Kommentare - Westen hält an Russland-Sanktionen fest

27. Mai 2022 - 08:17 Uhr

Westliche Staaten haben es abgelehnt, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, um im Gegenzug Nahrungsexporte aus der Ukraine zu erleichtern. Dies hatte der russische Präsident Putin vorgeschlagen.

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Kommentare

Westliche Staaten haben es abgelehnt …?

Die US-Regierung hat es abgelehnt, die Russland-Sanktionen aufzuheben, um im Gegenzug ein Ende der Blockade ukrainischer Häfen zu erreichen. 

Was denn nun? 

Teil des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands

ist das Eindringen der russischen Marine in die Hoheitsgewässer der Ukraine. Dort verhindert die russische Marine völkerrechtswidrig den zivilen Schiffsverkehr, der Getreide vor allem auch zu den ärmsten Ländern der Welt bringen soll. Das ist ein Grund, weitere Sanktionen gegen Russland zu verhängen, nicht solche zu verringern. Wir könnten eigene Transportschiffe schicken, und mit Erlaubnis der Ukraine (so wie russische Truppen in Syrien auf Assads Wunsch kämpfen), mit unseren Marineschiffen begleiten. Ein Angriff Russlands (das sich ja angeblich nicht im Krieg mit der Ukraine befindet) auf diese Konvois wäre eine Kriegserklärung - das wird sich Putin nicht trauen. Zugleich stehlen russiche Truppen auf dem Territorium der Ukraine Getreide und verkaufen es. Auch hier sollte man Sanktionen verhängen.

Sanktionen

scheinen dem Herrn P. aus M. doch weh zu tun. Ganz entgegen seiner bisherigen Propaganda.

Das er  nur erneut versucht zu erpressen dürfte niemanden wundern. 

Dann dürfen sich unsere Politiker

wohl die Hauptschuld an an der Hungerkrise ans Bein binden. Ideologie steht wie immer über Menschenleben, so wie auch die massiven Waffenlieferungen an die Ukraine die Lage dort verschärfen.

Einstieg in Verhandlungen nutzen

Der Westen sollte jeden möglichen Einstieg in Verhandlungen nutzen, denn jedes Ergebnis öffnet Perspektiven.

Immerhin die erste Meldung, die neben der russischen Blockade auch die ukrainischen Minen nennt.

Hat er das?

"Westliche Staaten haben es abgelehnt, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, um im Gegenzug Nahrungsexporte aus der Ukraine zu erleichtern. Dies hatte der russische Präsident Putin vorgeschlagen."

oder aber:

"Der Kreml machte dabei deutlich, dass dies nur möglich sei, wenn der Westen seine Sanktionen aufhebe. Erst dann sei Russland bereit, "einen bedeutenden Beitrag zur Überwindung der Nahrungsmittelkrise" zu leisten."

Durchhalten!   Und die…

Durchhalten!

 

Und die Ukraine weiter und nach Kräften bei der Verteidigung unterstützen.

 

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.

 

Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

 

 

Es fehlt an russischer Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit

Wenn Putin einen solchen Deal anbietet kann man erahnen, wie sehr die Sanktionen mittlerweile wirken. Getreidelieferungen zu blockieren und diese Blockade als Druckmittel einzusetzen zeigt ohnehin die Verkommenheit von Putin und seinen Schergen. Im Krieg versucht man, die Zivilbevölkerung auszuhungern und gefügig zu machen, man raubt das Getreide der Ukraine  bzw. blockiert die Lieferung in Länder, die z.T. dringend darauf angewiesen sind. Fast alle Verhandlungen mit der russischen Seite haben sich während des Ukraine-Krieges als Makulatur erwiesen, man kann  mit Putin aktuell keine belastbaren Verhandlungen führen. Lüge, Drohung und Erpressung sind zum bestimmenden Instrument der russischen Politik geworden. Es fehlt an Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit.

@08:27 Uhr von Autograf

Wir könnten eigene Transportschiffe schicken, und mit Erlaubnis der Ukraine (so wie russische Truppen in Syrien auf Assads Wunsch kämpfen), mit unseren Marineschiffen begleiten. 

Tja, dann machen sie das mal.... die fahren dann nur auf entweder eine ukrainische oder russische Seemine...... ob die Gorch Fock das dann ueberlebt?

 

@08:44 Uhr von SonnigeZeiten

Putin einsperren und verhungern lassen incl. seiner Oligarchen und dem Rest der Welt, der sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert! Man könnte meinen, dass es danach besser wird, aber so lange die Menschheit an diesem System festhält, das nur auf Gewinnmaximierung bzw. Streben nach Reichtum basiert, werden immer wieder Menschen nachkommen, die in deren Fußstapfen treten und immer die Ärmsten darunter leiden. Die Revolution muss aus der Menschheit kommen, indem sie erkennen, dass man durch Konzentration auf die vorhandenen Ressourcen und darauf, was der Planet verkraften kann ein viel schöneres und ausbalanciertes und friedliches Leben leben könnte. Bin gespannt ob wir es irgendwann schaffen, oder ob wir uns in 100 Jahren immernoch die Köpfe einschlagen wie zu Zeiten als der Mensch noch in Höhlen gelebt hat.
 

@08:38 Uhr von ich1961

Durchhalten!

 

Und die Ukraine weiter und nach Kräften bei der Verteidigung unterstützen.

 

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.

 

Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

 

 

Es geht Putin nicht um alle Sanktionen, nur um Jene die die Nahrungsmittel betreffen. Russland kann nicht liefern, da seine Schiffe viele Häfen nicht anfahren dürfen.

@08:38 Uhr von ich1961

Durchhalten!

 

Und die Ukraine weiter und nach Kräften bei der Verteidigung unterstützen.

 

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.

 

Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

 

 

Vielleicht geht es Putin um die Anerkennung von (seinen) Realitäten.

Verhaertete Fronten

Diese Diskussion ueber Weizen zeigt wieder deutlich, wie verhaertet mittlerweile die Situation ist. Keine Seite weicht 1 mm zurueck.

@08:36 Uhr von Coachcoach

Der Westen sollte jeden möglichen Einstieg in Verhandlungen nutzen, denn jedes Ergebnis öffnet Perspektiven.

Immerhin die erste Meldung, die neben der russischen Blockade auch die ukrainischen Minen nennt.

Der Westen könnte höchstens die Ukraine bitten zu verhandeln. Der Westen sitzt nicht am Verhandlungstisch mit dem Aggressor 

@08:27 Uhr von Autograf

ist das Eindringen der russischen Marine in die Hoheitsgewässer der Ukraine. Dort verhindert die russische Marine völkerrechtswidrig den zivilen Schiffsverkehr, der Getreide vor allem auch zu den ärmsten Ländern der Welt bringen soll. Das ist ein Grund, weitere Sanktionen gegen Russland zu verhängen, nicht solche zu verringern. Wir könnten eigene Transportschiffe schicken, und mit Erlaubnis der Ukraine (so wie russische Truppen in Syrien auf Assads Wunsch kämpfen), mit unseren Marineschiffen begleiten. Ein Angriff Russlands (das sich ja angeblich nicht im Krieg mit der Ukraine befindet) auf diese Konvois wäre eine Kriegserklärung - das wird sich Putin nicht trauen. Zugleich stehlen russiche Truppen auf dem Territorium der Ukraine Getreide und verkaufen es. Auch hier sollte man Sanktionen verhängen.

Der sichere Weg in den III.WK.

Kann ich so nicht unterstützen, es könnte eine mögliches Verhandlungsergebnis sein.

 

Putin gibt also Blockade und wirksamkeit der Sanktionen zu

Diesen Schluß kann man aus seinen falschen Getreide Ausfuhr Angebot feststellen

Viele Moskauer wären froh, wenn mal ein Stück Seife oder andere Sanitärartikel mal wieder in den Regalen stehen würden :-)

Leid der Ukraine ist schrecklich aber weltweite Folgen auch

Wir sehen schon jetzt die erheblichen Folgen der Sanktionen für die ganze Welt. Auch wenn viele denken, na ja, die Europäer trifft es ja nicht so schlimm, so leiden mindestens 1/3 der Menschen in Europa sehr unter den Preissteigerungen. Viel schlimmer trifft es Afrika und viele andere Länder.

Russland freut sich über neue Käufer und deutlich mehr Profit beim Verkauf von Öl und bald wohl auch Gas und Käufer, die bei den Sanktionen nicht mitmachen.

Das intrigante, oder nur dumme Geschwafel von den ach so einfachen Lösungen, um Russland zu schaden wird dennoch weiterverbreitet, auch von der Ukraine.

Es wird eine deutsche Führungsrolle angemahnt, ich denke, aber, genau die nimmt DE längst ein! Intelligente Führung heißt nicht, Unmengen schwerer Waffen zu liefern, sondern einen von Russland geführten Vernichtungskrieg mit Blick auf die weltweiten Folgen zu managen.  

Die Forderungen der Ukraine sind verständlich, bedenken aber nicht die Folgen für den Rest der Welt, DE Politik zum Glück schon!

Mit Erpressern nicht verhandeln

Offenbar wirken die Sanktionen - entgegen der gern durch Kreml-Apologeten verbreiteten Behauptungen - doch, sonst würde der Unterhosenvergifter nicht auf deren Aufhebung drängen.

Mich würde interessieren, welche der Staaten, deren Bevölkerung heute auf Lebensmittellieferungen aus der Ukraine wartet, in den UN-Vollversammlungen den russischen Krieg gegen die Ukraine nicht verurteilt haben.

@08:27 Uhr von Autograf

Wir könnten eigene Transportschiffe schicken, und mit Erlaubnis der Ukraine (so wie russische Truppen in Syrien auf Assads Wunsch kämpfen), mit unseren Marineschiffen begleiten.

Nö - anscheinend kennen Sie diesbzgl. Kriegsregeln nicht.

@08:27 Uhr von Autograf

Wir könnten eigene Transportschiffe schicken, und mit Erlaubnis der Ukraine (so wie russische Truppen in Syrien auf Assads Wunsch kämpfen), mit unseren Marineschiffen begleiten. 

Um was zu erreichen? Den Kriegseintritt von Deutschland? 

 

08:36 Uhr von Coachcoach

 

"Einstieg in Verhandlungen nutzen"

....

 

Kein Problem. Soll doch Putin beweisen, dass er nicht schon wieder lügt und als Zeichen den ersten Hafen freigeben. (Möglichst einen, wo er nicht schon alle Silos zerbomben lies.)

Über den Rest lässt sich dann verhandeln.

 

(Ich gehe aber davon aus, dass der Despot wieder nur russische Märchen erzählt.)

@08:46 Uhr von Der Nachfrager

Durchhalten!

 

Und die Ukraine weiter und nach Kräften bei der Verteidigung unterstützen.

 

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.

 

Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

 

 

Es geht Putin nicht um alle Sanktionen, nur um Jene die die Nahrungsmittel betreffen. Russland kann nicht liefern, da seine Schiffe viele Häfen nicht anfahren dürfen.

Der Retter der Welt darf also seine Nahrungsmittel nicht verkaufen? Ich dachte Afrika, die ja auf Nahrungsmittel warten, wären seine Freunde? Die haben doch ihre Häfen für Herrn P. aus M. Nicht geschlossen 

@08:36 Uhr von Coachcoach

Der Westen sollte jeden möglichen Einstieg in Verhandlungen nutzen, denn jedes Ergebnis öffnet Perspektiven.

Immerhin die erste Meldung, die neben der russischen Blockade auch die ukrainischen Minen nennt.

 

Wo haben Sie gelesen, dass es sich um ukrainische Seeminen handelt?

Meinungsfreihei und Informationen

Es ist immer traurig zu lesen wie die Erklärung "Hungern für Sanktionen" gegen die Wahrheit ausgespielt wird. Vielleicht werden deshalb russische Medien gespertt um die wahren Hintergünde zu verbergen. Aber wir befinden uns im Krieg, in mehrfacher hinsicht.

Putin hat gute Chancen in…

Putin hat gute Chancen in die Reihen der größten Scheusale der Neuzeit aufgenommen zu werden. Frage: wie macht man einen Terroristen unschädlich? 

Erst Raub...

...und dann Erpressung, um die Strafe zu umgehen. Mal ganz abgesehen von den ganzen Morden.

Wladimir Putin ist ein ganz ordinärer Verbrecher.

Sanktionen

Wie geht man mit Erpressungsversuchen um?

Normalerweise gibt man Forderungen von Erpressern nicht nach.

Wer das Nachbarland überfällt und einen Angriffskrieg vom Zaun bricht, ist für Vermittlungsversuche nicht zugänglich.

Daher sollten Sanktionen nicht ausgesetzt werden bis Russland sich aus der Ukraine zurückzieht.

 

@08:50 Uhr von Karl Klammer

Diesen Schluß kann man aus seinen falschen Getreide Ausfuhr Angebot feststellen

Viele Moskauer wären froh, wenn mal ein Stück Seife oder andere Sanitärartikel mal wieder in den Regalen stehen würden :-)

Machen Sie sich keine Sorge, falls noetig faengt Russland ein paar Wale um Seifen herzustellen, das wuerde natuerlich den "Westen" provozieren, da Island, Norwegen und Japan im Moment den Markt unter sich aufteilen.

 

Ist doch

klar, dass die Kriegsverbrecher wieder versuchen den Rest der Welt zu erpressen. Wetten, dass wir dann doch wieder nachgeben?

Die Sanktionen werden sollen erst fallen, wenn sich Russland KOMPLETT aus der Region (inkl. der Krim) zurückgezogen hat und auch schon die ersten Reparationszahlungen für den Wiederaufbau beglichen hat.

08:36 Uhr von Coachcoach   /…

08:36 Uhr von Coachcoach

 

//Der Westen sollte jeden möglichen Einstieg in Verhandlungen nutzen, denn jedes Ergebnis öffnet Perspektiven.//

 

 

Warum sollte " der Westen" jetzt mit dem Lügner, Betrüger, Aggressor verhandeln? Und worüber? 

 

Herr P. aus M. hat mehrfach gezeigt, das er nicht - ernsthaft - verhandeln will.

 

//Immerhin die erste Meldung, die neben der russischen Blockade auch die ukrainischen Minen nennt.//

 

Sie haben vermutlich einen anderen Artikel gelesen wie ich. Ich habe von "ukrainischen Seeminen" nichts gelesen.In dem Artikel ist "nur von Seeminen" die Rede.

 

Das wäre vollkommen gegen die Interessen der Ukraine und der Welt, aber voll im Interesse des Herrn P. aus M.

 

Es werden sich andere Wege finden, das Getreide aus der Ukraine zu bekommen.

 

 

Hauptsache

Hauptsache man hilft der Ukraine und schadet Russland.

Der Rest der Welt ist anscheinend egal.

Perspektive

Zitat von Coachcoach (08:36 Uhr) : "Der Westen sollte jeden möglichen Einstieg in Verhandlungen nutzen, denn jedes Ergebnis öffnet Perspektiven."

Das Eröffnen von Perspektiven ist kein Selbstzweck, denn die Perspektive für die Ukraine ist der Blick in den Lauf einer geladenen und entsicherten Waffe.

Mit dem Aggressor in einem Vernichtungskrieg kann erst dann verhandelt werden, wenn er keine andere Wahl mehr hat. Das dürfte bei dem Unterhosenvergifter erst dann der Fall zu sein, wenn auch die Mobilisierung seines Volkssturms wirkungslos bleibt.

Reale Paradoxien

Wenn man Sanktionen als einseitige Vertragskündigungen betrachten will, wird eine jeder Sanktion immanent zugrunde liegende Paradoxie deutlich:

Man kündigt einen Vertrag, von dem man sich selbst einen Vorteil versprochen hat, um denVertragspartner zu bestrafen,. Man beruft sich auf ethische Motive aber im Kern spielt man hier auf der Basis einer - vermuteten - Marktüberlegenheit. 

Hier liegt aber schon der Kernfehler: Ein Markt ist nur ein Markt im positiven Sinne, wenn die „Marktmächte“ ausgeglichen sind. Ein Handschlag kann immer nur auf gleicher Höhe eine innere - und damit tatsächliche - Einigung darstellen. 

Kurz: Wir müssen umdenken und den Begriff „Sanktionen“ wieder aus unserer Denke und Sprache streichen. Und durch „Konsequenzen“ (oder einen eingängigeren Begriff) ersetzen. 

Konkret: Nicht Verträge brechen oder verbieten - sondern neue Verträge suchen. Ein fortlaufender Prozess, der gleichzeitig zielführender und ehrlicher ist als der „Ruf nach Strafe“.  

08:46 Uhr von Der Nachfrager…

08:46 Uhr von Der Nachfrager

 

Hahahaha.

 

//Es geht Putin nicht um alle Sanktionen, nur um Jene die die Nahrungsmittel betreffen. Russland kann nicht liefern, da seine Schiffe viele Häfen nicht anfahren dürfen.//

 

Aber den Weizen zu stehlen, auf andere Art nach Russland zu bekommen und zu verkaufen geht?

 

Träumen Sie weiter!

 

 

In meinen Augen

trägt der Westen dann zumindest eine Mitschuld am Hunger. Ich betrachte diesen Krieg als einen kleinen Regionalkonflikt, der erst durch die Einmischung des Westen mehr geworden ist. Natürlich ist und bleibt Russland der Aggressor, was aber nicht bedeutet, dass alles was der Westen tut richtig oder gar vernünftig ist.

08:49 Uhr von Coachcoach

Leider entscheidet jetzt Russland allein, ob der 3.WK kommt oder nicht.

 

Heute morgen habe ich schon Mal lesen können, dass Putins Bluthund Kadyrow gerne auch nach Polen kommen will. Vermutlich auf Geheiß von seinem Herrchen.

...

Ich bin mir sicher, dass etliche Foristen hier selbst den NATO-Pakt in Frage stellen und Nichtstun - Pardon - "Neutralität" fordern werden, wenn ein NATO-Partner durch Russland angegriffen wird.

„Kriegsmüdigkeit“ von Baerbock festgestellt

Steigende Preise auf breiter Front. Eine drohende Rezession in Deutschland. Der Weizen wird an der Börse gehandelt und steht dort höher als jemals zuvor. Aber auch Öl, Gas und Kohle sind auf Rekordjagd. Was mich so frappiert, ist dass es offenbar keine Schmerzgrenze gibt. 
 

Es wird eisern an den Massnahmen festgehalten. Scholz wurde zB kritisiert weil er in Davos „Kriegsziele“ des Westens nicht deutlich genug betone. 
 

Und Baerbock meinte sogar anlässlich der Karlspreis-Verleihung, man hätte mit „Diktaturen“ nie zusammenarbeiten dürfen.
 

Das lässt aufhorchen! Also kein Gas aus Aserbaidschan mehr oder demnächst aus Katar ? kein SIEMENS, Adidas und VW mehr in China ? kein Bezug von Seltenen Erden von dort, die doch dringend für die Energiewende gebraucht werden?  Und keine Waffendeals mehr mit Ägypten oder Saudi-Arabien?

@08:36 Uhr von Coachcoach

Der Westen sollte jeden möglichen Einstieg in Verhandlungen nutzen, denn jedes Ergebnis öffnet Perspektiven.

 

Das ist doch ein Gemeinplatz. Die Frage ist doch welche? Und da sehe ich keine erstrebenswerten Perspektiven. Es sei denn, man ist bereit, Putins Ziele zu akzeptieren und damit eine verbrecherischen Angriff auf einen anderen Staat.

@08:47 Uhr von Juergen

Diese Diskussion ueber Weizen zeigt wieder deutlich, wie verhaertet mittlerweile die Situation ist. Keine Seite weicht 1 mm zurueck.

Ich stimme Ihnen zu. Gleichzeitig erkenne ich im Westen eine unglaubliche Heuchelei. Würde es wirklich um den Hunger gehen - es wurde ernsthaft verhandelt. 

@08:54 Uhr von Der Nachfrager

Es ist immer traurig zu lesen wie die Erklärung "Hungern für Sanktionen" gegen die Wahrheit ausgespielt wird. Vielleicht werden deshalb russische Medien gespertt um die wahren Hintergünde zu verbergen. Aber wir befinden uns im Krieg, in mehrfacher hinsicht.

Sie sind also noch nicht informiert genug? Sie möchten gern die Propaganda von Herrn P. aus M. haben? Ich hätte da eine Idee wie sie da ungehindert dran kommen :-) 

@08:47 Uhr von Coachcoach

Durchhalten!

 

Und die Ukraine weiter und nach Kräften bei der Verteidigung unterstützen.

 

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.

 

Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

 

 

Vielleicht geht es Putin um die Anerkennung von (seinen) Realitäten.

 

 

Sie legen sich - natürlich im Namen des Friedens - heute Morgen ja wieder mächtig ins Zeug für den Herrn aus Moskau.

 

Ja klar geht es Putin nur um sich selbst und “seine“ Realitäten (was immer Sie darunter verstehen), das war doch nie anders. 

Schluß mit der Täter-Opfer-Umkehr

Zitat von ex_Bayerndödel (08:33 Uhr) : "Dann dürfen sich unsere Politiker wohl die Hauptschuld an an der Hungerkrise ans Bein binden"

Was für eine erbärmliche Verzerrung der Tatsachen. Die Alleinschuld an der Hungerkrise trägt der Unterhosenvergifter, auf dessen Befehl hin z-russische Soldaten in der Ukraine dortige Lebensmittel vernichten und deren Lieferung blockieren.

Und die Lage in der Ukraine wird allein durch russische Waffen weiter verschärft.

08:47 Uhr von Coachcoach   /…

08:47 Uhr von Coachcoach

 

//Vielleicht geht es Putin um die Anerkennung von (seinen) Realitäten.//

 

Vielleicht sollte Herr P. aus M. samt seiner Anhänger wirklich mal die Realitäten anerkennen.

 

Er kann und wird diesen Krieg nicht gewinnen. Also:

 

Abmarsch der Armee auf russisches Staatsgebiet und der "Zauber" ist vorbei.

Die Sanktionen werden allerdings noch weiter gelten müssen.

 

 

Ist schon blöde wenn man…

Ist schon blöde wenn man sich selber in die Ecke Sanktioniert indem man 30% der Weizenproduktion blockiert! Das man aus einem Kriegsgebiet nichts holen kann diesbezüglich, wusste man doch vorher! Das Gas und Ölembargo verpufft auch ziemlich Wirkungslos weil dieser "Unterhosenvergifter" pfiffig genug war, sein Augenmerk 2014 Frühzeitig Richtung Asien zu wenden!

@09:03 Uhr von Krid01

Diese Diskussion ueber Weizen zeigt wieder deutlich, wie verhaertet mittlerweile die Situation ist. Keine Seite weicht 1 mm zurueck.

Ich stimme Ihnen zu. Gleichzeitig erkenne ich im Westen eine unglaubliche Heuchelei. Würde es wirklich um den Hunger gehen - es wurde ernsthaft verhandelt. 

Was erkennen Sie bei Herrn P. aus M.? 

08:50 Uhr von Forfuture  …

08:50 Uhr von Forfuture

 

Genau - weil Ihr Kommentar so sehr stimmt, das Herr P. aus M. praktisch um die Aufhebung der Sanktionen bettelt.

 

 

@08:25 Uhr von nie wieder spd

Die US-Regierung hat es abgelehnt, die Russland-Sanktionen aufzuheben, um im Gegenzug ein Ende der Blockade ukrainischer Häfen zu erreichen. 

Was denn nun? 

 

Ganz einfach, kein westlicher Staat wird sich dem Diktat der USA widersetzen, denn dies hätte fatale Konsequenzen.

Propagandakrieg

Eifrig ist der Westen bemüht, Putin allein für die drohende Hungerkrise verantwortlich zu machen, obwohl der Ukrainekrieg nur der Tropfen war, der das Fass bald zum Überlaufen bringen wird.

.

Getreide und Düngerpreise steigen ebenso wie Logistikkosten seit Jahren.

Aktuell gibt es auch keinen physischen Mangel an Produkten, es sind allein die Lebensmittelbörsen und damit der Markt mit all seinen Teilnehmern, der die Preise explodieren lässt.

Und das führt zu der absurden Situation, dass schon jetzt, wo es genug zu Essen für alle gäbe, viele Arme sich kein Brot mehr leisten können.

.

In vielen Staaten gibt es Preisdeckel für Energie oder andere Produkte, aber der Westen scheut sich nach wie vor, den heiligen Markt gerade bei Lebensmitteln zu regulieren.

Das ist zugegebenermaßen schwierig, aber solange wir Getreide noch in den Tank kippen oder verschwenderisch in Tiermägen schaufeln, haben wir moralisch kaum ein Recht, uns über (seit Jahrzehnten herrschenden) weltweiten Hunger zu echauffieren.

Zwei Seiten

Zitat von Juergen (08:47 Uhr) : "Keine Seite weicht 1 mm zurueck."

Sie haben vergessen zu erwähnen, daß eine der beiden Seiten ungerechtfertigt rechtswidrig handelt (wie zwei Resolutionen von UN-Vollversammlungen und ein Urteil des Internationalen Gerichtshof belegen) und deswegen zurückweichen müßte, während die andere Seite legitime Selbstverteidigung ausübt und für sie ein Zurückweichen der Selbstaufgabe gleichkäme.

@08:38 Uhr von ich1961

Durchhalten!

 

Und die Ukraine weiter und nach Kräften bei der Verteidigung unterstützen.

 

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.

 

Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

 

 

 

... und dafür sogen, dass sich die Lage in der Ukraine weiter verschlechtert, dass die Zahl der Toten steigt .... ist dies das Ziel?

09:01 Uhr von Möbius: Preissteigerungen

 

Bei uns beträgt die Inflation ca. 7%.

In Russland ist es fast 22%.

 

Wenn 22% Ihrer Meinung nach  Russland nichts ausmachen, dann brauchen wir uns über die 7% hier gar nicht unterhalten.

 

...

 

Ps.

Die Preise steigen schon seit Jahren. Seit Jahren wird es enger für die Menschen, die nicht zu viel haben. Das hat ganz sicher nicht nur damit zu tun, dass es wegen dem Überfall auf Ukraine  Sanktionen gegen Russland gibt.

@08:33 Uhr von ex_Bayerndödel

wohl die Hauptschuld an an der Hungerkrise ans Bein binden. Ideologie steht wie immer über Menschenleben, so wie auch die massiven Waffenlieferungen an die Ukraine die Lage dort verschärfen.

Auch ihr Denken folgt einer Ideologie und zwar einer Ideologie, die sich hinter einer Pseudomoral versteckt. Die Ursache der vielen Opfer ist Putins völkerechtswidriger, erpresserischer Angriff auf die Ukraine. Die andauernden Erpressungsversuche Putins entlarven die Haltung dieses Mannes. Das Morden könnte heute zu Ende sein, wenn er seinen Truppen dahin zurückziehen würde, wohin sie gehören. So mordet er weiter.

@08:49 Uhr von Raho59

Der Westen sollte jeden möglichen Einstieg in Verhandlungen nutzen, denn jedes Ergebnis öffnet Perspektiven.

Immerhin die erste Meldung, die neben der russischen Blockade auch die ukrainischen Minen nennt.

Der Westen könnte höchstens die Ukraine bitten zu verhandeln. Der Westen sitzt nicht am Verhandlungstisch mit dem Aggressor 

Das ist ein Fehler.

08:54 Uhr von Der Nachfrager…

08:54 Uhr von Der Nachfrager

 

Dann sollten Sie "die Wahrheit" vielleicht mal seriös belegen?

 

 

@08:50 Uhr von Karl Klammer

Diesen Schluß kann man aus seinen falschen Getreide Ausfuhr Angebot feststellen

Viele Moskauer wären froh, wenn mal ein Stück Seife oder andere Sanitärartikel mal wieder in den Regalen stehen würden :-)

 

 

Sie sind ja wieder einmal bestens informiert, besser als die Bevölkerung in Moskau.

@09:00 Uhr von Krid01

trägt der Westen dann zumindest eine Mitschuld am Hunger. Ich betrachte diesen Krieg als einen kleinen Regionalkonflikt, der erst durch die Einmischung des Westen mehr geworden ist. Natürlich ist und bleibt Russland der Aggressor, was aber nicht bedeutet, dass alles was der Westen tut richtig oder gar vernünftig ist.

 

 

“Kleiner Regionalkonflikt“!

 

Was Ihre russische Tastatur doch für wirres Zeug hergibt...

Beispielhaft vorrangehen

Putin muss den Krieg gegen die Ukraine stoppen, das schliesst den Rueckzug aus dem Donbass ein, plus Reperationszahlungen. Stattdessen kommt auf seine Liste noch eine weitere Untat hinzu: Den Hunger wetlweit zu verschaerfen. Seine Agenda ist auch klar: Die Ukraine komplett zerstoeren, ideel, staatlich, material. Auf seine "Angebote" einzugehen, ist nur eine Hilfe genau dazu. Es gab wohl seit Hitler keinen groessen Feind der Humanitaet mehr, in diesem Aussmass jedenfalls, wie es Putin heute ist. Verhandlungen sind auszuschliessen. Putin muss kapitulieren. Auch fuer uns gilt das gleiche wie fuer die Ukraine: Durchhalten gegenueber einen wirklich ueblen Feind, bis er aufgibt. Das ist auch historisch (wird sein), denn die naechsten Diktatoren stehen schon in der Warteschleife und sollen sich besser warm anziehen. Einer ist sogar in der NATO. Es geht nun mal nicht anders - zeigt die Geschichte. Jetzt sollte man es mal hart probieren. Putin hat sich selbst zum guinea pig  dafuer angeboten.

08:47 Uhr von Coachcoach

"Vielleicht geht es Putin um die Anerkennung von (seinen) Realitäten"

...

 

Ich bitte Sie!

Putin hat doch Ärzte. Die können ihm sicher die richtigen Medikamente gegen Wahnvorstellungen besorgen.

@08:46 Uhr von Der Nachfrager

Durchhalten!

 

Und die Ukraine weiter und nach Kräften bei der Verteidigung unterstützen.

 

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.

 

Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

 

 

Es geht Putin nicht um alle Sanktionen, nur um Jene die die Nahrungsmittel betreffen. Russland kann nicht liefern, da seine Schiffe viele Häfen nicht anfahren dürfen.

Wenn Putin wollte, könnte er liefern. Er macht ein perfiedes Spiel und zerbombt zugleich die Städte und macht es dem Erdboden gleich.

Formulierungsvorschlag

Nicht hat Putin etwas vorgeschlagen, sondern auf hämische Weise eine zynische Forderung gestellt. Dass Putin Menschen in Geiselhaft nimmt, die mit diesem Konflickt nichts zu tun, sondern nur Hunger haben, zeigt, wie sehr er Menschen verachtet.

Man sollte stattdessen die Sanktionen weiter verschärfen.

@09:00 Uhr von Krid01

trägt der Westen dann zumindest eine Mitschuld am Hunger. Ich betrachte diesen Krieg als einen kleinen Regionalkonflikt, der erst durch die Einmischung des Westen mehr geworden ist. Natürlich ist und bleibt Russland der Aggressor, was aber nicht bedeutet, dass alles was der Westen tut richtig oder gar vernünftig ist.

Immer ist der böse Westen schuld. Wir haben Russland gezwungen in die Ukraine einzufallen. Was sollte der Westen ihrer Meinung nach in diesem "Regionalkonflikt" tun? Warten , bis der nächste Staat auf Putins Liste dran ist?

Sie betreiben den Versuch einer Täter - Opfer Umkehr.

 

@08:50 Uhr von Forfuture

Richtige Analyse.
So einfach, wie mancher hier sich eine Lösung vorstellt, ist es nun mal nicht.

 

Die US-Regierung hat es abgelehnt, die Russland-Sanktionen aufzuheben, um im Gegenzug ein Ende der Blockade ukrainischer Häfen zu erreichen. 

Was denn nun? 
 

…anzugreifen. So die Russen. 
 

einen Tag später wusste jeder: das war auch nur eine von tausenden weiteren Lügen. 
 

Wieso solle irgendwer den Russen noch irgendwas glauben. 
 

Es ist doch so:

hätte Russland keine Atomwaffen, die NATO hätte diesen Krieg längst beendet, durch die Zerstörung der russischen Armee. 
 

Es war immer immer klar, dass Atomwaffen nie in die Hände von Banditen und Terroristen fallen dürfen, da dies eine Gefahr für die ganze Welt werden könnte. 
 

Leider haben die Russen versagt und die Atomwaffen sind nun in der Hand von Banditen und Terroristen. 
 

Daher sind die Politiker teilweise etwas ängstlich und zurückhaltend, vor allem in Deutschland und Frankreich. 
 

Die USA muss also wieder einspringen und wird wohl M142 himars schicken. 
 

Damit kann die Ukraine 300-500 km weit feuern und russische Raketenstellungen zerstören. 

@09:05 Uhr von Werdaswissenwill

Ist schon blöde wenn man sich selber in die Ecke Sanktioniert indem man 30% der Weizenproduktion blockiert! Das man aus einem Kriegsgebiet nichts holen kann diesbezüglich, wusste man doch vorher! Das Gas und Ölembargo verpufft auch ziemlich Wirkungslos weil dieser "Unterhosenvergifter" pfiffig genug war, sein Augenmerk 2014 Frühzeitig Richtung Asien zu wenden!

Seit wann gibt es ein Gas- und Olembargo?

@08:53 Uhr von Tada

 

"Einstieg in Verhandlungen nutzen"

....

 

Kein Problem. Soll doch Putin beweisen, dass er nicht schon wieder lügt und als Zeichen den ersten Hafen freigeben. (Möglichst einen, wo er nicht schon alle Silos zerbomben lies.)

Über den Rest lässt sich dann verhandeln.

 

(Ich gehe aber davon aus, dass der Despot wieder nur russische Märchen erzählt.)

Vorleistungen vor den ersten Verhandlungen zu verlangen verhindern selbige.

@08:56 von heinzi123 - Der Rest der Welt ist anscheinend egal

Hauptsache man hilft der Ukraine und schadet Russland.

Der Rest der Welt ist anscheinend egal.

Ach vielnamigster ,

Nur 4 (Syrien, Belarus, Nordkorea, Eritrea) von 193 Länder stimmten bei UN dagegen.

Die Restlichen Länder haben selbst Angst, das Putins Truppen bei ihnen ....

Am 27. Mai 2022 - 09:09 Uhr von AlterSimpel

"Das ist zugegebenermaßen schwierig, aber solange wir Getreide noch in den Tank kippen oder verschwenderisch in Tiermägen schaufeln, haben wir moralisch kaum ein Recht, uns über (seit Jahrzehnten herrschenden) weltweiten Hunger zu echauffieren."

 

Dann lassen wir mal eben die Tiere verhungern, oder wie soll ich diesen Kommentar verstehen? Übrigens werden auch für pflanzliche Nahrung Düngemittel gebraucht.

@09:11 Uhr von ex_Bayerndödel

Durchhalten!

 

Und die Ukraine weiter und nach Kräften bei der Verteidigung unterstützen.

 

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.

 

Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

 

 

 

... und dafür sogen, dass sich die Lage in der Ukraine weiter verschlechtert, dass die Zahl der Toten steigt .... ist dies das Ziel?

 

 

Nein,  d a s  Ziel ist es gewiss nicht, das wissen Sie genau, und daher ist Ihre suggestiv-rhetorische Frage vollkommen daneben.

 

@09:11 Uhr von Coachcoach

Der Westen sollte jeden möglichen Einstieg in Verhandlungen nutzen, denn jedes Ergebnis öffnet Perspektiven.

Immerhin die erste Meldung, die neben der russischen Blockade auch die ukrainischen Minen nennt.

Der Westen könnte höchstens die Ukraine bitten zu verhandeln. Der Westen sitzt nicht am Verhandlungstisch mit dem Aggressor 

Das ist ein Fehler.

Der Westen versuchte übrigens mit nahezu jedem Regierenden auf den Aggressor einzuwirken und mit ihm zu reden. So lange dieser seinen "Traum vom Großrussischen Reich" ich erfüllt sieht...... 

Weltkriegshysterie

Zitat von Coachcoach (08:49 Uhr) : "Der sichere Weg in den III.WK."

Ist der nicht schon ausgebrochen, als die ersten Sanktionen verhängt wurden ? Oder als die Sanktionen verschärft wurden ? Oder als die Bundeswehr Helme geliefert hat ? Oder als die Bundeswehr Handfeuerwaffen und Munition geliefert hat ? Oder als die Bundeswehr Panzer- und Luftabwehrrakten geliefert hat ? Oder als verschiedene NATO-Staaten schwere Waffen an die Ukraine geliefert haben ?

Bei jeder Aktion, die sich den verbrecherischen Zielen Russlands entgegenstellt, erhebt sich der Chor der Panikpropaganda und malt den unmittelbar eintretenden Weltuntergang an die Wand.

Wie schäbig ist das denn…

Wie schäbig ist das denn. Putin richtet seine Waffe namens Hunger auf Afrika und verlangt von den USA und Europa die Aufhebung von Sanktionen. Das ist eine Geiselnahme der übelsten Sorte. Wie tief will Putin Russlands Ansehen in der Welt eigentlich noch sinken lassen? Doch es hat auch etwas "Gutes": jetzt haben die Staaten auf dem Afrikanischen Kontinent und woanders die Chance zu sehen wie russische Entwicklungshilfe und Zusammenarbeit aussieht, bevor sie sich vielleicht in Zukunft in fatale Abhängigkeiten begeben.

Da es ja logistisch offenbar möglich ist, soll Russland das Getreide sofort freigeben, diese Länder haben mit seinem persönlichen Krieg nichts zu tun. 

Sich hier nicht erpressen zu lassen ist natürlich richtig. Denn was käme als nächste Forderung? Vielleicht Sonnenblumenöl-lieferungen gegen die kampflose Übergabe der Ukraine?

@08:33 Uhr von ex_Bayerndödel

wohl die Hauptschuld an an der Hungerkrise ans Bein binden. Ideologie steht wie immer über Menschenleben, so wie auch die massiven Waffenlieferungen an die Ukraine die Lage dort verschärfen.

 

Habe ich ihren Kommentar richtig verstanden ? Wir sind schuld , daß Putin die Ukraine überfallen lässt um seine imperialistischen Phantasien zu befriedigen?

Täter - Opfer Umkehr fällt mir dazu nur ein.

 

@09:13 Uhr von harry_up

trägt der Westen dann zumindest eine Mitschuld am Hunger. Ich betrachte diesen Krieg als einen kleinen Regionalkonflikt, der erst durch die Einmischung des Westen mehr geworden ist. Natürlich ist und bleibt Russland der Aggressor, was aber nicht bedeutet, dass alles was der Westen tut richtig oder gar vernünftig ist.

 

 

“Kleiner Regionalkonflikt“!

 

Was Ihre russische Tastatur doch für wirres Zeug hergibt...

Nichts anderes war es - bevor der Westen sich eingemischt hat. Syrien oder Nordirak könnten ohne große Mühe ähnlich aufgeblasen werden.

@08:38 Uhr von ich1961

Das Gelabere von "Sanktionen wirken nicht" wird in meinen Augen gerade von Herrn P. aus M. ad absurdum geführt.
Wenn die Sanktionen nicht wirken - warum sollten die dann aufgehoben werden (müssen)?

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Die Frage ist, welche Wirkung Sie erwarten.

Einen Einfluss auf die russische Kriegsmaschine scheinen die Sanktionen nicht zu haben: der Krieg geht in seinen vierten Monat.

Russische Fehler und überraschend starker Widerstand der Ukraine haben zu Beginn einen sehr viel größeren Einfluss auf den Krieg gehabt als unsere Strafmaßnahmen.

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Natürlich wirken sich Sanktionen aus und ohne Frage würde Putin sie gerne beendet oder zumindest punktuell aufgehoben sehen.

Aber momentan wird das 6. Sanktionspaket verhandelt und es scheint mir immer deutlicher zu werden, dass vielerlei andere Zwecke damit beabsichtigt werden und die Beendigung des Krieges nicht mehr die erste Priorität westlicher Sanktionen ist.

@08:59 Uhr von Diabolo2704

."

Das Eröffnen von Perspektiven ist kein Selbstzweck, denn die Perspektive für die Ukraine ist der Blick in den Lauf einer geladenen und entsicherten Waffe.

...

Das ist keine gute, deswegen machen Verhandlungen Sinn. Ein Blick auf die gesenkte Waffe - zwar geladen und entsichert, aber gesenkt - wäre eine bessere.

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