Kommentare - China verhängt Sanktionen gegen Pelosi wegen Taiwan-Besuch

05. August 2022 - 14:10 Uhr

Wegen ihrer Taiwan-Reise steht US-Politikerin Pelosi nun auf der chinesischen Sanktionsliste. Sie habe sich in innere Angelegenheiten eingemischt und die Ein-China-Politik mit Füßen getreten. Die chinesischen Militärmanöver dauern indes an.

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Pelosi

Das der Besuch Pelosis richtig war, erkennt man an der Reaktion Chinas. Die Machtfantasien der chinesischen Führung nehmen groteske Züge an. Das läßt vermuten, dass China die Annexion Taiwans zeitnah beabsichtigt. Möglicherweise weiß die amerikanische Führung mehr als wir und hat entsprechend ein Zeichen der Solidarität gesetzt.

Nichts Neues

Wenn China sanktionieren will, dann sollen sie es tun. Zeigt aber davon, dass sie sich getroffen fühlen.

Ferner glaube ich nicht das Frau Pelosi in absehbarer Zukunft noch einmal dorthin reisen wollte.

Was für Drama

Da ist also eine hochrangige US-Politikerin zu Gast in Taiwan und die chinesische Regierung gebärdet sich, als ob ein chinesisches Kriegsschiff versenkt worden wäre. Gesichtswahrung geht anders. 

 

Hysterie, Gesichtsverlust und Grenzen der Macht

Der Besuch einer alten Dame ist der Auslöser für Hysterie.  Aber die Wirtschaftsbeziehungen mit Taiwan nicht?  Oder der Empfang taiwanesischer Politiker im Ausland auch nicht?

Hat das etwas mit Gnade zu tun? Oder mit dem Eingeständnis, dass die Volksrepublik hier an Grenzen ihrer Macht stösst?

Armseliger Zug der…

Armseliger Zug der autokratischen Diktatur Chinas.
Dieses Exempel soll also zukünftige Demokratien von Taiwan fernhalten.
China zerschlägt Porzelan en masse.

09:07 Uhr von Blitzgescheit:

"..., wie ... China diese Affaire ... wahrnimmt: wie das tölpelhafte, plumpe und grobschlächtige Agieren eines Elefanten im Porzellanladen..."

Passt wie die Faust auf Chinas Auge.

"Es ist das feine Schwert der Diplomatie der Zweideutigkeiten, mit welchem man in China etwas erreicht."

Eine "Diplomatie" der Zweideutigkeiten ist unehrlich: "... erst falsche Vorstellungen beim Feinde zu erwecken und ihn dann durch einen überraschenden Überfall zu schlagen..." [Zitat Kissinger ~1959].
Also maximale Zweideutigkeit. Nicht mehr wirklich zeitgemäß, aber zeigt das ewig gestrige Gesicht der Führung Chinas.

glaubhafter Blinken?

Blinken sagte, dass sich die US-Politik gegenüber Taiwan nicht geändert habe, aber dass China zunehmend provokative Schritte unternehme, um den Status quo zu stören.

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Wenn Blinken das ernst meint, muß er auch einräumen, dass Pelosis Besuch eine "bescheuerte" Provokation war, die China nur unnötig den Vorwand liefere, zunehmend provokative Schritte zu unternehmen, um den Status quo zu stören.

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Jeder hat vor dem Besuch gewußt, dass China leider nicht lässig mit der Bemerkung reagieren würde, dass ihr Besuch in Taiwan der für absehbere Zeit der letzte in China war und sie in absehbarer Zeit mit keiner Einladung aus Festlandchina rechnen sollte.

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Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den Status quo stören wollen.

Einfach lächerlich

Wen sollen solche Sanktionen beeindrucken ? Sie passen nur in's Bild einer schamlos nach Hegemonie drängenden Diktatur, die einer benachbarten Demokratie ihren Willen aufzwingen will, damit keine Fortschritte macht und nun beleidigt tut.

Meiner Meinung nach sollten solche Verhaltensweisen dazu anregen, die wirtschaftlichen Kooperationen mit China deutlich einzuschränken. Jegliche Abhängigkeiten von solchen Ländern sind von Übel.

Staatstragende Verantwortung…

…sieht anders aus! Der Rote Drache verhält sich wie ein bockiges Kind! Angesichts solch unzuverlässiger Staatsführung sollte sich die freie Welt gut überlegen, ob der Handel mit China am Ende nicht dank des vielen Geldes für alle nach hinten los geht! Wir finanzieren Chinas Rüstung zu unseren Lasten!

@14:21 Uhr von grübelgrübel

Das der Besuch Pelosis richtig war, erkennt man an der Reaktion Chinas. ...vermuten, dass China die Annexion Taiwans zeitnah beabsichtigt.

Deshalb vermute ich auch, dass Pelosi möglichst schnell nach Taiwan wollte, um die chinesischen Pläne zu durchkreuzen.

Und deshalb auch die jetzt maßlose Verärgerung auf chinesischer Seite durch die mögliche Intervention Amerikas.

Möglicherweise weiß die amerikanische Führung mehr als wir und hat entsprechend ein Zeichen der Solidarität gesetzt.

Oder eben indirekt interveniert und China sieht sich jetzt massiverem Widerstand ausgesetzt.

 

Provokation unerwünscht

Klar. Bin ich auch dafür.

Aber Demonstration und Provokation sind 2 verschiedene Dinge. 

Nicht  für die Chinesen. Demonstrationen sind noch weniger erwünscht als Provokationen.

Die Provokation von Frau Pelosi kann man nicht niederknüppeln oder niederschiessen wie eine staatsfeindliche Demo.  Daher so unerträglich für die Gattung Massenmörder....

 

Die chinesische Reaktion zeigt eine ungeheuerliche

Aggression gegenüber demokratisch gesinnten Menschen. Wenn Frau Pelosi nach dem Taiwanbesuch noch Freunde in HongKong getroffen hätte wären heute eventuell alle im Gefängnis.

Unfassbar was der feudalistische Chinesische Staat da abzieht.

Deutschland sollte anfangen,…

Deutschland sollte anfangen, den Handel mit China zurückzuführen und sich auf demokratische Handelspartner zu konzentrieren. Der aggressive Imperialismus  Xis wird eher früher als später weiter eskalieren und Taiwan steht ja nur exemplarisch für Chinas Weltbeherrschungswille.

@14:21 Uhr von grübelgrübel

Das der Besuch Pelosis richtig war, erkennt man an der Reaktion Chinas. Die Machtfantasien der chinesischen Führung nehmen groteske Züge an. Das läßt vermuten, dass China die Annexion Taiwans zeitnah beabsichtigt. Möglicherweise weiß die amerikanische Führung mehr als wir und hat entsprechend ein Zeichen der Solidarität gesetzt.

 

Da hoffe ich jetzt sehr, dass Ihnen die Entwicklungen nicht recht geben.

 Man mag kritisieren, dass der Besuch Pelosis für China eine 'Provokation' darstellte. Aber man muss dann auch sehen, dass die Konsequenz, solche selbstverständlich möglichen Kontakte zwischen Ländern zu unterlassen, letztlich eine schweigende Zustimmung zu China geschichts- und völkerrechtsverdrehender Haltung ist, Taiwan sei Teil Chinas. 
Sie haben recht: Die Machtfantasien der chinesischen Führung nehmen groteske Züge an - und das nicht erst in diesen Tagen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@14:26 Uhr von -Der Golem-

Hat das etwas ... zu tun ... mit dem Eingeständnis, dass die Volksrepublik hier an Grenzen ihrer Macht stösst?

Das ist nicht auszuschließen.

Ein schneller und überraschender Überfall auf Taiwan ist nun so nicht mehr möglich. Pelosi hat hier möglicherweise sehr wertvolle Zeit gewonnen und vielleicht sogar einen sofortigen Angriff Chinas verhindert.

 

@14:32 Uhr von proehi

Blinken sagte, dass sich die US-Politik gegenüber Taiwan nicht geändert habe, aber dass China zunehmend provokative Schritte unternehme, um den Status quo zu stören.

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Wenn Blinken das ernst meint, muß er auch einräumen, dass Pelosis Besuch eine "bescheuerte" Provokation war, die China nur unnötig den Vorwand liefere, zunehmend provokative Schritte zu unternehmen, um den Status quo zu stören.

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Jeder hat vor dem Besuch gewußt, dass China leider nicht lässig mit der Bemerkung reagieren würde, dass ihr Besuch in Taiwan der für absehbere Zeit der letzte in China war und sie in absehbarer Zeit mit keiner Einladung aus Festlandchina rechnen sollte.

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Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den Status quo stören wollen.

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China reagiert mit Militärischer Aggression rund um Taiwan und Sanktioniert nun Frau Pelosi und deren Familie.

Damit stellt sich China gegen die mehrheitlich friedliche Weltbevölkerung.

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Ich habe da mal eine…

Ich habe da mal eine Nachfrage:

Hat sich Taiwan inzwischen von ihrer eigenen Ein-China-Politik DAUERHAFT verabschiedet?

Letztere war ja der Grund warum sie ihren eigenen Sitz in der UN verloren haben!

Warum ich da besonderen wert auf "dauerhaft" lege?

Weil die derzeitige Opposition (Kuomintang) - die ja die politischen Nachfahren von "Chaing Chai Shek" sind - immer noch von der "Rückeroberung" des Festlandes träumt. Bei einem Wahlsieg könnte die bisherige 2-Staaten-Politik der aktuellen Regierung wieder geschichte sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Chiang_Kai-shek

https://de.wikipedia.org/wiki/Kuomintang

--

axo - auch die BRD hatte gegenüber der DDR viele Jahre den Alleinvertretungsanspruch - siehe u.a. "Hallstein-Doktrin"...

..was bis Mitte der 1970er Jahre ja die UN hinderte die BRD als Mitglied aufzunehmen

Taiwan war nie Teil der Volksrepublik China

Diese Klarstellung, unmißverständlich wäre nötig und darüberhinaus die klare Warung, daß ein Angriff auf Taiwan mit militärischen Mitteln verhindert wird.

Dazu aber wird sich die USA wohl kaum hinreißen lassen, denn Wirtschaftsinteressen haben dort oberste Priorität. "america first" und alles andere, incl. Interessen der sog "Verbündeten" kommt sehr viel später, wenn überhaupt oder bestenfalls wenn die eigenen Wirtschaftsinteressen bei diesen Verbündeten als Absatzmarkt und Zulieferer bedroht wären.

So langsam scheint es auch den USA klar zu werden, daß die wirtschaftlichen Verknüpfungen mit China langfristig den Interessen der USA auf ungebremsten Profit zuwider laufen. Aber, auch jetzt wird sich zeigen, daß in den USA die meisten Menschen tatsächlich denken werden: "Wir sind nicht verpflichtet, uns selbst zu schaden" und deshalb muß China lediglich abwarten, bis die Situation eine Eroberung Taiwans zuläßt weil sie für China wirtschaftlich von Vorteil zu sein scheint. Money rules...

Der Besuch von Pelosi

in Taiwan zeigt doch eindeutig die große Angst Chinas durch die Militär Aktionen,das Taiwan zu sehr von USA unterstützt wird. Auch lässt sich vermuten das China ebenso wie Russland es mit der Ukraine macht,die Einverleibung Taiwan plant.

Mein Gott, ob man auf der…

Mein Gott, ob man auf der Sanktionsliste von China steht oder auch nicht, ist so wichtig wie der Preis für ein Eis in Chile am Kiosk. Das wird Frau Pelosi ähnlich egal sein 

China besitzt über 2…

China besitzt über 2 Billionen US Dollar als Reserve und finanziert damit eifrig die Schuldenberge der USA. Der überwiegende Teil von Konsumgüter und Elektronik stammt aus China, Beispiel iPhone. Beide Länder sind demnach eng verflochten und voneinander abhängig. Ob da nun eine Politikerin nach Taiwan fliegt oder nicht, alles nur Scheinkämpfe. Die Chinesen ballern ein bisschen im Meer rum, werden aber die wichtige Passage für Containerschiffe nicht gefährden und das neue Mittel der Politik etwas zu sanktionieren interessiert auch nicht wirklich. Im Hintergrund laufen die Geschäfte weiter. 

Symbolischer Akt Sanktionen

Zwei Großmächte lassen die Muskeln spielen. Beide werden verlieren.

Keine weitereZusammenarbeit bei Klimagesprächen, Drogenbekämpfung, Kriminalität, Strafjusitz, illegaler Einwanderung, maritimer Sicherheit usw.

https://www.deutschlandfunk.de/pekings-imperialismus-der-konflikt-im-su…

https://de.wikipedia.org/wiki/Territorialkonflikte_im_Chinesischen_Meer

China begeht den Fehler des Imperialismus und hat aus den Fehlern der Europäern sowie der Amerikaner nichts gelernt.

Dazu kommt noch der Diebstahl "Geistigen Eigentums" der weltwirtschaftlich einen großen Schaden anrichtet. Präsident Xi Jinping muss sich in diesem Jahr zur Wahl stellen auf dem Parteikongress im November.

Wenn er sich bei seinen Maßnahmen mal nicht verzockt....

Pelosis Besuch ist einfach

ein subtiler Hinweis der USA, dass sie die Situation im Auge haben. Wir sehen euch und euer neoimperiales Bestreben. Dies geschieht natürlich vor dem Hintergrund, dass Putin die diktatorische Büchse der Pandora geöffnet hat.

Die amerikanische Schutzmacht hat ein Statement abgeben und China kann nichts machen, als einen Wutanfall wie ein Kleinkind an Kasse zu haben.

Der Rest des Threads wird in Antiamerikanismus ausarten. Viel Spaß dabei.

14:34 Uhr von Diabolo2704

Sie schreiben:

"Einfach lächerlich

Wen sollen solche Sanktionen beeindrucken ? Sie passen nur in's Bild einer schamlos nach Hegemonie drängenden Diktatur, die einer benachbarten Demokratie ihren Willen aufzwingen will, damit keine Fortschritte macht und nun beleidigt tut."

Was also ist zu tun? Sollen wir genauso wirkungslos reagieren wie im Falle Russlands?

Waffenlieferungen im großen Stil an Taiwan? Sanktionen, mit denen wir uns massiv selbst schädigen, die die Weltwirtschaft vollkommen zusammenbrechen lassen?

@14:32 Uhr von proehi

"Blinken sagte, ... US-Politik gegenüber Taiwan nicht geändert ... , aber dass China zunehmend provokative Schritte unternehme, um den Status quo zu stören.

Wenn Blinken das ernst meint, muß er auch einräumen, dass Pelosis Besuch eine "bescheuerte" Provokation war,...

Und genau das anzunehmen ist falsch.

Provokationen kommen ausschließlich von chinesischer Seite durch die ständigen verbalen Bedrohungen: Taiwan gehöre zu China, ständige Kriegsdrohungen, aktuelles Militärmanöver)

[Pelosis Besuch] ... China nur unnötig den Vorwand liefere, zunehmend provokative Schritte zu unternehmen, um den Status quo zu stören.

Nur weil China sich eine gewachsene Demokratie mit über 20 Mio Menschen einverleiben will, sollen andere Demokratien zusehen?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den Status quo stören wollen.

Einzig China wird gestört in seinem Machtbestreben.

 

Übertrieben

Die persönlichen Sanktionen gegen Pelosi hätten als Reaktion auf die angebliche "Provokation" völlig ausgereicht.

Aber die Aussetzung mehrerer bilateraler Verhandlungen sind überflüssig und schädlich. Und erst recht diese Manöver: nationalistisch-militaristische Machtdemonstration.

Ich finde den Anlaß für all diesen Blödsinn dermaßen lächerlich...

Sanktionen

Sanktionen haben Hochkonjunktur.

Aber gegen eine einzelne Person ist sie bedeutungslos.

@14:21 Uhr von grübelgrübel

Das der Besuch Pelosis richtig war, erkennt man an der Reaktion Chinas. Die Machtfantasien der chinesischen Führung nehmen groteske Züge an. Das läßt vermuten, dass China die Annexion Taiwans zeitnah beabsichtigt. Möglicherweise weiß die amerikanische Führung mehr als wir und hat entsprechend ein Zeichen der Solidarität gesetzt.

 

Ergo... Wenn der Besuch keine Eskalationsdynamik in Gang gebracht hätte wäre er falsch gewesen?

Größenwahn

Die chinesische Führung wird immer mehr größenwahnsinnig. Eine gefährliche Entwicklung.

@14:32 Uhr von proehi

Blinken sagte, dass sich die US-Politik gegenüber Taiwan nicht geändert habe, aber dass China zunehmend provokative Schritte unternehme, um den Status quo zu stören.

+

Wenn Blinken das ernst meint, muß er auch einräumen, dass Pelosis Besuch eine "bescheuerte" Provokation war, die China nur unnötig den Vorwand liefere, zunehmend provokative Schritte zu unternehmen, um den Status quo zu stören.

Definieren Sie "Provokation" unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Handlungen, die hier als "Provokation" bezeichnet werden: einerseits der Besuch eines Politikers, andererseits militärische "Übungen", die in die Hoheitsgebiete mehrerer Staaten inklusive Japans übergreifen.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den Status quo stören wollen.

Definieren Sie "Status quo". Meinen Sie damit die Souveränität Taiwans, wie sie von den USA anerkannt wird, oder der Besitzanspruch Chinas? 

@14:32 Uhr von proehi

...

Jeder hat vor dem Besuch gewußt, dass China leider nicht lässig mit der Bemerkung reagieren würde, dass ihr Besuch in Taiwan der für absehbere Zeit der letzte in China war und sie in absehbarer Zeit mit keiner Einladung aus Festlandchina rechnen sollte.

+

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den Status quo stören wollen.

 

Ach, und weil man wusste, dass Chinas Führung 'not amused' sein wird, hätte man den Besuch canceln sollen?

 Nein.

 Das wäre nichts anderes als eine stillschweigende Zustimmung zu Chinas - sagen wir mal - diplomatischen Annektierungsversuchen Taiwans.

 

 Es dürfte allerdings spannend werden, wenn in der kommenden Zeit deutlich wird, warum Pelosi ihren Taiwanbesuch gerade in diese Zeit gelegt hat. Darüber scheint es ja auch in den USA kontroverse Debatten zu geben.

 

... kontroverse Debatten - genau das, was in autokratisch bis diktatorisch regierten Staaten nicht möglich ist.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Keine neuen Abhängigkeiten mit Autokratien und Diktaturen

Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung und alle anderen demokratischen Regierungen det Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich Stück für Stück wieder lösen können von der einseitigen Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen.

 

Eindrücke

Zitat von proehi (14:32 Uhr) : "Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den Status quo stören wollen."

Den Eindruck haben Sie exklusiv. Inwiefern die  Bekräftigung des Status Quo eine Störung desselben darstellen soll, kann niemandem einleuchten. Und China benötigt keine Vorwände für die Störung des Status Quo. Das ist die dortige Staatsraison.

14:32 Uhr von proehi   Sie…

14:32 Uhr von proehi

 

Sie sind wieder auf dem "Anti Amerika Trip"?

 

Von welchem "Status Quo" schreiben Sie?

 

Bei Taiwan handelt es sich um eine souveränes Land, das besucht wurde. Folgendes hat die Ministerpräsidentin (Artikel von heute morgen) gesagt:

 

**Wir setzen uns für die Aufrechterhaltung des Status quo auf beiden Seiten der Meerenge ein und waren immer offen für einen konstruktiven Dialog. Taiwan wird sich niemals von Herausforderungen unterkriegen lassen.

 

Ich möchte betonen, dass wir Konflikte nicht eskalieren oder Streitigkeiten provozieren werden, aber wir werden unsere Souveränität und nationale Sicherheit entschlossen verteidigen und an der Verteidigungslinie von Demokratie und Freiheit festhalten.**

 

 

@14:32 Uhr von proehi

Blinken sagte, dass sich die US-Politik gegenüber Taiwan nicht geändert habe, aber dass China zunehmend provokative Schritte unternehme, um den Status quo zu stören.

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Wenn Blinken das ernst meint, muß er auch einräumen, dass Pelosis Besuch eine "bescheuerte" Provokation war, die China nur unnötig den Vorwand liefere, zunehmend provokative Schritte zu unternehmen, um den Status quo zu stören.

 

Wenn da was dran wäre hätte man den Besuch als Reaktion auf so einen "proaktiven Schritt" Chinas dargestellt. Es ist wohl vielmehr so das man die aktuelle Ruhe um Taiwan nicht länger ertragen hat. Es muss ja immer was in Bewegung sein um Erfolge im strategischen Ringen mit China zu erzielen, da das blosse Verstreichen von Zeit China in die Hände spielt. Stichwort "China 2049"

Deeskalieren geht anders

Seit 25 Jahren hat kein ranghoher US-Politiker Taiwan besucht. Es war immer klar, dass dies ein sehr sensibler Punkt Chinas ist. Genauso klar ist es, dass Taiwan militärisch China wenig entgegenzusetzen hat.

Warum also der Besuch gerade jetzt? Um China zu provozieren oder gar unabsichtlich oder absichtlich zu zündeln und China einen Vorwand für weitere Eskalationen zu geben?

Wenn wir nicht schleunigst behutsamer mit den Spannungen in dieser Welt umgehen, dann stehen wir womöglich bald vor einem Flächenbrand. Darunter leiden oder  sterben wird für diese politischen Machtdemonstrationen und -spiele die normale Bevölkerung, die einfach nur mit ihren Familien in Frieden leben möchte.

Taiwan in seiner Unabhängigkeit unterstützen, tun wir durch Handel und Beziehungen, nicht aber dadurch, dass wir in eine Eskalationsspirale eintreten und diese befeuern, die letztlich vielleicht einen weiteren Krieg zur Folge hat.

Amerika muss kuschen

denn sollten  die Chinesen ihre gehorteten US Dollar auf den Markt werfen, geht Amerika und der Dollar baden !

Sanktionen werden Nancy Pelosi hart treffen.

 

Ihr Vermögen in Yuan bei der Bank of China angelegt ist verloren. Sie darf ab sofort keine Pandas aus Plüsch aus China, und keine Einwegtoaster von dort her gekommen mehr kaufen.

 

Auch die Zusammenarbeit mit den USA beim Klimaschuttz beenden ist nicht zu vermeiden. War schon immer eine große militärische Bedrohung für China. Warum und womit … das weiß nur der Xina ganz alleine.

 

So bekommt man die Taiwan-Straße schiffsfrei. Raketen ins Südchinesische Meer ballern. Weil Nancy Pelosi nach Taiwan kam. Angemessene und quasi zwangsläufige Gegenmaßnahmen wegen der enormen Bedrohung, mit der der Xina drangsaliert wird von überall her vom Meer.

 

So was Ähnliches in geplant wie das ungeplante Abfeuern von Munition im Grunewald. Dort kann man auch nicht mehr hin, weil die Granaten fliegen. Taiwan soll dem Xina sein Grunewald sein.

 

Runter kommt das Xina-Raketen-Gelumpe bei den Japanern. Feuert der Irre- Nordkorea mal keine Raketen ins JAP-Meer. Darf das nicht so bleiben. Granate Xi übernehmen Sie.

@14:34 Uhr von Diabolo2704

Wen sollen solche Sanktionen beeindrucken ? Sie passen nur in's Bild einer schamlos nach Hegemonie drängenden Diktatur, die einer benachbarten Demokratie ihren Willen aufzwingen will, damit keine Fortschritte macht und nun beleidigt tut.

Meiner Meinung nach sollten solche Verhaltensweisen dazu anregen, die wirtschaftlichen Kooperationen mit China deutlich einzuschränken. Jegliche Abhängigkeiten von solchen Ländern sind von Übel.

Sollten Sie damit DEU gemeint haben, so frage ich mich, ob DEU nicht schon an den Sanktionen gegen RUS genug zu knabbern hat. Eine SPD Ministerin fordert ausdrücklich, die Sanktionen zu überdenken, da sie DEU mehr schaden als RUS. Mit der Meinung steht sie nun nicht alleine da.

 

 

@14:34 Uhr von Diabolo2704

Wen sollen solche Sanktionen beeindrucken ? Sie passen nur in's Bild einer schamlos nach Hegemonie drängenden Diktatur, die einer benachbarten Demokratie ihren Willen aufzwingen will, damit keine Fortschritte macht und nun beleidigt tut.

Meiner Meinung nach sollten solche Verhaltensweisen dazu anregen, die wirtschaftlichen Kooperationen mit China deutlich einzuschränken. Jegliche Abhängigkeiten von solchen Ländern sind von Übel.

 

Wie sieht es denn mit den EU Sanktionen gegen die RF aus Solidarität mit der Ukraine aus. Ja - EU keine Diktatur sonder Demokratie. Würde mich aber dennoch interessieren, warum nun im Fall Pelusi Ihre Härte kommt. Die EU Sanktionen gegenüber der RF wären ja somit nach Ihrem Dafürhalten obsolet? Oder weil demokratisch dann doch angemessen? 

 

@14:58 Uhr von Parsec

Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung und alle anderen demokratischen Regierungen det Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich Stück für Stück wieder lösen können von der einseitigen Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen.

Eine Gegenfrage: Warum begibt sich den die  demokratischen Regierungen  in einseitige Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen?

 

Das freie Taiwan ist für China gefährlich!

Taiwan ist das demokratische Gegenstück von China, wenn auch in ganz anderer Größe. China sieht die Demokratie in Taiwan wie einen Tumor, den man beseitigen muß- durch Systemänderung. Taiwan kann sich auf die Dauer nur der Vereinnahmung durch China erwehren, wenn die Abschreckung stimmt. Kim von Nordkorea kann hier ausnahmsweise ein Beispiel sein....Es müßte heimlich und schnell passieren.

14:58 Uhr von Parsec //Keine…

14:58 Uhr von Parsec

//Keine neuen Abhängigkeiten mit Autokratien und Diktaturen

Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung und alle anderen demokratischen Regierungen det Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich Stück für Stück wieder lösen können von der einseitigen Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen.//

 

Der Hoffnung schließe ich mich an.

 

 

 

@14:36 Uhr von DB_EMD

…sieht anders aus! Der Rote Drache verhält sich wie ein bockiges Kind! Angesichts solch unzuverlässiger Staatsführung sollte sich die freie Welt gut überlegen, ob der Handel mit China am Ende nicht dank des vielen Geldes für alle nach hinten los geht! Wir finanzieren Chinas Rüstung zu unseren Lasten!

 

Wandel durch Handel war zwar schon immer Unfug, sofern man darunter die Demokratisierung des Handelspartners verstanden hat, ein Wandel hin zu kooperativen diplomatischen Beziehungen durch gegenseitige Abhängigkeiten ist allerdings drin.

Das Problem bei China scheint mir eher zu sein, das dieser Handel gleichzeitig die Vormachtstellung der USA bedroht bzw. China überproportional profitiert.

Ob die USA das ertragen kann ist die entscheidende Frage für Sicherheit und Stabilität, zumindest was die über die Grenzen Asiens hinaus angeht.

@14:36 Uhr von DB_EMD

…sieht anders aus! Der Rote Drache verhält sich wie ein bockiges Kind! Angesichts solch unzuverlässiger Staatsführung sollte sich die freie Welt gut überlegen, ob der Handel mit China am Ende nicht dank des vielen Geldes für alle nach hinten los geht! Wir finanzieren Chinas Rüstung zu unseren Lasten!

Von welchen "Lasten" reden Sie explizit ? Der Handel mit China erfolgt ja nun nicht völlig uneigennützig, sondern dadurch prosperiert ja auch die deutsche/europ. Wirtschaft, die sich z.Zt. weitere Störfeuer nicht unbedingt erlauben kann.

 

@14:58 Uhr von Parsec

Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung und alle anderen demokratischen Regierungen det Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich Stück für Stück wieder lösen können von der einseitigen Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen.

 

 

 

Das bleibt meiner Meinung nach ein frommer Wunsch. Die Aussicht auf anständige Handelsbilanzen setzt den gesunden Menschenverstand außer Kraft.

@14:34 Uhr von Diabolo2704

Wen sollen solche Sanktionen beeindrucken ? Sie passen nur in's Bild einer schamlos nach Hegemonie drängenden Diktatur, die einer benachbarten Demokratie ihren Willen aufzwingen will, damit keine Fortschritte macht und nun beleidigt tut.

Meiner Meinung nach sollten solche Verhaltensweisen dazu anregen, die wirtschaftlichen Kooperationen mit China deutlich einzuschränken. Jegliche Abhängigkeiten von solchen Ländern sind von Übel.

Wir haben das wievielte Sanktionspaket gegen Russland?

Sanktionen gegen Taiwan...

...führen hoffentlich dazu, dass Taiwan keine Halbleiter mehr nach China schickt. Der Rest der Welt braucht die Dinger auch und China wird schön doof gucken, wenn so ein wichtiges Bauteil plötzlich Mangelware wird!

Ausgewogene Welt

Die USA sprechen China das Recht über eine Einflusssphäre ab. Bisher war man gut beraten, dem Statos Quo nicht zu rütteln. Nun provozieren die USA unmittelbar vor China. Die Folgen sind schwer absehbar.

Weshalb stören sich die USA aber dann daran, wenn China das Gleiche tut, und sich 2000KM VOR DER US-Küste (also viel weiter entfernt) engagiert?

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-05/china-salomonen-militaer-us…

Über kurz oder lang wird die…

Über kurz oder lang wird die Volksrepublik China versuchen, die Republik China (Taiwan) militärisch einzunehmen; da Taiwan nicht NATO Mitglied ist, wird es auch keine militärische Auseinandersetzung mit der NATO geben. Ob sich die USA dort in einen Krieg hineinziehen lassen, um Taiwan beizustehen? Ich vermag es nicht zu sagen, aber sie signalisieren erst mal Unterstützung.

Sehr wichtig ist doch, wie sich die asiatischen Staaten positionieren: was machen v. a. Südkorea und Japan? Sie stehen diesem Konflikt doch viel näher als z. B. die Europäer.

Frustrierend für die Bevölkerung von Taiwan, die in Punkto Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht so viel erreicht haben und schon seit etlichen Jahren mit solch einer Bedrohung konfrontiert werden. 
Als was werden die Zwanzigerjahre des 21. Jahrhunderts mal in die Geschichtsbücher eingehen? Und dann wohl die Frage, wer alles Geschichtsbücher aus welchem Blickwinkel schreibt … 

@14:58 Uhr von Parsec

Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung und alle anderen demokratischen Regierungen det Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich Stück für Stück wieder lösen können von der einseitigen Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen.

Wir haben nicht immer dieselbe Meinung. Aber in dieser Frage stimme ich uneingeschränkt zu.

wo bleiben die Gegenreaktionen?

Aus der ganzen Welt vermisse ich Sanktionen gegen China, vor allem wegen des unerlaubten militärischen Eindringens in den Luftraum und zur See.

Auch wegen der unberechtigten Sanktionen gegen Taiwan.

@14:58 Uhr von Parsec

Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung und alle anderen demokratischen Regierungen det Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich Stück für Stück wieder lösen können von der einseitigen Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen.

 

Ja, das hoffe ich auch. Leider werden aber gerade in der Not neue Verträge ausgehandelt, auch mit keinen lupenreinen Demokratien. Die Territorien dieser Welt sind eigen in ihrer Politik und verbitten sich Einmischung von außen. Die, wie ich finde, übertriebene Reaktion nun auf den Besuch von Frau Pelusi in ihrer Funktion als dritte wichtige politische Machtperson der USA halte ich für  übertrieben.

@14:32 Uhr von proehi

Blinken sagte, dass sich die US-Politik gegenüber Taiwan nicht geändert habe, aber dass China zunehmend provokative Schritte unternehme, um den Status quo zu stören.

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Wenn Blinken das ernst meint, muß er auch einräumen, dass Pelosis Besuch eine "bescheuerte" Provokation war, die China nur unnötig den Vorwand liefere, zunehmend provokative Schritte zu unternehmen, um den Status quo zu stören.

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Jeder hat vor dem Besuch gewußt, dass China leider nicht lässig mit der Bemerkung reagieren würde, dass ihr Besuch in Taiwan der für absehbere Zeit der letzte in China war und sie in absehbarer Zeit mit keiner Einladung aus Festlandchina rechnen sollte.

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Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den Status quo stören wollen.

Ich kann mich leider nicht des Eindrucks erwehren, dass Sie eine Menschen verachtende Diktatur unterstützen, die sich die 2. Demokratie einverleiben will.

@14:58 Uhr von Parsec

Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung und alle anderen demokratischen Regierungen det Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich Stück für Stück wieder lösen können von der einseitigen Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen.

 

Deshalb kaufen wir nun Gas in Saudi-Arabien und Kuweit.

Sanktionen, die erwartbar waren

Diese Sanktionen waren zu erwarten. Trotzdem richtig, dass sich Frau Pelosi nach Taiwan begab. Ein Signal der Verbundenheit und eine Warnung an China.

Die USA können stolz sein auf diese Frau, die mit ihrer Klarheit der  Gegenentwurf zu Olaf Scholz ist, denn der wäre an ihrer Stelle bestimmt nicht gefahren. Aus Angst vorm dritten Weltkrieg, oder weil der Flieger kaputt gegangen wäre, oder wegen irgend etwas anderem. 

China verhängt Sanktionen gegen Pelosi wegen Tai...

Ende Oktober startete die Biden-Administration eine globale politische Kampagne, die zum Ziel hat, Taiwan politisch aufzuwerten. Außenminister Blinken forderte offiziell, Taipeh eine bedeutende Beteiligung am gesamten UN-System zu gewähren- eine klare Absage an die unverändert gültige UN-Resolution 2758.

Welche militärische Aufgabe Taiwan und andere Länder im Machtkampf gegen die Volksrepublik übernehmen können, zeigen Aufrüstungsprogramme, die noch unter Präsident Trump eingeleitet und unter seinem Nachfolger Biden weitergeführt wurden. Im Oktober 2020 genehmigte die US-Administration die Lieferung von 400 Harpoon-Antischiffsraketen an die taiwanesischen Streitkräfte. Dazu Waffenlieferungen unter Obama im Wert von 14 Milliarden Dollar, unter Trump von 18 Milliarden Dollar.  Dazu Zerstörerfahrten im Namen der Freiheit der Navigation vor der Küste Chinas.

 

Mit den Sanktionen gegen Pelosi zeigt China aber auch, daß es eben nicht den Frieden aufs Spiel setzen will.

@14:44 Uhr von Miauzi

Ich habe da mal eine Nachfrage:

Hat sich Taiwan inzwischen von ihrer eigenen Ein-China-Politik DAUERHAFT verabschiedet?

Letztere war ja der Grund warum sie ihren eigenen Sitz in der UN verloren haben!

Warum ich da besonderen wert auf "dauerhaft" lege?

Weil die derzeitige Opposition (Kuomintang) - die ja die politischen Nachfahren von "Chaing Chai Shek" sind - immer noch von der "Rückeroberung" des Festlandes träumt. Bei einem Wahlsieg könnte die bisherige 2-Staaten-Politik der aktuellen Regierung wieder geschichte sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Chiang_Kai-shek

https://de.wikipedia.org/wiki/Kuomintang

--

axo - auch die BRD hatte gegenüber der DDR viele Jahre den Alleinvertretungsanspruch - siehe u.a. "Hallstein-Doktrin"...

Danke für die Auflistung. 

Es gab und gibt tatsächlich auch in "Taiwan" (aka "Republik China") starke Kräfte, die die Ein-China-Politik vertreten - teils als Kooperation mit der Volksrepublik, teils mit eigenem Alleinvertretungsanspruch für ganz China.

@14:40 Uhr von Werner40

Deutschland sollte anfangen, den Handel mit China zurückzuführen und sich auf demokratische Handelspartner zu konzentrieren. Der aggressive Imperialismus  Xis wird eher früher als später weiter eskalieren und Taiwan steht ja nur exemplarisch für Chinas Weltbeherrschungswille.

Nun man könnte ja mal mit Subventionen der Industrie in der EU anfangen. So wie China seine Solarindustrie gefördert hat und die europäische / deutsche Solarindustrie zerstört hat.

@14:50 Uhr von D. Hume

ein subtiler Hinweis der USA, dass sie die Situation im Auge haben. Wir sehen euch und euer neoimperiales Bestreben. Dies geschieht natürlich vor dem Hintergrund, dass Putin die diktatorische Büchse der Pandora geöffnet hat.

Die amerikanische Schutzmacht hat ein Statement abgeben und China kann nichts machen, als einen Wutanfall wie ein Kleinkind an Kasse zu haben.

Der Rest des Threads wird in Antiamerikanismus ausarten. Viel Spaß dabei.

Leider aus meiner Sicht viele (bezahlte?) Antidemokraten… Antiamerikanismus ist da nur die Spitze des Eisberges.

@14:58 Uhr von Parsec - schwierige Abnabelung

Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung und alle anderen demokratischen Regierungen det Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sich Stück für Stück wieder lösen können von der einseitigen Abhängigkeit von Autokratien und Diktaturen.

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Russland ist wohl ein Anfang.  Ist aber auch ein leichter Gegner. Der bisherige Erfolg ist gar nicht schlecht.  China ist eine deutliche Nummer größer.

Und es gilt immer  "Geld regiert die Welt".  Auch die kriminelle chinesische Unter-Welt.

 

 

Sanktionen?

Hoffentlich verhängen die Anständigen und demokratischen Bürger ihre persönlichen Sanktionen gegen alle Produkte aus und nach China.

Wir wissen seit 180 Tagen wozu Aggressor bereit sind.

@14:51 Uhr von bolligru

Sie schreiben:

"Einfach lächerlich

Wen sollen solche Sanktionen beeindrucken ? Sie passen nur in's Bild einer schamlos nach Hegemonie drängenden Diktatur, die einer benachbarten Demokratie ihren Willen aufzwingen will, damit keine Fortschritte macht und nun beleidigt tut."

Was also ist zu tun? Sollen wir genauso wirkungslos reagieren wie im Falle Russlands?

Waffenlieferungen im großen Stil an Taiwan? Sanktionen, mit denen wir uns massiv selbst schädigen, die die Weltwirtschaft vollkommen zusammenbrechen lassen?

Wirkungslos in Russland? Lächerlich - Ihre Behauptung ist wirkungslos…

"Trotz Chinas ernsthafter…

"Trotz Chinas ernsthafter Bedenken ... "

Hat China seine ernsthaften Bedenken mal vorgetragen?

Xi wird wohl kaum gefragt werden, ob man in Taiwan willkommen ist. Er ist schlicht der falsche Ansprechpartner. 

Da kann er seine Ein-China-Politik einfach nicht anbringen, egal welch historische Wirren es vor gefühlt Ewigkeiten gegeben haben mag.

Den Frieden und die Stabilität bedroht nun China selbst.

@14:32 Uhr von proehi

Blinken sagte, dass sich die US-Politik gegenüber Taiwan nicht geändert habe, aber dass China zunehmend provokative Schritte unternehme, um den Status quo zu stören.

+

Wenn Blinken das ernst meint, muß er auch einräumen, dass Pelosis Besuch eine "bescheuerte" Provokation war, die China nur unnötig den Vorwand liefere, zunehmend provokative Schritte zu unternehmen, um den Status quo zu stören.

+

Jeder hat vor dem Besuch gewußt, dass China leider nicht lässig mit der Bemerkung reagieren würde, dass ihr Besuch in Taiwan der für absehbere Zeit der letzte in China war und sie in absehbarer Zeit mit keiner Einladung aus Festlandchina rechnen sollte.

+

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den Status quo stören wollen.

Das einzige was bescheuert ist ist das Verhalten eine Aggressor Regierung die ein freies gutes anständiges Land bedroht.

@15:01 Uhr von ich1961

Bei Taiwan handelt es sich um eine souveränes Land.

 

Ist es das? Interessanterweise sehen das nur sehr wenige Länder so. Die USA und Deutschland gehören NICHT dazu.

@14:40 Uhr von Werner40

"Deutschland sollte anfangen, den Handel mit China zurückzuführen und sich auf demokratische Handelspartner zu konzentrieren" .....

ja, das wär wünschenswert aber ich fürchte da würde Handel und Wandel in D stark einbrechen.....

 

@14:41 Uhr von Parsec - 23 Mio Bevölkerungswachstum an 1 Tag

Ein schneller und überraschender Überfall auf Taiwan ist nun so nicht mehr möglich.

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Bei einem geplanten Angriff auf Taiwan kommt es überhaupt nicht auf Schnelligkeit oder Überraschung an.

Den chinesischen Barbaren wäre es in diesem Moment völlig egal, ob Taiwan in 1 oder 5 oder 8 Tagen eingenommen wird. Länger dürfte es kaum gehen.

Und noch mehr egal ist es ihnen, wieviele eigenen Leute dabei draufgehen. Bei 1 Milliarde Bewohnern würde man das Fehlen von 1 Million toten Angreifern überhaupt nicht merken. Aber das Bevölkerungswachstum um 23 Mio. schon eher.....
 

 

china will sich m.m.n. selbst entwickeln

sowohl taiwan als auch hongkong sollen bis zum 100. jahretag der staatsgründung chinas an das  chinesische festland "angeschlossen" sein und china kommuniziert das auch. so wundert es nicht, antibestrebungen jeglicher art, als sabotageakt verstanden zu wissen und dazu gehört ab 2022 scheinbar auch bereits die kurze stippvisite.

wie die überzeugungsarbeit des grossen bruders zur zwangsintegration bis 2049 ohne besondere vorfälle vonstatten gehen wird, dürfen wir im sog "freien westen" lediglich beobachtend begleiten, da eine aktive mitarbeit im beratungsresistenten china kaum einen sinn macht, zumal wenn es garnicht erwünscht ist.

"uns" bleibt also m.m.n nichts anderes übrig als mit china im voraus über das schicksal der "freiheitsschnuppernden" einwohner taiwans und hongkongs zu reden, um ihnen beim ausreisen und asylbieten helfen zu können, denn eine gewaltsame demokratisierung um jeden preis, zumal in fernen morgenländern würde doch ein wenig zu stark an die kreuzzüge im mittelalter er

@15:06 Uhr von weingasi1

 

Meiner Meinung nach sollten solche Verhaltensweisen dazu anregen, die wirtschaftlichen Kooperationen mit China deutlich einzuschränken. Jegliche Abhängigkeiten von solchen Ländern sind von Übel.

Sollten Sie damit DEU gemeint haben, so frage ich mich, ob DEU nicht schon an den Sanktionen gegen RUS genug zu knabbern hat. Eine SPD Ministerin fordert ausdrücklich, die Sanktionen zu überdenken, da sie DEU mehr schaden als RUS. Mit der Meinung steht sie nun nicht alleine da.

 

Die Tatsache, daß Russland beim Getreidedeal Abschwächungen der Sanktionen erreichen will, zeigt doch die Wirksamkeit der verhängten Strafen oder sehen sie das anders?

Theoretisch hätten wir vorher China sanktionieren können , weil sich Chinas Diplomaten mit Russischen getroffen haben. Das wäre ein Äquivalent zu den Chinesischen Sanktionen wegen der Pelosireise.

 

@14:40 Uhr von Werner40

Deutschland sollte anfangen, den Handel mit China zurückzuführen und sich auf demokratische Handelspartner zu konzentrieren. Der aggressive Imperialismus  Xis wird eher früher als später weiter eskalieren und Taiwan steht ja nur exemplarisch für Chinas Weltbeherrschungswille.

Solche Sprüche kommen von denen, die von Globalisierung und den damit zwangsläufig einhergegangenen Spezialisierungen, Arbeitsteilungen, Kooperationen im weltweiten Handel sowie den zig Milliarden Investments in fremde Länder Null Ahnung haben.

Pubertäres Macho-Gehabe

So sehr ich das Problem des "Gesicht wahrens" auch akzeptieren mag, bin ich dennoch der Meinung, es war absolut notwendig, Xi mal seine Grenzen zu setzen. Dieser rüpelhafte Umgang Chinas mit seinen Nachbarn sollte nicht hingenommen werden, denn welchen Grund sollte es sonst geben, Träume von "Groß-China" nicht weiterzuverfolgen?

Just my two Cents...

re @14:55 Olivia59: Deeskalation

Das der Besuch Pelosis richtig war, erkennt man an der Reaktion Chinas. Die Machtfantasien der chinesischen Führung nehmen groteske Züge an. Das läßt vermuten, dass China die Annexion Taiwans zeitnah beabsichtigt. Möglicherweise weiß die amerikanische Führung mehr als wir und hat entsprechend ein Zeichen der Solidarität gesetzt.

 

Ergo... Wenn der Besuch keine Eskalationsdynamik in Gang gebracht hätte wäre er falsch gewesen?

 

Werte Olivia, Ihr Misstrauen ist hier mal wieder völlig unbegründet.

Wenn der Besuch keine Dynamik in Gang gesetzt hätte, hätten alle Seiten zufrieden sein können. Weil es schlichte Normalität bedeutet hätte. 

So zeigt China, dass es an der Normalität gegenüber Taiwan nicht nur kein Interesse hat, sondern eine weitere Isolierung und damit Unterwerfung fordert.

Anders: An weiterer Eskalation und damit Annexion ein unmittelbares Interesse zeigt. Und dagegen aufzustehen bedeutet „deeskalieren“. 

 

China verhängt Sanktionen…

China verhängt Sanktionen gegen Pelosi wegen Taiwan-Besuch.

Ich lache mich einen Ast ab, welche sollen das sein? Welche Sanktionen sollen Pelosi persönlich treffen?

@14:40 Uhr von Werner40

Deutschland sollte anfangen, den Handel mit China zurückzuführen und sich auf demokratische Handelspartner zu konzentrieren. Der aggressive Imperialismus  Xis wird eher früher als später weiter eskalieren und Taiwan steht ja nur exemplarisch für Chinas Weltbeherrschungswille.

Ganz meine Meinung, sofort mit Gegensanktionen antworten. China mit Sanktionen belegen und auf keinen Fall mehr Waren aus China importieren. Nur so können wir es schaffen diese Agressoren die seid Jahren auf der Ganzen Welt zündeln und Kriege anfangen Einhalt Gebieten.

@15:02 Uhr von Pax Domino

denn sollten  die Chinesen ihre gehorteten US Dollar auf den Markt werfen, geht Amerika und der Dollar baden !

Bevor sie so etwas schreiben , sollten sie recherchieren, ob die lächerliche Geldmenge den Wechselkurs beeinträchtigen würde. Das ist nicht der Fall. Dafür reichen die Mittel Chinas bei weitem nicht aus.

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