Kommentare

Zudem müsse weiterhin verhindert werden,

dass das Gesundheitssystem durch die Pandemie überlastet werde.
-------------------

meine ich oder höre ich den Spruch seit Jahren ?

10:20 von Minka04

Solange jeder macht was er will
-------------

gibt es die Möglichkeit alle Bundesländer zu einer einheitlichen Vorgehensweise zu zwingen ?

Das fängt ja gut an

Wir bewegen uns geradezu auf die 4. Welle zu bzw. sind mittendrin, was durch die Deltavariante ausgelöst wird. In BaWü wird wahrscheinlich ab Freitag über eine Verschärfung der Regeln nachgedacht. Aber in Berlin wird auf dem Papier beschlossen, dass die Pandemie-Notlage im November beendet ist. Dem Virus ist das völlig egal, was da auf dem Papier steht und wieder einmal zeigt sich das Paradoxon politischer Beschlüsse oder derartiger Positionspapiere und der Realität. Das fängt ja gut an.

Und weiter geht's...

Bis 20. März soll's also mindestens weitergehen... Immerhin: Ausgangssperre und Lockdown sind vom Tisch.

Wie wär's außer mit ewigem Verlängern von Beschränkungen mal mit konstruktiven Maßnahmen?

- Booster-Impfung für alle, jetzt! Mindestabstand zur letzten Dosis besser fünf Monate (wie in Israel) statt sechs.
- Ausbau der Intensivkapazitäten statt Abbau! Wie es aussieht, bleibt ein nennenswerter Anteil der Ungeimpften verstockt. Schaffen wir also die Kapazitäten, sie auch ohne Einschränkungen des öffentlichen Lebens versorgen zu können.

Es wird Zeit, dass sich der

Es wird Zeit, dass sich der Staat jetzt aus der Verantwortung bezüglich der Coronabekämpfung zurücknimmt.
Wir haben genug Impfangebote und jeder Bürger sollte jetzt seine gesundheitlichen Belange wieder selbst in die Hand nehmen.
Der Staat und die Länder sollten empfehlen, aber nicht mehr bevormunden.

2G

ist ein absolutes no Go:
weil es Diskriminierung ist,
weil es die Pandemie weiter treibt,
weil es virologisch gefährlich ist,
weil es nur dazu dient, Argumente (hauptsächlich in Form von Druck) für das Impfen aufzubauen.

Nochmal:
Impfen ist NICHT das Alheilmittel, nur ein Teil vom Gesamtpaket:
Testen vor Zusammenkünften in Innenbereichen (Schnelltests für 30Ct, z.B. mit 1EUR Obulus),
Masken
(hier sollten aber Communitymasken wieder ausreichen)
Abstand wo es möglich ist.

Auf der anderen Seite:
es sind/ waren seit Beginn 2020 "NUR" ca. 5% in Deutschland betroffen, So niedrig sicher vor allem wegen den Vorsichtsmaßnahmen 2020.
Diese "Erfolge" werden jetzt mit 2G (3G ist logischer Weise entsprechend riskanter) zumindest stark gefährdet.

...ttestEineMeinung #Dem Kind einen neuen Namen geben?

Mir ist egal, wie wir sie nennen - ohne Verlängerung zumindest der erträglicheren Maßnahmen wie Masken im öffentlichen Raum und zumindest der 3G-Regelung würde die aktuell vorherrschende Delta-Variante die Infektionszahlen so schnell in die Höhe treiben, dass die Intensivstationen schon bald wieder überfüllt wären.

Die meisten von uns werden sich noch infizieren, der Zug ist spätestens seit Frühsommer 2020 abgefahren.

Impfungen verhindern ca. 95% der schweren Verläufe - will heissen von 20, die ohne Impfung auf die Intensivstation gekommen wären, ist es mit Impfung nur noch Einer.

Jetzt geht es aber darum, dass wir für die, die trotz Impfung, oder weil sie sich entweder nicht impfen lassen können bzw. in den meisten Fällen wollen, noch genügend Intensivbetten frei haben.

Und das OHNE andere Patienten mit ihren notwendigen Behandlungen zugunsten der Coronaerkrankten zurück stellen zu müssen.

Wie soll das

am Ende ausgehen.
" Laut den jüngsten Angaben des RKI wurden binnen 24 Stunden 23.212 Neuinfektionen sowie 114 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. "

Täglich steigen die Zahlen, November ist nicht mehr weit, kann ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen das so ein Plan aufgeht.

Auslaufen der Pandemie-Notlage führt zu uneinheitlichen Regeln

Wird die Pandemie-Notlage beendet, muss jedes Bundesland für sich Regelungen treffen, die dann dem im Bericht genannten Flickenteppich entsprechen.
Gerade für die Bürger, die an den Ländergrenzen wohnen z. B. Grenze NRW zu seinen Nachbarbundesländern, wird es dann kompliziert, wenn sie "grenzüberschreitende" Interessen haben.
Was im einen Bundesland dann Pflicht ist, kann im Nachbar-Bundesland verboten sein und umgekehrt.
Mich wird es sicher nicht betreffen.

Aber die Bundesländer haben es schon kritisiert u. ich gebe ihnen Recht.

Ganz ehrlich

Ich kann es nicht mehr hören, von der Überlastung des Gesundheitssystems. Es wurden wieder Bett abgebaut, weil die Pfleger/innen vor Frust hingeworfen haben oder Sie reduzieren die Stunden. Klar , Personal für Intensivstationen fallen nicht vom Himmel , aber wenn man als Regierung Angst hat , stelle ich z. B. die Krankenhäuser unter die Weisungbefugnis vom Bundesgesundheitsministerium und koordiniere von oben.

@pemiku

„ Wieder Situationen, in denen Städte, Gemeinden, Landkreise ihr eigenes Süppchen kochen ???“

War das überhaupt mal anders? Hier verordnet weiterhin jeder Landkreis Quarantäne wie er will, vor allem an den Schulen. In Niedersachsen gibt’s Maskenpflicht im Unterricht, in Bayern nicht, obwohl das Infektionsgeschehen dort deutlich höher ist usw.

Was wírd draus gemacht?

Die Pandemie ist nicht zu Ende, das ist unbestritten?
Handelt es sich aber noch um eine "Notlage von besonderer Tragweite"? Da kann man mit Blick auf die aktuellen Krankenzahlen geteilter Meinung sein. Diese sind nicht schön, aber auch DANK der Impfung (die viele Alte und Vulnerable schützt) in einem ähnlichen Rahmen wie man das von anderen Viruserkrankungen auch durchaus kennt.
Wird das Instrument jedoch nur genutzt, um immer höheren Druck auf Menschen auszuüben, die die Impfung ablehnen und Sie auch aus wissenschaftlicher Sicht Nicht brauchen, wie junge Gesunde und erst Recht Kinder, dann ist dies völlig verfehlt.
Erste Massnahme bei einer "pandemischen Notlage von besonderer Tragweite" sollte es sein, dass ich dafür sorge, dass genügend Pflegepersonal auf den Intensivstationen vorhanden ist, egal wie, aber das hat Prio 1!
Es kann nicht sein, dass 100 Menschen mehr, die wg. CoVid auf die ITS müssen, egal obgeimpft oder ungeimpft, das System an den Rande der Überlastung bringen

egal

ob die Notlage ausläuft oder nicht, die Einschränkungen werden wir ohnehin nicht mehr los.

Maske nicht für jeden unproblematisch

Das Masken tragen pauschal für unproblematisch zu erklären ist für Betroffene einfach nur Hohn (z.B. für Schüler im Unterricht, versucht mal mit Maske eine neue Sprache zu lernen), oder ich kenne eine, die geht wegen der Maskenpflicht seit über einem Jahr nicht mehr einkaufen, weil sie die wegen ihrem Asthmas nicht tragen kann und für solche Menschen ist ein monatelanges weiterso mit Maske eine Zumutung.
Auch stört mich, daß es heißt bis MINDESTENS 20.3.22. Denn das heißt, das es auch einfach noch verlängert werden kann.

Verstehe ich nicht

"...damit zwischen den einzelnen Bundesländern kein Flickenteppich an verschiedenen Corona-Auflagen entsteht"

War und ist das nicht immer so? Wenn man in den letzten beiden Jahren von einem Bundesland in ein anderes fuhr, musste man immer erst schauen, was dort gerade gilt. In manche durfte man gar nicht fahren oder zwar hinfahren, aber nicht dort übernachten. Es gab unterschiedliche Regelungen für das Einkaufen und auch für die Schulen (Präsenz- Wechselunterricht, Home-Schooling, was ab welcher Klasse?). Ich komme aus dem Grenzgebiet von Bayern zu Ba-Wü und mal war auf der einen oder anderen Seite der Baumarkt geöffnet oder geschlossen und alle fuhren fröhlich hin und her.

Wir fahren öfters nach S-H und dort war immer alles anders, als in Bayern (Geschäfte, Kneipen), auch zu Zeiten, als die Inzidenz in Bayern auch mal niedrig war, was sie ja in S-H fast immer ist.

Einheitlichkeit? Echt jetzt? Haben wir die im Moment? 2G, 3G je nach Gusto und Branche; Veranstaltungen,....

das ist die Frage........

Am 27. Oktober 2021 um 09:54 von Wombat Warlock
Alle Jahre wieder ???
"Volker Wissing: Die Bundesländer hätten die Möglichkeit, "auf regionales Infektionsgeschehen sehr präzise und maßvoll zu reagieren"."

---

Genau, das war ja das, was im letzten Winter so prima funktioniert hat.

(sarkastisch gemeint)
-----------------------------------------------------

Werden hier Äpfel mit Birnen verglichen ? Wie viele waren denn letztes Jahr um diese Zeit geimpft ?

Glaubwürdigkeit

Diese Entscheidung scheint einer der Kompromisse zu sein, an die wir uns gewöhnen müssen.
Bei der unsicheren Gesamtlage bei Fortbestehen der Pandemie, fördert es den Eindruck, dass die Koalitionsparter Verantwortung vermeiden wollen. Wenn dies eindauerndes "Schwarze Peter Spiel" zwischen den Koalitionären, die nur die Verantwortung für ein Scheitern vermeiden wollen und sie auf den "Partner" schieben wollen, wird, dann ist das die schlimmste aller Möglichkeiten.
Diese Entscheidung, die es irgendwie allen Recht machen will, verstärkt diese Befürchtung und schadet der Glaubwürdigkeit.

Immerhin das Home-Office

wurde durch die Pandemie in Deutschland implementiert. Nun haben Arbeitgeber die Möglichkeit zu beweisen, ob sie wirklich so "grün" sind, und das Homeoffice dauerhaft erlauben - um beispielsweise den ewigen Pendlerverkehr zu minimieren, oder ob es immer nur Lippenbekenntnisse sind, und Wichtigtuerei und pseudo-Kontrollwahn (natürlich immer offiziell verpackt in einem "das Persöhnliche ist ja so wichtig") die Oberhand behalten.
.
Viele Großkonzerne, Energieversorger, Handelskonzerne usw. sind noch lange nicht im hier-und-jetzt angekommen

Senkt die Inzidenzen leider keinen Deut

Deutschlands größte Leuchten halten sich fein raus und lassen das Infektionsgeschehen regieren . Auch der Antikörperschutz von Millionen Älteren läuft langsam aus und ab . Die Impfkampagne dümpelt promilig vor sich hin , Boosterimpfungen werden auf den letzten Drücker verzögert
kann ja nur noch besser werden . Die alten Entscheidungsträger packen längst die Koffer , die neuen lassen sich Zeit und machen lieber Zukunftsmusikbbei klingelnden Registrierkassen bis die Hospitäler endlich wieder rappelvoll sind. Ganz so leicht wird auch die Bundes Ampel nicht absahnen können.

macht Sinn

Die Party People freuts!
Bei steigenden Inzidenzen und sehr vielen Impfverweigerern, Allergikern die sich nicht impfen lassen oder aus Religiösen Gründen, welche auch immer.
Macht es sogar sehr Großen Sinn die Pandemie Lage zu eliminieren, interessant wird es wenn die Ansteckungen und schweren Verläufe wieder in astronomische Höhen Schießen.
Lockdown soll ja keine Option mehr sein.

Notlage von nationaler Tragweite

Es scheint sicher, daß die Inzidenz steigen wird, also die Zahl der Infizierten und sie ist bereits über 100.
Aber, im internationalen Vergleich ist das wenig.
Bei deutlich höheren Inzidenzen und gleichzeitig weniger bzw. gar keinen Vorschriften stehen vergleichbare andere europäische Länder (außer Österreich) besser da als wir in Deutschland, was die Zahl der Intensivpatienten pro 1 Mio. anbetrifft, deutlich Schweden.
Beispiele
1. Vereinigtes Königreich (mit freedom- day seit Monaten)
7-Tage-Inzidenz: 459,7
Intensivpatienten: 913 (13,35 pro 1 Mio.)
2. Niederlande
7-Tage-Inzidenz: 226,5
Intensivpatienten: 182 (10,64 pro 1 Mio.)
3. Österreich
7-Tage-Inzidenz: 271,5
Intensivpatienten: 250 (27,5 pro 1 Mio.)
4. Schweden
7-Tage-Inzidenz: 46,0
Intensivpatienten: 25 (2,5 pro 1 Mio.)
...
5. Deutschland
7-Tage-Inzidenz: 118.0
Intensivpatienten: 1707 (20,6 pro 1 Mio.)
...
Quellen:
"https://www.worldometers.info/coronavirus/"
"https://www.corona-in-zahlen.de/land-uebersicht/"

Corona ist also vorbei? Die

Corona ist also vorbei?
Die einen sind geimpft, die anderen gehen freiwillig volles Risiko. Beenden der Notlage bedeutet nur, dass der Staat nicht mehr zahlt. Das geht jetzt wieder auf Länder und/oder Krankenkassen zurück.

Pläne der Ampel-Partner: Pandemie-Notlage soll auslaufen

Ob das Virus da mitmacht?

Wenn die Experten der rot/gelb/grünen Parteien das sagen, wird das Virus bis dahin verschwunden sein.......

11:23 von Jochen Peter

der eine verschärft
der andere läßt´s auslaufen
wie da Gemeinsames rauskommen soll ?

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

11:23 von Jochen Peter: Paradoxon politischer Beschlüsse

Da kann ich Ihnen voll zustimmen.

Naturwissenschaftliche Phänomene und Fakten können nur auf Basis der jeweils stärksten Evidenz bewertet werden, und nicht auf Grund der populärsten Meinung.

Mai Thi Nguyen-Kim hat das vor kurzem schön erklärt:
"https://www.ardaudiothek.de/episode/freiheit-deluxe-mit-jagoda-marinic/mai-thi-nguyen-kim-es-gibt-eine-diskussionsklimakrise-oder-talk/hr/94167360"

PS: Ein definiertes Ignorieren durch demokratischen Mehrheitsbeschluss stört Viren zumeist herzlich wenig.

Endlich,

die Bürger sollten wieder selbst für sich verantwortlich sein und für Ihr Verhalten und Freiheit selbst verantwortlich sein!
Leute lasst euch impfen, tut nicht weh und schützt Leben!

Wer gern

zentralistisch regiert wird, sollte nach Marseille ziehen. Dort kann sie oder er sich daran erfreuen, dass Paris alles richtig macht.

Worum geht es eigentlich?Es

Worum geht es eigentlich?
Es geht um Bürgerrechte, Grundgesetzlich verbriefte Rechte!
Das Infektionsschutzgesetz schränkt diese ein. Das ist Fakt und kann nachgelesen werden!
Besteht nach wie vor ein Notstand von nationaler Tragweite?- Das ist die Frage und so wurde begründet!

vgl.: "https://www.bgbl.de/fileadmin/user_upload/bgbl121s0802_buergerversion.pdf"
....
So heißt es:
"Viertes Gesetz
zum Schutz der Bevölkerung
bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite
Vom 22. April 2021
....
(11) Die Grundrechte der körperlichen Unver-
sehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2
Satz 2 des Grundgesetzes), der Versammlungsfrei-
heit (Artikel 8 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit
(Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der
Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1
des Grundgesetzes) werden eingeschränkt und
können auch durch Rechtsverordnungen nach Absatz 6 eingeschränkt werden.“

....

11:57 von Schweriner1965: Äpfel mit Birnen

Werden hier Äpfel mit Birnen verglichen ? Wie viele waren denn letztes Jahr um diese Zeit geimpft ?
----------
Die Situation ist mit dem letzten Jahr natürlich nicht 1:1 vergleichbar. (Stichworte: gut 65% geimpft, infektiösere delta-Variante, Erkenntnisse zum Dauer des Imunschutzes nach Impfung ...)

Mir geht es im wesentlichen um die vielbeschworene kleinteilige Steuerung des Infektionsgeschehens, also wenn der Landrat

den nächsten Wahltermin seines MP zur dritten Potenz nehmen muss, dann partiell nach dem Hospitalisierungsindex differenzieren, davon den Quozienten aus Inzidenz und lokaler Impfquote abzieht

und abschließend aus dem Bauch heraus entscheidet, erst einmal abzuwarten, um niemanden zu verärgern.

PS: Prof. Sandra Ciesek hat das aktuelle Geschehen im ndr Corona Update diese Woche wieder sehr treffend und sachlich beschrieben.

Bild.Dir…..

Und das OHNE andere Patienten mit ihren notwendigen Behandlungen zugunsten der Coronaerkrankten zurück stellen zu müssen
——————-
Auf Intensivstation gibt es zum Glück keine Rangfolge. Jeder Kettenraucher, Alkoholiker, workaholic, Übergewichtige, unsportliche, ungesund lebender, auf Schlaf verzichtender Mensch, Drogenabhängige ist genauso willkommen wie jeder Ungeimpfte. Gott sei Dank!

Die Geister die ich rief...

Wenn man den Kommentaren hier folgt, sind viele Leser noch sehr, sehr besorgt bezüglich der Beendigung der „Epidemischen Lage von nationaler Tragweite“.
Diese Leute können beruhigt werden, denn:
Erstens treten sämtliche Maßnahmen (seit einer Gesetzesänderung m 23 Juli), erst spätestens ein Jahr nach dem Ende der Epidemische Lage von nationaler Tragweite“ außer Kraft. Also im November 22!
Zweitens kann Sie jederzeit wieder eingeführt werden und zwar subito.
Und Drittens, steht es jedem auch hinterher frei, alle ehemals beschlossenen Maßnahmen weiterhin fortzuführen (z.B. die AHA Regeln).
Aber es wäre doch schön, wenn es jedem Frei gestellt werden würde.

...ttestEineMeinung @27. Oktober 2021 um 10:18 von Shantuma

... im Vorgängerthread:

"Die Inzidenz gibt leider nicht viel her ... da bei jeder Welle andere Teststrategien bestanden ...
Bei den Toten würde ich ebenso aufpassen. Da hier die sprachliche Verwendung von "mit und an" verwendet wird.
Für eine genauere Aussage müsste jeder Toter obduziert werden." [sic!]

Damit ihre Falschaussage nicht so stehen bleibt, erkläre ich es ihnen gerne zum zigsten Mal:

Die Inzidenz ist ist ein wertvoller Frühindikator, der das Infektionsgeschehen und vor allem dessen Tendenz abbildet.

Zusammen mit der gegenwärtigen Hospitalisierungsrate ermöglicht die Inzidenz bis zu 2 Wochen früher die Einschätzung der Lage und nötiger Maßnahmen.

Was die Sterbefälle betrifft - schon letztes Jahr hatten wir Daten aus ca. 1000 Obduktionen vorliegen.
Ca. 85% sind nachweisbar AN den direkten Folgen der Infektion gestorben.
Ca. 7% nachweisbar nicht.
Die durchschnittliche verbleibende Lebenserwartung der Verstorbenen betrug demnach ca. 10 Jahre.

Knackpunkt sind die Gelder die bisher vom Bund flossen

Angefangen vom Kurzarbeitergeld. Hier stellt sich die Frage ob und ab wann wieder die Vor-Corona Regeln gelten werden.

Dann die Unterstützungszahlungen für Unternehmen, Zahnärzte und andere Selbständige.

Schließlich die Lohnfortzahlung im Quarantänefall.

Nicht zu vergessen das ausgesetzte und dann nochmal geänderte Insolvenzrecht.

Was wird die neue Regierung nun machen, da sie einen gigantischen Schuldenberg geerbt hat ?

@Weiterdenken, 11.31 Uhr - Impfen schützt

"Nochmal:
Impfen ist NICHT das Alheilmittel, nur ein Teil vom Gesamtpaket:"

Nochmal: Impfen schützt vor schweren Verläufen. Praktisch jeder Gefährdete kann sich dadurch selbst schützen. Je mehr auf diese Weise geschützt sind, um so unwichtiger ist es, Infektionsketten durch Einschränkungen zu bremsen. Wenn jeder geimpft ist, der geimpft werden kann, dann erweist sich die Impfung sehr wohl als Allheilmittel.

Der einzige Grund, es nicht einfach "laufen zu lassen", ist die Kapazität der Krankenhäuser. Und wenn sich jetzt zeigt, dass eben doch vermehrt hochbetagte Geimpfte ins Krankenhaus kommen, dann muss mit Volldampf die Booster-Impfung forciert werden. Stattdessen weiter auf Einschränkungen zu setzen, ist mehr als grob fahrlässig.

Rein war schnell - aber wie RAUS?

Endloser Eiertanz. Die Bev müsse weiterhin geschützt werden? Aber wovor denn? Die Inf-Zahlen sind hoch und selbst Geimpfte sind Überträger. Aber müssen die Ungeimpften geschützt werden, wenn sie ihrer Ges-Pflicht nicht nachkommen wollen? Wie lange wollen wir die Schiophtenie und Hysterie noch aufrecht erhalten? Keine Vetanstaltung lohnt sich mehr - wer will denn mit Maske auf den Weihnachtsmarkt? Normalität SOFORT, Freedom! Dass viele LKRe zu wenige I-Betten haben, weil rumgegeizt wurde, ist doch kein Argument für tiefgreifendexEinschnitte in Grundrechte. Wenn die Ges-Industrie schon über Grundrechte entscheidet ...?

Kann jemand hier weiterhelfen

Wenn man die Impfquoten von Schweden und Deutschland vergleicht, fällt mir hier kein besonders hoher Unterschied auf (Quelle: Statista) Allerdings scheint in Schweden die Inzidenz deutlich niedriger zu sein, als bei uns. Hat hier im Forum jemand evtl. eine Erklärung und Infos dazu? Danke im Voraus

Ist das jetzt die „Neue Normalität“?

In Deutschland hatte Scholz als erster diesen Begriff gebraucht.

Es ist natürlich erfreulich das so viele Menschen in Deutschland geimpft sind, obwohl selbst das RKI nicht so genau weiß, wie viele eigentlich genau.

Nicht vergessen sollte man aber das die Impfung gegen den Wildtyp des Virus erfolgte (auf diesem basierte die Impfstoffforschung und die Zulassung). Dieser Wildtyp existiert aber garnicht mehr.

Angesichts der großen Welle in Ost- und Südosteuropa erwarte ich das auch 2022 in Deutschland ein Pandemiejahr sein wird.

Das die Schulen diesmal durchgehend offen bleiben werden, glaube ich übrigens nur so lange bis nicht ein erheblicher Teil der Schülerschaft dem Unterricht wegen häuslicher Quarantäne fern bleiben muss. Denn Lehrer können aus rein physikalischen Gründen ja nur entweder Präsenzunterricht oder „Distanzunterricht“ machen.

Wobei „Distanzunterricht“ nur ein Euphemismus war, um den Begriff des in Deutschland verbotenen „Heimunterrichts“ zu vermeiden.

Erfahrungen nicht aus PR-Gründen beiseite schieben

Vor einer politischen Entscheidung sollte eine repräsentative Anzahl von Aussagen der Fachleute für Epidemiologie,Virologie, medizinische Statistik veröffentlicht werden, ohne Vorselektion! - damit die vielbeschworene Transparenz für die Bürger Realität wird. Alsdann kann die politische Entscheidung getroffen werden - einschließlich der Begründung für die Richtung der Entscheidung (Beenden oder nicht beenden). Vorher sind Mutmaßungen einer noch gar nicht vorhandenen neuen Regierung kontraproduktiv. Die mögliche kommende Regierung hat ja den Wandel auf ihre Fahne geschrieben - gut so. Aber : der Wandel muß auch in die richtige Richtung gehen und nicht nur PR-Mittel sein. Gleichsam um Themen "zu besetzen".Jedenfalls darf die Erkenntnis, daß grundsätzliche Entscheidungen nicht länderbezogenes Stückwerk sein dürfen, nicht aus PR-Gründen ignoriert werden.

15:22 von Minka04

Vielleicht ist Schweden nicht so dicht besiedelt?

15:28 von rainer4528 siehe 14:19 von bolligru

Genaue Zahlen, darunter auch zu Schweden, finden Sie in meinem Beitrag oben. (14:19)

@Esche999

Das heisst es sollen wieder nur die die Grundlagen liefern die sich Gedanken um die Viren machen und nicht die die sich gedanken um die Gesellschaft machen? Also keine Psychologen, Soziologen?

Die Maßnahmen gehen weiter

Genau, eine Notlage mit Lockdown ist nicht gegeben. Unsere Krankenhäuser arbeiten wieder flott wie eh und je. Wir hocken in Gastronomie zusammen und tummeln uns auf Märkten, Kulturveranstaltungen. Das spricht nicht für Notlage. Die Maßnahmen kommen oder sind da. 3G Regel. Wer nicht eine Bedingung erfüllt, bleibt draußen. Ist das Unfreiheit und Zwang anderer Art? Nein. Man kann sich testen lassen und spielt wieder mit. Wer es nicht zahlen will oder kann- bleibt draußen. Fragt man sich noch nach Impfzwang für bestimmte Berufsgruppen. Aber wir haben ein Jahr Bedenken und Ausprobieren hinter uns. Sind nun geeicht, dass es auch wieder kippen kann mit den großen Vergnügungen und Freiheiten, wenn man den nächsten viralen Orkan hat. Zumindest haben wir Schwache und Kranke unter uns schützen gelernt. Oder lernen sollen. Querdenker, Impfgegner und alle anderen Fans von Verschwörungen nehme ich aus. Die werden sich hier arrangieren müssen oder bleiben draußen: eine selbstgebastelte Notlage.

Pläne der Ampel-Partner: Pandemie-Notlage soll auslaufen...

Damit bewegen sie sich etwa auf der Linie von Jens Spahn, der auch Ende November die Notlage formell für beendet erklären will.

Aber wenig hört man über weitere Pläne der künftigen Koalitionäre für das Gesundheitswesen. Wird das Abrechnungssystem der Fallpauschalen überdacht oder reformiert ? Es begünstigt eher private Kliniken mit geringen Löhnen und Standards. Es fördert Privatisierungstendenzen....

Minka 15:22

Nach meinen Erfahrungen vor Ort liegt das an der insgesamt ehr ländlich geprägten Struktur.
Schweden hat wenige Ballungsräume, in denen sich das Infektionsgeschehen bereits in den vergangenen Wellen ausgetobt hat.

Ansonsten sind Schweden vielleicht mit uns Mecklenburgern vergleichbar - eher zurückhaltend, ohne Bussikultur.

Dies ist nur meine unverbindliche Meinung.

Eventuell richtet sich Schweden ja auch mehr nach Covid-Strategen, die hier im Forum weniger Gehör finden, obwohl sie immer so laut schreien? → Ironie

Gruß
Grille

Ich bin verblüfft über das Klein-Klein

Dagegen erfährt man wenig über die großen Linien der Politik und die Änderungen in Wirtschafts- und Arbeitswelt als Folge der Krise seit März 2020.

Es haben sich viele Koordinaten verschoben. Die Sicht auf die Weltwirtschaft hat sich grundlegend verändert. Die Home-Office Euphorie ist längst Ernüchterung gewichen: im Home-Office macht man eben keine Karriere !

Deutschland gehört leider nicht zu den „Gewinnern“ dieser Krise. Verloren haben vor allem Arbeitnehmer, denn sie bezahlen - wie alle anderen auch - diese Krise durch die hohe Inflation.

Die USA sind trotz der Rekordzahl an Coronatoten ein klarer Gewinner der Krise. Die Wirtschaft boomt, nicht weniger als in China. Deutschland ist im Ergebnis noch abhängiger von den USA (und von China) geworden.

Eigentlich ganz ganz schlechte Voraussetzungen für die Ampel um nun von Berlin aus „die Welt zu retten“.

Normalität

@15:24 von Möbius

"Ist das jetzt die „Neue Normalität“?"

NEIN.
Das ist gar keine Normalität, sondern weiterhin ein Ausnahmezustand. Auch der wird irgendwann wieder enden, wie alles in der Welt.

15:37 von bolligru

15:28 von rainer4528 siehe 14:19 von bolligru
Genaue Zahlen, darunter auch zu Schweden, finden Sie in meinem Beitrag oben. (14:19)///

Ich habe nur auf eine Frage geantwortet. Egal.
So und jetzt verabschiede ich mich. für heute.
Die schwarz-gelbe Kleidung liegt bereit. Dynamo ruft.
Wenn mir erlaubt wird, etwas persönliches zu schreiben?

Ohne Notlage keine Not mehr.

Ein Meilenstein in der Pandemiebekämpfung.

Notlage

Kurz:
Die Zahl der Neuinfektionen steigt deutlich an, obwohl etwas weniger getestet wird.

Der Anteil von positiven Tests steigt deutlich an.

Der R-Wert liegt seit Wochen fast immer deutlich über 1,0.

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen ist seit Anfang August fast um das vierfache angestiegen und steigt weiter.

In diesem Herbst bestimmt die wesentlich aggressivere Delta-Variante das Geschehen, die wir vor einem Jahr noch nicht kannten.

Die tägliche Impfquote ist zu niedrig, in einigen Bundesländern geradezu erbärmlich.

15:28 von rainer4528

"Vielleicht ist Schweden nicht so dicht besiedelt?"

Schweden hat eine deutlich höhere Urbanisierungsrate als z. B. Deutschland.

Welch ein Hohn!

Ich fasse es nicht. Die FDP hat sich mal wieder verkauft, die Wähler verraten und betrogen.

Was für ein unsäglicher Unsinn, Übergangsregeln beschließen zu wollen.

Jetzt können wir nur noch hoffen, dass das in Bundesrat und Bundestag abgeschmettert wird. Die Regeln gehören allesamt weg. Je scnneller, desto besser. Ende November ist immer noch zu lang. Jetzt muss das alles enden. Jeder kann für sich selbst sorgen.

Medien: kommt im Frühjahr der „Freedom Day“?

Nein.

Das Vorbild Großbritannien ist vielleicht kein Vorbild, im Moment liegt der gleitende Durchschnitt der Coronatoten dort bei 136. Und wenn es im Winter 200 oder gar 300 sind ?

Es mag zwar zynisch klingen, aber in Deutschland werden die Maßnahmen meinem Eindruck nach immer nur gerade so weit gelockert oder verschärft oder beibehalten werden, wie es aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus sinnvoll erscheint.

Wäre es nämlich allein um die Volksgesundheit gegangen hätte man im Frühjahr 2020 einen kompletten shutdown der Wirtschaft durchführen müssen - bei geschlossenen Grenzen. Und nach dem Vorbild der USA hätte man die Grenzübertritte streng kontrollieren müssen - bis heute und darüber hinaus.

Was ist schon normal?

"15:24 von Möbius

"Ist das jetzt die „Neue Normalität“?"

Was in Zukunft normal sein wird, kann mMn schlecht vorhergesagt werden. Das hängt von zu vielen Faktoren ab.
Wie verhält sich das Virus, in welche Richtung wird es mutieren?
Gibt es irgendwann einen besseren Impfstoff oder gar ein wirksames Medikament?
Wie werden sich die Menschen verhalten, eher leichtsinnig oder eher vorsichtig?

Um nur einige zu nennen.

Aus heutiger Sicht könnte ich mir vorstellen, dass das, was zur Zeit 2-G genannt wird, zunächst zum Normalzustand werden könnte.
Also: impfen lassen.

Ampel her und Corona ist weg

Jeden Tag steigen die Zahlen wieder aber die Notlage ist weg. Was soll der Quatsch und wieviele weitere Tote muss es denn noch geben? Hier geht es offensichtlich nur um die Profilirung der drei Parteien. Corona wird uns noch lange begleiten.

@heathersfan

" ist Schweden nicht so dicht besiedelt?"

>Schweden hat eine deutlich höhere Urbanisierungsrate als z. B. Deutschland.<

Sicher?
In Schweden gibt es nur drei Städte, die man in D als Großstädte bezeichnen würde.
Stockholm als Millionenstadt, dann Göteborg mit rund 650.000 Einwohnern und Malmö mit ca. 330.000 Einwohnern.
Dann kommt lange nichts.
Aber vielleicht ist mit "Urbanisierungsrate" ja etwas Anderes gemeint?

Inzidenz

Das Impfen leistet jedenfalls keinerlei Beitrag zur Verminderung der Inzidenz. Letztes Jahr am 27.10.2020 waren 0% der Bevölkerung geimpft und die Inzidenz betrug 96,7, heute mit 2/3 geimpfter Bevölkerung 118.

Wie Herr Spahn schon sinngemäß richtig sagte: "wenn wir die geimpften auch ständig testen hört diese Pandemie nie auf".

Es ist eine Testpandemie (geworden)

Die epidemische Lage ist auslaufen zu lassen, es sind auch keine "Ersatzprodukte "ins Infektionsschutzgesetz zu implementieren und der schon vielen Experten ausgerufene Freedom Day ist längst überfällig. (Siehe Dänemark, Holland, Schweden, Texas, Florida, England)

Katastrophe

Die Werte steigen überall wieder und jeder macht weiterhin was er will. In einer Pandemie gelten Seuchenschutzgesetze, keine Bürgerrechte. Eine Impflicht muss unbedingt her. Der Staat muss leider für Leute mitdenken und entscheiden, die dazu nicht in der Lage sind.

Ich hoffe man kann dann jemand in Haftung nehmen, wenn wir trotz Impfung an einer neuen Variante erkranken.

Ein schwerer Schlag für das

Ein schwerer Schlag für das Corona-Virus.

Nach einer harten Verhandlungsrunde gab das Virus nach und verspricht einen schrittweisen Rückzug. Am 20.03 zieht es sich dann endgültig aus Deutschland zurück. Die Ampel-Koalition ist mit dem Ergebnis zufrieden und verspricht keine Massnahmen mehr zum Infektionsschutz anwenden zu müssen.
Wie sich diese Niederlage auf die Umfragewerte des Virus auswirken werden, kann man noch nicht vorhersagen.

Man kann nur den Kopf schütteln

Corona hat längst den Wandel von einer Infektionskrankheit zu einem religiösen Dogma vollzogen: "Was nicht geimpft? - Ketzer - auf den Scheiterhaufen".
.
Pandemie von nationaler Bedeutung? Was weiß ich: Wir haben nach 18 Monaten rund 5% Infizierte der Bevölkerung, also bezogen auf eine Firma mit 100 Mitarbeitern 5 Infizierte. Damit verglichen ist jede Influenza ansteckender. Wieviele Erkrankte haben wir? Da fehlen mir die Zahlen. 50%, 25%, 20%, 10% oder weniger der Infizierten? Geht man von rund 800.000 Erkrankten aus, ist ebenfalls die Influenza vorne. Allerdings ist die Todesrate bei Corona deutlich höher, aber es ist der selbe Personenkreis - Vorerkrankte, Immungeschwächte.
.
Man hat das Maserngesetz geschlachtet ohne aber den wesentliche Unterschied zu berücksichtigen - nach einer Masernimpfung ist man praktisch nicht mehr ansteckend und der Impfstoff ist lange vorhanden und hat wenige Nebenwirkungen.
.
Die Abschaffung der Maßnahmen ist längst geboten.

Es fällt mir unfassbar schwer, zu begreifen, dass

es noch immer Menschen gibt, die andere ausgrenzen wollen und sich dabei auch noch völlig im Recht fühlen.

Es ist nicht normal, wie wir aktuell leben. Es ist nicht normal, Menschen in 1G, 2G, 3G, 3G+ einzusortieren. Es ist nicht normal, Freundschafts- und Familienbande wegen einer Impf- oder Antiimpfeinstellung zu brechen.

Was hat die Politik, was haben die Medien mit uns gemacht? Ich bin weder gegen Corona oder die Grippe geimpft noch habe ich mich jemals getestet oder testen lassen. Jeder meiner Familie, Freunde oder Kollegen darf das nicht gut finden oder anders sehen. Jeder hat dazu eine eigene Meinung, die er auch haben darf. Aber das darf uns doch nicht trennen. Wir sind alle Menschen. Alle soziale Wesen.

Wir dürfen uns nicht spalten lassen. Leben und leben lassen, denn nur zusammen schaffen wir das.

Leute lest ihr eigentlich den Artikel?

Wer den Artikel aufmerksam liest, stellt fest die Aufhebung der endemischen Lage nimmt nicht eine Maßnahme zurück. Also alle die hier deswegen den Weltuntergang prophezeien: Thema verfehlt. Zur Zeit gibt es nicht eine Maßnahme, die auf Bundesrecht beruht. Einziger Unterschied zu vorher ist, die Länder können nicht mehr so einfach an den Parlamenten vorbei etwas beschließen. Und dazu ist es auch allerhöchste Zeit.
Jetzt sind die Länder in deren Hoheit das Thema fällt alleine verantwortlich das für ihr Land zu regeln. Wenn die das einheitlich machen wollen: gerne. Aber da kann die Pandemie noch Jahrzehnte dauern und das bekämen die nicht hin.

@von Kontrast

Nein, zusammen schaffen wir das nicht. Denn ich will als Geimpfter Sie nicht anstecken wollen, noch wollen Sie schwer erkranken oder sogar sterben, weil Sie nicht geimpft sind.

Und nochmal Nein, Sie werden nicht von Geimpften in eine 1G,2G,3G Schublade einsortiert. Sie sortieren sich dort selber ein.
Nur Sie haben die Wahl das zu ändern -zu Ihrem eigenen Schutz und nicht zum Schutz von bereits Geimpften.

Wenigstens diese unseligen Kontaktformulare sind weg

Dafür muss man nun seinen „Impfstatus“ im Lokal nachweisen. Das ist alles ganz nachvollziehbar begründet, fühlt sich aber dennoch komisch an, wenn man es mit früheren Epidemien in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts vergleicht (Hongkong- oder Asiengrippe).

Heute ist jeder eben nicht nur für seine eigene Gesundheit verantwortlich sondern wird gleich in Haftung auch für die Gesundheit seiner Mitmenschen genommen. Das ist neu.

Neu war auch das Nachbarn angebliche Massnahmenverweigerer denunziert haben. Neu waren auch „Grenzkontrollen“ zwischen Bundesländern (noch heute verstehe ich den Sinn dahinter nicht). Neu war auch das man zwar durch den Park laufen durfte, nur auf eine Bank setzen oder stehenbleiben durfte man nicht usw.

Seit ich auf den Kontaktformularen meine richtige Telefonnummer angab, stand mein Telefon nicht mehr still. Nicht weil das Gesundheitsamt mich versuchte zu erreichen, sondern Glücksspielanbieter, dubiose Verkäufer und allerlei andere - europaweit !

Einerseits will man am

Einerseits will man am Infektionsgeschehen orientierte Massnahmen, andererseits begrenzt man die Möglichkeiten, weil die Ampel-Koalition manche davon nicht mag.

Wenn der Bund nicht mehr mitmachen will, sollte er auch nicht mehr im Weg stehen. Die Bundesländer müssen alle Möglichkeiten haben, das Infektionsgeschehen niedrig zu halten.

Hier wurde über Wochen/Monate

Hier wurde über Wochen/Monate nach dem Vergleich GB, Israel o.ä. "gerufen" und gefordert, das doch hier auch die Maßnahmen aufgehoben werden.
Jetzt soll etwas passieren und alle schreien nach der Regierung - muss man versuchen das zu verstehen ? Ich schaffe das nicht mehr.
Auch wird hier außer Acht gelassen, das die Impfquote bei "uns" nicht so schlecht da steht, die Booster Impfungen laufen (entsprechend der anfänglich langsamen Impfungen auch langsam), die Impfungen sind wirksam und verhindern zum großen Teil die Hospitalisierung.
Also erstmal ruhig Blut, die Pandemie ist nicht zu Ende und das wird auch nicht beschlossen! Es wird weiter Maßnahmen
- wie Masken tragen, AHA+L usw.- geben.

Höchstwert der Inzidenz in Israel : 878,2. Bis dahin haben "wir" noch eine "Toleranz" zu überwinden ;-)

Warum reden alle immer noch von der Inzidenz

Die inzidenz sollte doch durch die Hospitalisierungsrate abgelöst werden. Warum bekommen dann alle Panik wegen der Inzidenz. Selbst wenn dieser Wert nacheilend ist, so müsste dieser Wert doch jetzt auch dramatisch steigen. Tut er aber nicht. Warum? Na weil eine ganze Menge von grundsätzlich gefährdeten geimpft ist. Ist doch gut so. Eine andere Entscheidung würde heißen: da traut jemand der Impfung nicht über den Weg.

@Jim456 von 16:45

Ich sorge für mich selbst hervorragend. Niemand muss davor Angst haben, mich anzustecken. Egal, ob mit Grippe, Erkältung, Windpocken, Masern, Corona ... Mein Schutz ist allein meine Sache.
Wenn ich mir was einfange und daran dann sterbe, dann ist das so. Das kann mir mit jeder anderen Krankheit, bei Stürzen, beim Weg zur Arbeit auch passieren. Das ist mein ganz persönliches Lebensrisiko.

Und leider werde ich doch einsortiert. Jeden Tag wieder. Das mache nicht ich, sondern der Gesetzgeber, mein Arbeitgeber, Kollegen, die Gastronomie ... Aber ich lasse mich weder gegen Corona noch die Grippe impfen. Ansonsten habe ich mit notwendigen Impfungen (z. B. Tetanus etc.) kein Problem.

Und Tschüss...

So kommt man als Bundesregierung gekonnt aus der politischen Verantwortung heraus.
Man erklärt, die Menschen seien nicht mehr so schlimm gefährdet und der Rechtsstaat brauche nicht mehr diese "Belastung", man beschließt folgerichtig das Ende der pandemischen Lage und zauberwauber, dreimal schwarzer Kater, sind die Länder dran.
Dabei steht die dritte Impfung als nationale, organisatorische Herausforderung vor der Tür, der Personalmangel auf den Intensivstationen hat sich verschärft und der Lehrerverband ist in Alarmstimmung ob der zurückgefahrenen Hygienemaßnahmen in einigen Bundesländern.
Das wird dann die neue Pandemiepolitik sein: in jedem Bundesland was anderes, garniert mit TV Diskussionen bei Illner und Co, die dann aber bundespolitische Dimensionen haben.
Zum Schluss steigt dann gar keiner mehr durch und jeder macht, was er will.

 14:23 von Leisetreter

" Endlich,die Bürger sollten wieder selbst für sich verantwortlich sein und für Ihr Verhalten und Freiheit selbst verantwortlich sein!
Leute lasst euch impfen, tut nicht weh und schützt Leben!"

Wird nur leider auch nach dem Auslaufen nicht so sein. Der Unterschied ist, das dann die Bundesländer über 3G,2G und AHA entscheiden und das mindestens bis zum 20.März2022. Also nichts mit selbst verantwortlich entscheiden.

Ich frage mich wovor soviele immer noch Angst haben, dass sie 2G oder 3G gut finden? Haben die geimpften jetzt Angst davor sich bei den ungeimpften anzustecken, obwohl das Risiko eines schweren Verlaufs als geimpfter gering ist? Die Ungeimpften haben da wohl weniger Angst, denn sonst könnten die sich ja impfen lassen.
Ich wäre dafür dass das Wort "mindestens" gestrichen wird und es ein festes Ablaufdatum gibt, denn so kann es doch immer wieder verlängert werden, was hoffentlich keiner will.

Am 27. Oktober 2021 um 16:37 von Kontrast

Wir sind alle Menschen. Alle soziale Wesen.
--
Eben. Und weil wir das sind bzw. sein sollten, muss einer auf den anderen Rücksich nehmen z.B. indem er sich impfen und/oder zumindest testen lässt.
Wer dafür weder einen Grund bzw. eine Notwendigkeit sieht, sich aber dennoch in die Öffentlichkeit begibt, der hat irgend etwas an dem Begriff "sozial" nicht verstanden.
In MEINE Nähe kämen Sie nicht. Weder in meine Wohnung, noch in mein Lokal und ganz bestimmt nicht in meinen Freundeskreis.

@Gytha um 11:46

>Hier verordnet weiterhin jeder Landkreis Quarantäne wie er will<
.
Es ist doch richtig. Warum sollen in Eisenach (Inzidenz 0) die gleichen Regeln gelten wie in Mühldorf (Inzidenz 592)?

16:54 von Kontrast //Niemand

16:54 von Kontrast

//Niemand muss davor Angst haben, mich anzustecken.//

Das glaube ich Ihnen aufs Wort.

//Wenn ich mir was einfange und daran dann sterbe, dann ist das so//

Grundsätzlich ja, aber in dem Fall Corona ist das etwas anders. Sie (!!) können nämlich andere auch anstecken!!

//Und leider werde ich doch einsortiert. Jeden Tag wieder. Das mache nicht ich, sondern der Gesetzgeber, mein Arbeitgeber, Kollegen, die Gastronomie ... Aber ich lasse mich weder gegen Corona noch die Grippe impfen. //

Ich hoffe, Sie sagen das auch noch, wenn Sie unter Beatmung auf dem Bauch liegend auf der ITS liegen und kaum noch Luft bekommen - und/ oder wenn Sie unter Long Covid leiden würden.

16:29 von harpdart

«>Schweden hat eine deutlich höhere Urbanisierungsrate als z. B. Deutschland.<»

«Sicher? In Schweden gibt es nur drei Städte, die man in D als Großstädte bezeichnen würde.
Stockholm als Millionenstadt, dann Göteborg mit rund 650.000 Einwohnern und Malmö mit ca. 330.000 Einwohnern. Dann kommt lange nichts.
Aber vielleicht ist mit "Urbanisierungsrate" ja etwas Anderes gemeint?»

Schweden: Die 3 größten Städte zusammen macht ± 2 Mio. Einwohner.
Sind 20% von ca. 10 Millionen Schweden.

Deutschland: Die 3 größten Städte haben zusammen ± 8 Mio. Einwohner.
Sind ≈ 10%.

Japan: Die 2 großen Ballungsräume sind ca. 63 Mio. und fast genau 50% Urbanisierungsrate zur Gesamtbevölkerung.

Inzidenzen und Covid-Fälle sind aber nicht ursächlich zusammenhängend mit Urbanisierungsraten. In Japan ist die Inzidenz bei ± 1,5. Und die Quote an Zweitimpfungen inzw. mit ca. 70% höher als hierzulande. Nicht-Anwesenheit von Corona-Querulanten ist immer der beste Schlüssel zu Gelingen und Erfolg.

Am 27. Oktober 2021 um 16:47 von ich1961

Also erstmal ruhig Blut, die Pandemie ist nicht zu Ende und das wird auch nicht beschlossen! Es wird weiter Maßnahmen
- wie Masken tragen, AHA+L usw.- geben.
__
Nun, in NRW fällt jetzt wohl die Maskenpflicht an Schulen. Mich interessiert das nur insofern, als dass ich fürchte, in einigen Wochen wieder mit erheblichen Einschränkungen rechnen zu müssen. Dann nämlich, wenn die ITS wieder vollaufen bzw. der Betrieb nur eingeschränkt möglich ist. Ich bin natürlich doppelt geimpft, werde mich auch im Dez. um eine 3. Impfung bemühen aber verunfallen oder sich einer plötzlichen OP unterziehen zu müssen, kann ja immer passieren.
Wenn ich dieses Heckmeck hier wieder sehe und höre und lese, sehe ich meine nächste Auszeit in ITA förmlich auf mich zurasen.
Wetter heute toll, Situation entspannt.
Was will ich mehr ?

@17:03 von Hirschauer

Warum sollen in Eisenach (Inzidenz 0) die gleichen Regeln gelten wie in Mühldorf (Inzidenz 592)?

Ganz ungeschicktes Beispiel: Seit der Rückkreisung von Eisenach wird die dortige Inzidenz nicht mehr separat gemeldet, sondern folgerichtig unter Wartburgkreis (255,7) erfasst. Hat nur noch niemand dem RKI verraten.

@weingasi1 17:01

Warum sollte ich mich testen oder impfen lassen oder gar Ihr Lokal besuchen? Was haben andere davon, wenn ich mich impfen oder testen lasse? Nichts. Gar nichts. Ist bis zu Ihnen nicht durchgedrungen, dass auch ungetestete Geimpfte oder Genese genauso ansteckend sind, wie Ungetestete oder Ungeimpfte, wenn sie denn das Virus in sich haben. Oder alle drei völlig unbedenklich, wenn sie gesund sind? Völlig unabhängig vom Status? Haben Sie da tatsächlich mehr Sicherheit oder ist das nur im Kopf?

Abgesehen davon: beurteilen Sie Menschen nach ihrem Impf-, Genesenen- oder Teststatus? Warum? Der Mensch sollte im Vordergrund stehen, nicht sein Gesundheitsstatus. Grenzen Sie auch Menschen mit HIV aus? Mit Tuberkulose? Mit Grippe oder anderen ansteckenden Krankheiten? Nein? Warum dann die Fixierung auf Corona?

Wenn ja: hoffentlich wachen Sie nicht eines Tages in Ihrer Seifenblase auf, wenn ein anderer Sie wegen Ihrer "Gesundheit" aussortiert.

@Hirschauer

„ Es ist doch richtig. Warum sollen in Eisenach (Inzidenz 0) die gleichen Regeln gelten wie in Mühldorf (Inzidenz 592)?“

An einer Schule muss ein Schüler mit positiven Test in Quarantäne, so weit, so klar. Gesundheitsamt A schickt auch die Sitznachbarn erstmal in Q, bis ein negativer Test vorliegt. Gesundheitsamt B tut das nicht. Mal muss die Schule angeben, wer sonst noch alles in der Klasse ist (Sitzordnungen mussten nach den Ferien eingereicht werden und dürfen nicht verändert werden), mal nicht. Genauso verhält es sich mit der Kontaktverfolgung und noch schräger, selbst innerhalb eines Landkreises kann das an verschiedenen Schulen unterschiedlich sein.
Mag sein, dass Sie das ok finden, ich finde das ausgesprochen heikel.

17:12 von weingasi1 Bei uns

17:12 von weingasi1

Bei uns gilt - soweit ich weiß - die Maskenpflicht in der Schule noch. Und ungeimpfte werden getestet.

Ihnen alles Gute!

@ich1961 von 17:04

Warum sollte ich vor diesem Tod Angst haben? Haben Sie schon anderen beim langsamen Dahinsiechen - völlig unabhängig von Corona - zugesehen, ihre Hand gehalten, Tag und Nacht dabei gesessen und gewartet? Wenn die Menschen röcheln, man das Blubbern bei jedem Atemzug hört? Wie das Atemvolumen Stück für Stück geringer wird? Oder wie jemand, den Sie lieben mehrmals wiederbelebt wird? Ich kenne das. Ich war so oft mit dabei. Das macht mir keine Angst mehr. Angst habe ich nur davor, in die Hände eines Sadisten zu fallen und zu Tode gequält zu werden. Nicht vorm normalen Sterben.

Wir wissen nicht, wie wir am Ende des Lebens tatsächlich dann sterben. Geht es so langsam oder geht es schneller, als wir es wahrhaben werden?

Ersticken ist im Übrigen nicht nur Corona vorbehalten.

@schabernack

"Schweden: Die 3 größten Städte zusammen macht ± 2 Mio. Einwohner.
Sind 20% von ca. 10 Millionen Schweden.

Deutschland: Die 3 größten Städte haben zusammen ± 8 Mio. Einwohner.
Sind ≈ 10%."

Aha, so wird das berechnet?

Aber, Prozente hin oder her, in Schweden gibt es nichts, was auch nur annähernd mit dem Ballungsraum Ruhrgebiet vergleichbar wäre.

Ich hatte mich auf die drei größten Städte beschränkt, aber bitte:
Uppsala folgt mit 165.000, dann gibt es nur noch 5 Städte zwischen 120.000 und 130.000.
Platz 10 liegt schon unter 100.000.

Wenn Sie das mit D vergleichen?

Aber grundsätzlich gilt sowieso, dass Schweden mit D nicht so leicht zu vergleichen ist, es gibt noch mehr Unterschiede als Bevölkerungsdichte und Urbanisierung, z.B. Halbinsellage und nicht zu vergessen die andere Mentalität dort.

17:15 von Kontrast // Ist bis

17:15 von Kontrast

// Ist bis zu Ihnen nicht durchgedrungen, dass auch ungetestete Geimpfte oder Genese genauso ansteckend sind, wie Ungetestete oder Ungeimpfte, wenn sie denn das Virus in sich haben. //

Das ist schlicht nicht richtig! Ja, geimpfte können andere anstecken! Aber nicht so lange und nicht mit der gleichen Viruslast!
Wäre echt schön, wenn das bei allen ankommen würde!

Quelle, z.B.:
"https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ungeimpfte-covid-patienten-101.html"

"https://www.tagesschau.de/faktenfinder/langzeitfolgen-impfungen-corona-schweinegrippe-101.html"

"https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-impfung-109.html"

"https://correctiv.org/faktencheck/2021/09/27/keine-belege-dass-gegen-covid-19-geimpfte-genauso-ansteckend-sind-wie-ungeimpfte/"

Ich sehe auf dem Weg zur

Ich sehe auf dem Weg zur Arbeit im Wald regelmäßig Leute die beim Fahrrad fahren im Wald eine FFP2-Maske tragen. Ich habe außerdem schon Leute gesehen, die alleine in einem Auto sitzen (in einem Auto!- die Tötungsmaschine Nr.1) und eine FFP2-Maske tragen.

Woher das Virus nun genau kommt, scheint der Öffentlichkeit zml. egal zu sein. China sagt "Nö" und die Welt: "Ach, okay. Naja, nicht so wichtig."

Ich komme immer noch nicht auf diese Art von neuer Realität klar...

@15:22 von Minka04

>> Hat hier im Forum jemand evtl. eine
>> Erklärung und Infos dazu?

Einfach die jeweilige Bevölkerungsdichte der beiden Länder vergleichen. -.-

Am 27. Oktober 2021 um 17:19 von ich1961

Danke vielmals.
Wenn ich den Bericht richtig verstanden habe, dann besteht ja die grundsätzliche Änderung darin, dass die Länder nun nicht mehr spontan aufgrund Anstieg/Abnahme von z.B. Hospitalisierungen/ITS-Belegung oder sonstiger Parameter Einschränkungen/Maßnahmen verhängen oder auch abschaffen können, sondern das muss jetzt immer durch die Parlamente gehen. Man hat doch in der Vergangenheit teilweise sogar beklagt, dass zwischen dem Beschluss und dem Eintreten von Maßnahmen (max. 1 Woche) zuviel Zeit verstrich. Wie lange soll das denn dauern, wenn es erst durch die Parlamente geht ?
Solange das Geschehen noch recht "aktiv"
ist, finde ich das zu langwierig, oder ?

I love Ampel!

Die künftige Bundesregierung ist auf dem richtigen Weg. Chapeau, denn endlich kehrt wieder die Eigenverantwortung mit den Grundrechten zurück und die Zeit der staatlichen Bevormundung durch die noch geschäftsführende Regierung endet. Ging auch lange genug. Vor allem wenn man mitberücksichtigt, dass es in der Zeit von Juni bis September 2021 kaum Neuinfektionen gegeben hat. Und trotzdem wurde die epidemische Notlage weiterhin aufrecht erhalten.

Sokrates wusste mehr

als wir. Unsere Wissenschaft basiert auf Thesen und Beweisen.

Manchmal ist es knifflig. Keine Aussage möglich. Manchmal fehlt einem ein entscheidender Baustein, der alles ändern könnte.

Die Ärzte wissen das. Viele reissen sich zusammen.

Mäßigen wäre auch für viele Kommentatoren hier von Vorteil. Da werden Zahlen um sich geworfen ohne Quelle. Ferner Dunkelziffern ausser Acht gelassen.

Wichtigstes Gebot ist moderat zu bleiben und nicht auf Volksteile einzuschlagen.

Ich weiß es ist schwierig sich zurück zu halten, wenn man sich in der Mehrheit fühlt und die anderen die „Spinner“ sind.

Historisch betrachtet ist das brandgefährlich. Zudem viele Kriege auf ähnliche Verurteilung gründen. Die „Barbaren“, „Unzivilisierten“ oder „Ungläubigen“ sind immer die anderen.

Ich schäme mich, dass das im 21.Jh. so betrieben wird. Hat Einstein mit der menschlichen Dummheit etwa ins Schwarze getroffen?

Wenn Impfung zu 90% schützt wie propagiert, dann darf das Risiko der Minderheit deren Sache sein!

17:22 von Kontrast Schlimm,

17:22 von Kontrast

Schlimm, das Sie so "abgestumpft" sind.
Und ja, ich kenne das auch alles.
Ob man das Angst, Respekt oder sonst wie nennt ist mir ziemlich egal - Hauptsache es ist Menschlich! Und davon merkt man in Ihren Kommentaren rein gar nichts.

Wünsche allen noch einen schönen Abend!

16:29 von harpdart

"In Schweden gibt es nur drei Städte, die man in D als Großstädte bezeichnen würde.
Stockholm als Millionenstadt, dann Göteborg mit rund 650.000 Einwohnern und Malmö mit ca. 330.000 Einwohnern.
Dann kommt lange nichts.
Aber vielleicht ist mit "Urbanisierungsrate" ja etwas Anderes gemeint?"

Urbanisierungsgrad ist der Anteil der Menschen der in Städten lebt. Dieser liegt in Schweden (2020) bei 87,98%, in Deutschland bei 77,45%.

Quelle: de.statista.com

Am 27. Oktober 2021 um 17:15 von Kontrast

Grenzen Sie auch Menschen mit HIV aus? Mit Tuberkulose? Mit Grippe oder anderen ansteckenden Krankheiten? Nein? Warum dann die Fixierung auf Corona?
___
In der Gastro wird regelmäßig auf TB getestet bzw. war das früher so und wurde kontrolliert, heute unterschreibt man, dass man sich testen lässt, sollten auch nur die geringsten Anzeichen darauf deuten. Natürlich darf man dann NICHT tätig sein. Bei HIV kann man sich nicht durch Aerosole anstecken. Der Vergleich hinkt. Wenn man die Grippe hat bzw. hatte, wurde auch immer geraten, Kinder nicht in die Schule zu schicken, Arbeitnehmer sich krank zu melden und sich natürlich NICHT unter viele Menschen zu begeben z.B. Gastro.
Im übrigen bleibt festzuhalten, dass Sie ein durch und durch rücksichtsloser Mensch sind, der das Gegenteil von dem tut, was er einfordert, nämlich sich sozial zu verhalten.

Bin ich richtig der Annahme,

Bin ich richtig der Annahme, dass die meisten Menschen in diesem Forum geimpft oder genesen sind?
Vor was haben Sie noch Angst? Wir müssen raus aus dieser Dauerschleife, die Corona heisst.
Diesen Thema sollte nicht mehr den Alltag der Menschen bestimmen.
Es gibt auch andere wichtige Themen der Menschheit, die wir dringend angehen müssen. Vorsicht ja, aber Corona darf nicht mehr alles vereinnahmen.
Die Angst muss raus aus den Köpfen, sonst wird man davon aufgefressen.

@ich1961 von 17:28

Ich glaube, Sie sollten sich Ihre Links besser nochmal durchlesen. Ob sie tatsächlich das beinhalten, was Sie meinen, was da drin steht ...

Am 27. Oktober 2021 um 17:29 von annenym

Woher das Virus nun genau kommt, scheint der Öffentlichkeit zml. egal zu sein. China sagt "Nö" und die Welt: "Ach, okay. Naja, nicht so wichtig."
___
Ist das denn wirklich wichtig für Sie, ob das Virus nun von einer Fledermaus, einem Alien oder dem Hulk stammt ? Und ob es aus China, Kambodscha oder der Mandschurei kam ?
Warum ? Wollten Sie Regressansprüche anmelden ? Oder recherchieren Sie für DT ?
Der wollte das ja aus diesem Grund gerne wissen.
Was mit den Maskentragenden ist, wissen Sie doch garnicht. Vllt sind das Krebspatienten, Transplantierte oder anderweitig stark gefährdete Menschen.
Die sind mir aber 10x lieber, als Keuchende ohne Maske, die mir zu nahe kommen und deren Status ich nicht kenne.

@ich1961 um 17:04

>Sie (!!) können nämlich andere auch anstecken!!<
.
Das ist doch bei Influenza das gleiche. Wenn Sie infiziert sind, können Sie erkranken, müssen aber nicht. Aber Sie können andere anstecken, die dann vielleicht mit Influenza sterben.

17:32 von saschamaus75

"Einfach die jeweilige Bevölkerungsdichte der beiden Länder vergleichen. -.-"

Das ist Unsinn, Sie können nicht die riesigen, quasi unbewohnten Waldgebiete in Schweden mit einrechnen.

@2021 um 17:28 von ich1961

Es verdient Hochachtung,
dass sie einen unerschütterlichen Glauben an die Mainstreammedien haben.

17:22 von harpdart / @schabernack

Aber, Prozente hin oder her, in Schweden gibt es nichts, was auch nur annähernd mit dem Ballungsraum Ruhrgebiet vergleichbar wäre … Aber grundsätzlich gilt sowieso, dass Schweden mit D nicht so leicht zu vergleichen ist, es gibt noch mehr Unterschiede als Bevölkerungsdichte und Urbanisierung, z.B. Halbinsellage und nicht zu vergessen die andere Mentalität dort.»

Neben der Impfquote ist immer die Mentalität der entscheidende Faktor. Ganz NRW ist mit ca. 17 Mio. Einwohnern so was wie ein "Flächendorf" im Vergleich zu Tokyo 42 Mio. auf 0,9x der Fläche von Schleswig-Holstein.

So direkt kann man Länder wegen der geographischen Unterschiede nie vergleichen. Aber man kann Tendenzen ausmachen, wie es unter bestimmten landestypischen Bedingungen mit Corona war und ist.

DEU hat die "Lockdown-Tradition".
SWE hat den Schwedischen Weg.
JAP hat gar keine Gesetze für Lockdown.

Man muss schon immer mit Appellen und milden Beschränkungen agieren.
Bis auf Indoor-Hall ist alles wieder offen und frei.

@MiKir13 um 17:15

Die Wege der Verwaltung ...
Ich hatte dieser Tage einmal beim Gesundheitsamt des Landkreises angefragt, warum denn meine kleine Stadt an Nummer 3 der Inzidenz liegt. Antwort: Man könne dazu nichts sagen, da die Zahlen nur unregelmäßig von der kreisfreien Stadt (!) gemeldet werden.

Alles eine Frage der Perspektive

"Wir müssen raus aus dieser Dauerschleife, die Corona heisst. Diesen Thema sollte nicht mehr den Alltag der Menschen bestimmen." @NiGe
.
Für mich ist es keine Last, in Verkehrsmitteln, in Geschäften und größeren Menschenmengen eine Maske zu tragen! Die größte Last ist für mich das Kreuz- und Quergelaber und dass wir uns endlich wieder "frei" bewegen dürfen können müssen.
.
Wer in Ruinen und mit kriegsversehrten Angehörigen aufgewachsen ist, kann sich über dieses kindliche Gejammer nur totlachen! Und wer jetzt mit Long-Covid im Rollstuhl sitzt gewiss auch.

Wenn

ich es richtig verstanden habe, bedeutet eine Beendigung der „epidemischen Notlage“ auch ein Ende der Anwendbarkeit der Infektionsschutzgesetze.
Und das in einer Situation, in der manche Landkreise Inzidenzzahlen von über 800 haben, und jeden Tag weiterhin Dutzende von Menschen an COVID-19 sterben.
Ich halte diese Beendigung für absolut unverantwortlich, denn ohne anwendbares Infektionsschutzgesetz werden die Gerichte praktisch jede Maßnahme, die persönliche Einschränkungen mit sich bringt (also in die Menschenrechte eingreift) für illegal erklären (müssen).
Genau diese Situation hatten wir ja schon vor dem Inkrafttreten der Infektionsschutzgesetze, mit den bekannten Folgen für die Ausbreitung von COVID-19.
Da kann ich nur sagen, „offenbar nichts gelernt.“

@18:01 von DeHahn

Warum sind sie so verbissen? Das Leben ist viel zu schön um ständig im Groll mit anderen Menschen zu sein.

Es geht nicht weit genug

Wir haben die selben Impfquote wie Schweden und dort ist alles aufgehoben.

Und es gab zudem viel weniger als bei uns.

Lernen von den Erfolgreichen. Nichts ist so überzeugend wie Erfolg.

Schweden ist durch.

Warum folgen wir nicht..?!

Das hält sich die Waage

"@18:01 von DeHahn
Warum sind sie so verbissen?" @NiGe
.
Aha, Sie sind "locker" und ich verbissen?
Was, wenn´s andersherum wäre?

@16:53 von BitteHirnEinschalten

>> Selbst wenn dieser Wert nacheilend ist,
>> so müsste dieser Wert doch jetzt auch
>> dramatisch steigen.

Nope, erst in ca. 2 Wochen. Haben Sie DAS nach fast 2 Jahren Pandemie immer noch nicht? oO

Wenn in ca. 2 Wochen die Hospitalisierungsrate unten bleibt, DANN können wir aufatmen. -.-

Die Notlage war schon im März 2021 rum

Die Bundesnotbremse und die mehrfache Verlängerung war nicht in Ordnung.

Es ist auch längst so, dass die Krankenhauspflichtigen Einweisungen wegen Corona deutlich niedriger sind, als während einer durchschnittlichen Grippewelle.

Daher ist aus dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit gesehen schon längst jedes Maß und Mitte verloren gegangen.

G-Regeln

es stellt sich doch zunehmend heraus, dass die G-Regeln nicht ganz in die Infektionsrealität passen. Angesichts der Tatsache, dass Impfdurchbrüche offenkundig keine seltenen Ereignisse sind - aktuell sind immerhin 25% der Intensivpatienten eben doch Geimpfte (zu erwarten wären 70% bei keinem Schutz, aber selten ist das dann doch nicht) - fragt man sich ob es wirklich verhältnismäßig ist, dass tausende geimpfte Menschen in Hallen ohne AHA Regeln dürfen, während nicht mal 10 Ungeimpfte in eine Kneipe dürfen. Mathematisch wird das Infektionsgeschehen durch das Hallenevent weit mehr beeinflusst.

@16:37 von Kontrast

Kommt Ihnen nicht in den Sinn, dass Sie selbst sich trennen, wenn Sie weder Impfung noch Test zustimmen? Ich würde Ihnen das als Familienmitglied, Freund, Nachbar, Kollege deutlich zurückmelden, dass ich aufgrund Ihrer Entscheidung dann meine Kontakte beschränken und auf Abstand achten würde. Und das ist völlig unabhängig davon, wie ich Sie sonst finden bzw. erleben bzw. schätzen würde.
Mich nervt dieses Spaltungs-Gerede der Leute, die sich weder impfen noch testen lassen.

@18:14 von covid-strategie

Todesrate je 1 Millionen Einwohner:
Schweden 1.469
Deutschland 1.139
330 Tote mehr pro einer Million Einwohner macht 80 x 330 Tote, die wir mit dem von Ihnen als "Lernen von den Erfolgreichen" angepriesenen Schweden-Modell hätten.
26.400 Tote mehr.
Da von "Erfolgsmodell" zu sprechen, ist schlicht zynisch.

Und Covid ist ja auch völlig ungefährlich

@ covid-strategie:
Die Notlage war schon im März 2021 rum

Wie gnädig. Ich dachte, für die Verharmloser wäre sie ja schon im März 2020 um gewesen. Damals waren ja nach Ihrer Darstellung schon alle mindestens einmal infiziert und immun.

@11:30 von M. Höffling

//- Ausbau der Intensivkapazitäten statt Abbau!//

Und das nötige Personal dazu züchten Sie bei sich zu Hause im Blumentopf?

Haben Sie eigentlich eine Vorstellung davon, wie viele die Nase davon voll haben, sich jetzt vorwiegend um ungeimpfte und nach wir vor uneinsichtige Patienten mit extrem hohem Zeitaufwand kümmern zu müssen? Allein die Montur, in der die Arbeiten verrichtet werden müssen, ist eine Zumutung.

@ covid-strategie

Wir haben die selben Impfquote wie Schweden und dort ist alles aufgehoben.

Das ist doch völliger Quatsch. Wir können es ja selbst lesen.

@ covid-strategie

Es ist auch längst so, dass die Krankenhauspflichtigen Einweisungen wegen Corona deutlich niedriger sind, als während einer durchschnittlichen Grippewelle.

Nein, wesentlich höher.

@covid-schwurbler 18:14 Uhr

"Wir haben die selben Impfquote wie Schweden und dort ist alles aufgehoben.

Und es gab zudem viel weniger als bei uns.

Lernen von den Erfolgreichen. Nichts ist so überzeugend wie Erfolg.

Schweden ist durch.

Warum folgen wir nicht..?!"

--

Warum wir nicht folgen?

Mhmm... vielleicht weil wir keine dämlichen Lemminge sind?

Schweden 15000 Tote bei 10 Mio. Einwohnern.

D. 95000 Tote bei 82 Mio. Einwohnern.

Stand aktuell. Sie dürfen rechnen u. vergleichen. Von mir aus auch weiterschwurbeln. Ist doch egal. Sie lernen's eh nicht mehr.

Es ist zweifellos tragisch, wenn Menschen an Corona sterben.

Aber solange wir keine Übersterblichkeit haben ist eine Epidemische Notlage nicht gerechtfertigt.

Dass mancherorts Plätze für Erkrankte knapp sind ist eher der Zusammenlegung der Krankenhäuser geschuldet. An einem Ort werden Plätze abgebaut, am anderen aufgebaut. Das ist beabsichtigt, denn es soll eine bessere (weil spezialisierte) Versorgung der Patienten bei geringeren Kosten garantieren.
Aber die Wege werden länger und die Verlegungen häufiger.

@ covid-strategie

Nur nochmal zur Erinnerung an alle Grippevergleicher und passionierten Verharmloser. Weltweit sind in dieser Corona-Pandemie geschätzte 115.000 Menschen aus dem ärztlichen und pflegerischen Personal gestorben.

Am 27. Oktober 2021 um 15:45 von MichaelKiel

In der Tat sollen zunächst die Fachdisziplinen die Statements abgeben, die gleichsam den physikalisch-chemischen Prozeß der Virusausbreitung beurteilen können. Auf dieser Basis soll dan die Politik im beshriebenen Sinn entscheiden - und genau da werden dann die Argumente von Soziologen und Psychologen einfließen müssen.

@ covid-strategie

Und noch was an die passionierten Verharmloser. In keiner Grippewelle mussten Menschen auf den Krankenhausfluren sterben und das nicht nur in Entwicklungsländern. In keiner Grippewelle wurden Noraufnahmen mit Polizeischutz vor weiteren Patienten verbarrikadiert. In keiner Grippewelle sind ganze Gesundheitssysteme kollabiert.

@ covid-strategie

Und noch was zur Grippe. In der gesamten Grippe-Saison 2019/20 (vor Corona) sind in Deutschland weniger Menschen an Grippe gestorben als allein in dieser laufenden Woche an Covid.

18:14 von covid-strategie

"Lernen von den Erfolgreichen."
Haben Sie nicht vor wenigen Wochen noch die ach so tollen baltischen Staaten in höchsten Tönen gelobt?
Und wo stehen die jetzt?
Lesen Sie mal den heutigen TS Liveblog zu genau diesem Thema und posten Sie nicht andauernd Unfug.

Wird auch Zeit…

… hoffentlich werden die übrigen Regeln auch bald gelockert und mer auf Eigenverantwortung gesetzt.
In Großbritannien und Dänemark ist es schließlich auch möglich.

Hier alles bis in den absoluten Exzess zu übertreiben bringt auch niemanden wirklich weiter, im Gegenteil.
Wie hier Leute gegeneinander aufgebracht werden ist schlicht unangemessen…

Die hätte gar nicht verlängert werden dürfen

Das Impf-Angebot hatte JEDER. Damit ist die ep. Notlage vorbei. Oder hilft die Impfung etwa nicht? Das wäre der einzige Grund noch länger "vorsichtig" zu sein. Also WEG mit den sinnfreien Maßnahmen, die nur noch das Ego und das Mächtchen der Beamten befriedigt!

@ Anna- Elisabeth 18:34

Guten Abend. Ich finde die Leute verdienen Respekt. Aber eine Frage stellt sich mir: Warum haben viele nicht schon seit Jahren die Nase voll gehabt. Das Phänomen existiert doch schon lange, die Unterbesetzung, kaum Neubesetzung der Stellen , ingesamt das ganze Arbeitsumfeld .

Intensivstation

Berlin – Bereits vor dem Winter müssen 37 Prozent der deutschen Intensivstationen dauerhaft ihre Inten­sivbetten sperren. Weitere 22 Prozent sperren sie nahezu täglich. Dies führt zumindest vorübergehend zu einer Einschränkung der Notfallversorgung und zum Verschieben von Operationen.

Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedi­zin (DIVI) hervor, die exklusiv dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt (zu den vollständigen Ergebnissen).
.......
Die Hauptursache für die Bettensperrungen ist in 75 Prozent der Fälle ein Mangel an Pflegepersonal. In 66 Prozent der Fälle steht weniger Stammpersonal zur Verfügung.
„Die aktuelle Umfrage unterstreicht die zunehmende Verschlechterung der Situation in der Intensivmedi­zin“...„Somit ist in absehbarer Zeit mit einer spürbaren Einschrän­kung in der Versorgung
© fos/aerzteblatt.de

Nur mal so 'ne Frage...

...Weiß das auch das Virus,
und wird es zeitnah informiert, daß es gefälligst keine Menschen mehr ansteckt
und ggf. tötet?

---

Is' ja nur mal so 'ne Frage, in den Raum reingestellt.
-
Vielleicht kann mir hier einer das plausibel erklären, warum man diese Notlage nun für beendet hält?!

@ 16:37 von Kontrast

„ Es ist nicht normal, wie wir aktuell leben. Es ist nicht normal, Menschen in 1G, 2G, 3G, 3G+ einzusortieren. Es ist nicht normal, Freundschafts- und Familienbande wegen einer Impf- oder Antiimpfeinstellung zu brechen…Wir dürfen uns nicht spalten lassen.“

Ich hoffe, dass viele andere Menschen auch so denken. Sollte diese Pandemie irgendwann enden, so werden ansonsten irreparable Schäden im menschlichen Miteinander bleiben. Man muss nicht einer Meinung sein. Sonst hätte dieses Forum ja gar keinen Sinn mehr. Man muss sich nicht lieben, aber man sollte sich gegenseitig respektieren.

@Anna-Elisabeth

„ Haben Sie eigentlich eine Vorstellung davon, wie viele die Nase davon voll haben, sich jetzt vorwiegend um ungeimpfte und nach wir vor uneinsichtige Patienten mit extrem hohem Zeitaufwand kümmern zu müssen? Allein die Montur, in der die Arbeiten verrichtet werden müssen, ist eine Zumutung.“

Aber, aber…das sehen Sie ganz falsch! Die haben sich ihren Job doch selbst ausgesucht, wusste man ja vorher.

Wer Ironie findet, darf sie behalten!

@Dr. Cat

Kommt ja sehr passend. Man sollte verdammt froh sein, dass immer noch Leute in sozialen Bereichen freiwillig arbeiten und das unter genau den Umständen, die sie gerade nennen.
Die Frage warum Sie das tun, kann man sich echt sparen.

@16:47 von ich1961

//Es wird weiter Maßnahmen
- wie Masken tragen, AHA+L usw.- geben.//

Das hoffe ich doch. Es gibt einfach zu viele Menschen, die keine Erziehung genossen haben und einem völlig hemmungslos direkt ins Gesicht husten - nicht die Hand (bzw. Ellenbeuge) vor den Mund halten, noch den Kopf zur Seite drehen.

Neu Am 27. Oktober 2021 um

Neu
Am 27. Oktober 2021 um 17:29 von annenym
Ich sehe auf dem Weg zur
Ich sehe auf dem Weg zur Arbeit im Wald regelmäßig Leute die beim Fahrrad fahren im Wald eine FFP2-Maske tragen
———————
Das sind die Positiven.

@Dr. Cat 18:49

"Warum haben viele nicht schon seit Jahren die Nase voll gehabt. Das Phänomen existiert doch schon lange, die Unterbesetzung, kaum Neubesetzung der Stellen , ingesamt das ganze Arbeitsumfeld."

Weil man vieles wegstecken kann, insbesondere, wenn es vorher bekannt ist.

Aber manche Dinge können dann viele Fässer zum Überlaufen bringen.

Und dass unnötige 12-Stunden-Schichten, unnötiges Komplettmonturschwitzen, unnötige Burnouts zehntausende Fässer zum Überlaufen bringen können, finde ich ziemlich plausibel.

Danke

an alle Mitforisten für die Antworten auf meine Frage bzgl. Schweden. An die Bevölkerungsdichte hatte ich gar nicht gedacht in dem Moment. Das könnte tatsächlich die hohen Zahlen bei uns in Ostbayern, in Kombination mit der seit Anfang Oktober weggefallen Maskenpflicht, der geänderten Quarantänemassnahmen und der vielen Saisonarbeitskräfte, erklären.

@ Kowalski

Das können Sie ja alles schreiben, weil die Corona Pandemie die erste Pandemie ist , die Medial und Wissenschaftlich so eng begleitet wird . Und glauben Sie mir auch vor Corona sind Menschen auf den Fluren gestorben und Medizinisches Personal gestorben. Wo war da der Aufschrei, die Zurechtweisung. Ich finde das alles ist so Verlogen.

Kontrast

Ihre Argumente sprechen mir aus der Seele. Sie geben sich bei Ihren Beschreibungen sehr große Mühe. Logisches Denken in der Pandemie will gewollt sein.

@Minka04 18:56

"Man muss sich nicht lieben, aber man sollte sich gegenseitig respektieren."

Auch, wenn ich nicht immer so klinge, kann ich von mir behaupten, jemand zu sein, der immer bemüht ist, sein Gegenüber zu respektieren.

Aber wer selbst jetzt noch die Epidemie bei uns künstlich am Laufen hält, indem er sich nicht impfen lässt - tut mir leid, den kann ich beim besten Willen nicht mehr respektieren.

@18:49 von Dr. Cat @ Anna- Elisabeth 18:34

//Aber eine Frage stellt sich mir: Warum haben viele nicht schon seit Jahren die Nase voll gehabt. Das Phänomen existiert doch schon lange, die Unterbesetzung, kaum Neubesetzung der Stellen , ingesamt das ganze Arbeitsumfeld .//

***Allein in Deutschland überlegt mind. ein Drittel der (Intensiv)Pflegenden den Beruf aufzugeben oder den eigenen Stellenanteil zu reduzieren.

Der ICN, dem 130 Pflegeverbände weltweit mit 27 Millionen Mitgliedern angehören, äußerte sich besorgt, dass die Pandemie die Ausbildung vielerorts unterbrochen oder erschwert habe. Das mache es schwierig, alle Stellen zu besetzen.

Schon vor einem Jahr fehlten nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 6 Mio. beruflich Pflegende.

Dass reiche Länder Pflegende im Ausland suchen, sei besorgniserregend, so Catton. Dort sei der Mangel noch größer als in den reicheren Ländern. Sinnvoller sei es, in gute Ausbildung, ein attraktives Arbeitsumfeld und ausreichende Löhne zu investieren.***

Überraschung

Covid19 hat erneut für seine fragwürdigen Argumente Schweden als Beleg aufgeführt.
Wie immer gehen solche Schnellschüsse daneben,
Richtig ist, die augenlicklich Entwicklung in Schweden scheint überraschend.
Ein Hinweis auf eine der Ursachen scheint mir die sehr hohe Inpfquote in den vulnerablen Gruppen.
Auch und gerade für Schweden scheint mir Covid keineswegs zu Ende.

@Minka04 19:04

"Das könnte tatsächlich die hohen Zahlen bei uns in Ostbayern, in Kombination mit der seit Anfang Oktober weggefallen Maskenpflicht, der geänderten Quarantänemassnahmen und der vielen Saisonarbeitskräfte, erklären."

Laut Tagesschau von gestern werden die hohen Zahlen bei Ihnen hauptsächlich durch die sehr niedrige Impfquote in Verbindung mit der Grenzlage erklärt.

Davon das Wichtigere ist aber die sehr niedrige Impfquote.

Am 27. Oktober 2021 um 18:34

Am 27. Oktober 2021 um 18:34 von Anna-Elisabeth
@11:30 von M. Höffling
//- Ausbau der Intensivkapazitäten statt Abbau!//

Und das nötige Personal dazu züchten Sie bei sich zu Hause im Blumentopf?

Haben Sie eigentlich eine Vorstellung davon, wie viele die Nase davon voll haben, sich jetzt vorwiegend um ungeimpfte und nach wir vor uneinsichtige Patienten mit extrem hohem Zeitaufwand kümmern zu müssen? Allein die Montur, in der die Arbeiten verrichtet werden müssen, ist eine Zumutung.
——————— Nicht jeder ungeimpfte Infizierte macht Arbeit. Bei uns auf Station ist Corona begleitend, nicht der Einweisungsgrund. Bissel Schnupfen, Halsschmerzen. Machen kaum Arbeit, da man den Kontakt meiden soll und vieles über Rufanlage bespricht. Ein schwerer Motorradunfallpat. Mit 130kg auf Intensivstation macht genauso viel Arbeit wie ein Coronapatient. Intensivpflichtige Patienten machen IMMER viel Arbeit.

@Capncrunch 18:46

"In Großbritannien und Dänemark ist es schließlich auch möglich."

Aber unmöglich ist es, die Situation in diesen beiden Ländern mit der Situation bei uns vergleichen zu wollen.

Die haben dort für Öffnungen ganz andere Voraussetzungen. Insbesondere Dänemark hat eine bedeutend höhere Impfquote, weshalb sie sich das dort erlauben können.

Die Impfverweigerer bei uns sind der Grund dafür, dass es mit Öffnungen noch nicht weitergehen kann.
Und tut mir leid, das sagen zu müssen: Das ist weder Hetze noch Spalterei, sondern Tatsachenbeschreibung.

18:34 von Anna-Elisabeth

Vielleicht darf ich Ihnen diesen Link zukommen lassen. Längerer Artikel über die Situation/Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte unter wirtschaftlichem Druck. Inklusive Stimmen vom UKE.

"https://www.deutschlandfunkkultur.de/oekonomisierung-der-medizin-junge-aerzte-fordern-andere.976.de.html?dram:article_id=449832"

Gruß, Kaneel

@ 18:31 von SinnUndVerstand - ab August 2020…

„ Todesrate je 1 Millionen Einwohner:
Schweden 1.469
Deutschland 1.139
330 Tote mehr pro einer Million Einwohner macht 80 x 330 Tote, die wir mit dem von Ihnen als "Lernen von den Erfolgreichen" angepriesenen Schweden-Modell hätten.
26.400 Tote mehr.
Da von "Erfolgsmodell" zu sprechen, ist schlicht zynisch.“

Ab August 2020 lief es besser. Wir haben das schon 1.000 mal diskutiert. Entweder man versteht es, oder man will es nicht verstehen. Seit August 2020 hat Deutschland mehr Tote. Deutlich mehr…

Schweden hat nicht alles besser gemacht.

Aber fast alles.

@Tada 18:38

"Aber solange wir keine Übersterblichkeit haben ist eine Epidemische Notlage nicht gerechtfertigt."

Aber wir haben doch eine Übersterblichkeit!
Dass sie relativ klein ist, liegt u.a. an den Schutzmaßnahmen.
Covid19 hat bei uns (mildgebremst) für eine ca. 30%ige Übersterblichkeit gesorgt, nur durch (relativ) massiven Einsatz von Kontaktbeschränkungen wurde die Übersterblichkeit auf 2-5% gedrückt.

Wie könne Sie denn nur jetzt noch mit dem Argument 'Übersterblichkeit' kommen?!
Ich fasse es nicht ...

@ Anna-Elisabeth 19:09

Danke für Antwort. Dann muss ja man zum Entschluss kommen, das die Privatisierung im Gesundheitswesen ein Desaster ist .

@ 19:19 DrBeyer- Impfquote Schweden = Deutschland

Zudem ist es aus epidemiologischer Sicht völlig egal, ob Menschen unter 50 geimpft sind. Die Krankheitslast liegt zu 99% Über 50, bzw. fast ausschließlich Über 65…

Daher ist Ihre Aussage nicht haltbar.

Zudem macht die Impfung weder immun, noch schafft sie eine sterile Immunität.

Alle Menschen werden sich infizieren und zwar immer mal wieder…

@19:15 von Nelke785

//Intensivpflichtige Patienten machen IMMER viel Arbeit.//

Um die ging es ja in meinem Kommentar. Infektiöse Intensiv-Patienten benötigen aber immer noch sehr viel mehr Zeit. Übrigens auch auf den anderen Stationen. Das Umziehen beim Betreten und Verlassen der Zimmer. Wenn nachts nur zwei Personen Dienst haben (vielfach ist auch eine Pflegekraft alleine) wird es problematisch. Wer gerade bei einem infektiösen Patienten ist, kann nicht schnell genug auf das Klingeln anderer Patienten reagieren. Es sei denn, mann verzichtet auf die dringend notwendigen Hygienemaßnahmen.

Anna-Elisabeth

Allein in Deutschland überlegt mind. ein Drittel der (Intensiv)Pflegenden den Beruf aufzugeben oder den eigenen Stellenanteil zu reduzieren.
—————————
Aber sicher nicht wegen den Ungeimpften.

@Dr Cat 19:25

"Dann muss ja man zum Entschluss kommen, das die Privatisierung im Gesundheitswesen ein Desaster ist."

Schwarz-weiß ist nicht sehr oft hilfreich.

Für einige Dinge war die Privatisierung sicherlich gut, aber in der bei uns durchgeführten Form war sie für einige Dinge nicht so gut.

Wobei ich da jetzt zu wenig Einblick habe, um sagen zu können, ob die Missstände mit der Privatisierung an sich oder den Rahmenbedingungen derselben zu tun haben.

Ich persönlich habe ja den Verdacht, dass die politischen Rahmenbedingungen auch für viele Missstände verantwortlich sein könnten.

@ Capncrunch

Wird auch Zeit…… hoffentlich werden die übrigen Regeln auch bald gelockert und mer auf Eigenverantwortung gesetzt.

Welche Regeln müssen denn genau weg? Gurtpflicht? Geschwindigkeitsbeschränkung in der Stadt?

@ covid-strategie

Ab August 2020 lief es besser. Wir haben das schon 1.000 mal diskutiert. Entweder man versteht es, oder man will es nicht verstehen.

Ab August 2020 hatten Deutschland und Schweden im wesentlichen die gleichen Maßnahmen. Vorher war das nicht der Fall und die damalige schwedische Regierung hat zugegeben, versagt zu haben.

Am 27. Oktober 2021 um 19:15 von Nelke785

Ein schwerer Motorradunfallpat. Mit 130kg auf Intensivstation macht genauso viel Arbeit wie ein Coronapatient. Intensivpflichtige Patienten machen IMMER viel Arbeit.
___
Es gab da mal Berichte/Dokus im TV von Corona-ITS. Die fand ich seinerzeit wirklich gruselig. Das hatte mit ITS wo Oma nach einem Herzinfarkt oder Mann nach OP zur Beobachtung lag, aber nun mal garnichts zu tun. Ähnlich äusserte sich auch Jan Joseph Liefers, der nach sich nach seinem viel kritisierten statement in Sachen "allesdicht" verpflchtet hatte, mal auf einer Corona-ITS als "Handlanger" zu helfen. Seine Einstellung hat sich daraufhin um 180 Grad gedreht. Ich weiss ja nicht, wo Sie arbeiten, geht mich auch nicht an. Merkwürdig finde ich, dass Ihre Darstellung so absolut konträr zu anderen Berichten hier, die auch von Mitarbeitern im KH/ITS stammen.
Aber wenn Sie sagen, alles gut, kein Problem, alles nicht so schlimm, ja dann weiss ich es auch nicht, wem man glauben darf. Die Probe aufs Exempel bitte ohne mich.

Am 27. Oktober 2021 um 19:30

Am 27. Oktober 2021 um 19:30 von Anna-Elisabeth
@19:15 von Nelke785
//Intensivpflichtige Patienten machen IMMER viel Arbeit.//

Um die ging es ja in meinem Kommentar. Infektiöse Intensiv-Patienten benötigen aber immer noch sehr viel mehr Zeit. Übrigens auch auf den anderen Stationen. Das Umziehen beim Betreten und Verlassen der Zimmer. Wenn nachts nur zwei Personen Dienst haben (vielfach ist auch eine Pflegekraft alleine) wird es problematisch. Wer gerade bei einem infektiösen Patienten ist, kann nicht schnell genug auf das Klingeln anderer Patienten reagieren. Es sei denn, mann verzichtet auf die dringend notwendigen Hygienemaßnahmen.
———————-
Auf Intensivstation ist man nie alleine. Wundert mich, dass Sie das nicht wissen. Bleiben wir bei dem Motorradfahrer. Ich beschreibe dir Realität: Ein psychisch kranker, drogenabhängiger Patient mit Motorradunfall, der kein Deutsch versteht, macht auf ITS mindestens genauso viel Arbeit.

@ Dr Cat

Dann muss ja man zum Entschluss kommen, das die Privatisierung im Gesundheitswesen ein Desaster ist.

Privatisierung? Hatte Deutschland denn je ein staatliches Gesundheitssystem, das privatisiert wurde? Nein.
GB hat ein staatliches Gesundheitssystem, das unter den Anforderungen der Pandemie regelrecht kollabiert ist.

@Dr. Cat

"Danke für Antwort. Dann muss ja man zum Entschluss kommen, das die Privatisierung im Gesundheitswesen ein Desaster ist ."

Privatisierung ist nicht gut.
Dennoch: der Grund dafür, dass so viele Intensivpflegekräfte ihren Job schmeißen ist die Überlastung. Es gäbe ohne Corona genügend Intensivbetten und das Personal wäre weniger belastet. Mit Corona ist das anders.
Und besonders ärgerlich ist, dass zu vielen das mehr oder weniger egal ist, wie das für das Personal ist, wenn unnötig viele Patienten auf die Intensiv kommen.
Entschuldigung, aber für mich ist es mehr eine billige Ausrede, alles auf die Privatisierung zu schieben.

@covid-... 19:29

"Daher ist Ihre Aussage nicht haltbar."

Da ich bereits die Erfahrung machen durfte, dass sinnvolle Argumente bei Ihnen nicht gut verfangen, mache ich es kurz und schmerzlos: Jede der von mir gemachten Aussagen ist schlicht und ergreifend wahr, richtig und überaus haltbar.

Hängt damit zusammen, dass sie den Tatsachen entsprechen.

@ 19:14 von DrBeyer

„ Laut Tagesschau von gestern werden die hohen Zahlen bei Ihnen hauptsächlich durch die sehr niedrige Impfquote in Verbindung mit der Grenzlage erklärt.

Davon das Wichtigere ist aber die sehr niedrige Impfquote.“

Irgendwie ist man da doch sehr verwirrt bei uns, unsere Inzidenzen sind überirdisch hoch. Gleichzeitig konnte ich gerade das hier lesen:
„ Intensivbettenbelegung in Dingolfing-Landau
Im erfassten Krankenhaus in Dingolfing-Landau (Landkreis) befinden sich derzeit 0 COVID-19 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Der Anteil der COVID-19 Patienten an den insgesamt 8 verfügbaren Intensivbetten beträgt 0%. Die Belegungsrate aller Intensivbetten (nicht nur COVID-19) beträgt aktuell 100% (Stand: 27.10.2021)„

@19:22 von Kaneel 18:34 von Anna-Elisabeth

//Vielleicht darf ich Ihnen diesen Link zukommen lassen. Längerer Artikel über die Situation/Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte unter wirtschaftlichem Druck. Inklusive Stimmen vom UKE.

"https://www.deutschlandfunkkultur.de/oekonomisierung-der-medizin-junge-aerzte-fordern-andere.976.de.html?dram:article_id=449832"

Gruß, Kaneel//

Ganz herzlichen Dank. Hab's gerade gelesen. Der Personalmangel in der Pflege ist für Ärzte noch ein zusätzliches Problem. Vor allem dann, wenn er eilige Anordnungen weitergeben will und das Pflegepersonal suchen muss, weil das Dienstzimmer gerade nicht besetzt ist.

@Nelke785 19:32

"Aber sicher nicht wegen den Ungeimpften."

Doch.
Einige ganz sicher auch direkt, aber sehr viele indirekt. Einfach weil sie wissen, dass wegen der Ungeimpften noch ein ähnlicher Winter wie der letzte bevorsteht.

@ DrBeyer

Ich glaube nicht das man vieles Wegstecken kann .Wenn Sie schreiben unnötig 12 Stunden Schichten, Komplettmontur durchschwitzten, unnötige Burnouts , bin ich persönlich ehe der Meinung, das jetzt rauskommt, was schon lange unter dem Deckel gekocht hat .

@Minka 04 , 2. VERSION

"„ Es ist nicht normal, wie wir aktuell leben. Es ist nicht normal, Menschen in 1G, 2G, 3G, 3G+ einzusortieren. Es ist nicht normal, Freundschafts- und Familienbande wegen einer Impf- oder Antiimpfeinstellung zu brechen…Wir dürfen uns nicht spalten lassen.“

Ich hoffe, dass viele andere Menschen auch so denken. Sollte diese Pandemie irgendwann enden, so werden ansonsten irreparable Schäden im menschlichen Miteinander bleiben. Man muss nicht einer Meinung sein. Sonst hätte dieses Forum ja gar keinen Sinn mehr. Man muss sich nicht lieben, aber man sollte sich gegenseitig respektieren."

Gelinde gesagt: es wundert mich total, dass Sie hier dem User Kontraste zustimmen.
Sorry, aber die allermeisten Ihrer Beiträge in den letzten 15 Monaten haben genau anders geklungen. Sie haben vor wenigen Tagen hier geschrieben, dass Sie Angst davor haben, wenn "Ihre beiden Männer" abends von der Arbeit kommen, Angst vor neuen Katastrophenmeldungen.

@ Dr Cat

Das Zahlenverhältnis zwischen Krankenhäusern in öffentlicher und in privater Hand hat sich in Deutschland seit den 70er Jahren kaum verändert. Die 38 Universitätskliniken (die die Hauptlast der schweren Covid-Erkrankungen tragen müssen), sind in öffentlicher Hand. Der Großteil der Forschung in der Virologie steht in Deutschland unter öffentlicher Regie.

Welche Privatisierung ist da noch zu beklagen?

@19:25 von Dr. Cat @ Anna-Elisabeth 19:09

//Dann muss ja man zum Entschluss kommen, das die Privatisierung im Gesundheitswesen ein Desaster ist .//

Das ist sie.

Aus dem Text die Useren Kaneel mir eben empfohlen hat, hier die Aussage eines Arztes:

"... Und aktuell funktioniert das System eigentlich nur aufgrund der Leidenschaft von den Kollegen, die mit ihrem Herzblut und ihrer Hingabe all das kompensieren, was die Ökonomie eigentlich nicht zulässt.“

Weingasi 1

Aber wenn Sie sagen, alles gut, kein Problem, alles nicht so schlimm, ja dann weiss ich es auch nicht, wem man glauben darf. Die Probe aufs Exempel bitte ohne mich.
————————
Mir ist wichtig darzustellen, dass andere Patienten genauso zeitaufwendig sein können. Das geht bei den Darstellungen in der Klinik oft unter. Wenn ich manchmal die Nachrichten sehe, ist das oft nicht konform mit meinem Arbeitsalltag. Ich habe auch schon Berichte in der Zeitung gelesen, die einfach nicht stimmen. Und das weiß ich deshalb, weil ich diese Patienten betreut habe. Das ärgert mich. Einen 140kg Covidpat. Zu lagern ist sehr anstrengend, aber den Schlüssel brauchen die anderen Pat. auch. Wiegt der Covidpat. Nur 60 kg, kommt man auch zu zweit hin.

@ Nelke785

Auf Intensivstation gibt es zum Glück keine Rangfolge. Jeder Kettenraucher, Alkoholiker, ... ist genauso willkommen wie jeder Ungeimpfte. Gott sei Dank!

Wir waren im letzten Winter deutlich weniger weit von der Triage entfernt als die meisten Menschen glauben. Und jetzt?

Am 27. Oktober 2021 um 19:03 von Anna-Elisabeth

Das hoffe ich doch. Es gibt einfach zu viele Menschen, die keine Erziehung genossen haben und einem völlig hemmungslos direkt ins Gesicht husten - nicht die Hand (bzw. Ellenbeuge) vor den Mund halten, noch den Kopf zur Seite drehen.
__
Ehrlich gesagt, kenne ich wirklich NIEMANDEN, der einem anderen Menschen ins Gesicht husten würde. Habe ich so auch noch nie gesehen. Übrigens auch in der Vor-Corona-Aera nicht. Das hat nicht nur mit Hygiene, sondern generell mit Benehmen zu tun. Allerdings erfahre ich gerade, dass dies nicht überall opportun zu sein scheint.

@19:24 von covid-strategie - Re.

...@ 18:31 von SinnUndVerstand - ab August 2020…
-
Sorry aber so kann man das nunmal nicht machen.

---

Alleine hier in Deutschland ist es sehr schwer zu sagen, welches Bundesland, welche Stadt, welche Region hat etwas besser oder schlechter gemacht gegenüber den Anderen.
-
Das wäre in etwa so, als wenn ich sagen würde, die Lebensbedigungen auf der Vorderseite des Mondes sind besser als die der auf der Rückseite.
-
Also bitte laßt uns aufhören Länder oder Gebiete miteinander zu vergleichen.
-
Es bringt einfach nichts!

@ 19:46 von harpdart

„ Gelinde gesagt: es wundert mich total, dass Sie hier dem User Kontraste zustimmen.
Sorry, aber die allermeisten Ihrer Beiträge in den letzten 15 Monaten haben genau anders geklungen. Sie haben vor wenigen Tagen hier geschrieben, dass Sie Angst davor haben, wenn "Ihre beiden Männer" abends von der Arbeit kommen, Angst vor neuen Katastrophenmeldungen.“

Ich kann es so erklären: ich habe immer schon sehr großen Respekt vor dieser Erkrankung. Da Ungeimpfte, aber auch Geimpfte und Genesene jemanden anstecken können, halte ich zu jedem Menschen, egal welches G, Abstand, trage Maske und gehe nur das nötigste aus dem Haus. Meine zwei sind Geimpft, können das Virus aber genauso mit nach Hause bringen. Ich gab dem User recht in Bezug auf 3G. Ich bin für zusätzlich testen, egal welches G. Ich bin für Vorsicht, nicht für Ausgrenzung

Das sollte jeder Impfskeptiker wissen

Wenn es an die Triage auf den Intensivstationen geht, muss der Impfstatus aus ethischen Gründen auch eine Rolle spielen. Das ist doch hoffentlich jedem Impfskeptiker klar.
Und es sage keiner, Triage, das gibt es bei uns nicht. Ich war im Elsass Zeuge, wie Triage sich anfühlt. Bitter. Sehr bitter.

@Dr Cat 19:45

"Wenn Sie schreiben unnötig 12 Stunden Schichten, Komplettmontur durchschwitzten, unnötige Burnouts , bin ich persönlich ehe der Meinung, das jetzt rauskommt, was schon lange unter dem Deckel gekocht hat."

Da möchte ich Ihnen nicht widersprechen.
Aber es hat eben noch unter dem Deckel gekocht.
Da Corona aber das, was da unter dem Deckel gekocht hat, nochmal exponentiell befeuert hat, kocht es jetzt eben nicht mehr unter dem Deckel, sondern darüber.

Es ist vorstellbar, dass das System so eingestellt war, dass es so noch viele Jahre hätte weitergehen können. Zynisch für die Pfleger, aber funktional. Corona hat es dysfunktional werden lassen.

19:42 von Anna-Elisabeth @19:22 von Kaneel 18:34 von Anna-Elisa

Der Personalmangel in der Pflege ist für Ärzte noch ein zusätzliches Problem. Vor allem dann, wenn er eilige Anordnungen weitergeben will und das Pflegepersonal suchen muss, weil das Dienstzimmer gerade nicht besetzt ist.

#
Ich habe in diesem Jahr mehrmals das Krankenhaus aufsuchen müssen. Auch das UKE . Was ich hier einmal zum Ausdruck bringen möchte, das Pflegepersonal hat überall mit großer Aufmerksamkeit und Sorgfalt ihren Dienst gemacht. Und für ein angemessenes Gehalt ,dafür müsste die neue Regierung endlich sorgen.

Am 27. Oktober 2021 um 19:44

Am 27. Oktober 2021 um 19:44 von DrBeyer
@Nelke785 19:32
"Aber sicher nicht wegen den Ungeimpften."

Doch.
Einige ganz sicher auch direkt, aber sehr viele indirekt. Einfach weil sie wissen, dass wegen der Ungeimpften noch ein ähnlicher Winter wie der letzte bevorsteht.
————————
In ruhigeren Phasen steht sich das Personal auch nicht auf den Füßen rum, da werden Überstunden abgebaut. Der „Schlüssel“ wird gut berechnet.

Der Privatisierungsmythos

@ Dr. Cat:
Dann muss ja man zum Entschluss kommen, das die Privatisierung im Gesundheitswesen ein Desaster ist.

@ Anna-Elisabeth:
Das ist sie.

Ich würde sie ehr als Mythos oder als Ablenkung von den eigentlichen Problemen bezeichnen. Oder können Sie mir eine konkrete Privatisierung nennen, die für Sie wirklich eine Rolle spielt?

@ DrBeyer 19:34

Sie meinen die Fallpauschalen bestimmt ?

Am 27. Oktober 2021 um 19:42 von Minka04

Im erfassten Krankenhaus in Dingolfing-Landau (Landkreis) befinden sich derzeit 0 COVID-19 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Der Anteil der COVID-19 Patienten an den insgesamt 8 verfügbaren Intensivbetten beträgt 0%. Die Belegungsrate aller Intensivbetten (nicht nur COVID-19) beträgt aktuell 100% (Stand: 27.10.2021)„
__
Das macht das Problem aber doch deutlich.
Die ITS ist zu 100% belegt. Ohne Corona. Wenn die Hospitalisierungen/ITS-Belegung mit Corona wieder steigt, was ja niemand will, dann fehlt der Platz. Entweder für den Corona-Patient an der Beatmungsmaschine oder für den Krebspatienten oder für das Unfallopfer. Dass das z.Zt. nicht der Fall ist, liegt an den vielen bereits geimpften Bürgern, auch wenn die Impfung die Gefahr nicht vollständig bannen kann, ist sie doch der bislang BESTE Schutz. Und deshalb habe ich kein Verständnis für die Verweigerer.

@ 19:37 KowaIski- Falschausage

„ Ab August 2020 hatten Deutschland und Schweden im wesentlichen die gleichen Maßnahmen. Vorher war das nicht der Fall und die damalige schwedische Regierung hat zugegeben, versagt zu haben.“

1. sind die Maßnahmen nicht mal im Ansatz vergleichbar. In Schweden gab es nie eine Maskenpflicht. Es wurde nie anlasslos getestet und es gab nie lockdowns. Es gab kein 3 G und schlimmeres.

2. hat man sich für die ersten beiden Monate entschuldigt und da ging es um den fehlenden Schutz in den Altenheimen zu Beginn. Und auch da ging es um das Problem der prekär Beschäftigten und das System der Betreuung an sich.

@19:34 von DrBeyer @Dr Cat 19:25

//Wobei ich da jetzt zu wenig Einblick habe, um sagen zu können, ob die Missstände mit der Privatisierung an sich oder den Rahmenbedingungen derselben zu tun haben.//

Sobald private Konzerne Allgemeinkrankenhäuser übernehmen, werden als erstes Stellen gestrichen und die Gehälter reduziert.
Ich kenne hier in Hamburg nur wenige private Einrichtungen, die einen wirklich guten Ruf haben. Es sind aber in der Regel Krankenhäuser, die sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert haben.
Eine Klinik des Asklepios-Konzerns würde ich mir persönlich nicht mehr antun. Weder als Mitarbeiterin noch als Patientin.

@Minka04 19:42

"Irgendwie ist man da doch sehr verwirrt bei uns, unsere Inzidenzen sind überirdisch hoch. Gleichzeitig konnte ich gerade das hier lesen:
„ Intensivbettenbelegung in Dingolfing-Landau
Im erfassten Krankenhaus in Dingolfing-Landau (Landkreis) befinden sich derzeit 0 COVID-19 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung."

Seien Sie doch nicht so ungeduldig!
Das kommt schon noch. Die Hospitalisierungszahlen laufen den Infektionszahlen im allgemeinen ca. zwei Wochen nach.

Außerdem ist Dingolfing-Landau auch wirklich kein besonders großer Landkreis. Da kann es sich auch einfach um einen Zufallseffekt und einen statistischen Ausreißer handeln.
Die deutschlandweiten Hospitalisierungszahlen haben jedenfalls schon wieder begonnen zu steigen und steigen gerade langsam, aber kontinuierlich.

Am 27. Oktober 2021 um 19:52

Am 27. Oktober 2021 um 19:52 von KowaIski
@ Nelke785
Auf Intensivstation gibt es zum Glück keine Rangfolge. Jeder Kettenraucher, Alkoholiker, ... ist genauso willkommen wie jeder Ungeimpfte. Gott sei Dank!

Wir waren im letzten Winter deutlich weniger weit von der Triage entfernt als die meisten Menschen glauben. Und jetzt?
——————-
Jetzt sind wir noch weiter davon entfernt.

@19:41 von harpdart @Dr. Cat

//Und besonders ärgerlich ist, dass zu vielen das mehr oder weniger egal ist, wie das für das Personal ist, wenn unnötig viele Patienten auf die Intensiv kommen.//

Das ist etwas, was auch mich ärgert.

@Nelke785 19:41

"Ein psychisch kranker, drogenabhängiger Patient mit Motorradunfall, der kein Deutsch versteht, macht auf ITS mindestens genauso viel Arbeit."

Hat das irgendjemand bestritten?

Aber die psychisch kranken, drogenabhängigen Patienten mit Motorradunfall kommen schon seit Jahren innerhalb einer gewissen Schwankung immer wieder mal.

Im Gegensatz dazu sind nahezu ALLE auf ITS befindlichen Coronapatienten völlig überflüssigerweise dort, weil diejenigen sich und die Pfleger mittels einer ganz simplen Impfung davor hätten bewahren können.

@. harpdart 19:41

Es ist leider keine billige Ausrede. Man kann das Gesundheitssystem nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen führen. Die Fallpauschale z.B. . Jeder Mensch ist anders, wie die Wunde verheilt, sich im allgemeinen erholt . Ökonomie ist dort fehl am Platz.

@ Minka04

Im erfassten Krankenhaus in Dingolfing-Landau (Landkreis) befinden sich derzeit 0 COVID-19 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung.

Weil man sie ins Uniklinikum gebracht hat. Das Kreiskrankenhaus ist auf Covid-Patienten nicht optimal vorbereitet. Es hat seinen Platz in der Gesundheitsversorgung, aber nicht in diesem exterm anspruchsvollen Intensivbereich.

18:42 von KowaIski

"Und noch was an die passionierten Verharmloser. In keiner Grippewelle mussten Menschen auf den Krankenhausfluren sterben und das nicht nur in Entwicklungsländern. In keiner Grippewelle wurden Noraufnahmen mit Polizeischutz vor weiteren Patienten verbarrikadiert. In keiner Grippewelle sind ganze Gesundheitssysteme kollabiert."

Und in welcher deutschen Stadt ist auch nur einmal eines der von Ihnen genannten Szenarien eingetreten? Wir hatten in jeder Coronawelle sogar noch Kapazitäten übrig um Patienten aus anderen EU Ländern aufzunehmen. Abgesehen davon hat vor kurzem sogar der RKI Chef Corona mit einer Grippewelle verglichen.

 16:13 von Kontrast

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Aber wenn ich die Kommentare hier lese, haben die Leute anscheinend mittlerweile verlernt für sich selber zu sorgen.

@Dr. Cat 20:00

"@ DrBeyer 19:34

Sie meinen die Fallpauschalen bestimmt?"

Ich möchte mich da gar nicht auf irgendetwas bestimmtes festlegen, aus zwei Gründen.
Zum einen fehlt mir dazu schlicht die Ahnung, um ganz fundiert sagen zu können: "Genau hier liegt der Hase im Pfeffer!"
Und zum anderen dürfte es sich, wie bei so wahnsinnig vielen Dingen im Leben, um einen ganzen Strauß von Stellschrauben handeln, die nicht besonders gut eingestellt sind.

@19:57 von schiebaer45 19:42 von Anna-Elisabeth

//Ich habe in diesem Jahr mehrmals das Krankenhaus aufsuchen müssen. Auch das UKE . Was ich hier einmal zum Ausdruck bringen möchte, das Pflegepersonal hat überall mit großer Aufmerksamkeit und Sorgfalt ihren Dienst gemacht.//

Ja, ich war selbst bis Anfang Oktober als Patientin im UKE.
Das ist der Vorteil der Uni-Kliniken, dass sie eine besseren Personalschlüssel haben. Dennoch: auch im UKE wird z.B. beim Reinigungspersonal kräftig gespart.
Gerade im UKE kenne ich auch die Kulissen und höre vom Personal, welche Erfahrungen die aus anderen Krankenhäusern mitbringen.

@19:41 von Nelke785

>> Ein psychisch kranker, drogenabhängiger
>> Patient mit Motorradunfall, der kein
>> Deutsch versteht

Und wo ist da jetzt der Unterschied zu einem psychisch kranken, drogenabhängigen Patienten mit Motorradunfall, der Deutsch versteht? oO

Oder wollten Sie in diesem Kommentar nur mal wieder Ihren latenten Rassismus unterbringen? -.-

Am 27. Oktober 2021 um 18:47 von Gassi

Also WEG mit den sinnfreien Maßnahmen, die nur noch das Ego und das Mächtchen der Beamten befriedigt!
___
??? Verstehe ich nicht. Das Ego welcher Beamten wird denn mit den Maßnahmen bedient ? Finanzbeamte, Vollzugsbeamte,
Gerichtsdiener ? Staatsanwälte ?
So ein Quatsch.

Wir müssen uns warm anziehen

Wenn wir jetzt die Schutzmaßnahmen schleifen lassen, wenn wir jetzt nicht die Skeptiker zum Einlenken und die Verharmloser zum schweigen bringen, dann rollt die nächste Welle auf unsere Intensivstationen zu. Und wenn dort die Menschen mit kollektiver Kündigung antworten, was ich gut verstehen könnte, dann gnade uns Gott.

@19:52 von weingasi1

//Ehrlich gesagt, kenne ich wirklich NIEMANDEN, der einem anderen Menschen ins Gesicht husten würde.//

Nun, die Rüpel in Kaufhäusern, Bus, Bahnen und Aufzügen kenne ich auch nicht persönlich. Dass sie das nicht persönlich erlebt haben, halten Sie hoffentlich nicht für einen Beweis, dass es das nicht gibt? Wäre nicht gerade klug.

@Minka04 19:53

"Da Ungeimpfte, aber auch Geimpfte und Genesene jemanden anstecken können, halte ich zu jedem Menschen, egal welches G, Abstand, trage Maske und gehe nur das nötigste aus dem Haus."

Jetzt muss ich aber doch mal fragen: Sind Sie ungeimpft? Oder gehören Sie zu einer der besonderen Risikogruppen wie bspw. Userin Margitt.?

Im Gegensatz dazu sind nahezu

Im Gegensatz dazu sind nahezu ALLE auf ITS befindlichen Coronapatienten völlig überflüssigerweise dort, weil diejenigen sich und die Pfleger mittels einer ganz simplen Impfung davor hätten bewahren können.
———————
Mir ist es doch egal, WEN ich betreue. Wenn in einem Bett nicht der Coronapat. Liegt, liegt dort ein anderer Pat. Oder ein Aussenlieger, von einer Station oder Klinik, wo Betten fehlen. Und wenn ich eine Aversion gegen Ungeimpfte hätte, wäre es einzig und allein mein Problem. Manche mögen keine Alkoholiker oder Dicke. So what, ich nehm sie alle ;)

19:42 von Anna-Elisabeth / 19:57 von schiebaer45

@Anna-Elisabeth

Ganz herzlichen Dank. Hab's gerade gelesen.

Gerne. Sie lesen aber schnell!

Der Personalmangel in der Pflege ist für Ärzte noch ein zusätzliches Problem. Vor allem dann, wenn er eilige Anordnungen weitergeben will und das Pflegepersonal suchen muss, weil das Dienstzimmer gerade nicht besetzt ist.

Bedeutet für alle dann noch mal extra Stress. Vor einiger Zeit las ich, dass Pflegekräfte abgesehen von der Kritik an den Arbeitsbedingungen auch die Anerkennung durch ihre Vorgesetzten vermissen. Da kommt dann sicher eins zum anderen.

Saschamaus

Oder wollten Sie in diesem Kommentar nur mal wieder Ihren latenten Rassismus unterbringen? -.——————-
Das war ein Fallbeispiel. Da haben Sie nicht richtig zwischen den Zeilen gelesen.

Die Kommentarfunktion für diese Meldung wird bald geschlossen

Liebe User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Wesentliche Argumente, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Daher werden wir die Kommentarfunktion um 20:30 Uhr schließen. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare – sofern Sie gerade dabei sind – noch zu Ende.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@ DrBeyer 20:12

Da gebe ich Ihnen Recht. Ich weiss nur von einem BWLer der im Gesundheitswesen arbeitet , das die Fallpauschalen so eng bemessen sind , das die meisten Behandlungen ein Zuschussgeschäft sind .

@ich1961 von 17: irgendwann

Ich bin nicht abgestumpft. Kein bisschen. Aber ich hab in meinem halben Jahrhundert eines gelernt: es ist wichtig, sein Leben zu leben. Es ist zu kurz, um sich vor einer Krankheit zu fürchten oder vorm Tod. Der Tod ist nicht das Ende. Es gibt mehr, als man sieht.

Es ist nicht schlimm, krank zu werden und zu sterben, wenn man Menschen um sich hat, die einen lieben und die man liebt.

Kein Virus hat es im Kreuz, mir so viel Angst zu machen, wie die Politik. Lieber in Freiheit an einem Virus sterben, als nur eine Sekunde unter der Knechtschaft einer rein politischen Pandemie.

@Anna-Elisabeth 20:02

"Sobald private Konzerne Allgemeinkrankenhäuser übernehmen, werden als erstes Stellen gestrichen und die Gehälter reduziert."

Sind die Stellenschlüssel und/oder die Gehälter in privaten Einrichtungen andere als in staatlichen Krankenhäusern?

Ist es also so, dass man als Pfleger versucht, in ein staatliches Krankenhaus zu kommen und nur im Notfall eine Stelle in einem privaten annimmt?

@schiebaer45

Ich habe in diesem Jahr mehrmals das Krankenhaus aufsuchen müssen. Auch das UKE . Was ich hier einmal zum Ausdruck bringen möchte, das Pflegepersonal hat überall mit großer Aufmerksamkeit und Sorgfalt ihren Dienst gemacht. Und für ein angemessenes Gehalt ,dafür müsste die neue Regierung endlich sorgen.

Schön zu hören, dass Sie so gute Erfahrungen gemacht haben.

Wäre wünschenswert, wenn das die Regel wäre.

@19:41 von Nelke785

//Auf Intensivstation ist man nie alleine. Wundert mich, dass Sie das nicht wissen.//

Mich wundert, wie unaufmerksam Sie lesen. Ich schrieb: "Übrigens auch auf den anderen Stationen."

Soweit klar jetzt?

@ Dany39

Haben die geimpften jetzt Angst davor sich bei den ungeimpften anzustecken, obwohl das Risiko eines schweren Verlaufs als geimpfter gering ist?

Die deutliche Mehrzahl der Bevölkerung ist mittlerweile geimpft. Die Ungeimpften sind auf unseren Intensivstationen dennoch in der Mehrheit (etwa 90%).

Wir sollten uns aber klar machen, dass auch geimpfte Patienten infiziert werden, schwer erkranken und sterben. Das sind allerdings praktisch ausschließlich sehr alte Menschen oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Und die hätten unseren Schutz verdient. Sie hätten es verdient, dass alle sich aus Solidarität impfen lassen. Die Impfung schützt zu fast 90% vor der Infektion.

In den USA wurde gerade bei der Zulassung von Biontech für Kinder zwischen 5 und 12 bewiesen, dass die Kinder in 93% der Fälle durch den Impfstoff vor der Infektion geschützt werden können.

@Dr. Cat 20:23

" Ich weiss nur von einem BWLer der im Gesundheitswesen arbeitet , das die Fallpauschalen so eng bemessen sind , das die meisten Behandlungen ein Zuschussgeschäft sind."

Bei solchen Aussagen frage ich mich immer, wie die Krankenhäuser es dann schaffen, überhaupt Gewinne zu generieren, wenn die meisten Behandlungen ein Zuschussgeschäft sind.

Irgendetwas kann doch da nicht stimmen.

20:13 von Anna-Elisabeth

Das ist der Vorteil der Uni-Kliniken, dass sie eine besseren Personalschlüssel haben. Dennoch: auch im UKE wird z.B. beim Reinigungspersonal kräftig gespart.
#
Leider wird überall gespart.Ich persönlich habe mich im UKE am besten aufgehoben gefühlt.Hatte auch mein Bett Nachbar so empfunden.

@weingasi1 von 17:41 oder so

Nein, ich bin kein bisschen asozial. Ganz im Gegenteil. Aber ich lasse mich weder impfen noch testen noch für irgendwas instrumentalisieren oder mir von anderen Menschen oder der Politik vorschreiben, welche Menschen mir wichtig sind und mit wem ich Kontakt haben darf.

Ich bin sogar sehr sozial eingestellt. Mir ist jeder Mensch wichtig. Egal, welche Hautfarbe, welche Gesinnung, welchen Gesundheitsstatus er hat. Ich differenziere nicht zwischen Menschen. Auch, wenn sie anderer Meinung sind, als ich. Für mich zählt das Wesen der Menschen und nur das.

Mir tut jeder leid, der für sein Seelenheil andere diskriminieren muss.

20:24 von DrBeyer @Anna-Elisabeth 20:02

Ist es also so, dass man als Pfleger versucht, in ein staatliches Krankenhaus zu kommen und nur im Notfall eine Stelle in einem privaten annimmt?

Ich höre durchaus auch Gutes von den kirchlichen. Weiß allerdings nicht ob die Katholiken immer noch so streng sind mit dem Personal und nach Scheidung keine Wiederheirat erlaubt.

@Kontrast 20:23

"Lieber in Freiheit an einem Virus sterben, als nur eine Sekunde unter der Knechtschaft einer rein politischen Pandemie."

Da gebe ich Ihnen recht.

Aber leider ist die aktuelle Pandemie keine politische, sondern eine ganz reale.

Also hat Ihre Aussage in Bezug auf die aktuelle Pandemie keinerlei Wert.

von Kowalski 19:48

Der Anteil privater Kliniken hat sich von 15,5 Prozent im Jahre 1992 auf 37,6 Prozent im Jahre 2018 erhöht. Auch Ergebnis der Fallpauschalenabrechnung.

@ Gassi

Also WEG mit den sinnfreien Maßnahmen

Die sinnfreien Maßnahmen, wie Gesangbücher in der Kirche einsprühen, sind doch schon längst weg.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird – wie bereits angekündigt – nun geschlossen. Wir danken für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: