Kommentare - Hitzewelle in Europa: Rekordtemperaturen und Waldbrände

18. Juni 2022 - 15:51 Uhr

Mehrere Länder in Europa ächzen unter der aktuellen Hitzewelle: In Deutschland könnte der bisherige Rekord fallen, in Frankreich ist von einer "wirklichen Ausnahmesituation" die Rede. In Spanien kam es zu mehreren Waldbränden.

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Kommentare

@17:38 Uhr von Anna-Elisabeth

Echt jetzt, 37 im Schatten „genießen „.

und dann das Gejammer, wenn der hitzerekord für die 2. junidekade NICHT erreicht wird!

Leute, wir schliddern ins 3. oder doch schon 4.,man verliert den Überblick, Dürrejahr. Statt 37 grad wären 37 Liter Landwegen und noch mehr viel, viel wichtiger.

 

Das Frühjahr 2022 war das neunte zu trockene Frühjahr in Folge.

 

Mir stirbt gerade meine mehr als vierzig Jahre alte Hamamelis vor meiner Schlafzimmertür. Die, die mich bisher im Winter immer mit ihrer gelben Blütenpracht erfreut hat. Ich habe zwei Tage lang den Schlauch angelegt, aber es nützt nichts mehr. Sie ist hin. 

Hier in Hamburg ist es schon seit Wochen (zumindest gefühlt) Aprilwetter. Meine Wetterstation verheißt ähnliches für die kommenden Tage: relativ kühl, Regen und Sonne im Wechsel.

 

Meine Schwester lebt in Hamburg. Was das Wetter dieses Jahr angeht, beneide ich sie. Gärtnerisch gesehen. Hier ist es knochentrocken.

 

@17:34 Uhr von schabernack

37℃ und mehr. Gar kein Genuss und seeehr anstrengend.

Um genau zu sein: 37°C sind gefährlich. 

Mir fällt da gerade ein Video, dass ich kürzlich auf YT gesehen habe. Das zeigt, wie Angehörige der "Grenadier Guards" schlapp machen. Wenn die armen Kerle bei hohen Temperaturen in ihrer "Wintermützenuniform" (Mütze auch noch schwarz) in der prallen Sonne stehen müssen, kein Wunder. Dringender Refombedarf, würde ich sagen. 

@Bender Rodriguez - Wenn die Ausnahmesituation zur Regel wird...

@16:00 Uhr von Bender Rodriguez:

"Es wird halt wärmer. Damit muss man zurechtkommen. Ich sehe aber keinen, der irgendwas macht."

Ich sehe sehr viele, die etwas machen. Beispielsweise einen Nachbarn, der seit Auto heute Morgen bei laufendem Motor belud. Oder eine Politik, die das Autofahren systematisch fördert und private Solaranlagen auf Dächern systematisch boykottiert.

Leider wird dieses Fehlverhalten genauso hingenommen, wie die aktuelle Hitze. Und dann wundern wir uns scheinheilig, dass Ausnahmesituationen zur Regel werden.

@17:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

Hitzewelle in Europa: Rekordtemperaturen und Waldbrände...

 

Und dazu in Kürze auch sicher wie jedes Jahr Meldungen über Waldbrände in Portugal.

Hitzewellen, wie sie in den letzten Jahren häufiger vorkommen. Und es gibt noch immer Leute, die den Klimawandel bestreiten. 

Man muss herauskommen aus Öl, Gas und Kohle. Und nicht noch hinein in Flüssiggas (LNG) und weiter Autobahnen bauen und ausbauen (A66, A49, Herrenwald, A45, A67). "Der Autobahnbau wird gnadenlos durchgesetzt", Gespräch mit Alexis Passadakis.

 

LNG ist lediglich eine Übergangslösung, um den abrupten Wegfall russischen Gases zu kompensieren. Was so wunderbar praktisch und billig war, also hat man den notwendigen energietechnischen Umbau schlüren lassen. Das rächt sich jetzt.

 

@forensüchtig 17:31

Es macht keinen Spaß draußen zu sein, es ist einfach unangenehm heiß und alles klebt an einem.

Und das geht offensichtlich nicht nur Ihnen so, sondern dem größten Teil zumindest der hiesigen Niederrheinbevölkerung.

 

Ich war vorhin mal kurz im Park, um meinem Hund die Abwicklung seiner Geschäfte zu ermöglichen: gähnende Leere im Park! Am Samstagnachmittag! Nur ganz vereinzelt ein paar Leute auf den Wiesen.

 

Gestern zur selben Zeit: ca. 8°C (bzw. 8 K) kühler als heute, dafür auf allen Wiesen und selbstverständlich auch auf dem Kinderspielplatz jede Menge los.

@17:33 Uhr von forensüchtig

In vielen Teilen Deutschlands ist der Boden im langjährigen Mittel und auch in größeren Tiefen permanent zu trocken. Und es wird vermutlich noch schlimmer.

 

So ist es.

 

Ich empfehle den Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums:

 

https://www.ufz.de/index.php?de=37937

 

@17:44 Uhr von Bender Rodriguez

 

Irgendwo wird es aber regnen müssen. Das ergibt sich einfach aus der Physik.  Wenn es bei uns angeblich immer trockener wird, USS es irgendwo nasser sein … Wo ist das?

 

Vor allem in Südostasien. 2021 wäre in China fast der Drei-Schluchten-Damm übergelaufen. In Nordkorea hat es mies 30% bis 40% der Ernte ertränkt. In Japan gibt es immer mehr Starkregen-Ereignisse, die dort sowieso schon immer notorisch sind.

 

Die Taifun-Saison wird länger, und beginnt früher als sonst meist erst ab Mitte September. Die Anzahl von Taifunen / Jahr nimmt zu. Nicht unbedingt die Zerstörungskraft jedes einzelnen, aber es regnet eindeutig-unübersehbar mehr.

 

Dort, wo es noch mehr Wasser gar nicht braucht,

was aber dann auch schadet, nur auf andere Art als Dürre in Europa.

@16:12 Uhr von Bauer Tom, richtig

Es kommt ja wirkliche nicht uebermaessig oft vor, dass in Deutschland schoenes Wetter ist.

Statt jetzt sofort wieder einen "Schuldigen" zu suchen, geniesst es.

Ihr Kommentar lässt vermuten, dass Sie zwar Bauer heißen, aber kein Bauer sind. Ist das richtig? Normalerweise brauchen die Feldfrüchte und das Getreide noch Regen/Wasser, um ausreifen zu können. Nur für die Heuernte ist die Trockenheit gut.

Aber Sie haben recht, soweit möglich, sollten wir das Wetter genießen.

Habecks Vorschlag, jetzt Energie zu sparen und die Heiztemperaturen ein paar Grad runterzustellen, kann man im Sommer gut befolgen. Im Winter Energie zu sparen wird wesentlich härter. 

@17:32 Uhr von frosthorn

@fathaland slim, 16:51

Wir sind hin- und hergerissen wegen des enormen Wasserverbrauchs, um unsere Kiefer, den Wal- und den Haselnussbaum und die dichten Büsche am Leben zu erhalten. Er bereitet uns ein schlechtes Gewissen, und die Gemeinde und der Landkreis bemühen sich, die Bürger zum Wassersparen anzuhalten. Andererseits sind die Pflanzen überlebensnotwendig für unsere Wildtiere, Igel, Mäuse, Eichhörnchen und natürlich Vögel. Die hätten ohne unsere Oase keine Chance mehr in perfekt gepflegten Rasen- oder gar Steingärten, Feldern aus Monokulturen und quasi ohne Feldraine. Kaum noch Insekten, Würmer und alles Kleingetier, das die Nahrungskette für die Tiere bildet. Aber die Nachbarn sind stolz auf ihren perfekten Rasen.

 

Ich habe 1200 qm Biodiversität. Wenn es nicht bald regnet, muss ich großflächig sprengen.

 

Ein Gutes hat das Wetter: mit der sogenannten Spanischen Wegschnecke, die gar nicht spanisch, sondern einheimisch ist, habe ich seit einigen Jahren keine Probleme mehr.

 

@17:24 Uhr von harpdart

@Bauer Tom

 

"Ich leben in einem Land mit einem der besten Klimas (Klimata?) der Welt. Genauso hoch wird es eingeschaetzt in Bezug auf Gluecksgefuehl.

Scheint doch ein Zusammenhang zu bestehen."

 

Sie mögen vielleicht "Bauer" heißen, aber von Beruf sind Sie es sicher nicht. Denn dann würden Sie sich eher Sorgen machen müssen, angesichts des "tollen" Wetters hier. 

 

 

Der Gedanke kam mir auch.

 

@forensüchtig

"Deutschland geht nach meinem Gefühl jetzt immer bewusster mit Energie um. Der KLimawandel kommt an in der Mitte der Gesellschaft. Wir denken um. Jeder denkt über Solar und Energieeinsparung nach und viele setzen es auch bereits um. Und das ist ein allgemeiner Trend, nicht nur die Solidarität und der Einsatz für eine freie Ukraine."

Mag sein, dass D jetzt bewusster mit Energie umgeht. Nach ca. 50 Jahren trotzdem zu spät und nicht genug.

Allein, wenn ich mir hier im Forum anschaue, wie viele es immer noch nicht verstanden haben, jedesmal, wenn das Thema aufploppt.

"Ich doch nicht, so doch nicht, und erst recht jetzt doch nicht überstürzt und unüberlegt..."

Diese Ansicht wird noch immer von viel zu vielen vertreten. 

17:32 Uhr von frosthorn @fathaland slim, 16:51

Wir sind hin- und hergerissen wegen des enormen Wasserverbrauchs, um unsere Kiefer, den Wal- und den Haselnussbaum und die dichten Büsche am Leben zu erhalten. Er bereitet uns ein schlechtes Gewissen, und die Gemeinde und der Landkreis bemühen sich, die Bürger zum Wassersparen anzuhalten... 

Ich würde auch nicht zusehen wollen, wie Pflanzen verdursten. Das bereitet buchstäblich Schmerzen.

Aber die Nachbarn sind stolz auf ihren perfekten Rasen.

Deutsch Krankheit. In meiner näheren Umgebung zunehmend selten - Gott sei Dank.

Ich hoffe nur, dass man die teils obskuren Regeln in Schrebergärten inzwischen entrümpelt hat.

Hab grad mein Thermometer…

Hab grad mein Thermometer reingebracht, das Blaue in seiner Glasröhre drohte überzuschwappen. Mir ist schon sein Vorgänger vor ein paar Sommern zerkocht. Sein Plätzchen ist nicht 24h voll im Schatten, nicht im Sommer; da kommt dann die Sonne um die Ecke hin. Hab ich noch dran gedacht, der geht ja nur bis 50°, sonst hätte er bestimmt gemacht puffpuff. Nächstes Mal kaufe ich eins bis mindestens 80°.

Für die, die gerne richtig spanisch sprechen und schreiben wollen, die Sierra, die im Artikel erwähnt wird, wo gestern nicht nur 7.000, sondern bis zum Abend schon 11.000 ha verbrannt waren, wo es viele Wölfe gibt, die heißt korrekt (war schon gestern falsch geschrieben) Sierra de la Culebra; 'del' würde man schreiben, wenn was in männlicher Form folgt, zB Sierra del Lobo (Wolf). Jetzt gehe ich nachschauen, ob es unter die 30° runter ist, im Nebenzimmer, wo es bis zum Abend hängt, dann kommts wieder raus; morgen soll es draußen wieder kälter werden.

@17:08 Uhr von heribix

Dann waren Sie sicher im Mai da, denn der war etwas verregnet. Ansonsten der Rest des Jahres viel zu trocken.
wobei im Süden Deutschlands kommt immer bisschen mehr Regen an.

Nicht ganz, ich war im August 2 Wochen nicht Zuhause, in der Zeit sind mir im Garten die Tomaten verfault weil es hier im Norden nur geregnet hat.

 

Der August letzten Jahres war im Landkreis Osnabrück und auch anderswo erheblich zu trocken.

 

Die Pilzsaison fiel aus.

 

Und weil ja „nur“ 37 grad…

Und weil ja „nur“ 37 grad sind, wird über offenem Feuer gegrillt. Macht ja dann auch nichts mehr.

@16:12 Uhr von Bauer Tom

Es kommt ja wirkliche nicht uebermaessig oft vor, dass in Deutschland schoenes Wetter ist.

Statt jetzt sofort wieder einen "Schuldigen" zu suchen, geniesst es.

##

Dem stimme ich zu. Die nächsten Unwetter werden bald kommen.

Viele Deutsche freuen sich…

Viele Deutsche freuen sich das ganze Jahr darauf im Sommer in den Süden zu fliegen. Dort sind die Temperaturen meist weit über 38 °C, fangen aber an zu jammern wenns hier mal 3 Tage 30°C hat. Muss man nicht verstehen.

@18:14 Uhr von werner1955

Logisch. Das Klima läßt sich nicht einfach ändern. Wir müssen aus den fehlern der vergangen Jahrzehnte lerne und CO freie Wirtschften aufbauen.

Nicht nur bei uns sondern überall auf der Welt. Die System sind vorhanden und müssen nur zielgerecht genutzt werden.

Von allen Bürgern akzepiert Windkraft, Solar mit Speichern. Dazu benötigen wir besonders bei uns energiesparendes Verhalten und nicht einseite E-PKWs. Abschließend sinnvolle Nutzung aller andern Energieträger wie BIomassen, Wasserkraft und neue sicher AKWs.

Sie wissen was alle 7,753 Milliarden Bürger der Welt so akzeptieren? :D

Es reicht mir das ich das richtig finde- Ich würde anderen nie etwas aufzwingen.

Und deswegen schrieben Sie auch "Von allen Bürgern akzepiert"? Können Sie das näher erläutern?

@17:38 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Zum Thema Klima und gesellschaftlichem Lernen:Vor kurzem wurden in der BRD die Fenster zur Südseite mit großen Glasflächen gebaut, um die Sonne einzufangen. Die Fenster der Nordseite dagegen waren eher Schießscharten. Komisch, Griechen und Italiener bauen immer kleine Fenster zur Südseite. Wir Deutschen wissen eben alles PS: Unsere Großeltern haben auf der Südseite der Häuser Bäume gepflanzt, die Schatten werfen. Aber das bedeutet Mühen wie Schneiden, ...

Stimmt, mich wollte mal jemand überreden auf der prallen Südseite eine Fensterfront mit Balkon einzubauen, meine Argumente wollte der nicht hören, habs nicht gemacht. Stimmt auch mit den Bäumen, die wurden von der Elterngeneration gefällt, schon damals gegen meinen Willen. Die haben es mir nicht gesagt, weil sie wussten, dass ich sonst raufgestiegen wäre. Ich war 11-12 Std weg arbeiten - weg die Bäume, keine Nahrung, kein Schatten, keine frische Luft für Mensch und Tier - Folge kein Aufenthalt dort mehr möglich. Z.K.

@Opa Klaus 17:55

Mal die Breitengade Thailand bis Arizona eruieren. Das ist für Menschen in diesen Regionen tägliche Realität. Nix Hitzekollaps.. Fakes vielleicht.. 

Was es mit der UV-Lichthitzeenergie, die der User angesprochen hat, auf sich haben soll, weiß ich auch nicht.

Ich weiß aber, dass der Klimawandel durch die Hitze in Deutschland jedes Jahr (!!) tausende (!!) Tote fordert.

Und das habe ich mir nicht gerade eben ausgedacht, sondern das ist durch seriöse wissenschaftliche Studien herausgefunden worden und faktenbasierte Realität.

@18:13 Uhr von fathaland slim

 

 

Mir stirbt gerade meine mehr als vierzig Jahre alte Hamamelis vor meiner Schlafzimmertür. Die, die mich bisher im Winter immer mit ihrer gelben Blütenpracht erfreut hat. Ich habe zwei Tage lang den Schlauch angelegt, aber es nützt nichts mehr. Sie ist hin. 

 

Von den nur fünf Arten der Hamamelis kommen drei im östlichen Nordamerika und zwei im östlichen Asien vor. Kein Wunder, daß sich die vor Ihrem Schlafzimmerfenster nicht wohl fühlt...

 

Vierzig Jahre lang hat sie sich überaus wohl gefühlt.

 

Wenn Sie sich ein wenig mit gärtnern auskennen würden, dann wüssten Sie, daß Hamamelis mollis eigentlich eine völlig problemlose Gartenpflanze ist.

 

Und nach Ihrer Meinung hat jetzt nach 40 Jahren die Klimaerwärmung zugeschlagen?

@18:04 Uhr von Kaneel

Ich nutze die Gelegenheit...... und danke allen, die das Freibad hier in der Nähe vor der Schließung gerettet haben.

Ob das hier die Richtigen lesen... Ansonsten stimme ich Ihnen zu. Ein Freibad bietet angenehme Abkühlung bei diesen Temperaturen und ist zudem wassersparender zu betreiben, als wenn jeder einen eigenen Pool nutzt.

Stimmt, doch es ist kein Freibadgeschrei hier zu hören. Die Familien scheinen alle in Urlaub gefahren und geflogen zu sein, trotz Corona-Pleiten, Kurzarbeit etc. und steigenden Preisen und Klimawandel.... Ich fürchte das Problem ist, das die Menschenmasse doch nicht vorausschauend denken und handeln kann - es also keinerlei Begründung gibt sich über den Rest der Natur zu erheben.

@17:56 Uhr von Kaneel

 

Hat natürlich weder mit Hitze und Trockenheit zu tun, wenn in Wäldern und Naherholungsgebieten die Bäume sterben. Durch die heißen Sommer 2018 und 2019 sind hier in den Waldgebieten zig Buchen drauf gegangen. Ich mag mir nicht vorstellen in einer Gegend mit dermaßen hoher Waldbrandgefahr zu leben. Das Problem mit der Versiegelung von Böden kommt bei der Aufheizung, insbesondere von Städten, da noch on Top.

 

Der Laubwald ist unheimlich wichtig für den Regenhaushalt der Gebiete. Die Bäume verdunsten jede Menge Wasser das Wolken bildet und an anderer Stelle wieder abregnet. Ohne diesen Kreislauf würde das innere der Kontinente sehr schnell vertrocknen. Nun schauen sie sich Deutschland mal an Viele Laubwälder wurden abgeholzt und in Ackerwüsten verwandelt oder ersetzt durch schnell wachsende Kiefernwälder die das nicht leisten können. Riesige Wasserspeicher, Moore, Sumpfgebiete oder Flutgebiete wurden trocken gelegt und so der Grundwasse Kreislauf unterbrochen. All das rächt sich nun.

Es ist schon eine Weile her…

Es ist schon eine Weile her das ich in der Schule war kann mich aber noch daran erinnern das wir im Juni öfters mal Hitzefrei hatten. Es gab zu der Zeit schon sehr heiße Tage.

Tja, wie das so mit den lange zurückliegenden Erinnerungen ist - die verrutschen hier und da schon mal.

Was dagegen hilft, sind nüchterne Daten und Fakten.

 

Und diese nüchternen Daten und Fakten sagen klipp und klar, dass die sehr heißen Tage Ihrer Kindheit längst nicht so heiß waren wie die heutigen sehr heißen Tage, dass die Anzahl der sehr heißen Tage Ihrer Kindheit höchstens 35% der Anzahl der heutigen sehr heißen Tage betrug, und dass die sehr heißen Tage Ihrer Kindheit viel später im Jahr kamen als die heutigen sehr heißen Tage.

 

@17:52 Uhr von Menschen 123xyz / @schabernack

 
Im von Deutschland aus nach Norden gibt es auch keine Länder, die gleichzeitig angenehm kühler mit nicht so hohen Lebenshaltungskosten sind. Nord-Kanada und Alaska sind sehr weit weg.

 

Richtig und bei anderen hat man das Sprachproblem. Aber ich bin bereit mich anzupassen je nachdem wie meine Verhältnisse und die der Länder dann sind, werde ich wählen.

 

In Europa kann man ihnen Schweden empfehlen. Schwedisch ist einfacher als Norwegisch, und Schweden längst nicht so teuer wie Norwegen. Finnland ist auch gut, aber Finnisch ist eine sehr eigentümliche Sprache. Schwierig in Grammatik & Wortfindung, und zu Null Prozent verwandt mit den anderen Sprachen in Skandinavien.

 

Island fällt mir noch ein, aber dort ist es sehr teuer. Weil man alles auf die Insel hin schaffen muss. Dafür gibt es aber diese tollen Bäder in heißen Vulkanquellen im Schnee. So ist das auch in Japan-Winter-Wunderland mit dem meisten Schneefall auf dieser Erde.

 

In SKAND ist auch Englisch gut, in JAP aber quasi nutzlos.

@18:33 Uhr von fathaland slim

 

 

Der August letzten Jahres war im Landkreis Osnabrück und auch anderswo erheblich zu trocken.

 

Die Pilzsaison fiel aus.

 

Hier in Bremen nicht wir hatten sogar eine gute Pilzsaison im Norden weil es recht warm und feucht war.

Ich lebe nun schon

seid über 70 Jahren hier in Hamburg.Meine Erfahrung ist,es hat sich das Wetter (Klima) doch sehr geändert.Winter mit viel Schnee und Sommer auch mit viel Regen ( Hamburger Schmuddel Wetter ) sind längst vorbei.

@18:22 Uhr von fathaland slim

 

wie sie in den letzten Jahren häufiger vorkommen. Und es gibt noch immer Leute, die den Klimawandel bestreiten. 

Man muss herauskommen aus Öl, Gas und Kohle. Und nicht noch hinein in Flüssiggas (LNG) und weiter Autobahnen bauen und ausbauen (A66, A49, Herrenwald, A45, A67). "Der Autobahnbau wird gnadenlos durchgesetzt", Gespräch mit Alexis Passadakis.

 

LNG ist lediglich eine Übergangslösung, um den abrupten Wegfall russischen Gases zu kompensieren. Was so wunderbar praktisch und billig war, also hat man den notwendigen energietechnischen Umbau schlüren lassen. Das rächt sich jetzt.

Dazu gehört aber, daß wenn das Flüssiggas aus Nordamerika kommt, es auch mit der Frackingmethode gewonnen wird. Das ist nicht ökologisch und bedeutet auch, daß Klimaziele kaum erreicht werden können. Bis zu 8 Prozent des Erdgases entweichen bei dieser Produktionsmethode in die Atmosphäre. "Alternative zu russischem Gas-Frackinggas aus den USA ist teuer, umweltschädlich, tödlich (der Freitag 16/2022).

@18:38 Uhr von heribix

"Viele Deutsche freuen sich das ganze Jahr darauf im Sommer in den Süden zu fliegen. Dort sind die Temperaturen meist weit über 38 °C, fangen aber an zu jammern wenns hier mal 3 Tage 30°C hat. Muss man nicht verstehen."

Kann man aber verstehen. Wenn ich bei 38°C  am Pool liege, bei Bedarf ne Abkühlung darin, abends an der klimatisierten Hotelbar/Hotelzimmer ... Dann ist das was anderes, wie wenn ich im Alltag im Stau stehe oder im unklimatisierten Büro sitzen muss. Auch sind Klimaanlagen daheim eher die Seltenheit, so dass man auch abends/nachts nicht aus dem Schwitzen kommt.

@18:16 Uhr von DrBeyer

Meine Wetterstation verheißt ähnliches für die kommenden Tage: relativ kühl, Regen und Sonne im Wechsel.

Mit anderen Worten: Genau das Wetter, wie es in diese Jahreszeit eigentlich gehört.

Seien Sie froh!

Bin ich.

 

@Bauer Tom (16:12)

Es kommt ja wirkliche nicht uebermaessig oft vor, dass in Deutschland schoenes Wetter ist.

Statt jetzt sofort wieder einen "Schuldigen" zu suchen, geniesst es.

 

Bauer Hinz und Kunz sehen das mittlerweile vermutlich anders, wenn sie auf ihre trockenen Äcker schauen...

 

@18:16 Uhr von forensüchtig, Zustimmung

Deutschland geht nach meinem Gefühl jetzt immer bewusster mit Energie um. Der KLimawandel kommt an in der Mitte der Gesellschaft. Wir denken um. Jeder denkt über Solar und Energieeinsparung nach und viele setzen es auch bereits um. Und das ist ein allgemeiner Trend, nicht nur die Solidarität und der Einsatz für eine freie Ukraine.

So sehe ich das auch. Wir alle sollten Energie sparen und zwar jetzt. Energiesparen ist für uns alle richtig, für das eigene Portemonnaie, für mehr Unabhängigkeit von grenzwertigen Energielieferanten, für das Klima ...  Alles, was an Energie (Gas, Öl, Strom) jetzt eingespart wird, kommt den verfügbaren Mengen in unseren Gasspeichern zugute. Ein Teil unseres Stroms wird ja über Gaskraftwerke gewonnen. Bei der Einsparung kann jedeR mithelfen.

@18:38 Uhr von heribix

Viele Deutsche freuen sich das ganze Jahr darauf im Sommer in den Süden zu fliegen. Dort sind die Temperaturen meist weit über 38 °C, fangen aber an zu jammern wenns hier mal 3 Tage 30°C hat. Muss man nicht verstehen.

1. Vielleicht sind es nicht dieselben.

2. Am Meer weht fast immer Wind, in der Großstadt ist es ab über 28Grad besonders stickig.

3. Touristen im Urlaub arbeiten nicht, liegen am Strand faul rum, und können sich jederzeit im Meer abkühlen.

Ich persönlich reise seit Jahrzehnten nicht mehr in den Süden. Die letzten Male dass ich es tat, war Mitte Oktober auf Kreta und am Golf von Neapel. Selbst am Gardasee Mitte September. Da wurde ich gefragt, ob mir bei 25-26 Grad nicht zu kalt sei so im Badeanzug bei Wind. (Nur leichtes Lüftchen und Sand angenehm warm). Nein, so ist es prima. Heutzutage würde ich Mitte September an die dt. Küsten reisen, wenn es erschwinglich wäre - mit dem Zug versteht sich.

@17:22 Uhr von Robert Wypchlo

Es herrscht Hitzewelle in Deutschland und Europa. Bis zu 38 Grad Celsius im Schatten und es steigt weiter. Was im Jahre 2003 noch ein ganz vereinzelter Extremsommer gewesen ist und es davor praktisch unbekannt gewesen war, hat fast seit 2015 jährlich vorgelegen. Der Klimawandel ist echt und ist da. Wir können bereits im kommenden Jahr die 1,5-Grad-Marke überschreiten. Stampft noch am heutigen Tag die Autoindustrie ein!

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Tolle Idee, dazu schließen wir alle Flughäfen, Kreuzfahrtschiffe werden verschrottet, in Urlaub fährt eh keiner mehr, wenn alle Arbeitslos sind..

Sehr konstruktiver Vorschlag von ihnen

 

@18:38 Uhr von heribix

Viele Deutsche freuen sich das ganze Jahr darauf im Sommer in den Süden zu fliegen. Dort sind die Temperaturen meist weit über 38 °C, fangen aber an zu jammern wenns hier mal 3 Tage 30°C hat. Muss man nicht verstehen.

Es gibt eben Menschen, die mögen zwar Wärme, aber keine Hitze und die denken über ihren Tellerand hinaus darüber nach, was andauernde Trockenheit für die Natur und für die Landwirtschaft bedeutet. Ein paar Tage 30 Grad (es sind aber teilweise an die 40) wäre auch weniger schlimm, wenn es vorher regelmäßiger bzw. mehr geregnet hätte. Zudem haben nicht aller Arbeitenden ein klimatisiertes Büro, manche arbeiten in stickigen Fabrikhallen, andere in der prallen Sonne auf dem Feld.

@18:29 Uhr von fathaland slim

 

Ich habe 1200 qm Biodiversität. Wenn es nicht bald regnet,

muss ich großflächig sprengen.

 

Als biologisch nicht so sehr Kundiger meine ich …

Dynamit im Garten sollte immer nur die allerletzte Notlösung sein.

Nur Reiche@18:38 Uhr von heribix

Viele Deutsche freuen sich das ganze Jahr darauf im Sommer in den Süden zu fliegen. Dort sind die Temperaturen meist weit über 38 °C, fangen aber an zu jammern wenns hier mal 3 Tage 30°C hat. Muss man nicht verstehen.

Wie in den Süden fliegen? Das machen doch nur noch "Wohlhabende"......

"Normalverdiender" können doch Nirgendwo mehr hin fliegen wegen der ganzen Preissteigerungen.....

Also jedenfals spätestens ab diesem Jahr... das allgemeine "Jammern" legt diesen Schluss jedenfalls nahe....

@16:24 Uhr von Nettie

Das war leider zu erwarten. „Noch mehr“ geht offenbar immer.

Und ist der Weg in Deutschland noch so kurz. Der Deutsche fährt mit dem Auto. Hitzewelle? Klimawandel? Noch nie davon gehört.

@18:16 Uhr von Kristallin

Stauden@17:49 Uhr von schabernack

 

Wenn  schon ein Gewächs wie Hamamelis, Familie «Zaubernuss»,

das nicht aushält … wer Pflanze stattdessen?

Lavendel, Blauschwingel, jap Blutgraß, Zierthymian und weitere Stauden u Gräser, welchen Hitze u Trockenheit wenig ausmacht.

So habe ich den Vorgarten meiner Eltern gestaltet, Hortensien u Rosen sind dort regelrecht "verbrannt" von der Sonne (ca 10 St am Tag)

Jetzt blüht halt Lavendel in verschiedenen Farben u der Zierthymian, duftet auch gut zusammen mit nem Loebeerstrauch aus Sizilien.

 

 

Wenn Sie einen sonnigen Garten haben, dann geht das.

 

Mein Garten liegt zwar am Südhang, ist aber mit vier alten Eichen, einer 54jährigen Birke und zahlreichen Sträuchern bewachsen. Was zwar Schatten spendet, aber für die von Ihnen erwähnten „Sonnenkinder“ alles andere als ideal ist.

 

Ich möchte meine Bäume jedenfalls nicht missen. Traubeneichen sind trockenheitsresistent, aber die Birke macht mir schon seit Jahren sorgen. Sie ist frühvergreist.

@16:22 Uhr von werner1955, Windkraft und Solar

Von allen Bürgern akzepiert Windkraft, Solar mit Speichern. Dazu benötigen wir besonders bei uns energiesparendes Verhalten und nicht einseite E-PKWs. Abschließend sinnvolle Nutzung aller andern Energieträger wie BIomassen, Wasserkraft und neue sicher AKWs.

Zur Zeit wird die Windkraft noch nicht von allen BürgerInnen akzeptiert - ich gebe zu, auch ich finde die riesigen Spargel scheußlich. Mag sein, dass 150m hohe Anlagen effektiv sind, die Wartung ist aber sehr aufwendig. Das gilt auch für Offshore-Anlagen.

Ich bin mir sicher, dass ländliche Gemeinden Windparks eher befürworten würden, wenn sie diese z.B. genossenschaftlich und  in Eigenregie bewirtschaften dürften und sich nicht in Abhängigkeit der großen Energieunternehmen oder dubioser Windparkbetreiber begeben müssten. Kleinere Anlagen, die ohne großen technischen Aufwand zu warten sind, z.B. mit einem Hubwagen, liefern auch Strom und wären auch für Gemeinden kleinerem Etat kalkulierbar und günstig zu bewirtschaften. 

 

Es ist alles wie schon immer

Wenn ich heute den Verkehr auf der Bundesstraße nicht weit von mir anschaue, dann merkt man nichts von dem hohen Spritpreis.

So wird das auch nichts mit dem Klima.

19:01, Bernd Kevesligeti @18:22 Uhr von fathaland slim

Man muss herauskommen aus Öl, Gas und Kohle. Und nicht noch hinein in Flüssiggas (LNG) und weiter Autobahnen bauen und ausbauen (A66, A49, Herrenwald, A45, A67). "Der Autobahnbau wird gnadenlos durchgesetzt", Gespräch mit Alexis Passadakis.

 

LNG ist lediglich eine Übergangslösung, um den abrupten Wegfall russischen Gases zu kompensieren. Was so wunderbar praktisch und billig war, also hat man den notwendigen energietechnischen Umbau schlüren lassen. Das rächt sich jetzt.

Dazu gehört aber, daß wenn das Flüssiggas aus Nordamerika kommt, es auch mit der Frackingmethode gewonnen wird. Das ist nicht ökologisch und bedeutet auch, daß Klimaziele kaum erreicht werden können. Bis zu 8 Prozent des Erdgases entweichen bei dieser Produktionsmethode in die Atmosphäre. "Alternative zu russischem Gas-Frackinggas aus den USA ist teuer, umweltschädlich, tödlich (der Freitag 16/2022).

 

 

Übergangslösung, wie ich ja schrieb. Dem Faschisten Putin geschuldet. Die Frackingindustrie dankt ihm auf Knien.

wer hätte das gedacht

in montreal 16 grad und kräftiger regen

@18:52 Uhr von heribix

Der Laubwald ist unheimlich wichtig für den Regenhaushalt der Gebiete.

 

Die Bäume, von denen ich spreche, standen in einem reinen Laub-Mischwald!

@19:10 Uhr von schabernack

@18:29 Uhr von fathaland slim

Ich habe 1200 qm Biodiversität. Wenn es nicht bald regnet,

muss ich großflächig sprengen.

 

Als biologisch nicht so sehr Kundiger meine ich …

Dynamit im Garten sollte immer nur die allerletzte Notlösung sein.

 

Meine Nachbarn sprengen ihren Rasen schon seit Wochen. Ein entsetzliches Getöse.

Ja, ja der Klimawandel; wir bemühen uns ja gerade auch

ihn richtig in Fahrt zu bringen, indem wir Aufrüsten, Krieg spielen (Kriegsgerät und Wiederaufbau sind extrem CO2 intensiv) und deshalb auch wieder vermehrt  Kohle benutzen wollen. Auch privat wollen wir auf Urlaubsflüge in fremde Kontinente nicht verzichten.

Also ist diese Krise noch nicht wirklich in den Köpfen von uns und den Politikern angekommen. Folglich wird es noch deutlich wärmer werden.

@16:00 Uhr von Bender Rodriguez

Es wird halt wärmer. Damit muss man zurechtkommen.  Ich sehe aber keinen, der irgendwas macht.

isso

Trinker@19:22 Uhr von fathaland slim

Ich möchte meine Bäume jedenfalls nicht missen. Traubeneichen sind trockenheitsresistent, aber die Birke macht mir schon seit Jahren sorgen. Sie ist frühvergreist.

Birken sind ziemliche "Säufer"... das ist leider ein Problem, ich glaube mindestens 20L.braucht eine große Birke pro "künstlicher Wasserung"

Ja Eichen sind recht zäh bei Trockenheit, ich habe eine Scharlacheiche seit Jahren im Riesenkübel, die stört nix und braucht ca alle 2 Wochen mal Wasser bei Dürre.

PS. Ihre Hamamelis haben Sie wahrscheinlich zu spät bewässert.... tut mir leid drum, Hamamelis  braucht recht früh das Gießen.

@18:31 Uhr von harpdart

Mag sein, dass D jetzt bewusster mit Energie umgeht. Nach ca. 50 Jahren trotzdem zu spät und nicht genug.

"Ich doch nicht, so doch nicht, und erst recht jetzt doch nicht überstürzt und unüberlegt..."

Diese Ansicht wird noch immer von viel zu vielen vertreten. 

Der Zug ist längst abgefahren.

Als ich am 6. Oktober einen Bekannten ("Grünes Netzwerk Arche") von seiner Wohnung in Bln-Köpenik abholte und wir zusammen zum Jahrestreffen der Stadtökologie-Gruppen der DDR nach Potsdam fuhren (mit dem Video "Bitteres aus Bitterfeld" im Gepäck) sagte er mir sinngemäß:

"eigentlich kommen wir längst zu spät mit unseren Anleigen (Natur- und Umweltschutz) - der "Zug" ist längst abgefahren"

Ich wollte dies nicht wahrhaben - aber heute weiss ich:

selbst wenn wir Anfang der 90er Jahre konsequent die Gesellschaft weltweit auf regenerative Energie, Kreislaufwirtschaft, Recycling usw. umgebaut hätten - die heute bereits sichtbaren Klimaveränderungen hätte man damit NICHT gestoppt (wegen dem Nachlauf-Effekten)

 

@18:56 Uhr von schiebaer45

seid über 70 Jahren hier in Hamburg.Meine Erfahrung ist,es hat sich das Wetter (Klima) doch sehr geändert.Winter mit viel Schnee und Sommer auch mit viel Regen ( Hamburger Schmuddel Wetter ) sind längst vorbei.

Ich habe sowohl aus der Zeit in Bielefeld (bis 1976) als auch hier in Hamburg noch 'echte' Jahreszeiten in Erinnerung. Die stimmten auch noch mit dem Kalender überein. Es gab relativ stabile Hochs und Tiefs. Stürme im Frühjar und im Herbst. Selbst alte Bauernregeln passten oft noch. Davon ist nicht mehr viel übrig.

Gruß nach Neugraben.

@16:12 Uhr von Bauer Tom

Es kommt ja wirkliche nicht uebermaessig oft vor, dass in Deutschland schoenes Wetter ist.

Statt jetzt sofort wieder einen "Schuldigen" zu suchen, geniesst es.

jup

@18:38 Uhr von heribix

Viele Deutsche freuen sich das ganze Jahr darauf im Sommer in den Süden zu fliegen. Dort sind die Temperaturen meist weit über 38 °C, fangen aber an zu jammern wenns hier mal 3 Tage 30°C hat. Muss man nicht verstehen.

Ja. Der Deutsche macht einen Unterschied zwischen Reisen und Urlaub. Die Deutschen sind Europameister im Rumjammern.

@18:55 Uhr von heribix

@18:13 Uhr von fathaland slim

 

Der August letzten Jahres war im Landkreis Osnabrück und auch anderswo erheblich zu trocken.

 

Die Pilzsaison fiel aus.

 

Hier in Bremen nicht wir hatten sogar eine gute Pilzsaison im Norden weil es recht warm und feucht war.

 

Wenn Sie auf den Dürremonitor des Helmholtzzentrums schauen, dann erkennen Sie, daß der „hohe Nordwesten“ Deutschlands immer noch relativ gut aussieht.

@18:22 Uhr von fathaland slim

 

 

LNG ist lediglich eine Übergangslösung, um den abrupten Wegfall russischen Gases zu kompensieren. Was so wunderbar praktisch und billig war, also hat man den notwendigen energietechnischen Umbau schlüren lassen. Das rächt sich jetzt.

 

Ohne Merkels Atomausstieg wäre kein russisches Gas nötig gewesen und als Substitut davon auch kein LNG. 
 

Es ist schon krass wie viele Milliarden - hunderte - sinnlos verschleudert werden und wurden wegen Merkels fehlenden Fähigkeiten zu gestalten. 
 

 

@18:45 Uhr von DrBeyer

Mal die Breitengade Thailand bis Arizona eruieren. Das ist für Menschen in diesen Regionen tägliche Realität. Nix Hitzekollaps.. Fakes vielleicht.. 

Was es mit der UV-Lichthitzeenergie, die der User angesprochen hat, auf sich haben soll, weiß ich auch nicht.

Ich weiß aber, dass der Klimawandel durch die Hitze in Deutschland jedes Jahr (!!) tausende (!!) Tote fordert.

Und das habe ich mir nicht gerade eben ausgedacht, sondern das ist durch seriöse wissenschaftliche Studien herausgefunden worden und faktenbasierte Realität.

Das Ozonloch von dem man Ende der 80er bis hin zum Anfang der 2000er Jahre sprach - welches es auch real gab - hat sich weitestgehend erholt.

Dazu gab es zahlreiche Maßnahmen wie FCKW-Verbote in Spraydosen, Klima- und Kälteanlagen und industriellen Waschanlagen (z.B. Leiterplatten-Herstellung).

Als TGA-Ing. habe ich auch selbst mit dazu beigetragen.

--

Ansonsten müssen angesichts der heutigen Temperaturen die Leugner des Klimawandels wohl zu immer obskureren Thesen greifen

Im Süden der USA gibts keine Heizungen

..in den Wohnungen aber Air-Conditioning. 
 

Ich glaube das könnte auch etwas für Deutschland sein. Die Anzahl von Wohnungen mit Air-Conditioning ist lächerlich gering und von Bundesministerien mal abgesehen sind die Büros in der Industrie oft auch „ohne“ - jedenfalls unterhalb der Abteilungsleiterebene. 
 

Der Strom für die Air-Conditioning kommt zum Großen Teil aus Gaskraftwerken...

 

wenn ich gewusst hätte das SIEMENS Energy die Technik für Nord Stream I in Kanada warten lässt ... dann hätte ich hier sicher schon mal gepostet wie unsagbar doof das ist, angesichts der kanadischen Sanktionsregeln. 
 

Aktuell sieht es so aus das die Kanadier die eine Turbine vielleicht wieder rausrücken, aber nur wenn die Deutschen schriftlich zusichern das die nicht an Russland geliefert wird :-) und die nächste Turbine liegt schon zur Abholung bereit ... und dann hat bald die dritte ihr Wartungsintervall. Und SIEMENS Energy Deutschland ist technisch nicht in der Lage :-(  

 

Trick 17 mit Selbstüberlistung :-)

@18:29 Uhr von fathaland slim

Ich habe 1200 qm Biodiversität. Wenn es nicht bald regnet, muss ich großflächig sprengen.

 

Dann mal los mit der Trinkwasserverschwendung. Oder speichern Sie schon? 

 

@Menschen 123xyz:

Ziehen Sie nach Ostfriesland ;)

Heute tagsüber 22 Grad, jetzt um 19:45 noch 17.

Für Morgen maximal 16 vorhergesagt.

Allerdings knapp 2.000 Windkraftanlagen hier:D

@draufguckerin

"Zur Zeit wird die Windkraft noch nicht von allen BürgerInnen akzeptiert - ich gebe zu, auch ich finde die riesigen Spargel scheußlich. Mag sein, dass 150m hohe Anlagen effektiv sind, die Wartung ist aber sehr aufwendig. Das gilt auch für Offshore-Anlagen."

Sicher. Aber kennen Sie irgendeine Form der Energiegewinnung, die nicht irgendwo auch eine negative Komponente enthält? Ich habe immer das Gefühl, dass manche bei den erneuerbaren ganz genau da drauf gucken, aber bei den altherbrachten überhaupt nicht. 

@16:22 Uhr von werner1955

Abschließend sinnvolle Nutzung aller andern Energieträger wie BIomassen, Wasserkraft und neue sicher AKWs. Zitat-Ende

Hm,....und wohin mit dem radioaktiven Abfall ....der unvermeidlich "anfällt"....auch bei "neuen AKWs ! ?  Äh....

 

@19:24 Uhr von Naturfreund 064

Wenn ich heute den Verkehr auf der Bundesstraße nicht weit von mir anschaue, dann merkt man nichts von dem hohen Spritpreis.

So wird das auch nichts mit dem Klima.

Das bestätigt meine These, leider sch....

Ich weiß das ja schon lange durch Gespräche auf der Arbeit auch mit jungen Leuten. Dennoch hoffe ich immer wieder....

Doch unser Verhalten und jetzt noch der VerbrecherKrieg mit den Umweltfolgen, ich fürchte wir vergeuden genau jetzt die Zeit, die wir gehabt hätten den Kipppunkt noch zu vermeiden. Wenn es erst alle zu Verhaltensänderungen bringt, wenn es allen bereits schlecht geht, dann wird das viel zu spät sein. Eigentlich hätte die Natur dafür ein Mittel herausgebildet: Sozialverhalten und Denkvermögen. Scheint beim Mensch nicht zu funktionieren. Selbst  Gottes Regeln dazu gelten den Menschen nicht, sondern werden mißbraucht. 

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@19:09 Uhr von Kaneel

 

Es gibt eben Menschen, die mögen zwar Wärme, aber keine Hitze und die denken über ihren Tellerand hinaus darüber nach, was andauernde Trockenheit für die Natur und für die Landwirtschaft bedeutet. Ein paar Tage 30 Grad (es sind aber teilweise an die 40) wäre auch weniger schlimm, wenn es vorher regelmäßiger bzw. mehr geregnet hätte. Zudem haben nicht aller Arbeitenden ein klimatisiertes Büro, manche arbeiten in stickigen Fabrikhallen, andere in der prallen Sonne auf dem Feld.

 

Schön sind in Europa … wenn Süden … Spanien und (eingeschränkt) Portugal. Spanien ist das am meisten bergige Land in Europa. Das Baskenland ist wunderbar grün, und herrlich (auch für Damen) zum Wandern in den Bergen entlang einzelner Buchten. San Sebastian (Donostia) hat einen «spröden Charme» in dieser großen weiten Bucht mit dem Ebbe & Flut Stand mit enorm großem Unterschied im Wasserstand.

 

Die ganze Nordküste ist grün-bergig-kühl bis nach Galizien.

So geht es weiter in Nord-Portugal bis zum zauberhaften Porto.

Manche Panik ist hier ein…

Manche Panik ist hier ein bisschen überzogen. Bis gestern früh waren hier die Nächte nicht über zehn Grad warm, die Tage weit über 20 Grad.
Wen interessiert das? Den kundigen Gartenbesitzer und die Landwirtschaft. Warme, feuchte Luft abkühlen bedeutet, dass Wasser als Tau ausfällt. Zur Information, der nächtliche Taufall führt im langfristigen Durchschnitt dem Boden das zweieinhalbfache der Feuchtigkeit im Vergleich mit den Regenfällen zu. Das sieht man auf Rasen/Wiese morgens funkeln, wenn es schon hell und noch kühl ist.
Was bedeutet: je wärmer es am Tag wird, desto mehr Wasser kann die Luft aufsaugen und speichern. Man nennt das schwül. Je kälter sie nachts wird, desto mehr Nässe fällt auf dem Boden und den Pflanzen aus.

@19:44 Uhr von Sparpaket

Ich habe 1200 qm Biodiversität. Wenn es nicht bald regnet, muss ich großflächig sprengen.

 

Dann mal los mit der Trinkwasserverschwendung. Oder speichern Sie schon? 

 

 

Es ist eine Frage der Abwägung, wie auch Mitforist „Frosthorn“ schon weiter oben schrieb.

 

Und nein, um im großem Maßstab Speicher anzulegen fehlt mir das Geld.

@19:43 Uhr von Miauzi

 

Ansonsten müssen angesichts der heutigen Temperaturen die Leugner des Klimawandels wohl zu immer obskureren Thesen greifen.

 

Früher hatten wir auch im Juni schon hitzefrei in der Schule.

@harpdart - Es soll sich nichts ändern.

 @19:49 Uhr von harpdart:

Ich habe immer das Gefühl, dass manche bei den erneuerbaren ganz genau da drauf gucken, aber bei den altherbrachten überhaupt nicht. 

Entscheidend ist einzig und allein, ob das Ding innerhalb der persönlichen Sichtweite aufgestellt wird. Das gilt für Windkraftanlagen genauso wie für Kohlekraftwerke, Stromtrassen oder Flughäfen.

Die wenigsten sind bereit, irgendetwas zu ändern. Und genau deshalb ändert sich das Klima.

Also ich denke ernsthaft über eine Klimaanlage nach

In Deutschland hat das wohl „kulturelle“ Gründe das man die warme Luft meist nur mit Ventilatoren umwälzt. Dabei profitiert man von der dünneren Diffusionsschicht.
 

Zwar gelten Klimananlagen als Stromfresser, das sind Wärmepumpen aber auch. Da energetische Sanierung durch sanften staatlichen Druck überall gefördert wird, hat sich auch Schimmel ausgebreitet. Klimaanlagen kühlen die Luft herunter und dies wirkt der Schimmelbildung entgegen. 
 

 

Zumindest für 3 Monate im Jahr und für die Räume unterm Dach kann ich mir das sehr gut vorstellen. Vor allem wenn solche Hitzewellen wie jetzt immer früher kommen und noch ausgeprägter werden. Denn aufhalten kann man m.E. den Klimawandel sowieso nicht mehr, aber man kann ihn so gestalten das die Folgen nicht zu unangenehm sind. 

@19:43 Uhr von vriegel

@fathaland slim

 

LNG ist lediglich eine Übergangslösung, um den abrupten Wegfall russischen Gases zu kompensieren. Was so wunderbar praktisch und billig war, also hat man den notwendigen energietechnischen Umbau schlüren lassen. Das rächt sich jetzt.

 

Ohne Merkels Atomausstieg wäre kein russisches Gas nötig gewesen und als Substitut davon auch kein LNG. 
 

Es ist schon krass wie viele Milliarden - hunderte - sinnlos verschleudert werden und wurden wegen Merkels fehlenden Fähigkeiten zu gestalten. 
 

 

 

Merkels Atomausstieg war der Ausstieg aus ihrem Ausstieg aus Schröders Atomausstieg. Da wurden viele Jahre unnütz verplempert.

 

Und Sie wollen doch nicht behaupten, eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke hätte uns von russischem Gas unabhängig gemacht?

Wir armen Deutschen mit…

Wir armen Deutschen mit Rekordtempararturen. Was ist mit Nordafrika? Interessiert uns nicht. Schade, dass man die Luftmassen nicht an der Grenze stoppen kann. Hier geht es im uns Deutsche. Sorry, Afrika.

@21:06 Uhr von Zuschauer49

Manche Panik ist hier ein bisschen überzogen. Bis gestern früh waren hier die Nächte nicht über zehn Grad warm, die Tage weit über 20 Grad.
Wen interessiert das? Den kundigen Gartenbesitzer und die Landwirtschaft. Warme, feuchte Luft abkühlen bedeutet, dass Wasser als Tau ausfällt. Zur Information, der nächtliche Taufall führt im langfristigen Durchschnitt dem Boden das zweieinhalbfache der Feuchtigkeit im Vergleich mit den Regenfällen zu. Das sieht man auf Rasen/Wiese morgens funkeln, wenn es schon hell und noch kühl ist.
Was bedeutet: je wärmer es am Tag wird, desto mehr Wasser kann die Luft aufsaugen und speichern. Man nennt das schwül. Je kälter sie nachts wird, desto mehr Nässe fällt auf dem Boden und den Pflanzen aus.

Was Sie da schreiben, nennt man meist 'gefährliches Halbwissen'. 
Befassen Sie sich einfach mal mit der Trockenheit der letzten Jahre im Frühjahr und Sommer. Oder fragen Sie jemand, der sich wirklich auskennt.

 

gez. NieWiederAfd

@21:06 Uhr von Zuschauer49

Manche Panik ist hier ein bisschen überzogen. Bis gestern früh waren hier die Nächte nicht über zehn Grad warm, die Tage weit über 20 Grad.
Wen interessiert das? Den kundigen Gartenbesitzer und die Landwirtschaft. Warme, feuchte Luft abkühlen bedeutet, dass Wasser als Tau ausfällt. Zur Information, der nächtliche Taufall führt im langfristigen Durchschnitt dem Boden das zweieinhalbfache der Feuchtigkeit im Vergleich mit den Regenfällen zu. Das sieht man auf Rasen/Wiese morgens funkeln, wenn es schon hell und noch kühl ist.
Was bedeutet: je wärmer es am Tag wird, desto mehr Wasser kann die Luft aufsaugen und speichern. Man nennt das schwül. Je kälter sie nachts wird, desto mehr Nässe fällt auf dem Boden und den Pflanzen aus.

 

Das bisschen Tau ersetzt keinen Landregen. Nicht einmal ansatzweise.

@19:32 Uhr von Hartmut der Lästige

Ja, ja der Klimawandel; wir bemühen uns ja gerade auch ihn richtig in Fahrt zu bringen, indem wir Aufrüsten, Krieg spielen (Kriegsgerät und Wiederaufbau sind extrem CO2 intensiv) und deshalb auch wieder vermehrt  Kohle benutzen wollen. Auch privat wollen wir auf Urlaubsflüge in fremde Kontinente nicht verzichten.

Also ist diese Krise noch nicht wirklich in den Köpfen von uns und den Politikern angekommen. Folglich wird es noch deutlich wärmer werden.

 

Putin führt einen mörderischen Angriffskrieg.

 

Das wollen Sie doch hoffentlich nicht als „Krieg spielen“ bezeichnen?

@21:06 Uhr von Zuschauer49

Manche Panik ist hier ein bisschen überzogen. Bis gestern früh waren hier die Nächte nicht über zehn Grad warm, die Tage weit über 20 Grad.
Wen interessiert das? Den kundigen Gartenbesitzer und die Landwirtschaft. Warme, feuchte Luft abkühlen bedeutet, dass Wasser als Tau ausfällt. Zur Information, der nächtliche Taufall führt im langfristigen Durchschnitt dem Boden das zweieinhalbfache der Feuchtigkeit im Vergleich mit den Regenfällen zu. Das sieht man auf Rasen/Wiese morgens funkeln, wenn es schon hell und noch kühl ist.
Was bedeutet: je wärmer es am Tag wird, desto mehr Wasser kann die Luft aufsaugen und speichern. Man nennt das schwül. Je kälter sie nachts wird, desto mehr Nässe fällt auf dem Boden und den Pflanzen aus.

 

Dann werfen Sie doch mal einen Blick auf eine der Karten, auf die der Forist @fathaland slim netterweise hingewiesen hat. Bspw. zum "pflanzenverfügbarem Wasser". Sieht m.E. nach weit verbreitetem Trockenstress aus.

https://www.ufz.de/index.php?de=37937

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