Eine Panzerhaubitze 2000 steht in der Alb-Kaserne in Baden-Württemberg

Ihre Meinung zu Deutschland liefert sieben Panzerhaubitzen an die Ukraine

Deutschland will der Ukraine weitere schwere Waffen liefern: Nach Angaben von Verteidigungsministerin Lambrecht soll Kiew sieben Panzerhaubitzen vom Typ 2000 erhalten. Auch eine Ausbildung werde den ukrainischen Streitkräften angeboten.

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291 Kommentare

Kommentare

Toni B.
Kriegspartei

Meiner Meinung nach ist Deutschland damit Kriegspartei. Ich hoffe ja nicht, aber ich rechne jederzeit mit dem Einschlag russischer Bomben und Raketen in Deutschland und das wäre absolut legitim und gerechtfertigt von Russland.

MehrheitsBürger
Die Ukraine braucht mehr davon

 

Die Panzerhaubitze 2000 ist eine effiziente Artillerie-Waffe auf technologisch hoch entwickeltem Stand. Damit haben die ukrainischen Streitkräfte der russischen Artillerie wenigstens etwas entgegenzusetzen.

 

Um auf dem Gefechtsfeld ein Faktor zu sein, bräuchte die Ukraine allerdings deutlich mehr davon.

 

Dicodes
Deutschland liefert sieben Panzerhaubitzen an die Ukraine

So macht man das. Ukrainische Politiker müssen nur genug Beleidigungen aussprechen und schon bekommt Selensky was er fordert. Wenn das so weiter geht und San Marino auf die Idee kommt gegen Deutschland einen Angriffskrieg zu starten sind wir vollkommen wehrlos gegen dann einen übermächtigen Gegner.

GrevClean
.....

"Die Ukraine wird demnach zunächst 20 Soldaten zur Ausbildung nach Deutschland schicken"

sind wir damit wieder einen Schritt weiter in Richtung "aktive Kriegspartei"?  

ssj3rd
Der Beginn des 3. Weltkrieges?

Das könnte tatsächlich der Beginn des Krieges sein und unser aller Auslöschung, einen Atomkrieg überlebt jedenfalls niemand so schnell.

 

Reicht eigentlich schon wenn Putin „nur“ beschließt uns mit Atomwaffen zu beschließen… 

krittkritt
Russland wird also verstärkt die Zulieferung behindern?

Bisher hatte sich Russland auf militärische Ziele beschränkt.

Die Politiker sind ungehindert nach Kiew mit dem Zug gefahren.

Möglicherweise ist das jetzt vorbei. 

einweltenbummler56
Wieder was gelernt

Wenn ich mein Auto in die Werkstatt zur Reparatur gebe und es von dort an eine Verleihfirma verschenkt wird, betrifft mich das nicht, da das Fahrzeug ja in dem Moment gar nicht bei mir war. Sachen gibts…

Apropos… verkaufen wir das Kriegsgerät wenigstens oder muss dafür auch der Steuerzahler aufkommen, wenn er schon unfreiwillig Kriegspartei sein muss?

Ist ja nicht so, dass wir den Flüchtlingen nicht helfen würden. Da muss man selbst nicht noch einen Krieg finanzieren. Meine Meinung. 

Karl Klammer
Immer wieder interessant , was noch einsatzbereit ist :-)

Die vielen schwarzen Nullen haben gewirkt.

Im Ernstfall heißt das lieber Feind , verschieben Sie ihren Angriff bis wir einsatzbereit sind.

 

MehrheitsBürger
Die Ukraine wehrt sich gegen den Überfall eines Aggressors

 

der bis an die Zähne bewaffnet über ihr Land hergefallen ist.

 

Sie hat nicht annähernd das Waffenarsenal von Putin-Russland. Es ist schon erstaunlich, wie die Ukrainer ihre waffentechnische Unterlegenheit durch hohe Motivation zur Vaterlandsverteidigung ausgleichen.

 

Damit alleine ist es aber nicht getan. Russische Angriffswaffen können nur durch passende Defensiv-Waffen auf der ukrainischen Seite ausgeglichen werden. Die Haubitzen können da zumindest etwas leisten.

 

DerVaihinger
Wenn ich

richtig informiert bin, sind von den 100 Haubitzen der Bundeswehr nur 40 einsatzfähig.

Ein erfolg der Verteidigungspolitik von Merkel und Co.

 

Allerdings wollen doch die Niederlande auch welche liefern.

vriegel
Die USA waren viel schneller

Es sind offenbar schon seit ca Mitte April vergleichbare US-Haubitzen und vor allem mobile Raketenwerfer im Einsatz in der Ukraine. 

 

Dennoch sind auch deutsche Waffen hoch willkommen, da auch diese als sehr präzise und modern gelten. 

 

Es deutet sich an - so sagen zumindest die Ukrainer - dass man ab Mitte Juni in der Lage sein wird größere und massive Gegenoffensiven zur Rückeroberung von Territorium zu fahren. 

 

Solche schweren und vor allem präzisen Waffen, die aus großer Entfernung feuern können, vor allem zusammen mit Counter Radar, sind dabei vermutlich ein Game Changer. 

saftgras
Lieferung

Was glaubt der Westen, das sich Russland davon irgendwie beeindrucken lässt ? Putin macht  weiter bis er seine Ziele erreicht hat, Waffenlieferungen verlängern den Krieg . Außerdem hat Russland ja zwei Atombomben Abwürfe , den Amerikanern gegenüber gut , die waren ja angeblich kriegsentscheidend . 

Coachcoach
Was nützt es?

Ich bin sehr skeptisch bei den Lieferungen. Dieses Manövrieren knapp unter der Kriegsbeteiligung ist endlich. Die USA steigern das Risiko mit Geheimdienstdaten.

Wo bleibt eine starke diplomatische Initiative?

sonnenbogen
Naja,

da haben sich einige wenige entschieden das man Deeskalation keine Chance geben will, und das Gemetzel sich >>10 Jahre hinzieht.

In Afganistan hat die Todeszahl 1.000.000 Tote ueberschritten ..... demensprechend, die Ukraine braucht keine weiteren Waffen sondern Saerge. 

Demokrat 2014
Panzerhaubitze 2000

Die Lieferung von Panzerhaubitzen Typ 2000 ist eine gute Entscheidung.

mokky
An die Zukunft Denken - Frieden möglich machen

Putin muss weg, keine Frage. Aber die Sympathien für die Europäischen Demokratien müssen in den Herzen russischer Menschen Platz zum Wachsen haben. Und: Die Möglichkeit eines Atomkrieg darf in unserem Handeln nicht die klitzekleinste Chance haben. Jeder erwachsene Mensch der dieses Risiko auf die eine oder andere Weise einkalkuliert, übertritt seine Kompetenzen angesichts all der Kinder hier, die noch nicht mitreden dürfen.

Deshalb: Keine Waffen in Kriegsgebiete. Unsere schärfste Waffe ist ohnehin die Wirtschaft.

Kein Kubikmeter russisches Gas mehr! Ab sofort. Alles andere ist Heuchelei (hierzu empfehle ich übrigens die sehr informative letzte Folge von Böhmi im Zweiten öffentlich-rechtlichen Programm).

MehrheitsBürger
Deutschland zieht nach langem Zögern nach

 

Während viele verbündete Staaten wie Großbritannien, die USA, die Niederlande, die Slowakei und andere schon seit einiger Zeit Waffen bereitstellen, mit denen die Ukrainer sich gegen die russische Invasion wehren können, hat Deutschland lange gezögert.

 

Waffenlieferungen machen uns nicht zur Kriegspartei, sondern helfen einem überfallenen Land.

 

Wenn Putin sich mit seiner Aggression und seinem Eroberungsfeldzug in der Ukraine durchsetzt, dann droht auch anderen Ländern in Europa Gefahr. Schließlich zeigt Putin schon seit Beginn seiner Präsidentschaft, dass er sich nicht an internationale Verträge wie die KSZE Schlussakte von Helsinki gebunden fühlt.

 

Peter Kock
7 Panzerhaubitzen in die Ukraine

Kann es sein , dass Frau Lambrecht nicht so recht weiß  was in einem Krieg wirklich wichtig ist und das die 7 schweren Geräte nur punktuell nur wenig helfen könnten ? Das erinnert auch an die 5000 Stahlhelme und auch wieder daran, dass Leute auf Posten geschoben werden von dem sie keine Ahnung haben. Selbst ein Bäcker würde keinen Maurer einstellen ! Schlauer Bäcker.

Charlys Vater
Es geht also doch !

Geht doch.

kommtdaher
Fragen über Fragen

Was ist das Ziel der Lieferung? Aktionismus, Sieg über Russland, Verlängerung des Krieges? Warum nur 7 und nicht 70? 

Was sind die Auswirkungen der Waffenlieferungen? Setzt sich der Krieg dadurch fort? Werden durch die Waffen Menschen, die heute noch leben (Zivilisten, Soldaten), morgen gerettet? Wer trifft die Entscheidung für wen, dass es besser ist morgen tot zu sein als unter einer Besstzung zu leben?

Welche Waffensysteme besitzt Russland? Können NATO Staaten mehr Waffen liefern als Russland im Arsenal hat?

Provoziert die Waffenlieferung eine militärische Eskalation auf Seiten Russlands? Wer kommt dabei ums Leben? Westliche Soldaten oder hauptsächlich Ukrainer?

Wie könnte eine Verzweifelungsschlag von Putin zur Abwendung eines Gesichtsverlustes aussehen? In welchem Verhältnis steht ein solches Szenario zu schweren Waffenlieferungen?

Führt das alles zu weniger oder mehr Zerstörung? Wer ist davon im Westen betroffen? 

Verhindert die schwere Waffenlieferung  die Ausweitung des Krieges?

 

 

Oppenheim
Recht auf Selbstverteidigung

Das hat jedes Land, das angegriffen wird. Man bekommt mit der Ukraine eine Vorstellung, was Hilfeleistungen auch auf anderen Kontinenten und Krisenregionen für eine Bedeutung haben. Und in welcher Form, mit welchen Kosten das verbunden ist. Selbstredend muss das Land gestärkt werden. Ob Putin damit einverstanden ist, kann nicht unser Problem sein. Er selbst hat brutal und überfallsmäßig das Land angegriffen und macht eine ganze Kultur und ihre Lebensgrundlage dem Erdboden gleich. Und wenn es Putin in den Kopf kommt, noch mehr Militär und andere Regionen zu zerbomben, dann wird ihn nichts stoppen. Der Kriegsverbrecher hat sich an diese Strategie gewöhnt. Die Ukraine aber muss unterstützt werden- bevor die nächsten Anrainerstaaten auch Opfer werden. Dass alles globale Auswirkungen hat, sieht man nun auch in Echtzeit. Und die graue Theorie von Diplomatie und Pazifismus der naiven Art werden gerade ad absurdum geführt. Frieden schaffen und Krieg begegnen ist Angelegenheit aller.

Tada
Ich habe gerade nach deutschen Waffenexporteen gegoogelt

 

Nur um zu schauen, ob das was an die Ukraine geht  viel ist oder nicht.

Ganz aktuelle Daten habe ich nicht, aber pro Jahr waren das in der Vergangenheit über 6,2 Milliarden Euro an genehmigten, legalen Exporten an Rüstungsgütern. (Platz 4 auf dem Markt, nach USA, Russland und Frankreich).

 

Da haben die ganzen "Intellektuellen" geschwiegen und keine Briefe geschrieben, um "das Leid nicht unnötig zu verlängern".

 

Jetzt bekommt Ukraine, die sich gegen einen Angreifer wehrt von Deutschland Ware im Wert von ca. 160 Millionen Euro. (WENN das richtig gezählt würde.)

Ich finde, das ist nicht zu viel.

In Anbetracht dessen, dass es nur ein Bruchteil der exportierten Waffen ist halte ich das Argument Waffenexporte an die Ukraine würden zu mehr Leid führen für nicht haltbar. Offensichtlich hat die Ukraine nicht zu viele Waffen bekommen, sondern zu wenige und zu spät.

 

 

 

das ding
Der Wert

Diese wenigen Haubitzen sind mit Sicherheit eine grosse Hilfe.

.

Die 58 Schützenpanzer der ehemaligen DDR vom Typ PbV-501 dagegen, die Tschechien zur Zeit an die Ukraine verkaufen darf, darf man, folgt man Wikipedia, wohl als Schrott bezeichnen. Ein feines Geschaeft also, gut fuer die Reputation, das erscheint mit zumindest klar. Ob die Dinger besser als Garnichts ist, ist keine Diskussion betreffes des Sinnes von Waffenlieferungen an die Ukraine ueberhaupt, sondern ob die Fahrzeuge nicht sogar auf dem Kriegsschauplatz ein Nachteil sind und eher fahrende Saerge. A;s Laie schwer zu berurteilen allerdings. Die Maengelliste laut Wikipedia jedenfalls hat's in sich.

Vector-cal.45

Wir liefern schwere Waffen, bilden Soldaten einer anderen Nation auf unserem eigenem Grund und Boden aus und behaupten weiterhin, keine Kriegspartei zu sein.

 

Das verstehe wer will.

 

vriegel
Zu viel Gerede - zu wenig „Action“

„Die Ministerin hatte immer wieder betont, dass die Bundeswehr ihre Bündnisverpflichtungen einhalten müsse und keine weiteren schweren Waffen aus ihrem Bestand abgeben könne.“

 

Nach über 2 Monaten fragt man sich schon, ob in Sachen Ertüchtigung der Bundeswehr schon was umgesetzt wurde, oder ob man noch in der „Planungsphase“ ist. 

 

Deutschland hat sich in nahezu allen Bereichen zu Tode reguliert und darunter leidet das Land an allen Ecken und Enden. 

 

Dazu kommt, dass diese Reguliereritis auch in die EU hinein getragen wurde und wird und so auch viele andere EU-Staaten darunter leiden, dass man versucht alles zu institutionalisieren. 

 

Dadurch wird der ganze Apparat schwerfällig bis handlungsunfähig. Das muss dringend geändert werden. 

 

Die Strukturen müssen verschlankt werden, es muss massiv (!) und in allen Bereichen dereguliert werden. 

 

Wenn man aber sieht wie der Apparat weiter aufgebläht wird durch die aktuelle Regierung, dann habe ich wenig Hoffnung auf Besserung. 

 

 

perchta
Wie weit werden 'wir' denn noch gehen?

Ich denke, 'man' ist dabei eine rote Linie zu überschreiten. Die Konsequenyen halte ich für unkalkulierbar.

Gibt es denn da nicht so etwas wie einen Amtseid, der dazu verpflichtet, Schaden vom deutschen Volk abzuhalten?

Didib57

Es ist Ansichtssache für den Gegner,  wer als Kriegspartei zählt.  Diese Regierung  und alle die begeistert über Waffenlieferungen an die Ukraine jubeln,  werden  uns erklären  müssen, wenn sich Putins Krieg  auf den Westen ausweitet.

 

 

 

 

Marmolada
@09:26 Uhr von Marmolada

So macht man das. Ukrainische Politiker müssen nur genug Beleidigungen aussprechen und schon bekommt Selensky was er fordert. Wenn das so weiter geht und San Marino auf die Idee kommt gegen Deutschland einen Angriffskrieg zu starten sind wir vollkommen wehrlos gegen dann einen übermächtigen Gegner.

 

Deutschland ist nicht völlig wehrlos - wir haben noch 50 Eßbesteck in Reserve.

RenamedUser
Man sollte aufhören, in der Presse...

die Diskussion darüber zu führen, wann was in welcher Menge geliefert wird. Einfach machen. Vielleicht würde es das russische Militär auch mehr beeindrucken, wenn sie nur erfahren würden, dass die Ukraine nun PzH2000 hat als jetzt, wo sie direkt wissen, dass es nur 7 Stück sind. Ähnliches mit dem Gepard, wo zeitnah nur 5 Einheiten lieferbar sind. Das sind homöopathische Dosen und keine effiziente Militärhilfe gegen einen Gegner, dem Verlust an Leben und Material eher gleichgültig ist und es gewohnt ist, alles mit Masse niederzuwalzen.

Und vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, ob die Bundeswehr, einst die größte Panzerarmee Europas, mit gerade einmal 225 Kampfpanzern in nur noch 6 Bataillonen und nur noch 9 Panzergrenadierbataillonen (und diese mittlerweile nur noch mit 3 Kampfkompanien, in ~2000 waren es noch 4 Kampfkompanien plus eine Kompanie Panzerjäger) einen solchen Angriff auch nur annähernd so lange aufhalten könnte wie die Ukrainer.

sonnenbogen
@09:09 Uhr von krittkritt

Bisher hatte sich Russland auf militärische Ziele beschränkt.

Die Politiker sind ungehindert nach Kiew mit dem Zug gefahren.

Möglicherweise ist das jetzt vorbei. 

Ja ich denke auch das Russland die militaerische Operation beenden wird und in den Kriegsmodus schaltet ...

 

Spider Jerusalem
Nur weiter so

Ich glaube, die Bundesregierung legt es echt darauf an, von Putin als Kriegspartei angesehen zu werden, mit allen Konsequenzen. Wenn ich sehe, dass von links ein LKW ungebremst angebrettert kommt und ich mit meinem Auto trotzdem in die Kreuzung ziehe und gewaltsam aus dem Weg geräumt werde, hilft es mir auch nicht, dass ich im Recht war. Unsere Regierung hat geschworen, ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren und Schaden von ihm zu wenden. Das Gegenteil ist gerade der Fall, in allen drei Punkten.

Seebaer1
Gastgeschenke?...

Sieben Stück- na, hoffentlich darf Steinmeier trotzdem kommen.

Die Sache mir der Ausbildung von Ukrainern halte ich für einen, noch dazu völlig unnötigen, Ritt auf der Rasierklinge.

Rogge
@09:09 Uhr von krittkritt

Bisher hatte sich Russland auf militärische Ziele beschränkt.

Die Politiker sind ungehindert nach Kiew mit dem Zug gefahren.

Möglicherweise ist das jetzt vorbei. 

Kurze Frage? Seit wann sind Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser Militärische Ziele?

Vector-cal.45
@09:11 Uhr von MehrheitsBürger

 

der bis an die Zähne bewaffnet über ihr Land hergefallen ist.

 

Sie hat nicht annähernd das Waffenarsenal von Putin-Russland. Es ist schon erstaunlich, wie die Ukrainer ihre waffentechnische Unterlegenheit durch hohe Motivation zur Vaterlandsverteidigung ausgleichen.

 

Damit alleine ist es aber nicht getan. Russische Angriffswaffen können nur durch passende Defensiv-Waffen auf der ukrainischen Seite ausgeglichen werden. Die Haubitzen können da zumindest etwas leisten.

 



Wenn ich mir Ihre Kommentare zu diesen Krieg betrachte, beschleicht mich jedesmal das Gefühl, dass diese ebenso finanzierte Propaganda sein könnte wie bei  beim russischen Staatsfernsehen, nur halt für die andere Seite.

 

Noch nie habe ich von Ihnen etwas anderes gelesen als die Forderung mach mehr Waffen und pathetisches Freiheits-Geschwafel.

Forfuture
Schwere Entscheidung bin froh sie nicht treffen zu müssen

Waffenlieferungen sind in vieler Hinsicht schwierig und gefährlich, nun hat man sich in Abstimmung mit EU + NATO-Partnern auch zur Lieferung schwerer Waffen entschieden. Es gibt sehr gute Argumente für, ebenso gegen Waffenlieferungen, zwei entscheidende Punkte lassen mich eher für Waffenlieferungen votieren:

Die Ukraine will sich mit aller Macht gegen den verbrecherischen Aggressor wehren

Sieht man wie barbarisch die russischen Truppen in besetzten Gebieten hausen, morden, vergewaltigen, rauben und zerstören, dann verstehe ich gut, wenn die Ukraine lieber das Leid und die Verluste durch einen Verteidigungskampf hinnimmt.

Dennoch kann ich nicht verhehlen, dass mir die Sorge um die immer weiterdrehende Spirale der Gewalteskalation schwer zu schaffen macht.

Diese Eskalation scheint so unausweichlich, dass ich inbrünstig hoffe, die Oligarchen und Günstlinge um Putin erkennen, wie sehr sie ihrem Land und ihren eigenen Interessen schaden und daher Putin „aus dem Spiel nehmen“.

Tada
09:15 Uhr von Coachcoach

 

"Wo bleibt eine starke diplomatische Initiative?"

...

 

Die wurde im Kreml begraben.

 

Nur Lügen, bei jeder Lüge wächst Putins Tisch um 3mm.

vriegel
@09:07 Uhr GrevClean - NEIN!

"Die Ukraine wird demnach zunächst 20 Soldaten zur Ausbildung nach Deutschland schicken"

sind wir damit wieder einen Schritt weiter in Richtung "aktive Kriegspartei"?  

 

Die Ukraine ist damit einen Schritt weiter den russischen Aggressor aus dem Land zu werfen. Ohne präzise und schwere Waffen ist es für die Ukraine fast unmöglich große Gegenoffensiven zur Befreiung der besetzten Gebiete durchzuführen. 

 

Die USA und das UK trainieren Ukrainer seit 2014 und bilden diese an Waffensystemen aus. Wenn man sieht wie die ukrainische Armee vorrückt, dann sind das die selben Formationen, die auch die USA nutzen. 

 

Es ist auch vollkommen egal, ob wir Kriegspartei sind oder nicht. Das ist lediglich Definitionssache.

Was sollten die Rissen auch machen? Deutschland angreifen? Das wird nie passieren. 

 

Es ist sehr sehr unwahrscheinlich, das Atomwaffen zum Einsatz kämen. Und konventionell ist Russland schon zu schwach die Ukraine zu besetzen. Eine Neue Front aufzumachen wäre das Ende der russischen Armee.

Lichtinsdunkle
@09:03 Uhr von MehrheitsBürger

Sie zeigen einmal mehr wie wenig Ahnung Sie haben. Man könnte meinen Sie gehören zu den Pressesprecherin der Rüstungsindustrie. Sie haben nicht die leistete Ahnung was dort abgeht, da sie sich ausschließlich über Propagandaquellen informieren, Sie speihen hier Ihre Kristallkugelweisheiten über die Beweggründe Russlands und alles was nicht mit Ihrer Meinung über ein stimmt ist des Feindes Propaganda. Sehen Sie, wenn man sich so anschaut wie unsere freie Welt auf diesem Planeten agiert, so zeugt es von entweder Naivität, Ignoranz oder Böswilligkeit zu glauben wir würden irgendwelche Werte vertreten oder stets die Wahrheit sagen. Vielleicht sollten Sie wenigstens die ersten beiden Semester Kommunikationswissenschaft studieren um zu verstehen, dass der unterschied zwischen PR und Propaganda nur die geschichtliche Weiterentwicklung ist. Der Osten lügt, der Westen lügt und Sie lassen sich genau wie in der Vergangenheit von einer Seite vor den Karren spannen. 

rjbhome
Es war einmal

Ich kann mich dunkel erinnern,  dass es mal einen Verfassungsgrundsatz gab  der hieß: "von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen". 

Demnach wäre die aktuelle Regierung jetzt ein Fall für den Verfassungsschutz und BVG.

Karl Klammer
@09:09 Uhr krittkritt - Kindergärten sind militärische Ziele

Bisher hatte sich Russland auf militärische Ziele beschränkt.

Die Politiker sind ungehindert nach Kiew mit dem Zug gefahren.

Möglicherweise ist das jetzt vorbei. 

 

Das müssen Sie mal genauer erklären !!!

Übrigens hätte die Ulraine nicht freiwillig ihre Atombomben abgegeben,

hätte  dann der schützende Bruder Putin einen Angriff gewagt ?

Seebaer1
@09:11 Uhr von MehrheitsBürger

 

der bis an die Zähne bewaffnet über ihr Land hergefallen ist.

 

Sie hat nicht annähernd das Waffenarsenal von Putin-Russland. Es ist schon erstaunlich, wie die Ukrainer ihre waffentechnische Unterlegenheit durch hohe Motivation zur Vaterlandsverteidigung ausgleichen.

 

Damit alleine ist es aber nicht getan. Russische Angriffswaffen können nur durch passende Defensiv-Waffen auf der ukrainischen Seite ausgeglichen werden. Die Haubitzen können da zumindest etwas leisten.

Ja, was denn nun. Es hieß doch immer wieder, die Russen wären schlecht ausgerüstet, völlig demotiviert und die Hälfte von denen sind Wehrpflichtige die dachten, es geht zu einer Übung. Und jetzt sind sie die waffenstarrende Superarmee?

 

 

rjbhome
@09:07 Uhr von GrevClean

"Die Ukraine wird demnach zunächst 20 Soldaten zur Ausbildung nach Deutschland schicken"

sind wir damit wieder einen Schritt weiter in Richtung "aktive Kriegspartei"?  

Diese 20 sind nur zusätzlich.  Insgesamt wurden schon tausende in Deutschland trainiert, auf deutschem Boden   von US Militärs

Tada
09:19 Uhr von kommtdaher: Putins Gesichtsverlust?

 

Ehrlich? Darüber machen Sie sich Gedanken?

 

Von mir aus kann das A-Gesicht verloren gehen.

 

Ich mache mir Gedanken darüber, ob Putin nicht falsch herum in seinem Hosenanzug steckt, und ob ihn nicht einer umdrehen könnte, damit das A-Gesicht in der Hose verschwindet.

 

Raho59
Was mich stört

Warum muss das nun öffentlich werden, noch bevor geliefert wurde. Außer den Freunden des Herrn P. aus M. sind wir uns über die Unterstützung der Ukraine doch einig. 

Mir hätte es gereicht zu wissen, wenn die Dinger drüben sind und benutzt werden können. So wird vermieden das jemand sich über die Lieferrouten Gedanken macht. 

Nichtsdestotrotz sollte weiterhin die Diplomatie weiter gehen. Auch hier gehe ich von einer stillen Diplomatie aus. Nicht jedes Gespräch muss im Vorfeld breit in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Anders als Herr Merz befindet sich unsere Regierung nicht im Wahlkampf. 

Tino Winkler
@09:02 Uhr von Toni B.

Meiner Meinung nach ist Deutschland damit Kriegspartei. Ich hoffe ja nicht, aber ich rechne jederzeit mit dem Einschlag russischer Bomben und Raketen in Deutschland und das wäre absolut legitim und gerechtfertigt von Russland.

—- Sie sind also gegen die Notwehr der Ukraine gegen die russischen Mörder. —— 

MehrheitsBürger
Die russische Armee kämpft wie im 2. WK

 

Alles, was wir bislang gesehen haben, ist eine Taktik der Russen, die sie schon im 2. Weltkrieg angewandt haben. Primär Angriff mit Panzern und Artillerie. Der Zeit entsprechend ergänzt durch Marschflugkörper und Rakten, die aber primär in Wohngebieten große Zerstörung und hohe Verluste fordern.

 

Wenn die Ukrainer es ihrerseits mit Artillerie schaffen, die russischen Angriffe auf ihre Städte zu reduzieren, indem sie die Geschütze der Russen auf Abstand halten, rettet das Menschenleben, die ansonsten dem Beschuss der russischen Artillerie zum Opfer fallen würden.

logo1
Volltreffer!

Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln, wie von beiden Seiten eskaliert wird. Und die Nato bzw. Deutschland mittendrin. Mein Ratschlag: Schickt die Politiker zusammen mit den Haubitzen in's Kriegsgebiet.

Seebaer1
RenamedUser

Das nenne ich eine Kriegslist.Wenn man schon nichts zum liefern hat tut man wenigstens so, als hätte man.

RenamedUser
@09:24 Uhr von Didib57

Es ist Ansichtssache für den Gegner,  wer als Kriegspartei zählt.  Diese Regierung  und alle die begeistert über Waffenlieferungen an die Ukraine jubeln,  werden  uns erklären  müssen, wenn sich Putins Krieg  auf den Westen ausweitet.

 

 

 

 

Eben. Putin hat ohne Grund die Ukraine angegriffen, da kann er ebenso grundlos auch jeden anderen angreifen. Still zu halten und nicht zu helfen, um Putin bloß keinen Grund zu liefern, ist also tatsächlich eher ein schwaches Argument.

Und wer Angst hat, Waffenlieferungen könnten einen Atomkrieg und 3. Weltkrieg auslösen, zu dem Putin sich genötigt fühlen könnte, sollte sich mal überlegen, was so ein skrupelloser Diktator wohl tut, wenn sich ihm niemand in den Weg stellt.

Appeasement hat in den 1930ern nicht funktioniert und tut es auch jetzt nicht.

Hansi2012
Zweifelhafte Entscheidung

Ich bezweifle, dass die Lieferung dieser modernsten HighTech-Waffe die richtige Weg zur Deeskalation ist.

Auch aus militärischer halte ich diese Lieferung an die Ukraine nicht für sinnvoll. Neben der erforderlichen Ausbildung ist es mit der Lieferung von 7 Haubitzen nicht getan. In der dt. Artillerie gehören die PzH2000 zum System Artillerie mit den dazugehörigem Führungssystem. Ohne dies kann  überlegende Wirkung der Haubitze nicht zur Geltung kommen. Will man diese FüWES auch noch liefern?

Hinzu kommt die gesamte Logistik.

Zudem befürchte ich, dass DEU hierdurch immer mehr in die Rolle als Kriegsteilnehmer reinrutscht.

Account gelöscht
@09:18 Uhr von Peter Kock

Kann es sein , dass Frau Lambrecht nicht so recht weiß  was in einem Krieg wirklich wichtig ist und das die 7 schweren Geräte nur punktuell nur wenig helfen könnten ? Das erinnert auch an die 5000 Stahlhelme und auch wieder daran, dass Leute auf Posten geschoben werden von dem sie keine Ahnung haben. Selbst ein Bäcker würde keinen Maurer einstellen ! Schlauer Bäcker.

Ich vermute mal, Sie waren nicht beim Bund! Als Reserveoffizier kann ich Ihnen versichern, dass selbst nur eine Panzerhaubitze dieses Kalibers eine unglaubliche Wirkung entfallten kann. So bereits eindrucksvoll in Afghanistan unter Beweis gestellt. Nicht nur die schnelle Schussfolge mit dem sehr großen Kaliber 155 ist wirkungsvoll, zusammen mit der Präzision sogar "bombastisch", sondern auch die auch sehr schnell mögliche Umpositionierung, um so möglichem Feindfeuer zu entgehen. 7 Haubitzen können, wenn richtig eingesetzt, entscheidend für den Verlauf sein. Zumal auch die Niederländer auch liefern.

vriegel
@09:09 Uhr ssj3rd -WW III? Oder Russlands Untergang?!

Das könnte tatsächlich der Beginn des Krieges sein und unser aller Auslöschung, einen Atomkrieg überlebt jedenfalls niemand so schnell.

 

Reicht eigentlich schon wenn Putin „nur“ beschließt uns mit Atomwaffen zu beschließen… 

 

Es wird keinen Angriff mit Atomwaffen geben. Das ist allen Beteiligten klar. Der Krieg wird konventionell bleiben, selbst wenn die NATO aktiver eingreifen müsste. 

 

Die Russen wissen, dass sie konventionell der NATO 10:1 unterlegen sind und eine solche Auseinandersetzung binnen Tagen verloren wäre. 

 

übrigens: sollte Putin beschließen uns mit Atomwaffen zu beschiessen, so wäre das sein eigenes Todesurteil. 

 

es brodelt schon gewaltig im Russische Militär. Ein atomarer Einsatzbefehl würde dazu führen, das Putin abgeräumt wird. Ich denke das weiß Putin aber selber. 

 

Wie man es dreht und wendet. Für Russland kann es nur noch darum gehen nicht vollständig in der Ukraine aufgerieben zu werden. 

 

und für Putin geht es um alles. 

Account gelöscht
Kriegspartei

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Agressor Putin ein Exempel statuieren wird, ihm bleibt gar nichts anderes übrig, bei der Beteiligung des Westens an dem Krieg, es wurde ja offen gesagt dass man sich herantastet an die rote Linie, was bedeutet dass man das in Kauf nimmt!

Beileid jetzt schon für die vielen Toten und Verletzten die es geben wird, wie sich da die Politiker wieder rausreden wollen bin ich mal gespannt!

Gregory Bodendorfer
@09:02 Uhr von Toni B.

Meiner Meinung nach ist Deutschland damit Kriegspartei. Ich hoffe ja nicht, aber ich rechne jederzeit mit dem Einschlag russischer Bomben und Raketen in Deutschland und das wäre absolut legitim und gerechtfertigt von Russland.

NIEMALS ist Krieg legitim - von keiner Seite aus.

Krieg ist eine Bankrotterklärung menschlicher, sogenannter "Intelligenz"....

 

jfkal
Kriegspartei

Es ist irrelevant darüber zu diskutieren ab wann man Kriegspartei ist.

Einzig  und allein  entscheidend ist wie Putin das einschätzt. 

Das kann dann mal ganz schnell gehen 

Demokrat 2014
@09:02 Uhr von Toni B.

Meiner Meinung nach ist Deutschland damit Kriegspartei. Ich hoffe ja nicht, aber ich rechne jederzeit mit dem Einschlag russischer Bomben und Raketen in Deutschland und das wäre absolut legitim und gerechtfertigt von Russland.

Nach meiner Ansicht braucht Russland keine Legitimation um ein Land anzugreifen. Russland provoziert ständig mit Eindringen in fremden Luftraum, auch mit Atomwaffen bestückt.

Der Westen muss endlich stärke zeigen, was anderes wird einen 3. Weltkrieg nicht verhindern.

rjbhome
@09:10 Uhr von einweltenbummler56

Wenn ich mein Auto in die Werkstatt zur Reparatur gebe und es von dort an eine Verleihfirma verschenkt wird, betrifft mich das nicht, da das Fahrzeug ja in dem Moment gar nicht bei mir war. Sachen gibts…

Apropos… verkaufen wir das Kriegsgerät wenigstens oder muss dafür auch der Steuerzahler aufkommen, wenn er schon unfreiwillig Kriegspartei sein muss?

Ist ja nicht so, dass wir den Flüchtlingen nicht helfen würden. Da muss man selbst nicht noch einen Krieg finanzieren. Meine Meinung. 

Sie sind aber ein Traumtänzer. Natürlich wird das von Ihren, demnächst noch höheren Steuern bezahlt

SirTaki
Wanderung in einem Minenfeld

Diplomatie hat bei Putin gezeigt, dass er seinen Wahn über alles stellt: Großreich des russischen Bären, angedockt an alle Meere in seinem Umfeld, dicker Sicherheitsstreifen zum Westen, dem alten Feind. Dass dieser Feind sich nicht als Projektion, sondern als Phantom im Kopf festgesetzt hat, sollte dem letzten Zweifeler klar geworden sein. Die Ukraine ist unwillig, sich dem Imperator aus Moskau zu beugen. Das will Putin nicht akzeptieren. Nun versucht er den Verräter Ukraine mit Gewalt zu unterjochen. Plus: Putin gegen den Rest der Welt in seinen Vorstellungen. Egal, was der Westen noch als Wertegemeinschaft von Menschenrechten und Souveränitätsdenken anführt, an Verträge erinnert. Putin ist raus. In diesem Schlachtfeld leistet Deutschland mit den Bündnispartnern einer zerbombten Nation adäquate Hilfe. Mit Worten allein kommen wir alle bei Putin nicht weiter. Und: Lassen wir ihn weitermachen, nehmen Kiew die Waffenhilfe, dann fördern wir alle künftigen Putins auf dieser Welt.

Hansi2012
@09:22 Uhr von Vector-cal.45

Wir liefern schwere Waffen, bilden Soldaten einer anderen Nation auf unserem eigenem Grund und Boden aus und behaupten weiterhin, keine Kriegspartei zu sein.

 

Das verstehe wer will.

 

 

Wir sind es bereits!

Und das deshalb, weil wir uns aufgrund der vielen Beleidigungen nicht anders wehren wollen.

Warum sagt DEU nicht endlich mal NEIN!

Marmolada
@09:42 Uhr von Marmolada

Bisher hatte sich Russland auf militärische Ziele beschränkt.

Die Politiker sind ungehindert nach Kiew mit dem Zug gefahren.

Möglicherweise ist das jetzt vorbei. 

Ja ich denke auch das Russland die militaerische Operation beenden wird und in den Kriegsmodus schaltet ...

 

 

Auf was hat sich Russland beschränkt?

 

Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Theater, Frauen ermordet und vergewaltigt, KINDER ermordet, Männer ermordet---

 

Ich glaube, hier ist jemand anderes BESCHRÄNKT.

MehrheitsBürger
09:22 Uhr Vector-cal.45 --- Zur Kriegspartei erklärt uns Putin

Wir liefern schwere Waffen, bilden Soldaten einer anderen Nation auf unserem eigenem Grund und Boden aus und behaupten weiterhin, keine Kriegspartei zu sein.

Das verstehe wer will.

 

Wer die seit Monaten über die russische Bevölkerung herab regnenden Propaganda-Sendungen, Talkshows und "Nachrichten" verfolgt, erkennt unschwer, dass Putin uns, den Westen, die freiheitlichen Demokratien und die Ost-Europäer, die USA, die Skandinavier u.a. längst zu "Kriegsparteien" erklärt hat. Einfach, weil wir uns seinem diktatorischen Willen nicht beugen wollen.

 

Russland ist die Kriegspartei Nr. 1 und hat sich selbst dazu gemacht. Niemand sonst will Kriegspartei sein.

 

jhomega
Diplomatie gefragt

Die Ukraine wird diesen Krieg leider nicht siegreich beenden können.

z Zt stehen die militärischen Verhältnisse 2:1 für die RF. Erst bei 3:1 würde man schneller voran kommen (lt. Militärexperten). Um Kiew war man nicht auf die Gegenwehr vorbereitet (Ergebnis Rückzug). Im Donbas traf man auf ausgebaute Stellungen der UA (Ergebnis leichte Gewinne trotz schweren Waffen). Die UA müsste also Ihre Kapazitäten 500% aufstocken um mit 3:1 Stärke die mitlerweile ausgebauten Stellungen aufzureiben.

Was ich mir von "Steini" und "Scholzi" in dem Gespräch mit Selenskji wünsche ist einen vernüftigen Ansatz zu Friedensgesprächen zu erreichen.

Dann sollte weiterhin der Kontakt zu Russland intensiviert werden um Friedensverhandlungen auf den Weg zu bringen.

Sollten weiterhin von der UA mehr Waffen gefordert werden, sollte man diese Liefern.

Aber ich hoffe, dass auch in Kiew Berater sitzen, die die Lage realistisch einschätzen Können.

Es geht mE nur noch um den Preis den die UA dem Aggressor zahlen muß.

 

perchta
@09:31 Uhr von vriegel

Es ist sehr sehr unwahrscheinlich, das Atomwaffen zum Einsatz kämen. Und konventionell ist Russland schon zu schwach die Ukraine zu besetzen. Eine Neue Front aufzumachen wäre das Ende der russischen Armee.

Und was, wenn wenn man sich derartig in die Ecke gedrängt füht, dass man sich für den maximal erweiterten Selbstmord entscheidet? Ja, ich halte diese Gefahr für real.

 

Vector-cal.45
@09:20 Uhr von Tada

 

Nur um zu schauen, ob das was an die Ukraine geht  viel ist oder nicht.

Ganz aktuelle Daten habe ich nicht, aber pro Jahr waren das in der Vergangenheit über 6,2 Milliarden Euro an genehmigten, legalen Exporten an Rüstungsgütern. (Platz 4 auf dem Markt, nach USA, Russland und Frankreich).

 

Da haben die ganzen "Intellektuellen" geschwiegen und keine Briefe geschrieben, um "das Leid nicht unnötig zu verlängern".

 

 

Ob oder inwiefern ich „intellektuell“ bin, sollen andere beurteilen, ist mir auch einerlei.

Gegen Waffenexporte und unseren Status als einen der führenden Exporteure weltweit habe ich mich allerdings schon immer vehement ausgesprochen, u. a. auch hier im Forum.

 

Wir liefern (scheinbar ohne einen Anflug von Bedenken) Kriegswaffen an, höflich ausgedrückt, äußerst fragwürdige Staaten, die dann bspw. im Jemen zum Einsatz kommen und durch die auch unschuldige Zivilisten mutwillig exekutiert werden.

 

Hauptsache die Kasse klingelt und die (ebenso gewissenlosen) Aktionäre freuen sich.

draufguckerin
In diesem Jahr graut mir vor dem 9.Mai

Ich habe Angst vor dem 9.Mai, dem "Tag des Sieges", Feiertag in vielen osteuropäischen Staaten, auch in Russland. Erinnert wird am "Tag des Sieges" an den Sieg über das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg und an das Ende des „Großen Vaterländischen Krieges“.

Der 9.Mai ist ein symbolträchtiger Tag, einer der wichtigsten Feiertage in Russland. Wird Putin den Tag durch unvorstellbare kriegerische Aktionen, durch unkalkulierbare Taten noch weiter aufladen? In diesem Jahr graut mir vor dem 9. Mai.

vriegel
@09:09 Uhr krittkritt - russischer Papiertiger

Bisher hatte sich Russland auf militärische Ziele beschränkt.

Die Politiker sind ungehindert nach Kiew mit dem Zug gefahren.

Möglicherweise ist das jetzt vorbei. 

 

Sie wissen sicher auch, dass ein aktiveres Eingreifen der USA und des UK dazu führen wird, der russischen Armee eine desaströse Niederlage zuzufügen. 

 

Aber solange das nicht nötig ist, hält man sich zurück. Man rüstet statt dessen die Ukrainer mit immer mehr Material aus, auch mit immer mehr Flugabwehr. Es kommen ja längst nicht mehr alle Raketen durch. 

 

Und gerade lese ich, dass die Ukrainer ein russisches U-Boot im Schwarzen Meer attackiert haben. Von diesen U-Booten werden ja auch Raketen auf die Ukraine abgefeuert.

es ist also nur eine Frage der Zeit, bis nach der Versenkung der Moskva die nächsten russischen Einheiten im schwarzen Meer versenkt werden. 

 

Immer wenn Russland denkt es kann eskalieren, gibt’s eine auf den Deckel. Aber sie lernen offenbar nichts daraus. 

GeMe
@09:15 Uhr von Coachcoach

Ich bin sehr skeptisch bei den Lieferungen. Dieses Manövrieren knapp unter der Kriegsbeteiligung ist endlich. Die USA steigern das Risiko mit Geheimdienstdaten.

Wo bleibt eine starke diplomatische Initiative?

Welche starke dilomatische Initiative stellen Sie sich denn vor. Erst kürzlich war UN-Generalsekretär Guterres bei Putin. Ein noch höherer Diplomat lässt sich auf der Welt nicht finden. Und was hat Guterres erreicht. Das gleiche wie all die Politiker, die vorher bei Putin waren. NICHTS.

Die einzige diplomatische Lösung die Putin akzeptiert, ist die bedingungslose Kapitulaiton der Ukraine.

ProDenker
Ist die Ukraine kein souveräner Staat mehr?

Ich finde die Waffenlieferungen an die Ukraine richtig und berechtigt. Man wird nicht zur Kriegspartei, weil man mit einem souveränen Staat waffentechnische Geschäfte abschließt. Man wird auch nicht zur Kriegspartei, wenn man einem souveränen Staat mitteilt, wo sich auf seinem Territorium widerrechtlich einmarschierte Terroristen befinden.

Oder wurde der Ukraine die Souveränität bereits aberkannt?

Wenn nicht, dann können nur Putinanhänger diese Mär verbreiten oder unterstützen. 

dizmas1
Kriegspartei

dieses ewige Gerede von „Kriegspartei“ ist solange falsch, bis Putin einen Krieg wem gegenüber auch immer erklärt. Bisher ist es lt. Kreml eine militärische Spezialoperation. Man könnte Waffenlieferungen also vielleicht als logistische Übung einer Waffenverlegung bezeichnen. Völkerrechtlich (okay an das Völkerrecht hält Putin sich nicht) gibt es meiner Ansicht nach keinen Krieg und dieses ewige Geschreibe und Gerede von Krieg und Atomschlägen führt zu unnötiger Unsicherheit und Spaltung unserer Gesellschaft. Und liefert den Zögerlichen in der Weltgemeinschaft Grund sich vor notwendigen Entscheidungen zu drücken (ein Schelm wer meint die deutsche Regierung unter Herrn Scholz könnte gemeint sein).

GrevClean
.....

"Es ist auch vollkommen egal, ob wir Kriegspartei sind oder nicht."

Meiner Meinung nach kann das nur jemandem egal sein, der im Ernstfall nicht mit der Waffe an die Front müsste. Mir ist es nicht egal. Falls ich wieder eingezogen werde, dann würde ich gerne in dem Wissen gehen, dass es unvermeidbar war und wir es nicht provoziert haben.

"Was sollten die Rissen auch machen? Deutschland angreifen? Das wird nie passieren"

Ich verweise mal auf das gesamte Natogebiet. Es geht nicht nur um Deutschand. 

 

"Es ist sehr sehr unwahrscheinlich, das Atomwaffen zum Einsatz kämen"

Sie sagen es selbst: "UNWAHRSCHEINLICH" Das beruhigt mich irgendwie nicht wirklich....

DerVaihinger
@09:18 Uhr von Peter Kock

Kann es sein , dass Frau Lambrecht nicht so recht weiß  was in einem Krieg wirklich wichtig ist und das die 7 schweren Geräte nur punktuell nur wenig helfen könnten ? Das erinnert auch an die 5000 Stahlhelme und auch wieder daran, dass Leute auf Posten geschoben werden von dem sie keine Ahnung haben. Selbst ein Bäcker würde keinen Maurer einstellen ! Schlauer Bäcker.

 

 

 

Wenn ich die letzten drei Verteidigungsministerinnen ansehe, so scheint Ahnungslosigkeit und Unvermögen zur Tradition geworden zu sein.

 

Account gelöscht
Panzerhaubitze

Na es geht doch, die Ukraine muss nur über Deutschland schimpfen und schon wird geliefert. 

Aber nicht wir liefern sondern die Niederlande, aus unserem Instandhaltungspool wohl gemerkt.  Immerhin haben wir dann noch 40 Stück übrig zur Vaterlandsverteidigung. Aber Deutschland hat sich bis vor kurzem doch immer auf andere verlassen, zur Vaterlandsverteidigung waren die Amerikaner und Franzosen da oder sehe ich das falsch?

heribix

Wenn man einwenig internationale Presse (amerikanische) studiert erfährt man auch das, das amerikanische Verteidigungsministerium bereits seid mehreren Jahren ca 20000 ukrainische Soldaten ausgebildet hat. Unter anderem auch an der Panzerhaubitze M777 die ja angeblich erst jetzt wegen des Krieges an die Ukraine geliefert wurden. Damit wird auch klar das der Krieg eben nicht vom Himmel gefallen ist. Genauso wie Herr Scholz im Interview gesagt hat " Die Sanktionen wirken, weil wie sie schon lange akribisch vorbereitet haben" An Zufälle glaube ich in der Politik schon lange nicht mehr. Ich hoffe nur das diese Machtspiele nicht für uns alle ein schlimmes Ende nehmen wird.

GrevClean
.....

"auf deutschem Boden   von US Militärs"

Ebend! Bisher war es das US Militär. 

Nun ist es Deutschland. 

MehrheitsBürger
@ 09:31 Uhr Lichtinsdunkle --- Übliche Gleichsetzungsmethode

 

Über den komplett argumentefreien 1. Teil gehe ich großzügig hinweg.

 

Der Angriffskrieg Russlands ist keine Interpretationsfrage sondern Fakt. Sie können sich nur - ohne rumzueiern - klar dazu positionieren, ob Sie den unterstützen oder nicht.

 

Der Osten lügt, der Westen lügt und Sie lassen sich genau wie in der Vergangenheit von einer Seite vor den Karren spannen. 

 

Das ist die Gleichsetzungsmethode, die in jeder Tschekistenschule als Plan B gelehrt wird.

"Ist die eigene Position nicht vermittelbar, dann sage, dass beide Seiten gleich sind".

 

Nein, das sind sie nicht. Sowenig wie Diktatur und Demokratie gleich sind, sowenig sind es die Quellen und Medien beider Systeme. In Russland bekommen Sie schon alleine für die Benutzung des Wortes "Krieg" 15 Jahre GULAG.