Kommentare - Jobcenter Wuppertal: Wenn das Bürgergeld auf die Realität trifft

23. November 2022 - 13:31 Uhr

Wochenlang haben Ampelparteien und Union über das geplante Bürgergeld gerungen. Mit der Realität habe dieser politische Streit oftmals nur bedingt zu tun, findet der Leiter des Jobcenters in Wuppertal. Von Susanna Zdrzalek.

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Kommentare

@16:00 Uhr von und-nachts-da-ruft

Wer Leistungen möchte, muss halt auch Gegenleistungen erbringen. Ist das so schwer zu verstehen? 

Nein, das ist ganz einfach zu verstehen, denn das ist eine durchaus öfter anzutreffende Einstellung: Man fordert als Gegenleistung etwas, das nicht erbracht werden kann und schon kann man Leitungen streichen.

Gerade bei Langzeitarbeitslosen gibt es Vermittlungshemmnisse, die angegangen und abgebaut werden müssen. Wird stattdessen nur "Gegenleistung" eingefordert, führt das eigentlich nie zum Ziel.

 

Nun, die Hilfsangebote gibt es haufenweise. Es nützt aber nichts, wenn Hilfe nicht gewünscht wird.

 

Ein alkoholkranker Mensch, der keine Krankheitseinsicht hat, nicht zum Entzug will usw., den könnennSie 100 Angebote machen.

 

Ähnlich verhält es sich mit Menschen, die nicht arbeiten wollen oder aber als ungelernte Langzeitarbeitslose völlig unrealistische Gehaltsvorstellungen haben, wie bspw. 20€/h Einstiegsgehalt. Das sind leider keine Ausnahmen. 

 

 

@16:11 Uhr von saschamaus75

 

Gut, mein Telefon hat jetzt Tasten.

Aber was nützt mir das, wenn die von dieser Datenbank ausgegeben Nummer immer nur eine der folgenden Antworten erbringt:

 

A) "Naja, die Stelle ist seit 3 Jahren besetzt."

B) "Naja, die Xyz GmbH existiert aber seit 6 Jahren nicht mehr."

C) "Hää??? Stellenausschreibung? Welche Stellenausschreibung?"

 

Wer in PCs und Datenbanken haust,

weiß nicht, wo das richtige Leben wohnt.

Sie müssen eine reale Nummer wählen,

bei der am anderen Ende wer ist, wer sprechen kann.

@15:38 Uhr von Diabolo2704

>> Schonvermögen

 

Ihnen ist schon klar, daß zu diesem "Schonvermögen" auch die private Altersvorsorge zählt? oO

 

D.h.:

Sie haben 20 Jahre gearbeitet und dabei ca. 35.000 € eingezahlt. Und dann zwingt Sie das JobCenter, diesen Vertrag zu kündigen.

Was danach folgt, geht in etwas so:

Sie *Anruf bei privater Rentenversicherung*: "Hallo, ich muß meine Versicherung kündigen"

PRV: "Vorzeitig? Das bedeutet bei 'Ihren Vertragskonditionen, Sie bekommen 20.000 €."

Sie: "WAAAAS??? Das ist ja weniger, als ich eingezahlt habe!!!"

PRV: "Ihr Problem oder unser?"

@16:00 Uhr von werner1955

Aber wenn jemand nach der Schule direkt Alimentiert wird und der anständige Arbeitnehmer der 50 Jahre hart gearbeitet hat, und immer in Steuern und sozialabgaben erbracht hat,  gleich viel bekommen, erkennt jeder der selber für seinen lebensunterhalt jahrelang selber sorgen muste das da etwas nicht stimmen kann.

 

Sie pflegen Ihre Vorurteile über Arbeitslose mit aller Kraft und weigern sich, Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Gleichzeitig jammern Sie bei jeder Gelegenheit, dass ausgerechnet Sie (als Rentner mit Eigenheim und Auto) nicht in allen Fällen vom Steuerzahler versorgt werden. Ich finde das heuchlerisch.

 

@15:33 Uhr von Diabolo2704

Gestern konnten oder wollten Sie nicht mehr Stellung zu meinen Kommentar an Sie beziehen. Es ging darum, ob Sie tatsächlich Menschen Sozialleistungen streichen wollen, die z.B. erkrankt und zumindest zeitweilig nicht in der Lage sind einer regulären Tätigkeit nachzugehen.

Und wie ist es mit den 1,5 Mio. Kindern, die mitbetroffen sind, wenn deren Eltern HartzIV beziehen? Wollen Sie erkrankte Menschen, wollen Sie ganze Familien sanktionieren und in Kauf nehmen, dass all diese Menschen wohnungslos werden?

Gesetze bringen Veränderungen

Daher muss das nicht auf den status quo, sondern auf das was kommt ausgerichtet werden. 
 

Denn leider hat unser Sozialstaat eine unglaublich anziehende Wirkung auf die halbe Welt. 
 

Daher sind es die Signale die man aussendet, die fast genauso wichtig sind wir das Gesetz selber. 
 

Daher wäre es besser man würde die Hilfe für Asylanten und Flüchtlinge und Einwanderer komplett separat machen. 
 

 

Mit einer aus der Zeit gefallenen CDU-Ideologie von vorgestern

Daß  genug  Geld  für  Alle  da  wäre,  beweist  der  Bund  der  Steuerzahler  jedes  Jahr  auf´s  Neue  mit  seiner  Auflistung  eklatanter  Steuergelderverschwendung.  Deshalb  sind  die  Argumente   und  Widerstände   der  CDU  gegen  ein  menschenwürdiges,  grundgesetzkonformes  Bürgergeld    substanzlos.

@16:35 Uhr von Nachgedacht

Und bzgl. gerechte Entlohnung... lesen Sie bitte die Aussagen zur Schul- und Berufsbildung vieler H4 Empfänger. Da sind 25€/h einfach nicht. drin 

 

Warum eigentlich nicht? Man könnte sich auch andere Kriterien für die Lohnhöhe denken als die Dauer der Ausbildung. Gesellschaftliche Bedeutung einer Tätigkeit zum Beispiel, Unbeliebtheit ...

 

@16:32 Uhr von saschamaus75

>> Und fast 2 Mio freie Stellen.

 

Genau DAS ist ja das, was ich bemängele:

Von diesen "fast 2 Mio freien Stellen" dürften ca. 1,5 Mio. einfach nur 'Dateileichen' sein, weil niemand diese Datenbank aufräumt. oO

Also Stellen, welche irgendwann anno dazumal vielleicht mal existiert haben, aber seit Jahren(!) obsolet sind. -.-

 

So etwas passiert, wenn Stellen in der Agentur für Arbeit gestrichen werden UND Arbeitgeber ihre Stellenangebote nicht als "Stelle wurde besetzt" melden. Die Mirarbeiter im Arbeitgeberservice betreuen die Stellenangebote, die die BA requriert bzw. wo der Arbeitgeber in der BA betreut wird. Aber grds. kann jeder Arbeitgeber ein Stellenangebot aufgeben, auch solche die nicht betreut werden. Und wenn diese Arbeitgeber ihr Stellengebot nicht pflegen, kommt es zu den von Ihnen beschriebenen Zuständen. Nur dafür kann Ihr Arbeitsvermittler nichts, sondern schlussendlich das SPD geführte BMAS, dass seit Jahren sinnfrei Stellenabbau betreibt. 

 

 

Null Recherche

Morgens pünktlich aufstehen, Belastbarkeit und sozialen Umgang trainieren - viele Menschen, die lange arbeitslos waren, brauchen Unterstützung, um in die Arbeitswelt zurückzufinden, sagt Thomas Lenz, der das Wuppertaler Jobcenter leitet.

 

Das ist die Wiederholung der ollen Kamellen, die bereits in der Diskussion über das Bürgergeld verwendet wurden.

 

80 Prozent der Menschen, die vom Jobcenter betreut werden, hätten keinen abgeschlossenen Schulabschluss oder keine abgeschlossene Berufsausbildung, etwa 60 Prozent hätten teils massive psychische oder andere gesundheitliche Einschränkungen, berichtet Lenz.

 

Hat die Autorin das mal gecheckt? 

Zudem frage ich mich, wieso auf tagesschau.de nun ausgerechnet der Leiter eines Jobcenters, das wiederholt in die Kritik geraten war, unwidersprochen zitiert wird.

 

@15:42 Uhr von RoyalTramp

>> Die klassische CDU-Klientel, genannt Arbeitgeber,

>> haben und profitieren weiterhin massiv von

>> Lohnsklaventum und Ausbeutung

[...]

>> und ob der AG eigtl. die vertraglich zugesagte

>> Leistung erbringt.

 

Ich kann Ihrem gesamten Kommentar (mit >20 J. Erfahrung als Steuerfachangestellter) nur vollumfänglich zustimmen. Traurig, aber wahr! -.-

16:35 Uhr von Nachgedacht/ John Koenig

Und bzgl. gerechte Entlohnung... lesen Sie bitte die Aussagen zur Schul- und Berufsbildung vieler H4 Empfänger. Da sind 25€/h einfach nicht. drin 

Wie positionieren Sie sich zu fünfzehn (15) Euro Mindestlohn?

Wieviel Steuergelder erhält…

Wieviel Steuergelder erhält so ein Jobcenter-Leiter eigentlich monatlich als Lohn?

@15:51 Uhr von schabernack

>> Seit wann vermitteln denn PCs Arbeitnehmer?

Seit der Einführung von HartzIV. -.-

 

>> Die sind ja sogar zu doof, um sich bei Schichtbeginn

>> selbst einzuschalten.

JETZT haben Sie das Problem verstanden. =(

16:35, Nachgedacht @14:57 Uhr von fathaland slim

Eine famose Entschuldigung "Juniorpartner".  Tatsächlich führen die Bundesminister ihr Ressort. Aber egal. Es ist nichts Neues, dass sich SPD wie Grüne in Halbwahrheiten flüchten, Tatsachen verdrehen oder gar ganz vergessen. 

 

Wissen Sie, wie in Deutschland Gesetze gemacht werden? Wer das tut? Ein Minister jedenfalls nicht.

 

Zum Schonvermögen... Ihnen scheint nicht klar zu sein, dass mit einem pauschalem Schonvermögen in der von SPD und Grünen gewollten Höhe wesentlich mehr Menschen berechtigt wären, BG zu beziehen, ohne tatsächlich hilfebedürftig zu sein. Oder? 

 

Sie meinen, dann würde jemand wie ich zum Amt gehen, weil ich da noch staatliche Leistungen abzocken könnte?

 

Was für ein Menschenbild.

 

Und bzgl. gerechte Entlohnung... lesen Sie bitte die Aussagen zur Schul- und Berufsbildung vieler H4 Empfänger. Da sind 25€/h einfach nicht. drin 

 

Habe ich ähnliches behauptet?

 

Das Problem der schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen ist meist ein ganz anderes als ihre Schul- und Berufsbildung.

@16:42 Uhr von weingasi1

Was wären das denn für nichtzuleistende Forderungen? Bei gesundheitlichen Einschränkungen hilft ein Attest z.B. vom Amtsarzt. Soweit ich weiss, werden eigentlich Sanktionen nur bei Versäumnissen ausgesprochen. Wenn man ohne Angabe von Gründen nicht zu einem Bewerbungsgespräch gegangen ist oder Termine im JC unentschuldigt ferngeblieben ist. Was ist daran falsch ? Wenn ich Leistungen nach ALG II beziehe, muss ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Es gibt also kaum Gründe solche Termine unentschuldigt zu versäumen. Wenn ich im Beruf stehe, muss ich mich ja auch an Vorgaben halten, wenn ich Gehalt beziehe.

Das ist ja der große Unterschied. Eigenverantwortung oder fordern von andern.

 

 

 

@16:00 Uhr von fathaland slim

 

 

Ich finde es nicht zielführend, hochqualifizierte Menschen in Drückerjobs u.ä. zu zwingen. Es ist eine ungeheure Vergeudung von Talent. Mit solcherart Maßnahmen nimmt man Menschen jegliches Selbstwertgefühl und schadet damit der Gesellschaft mehr, als wenn man längere Stützezahlungen in Kauf nimmt, dafür aber dem Empfänger eine Stelle besorgt, die seiner Qualifikation entspricht.

 

Also wirklich... Sie reden wie der Blinde von der Farbe. Hochqualifizierte Menschen werden in Drückerjobs gezungen? Wo und wann war das? 

 

Sie bedienen sich scheinbar irgendwelcher polemischer links/grüner Parolen, die allesamt nichts mit der Wirklichkeit haben. Wir haben vielerorts Fachkräftemangel. Die von Ihnen beschriebenen hochqualifizierten Menschen würden also sehr, sehr zügig eine neue, ihren Qualifikationen entsprechende Beschäftigung finden. Und ich weiß, wovon ich spreche.

 

Ergo kann an Ihrer Aussage etwas nicht stimmen oder Sie wiederholen halt irgendwelche Parolen, die schlicht nicht wahr sind.

@16:34 Uhr von weingasi1

@15:46 Uhr von fathaland slim

 

wir haben keinen Sozialismus. Den finden Sie z. B. in Kuba. 

Und auch dort nicht wirklich. Sozialismus und hispanische Machoautokraten vertragen sich nicht so richtig.

Wo kann man bzw. ich mir denn seine Erfolgsgeschichte mal anschauen ? Muss ja eine Erfolgsgeschichte sein, sonst würde er ja nicht von einigen Leuten angestrebt.

 

Sie kennen den Unterschied zwischen einer visionären Utopie und einer Erfolgsgeschichte?

@16:49 Uhr von Mauersegler

 

 

Sie pflegen Ihre Vorurteile über Arbeitslose mit aller Kraft und weigern sich, Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Gleichzeitig jammern Sie bei jeder Gelegenheit, dass ausgerechnet Sie (als Rentner mit Eigenheim und Auto) nicht in allen Fällen vom Steuerzahler versorgt werden. Ich finde das heuchlerisch.

ja, Aber es sind kein Vorurteile sonder überprüfbare tatsachen.

Seit meinem 14 lebensjahr habe ich immer gearbeitet habe und seit dem Steuern, Sozialkosten und Wehrdienst geleistet.

Ich habe auch nicht Grundsäzliche etwas gegen Abgaben, aber ich habe viele bedenken bei der der Verwendung meiner Gelder. Besonders wenn die leistungserbringer sich auch noch von Aktivisten beleidigen lassen müssen.

Auch sehe ich immer merh Alimntierungen und Subventionen die von immer weniger menschen aufgebracht werden müssen.

Der Staat hat es zb. 

 

Die schwache Koalition hat…

Die schwache Koalition hat mal wieder nur groß gelabert und nichts geliefert, sondern das Thema der Union überlassen.

Primitivster Populismus verfängt offenbar auch bei Koalitionspolitikern, sonst hätten sie nicht so einfach klein beigegeben.

Allerdings war ja schon bekannt, dass es sich beim `Bürgergeld´ nur um eine weitere Lüge der SPD handelt und es letztlich genau das gleiche ist wie Hartz IV. Nur der Name hat sich geändert. Genau so, wie es zu erwarten gewesen ist.

@15:45 Uhr von heribix

Nicht nur die Diskussion über das Bürgergeld hat mit der Realität wenig zu tun, sondern fast alles was in der Regierung so verzapft wird geht an der Lebensrealität der meisten Bürger vorbei. Wo soll der Realitätsinn der Politiker auch herkommen, die meisten sind Brufspolitiker welche in den wenigsten Fällen mit der Lebenswirklichkeit eines Normalbürger in Berührung gekommen sind. Sitzen im Elfenbeinturm abgeschirmt vom realen Leben. 

 

Da haben Sie aber wunderschön alles, was es so an Klischees und Ressentiments gibt, zusammengefasst.

16:46, Nachgedacht

Ein alkoholkranker Mensch, der keine Krankheitseinsicht hat, nicht zum Entzug will usw., dem können Sie 100 Angebote machen.

Sie meinen, mit Sanktionen wäre dem beizukommen? Die Leute würden dann nicht eher unter der Brücke landen?

@16:42 Uhr von weingasi1

 

Was wären das denn für nichtzuleistende Forderungen? Bei gesundheitlichen Einschränkungen hilft ein Attest z.B. vom Amtsarzt. Soweit ich weiss, werden eigentlich Sanktionen nur bei Versäumnissen ausgesprochen. Wenn man ohne Angabe von Gründen nicht zu einem Bewerbungsgespräch gegangen ist oder Termine im JC unentschuldigt ferngeblieben ist. Was ist daran falsch ?

Sie gehen davon aus, dass das immer alles sauber funktioniert. Für den Entzug der Leistungen reicht es schon, dass auf einen nicht existenten Brief nicht reagiert wird. Sicher, so etwas kann man abwehren, wenn man sonst keine Probleme hat, aber für schwer depressive Menschen oder Alkoholiker dürfte das nicht so leicht sein.

Eine "Angabe von Gründen" ist übrigens wieder falsch. Die Gründe müssen auch seitens des Jobcenters akzeptiert werden. Werden sie es nicht, bleibt nur der Klageweg. Der ist für obige Menschen noch schwerer.

@16:50 Uhr von Kaneel

Gestern konnten oder wollten Sie nicht mehr Stellung zu meinen Kommentar an Sie beziehen. Es ging darum, ob Sie tatsächlich Menschen Sozialleistungen streichen wollen, die z.B. erkrankt und zumindest zeitweilig nicht in der Lage sind einer regulären Tätigkeit nachzugehen.

Und wie ist es mit den 1,5 Mio. Kindern, die mitbetroffen sind, wenn deren Eltern HartzIV beziehen? Wollen Sie erkrankte Menschen, wollen Sie ganze Familien sanktionieren und in Kauf nehmen, dass all diese Menschen wohnungslos werden?

Wer krank ist, der steht dem Arbeitsmarkt NICHT zur Verfügung. Wer dem Arbeitsmarkt NICHT zur Verfügung steht, muss Sozialhilfe beantragen. Was die Kinder anbelangt, so muss in der Tat eine vernünftige Regelung gefunden werden. Dazu sagt aber das Bürgergeld auch nichts.

 

@16:13 Uhr von FakeNews-Checker

>> Auch  daraus  begründet  sich  das  Bedingungslose

>>  Grundeinkommen.

 

Also ich finde das Konzept der 'negativen Einkommensteuer' immer noch wesentlich effizienter und praktikabler. -.-

@16:46 Uhr von Nachgedacht

Nun, die Hilfsangebote gibt es haufenweise. Es nützt aber nichts, wenn Hilfe nicht gewünscht wird.

Der ist wirklich gut. Aber ich dachte das auch mal.

Ähnlich verhält es sich mit Menschen, die nicht arbeiten wollen oder aber als ungelernte Langzeitarbeitslose völlig unrealistische Gehaltsvorstellungen haben, wie bspw. 20€/h Einstiegsgehalt. Das sind leider keine Ausnahmen. 

Ich halte das für unwahrscheinlich. Es wäre schön, wenn Sie dafür eine Quelle präsentieren könnten. Vom "Fach" können Sie ja kaum sein, da Sie die Berechnungsgrundlage von ALG II nicht kennen (Sie haben zuvor eine korrekte Berechnung als "Fake" bezeichnet).

 

@17:04 Uhr von sagen

Wieviel Steuergelder erhält so ein Jobcenter-Leiter eigentlich monatlich als Lohn?

 

Der bekommt keinen Lohn, sondern Gehalt.

 

Stört es Sie, daß Angestellte im öffentlichen Dienst für ihre Arbeit bezahlt werden?

Selbstwertgefühl

Zitat von fathaland slim (16:00 Uhr) : "Mit solcherart Maßnahmen nimmt man Menschen jegliches Selbstwertgefühl und schadet damit der Gesellschaft mehr, als wenn man längere Stützezahlungen in Kauf nimmt, dafür aber dem Empfänger eine Stelle besorgt, die seiner Qualifikation entspricht."

Was spricht dagegen, daß die vormaligen Leistungsempfänger sich selbst weiter um eine ihren Qualifikationen entsprechende Stelle bemühen - ggf. auch weiter mit Unterstützung durch das Jobcenter, nachdem sie die vom Jobcenter angebotene Stelle angenommen haben ? Primäre Aufgabe des Jobcenters ist es nicht, das Selbstwertgefühl von Leistungsempfängern zu verhätscheln, sondern Menschen ohne Beschäftigung eine Beschäftigung zu verschaffen und sie so schnell es geht von Unterstützungsleistungen unabhängig zu machen.

Und warum sollte die längerdauernde  Abhängigkeit von Sozialleistungsbezug eigentlich dem Selbstwertgefühl förderlich sein ?

Der Nachfolger BGE kommt sowieso in 15 Jahren

Mit der Automatisierung und Roboterisierung wird es jetzt ziemlich Schlag auf Schlag gehen - und 20 Millionen "einfache" Jobs fallen weg.

Damit die nicht alle ins Bürgergeld müssen (oder ist das so gewollt??) muss es ohnehin sanktionsloses, bedingungsloses Grundeinkommen geben - finanziert durch eine deftige "Robotersteuer", die EU-Weit, besser weltweit eingeführt wird.

1500€ wurde dafür schon angesetzt (heutiger Wert natürlich...)

Denn das Argument (....könnte ja arbeiten wenn er/sie/es denn wollte.....) zieht nicht mehr, wenn es nur noch anspruchsvolle Jobs als Programmierer / Roboteringenieur / Operator etc. gibt, die nun mal einen gewissen Grad an Intelligenz und Auffassungsvermögen voraussetzen!

@16:42 Uhr von weingasi1

>> oder Termine im JC unentschuldigt ferngeblieben ist.

>> Was ist daran falsch ?

 

Wenn z.B. der Brief mit dem Termin erst Freitag um 11:30 im Briefkasten liegt, daß man Freitag um 08:00 einen Termin hat(te)? oO

Können

Zitat von und-nachts-da-ruft (16:37 Uhr) . "Das "Können" wird dabei seitens des Jobcenters entschieden ..."

Von wem auch sonst ? Es muß schon eine objektivierbare Grundlage für die Einordnung der Arbeitsfähigkeit geben - und die kann keinesfalls allein in das Belieben der gestellt sein, für es bequemer wäre, nicht können zu wollen.

Und wer sich zu Unrecht sanktioniert fühlt, dem steht gegen jegliche behördliche Entscheidung der Rechtsweg offen. Vor dem Sozialgerichten sogar kostenlos. Auch dann wird das vorgebliche oder tatsächliche Nichtkönnen objektiv überprüft.

@17:00 Uhr von Kaneel

Und bzgl. gerechte Entlohnung... lesen Sie bitte die Aussagen zur Schul- und Berufsbildung vieler H4 Empfänger. Da sind 25€/h einfach nicht. drin 

Wie positionieren Sie sich zu fünfzehn (15) Euro Mindestlohn?

 

Das ist zu viel. Schauen Sie mal die Tarifverträge der einzelnen Gewerke an.

 

BEISPIEL: Der ausgelernte Maurer bekommt 15€/h als Geselle. Da kann der ungelernte Abreitnehmer nicht auch 15€ verdienen, auch nicht 13€/h. Jetzt sagen Sie vermutlich, dass dann der Geselle nach Tarif halt 20€/h Einstiegsgehalt erhalten soll, um die 15€/h Mindestlohn zu ermöglichen. Und ja, theoretisch ist das möglich. Nur steigen damit alle Kosten, denn der Arbeitgeber muss die Mehrkosten weitergeben. Es entsteht eine Kostenspirale. Am Ende sind dann auch die 15€ Mindestlohn nicht genug. Die Lösung ist, sich zu qualifizieren. Aber dazu muss man den Willen und die etforderlichen Fähigkeiten haben. Wenn eins von beidem fehlt, wird das nichts mit dem höheren Einkommen. Das ist ein Fakt und keine Meinung. 

@17:07 Uhr von saschamaus75 / @schabernack

 

>> Seit wann vermitteln denn PCs Arbeitnehmer?

Seit der Einführung von HartzIV. -.-

 

PCs vermitteln keine Arbeitnehmer.

Das tun die Dinger max. in Phantasiewelten.

 

 

>> Die sind ja sogar zu doof, um sich bei Schichtbeginn

>> selbst einzuschalten.

JETZT haben Sie das Problem verstanden. =(

 

Welches Problem? Alleine kann der PC gar nix, und irgendwelche Probleme mit Datenbanken sind eines der geringen Probleme bei Arbeitsvermittlung. Auch wenn Piraten immer meinen, die reale Welt wohnt und schläft im PC mit Linux.

@17:17 Uhr von fathaland slim

@15:46 Uhr von fathaland slim

 

wir haben keinen Sozialismus. Den finden Sie z. B. in Kuba. 

Und auch dort nicht wirklich. Sozialismus und hispanische Machoautokraten vertragen sich nicht so richtig.

Wo kann man bzw. ich mir denn seine Erfolgsgeschichte mal anschauen ? Muss ja eine Erfolgsgeschichte sein, sonst würde er ja nicht von einigen Leuten angestrebt.

 

Sie kennen den Unterschied zwischen einer visionären Utopie und einer Erfolgsgeschichte?

 

Sie kennen den Unterschied zwischen utopischer Träumerei und Realität? 

 

Sozialismus als "utopische Vision" zu verklären, angesichts der Realität derer Staaten, die sich am sozialistischen System nach Marx/Engels versucht haben, ist schon ziemlich verworren und am Ende nicht mehr als ideologisches Geschwafel. 

 

 

Zuständigkeitsbereich

Zitat von Nachgedacht (16:46 Uhr) : "Ein alkoholkranker Mensch, der keine Krankheitseinsicht hat, nicht zum Entzug will ... "

... wird vom Jobcenter schneller in die Grundsicherung (sprich zum Sozialamt) weitergereicht, als Sie "ahnungslos" sagen können. Der gehört überhaupt nicht zu dem vom Jobcenter betreuten Personenkreis. Nochmal nachdenken.

@15:07 Uhr von Klärungsbedarf

Wer Leistungen möchte, muss halt auch Gegenleistungen erbringen. Ist das so schwer zu verstehen? 

Gegenleistung kann doch nicht das siebte oder achte Bewerbungstraining sein. Man muss viel stärker differenzieren: Wer seinen Job verliert, der bezieht erst einmal Arbeitslosengeld. Das sind ja offensichtlich arbeitswillige Menschen und man sollte wohl mehr als bisher dafür tun, dass die innerhalb eines Jahres wieder einen Job haben. Kinder müssen komplett aus der Statistik raus. Das ist eine gesonderte Baustelle, die noch zu bearbeiten ist. Schon gestern habe ich mich für eine erweiterte Schulpflicht ausgesprochen, die quasi eine Ausbildungspflicht beinhaltet.

 

jepp. und bitte zum Bewerbungsgespräch einen konfigurierten Stick mitbringen.... oder besser mehrere, für diverse Betriebssysteme....da fängt der Spaß lange vor den Bewerbungen an *** sorry, war so. Nein Danke.

Ich bin Hauswirtschafter, wenn ich Hilfe bei Bewerbungen brauch, dann sollte ich keine 2,3 Betriebsytheme zu Hause brauchen.

@16:56 Uhr von Mauersegler

Und bzgl. gerechte Entlohnung... lesen Sie bitte die Aussagen zur Schul- und Berufsbildung vieler H4 Empfänger. Da sind 25€/h einfach nicht. drin 

 

Warum eigentlich nicht? Man könnte sich auch andere Kriterien für die Lohnhöhe denken als die Dauer der Ausbildung. Gesellschaftliche Bedeutung einer Tätigkeit zum Beispiel, Unbeliebtheit

Die Dauer der Ausbildung ist doch für die Höhe des Gehalts nicht ausschlaggebend. Die meisten Arbeitsplätze stellt die private Wirtschaft zur Verfügung, da wird meist aufgrund von Produktivität gezahlt, weil eine private Unternehmung nunmal Gewinn machen muss, sonst geht es pleite. Unproduktive Arbeitsplätze kann sich eigentlich nur die öffentlich Hand erlauben, weil sie nicht pleite gehen kann.

 

 

@17:30 Uhr von fathaland slimi

Ein alkoholkranker Mensch, der keine Krankheitseinsicht hat, nicht zum Entzug will usw., dem können Sie 100 Angebote machen.

Sie meinen, mit Sanktionen wäre dem beizukommen? Die Leute würden dann nicht eher unter der Brücke landen?

 

Danke für die Nachfrage. Die Redaktion hat genau diesen Kommentar, der meine Haltung zu Ihrer Frage erklärt, mit rotem Balken belegt. Ich versuche es trotzsem noch einmal...

 

Der Grund, warum so viele ältere Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und ohne realistische Chance auf eine Beschäftigung im H4 hängen, den finden Sie im SGB VI, also im Rentenrecht. 

 

Es waren SPD und Grüne, die die Berufsunfähigkeitsrente wegreformierten und an ihrer Stelle die Erwerbsminderungsrente setzten. Die Folge? Solange Sie täglich 3 Stunden liegend Briefmarken anlecken können, gelten Sie seitdem als arbeitsfähig und landen statt in Rente im H4. 

16:00 Uhr von fathaland slim

Ich finde es nicht zielführend, hochqualifizierte Menschen in Drückerjobs u,ä. zu zwingen. Es ist eine ungeheure Vergeudung von Talent. Mit solcherart Maßnahmen nimmt man Menschen jegliches Selbstwertgefühl und schadet damit der Gesellschaft mehr, als wenn man längere Stützezahlungen in Kauf nimmt, dafür aber dem Empfänger eine Stelle besorgt, die seiner Qualifikation entspricht.

 

Ein sehr guter Kommentar, der auch auf Sachkenntnis schließen lässt.

Denn genau so ist es. Es gibt immer wieder qualifizierte Leute, die warum auch immer in Hartz IV landen.

Teilweise bekommen die auch Angebote, die ihrer Qualifikation oder ihrem Arbeitsfeld entsprechen, teilweise aber auch völlig andere Dinge `angeboten´. Wenn die sich dann nicht auf sowas bewerben, gibt es Sanktionen. Dem Jobcenter geht es wohl primär darum, die Leute in `irgendwas´ zu `vermitteln´. Hauptsache aus der Statistik raus. Das nützt dem `Kunden´ absolut gar nichts und schadet letztlich nur. Dem und irgendwie auch der Gesellschaft.

17:17, Nachgedacht @16:00 Uhr von fathaland slim

Also wirklich... Sie reden wie der Blinde von der Farbe. Hochqualifizierte Menschen werden in Drückerjobs gezungen? Wo und wann war das? 

 

Sie bedienen sich scheinbar irgendwelcher polemischer links/grüner Parolen, die allesamt nichts mit der Wirklichkeit haben. Wir haben vielerorts Fachkräftemangel. Die von Ihnen beschriebenen hochqualifizierten Menschen würden also sehr, sehr zügig eine neue, ihren Qualifikationen entsprechende Beschäftigung finden. Und ich weiß, wovon ich spreche.

 

Ergo kann an Ihrer Aussage etwas nicht stimmen oder Sie wiederholen halt irgendwelche Parolen, die schlicht nicht wahr sind.

 

Ja, die polemischen linksgrünen Parolen....

 

Sie haben schon einmal von Hochqualifizierten gehört, die für den existierenden Arbeitsmarkt fehlqualifiziert sind? Die anekdotischen Taxifahrer mit Doktortitel sind Ihnen nicht geläufig?

 

Ich habe vor langer Zeit Biologie studiert. Die wenigsten meiner damaligen Kommilitonen arbeiten in einem Beruf, der mit ihrem Studium zu tun hat.

@17:17 Uhr von fathaland slim

@15:46 Uhr von fathaland slim

 

wir haben keinen Sozialismus. Den finden Sie z. B. in Kuba. 

Und auch dort nicht wirklich. Sozialismus und hispanische Machoautokraten vertragen sich nicht so richtig.

Wo kann man bzw. ich mir denn seine Erfolgsgeschichte mal anschauen ? Muss ja eine Erfolgsgeschichte sein, sonst würde er ja nicht von einigen Leuten angestrebt.

 

Sie kennen den Unterschied zwischen einer visionären Utopie und einer Erfolgsgeschichte?

Na, wenn sich schon die Erkenntnis, dass es sich lediglich um eine Utopie handelt, selbst bei Ihnen schon durchgesetzt hat, sind wir ja schon weiter im "Buch der Erkenntnis", denn mit Utopien muss man sich nicht auseinandersetzen. Ist dann wohl so ähnlich, wie ungefährliche Atomkraft. Die wird ja auch immer ins Reich der Utopien verwiesen.

 

@17:27 Uhr von Silverfuxx

Die schwache Koalition hat mal wieder nur groß gelabert und nichts geliefert, sondern das Thema der Union überlassen.

Primitivster Populismus verfängt offenbar auch bei Koalitionspolitikern, sonst hätten sie nicht so einfach klein beigegeben.

Allerdings war ja schon bekannt, dass es sich beim `Bürgergeld´ nur um eine weitere Lüge der SPD handelt und es letztlich genau das gleiche ist wie Hartz IV. Nur der Name hat sich geändert. Genau so, wie es zu erwarten gewesen ist.

 

Sie haben aber schon mitbekommen, daß die Sache an der Unionsmehrheit im Bundesrat gescheitert ist?

 

Sind Ihnen die Entscheidungsstrukturen in parlamentarischen Demokratien zumindest ansatzweise vertraut? Ihre Verbalkanonade lässt mich daran zweifeln.

@17:25 Uhr von werner1955

ja, Aber es sind kein Vorurteile sonder überprüfbare tatsachen.

 

Eben nicht. Für Sie sind Arbeitslose Menschen, die sich bewusst auf die faule Haut legen, um sich vom Staat versorgen zu lassen. Das entspricht eben nicht den Tatsachen.

 

Seit meinem 14 lebensjahr habe ich immer gearbeitet habe und seit dem Steuern, Sozialkosten und Wehrdienst geleistet.

 

Dann seien Sie doch froh, dass Sie dazu physisch und psychisch in der Lage waren.

 

Ich habe auch nicht Grundsäzliche etwas gegen Abgaben, aber ich habe viele bedenken bei der der Verwendung meiner Gelder.

 

Bedenken habe ich auch, zum Beispiel, wenn Unternehmen aus meinen Steuern Zuschüsse erhalten, aber gleichzeitig Boni und hohe Dividenden ausschütten.

 

Besonders wenn die leistungserbringer sich auch noch von Aktivisten beleidigen lassen müssen.

 

Da Sie kein "Leistungserbringer" mehr sind, werden Sie ja sicher auch nicht beleidigt.

 

@17:25 Uhr von werner1955

Auch sehe ich immer merh Alimntierungen und Subventionen die von immer weniger menschen aufgebracht werden müssen.
Der Staat hat es zb. 

 

Haben wir nicht den höchsten Beschäftigungsstand seit der Wiedervereinigung. Können Sie mir die Logik erklären, nach der dann immer Weniger zu den Steuern und Abgaben beitragen sollen ? Und hatten wir unter Kohl nicht 6 Mio. Arbeitslose ? Ich will jetzt Ihre Begriffe nicht verwenden, aber überprüfen Sie auch hier Ihre Aussagen doch noch mal anhand der Fakten.

@17:17 Uhr von Nachgedacht

>> Wo und wann war das? 

 

Z.B. die ganzen IT-ler, die zu CallCenter-Jobs "gezwungen" werden? -.-

@17:38 Uhr von weingasi1

Wer krank ist, der steht dem Arbeitsmarkt NICHT zur Verfügung. Wer dem Arbeitsmarkt NICHT zur Verfügung steht, muss Sozialhilfe beantragen. 

Nöh, insofern die betreffende Person auch nur ansatzweise dem Arbeitsmarkt zB teilweise zur Verfügung stehen "kann", nicht. Dann bleibt die Person im ALGII Bezug und hat eben einen Job zu suchen.

Auch wenn die meisten Arbeitgeber/Innen bei vorerkrankten oder teilweise eingeschränkten Personen ohnehin abwinken.... ebenso wie bei alleinerziehenden Müttern/Vätern.

@16:32 Uhr von saschamaus75

>> Und fast 2 Mio freie Stellen.

 

Genau DAS ist ja das, was ich bemängele:

Von diesen "fast 2 Mio freien Stellen" dürften ca. 1,5 Mio. einfach nur 'Dateileichen' sein, weil niemand diese Datenbank aufräumt. oO

Also Stellen, welche irgendwann anno dazumal vielleicht mal existiert haben, aber seit Jahren(!) obsolet sind. -.-

In einer Diskussionssendung im MDR am vorgestrigen Abend wurde von einem Wirtschaftsprofessor genau die Zahl 1,9 Millionen freien Stellen genannt. Davon 400.000 für Fachkräfte und 1,1 Millionen für andere Menschen. Wer die restlichen 400.000 besetzen kann, hat er nicht gesagt. Die Arbeitsverwaltung gibt aber nur ca 900.000 freie Stellen. 
Woher die Diskrepanz kommt, wurde nicht genannt. 
Aber egal. Es würde ja schon Druck aus dem System genommen, wenn alle Arbeitslosen, die aus gesundheitlichen Gründen definitiv nie wieder arbeiten können, einfach in eine auskömmliche Rente geschickt werden, anstatt die mit Harz4 oä zu schikanieren. 
Und dann muß ausgebildet werden.
 

17:38 Uhr von weingasi1 - Änderung beim Hinzuverdienst

Junge Menschen, die HartzIV beziehen, sollen mehr von einem Hinzuverdienst behalten dürfen:

Schüler, Studierende und Auszubildende fallen ab dem 1. Januar 2023 in die Minijob-Grenze. Das bedeutet, dass ihre Erwerbseinkommen bis zu einer Grenze von 520 Euro keine Berücksichtigung mehr finden. Bis zu 520 Euro können hinzuverdient werden, ohne dass das Bürgergeld gekürzt wird. Allerdings gelten die Zuverdienst-Regeln nur für Personen unter 25 Jahren und nur unter bestimmten Umständen.

https://www.buerger-geld.org/news/wie-viel-darf-man-zum-buergergeld-hin…

Ich hoffe das diese Änderung erhalten geblieben ist.

@17:51 Uhr von Diabolo2704

@ fathaland slim (16:00 Uhr)

 

Was spricht dagegen, daß die vormaligen Leistungsempfänger sich selbst weiter um eine ihren Qualifikationen entsprechende Stelle bemühen - ggf. auch weiter mit Unterstützung durch das Jobcenter, nachdem sie die vom Jobcenter angebotene Stelle angenommen haben ? Primäre Aufgabe des Jobcenters ist es nicht, das Selbstwertgefühl von Leistungsempfängern zu verhätscheln, sondern Menschen ohne Beschäftigung eine Beschäftigung zu verschaffen und sie so schnell es geht von Unterstützungsleistungen unabhängig zu machen.

Inwiefern widerspricht das dem, was ich schrieb?

Und warum sollte die längerdauernde  Abhängigkeit von Sozialleistungsbezug eigentlich dem Selbstwertgefühl förderlich sein ?

 

Eigentlich wollte ich eher deutlich machen, daß ich die Zumutbarkeitsregeln, die mit den Hartz-„Reformen“ eingeführt wurden, den Zwang, jeden McJob zu jedem Ausbeuterlohn anzunehmen, für völlig falsch halte.

18:10, Nachgedacht @17:17 Uhr von fathaland slim

Sie kennen den Unterschied zwischen utopischer Träumerei und Realität? 

 

Sehr genau.

 

Sie wissen, daß sich die Realität ohne utopische Träumereien noch niemals zum besseren gewendet hat?

 

Sozialismus als "utopische Vision" zu verklären, angesichts der Realität derer Staaten, die sich am sozialistischen System nach Marx/Engels versucht haben, ist schon ziemlich verworren und am Ende nicht mehr als ideologisches Geschwafel. 

 

Auf diesem Niveau ist eine ernsthafte Diskussion über die Idee des Sozialismus nicht möglich. Sie gehört hier sowieso nicht hin. Vielleicht findet sich ja mal ein Thread, wo wir das Thema abseits wütender Stanzen und flacher Klschees diskutieren können.

@15:38 Uhr von Diabolo2704

Der Punkt ist aber, dass diese wenigen "schwarzen Schafe" unter den Leistungsbeziehern keinen dermaßen riesigen volkswirtschaftl. Schaden anrichten, wie aber z.B. die "schwarzen Schafe" unter den Großverdienern z.B. durch Steuerhinterziehungen & anderen "Kavaliersdelikten", wo die Staatsanwaltschaft lediglich mit einem "Du, du, du!" kommt! Dagegen wird der "Sozialbetrüger" - sofern er die zuviel geleistete Überzahlung des JCs nicht prompt zurückzahlen kann - sogar zu einer Ersatzfreiheitsstrafe verdonnert, weil: so einer muss regelrecht "böse" sein!

Finde den Fehler!

Und wegen dieser wenigen Leistungserschleichern, die zudem eigtl. keinen nennenswerten Schaden anrichten, eine sinnvolle Reform der Sozialgesetzgebung, von der auch die anderen 95% Leistungsbezieher (z.B. auch Armutsrentner) enorm profitieren würden, dermaßen zu blockieren, wie die C-Parteien es getan haben, ist komplett - sorry - asozial! Und das sage ich als einer, der jetzt nicht gerade arm ist. Das ist total unchristlich

18:23, Nachgedacht @17:30 Uhr von fathaland slim

Ein alkoholkranker Mensch, der keine Krankheitseinsicht hat, nicht zum Entzug will usw., dem können Sie 100 Angebote machen.

Sie meinen, mit Sanktionen wäre dem beizukommen? Die Leute würden dann nicht eher unter der Brücke landen?

 

Danke für die Nachfrage. Die Redaktion hat genau diesen Kommentar, der meine Haltung zu Ihrer Frage erklärt, mit rotem Balken belegt. Ich versuche es trotzsem noch einmal...

 

Der Grund, warum so viele ältere Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und ohne realistische Chance auf eine Beschäftigung im H4 hängen, den finden Sie im SGB VI, also im Rentenrecht. 

 

Es waren SPD und Grüne, die die Berufsunfähigkeitsrente wegreformierten und an ihrer Stelle die Erwerbsminderungsrente setzten. Die Folge? Solange Sie täglich 3 Stunden liegend Briefmarken anlecken können, gelten Sie seitdem als arbeitsfähig und landen statt in Rente im H4. 

 

Ihre Kritik an den Hartz4-„Reformen“ unter Schröder teile ich. Ich habe deswegen SPD oder Grüne jahrzehntelang nicht gewählt.

@18:23 Uhr von Nachgedacht

In SPD und Grüne, die die Berufsunfähigkeitsrente wegreformierten und an ihrer Stelle die Erwerbsminderungsrente setzten. Die Folge? Solange Sie täglich 3 Stunden liegend Briefmarken anlecken können, gelten Sie seitdem als arbeitsfähig und landen statt in Rente im H4. 

Wenn Sie jetzt verlangen, das wesentliche Teile der Hartz-IV-Reformen wieder rückgängig gemacht werden sollten, dann rennen Sie bei Usern, wie @fathaland slim und @mir, die Türen an. Ja, bitte! Bitte nehmt diese mit den Hartz-IV-Reformen einhergehende unsägliche Vorverurteilung mithin Kriminalisierung von Menschen, die zumeist unverschuldet in soziale Not geraten sind, sofort zurück! Es wird Zeit!

Alkohol Suchterkrankung@18:12 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Nachgedacht (16:46 Uhr) : "Ein alkoholkranker Mensch, der keine Krankheitseinsicht hat, nicht zum Entzug will ... "

... wird vom Jobcenter schneller in die Grundsicherung (sprich zum Sozialamt) weitergereicht, als Sie "ahnungslos" sagen können. Der gehört überhaupt nicht zu dem vom Jobcenter betreuten Personenkreis. Nochmal nachdenken.

Doch, der/die Alkoholiker/In braucht "nur" eine Entgiftung zu machen, ist ggf vorrübergehend trocken, schon hat die betreffende Person wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.

Nach einer Entgiftung von 2-3 Wochen.....

Viele Alkohol erkrankte Menschen schwingen zwischen Entgiftung-trocken-Rückfall-Entgiftung hin u her jahrelang trotzdem gelten Sie als generell arbeitsfähig so lange sie immer wieder "mal trocken" sind.

@18:10 Uhr von Nachgedacht

Sozialismus als "utopische Vision" zu verklären, angesichts der Realität derer Staaten, die sich am sozialistischen System nach Marx/Engels versucht haben, ist schon ziemlich verworren und am Ende nicht mehr als ideologisches Geschwafel.

Ich kenne ehrlich gesagt, kein einziges Land, wo die Idee des Sozialismus in seinen Kernen tatsächlich realisiert worden wäre. Nicht immer da, wo Sozialismus drauf steht, ist auch Sozialismus drin. Jedenfalls wäre es mir neu, wenn Systeme, in denen kleptokratische  Oligopole die Politik bestimmt haben, auch nur irgendwas mit Sozialismus zu tun gehabt haben sollten.

@17:55 Uhr von saschamaus75

>> oder Termine im JC unentschuldigt ferngeblieben ist.

>> Was ist daran falsch ?

 

Wenn z.B. der Brief mit dem Termin erst Freitag um 11:30 im Briefkasten liegt, daß man Freitag um 08:00 einen Termin hat(te)? oO

Solch eine Entgegnung ist einfach nur stupid. Ich schrieb von "unentschuldigt". In dem Falle ist es natürlich entschuldigt. Genauso, wenn ich auf dem Weg einen Unfall erleide z.B. In beiden Fällen kann man sich natürlich auch nachträglich entschuldigen. Wenn man bis dato immer zuverlässig war, wird man wg. eines einmaligen Versäumnisses auch nicht sanktioniert. Dass die Terminvergabe derart kurzfristig passiert, ist wohl auch eher ungewöhnlich.

 

@17:38 Uhr von weingasi1

>> Wer dem Arbeitsmarkt NICHT zur Verfügung steht,

>> muss Sozialhilfe beantragen

 

Der Weg durch die Bürokratie genau DAFÜR dauert ca. 5 Jahre. -.-

@13:46 Uhr von reinbolt48

Das Schlimmste am Bürgergeld:

Wie bei vielen anderen Problemen auch hat Merz , hat die Union kein eigenes konkretes Konzept, geschweige denn einen eigenen ausgearbeiteten Gesetzesvorschlag vorgelegt! Was ist das für ein feiges Politikverständnis?

Die Union und Merz stehen daher in einer Reihe mit den von ihnen so angegriffen "faulen" Arbeitslosen ...

 

In den letzten 16 Jahren hat Merkel/Union regiert und  H4 und die so oft beklagten "faulen" Arbeitslosen zu verantworten. Die SPD hat immerhin den Mindestlohn durchgesetzt und damit den Abstand von Arbeitenden und Arbeitslosen gewahrt.

Wenn die "faulen" arbeitsfähigen Arbeitslosen ein so großes Problem wären, warum hat die Union in den letzten 16 Jahren das Problem nicht bereinigt?

 

Das Bürgergeld ist ein brauchbarer Kompromiss, bei dem der wichtigste Geburtsfehler von H4 bereinigt wurde: Wer länger gearbeitet hat, wird besser gestellt als ein Nichtarbeitender.

Die Union hat kein eigenes Konzept ? Warum auch, Hartz IV war doch ausreichend!

Und bzgl. gerechte…

Und bzgl. gerechte Entlohnung... lesen Sie bitte die Aussagen zur Schul- und Berufsbildung vieler H4 Empfänger. Da sind 25€/h einfach nicht. drin 

Wie positionieren Sie sich zu fünfzehn (15) Euro Mindestlohn?

Das ist zu viel.

Das ist ein Fakt und keine Meinung.

Das ist eine (Ihre) Position.

Nur steigen damit alle Kosten, denn der Arbeitgeber muss die Mehrkosten weitergeben. Es entsteht eine Kostenspirale. Am Ende sind dann auch die 15€ Mindestlohn nicht genug

Weswegen Sie selbst von einem bescheidenen Stundenlohn von unter 12 Euro leben? Ist widersprüchlich, was Sie schreiben. Wenn Sie wollen, dass Menschen von ihrem Einkommen wohnen, essen, leben und für das Alter sparen können sollen. 

Die Lösung ist, sich zu qualifizieren. Aber dazu muss man den Willen und die etforderlichen Fähigkeiten haben.

Und bei einer höhreren Qualifizierung sehen Sie kein Lohn-Preis-Spiralen-Problem?

@18:26 Uhr von fathaland slim

Also wirklich... Sie reden wie der Blinde von der Farbe. Hochqualifizierte Menschen werden in Drückerjobs gezungen? Wo und wann war das? 

 

Sie bedienen sich scheinbar irgendwelcher polemischer links/grüner Parolen, die allesamt nichts mit der Wirklichkeit haben. Wir haben vielerorts Fachkräftemangel. Die von Ihnen beschriebenen hochqualifizierten Menschen würden also sehr, sehr zügig eine neue, ihren Qualifikationen entsprechende Beschäftigung 

 

Ja, die polemischen linksgrünen Parolen....

 

Sie haben schon einmal von Hochqualifizierten gehört, die für den existierenden Arbeitsmarkt fehlqualifiziert sind? Die anekdotischen Taxifahrer mit Doktortitel sind Ihnen nicht geläufig?

 

Ich habe vor langer Zeit Bio...

 

Ja. Ist wie mit jedem Beruf. Lernen/studieren Sie einen Beruf, für den es keine Stellen gibt oder mehr Bewerber als freie Stellen vorhanden sind, dann sind Sie arbeitslos. Was erwsrten Sie? Dass der Staat Ihnen extra einen Arbeitsplatz im Wunschberuf schafft? 

Am 23. November 2022 - 18:23 Uhr von Nachgedacht

Diese nachfolg. Passage aus dem geltenden Rentenrecht widerspricht aber eigentlich Ihrer Aussage

 

"Wenn Sie arbeitslos sind, weil ein entsprechender Teilzeitarbeitsplatz nicht vorhanden ist, können Sie eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekommen, obwohl Sie aus medizinischer Sicht nur teilweise erwerbsgemindert sind."

@14:28 Uhr von Cleophas

Natürlich gibt es auch schwarze Schafe, aber die meisten Arbeitslosen wollen wieder arbeiten.

Ich habe einen Bekannten, der nach mehreren Jahren Arbeitslosigkeit eine Arbeit als Lagerist angenommen hatte. Er ist ein Jahr lang in der Früh um 4.30 Uhr aufgestanden und hat das durchgezogen. Als nach einem Jahr die Förderung für Landzeitarbeitslose für den Arbeitsgeber wegfiel, hatte er die Kündigung erhalten und seine Hoffnung auf einen geregelten Arbeitsvertrag fiel damit hin.

Das war wohl die Masche des Arbeitsgebers, sich mit vom Staat unterstützten billigen Arbeitskräften einzudecken.

 

 

@17:51 Uhr von Diabolo2704

>> Was spricht dagegen, daß die vormaligen

>> Leistungsempfänger sich selbst weiter um eine

>> ihren Qualifikationen entsprechende Stelle

>> bemühen - ggf. auch weiter mit Unterstützung

>> durch das Jobcenter, nachdem sie die vom

>> Jobcenter angebotene Stelle angenommen

>> haben ?

 

Weil diese "weitere Unterstützung" halt nicht(!) an den Arbeitnehmer, SONDERN an den Arbeitgeber (zur freien Verfügung) geht? oO

@16:56 Uhr von Nachgedacht

>> So etwas passiert

 

Ähh, es ist ein klitzekleiner Unterschied zwischen "so etwas passiert" und "so etwas ist der Normalfall", oder nicht? oO

Helfend@18:43 Uhr von saschamaus75

>> Wo und wann war das? 

 

Z.B. die ganzen IT-ler, die zu CallCenter-Jobs "gezwungen" werden? -.-

Na aber immerhin "Help Desk" beim Druckerpatronen Seller (Ironie)

@18:26 Uhr von fathaland slim

Also wirklich... Sie reden wie der Blinde von der Farbe. Hochqualifizierte Menschen werden in Drückerjobs gezungen? Wo und 

 

Ergo kann an Ihrer Aussage etwas nicht stimmen oder Sie wiederholen halt irgendwelche Parolen, die schlicht nicht wahr sind.

 

Ja, die polemischen linksgrünen Parolen....

 

Sie haben schon einmal von Hochqualifizierten gehört, die für den existierenden Arbeitsmarkt fehlqualifiziert sind? Die anekdotischen Taxifahrer mit Doktortitel sind Ihnen nicht geläufig?

 

Ich habe vor langer Zeit Bio...

 

... im Übrigen, ist es nicht verboten, eine Beschäftigung als Taxifahrer aufzunehmen und sich weiterhin auf freie Stellen im Wunschberuf zu bewerben, um dann den Afbeitsplatz zu wechseln. Dafür muss ich nicht jahrelang H4 oder BG beziehen. Odwr wollen Sie jetzt noch behauoten, dass die CDU oder wer auch immer es Beschäftigten verbietet, sich trotz Beschäftigung auf andere Stellen zu bewerben?

 

Wird ja scheinbar gerne vergessen, dass man sich nicht "lebenslang" an eine Arbeit bindet.

@18:47 Uhr von Kristallin

 

Nöh, insofern die betreffende Person auch nur ansatzweise dem Arbeitsmarkt zB teilweise zur Verfügung stehen "kann", nicht. Dann bleibt die Person im ALGII Bezug und hat eben einen Job zu suchen.

Es gibt kein "ansatzweises" Zurverfügungstehen. Wenn man krank ist (vorübergehend) hat man eine AU. Die kann bis zu (?) 1,5 Jahren gelten. Wenn man darüberhinaus nicht arbeitsfähig für mind. 3 Std./Tag ist, bekommt Erwerbsunfähigkeitsrente. Wer zwischen 3 und 6 Std. arbeiten kann, bekommt ergänzend zum Teilzeitjob EU-Rente. Wenn es keinen Teilzeitjob gibt, bekommt man die volle EU-Rente.

 

 

@14:08 Uhr von fathaland slim

Für mich ist das Verhalten der Union in der Bürgergelddiskussion an Perfidität nicht zu überbieten.

Das sehe ich auch so. Ich verstehe auch die Aufregung um das sogenannte Bürgergeld nicht. Letzlich ist es doch nichts anderes als eine mäßige, aber bitternötige Erhöhung des Hartz-IV-Satzes. Die Bezeichnung "Hartz"-IV war ohnehin immer eine Beleidung der Bezieher, wenn man sich die Person des Namengebers vor Augen führt. 

Keine Ausnahmen @18:24 Uhr von Silverfuxx

>>>Teilweise bekommen die auch Angebote, die ihrer Qualifikation oder ihrem Arbeitsfeld entsprechen, teilweise aber auch völlig andere Dinge `angeboten´. Wenn die sich dann nicht auf sowas bewerben, gibt es Sanktionen. Dem Jobcenter geht es wohl primär darum, die Leute in `irgendwas´ zu `vermitteln´. Hauptsache aus der Statistik raus. >>>

Wenn der/die Bürofachkräfte sich beim Steuerberater als Steuerfachgehilfen zu bewerben haben, obwohl der Steuerberater fast vom Stuhl fällt wenn sich brav Bürofachkräfte bewerben.

Oder SteuFas als Bürogehilf/Innen ....

Ausnahmen sind solche "Vorfälle" leider nicht.

Schonvermögen

Der JC Geschäftsführer sagte es bereits, dass das Schonvermögen keine Rolle bei H4vEmpfängern spielt.

 

Und tatsächlich behinhalten die aktuellen Regelungen des Parag. 12 SGB II bereits Regelungungen zum Schonvermögen und Altersvorsorge:

 

Die Höhe der Vermögensfreibeträge richtet sich nach dem Geburtsdatum bzw. Geburtsjahr. Wer beispielsweise ab dem 01. Januar 1964 geboren wurde, hat einen Vermögensfreibetrag von 150 € je vollendetem Lebensjahr, höchstens aber 10.050 €. Für das Altersvorsorgevermögen sind für jedes Lebensjahr 750 € anrechnungsfrei, höchstens jedoch 50.250 €.

 

Mit anderen Worten, hier führte nicht die CDU, sondern SPD und Grüne eine Scheindebatte. 

@16:43 Uhr von Opa Klaus

>> Warum bewerben Sie sich auf nicht existentente

>> Stellen?

Warum stehen dann in der JC-Datenbank praktisch ausschließlich nur(!) Stellen, die nicht mehr existent sind? oO

 

>> Leute wie Sie haben wir stets als Problemkunden

>> analysiert. 

Danke! =)

Aber ich darf Sie leider nicht zurückbeleidigen. =(

Wir werden hinter die Fichte geführt.

Die Sozialdemokraten verstehen es, ihre Politik als sozial zu verkaufen. Dabei tricksen sie die Bürger regelrecht aus. Rente mit 67 und HartzIV haben ihnen massiv geschadet und Millionen Wählerstimmen gekostet. Schon als die SPD unter Merkel die Rente mit 63 durchsetzte, war das ein Trick. Es wurde öffentlich nicht darüber geredet, dass dieser abschlagsfreie Eintritt in den Ruhestand nur wenige Jahrgänge betrifft und er wie die Regelaltersrente für spätere Jahrgänge in Monatsschritten angehoben wird bis er wieder bei 67 liegt. Frau Nahles wurde damals zu recht als Trickbetrügerin bezeichnet. Mit HartzIV ist es ebenso. Ein plumper Trick. Die SPD will endlich diesen, das Image belastenden, Begriff loswerden, der immer mir ihr verbunden wird. Also die Umbenennung in "Bürgergeld". Das ist die äußere Hülle, am System HartzIV ändert sich für die Betroffenen fast nichts zum Positiven. Meine Wählerstimme wird die SPD nie bekommen!

 

 

@18:03 Uhr von Nachgedacht

Die Lösung ist, sich zu qualifizieren.

 

Wenn ich diese stupide Ideologie mal nicht mehr hören müsste ...

Denn danach dürfen diejenigen, die die unqualifizierte Arbeit leisten, ohne die aber nichts in der Gesellschaft laufen würde, ruhig am Minimum rumkrebsen.

Hier mal eine andere Utopie: Wenn all die Niedriglöhner eines Tages in Generalstreik treten würden ... Hui, wie würden manchem da die Augen aufgehen darüber, was wir uns leisten können und was nicht!

 

@19:20 Uhr von weingasi1

Diese nachfolg. Passage aus dem geltenden Rentenrecht widerspricht aber eigentlich Ihrer Aussage

 

"Wenn Sie arbeitslos sind, weil ein entsprechender Teilzeitarbeitsplatz nicht vorhanden ist, können Sie eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekommen, obwohl Sie aus medizinischer Sicht nur teilweise erwerbsgemindert sind."

 

Nein, da auch hier die med. Maßstäbe solche sind, dass Sie den Kopf unter dem Arm tragen müssen.

 

Die von Ihnen zitierte Rente, ist die Erwerbsminderungsrente wegen verschlossenem Arbeitsmarkt. 

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