Kommentare - Möglicher Parteiausschluss: CDU-Spitzen gegen Maaßen

24. Januar 2023 - 15:34 Uhr

Seit Jahren ringt die CDU mit ihrem Mitglied Hans-Georg Maaßen. Nach erneut umstrittenen Aussagen fordert ihn Generalsekretär Czaja nun zum Austritt auf. Die Parteizentrale prüft einen Ausschluss. Von Thomas Vorreyer.

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Kommentare

@16:45 Uhr von Kristallin

>>"Ich weiß ehrlich gesagt nicht was die von Herrn Maaßen getätigten Aussagen worum es hier geht mit dem Antisemitismus zu tun haben? Kann mir das jemand mal bitte erklären?

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Zitat:.... Tweet Maaßens vom 13. Januar, in dem er behauptet, „die treibenden Kräfte im politischen-medialen Raum“ hätten als „Stoßrichtung“ einen „eliminatorischen Rassismus gegen Weiße“ und den „brennenden Wunsch, dass Deutschland verrecken möge“. Treibende Kräfte in Politik und Medien wollten also „die Weißen“ vernichten.

Quelle: https://www.rnd.de/politik/tweet-von-hans-georg-maassen-antisemitismusb…"<<

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Ja, aber was hat das mit dem Herrn Maaßen angedichteten Antisemitismus zu tun? Wo äußerte sich Herr Maaßen negativ oder abwertend über unsere jüdischen Freunde und Mitbürger.

 

@16:42 Uhr von Opa Klaus

@15:52 Uhr von Seebaer1

"Maaßen verbreite "klassische antisemitische Stereotype"

Zumindest in diesem Artikel habe ich keines davon finden können.

Der entsprechende Bericht der Tagesschau ist im Artikel verlinkt, lesen bildet. Gerne für Sie aber der direkte Weg:

https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/maassen-antisemitismus

Die hier so tun als ob sie nicht wüssten worum es bei seinen Äußerungen geht, sind ja genau die an die diese gerichtet sind. Die kennen alle seine Äußerungen und verteidigen ihn ja genau deswegen. 

 

 

Halte ich für eine klare Unterstellung. Sie können nicht Menschen in eine Ihrer Schubladen stecken, welche Sie nicht kennen. Bitte Schubladen wieder schließen. Es gibt vielleicht auch Menschen, welche dieses Thema etwas differenzierter sehen als Sie. 

Mal wieder ein nichtssagender Kommentar von Ihnen. Meine Schubladen sind alle offen und benannt. Es liegt an meinen Mitmenschen für welche sie sich entscheiden.

 

@15:50 Uhr von fathaland slim

"Was heute unsagbar ist, war bei Strauss und Kohl noch fast liberal.  So ändern sich die Parteiprofile." 

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Dieser Blödsinn wird gern vom ganz rechts verbreitet, wird dadurch aber nicht wahrer. Wer die Ära von Strauß und Kohl bewusst erlebt hat, weiß das.

Richtig ist aber, dass man heute selbst Helmut Schmidt in AFD-Nähe rücken würde. Allein schon deshalb, weil er Sarrazins Aussagen für richtig hielt - mit nur einer einschränkenden Aussage: „…Nur bei den Genen hat er sich verrannt.“

@16:25 Uhr von zyklop

Gibts nicht sowas wie Pressefreiheit? Es rückt der Tag näher, wo es nur noch legitim ist, sich von der TAZ interviewen zu lassen.

 

Ich habe schon folgendes erlebt: Der Link auf einen taz-Artikel, den ich in einer Internet-Diskussion gesetzt hatte (wo Links üblich sind), wurde einfach gelöscht bzw. nicht freigegeben. Der Grund war wohl, dass dieser Artikel nicht so ganz mit dem Mainstream übereinstimmte, es ging um ein Tabuthema. Das spricht für die taz, aber gegen die Leute, die das gelöscht haben. Auch werden schon gelegentlich die FAZ, die Welt und sogar die NZZ als "rechtes Blatt" bezeichnet, das "anständige" Leute nicht mehr zitieren dürfen.

Was ein Unsinn und eine schöne Opferrolle… völlig lächerlich!

@16:26 Uhr von Egleichhmalf

Ich sage es immer wieder gerne: Ein akademischer Abschluß hat nichts mit Intelligenz im eigentlichen Sinne zu tun. Schon gar nicht mit sozialer Intelligenz.

 

Ihrem letzten Satz stimme ich zu. Die Aussage davor ist Ihr Wunschdenken.

Anders ausgedrückt: Ein akademischer Titel schützt nicht vor Dummheit. Zufrieden?

@15:58 Uhr von D. Hume

Paul Ziehsalmiak, 2019: "In der CDU als Volkspartei der Mitte werden unterschiedliche Meinungen vertreten - und das ist auch gut so."

 

Das sollte eigentlich für alle Parteien gelten, daß unterschiedliche Meinungen geäußert werden dürfen. Boris Palmer bei den Grünen, Thilo Sarrazin bei der SPD, Sahra Wagenknecht bei den Linken- überall haben Einzelne es schwer, wenn sie eine von der Mehrheitsmeinung abweichende Meinung äußern. Das war mal anders...

"Antisemitische Narrative haben nichts mit abweichender Meinung zu tun."

Bevor Sie mit solchen Ausdruecken um sich werfen empfehle ich Ihnen sich zuerst mal ueber deren Bedeutung schlauzumachen.

@16:25 Uhr von Pax Domino

Also ich finde Herrn Maaßen und das was er sagt und seine Ansichten ganz, ganz große Klasse und es stellt sich mir die Frage ob wirklich die CDU so geschlossen wie das hier dargestellt wird, gegen Herrn Maaßen ist?

Glaub ich gern. Irgendwann knallen die Sektkorken, wenn er dann zu euch kommt.

Solange es nur die Sektkorken die knallen, wäre das ein guter Einstand. Aber meine Wenigkeit hat für diesen Fall den besten Champagner  ( Dom Perignon Vintage 2003 ) schon kalt gestellt.

gz. Pax Domino

Echt? Für diesen speziellen Fall haben Sie vorgesorgt? Wat dat nich allens gifft.

@16:53 Uhr von fathaland slim

>>"Interessant ist in diesem Zusammenhang dieser Artikel aus dem Tagesspiegel:

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https://www.tagesspiegel.de/politik/erstmals-aussert-sich-ein-chef-eine…"<<

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Ich habe mir den Artikel angeschaut und bin immer noch nicht schlauer. Kein expliziter Verweis auf von Herrn Maaßen angeblich getätigten antisemitischen Äußerungen, nur Allgemeinplätze und ich bekomme da den Eindruck das die politische Richtung "rechts" automatisch mit Antisemitismus gleichgesetzt wird und wenn das so ist, ist das falsch. Es wäre doch auch vermessen wenn ich die Grünen pauschal als pädophil hinstellen würde nur weil diesbezügliche Stilblüten in dieser Partei waren oder vielleicht noch sind? Für mich sieht das nach einem organisierten Rufmord gegen die Person Maaßen aus. Ist aber meine Meinung.

 

Klare Sache

Mittlerweile gehört es anscheinend zum "guten Ton" dem Mainstream entsprechend zu denken. Andere, auch kontroverse Denkweisen, werden nicht mehr akzeptiert. Die systemrelevanten Medien erfüllen hier ihre Aufgabe zu 100 Prozent! Aber möchte man eine Einheitsdenke wirklich?

@18:06 Uhr von Bauer Tom

Paul Ziehsalmiak, 2019: "In der CDU als Volkspartei der Mitte werden unterschiedliche Meinungen vertreten - und das ist auch gut so."

 

Das sollte eigentlich für alle Parteien gelten, daß unterschiedliche Meinungen geäußert werden dürfen. Boris Palmer bei den Grünen, Thilo Sarrazin bei der SPD, Sahra Wagenknecht bei den Linken- überall haben Einzelne es schwer, wenn sie eine von der Mehrheitsmeinung abweichende Meinung äußern. Das war mal anders...

"Antisemitische Narrative haben nichts mit abweichender Meinung zu tun."

Bevor Sie mit solchen Ausdruecken um sich werfen empfehle ich Ihnen sich zuerst mal ueber deren Bedeutung schlauzumachen.

Da ich Ihrer Meinung nach ja keine Ahnung von diesem Begriff habe, erleuchten Sie mich doch bitte.

@18:03 Uhr von D. Hume

>>"Halte ich für eine klare Unterstellung. Sie können nicht Menschen in eine Ihrer Schubladen stecken, welche Sie nicht kennen. Bitte Schubladen wieder schließen. Es gibt vielleicht auch Menschen, welche dieses Thema etwas differenzierter sehen als Sie. 

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Mal wieder ein nichtssagender Kommentar von Ihnen. Meine Schubladen sind alle offen und benannt. Es liegt an meinen Mitmenschen für welche sie sich entscheiden."<<

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Also ich fand den Kommentar nicht nichtsagend, schon gar nicht "wieder". 

 

 

@15:51 Uhr von Pax Domino

Es gibt Programmsätze der Parteien - und wenn jemand mit diesen Kernaussagen nicht einverstanden ist, dann sollte er sein Parteibuch konsequenterweise niederlegen. Herr Maaßen wäre bei der AFD sicherlich besser aufgehoben.

sehr schwache Argumentation und Begründung gegen Maaßen

Ein durchschaubarer Versuch jemanden Mundtot zu machen, der unbequeme Wahrheiten ausspricht.

Hierzu wird die political Correctness gebogen bis es irgendwie passt. Die Meinungsfreiheit und freie Wortwahl ächzt und stöhnt unter diesen Zuständen. 
 

Zum Antisemitismusvorwurf gegen Herrn Maaßen

Es werden Aussagen des Herrrn Maaßen als antisemitisch bezeichnet, in denen er von "Wirtschaftsglobalisten" redet oder schreibt.

Wörtlich sagt er z.B.: "globale Profite zunehmend auf einige tausend Familien zu konzentrieren, die sich daranmachen, bald alles zu besitzen." Das wird ihm als "Antisemitismus" vorgeworfen.

 

Wenn einige tausend Ultrareiche mehr besitzt als als alle anderen Menschen zusammen, dann darf man doch wohl darüber nachdenken, ob das gerecht ist. Jean Ziegler, ein Globalisierungsgegner, stellt die gleiche Frage und nicht nur er, sondern auch viele Menschen mit jüdischem Glauben. Auch Heiner Geissler (CDU) war bekennender Globalisierungsgegner. Im Grunde müßten ihm diesbezüglich besonders Menschen zustimmen, die sich als "links" verstehen. Nach meiner Meinung hat das nichts mit Antisemitismus zu tun und die Einordnung dient lediglich der Diskreditierung.

 

Anderen Aussagen von Herrn Maaßen würde ich nicht zustimmen.

 

 

 

@18:01 Uhr von frosthorn

Und es sind die gleichen, die hier eine Gefahr für die Meinungsfreiheit heraufziehen sehen.

Tur mir Leid, lieber frosthorn, dieses Gefahr sehe ich auch. Natürlich kann man noch fast alles sagen, aber Menschen, die ihre nicht dem Mainstream konforme Meinung öffentlich kundtun, werden sehr schnell medial fertig gemacht. Und wenn man sie schon nicht in die rechte Ecke verbannt, dann sind sie Verschwörungstheoretiker. Da wird weder vor Wissenschaftlern, Philosophen, Schriftstellern noch Politikern Halt gemacht. 

@16:28 Uhr von Opa Klaus (re @16:08 von wie-)

 

Die Beispiele sind leider mittlerweile zahlreich, dass eine hohe Intelligenz und große wissenschaftliche Karrieren sowie eine erworbene große Reputation nicht davor schützen, irgendwann doch in das dumpfe Millieu der Verschwörungstheoretiker, Schwurbler, der Rassisten ubnd Antisemiten und überhaupt des politischen Extremismus abzugleiten und sich in den engen Grenzen der selbst gewählten ideologisch gefärbten Echokammer sowie der politischen Bedeutungslosigkeit wiederzufinden. Schauen Sie sich um auf den Fraktionsbänken an den beiden extremen Rändern der Parlamente und darüber hinaus und Sie werden fündig.

Sie zeigen in all Ihren Kommentaren auf, dass Sie ein Problem mit Mitmenschen haben, welche Ihre Meinung nicht teilen.

Woran glauben Sie das zu erkennen? Ich finde Ihren Vorwurf an @wie- unfair und vor allem unbegründet. Gleichzeitig loben Sie hier um 16:22 einen User, über dessen Äußerungen man durchaus geteilter Meinung sein kann, weil er "sachlich und ohne Polemik argumentiere".

@18:15 Uhr von eine_anmerkung .

>>"Halte ich für eine klare Unterstellung. Sie können nicht Menschen in eine Ihrer Schubladen stecken, welche Sie nicht kennen. Bitte Schubladen wieder schließen. Es gibt vielleicht auch Menschen, welche dieses Thema etwas differenzierter sehen als Sie. 

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Mal wieder ein nichtssagender Kommentar von Ihnen. Meine Schubladen sind alle offen und benannt. Es liegt an meinen Mitmenschen für welche sie sich entscheiden."<<

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Also ich fand den Kommentar nicht nichtsagend, schon gar nicht "wieder". 

 

 

Pardon, aber auf Ihr selektives Leseverständnis gebe ich jetzt nicht besonders viel. Sie nehmen ja auch partout die Quellen für Maaßens Antisemitismus nicht zur Kenntnis.

Meinungsfreiheit in D

heißt,jeder darf alles denken und auch sagen,aber wer in den Qualitätsmedien etwas sagt dass dem Mainstream nicht ganz entspricht der hat dort zum letzten Mal was gesagt. Zum Glück gibt es auch noch andere nichtquallitätsmedien .Die CDU schlägt mal wieder einen Nagel in den eigenen Sarg . R.i.p.

Es wäre fast schon zum Lachen...

...wäre es nichts so traurig.

Die hier ansässigen Linksextremen regen sich über die Rechtsextremen auf und werfen dabei gerne alles und jeden rechts von sich in ihrer liebgewonnen Manier zusammen in einen Topf - Sahra Wagenknecht ist das beste Beispiel, auch ein rotes Tuch für die einzig richtigen Herren der Schöpfung und wenn man dazu ein wenig klimpern muß.

Ein Maaßen ist da natürlich ein noch schlimmerer Finger logischerweise.

Der alltägliche Rassismus

Wieso einige jetzt überrascht sind, überrascht mich wiederum. Es ist doch für jeden, der mit offenen Augen in Deutschland lebt, völlig klar, wie tief der Rassismus immer noch in diesem Land verankert ist. Egal ob arm oder reich, egal ob ungebildet oder Akademiker.

Dass es selbst unter den Staatsschützern oder hohen Richtern Nazi-Sympathisanten gibt, dafür gibt es doch ausreichend Beweise. Warum tun einige da noch so überrascht? 

Mich beschäftigt eher die Frage, warum man so wenig dagegen unternimmt?

Der Mann hat recht

Wir sind ja noch nicht am Ende, sondern erst am Anfang der unseligen Politik. Wenn wir denn aber irgendwann am Ende sind, werden die Menschen schon noch zur Einsicht kommen, dass der Thilo recht hatte. Aber dann ist es zu spät, wie immer. Der Nächste auf der Liste der ungeliebten Parteimitglieder ist übrigens Buschkowsky. Wird nicht lange dauern, dann wird auch er gefeuert.

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