Kommentare - Krieg in der Ukraine: Getreideexporte bleiben riskant

01. August 2022 - 07:52 Uhr

Die Lieferung von Getreide aus der Ukraine ist weiterhin mit enormen Schwierigkeiten verbunden. Russlands Krieg macht das Verschiffen nahezu unmöglich. Trotzdem sollen heute mehrere Konvois auslaufen. Von Andrea Beer.

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Kommentare

@10:26 Uhr von derkleineBürger

"Die Zugänge zum Meer sind mit NATO-Draht versperrt. Und auch direkt am tiefblauen Wasser ist so ein Draht ausgerollt. "

 

NATO-Draht soll nicht wie Stacheldraht den Zugang erschweren,sondern beim Versuch der Überwindung schwer verletzen.

 

Wieso schirmt die ukr. Armee auf diese Art den Zugang zum Meer von der Landseite ab? Wieso geht sie mit solchen Maßnahmen gegen den Alltag der Zivilbevölkerung vor? 

 

Diese Frage würde ich mal an die russische Marineinfanterie stellen.

@10:30 Uhr von Autograf

@09:41 Uhr von Bender Rodriguez

eigentlich "Separatisten". Auf Phönix war zu sehen, dass manchen Bewohner des Donbass einfach nur an der verfassungsmäßgigen Regierung festhalten wollten. "Janukowitsch ist unser Präsident" wurde einer übersetzt.

Wenn ein Gegner von Putin die Krönung des rechtmäßigen Erben des letzten Zaren zum Zar fordert, ist Putin dann auch ein Putschist? Denn Putin kam in Rechtsfolge eines Putsches gegen die Verfassung des russischen Zarenreiches an die Macht. Die heutige ukrainische Regierung ist rechtmäßig, das wird - und das erst seit neuestem - nur von Russland bezweifelt, das offen einen system change mit massivsten militärischen Mitteln gegen das ukrainische Volk durchführen möchte.

Wer hat die Regierung der Ukraine gewählt? Die Millionen Ostukraine nicht. Damit ist sie - abgesehen vom Maidan Putsch, der die gewählte Regierung stürzte - mit Sicherheit nicht legitimiert. Aber solche Kleinigkeiten stören nur die Propaganda.....

Und immer noch das Putsch-Märchen

Zitat von Denkerist (09:48 Uhr) : "mit dem US-inszenierten Maidan-Putsch"

Grotesker Verschwörungsmythos aus der Giftküche der Kreml-Propaganda. Gibt es eigentlich irgendetwas auf diesem Planeten, für das Sie nicht eine Schuld der USA zu konstrieren wollen ?

@09:04 Uhr von Bln222

 Meine Hoffnung ist der Frieden und das die Menschen begreifen, daß mit noch mehr Waffen kein Frieden bekommt. 

 

 

ihr Vorschlag ?

 

wer hat denn den Krieg begonnen

wenn die Russen dorthin gingen wo sie herkamen

wäre der Krieg beendet  -  sofort --

bis dahin muß man sich als Überfallender eben wehren

falls man nicht klein beigeben will

 

@10:30 Uhr von sveglia

Waffen kommen mit LKW, aber haben Sie schon einmal versucht, 600.000 Tonnen Getreide mit LKW zu transportieren? Von seinem Weg quer durch Kriegsgebiet reden wir noch gar nicht. 

Nein, werte Nachfragerin, ich befürchte, Sie wollen hier mal wieder von der eigentlichen Verantwortlichkeit - und ja! Die liegt bei Russland - ablenken. Das ist ziemlich durchsichtig und reichlich unverschämt. 

Haben Sie schon mal versucht eine Panzerhaubitze 2000 mit dem LKW zu transportieren und das auch noch mitten durchs Kriegsgebiet? Da ich während meiner NVA Zeit mehrere Manöver in Russland mitmachen musste, weiß ich das es schon damals kein großes Problem war die unterschiedlichen Spurbreiten zu händeln.

@10:13 Uhr von Anita L. - Bitte auf den Kontext achten!

 @10:13 Uhr von Anita L.

"Waffen kommen mit LKW, aber haben Sie schon einmal versucht, 600.000 Tonnen Getreide mit LKW zu transportieren? Von seinem Weg quer durch Kriegsgebiet reden wir noch gar nicht."

Wenn schwere Waffen gegen den Willen Russlands an die Front gebracht werden können, dann können Frachter mit Zustimmung Russlands auch einen Hafen verlassen. Das war meine Aussage.

Möchten Sie darauf etwas antworten?

Putin ist in der Pflicht

Wer auf Putin vertraut, obgleich der alle Verträge und bestehenden Abkommen reihenweise bricht, sollte sich im Klaren sein, dass hier ein brutaler Machtmensch seine Ziele ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt. Die Weltgemeinschaft schaut zu und reagiert zumeist verbal. Die Empfängerländer, die auf die Lieferungen "angewiesen sein wollen", schweigen und lassen dem brutalen Überfall seinen Lauf. Die Nato und die EU aber haben keinen Anteil an dem Kriegsangriff und Vorgehen des russischen Diktators. Wer hier agieren und seine Rechte und Pflichten einfordern muss, sind die Regierungen der Empfängerländer. Die Sichtweise, an allem habe der "Westen" Schuld, an allem trage er Haftung und Verantwortung, ist falsch und führt in Haftungsfragen, die man an den Kreml stellen muss. Verlogene, machtbesessene Staatslenker muss man nicht noch in ihrem Wahn stützen. Und die vom Weizen abhängigen Länder machen es sich zu einfach, wenn sie in dieser Sicht mitgehen und uns verantwortlich machen wollen.

Das erst Getreideschiff hat…

Das erst Getreideschiff hat den Hafen verlassen.

 

Hoffentlich gibt es keine losgelöste Minen oder man kann die in Realzeit per Überwachung erkennen.

 

Ob der Beschuss des Hafens nur eine Provokation war oder ob die Ukraine den Vorgang genutzt hat, z.B. für eine Verschiebung von Material, kann objektiv im Moment nicht beantwortet werden.

@10:31 Uhr von fruchtig intensiv

 
Das sind sie jetzt schon. USA ist größter LNG Exporteur und dank Krieg in der Ukraine wird die Nato mit (vornehmlich aus USA stammenden) Waffen hochgerüstet. Europa ist gespalten ob des Krieges auf dem Kontinent. China sichert sich riesige Bodenvorkommen in Afrika und verlegt Truppen Richtung Taiwan.

Gerne Zbigniew Brzeziński lesen.

Ich find Ihre Anmerkungen sehr treffend. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, das die USA alle Ziele erreicht haben in Europa. Auf lange Sicht gestörtes Verhältnis Europa-Russland. NO2 ist Geschichte. Und sie werden ihr LNG los. Europa wird mit dem Aufbau der UA auf die nächsten Jahre beschäftigt sein und finanziell erheblich leiden. Und im Moment sind wir gerade dabei unsere Wirtschaft wissentlich gegen die Wand zu fahren. Guter Nebeneffeckt wäre dann noch die Aufrüstung. Die meisten Waffen dafür werden aus den USA kommen. Ich nenne so etwas eine Win-Situation.

@10:22 Uhr von tagesschlau2012

 Bisher hat der Größenwahnsinnige aus Moskau   alle   Verträge gebrochen, die Russland, Sowjetunion usw. je unterschrieben haben.

 

 

Dann fangen Sie doch mal an diese Verträge aufzuzählen.

 

Da wird nicht viel kommen.

@10:26 Uhr von Diabolo2704

[...]
Macht sich eigentlich irgendjemand derjenigen, die so penetrant Verhandlungslösungen propagieren, Gedanken darüber, unter welchen Voraussetzungen mit Z-Russland ein Verhandlungsergebnis erzielt werden kann, das nicht nur diesen Namen überhaupt verdient sondern auch nachhaltig umgesetzt werden kann, ohne von Z-Russland sofort wieder sabotiert zu werden ?

 

Diejenigen, die hier und anderswo pro-Z posten, wissen schon, was in Wahrheit Sache ist. Die führen ihren eigenen War of Attrition indem sie unablässig mit ihrem Propaganda-Schmarrn sinnvolle Diskurse sabotieren. Alles Absicht, und dementsprechend durchschaubar wie die Kleidung am FKK-Strand. Und aus menschlicher Sicht scheußlich erbärmlich.

 

 

Ein kleiner Lichtblick: Wie ein genießbarer Schmarrn bereitet wird, steht hier:
 

https://www.gutekueche.at/wiener-kaiserschmarrn-rezept-847

@09:09 Uhr von ich1961

08:46 Uhr von krittkritt

 

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, das es sich erst die nächsten Tage erweisen wird, wie sehr "Verlass" auf diese Verträge ist. Bisher hat der Größenwahnsinnige aus Moskau   alle   Verträge gebrochen, die Russland, Sowjetunion usw. je unterschrieben haben.

 

Aber das bekommen Sie ja fast täglich zu lesen und es interessiert Sie nicht die Bohne.

 

 

-> 

Bei so viel Fachkompetenz wüsste ich gerne,wer mit "usw" gemeint ist und darüber hinaus Anzahl ALLER Verträge,Jahre der Vertragsschließungen sowie Liste der Vertragspartner und Art der Brüche. 

Alle. Wer hier solche steile Thesen aufstellt, das soll die für die "unwissende Mitleserschaft" auch umgänglich informieren, ansonsten kann man das gepflegt als stumpfe Parolen bewerten ( oder platte Propaganda ..)

2014

Zitat vopn Denkerist (09:52 Uhr) : "Der Krieg begann eben schon 2014, spätestens mit den Morden des rechten Mobs im Gewerkschaftshaus von Odessa."

Er begann auf jeden Fall bereits im Jahr 2014 aber schon früher. Nämlich mit dem Versuch der russischen Marionette Janukowitsch, die Proteste gegen seine Abkehr von der EU durch brutale Repression bis hin zu gezielter Ermordung von Demonstranten durch Scharfschützen zu unterdrücken.

Ursache des Krieges ist der ungerechtfertigte und unberechtigte Hegemonialanspruch Russlands auf die Ukraine, der sich in permanenten Destabilisierungsmanövern Russlands gegen die Ukraine manifestiert.

2014 wurde eine demokratisch legitimierte Regierung gestürzt.

@10:30 Uhr von Autograf

Und es kam, wie von den USA gewünscht - vgl. Victoria Nuland - Jazenjuk, der in freien Wahlen 6,69% erhalten hatte - an die Macht. Merkel hätte übrigens Klitschko bevorzugt.

Wenn man der Demokratie den Vorrang gibt, ist Ihr Vergleich mit dem Zaren abwegig. -

Der Westen ignoriert, was Putin immer klargestellt hat: Es geht um russische Sicherheitsinteressen. Und Russland hat Ängste, weil US-Thinktanks - und Regierungsvertreter - offen darüber reden, Russland unter Kontrolle zu bringen.

@09:41 Uhr von Bender Rodriguez

eigentlich "Separatisten". Auf Phönix war zu sehen, dass manchen Bewohner des Donbass einfach nur an der verfassungsmäßgigen Regierung festhalten wollten. "Janukowitsch ist unser Präsident" wurde einer übersetzt.

>Wenn ein Gegner von Putin die Krönung des rechtmäßigen Erben des letzten Zaren zum Zar fordert, ist Putin dann auch ein Putschist? Denn Putin kam in Rechtsfolge eines Putsches gegen die Verfassung des russischen Zarenreiches an die Macht. ...

 

@Egleichhmalf - Ausweichstrategie

>>Da seit Wochen Politiker und Waffen unbeschadet in die Ukraine gelangen, kann die Ausfahrt einiger Schiffe wohl kaum an "Russlands Krieg" scheitern.<<

Wie kommen Sie darauf, dass „Waffen und Politiker“ per Schiff in die Ukraine gelangen?

Wie kommen Sie darauf, dass ich sowas behaupten könnte?

"Sie stellen eine falsche Prämisse auf und langweilen dann mit notwendigerweise unsinnigen Konklusionen."

Sie unterstellen mir eine sinnfreie Aussage, um auf den Inhalt meiner tatsächlichen Aussage nicht eingehen zu müssen.

Also nochmal: Warum sollten Schiffe wegen des Krieges den Hafen von Odessa nicht verlassen können, wenn anderswo trotz des Krieges wichtige Politiker und schweres Kriegsgerät problemlos umherfahren kann?

@09:57 Uhr von Donousa

Wieviel Rubel bekommt man eigentlich so für die täglichen Propaganda"leistungen" im Dienste des Kreml ?

_

Glauben Sie im Ernst, dass sich irgendjemand im Kreml mit derartigem Kinderkram, wie dem, den so einige Foristinchen hier posten, beschäftigt ? Die haben vermutlich anderes zu tun, als hier ein paar unwichtige Schreiberlinge zu beaufsichtigen und womöglich (in Rubel?) zu bezahlen. Nee, nee, das machen die schon ganz auf "Selbstständigenbasis" um sich selbst aufzuspielen, zu provozieren und womöglich (gemäss Ihrer Annahme) sich selbst irgendwie wichtig zu finden.

Da mag es u.U. auf irgendeinem niedrigen level eine Art "Zusammenarbeit" zwischen der russ. Administration und der AFD geben. Das halte ich vllt für möglich aber darüberhinaus ? Das ist einfach viel zu lächerlich. Ich ignoriere die diesbezügl. Beiträge nur noch, weil sie mir zu albern sind.

 

@10:31 Uhr fruchtig intensiv - Waffen - Russisch vs US

 

Die Gewinner dieses sinnlosen Krieges dürfen nicht die USA und China sein!

Das sind sie jetzt schon. USA ist größter LNG Exporteur und dank Krieg in der Ukraine wird die Nato mit (vornehmlich aus USA stammenden) Waffen hochgerüstet. Europa ist gespalten ob des Krieges auf dem Kontinent. China sichert sich riesige Bodenvorkommen in Afrika und verlegt Truppen Richtung Taiwan.

Gerne Zbigniew Brzeziński lesen.

 

 

Die meisten Waffen stammen aus Russland. 
 

Die Ukraine bekommt nur nach und nach Waffen aus dem Westen. 
 

Es ist auch dringend notwendig die Ukraine auf NATO Standard umzurüsten. Dann klappt’s auch mit dem Nachschub. 
 

Schweden und Finnland haben auch schon vor Jahrzehnten angefangen auf NATO Standard umzustellen. 
 

Der gemeinsame Feind - ein imperialistisch aggressives Russland - macht das auch notwendig. 
 

 

10:25 Uhr von Denkerist

Recht haben Sie. Aber Ihren Beitrag werden die einseitig Informierten gleich wieder plump zu diffamieren versuchen . Für sie gibt es nur einen Schuldigen auf dieser Welt, ungeachtet von vorausgegangenen historischen Wahrheiten.

@10:28 Uhr von TeddyWestside

Dass auch die russische Armee Minen verlegt ist unbestritten. Aber eben nicht in den Häfen. 

Das ist nicht der springende Punkt. Die Frage ist doch, warum. Zur Verteidigung!!!

 

Der entscheidene Punkt ist, dass die Reeder und die Besatzungen der Schiffe ein hohes Risko eingehen.

 

Die Minen dürften kaum eine Feind-Freund Erkennung haben.

 

Respekt vor den Besatzungen, wenn sie den Einsatz freiwiliig durchführen können, ansonsten wie immer ggf. Kollateralschaden.

Ein Land am Abgrund, eine Welt mit hungernden Menschen

Die Börsenspekulanten sehe ich dieses Mal nur als einen Nebenschauplatz für nicht ausgeliefertes Getreide. In der Ukraine wird gerade der Zugang zum Schwarzen Meer abgeschnürt, werden gerade tausendfach Zivilisten in ihren Wohnhäusern, sozialen Einrichtungen und Krankenhäusern abgeschlachtet, weil Putins Kriegslüsternheit keine Grenzen und Moral kennt. Und ihm ist es gleichgültig, ob der Weizen kommt, weil er sich hinter seinem Lügengebäude verschanzt. Kiew hat genug damit zu tun, seine Menschen und Infrastruktur zu schützen. Abhängig zu sein von den Lügen Putins zu einer Lieferung aus Odessa, wie dann Putin selbst mit Massentötungen  und Zerstörung beweist, kann keine Grundlage sein, hier überhaupt einen Kuhhandel mit ihm zu machen. Dieser Scherge grausamer stalinistischer Unterdrückung ist so verlässlich wie ein Strohhalm beim Überspringen von einem Strom. Solange hier nichts Bestand hat, stagniert die  Getreidelieferung. Putin will das ausnutzen und Zwietracht säen.

@Parsec - Getreideexport

 @10:13 Uhr von Parsec:

"Es ist letztendlich wieder mal der lächerliche Versuch, die Verantwortlichkeit des Kriegsgeschehens nicht Russland anlasten zu wollen."

Lächerlich ist es, den Getreideexport als "Kriegsgeschehen" betrachten zu wollen.

Geld für Soziales statt für die NATO !

Deutschland  verspielt  Frieden  und  Sicherheit,  indem  die  NATO  Deutschland  in  den  Ukrainekrieg  reinzerrt  und  die  Ampel-Regierung  100  Milliarden  Euros  in  Militarismus  und  Aufrüstung  verschwendet,   während  die  Bevölkerung  durch  Coronapandemie  und  Inflation  Not  leidet.  Frieden  und  Sicherheit  könnte  Deutschland  nur  durch  einen  NATO-Austritt  wahren  und  sich  damit  all  die  verschwendeten  Milliarden-Steuergelder  ersparen.

@10:26 Uhr Diabolo2704 - Verhandlungsbasis und Ergebnisse?!?

Zitat von Bln222 (09:04 Uhr) : "Früher oder später werden die Ukraine und Russland miteinander verhandeln müssen. Früher bedeutet weniger Tote, weniger Zerstörung und natürlich die Möglichkeit Getreide zu liefern"

. .,,

Macht sich eigentlich irgendjemand derjenigen, die so penetrant Verhandlungslösungen propagieren, Gedanken darüber, unter welchen Voraussetzungen mit Z-Russland ein Verhandlungsergebnis erzielt werden kann, das nicht nur diesen Namen überhaupt verdient sondern auch nachhaltig umgesetzt werden kann, ohne von Z-Russland sofort wieder sabotiert zu werden ?

 

Das Ergebnis solcher Verhandlungen kann nur sein, dass Putin & Co nach Den Haag überstellt werden, die seit dem 24.2.2022 okkupierten Gebiete frei gegeben werden und man über die Krim und den „Rest-Donbas“ eine Verhandlungslösung findet, bei der Russland keinen Einfluss mehr hat. 
 

Alles andere wäre nicht akzeptabel..

 

 

2014 gab es eine Abmachung mit Steinmeier, Frz. Vertreter, Oppos

@10:34 Uhr von Diabolo2704

Diese Abmachung wurde von den Putschisten innerhalb von 24 Stunden gebrochen u.a. unter dem massiven Druck der Rechten. Da waren verfassungsmäßige Wahlen vereinbart.

Unverständlicherweise haben die Unterzeichner, auch D., nicht gegen diesen Vertragsbruch protestiert.

Janukowitsch floh wegen der massiven Gewaltdrohung zunächst in die Ostukraine und später nach Russland.

Zitat von krittkrit (10:11 Uhr) : "dass manchen Bewohner des Donbass einfach nur an der verfassungsmäßgigen Regierung festhalten wollten. "Janukowitsch ist unser Präsident" wurde einer übersetzt."

In Ihrem abwegigen Putschgeschreibsel unterschlagen Sie regelmäßg, daß der vormalige Präsident Janukowitsch 2014 die Verfassungskrise in der Ukraine selbst herbeigeführt hat, indem er durch Ausreise nach Russland seine eigene Amtsunfähigkeit mutwillig verursacht hat. Die aufgretetene Verfassungskrise haben Regierungspartei und Opposition einvernehmlich miteinander gelöst und Neuwahlen durchgeführt. ...

 

@10:25 Uhr von Denkerist

Die Gewinner dieses sinnlosen Krieges dürfen nicht die USA und China sein!

 

Das werden sie aber sein. Europa hat eh verloren. Dank Baerbock & anderer Transatlantiker. Europa muss endlich lernen, eigenen Interessen zu vertreten. Krieg in Europa gehört nicht dazu. Jahrzehnte gelang es ,Frieden zu waren - bis zum Kosovo. Hier bekamen die USA zum ersten Mal Oberhand in Europa - dank der Grünen unter Fischer. Das war der erste völkerrechtswidrige Angriffskrieg. Mit der Ukraine geht es nun weiter! Europa muss sich endlich von den USA emanzipieren!

Die USA werden nicht, sie sind es schon: Das zuvor unverkäufliche, weil dreckige und teure Fracking-Gas wird jetzt zum Höchstpreis nach Europa exportiert. Außerdem kaufen die Europäer der US-amerikanischen Waffenindustrie jetzt Ladenhüter wie die teure F-35 (z.B. Bundeswehr) oder den M1 Abrams (polnische Armee) ab. Besser könnte es für die USA z.Z. überhaupt nicht laufen... ;)

08:46 Uhr von krittkritt

 

"Die "schwierigen Bedingungen" hat zunächst mal die Ukraine gesch... geschaffen. Indem sie - natürlich aus militärischen Gründen - die Zufahrt zu den Häfen vermint hat."

 

...

 

Und wieder kein Wort davon, dass Russland den Krieg angefangen hatte und ohne die Mienen das ganze Getreide geklaut hatte, womit Ukraine nichts zum Exportieren hatte. 

Schämen Sie sich!

 

Ukraine hat jetzt aktuell wegen Russland andere Probleme, als sich um die Welt zu kümmern.

Deshalb ist ausschließlich Russland jetzt an allem schuld, weil nichts was vorgefallen ist diesen russischen Überfall auf die Ukraine rechtfertigt.

 

Auch nicht dass Ukraine politisch geteilt war: das war die Tschechoslowakei auch, jetzt gibt es die Tschechei und Slowakei und beide Länder sind in der EU. 

Eine Teilung bedeutet nämlich nicht, dass man an Russland  angegliedert werden will.

@09:54 Uhr von Parsec

Da nach ukrainisch-westlicher Leseart sowieso Russland schuld ist, ...

Die Geschichtsbücher der Zukunft müssten lügen, wenn sie die Schuld des Krieges nicht bei Russland sehen würden.

 

 

Was meinen Sie mit „Geschichtsbüchern“ - Schulbücher? Was darin stehen wird, hängt von dem Land ab in diese aufgelegt und gedruckt werden.
 

Ich fürchte, dass es bis zu 50 Jahren dauern kann (also bis zur Öffnung der Archive), bis unter Historikern einigermaßen Konsens über Ursachen und Verlauf dieses Krieges herrschen wird. 
 

 

Die Geschichte des 2. Weltkriegs hat zB bis heute noch einige weiße Flecken. 

@08:46 Uhr von krittkritt

 

... geschaffen. Indem sie - natürlich aus militärischen Gründen - die Zufahrt zu den Häfen vermint hat.

Und dann darüber erst durch Vermittlung der Türkei verhandelt hat.

 

 

Ja, aber das hat die Ukraine nicht aus lauter Übermut getan - oder wollen Sie ihr da jetzt einen Vorwurf draus machen?

@10:03 Uhr von vriegel

Wir müssen der Ukraine  jetzt richtig helfen.  Putin wird sich sonst noch den Rest Europas holen:" gebt mit Polen, oder ich schmeisse die Bombe".

Das kann der ewig machen. 

Und deshalb muss da jetzt die Nato Tatsachen schaffen. 

Es wird auf eine Teilung Russlands hinauslaufen. Wie bei Deutschland auch. Und die Reparationen werden Russland auf ewig beschäftigen 

 

 

Da muss ich Ihnen recht geben. Solange Putin und seine Silovikis dieses Kolonialreich regieren, wird es nichts mit Frieden in Europa. 
 

So wie man im alten Rim schon immer sagte: im übrigen bin ich der Meinung, das Karthago zerstört werden muss, so muss man das bei Russland nur auch oft genug erwähnen. 
 

Eines Tages wird es denn auch geschehen…

 

Die Ukraine ist nur das erste Land, wo Putin Bomben schmeisst. Das geht dann immer so weiter, wenn man nichts dagegen macht. Moldawien, Polen, Estland, Lettland und Litauen und einmal wird er Deutschland angreifen.

Hirn statt Propaganda

Ich empfehle: Hirn statt Propaganda.

Propaganda gibt es von beiden Seiten - Putins Ostens und Ukraines Westen. 

Beide, sagen wir es doch mal so, legen fast alles nach ihren Zielen aus.

Statt sich hier Standpunkte um die Augen zu hauen: Hirn einschalten:

Beide Seiten haben Interessen

Der Angriff war nicht der erste aller Tage:

Es gibt Geschichte. Die wird auch ausgelegt.

Kein Krieg fing mit dem ersten Schuss an.

Kein Krieg lag am kranken Hirn eines Einzelnen oder einer Gruppe.

Die Entwicklung der letzten 50 Jahre widerspiegelt im russischen Angriffskrieg.

Diese Zeit war nicht ohne 'westliche' Angriffskriege.

....

Nur wer das alles berücksichtigt, kann verantwortungsvolle Aussagen treffen.

 

@10:34 Uhr von Diabolo2704

Zitat von krittkrit (10:11 Uhr) : "dass manchen Bewohner des Donbass einfach nur an der verfassungsmäßgigen Regierung festhalten wollten. "Janukowitsch ist unser Präsident" wurde einer übersetzt."
In Ihrem abwegigen Putschgeschreibsel unterschlagen Sie regelmäßg, daß der vormalige Präsident Janukowitsch 2014 die Verfassungskrise in der Ukraine selbst herbeigeführt hat, indem er durch Ausreise nach Russland seine eigene Amtsunfähigkeit mutwillig verursacht hat. Die aufgretetene Verfassungskrise haben Regierungspartei und Opposition einvernehmlich miteinander gelöst und Neuwahlen durchgeführt.
Daß es im Donbass Menschen gibt, die sich den Narrativ der z-russischen Lügenpropaganda zu eigen machen erstaunt nicht. Der Umstand, daß Sie andere zitieren, die diese Falschdarstellung verbeiten, ändert nichts daran, daß Sie hier Unwahrheiten zum Besten geben.

@10:17 Uhr von Denkerist

Vernichtungskrieg? Große Worte. Beim Überfall der USA auf Vietnam gab es wohl knapp 2Mio. Tote. Noch nie wurde das als Vernichtungskrieg dargestellt. 

Sie und ihresgleichen "vergessen" die ca.14000 Tote in der Ostukraine seit 2014, ermordet in einem Bürgerkrieg der Ukraine gegen die russischsprachigen Gebiete im Osten ihres Landes. War das dann auch ein Vernichtungskrieg?

Du weißt aber schon, dass wir hier richtige Nachrichten haben. Und in denen wurde gemeldet, dass Putin der Ukraine  dss eExistenzrecht aberkennt. Er möchte die Ukraine an Rußland anschließen. Was einer Vernichtung gleich kommt. Da kommt euer Pro Kreml Apparat nicht gegen  an. 

 

10:11 Uhr von krittkritt

 

"Nach der ukrainischen Verfassung waren die Putschisten 2014"

 

...

 

Und Selenskyj wurde 2019 bei freien Wahlen gewählt.

 

Sie hängen in der Vergangenheit wie die Reichsbürger.

 

So tief ist gesunken

Wenn selbst so sowas wichtiges wie Getreide zur Kriegswaffe wird bzw. längst geworden ist. Wieso reden wir andauern von menschlichen Fortschritt etc.?

Ich habe auch das Gefühl, das seit 2001 Krieg für alles zu einem legitimen Werkzeug geworden ist. 

Brot für die Welt

Weiterhin Waffen für die Ukraine  + Sanktionen gegen Russland . Bis auf weiteres und unter Vorbehalt. Das Riskante an dem  Abkommen ist und bleibt das die Russische Seite keinen großen Nutzen davon hat. Zum Sieg zu schwach  zur Niederlage zu stark hängt zumindest die Regierung Selensky  weiter am am Internationalen Tropf. Putin Russland spart eigenes Blut & Völkische Moral   Der Krieg stagniert ,eskaliert  & brutalisiert derweil. Fortsetzungen folgen .

@Parsec - Problemlösung

 @10:08 Uhr von Parsec

"Nein. Das Problem ließe sich sofort lösen, wenn Russland sich aus der Ukraine zurückziehen würde."

Uns könnte auch nichts herunterfallen, wenn es keine Schwerkraft gäbe.

Um ein bestehendes Problem effizient und konstruktiv lösen zu können, darf man sich aber keinen utopischen Wunschträumen hingeben, sondern muss mit den real vorhandenen Bedingungen arbeiten.

@10:34 Uhr von Diabolo2704

Zitat von krittkrit (10:11 Uhr) : "dass ...

In Ihrem abwegigen Putschgeschreibsel unterschlagen Sie regelmäßg, daß der vormalige Präsident Janukowitsch 2014 die Verfassungskrise in der Ukraine selbst herbeigeführt hat, indem er durch Ausreise nach Russland seine eigene Amtsunfähigkeit mutwillig verursacht hat. Die aufgretetene Verfassungskrise haben Regierungspartei und Opposition einvernehmlich miteinander gelöst und Neuwahlen durchgeführt.

Also das ist schon Geschichtsklitterung in höchster Potenz! Vielleicht machen Sie sich einmal über den Ablauf zwischen Unterzeichnung einer Vereinbarung (Janukowitsch, Steinmeier und dem franz. Vertreter) sowie dem daraufhin erfolgten Ablauf bis zur Flucht Janukowitsch`s kundig. Die Bilder des bewaffneten Überfalls der Rada durch Jatzenuk (dem Liebliing von Frau Nuland) und den rechten Kräften wurde sogar in der Tagesschau seinerzeit gezeigt. Erst danach floh Janukowitsch. 

 

..., daß Sie hier Unwahrheiten zum Besten geben.

 

@08:06 Uhr von Nettie

Nicht nur, weil denjenigen, die das verhindern wollen dazu jedes Mittel „Recht“ ist. Und diejenigen, die das trotzdem versuchen deshalb gefährlich leben. Weil sie den Kriegsinstrumenten des Angreifers (und auch denen der Verteidiger) nicht nur ausweichen müssen, sondern sich dabei möglichst auch nicht sehen („erwischen“) lassen sollten

Indem  Sie  alles  ausblenden,  was  zum  Ukrainekrieg  geführt  hat,  erklären  Sie  damit  Putin  zum  Psychopathen  und  verhindern  so  das  Kriegsende,  damit  bei  Rheinmetall  &  Co.  die  Kriegskasse  weiterhin  klingen  kann.

 

Dann ist jetzt zu hoffen,…

Dann ist jetzt zu hoffen, daß Putin nicht wieder Verträge bricht und das die Getreideexporte heil an ihren Zielhäfen ankommen. Sollte Russland nur ein Getreideschiff versenken oder requirieren, darf die Welt nicht länger zusehen und muß militärisch eingreifen!

@10:39 Denkerist - russische Minen getarnt als Ukrainische

„Die Minen hat es mittlerweile bis an die rumänische Küste getrieben. Sie sind daher der Grund, weshalb das mit den Weizenlieferungen nicht klappt - nichts anderes. So ist es nunmal. Und hier im Experten-Forum werden ja schon russische Minen konstruiert (einige Beiträge weiter oben)“

 

Dass Russland in 2014 erbeutete Minen im Meer ausgesetzt hat um das den Ukrainern in die Schuhe zu schieben - das wurde doch schon längst aufgedeckt. 
 

Eine übliche russische Kriegstaktik. Offenbar hat aber vor Wochen ein russisches Kriegsschiff selber mal so eine Mine erwischt und ist gesunken. 
 

Wer anderen eine Grube gräbt…

 

 

@Diabolo2704 - Inhalte des Abkommens

>>Von russischer Seite gibt es meines Wissens nach keine Einwände.<<

@10:18 Uhr von Diabolo2704:

"Und wie immer ist auch hier darauf Verlaß, daß Ihre Beschreibung der Situation eine Irreführung darstellt."

Wer in der falschen Richtung unterwegs ist und fest daran glaubt, dass es die richtige wäre, der wird sämtliche Hinweise als Irreführung wahrnehmen.

"Z-Russland hat seine Einwände bereits vorgetragen und zwar in Form der absprachewidrigen Bombardierung ukrainischer Hafenanlagen [...]"

Die ukrainische Interpretation des Beschusses kenne ich bereits. Um zu wissen, ob ein Verstoß gegen das Abkommen vorliegt, müsste man das Abkommen kennen. Tun sie das? (Falls ja, bitte Quelle teilen.)

@09:56 Uhr von Bernardo Caupis

Stell dir vor es wird verhandelt u. die USA sitzen nicht mit am Tisch. In meinen Augen war es gerade dieser Umstand, dass alles so reibungslos geklappt hat. Das gilt auch für andere Konfliktherde wie dem Nahen-Osten.

Sobald sich imperialistische Staaten einmischen, sind Kriege u. Konflikte der "Normalzustand". Und Parallel dazu steigen die Rüstungsaufträge. Und woher stammen die Hersteller? Da ist ein Kreis der sich immer wieder schließt. Wer das versteht, der versteht auch die internationale Politik.

Da kann man ja froh sein, dass Bernardo Caupis das endlich mal so einfach und nachvollziehbar erklärt. Und ich dachte immer, dass internationale Politik ein kompliziertes Geschäft ist. dabei hätte ich einfach nur einmal den Foristen Bernardo Caupis fragen müssen.

Vielen Dank für die umfassende Erklärung. Da bleiben wahrlich keine Fragen offen !

 

@10:15 Uhr von wie-

 @09:39 Uhr von MehrheitsBürger

Wir werden live beobachten können, ob die ukrainischen Getreideschiffe es durch den Bosperus in Sicherheit schaffen.

Ähm, kurz noch aufpassen: die Handelsschiffe, die sich zum Auslaufen fertig machen, haben Weizen aus der Ukraine geladen, sind aber keine Schiffe, die unter ukrainischer Flagge fahren. Und der Verweis im Artikel auf besonders hohe Versicherungsprämien sagt nur aus, inwieweit die freie Welt den Zusagen aus dem Kreml bzw. Verträgen mit Unterschriften aus dem Kreml Glauben schenkt.

 

Blödsinn ! Die Versicherungsprämien sind wegen der ukrainischen Minen so hoch. Russland hat noch kein Handelsschiff im Schwarzen Meer versenkt. Bereits mehrere Schiffe sind aber auf Minen gelaufen. 

@10:15 Uhr von MehrheitsBürger

 

"An einem Frieden in der Ukraine haben eben mache auch KEIN Interesse! "

 

Am Frieden hat die Partei kein Interesse, die ihn begonnen hat. Also Russland. Denn wäre sie am Frieden interessiert, wäre sie erst gar nicht in die Ukraine einmarschiert. Einfache Logik.

 

Die wesentliche Kraft hinter dem Ganzen tut alles, um Europa von Russland zu trennen.

 

Wer ist denn die ominöse "wesentliche Kraft" ? Die Klingonen ? Das ist wieder eine typische VT-Phrase.

 

Tatsache ist, dass Lawrow sich offen zu einem groß-russischen Eroberungskrieg bekennt und jeglichen diplomatischen Ausgleich in der Hoffnung auf einen Diktatfrieden ablehnt.

 

Was das Getreide betrifft: russische Kräfte haben massenhaft Getreide in der Ukraine gestohlen und nach Russland gebracht, wie auch die TS her schon berichtete.

 

Genau, die TS berichtete, Wie so vieles - oder auch nicht. Sie berichtete sicher auch nicht über die 3 Mio Flüchtlinge, die seit 2014 aus der Ostukraine nach Rußland geflüchtet sind, dort ernährt werden. I

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