Kommentare - Mehrere Opfer bei russischen Raketenangriffen auf Odessa

10. Mai 2022 - 08:22 Uhr

Bei russischen Raketenangriffen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa gab es weitere Tote und Verletzte. Derweil gibt es Berichte, wonach sich weiterhin Zivilisten im belagerten Asow-Stahlwerk in Mariupol aufhalten.

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Kommentare

Unbändige Zerstörungswut

Es ist abscheulich, jeden Tag die Gräueltaten dieses Krieges miterleben zu müssen. Und trotzdem ist es wichtig, dass all dies dokumentiert und kommuniziert wird. Die Welt nimmt Teil an den Grausamkeiten der russischennArmee. Die Ukraine soll offensichtlich niedergemetzelt und plattgemacht werden. Eine unbändige Zerstörungswut, angetrieben von Hass und Hetze des Kreml-Chefs sind der Brandbeschleuniger. Wer dessen gestrige Rede verfolgt hat, eine Aneinanderreihung von Lügen, der musste erkennen, dass dieser Mann all das Vertrauen und die Hoffnungen  zerstört hat, die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben sind. Ob er tatsächlich glaubt, was er sagt oder ein Gefangener seiner selbstgestrickten Ideologie geworden ist. Gut jedenfalls, dass es die NATO als Sicherheitsbündnis gibt. Putin hat immerhin erreicht, dass diese Allianz stärker denn je ist.

Denkt noch einer an Diplomatische Lösung?

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.

Russlands Taktik seltsam

Was mich bei der Taktik Russlands bis jetzt wundert. Putin hat fast 1 Millionen Mann stehendes Herr unter Waffen.

Warum schickt er so wenig Truppen?

Und warum nicht seine erfahrenen gut ausgebildeten Truppen, sondern fast nur gerade eingezogene Wehrpflichtige?

Das ist schlimm

Diese Angriffe sind so schlimm und Russland muss endlich in die Schranken gewiesen und aus der Ukraine rausgeprügelt werden. Der Westen sollte seine Unterstützung für die Ukraine merklich erhöhen sodass die Russen viel mehr geschwächt werden.

Iwan der Scheckliche

Russland führt unter dem Vorwand, sich gegen eine Aggression des Westens verteidigen zu müssen, einen brutalen Vernichtungskrieg gegen diejenigen, die sich nicht widerstandslos ihrem neoimperialistischen Herrschaftanspruch unterwerfen - und einen psychologischen Krieg gegen die demokratischen Gesellschaften der Staaten, die die Ukraine unterstützen. Dazu dient auch die Wir-werden-alle-sterben-wenn-wir-der-Ukraine-helfen Weltkriegs- und Untergangspropaganda etlicher Foristen, die offen oder verklausliert dafür werben, die russische Aggression zu belohne.

@08:37 Uhr von Emil67

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.

Bei der letzten Aussage bin ich "fast" bei Ihnen.

Das Sterben muss aufhören, aber um welchen Preis? 

Dabei seien "touristische…

Dabei seien "touristische Objekte" getroffen und mindestens fünf Gebäude zerstört worden,

Die Bombardierung von Städten um die Bevölkerung zu zermürben ist eine übliche Strategie, seit es Artillerie gibt und mit der Verfügbarkeit von Bombern und Raketen in Kriegen ein Standard geworden. Vielleicht werden jetzt wieder Putintrolle erklären, dass dort Militär stationiert war.

 

Was das Asow-Stahlwerk betrifft, kann ich mir gut vorstellen, dass die sowohl Soldaten als auch Zivilisten zu große Angst haben sich zu ergeben und in die Hand des russischen Militärs zu begeben. Das russische Militär arbeitet ja gerade daran sich einen Ruf zu erarbeiten, der dem IS um nichts nachsteht.

 

Was ich nicht verstehe, ist, wie man als deutscher Staatsbürger weiterhin fest zur russischen Regierung stehen kann.

Verhandlungsziel: Frieden und Versöhnung

 @08:37 Uhr von Emil67

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Was an "Angeboten" an Herrn Putin schlagen Sie vor?

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.

Richtig. Weshalb diese Verhandlungsstrategie weder die Ukraine, deren Partner oder Verbündete verfolgen. Was die Russische Föderation zu machen hat, ist doch einfach: sofortige Beendigung der Kampfhandlungen, Rückzug hinter die ukrainische Grenze, Mitarbeit bei der Aufklärung der Kriegsverbrechen, Zurückbringen von Deportierten, und dann kann verhandelt werden, wie die beiden Länder zukünftig miteinander auskommen wollen und wie die Reparation von Leid, Tod und Schäden erfolgt.

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.

"Alles" nun wirklich nicht. Z.B. den Räuber ungestraft mit seiner Beute, z.B. den Donbass bis nach Cherson, davon kommen lassen. Allein Herr Putin hat in der Hand, ob noch weitere Menschen in seinem Krieg sterben müssen.

@08:40 Uhr von Universalist

Was mich bei der Taktik Russlands bis jetzt wundert. Putin hat fast 1 Millionen Mann stehendes Herr unter Waffen.

Warum schickt er so wenig Truppen?

Und warum nicht seine erfahrenen gut ausgebildeten Truppen, sondern fast nur gerade eingezogene Wehrpflichtige?

Die guten Erfahrenen will er sich für die Invasion in Europa aufheben. Und die unerfahrenen trainieren gerade für diese Invasion in der Ukraine.

 

Ich glaube nicht

Ich glaube nicht, dass in dem Stahlwerk noch Zivilisten sind. Die Zukunft derSoldaten hängt von Selenskyj ab. Als Oberbefehlshaber kann er die Kapitulation befehlen.

Sie würden wohl einige Jahre ins Gefängnis kommen. Das ist immer noch besser als der Hungertod

 

@08:35 Uhr von Adeo60

Gut jedenfalls, dass es die NATO als Sicherheitsbündnis gibt. Putin hat immerhin erreicht, dass diese Allianz stärker denn je ist.

 

Nicht nur das, er hat es sogar geschafft, das jetzt zu 99% (noch gibt es keinen offiziellen Beschluss) 2 Länder in die NATO wollen, die eigentlich immer unabhängig und neutral dem Bündnis gegenüber bleiben wollten.

Und beim Rest kann ich Ihnen nur zustimmen. Habe die Rede auch verfolgt und bei den ganzen Lügen die er da verbreitet hat, könnte man nur das Kotzen kriegen. Vor allen jetzt der NATO die Schuld am Krieg zu geben, war, in meinen Augen, die Spitze seiner Lügenrede.

@08:37 Uhr von Emil67

>>“Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln“<<
.

ich denke es doch nun hinreichend bekannt worüber „verhandelt“ werden muss?

1.) Die Anerkennung eines Völkermords in der Ukraine durch Russland.

2.) Reparationszahlungen von mindestens 2 Billionen Euro von Russland an die Ukraine.

3.) Die Auslieferung von Putin und seinen Schergen zum obersten Gericht nach Den Haag.

Das wären sozusagen die Mindestforderungen für ein „verhandeln“.

 

08:37 Uhr von Emil67

Zitat: "Denkt noch einer an Diplomatische Lösung?"

Im Moment scheint das noch keine Priorität zu haben, da der angerichtete Schaden noch nicht groß genug zu sein scheint. Zu diesem Eindruck konnte man leider gestern Abend auch in Plasbergs Sendung kommen, obwohl dort bestätigt wurde, dass die gestrige Rede Putins keine weitere Eskalation beinhaltete. Und bei dem verkündeten amerikanischen Ziel, Russland sowohl militärisch als auch wirtschaftlich stark zu schwächen, ist die Forderung nach einem russischen Rückzug aus der Ukraine absolut realitätsfern. Folglich ist noch mit einem jahrelangen Krieg zu rechnen.

@08:37 Uhr von Emil67

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.

Eben nicht. Kein Mensch will unter der Knute des Despoten aus Moskau leben. Würde ich auch nicht wollen.

Außerdem muss man schon sehr optimistisch und gutgläubig sein, um irgendeiner Person dieser menschenverachtenden und verbrecherischen Regierungsbande in Moskau auch nur einen Schritt weit zu trauen, erst recht nicht Herrn Putin. 

Der wird nur dann ernsthaft um Frieden verhandeln, wenn er durch die Umstände dazu gezwungen wird. Entweder weil seine Verluste so groß werden, dass selbst er sie trotz aller Lügenpropaganda nicht mehr rechtfertigen kann oder weil er fürchten muss, dass sich dritte Kräfte in die Auseinandersetzung einschalten, denen er hoffnungslos unterlegen ist und was dann ja auch sein persönliches Ende bedeuten würde.  

Eskalationsrhetorik

 @08:46 Uhr von eine_anmerkung.

Diese Angriffe sind so schlimm und Russland muss endlich in die Schranken gewiesen und aus der Ukraine rausgeprügelt werden. Der Westen sollte seine Unterstützung für die Ukraine merklich erhöhen sodass die Russen viel mehr geschwächt werden.

Immer diese Eskalationsrhetorik. Was Sie hier fordern, das entspricht den Stimmen der "Falken" in Washington. Ist aber nicht unbedingt Ziel der europäischen oder UN-Diplomatie. Denn: warum sollte Herrn Putin ein Grund gegeben werden, dass seine Warnung, Atomwaffen bei einer Bedrohung vitaler Interessen seines Landes einzusetzen, einen realen Anlass erhält?

Ach ja, im Kriegsgebiet halten sich immer noch Hunderttausende Zivilpersonen auf. Ihr blindwütiges "Herausprügeln" entspräche ganz der Angriffstaktik der russischen Armee, die ja in Bezug auf das Leben und den Besitz von Zivilpersonen sich wahrlich nicht zimperlich zeigt.

Die Ukraine kann diesen Krieg nicht mehr verlieren. Geduld, also.

Solche Behauptungen

"Die ukrainische Regierung besteht aus lauter Drogensüchtigen und Nazis“. „Die 400 toten Zivilisten in Butscha waren lebende Statisten, die sich nur tot stellten“. „Hitler war jüdischer Abstammung“. „Die schlimmsten Antisemiten sind die Juden selbst“. „Die Nato plant einen Angriffskrieg gegen Russland". Das alles sind Putins oder Lawrows Behauptungen. Entweder sind es bewusste Lügen. Oder die beiden glauben daran, dann haben sie ein ernstes psychisches Problem.

 

 

08:30 Uhr von krittkritt

 

"Offensichtlich Fehlinformation der ukrainischen Regierung. Auf deren Angaben beruhten die Meldungen, dass sich keine Zivilisten mehr  in Asowstal befinden."

 

...

 

Offensichtlich Fehlinformation der russischen Regierung im Kreml. Die denkt irrtümlich, dass es keine Ukraine gibt und die russischen Grenzen entlang der Grenzen der ehemaligen Sowjetunion verlaufen, weshalb sie in der Ukraine machen kann, was ihr gefällt.

08:37 Uhr von Emil67

"Denkt noch einer an Diplomatische Lösung?"

 

Es gibt keine diplomatische Loesung. Putin bestimmt den Kriegsverlauf und Putin hat die Kriegsziele festgelgt. Putin schert sich weder um das eigene Volk noch um die Ukrainer. Die Soldaten auf beiden Seiten sind ihm egal. Er tappt von einer abstrusen Rechtfertigung zur anderen. Ich denke nicht, dass Putin rational denkt und handelt. Er - als Agressor - droht offen mit Nuklearschlaegen.

 

Welche Diplomatie wollen Sie mit so einem Despoten? Diplomatie versteht so einer als Schwaeche und er wird sich noch mehr herausnehmen.

 

 

Diplomatie

Zitat von Emil67 (08:37 Uhr) : "Denkt noch einer an Diplomatische Lösung"

Haben Sie einen praktikablen Vorschlag, wie eine diplomatische Lösung aussehen sollte, die den ungerechtfertigten Völkerrechtsbruch Russland nicht belohnt ? Wenn nicht, was soll dann das anpolemisieren dagegen, daß die Rechte der Ukrainer nicht einfach aufgegeben werden ?

Sie sprechen der Ukraine das Recht auf wirksame Selbstverteidigung ab und wollen letztlich nichts anderes, als daß Russland widerstandslos erlaubt wird, durch militärische Gewalt Fakten zu schaffen. Sie verschweigen, daß es die offene Diplomatieverachtung Russlands ist, an der eine diplomatische Lösung bisher scheitert und vor allem tun Sie so, als ein militärischer Sieg der ukrainischen Armee über die russischen Invasoren eine diplomatischen Lösung ausschließen würde.

Das folgt der Linie russischer Angriffstaktik gegen Zivilisten

 

Die russischen Streitkräfte haben in der Ukraine einen Fokus auf die Einschüchternung der Zivilbevölkerung.

 

Deswegen auch immer wieder diese Angriffe auf Wohngebiete der Ukraine und auf Plätze, an denen sich Menschen aufhalten wie jetzt in Odessa.

 

Ukraine- Russland !

Mit einer so idiotischen Regierung wie der russischen kann man nicht verhandeln, denn da wird gelogen und  betrogen, dass die Balken sich biegen. Man braucht doch nur schauen, wie viele russische Milliardäre es gibt, die allesamt nicht einfach so auf ehrliche Weise zu all ihrem Vermögen gekommen sind.

Und alle, die hier in D immer noch zu Putin und CO stehen, sollten verschwinden, denn sie sind genauso Verbrecher, wie Putin, seine Vasalen und Soldaten, die keinen Funken Moral mehr besitzen.

@08:49 Uhr von Carlos12

Die Bombardierung von Städten um die Bevölkerung zu zermürben ist eine übliche Strategie, seit es Artillerie gibt und mit der Verfügbarkeit von Bombern und Raketen in Kriegen ein Standard geworden. Vielleicht werden jetzt wieder Putintrolle erklären, dass dort Militär stationiert war.

 

Was das Asow-Stahlwerk betrifft, kann ich mir gut vorstellen, dass die sowohl Soldaten als auch Zivilisten zu große Angst haben sich zu ergeben und in die Hand des russischen Militärs zu begeben. Das russische Militär arbeitet ja gerade daran sich einen Ruf zu erarbeiten, der dem IS um nichts nachsteht.

 

Was ich nicht verstehe, ist, wie man als deutscher Staatsbürger weiterhin fest zur russischen Regierung stehen kann.

Bisserl Verfolgungswahn? Ich denke nicht, dass jemand bei Verstand hinter Putin und seinen Zielen steht.

Die russische Armee muss jetzt sofort aus der Ukraine raus.

Sie mit Waffen aus Deutschland oder gar deutschen Soldaten rauszudrängen, wird unweigerlich zum 3. Weltkrieg führen.

Kapitulation im Asowstahl: wieso eigentlich?

 @08:53 Uhr von heinzi123

Ich glaube nicht, dass in dem Stahlwerk noch Zivilisten sind.

Und womit begründen Sie Ihren Glauben?

Die Zukunft derSoldaten hängt von Selenskyj ab. Als Oberbefehlshaber kann er die Kapitulation befehlen.

Natürlich. Aber weshalb sollte Herr Selenskyj so etwas anordnen?

Sie würden wohl einige Jahre ins Gefängnis kommen. Das ist immer noch besser als der Hungertod

Und Ihre Annahmen begründen Sie mittels welcher Fakten? Ach ja, und warum sollen Kriegsgefangene ins Gefängnis gehen, aufgrund welchen Gesetzes und welchen richterlichen Beschlusses?

Russland ist im Grunde ein Dritte-Welt-Land

 @08:40 Uhr von Universalist, Sie fragen:

 

Was mich bei der Taktik Russlands bis jetzt wundert. Putin hat fast 1 Millionen Mann stehendes Herr unter Waffen.

Warum schickt er so wenig Truppen?

Und warum nicht seine erfahrenen gut ausgebildeten Truppen, sondern fast nur gerade eingezogene Wehrpflichtige?

 

Russland ist ein durch und durch korruptes Land, regiert von einer mafiösen Clique.

 

 

Außerhalb Moskaus und St. Petersburgs und einer Handvoll anderer Städte und abseits der Kernwaffentechnik und Raumfahrt ist Russland ein Dritte-Welt-Land, eine Bananenrepublik.

 

Militärs verscherbeln ihr technisches Gerät und anderes militärisches Material und führen auf dem Papier Phantasie-Bestände.

 

 

Die Soldateska quält die Rekruten so, dass sich viele das Leben nehmen oder für immer grausam gezeichnet sind, körperlich, geistig, seelisch.

 

 

Putin ist ein bösartiger Krimineller, der durch für die Menschheit unglückliche Umstände mehr oder weniger zufällig die Macht in Russland an sich reißen konnte.

 

@08:37 Uhr Emil67 - verhandeln mit Lügnern und Mördern.?!?

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.

 

Selenskyi hat bereits die Bedingungen für Verhandlungen klar ausgedrückt: russische Truppen raus aus den besetzten Gebieten. Das haben dir nicht gemacht. Jetzt werden die Gebiete militärisch zurückerobert. 
 

In der Region Kharkiv gelingt das schon ganz gut, weiter unten im Donbas erleiden due Russen schwere Verluste und kommen nur da voran, wo die Ukraine zum Schein sich zurück zieht, um dann an den Flanken und im Rückraum anzugreifen. 
 

Da täglich mehr schwere Waffen ankommen, gelängt es der Ukraine immer besser die Russen aufzuhalten und bei Gegenstößen große Mengen an Material samt  Soldaten zu eliminieren. 
 

Die Ukraine hat daher keine Notwendigkeit zum verhandeln. Es geht jetzt darum die russischen Truppen mit schwerer und weit reichender Artillerie zurück zu drängen..

Was macht man wenn der…

Was macht man wenn der Gegner Waffen aus dem Westen bezieht?  Man zerstört die Infrastruktur bzw Verkehrswege zum Westen hin! Welche Tagträumer glauben denn das Putin das Klaglos hin nimmt! Wir geben der Bestie Krieg futter und wundern uns wenn sie größer und hungriger wird.

@08:40 Uhr von Universalist

>>"Was mich bei der Taktik Russlands bis jetzt wundert. Putin hat fast 1 Millionen Mann stehendes Herr unter Waffen.

Warum schickt er so wenig Truppen?"<<

.

Es wäre strategisch unklug wenn Putin sich blankschmeissen würde.

.

Und warum nicht seine erfahrenen gut ausgebildeten Truppen, sondern fast nur gerade eingezogene Wehrpflichtige?"<<

.

Mittlerweile kommen ja ausgebildete Soldaten, weil er sowieso keine anderen mehr hat und kaum neue aquirieren kann. Das er zuerst Wehrpflichtige schickte hatte einen psychologischen Aspekt. Putin war der festen Annahme dass er und seine Soldaten nach kurzer Zeit die Ukraine einnehmen und als Helden gefeiert würden. Damit wollte er die Wehrpflichtigen als potenzielle Helden nachhaltig an sein System binden und damit das Fundament für die Zukunft für seine Ideologie im Volk infiltrieren. Nicht nur hier hat sich Putin aber wie wie wissen verschätzt (weder schnelle Einnahme der Ukraine, noch Heldenstatus). Was bleibt ist die blanke Zerstörungswut.

 

Ukraine- Krieg !

Putin sollte schon lange viel mehr Gegenwind aus der EU, und den anderen Ländern erfahren, sämtliche Geschäfte beenden und alle Banken vom internationalen Verkehr ausgeschlossen werden. 

Dass nun Orban ausschert, passt aber ins Bild, der ist eh ein Putin- Freund. Werft ihn aus der EU raus, der will nur Geld für sich und seine Kumpels.

08:37 Uhr von Emil67

 

"Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln."

...

 

 Putins Tisch wächst jedes mal um 3 mm, wenn Putin lügt. Russland hat die Ukraine überfallen, nicht umgekehrt.

 

Ich bin der Meinung, dass man Russland den Zugang zum Schwarzen Meer komplett abschneiden sollte - einfach, damit man in Russland etwas lernt. Am besten durch Landgewinn. Aber man kann einfach alle Schiffe blockieren und sanktionieren, die dort einen russischen Hafen anlaufen.

 

[Ein Freund von mir hat es so ausgedrückt: "Man braucht in Deutschland keinen großen Geschichtsunterricht. Du siehst die Deutschlandkarte vor dem Krieg und Deutschlandkarte nach dem Krieg und dann siehst du, ob sich das gelohnt hatte."]

 

 

@08:55 Uhr von Hauptbrandmeister Till

 

Der wird nur dann ernsthaft um Frieden verhandeln, wenn er durch die Umstände dazu gezwungen wird. Entweder weil seine Verluste so groß werden, dass selbst er sie trotz aller Lügenpropaganda nicht mehr rechtfertigen kann oder weil er fürchten muss, dass sich dritte Kräfte in die Auseinandersetzung einschalten, denen er hoffnungslos unterlegen ist und was dann ja auch sein persönliches Ende bedeuten würde.  

Hoffnungslos unterlegen? Russland hat über 6000 Atomraketen. Wie kann sich eine Atommacht denn bitteschön unterlegen fühlen?

Wir werden mit Waffen eine Atommacht nicht in ihre Schranken weisen können. Darin liegt leider nicht die Lösung. Wenn Putin wirklich so irre ist, wie von manchen vermutet, ist doch die Gefahr groß, dass Herr Putin als eine seiner letzten Handlungen seine Raketen quer durch die Welt schickt. Also warum der ständige Ruf nach Waffen?!

re @08:37 Emil67: Handeln

>>Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.<<

 

Werter Emil, Sie wehren sich aber auch mit Händen und Füssen gegen das nur allzu Offensichtliche: Putin hat der Ukraine den Krieg erklärt und tut alles, wirklich alles in seiner Macht, um dem Land und seinen Menschen den größtmöglichen Schaden zuzufügen. Er nennt das "eine Mücke ausspucken". 

Natürlich könnten Sie erwarten, dass die Ukrainer sofort bedingungslos kapitulieren und sich unter die putinsche Herrschaft begeben. Und sich dann genauso "frei" fühlen wie die Menschen in Russland, die - wie ein anderer Forist hier gestern schrieb - doch "frei" sind, solange sie nicht "Putin ist doof" rufen. 

Aber mit der gleichen Logik hätte sich dann auch die SU Hitler-Deutschland unterwerfen müssen. 

Und was hat Russland gestern gefeiert?

 

 

Russland kommt militärisch kaum voran, deswegen der Bombenterror

 

gegen die Städte.

 

Odessa ist als Stadt eine Perle am Schwarzen Meer. Es steht zu befürchten, dass Putin mit der Stadt so verfahren will, wie er das bisher mit allen Städten getan hat, die sich seiner militärischen Gewalt nicht einfach unterworfen haben. Also Grosny und Mairiupol.

 

Er lässt Bomben, Granaten und Raketen auf die Städte schießen, bis sie aussehen wie Mondlandschaften. Ohne Rücksicht auf ziviles Leben.

Sekundärziel

Zitat von Hartmut der Lästige (08:55 Uhr) : "bei dem verkündeten amerikanischen Ziel, Russland sowohl militärisch als auch wirtschaftlich stark zu schwächen"

Sie verschweigen, daß diese Ziel lediglich eine untergeordnete Zielsetzung ist, weil es dazu dient, Russland davon abzuhalten, seinen Nachbarländern unter unverholenem Bruch des Völkerrechts inakzeptable  Bedingungen zu diktieren. Damit bedienen Sie das verlogene Bedrohungs- und Opfernarrativ der russischen Desinformationspropaganda.

@08:47 Uhr von Raho59

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.

Bei der letzten Aussage bin ich "fast" bei Ihnen.

Das Sterben muss aufhören, aber um welchen Preis? 

Genau das wird nie kommuniziert.

Zu sagen das Verhandelt wird, reicht mir nicht.

Das ist so wie wenn gesagt wird "wir kümmern uns".

Oder geheime Verhandlungen über Wirtschaftsabkommen.

Hier geht es "meiner Meinung nach" (ich habe eine eigene Meinung!) um die Interessen der Großmächte die Auf dem Rücken kleiner Menschen ausgetragen werden.

Uns wird nie gezeigt was Verhandelt wird.

Und solange ich das nicht sehe glaube ich keinem.

Weder dem der als lieb  (Guantanamo und Co.) dargestellt wird, noch denen die als Menschenverachtend hingestellt werden.

 

@08:53 Uhr von Dany39

Gut jedenfalls, dass es die NATO als Sicherheitsbündnis gibt. Putin hat immerhin erreicht, dass diese Allianz stärker denn je ist.

 

Und beim Rest kann ich Ihnen nur zustimmen. Habe die Rede auch verfolgt und bei den ganzen Lügen die er da verbreitet hat, könnte man nur das Kotzen kriegen. Vor allen jetzt der NATO die Schuld am Krieg zu geben, war, in meinen Augen, die Spitze seiner Lügenrede.

Hmmm, Personen sehen Situationen manchmal unterschiedlich....

Also, eine Aussage, "Mir gefaellt Dein neuer kurzer Rock", kann als Kompliment oder also sexuelle Belaestigung aufgefasst werden .... und beide Moeglichkeiten bestehen auch fuer die Persone die die Aussage gemacht hat.

Aber hier haben einige immer die "Wahrheit" mit Loeffeln gefressen, und erlauben keine subjektive Einschaetzung des "Feindes", das ist dann sofort eine Luege..

 

@08:53 Uhr von heinzi123

>>"Sie würden wohl einige Jahre ins Gefängnis kommen. Das ist immer noch besser als der Hungertod"<<

.

Ich halte diese ihre Aussage für ziemlich naiv, wenn nicht gar gemeingefährlich. Haben Sie gesehen was die Russen beispielsweise in Butscha gemacht haben?

 

 

@08:54 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln“<<
.

ich denke es doch nun hinreichend bekannt worüber „verhandelt“ werden muss?

1.) Die Anerkennung eines Völkermords in der Ukraine durch Russland.

2.) Reparationszahlungen von mindestens 2 Billionen Euro von Russland an die Ukraine.

3.) Die Auslieferung von Putin und seinen Schergen zum obersten Gericht nach Den Haag.

Das wären sozusagen die Mindestforderungen für ein „verhandeln“.

 

So sehe ich das auch.

Am besten wäre, die russische Seite würde Putin absetzen und an Den Haag übergeben.

Über alle weiteren Schritte könnte man dann reden, z. B. in Russland eine echte Demokratie einzurichten.

Russland soll Kriegsverbrechen beenden

 

 

@08:37 Uhr von Emil67, Sie fragen

 

 

Denkt noch einer an Diplomatische Lösung?

 

 

Die Frage verstehe ich nicht.

 

Die "diplomatische Lösung" liegt doch auf dem Tisch. Niemand verlangt von Russland Unmögliches, niemand verlangt Abtretung russischen Territoriums, Reparationen oder Auslieferung der Kriegsverbrecher, obwohl alle 3 Forderungen naheliegend wären.

 

 

Die Forderung an Russland lautet nur Einstellung des Raubens, Mordens, Vergewaltigens, Verschleppens, Besetzens, Bombardierens, kurz der Kriegsverbrechen.

 

 

08:37 Uhr von Emil67   //Und…

08:37 Uhr von Emil67

 

//Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.//

 

Zuerst mal: von der russischen Seite kommen  KEINE  Angebote, die beharren stur auf Ihren Forderungen.

 

Und die Ukraine hat alles angeboten, was möglich war. Siehe z.B. hier:

 

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/verhandlungen-positionen-ukraine…

 

//Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.//

 

Das tut niemand - nur in den Sphären des Herrn P. aus M., um diesen fürchterlichen Krieg zu rechtfertigen.

 

//Alles ist besser als das Sterben der Menschen.//

 

Sie würden also lieber "alles hin nehmen" nur damit der ungerechtfertigte, brutale, völkerrechtswidrige Angriffskrieg des Herrn P. aus M. irgendwie gerechtfertigt wird? Und solange "nur" die Ukraine betroffen ist und nicht Ihr Heim, Haus und Hof?

 

Einfach nur schäbig.

 

@08:37 Uhr von Emil67

 

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

 

Erstens hat die Ukraine zu bestimmen, was sie anbieten will. Zweitens hat die Ukraine schon vor Wochen viel angeboten, u.a. Verzicht auf die Krim. Drittens führt man solche diffizilen Verhandlungen nicht im Scheinwerferlicht von Öffentlichkeit und Foren.

 

Viertens könnte man Wladimir aber 10 bis 15 bis 20% Rabatt auf die Reparationszahlungen an die Ukraine anbieten, falls auch die Ukraine das akzeptiert.

 

Fünftens könnte es erheiternd sein (wäre es nicht todtraurig), die ganzen Verhandlungs-Forderer-Brigaden aufmarschieren zu sehen, die mangelnde Verhandlungsbereitschaft immer nur beim Attackierten sehen. Warum nur hat man nicht auch schon 1939 den Kleinen Schnauzbart zum Frieden verhandelt. Es wäre so einfach gewesen, und es ist nur an den Attackierten gescheitert.

@08:57 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Emil67 (08:37 Uhr) : "Denkt noch einer an Diplomatische Lösung"

Haben Sie einen praktikablen Vorschlag, wie eine diplomatische Lösung aussehen sollte, die den ungerechtfertigten Völkerrechtsbruch Russland nicht belohnt ? Wenn nicht, was soll dann das anpolemisieren dagegen, daß die Rechte der Ukrainer nicht einfach aufgegeben werden ?

Sie sprechen der Ukraine das Recht auf wirksame Selbstverteidigung ab und wollen letztlich nichts anderes, als daß Russland widerstandslos erlaubt wird, durch militärische Gewalt Fakten zu schaffen.

Nein, glaube kaum, dass irgendjemand der Ukraine nicht erlaubt sich zu verteidigen. Und wie man immer wieder Berichte liest und hört, sind die Ukrainer sehr erfolgreich im Verteidigen. Auch ohne unsere schweren Waffen.

Hast du einen Vorschlag, wie man eine Atommacht anderweitig zum Frieden zwingen kann? Wenn du schon Diplomatie von vornherein ausschlägst, wirst du ja eine praktikable andere Idee haben?

@08:40 Uhr Universalist - Elitetruppen schon aufgerieben

Was mich bei der Taktik Russlands bis jetzt wundert. Putin hat fast 1 Millionen Mann stehendes Herr unter Waffen.

Warum schickt er so wenig Truppen?

Und warum nicht seine erfahrenen gut ausgebildeten Truppen, sondern fast nur gerade eingezogene Wehrpflichtige?

 

Russlands beste Einheiten wurden im Kampf um Kyiv schon aufgerieben. Und wenn man bedenkt, dass Russland rund 2/3 seiner Kampftruppen in der Ukraine im Einsatz hat, das ist schon viel. 
 

Der Rest muss zur Landesverteidigung in Russland bleiben. Das Land ist gross und hat eine riesige Grenze. Zudem ist die NATO mit 150.000 Mann aktiv in der Region. 
 

Russland hat schlicht nicht mehr einsatzfähiges Personal. 
 

Und Putin hat wohl auch erkannt, dass seine Armee der westlichen Technik und Kriegsführung massiv unterlegen ist. Die Ukrainer entwickeln sich zusehends in Richtung NATO Standard. 
 

Russland erleidet massive Verluste bei Material und Mannschaften. Viele desertieren und weigern sich zu kämpfen. Die Moral ist am Boden. 

@08:37 Uhr von Emil67

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Leider hat Russland es die letzten Wochen/Monate bewiesen, daß man mit denen nicht verhandeln kann. Auch schon vor der Invasion und seitdem gab es genug Angebote (Erdogan, Selenskyj selber und jetzt sogar der Papst).

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.

Genauso wenig ist es verhandeln wenn die Russen sagen, "ergebt euch, oder wir machen weiter".

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.

In ihren Augen vielleicht, aber wohl kaum für die Ukrainer. Denn für sie würde das ein Leben unter einer diktatorischen Herrschaft Russlands bedeuten, wogegen wahrscheinlich selbst Kim Jong Un noch harmlos ist.

 

Fehlinformationen oder Desinformation?

 @08:30 Uhr von krittkritt

Offensichtlich Fehlinformation der ukrainischen Regierung. Auf deren Angaben beruhten die Meldungen, dass sich keine Zivilisten mehr  in Asowstal befinden.

Tja, dann müssen Sie genaus das Internationale Komitee vom Roten Kreuz der Fehlinformation bezichtigen. Denn diese haben ja die angeblich letzten Zivilpersonen, welche in Nähe zu den Stellungen der ukrainischen Soldaten im Asowstahl-Komplex Schutz gesucht haben, befragt. Werfen Sie einen Blick auf einen Stadtplan und erkennen Sie die Weitläufigkeit der Anlagen. Und dann berücksichtigen Sie das dort herrschende Chaos, die fehlende Führung und die schlechten Nachrichtenverbindungen. Vielleicht haben sich ja auch einige der weiteren Hunderttausend Menschen, die noch in Mariupol ausharren, in die besseren Bunker geflüchtet.

Ach ja, ohne den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des Herrn Putin bräuchte niemand in den Katakomben des Asowstahlwerks Schutz suchen oder wegen irgendetwas evakuiert oder deportiert werden.

@08:49 Uhr von wie-

 

"Alles" nun wirklich nicht. Z.B. den Räuber ungestraft mit seiner Beute, z.B. den Donbass bis nach Cherson, davon kommen lassen. Allein Herr Putin hat in der Hand, ob noch weitere Menschen in seinem Krieg sterben müssen.

 

"Allein Herr Putin hat".....

Toll, super Lösungsansatz.

Alle mit diesen Sprüchen sind so super schlau, glauben diese jedenfalls.

 

@09:01 Uhr von Werdaswissenwill

>>"Was macht man wenn der Gegner Waffen aus dem Westen bezieht?  Man zerstört die Infrastruktur bzw Verkehrswege zum Westen hin! Welche Tagträumer glauben denn das Putin das Klaglos hin nimmt! Wir geben der Bestie Krieg futter und wundern uns wenn sie größer und hungriger wird."<<

.

Und was wäre Ihr Alternativvorschlag?

 

Die Ukraine

hat Ihre Souveraenitaet verloren...

entweder geht das Gebiet ganz oder teilweise an Russland ... und falls nicht, sind sie die finanzielle Geisel der G7 und der EU.

Er sollte bedenken, wie es seinem Vorbild erging:

"Rasputin wurde am 17. Dezemberjul. / 30. Dezember 1916greg. ermordet. Die Haupttäter waren

Fürst Felix Felixowitsch Jussupow, in dessen Palast der Mord auch stattfand, verheiratet mit Prinzessin Irina Alexandrowna (einer Person mit „Zarenblut“, weshalb die Polizei keinen Zugang zum Palast hatte),

der rechtsextreme Dumaabgeordnete Wladimir Purischkewitsch

und der „Lieblingsneffe“ der Zarenfamilie, Großfürst Dmitri Pawlowitsch.

Außerdem waren der Hauptmann A. S. Suchotin des Preobraschenskij-Regiments und der Sanitätsarzt S. S. Lasowert beteiligt.[132] Die Attentäter wurden auch durch Oswald Rayner vom britischen Geheimdienst, der die Abneigung Rasputins gegen den Krieg fürchtete, unterstützt." wikipedia

@09:02 Uhr von Traumfahrer

>>"Dass nun Orban ausschert, passt aber ins Bild, der ist eh ein Putin- Freund. Werft ihn aus der EU raus, der will nur Geld für sich und seine Kumpels."<<

.

Das ist hier nicht das Thema und ich persönlich finde Orban superdufte!

 

Abstruse Foderungen: wieso eigentlich?

 @09:03 Uhr von Tada

Ich bin der Meinung, dass man Russland den Zugang zum Schwarzen Meer komplett abschneiden sollte - einfach, damit man in Russland etwas lernt. Am besten durch Landgewinn. Aber man kann einfach alle Schiffe blockieren und sanktionieren, die dort einen russischen Hafen anlaufen.

Und wer soll Ihrer Meinung nach diese kriegerisch-aggressiven Akte gegen die Russische Föderation übernehmen? Mittels welcher Mittel? Haben Sie vorm Schreiben Ihres Beitrags auch nur einen Blick auf eine Karte geworfen? Und haben Sie auch an das damit verbundene Leid für die russische Zivilbevölkerung gedacht? Ach ja, kurze Erinnerung: die Türkei hat bereits die Bosporusdurchfahrt für russissche Schiffe gesperrt.

08:53 Uhr von Dany39   Ich…

08:53 Uhr von Dany39

 

Ich bin mir sehr sicher, das Finnland und Schweden nicht die letzten Länder sein werden, die in die Nato wollen.

 

Da kommt möglicher Weise noch die eine oder andere Überraschung für Herrn P. aus M.. Die Wahlen in Georgien waren auch schon ein Zeichen.

Kapitulationsdemagogie

Zitat von heinzi123 (08:53 Uhr) : "Die Zukunft derSoldaten hängt von Selenskyj ab. Als Oberbefehlshaber kann er die Kapitulation befehlen"

Der einzige Oberbefehlshaber, der eine Kapitulation befehlen müßte, sitzt in Moskau. Und die barbarischen Kriegsverbrechen Russlands strafen Ihre Verharmlosungen über das zu erwartende Schicksal der noch verbliebenen Verteidiger von Mariupol Lügen. Sich in einem russischen Gulag unter unmenschlichen Daseinsbedingungen über Jahre hinweg zu Tode schuften zu müssen, ist eine dem sofortigen Tod durchaus gleichwertige Perspektive.

Russland wird Donbas und Krim verlieren

Das sagte gestern auf Bild TV der deutsche Oberst der Reserve Patrick Sensburg, der auch Präsident des Reservisten Verbandes ist. 
 

weiter sagte er, dass Russland zwar weiter in der Lage sei. Städte in Schutt und Asche zu Bomben, aber er wird es auf Dauer nicht halten können. 
 

Auch aus den USA mehren sich diese Stimmen die sagen, dass die Ukraine schon bald zu einem großen Gegenangriff übergehen wird. Also nicht nur in begrenzten regionalen Aktionen wie derzeit um Kharkiv und um Kherson  

 

Mit den Raketen auf zivile Ziele in Odessa zeigt Russland ja genau das: man kommt nicht voran und kann seine Ziele nicht mehr erreichen. Und mit jedem Tag wird die Ukrainische Armee stärker und die russische schwächer. 
 

 

 08:55 Uhr von Hartmut der…

 08:55 Uhr von Hartmut der Lästige

 

Es wurde aber auch gesagt, das eine Deeskalation ebenso nicht zu vernehmen war!

 

Und das die Ukraine die Wahl zwischen Vernichtung und Krieg hat.

 

Aber das unterschlagen Sie ja - weil es nicht in Ihr Weltbild passt?

 

@08:53 Uhr von heinzi123

Ich glaube nicht, dass in dem Stahlwerk noch Zivilisten sind. Die Zukunft derSoldaten hängt von Selenskyj ab. Als Oberbefehlshaber kann er die Kapitulation befehlen.

Sie würden wohl einige Jahre ins Gefängnis kommen. Das ist immer noch besser als der Hungertod

 

Wenn man die Berichte über russische Gulacs hört und liest, wohl kaum. Und selbst mein Uropa hat damals schon gesagt, das er froh war im 2.WK von den Briten und nicht von den Russen gefangen genommen worden zu sein. Hab sogar mal jemanden kennengelernt, der durch die russische Gefangrnschaft beide Beine verloren hatte. Und an deren grausamer Brutalität hat sich scheinbar auch nichts geändert, wenn man hört und liest, mit welcher Brutalität in der Ukraine vorgegangen wird.

@08:59 Uhr von wie-

 @08:53 Uhr von heinzi123
 

Natürlich. Aber weshalb sollte Herr Selenskyj so etwas anordnen?
Damit sie nicht verhungern

 

Vor der Weltöffentlichkeit hat Putin den Krieg verloren

 

 

Der Angriffskrieg Putins wird von großen Teilen der Welt verurteilt. Auf jeden Fall von jenen, in der die Bevölkerung nicht selbst von einer Diktatur an der freien Meinungsäußerung dazu gehindert werden, wie z.B. in China.

 

Der Kampf der Eingeschlossenen im Stahlwerk von Mariupol ist ein PR-Desaster für Putin. Die Tapferkeit, mit der die Kämpfer dort der russischen Übermacht seit nunmehr über 70 Tagen widerstehen, wird von vielen bewundert, sei es ungläubig kopfschüttelnd oder daumendrückend. Auch wenn ihre Tage gezählt sein mögen, sie machen sich zu Symbolen, die vielen zu denken geben.

@09:07 Uhr von fruchtig intensiv

Zitat von Emil67 (08:37 Uhr) : "Denkt noch einer an Diplomatische Lösung"

 

Sie sprechen der Ukraine das Recht auf wirksame Selbstverteidigung ab und wollen letztlich nichts anderes, als daß Russland widerstandslos erlaubt wird, durch militärische Gewalt Fakten zu schaffen.

Hast du einen Vorschlag, wie man eine Atommacht anderweitig zum Frieden zwingen kann? Wenn du schon Diplomatie von vornherein ausschlägst, wirst du ja eine praktikable andere Idee haben?

Die Amerikaner haben verstanden das sie Russland nur wirtschaftlich beikommen koennen... die hyperschall Raketen koennten leicht alle Flugzeugtraeger versenken, und dann waere Schluss mit Weltpolizei.

Also, muss die Ukraine entscheiden wie lange Sie sich noch wie verteidigen wollen... aber in die EU kommen sie nicht, und es gibt keine "boots on the ground".

 

Übertreibungen

 @08:59 Uhr von fruchtig intensiv

Sie mit Waffen aus Deutschland oder gar deutschen Soldaten rauszudrängen, wird unweigerlich zum 3. Weltkrieg führen.

Niemand will, niemand plant den Einsatz deutscher Soldatinnen und Soldaten in der Ukraine. Und die Verwendung ehemals deutscher Waffen - oder Waffensysteme ehemals anderer Länder - durch die ukrainische Armee wird auch nicht zum 3. Weltkrieg führen. Wieso auch. Hatten wir aber schon Dutzende Male, diese Diskussion hier im Forum.

@08:40 Uhr von Universalist

Was mich bei der Taktik Russlands bis jetzt wundert. Putin hat fast 1 Millionen Mann stehendes Herr unter Waffen.

Warum schickt er so wenig Truppen?

Und warum nicht seine erfahrenen gut ausgebildeten Truppen, sondern fast nur gerade eingezogene Wehrpflichtige?

Endlich mal ein relevanter Gedanke.

Der Heldentod

Die Asow-Kämpfer behaupten, dass einige Zivilisten noch nicht aus dem Stahlwerk evakuiert sein sollten. Die ukr. Regierung behauptet dagegen, dass sich keine Zivilisten mehr im Stahlwerk befinden. Dabei verbietet Kiew den Asow-Angehörigen sich zu ergeben. Eine merkwürdige Situation. Sie sollen heldenhaft sterben, damit sie nicht in russische Gefangenschaft kommen. Erstens weckt das einige Erinnerungen an  ähnliche Episoden aus dem II. Weltkrieg. Zweitens, können die Toten nichts mehr erzählen oder bezeugen. 

09:04 Uhr von Diabolo2704

Zitat: "Sekundärziel ?"

Ist doch völlig egal ob sekundär oder primär, denn Ziel bleibt Ziel. Und diesem Ziel wird sich Putin widersetzen, notfalls auch mit Atomwaffen. Ihre nachfolgende Unterstellungen beachte ich jetzt einmal nicht, da ich Sie schon länger beobachte und folglich in die Fraktion " Zu den Waffen und auf sie mit Gebrüll" eingeordnet habe.  

 

@08:54 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln“<<
.

ich denke es doch nun hinreichend bekannt worüber „verhandelt“ werden muss?

1.) Die Anerkennung eines Völkermords in der Ukraine durch Russland.

2.) Reparationszahlungen von mindestens 2 Billionen Euro von Russland an die Ukraine.

3.) Die Auslieferung von Putin und seinen Schergen zum obersten Gericht nach Den Haag.

Das wären sozusagen die Mindestforderungen für ein „verhandeln“.

 

Die wichtigste Forderung haben Sie vergessen. Die Russen müssen komplett aus der Ukraine verschwinden. Selbst der vorm Krieg prorussische Donbass will mit diesen Mördern nichts mehr zu tun haben.

Und wie ?

Zitat von fruchtig intensiv (08:59 Uhr) : "Die russische Armee muss jetzt sofort aus der Ukraine raus."

Und haben Sie eine praktikablen Vorschlag, auf welchem Weg die russische Armee dazu bewegt werden soll, ohne daß das Opfer eines ungerechtfertigten völkerrechtswidrigen Angriffskriegs sich den ungerechtfertigten und illegitimen Forderungen der russischen Regierung unterwirft ?

@08:52 Uhr von Harpie

Was mich bei der Taktik Russlands bis jetzt wundert. Putin hat fast 1 Millionen Mann stehendes Herr unter Waffen.

Warum schickt er so wenig Truppen?

Und warum nicht seine erfahrenen gut ausgebildeten Truppen, sondern fast nur gerade eingezogene Wehrpflichtige?

Die guten Erfahrenen will er sich für die Invasion in Europa aufheben. Und die unerfahrenen trainieren gerade für diese Invasion in der Ukraine.

 

Die Welt der Verschwörungen muss gefüttert werden. Angst ist der Berater.

@08:58 Uhr von MehrheitsBürger

 

Die russischen Streitkräfte haben in der Ukraine einen Fokus auf die Einschüchternung der Zivilbevölkerung.

 

Deswegen auch immer wieder diese Angriffe auf Wohngebiete der Ukraine und auf Plätze, an denen sich Menschen aufhalten wie jetzt in Odessa.

 

Das war schon die Taktik der Alliierten im 2.WK

Shock and Awe sagte Busch im Irakkrieg dazu.

Kremlpolemik: Desinformation und Delegitimation

 @09:10 Uhr von sonnenbogen

Die Ukraine hat Ihre Souveraenitaet verloren...

entweder geht das Gebiet ganz oder teilweise an Russland ...

So lautet der aktuelle Kriegsplan des Kreml.

und falls nicht, sind sie die finanzielle Geisel der G7 und der EU.

Das ist schlicht polemischer Unsinn. Denn die Verhandlungen mit der EU haben ja ganz andere Ziele, nicht wahr?

@09:02 Uhr von eine_anmerkung.

>>

Mittlerweile kommen ja ausgebildete Soldaten, weil er sowieso keine anderen mehr hat und kaum neue aquirieren kann. Das er zuerst Wehrpflichtige schickte hatte einen psychologischen Aspekt. Putin war der festen Annahme dass er und seine Soldaten nach kurzer Zeit die Ukraine einnehmen und als Helden gefeiert würden. Damit wollte er die Wehrpflichtigen als potenzielle Helden nachhaltig an sein System binden und damit das Fundament für die Zukunft für seine Ideologie im Volk infiltrieren. Nicht nur hier hat sich Putin aber wie wie wissen verschätzt (weder schnelle Einnahme der Ukraine, noch Heldenstatus). Was bleibt ist die blanke Zerstörungswut.

 

Ich glaube eher er will das sich die Ukrainische Armee an diesen Truppen abnutzen, und die Ukraine dann mit guten Truppen überrennen.

Da er ja zwangsrekrutieren kann und eine wehrfähige Bevölkerung von 50 Millionen hat wird er schon Rekruten finden.

@08:37 Uhr von Emil67

Und kommt mir nicht mit "mit Russland kann man nicht verhandeln", ohne zu sagen was angeboten wurde.

Einfach zu sagen Russland macht nicht was wir wollen, ist kein Verhandeln.

Alles ist besser als das Sterben der Menschen.

 Hervorragende Idee. Russland verlässt die gesamte Ukraine, inklusive Krim/Donbass und dann wird verhandelt, wie viele Jahre Russland kostenlos Erdgas und Erdöl und weitere Rohstoffe an die Ukraine zur Wiedergutmachung und Aufbau liefert.

Das ist doch ein faires Angebot. 

@09:07 Uhr fruchtig intensiv - was nützen Atomwaffen..

Hast du einen Vorschlag, wie man eine Atommacht anderweitig zum Frieden zwingen kann? Wenn du schon Diplomatie von vornherein ausschlägst, wirst du ja eine praktikable andere Idee haben?

 

.. wenn man sie nicht einsetzen kann?!

Auch die Russen wissen, dass der große Atomkrieg keine Sieger kennt. Gerade haben die Briten die Atomsprengköpfe in ihren Atom U-Booten um 40% erhöht. 
 

Und beim Einsatz von taktischen Atomwaffen weiß Russland auch, dass die Antwort der NATO verheerend für das russische Militär sein wird. Das ist also eine Pattsituation. 
 

Das Gleichgewicht des Schreckens funktioniert. Der Krieg wird also nur konventionell geführt werden und konventionell ist Russland massiv unterlegen. 
 

Je eher Putin diese ausweglose Situation erkennt, desto besser für die russische Armee und desto besser für die ukrainische Bevölkerung. 
 

Russland hat sich noch nie an Verträge und Abmachungen gehalten. Verhandeln ist Sinn- und zwecklos. Putin versteht nur eine Sprache: Stärke

09:01 Uhr von…

09:01 Uhr von Werdaswissenwill

 

Ich habe gestern schon einen ganz schlauen gefragt (leider keine Antwort bekommen) und versuche es noch mal:

 

wenn Sie mit Frau/Freundin/Kind/Freund spazieren gehen und angegriffen werden - was tun Sie?

 

Zuschauen, wie der/die anderen verprügelt/traktiert/ermordet werden?

 

Eben

Zitat von fruchtig internsiv (09:03 Uhr) : "Russland hat über 6000 Atomraketen. Wie kann sich eine Atommacht denn bitteschön unterlegen fühlen?"

Sie erklären das russische Bedrohungsnarrativ richtigerweise zur offene Lüge. Und dennoch stellen Sie sich letzlich auf die Seite des Aggressors und gegen die legitimen Rechte der Ukraine.

"Diplomatie" als Leerformel der Putin-Unterstützer

 

Diplomatie sollte in einer zivilisierte Welt das einzige Mittel sein, um Interessenkonflikte zu regeln. Niemals ein Angriffskrieg wie Putin in führt.

 

Putin wurden vor dem Krieg über Wochen hinweg Gespräche angeboten. Die Staatschefs gaben sich die Klinke oder den Telefonhörer in die Hand, um mit Putin zu sprechen. Diese Phase der Diplomatie hat nichts gebracht. Putin ist am 24.02. losmarschiert.

 

Auch jetzt lässt Putin echter Diplomatie keine Chance. Lawrow hat deutlich gemacht, dass Gespräche aus russischer Sicht nur die Kapitulation und die Selbstaufgabe der Ukraine als Staat zum Gegenstand haben können.

 

Das ist keine Diplomatie.

 

Putin will mehr

Diesen Aufwand an Menschen und Material fuer 2 Bezirke im Osten der Ukraine nahm  ich Putin von Beginn an nicht ab.

 

Er log. Zunaechst waren es die 2 Bezirke im Donbas. Dann kam Kiev und die Schwarzmeerkueste hinzu, Jetzt ist es Odessa, morgen was anderes. 

 

Putin luegt. Mit einem Luegner kann man nicht verhandeln. Der Angriffskrieg spiegelt nur die zaristische Grossmannssucht eines Despoten wieder. Das eigene Land ist beteits eine Diktatur stalinistischen Musters. Glaubt denn jemand, dass Putin in der Ukraine eine Demokratie einrichtet. Oder dass er sich nach der Ukraine nicht mehr bedroht fuehlt.

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