Kommentare - Russische Angriffe: Ukraine meldet erneut zivile Opfer

23. Mai 2022 - 08:01 Uhr

Bei russischen Angriffen sind nach Angaben der Ukraine mindestens acht Zivilisten getötet worden. Präsident Selenskyj äußerte sich unterdessen zu den Opferzahlen an der Front im Osten: Dort sterben demnach täglich bis zu 100 Ukrainer.

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Kommentare

Menschen wollen Frieden

Im Namen von Nation wird Krieg geführt. Die Menschen wollen Frieden. 

 

Der Westen muss demokratische, rechtsstaatliche und ökonomische Reformen fördern. 

 

100 Menschen sterben täglich nur an der Front zu den Separatistengebieten. Das entspricht einem Flugzeugabsturz täglich. Selenskyj muss die Bevölkerung schützen. Der Krieg kann nur am Verhandlungstisch beendet werden. Dabei müssen auch historisch gewachsene Sicherheitsbedenken der russischen Seite bedacht werden. 

Aufwachen SPD + Kanzler!

Ich hoffe, die Ukraine erhält nun so schnell als möglich alles Material, das sie benötigt.

Deutschland sollte hier viel aktiver werden und Führung übernehmen. Der Konflikt kann aktuell nur durch mehr Waffenlieferungen verkürzt werden. Die Bundesregierung muss die laufenden Anträge (Marder, Leo1,...) noch in dieser Woche positiv entscheiden.

Eine ewige Ausdehnung des Krieges ist den Menschen in der Ukraine nicht zumutbar. Entweder sie zwingen Putin jetzt mit militärischen Erfolgen zu ernsthaften Verhandlungen, oder ab Ende des Sommers geht das ganze in einen Stellungskrieg über. Spätestens dann werden hier die Leute lauter, die meinen "Was geht uns das alles an?". Die Aufmerksamkeit und Unterstützung wird dann nachlassen. Putin käme dann mit seinem Spiel durch. In so einer Welt möchte ich nicht leben.

 

Gruß Grille

Unterstützung viel zu zögerlich

Die Unterstützung der UKR mit schweren Waffen läuft noch immer sehr schleppend. Man kann die Enttäuschung der UKR verstehen. 

Ukraine meldet erneut zivile Opfer

Leider werden das auch nicht die letzten Opfer sein, bevor Putin alles ausgeköscht hat. Er hinterlässt Tod und Elend, es ist einfach menschenverachtend was Putin mit seinen Schergen veranstaltet. Der einzige Trost ist, Putin schaufelt sich das eigene Grab und das ist ein Frage der Zeit. Man findet einfach keine Worte mehr. Liefert endlich die richtigen Waffen, damit die Russen aus den besetzten Gebiete gedrängt werden und das Unheil ein Ende hat.

Beendigung des Krieges nur über Verhandlungen möglich!

Wer da denkt, der Krieg könne durch die Lieferung von weiteren Waffen zu Gunsten der Ukrainer gewonnen werden irrt gewaltig. 

Die Truppenstärke Russlands mit rund 850.000 aktiven Kräften und ca. 2 Millionen Reservisten beträgt mehr als das Vierfache der Ukrainischen Armee.  Auch hinsichtlich der Ausstattung mit Militärfahrzeugen wie Panzern, Raketenwerfern oder Kampfflugzeugen liegt Russland im Vergleich deutlich vorne. Im Jahr 2022 (Daten abgerufen am 24. März) betrug die Anzahl von einsatzbereiten Panzern ("Tank Strength") in Russland etwa 12.420 und damit rund das Fünffache im Vergleich zur Ukraine.

Damit ist erst ein Zehntel der Russen zum Einsatz gekommen. 

Laut Selensky sterben täglich 50 bis 100 ukrainische Kämpfer. 

Bei allem Heldenmut der Ukrainer - Optimismus ist schön und gut, aber man sollte der Realität ins Auge sehen.

Weitere Opfer

Vielleicht kann die Bundeswehr ja noch mehr Helme schicken ...

Die Verschleppung wirksamer Hilfe für die Ukraine durch die Bundesregierung ist eine unerträgliche Schande. Und die hohlen Sprechblasen "abgewogen" und "mit den Verbündeten abgestimmt", mit denen die Sabotage echter Hilfeleistung vernebelt wird, kann ich nicht mehr hören.

Scholz ist ein Zögling

es muss deutlich schneller gehen bei der Lieferung schwerer Waffen.Warum ist die Ausfuhr Genehmigung noch nicht erteilt ? Auch unsere Verteidigung Ministerin arbeit zu langsam habe ich das Gefühl. Scholz sein Gerede vom Atomkrieg ist ja schon ängstlich sein vor Putin,der wird dadurch nur bestätigt weiter zu Drohen. Der Krieg muss beendet werden,ja das ist richtig,aber nicht zum Nachteil von UK.

@08:26 Uhr von krittkritt

D.h. die zahlreichen "Freiwilligen" z.B. des rechtsradikalen Asow-Regiments in Mariupol unterliegen der normalen Gerichtsbarkeit, können also angeklagt werden.

Als erstes sollte Putin angeklagt werden als Oberbefehlshaber und seine Schergen direkt mit. Als Kremlpropagandist sollten sie ihre Schleimspuren mal weg wischen, die ziehen sich schon seit Anfang des Krieges hier durch das Forum.

Dr. Seltsam....

an alle die diesen Film noch kennen. (Googeln) Ja das Ziel muss mit allen Mitteln erreicht werden, auch unter Einsatz des Lebens.

Wäre der Krieg schon zu Ende wenn die Ukraine keine Waffenlieferungen bekommen hätte?

Dies Frage muss erlaubt sein !

Mehr Waffen betuet immer mehr Elend und Leid, Mehr Waffen bedeutet Verlängerung des Krieges auf Kosten der Zivilbevölkerung  auch das ist ein  Fakt.

Dieser Stellvertreter Krieg nützt nur dem Kreml und Washington !

 

 

Donbas

Donbas ist in die Ukraine gekommen! Jetzt gerade umgekehrt.

Wer hatte das gedacht. Und der Frieden ist nicht in Sicht. 8 Jahre Donbas! 

Langer Verhandlungstisch

Zitat von Intiative Neu... (08:21 Uhr) : "Der Krieg kann nur am Verhandlungstisch beendet werden."

Die Verhandlungstische des Unterhosenvergifters sind zur Genüge bekannt. Und auch, was alle erreicht haben, die sich daran dem Autokraten gegenübersetzen durften.

Russland verfährt nach der Devise "Erst töten, dann verhandeln", was aus russischer Sicht den unschätzbaren Vorteil bietet, daß tote Verhandlungspartner nicht widersprechen oder gar auf den unvernünftigen Gedanken kommen, ihre Rechte zur Sprache bringen zu wollen.

08:38 Uhr von KarlderKühne  …

08:38 Uhr von KarlderKühne

 

Ihr Kommentar ist gespickt mit Kreml Propaganda.

 

"Die Russen" sollten sich schleunigst aus der Ukraine - auf ihr eigenes Staatsgebiet - zurückziehen.

 

Dann wäre - oh Wunder - der Krieg ohne Verhandlungen sofort beendet!

 

Und wenn Sie Verhandlungen einfordern: mit wem? Mit einem notorischen Lügner, Betrüger Rechtsbrecher? 

 

Wer soll denn bitte auch nur ein Wort glauben, das aus dem Mund von Herrn P. aus M. kommt?

 

 

Es geht längst um weit mehr, als den barbarischen Überfall

Krieg ist schlimm, Soldaten tun schlimme Dinge, Russland hat da einen besonders schlechten Ruf. Jedes verlorene Leben ist zu viel und doch sind die Opferzahlen im Vergleich zu den vielen, von der deutschen Öffentlichkeit wenig beachteten Kriege eher gering.

Es werden viele, ach so einfache, wie rigorose Schritte gegen den Aggressor Russland gefordert. Maximalforderungen von Ukrainern sind verständlich und die Menschen hier, die diese Forderungen unterstützen, haben ihren moralischen Kompass ausgerichtet, sehen nur das Leid in der Ukraine.

Energieembargo, Lieferung aller verfügbaren schweren Waffen, Russland maximal schaden, um weitere Aggression zu verhindern usw.

In der Ukraine entsteht gerade eine neue Weltordnung, alle Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine haben schwerwiegende Folgen für hunderte Millionen Menschen weltweit.

Alle glauben zu wissen, was die Ukraine zur Verteidigung braucht und sehen nicht, welche Folgen sich weltweit daraus ergeben, unser Kanzler zum Glück schon.

Es gibt Kriegsverbrechen

Alles andere wäre auch eine Überraschung. Beide Seiten begehen diese Taten. 
 

Ich habe aber den Eindruck, dass von den massiven Vorwürfen gegen die russische Armee, massenhaft und wahllos wehrlose Zivilisten umgebracht zu haben, am Ende nicht viel übrig bleiben wird. 
 

 

Am Beginn des Krieges wurde zB berichtet das landesweit Zehntausende Zivilisten bewaffnet würden und das die Bevölkerung aufgerufen wurde, die russischen Truppen mit Molotowcocktails anzugreifen. Davon hört man nichts mehr. Warum ? Was ist aus diesen Menschen geworden?

 

Ein Reporter für die „Times of Israel“ besuchte in Nikolajew ein Leichenschauhaus im März. Eine der Leichen war ein Zivilist dessen Hände auf dem Rücken gefesselt waren. Der Reporter fragte was es damit auf sich habe und der Bestatter meinte, dass dieser festgenommen wurde bei dem Versuch einen Molotowcocktail auf russische Fahrzeuge zu werfen.

Genfer Konvention

Zitat von krittkritt (08:26 Uhr) : "Die Genfer Konvention gilt nicht im Falle von Söldnern"

So zu tun, als würde sich die russische Regierung auch nur einen Deut um internationales Recht scheren ist eine Beleidigung der Intelligenz aller Mitleser.

08:42 Uhr von Diabolo2704  …

08:42 Uhr von Diabolo2704

 

Die Helme werden tatsächlich auch gebraucht. Wie so vieles andere eben auch.

 

Sonst teile ich Ihre Meinung aber.

 

 

@08:21 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Im Namen von Nation wird Krieg geführt. Die Menschen wollen Frieden. 

 

Der Westen muss demokratische, rechtsstaatliche und ökonomische Reformen fördern. 

 

100 Menschen sterben täglich nur an der Front zu den Separatistengebieten. Das entspricht einem Flugzeugabsturz täglich. Selenskyj muss die Bevölkerung schützen. Der Krieg kann nur am Verhandlungstisch beendet werden. Dabei müssen auch historisch gewachsene Sicherheitsbedenken der russischen Seite bedacht werden. 

#

Zu 1. Die Ukraine führt keinen Krieg gegen Russland, sie verteidigt sich ...

Zu 2. In Russland? Wohl kaum. Aus ihrem neuen Faschissmus müssen sich die Russen selbst befreien ...

Zu 3. Selenskyj schützt seine Bevölkerung doch so gut es geht ... vor der "ruhmreichen Russischen Armee", die doch soo freudig empfangen wird, mit Salz, Brot und Blumen ... und die es mit einer Spur zivilen Blutes dankt. Für mich, und andere, hat die Russische Armee jeglichen (!!!) Ruhm verloren.

... und damit schöne Grüße nach St. Petersburg ...

@08:45 Uhr von unbutu77

an alle die diesen Film noch kennen. (Googeln) Ja das Ziel muss mit allen Mitteln erreicht werden, auch unter Einsatz des Lebens.

Wäre der Krieg schon zu Ende wenn die Ukraine keine Waffenlieferungen bekommen hätte?

Dies Frage muss erlaubt sein !

Mehr Waffen betuet immer mehr Elend und Leid, Mehr Waffen bedeutet Verlängerung des Krieges auf Kosten der Zivilbevölkerung  auch das ist ein  Fakt.

Dieser Stellvertreter Krieg nützt nur dem Kreml und Washington

Falsch, würde die Ukraine nicht mit Wafen unterstützt werden, wäre fast die Hälfte der ukranischen Bevölkerung schon ausgelöscht.

@08:42 Uhr von Diabolo2704

Vielleicht kann die Bundeswehr ja noch mehr Helme schicken ...

Die Verschleppung wirksamer Hilfe für die Ukraine durch die Bundesregierung ist eine unerträgliche Schande. Und die hohlen Sprechblasen "abgewogen" und "mit den Verbündeten abgestimmt", mit denen die Sabotage echter Hilfeleistung vernebelt wird, kann ich nicht mehr hören.

Nehmen wir an wir liefern all diese Waffen mit bester Technik und die Ukraine gewinnt diesen Krieg. Was passiert dann? Wird die Krim zurückerobert und bedankt man sich dann mit einem Marsch auf Moskau? Wie geht das dann weiter mit deutschen Waffen? Stehen die dann irgendwann vor Moskau? Haben wir das dann noch irgendwie in der Hand? 

@08:45 Uhr von AA

Donbas ist in die Ukraine gekommen! Jetzt gerade umgekehrt.

Wer hatte das gedacht. Und der Frieden ist nicht in Sicht. 8 Jahre Donbas! 

8 Jahre russische Agressivität an der ukrainischen Grenze durch Putin.

@08:38 Uhr von KarlderKühne

…Die Truppenstärke Russlands mit rund 850.000 aktiven Kräften und ca. 2 Millionen Reservisten beträgt mehr als das Vierfache der Ukrainischen Armee.  Auch hinsichtlich der Ausstattung mit Militärfahrzeugen wie Panzern, Raketenwerfern oder Kampfflugzeugen liegt Russland im Vergleich deutlich vorne.…

Sie haben es auf den Punkt gebracht: Trotz ihrer offensichtlichen personellen wie materiellen Überlegenheit hat es die russische Armee (zum Glück!) immer noch nicht geschafft, diesen Krieg für sich zu gewinnen. Nicht einmal ansatzweise.

M.a.W.: Die russische Armee ist ein zwar brutaler, aber ansonsten völlig maroder Haufen, der vom Westen bisher weit überschätzt wurde.

 

Danke also für Ihren Hinweis, der die Fakten einmal mehr deutlich gemacht hat.

@08:48 Uhr von ich1961

Sie: "Ihr Kommentar ist gespickt mit Kreml Propaganda",

Die Zahlen sind nicht auf meinem Mist gewachsen. Und mit Beschimpfungen ändern sie auch nichts

 

Deutsche Schlafhaubitzen

Bleibt nur zu hoffen, dass die anderen Länder schnell und ausreichend geeignete Waffen an die Ukraine liefern. Kanzleramt und Verteidigungsministerium machen eine armselige Figur.

08:45 Uhr von unbutu77   /…

08:45 Uhr von unbutu77

 

//Ja das Ziel muss mit allen Mitteln erreicht werden, auch unter Einsatz des Lebens.//

 

Würden Sie "Ihre Freiheit" nicht gegen einen Angreifer verteidigen?

 

//Wäre der Krieg schon zu Ende wenn die Ukraine keine Waffenlieferungen bekommen hätte?

Dies Frage muss erlaubt sein ! //

 

Ja! Aber was wäre der Preis dafür gewesen?

 

//Mehr Waffen betuet immer mehr Elend und Leid, Mehr Waffen bedeutet Verlängerung des Krieges auf Kosten der Zivilbevölkerung  auch das ist ein  Fakt.//

 

Ja, Verursacher ist ein  Großkotz aus M!Und da die Ukraine ein souveräner Staat ist, kann/darf/muss diese Freiheit auch verteidigt werden.

 

//Dieser Stellvertreter Krieg nützt nur dem Kreml und Washington !//

 

Was hat Washington damit zu tun? Angegriffen wurde die Ukraine (gefühlt zum tausendsten Mal erwähnt) von "den Russen".

 

 

Unermessliches Leid

"Der Krieg ist eine blutige Bestie, aber kein regelfreier Zustand."

Sagt unser Justizminister, aber ich fürchte, das ist reines Wunschdenken. Wo Kriege sind, sind Kriegsverbrechen. Mich treibt besonders das Attentat in Enerhodar um. Natürlich haben die Ukrainer das Recht sich gegen die Besatzung zu wehren, aber war der zwangsmäßig eingesetzte Bürgermeister Teil der russischen oder Separatisten Truppen? Oder war er Zivilist?

Jeder, der die Situation auf böser Agressor und unschuldiges Opfer reduziert, macht es sich zu leicht. Auch die Ukraine verübt Kriegsverbrechen, allerdings in einem deutlich geringeren Maße. Wie grauenhaft die russische Armee agiert ist kaum zu beschreiben.

Jeden Tag wird Leben vernichtet, unermessliches Leid angerichtet, die Umwelt verseucht, wirtschaftliche Werte pulverisiert. Es darf keinen Diktatfrieden geben, da stimme ich Scholz zu, so liegt der Schlüssel bei Putin. Leider liegt aufgeben nicht in seinem Naturell.

Die Realität

Zitat von KarlderKühne (08:38 Uhr) : "man sollte der Realität ins Auge sehen"

Die Realität ist, daß sich die Ukraine entgegen aller wunschdenkenden Vorhersagen prorussischer Propagandisten, die die Niederlage der Ukraine gar nicht schnell genug herbeischreiben können, sehr effektiv gegen die ungerechtfertigte und völkerrechtswidrige Aggression Russlands zur Wehr setzt.

Die Zahlen über Soldaten und Bewaffnung sind irreführend, weil sie nicht das geringste darüber aussagen, ob die vorhandenen Ressourcen wirksam oder stümperhaft zum Einsatz gebracht werden.

@08:44 Uhr von schiebaer45

es muss deutlich schneller gehen bei der Lieferung schwerer Waffen.Warum ist die Ausfuhr Genehmigung noch nicht erteilt ? Auch unsere Verteidigung Ministerin arbeit zu langsam habe ich das Gefühl. Scholz sein Gerede vom Atomkrieg ist ja schon ängstlich sein vor Putin,der wird dadurch nur bestätigt weiter zu Drohen. Der Krieg muss beendet werden,ja das ist richtig,aber nicht zum Nachteil von UK.

Jeder weitere Kriegstag ist zum Nachteil der Ukraine.... und falls die Ukraine sich entscheidet, nachdem der Donbass, sowie der Landkorridor zur Krim von den russischen Truppen vollstaedig eingenommen wird, das sie weiterhin nicht verhandeln wollen.... dann koennte es durchaus sein das auch Putin das Kriegsrecht ausrufen wird. Kiew, Lwiw und Odessa sehen dann realistischerweise bald so aus wie Mariupol.

 

@08:26 Uhr von krittkritt

D.h. die zahlreichen "Freiwilligen" z.B. des rechtsradikalen Asow-Regiments in Mariupol unterliegen der normalen Gerichtsbarkeit, können also angeklagt werden.

Das ist nur die Lüge, die uns ihr geliebter Putin weismachen will, damit er sie nicht wie Kriegsgefangene behandeln muss, sondern durch Schauprozesse hinterher in Gulags sperren oder gar hinrichten kann. Es sind Soldaten, egal was Putin und seine Anhänger erzählen. Sie sind durch Ihr aufgeben leider von der Vorhölle direkt in die Hölle geraten. 

@08:21 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 

Dabei müssen auch historisch gewachsene Sicherheitsbedenken der russischen Seite bedacht werden.

 

Welche mysteriösen «Sicherheitsbedenken» Russlands außer Wladimirs Halluzination mit Umzingelungs-Phobie durch die NATO. Nun hat der Trotteil es hingekriegt, dass Finnland der NATO beitritt, und er hat sich selbst 1.300 km Landgrenze Umzingelung zusätzlich geschaffen.

 

Russland hat einen einzigen Feind, wegen dem das Land Sicherheitsbedenken haben muss. Dieser Typ heißt Wladimir,

und er hat sich vorgenommen, Russland kaputt zu machen.

08:49 Uhr von Möbius   //Ich…

08:49 Uhr von Möbius

 

//Ich habe aber den Eindruck, dass von den massiven Vorwürfen gegen die russische Armee, massenhaft und wahllos wehrlose Zivilisten umgebracht zu haben, am Ende nicht viel übrig bleiben wird.//

 

Das ist doch jetzt schon bewiesen.

Human Rights Watch, Amnesty International, die UN u.a. haben das längst bewiesen!

 

 

@08:49 Uhr von Diabolo2704

Zitat von krittkritt (08:26 Uhr) : "Die Genfer Konvention gilt nicht im Falle von Söldnern"

So zu tun, als würde sich die russische Regierung auch nur einen Deut um internationales Recht scheren ist eine Beleidigung der Intelligenz aller Mitleser.

Als intelligenter Mitleser sollten sie jedoch wissen, das das  internationale Recht kompliziert ist und die sogenannte Gerechtigkeit Kriegsgewinner meistens, falls nicht immer, davon kommen laesst.

 

@08:49 Uhr von Möbius

Am Beginn des Krieges wurde zB berichtet das landesweit Zehntausende Zivilisten bewaffnet würden und das die Bevölkerung aufgerufen wurde, die russischen Truppen mit Molotowcocktails anzugreifen. Davon hört man nichts mehr. Warum ? Was ist aus diesen Menschen geworden?

Damals ging es um die Verteidigung von Kiew. Eine Stadt kann man ggf. im Häuserkampf mit solchen einfachen Mitteln wie Molotowcocktails verteidigen. Wenn auch nur unter erhebliche Verlusten.

Im Osten der Ukraine kämpfen die Truppen aber in offenem Gelände und teilweise im Wald. Was sollen dort Zivilisten mit Molotowcocktails?

Sie sollten sich vielleicht mal mit den einfachsten Grundlagen der modernen Kriegsführung beschäftigen, dann bräuchten SIe nicht solche Fragen zu stellen.

@08:26 Uhr von krittkritt

D.h. die zahlreichen "Freiwilligen" z.B. des rechtsradikalen Asow-Regiments in Mariupol unterliegen der normalen Gerichtsbarkeit, können also angeklagt werden.

Natürlich unterliegen die ukrainischen Soldaten, die im Stahlwerk Mariupol in Kriegsgefangenschaft geraten sind, dem Kriegsrecht. Das wissen auch Sie, setzen aber Ihre

  aggressive

  faktenleugnende

  Duma-Propaganda fort.

Aus welchen Gründen Sie das tun, bleibt unklar, nährt aber einige Spekulationen.

 

gez. NieWiederAfd

@08:45 Uhr von unbutu77

"Wäre der Krieg schon zu Ende wenn die Ukraine keine Waffenlieferungen bekommen hätte?"

 

Das könnte tatsächlich möglich sein. Abgesehen vom dann wohl noch viel länger andauernden Partisanenkrieg der  Ukrainer und einer (nach Ansicht einiger Foristen hier) selbstverständlich gerechtfertigten Antiterroroperation der RF. Als nächstes dann ein Gang ach Moldawien und dann schaut der größenwahnsinnige Fürst aus Moskau, was sonst noch geht.

Wollen Sie tatsächlich in so einer Welt leben? Der laufende Krieg würde die legitime Blaupause für weitere Konflikte bieten. Es muss dann nur ein Statt etwas mächtiger sein als der betreffende Nachbar. 

Ich finde die von Ihnen transportierte Intension etwas kurzsichtig, gelinde gesagt...

Gruß Grille

Ist erlaubt

Zitat von ubuntu77 (08:45 Uhr) : "

Wäre der Krieg schon zu Ende wenn die Ukraine keine Waffenlieferungen bekommen hätte? Dies Frage muss erlaubt sein ! Mehr Waffen betuet immer mehr Elend und Leid, Mehr Waffen bedeutet Verlängerung des Krieges auf Kosten der Zivilbevölkerung"

Nein, der Krieg wäre nicht zu Ende, denn Russland würde ihn bloß mit anderen Mitteln gegen die dann wehrlose Ukraine führen. Krieg ist mehr als nur militärische Kampfhandlungen.

Auch in Russland erlebt die Zivilbevölkerung Elend und Leid durch ihre eigene Regierung und zwar weil Gegenwehr gegen den Repressionsapparat des Unterhosenvergifters praktisch nicht möglich ist.

Mehr Waffen bedeuten mehr Möglichkeiten, sich gegen das verbrecherische Regime in Moskau zu wehren. So zu tun, als ob für die ukrainische Zivilbevölkerung alles in Ordnung wäre, wenn das Land bloß seinen Widerstand gegen Russland einstellen würde, ist keine Frage sondern Desinformation.

Der Krieg wäre zu Ende, wenn aus Russland keine Waffen kämen.

08:51 Uhr von V.Scho   /…

08:51 Uhr von V.Scho

 

//Nehmen wir an wir liefern all diese Waffen mit bester Technik und die Ukraine gewinnt diesen Krieg. Was passiert dann?//

 

Was soll dann passieren, der Krieg wäre beendet.

 

//Wird die Krim zurückerobert und bedankt man sich dann mit einem Marsch auf Moskau?//

 

Die Krim muss nicht zurück erobert werden. Sie gehört nach wie vor zur Ukraine (außer im Denken eines gewissen Herrn P. aus M. und Anhängern).

 

//Wie geht das dann weiter mit deutschen Waffen? Stehen die dann irgendwann vor Moskau?//

 

Warum sollten die Waffen dann "vor Moskau" stehen?

 

//Haben wir das dann noch irgendwie in der Hand?//

 

Die möglichen Vereinbarungen kennen wohl nur die Beteiligten - ich jedenfalls nicht.

 

 

@08:21 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Krieg kann nur am Verhandlungstisch beendet werden. Dabei müssen auch historisch gewachsene Sicherheitsbedenken der russischen Seite bedacht werden. 

Es gibt keine Bedrohung für Russland, schon gar nicht durch die Ukraine. Wenn Sie Putins Motivation verstehen wollen, lesen Sie das Essay von Putin von 2021. https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-06/ueberfall-auf-die-sowjetuni…

Die angebliche Bedrohung durch die NATO ist nichts als ein Propaganda Märchen. Warum sollte die NATO ein Land angreifen, mit dem ihre Mitglieder bis 24.02.22 so enge Handelsbeziehungen haben? Club der Masochisten?

Putin motiviert mehr als alles andere die Errichtung Großrusslands. Wie gesagt, lesen Sie das Essay von ihm.

Aufgeben = Vernichtung

Es muss allen, die hier und anderswo (pseudomitfühlend) propagieren, es müsse verhandelt oder gar aufgegeben werden, dass eine Kapitulation oder die Aufgabe von Gebieten (als Ergebnis von Verhandlungen) für die dort wohnenden Menschen und die ukrainische Kultur die Vernichtung bedeuten würde.

Es werden keine Besatzer wie Engländer, Amerikaner oder Franzosen kommen, die (sicherlich auch im eigenen Interesse) dabei helfen, das Land wieder aufzubauen.

Dort, wo die Russen die Macht erhalten, werden alle, die gegen Russland gekämpft haben, ermordert, alle, die sich gegen Russland geäußert haben, in Straflager deportiert und der Rest "umerzogen". Das wurde so bereit so Russland propagiert.

Wer also fordert, die Ukainer sollten doch jetzt bitte einsehen, dass sie nicht gewinnen können oder wir sollten Ihnen nicht helfen, den Krieg zu verlängern, muss deutlich sagen, dass er mit diesen Konsequenzen einverstanden ist und diese für sich selbst ebenfalls akzeptieren würde.

 

Wie soll dieser Krieg enden?

Wir sprechen immer nur über Waffen, Waffen und Waffen, aber wenig darüber, wie das Ende des Krieges aussehen könnte. Es sollte doch keiner glauben, das Russland jemals die Krim wieder hergibt, das wäre der russischen Bevölkerung nicht zu vermitteln. Demzufolge würde der krieg endlos weiter gehen. 

Waffenlieferungen verlängern nur den Krieg, beenden ihn aber nicht, Ein Ende ist nur über Diplomatie, Verhandlungen und Kompromisse möglich. 

@08:21 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 100 Menschen sterben täglich nur an der Front zu den Separatistengebieten. Das entspricht einem Flugzeugabsturz täglich. Selenskyj muss die Bevölkerung schützen. Der Krieg kann nur am Verhandlungstisch beendet werden.

 

Dafür müssen die Russen aber erstmal komplett aus der Ukraine verschwinden. Denn in der jetzigen Situation würde es die Kapitulation der Ukraine bedeuten.

 

Dabei müssen auch historisch gewachsene Sicherheitsbedenken der russischen Seite bedacht werden. 

Die wurden seit Jahren bedacht. Z.B. bei Merkels Veto 2008 zum NATO Beitritt der Ukraine. Selbst als die Krim annektiert wurde und die Separatisten im Donbass waren, hat sich der Westen ziemlich zurückgehalten. 

Das Ergebnis sieht man leider jetzt in der Ukraine, in die Putin grundlos einmarschiert ist. Und wenn man ihm jetzt entgegenkommt, wird er dort nicht halt machen. Man reicht Putin den kleinen Finger und er reißt dir den ganzen Arm ab. Er hast einfach Demokratien, das sind seine "Sicherheitsbedenken ".

 

 

08:54 Uhr von KarlderKühne  …

08:54 Uhr von KarlderKühne

 

Dann bitte ich um seriöse Belege!

 

Und "Kreml Propaganda" ist keine Beschimpfung sondern eine Tatsache - könnten Sie selber heraus finden, falls Sie es nicht längst wissen!

 

 

Schluß mit der Täter-Opfer Umkehr

Zitat von Forfuture (08:48 Uhr) : "In der Ukraine entsteht gerade eine neue Weltordnung, alle Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine haben schwerwiegende Folgen für hunderte Millionen Menschen weltweit."

Die Folgen für hunderte Millionen Menschen weltweit resultieren nicht aus der Unterstützung für die Ukraine sondern aus dem ungerechtfertigten Völkerrechtsbruch Russlands und den barbarischen Angriffskrieg der Z-Russen.

@09:09 Uhr von Marmolada

Im Namen von Nation wird Krieg geführt. Die Menschen wollen Frieden. 
 
Der Westen muss demokratische, rechtsstaatliche und ökonomische Reformen fördern. 
 
100 Menschen sterben täglich nur an der Front zu den Separatistengebieten. Das entspricht einem Flugzeugabsturz täglich. Selenskyj muss die Bevölkerung schützen. Der Krieg kann nur am Verhandlungstisch beendet werden. Dabei müssen auch historisch gewachsene Sicherheitsbedenken der russischen Seite bedacht werden. 

 
Ich bin auch dafür, dass demokratische, rechtsstaatliche und okonomische Reformen in Russland stattfinden.
 
Wir schließen mal die Straflager und Gulags, installieren unabhängige Gerichte und führen eine freie Presse und freie selbstbestimmte Medien ein.
 
Das wäre schon mal ein Anfang.
 
 

Keine Zeit mehr verlieren

Seit Monaten bittet die Ukraine um notwendige Waffenlieferungen. Die Art und Weise, wie das Kanzleramt das Thema Waffenlieferungen behandelt, wirft inzwischen Fragen auf und ist beschämend. Es hätten nach Darstellung der Industrie längst erste Kontingente dringend benötigter schwerer Waffen zur Verteidigung gegen den Vernichtungskrieg Russlands geliefert werden können. Stattdessen wird anscheinend auf Zeit gespielt, in der Hoffnung, dass das Thema sich irgendwie erledigt und um den linken Flügel der SPD nicht zu vergrätzen, der offenbar immer noch nicht wahrhaben will, dass Russland ein imperialistischer, aggressiver Unrechtsstaat ist, der auch unsere Freiheit bedroht und dem man nicht mit schönen Worten beikommen kann. Ein BK, der von einer Zeitenwende nur redet, der von Waffenlieferungen nur spricht, verliert seine Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Bürger und der Verbündeten in der NATO. Das Kanzleramt muss liefern. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. 

@08:42 Uhr von Diabolo2704

Es macht halt nicht wirklich Sinn in diesen Konflikt noch  großartig zu Investieren! Russland hat seinen Landkorridor zur Krim, wird sich eingraben und die Ukraine wird sich ausbluten wenn sie versucht dagegen zu gehen. Die EU wird wahrscheinlich ihre Sanktionen erhöhen, aber Großartig Waffen schicken wofür? Um wegen ein wenig Land ein ganzes Land zu zerstören? Die kosten sind jetzt schon Astronomisch für den Wiederaufbau! 

@09:01 Uhr von ich1961

08:49 Uhr von Möbius

 

//Ich habe aber den Eindruck, dass von den massiven Vorwürfen gegen die russische Armee, massenhaft und wahllos wehrlose Zivilisten umgebracht zu haben, am Ende nicht viel übrig bleiben wird.//

 

Das ist doch jetzt schon bewiesen.

Human Rights Watch, Amnesty International, die UN u.a. haben das längst bewiesen!

 

 

Nein. Es gibt Indizien aber keine Beweise. Man weiß zB nicht ob Zivilisten die sich auf russische Truppen zubewegt hatten, bewaffnet waren oder nicht. Andere wurden offenbar getötet, weil man in ihren Häusern ukrainische Uniformen und Wehrpässe gefunden hat oder als sie trotz Verbots mit dem Handy telefoniert haben (so kommunizieren oft ukrainische Einheiten miteinander). 

@08:26 Uhr von krittkritt

Die Genfer Konvention gilt nicht im Falle von Söldnern.

D.h. die zahlreichen "Freiwilligen" z.B. des rechtsradikalen Asow-Regiments in Mariupol unterliegen der normalen Gerichtsbarkeit, können also angeklagt werden.

Sehr interessant Ihre Meinung, ich habe aber dem entgegen immer wieder gehört, dass das Azow-Regiment zum regulären ukrainischen Militär dazu gehört?

Woher haben sie das den, dass es sich um Söldner handelt? 

Also meiner Meinung nach gehören die Angehörigen des Azow-Regiments zu den Regulären ukrainischen Streitkräften und tragen ukrainische Hoheitsabzeichen, gehören damit sehrwohl wie kriegsgefangene nach Genfer Konventionen behandelt.

 

@08:51 Uhr von V.Scho

Nehmen wir an wir liefern all diese Waffen mit bester Technik und die Ukraine gewinnt diesen Krieg. Was passiert dann? Wird die Krim zurückerobert und bedankt man sich dann mit einem Marsch auf Moskau? Wie geht das dann weiter mit deutschen Waffen? Stehen die dann irgendwann vor Moskau? Haben wir das dann noch irgendwie in der Hand? 

Ganz einfach: gewinnt die Ukraine den Krieg, behält sie ihr Staatsgebiet.

Aus einer Selbstverteidigung einen vollkommen utopischen "Marsch auf Moskau" konstrurieren zu wollen, ist offensichtlich der Versuch, den Angriffskrieg Russlands in einen Verteidigungskrieg umzudeuten.

Die Ukrainer haben diesen Krieg nicht begonnen, sie wurden auf Ihrem Gebiet überfallen und wehren sich. Und sie werden nach dem Krieg genug damit zu tun haben, die unfassbaren Schäden, die die Russen anrichten, mit Hilfe des Westens wieder zu beheben. Also keine Sorge: der Westen wird die volle Kontrolle über die Waffen haben, die dann noch dort vorhanden sind.

 

Verhandlungen jetzt!

Die Beendigung des Krieges sei nur durch Verhandlungen möglich, sagt Selenskyj - warum also nicht jetzt, um weiteres Leid und Sterben zu beenden? Die Stimmung für die Weiterführung des Kriegs kippt, denn selbst Die New York Times, die erste Zeitung der USA, stellt die Kriegspolitik von Biden in Frage. Da Stimmen aus den USA, immer auch Einfluss auf Europa haben, beginnt auch hier das große Nachdenken. Der Mainstreamhistoriker Münkler sieht in dem Ukrainekrieg einen Krieg zwischen den USA und Russland, und in Europa den großen Verlierer auf allen Ebenden. Keine weiteren Waffen mehr - Verhandlungen jetzt!

Eindrücke

Zitat von Möbius (08:49 Uhr) : "Ich habe aber den Eindruck, dass von den massiven Vorwürfen gegen die russische Armee, massenhaft und wahllos wehrlose Zivilisten umgebracht zu haben, am Ende nicht viel übrig bleiben wird."

Ihre Eindrücke kennen wir. Sie hatten auch nicht den Eindruck, daß Russland einen Großangriff auf die Ukraine beginnen würde. Sie betrachten die Welt offensichtlich ausschließlich durch eine Z-Brille und Ihre Rechtfertigungsversuche für die Ermordung unkrainischer Zivilisten durch die russische Armee sind schäbige Kreml-Propaganda.

@08:26 Uhr von krittkritt

D.h. die zahlreichen "Freiwilligen" z.B. des rechtsradikalen Asow-Regiments in Mariupol unterliegen der normalen Gerichtsbarkeit, können also angeklagt werden.

Das ist eine falsche Darstellung. Die ausländischen Freiwilligen sind registriert und offizieller Teil der Streitkräfte der Ukraine und unterliegen daher der Genfer Konvention. 

@08:26 Uhr von krittkritt

D.h. die zahlreichen "Freiwilligen" z.B. des rechtsradikalen Asow-Regiments in Mariupol unterliegen der normalen Gerichtsbarkeit, können also angeklagt werden.

 

1.) Das ist Unfug. Die Genfer Konvention gilt für alle Soldaten.

2.) Auch Soldaten unterliegen der Gerichtsbarkeit, wenn sie Verbrechen begehen, wie plündern, vergewaltigen und Zivilisten ermorden. Sein Land gegen feindlichen Invasoren zu verteidigen ist kein Verbrechen.

3.) Russland ist erwiesenermaßen mittlerweile wieder ein Unrechtsstaat. Es gibt unzählige Beispiele, dass das Rechtswesen in der RF völlig korrumpiert ist. Wenn ein Mitglied des Asow-Regiments bestraft oder hingerichtet werden soll, werden die entsprechenden Verbrechen erfunden.

@08:45 Uhr von unbutu77

Wäre der Krieg schon zu Ende wenn die Ukraine keine Waffenlieferungen bekommen hätte?

Dies Frage muss erlaubt sein !

Natürlich ist die Frage erlaubt und die Antwort würe sogar JA, der Krieg wäre bald beendet. Mich irritiert nur wie egal Ihnen offensichtlich ist was dann passiert. Eine Diktatur hätte sich ein benachbartes Land einverleibt und alle sehen tatenlos zu wie 45 Millionen Menschen ihre Heimat, ihre Identität und ihre Freiheit verlieren. 

Mehr Waffen betuet immer mehr Elend und Leid, Mehr Waffen bedeutet Verlängerung des Krieges auf Kosten der Zivilbevölkerung  auch das ist ein  Fakt.

Dieser Stellvertreter Krieg nützt nur dem Kreml und Washington !

 

 

Dieser Krieg nützt nur einem und das ist der, der mit seinen Truppen in der Ukraine einmarschiert ist und seitdem Tod und Zerstörung verbreitet. Würden sich Putins Truppen zurückziehen würde Biden exakt gar nichts tun, außer erleichtert zu sein, da in den USA die Unterstützung der Ukraine mehr und mehr der Kriegsmüdigkeit weicht. 

Zivile Opfer

Es ist furchtbar wenn man liest, dass täglich Zivilisten sterben müssen für diesen sinnlosen Krieg. 

Die Forderung nach einer schnellen Lieferung von schweren Waffen, ist nicht das gelbe vom Ei. 

Zum einen müssen die Panzer auch technisch in einem Topzustand sein, zum anderen müssen die Ukrainer auch darauf ausgebildet sein. Um einen Leo1 zu beherrschen, benötigt man

@09:07 Uhr von KarlderKühne

Wir sprechen immer nur über Waffen, Waffen und Waffen, aber wenig darüber, wie das Ende des Krieges aussehen könnte. Es sollte doch keiner glauben, das Russland jemals die Krim wieder hergibt, das wäre der russischen Bevölkerung nicht zu vermitteln. Demzufolge würde der krieg endlos weiter gehen. 

Waffenlieferungen verlängern nur den Krieg, beenden ihn aber nicht, Ein Ende ist nur über Diplomatie, Verhandlungen und Kompromisse möglich. 

Das Ende des Krieges hat derzeit nur Putin in der Hand. Er ist der einzige, der diesen Krieg beenden kann. Er will es aber nicht. Zu einem Gespräch gehören immer mindestens zwei Personen. Die sind nicht vorhanden.

Putin mit Kompromissen zu Lasten anderer Länder besänftigen zu wollen, ist bereits schief gegangen. Es wurde so lange Rücksicht auf die russischen Befindlichkeiten genommen und was hat es genutzt? Gar nichts. Hat er jetzt Erfolg, wird es in ein paar Jahren wieder losgehen.

Das ist keine Vorhersage, sondern Erfahrung.

 

@08:51 Uhr von V.Scho

Nehmen wir an wir liefern all diese Waffen mit bester Technik und die Ukraine gewinnt diesen Krieg. Was passiert dann? Wird die Krim zurückerobert und bedankt man sich dann mit einem Marsch auf Moskau? Wie geht das dann weiter mit deutschen Waffen? Stehen die dann irgendwann vor Moskau? Haben wir das dann noch irgendwie in der Hand? 

 

Unterstellen Sie doch nicht anderen den Größenwahn Putins. Sollte der die ganze Ukraine "schlucken", wäre wahrscheinlich Moldau sein nächstes Ziel.

Und dann ???

Es gibt hier viel Schwarz-Weiß-Malerei; aber nur zu unken, finde ich noch schlimmer.

 

re @08:21 Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft: Frieden

>>Im Namen von Nation wird Krieg geführt. Die Menschen wollen Frieden.<<

 

„Nationen“ wollen auch Frieden. Alle wollen Frieden. Das ist trivial!

 

Das Problem war, ist und bleibt, dass „alle“ ihren eigenen Frieden haben wollen. Die „Nation“ Ukraine will ihren Frieden als ukrainische Ukraine haben und muss um diesen Frieden kämpfen. Russland will „seinen“ Frieden mitt einer russischen Ukraine haben und braucht hierzu einen Krieg. Russland will auch seinen „Frieden“ mit Moldawien und Lettland und Finnland und und und...

Die Frage ist nur, wer auf der Welt überhaupt noch einen russischen „Frieden“ will...

 

>>Der Krieg kann nur am Verhandlungstisch beendet werden. <<

Pardon, aber das ist doch eine hohle Floskel. Sobald Russland keinen Krieg mehr will, ist dieser Krieg beendet. Ob mit oder ohne Verhandlung. 

 

>>...historisch gewachsene Sicherheitsbedenken der russischen Seite...<<

Oh je, ein  ganz gefährliches „Narrativ“ mit dem Russland da spielt.

 

 

08:57 Uhr von sonnenbogen   …

08:57 Uhr von sonnenbogen

 

//Jeder weitere Kriegstag ist zum Nachteil der Ukraine.... //

 

Falsch!

Auch jeder bisherige Kriegstag ist "zum Nachteil der Ukraine".

 

 

//und falls die Ukraine sich entscheidet, nachdem der Donbass, sowie der Landkorridor zur Krim von den russischen Truppen vollstaedig eingenommen wird, das sie weiterhin nicht verhandeln wollen.... dann koennte es durchaus sein das auch Putin das Kriegsrecht ausrufen wird. Kiew, Lwiw und Odessa sehen dann realistischerweise bald so aus wie Mariupol.//

 

Dazu fehlen mir einfach die Worte.

Der Donbass, Luhansk und der mögliche Landkorridor zur Krim (auch Kyiv, Lwiw, Odessa und alle anderen Orte ebenso) sind ja wohl eindeutig auf Ukrainischem Gebiet. Da haben " die Russen" nichts zu suchen oder zu melden!

 

 

Unrealistische Szenarien

Zitat von V.Scho (08:51 Uhr) : "Was passiert dann? Wird die Krim zurückerobert und bedankt man sich dann mit einem Marsch auf Moskau?"

Es gibt nicht den geringsten Grund anzunehmen, daß die Ukraine mehr unternehmen wird, als die Wiederherstellung ihrer staatlichen Souveränität innerhalb ihrer Landesgrenzen einschließlich der Krim und des Donbass, denn die Ukraine will Mitlgied in der EU und in der NATO werden.

Die Verbreitung unrealistischer Schreckensszenarien ist in meinen Augen Bestandteil des russischen Informationskrieges.

@09:19 Uhr von Marmolada

Das hatten wir alles schon einmal.
 
DIe Griechen haben bei Marathon, Platää und Salamis ein unendlich überlegene/s Heer/Flotte des Perserkönigs Xerxes geschlagen.
 
Geschichte wiederholt sich immer wieder. Zur Erinnerung laufen wir heute überall auf der Welt den Marathon (42,195 km).

Was genau hätte sich in der…

Was genau hätte sich in der Ukraine geändert, wenn die Russen dort ohne Gegenwehr einmarschiert wären?

 

@08:38 Uhr von KarlderKühne

Bei allem Heldenmut der Ukrainer - Optimismus ist schön und gut, aber man sollte der Realität ins Auge sehen.

Darf ich fragen mit welchem Recht Sie einem souveränen Land vorschreiben wollen welche Verhandlungslösung es akzeptiert? 

Der ehemalige deutsche…

Der ehemalige deutsche Botschafter in Moskau, Fritsch, erinnert an Putins Neigung, alles in Denkkategorien einzuordnen, die von Anfeindungen, Verschwörungen und Bedrohungen geprägt seien. Es gehöre zur russischen Politik, das als Wahrheit zu behandeln, was nützt, und nicht das, was stimmt. Dazu zählt Fritsch auch das alte Spiel sowjetischer und russischer Schuldumkehr. Putins autoritär-diktatorische Herrschaft werde nicht 'vom Westen' oder von der NATO sondern vielmehr von Freiheit und Demokratie bedroht, die auch das Nachbarland Ukraine erfolgreich vorlebe. 
Die großen geistesgeschichtlichen Ereignisse Europas hätten Russland nie oder kaum erreicht, weder Renaissance noch Reformation, weder Aufklärung noch die Herausbildung einer Bürgergesellschaft. Russland sei "zwar ein Land mit einer europäischen Kultur", zitiert Fritsch den russischen Politologen Sergej Karaganow, "aber sozial und politisch Erbe des Reiches von Dschingis Khan". (Quelle: SZ, 22.05.22. Putins Wahrheiten)

@08:49 Uhr von Möbius

 

Am Beginn des Krieges wurde zB berichtet das landesweit Zehntausende Zivilisten bewaffnet würden und das die Bevölkerung aufgerufen wurde, die russischen Truppen mit Molotowcocktails anzugreifen. Davon hört man nichts mehr. Warum ? Was ist aus diesen Menschen geworden?

 

Mit Molotowcocktails kann man versuchen, gegen Panzer vorzugehen, die in Städte einmarschieren. Das haben die Russen in Kiew aber nicht getan, also konnten / mussten die Ukrainer auch keine dieser Cocktails einsetzen.

 

Molotowcocktails bekämpfen keine Flugzeuge oder Raketen, mit denen man aus der Luft oder aus weiter Entfernung schießt. Mal so als Ansatz in homöopathischer Dosis zum Nachdenken über Kriegsführung, damit auch Sie sich evtl. zukünftig etwas davon vorstellen können.

Herr Scholz

Herr Scholz, sie bieten der Ukraine Gepard-Panzer an und hinterher wird festgestellt es mangelt an Munition. Es gibt für die Rüstungsindustrie keine Freigabe für die Lieferung von aufbereiteten eingemotteten Panzern  z.B. Leo1. Für mich sieht das nach absoluter Verzögerung, und schlecht beratenen Angeboten aus. 

Ich glaube Deutschland kann das besser. Und Deutschland sollte mehr leisten als aktuell geleistet wird.

Zeigen Sie Entschlossenheit.

re @08:26 krittkritt: Anklage

D.h. die zahlreichen "Freiwilligen" z.B. des rechtsradikalen Asow-Regiments in Mariupol unterliegen der normalen Gerichtsbarkeit, können also angeklagt werden.

 

Völliger Unsinn und ein gutes Beispiel dafür, dass für Russland nur das „eigene“ Völkerrecht gilt.

 

Zivile Opfer die 2.

Man benötigt für die Ausbildung zum Panzerführer und Richtschützen etwa 3 Monate. 

Zum liefern wir die Waffen nicht direkt an die Ukraine, sondern die bekommen die alten Sowjet Panzer der Nachbarländer!!

 

@08:26 Uhr von krittkritt

D.h. die zahlreichen "Freiwilligen" z.B. des rechtsradikalen Asow-Regiments in Mariupol unterliegen der normalen Gerichtsbarkeit, können also angeklagt werden.

 

 

Das Asow-Regiment wurde meines Wissens dem regulären Militär zugeordnet und fällt damit unter die Kriegsordnung.

 

Naja,

Stellvertreterkriege dauern Jahrzehnte ....

mal schauen wie die Ukraine und der Rest der Welt in 20 Jahren aussehen werden....

Mehr als Zahlen

Zitat von KarlderKühne (08:54 Uhr) : "Die Zahlen sind nicht auf meinem Mist gewachsen."

Die Interpretation dieser Zahlen aber schon. Und Ihre Kommentare drängen den Eindruck auf, daß

1.) diese Interpretation interessengeleitet und

2.) das Interesse von fragwürdiger Moral ist.

@08:30 Uhr von Adeo60

Die Unterstützung der UKR mit schweren Waffen läuft noch immer sehr schleppend. Man kann die Enttäuschung der UKR verstehen. 

 

 

Wie man gestern bei Anne Will gesehen hat, macht Scholz eindeutig einen auf Merkel.

 

Da wird nichts vorwärts gehen.

 

@08:21 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Putin hat diesen martialischen und völkerrechtswidrigen Krieg begonnen. Er muss ihn beenden. Die Friedensordnung in Europa ist durch Russland zerstört worden und damit das Vertrauen in ein friedlichen Zusammenleben. Putin hat es geschafft, dass immer mehr Länder den Schutz der NATO suchen, dass Russland international isoliert und geächtet ist. Die grausamen Kriegsverbrechen an der ukrainischen Bevölkerung werden gerade aufgearbeitet. Man kann nur hoffen, dass Russland wieder  Teil einer Friedensordnung in Europa wird. Demokratische Strukturen wären ein erster wichtiger Schritt, ebenso die Abkehr von der imperialistischen Machtpolitik und all den leicht durchschaubaren Lügen, die für den Ukraine Krieg herhalten mussten.

 

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