biden traf 2008 als Vize-Kandidat auf Sarah Palin. Auch Reagan nicht, dessen Gegner Mondale 1984 mit Frau Ferraro erstmals eine Frau als Vize-Kandidatin ins Spiel brachte. Zwei von 60 Wahlen ist natürlich schon eine sehr dünne Bilanz.

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Lucinda_in_tenebris

Ich würde ihr wärmstens Blinken als Vize empfehlen, der ist ein echter Profi

neuer_name

Ob man das nun gut findet oder nicht sei dahingestellt, aber der verzweifelt rausgekramte Notnagel Harris wird gegen Trump keine Chance haben.

hans-rai

Ich habe schon vor längerer Zeit das Buch von Kamala Harris gelesen und war beeindruckt von ihr. Als Vizepräsidentin hat sie sich sehr zurück gehalten. Jetzt aber kommt ihr alter Kampfgeist wieder zur Geltung. Und das Schönste dabei: Es kommt eine erfrischende Fröhlichkeit mit ihr in die Politik. Hoffentlich lassen sich die Amerikaner von ihr anstecken und wählen sie. Dann wäre das nervige Rumbrummeln der beiden bisherigen alten Konkurrenten vom Tisch.

Alexa d'Auteuil

 

Joseph Biden hätte früher zu seinen Einsichten kommen dürfen. 

Jetzt wagt es eine weitere Frau, den Hut in den Ring zu werfen, um amerikanische Präsidentin zu werden. 

Genau wie Hillary Clinton trifft sie auf eine Fronde aus Misogynie, Hasskommentaren und reaktionäre Altmännerphantasien über Frauen, die sich gefälligst um Heim und Herd kümmern sollen. Dazu kommen in ihrem speziellen Fall noch rassistische Angriffe aus der untersten Etage. 

Kamala Harris weiß nach eigener Aussage, mit solchen Typen umzugehen. Das wird sie brauchen.

"Kriminelle, die Frauen missbraucht haben, Betrüger, die die Verbraucher betrogen haben, Gauner, die die Regeln gebrochen haben, um sich selbst zu bereichern".

"Also hören Sie mir zu, wenn ich sage, dass ich Typen wie Donald Trump kenne."

AufgeklärteWelt

Unzweifelhaft ist Harris dem dementen Biden vorzuziehen. Es bleiben aber Zweife daran, wie ihre Kandidatur zustande gekommen ist. Es riecht doch stark nach parteiinterner und parteiexterner Machtkumpanei: der normale innerparteiliche demokratische Prozess wurde, ob mit Absicht oder nicht, ausgehebelt. Das könnte sich noch als Fehler erweisen.

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