Kommentare - Westen hält an Russland-Sanktionen fest

27. Mai 2022 - 08:17 Uhr

Westliche Staaten haben es abgelehnt, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, um im Gegenzug Nahrungsexporte aus der Ukraine zu erleichtern. Dies hatte der russische Präsident Putin vorgeschlagen.

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Kommentare

@09:20 Uhr von Tada

Ich wundere mich aber auch darüber, dass es Länder gibt, in denen nach 3 Monaten Krieg in der Ukraine schon Hunger droht.

Eigentlich müsste jedes Land genug haltbare Lebensmittel als Vorrat haben, um paar Monate wenigstens "bei Wasser und Brot" zu überstehen.

Da läuft einiges schief und das trotz der Hungerhilfe.

Es gibt viele Länder in denen die Menschen dank der Hungerhilfe gerade so überleben. Da fehlt einfach die Kapazität für Vorräte. 

@09:13 Uhr von harry_up

“Kleiner Regionalkonflikt“!
 

Was Ihre russische Tastatur doch für wirres Zeug hergibt...

Wie Ihre NATO Brille doch das deutlich geschriebene wegfiltert. Da steht:

[...] kleinen Regionalkonflikt, der erst durch die Einmischung des Westen mehr geworden ist. [...]

 

@09:41 Uhr von Anderson

Wer ist es denn, der im Verhandlungsfall am Tisch sitzen könnte? Mir ist kein Gremium bekannt, welches diese Aufgabe für Europa erledigen könnte.

Die Fehlkonstruktion des EU - Nato Verhältnisses tritt in den Vordergrund. Die USA sagen: "Nein", zu Verhandlungen.

Ist das jetzt wirklich alles?

_

Das mit den Kollateralschäden kennen wir doch schon.

Über verhungernde Menschen in Ländern ohne westlichen Wertekodex sind wir schon lange nicht mehr zu erreichen. Was die Situation im Jemen allzu deutlich macht. Da ist das Wort Genozid wirklich angebracht.

Die Weigerung, vielmehr die Kompetenzlosigkeit der EU, zu verhandeln steht auf der gleichen Stufe.

 

Schauen sie sich doch das EU Personal an.

 

Es ist eine Schande diese offensichtliche Heuchelei und Doppelmoral die vom "Westen" zelebriert wird. Genau dieses Verhalten wird jetzt vom Rest der Welt nicht mehr goudiert die diese Doppelmoral inzwischen durchschaut haben.

 

 

Richtig

so. Der menschenverachtenden russischen Erpressungspolitik darf nicht nachgegeben werden.

@09:22 Uhr von Koblenz

 

Selbst ein amerikanischer Präsident ließ doch verlauten das Russland nur noch eine Regionalmacht sei.

 

Russland ist ohne Bodenschätze und ohne Militär von Sankt Petersburg bis nach Wladiwostok das größte Entwicklungsland der Erde, und ökonomisch der größte Versager der Menschheitsgeschichte.

 

Nicht mal regional hat Russland außer Drohungen und Krieg das Geringste zu bieten, was das Land auch nur zu 0,1 Promille attraktiv macht für irgendwen, oder für irgendwas.

Hungersnot

Zitat von Initiative Neu... (09:39 Uhr) : " Die westlichen Sanktionen dürfen nicht zu einer Hungersnot biblischen Ausmaßes führen. "

Sie verkehren Ursache und Wirkung. Es ist der ungerechtfertigt völkerrechtswidirge Vernichtungskrieg Z-Russlands, weswegen die Ukraine das dort lagernde Getreide nicht exportieren kann und Schwierigkeiten hat, neues anzubauen. Die Hungersnot wird allein durch die russische Kriegsführung ausgelöst, nicht durch die westlichen Sanktionen.

Der Unterhosenvergifter stellt nur deswegen eine nicht notwendige Verknüpfung zwischen Blockade und Sanktionen her, weil die Sanktionen nicht so wirkungslos sind, wie seine Informationskrieger immer wieder behaupten.

Putin-Vorschlag abgelehnt

Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben. Nicht wegen der Menschen , die Böses tun (Putin), sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen.

@09:50 Uhr Coachcoach - Schiffe versenken

Im Momment schießen die Russen die meisten Raketen von den Schiffen aus. Die müßte man versenken können.

Au ja, Schiffe versenken...

Das ist leider ernst hier. Herr Jimi58

 

UK und Dänemark haben bereits die notwendigen Raketen geliefert. Daher traut sich die russische Marine auch nicht näher an die ukrainische Küste ran. 
 

Das UK und die USA sprechen offen darüber die russische Blockade mit Gewalt zu beenden. Da geht’s dann tatsächlich um Schiffe versenken, so wie das mit der Moskva und 12 anderen russischen Militärschiffen bereits geschehen ist. 

Wichtig wäre es eine „Lösung“ für die 6 russischen U-Boote zu finden , von denen aus Weitreichende Raketen weit in die Ukraine geschossen werden..

Am 27. Mai 2022 - 09:39 Uhr von und-nachts-da-ruft

Aber es ist schon Merkwürdig das jetzt alleine Russland schuld ist, denn 2020 verhängte Russland schon einmal ein Exportstop für Weizen und begrenzte diesen auf 7 Mio Tonnen! Also Fehlten zur damaligen Zeit etwa 34 Mio Tonnen dem Welthanden aber niemand Hungerte! Nun 2 Jahre später verhungert Afrika? Die Welt wusste vorher schon das Russland der größte Produzent von Weizen ist! 

Wieder eine Krise des Westens

Immer dann, wenn der Westen mal wieder eine Finanz-, Wirtschafts- oder Sicherheitskrise auslöst, müssen die Armen der Welt den Preis dafür bezahlen.

Dazu kommt noch der Klimawandel, den auch zum größten Teil die westliche Lebensweise zu verantworten hat.

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Und jetzt also ein lokal begrenzter Konflikt im fernen Europa zwischen dem Westen und Russland (und so wird das im Rest der Welt größtenteils gesehen) und schon wieder sind die Armen die Dummen dabei?

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Die Staaten, die bald hungern werden sind im Westen hoch verschuldet, ihre Landwirtschaft wird meist von westlichen Konzernen dominiert, weil westliche Organisationen dafür Geld und "gute Ratschläge" geben.

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Dass nun schon wieder so schnell Hunger und Tod drohen können ist ein Versagen der westlichen dominierten Wirtschafts-, Finanz- und Werteordnung.

Nachvollziehbar, dass der Westen trotz russischer Schwäche massiv Aufrüsten will, denn viele Freunde haben wir uns auf der Welt nicht gemacht.

@09:28 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Der Nachfrager (08:54 Uhr) : "Vielleicht werden deshalb russische Medien gespertt um die wahren Hintergünde zu verbergen."

Nein, sie werden gesperrt um der russischen Lügenpropaganda und Desinformation Einhalt zu gebieten. Schlimm genug, daß so etwas hier von etlichen Kommentatoren verbreitet werden kann.

Was Sie richtig bemerkt haben, ist daß wir uns auch hier im Krieg befinden. Ich halte es für richtig und wichtig, daß die russischen Informationskrieger daran gehindert werden, verbales Nowitschok in die westliche Öffentlichkeit einzubringen.

 

Laut westlichen Medien haben die Ukrainer erst 176 Panzer verloren. Die Russen sagen: 3048. In Ukraine ist es verboten, eigene Verluste zu dokumentieren. 

 

Das ukrainische Militär sagt, dass ihre Soldaten zu Fuß oder in Zivilfahrzeugen zur Front fahren müssen. Eine US Quelle behauptet, die Ukrainer hätten inzwischen mehr Panzer als die Russen..

 

Verstehen Sie jetzt, wieso man russische Sender blockieren will ? 

@09:56 Uhr von werner1955

Ursache-Wirkung ist Physik des 19. Jahrhunderts.

Also ist es ein naturgesetzt das jetzt Frauen und Kinder in der Ukraine von russischen Soldaten ermordet und vergewaltigt werden.

Einstein wird im Grab Rottieren.

Nein, das ist kein Naturgesetz, ds ist eine Wirkungsweise, die Zusammenhänge erklärt. Und es wird damit nix entschuldigt. Gar nix. Sondern es wird nach Optionen konkret geguckt - das wär doch was.

Einstein, Planck und Frau Curie ruhen sanft, denke ich.

@10:01 Uhr von jukep

Nein, es besteht breites Einvernehmen darüber, dass man sich von Russland nicht erpressen lassen wird. Wer Getreidelieferungen als Druckmittel einsetzt, um seinen bestialischen Krieg gegen die UKR und insbesondere gegen die Zivilbevölkerung fortführen zu können, wer  Menschen in der UKR aushungern lässt und vor schlimmsten Grausamkeiten nicjht zurückschreckt, hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Mit solchen Diktatoren macht man keine Geschäfte. Die USA stimmen sich mit den Bündnispartnern ab. Noch nie war die NATO derart geeint und stark. Die Welt meidet Russland und sucht den Schutz des westlichen Verteidigungsbündnisses. Putin hat sich völlig verzockt - und er weßes dies auch.

 

"Eine Aufhebung von…

"Eine Aufhebung von Sanktionen sei ausgeschlossen, denn dies würde Putin langfristig stärken, sagte Truss bei einem Besuch in Sarajevo."

 

Oder anders formuliert:

Eine Aufhebung von Sanktionen sei ausgeschlossen,denn dies könnte langfristig die Nahrungsmittelsicherheit in vielen armen Staaten stärken.

 

@09:51 Uhr von Stein des Anstosses

...weiter so herumzaudert mit der Lieferung schwerer Waffen, dann haucht der Kriegsverbrecher der Ukraine im Osten des Landes so langsam aber sicher das Lebenslicht aus.

 

Dann müssen wir zwar mit einer zweiten "ewigen Schuld" leben, aber wenigstens haben dann alle Anderen wieder zu essen- und hey, und erstens "Sorry, tut uns leid" geht immer, und what shall's, vier Wochen später ist Fußball oder irgendwas Anderes, who cares about the Ukraine

 

Es könnte einem hochkommen...

 

Danke, deutlicher geht's kaum, zumindest für den Sektor D. 

 

Das begreifen viele nicht, daß man verursachte und erlittene Traumata (Wk2) nicht in sich heilen kann, indem man die gleichen Verhaltensweisen, die zu Hitler geführt haben mit der Selbstunterwerfung zu Füßen des Terrors gg. die Juden und die halbe Welt, mit "Zurückhaltung" von Entschlossenheit für Gerechtigkeit ausgleicht. In den Schutzräumen der Ukraine würde man dafür kein Wort mehr finden. Es ist mit "Zögerlichkeit" nur unzureichend benannt.

@09:51 Uhr von Stein des Anstosses

...weiter so herumzaudert mit der Lieferung schwerer Waffen, dann haucht der Kriegsverbrecher der Ukraine im Osten des Landes so langsam aber sicher das Lebenslicht aus.

 

Dann müssen wir zwar mit einer zweiten "ewigen Schuld" leben, aber wenigstens haben dann alle Anderen wieder zu essen- und hey, und erstens "Sorry, tut uns leid" geht immer, und what shall's, vier Wochen später ist Fußball oder irgendwas Anderes, who cares about the Ukraine

 

Es könnte einem hochkommen...

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Es ist doch kein zaudern,Scholz wägt nur sorgfälltig ab um dann zu der richtigen Endscheidung zu kommen.Das hat er bei Merkel gelernt.

@10:01 Uhr von jukep

Die US-Regierung hat es abgelehnt, die Russland-Sanktionen aufzuheben, um im Gegenzug ein Ende der Blockade ukrainischer Häfen zu erreichen. 

Was denn nun? 

Nun die USA pfeift und die Vasallen hüpfen.

Nun, die „Vasallen“ stünden ohne den Schutz der USA ziemlich blank da. Wenn man sich dergestalt unter einen Schutzschirm begibt, muss man halt auch tun, was der Schirmherr möchte.

 

@09:39 Uhr von harry_up

 

Vielleicht geht es Putin um die Anerkennung von (seinen) Realitäten.

 

 

Sie legen sich - natürlich im Namen des Friedens - heute Morgen ja wieder mächtig ins Zeug für den Herrn aus Moskau.

 

Ja klar geht es Putin nur um sich selbst und “seine“ Realitäten (was immer Sie darunter verstehen), das war doch nie anders. 

 

Ich spreche nicht für eine Partei, Herr harry_up. Und ich lege mich schon gar nicht ins Zeug für Herrn Putin, mit Herren hab ich es nicht so.

 

Nicht für eine Partei, für Putin ( dann halt ohne “Herr“), hatte ich gemeint.

Ihre Reaktion zeigt, dass ich richtig liege.

Ich verbitte mir die Unterstellung, ich würde für Putin sprechen, den Angriffskrieg nicht Angriffskrieg nennen - ausdrücklich: es ist einer - Russland ist noch weniger demokratisch als die Ukraine, 

Ich möchte Sie bitten, auf Argumente einzugehen.

@10:03 Uhr von teachers voice

>>Das Problem lässt sich folgendermaßen lösen:

 

die EU kauft der Ukraine alle Vorräte ab. 
 

Und die EU organisiert den Abtransport übers Meer. Ich denke Russland wird es nicht wagen die Schiffe im Auftrag der EU zu attackieren. 
 

zumal die NATO den Luftraum mit Flugzeugen überwachen kann und die US Flugzeugträger im Mittelmeer mit Raketen russische Kriegsschiffe, die solche Transporte angreifen, zerstören könnten.<<

 

Ja, so würde es funktionieren und genau das meine ich mit „neue Verträge“ schließen. Man braucht keine „Sanktionen“, um kluge und konsequente Entscheidungen zu treffen! 

>> Politik ist und bleibt die Macht des Möglichen! Und möglich ist oft sehr viel mehr als man annimmt. 

Fürwahr. Es gibt Millionen Alternativen zur schlechtesten: Sich (bzw. die ganze Welt) von irgendwelchen Verbrechern erpressen zu lassen. Vor allem, wenn möglichst viele beim Kampf gegen die bzw. der Suche nach Lösungen, die geeignet sind deren "Erpressungspotential" ins Leere laufen zu lassen zusammenarbeiten.

weltweit: Sanktionen ja, aber Preise einfrieren !

Wenn man nun schon so weltweite Sanktionen durchzieht, um eben nicht mit Waffen/Krieg zu antworten,

dann könnte/sollte man doch die betreffenden Preise weltweit einfrieren!

(Also nicht dass die Staaten den Preisausgleich bezahlen, sondern wirklich den Preis schon für den erst Verkäufer international einfrieren)

Aber darauf kommen die Politiker anscheinend nicht.

Auf die Sanktionen, an denen sich einige Konzerne und Banken dusselig verdienen, schon. :-(

 

 

@09:57 Uhr von nie wieder spd

Aber nun wird mir verwehrt, mich zu informieren, in dem in Ländern mit angeblicher Pressefreiheit genau diese Freiheit massiv eingeschränkt wird. 
So kann man keine Werbung für eine freie Demokratie machen, die tatsächlich gar nicht so frei ist. Damit beschädigen unsere Politiker unser Land.

Das ist schlicht Unsinn. Ihnen wird überhaupt nichts verwehrt. Sie können immer noch aus 1. Hand bei russischen Propagandasendern völkisch beobachtern. Lediglich die Verbreitung über Kanäle, für die keine Lizenz bestand und westliche privatwirtschaftliche Organisationen wurde eingeschränkt.

Niemand wird geholt

Zitat von derkleineBürger (10:01 Uhr) : "Es ist der Versuch die Ukraine in die NATO zu holen."

Es ist eine schäbige Verdrehung der Tatsachen, so zu tun als würde allein die Tatsache, daß die NATO-Mitgliedschaft für die Ukraine ein attraktives Angebot ist, daß seitens der ukrainischen Bevölkerungsmehrheit sehr gerne angenommen würde, bereits ein aktives Holen darstellen.

Die Ukraine hat wie jeder souveräne Staat das in der KSZE-Schlußakte von Helsinki verbriefte Recht, sich seine Bündnispartner selbst auszusuchen, ohne daß Russland dabei ein Mitspracherecht hätte. Übrigens : Die Verabschiedung der KSZE-Schlußakte von Helsinki kam auf Betreiben der Sowjetunion zustande, die festschreiben lassen wollte, daß der Westen nicht anderen Staaten den Beitritt zum Warschuer Pakt verbieten durfte.

10:01 Uhr von…

10:01 Uhr von derkleineBürger

 

Bis zu dem ungerechtfertigten, brutalen, völkerrechtswidrigen ...  Angriffskrieg gegen die Ukraine, war das überhaupt kein Thema!

 

Die Ukraine hatte sogar bei den Verhandlungen "Neutralität" u.a. angeboten - wurde aber von Herrn P. nicht angenommen!

 

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/verhandlungen-positionen-ukraine…

 

Und heute wäre ich dafür, lieber jetzt wie später in die EU und die Nato. Und alle anderen Länder, die das möchten ebenfalls!

 

Solch eine Möglichkeit darf es für Herrn P. aus M. oder auch einen Nachfolger , nie wieder geben.

 

 

@10:06 Uhr Juergen - Biden vs Trump

Zitat:

"Als Präsident der USA, hätte ich am 23.2. angerufen und Moskau gedroht."

Tja, leider hat der amerikanische Praesident das Gegenteil gemacht. Er hat noch einmal betont, dass die NATO nicht eingreifen wird.

 

In den USA sehen das viele als Fehler an und das Biden zu schwach ist. 
 

Unter Trump hätte Putin sich diese Invasion und den Krieg gegen die Ukraine nicht getraut. So viel ist sicher…

 

Schwäche zeigen oder auch nur andeuten ist ein großer Fehler bei Menschen wie putin. 
 

Ein entschlosseneres auftreten des US-Präsidenten hätten den ganzen Krieg möglicherweise verhindert…

 

@10:13 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Coachcoach (09:50 Uhr) : "Au ja, Schiffe versenken..."

Die Ukraine hat bereits zwei russische Kriegsschiffe versenkt. Es wäre schön, wenn sich diese Erfolge baldmöglichst verstärkt wiederholen ließen.

Woher kommt ihr Widerwille dagegen, daß Material zerstört wird, mit dem ein ungerechtfertigt völkerrechtswidriger Vernichtungskrieg geführt wird ?

Mein Widerwille bezieht sich auf Heldengeschichten, auf Gut-Böse-Antonomien, auf Siegparolen und lauter solchen menschenfeindlichen Blödsinn, auch Endsieg, egal von welcher Seite, ist nicht zu ertragen.

Und Widerwillen hab ich auch gegen Krieg auf See. Immer.

Westen hält an Russland-Sanktionen fest....

Wohlgemerkt, der Westen. Was ist mit den meisten Ländern Lateinamerikas, Asiens und Afrikas ? Beim kürzlichen Besuch von Bundeskanzler Scholz in Südafrika schaffte er es nicht, daß Land von der Teilnahme an den Sanktionen zu überzeugen. Da fehlte es vielleicht an Überzeugungskraft oder Ansehen gegenüber dem globalen Norden.

Und wenn Russland der größte Getreideexporteur ist, dann ist die Gefahr einer Hungerkrise unverständlich. Oder dürfen die nicht liefern ? 

@10:19 Uhr von Alter Brummbär

>>Dann dürfen sich unsere Politiker  wohl die Hauptschuld an an der Hungerkrise ans Bein binden. Ideologie steht wie immer über Menschenleben, so wie auch die massiven Waffenlieferungen an die Ukraine die Lage dort verschärfen.<<

Wieso unsere?

Wir haben weder den Krieg angefangen, noch haben wir eine Seeblokade am laufen.

 

Manche Foristen scheinen mit mehreren Namen unterwegs zu sein. Zumindest ist ihre "Logik" pro Herrn P. aus M. verblüffend ähnlich 

Da müss ich sie leider entäuschen. Sowohl mit dem Namen, als auch pro Putin. Sie sollten schon mal meine Kommentare gelesen haben!

 

Es ging dann eher nicht gegen Sie. War eher eine allgemeine Feststellung der "proPutin" Befürworter. Siehe "Hungerkrise ans Bein binden" 

@10:20 Uhr nie wieder spd - Nein

Nach einem möglichen größeren Krieg in der Ukraine bzw in Europa wird in der Ukraine und vielleicht auch in Russland kein Getreide mehr wachsen können. 
Ist es das, was die USA und deren Sympathisanten wollen?

 

Und ich denke das wissen sogar Sie, dass das nicht so ist. 

@10:06 Uhr von vriegel

"(...) wesentliche Technik nicht mehr produzieren und stehen seit März still. Das selbe gilt auch für die High tech Raketen. (...)"

Eine erweiterbare Liste. Nachschub mit LKW's, kaputtgehen, weil sie nicht gewartet wurde. Stattdessen wurde wohl Vodka gesoffen. Zusammenfassend: Sanktionen und russische) Schlampigkeiten "wirken". Was leider auch wirkt, ist die in den russichen Truppen angezuechtete Buratlitaet und der Sadismus, es sind, von jungen Rekruten abgesehen, emphatiebefreite Horden, ganz oben die Schlimmsten. Haupttodesgrund in der ersten Dienstzeit: Selbstmord. Das wiederrum macht die Effizienz von schierer Masse abhaengig (wie eine Zombiehorde). Und sowas darf man agieren lassen? Nein.

10:06 Uhr von B-Nutzer   /…

10:06 Uhr von B-Nutzer

 

//Während manche meine, Putin würde alle Sanktionen aufgehoben wissen wollen, sind die Sanktionen gemeint, die das Anlaufen russischer Schiffe in blockierten Häfen verhindern.//

 

Warum sollten denn russische Schiffe den Weizen irgend wo hin transportieren? Der Weizen ist Eigentum der Ukraine und sollte von der Ukraine verschifft werden - oder in Ihrem Auftrag!

 

 

 

@10:10 Uhr von Diabolo2704

 

Verhandlungen mit kriminiellen Lügnern und Betrügern können keinen Erfolg haben.

->

Wussten die Iraner schon lange und verhandelten trotzdem JCPOA...

 

...wenn die USA iranische Öltanker beschlagnahmen dürfen,darf Russland dann eigentlich auch ukr. Getreide beschlagnahmen ?

 

@10:20 Uhr von Möbius

 

 

Im Gegensatz zu Scholz ist Polen recht unvorsichtig und liefert was geht. Sollte sich der Krieg nach der Niederlage der Ukraine auf Polen ausweiten, wäre Deutschland trotz der Vorsicht des Kanzlers automatisch mit von der Partie. Die „Kriegsangst“ ist also nicht ganz abwegig. 

Tagesschau, 24.05.2022: "Polnische Politiker über Deutschland - "Für uns eine große Enttäuschung""

Genau deshalb sind polnische Politiker ja so "enttäuscht ". Sie hätten es am liebsten, wenn Deutschland beim Ukrainekrieg die Hauptverantwortung übernehmen würde. Dann könnte sich Polen im Fall der Fälle damit herausreden, daß Deutschland schließlich die "Führungsrolle" gehabt hätte und deshalb alle Lasten zu tragen hätte...

re @10:06 Gassi: Saure Widersprüche

>>...dass ihm die Sanktionen sauer aufstoßen. Sie beginnen zu wirken.<<

 

Vor allem konterkariert er seinen eigenen Blödsinn von wegen „die Sanktionen machen uns nur stärker“ usw.

Aber  manche werden das erst glauben, wenn Putin himself sagt, dass es stimmt... Und hieraus rekrutieren sich die so zahlreichen Kunden oder Jünger unserer aktuellen Autokratenmachos. 

@09:08 Uhr von ex_Bayerndödel

Die US-Regierung hat es abgelehnt, die Russland-Sanktionen aufzuheben, um im Gegenzug ein Ende der Blockade ukrainischer Häfen zu erreichen. 

Was denn nun? 

 

Ganz einfach, kein westlicher Staat wird sich dem Diktat der USA widersetzen, denn dies hätte fatale Konsequenzen.

Eine total richtige Schlussfolgerung!!!

@10:01 Uhr von jukep

Die US-Regierung hat es abgelehnt, die Russland-Sanktionen aufzuheben, um im Gegenzug ein Ende der Blockade ukrainischer Häfen zu erreichen. 

Was denn nun? 

Nun die USA pfeift und die Vasallen hüpfen.

 

Offensichtlich gefallen Ihnen die Töne aus der russisch-skrupellosen Propaganda-Pfeife besser um sich danach akkurat zu formieren. 

@10:22 Uhr von Alter Brummbär

>>... idealerweise gar um einen Regime Change wie schon in der Ukraine. Auf diesem Wege spielen Ukrainische Leben keine Rolle. Offenbare nimmt der Westen für dieses Ziel auch Hungertote in Afrika in Kauf. Was soll man dazu noch sagen. <<

Also der Westen verhindert keine Getreidelieferung.

Das liegt nur an dem Hern aus Moskau.

Nein, das liegt genauso am Westen. Ignoranz tötet.

 

@10:27 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Initiative Neu... (09:39 Uhr) : " Die westlichen Sanktionen dürfen nicht zu einer Hungersnot biblischen Ausmaßes führen. "

Sie verkehren Ursache und Wirkung. Es ist der ungerechtfertigt völkerrechtswidirge Vernichtungskrieg Z-Russlands, weswegen die Ukraine das dort lagernde Getreide nicht exportieren kann und Schwierigkeiten hat, neues anzubauen. Die Hungersnot wird allein durch die russische Kriegsführung ausgelöst, nicht durch die westlichen Sanktionen.

Der Unterhosenvergifter stellt nur deswegen eine nicht notwendige Verknüpfung zwischen Blockade und Sanktionen her, weil die Sanktionen nicht so wirkungslos sind, wie seine Informationskrieger immer wieder behaupten.

Sie sind folglich bereit Menschen zu opfern, die nichts mit dem Ukrainekrieg zu tun haben?

@10:20 Uhr von nie wieder spd

Nach einem möglichen größeren Krieg in der Ukraine bzw in Europa wird in der Ukraine und vielleicht auch in Russland kein Getreide mehr wachsen können. 
Ist es das, was die USA und deren Sympathisanten wollen?

Falscher Adressat der Frage: Die gehört an Putin, seine Oligarchendiktatur und seinen Angriffskrieg gestellt. Ob Sie das eine Antwort bekommen, ist allerdings fraglich.

 

gez. NieWiederAfd

10:17 Uhr von tidoc   // Die…

10:17 Uhr von tidoc

 

// Die Russen sitzen am längeren Hebel, denn ohne I-Phone kommt man eine Zeitlang aus, ohne Weizen nicht.

Der Vorschlag von Putin ist also durchaus ein Entgegenkommen, auf das man eingehen sollte.//

 

Ach, sagen Sie nicht sowas!

 

Herrn P. aus M. "geht der Ar... auf Grundeis", nur darum bettelt er jetzt um die Aufhebung der Sanktionen.

 

 

Ausweitung des Krieges

Zitat von Möbius (10:20 Uhr) : "Sollte sich der Krieg nach der Niederlage der Ukraine auf Polen ausweiten, wäre Deutschland trotz der Vorsicht des Kanzlers automatisch mit von der Partie. Die „Kriegsangst“ ist also nicht ganz abwegig."

Dieses Szenario ist nicht nur abwegig, weil Sie davon ausgehen, daß der Unterhosenvergifter gegen die ganze NATO Krieg führen würde, nachdem seine potemkinsche Armee die Ukraine kaum besiegen kann, es führt auch das unverantwortliche Zögern des Bundeskanzlers ad absurdum, weil es eine deutsche Kriegsbeteiligung ganz unabhängig von der Lieferung schwerer Waffen durch Deutschland an die Ukraine beinhaltet.

Da Sie davon ausgehen, daß der Unterhosenvergifter nach einen Sieg über die Ukraine auch Polen angreifen wird, kann die logische Handlung zur Verhinderung eines Krieges zwischen Z-Russland und der NATO nur darin bestehen, eine Niederlage der Ukraine gegen Russland durch Sanktionsausweitung und sofortige umfangreiche Lieferung schwerer Waffen zu verhindern.

@10:10 Uhr von Vaddern

Bei den vielen „Kommentaren“, die hier wieder einkehren, hoffe ich nur, dass der Durchschnitt der „Kommtatoren“ nicht repräsentativ für die Bevölkerung in Deutschland ist. 

Denn dann haben wir als vernehmlichstes Problem die Bildungspolitik. 

Wie wahr - wie wahr!

 

@09:21 Uhr von ex_Bayerndödel

 

Interessant, hat nicht der ukrainische Präsident mit der militärischen Rückeroberung der Krim gedroht und die Umsetzung von Minsk 2 blockiert, sowie verhindert, dass die Ukraine neutral sein kann? Diese Forderung nach Neutralität war nämlich der Wunsch Putins.

 

Die Krim ist Territorium der Ukraine so wie Bayern zu Deutschland gehört. Wladimir kann sich alles mögliche wünschen, auch dass sich die Ukraine freiwillig an Russland anschließt. Wenn die Ukraine das nicht will, und auch nicht neutral sein, dann bleibt es beim Wunsch. Wladimir kriegt auch nicht seinen Wunsch erfüllt, in Sibirien solle nun Dschungel sein, und im Fluss Ob sollen ab sofort Alligatoren wohnen.

Re : nie wieder spd

Das ist die hässliche Fratze von Putins Strategie, durch die Blockade der Häfen so viel Schaden wie möglich in der Welt zu erreichen, weil er sich sicher im Klaren war, dass Sanktionen kommen werden, und sein Land massiv treffen.

Leider hat es der "Westen" versäumt und zeigt auch nicht die Geschlossenheit, noch viel härtere Sanktionen zu verabschieden, damit Putin und seine Vasalen noch mehr leiden. Und leider gibt es Länder, die zu viele Schlupflöcher lassen oder schaffen, damit sie selbst noch mehr verdienen. 

Gut so. Die Sanktionen…

Gut so. Die Sanktionen scheinen ja zu wirken. Vorübergehende Wohlstandseinbußen in der EU müssen für das höhere Ziel in Kauf genommen werden.

@10:17 Uhr von tidoc

Das ist doch ganz einfach zu erklären. Es gibt ja durchaus zwei Blockierer: der Westen und Russland. Die eine Seite blockiert den Export westlicher Waren (vorzugsweise Technologie) nach Russland, und die andere Seite blockiert den Export von Weizen.

Da gibt es nur ein kleines Problem: Die EU und auch die nordamerikanischen Staaten sind keineswegs auf den Weizen angewiesen, denn die produzieren selbst mehr als benötigt. Darauf angewiesen sind Länder, die keine Sanktionen gegen Russland verhängt haben und jetzt einseitig von Russland in den Konflikt hereingezogen werden. Der Vorschlag von Putler ist also nichts anderes als eine profane menschenverachtende Erpressung: "Gibst du mir nicht, was ich will, lasse ich andere verhungern."

@10:29 Uhr von Möbius

 

 

Laut westlichen Medien haben die Ukrainer erst 176 Panzer verloren. Die Russen sagen: 3048. In Ukraine ist es verboten, eigene Verluste zu dokumentieren. 

 

Das ukrainische Militär sagt, dass ihre Soldaten zu Fuß oder in Zivilfahrzeugen zur Front fahren müssen. Eine US Quelle behauptet, die Ukrainer hätten inzwischen mehr Panzer als die Russen..

 

Verstehen Sie jetzt, wieso man russische Sender blockieren will ? 

 

Abgesehen vom fehlenden Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen (ohne Quelle).

Was hat ihr Kommentar mit dem Thema zu tun? Russische Sender sperrt man nicht wegen ihres Inhalts sonder wegen der Propaganda.

 

 

 

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