Kommentare - Corona-Pandemie: Bericht wirft Johnson schwere Fehler vor

12. Oktober 2021 - 08:12 Uhr

Ein Parlamentsbericht stellt Großbritanniens Premier Johnson ein schlechtes Zeugnis aus: Zu Beginn der Pandemie habe er mit einem Lockdown zu lange gewartet. Der Ansatz der Regierung sei falsch gewesen und habe Leben gekostet.

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Kommentare

Schwere Fehler kosteten viele Menschenleben

Hätte Johnson Anstand, würde er zurücktreten.

Der Bericht zeigt auch, wie gut Deutschland mit der Pandemie umgegangen ist. Pro Kopf haben wir etwa nur halb so viele Tote zu beklagen.

Johnson wie er eben ist

Johnsons Politik ist geprägt von Fehlern. Dieser Mann ist selbstverliebt, arrogant und dazu unsympathisch. Er hat die Engländer mit einer Lüge aus der EU geführt, falsche Entscheidungen bzgl. Corona getroffen und sein Land ins Chaos gestürzt. Immer mehr solche selbstverliebte Politiker tauchen auf und meinen, Sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Zumeist sind aber ihre Kenntnisse doch ziemlich mau und da sie so selbstverliebt sind, können sie auch nicht führen und hören auch nicht auf Experten. Das rächt sich meist, wie wir nun dies eindrucksvoll die letzten Jahre in verschiedenen Ländern gesehen haben. Hoffentlich spaltet sich Schottland noch von England ab, dann wird aus einstmals GB eben VLB (very little Britain).

ignorante Planlosigkeit

"Der Ansatz der Regierung sei falsch gewesen und habe Leben gekostet."

Mir ist keine Regierung bekannt, die auch nur halbwegs angemessen auf die Pandemie vorbereitet war. Als Wuhan im Lockdown verharrte, hat man hierzulande das restriktive Vorgehen Chinas kritisiert, statt sich auf ähnliche Szenarien vorzubereiten. Statt präventiver Maßnahmen passierte wochenlang gar nichts, um dann völlig überstürzt in den Lockdown zu gehen. Und als wäre das nicht schlimm genug, wurde dieser Fehler im Herbst noch einmal wiederholt.

Es wird aber für viele ein Trost sein, dass Herr Johnson noch gründlicher versagt als sie selbst.

Bericht wirft Johnson ....

Ja, das war voraus zu sehen, Johnson macht Fehler über Fehler, Johnson ist ein Fehler, wer immer ihn an die Stelle gehievt hat, an der er diese Fehler machen konnte, machte millionenfache Fehler, keine Frage - trotz dem geht Johnson in historisch gewichtigen Schritten von Fettnapf zu Fettnapf und macht sein Ding - einfach weil er offenbar viel Zustimmung hat auf seinem Weg.
Deutsche Politik mag leiser und sauberer sein, aber an Selbstverliebtheit steht sie der englischen kaum nach. Als Lehr- und Zuchtmeister sind wir für die EU nur wenig gefährlicher als England (oder derzeit Polen), einfach weil wir verliebt in unsere Rolle, das Maß ebenso Einschätzen, wie die genannten Länder, nämlich Fehl-.

@Nachfragerin

Wer nach Australien schaut, weiß welche Regierung konsequent vorgegangen ist. Sobald auch nur ein Fall bekannt wurde, haben sie ganze Städte abgeriegelt. Sie waren wohl mit am erfolgreichsten.

Bericht bestätigt das offensichtliche Versagen

Die Briten hatten monatelang Zeit sich vorzubereiten und konnten von dem teilweise kopflosen Treiben auf dem Kontinent lernen. Als die Corona-Welle über den Kanal schwappte, hat man dann nur mit ignoranter Arroganz reagiert - die für Johnson charaktertypisch ist.
Man brauchte nur verfolgen wie die Katastrophe sich Tag für Tag intensivierte.

Für mich ist Johnson ganz klar ein Krimineller, der hinter Gitter gehört.

Selber Schuld...

Jetzt aber wieder draufhauen auf den Kerl. Der hat es wirklich nicht anders verdient. Macht uns mit seinem Brexit die schöne EU madig.

08:33 von Nachfragerin

Zitat:
"Es wird aber für viele ein Trost sein, dass Herr Johnson noch gründlicher versagt als sie selbst."

Ist das wirklich so, oder fehlt da bisher nur eine Untersuchung der Regierungsarbeit der anderen europaeischen Staaten mit Bericht.

Immerhin gibt es einen Unterschied von Herrn Johnson zu z.B. Herrn Spahn. Er musste erst selbst Corona haben, um zu erkennen, was Corona bedeutet. Herr Spahn hat es durch Beobachten erkannt.

Durchseuchung

"Während zahlreiche europäische Regierungen bereits relativ früh Corona-Maßnahmen wie Lockdowns erlassen hatten, hatte sich Johnson erst Ende März 2020 dazu durchringen können."

Bei uns kam der Lockdown einen Tag früher als in GB. Unsere Schulen wurden vier Tage früher geschlossen. So wirklich groß ist der Unterschied nicht.

Anders als bei uns wurde in Großbritannien allerdings zunächst auf die Strategie der Durchseuchung gesetzt.

Sicherheit vs Freiheit

In freien Gesellschaften ist es immer ein abwägen zwischen der Freiheit und der Sicherheit des Einzelnen.

Beides lässt sich nicht vollumfänglich gewährleisten. Wo die Grenze gezogen wird, was eine Gesellschaft auch mitträgt, ist Sache der dortigen Regierung.

Die Anzahl der Toten in den jeweiligen Ländern zu vergleichen und daran "Erfolg" oder "Misserfolg" festzumachen ist geschmacklos.

@V.Scho - Danke!

08:47 von V.Scho:
"Wer nach Australien schaut, weiß welche Regierung konsequent vorgegangen ist."

Sie haben recht. Ich hatte nur an die Situation in Europa gedacht. Vielen Dank für den Hinweis.

Tja so ist das. Gut gemeint

Tja so ist das. Gut gemeint und gut gemacht sind halt nah beieinander. Der EU Austritt war völlig richtig. GB wird dann nicht Mitglied der Schuldenunion sein. Jetzt hakt es noch etwas. Das ist 'schlecht gemacht. Aber wir werden uns irgendwann dumm und dusselig bezahlen. Dann lacht GB.
Auf das coronazeug hat keiner richtig reagiert. Warum also GB?
Und welche Konsequenzen wird es nach diesem Bericht geben?Wie wird bei der nächsten Welle reagiert?
Bestimmt wieder völlig kopflos. Wie bei uns halt auch.

Wuschelkopf und gute Laune

Als Bürgermeister von London hatte er einen guten Job gemacht, oder?
Wuschelkopf und Fahrrad und immer gute Laune.
Man muss aber wohl sagen, dass seine extremen rethorischen Fähigkeiten es sehr schwer machen, etwaige andere Fähigkeiten, die eher im Verborgenen ruhen könnten, zu verifizieren.
Ich glaube, er gibt am liebsten den Gute-Laune-Typ und scheute zunächst den Lockdown, weil viele ihn als Spielverderber angesehen hätten

Witzig

Welches Land ist früher in den Lockdown gegangen?
Deutschland oder England?

@Nachfragerin, 08:33 Uhr - Gutes Krisenmanagement in Deutschland

Ich stelle zunächst einmal fest, dass Deutschland bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist. Dies ist vor allem ein Verdienst der Bürger, die mehrheitlich sehr besonnen und verantwortungsvoll auf die Gefahren reagiert haben, aber auch die Politik hat gute Arbeit geleistet. Sie wissen, dass die Bundesregierung und Kanzlerin Merkel gerade in der Anfangsphase international hohe Anerkennung erfahren haben (Platz 2 in einem internationalen Ranking!). Es ist gelungen, eine vernünftige Balance zwischen den Erfordernissen der Wirtschaft, den Freiheitsrechten der Bürger und der Gefahrenabwehr zu finden. Nicht ohne Grund ist die deutsche Wirtschaft heute gut aufgestellt und die Arbeitslosigkeit vergleichsweise niedrig. Die sparsame Haushaltspolitik und Instrumente wie das Kurzarbeitergeld waren hierfür mit ursächlich. Die Pandemie war eine neue, unbekannte Gefahr. Nicht alles, aber verdammt vieles ist gut gelaufen. Ich hätte in keinem anderen Land leben wollen.

Am 12. Oktober 2021 um 08:28 von Jochen Peter

Johnson wie er eben ist

Johnsons Politik ist geprägt von Fehlern. Dieser Mann ist selbstverliebt, arrogant und dazu unsympathisch. Er hat die Engländer mit einer Lüge aus der EU geführt, falsche Entscheidungen bzgl. Corona getroffen und sein Land ins Chaos gestürzt. Immer mehr solche selbstverliebte Politiker tauchen auf und meinen, Sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Zumeist sind aber ihre Kenntnisse doch ziemlich mau und da sie so selbstverliebt sind, können sie auch nicht führen und hören auch nicht auf Experten. Das rächt sich meist, wie wir nun dies eindrucksvoll die letzten Jahre in verschiedenen Ländern gesehen haben. Hoffentlich spaltet sich Schottland noch von England ab, dann wird aus einstmals GB eben VLB (very little Britain).
Ja,leider werden solche Leute wie Johnson gewählt.
Mir ist das zwar ein Rätsel,ist aber so.
Zum Teil liegt es wahrscheinlich an der Rhetorik und die ist so,wie es viele gerne hören wollen.
Endlich Einer der es mal richtig sagt.

Re : Nachfragerin !

Auch ich habe zu Beginn der Pandemie, die ja angeblich den Ursprung in China hat, mit bekommen, wie die Chinesen kritisiert und belächelt wurden, wegen der strengen Maßnahmen. Viele andere, auch gerade D haben viel zu spät, zu zögerlich und ohne einen wirklichen Plan reagiert, dann fehlte es an Material, und es wurden Lock Downs verhängt, die diesen Namen nicht mal im Ansatz verdienten, weil immer nur ein Teil zu Hause ein gesperrt wurde.
Wenn dann noch solche speziellen Ignoranten am Werk sind, die leider nicht wirklich gelitten haben, und somit den den Ernst der Situation erfassten, dann kann dies nur daneben gehen. Wie ja sehr deutlich zu sehen ist.
Auch jetzt wieder, die große Reisewelle, obwohl überall immer noch Infektionen stattfinden, ist in meinen Augen ebenfalls eine ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !

@Seebaer1, 8:47

Sind Sie ein so großer und gleichzeitig inhaltlich ratloser Johnson-Fan, dass Sie ihn jetzt sogar damit verteidigen, dass Sie ein Nebengleis (Brexit/EU), noch dazu in Form eines Opfer-Mythos („wieder draufhauen“), zur Ablenkung aufmachen?

@Juergen - Johnsons Erkrankung

08:58 von Juergen:
"Immerhin gibt es einen Unterschied von Herrn Johnson zu z.B. Herrn Spahn. Er musste erst selbst Corona haben, um zu erkennen, was Corona bedeutet."

Herr Johnson wurde am 05. April ins Krankenhaus aufgenommen und am Folgetag auf die Intensivstation verlegt. Das war zwei Wochen nach(!) der Einführung der Coronamaßnahmen.

Re: 08:47 von V.Scho // Australien

Mir ist Australien eher ein absolut abschreckendes Beispiel. In so einer Gesellschaft möchte ich nicht leben zumindest wenn es um respiratorische Viren geht, die über Aerosole übertragen werden. Spätestens durch Delta zeigt sich, dass der Nutzen in überhaupt gar keinem Verhältnis mehr zu der extremen Einschränkung der Einwohner steht.

Es ist bei diesem Virustyp ausgeschlossen den Neueintrag durch außen zu verhindern wodurch immer wieder massive Einschränkungen vorgenommen werden müssen. Ein weiteres Resultat ist die geringe Impfbereitschaft wodurch man leider fragen muss: Wie soll das dauerhaft weitergehen? Gibt es überhaupt eine Exit Strategie?

Das Vorgehen von BoJo ist das andere Extrem: Lasseiz faire um jeden Preis. Auch wenn ich viel Kritik an der Bundesregierung habe finde ich das deutsche Vorgehen noch vergleichsweise ausgewogen.

Es gibt durchaus andere Ansichten.

Nämlich das ein lockdown die falsche Herangehensweise war.

Schaut man sich nicht nur die Zahl der Menschen an, die im Zusammenhang mit Corona gestorben sind, sondern auch deren Vorerkrankungen, dann wird schnell klar, dass
der Großteil im Zusammenhang mit schweren Vorerkrankungen verstorben ist.

Je mehr man testet, desto mehr findet man. Das ist eine Binsenweisheit.

In Deutschland gab es in der Erkältungssaison 2020/2021 keine Übersterblichkeit.

Jens Spahn sagte ja selber - bei hart aber fair - dass man jetzt keine Geimpften mehr testet, da die Pandemie sonst ja nie endet. Es sterben jetzt nicht weniger Menschen - eher mehr - nur eben jetzt ungetestet.

Ob jemand an Krebs, Herzinsuffizienz, Demenz, Diabetes, Tumorerkrankungen etc stirbt mit oder ohne Corona, ist oft nur eine Frage des Testens und des Zufalls.

Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas.

@juergen, 08:58 Uhr - Kein Vergleich zu Boris Johnson

Volle Zustimmung. Herr Johnson war, wie auch Herr Trump, lange Zeit von ideologischen Grundsätzen gefesselt. Erst die Erfahrung der eigenen Krankheit, aber auch der Druck der Öffentlichkeit haben ihn zu einem Umdenken gezwungen. Dadurch ging wichtige Zeit verloren. Man kann der Bundesregierung manchen Fehler ankreiden, sie hat aber in jeder Phase der Pandemie verantwortungsvoll und im Sinne der Bürger gehandelt. In diesem Zusammenhang fand ich übrigens auch die Entschuldigung von Frau Merkel für die verwirrende Oster-Ruhetag-Regelung bemerkenswert. Sie allein, sei für dieses Missgeschick verantwortlich, so ihre Worte. Einem Boris Johnson kämen solche Worte wohl schwer über die Lippen, aber genau das macht letztlich den Unterschied aus.

Re : Nachfragerin !

Was aber in den meisten Ländern gefehlt hat, war die tatsächliche Abschottung, also auch den Ein- und Ausreiseverkehr auf ein absolutes Minimum zu beschränken, so wie es in Australien verfügt wurde.
Nein hier wollte man ja die ach so wichtig Industrie und Wirtschaft nicht vollends abwürgen, es wurden keine verpflichtenden Tests ein geführt, alles immer freiwillig. Etliche Infektionsherde, wie bei Tönnies waren das Ergebnis.
Nur in GB ist es noch schlimmer, weil der Gesundheitsdienst noch schlimmer kaputt gespart wurde und ein Chef am Ruder ist, der wohl am wenigsten Ahnung von vielen wichtigen Dingen hat, der sein Volk jeden Tag belügt und betrügt, und die Folgen der Pandemie und des Brexits sich erst noch richtig zeigen. Aber selbst ist er zu doof, seine Fehler zu korrigieren, um größeren Schaden zu vermeiden.
Das kommt davon, wenn das Volk Menschen wählt, die zwar eine große Schnauze, aber kein Hirn und Verstand besitzen, und vom eigentlichen Job NULL Ahnung !

Am 12. Oktober 2021 um 09:07 von Adeo60

"Sie wissen, dass die Bundesregierung und Kanzlerin Merkel gerade in der Anfangsphase international hohe Anerkennung erfahren haben (Platz 2 in einem internationalen Ranking!)"

Gut, durch die erste Welle sind wir gut gekommen ... die Leute wussten das auf die Regierung kein Verlass ist, sind zu Hause geblieben, haben sich selbst Masken besorgt, Betriebe waren geschlossen aber nicht wegen der Regierung.... leider trotzdem 8000 Tote.
Dann fingen die Leute an der Regierung zu trauen.... Welle 2 und 3.... >80000 Tote, so schlecht ist kein Land mit dem Wissen umgegangen....

08:33 von Nachfragerin

«Mir ist keine Regierung bekannt, die auch nur halbwegs angemessen auf die Pandemie vorbereitet war. Als Wuhan im Lockdown verharrte, hat man hierzulande das restriktive Vorgehen Chinas kritisiert, statt sich auf ähnliche Szenarien vorzubereiten.»

Man hat das in Europa verunsichert beobachtet, was in China geschah. Am Ort des Erstereignisses sind andere Maßnahmen notwendig als an Orten, zu denen sich das Virus dann verbreitet. Maßnahmen wie in Wuhan sind in Demokratischen Staaten sowieso nicht durchführbar, und man erst muss gar nicht so tun, als wäre es das doch gewesen.

Selbstverständlich ist in der Rückschau hin zu Frühjahr 2020 ein Vergleich von Maßnahmen zw. Ländern sinnvoll, und kein Ablenken. Praktisch richtig gemacht hat man nirgendwo alles theoretisch Mögliche. Wo man am meisten richtig machte, dazu sagt man Südostasien. Interessiert hierzulande aber keine Sau.

Wäre unbequem, müsste man doch auch "Das Volksverhalten" sehen.
Statt immer nur auf den Staat zu schimpfen.

@Adeo60 - Wie man sich schön vergleicht...

09:07 von Adeo60:
"Ich stelle zunächst einmal fest, dass Deutschland bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist."
> Das meinte ich mit dem Satz, dass die eigene Coronapolitik viel besser aussieht, wenn man sie mit der von Johnson oder Trump vergleicht.

Anfangs zu zögerlich, dann überstürzt und über Monate konzept- und planlos war sie dennoch. Und die Nicht-Anerkennung eines Antikörpernachweises als Immunisierung ist eine bis heute fortbestehende Nicht-Anerkennung wissenschaftlicher Fakten.

"Ich hätte in keinem anderen Land leben wollen."
> Natürlich nicht. Deutschland war schließlich das einzige Land mit Frau Merkel an der Spitze. :)

keine Besonderheit

Würde man solch einen Bericht für andere Länder (einschließlich D) ausstellen, dann fiele das Zeugnis ähnlich schlecht oder schlechter aus.

Von daher finde ich dies keine Besonderheit.

@ 09:16 von covid-strategie

Wieder und wieder verharmlosen Sie hier die Gefahren und Todesraten durch Corona. Sprechen Sie mal mit dem Klinik- und Intenersonal.
Was Boris Johnson angeht, haben die Briten eine erschreckende kaum zu erklärende doppelte Leidensfähigkeit: Sie ertragen die massiven Folgen von Johnson's Politikversagen bei Corona wie Brexit, um nur 2 Felder zu nennen, und sie ertragen seine fürchterlichen Ausreden und leeren Versprechungen.

09:16 von Nachfragerin

Das bedeutet noch lange nicht, dass er erkannt hatte, was Corona wirklich ist. Den Lockdown hat er wohl nur auf Betreiben seiner Ratgeber eingefuehrt.
Nach seiner Krankheit hat man gemerkt, dass er Corona ernst genommen hat.

Eure Heiligkeit BoJo der I.

Faszinierend wie es BoJo gelingt trotz einer unglaublichen Liste von Fehlern (und da war und ist seine Corona Strategie nur ein Punkt auf der Liste) sich noch in der Wählergunst zu halten. Man sieht an ihm, Bolsonaro, Trump oder Duterte wie reine Chuzpe ohne jedes solide Können Menschen begeistert. Die Steinzeit ist bis heute brandaktuell.

@ Nachfagerin

Das meinte ich mit dem Satz, dass die eigene Coronapolitik viel besser aussieht, wenn man sie mit der von Johnson oder Trump vergleicht.

Es ist nicht so schwer, besser zu sein als die oberflächlichen Populisten.

@Traumfahrer

"Auch jetzt wieder, die große Reisewelle, obwohl überall immer noch Infektionen stattfinden, ist in meinen Augen ebenfalls eine ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !"

Ich wohne in einer kleinen Urlauberstadt, und ich kann Ihnen nur zustimmen.
Die Urlauber bei uns sind extrem rücksichtslos. Hände desinfizieren fast garnicht, Masken nur wenn es explizit sein muss.
Die Zimmer der Urlauber sehen teilweise schlimmer aus wie Europa nach dem 2. WK.
Und der Umwelt zu Liebe jeden Tag neue Handtücher.
Das rüsichtslose Verhalten spiegelt sich auch im Strassenverkehr wieder. Radfahrer auf Gehwegen, Radfahrer und Fußgänger die einfach achtlos ohne Ankündigung über die Strassen laufen.
Corona hat das schlechteste im Menschen vorgeholt was er zu bieten hat.
Jetzt die kostenlosen Coronatests abzuschaffen zeigt, dass da welche Angst haben, das die Zahlen nach oben schiessen. Auch gerade weil jetzt so viele ins Ausland fliegen.

Massive Fehler im GB

,,Dies sei ein "schwerwiegender früher Fehler" gewesen, den das Vereinigte Königreich mit vielen Ländern in Europa und Nordamerika teilte."
.
Das ist richtig, den Fehler teilen sich viele Staaten.
Man war anfangs auch hierzulande zu zurückhaltend mit scharfen Maßnahmen.
Vor allem hat man Superspreaderevents gewähren lassen (Karneval in Heinsberg Ende Februar 2019), in dessen Anschluss sich das Infektionsgeschehen in ganz Deutschland ausbreitete während in China bereits erheblicher Aufwand zum Eindämmen der Infektion betrieben wurde.
Noch Mitte März verkündete Johnson keine einschränkenden Maßnahmen bzgl. Großevents aufzuerlegen und "Man verfolge die Strategie, die Epidemie so zu steuern, dass die Bevölkerung durch die Krankheit geschleust werde, um Immunität aufzubauen, ohne dass das Gesundheitssystem zusammenbreche." -Quelle wikipedia-
Ein früher Fehler Johnsons.

Am 12. Oktober 2021 um 09:20 von sonnenbogen

Zitat: Gut, durch die erste Welle sind wir gut gekommen ... die Leute wussten das auf die Regierung kein Verlass ist, sind zu Hause geblieben, haben sich selbst Masken besorgt, Betriebe waren geschlossen aber nicht wegen der Regierung....

Das ist ein Teil Deutschlands, den ich mag.

In Notsituationen brauchen unsere mündigen Bürger keine Regierungsanweisungen. Wir sind doch weniger Obrigkeitsabhängig als uns immer nachgesagt wird (wie uns selbst nachsagen). Ein Blick nach Bergamo hat vielen genügt von sich aus Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Leider gibt es auch die andere Seite, die sich auch in dieser Diskussion wieder sofort zu Wort meldet.

@ covid-strategie

Es gibt durchaus andere Ansichten.

Gäbe es einen deutschen Verharmlosungspreis, ich würde Sie vorschlagen. Ein Glück gehören Sie in Deutschland mit Ihrem beharrlich aufgewärmten Narrativ zu einer kleinen Minderheit.

Bla Bla @09:16 von covid-strategie

>>> Je mehr man testet, desto mehr findet man. Das ist eine Binsenweisheit. >>>

Ja klar, Pandemie "herbeigetestet" olle AfD Falschbehauptung!

>>> Jens Spahn sagte ja selber - bei hart aber fair - dass man jetzt keine Geimpften mehr testet, da die Pandemie sonst ja nie endet. Es sterben jetzt nicht weniger Menschen - eher mehr - nur eben jetzt ungetestet. >>>

Falsch! Es sterben weiterhin größtenteils Ungeimpfte PatientInnen!
Die Impfdurchbrüche, wurden mehrfach erklärt! Und alle mit Verdacht auf Covid werden weiterhin getestet!

>>> Ob jemand an Krebs, Herzinsuffizienz, Demenz, Diabetes, Tumorerkrankungen etc stirbt mit oder ohne Corona, ist oft nur eine Frage des Testens und des Zufalls. >>>

Nein, Vorerkrankte sterben an Covid 19! An den mittelbaren oder unmittelbaren Folgen. Jeder Verdacht wird auch getestet! Mit oder ohne Vorerkrankung!

>>> Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage. >>>
Weil Sie ja der Experte sind...(Satire)

@covid-strategie

Am 12. Oktober 2021 um 09:16 von covid-strategie
Es gibt durchaus andere Ansichten.

Am 12. Oktober 2021 um 09:16 von covid-strategie
Es gibt durchaus andere Ansichten.

Nämlich das ein lockdown die falsche Herangehensweise war. [...]

Nämlich das ein lockdown die falsche Herangehensweise war. Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas.

Ja, das stimmt. Nicht nur Sie stellen das in Frage, auch Fuellmich, Ballweg, Bakhdi und all die ganzen anderen aus der Querschwurbler-Fraktion. Ich zum Beispiel stelle in Frage, ob jeden Morgen die Sonne aufgeht. Man wird ja wohl noch in Frage stellen dürfen.

09:16 von covid-strategie: Durchaus alternative Ansichten.

"Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage."

Es ist nicht so, wie Sie suggerieren:
86 Prozent der Todesfälle sind wesentlich oder alleinig auf die direkten Folgen der Infektion zurückzuführen
"https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/wie-viele-menschen-sterben-an-…"

"In Deutschland gab es in der Erkältungssaison 2020/2021 keine Übersterblichkeit."

Diese Aussage ist falsch, siehe z.B.:
"https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoe…"

Ihre Aussagen werden auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr. Und mir wäre es peinlich, wenn ich ständig beim Lügen ertappt würde.

Eigentlich kein Problem

wenn man auf einer Insel lebt, was aber nur funktioniert wenn die richtigen Schritte unternommen werden.
So richtig gut ist kein Land durchgekommen, auch Deutschland hat viele Tote, jedes Land hat eine andere Strategie gefahren, und auch Fehler gemacht.
Ich denke mal alle sollten den Ball etwas flacher halten, und noch ist nicht alles vorbei.

Ideologisch gebunden

Die deutsche Regierung war weltanschaulichen offen und hat sich in ihren Entscheidungen in der Corona-Krise an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Anders war es in UK, wo eine eher populistisch eingestellte Regierung sich mehr an Ideologie als an Fakten orientiert hat. Die Bevölkerung muss es ausbaden. Schade.

@Wombat Warlock

"Am 12. Oktober 2021 um 09:40 von Wombat Warlock
09:16 von covid-strategie: Durchaus alternative Ansichten.

"Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage."

Es ist nicht so, wie Sie suggerieren:
86 Prozent der Todesfälle sind wesentlich oder alleinig auf die direkten Folgen der Infektion zurückzuführen
"https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/wie-viele-menschen-sterben-an-…"

"In Deutschland gab es in der Erkältungssaison 2020/2021 keine Übersterblichkeit."

Diese Aussage ist falsch, siehe z.B.:
"https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoe…"

Ihre Aussagen werden auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr. Und mir wäre es peinlich, wenn ich ständig beim Lügen ertappt würde."

Deshalb macht es auch keinen Sinn, 1000fach immer wieder die Widerlegungen der Behauptungen entgegenzuhalten. Es wird nichts ändern. Es reicht, wenn man darauf hinweist, woher solche "Argumente" kommen: der Leerdenker-Ecke.

Schwurbeln macht krank @09:38 von Anderes1961

>>> Nicht nur Sie stellen das in Frage, auch Fuellmich, Ballweg, Bakhdi und all die ganzen anderen aus der Querschwurbler-Fraktion >>>

Was aus den von Ihnen erwähnten Personen jetzt geworden ist, zeigt wie krank selbst Schurbel VerbreiterInnen, in "ihrer Welt" werden!

Fuellmich: Nur noch Schwurbel, hält sich für den wahren Bundeskanzler, hat diverse Leute um viel Geld erleichtert!

Bakhdi: Zum knallharten Antisemiten mutiert! Wirklich heftige Wahnwelt aufgebaut

Überhaupt, ist die Radikalisierung der verliebenen AnhängerInnen (harter Kern) zu starken Gewaltphantasien ausgeufert! Der Mord an dem Tankstellen Mitarbeiter zeigt es leider sehr deutlich.

09:23 von Nachfragerin

«Anfangs zu zögerlich, dann überstürzt und über Monate konzept- und planlos war sie dennoch. Und die Nicht-Anerkennung eines Antikörpernachweises als Immunisierung ist eine bis heute fortbestehende Nicht-Anerkennung wissenschaftlicher Fakten.»

Schlicht Unsinn. Wie anders als mit einem Antikörpertest sollte man unerkannt Infizierte als Genesene identifizieren, und ganz genau so wird das auch in Deutschland gehandhabt.

Ganz sicher hätte man hierzulande gerade im Herbst 2020 so einiges besser machen können von Seiten des Staates. Genau so viel hätte besser sein können im Verhalten der Bevölkerung, und das gerade nach Herbst 2020. Aber nein … die Bande der Querpfeifen hat sich etabliert. Und bis ins Uferlose wird schwadroniert über halluzionierte Unwissenschaftlichkeit.

Je mehr Zeit mit Corona ins Land geht, desto klarer wird ohne Ideologie, wie die Mechanismen sind. Ein Virlogisches Paradebeispiel war vorher - Olympia 2021 Tokyo - nachher. Interessiert aber erst recht keine Sau.

@ covid-strategie

... dann wird schnell klar, dass
der Großteil im Zusammenhang mit schweren Vorerkrankungen verstorben ist. Je mehr man testet, desto mehr findet man. Das ist eine Binsenweisheit.

Mit anderen Worten: Augen zu und Corona ist einfach weg.
Vermutlich werden Sie beim Klimawandel, dem Artensterben, der sozialen Ungerechtigkeit, ... die gleiche "Strategie" propagieren. Stimmt's?

@09:16 von covid-strategie

Zitat: "Schaut man sich nicht nur die Zahl der Menschen an, die im Zusammenhang mit Corona gestorben sind, sondern auch deren Vorerkrankungen, dann wird schnell klar, dass der Großteil im Zusammenhang mit schweren Vorerkrankungen verstorben ist. "

Das würde allerdings nicht erklären, warum Länder ohne oder mit zu spät ergriffenen Maßnahmen allesamt eine 2-3.5-fach höhere Zahl an Verstorbenen pro 100.000 EW haben. (GB, USA, BRA, ...). Schweden sogar 8-fach gegenüber seinen geografisch vergleichbaren Nachbarländern. Dabei sind die Dunkelziffern jener, die an Corona verstorben sind, aber mangels Testungen nicht als solche erfasst wurden ja noch gar nicht mitgezählt.

Ihre hier monatelang in langweilender Hartnäckigkeit vorgetragenen und größtenteils völlig empathielosen pseudokompetenten Coronatheorien von 'Durchseuchung', 'Impfen bringt eh kaum was', 'alle Maßnahmen haben nichts gebracht' usw, usw sind sämtlich als das entlarvt worden, was sie schon immer waren: Unfundierter Nonsens.

Corona-Tests

um 09:31 von Der Nachfrager:
"Jetzt die kostenlosen Coronatests abzuschaffen zeigt, dass da welche Angst haben, das die Zahlen nach oben schiessen. Auch gerade weil jetzt so viele ins Ausland fliegen."
.
Dieser Aussage widersprechen ich deutlich.
Die Corona-Tests werden ab sofort kostenpflichtig weitergeführt für Impfunwillige. Die Abschaffung der Kostenfreiheit der Tests ist absolut im Sinne aller Steuerzahler, die den Ernst der Lage schon lange kennen und sich haben impfen lassen.
Dass die Infektionszahlen noch oben gehen werden, dürfte mit Blick auf die Reisebereitschaft in den Herbstferien und vorausschauend auf die Weihnachtszeit in Kombination mit der infektionsträchtigen kalten Witterung unausweichlich sein.
Zur Einschätzung der Infektionslage braucht man keine kostenlosen Corona-Tests. Die Hospitalisierungsrate ist da voll und ganz ausreichend.

@Jochen Peter

Ich teile uneingeschränkt Ihre Meinung! Nicht zu vergessen die enormen finanziellen Aufwendungen von GB, die letztendlich irgendwann einmal wieder getilgt werden müssen und zwar von der jungen Bevölkerung, die überwiegend gar keinen Brexit wollte! Man wünscht sich insgeheim dass GB das negative Beispiel wird, was passiert wenn ein Land aus der EU ausschert... auch wenn es leider hauptsächlich der jungen Generation schadet...

So ganz verstehe ich die Aufregung hier nicht.

Es ist noch garnicht so lange her, da wurde Johnson auch hier Genialität bei der Beschaffung von Impfstoff und seiner Impftrategie attestiert. Viele meinten dass D außerhalb der EU soo viel besser dastünde. Alle wollten die nicht ausreichend vorhandene Spritze ... heute haben wir "satt" und ein Drittel der Bevölkerung keinen Bock ...
Rückblickend waren unsere Politiker sooo schlecht nicht.
Wie schnell sich doch der Wind dreht.

@ covid-strategie

In Deutschland gab es in der Erkältungssaison 2020/2021 keine Übersterblichkeit.

Diese Aussage ist schlicht falsch. Es gab dazu gute Artikel auf tagesschau.de. Aber die Fakten ignorieren Sie ja einfach.
Warum? Nur um ein Narrativ aufrecht zu erhalten?

@V.Scho

Die 'zero-tolerance' Politik funktioniert nur nicht (s. Neuseeland!).
Ein radikaler Lockdwown über Wochen kann also nicht als 'Erfolg' gewertet werden!

Ellbogenmentalität

@ H. Hummel:

So ganz verstehe ich die Aufregung hier nicht. Es ist noch garnicht so lange her, da wurde Johnson auch hier Genialität bei der Beschaffung von Impfstoff und seiner Impftrategie attestiert.

Ellbogen wurden ihm attestiert. Mehr nicht. Ich bin stolz auf die Regierungen der EU, denen Solidarität und Vernunft wichtiger sind, als andere auszustechen.

@Carina F

"
Am 12. Oktober 2021 um 09:52 von Carina F
Schwurbeln macht krank @09:38 von Anderes1961

>>> Nicht nur Sie stellen das in Frage, auch Fuellmich, Ballweg, Bakhdi und all die ganzen anderen aus der Querschwurbler-Fraktion >>>

Was aus den von Ihnen erwähnten Personen jetzt geworden ist, zeigt wie krank selbst Schurbel VerbreiterInnen, in "ihrer Welt" werden!

Fuellmich: Nur noch Schwurbel, hält sich für den wahren Bundeskanzler, hat diverse Leute um viel Geld erleichtert!

Bakhdi: Zum knallharten Antisemiten mutiert! Wirklich heftige Wahnwelt aufgebaut

Überhaupt, ist die Radikalisierung der verliebenen AnhängerInnen (harter Kern) zu starken Gewaltphantasien ausgeufert! Der Mord an dem Tankstellen Mitarbeiter zeigt es leider sehr deutlich."

Ja, Sie haben Recht. Eigentlich ist es ja ganz amüsant zu beobachten wie sich diese selbstverliebten Querschwurbler selbst zerlegen. Aber die Sache ist leider sehr ernst; der übriggebliebene Rest radikalisiert sich immmer stärker, eine echte Gefahr

@Bender Rodriguez

"Der EU Austritt war völlig richtig. GB wird dann nicht Mitglied der Schuldenunion sein. Jetzt hakt es noch etwas. Das ist 'schlecht gemacht. Aber wir werden uns irgendwann dumm und dusselig bezahlen. Dann lacht GB."
.... und wieder einer der ewig Gestrigen, die aus der europäischen Geschichte nichts gelernt haben und nur kurzsichtig auf ihren kleinen Geldbeutel schauen!
Momentan lacht in GB gar keiner und den wahren Intelligenten in GB ist das Lachen schon lange vergangen!

@ Super-Brain

Die 'zero-tolerance' Politik funktioniert nur nicht (s. Neuseeland!).
Ein radikaler Lockdwown über Wochen kann also nicht als 'Erfolg' gewertet werden!

Warum nicht? Sehr wenig Erkrankte, sehr wenig Tote, sehr moderate Auswirkungen auf die Wirtschaft. Das kann man nur als Erfolg bezeichnen.

09:16 von covid-strategie

«Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.»

Das ist nichts Neues. Sie sind in der Gesellschaft der Verwirrt Geschwächten innerhalb der Bande der Querpfeifen, die in 100 Jahren immer noch nicht verstanden haben, was Corona ist oder war.

Am 12. Oktober 2021 um 08:47 von schnitzundschnitz

"Die Briten hatten monatelang Zeit sich vorzubereiten und konnten von dem teilweise kopflosen Treiben auf dem Kontinent lernen. Als die Corona-Welle über den Kanal schwappte, hat man dann nur mit ignoranter Arroganz reagiert - die für Johnson charaktertypisch ist."
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Der erste bestätigte Covid19-Fall wurde am 25. Januar in FRA gemeldet. Der erste bestätigte Fall in GB wurde am 31. Januar in GB gemeldet. Fürwahr eine immens lange Zeit. Ich bin kein Freund von BJ aber was Sie schreiben, ist zumindest in dieser Beziehung nonsense.
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"Für mich ist Johnson ganz klar ein Krimineller, der hinter Gitter gehört."
__
Ich vermute, Sie sind ohnehin der Meinung, dass wenn nicht alle, so doch ein grosser Teil der Politiker "hinter Gitter gehört"
Bei soviel Akzeptanz allenthalben, muss man sich wirklich wundern, dass sich überhaupt noch Deppen finden lassen, die den Job machen möchten.

@08:47 von Seebaer1: die schöne EU madig.

"Jetzt aber wieder draufhauen auf den Kerl. Der hat es wirklich nicht anders verdient. Macht uns mit seinem Brexit die schöne EU madig."

1. ist das Thema Corona und nicht Brexit
2. schaut man sich an, wie es in GB seit dem Brexit zugeht, ist der Brexit sicher kein Grund die EU madig zu machen. Im Gegenteil.

Dass BJ sowohl Corona als auch den Brexit "vergeigt" hat, steht allerdings außer Frage.

@09:16 von covid-strategie: Zählweise der Toten

"Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas."

Die einzige Frage, die man im Zusammenhang mit den "AN" oder "MIT" Corona verstorbenen Menschen stellen muss, ist folgende:

"Wäre der Mensch ohne Corona noch am Leben geblieben?"

Wenn diese Antwort mit JA beantwortet wird, ist es ein Coronatoter.

um 09:50 von Wolfgang Wodrag

Mir ist nicht ganz klar, was sie unter weltanschaulich offener verstehen. In jedem Fall sollten wir nicht die Fehler eines anscheinend unbelehrbaren Populisten zum Maßstab des Handelns, der bei uns Verantwortlichen, machen.
Auch bei uns hat man die sehr eindeutigen Emfehlungen der Virologen nicht hinreiched berücksichtigt.
Die Entscheidung für einen nur unzureichend wirksamen Lockdown light, der sich dann immer mehr in die Länge zog, war ja einzig und allein durch wirtschaftliche Bedenken begründet.
Inwieweit es unseren ethischen Ansprüchen genügt und ob es dem grundgesetliche Anspruch genügt, bewußt eine Maßnahme, den Schutz der Intensivstationen, zu beschließen und dabei Tausende von Opfern duldend hinzunehmen, ist eine Frage die noch beantwortet werden muß.

Superbrainiak"

.... und wieder einer der ewig Gestrigen, die aus der europäischen Geschichte nichts gelernt haben und nur kurzsichtig auf ihren kleinen Geldbeutel schauen!"
.

Wieder einer, der nichts aus neuerer Geschichte lernen oder einsehen kann. Eine Vergesellschaftung der Schulden war nicht vorgesehen und hilft auch niemandem. Schon gar nicht den Zahlern.
Der Frieden in Europa hat absolut nichts mit der EU zu tun. Der hält länger, als es diese Totgeburt gibt.
Anders gefragt, glaubst du, wir könnten Frieden kaufen?

Am 12. Oktober 2021 um 09:09 von Traumfahrer

Auch jetzt wieder, die große Reisewelle, obwohl überall immer noch Infektionen stattfinden, ist in meinen Augen ebenfalls eine ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !
__
Würden Sie mir freundlicherweise den Unterschied erklären, wieso es ein Unterschied ist, ob ich mich (geimpft)in München auf dem Marienplatz, in Barcelona auf den Ramblas, in Düsseldorf auf der Kö, in Rom auf dem Petersplatz, auf der Zeil in Frankfurt oder an der Akropolis in Athen aufhalte ?
Was ist daran egoistisch oder Idiotie ?
Ich würde zu gerne einmal all die Foristen ohne Fehl und Tadel in ihrem Alltag erleben, ob es dann auch immer noch solche Gutmenschen sind, oder doch einfach nur Menschen, wie ich z.B. oder meine Nachbarn...

Gaslicht @10:03 von Wolfgang Wodrag

>>> Diese Aussage ist schlicht falsch. Es gab dazu gute Artikel auf tagesschau.de. Aber die Fakten ignorieren Sie ja einfach.
Warum? Nur um ein Narrativ aufrecht zu erhalten? >>>

Nennt sich "Gaslighting" eine bekannte Manipulationstechnik, man wiederholt trotz mehrfacher Richtigstellungen u Korrekturen, stur die gleichen Falschbehauptungen! Ziel: die zu manipulierenden Personen, sollen anfangen an ihren eigenen Gedanken/Wissen zu zweifeln!

PS. GaslighterInnen sind sich selten bewusst, dass sie genau diese Manupultionstechnik anwenden.

wenn ich

arzt wäre und einen mir anvertrauten patienten mit einer sepsis erst tagelang liegen lasse, um ihn danach mit kamillentee und guten worten zu behandeln und der patient stirbt, habe ich eine anzeige wegen fahrlässiger tötung an der backe, berufsverbot inkl.

Johnson ist in dem falle der arzt, die engl . bevölkerung der patient. aber hier: keine anklage. im gegenteil, der wird sogar von weiten teilen noch verehrt und darf weitermachen...

09:06 von Bender Rodriguez

«Der EU Austritt war völlig richtig.
GB wird dann nicht Mitglied der Schuldenunion sein.»

GB hatte immer das Pound Sterling als Währung, und mit dem Euro gar nichts zu tun. Also hätte GB auch nie in einer Schuldengemeinschaft des Euro sein können, und eine noch mehr sinnfreie Annahme zu Motivation oder Vorteilen vom Brexit ist gar nicht denkbar.

Auch dann nicht, wenn es beharrlich anders befaselt wird.

Das Gesundheitssystem im UK

ist, gemessen an anderen europäischen Ländern, rückständig und auf solche eine Pandemie gar nicht ausreichend vorbereitet, weil man in das Gesundheitswesen auf der Insel wenig Geld investiert hat. Massenhaft ausländische Pflegekräfte, die
aufgrund des Brexit die Insel erlassen haben, schlechte Ausrüstung und schlechte Bezahlung haben schnell zu einer Unterversorgung der Bevölkerung geführt. Dazu ein unfähiger Staaslenker: das musste ja im Chaos enden.

@ 08:24 von grübelgrübel

"Der Bericht zeigt auch, wie gut Deutschland mit der Pandemie umgegangen ist. Pro Kopf haben wir etwa nur halb so viele Tote zu beklagen."
Echt? So einfach ist das? Was hat Italien dann mit noch mehr toten pro Kopf als UK noch falscher gemacht?

Vielleicht ist das auch mehr ein Abbild des jeweiligen Gesundheitssystems. Der Abstand zu Deutschland ist übrigens nicht nur in der ersten Welle entstanden, sondern auch in der zweiten und dritten Welle. Da hat UK früher und drastischere Maßnahmen als Deutschland ergriffen.

Sorry bei einer Betrachtung der in den verschiedenen Ländern durchgeführten Maßnahmen und der jeweiligen Entwicklung von Infizierten bzw. Toten lässt keinen direkten Schluss auf richtige oder falsche Maßnahmen zu.

Am 12. Oktober 2021 um 08:47 von V.Scho

Wer nach Australien schaut, weiß welche Regierung konsequent vorgegangen ist. Sobald auch nur ein Fall bekannt wurde, haben sie ganze Städte abgeriegelt. Sie waren wohl mit am erfolgreichsten.
__
Schauen Sie mal nach Helgoland. Die haben das glaube ich auch gut gemacht. Haben Sie vllt eine Ahnung, woran das wohl liegen könnte und sehen Sie Parallelen zu AUS ?

@GeMe

"
Am 12. Oktober 2021 um 10:20 von GeMe
@09:16 von covid-strategie: Zählweise der Toten

"Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas."

Die einzige Frage, die man im Zusammenhang mit den "AN" oder "MIT" Corona verstorbenen Menschen stellen muss, ist folgende [...]"

Ihre Bemühungen in allen Ehren, aber ich möchte etwas anregen. Vorweg: Mit Covid kenne ich mich nicht so gut aus wie sehr viele User hier, dafür aber umso besser mit Kommunikation.

Wenn man solche "Argumente" der Leerdenker-Szene ernsthaft erwidert, weist man dem einen Stellenwert zu, der nicht angebracht ist.

Das heißt, man nimmt die 1000fach widerlegten "Argumente" ernst. Das ist der falsche Weg. Denn für Argumente sind diese Menschen nicht zugänglich.

Es entsteht ein Teufelskreis, den man nur durchbrechen kann, wenn man sie eben nicht mehr ernst nimmt. Ansonsten reichen Links auf seriöse Seiten. Davon gibt es genug.

@Wolfgang Wodrag

"Erfolg" zu einseitig betrachtet! Zum Lockdown gehört auch soziale Deprivation, vermehrte Morbidität durch andere nicht-COVID-assozierte Erkrankungen, Entwicklungs- und Lernstörungen der Kinder, etc...

@Traumfahrer - Böse Urlauber?

09:09 von Traumfahrer:
"Auch jetzt wieder, die große Reisewelle, obwohl überall immer noch Infektionen stattfinden, ist in meinen Augen ebenfalls eine ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !"

Wer noch immer auf die Urlauber schimpft, will scheinbar nicht verstehen, dass das Risiko mit der Anzahl der Kontakte steigt. Die meisten Kontakte haben wir definitiv im Alltag und nicht im Urlaub.

Außerdem werden immer Infektionen stattfinden, weil dieses Virus nicht verschwinden kann. Wir müssen uns mit dieser Situation arrangieren. Je früher wir damit anfangen, desto besser ist es.

Am 12. Oktober 2021 um 09:20 von schabernack

Wäre unbequem, müsste man doch auch "Das Volksverhalten" sehen.
Statt immer nur auf den Staat zu schimpfen.
__
Vielen Dank. Das sehe ich auch so !

Benennung von Fehlern und Richtigkeiten sind notwendig

für die Schlussfolgerungen zu zukünftigen Pandemien. Eine solche Analyse brauchen wir dringend. Denn fehlerlos war, soweit ich das überblicken kann, niemand. Solche Analysen sollten dann auch zu den erkennbar notwendigen Vorsorgemaßnahmen führen, denn dass die dann gefundene Risikenanalyse wieder unbeachtet in den Schubladen verschwindet wie die deutsche Pandemieanalyse aus 2012 sollten wir uns nicht leisten. Wir haben nämlich auch viel Glück gehabt bei Covid 19 (schneller Impfstoff, Deltavariante erst später). Was die Briten Johnson vorwerfen, müssen sie auch danach bewerten, was schon am Tag des Handelns/Unterlassens über die Pandemie bekannt war.

Schabernack

"GB hatte immer das Pound Sterling als Währung, und mit dem Euro gar nichts zu tun. Also hätte GB auch nie in einer Schuldengemeinschaft"
.

Noch dünner kann man nicht argumentieren.
Was glaubst du, wie wurde der EU Beitrag GBs berechnet? Und dann zahlen sie in der Schuldenunion Eber in Pfund Sterling.

Und deine Annahme, nur Querschwurbler zählten die Coronatoten falsch, ist auch vollkommen falsch.

Aber das wurde schon so oft erklärt. Fas spare ich mir hier.

@Bender Rodriguez

Dann wandern Sie doch aus, wenn es Ihnen in der EU nicht zusagt! Gerne können Sie dann in 10 Jahren an dieser Stelle berichten und Ihren gedanklichen Irrtum über die so teure und unnütze EU kundtun! Im Gegensatz zu anderen Ihnen vermutlich eher erstrebenswerteren Staatsbürgerschaften haben Sie in Deutschland das Recht das Land zu verlassen...

@ Old Lästervogel

Das Gesundheitssystem im UK ist, gemessen an anderen europäischen Ländern, rückständig und auf solche eine Pandemie gar nicht ausreichend vorbereitet, weil man in das Gesundheitswesen auf der Insel wenig Geld investiert hat.

Das ist nicht ganz richtig. Man hat in das britische Gesundheitssystem im europäischen Vergleich riesige Summen gepumpt. Es ist aber trotzdem oder gerade deshalb recht ineffizient. Und es ist staatlich.

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