Zugausfälle und Verspätungen werden im Hauptbahnhof Hamburg an einer Anzeigentafel angezeigt.

Ihre Meinung zu Bahnchaos in Norddeutschland: Sabotage ist Grund für Zugausfälle

Die Ausfälle im Zugverkehr in Norddeutschland gehen auf Sabotage an Kabeln zurück. Verkehrsminister Wissing sprach von einer "eindeutig vorsätzlichen Tat". Die Bundespolizei nannte als Tatorte Berlin und Nordrhein-Westfalen.

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163 Kommentare

Kommentare

oooohhhh
Bundespolizei?

Warum eigentlich nicht der Staatsschutz und der BND?

Im Ernst.

 

werner1955
Sabotage

Wer schützt unser Infrastruktur?

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen.

 

 

saschamaus75
@15:43 Uhr von werner1955

>> und großflächige Vidioüberwachungen

 

Sie wollen allen Ernstes auf 38.400 km Gleisstrecke Videoüberwachung aufstellen??? oO

Bauer Tom
@15:43 Uhr von werner1955

"Wer schützt unser Infrastruktur?

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen."

Ist schon ausgebaut und Videoueberwachung ist aufgestellt. Mehr geht nicht.

 

 

 

Mischa007
@15:43 Uhr von werner1955

Wer schützt unser Infrastruktur?

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen.

 

 

Wie soll das gehen in Deutschland? Wir bringen es nicht einmal fertig redundante Leitungen bei wichtiger Infrastruktur zu Bauen. Von Datenübertragungen im deutschen Netz will ich gar nicht erst anfangen.

Und wenn wir großflächige Videoüberwachung anstreben, kann ich auch gleich nach China ziehen. Die haben das schon!

Mischa007
@15:51 Uhr von Bauer Tom

"Wer schützt unser Infrastruktur?

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen."

Ist schon ausgebaut und Videoueberwachung ist aufgestellt. Mehr geht nicht.

 

 

 

Sicher gibt es an markanten Stellen Videoüberwachung. Aber das Bahnnetzt komplett zu überwachen ist ein Unding!

RoyalTramp
Okay...

... wem auch immer die Leben von Zehntausenden Zugreisenden so komplett scheißegal gewesen ist, der muss für immer von der Bildfläche verschwinden, sobald man seiner / ihrer habhaft geworden ist. Man stelle sich vor, was hätte passieren können, wenn plötzlich Dutzende Züge ineinandergerast wären, weil die Leitstellen die Zugführer nicht über eventuellen Gegenverkehr hat warnen können.

Ein einfacher "Kabeldieb" wird das nicht gewesen sein, sondern da wurde mit Hintergedanken sabotiert.

Mischa007
@15:40 Uhr von oooohhhh

Warum eigentlich nicht der Staatsschutz und der BND?

Im Ernst.

 

War das mit dem BND ein Scherz, oder war das tatsächlich Ihr Ernst?

Parsec
@15:50 Uhr von saschamaus75

@15:43 Uhr von werner1955:

> ...und großflächige Vidioüberwachungen ...<

 

Sie wollen allen Ernstes auf 38.400 km Gleisstrecke Videoüberwachung aufstellen??? oO

Es ist ja nicht jeder km interessant.

Neuralgische Punkte aber sollten definitiv besser überwacht werden.

 

saschamaus75
@15:57 Uhr von Mischa007

>> Und wenn wir großflächige Videoüberwachung

>> anstreben, kann ich auch gleich nach China ziehen.

>> Die haben das schon!

 

Wenn Sie damit auf das SocialScoring anspielen, das war(!) in China ein Pilotprojekt in 5 kleineren Millionenstädten und wurde bereits nach einem viertel Jahr wieder abgebrochen wegen zu teuer und zu ineffizient. -.-

Anita L.
@15:43 Uhr von werner1955

Wer schützt unser Infrastruktur?

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen.

Wir sind eine Demokratie und ein Rechtsstaat. Den zeichnet ein möglichst hohes Maß an Freizügigkeit und ein möglichst geringes Maß an Überwachung aus. "Großflächige Überwachungen", wie sie nötig wären, um das Bahn-, Straßen-, Versorgungsnetz vor allen Arten von Störungen zu beschützen, sind nicht möglich, ohne diesen Grundsatz zu verletzen. 

MehrheitsBürger
16:00 Uhr RoyalTramp --- Den Ernst zur Sprache gebracht

 

wem auch immer die Leben von Zehntausenden Zugreisenden so komplett scheißegal gewesen ist, der muss für immer von der Bildfläche verschwinden, sobald man seiner / ihrer habhaft geworden ist. Man stelle sich vor, was hätte passieren können, wenn plötzlich Dutzende Züge ineinandergerast wären, weil die Leitstellen die Zugführer nicht über eventuellen Gegenverkehr hat warnen können.

 

Das bringt den Ernst dieses Vorgangs auf den Punkt. Das läuft in der möglichen Konsequenz dieser Tat auf versuchten  Massenmord hinaus.

 

 

oooohhhh
@16:00 Uhr von Mischa007

Warum eigentlich nicht der Staatsschutz und der BND?

Im Ernst.

 

War das mit dem BND ein Scherz, oder war das tatsächlich Ihr Ernst?

In der heutigen Zeit nicht mehr.

Ob er das aber überhaupt noch könnte, ist eine ganz andere Frage...

FritzF
Ein wichtiger Schritt

in die richtige Richtung, dass man es so schnell bemerkt hat.

Anita L.
@15:40 Uhr von oooohhhh

Warum eigentlich nicht der Staatsschutz und der BND?

Im Ernst.

Weil beide (vorerst) nicht dafür zuständig sind.

Nettie
Wenigstens ist man jetzt überall gewarnt

Und wird sich auf „zuständiger“ (worunter hoffentlich ausschließlich „fachlich bzw. anerkannter- und erwiesenermaßen kompetenter“ zu verstehen ist) Seite auf die neuralgischen Punkte und die Suche nach wirksamen, da konsistenten (da fachgebietsübergreifenden) Lösungen für dieses eine Bedrohung für die allgemeine Existenz bzw. deren Grundlage darstellende Problem konzentrieren.

MehrheitsBürger
@ 16:01 Uhr von Parsec --- Neuralgische Punkte wie Tunnels

 

16:01 Uhr von Parsec

@15:50 Uhr von saschamaus75

@15:43 Uhr von werner1955:

> ...und großflächige Vidioüberwachungen ...<

 

Sie wollen allen Ernstes auf 38.400 km Gleisstrecke Videoüberwachung aufstellen??? oO

 

Es ist ja nicht jeder km interessant.

Neuralgische Punkte aber sollten definitiv besser überwacht werden.

 

So ist es. Neuralgische Punkte wie Tunneleinfahrten, Brücken oder Knotenpunkte.

 

Opa Klaus
Nachdem es bisher..

.. keine Anhaltspunkte gibt, wer diese Sabotage ausgeführt hat, macht es für mich keinen Sinn, mich an einer Phantomdiskussion zu beteiligen. Was mir jedoch Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass immer mehr seriöse Medien, wie auch die TS, reißereische Formulierungen benutzen, die sich eigentlich bisher nur die Zeitung mit den 4 Buchstaben zu eigen gemacht hat. Warum spricht oder schreibt man von " unzähligen" Reisenden, welche Zugausfälle und Verspätungen erleiden mussten? Waren es 6 Fantastilliarden oder doch eher "nur" tausende? Bitte liebe TS, kehrt zu seriösen Begrifflichkeiten zurück. Das hat Euch immer ausgezeichnet. 

SGEFAN99
@16:05 Uhr von saschamaus75

>> Und wenn wir großflächige Videoüberwachung

>> anstreben, kann ich auch gleich nach China ziehen.

>> Die haben das schon!

 

Wenn Sie damit auf das SocialScoring anspielen, das war(!) in China ein Pilotprojekt in 5 kleineren Millionenstädten und wurde bereits nach einem viertel Jahr wieder abgebrochen wegen zu teuer und zu ineffizient. -.-

War aber wohl doch vielversprechend genug damit in Deutschland von so einem System geträumt wird (siehe vorausschau.de).

 

SGEFAN99
@15:50 Uhr von saschamaus75

>> und großflächige Vidioüberwachungen

 

Sie wollen allen Ernstes auf 38.400 km Gleisstrecke Videoüberwachung aufstellen??? oO

Wo sind denn da bei Ihnen die 5.000 km hergekommen? Von denen wüsste ja wohl ganz Deutschland...

 

Bauer Tom
@15:57 Uhr von Mischa007

Wer schützt unser Infrastruktur?

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen.

 

 

Wie soll das gehen in Deutschland? Wir bringen es nicht einmal fertig redundante Leitungen bei wichtiger Infrastruktur zu Bauen. Von Datenübertragungen im deutschen Netz will ich gar nicht erst anfangen.

"Und wenn wir großflächige Videoüberwachung anstreben, kann ich auch gleich nach China ziehen. Die haben das schon!"

Das habe ich ihm bereits mehrmals vorgeschlagen.

 

SGEFAN99
@16:14 Uhr von SGEFAN99

>> und großflächige Vidioüberwachungen

 

Sie wollen allen Ernstes auf 38.400 km Gleisstrecke Videoüberwachung aufstellen??? oO

Wo sind denn da bei Ihnen die 5.000 km hergekommen? Von denen wüsste ja wohl ganz Deutschland...

Kleine Berichtigung meinerseits: die 38.400 km stimmen. Es sind halt 5.000 km nicht von der DB Netz betrieben. Hatte ich so nicht auf dem Schirm.

 

 

Account gelöscht
Ich..

Finde es nicht gut das so viele Menschen wegen einige wenige Menschen die Spaß am Zerstören der Infrastruktur haben. Diese Menschen die das verübt haben müssen die volle Kraft des Gesetzes spüren. Seid die Rohstoffpreise durch die Decke gehen ist für diese Menschen auch Kupfer attraktiv geworden. Die Bahn muss sich was anderes überlegen wie Signale und Bahnfunk alternativ zum Kabel zu betreiben. 

proehi
Was erwarten eigentlich ...?

Wer so einen Anschlag ausführen kann wird sich auch von einer noch so umfangreichen Überwachung nicht erfolgreich abschrecken lassen bzw. einen vergleichbar effektiven Angriffspunkt ausfindig machen können.

 

Dabei hat doch alles funktioniert. Neben den teilweise sicherlich sehr unangenehmen Umständen der Zugausfälle ist kein Mensch körperlich zu Schaden gekommen und nach 3 Stunden konnten die Schäden weitgehend überwunden werden.

 

Ich denke, die DB hat schnell und angemessen reagiert, die Untersuchungen der Strafverfolgungsbehörden laufen.

 

Was erwarten eigentlich ...? Fußfesseln und Echtzeitüberwachung eines jeden Bürgers?

Objektiv68
@16:27 Uhr von Objektiv68

Warum eigentlich nicht der Staatsschutz und der BND?

Im Ernst.

Bahn ist Zuständigkeit der BP. So einfach ist das.

 

 

w120
@16:08 Uhr von MehrheitsBürger

 

wem auch immer die Leben von Zehntausenden Zugreisenden so komplett scheißegal gewesen ist, der muss für immer von der Bildfläche verschwinden, sobald man seiner / ihrer habhaft geworden ist. Man stelle sich vor, was hätte passieren können, wenn plötzlich Dutzende Züge ineinandergerast wären, weil die Leitstellen die Zugführer nicht über eventuellen Gegenverkehr hat warnen können.

 

Das bringt den Ernst dieses Vorgangs auf den Punkt. Das läuft in der möglichen Konsequenz dieser Tat auf versuchten  Massenmord hinaus.

 

 

Wenn das System nicht sich selbst kontroliiert und bei Störung (dazu würde auch Sabotage zählen) entsprechende Maßnahmen veranlasst, dann wäre die Bahn schon als Betreiber für den Massenmord verantwortlich.

 

Aber das (Massenmord) meinen Sie doch nicht im Ernst oder doch...?

 

RoyalTramp
@16:05 Uhr von saschamaus75

Wenn Sie damit auf das SocialScoring anspielen, das war(!) in China ein Pilotprojekt in 5 kleineren Millionenstädten und wurde bereits nach einem viertel Jahr wieder abgebrochen wegen zu teuer und zu ineffizient. -.-

Ähm... die stationären Überwachungskameras an den Verkehrswegen, die alles und jeden abfilmen, sowie massivster Einsatz von CCTV-Technik in Wohnblöcken ist nicht erst seit dem Pilotprojekt "Social Credit System" in der VR Realität, sondern bereits seit fast 20 Jahren.

Flächendeckende Überwachung gibt es in der VR also schon lange. Neuartig war nur die Idee, diese mit einem System von sozialen "Strafen und Belohnungen" (ganz der legistischen Tradition verpflichtet, also nix originär Kommunistisches sondern schon seit 2000 Jahren der chinesischen Geisteshaltung inhärent!) zu kombinieren.

Gottseidank wurde das Projekt - wenn auch nur vorerst - in den meisten Teilen auf's Eis gelegt. Aber "aufgeschoben" ist nicht "aufgehoben"!

nie wieder spd
@15:50 Uhr von saschamaus75

>> und großflächige Vidioüberwachungen

 

Sie wollen allen Ernstes auf 38.400 km Gleisstrecke Videoüberwachung aufstellen??? oO

Ich weiß nicht, wie gut solche Kameras heutzutage sind, aber man bräuchte dann vielleicht 100.000 Stück. 

Ein großes Problem wird das an sich nicht sein. Höchstens eins mit der Internetverbindung oder dem zusätzlichen Stromverbrauch und natürlich mit dem zusätzlichen Personal. 

Aber auch das ist grundsätzlich vorhanden. 

Das muß man nur ausbilden und einstellen.

Gerd Hansen
Da muß Jemand Insiderwissen...

...gehabt haben.

Gezielt die Strippen durchgeschnitten haben, die als Haupt- und Reserveleitung gedient haben.

Die "Totalüberwachung" des Schienennetzes dürfte da nicht viel bringen, da diese Leitungen nicht immer dort liegen, wo Schienen sind.

Eine "direkte Gefahr" für Zusammenstöße etc. bestand meiner laienhaften Einschätzung nach zwar nicht ( denn sofort bei Ausfall wurden ja die Zugverbindungen gestoppt ), aber trotzdem sollte man die Täter für längere Zeit einbuchten.

Beim Luftverkehr wäre soetwas viel !! gefährlicher ( Totalausfall der Radaranlagen, Funknetze sind überwiegend dezentral ).

Möbius
@16:08 Uhr von Anita L.: na ja

Wer schützt unser Infrastruktur?

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen.

Wir sind eine Demokratie und ein Rechtsstaat. Den zeichnet ein möglichst hohes Maß an Freizügigkeit und ein möglichst geringes Maß an Überwachung aus. "Großflächige Überwachungen", wie sie nötig wären, um das Bahn-, Straßen-, Versorgungsnetz vor allen Arten von Störungen zu beschützen, sind nicht möglich, ohne diesen Grundsatz zu verletzen. 



 

Na ja. Das es keine flächendeckende Überwachung gibt, liegt weder an „Demokratie“ noch an „Rechtsstaat“, sondern an den Kosten. Schauen Sie mal nach Großbritannien, oder wollen Sie den Briten absprechen in einer Demokratie zu leben ? 

RoyalTramp
@16:27 Uhr von w120

Wenn das System nicht sich selbst kontroliiert und bei Störung (dazu würde auch Sabotage zählen) entsprechende Maßnahmen veranlasst, dann wäre die Bahn schon als Betreiber für den Massenmord verantwortlich.

 

Wenn also jemand in Ihrem Haus Feuer legt und Sie eine Rauchvergiftung erleiden, sind Sie selbst schuld, weil: Sie hätten ja auch rausrennen können? Spannende Logik!

Zundelheiner
um Himmels Willen…

da schwafeln mal wieder Experten von versuchtem Massenmord….da bei gestörtem Funkverkehr der Bahn Züge nicht rechtzeitig vor „Gegenverkehr“ gewarnt werden können….wer so wenig Ahnung von Sicherungssystemen von Bahnen hat sollte besser seine Weisheiten für sich behalten….

harpdart
Kann sein...

...dass auch kriminelle Erpresser es getan haben. Sowas gab es schon öfter.

Warten, was die Ermittlungen ergeben. 

Grossinquisitor
@15:40 Uhr von oooohhhh

Warum eigentlich nicht der Staatsschutz und der BND?

Im Ernst.

 

 

Dass sich auch der BND für den Vorfall interessiert, davon kann man ausgehen. Für die polizeiaufgaben- und strafrechtlichen  Ermittlungen im Bereich Bahn ist aber die Bundespolizei zuständig.

Klabautermann 08
@16:00 Uhr von RoyalTramp

... wem auch immer die Leben von Zehntausenden Zugreisenden so komplett scheißegal gewesen ist, der muss für immer von der Bildfläche verschwinden, sobald man seiner / ihrer habhaft geworden ist. Man stelle sich vor, was hätte passieren können, wenn plötzlich Dutzende Züge ineinandergerast wären, weil die Leitstellen die Zugführer nicht über eventuellen Gegenverkehr hat warnen können.

Ein einfacher "Kabeldieb" wird das nicht gewesen sein, sondern da wurde mit Hintergedanken sabotiert.

Na Ja, da hätte wohl der LOK-Führer als erstes informiert werden sollen/müssen und NICHT der Zugführer, der verständigt dann im Nachhinein die Fahrgäste.

Zuckerzucht

Zugausfälle und Verspätungen und die DB ist nicht verantwortlich.

Die deutsche Bahn in der Identitätskrise

Möbius
@16:10 Uhr von FritzF: wie meinen Sie das ?

in die richtige Richtung, dass man es so schnell bemerkt hat.



 

 

Die Züge konnten ja nicht fahren. Das merkt man recht schnell ...die Schadstellen lassen sich relativ schnell eingrenzen durch Fernwartung. Ausserdem weiß die Bahn ganz genau, wo jemand die Kabel durchtrennen muss um den maximalen Effekt zu erzielen. Genau das macht den Vorfall so mysteriös. Das ist in etwa so als wenn ein Einbrecher genau gewusst hätte wo Sie den Ersatzschlüssel für Ihr Haus deponiert haben: unter dem Blumentopf am dritten Fenster von links ..oder so ähnlich. 

Werdaswissenwill

Wenn es reicht ein Glasfaserkabel zu beschädigen um solch ein Chaos zu verursachen,hat doch irgendwer im Tiefschlaf geplant!!Ein so wichtiges System sollte doch zumindest Redundant vorhanden sein!

RoyalTramp
@16:36 Uhr von Zundelheiner

da schwafeln mal wieder Experten von versuchtem Massenmord….da bei gestörtem Funkverkehr der Bahn Züge nicht rechtzeitig vor „Gegenverkehr“ gewarnt werden können….wer so wenig Ahnung von Sicherungssystemen von Bahnen hat sollte besser seine Weisheiten für sich behalten….

Wenn ein Zugführer ein Signal übersehen hätte, weil er abgelenkt war, und er nicht hätte erreicht werden können, hätte es sehr wohl zu einer Katastrophe führen können.

Außerdem: Es verkehren nicht nur moderne ICEs auf den Fernverkehrsstrecken, sondern auch ausgemusterte ICs aus den 80ern, die oftmals als Ersatzverkehr eingesetzt werden und nicht über die notwendige Sicherheitsstruktur verfügen. Und von jedem Zugführer die Handynummer im Notfall parat haben, bringt nichts, wenn er/sie nicht ans Handy gehen sollte.

Es hätte also schlimmer kommen können. Von "Massenmord" würde ich hierbei auch nicht reden, aber fahrlässig (oder beabsichtigt) wurde das Leben von Unschuldigen meiner Meinung nach definitiv gefährdet!

Möbius
@16:24 Uhr von proehi: warten Sie ab !

Wer so einen Anschlag ausführen kann wird sich auch von einer noch so umfangreichen Überwachung nicht erfolgreich abschrecken lassen bzw. einen vergleichbar effektiven Angriffspunkt ausfindig machen können.

 

Dabei hat doch alles funktioniert. Neben den teilweise sicherlich sehr unangenehmen Umständen der Zugausfälle ist kein Mensch körperlich zu Schaden gekommen und nach 3 Stunden konnten die Schäden weitgehend überwunden werden.

 

Ich denke, die DB hat schnell und angemessen reagiert, die Untersuchungen der Strafverfolgungsbehörden laufen.

 

Was erwarten eigentlich ...? Fußfesseln und Echtzeitüberwachung eines jeden Bürgers?



 

 

Schon heute nutzen Behörden Handydaten und Auswertungen von Toll-Collect Daten um Bewegungsprofile von Bürgern zu erstellen. In vielen westlichen Ländern ist es üblich Gesichtserkennungssoftware mit Überwachungskameras zu verknüpfen. Schließlich führt die Ausbreitung der „vernetzten“ Automobile dazu dass Behörden genau wissen können wer wann wohin gefahren ist usw 

RoyalTramp
@16:40 Uhr von Klabautermann 08

Na Ja, da hätte wohl der LOK-Führer als erstes informiert werden sollen/müssen und NICHT der Zugführer, der verständigt dann im Nachhinein die Fahrgäste.

Ersparen Sie mir bitte Wortklaubereien. Dafür ist die Angelegenheit zu Ernst. Sie wissen, was ich meine.

SGEFAN99
@16:48 Uhr von RoyalTramp

Wenn ein Zugführer ein Signal übersehen hätte, weil er abgelenkt war, und er nicht hätte erreicht werden können, hätte es sehr wohl zu einer Katastrophe führen können.Außerdem: Es verkehren nicht nur moderne ICEs auf den Fernverkehrsstrecken, sondern auch ausgemusterte ICs aus den 80ern, die oftmals als Ersatzverkehr eingesetzt werden und nicht über die notwendige Sicherheitsstruktur verfügen. Und von jedem Zugführer die Handynummer im Notfall parat haben, bringt nichts, wenn er/sie nicht ans Handy gehen sollte.Es hätte also schlimmer kommen können. Von "Massenmord" würde ich hierbei auch nicht reden, aber fahrlässig (oder beabsichtigt) wurde das Leben von Unschuldigen meiner Meinung nach definitiv gefährdet!

Jetzt müssten Sie halt nur noch wissen dass der Zugführer im Fernverkehr nicht vorne im Führerstand ist. Das ist nämlich der Triebfahrzeugführer. Übrigens auch im Regionalverkehr wobei es dort sehr oft vorkommt dass er die Aufgaben des Zugführers mit übernimmt.

 

Nettie
@16:10 Uhr von FritzF

in die richtige Richtung, dass man es so schnell bemerkt hat.

In einem demokratischen Rechtsstaat werden den Bürgern ja auch keine Märchen erzählt, sondern wird ein Sachverhalt durch die Zusammenarbeit unabhängiger Stellen erst sorgfältig ermittelt und dann beim Namen benannt.

heribix
@16:24 Uhr von MSCHM1972

Finde es nicht gut das so viele Menschen wegen einige wenige Menschen die Spaß am Zerstören der Infrastruktur haben. Diese Menschen die das verübt haben müssen die volle Kraft des Gesetzes spüren. Seid die Rohstoffpreise durch die Decke gehen ist für diese Menschen auch Kupfer attraktiv geworden. Die Bahn muss sich was anderes überlegen wie Signale und Bahnfunk alternativ zum Kabel zu betreiben. 

Manchmal ist es von Vorteil den ganzen Artikel zu lesen nicht nur die Überschrift. Bei den beschädigten Kabeln handelt es sich um Lichtwellenleiterkabel die sind nicht aus Kupfer sondern aus einem recht wertlosen Material.

Klabautermann 08
@16:49 Uhr von RoyalTramp

Na Ja, da hätte wohl der LOK-Führer als erstes informiert werden sollen/müssen und NICHT der Zugführer, der verständigt dann im Nachhinein die Fahrgäste.

Ersparen Sie mir bitte Wortklaubereien. Dafür ist die Angelegenheit zu Ernst. Sie wissen, was ich meine.

Das hat mit Wortklaubereien NICHTS zu tun, wenn Sie keinerlei Ahnung vom System der DB haben unterlassen sie einfach solche unqualifizierte Kommentare. Das Einhalten des Meldesystems ist Überlebenswichtig und der Unterschied zwischen Lokführer und Zugführer in solch einer Situation eklatant.

w120
@16:34 Uhr von RoyalTramp

Wenn das System nicht sich selbst kontroliiert und bei Störung (dazu würde auch Sabotage zählen) entsprechende Maßnahmen veranlasst, dann wäre die Bahn schon als Betreiber für den Massenmord verantwortlich.

 

Wenn also jemand in Ihrem Haus Feuer legt und Sie eine Rauchvergiftung erleiden, sind Sie selbst schuld, weil: Sie hätten ja auch rausrennen können? Spannende Logik!

 

Natürlich ist mein Haus intelligent vernetzt.

 

Der Rauchmelder geht an, die Lampen gehen an und fangen an zu blinken, es wird die Feuerwehr gerufen usw.

 

Und das Kabel wurde durchgeschnitten und nicht abgefackelt.

Moderation
Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,



die Kommentarfunktion für diese Meldung wird vorübergehend geschlossen.



Bitte haben Sie einen Moment Geduld, es geht bald weiter.



Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation

RoyalTramp
@16:54 Uhr von SGEFAN99

Jetzt müssten Sie halt nur noch wissen dass der Zugführer im Fernverkehr nicht vorne im Führerstand ist. Das ist nämlich der Triebfahrzeugführer. Übrigens auch im Regionalverkehr wobei es dort sehr oft vorkommt dass er die Aufgaben des Zugführers mit übernimmt.

Wortklauberei. Sie wissen genau, was ich meine.

Zundelheiner
@16:48 Uhr von RoyalTramp

sehen sie, genau solche Kommentare wie ihen meinte ich mit

"wer so wenig Ahnung von Sicherungssystemen von Bahnen hat sollte besser seine Weisheiten für sich behalten…."

 

Peter Kock
Sabotage ist der Grund für Zugausfälle

Aber was passiert nun ?  Allgemeines Abwarten mit ein paar beruhigenden Worten oder kommt wirklich etwas in die Gänge ? Denn nur so , wenn auch was passiert in dieser Sache , kommen wir weiter !

Account gelöscht
Gezielte Sabotage

Um den redundanten Glasfaserring gezielt 2-mal zu unterbrechen benötigt es sehr tiefe Insiderkenntnisse, die nur eine kleine Anzahl von DB Mitarbeitern haben + evl. Mitarbeitern von Fremdfirmen die am Bau beteiligt waren. Das grenzt den direkten Täterkreis bzw. den illegalen Abfluss von Informationen zur Infrastruktur schon sehr ein! ich hoffe, das die Täter schnell gefasst werden!

Klabautermann 08
@16:59 Uhr von RoyalTramp

Jetzt müssten Sie halt nur noch wissen dass der Zugführer im Fernverkehr nicht vorne im Führerstand ist. Das ist nämlich der Triebfahrzeugführer. Übrigens auch im Regionalverkehr wobei es dort sehr oft vorkommt dass er die Aufgaben des Zugführers mit übernimmt.

Wortklauberei. Sie wissen genau, was ich meine.

Noch einmal, wenn Sie keine Ahnung haben, unterlassen Sie es einfach und vor allem werfen sie Leuten, die es besser wissen und Ahnung von der Materie haben, keine Wortklauberei vor. Zugführer und Lok/Triebfahrzeugführer sind in der Regel ZWEI UNTERSCHIEDLICHE Personen mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen. wobei lediglich der Lock-/Triebfahrzeugführer im Nahverkehr teilweise die Aufgabe des Zugführers mit übernehmen kann. Der Unterschied zwischen Lockführer und Zugführer ist Entscheidend denn NUR der Lockführer hat auf die Signale zu achten und zu beachten und nur er sieht wenn sich vor dem Zug Hindernisse auf den Gleisen befinden.

saschamaus75
@16:14 Uhr von SGEFAN99

>> Wo sind denn da bei Ihnen die 5.000 km

>> hergekommen?

 

Ganz ehrlich: goggel. -.-

Aber auch wenn es nur 33.400 km sind, da wirklich alle 50m auf jeder Seite eine hochauflösende 360°-Kamera mit Nachtsicht zu installieren?

Viel Spaß! -.-

 

Klabautermann 08
@16:59 Uhr von w120

Wenn das System nicht sich selbst kontroliiert und bei Störung (dazu würde auch Sabotage zählen) entsprechende Maßnahmen veranlasst, dann wäre die Bahn schon als Betreiber für den Massenmord verantwortlich.

 

Wenn also jemand in Ihrem Haus Feuer legt und Sie eine Rauchvergiftung erleiden, sind Sie selbst schuld, weil: Sie hätten ja auch rausrennen können? Spannende Logik!

 

Natürlich ist mein Haus intelligent vernetzt.

 

Der Rauchmelder geht an, die Lampen gehen an und fangen an zu blinken, es wird die Feuerwehr gerufen usw.

 

Und das Kabel wurde durchgeschnitten und nicht abgefackelt.

Wirklich Intigent ihre Hütte, alles funkst sogar, wenn die Kabel durchtrennt werden?

proehi
16:48 Uhr von Möbius

In vielen westlichen Ländern ist es üblich...

+

Nur in westlichen Ländern? Echt jetzt?

Zuschauer49

Wann wird endlich mal ein Verbrechen gegen unsere Infrastruktur und damit auch gleich unsere nationale Zivilisation zum Kapitalverbrechen erklärt und, im Gegensatz zu diesen bisherigen, mit allen staatlichen Mitteln verfolgt?

DeRus
"Sabotage

Sabotage ist Grund für Zugausfälle."

Wieder die Russen?

werner1955
@16:08 Uhr von Anita L.

Wer schützt unser Infrastruktur?

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen.

Wir sind eine Demokratie und ein Rechtsstaat. Den zeichnet ein möglichst hohes Maß an Freizügigkeit und ein möglichst geringes Maß an Überwachung aus. "Großflächige Überwachungen", wie sie nötig wären, um das Bahn-, Straßen-, Versorgungsnetz vor allen Arten von Störungen zu beschützen, sind nicht möglich, ohne diesen Grundsatz zu verletzen. 

Dann müssen wir halt damit leben oder auf sichere Bahn und Geldautomaten verzichten.

 

w120
    Wenn also jemand in…

 

 

Wenn also jemand in Ihrem Haus Feuer legt und Sie eine Rauchvergiftung erleiden, sind Sie selbst schuld, weil: Sie hätten ja auch rausrennen können? Spannende Logik!

 

Natürlich ist mein Haus intelligent vernetzt.

 

Der Rauchmelder geht an, die Lampen gehen an und fangen an zu blinken, es wird die Feuerwehr gerufen usw.

 

Und das Kabel wurde durchgeschnitten und nicht abgefackelt.

Wirklich Intigent ihre Hütte, alles funkst sogar, wenn die Kabel durchtrennt werden?

 

Das ist doch ein sinnloser Vergleich.

 

Ein Sicherungssystem muss doch einen solchen Vorfall entsprechend behandeln.

 

Zu digitalen Zugfunks GSM-R gibt es einen umfangreichen Artikel auf Wikepedia.

 

Natürlich muss man Ahnung haben, um den Fall beurteilen zu können.

Aber sollte das wirklich gefährlich sein, dann müssen daraus Konsequenzen gezogen werden.

 

 

SydB
@17:48 Uhr von nexans

Um den redundanten Glasfaserring gezielt 2-mal zu unterbrechen benötigt es sehr tiefe Insiderkenntnisse, die nur eine kleine Anzahl von DB Mitarbeitern haben + evl. Mitarbeitern von Fremdfirmen die am Bau beteiligt waren.

Soweit ich den Text verstehe sind 2 Glasfaserkabel gekappt worden. Da steht nichts von (Glasfaser) Ringen und 2 mal unterbrochen.

Ich verstehe es so. der Zugfunk bzw Telefon war dadurch gestört.

Aber eine akute Gefahr bestand weder für 10.000te, noch unzählige Fahrgäste noch war die Signale, Weichen u.ä. gestört, beeinträchtigt oder gar zerstört.

Vor 20 Jahren sind, oh Wunder, die Züge bestimmt ohne Zugfunk gefahren und das hat doch tatsächlich funktioniert.

Ich möchte diese Attacke auf die Bahn Infrastruktur nicht kleinreden, aber eine tatsächlich unmittelbare Gefahr bestand wohl zu keiner zeit.

Natürlich war es gut, auch im Hinblick auf etwaige andere beschädigte Infrastruktur, dass die DB den Fahrverkehr eingestellt hat.

 

Gassi
Empfindliches Hochleistungssysem?

Wie immer will die Bahn hochmodern daherkommen - und spart dann an notwendigenm Backup. Das Unglück in Eschede: ein kleiner Sensor hätte das verhindert. Rastatt: Tunnel defekt, aber die Ausweichstrecken eben auch. Dieses System soll zB in S21 die Taktfolge verdoppeln! Da graut es mir heute schon davor.  Für solche Fälle gibt es ein probates Mittel: FMEA. Wird überall praktiziert - nur bei der Bahn nicht - und wohl bei den LKWs auch nicht. Grässlich.

Kaneel
@RoyalTramp @Klabautermann 08

Ich gehe davon aus, dass die beiden User vom Fach sind und von daher besonderen Wert auf die korrekte Berufsbezeichnung legen. Sie würden vermutlich den Unterschied zwischen Pilotin und Flugbegleiterin auch sprachlich zum Ausdruck bringen. Allerdings hätten die Hinweise dazu m.E. etwas freundlicher erfolgen können.

artist22
Also jedenfalls ist der Link schon @18:41 Uhr von DeRus

Sabotage ist Grund für Zugausfälle."

Wieder die Russen?

   "Um den redundanten Glasfaserring gezielt 2-mal zu unterbrechen

    benötigt es sehr tiefe Insiderkenntnisse, die nur eine kleine Anzahl

    von DB Mitarbeitern haben + evl. Mitarbeitern von Fremdfirmen

    die am Bau beteiligt waren.

    Das grenzt den direkten Täterkreis bzw. den illegalen Abfluss

    von Informationen zur Infrastruktur schon sehr ein!

    ich hoffe, das die Täter schnell gefasst werden!"

nexans @@17:48

auf Hackernews in den Staaten zu lesen:

https://youtu.be/dtZf-A4Qd5k

Habe die BöhmermannSendung gesehen: Doppelplusgut ;-)

Spricht sich schnell rum sowas..

 

 

Furzruggele

Man kann drüber denken wie man möchte, und viele mal wieder ihre Lösungen feilbieten wie man so was verhindern könnte, aber ich denke man kann soviel Streckenkilometer nicht lückenlos überwachen. Zu dem scheint es mir so, daß der oder die Täter genau wußten wo sie die Kabel beschädigen konnten um den Schienenverkehr lahm zu legen. War das vielleicht auch Insiderwissen, daß man dazu haben mußte? Vielleicht verprellte, bzw. gekündigte ehemalige Bahnmitarbeiter? Wer weiß, ob und was bei den Ermittlungen herauskommt?

Anita L.
@16:31 Uhr von Möbius

Wir sind eine Demokratie und ein Rechtsstaat. Den zeichnet ein möglichst hohes Maß an Freizügigkeit und ein möglichst geringes Maß an Überwachung aus. "Großflächige Überwachungen", wie sie nötig wären, um das Bahn-, Straßen-, Versorgungsnetz vor allen Arten von Störungen zu beschützen, sind nicht möglich, ohne diesen Grundsatz zu verletzen. 

Na ja. Das es keine flächendeckende Überwachung gibt, liegt weder an „Demokratie“ noch an „Rechtsstaat“, sondern an den Kosten. Schauen Sie mal nach Großbritannien, oder wollen Sie den Briten absprechen in einer Demokratie zu leben ? 

Mich interessiert eigentlich nicht, wie genau Großbritannien es mit seiner Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hält. Ich erfahre allerdings aus entsprechenden Beiträgen, dass auch dort nicht alle mit diesem Eingriff in die persönliche Freiheit einverstanden sind, noch dazu, da eine nicht geringe Menge der Kameras privat betrieben werden. 

Furzruggele
@15:40 Uhr von oooohhhh

Warum eigentlich nicht der Staatsschutz und der BND?

Im Ernst.

Im Ernst, weil die Bundespolizei dafür zuständig ist!

Quellennachweis: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/03Unsere-Aufgaben/02Bahnpolizei/bah…

Zum Staatsschutz und dem BND sollten sie sich mal besser zu den jeweiligen Aufgaben informieren!

Anthropozäniker
Wer könnte Interesse haben?

Das ist natürlich Spekulation, aber vor Anschlägen eines staatlichen Akteurs oder seiner Sympathisanten auf kritische Infrastruktur wird ja schon länger gewarnt. Das Ziel ist Verunsicherung zu schaffen und letztlich die Gesellschaft zu spalten und die Demokratie zu schwächen.

Vor kurzem wurde in NRW versucht in eine wichtige Trinkwassertalsperre, die Wahnbachtalsperre, Öl einzuleiten, die Nachricht blieb eher lokal, da der Versuch glücklicherweise misslang. Ich denke wir werden uns auf weitere Nadelstiche einstellen müssen. Und dafür sorgen dass wir als Gesellschaft solidarisch und geeint bleiben und unsere Demokratie verteidigen. Denn unsere freiheitliche Art zu leben und unsere Demokratie an sich ist das Ziel dieser Nadelstiche.

Account gelöscht
@18:58 Uhr von SydB

Um den redundanten Glasfaserring gezielt 2-mal zu unterbrechen benötigt es sehr tiefe Insiderkenntnisse, die nur eine kleine Anzahl von DB Mitarbeitern haben + evl. Mitarbeitern von Fremdfirmen die am Bau beteiligt waren.

Soweit ich den Text verstehe sind 2 Glasfaserkabel gekappt worden. Da steht nichts von (Glasfaser) Ringen und 2 mal unterbrochen.

Es ist ein Deutschlandring der 2-mal geziehlt unterbrochen wurde. ( Berlin und in NRW ) Damit wurde ein Segment ( Norddeutschland ) isoliert... und nein, es berifft zur Betriebsführung nicht nur GSM-R

 

w120
@17:48 Uhr von nexans

Um den redundanten Glasfaserring gezielt 2-mal zu unterbrechen benötigt es sehr tiefe Insiderkenntnisse, die nur eine kleine Anzahl von DB Mitarbeitern haben + evl. Mitarbeitern von Fremdfirmen die am Bau beteiligt waren. Das grenzt den direkten Täterkreis bzw. den illegalen Abfluss von Informationen zur Infrastruktur schon sehr ein! ich hoffe, das die Täter schnell gefasst werden!

 

Die Unterberechung wurde an zwei unterschiedlichen, weit entfernten Orten durchgeführt.

Das bedeutet, dass es zumindest mehrere TäterInnen waren.

 

Was bedeutet Ring?

Komplette Umfassung der (Teil-) Strecken?

frosthorn
@18:41 Uhr von DeRus

Sabotage ist Grund für Zugausfälle."

Wieder die Russen?

 

Auf diese VT warte ich schon, seit der Thread eröffnet ist. Eigentlich ein Wunder, dass sie erst jetzt kommt.

FakeNews-Checker
Auf die Bahn war noch nie Verlaß

Keine  Woche  vergeht  bei  der  Bahn,  ohne  daß  da  nicht  wieder  irgendwelche  Züge  ausfallen.

Anita L.
@18:44 Uhr von werner1955

Wann fangen endlich an die Sicherheitskräfte auszubauen und großflächige Vidioüberwachungen auf zu stellen.

Wir sind eine Demokratie und ein Rechtsstaat. Den zeichnet ein möglichst hohes Maß an Freizügigkeit und ein möglichst geringes Maß an Überwachung aus. "Großflächige Überwachungen", wie sie nötig wären, um das Bahn-, Straßen-, Versorgungsnetz vor allen Arten von Störungen zu beschützen, sind nicht möglich, ohne diesen Grundsatz zu verletzen. 

Dann müssen wir halt damit leben oder auf sichere Bahn und Geldautomaten verzichten.

Genauso "verzichten" wir auf sichere Straßen, denn nicht jede Ampel und nicht jede dunkle Straßenecke kann überwacht werden. Wir "verzichten" auf die Sicherheit der Lehrer, Schüler, Erzieher, Kita-Kinder, der Autobahnen, Parkanlagen, sichere öffentliche Plätze, eigentlich "verzichten" wir komplett auf ein "sicheres" Leben... Sie erkennen, was eine Übertreibung ist? Sie übertreiben, wenn Sie behaupten, nur eine lückenlose Überwachung generieren Sicherheit. 

draufguckerin
@16:59 Uhr von w120 Vertrauen in Smart Technology

Wenn das System nicht sich selbst kontroliiert und bei Störung (dazu würde auch Sabotage zählen) entsprechende Maßnahmen veranlasst, dann wäre die Bahn schon als Betreiber für den Massenmord verantwortlich.

 

Wenn also jemand in Ihrem Haus Feuer legt und Sie eine Rauchvergiftung erleiden, sind Sie selbst schuld, weil: Sie hätten ja auch rausrennen können? Spannende Logik!

 

Natürlich ist mein Haus intelligent vernetzt.

 

Der Rauchmelder geht an, die Lampen gehen an und fangen an zu blinken, es wird die Feuerwehr gerufen usw.

 

Und das Kabel wurde durchgeschnitten und nicht abgefackelt.

 

Inzwischen sollte jeder wissen, dass das nicht mehr reicht. Sogenannte Smarte Technologie, d.h. die Steuerung miteinander vernetzter und kommunizierender Geräte, ist angreifbarer als jede autonome verkabelte Sicherheitstechnologie, die am besten noch mit zusätzlichen mechanischen Hürden gesichrt ist.

 

draufguckerin
@17:48 Uhr von nexans, gezielte Sabotage

Um den redundanten Glasfaserring gezielt 2-mal zu unterbrechen benötigt es sehr tiefe Insiderkenntnisse, die nur eine kleine Anzahl von DB Mitarbeitern haben + evl. Mitarbeitern von Fremdfirmen die am Bau beteiligt waren. Das grenzt den direkten Täterkreis bzw. den illegalen Abfluss von Informationen zur Infrastruktur schon sehr ein! ich hoffe, das die Täter schnell gefasst werden!

 

Wenn ich bei der derzeitig deutschlandweiten Installation von Glasfaser sehe, welche Menschen dort Zugriff auf die Schaltkästen haben, frage ich mich schon länger, ob das alles gut geht. Sicherlich, die Mehrzahl der Arbeiter aus Osteuropa sind total zuverlässige und solide Menschen, die hier Geld für den Unterhalt ihrer Familien verdienen. Aber wenn darunter auch Saboteure im Auftrag wären, wer würde das mitkriegen?

Solche Arbeiten sollten nur Leute mit einem nachvollziehbaren und straffreien Lebenslauf machen dürfen.

 

Zundelheiner
@19:18 Uhr von FakeNews-Checker

Keine  Woche  vergeht  bei  der  Bahn,  ohne  daß  da  nicht  wieder  irgendwelche  Züge  ausfallen.

Über Flugausfälle ist meine Tochter dieses Jahr schon mehrfach an Flughäfen schier verzweifelt...wie sich die Umstände manchmal ähneln...