Kommentare

Rasen wird teurer? Dazu muss

Rasen wird teurer? Dazu muss man einen Raser aber erstmal erwischen.
Parken am Radweg?
Dann sind ups, dhl, dpd.... Alle arbeitslos. Die parken da immer.
Was gedenkt man denn gegen Schleicher und notorische linksfahrer auf der Autobahn zu machen?
Wenn wir 130 bekommen, will ich die auch fahren. Denn das ist eine gute Geschwindigkeit zum vorankommen und für moderaten Verbrauch.
Dennoch ist das selbst auf 4spurigen strsssen nicht möglich, weil immer wieder irgendwer mit 100 links trödelt und telefoniert.
Da komme ich ganz schnell zu verpflichtenden Fahrnachweisen für ALLE Fahrer. Die Regeln sind vielen überhaupt nicht mehr präsent.

Bußgelder

Höhere Bußgelder sind sicherlich gerechtfertigt.
Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung:
Der motorisierte Verkehrsteilnehmer ist und bleibt die Melkkuh der Nation.

Bußgelder sollten einkommens- oder vermögensabhängig sein...

... ähnlich wie die Tagessätze die von Gerichten verhängt werden. Wenn die Strafe für das gleiche Vergehen von einem porschefahrenden Spitzenverdiener nach fünf Minuten vergessen ist, aber bei einem Geringverdiener im rostigen Clio zu echten Existenznöten führt, dann ist das nicht nur sozial ungerecht, sondern es funktioniert auch die Abschreckungswirkung überhaupt nicht dort wo sie eigentlich nötig wäre.

Unsere Regierung...

weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann. Noch 5 Jahre arbeiten, dann hab ich genug Geld um endlich auswandern zu können. Dann gehts ab in die Freiheit, raus aus der Diktatur.

Toleranzen

Ich gebe zu: In der letzten Woche zweimal in einer 30er geblitzt. In Kolonne hinter einem nichtgeblitzten offenbar etwas zu weit rangekullert. Dafür dann künftig 100?
Ich bin für mehr Kontrollen, weil es immer welche gibt, die genau wissen, dass da heute gerade keiner steht. Und dafür, dass es z.B. auf der Bahn eindeutig ist, bis wohin eine Einschränkung gilt. Auf der A9 habe ich des öfteren den Eindruck gehabt, ich kann auch wieder schneller fahren, da mich alle überholen - aber ein Schild gab es nicht. Und auch keine Auffahrt.

Schlagt Sie mit Ihren eigenen Waffen ...

.. fahrt vorschriftsmäßig.
Das trifft sie am meisten.

@ Stefan_E

>>> Bußgelder sollten einkommens- oder vermögensabhängig sein... <<<
.
Das Selbe wollte ich auch gerade schreiben. Ohne jetzt zu googeln, glaube ich ausgerechnet in der Schweiz ist das so. In Norwegen meine ich auch. Da hörte man schon öfter von Bußgeldern im 5-stelligen Bereich.
Das wäre die einzig faire Regelung. Von daher, brauchen wir uns keine Hoffnung machen, das es jemals bei uns soweit kommen wird.

RE: Stefan_E um 09:29

***Bußgelder sollten einkommens- oder vermögensabhängig sein.***

Danke für Ihren Kommentar.
Ich wollte gerade selbst einen in ähnlicher Fassung schreiben.
Hinzufügen möchte ich noch, dass eine Buße den Zweck haben soll, Verkehrsteilnehmer zum Befolgen der Regeln im Straßenverkehr zu bewegen. Dazu ist ein gewisser Schmerz wohl notwendig, der bei allen Verkehrsteilnehmern gleich sein sollte. Daher wäre ein exponentielle Anwachsen der Strafen zum Einkommen meines Erachtens wünschenswert.

Aber dann geht es wohl wieder gleich los mit: "Immer auf die armen Reichen !"...???

Gruß Hador

9:29 von Stefan_E

Danke für ihren Beitrag.

Ungerecht irgendwie

Da wird der Normalbürger der morgens früh zur geregelten Arbeit fährt geblitzt und abgezockt. Natürlich unter dem Deckmäntelchen der Verkehrssicherheit. Komischerweise wir hier immer nur am Ortseingang oder Ortsausgang geblitzt. Da lohnt es wenigstens…
Warum bekommen Leute die mit ihrem stark motorisierten Fahrzeug in der Stadt den Dicken machen den nicht einfach abgeholt und weg ist das Auto? Parkenvergehen werden bis dreimal so teuer. Ein Teufel ist wer denk die Parkhauslobby steckt dahinter…. Die ganzen Hilfspolizisten die während Corona eingestellt wurden müssen jetzt ja auch was zu tun haben….

Volle Zustimmung @Stefan_E

Ja, Tagessätze wären hier die wesentlich bessere und gerechtere Variante. Die Strafe sollte sich für die Erwischten ähnlich auswirken/anfühlen und nicht dem einen ein müdes Lächeln entlocken und den anderen vor die Frage stellen "Abendessen ja oder nein".

Und bei notorischen "immer 1 km/h unter'm Punkt"-Wiederholungstätern eventuell auch mal das Fahrzeug einziehen für einen Monat, wenn man schon an den Führerschein nicht rankommt...

@ H. Hummel

>>> .. fahrt vorschriftsmäßig.
Das trifft sie am meisten. <<<
.
Richtig. Unsere neue Blitzanlage vor Ort hat anscheinend 80.000 Euro gekostet.
Das muss erst mal reingeblitzt werden.

Bußgelder !

Die "Strafen" für das zu schnelle Fahren sollten zum einen Einkommens- und Vermögensabhängig sein. Zum anderen wäre es mehr als sinnvoll, auch die Punkte schon früher zu verhängen, denn das trifft dann die Raser eher, wenn sie mal einige Zeit zu Fuß gehen müssen.
Leider aber finden zu wenige Kontrollen statt, die auch wirklich eine Wirkung hätten.
Und in anderen Ländern sind die Strafen immer noch deutlich drastischer als hierzulande. Denn nur auf das Gewissen und die freiwillige Verantwortung zu setzen, ist ein Irrglaube, da zu viele es als ein Hobby ansehen, in etlichen Bereichen grundsätzlich über die Stränge zu schlagen. Es gibt auch zu viele Autos mit viel zu viel PS, die viele dann auch nutzen wollen, um ihre "Freiheit" zu spüren ! Echte Idiotie !!!

Theorie

Andi Scheuer hatte das Ganze nicht hundertprozentig hingekriegt?
Geschenkt!
Aber jetzt wird das Bußgeld erhöht?
Egal.
Die Polizei kontrolliert eh in den Tempo 30 Zonen so gut wie gar nicht.

RE: Mischpoke West um 09:40; @ Stefan_E

***Das Selbe wollte ich auch gerade schreiben. Ohne jetzt zu googeln, glaube ich ausgerechnet in der Schweiz ist das so.***

Wie die aktuellen Regeln in der Schwriz sind, kann ich nicht sagen. Aber vor einiger Zeit bekam ich Post wegen eine Geschwindigkeitüberschreitung (na sowas auch!) und da war nichts mit Einkommensbewertung bzgl. des Strafmaßes. Da gab es nur eine Standardbuße. Da der € aber zu Fränkli doch recht ungünstig stand, wurde es noch teurer - quasi ein Ausländerbonus.

In Singapur allerdings gibt es diese Einkommensabhängigkeit. Ich find's gut !

Gruß Hador

Schade, Rasen macht so viel Spaß.

Radfahrer weghupen, Vordermann bedrängen, wild Parken, die ganz große Freiheit wird nun wieder überreguliert.
Gift für den Raser- und Rüpel-Standort.

Längst überfällig

Bevor man mit einem Tempo-Limit arbeitet, sollte man tatsächlich zunächst einmal die Tempo-Sünder zur Kasse bieten. Schließlich geht es dabei nicht nur um die Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Sicherheit im Straßenverkehr. Auch stört es mich immer wieder, wenn Autos mit aufgemotzter Motorleistung laut dröhnend durch die Städte
fahren. Eine Anhebung der Bußgelder ist überfällig.

Das ist auch

ein Grund warum ich nicht gerne in die Stadt fahre, nur wenn ich muss, leider bin ich Lebensmittelabhängig und muss ab und an hin.
Keine Parkplätze, wenn dann teuer, in einem Fachgeschäft was kaufen, geht schon nicht, weil kein Platz um die Ware am Geschäft zu laden in der Innenstadt.
Aber meckern, wenn die Menschen dann Online was kaufen, viel Sinn sehe ich nicht, außer die Menschen von Land aus der Stadt zu vertreiben.
Sonst hab ich keine Probleme mit den Geschwindigkeiten, und auf der Autobahn gibt es mehr Baustellen und Begrenzungsschilder, so das man am Ende nicht mal 130 fahren kann, scheint um eine zusätzliche Einnahmequelle zu gehen, mehr nicht.

Finde es immer wieder

Finde es immer wieder herrlich alles was den Damen und Herren einfällt sind höhere Strafen. Das gerade Bremen sich wieder aus dem Fenster lehnt find ich spitze. Ich lebe in Bremen,hier gab es mal an recht gut ausgebautes Radwege Netz was aber leider nicht mehr instand gehalten wurde,so das es an vielen Stellen nicht mehr befahrbar ist. Neue Radwege werden einfach auf die Straße gemalt und dafür die Autospuren so eng gemacht das ein vernünftiges überholen von Radfahrern nur noch in der Gegenfahrbahn möglich ist. Teils enden die Radwege abrupt weil die Straßen zu eng sind und fangen 50m weiter wieder an. Strafen erhöhen allein macht nichts sicher was nicht sicher ist. Was wir brauchen sind vernünftige Verkehrskonzepte. Die gibt es nur leider nicht in Deutschland. Bin übrigens Radfahrer.

@Kestin789

Dass es immer einige Leute gibt, die behaupten wir würden in einer Diktatur leben - Nein, das tun wir nicht!

Und es muss nunmal was an den Strafen gemacht werden, wenn man in DE teils nicht sicher auf den Straßen ist, weil jeder machen kann, was er will.

Wer vernünftig und nach Regeln fährt, der bezahlt keine Bußgelder. Klar, sind nicht alle Regeln gleich sinnvoll, aber den Großteil der Regeln gibt es nicht ohne Grund.

Noch zu wenig...

das reicht nicht. Die Geldbußen müssten noch deutlich mehr angehoben werden weil die meisten Raser das Geld locker bezahlen können aber dann weiterrasen wie zuvor. DAS wirkt nicht erzieherisch!!! Da sollte noch mal nachgelegt werden!

Genau alles wird teurer...

Selbstverständli(h immer zu lasten der Malo(her,die auf ein Auto angewiesen sind.
Wer sollte die ausufernde Armee der Parasiten sonst finanzieren?

Obwohl

ich nun wirklich nicht zu den Rasern gezählt werden kann (in 43 Jahren ein einziges Knöllchen, 6 km/h zu schnell) und mich grundsätzlich akribisch an die jeweils gebotene Höchstgeschwindigkeit halte, bin ich froh, wenn die ursprünglich geplante Verschärfung der Führerscheinentzugs-Regeln nicht kommt.
Bei der heute gegebenen Reizüberflutung durch „Verkehrszeichen-Overkill“ ist es leider schnell passiert, dass man mal ein Schild übersieht oder eines verdeckt ist und man versehentlich zu schnell dran ist. Die in meinem Fahrzeug eingebaute Verkehrszeichenerkennung hilft da leider auch nicht viel, da relativ unzuverlässig.
Wenn man dann wegen so einem erstmaligen und nicht allzu großen Fehlverhalten gleich den Schein abgeben müsste, wäre das mehr als ärgerlich.
Die Erhöhung der Strafen begrüße ich allerdings, wird sie doch vielleicht den ein oder anderen notorischen Schnellfahrer zum Nachdenken bewegen. Das kann man zB gut beobachten, wenn man in der Schweiz unterwegs ist.

08. Oktober 2021 um 09:27 von pemiku

Der motorisierte Verkehrsteilnehmer ist und bleibt die Melkkuh der Nation.

Nicht Melkkuh, sondern Wirtschaftstreiber. Alternative Fortbewegungsmöglichkeiten werden konsequent bekämpft damit alle Auto fahren und die teuren Leistungen beziehen. Das Bußgeld ist da nur das Sahnehäubchen, darf aber nicht zu hoch sein, sonst bekommt der autoabhängige Angst und fährt vielleicht nicht mehr. Zeigt sich wieder sehr schön in der Abmilderung der angedachten Strafen.
Gibt es schon Bußgeldversicherungen? Wenn nicht wäre das ja ein passender ergänzender Wirtschaftszweig für unsere arme gebeutelte autofixierte Wirtschaft.
Wenn die Fahrerlaubnis und die Verkehrsschilder kein Wirtschaftszweig wären, gäbe es die Fahrerlaubnis ab dem Moment wo man über das Lenkrad schauen kann.

@Kerstin789, 09:37

"Unsere Regierung weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann." -

Sie fühlen sich geknechtet und schikaniert, nur weil Sie sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten sollen? Echt jetzt?

Ich finde, dass die Verbote

Ich finde, dass die Verbote regelmäßig auf ihrer Verhältnismäßigkeit zu überprüfen sind. Beispiel: Zwei Orte weiter wird gerade ein Radweg saniert, auf dem kaum ein Radfahrer fährt. Auf der Landstraße (ca. 4km) könnte jetzt ein Radfahrer auftauchen, also hat man ein Tempolimit von 50km/h und absolutes Überholverbot angeordnet.
Als ob Radfahrer auf Landstraßen nicht zum Normal gehören würden.
So ein Schwachsinn. Und zum Klagen hat halt keiner Lust. So und jetzt noch blitzen.... Das wärs echt.

um 09:25 von Bender Rodriguez

//Wenn wir 130 bekommen, will ich die auch fahren. Denn das ist eine gute Geschwindigkeit zum vorankommen und für moderaten Verbrauch.
Dennoch ist das selbst auf 4spurigen strsssen nicht möglich, weil immer wieder irgendwer mit 100 links trödelt und telefoniert.
Da komme ich ganz schnell zu verpflichtenden Fahrnachweisen für ALLE Fahrer. Die Regeln sind vielen überhaupt nicht mehr präsent.//

Ja, Natürlich... Und Führerschein mit Verfallsdatum, ach was: Jährlich neue Fahrprüfung. Und Haarprobe abgeben.
Ein Transponder in jedes Auto, damit die Behörde es überwachen kann und am Besten fernabschalten.

Und die "Linkströdler" am besten ferngesteuert zur nächsten Polizeiwache fahren.

Oh Mann! Als hätten wir keine richtigen Probleme.

Liebe TS: Was ich enttäuschend finde ist das Framing "Raser". Es geht hier nicht nur um gemeingefährliche "Raser", sondern auch um den Bürger der in der 30er zone 35 gefahren ist.
Und die Diskussion um inflationär aufgestellte Schilder und Limits fehlt.

@ FritzF

>>> Gift für den Raser- und Rüpel-Standort. <<<
.
Man kann's auch übertreiben.
Ich empfehle Ihnen mal ne Spritztour durch Bangkok oder Mumbai.
Oder so manche holländische Radfahrer sind auch rigoros bei der Durchsetzung ihres Rechts.

jeder hat es in der Hand

ob er Strafen zahlen muss, ganz einfach an die Verkehrsregeln halten, die gelten nämlich für alle, ob man sie einsieht oder nicht.

@ um 09:52 von FritzF

"Gift für den Raser- und Rüpel-Standort."

Notorische Links- und Mittelspurschleicher, Provokateure, die schnellere bewusst einbremsen, Schleicher, die ohne Blinker die Spur wechseln und offenbar keinen der drei Spiegel im Fahrzeug jemals benutzt haben usw.
Die bleiben ungeschoren ;-).

Was ist Inflation, wer ist schuld? Einer der vielen Gründe

Ich habe das Gefühl in den Ballungsräumen sind sehr viele BMW Fahrer aufs 2Rad umgestiegen.
Verkehrsüberwachung für diese Boombereich: 0,
Das deckt sich mit dem Verkehrssicherheitsexperten.
Noch mehr Punkte obwohl die Grenzen für den FE Entzug halbiert wurden ohne die Punkte zu halbieren (letzte Reform) sind existenzgefährdend
(deckt sich nicht mit o.g.Experten)
Warum?
Für berufliche Vielfahrer ist das jährliche zunehmende Verkehrsleitchaos ein Problem, Schilderwald, zT täglich wechselnd, oder nach Baustellenaufgabe montaelanges Schilder nicht beseitigen etc.
Das ist untragbar.
Überwachung erfolgt dann oft nicht im Sinne der Verkehrssicherheit,
sondern im Sinne der Einnahmen...
Deshalb ist dieser Vermittlingsausschusskompromiss immerhin ein Fortschritt bei beiden Betonfraktionen.

Im übrigen ist die Zahl der Unfälle und erst recht der Toten weiterhin rückläufig . Sie wäre sogar stark rückläufig, wenn da nicht die stark zunehmende Zahl bei den 2 Radfahrern wären.
s. oben

@neuheide, 10:01

"Genau alles wird teurer... Selbstverständli(h immer zu lasten der Malo(her,die auf ein Auto angewiesen sind." -

Wenn man sich als Malocher mit Auto an die Regeln hält, dann wird nichts teurer. Oder hat man als Malocher automatisch das Recht, schneller zu fahren als es erlaubt ist?

Punkte wirksam

Schade, dass die ursprüngliche Idee mit Strafpunkten ab 20 km/h nicht umgesetzt wird.
Denn mal ehrlich: 20 km/h innerorts zu schnell bedeutet im Zweifelsfall für das Kind, das gerade unachtsam - wie ein Kind eben - dem Ball hinterher auf die Straße rennt, den TOD. Da hilft es auch nichts, wenn der Autofahrer oder die -fahrerin dann schuldbewusst guckt und sagt:"Das habe ich nicht gewollt!"

Noch zu billig

Zeit wird es. Für die meisten chronischen Raser und Falschparker ist das Knöllchen doch eingepreist. Wenn sie das stören würde, hätten sie es ja selbst in der Hand, die Ausgabe zu vermeiden. Also stört sie das Bußgeld nicht.

Und die anderen, die wie ich, auch mal ein Knöllchen bekommen, weil sie "gepennt" haben, die müssen damit leben.

Wer Bußgelder als "Abzocke" tituliert hält offensichtlich Verkehrsregeln für überflüssig. Regeln, die nicht kontrolliert und sanktioniert werden, kann man sich auch schenken, weil das mit der Eigenverantwortung erkennbar nicht funktioniert.

Also, wenn es mich mal wieder trifft, werde ich mich auch ärgern. Aber über mich, nicht über die Kontrolle.

wo ist das Problem?

Ich kann nicht verstehen, warum die Wellen der Empörung - auch hier wieder - so hoch schlagen, wenn es darum geht , die Verletzungen von Regeln, die ja ihre Berechtigung haben, auch zu sanktionieren. Wie kann man dagegen protestieren, dass jemandem, der mit 70 km/h durch eine Ortschaft fährt, der Führerschein abgenommen wird? Das ist eine absichtliche oder fahrlässige Gefährdung anderer Menschen (Anhalteweg schon bei 50 km/h knapp 30 Meter, s. ADAC).
Niemand wird gezwungen, schneller zu fahren, als erlaubt. Die vermeintliche Zeitersparnis durch Rasen hält sich ja bekanntlich in engen Grenzen, ich denke die Motivation dafür hat andere Ursachen.

@ Stefan _E

"Bußgelder sollten einkommens- oder vermögensabhängig sein...

... ähnlich wie die Tagessätze die von Gerichten verhängt werden"

Eigentlich eine schöne Idee. Aber haben Sie eine Vorstellung, wie viele Bußgelder jährlich verhängt werden? Und in jedem Fall wäre dann individuell die Einkommens- und Vermögenssituation zu prüfen.

Das dürfte nicht praktikabel sein.

um 09:27 von pemiku

//Höhere Bußgelder sind sicherlich gerechtfertigt.//
Wodurch gerechtfertigt?
//Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung:
Der motorisierte Verkehrsteilnehmer ist und bleibt die Melkkuh der Nation.//
Nun ja, so langsam kommt es mir vor, nicht nur "Melkkuh" zu sein, sondern als Autofahrer zum Staatsfeind erklärt zu werden.

Welche Schimpfworte sich Politiker über Autofahrer einfallen lassen. Würden sie die gleichen Wortkombinationen mit Tiernamen auf andere Mitbürger anwenden, so wäre der Aufschrei groß.

Den höheren Bußgeldern müsste, aus meiner Sicht, eine rigorose Revision der bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen entgegenstehen.
Wenige Begrenzungen, aber die dann ernstgemeint.
Solange aber vor einer Kurve "Tempo 40" hängt, weil da immer wieder Bürger mit 100 rausfliegen, wundere ich mich nicht, wenn das viele nicht mehr ernst nehmen und locker mit 70 da durchgondeln.

um 09:29 von Stefan_E

//Bußgelder sollten einkommens- oder vermögensabhängig sein...
... ähnlich wie die Tagessätze die von Gerichten verhängt werden//

Sehe ich auch so.
Besser Einkommensabhängig, denn das ist leicht und unbürokratisch machbar.
Finnland macht das vor.

Irgendjemand muss der

Staat melken und da bietet sich das Auto bestens an.

um 09:39 von H. Hummel

//Schlagt Sie mit Ihren eigenen Waffen ...
.. fahrt vorschriftsmäßig.
Das trifft sie am meisten.//

Dann geht in FFM nichts mehr. Kommt einem Bummelstreik nahe...

Wichtig, aber bitte richtig machen

Nein, unbestritten, dem Rasern muss man entgegen treten aber, dann auch Begrenzungen nur dort einführen wo es Sinnvoll ist, nicht um Abzuzocken.
Es geht doch hier nicht (nur) um eine Bundes- oder Landesweite Regelung, Nein, es geht auch um die einzelne Kommune die mal schnell etwas entscheidet ohne das ein Grund da ist.

Ich frage mich immer,

wenn es um dieses Thema geht wie das die anderen Länder machen?
Keiner heult rum wegen Geschwindigkeitsbegrenzungen und Rechten für Fußgänger und Radfahrer. Für andere, die nicht am Topf der Automobilindustrie hängen, scheinen solche Themen unkompliziert zu sein.
Sind wir innerlich wirklich schon so weit verkümmert, dass für uns das Auto und die Mobilität damit über allem steht?
Traurig

10:11 von Demokrat49

Vielen Dank das hier doch noch der ein oder andere den TotalitarismusalaGut ablehnt
weil er das Denken abschafft.

Rasen ist sozial ungerecht

Ich bin erschrocken darüber, dass hier in erster Linie über "sozial gerechte" Bußgelderhebung diskutiert wird.
Ist doch der Verstoß gegen Verkehrsregeln an sich schon die sozial ungerechte Handlung. Gerade angesichts der Tatsache, was eine erhebliche Übertretung der zulässigen Geschwindigkeit eventuell für Leben und Gesundheit anderer Menschen bedeutet.
Wer keine Bußgelder kassieren möchte, kann das ganz einfach vermeiden indem er sich an die Regeln hält.
Wer sich das nicht zutraut, weil er von der Komplexität des heutigen Verkehrsgeschehens überfordert ist, sollte sich überlegen, ob es (noch) verantwortlich ist, mit dem KfZ unterwegs zu sein. Spätestens dann, wenn der Punktestand sich an einen Führerscheinentzug heranrobbt.

09:37 von Kerstin789

Ab in die Freiheit in ein Land ohne Tempolimit? Eine kurze Recherche (AutoBild!) nennt hierzu als Alternativen die Isle of Man, einige Bundesstaaten in Indien, Nordkorea, Haiti, Somalia, Libanon, Nepal, Myanmar, Burundi, Bhutan, Afghanistan, Mauretanien und die Northern Territories of Australia.
Bitte sehr, gern geschehen :-)!

Nur wieder Autofahrer?

Dann bitte in Zukunft auch die Radfahrer bestrafen, die bei Rot über die Ampel fahren,ohne absteigen über den sogenannten "Fußgängerüberweg "fahren oder durch die Fuß gängerzone rasen.

Sagst Du dann was,wirst du noch angepöbelt.

Ich wäre dann für ein verpflichtendes Kennzeichen auch für Radfahrer, die am öffentlichen Radverkehr teilnehmen und auch dort höhere Strafen.

Aber Dank der vielen Menschen, die die Grünen gewählt haben und Scheuklappen aufhaben,können wir kleineren die auch zur Arbeit müssen und wegen zu hohen Mieten im Umland wohnen,uns bald kein Auto mehr leisten.

Wartet ab,werdet es noch sehen.

Automatische Geschwindigkeitskontrolle

Ich fahre gerne mit einer automatischen Geschwindigkeitskontrolle, nein, keine Verkehrszeichenerkennung sondern Geschwindigkeitsdaten, die irgendwo aus einer Cloud gezogen werden. In der Großstadt, in der ich öfters unterwegs bin, kenne ich mittlerweile fünf Stellen, an denen mein Fahrzeug auf eine viel höhere als die erlaubte Geschwindigkeit beschleunigen will. Das geschieht ausgerechnet an Stellen, an denen ich öfters mobile Blitzer sehe. Bei meinem E – Auto geschieht dieses Beschleunigen zudem nahezu geräuschlos.

Wer setzt denn die Geschwindigkeitsvorgaben in die Cloud, die von meinem Auto abgerufen werden? Die Stadt, die auch die Blitzer aufstellt?

um 09:42 von Madmax1980

//Warum bekommen Leute die mit ihrem stark motorisierten Fahrzeug in der Stadt den Dicken machen den nicht einfach abgeholt und weg ist das Auto? //

Interessant, welche Straf- und Herrschaftsphantasien sich hier offenbaren.

Staatlicher Eingriff muß immer verhältnismäßig, zielführend und notwendig sein. Schon mal gehört?

Das "Stark motorisierte Fahrzeug" scheint bei Ihnen ein Feindbild zu sein.

Schlimm, was Sie da schreiben... einfach unfassbar.

@Stefan_E um 09:29

Wie wollen Sie denn das praktisch umsetzen? Soll jede Politesse jetzt einen online-Zugang zum Finanzamt bekommen, damit sie weiß, ob auf dem Knöllchen 10€, 50€ oder 100€ stehen sollen?

Kontrolle

Schön das die Bußgelder so deutlich angepasst wurden. Nur wer kontrolliert und kassiert die Beträge auch ein. Es sind ja auch nicht nur die Autofahrer. Immer mehr Fahrräder und E-Scooter sind auf den Gehwegen unterwegs und Fußgänger werden von Ihnen aufgefordert Platz zu machen. Hier könnten sich Kontrolleure sich ihr Gehalt locker verdienen. Tut endlich mal was für die Fußgänger und fordert nicht immer Rechte für Radfahrer.

Bundesrat zu Bußgeldern: Rasen soll jetzt wirklich teurer werden

Das sind eigentlich moderate Erhöhungen der Bußgelder. Wenn man sich in Europa umguckt.
In Italien ab 20 km/h zu schnell 170 Euro Bußgeld. Ab 50 km/h zu schnell 530 Euro. In Kroatien 20 km/h zu schnell 60 bis 138 Euro Bußgeld. In Belgien 20 km/h zu schnell 115 Euro, bei 50 km/h ab 300 Euro Bußgeld. Für Parkverstöße beginnt das Bußgeld mit 60 Euro.
Auf der anderen Seite ist es in der Bundesrepublik leider so, daß Berufspendler vielfach auf ein Auto angewiesen sind, da besonders der ÖPNV in ländlichen Gebieten Richtung Stadt Lücken hat.

@ Am 08. Oktober 2021 um 09:37 von Kerstin789

>>Unsere Regierung...

weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann. Noch 5 Jahre arbeiten, dann hab ich genug Geld um endlich auswandern zu können. Dann gehts ab in die Freiheit, raus aus der Diktatur.<<

Dann wünsche ich Ihnen viiel Glück in einem, ihrem Verständnis nach wohl, demokratischen Land.

Es bleibt nur die Frage ob man Sie dort auch, wo auch immer, nehmen möchte.

Ich hingegen lebe gerne hier in D, in einer Demokratie, die von einer Diktatur so weit entfernt ist, wie ihre Aussage von der Realität.

@Kerstin789

"
Am 08. Oktober 2021 um 09:37 von Kerstin789
Unsere Regierung...

weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann. Noch 5 Jahre arbeiten, dann hab ich genug Geld um endlich auswandern zu können. Dann gehts ab in die Freiheit, raus aus der Diktatur."

Darf ich fragen, wohin es geht? Nach Nordkorea?

Immer noch zu billig!

Um eine Geldbuße von einem Fahrer aus einem anderen EU-Land eintreiben zu können, muss diese über 80 Euro betragen. Das heißt, dass die genannten 70 Euro für Fahrer aus dem Ausland quasi "umsonst" sind. Es hat schon einen Grund, warum in den Nachbarländern überall mindestens 80 Euro fällig sind.

Am besten wäre es, wenn man es wie in Skandinavien macht und die Geldbußen direkt als Tagessätze berechnet - es hilft ja nicht, wenn ein einfacher Arbeiter ständig Angst haben muss, dass einmal zu schnell fahren ihn in den Ruin treibt, während Großverdiener das gleiche Vergehen als Trinkgeld abtun können.

Wenn das Einkommen nicht ermittelt werden kann, geht man einfach nach dem Zeitwert des Fahrzeugs. Das hätte vielleicht auch positive Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß im Verkehr, wenn alle auf kleinere Autos umstiegen... nur so als Idee ;-)

Zu viele Autos

Ich lebe in einer Stadt, in der seit Jahren chronischer Parkplatzmangel herrscht. Es gibt einfach zu viele Autos für zu wenig Platz. Spätestens ab 18:00 ist das Finden eines Parkplatzes aussichtslos. Darum ist das alltägliche Bild: parkende Autos auf Fußwegen. Ich fahre und besitze kein Auto und habe keine Führerschein. Aber meine Frau. Sie ist beruflich auf ihr Auto angewiesen. Bußgeldbescheide sind für sie Alltag. Leisten kann sie es sich nicht. Sie hat sich auch schon nach Mietparkplätzen umgesehen, weil die schon jetzt günstiger sind als die zustande kommenden Geldbußen. Aber selbst die sind trotz der saftigen Preise vergeben oder zu weit weg. Sie badet meiner Meinung nach eine über Jahrzehnte verfehlte Verkehrspolitik aus und wird in die existenzielle Not getrieben.

CSU: Freiheit zur fahrlässigen Tötung.

Scheuer hat deshalb mit Mühe verhindern können, dass das eine Straftat auch mit Gefängnisandrohung wird.
Persönlich finde ich die üblichen Regelungen ohnehin nicht ok.
Als ich auf dem Radweg (!) überfahren wurde und überlebte, wurde ich nachher gefragt, ob ich eine Verurteilung des Verursachers wünsche. Ich habe es nicht getan, weil es dem jungen Mann sicher geschadet und mir nicht mehr genützt hätte.
Aber so etwas sollte klar geregelt sein: Die Verursacher müssen sich einer echten Strafandrohung gegenüber sehen, und das vorher wissen.

RE: Demokrat49 um 10:11; @ Stefan _E

***"Bußgelder sollten einkommens- oder vermögensabhängig sein...
... ähnlich wie die Tagessätze die von Gerichten verhängt werden"

Eigentlich eine schöne Idee. Aber haben Sie eine Vorstellung, wie viele Bußgelder jährlich verhängt werden? Und in jedem Fall wäre dann individuell die Einkommens- und Vermögenssituation zu prüfen.
Das dürfte nicht praktikabel sein.***

Ein(e) Anruf/E-Mail beim Finanzamt sollte genügen, um das Einkommen des Missetäters feststellen zu können.

Gruß Hador

Strafen für Autofahrer

die höheren Strafen für Autofahrer sind zu begrüßen. Aber wann kommen endlich die höheren Strafen für die auf dem Bürgersteig rasenden Radfahrer? Ich rede nicht über die Kinder und begleitende Eltern, ich drücke auch beide Augen zu, wenn beide Eltern ein Kind auf dem Bürgersteig begleiten, auch die älteren Damen und Herren, die langsam auf dem Bürgersteig fahren, möchte ich nicht bestrafen. Auch nicht die Mutter mit dem Kind im Kindersitz hinter ihr. Aber ALLE JÜNGEN UND ERWACHSENEN FRAUEN UND MÄNNER, die ohne jeden Scham und ohne Konsequenzen mit dem Fahrrad unsere Bürgersteige benutzen, als würden diese für fahrräder frei gegeben, die STVO schamlos verletzen, da sie nicht , wie vorgeschrieben, auf dem Radweg und nicht auf der Fahrbahn fahren . Wann wird hier endlich durchgegriffen?

um 10:01 von neuheide

//Genau alles wird teurer...
Selbstverständli(h immer zu lasten der Malo(her,die auf ein Auto angewiesen sind.
Wer sollte die ausufernde Armee der Parasiten sonst finanzieren?//

Heja!

Genau das.
Wobei ich die Wortwahl von "Parasiten" im Bezug auf Mitbürger selbst dann ablehne, wenn diese überflüssige und unproduktive Jobs machen.

Aber der Sache nach stimme ich zu.

@9:25 von Bender Rodriguez

Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, die Bahn ist für alle da. Auch für die, die mit 100 „schleichen“ wollen (schauen Sie sich doch mal Bilder von einem Crashtest an, da werden Sie erkennen, wie schnell schon 64 km/h sind), und eine AB-Mindestgeschwindigkeit gibt es nur in dem Sinne, dass das KFZ eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 60 Km/h haben muss.
Notorisches Linksfahren ohne Notwendigkeit ist genauso verboten wie rechts überholen, wird aber leider ebenso wenig kontrolliert wie Letzteres.
Und ein „Recht“ darauf, auf der Bahn immer eine gewisse Geschwindigkeit fahren zu können, gibt es selbstverständlich auch dann nicht, wenn Sie es sind. Ebenso wenig wie es ein Recht gibt, unter allen Umständen über eine grüne Ampel fahren zu dürfen.

10:01 von neuheide

Auch wenn Sie auf ein Auto angewiesen sind: Sie werden ja nicht extra für die Nutzung desselben zur Kasse gebeten, sondern nur, wenn Sie Verkehrsregeln brechen.
Fahren Sie doch einfach nicht zu schnell...

Ach ja, was meinen Sie mit der ausufernden Armee der Parasiten?
Danke im Voraus für die Erläuterung!

@Stefan_E um 09:29

>> Bußgelder sollten einkommens- oder vermögensabhängig sein...
... ähnlich wie die Tagessätze die von Gerichten verhängt werden…<<

Nette Idee, aber nicht zu Ende gedacht: vor dem Gericht sind alle Menschen gleich.
Im Übrigen: wenn jemand sich nur mal ein Auto mietet, weil er sich keins leisten kann, und dann ein Verkehrsvergehen macht: soll der ohne Bußgeld davonkommen, weil er womöglich kaum Geld hat?

Nein, ist auch wie beim Kindergeld: ob arm oder reich, es steht jedem zur gleichen Höhe zur Verfügung. Ansonsten kommt man schnell aus dem Prinzip der Gleichberechtigung heraus, was für andere Themen Tür und Tor öffnen würde - und immer sollen dann die Besserverdienenden oder Vermögenden nachteilig behandelt werden - finde ich nicht gut!

@ Am 08. Oktober 2021 um 10:01 von neuheide

>>Genau alles wird teurer...

Selbstverständli(h immer zu lasten der Malo(her,die auf ein Auto angewiesen sind.
Wer sollte die ausufernde Armee der Parasiten sonst finanzieren?<<

Wer ist denn ihrer Meinung nach die ausufernde Armee der Parasiten?

Und es zahlen immer nur die, die die Regeln verletzen. Ich wußte bisher nicht, dass es sich dabei immer nur um die Malocher handelt.
Zudem ist ihr Kommentar ekelerregend verächtlicht.

um 10:18 von Torty67

"Dann bitte in Zukunft auch die Radfahrer bestrafen, die bei Rot über die Ampel fahren,ohne absteigen über den sogenannten "Fußgängerüberweg "fahren oder durch die Fuß gängerzone rasen (...) Aber Dank der vielen Menschen, die die Grünen gewählt haben und Scheuklappen aufhaben,können wir kleineren die auch zur Arbeit müssen und wegen zu hohen Mieten im Umland wohnen,uns bald kein Auto mehr leisten. Wartet ab,werdet es noch sehen."
.
Ich fahre mal mit dem Rad, mal mit dem Auto zur Arbeit. Fakt ist: Radweg = LKW-Parkplatz, Sicherheitsabstend von Auto/LKW zu Rad häufig keine 50 cm. Es ist nicht so, dass die radfahrer Autofahrer totfahren. Es ist umgekehrt, auch wee es nicht in Ihre rechtsblaue Ideologie passt.

Stattkasse braucht Geld

Unsere Gesetzgeber sind sicherlich nicht interessiert daran, dass Autofahrer einfach nach Verkehrsregel fahren. Wenn das tatsächlich gewünscht wäre, sollte man das Punkten System verschärfen und durch Fahrverbote gewünschte Ergebnis erzwingen. Das aber sicher nicht erwünscht, dafür wird lieber höhere Bußgelder verhängt um das Bußgeld - Geschäftsmodel noch lukrativer für sich zu machen.

Brockmann liegt falsch

"Herr Brockmann: "Deshalb schlage er schon lange vor, nicht nur an der Bußgeldschraube zu drehen, sondern insbesondere bei den Punkten noch einmal nachzulegen. "Das hat dann auch den Vorteil, dass es natürlich sozial auf alle gleich wird. Denn der eine kann sich 50 Euro leicht leisten und der andere eben gar nicht. Die Punkte wirken aber immer.""
.
Welcher Lobbyist hat Herrn Brockmann denn diesen Unsinn eingetrichtert? Vermögenden Leuten sind die Punkte oft egal, die fahren auch mal einen Monat mit dem Taxi oder machen einen Urlaub. Mit den Punkten auch Tagessätze statt fester Pauschalen ist das Mittel der Wahl, die Tagessätze am besten sogar noch mit einer exponentiellen Komponente verbinden, denn zehn Tagessätze sind für eine Friseuse ein riesiges Problem, für jemanden mit 100.000 € Jahres Einkommen nur ein kleiner Verlust.

um 09:25 von Bender Rodriguez

"Wenn wir 130 bekommen, will ich die auch fahren. Denn das ist eine gute Geschwindigkeit zum vorankommen und für moderaten Verbrauch. Dennoch ist das selbst auf 4spurigen strsssen nicht möglich, weil immer wieder irgendwer mit 100 links trödelt und telefoniert."
.
Tempo 130 heißt: ich darf bis zu 130 schnell fahren, nicht: ich muss 130 fahren.

Bußgelderhöhung

Da sieht man mal wieder, dass Leute, die nicht täglich selber im Straßenverkehr unterwegs sind, Verordnungen und Gesetze erlassen dürfen. Die größten Verkehrssünder sind in Großstädten die, die man mit den Bussgelderhöhungen schützen will. Ich erlebe es täglich, dass Radfahrer einem Falschparker ausweichen müssen, aber nicht etwa nach links auf die Fahrbahn, sondern ungebremst nach rechts auf den Gehweg, wo sich dann oftmals rücksichtslos der Weg durch die Fußgänger erzwungen wird! Hier muss man ganz deutlich auch die Bußgelder für Radfahrer erhöhen!

@ Am 08. Oktober 2021 um 10:03 von JorisNL

Am 08. Oktober 2021 um 10:03 von JorisNL
@Kerstin789, 09:37

"Unsere Regierung weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann." -

Sie fühlen sich geknechtet und schikaniert, nur weil Sie sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten sollen? Echt jetzt?<<

Ich finde die Foristin Kerstin789 sollte ihre Auswanderungspläne um 5 Jahre vorziehen, um dieser nicht auszuhaltendnen Knechtschaft zu entkommen.

Parken oder halten.

Dann sind ups, dhl, dpd.... Alle arbeitslos. Die parken da immer.
*
Falsch, die parken nicht, die halten.

Geschwindigkeits- Strafen

Ich bin vor vielen Jahren in Schweden, auf dem Weg nach Stockholm, angehalten worden wegen überhöhter Geschwindigkeit.
Erlaubt war 100Km/h, ich fuhr so 125Km/h.
Da ich meine Fähre nach Finnland noch erreichen wollte, bot ich umgehen an das Bußgeld zu bezahlen...
Der Polizist meine, in perfekten Deutsch, nein, ich halte ihnen einen Vortrag und der dauert exakt 20 Minuten und erkläre ihnen warum wir eine Begrenzung haben.
DAS hat gewirkt, mehr als 100€.

@ Am 08. Oktober 2021 um 10:17 von blauer planet

>>Am 08. Oktober 2021 um 10:17 von blauer planet
09:37 von Kerstin789

Ab in die Freiheit in ein Land ohne Tempolimit? Eine kurze Recherche (AutoBild!) nennt hierzu als Alternativen die Isle of Man, einige Bundesstaaten in Indien, Nordkorea, Haiti, Somalia, Libanon, Nepal, Myanmar, Burundi, Bhutan, Afghanistan, Mauretanien und die Northern Territories of Australia.
Bitte sehr, gern geschehen :-)!<<

touché

Kritik an der Kritik

Wer das Geld zum Rasen hat, für den sind auch höhere Bußgelder kein Problem. Immerhin kosten die zum Rasen notwendigen PS-Protzer und Spritmengen auch einen Batzen Geld, von dem Millionen arm gearbeitete Tafel-Omas in Deutschland nur träumen können. Und was macht ein Raser, der wegen höherer Bußgelder noch mehr Geld braucht ?: Er legt dafür noch einen Zahn an Tempo zu.

um 09:37 von Kerstin789

,,Unsere Regierung...
weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann. Noch 5 Jahre arbeiten, dann hab ich genug Geld um endlich auswandern zu können. Dann gehts ab in die Freiheit, raus aus der Diktatur."

Bin immer wieder ziemlich überrascht, wie schnell bei Diskussionen um Freiheit, die von reifen Menschen korrekt ,,Verantwortung" genannt wird, Zauberstab ,,Auswandern" unter dem Tarnumhang hervorlugt. In fast allen Ländern, die für diesen Gelegenheitssport infrage kommen, gibt es vernünftige Tempolimits. Gut, bei Belarus, Russland, China, Libyen, Ungarn und Nordkorea z. B. bin ich mir nicht sicher, wenn Sie von ,,Diktatur" sprechen. Auch die Selbstverständlichkeit, mit der immer geglaubt wird, irgendein Land wäre bereit, Querdenker oder auch Raser willkommen zu heißen, halte ich doch für sehr naiv.

09:37 von Kerstin789

«Unsere Regierung weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann. Noch 5 Jahre arbeiten, dann hab ich genug Geld um endlich auswandern zu können. Dann gehts ab in die Freiheit, raus aus der Diktatur.»

Deutschland ist bei Geldstrafen für zu schnell Auto fahren das Schnäppchenland aus dem 1 € Paradies von Rudis Resterampe. Sehr klug muss man wählen, wohin man rüber macht ins Ausland, um dann für die gleiche Geschwindigkeitsüberschreitung dreimal bis fünfmal so viel zu bezahlen.

Und mit Tempolimit im Schaffenausland ist dann auch nix mehr mit Freier Fahrt für Freie Nörgler.

10:18 von Ritchi

Wie schlimm wird das dann beim autonomen Fahren in Zukunft - da beschleunigt der Wagen dann immer an den Stellen, an denen es besonders teuer wird, damit die Staatskasse gefüllt wird?

Im Ernst, was Sie beschreiben, ist doch ein guter Anreiz, weiterhin selbst auf Schilder und Ihren Tacho zu achten, oder!

@ Wolf1905

>>> ... und immer sollen dann die Besserverdienenden oder Vermögenden nachteilig behandelt werden - finde ich nicht gut! <<<
.
Das Gegenteil ist der Fall. Wenn prozentual abgerechnet wird, wird niemand nachteilig behandelt. Pauschalbeträge sind immer* zum Nachteil jener, die nicht so viel haben, und benachteiligt diese.

*nur bei Lohnerhöhungen nicht. Diese werden eigentlich immer prozentual errechnet. D.h. die Hilfskraft bekommt 3 Euro mehr, ihr Chef der schon genug hat, 300. Hier sollte es Pauschalbeträge geben. So sorgen nämlich auch die Gewerkschaften für die immer mehr auseinandergehende Schere.

@dr.bashir

"
Am 08. Oktober 2021 um 10:10 von dr.bashir
Noch zu billig

Zeit wird es. Für die meisten chronischen Raser und Falschparker ist das Knöllchen doch eingepreist. Wenn sie das stören würde, hätten sie es ja selbst in der Hand, die Ausgabe zu vermeiden. Also stört sie das Bußgeld nicht.

Und die anderen, die wie ich, auch mal ein Knöllchen bekommen, weil sie "gepennt" haben, die müssen damit leben.

Wer Bußgelder als "Abzocke" tituliert hält offensichtlich Verkehrsregeln für überflüssig. Regeln, die nicht kontrolliert und sanktioniert werden, kann man sich auch schenken, weil das mit der Eigenverantwortung erkennbar nicht funktioniert.

Also, wenn es mich mal wieder trifft, werde ich mich auch ärgern. Aber über mich, nicht über die Kontrolle."

Ich habe mir die Posts hier im Thread mal genau angesehen. Interessanterweise sind einige von denen, die "Abzocke!" schreien, diejenigen, die gerne an anderer Stelle von deutscher "Kuscheljustiz" schreiben.

Bußgelder ans Einkommen koppeln!

Was nutzen 70 Euro Strafe, wenn das eh kaum kontrolliert wird? Und die notorischen Raser und Reichen juckt das eh nicht.

Meiner Meinung nach sollten die Bußgelder deshalb an das Monatseinkommen koppelt werden: Jedes km/h zuviel kostet 0,5% des Monatseinkommens.

Fehler oder Absicht?

"Seinem [Scheuers] Ministerium ist beim Formulieren der Verordnung ein Fehler passiert."

Wenn sich Fehler häufen, sind es womöglich gar keine Fehler, sondern absichtliche Handlungen. Die Autolobby hat sich bei ihrem wichtigsten Mann sicherlich schon bedankt...

Viel Spass

Am 08. Oktober 2021 um 09:37 von Kerstin789
Zitat : Unsere Regierung...
weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann. Noch 5 Jahre arbeiten, dann hab ich genug Geld um endlich auswandern zu können. Dann gehts ab in die Freiheit, raus aus der Diktatur.

Es gibt so gut wie kein Land jedenfalls keines in das sie unbedingt wollten in dem die Regeln, Strafe, höhe der Strafgelder und die konsequente Verfolgung der Verstösse so gering ist wie in Deutschland.
Dann mal viel Spass in der "Freiheit".

sozial gleich wirken

Wirklich wahr, es gibt Menschen, die merken es überhaupt nicht im Geldbeutel, wenn sie regelmäßig innerorts mehr als 15 km/h zu schnell fahren der auf Gehwegen parken, da kann das Bußgeld auch verzehnfacht werden. Und es gibt Menschen, für die kann schon ein Mal im Leben ein Bußgeld von 70 Euro zahlen zu müssen, den sozialen Tod bedeuten.
Der Entzug der Fahrerlaubnis bei großen und häufigen Verstößen gegen die StVO ist unbedingt für einen guten gesellschaftlichen Zusammenhalt erforderlich!
Den Egoisten, die nur ihre eigene Freiheit lieben und durch Rasen ausleben wollen, müssen undedingt in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, damit sie endlich begreifen (anerzogen bekommen), welch große Verantwortung jeder einzelne Bürger für alle trägt! Und am wenigsten für sein eigenes Leben.

Raser

In den Artikeln wird jedes Überschreiten der Erlaubten Höchstgeschwindigkeit als Raserei gebrandmarkt.

Dem könnte ich zustimmen, wenn Geschwindigkeitsbegrenzungen mit Sinn und Verstand eingerichtet werden. Oft dient es aber eher der Abzocke oder ist sogar für die Sicherheit kontraproduktiv.

Da wird auf schnurgerader Autobahn wegen angeblicher Straßenschäden die Geschwindigkeit auf 60km/h begrenzt. Ich habe dies beim ersten Durchfahren nicht bemerkt und wäre also ein böser Raser. Dafür beobachte ich nun täglich Vollbremsungen von ahnungslosen Ortsfremden, die diese Beschränkung auf der A2 nicht oder zu spät bemerken. Die gewinnbringend Radarfalle fehlt natürlich auch nicht.

Beim Kindergeld werden Reiche bevorzugt!

@10:24 von Wolf1905
Weil die Steuerabschreibung wesentlich mehr bringt als das normale Kindergeld.
Tatsächlich hatte vorhin im Rundfunk ein Fachmann vorgeschlagen, Punkte in Flensburg einzutragen. Das wäre gerechter und wirkungsvoller.

Einfach an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten...

... und das Problem ist inexistent. Denke ich zu simpel? Aus besorgniserregend vielen Kommentaren hier spricht ein wütendes Nicht-mal-in-Erwägung-ziehen-wollen...

(Schlecht sichtbar aufgestellte 30er-Schilder habe ich schon öfters übersehen, von daher ist es gut, wenn nicht sofort der Schein weg ist - könnte man aber mit konsequent 49½ km/h innerorts auch vermeiden.)

Mal einen schritt zurück

1) Tempolimits sollen verhindern, daß Autofahrer durch zu hohe Geschwindigkeit andere gefährden.
2) Bußgelder sollen bewirken, daß Autofahrer niemanden durch zu hohe Geschwindigkeit gefährden, obwohl sie durch das Tempolimit auf diesen Umstand hingewiesen worden sind.

Soweit die Theorie.

Liebe Politiker,
Fahrt mal durch das Rhein-Main-Gebiet mit einem einfachen Klein- oder Mittelklassewagen. Mit einem, wo ihr selber vorne links sitzt.
Nehmt eine Dash-Cam mit und schaut Euch die Schildersituation an.
Wieviele Schilder stehen da pro km? Was, wenn man sich an all die halten will?
Ja, gerne hohe Bußgelder für verkehrsgefährdendes Fahren. Wie in Skandinavien.
Aber vorher mit der Axt durch den Schilderwald.

Bei mir am Ort gibt es eine Straße, da steht auf 2km Strecke:
Ortsausgang-70-80-60-80-50-Ampel-Ortseingang-70 -50.(!!Nach dem Ortseingang!!!)
Mit meinem T5 Bulli schaffe ich dieses Geschwindigkeitsprofil einfach nicht...
Perfekt kommt man durch mit: 50-75-ausrollen lassen auf 50.

Radfahrer

Es wäre schön, wenn unser Gesetzgeber auch mal daran denkt bei den Radfahrern die ausufernde Missachtung der Verkehrsregeln wieder ins rechte Lot zu rücken. Ein kleines Beispiel: ich fahre öfters eine kleine Straße in einem Waldstück in einer Linkskurve, die leicht abschüssig ist. Regelmäßig kommen wir hier Radfahrer auf der falschen Spur entgegen: bergauf fährt es sich eben links leichter und bergab ist beim schnelleren linksseitigen Radeln der Wald nicht so nahe.
Ich kenne das und falle stets so langsam, dass ich noch stoppen kann. Nicht so mancher Radfahrer, der so schnell ist, dass er in den Wald ausweichen muss (das gilt bergauf insbesondere für die E-Motor unterstützten Drahtesel auch).
Interessant ist dabei, dass nicht wenige dieser falsch fahrenden Radfahrer heftig schimpfen, wenn Ihnen ein korrekt fahrendes Fahrzeug entgegenkommt und die Radfahrer dadurch gezwungen sind anzuhalten oder den korrekten Weg einzuschlagen.
Nur ein Beispiel, aber eines von vielen.

Clevere Lösungen ….

… gehen anders ….
Das politische System und die öffentliche Verwaltung wird von Steuergeldern finanziert. Eine einfache Erhöhung der Bussgelder ist gerade zu lächerlich als Antwort auf einen längst überfälligen (ausgesessenen, verdrängten und verschlafenen) Paradigmenwechsel in der Verkehrs- und Infrastruktur Politik.
Vielen Dank für gar nichts.

Stefan T

Herr Stefan T
Das weiß ich schon, das Radfahrer keine Autofahrer totfahren,aber der verantwortungsvolle Autofahrer macht sich dann Vorwürfe,wenn er einen Rad-Rowdy totgefahren hat obwohl er im Recht war.
Aber manche Radfahrer suchen wohl den Kick bzw nehmen sich alles raus.
Traurig ist ja,das man auch an Ihnen jetzt sieht,das hier die kleinen Bürger gegeneinander aufgewiegelt werden und ein Feindbild aufgebaut wird.
Statt ein miteinander zu schaffen mit Lösungen für alle.

Auch das Thema Lkw parken auf Radwegen könnte man lösen,Lieferanten-zonen,aber die werden lieber als Parkplatz genutzt für Pkw, weil zu wenige Plätze für Pkw vorhanden.

Überall werden in der Stadt 2-spurige Fahrbahnen verengt,eine Busspur mit radspur eingerichtet, so das der Bus dann beim überholen auch noch auf die normalspur muss.
Völliger Schwachsinn, was manche verkehrsplaner machen,aber denen doch wurscht.
Im ganzen Land angefangene Baustellen und dadurch Staus ohne Ende, hier wird nun versucht,den bösen

Das Paradoxum des Fortschritts

Hat etwa all die Sicherheitshochrüstung von ABS bis Kurvenstabilisator den Straßenverkehr wirklich sicherer gemacht ? Nein all dieser neumodische und täglich dauerausreizte Kram hat erst illegale Autorennen durch die Stadt, SUV-Raketenverkehr mit anschließenden Massenkarambolagen auf Autobahnen und allwöchentliche Landstraßen-Crashs möglich gemacht. Ohne all diesen Kram ist man weitaus besser dran und verliert nicht den Bezug zur Verkehrs-, Straßen- und Wetterrealität.

10:13 von Augustus Cäsar

«Irgendjemand muss der Staat melken und da bietet sich das Auto bestens an.»

Fahren Sie ganz einfach max. 10% schneller als die schwarze Zahl auf weißem Grund auf der Tafel mit dem roten Kringel um die Zahl es Ihnen sagt.

Dann bleibt die Kuh ungemolken im Stall.
Und Sie müssen auch nicht persönlich muhen.

Nachweis anfügen ...

Zitat: ""Mit klaren Regelungen stärken wir den Radverkehr und sorgen dafür, dass das Radfahren zügig spürbar attraktiver und sicherer wird"."

Die "Studie" möchte ich sehen, dass, eine höhere Verkehrssicherheit dadurch erreicht wird, indem der Staat noch weiter bei Falschparkern und geringen Geschwindigkeitsüberschreitungen noch mehr abzockt als wie bisher.

Der Begriff "Raser" ist tendenziös...

... und unterstellt, dass mit Bußgeldern tatsächlich die gemeingefährlichen Extremfahrer getroffen werden sollen. Die "Raser" sind jedoch zumeist gut informiert und drosseln kurz an den "bekannten" Stellen die Geschwindigkeit.

Die Praxis sieht doch so aus: Kurz hinter dem Ortseingangsschild auf einer B-Straße, oder auf einer abschüssigen Straße mit 30er Schild oder gern auch mal in einer 80er Zone auf der Autobahn findet sich oft ein Blitzer.
Touristen und knapp über der Grenze fahrende Normalos sind dann gern gesehene Kunden für die Gemeinde- oder Staatskasse. Das sind dann aber nur selten "Raser".

In meiner Geburtsgemeinde gab es eine gefährliche Kurve, an der mehrere Menschen ihr Leben verloren haben. Selbst ein Bürgerbegehren konnte davon überzeugen, zumindest ein 70er Schild hinzustellen - geblitzt wurde dort meines Wissens nach nie. Es gibt auch keine Blitzer im Ortsinneren, auch nicht vor den zwei Schulen. Aber am Ortseingang.

Also: Keine höheren Strafen, sondern Konsequenz!

Bin keine Kuh

Am 08. Oktober 2021 um 09:27 von pemiku
Bußgelder
Zitat :Höhere Bußgelder sind sicherlich gerechtfertigt.
Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung:
Der motorisierte Verkehrsteilnehmer ist und bleibt die Melkkuh der Nation.

Ich halte mich an die Verkehrsregeln!!!
Kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal einen Strafzettel / Bußgeldbescheid in vernachlässigbarer höhe erhalten habe. Fühle mich deshalb auch nicht gemolken und
Zehre nicht am Hungertuch.
Wer mit 80 durch die 30er Zone mit spielenden Kinder direkt in den Stall brettert und das noch als seine Freihet erachtet braucht sich nicht wundern wenn Sie / Er sich an der Melkmaschine wieder findet. Ausreden gibt es natürlich immer genung aber jede / er hat es selbst in der Hand

@kinglouis, 10.04 Uhr - Absicht und Versehen

"Jeder hat es in der Hand ob er Strafen zahlen muss, ganz einfach an die Verkehrsregeln halten, die gelten nämlich für alle, ob man sie einsieht oder nicht."

Ortsausgang Stolzenfels Richtung Rhens: Ein neues Schild "Wildwechsel" steht direkt vor dem "Tempo 70"-Schild und verdeckt es. Die Straße ist breit und gerade und lädt ein, schneller zu fahren. Ich weiß auswendig, dass dort Tempo 70 ist, Ortsfremde aber nicht.

Meinen einzigen Punkt habe ich bekommen, weil ich auf einer freigegebenen Standspur gefahren bin, die offenbar in dem Moment gesperrt worden ist, als ich die Signalanlage passiert habe.

Nicht immer sind Verkehrsverstöße Absicht und Rüpelei. Für die, die beruflich auf ihren Führerschein angewiesen sind, ist es verheerend, wegen Kinkerlitzchen ein Fahrverbot zu bekommen. Geldstrafen sind da ärgerlich genug. Die jetzt zu beschließende Regelung ist in dieser Hinsicht ok. Die wegen Formfehler gekippte war dagegen völlig überzogen.

Warum?

Warum diese Verschärfungen? Besteht hier unmittelbarer Handlungsbedarf? Nach meiner Meinung => NEIN! Warum versucht man unser Umfeld immer mehr mit Gängelungen und Verboten ala Grünen Parteiprogramm (130 max, am Besten 100) zuzupflastern? Haben wir denn keine anderen Probleme? Was soll das bringen außer dem unterschwelligen Autohass einiger Grünen Extremisten das Wort zu reden?

@10:29 von Walter2929

>> Der Polizist meinte, in perfekten Deutsch, nein, ich halte ihnen einen Vortrag und der dauert exakt 20 Minuten und erkläre ihnen warum wir eine Begrenzung haben.
DAS hat gewirkt, mehr als 100€.<<

Eine sehr gute Idee. Ich schlage vor, der Staat stellt für solche Maßnahmen ein paar Hundert Ordnungshüter extra ein (in der derzeitigen (Unter)Besetzung hätte unsere Polizei nämlich für solche „Beratungen“ keine Zeit), die dann erstmal intensive Schulungen in den gängigsten Fremdsprachen, die PKW- bzw. LKW-Lenker auf unseren Straßen sprechen, bekommen müssen.
Zur Gegenfinanzierung wird die KFZ-Steuer erhöht.

Übrigens: die von Ihnen beschriebene Situation (absichtliches Überschreiten des vorgeschriebenen Höchsttempos) erfüllt in D. den Tatbestand des Vorsatzes und wird daher härter bestraft als versehentliches zu-schnell-fahren.

Am 08. Oktober 2021 um 10:24 von David Séchard

Sie erdreisten sich andere Kommentare als "ekelerregend verächtlich" zu bezeichnen und sind genauso eine Axt im Walde? Ganz große Klasse.

teurer werden

Das wird nicht viel nutzen.
Nur wenn der Kontrolldruck und lange Fahrverbote die auch geprüft werden könnte es sicher werden.

bleibt die Melkkuh der Nation.

von pemiku @
Aber beim Bussgeld nur wenn er sich bewußt nicht an einfache sinnvolle und dringend notwendig Regeln hält.

Ihre Zotat "Ich fahre mal mit

Ihre Zotat "Ich fahre mal mit dem Rad, mal mit dem Auto zur Arbeit. Fakt ist: Radweg = LKW-Parkplatz, Sicherheitsabstend von Auto/LKW zu Rad häufig keine 50 cm. Es ist nicht so, dass die radfahrer Autofahrer totfahren. Es ist umgekehrt, auch wee es nicht in Ihre rechtsblaue Ideologie passt"

Nein, die Radfahrer fahren keine Autofahrer tot, sie verletzen aber durchaus die schwächsten und die umweltfreundlichsten Verkehrsteilnemern: die Fußgänger, wenn die Radfahrer unerlaubterweise auf dem Bürgersteig fahren, oder auf dem Fußgängerüberweg nicht absteigen. Wie wäre es damit, dass alle, sowohl die Autofahrer, als auch die Radfahrer sich genau an die STVO halten, die für uns alle gilt?

Ganz frei von jeder Ideologie, ob blau, schwarz, rot oder grün???

@Bender Rodriguez

"Parken am Radweg? Dann sind ups, dhl, dpd.... Alle arbeitslos" Am 08. Oktober 2021 um 09:25 von Bender Rodriguez

*

Für Paketboten könnte man eine Sonderregelung für Kurzparken machen.

"Wer ohne Schuld ist, der werde den ersten Stein" - kein Radfahrer hält sich immer an die Regeln, da kann man auch als Radfahrer etwas entspannter reagieren.

Manche Leute regen sich halt gerne auf. Ich bin erst gestern von einem Senior angemotzt worden, weil ich mein Fahrrad über 1m breiten Rasenstreifen geführt habe anstatt ums Haus herum zu laufen. Dabei stand er selber mit seinem vierbeinigen Bettvorleger auf dem Rasen, den er Gassi geführt hat.
(Ich dachte erst er macht einen Witz und habe ihn angelacht, und dann lief er rot an und legte nach.)

@Ritchi

"
Am 08. Oktober 2021 um 10:18 von Ritchi
Automatische Geschwindigkeitskontrolle

Ich fahre gerne mit einer automatischen Geschwindigkeitskontrolle, nein, keine Verkehrszeichenerkennung sondern Geschwindigkeitsdaten, die irgendwo aus einer Cloud gezogen werden. In der Großstadt, in der ich öfters unterwegs bin, kenne ich mittlerweile fünf Stellen, an denen mein Fahrzeug auf eine viel höhere als die erlaubte Geschwindigkeit beschleunigen will. Das geschieht ausgerechnet an Stellen, an denen ich öfters mobile Blitzer sehe. Bei meinem E – Auto geschieht dieses Beschleunigen zudem nahezu geräuschlos.

Wer setzt denn die Geschwindigkeitsvorgaben in die Cloud, die von meinem Auto abgerufen werden? Die Stadt, die auch die Blitzer aufstellt?"

Verantwortlich dafür, was Sie am Steuer tun oder lassen, sind Sie als Fahrer. Nicht die Cloud.

@ um 10:35 von blauer planet

"10:18 von Ritchi
Wie schlimm wird das dann beim autonomen Fahren in Zukunft - da beschleunigt der Wagen dann immer an den Stellen, an denen es besonders teuer wird, damit die Staatskasse gefüllt wird?

Im Ernst, was Sie beschreiben, ist doch ein guter Anreiz, weiterhin selbst auf Schilder und Ihren Tacho zu achten, oder!"
.
Naja, „immer“ halte ich für übertrieben. Fahrerassistenzsysteme sind übrigens nicht dazu da, dass der Fahrer schläft oder Zeitung liest, sondern dass der Fahrer seine Gehirnaktivität verstärkt für die wirklich wichtigen Sachen, wie beispielsweise ein auf die Straße laufendes Kind oder einen die Vorfahrt missachtenden Radfahrer nutzen kann und somit vermehrt andere Menschen schützen kann.

.. fahrt vorschriftsmäßig.

von H. Hummel @
Richtig, und gut so. Mach ich auch so.

Bei uns im Wohngebiten fahre nie mehre als 30 Kmh. Ich brauch dafür keine neuen Gesetzte.

RE: Stefan T um 10:25; um 10:18 von Torty67

***Fakt ist: Radweg = LKW-Parkplatz, Sicherheitsabstend von Auto/LKW zu Rad häufig keine 50 cm. Es ist nicht so, dass die radfahrer Autofahrer totfahren. Es ist umgekehrt, auch wee es nicht in Ihre rechtsblaue Ideologie passt.***

So sehr ich Ihren ersten Beitrag unterstütze, so lehne ich diesen Kommentar von ihnen ab.
Radweg=LKW-Parkplatz ist kein Fakt, zumindest nicht in meinem Wohnort, einem mittelgroßem Städtchen.

Und das Fahrradfahrer andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden würden ich natürlich auch falsch. Was sich in den Wäldern des Taunus so alles abspielt mit den Fahrradfahrern ist teilweise haarsträubend. Ebenso auf gemischten Geh-/Radwegen - Rücksichtnahme? Fehlanzeige ! Fußgänger werden als Hindernisse angesehen, die geschnitten werden und mit einem Tempo...

Und die Autofahrer haben es nicht leicht mit Fahrradrowdies. Ich musste so manche veritable Vollbremsung hinlegen, um den Fahrradfahrer nicht zu plätten. Und was hätte mir durch den nachfolgenden Verkehr geblüht ?

Reicht nicht

Schaut man ins benachbarte Ausland sind unsere Buß-/ Ordnungswidrigkeitsgelder doch lachhaft niedrig. Und die, die mit ihrem Auto 200 und mehr km/h fahren können, lachen sich doch kaputt. Warum nicht an jede Zahl eine Null dranhängen. Dann tuts wirklich weh. Und wer aus "Versehen" die Tachonadel mal zufällig nicht im Blick hatte, wird dann möglicherweise dafür Sorge tragen, dass dies nicht mehr geschieht. Könnte mir das auch bei den Strafen allgemein denken, in denen Tageessätze fällig werden.

@ 09:37 von Kerstin789

„Noch 5 Jahre arbeiten, dann hab ich genug Geld um endlich auswandern zu können. Dann gehts ab in die Freiheit, raus aus der Diktatur.“
Danke für die Aussicht…

Wer hinter diesem Chaos aus dem Verkehrsministerium Diktatur sieht darf sich gerne die Freiheit außerhalb Deutschlands suchen.
Ansonsten bin ich sehr gespannt ob sich tatsächlich durch die höheren Strafen in der Realität etwas ändert.

Verkehrsrisiko 30er-Zone

Zitat: ""Mit klaren Regelungen stärken wir den Radverkehr und sorgen dafür, dass das Radfahren zügig spürbar attraktiver und sicherer wird"."

Klar.

Jetzt will man das Abzocken bzgl. geringer Geschwindigkeitsüberschreitungen - mal schnell als "Raaaaaaaaaaassen" geframt - uns als eine verkehrssicherheitserhöhende Maßnahme verkaufen.

Dabei ist eine 30er-Zone auf Durchfahrtsstraßen ein einziges Verkehrsrisiko, da man als Autofahrer Gefahr läuft vor Langeweile einzuschlafen.

Ebenso ist bekannt, dass der spezifische Wirkungsgrad von Autos bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h besonders niedrig und die Umweltbelastung folglich hoch ist.

10:39 von Schwachstruller

"Da wird auf schnurgerader Autobahn wegen angeblicher Straßenschäden die Geschwindigkeit auf 60km/h begrenzt. Ich habe dies beim ersten Durchfahren nicht bemerkt und wäre also ein böser Raser. Dafür beobachte ich nun täglich Vollbremsungen von ahnungslosen Ortsfremden, die diese Beschränkung auf der A2 nicht oder zu spät bemerken. Die gewinnbringend Radarfalle fehlt natürlich auch nicht."
Wenn ein Schild angebracht ist, sollten Sie es auch sehen. So schlimm ist der Schilderwald, v.a. an den Autobahnen, dann auch wieder nicht. Und ja, die Möglichkeit der Vollbremsung eines Autos vor Ihnen besteht grundsätzlich immer, egal, aus welchem Grund, Sie müssen damit rechnen. Mit ausreichend Abstand, angepasst an die jeweilige Geschwindigkeit, ist das ja auch kein Problem - nur wird der von gefühlt 4/5 der VerkehrsteilnehmerInnen nicht eingehalten.
Dies ganz unabhängig davon, dass es immer wieder Tempolimits gibt, deren Sinn sich nicht wirklich erschließt...

RE: Stefan T um 10:25; um 10:18 von Torty67

Ich möchte zu meinem Kommentar noch hinzufügen, das ich 25 Jahre lang mit meinem Straßenvelo unterwegs war und seit 30 Jahren den Führerschein besitze. Ich fahre sowohl gern mit dem Fahrrad (nur noch sehr selten aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen), wie auch mit dem Kfz. Auch gerne mit höheren Geschwindigkeiten, obwohl ich mich gern allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf dt. Straßen, zum Wohl der Allgemeinheit, unterwerfen würde.

Gruß Hador

um 10:29 von Walter2929

//Ich bin vor vielen Jahren in Schweden, auf dem Weg nach Stockholm, angehalten worden wegen überhöhter Geschwindigkeit.
Erlaubt war 100Km/h, ich fuhr so 125Km/h.
Da ich meine Fähre nach Finnland noch erreichen wollte, bot ich umgehen an das Bußgeld zu bezahlen...
Der Polizist meine, in perfekten Deutsch, nein, ich halte ihnen einen Vortrag und der dauert exakt 20 Minuten und erkläre ihnen warum wir eine Begrenzung haben.
DAS hat gewirkt, mehr als 100€.//

Wie Genial!
Einfach schwedisch, diese Lösung!
Die haben es echt drauf!
In Schweden fahre ich immer Streng nach Schildern. Bin mal 10km/h zu schnell gewesen und beinahe rausgeflogen. Da steht halt nicht so viel Unsinn an Straßenrand.
Noch besser Finnland:
Ein Schild "Tempo 80". Dann, 150km später "Radarkontrolle". Äääähhhh, wie schnell darf ich hier??? Ach ja: Tempo 80 auch auf Pisten, die nur aus planiertem Schotter bestehen. Wenn Dein Auto es nicht aushält, mach eben langsamer.
Eben Finnland... Ich liebe es.

@ Am 08. Oktober 2021 um 10:46 von Der_Wunderer_1970

>>Am 08. Oktober 2021 um 10:46 von Der_Wunderer_1970
Am 08. Oktober 2021 um 10:24 von David Séchard
Sie erdreisten sich andere Kommentare als "ekelerregend verächtlich" zu bezeichnen und sind genauso eine Axt im Walde? Ganz große Klasse.<<

Wenn Sie es dreist nennen wollen, dass ich die Herabwürdigung einer bestimmten Gruppe von Menschen, die der Forist mit der Bezeichnung "ausufernde Armee der Parasiten" tituliert anprangere, dann gibt es von mir ein klares Ja.

Das pauschale Herabwürdigen ist eine Verächtlichmachung, die ich als ekelerregend empfinde. Und das wollte ich damit aussagen.

Raser auch bei den Radsfahrern

Ich kann allen nur beipflichten, die die Verkehrssünder bei den Radfahrern anprangern. Täglich quere ich auf dem Arbeitsweg die Ludwigstraße in München auf Höhe der Schellingstraße und werde regelmäßig von linksabbiegenden und das Rotlicht ignorierenden Radfahrern fast über den Haufen gefahren.

Das TÜV-Paradoxum

Weshalb gibt es in Ländern ohne TÜV nicht derart viele Raser und weitaus weniger Unfälle als in Deutschland ?: Weil in diesen Ländern die Menschen nicht ihren Verstand und ihre Eigenverantwortung an eine TÜV-Plakette abgeben. Denn die nützt herzlich wenig, wenn unterwegs Autotechnik und Bremsen versagen und der supi Neuwagen sich daraufhin um einen Baum wickelt oder in einer Massenkarambolage endet. Deshalb fährt man ohne oder mit überzogenen TÜV weitaus verantwortungsvoller und vorsichtiger in steter Ungewißheit über ein etwaiges Autotechnikversagen. Häufig ein "Problem" bei alten Autos, bei denen sich kein TÜV mehr lohnt, die aber trotzdem dann mehr Jahre unfallfrei durchhalten als so mancher frisch beTÜVter und alsbald zercrashter Neuwagen. Daher wäre auch in Deutschland mehr gesunder Menschenverstand und weniger TÜV nötig.

@ Ritchi (10:41)

Dazu gibt es Studien.
Am besten kommen Radfahrer und Autofahrer klar, wenn alle wenigstens ab und zu beide Fahrzeugarten fahren. Dann können sich alle am besten in den anderen hineinversetzen und wissen dann, was der andere kann und was er nicht kann.
Hier denken Radfahrer oft nicht an den toten Winkel. Da passieren die meisten Unfälle.

Jetzt machen Kinder hier in den Grundschlen ihren "Fahrradführerschein", um Unfälle zu vermeiden.

@Am 08. Oktober 2021 um 10:41 von paganus65

ZItat: "Mal einen schritt zurück
1) Tempolimits sollen verhindern, daß Autofahrer durch zu hohe Geschwindigkeit andere gefährden.
2) Bußgelder sollen bewirken, daß Autofahrer niemanden durch zu hohe Geschwindigkeit gefährden, obwohl sie durch das Tempolimit auf diesen Umstand hingewiesen worden sind.

Soweit die Theorie."

Diesen Unsinn glauben Sie doch selber nicht.

Die adäquate politische

Die adäquate politische Flankierung zu dieser längst überfälligen Reform wäre jetzt allgemeines Tempo 130 auf allen Autobahnen. Nirgendwo in Europa darf so gerast werden wie bei uns. Das gehört endlich durch ein generelles Tempolimit auf Autobahnen geändert.

Holländische Bürger hatten

Holländische Bürger hatten schon in den 1960er Jahren genug davon, täglich ihre Kinder dem Straßenverkehr zu opfern.
Daraufhin wurde schon ab damals der innerstädtische Verkehr zu Gunsten der Fahrräder geplant und zu Ungunsten des Autos. In Deutschland waren Autos und Autoverkehr immer wichtiger als Kinder.
Innerhalb bewohnter Gebiete sollte grundsätzlich nur Tempo 30 gelten.
Und Autos mit mehr als 50 PS sollten verboten werden. Niemand braucht sowas.

Paganus

Du übertreibst.
Nichts spricht gegen einen Fahrer-Tüv.
Kurz zum Amt. Bogen ausfüllen. Weiterfahren.

Wer das nicht kann, soll bitte nicht fshren. Sich weiterbilden über neue Regeln gehört dazu.

10:21 von Anderes1961

denke nicht, dann wären Sie ja Nachbarn

Das Auto als allerletzter

Das Auto als allerletzter Schutzraum für die Abfuhr von Wut und Frustration und als rollende Kirche für den Glauben an die eigene Souveränität, Stärke und Überlegenheit durch KWs deutscher Ingenieurskunst ist und bleibt unantastbar für sinnvolle Regulierung, solange (Auto steht ja für 'selbst') der Kult gefördert wird um die Erhöhung des menschlichen Seins durch den Selbstwert steigernde Mobile. Viele Leute sind dermaßen abhängig von dem was ihr Auto darstellt nach außen (nicht nur die 'Poser'), daß ich schon vom Hingucken Mitleid habe. Wenn z. B. rücksichtsloses Umherrasen in der Natur mit einem bajuwarischen SUV, musikalisch unterlegt mit kreischend juvenilem Überschwang, monatelang beworben wird, zweifle ich doch sehr am Verstand der Zielgruppe, an dem dieser Werbeleute sowieso.

"Rüpel-Raser" und "Bike-Rambos"

"Rüpel-Raser" und "Bike-Rambos" SOLLTEN doch auch mit höheren Strafen bedacht werden, so hört man selbst vom ADFC und lehnt gleichzeitig Eines entschieden ab:
„Auf Internetblogs wird zu Verkehrsverstößen aufgerufen, um für mehr Fahrradspuren zu demonstrieren“, so Zanke. „Das ist inakzeptabel.“ Quelle: "https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/adfc-boss-verurteilt-ruepel-radler-scharf"
Jetzt und auf absehbare Zeit wird sich am "milden" und "augenzwinkernden" Umgang mit rücksichtslosen Radfahrern nichts ändern.

Eine Frage der Wirksamkeit - wirkungslose Regeln sind sinnlos,

und um die zu streiten statt nach in der Praxis wirksamen zu suchen Zeitverschwendung:

"Letztendlich kostet Verkehrsüberwachung viel Geld. Und dieses Geld ist häufig nicht vorhanden, beziehungsweise wird es in andere Bereiche investiert.
>> Und deswegen findet die Überwachung dann de facto oft nicht statt."

Und eine der Gerechtigkeit:

„Unfall-Experte Brockmann: "Die Grenze ist immer dann erreicht, wo es in die Punkte geht. Das versuchen die meisten zu vermeiden." Deshalb schlage er schon lange vor, nicht nur an der Bußgeldschraube zu drehen, sondern insbesondere bei den Punkten noch einmal nachzulegen. "Das hat dann auch den Vorteil, dass es natürlich sozial auf alle gleich wird.
>> Denn der eine kann sich 50 Euro leicht leisten und der andere eben gar nicht. Die Punkte wirken aber immer."

10:27 von Ritchi

Das hat niemand eingetrichtert.

Das ist das Totalitarismus Virus. Dafür ist der Deutsche traditionell sehr empflindlich , vor allem wenn es ums vermeintlich Gute geht.
Deshalb haben alle vor uns so viel Angst.

Nicht weit genug...

Diktatur wegen Strafen, die mit den schweren Autos sollen alles zahlen, die armen die morgens zur Arbeit fahren werden abgezockt, die Intelligenz meines Autos aus der Cloud - was sind das alles für seltsame Argumente gegen eine zu recht erfolgte Strafe.

Das Problem ist doch dass sich keiner mehr an die für alle Verkehrteilnehmer wichtigen Regeln hält. Blinken, Schauen ob frei ist, Geschwindigkeit, Einfädeln, etc. ist für viele Zeitgenossen inzwischen extrem schwierig geworden.

Jeder ist für sein Verhalten selbst verantwortlich - das gilt auch im Verkehr. Wenn ich gegen die Regeln verstoße, dann ist eine Konsequenz davon eben eine Strafe.
Ich bin frei gegen Regeln zu verstoßen, dann darf aber auch der Kontrollierende so frei sein dies zu ahnden.

Wer 20 kmh innerorts zu schnell fährt, dem sollte der Führerschein entzogen werden - das passiert nicht "aus versehen". Und bei 70 kmh ist ein Kind, ein Fahradfahrer, etc. mindestens schwerst verletzt wenn nicht schlimmer.

Einfache Lösung

Bitte das Bußgeld Verdienst-/Vermögens abhängig machen, funktioniert in Finnland wunderbar (höchstes jemals verhängtes Bußgeld für zu schnelles Fahren 170.000 €) und die Radfahrer, von denen die meisten einen Führerschein haben, in die Kartei in Flensburg integrieren.

Damit hat man alle Spatzen gefangen, rücksichtslose Autofahrer und Radfahrer.

Die Lösung kann so einfach sein ...

RE: Wolf1905 um 10:24; @Stefan_E um 09:29

Leider liefern Sie keine stichhaltigen Argumente.
Natürlich würde das geringste Strafmaß einen Sockelbetrag bedeuten, der für die niedrigen verfügbaren Einkommen gelten würde. Danach könnte erhöht werden.

Da Sie ja Gleichheit/Gleichberechtigung beim Strafmaß fordern, wäre es doch nur logisch, wenn alle Verkehrssünder den selben Bußschmerz zu spüren bekämen. Und dies lässt sich doch ganz wunderbar gerecht durch den Tagessatzvergleich durchsetzen.

Gruß Hador

Obrigkeitsgesellschaften heißen Diktaturen

@H. Hummel
"Schlagt Sie mit Ihren eigenen Waffen ...
.. fahrt vorschriftsmäßig.
Das trifft sie am meisten."
Na dann haben wirs ja ...die da oben und wir da unten..und immer brav bleiben es lohnt sich..das ist meine Vorstellung von einer liberalen Gesellschaftsordnung jedenfalls nicht.
Obrigkeitsgesellschaften heißen Diktaturen!

Sparer

Oktober 2021 um 10:23 von Sparer
@9:25 von Bender Rodriguez
Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, die Bahn ist für alle da. Auch für die, die mit 100 „schleichen“ wollen (schauen Sie sich"

Dann solltest di mal in die StVO schauen, was das zu Tempo und Fahrspurwahl gesagt wird.
Mir geht es nicht um.leuze, die mit 100 einen LKW überholen und wieder rüberfahren.
Aber es gibt welche, die völlig ohne ersichtlich höfliche Grund links 100 fshren, obwohl rechts frei ist. Die müssen wir rausfischen. Ebenso die, die trotz Verkehr 200 brettern müssen.

@ um 10:49 von Anderes1961

"@Ritchi
"
Am 08. Oktober 2021 um 10:18 von Ritchi
Automatische Geschwindigkeitskontrolle

"Verantwortlich dafür, was Sie am Steuer tun oder lassen, sind Sie als Fahrer. Nicht die Cloud."
.
Nur bedingt. Technisches Versagen kann einen Fahrzeugführer entlasten. Vor kurzem habe ich mich mit einer höheren Richterin über dieses Problem unterhalten. Es ergibt sich eine sehr interessante Fragestellung.
Im übrigen fahre ich seit vielen Jahren mit diesen Assistenzsystemen und dies völlig frei von Mitteilungen einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Mein ganzes Leben zudem Punkte frei. Ich kann nur jedem empfehlen: nachmachen.

@ 11:02 von nie wieder spd

Da stimme ich Ihnen vollständig zu.

Einfach TAGESSÄTZE

Die werden dann nach dem Gehalt und Notfalls nach Vermögen berechnet. Denn 50 Euro sind für den einen ein Tagessatz, für den an anderen das Trinkgeld beim Mittagessen.
Solche Strafen sagen: Die Reichen fahren SUW, parken und Tübingen auf freien Plätzen und Rasen auf der Autobahn.
Die FDP wird sicher in Kürze eine Pauschale Vorschlagen bei der Reiche einfach 1000 Euro in die Kasse legen und gut ist. Der Aufwand jeden einzelnen Strafzettel zu verwalten ist teurere als die Strafe.

Übrigens sollte das Fiamt man den geldwerten Vorteil abkassieren. Beim Firmenwagen wickelt die Sekretärin die Bezahlung der Strafzettel auf Geschäftskosten ab. Das kann sich summieren. Denn es sind ja private Strafen. Da muss ein Aufschlag her.

10:50 von Ritchi

Ja, wie wichtig die volle Konzentration beim Fahren ist, um Kinder, Ohrgestöpselte, Daddler oder generell unaufmerksame Menschen, die sich ja irgendwie auch nur menschlich verhalten, mit einzukalkulieren, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.
Mein - nicht überall ernst gemeinter - Kommentar bezog sich aber in erster Linie auf die Andeutung des users, bzw. der userin, dass es so etwas wie Anreize zum Rasen geben könnte, damit Bussgelder abkassiert werden können. Vielleicht hab ich ihn/sie ja auch missverstanden.

die Frage ist natürlich warum erhöht man die Bussgelder

um die Sicherheit zu erhöhen
oder um den Staatssäckel zu füllen ?
Natürlich haben hier die Befürworter Recht "verhalte dich Vorschriftsmäßig"
keine Frage !
Nur warum nur beim Straßenverkehr, warum nicht in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ?

Wie weit geht es zukünftig eigentlich mit den Verboten,
sind wir wirklich auf dem Weg jedem unseren Willen aufzudrängen
fort vom mündigen Bürger ?
Wahrscheinlich, die bekannte "Verbotspartei scheint auf dem Vormarsch

Realitätsverlust

Ich habe einen Kollegen, der sich mit seinen Punkten ständig am Rande des Führerscheinentzugs entlang hangelt, diesen auch schon mal entzogen hatte und der es schafft, die Schuld an seinem Problem komplett nach außen zu verlagern. Die Idee, das könnte etwas mit seinem Fahrstil und seiner Persönlichkeitsstruktur zu tun haben, kommt ihm gar. Jedes Knöllchen, jeder Punkt, den er bekommt ist "total ungerecht", "völlige Abzocke" und was weiß ich noch alles. Seiner Ansicht nach kann man in D gar nicht Autofahren, ohne dauernd gegen Regeln zu verstoßen.

Dass es der Mehrheit problemlos gelingt, blendet er erfolgreich aus.

Manche seiner Argumente finde ich auch hier wieder.

"Tempo 130 heißt: ich darf

"Tempo 130 heißt: ich darf bis zu 130 schnell fahren, nicht: ich muss 130 fahren."

Und? Da steht auch nichts von ewigem LinksFahren.
Oder von freier Fahrspurwahl.

Wie gesagt, gäbe es einen Fahrzeuglenker-Tüv, dann wüssten die Menschen auch besser bescheid.

@Am 08. Oktober 2021 um 11:02 von nie wieder spd

Zitat: "Holländische Bürger hatten schon in den 1960er Jahren genug davon, täglich ihre Kinder dem Straßenverkehr zu opfern.
Daraufhin wurde schon ab damals der innerstädtische Verkehr zu Gunsten der Fahrräder geplant und zu Ungunsten des Autos. In Deutschland waren Autos und Autoverkehr immer wichtiger als Kinder."

Unabhängig von ihrem uninformierten Gefasel, hat die Niederlande ungefähre die gleich niedrigen Verkehrsunfallstatistiken wie Deutschland, wohingegen fast alle osteuropäischen Länder, wo strengere Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten als in D, die Verkehrssicherheit viel niedriger ist.

Q:

"https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20190410STO36615/verkehrsunfallstatistiken-in-der-eu-infografik"

Wenn schon argumentieren ...

... dann wenigstens korrekt:
Kindergeld steht eben NICHT jedem zur gleichen Höhe zur Verfügung!
Hartz IV-Empfänger oder Aufstocker bekommen es als "Einkommen" vom Bedarf des Kindes abgezogen.
Nur mal so zur Klarstellung.

Bussenhöhe

Vielleicht sollte man sich einmal bewusst werden, was einem als Verkehrssünder in anderen Länder so passieren kann. Eine Geschwindigkeitsübertretung von über 15km/h Innerorts in der Schweiz bringt einem direkt vor den Richter! Verfahrenskosten und Busse dürften ohne Probleme den vierstelligen Eurobereich erreichen. Die 75 Euro Busse gemäss den neuen Vorschriften sind aus Schweizer Sicht geradezu lächerlich tief!

Falsche Perspektive

Es ist interessant zu beobachten, was über 100 Jahre Automobilgeschichte mit dem Denken der Menschen gemacht hat.

Mit großer Selbstverständlichkeit werden nicht nur die Änderungen des Bußgeldkataloges aus der Perspektive des Autofahrers betrachtet: Abzocke, unverschämt, oder "auswandern", selbst diejenigen, die die Erhöhung von Bußgeldern befürworten, betrachten alles - gewollt oder ungewollt - aus dieser Perspektive; Radfahrer, Fußgänger, eine "Gefahr" für Autofahrer. Nein, es ist genau umgekehrt. Da wird über Radfahrer hergezogen, die gefälligst Rücksicht zu nehmen haben auf die Belange der Autofahrer.

Daß diese Autofahrerperspektive unter anderem dazu geführt hat, daß in Städten Millionen von Autos keine Fahr- sondern Stehzeuge sind, es dazu führte, daß im ländlichen Raum ÖPNV darniederliegt, es dazu führte, daß Städte für Autos geplant werden und nicht für Menschen, wird geflissentlich übersehen.

kerstin 789

Ihr beitrag ist einfach nur peinlich-diktatur, da fällt mir u.a. die nazizeit und auch pinochet ein, ansonsten wäre ich auch für ein einkommensabhängiges bußgeld, es ist in europa ja möglich, ich bin auch der meinung, daß dies nicht den gleichbeandlunggrundsatz in frage stellt, siehe tagessätze im strafrecht, ich war selbst 9 jahre schöffe in strafgericht, ansonsten sollten auch fahradfahrer/n bei verstößen zur kasse gebeten werden, dies hat nichts mit einer rechtsblauen ideologie zu tun (Stefan_E), sondern mit gleichberechtigung und fairneß gegenüber allen verkehrsteilnehmern, s. auch kommentar von olympic games 10:22, ansonsten ein frage: wie erzieht man verkehrsteilnehmerInnen zum einhalten von verkehrsregeln, ich bin überzeugt, viele tote wären vermeidbar, aber vielleicht sind einigen menschen die freiheit in allen lebenslagen wichtiger als die vermeidbaren toten, ich weiß es nicht, ich denke auf alle fälle nicht so

Regulierungen ohne Ende…

Liebe PolitikerInnen, liebe LeserInnen,

seid Jahrzehnten wird immer alles auf dem Rücken der Autofahrer ausgetragen. Ich muss sagen, so langsam reicht es wirklich! Bitte bedenkt doch mal, was alles an uns Autofahrern alles hängt. Nur weil mal wieder ein paar „schwarze Schafe“ sich nicht benehmen können, muss gleich die ganze Nation darunter leiden.
Der größte Teil der Autofahrer kann sich im Straßenverkehr benehmen und hält sich auch an die Vorschriften, nun „maulen“ ein paar Fahrradfahrer die wahrscheinlich früher mal als Sonntagsfahrer beschrieben wurden und schon gibt es einen Aufschrei.
Liebe Medien, versucht doch nicht mit Eurer Wortwahl auch noch Öl in das Feuer zu gießen.
Kurzum, die Politik hat es verpennt für alle Strassenteilnehmer entsprechende Geh- oder Fahrwege zu schaffen, verbannt die Fahrräder vom Gehweg auf die Straße und wundert sich dann. Es wurde verpasst, früher auf die Umwelt zu achten und wundert sich über verpestete Luft aber zahlen soll immer der Autofahrer

11:00 von FakeNews-Checker

Es erschließt sich mit nicht, weshalb eine neue TÜV-Plakette dazu führen sollte, dass man sich mit höherer Wahrscheinlichkeit nicht mehr an Verkehrsregeln hält (hier: Tempolimits), bzw. die Fahrweise den Straßenverhältnissen und der Verkehrssituation anpasst.

11:04 von melancholeriker

gelegentlich frage ich mich schon leben sie auch ihre Ideale ?
Sie scheinen, für mich zumindest, was übermenschliches an sich zu haben
Hoffentlich nicht wie bei Württembergs Umweltminister,
der für 130 eintritt
und selbst mit 179 sich blitzen läßt (bei 120 km/km Limit)

Falsche Anreize

In der Schweiz hatte diese Massnahme vor allem dahingehend Konsequenzen, dass Niedrigstverdiener oder Sozialhilfeabhängige ohne Auswirkungen rasten! Wer als Tieflohnempfänger nichts verdient, dem kann auch nichts geschehen! Solche Falschanreize sollten vermieden werden!

Richtiger Weg, aber mit Ergänzung

Rigorose Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen - durchaus der richtige Weg. Tatsache ist : vor allem in Ortschaften hält sich kaum jemand an das Limit. Allerdings sei auf einen praktischen Aspekt hingewiesen : Bei der heute durchschnittlichen Motorenleistung reicht ein ganz geringes Mehr an Druck auf das Gaspedal für eine erhebliche Beschleunigung. Mit anderen Worten : man muß das Tachometer ständig im Auge behalten - und das bedeutet weniger Blick auf den Verkehr und damit Risiken. Daher sollte grundsätzlicheine akustische oder im Vorausblickfeld befindliche optische Warnung beim Überschreiten der Geschwindigkeit (Normwert 50 kmh) installiert sein. Manch einer bleibt schon heute lieber unter dem Normalwert - was aber viele Zeitgenossen nun zum demonstrativen Üerholen animiert . Das ist also auch problematisch.

@eine_anmerkung, 10:46

"Warum versucht man unser Umfeld immer mehr mit Gängelungen und Verboten ala Grünen Parteiprogramm (130 max, am Besten 100) zuzupflastern?" -

Es geht hier nicht um das Einrichten von neuen Geschwindigkeitsbeschränkungen, sondern um die Strafen für bestehende. Und das hat nun wirklich nichts mit Gängelungen oder Verboten zu tun. Schließlich haben Sie es selbst in der Hand ob sie sich an die bestehenden Höchstgeschwindigkeiten halten oder nicht.

Wir müssen weg von Geldstrafen und hin zu Zeitstrafen.

Nein ich meine jetzt nicht Gefängnis sondern Arbeitsstrafen in Form von gemeinnütziger öffentlicher Arbeit. Das tut unabhängig vom Geldbeutel weh.

@Ritchi

"
Am 08. Oktober 2021 um 11:11 von Ritchi
@ um 10:49 von Anderes1961

"@Ritchi
"
Am 08. Oktober 2021 um 10:18 von Ritchi
Automatische Geschwindigkeitskontrolle

"Verantwortlich dafür, was Sie am Steuer tun oder lassen, sind Sie als Fahrer. Nicht die Cloud."
.
Nur bedingt. Technisches Versagen kann einen Fahrzeugführer entlasten. Vor kurzem habe ich mich mit einer höheren Richterin über dieses Problem unterhalten. Es ergibt sich eine sehr interessante Fragestellung.
Im übrigen fahre ich seit vielen Jahren mit diesen Assistenzsystemen und dies völlig frei von Mitteilungen einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Mein ganzes Leben zudem Punkte frei. Ich kann nur jedem empfehlen: nachmachen."

Ja, juristisch ist es tatsächlich ein Problem. Wenn mir als Autofahrer mein eigenes Leben und die Gesundheit lieb ist, würde ich mich nicht allzusehr auf Assistenzsysteme (die können sehr hilfreich sein) verlassen, und den Kontrolleur kontrollieren. Ich bin selbst verantwortlich für das was ich tue.

Vermutlich gibt es für besondere Verkehrsteilnehmer

besondere Regeln.
Nach STVO gilt jedoch:
1. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
2. Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Von Durchsetzung eines vermeintlichen Rechts steht dort aus gegebenen Grund daher auch nichts.
Wer einen Führerschein hat , weiß das sicherlich.

11:07 von Johnny_X

Danke! Sie bringen es auf den Punkt!

um 10:53 von gescheitgeblitzt Verkehrsrisiko 30er-Zone

Nicht unerwartet kommen die schwächsten von allen Verkehrsteilnehmern nicht vor in Ihrer Kolumne. Passt zum Vakuum an Umsicht, Nachhaltigkeitsgedanken und Nähe zu menschlicher Einstellung bei Problemen, die echten, ideologiefreien Menschen passieren, z. B. beim Überqueren von sehr frequentierten, zu schnell befahrenen Straßen in der Nähe von Orten, in denen Kinder und Alte leben. Wo das sein soll? Ich weiß, ist nicht die Zielgruppe Ihrer hektischen Versuche, ein oder zwei Follower hier zu finden. Ist wohl kein gutes Thema außer für obligates FfffB - Getöse.

11:13 von stgtklaus

Die Reichen fahren SUW,
--------------

bei einem Anteil von 25 % an den Neuzulassen
scheint es ja verdammt viele "Reiche" in unserem Land zu geben
dann Zitat : "Private" Strafen
könnten sie mir das mal im Zusammenhang mit der Punktevergabe in Flensburg erklären.

>nach dem Gehalt und Notfalls nach Vermögen berechnet<
warum der Hass, warum wollen sie Blut sehen ?

Fehlüberlegung

Die Problematik ist komplexer, führen solche von Ihnen vorgeschlagenen Modelle doch dazu, dass Personen, die über kein Vermögen verfügen und kaum Einkommen haben, sozusagen gratis rasen. Komischerweise können die sich entsprechende Fahrzeuge leisten! In der Schweiz kann man feststellen, dass die einkommensabhängige Bestrafung einen gegenteiligen Effekt auf das Raserverhalten hatte. Erst als man die Fahrzeuge der Rasenden verschrottete, unbesehen, ob sie in deren Besitz waren oder nicht - war ein wirkliches Strafelement gefunden!

Verstehe nicht wie man

Verstehe nicht wie man dagegen sein kann das bei 20kmh+ der Führerschein mal für ein paar Monate weg ist. Es tut mir Leid aber wer mit 75+ kmh in der Innenstadt unterwegs ist hat auf der Straße nix zu suchen und nimmt schwere Unfälle wissentlich in kauf. Da hilft ein wenig Nachdenkzeit ohne Pappe wahrscheinlich mehr als ein paar Euro Strafe.

um 11:01 von Blitzgescheit

//ZItat: "Mal einen schritt zurück
1) Tempolimits sollen verhindern, daß Autofahrer durch zu hohe Geschwindigkeit andere gefährden.
2) Bußgelder sollen bewirken, daß Autofahrer niemanden durch zu hohe Geschwindigkeit gefährden, obwohl sie durch das Tempolimit auf diesen Umstand hingewiesen worden sind.

Soweit die Theorie."

Diesen Unsinn glauben Sie doch selber nicht.//

Doch, ich glaube tatsächlich, daß das mal der Grund gewesen sein soll...
Über die Praxis habe ich anderes geschrieben...

10:53, Blitzgescheit

>>Dabei ist eine 30er-Zone auf Durchfahrtsstraßen ein einziges Verkehrsrisiko, da man als Autofahrer Gefahr läuft vor Langeweile einzuschlafen.<<

Daß Sie zur Raserfraktion gehören, das überrascht mich jetzt überhaupt nicht.

Aber passen Sie bitte auf, wenn Sie mal in Frankreich unterwegs sein sollten. Da wird nämlich richtig zugelangt.

@stefan E, 09.29h

Auch der mit dem rostigen Clio kann jegliche Zahlung vermeiden, indem er sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält.
50 ist 50, egal ob Porsche oder Clio.
Ich habe erst gestern 15 € überwiesen.
Die muss ich bezahlen, ob der Porschefahrer nun 150 € bezahlt oder ebenfalls 15€.
Ich habe auch nur einen alten Gebrauchtwagen.

11:02 von nie wieder spd

« Und Autos mit mehr als 50 PS sollten verboten werden.
Niemand braucht sowas.»

Autos mit mehr als 50 PS sollten selbstverständlich nicht verboten werden. Mit 50 PS lassen sich Wohnwagen schlecht ziehen, und niemand will, dass ihm am Berg ein Gespann entgegen kommt, das eigentlich vor einem fahren sollte, real aber rückwärts den Berg runter rollt.

Weitere Beispiele können Sie sich dann selbst ausdenken, sobald die Medizin ein wirksames Medikament gegen Chronische Verbieterits erfunden hat.

By rhe way: Meine Ente 2CV von früher hatte 23 PS. Damit konnte ich auch schon 90 km/h in der Stadt fahren. Rechnerisch dürfen Autos also max. ± 12,5 PS haben, damit man nicht mehr schneller als 50 km/h mit dem Geschoss fahren kann.

Begriff "Rasen" ...

Zitat: "Der Bundesrat will heute härtere Strafen für Raser und Falschparker beschließen."

Und natürlich wird hier mal wieder völlig unsachlich vom "Rasen" gefaselt und eine Ordnungswidrigkeit wie Falschparken als Staatsverbrechen hingestellt.

Rasen ist Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit. Zu "hoch" bedeutet, bei unvorhergesehenen Situationen nicht mehr rechtzeitig bremsen können.

So fahre ich auf Straßen, wo man 100 km/h fahren kann, wenn der Verkehr unübersichtlich ist, oder Kinder aus einem Gebüsch auf die Straße rennen können meist defensiv und wenn es Not tut, mit Schrittgeschwindigkeit.

Sehr oft fahre ich in 30er-Zonen, in Bereichen, wo es geschätzt eine Sichtweiter von 5 km gibt, wie jeder vernünftige Mensch 50-60 km/h.

Auf Autobahnen fahre ich, wenn es der Verkehr zulässt, gerne > 300 km/h.

Selbstverständlich habe ich noch nie einen Unfall verursacht und fahre damit sehr sicher.

@Kerstin789, 09.37h

Liebhe Kerstin, dann achten sie aber gut auf den Tacho.
Den fast überall in Ihrer Freiheit sind die Strafen drastisch höher.

Bußgeldern

Gut so, Bußgeldern erhöhen, bei Straftaten hilft günstiger
Sozialprognose oder andere Gründe um Milde walten zu lassen. Härtere Strafen sollen da ja weniger bringen. Beim „Normalbürger“ ist das „wurscht“.

um 11:02 von nie wieder spd

//Und Autos mit mehr als 50 PS sollten verboten werden. Niemand braucht sowas.//

Niemand braucht...
autos >50ps
Hunde
Konzertveranstaltungen der Gruppe XY
Mehr als 25qm Wohnraum pro Person
Oder reichen 20?
Mehr als 2000 Euro Netto

Und was man nicht braucht, kann man einfach verbieten, nicht wahr?

Vor allem: Wer entscheidet das?
Darf, Ihrer Meinung nach, der Bürger nur Besitzen, was er vor Ihnen als notwendig nachweisen kann?

Oh Mann...

11:19 von Eine Mail

der Mensch scheint eben ein Opferlamm zu brauchen
um daran seinen Frust auszulassen
Die Reichen, die "Schwarzen", die Moslems, die Katholiken ......
Der Autofahrer bietet sich dazu hervorragend an
speziell der Dieselfahrer

Tempo 130 heisst

Richtgeschwindigkleit 130 bedeutet wer schneller fährt und an einem Unfall beteiligt wird erhält a) eine Mitschuld und b) verliert ganz oder teilweise der Versicherungsschutz.
Wissen viele nicht ist aber seit Jahrzehneten so.
Limit 130 ist völlig obsolet, da wir ja den Wandel schaffen und alle mit E Autos das Klima schützen...
Da hier im Forum offenbar keiner ein E Auto fährt, obwohl viele so gut zu sein scheinen, kann ich darüber aufklären, dass man 130 kaum erreichen wird, da ab 100 und mehr der Reichweite eines E Auto so massiv schrumpft , dass man das von selbst lässt.
Wir reden also übers gestern um das morgen zu gestalten - gaga.

Limit 200 für den Rest, der Porschefahrer ist ab 21 bis 5Uhr o.k. , die dezimieren sich damit ggf selbst.

Kurze Schrecksekunde: Rasen teurer.

Ach sooooooo, Schnellfahren.

Als Golfer hatte ich mich bei der Schlagzeile „ Rasen soll jetzt wirklich teurer werden“ kurz erschreckt.

Dann hat tagesschau.de die Bilder nachgeladen und die Blitzersäule erschien.

Nochmal Glück gehabt.

@Am 08. Oktober 2021 um 11:29 von fathaland slim

Zitat: "Daß Sie zur Raserfraktion gehören, das überrascht mich jetzt überhaupt nicht.

Aber passen Sie bitte auf, wenn Sie mal in Frankreich unterwegs sein sollten. Da wird nämlich richtig zugelangt."

Nach Frankreich nur auf Ketten ...

11:14 von Sisyphos3

Was meinen Sie denn nun? Warum schreiben Sie in einem Satz "Natürlich haben hier die Befürworter Recht "verhalte dich Vorschriftsmäßig"
keine Frage !" um dann im selben Post quasi drohend die "Verbotspartei" "auf dem Vormarsch" zu vermuten?

"Nur warum nur beim Straßenverkehr, warum nicht in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ?"
Welche Bereiche meinen Sie denn genau? Und geht es Ihnen nun um zu viele oder zu wenige Verbote?

@ 10:14 von paganus65

„Dann geht in FFM nichts mehr. Kommt einem Bummelstreik nahe...“
In welchem FFM? Mir würde es in Frankfurt am Main völlig genügen, wenn ich überall die zulässige Geschwindigkeit fahren könnte. Das ist wohl kaum ein Bummelstreik. Wie bitte soll den überhöhte Geschwindigkeit die verstopften Straßen in FFM frei machen. Bei den vielen Baustellen ist ja jetzt schon kein Durchkommen drin. Wenn dann noch ein I… mit zu viel Benzin im Blut einen Unfall provoziert geht gar nix mehr. Das liegt aber dann nicht an denen die sich an die Regeln halten sondern an dem Einen der meint schlauer als alle zu sein.

um 11:16 von Blitzgescheit

//Unabhängig von ihrem uninformierten Gefasel, hat die Niederlande ungefähre die gleich niedrigen Verkehrsunfallstatistiken wie Deutschland, wohingegen fast alle osteuropäischen Länder, wo strengere Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten als in D, die Verkehrssicherheit viel niedriger ist.

Q:

"https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20190410STO36615/verkehrsunfallstatistiken-in-der-eu-infografik"//

Super! :-)

Ich stimme mit Ihnen ja nicht oft überein. Aber das ist die richtige Antwort.

D hat die sichersten Straßen der Welt

Zitat: "Der Bundesrat will heute härtere Strafen für Raser und Falschparker beschließen. Der Weg dahin war deutlich länger als erwartet, was mit Pannen im Verkehrsministerium zu tun hatte. "

D hat die sichersten Straßen der Welt. Das belegt jeder Verkehrsstatistik, egal nach welcher Metrik gemessen (Unfälle/Einwohner; Unfälle/Anzahl mot. Fahrzeuge).

Leute, die höhere Strafen bei geringfügigen Geschwindigkeitsüberschreitungen damit begründen, dass man damit eine höhere Verkehrssicherheit erreiche, unterliegen - wie fast immer - logischen Denkfehlern.

Q:

"https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20190410STO36615/verkehrsunfallstatistiken-in-der-eu-infografik"

Wer hier von Gängelung redet,

Wer hier von Gängelung redet, sollte seinen Führerschein doch bitte freiwillig abgeben.
Das Einhalten von Regeln ist zwingend erforderlich, wenn viele Menschen zusammenleben müssen/sollen/wollen.
Es gibt überhaupt keinen Grund, Regeln verletzen zu müssen, ausser ich habe einen medizinischen Notfall an Bord.
"Schnell zum Bäcker" und den Radweg blockieren? Nein, da muss man früher losfahren. 200 in der 130 Zone auf der ab? Früher losfahren. Usw usw.
Und ja, ich fahre gerne schnell. Dazu braucht man aber Platz. Das geht nicht immer. Eher selten.
32 Jahre Führerschein 1x Falschparken 1x 6kmh zu schnell.
Das war kein Glück.

Das Problem der Kontrolle und die Einsichtsfähigkeit im Verkehr

Alle Maßnahmen sind fragwürdig ohne Kontrolle - Kontrolle aber kostet viel Geld. Unlösbares Problem ? Keineswegs. Es ist überhaupt kein Problem, die Geschwindigkeits-Kontrolle flächendeckend zu automatsieren. ALLERDINGS : der Datenschutz! - das Geschrei kann man sich vorstellen. Und was die zugeparkten Radwege angeht :jeder Bürger kann sich dieses Problems selbst annehmen. ALLERDINGS :völlig klar , welcher Protest da nun wieder aufbrandet. Was die Einsichtsfähigkeit angeht : man beobachte nur mal, wie die Autofahrer den Blinker benutzen - falls überhaupt.
Hochgradig schwachsinnig. Was tun? Gute Frage - jedenfalls sollte Verkehrsunterricht bereits in der Grundschule Pflicht sein. So ist nun mal unsere heile Welt!

@Adeo60, 09.56h

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts schaffen Sie auch locker mit einer "Ente".
Die Poserszene ist eine ganz andere Baustelle und wird in Stuttgart stark bekämpft.
Für mich ist ärgerlich, wo die Blitzer aufgestellt werden.
Vor Kindergärten, Schulen usw. fast nie, weil da die meisten recht rücksichtsvoll fahren.
Aber an autobahnähnlich ausgebauten Transversen wird das Tempo willkürlich heruntergeregelt und geblitzt, was das Zeug hält.
Deshalb auch die geringe Akzeptanz.

Am 08. Oktober 2021 um 11:32 von paganus65

Sie schreiben mir aus der Seele

11:29 von fathaland slim

... oder bei den Eidgenossen !
die kommen dann zum Rasen (vorallem rücksichtslosem Fahren) ins Ländle
einfach mal die Bodenseeautobahn benutzen.

Dann sollte man vielleicht versuchen zu unterscheiden
ob einer mit ein paar km zu schnell ist,
ob er an einer Schule oder nem KiGa rast
oder mit 130 km/h in nächtlichen Städten sich Rennen liefert

11:19 von Eine Mail Regulierungen ohne Ende…

Liebe Userin/lieber User, haben Sie den Post um 11:19 von Anderes1961 gesehen? Ich empfehle Ihnen die Lektüre, vielleicht sehen Sie darin einen Denkanstoss für auch noch eine andere Perspektive.

Deutschland ist Autofahrerfeindlich geworden und..

das betrifft auch Elektrofahrer.-
Auf den Bürger draufknallen was nur irgendwie geht- an Gebühren oder auch Parksünden- und wir werden eine Mobilitäts und Autofahrerpartei brauchen denn alles muß im Rahmen bleiben.
Klar, die Coronakrise kostete Geld und wieder müssen Autofahrer herhalten und ich meine so kann es nicht weitergehen.
Möglicherweise nur eine Meinung eines einzelnen Bürgers vielleicht ? -aber bestehen auch Chance auf Veröffentlichung.
Es sollte ja Meinungsfreiheit geben.

11:35 von blauer planet

wenn sich einer, wenn ein Castorbehälter unterwegs ist, sich an die Schienen zu ketten
scheint das nicht verwerflich zu sein
Gegen Bäume fällen, aber im Dannenröder Forst diese für Baumhäuser zu verwenden

Sollten Gesetze nicht allgemeingültig sein, in allen Bereichen des Lebens ?

11:35, Blitzgescheit

>>@Am 08. Oktober 2021 um 11:29 von fathaland slim
Zitat: "Daß Sie zur Raserfraktion gehören, das überrascht mich jetzt überhaupt nicht.

Aber passen Sie bitte auf, wenn Sie mal in Frankreich unterwegs sein sollten. Da wird nämlich richtig zugelangt."

Nach Frankreich nur auf Ketten ...<<

Sie haben ja Humor!

Wenn auch einen, nun ja, etwas verqueren.

Bußgelder

Die Sanktionen sollten sozial gestaffelt werden. Wer mit seinem BMW durch eine 30 Zone brettert und noch eine rote Ampel überfährt, an der Fußgänger warten, der dürfte die leichten Erhöhungen als Portokassenbeitrag wegstecken. Den Autofahrer nach Einkommen zu belegen, erscheint mir da höchst naheliegend. Aber nicht nur Autofahrer sind die auffälligen Verkehrsteilnehmer und Sünder, sondern auch besonders festzustellen die Umweltgurus, die sich offensichtlich in missionarischem Eifer gegen unzählige Verkehrsregeln und Rücksichtnahmen verschworen haben. Fahren mit dem Lastenrad auf dem reinen Fußweg ist zu billig geahndet. Wer Breite und Zulässigkeit als Kavaliersdelikt sieht, sollte die Fußgänger mit Gehwägelchen, Kinderwagen und Kinderroller fragen. Ach ja, und die mobilen Roller nicht zu vergessen, die Wege breit blockieren, weil sie abgestellt werden, wo es beliebt. Wie der Hund vom Haufen rennt- pardon, da sind ja die Besitzer mit Tütchen und sammeln alles ein. Da herrscht Ordnung.

Zitat: "Darf, Ihrer Meinung

Zitat:
"Darf, Ihrer Meinung nach, der Bürger nur Besitzen, was er vor Ihnen als notwendig nachweisen kann?"

Besser konnte man es nicht ausdrucken, denn viele vergessen, dass wir in einer Demokratie leben, und das unser noch immer vorhandener Wohlstand hauptsächlich unserer (oder unserer Vorfahren) Leistungsfähgkeit und Leistungsbereitschaft zu verdanken ist, auch wenn viele dies auch als Gott gegeben verstehen. Die Leistung soll belohnt werden, und s sollte auch Freiheiten geben, die Belohnung individuell zu verwenden.

Ansonsten könnte man auch die grösseren Wohnungen und Villen extrem hoch besteuern oder gar verbieten, denn ungenutzte Räume werden auch geheizt, und es gilt ja die Meinung, dass das Heizen umweltschädlich ist, genauso wie das etwas schnellere Autofahren, als mache es sich trauen, oder leisten können.

09:29 von Stefan E

Möchte mich Ihren Kommentar anschließen.

10:46 von eine_anmerkung.

das gestern war ein test von mir, den ich bestanden habe. selbst ich bekomme prompt grün, wenn ich das richtige schreibe

@ 11:35 von Blitzgescheit

„ Nach Frankreich nur auf Ketten ...“

Finden Sie solche Sätze nicht selbst geschmacklos?

Auch Ihre Definition von „vernünftig“ scheint mir eine sehr individuelle zu sein, wenn Sie selbst festlegen, wann Sie in einer 30er-Zone 60 fahren

11:00 von FakeNews-Checker

wie viele Verkehrstote gibt es in Deutschland
wieviele in anderen Ländern (mit Tempolimit)

Warum soll sich einer, der so unverantwortlich ist, mit defekter Technik/fehlendem TÜV rumfährt, verantwortlich beim Fahren verhalten ?

@Hador Goldscheitel, 10.22h

Ein Anruf beim Finanzamt in einem Land, in dem jedes zweite Wort Datenschutz heißt?

Schließung der Kommentarfunktion naht!

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion zu dieser Meldung wird um 12:30 Uhr geschlossen.

Es grüßt
Die Moderation

@Am 08. Oktober 2021 um 11:25 von melancholeriker

Zitat: "Nicht unerwartet kommen die schwächsten von allen Verkehrsteilnehmern nicht vor in Ihrer Kolumne. Passt zum Vakuum an Umsicht, Nachhaltigkeitsgedanken und Nähe zu menschlicher Einstellung bei Problemen, die echten, ideologiefreien Menschen passieren, z. B."

Wieso?

Ich mache mir meist eine Red-Bull-Dose auf, bevor ich in die Gefahrenzone einer 30er-Zone fahre, damit ich wach bleiben, nicht einschlafe und damit keine Verkehrsrisiko darstelle, selbst wenn dann ein - meist - VW Caddy mit einem "Grünen_r_s_in_-" oder "Atomkraft, nein danke!"-Aufkleber vor mir selbst dieser rasante Geschwindigkeit von 30 unterschreitet und etwa mt 23 dahintuckert.

10:21 von agtrier Immer noch zu billig!"

um 10:21 von agtrier
"Immer noch zu billig!

Um eine Geldbuße von einem Fahrer aus einem anderen EU-Land eintreiben zu können, muss diese über 80 Euro betragen. Das heißt, dass die genannten 70 Euro für Fahrer aus dem Ausland quasi "umsonst" sind" ...

Für jemand, der unter dem Pseudonym "AG Trier" schreibt, bereits 11 Jahre lang erstaunlich uninformiert!
Richtig ist, dass das EU-Vollstreckungsabkommen eine sogenannte Bagatellgrenze vorsieht.
Diese liegt jedoch bei Sanktionen unter 70,- € und auch Mahngebühren und Verfahrenskosten (in D derzeit meist 28,50 €) tragen zur Überschreitung des Grenzwertes bei.
Schönes WE
Paragraphenreiter

Raser oder Normalbürger ?

Ich bin definitiv dafür, wenn Raser bestraft werden. Das auch gerne hart.
Hier geht es allerdings um Normalbürger wie Du und ich, die ohne Grund kriminalisiert werden.
Ich möchte meine Aufmerksamkeit auf der Strasse setzen, schauen, ob ein Kind angerannt kommt oder ob jemand vielleicht gleich den Wagenschlag öffnet.
Und nicht dauernd auf den Tacho starren müssen, der eh die Genauigkeit einer Wünschelrute hat.
Baut an jedem Ortsschild und Tempolimit-Schild einen Transponder und koppelt den mit dem Tempomaten im Auto und gut ist. Wird so seit 1934 (!) im Bahnverkehr gemacht (Indusi).
Oder planen die Gemeinden etwa die Strafzettel fest in ihr Budget mit ein ?
Ich warne nochmals eindeutig vor der Kriminalisierung normaler Bürger, denn die Folgen kann man heute schon allerorten beobachten und weitere Folgen drohen....

So ist das in der StVO

Ich habe mal in Münster in einer Parkverbotszone geparkt. Soweit so schlecht... In dieser Zone befand sich aber ein Schild, welches das Parken in der Straße auf der rechten Seite hinter Diesem explizit erlaubte (hatte ich extra ein Foto von gemacht, falls ich aufgeschrieben werde). Natürlich ließ sich die Stadt Münster es nicht nehmen, handelte entgegen meinem Sinn und verwarnte mich entgeltlich. Auf meinen Einwand mit Beweisfoto hin, wurde mir -zugegeben sehr freundlich- mitgeteilt, was meine Meinung über Deutschland nachhaltig prägte: Gibt es zwei Verordnungen, deren Aussage diametral zueinander stehen, so gilt für den einfachen Bürger immer diejenige, die zu seinem Nachteil ausgelegt werden kann. So ist das mit der StVO... MfG KongoMüller

Schilderwald

Okay, mehr bezahlen fürs "Überziehen", meinetwegen. Vielleicht kann man in dem Zuge auch mal den deutschen Schilderwald reduzieren. Wenn auf der Landstraße auf einem Kilometer dreimal die Höchstgeschwindigkeit geändert wird, führt das wohl kaum zu mehr Verkehrssicherheit, sondern höchstens zu total vom eigentlichen Verkehrsgeschehen abgelenkten Verkehrsteilnehmern.

@Am 08. Oktober 2021 um 11:50 von dr.bashir @ 11:35 von Blitzges

Zitat: "Am 08. Oktober 2021 um 11:50 von dr.bashir
@ 11:35 von Blitzgescheit
„ Nach Frankreich nur auf Ketten ...“

Finden Sie solche Sätze nicht selbst geschmacklos?"

Nein.

Lustig.

Insbesonders weil bestimmte Leute, die sich für besondere "moralisch" halten (es aber nicht sind), besonders lustig (pseudo-)moralisch empören.

Wo sind die entsprechenden

Wo sind die entsprechenden Strafen für Fahrradfahrer? Tatbestände gäbe es zuhauf:
- Fahren auf dem Geweg
- Fahren ohne Licht
- Nichtbenutzung vorgeschriebener Radwege
- An Fahrradampeln bei Rot weiterfahren
- Fahren unter Alkohol/Drogen
- Mißachtung sonstiger Verkehrsregeln

Wann kommt endlich eine Pflicht zur Nutzung vorhandener Radwege, ggf. mit Tempolimit für Radfahrer, wann kommen eindeutige Kennzeichen für Fahrräder, um Fehlverhalten konsequent ahnden zu können? Wie hoch sind die Strafen für das Abstellen von Fahrrädern auf Gehwegen?
Von den E-Rollern möchte ich hier erst garnicht anfangen.

Aber ja, der Autofahrer ist das Übel der Nation, wird stärker verfolgt und bestraft als Clankriminelle.

11:46 von Sisyphos3

Meine Sie so etwas wie freie Fahrt für alle BürgerInnen und Castorbehälter?

Homo automobilis

Wenn ich mir die Posts hier so durchlese, kommt mir die Idee, daß es eine neue Gattung Mensch gibt: Homo automobilis.

Die Ideen gehen offenbar aus

Am Verkehrsgeschehen nehmen auch die Fahrer von Fahrrädern, E-scootern, Mofas etc. teil. Und ein großer Teil von Ihnen kennt keine Regeln - und falls doch halten sie sich nicht daran. Simple Regeln wie "Rechts vor Links" sind meist nicht präsent. Rote Ampeln gibt es für viele (auch erwachsene Radfahrer) nicht. Und aus purer Bequemlichkeit fahren sie auf den Gehwegen oder umfahren den Autokreisel entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Auch die richtungsgebundenen Radwege werden gern in falscher Richtung und zu zweit nebeneinander missbraucht.
Die Gefährdung der Radfahrer wird großenteils eben auch von den Radfahrern und Scooterfahrern verursacht die die Regeln nicht kennen oder sie bewusst ignorieren.
Hierzu gibt es wohl keinerlei Ansatz irgendetwas zu verbessern.
Da bleibt eben nur das "Feindbild" des rücksichtslosen Autofahrers.
Natürlich gibt es die auch unter den vielen anderen Rücksichtslosen.

11:42, Sisyphos3

>>Dann sollte man vielleicht versuchen zu unterscheiden
ob einer mit ein paar km zu schnell ist,
ob er an einer Schule oder nem KiGa rast
oder mit 130 km/h in nächtlichen Städten sich Rennen liefert<<

Wird es.

Letzteres ist eine Straftat und wird gerichtlich mittlerweile öfters als Mordversuch gewertet. Ihr erstes Beispiel ist eine Ordnungswidrigkeit, ihr zweites bis zu einer Grenze, ab der es als Straftat gewertet wird.

11:31 von Blitzgescheit

»Rasen ist Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit.»

Rasen ist das doofe grüne Zeug im Garten, das von Frühjahr bis Herbst andauernd wächst, und was man ständig mähen muss. Es sei denn, man hält Schafe im Garten.

»Sehr oft fahre ich in 30er-Zonen, in Bereichen, wo es geschätzt eine Sichtweiter von 5 km gibt, wie jeder vernünftige Mensch 50-60 km/h.»

Tempo 30 Zonen mit weniger als 30 km Sichtweite sind aber sehr selten.
Von der Sichtweite leitet sich ja auch in direkter Linie das Tempolimit her.

»Auf Autobahnen fahre ich, wenn es der Verkehr zulässt, gerne > 300 km/h.»

Ich fahre sehr gerne mit > 500 km/h.

Nun wüssten Sie gerne, was ich wohl für ein tolles Auto habe mit welchem Antrieb. Sage ich aber nicht … nur so viel: ist ein kleiner Kernreaktor drin, und deswegen muss ich auch nur einmal alle 10 Jahre tanken.

@Ravenbird um 11:23 Uhr

"Arbeitsstrafen in Form von gemeinnütziger öffentlicher Arbeit. Das tut unabhängig vom Geldbeutel weh."

Das ist doch keine Strafe!
Ich bin für 25 Stunden pro Woche gemeinnützige ehrenamtliche Arbeit für jeden Bundesbürger, der physisch und psychisch dazu in der Lage ist. Und für maximal 15 Stunden pro Woche Lohn- bzw. Gehaltsarbeit, also gegen großen Einkommenserwerb durch Arbeit. Ein richtig hohes BGE sollte dabei helfen.

@AfD-Presseabteilung I

"
Am 08. Oktober 2021 um 11:54 von Blitzgescheit
@Am 08. Oktober 2021 um 11:50 von dr.bashir @ 11:35 von Blitzges

Zitat: "Am 08. Oktober 2021 um 11:50 von dr.bashir
@ 11:35 von Blitzgescheit
„ Nach Frankreich nur auf Ketten ...“

Finden Sie solche Sätze nicht selbst geschmacklos?"

Nein.

Lustig.

Insbesonders weil bestimmte Leute, die sich für besondere "moralisch" halten (es aber nicht sind), besonders lustig (pseudo-)moralisch empören."

Ja, so ist er, der Humor von Faschisten, die sich selbst für harmlos halten ( es aber nicht sind) und sich (pseudo-)humoristisch lustig machen.

@SirTaki um 11:48

>> Bußgelder: Die Sanktionen sollten sozial gestaffelt werden. Wer mit seinem BMW durch eine 30 Zone brettert und noch eine rote Ampel überfährt, an der Fußgänger warten, der dürfte die leichten Erhöhungen als Portokassenbeitrag wegstecken. <<

Und wer mit seinem Fiat oder sonst einem kleinen Auto "durch eine 30 Zone brettert und noch eine rote Ampel überfährt, an der Fußgänger warten, und womöglich nicht beachtet, dass da eine Schule oder ein Kindergarten ist" hat dann weniger zu zahlen als der BMW Fahrer (aber wie kann man ja nur soooo ein Auto fahren, oder?)?

11:50, dr.bashir

>>@ 11:35 von Blitzgescheit
„ Nach Frankreich nur auf Ketten ...“

Finden Sie solche Sätze nicht selbst geschmacklos?<<

Landserhumor.

In rechten Kreisen, wo man nicht so recht zwischen Sarkasmus und Zynismus zu unterscheiden weiß, weit verbreitet.

Homo automobilis

"Wenn ich mir die Posts hier so durchlese, kommt mir die Idee, daß es eine neue Gattung Mensch gibt: Homo automobilis"

Nein, der Mensch ist immer noch Homo Sapiens, er hat sich aber im Zuge der Evolution weiter entwickelt, auch technisch.

11:52 von Blitzgescheit

Aha! Sie machen also eine Red Bull Dose auf. Und davon bleiben Sie wach? Oder trinken Sie den Inhalt und stellen sich dann so lange an den Straßenrand, bis die Wirkung eingesetzt hat, und dann fahren Sie in die "Gefahrenzone"? Wiederholen Sie das dann bei jeder neuen "Gefahrenzone"?
Ja, da kann ich mir gut vorstellen, dass all diese VW Caddys mit den Aufklebern eine Zumutung für Sie sind, wo Sie doch einen solchen Aufwand treiben, um verantwortungsvoll am Verkehr teilzunehmen...

Rasen soll jetzt wirklich teurer werden

Ist schon längst überfällig, genau wie Tempo 130 und 0 % Alkohol.

Diktaur

>>>
Am 08. Oktober 2021 um 09:37 von Kerstin789
Unsere Regierung...

weiß nicht mehr wie sie das Volk noch mehr knechten und schikanieren kann. Noch 5 Jahre arbeiten, dann hab ich genug Geld um endlich auswandern zu können. Dann gehts ab in die Freiheit, raus aus der Diktatur.<<<

Sie haben sicherlich noch keine Diktatur erlebt und da wo sie hin wollen gibt es sicherlich alles, aber keine Freiheit. Viel Glück.

Abzocke

Die jetzigen Strafen sind angemessen. Raser bekommen Punkte und ggf. Führerscheinentzug, dies schreckt genügend ab.

Die höheren Geldstrafen im unteren km-Bereich betrifft nicht die Raser, dass sind diejenigen die mal aus versehen ein paar km drüber sind und von daher als reine Abzocke zu werten.

11:59, schabernack

Danke!

Sie haben meinen Tag noch sonniger gemacht, als er ohnehin schon ist.

Ich steige jetzt seelisch gestärkt in die Deutsche Bahn, winke, wenn ich an Köln vorbeikomme und denke, wenn ich die rechtsrheinische Strecke nach Frankfurt mit 300 km/h entlang rase, an Ihr tolles Auto, das mehr als 500 schafft...

12:09 von fathaland slim

In diesem Sinne eine gute Fahrt!

@ um 11:30 von schabernack

Wenn man unbedingt in einem Wohnwagen wohnen oder Urlaub machen möchte, muß man den nicht zwangsläufig durch die Gegend ziehen.
Lassen sie ihn doch einfach dort stehen, wo er auch den Rest des Jahres steht.
Übernachten können Sie darin trotzdem.

besser für ausreichend Parkplätze sorgen!

"Parken auf Rad- oder Gehwegen kann sogar dreimal teurer werden als zuvor - künftig drohen bis zu 100 Euro."

Bei uns sind manche Straßen so schmal, da müssen die Anwohner auf dem Gehweg parken, sonst kommt da keiner mehr durch!

Außerdem parken die meisten Autos ja nicht mit Absicht auf den Gehwegen, sondern liegt in aller Regel an den zu wenigen Parkplätzen.

Sollte die Regierung lieber mal für genügend Parkplätze sorgen, dann würde sich das Problem von selbst beheben.

Bundesrat zu Bußgeldern: Rasen soll jetzt wirklich teurer werden

Und selbst die erhöhten Bußgelder sind noch viel geringer als die Bußgelder in den meisten Nachbarländern. Auch ein Zeichen dafür, daß man wenig gegen die Raserei machen will und am Individualverkehr (Autoindustrie) festhält.
Oder auch das Eingeständnis der Politik: Wir werden euch auch in Zukunft keine, auch auf dem Land akzeptabel funktionierende Bahnverbindung bereitstellen können oder wollen.

@Am 08. Oktober 2021 um 12:04 von blauer planet

Zitat: "Ja, da kann ich mir gut vorstellen, dass all diese VW Caddys mit den Aufklebern eine Zumutung für Sie sind, wo Sie doch einen solchen Aufwand treiben, um verantwortungsvoll am Verkehr teilzunehmen..."

Ja. Da muss ich eben durch.

Auch grüne VW-Caddy-Fahrer haben eben ein Recht auf freie Meinungsäußerung.

(sollten die nicht Lastenräder fahren?)

11:59 von schabernack

Danke für Ihre Erläuterungen - you made my day!
Sie haben mich auch an Rasen erinnert - meiner wächst immer noch, also Mähen, da kein "Mäh" im Garten...

@Olympic Games

"
Am 08. Oktober 2021 um 12:03 von Olympic Games
Homo automobilis

"Wenn ich mir die Posts hier so durchlese, kommt mir die Idee, daß es eine neue Gattung Mensch gibt: Homo automobilis"

Nein, der Mensch ist immer noch Homo Sapiens, er hat sich aber im Zuge der Evolution weiter entwickelt, auch technisch."

Halten Sie täglich im Stau zu stehen tatsächlich für einen Fortschritt?

um 11:59 von Klauserich

//Am Verkehrsgeschehen nehmen auch die Fahrer von Fahrrädern, E-scootern, Mofas etc. teil. Und ein großer Teil von Ihnen kennt keine Regeln - und falls doch halten sie sich nicht daran.
Simple Regeln wie "Rechts vor Links" ....
Rote Ampeln gibt es für viele ...nicht.
Und ... fahren sie auf den Gehwegen oder umfahren den Autokreisel entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
Auch die richtungsgebundenen Radwege werden... missbraucht.
Die Gefährdung der Radfahrer wird .. von den Radfahrern und Scooterfahrern verursacht die die Regeln nicht kennen...
Hierzu gibt es wohl keinerlei Ansatz ...
Da bleibt eben nur das "Feindbild" des rücksichtslosen Autofahrers.//

Genau das ist die Realität.
Teile und herrsche! Den einen Bürger gegen den anderen aufbringen. "Rasen" statt "Übertretung von Tempolimit"
"SUV" statt "Verbrauchsstarkes Fahrzeug" (Da würde nämlich rauskommen, daß man die nicht an der "SUV-Form" erkennt.)
Alles emotionalisieren, statt es auf wirkliche Ursachen zu untersuchen.

@ um 11:32 von paganus65

„Darf, Ihrer Meinung nach, der Bürger nur Besitzen, was er vor Ihnen als notwendig nachweisen kann?“
Fürwahr ein verführerischer Gedanke. Der aber sicher an Menschen wie Ihnen scheitern würde.
:)

Wird immer noch nicht reichen

die wenigen uneinsichtigen davon abzuhalten.
Es gibt keinen Tag an dem nicht Autos auf dem Radweg parken oder mit völlig überhöhter Geschwindigkeit im der Stadt unterwegs sind.

12:17 von Blitzgescheit

Sie haben meine Fragen leider nicht beantwortet. Sie waren wirklich ernst gemeint.

um 11:02 von nie wieder spd

>>"Und Autos mit mehr als 50 PS sollten verboten werden. Niemand braucht sowas."<<

Niemand braucht auch Urlaubsreisen, niemand braucht auch Theaterveranstaltungen, niemand braucht auch Freibäder....

Rasen soll teurer werden

Na endlich. Bitte zeitnah regeln. Und im Anschluss bitte Tempo 30 km/h innerorts als Regel, höhere Geschwindigkeit 50 km/h als Ausnahme nur auf besonderen Strecken. Gerne auch 130 km/h auf Autobahnen, jedenfalls zwischen 8 und 20 Uhr.

@ 12:13 von Giselbert

„ Außerdem parken die meisten Autos ja nicht mit Absicht auf den Gehwegen, sondern liegt in aller Regel an den zu wenigen Parkplätzen“

Wenn jemand Ihre Einfahrt zuparkt haben Sie dafür bestimmt Verständnis, denn wo soll er sonst denn parken, wo doch die böse Stadt keine Parkplätze herzaubert.

@Am 08. Oktober 2021 um 12:22 von blauer planet

Zitat: "12:17 von Blitzgescheit
Sie haben meine Fragen leider nicht beantwortet. Sie waren wirklich ernst gemeint."

Dann schaue ich mir diese Frage noch einmal an.

Achso ... Sie haben eine ernst gemeinte Frage auf einen nicht ernst gemeinte Zustandsbeschreibung gestellt?

Sie müssen wissen, dass ich in meinem Leben bisher, glaube ich, zwei oder drei Mal das völlig überteuerte, süß-pappige Zeug des bekannten Energie-Getränkherstellers verkostet habe.

In kurzen Worten: dass ich angeblich vor jeder 30er-Zone einen Red Bull trinke ... war ein fuxxxxng Witz!

Wir sind ein Volk von rechtschaffenen Bürgern!

Ich fahre 25 in der 30er Strasse, helfe Omis und Opas über die Strasse, sause mit 40 durch die Stadt, weiche selbstverständlich Fahrradfahrern mit Handy am Ohr aus, Erollern lasse ich Platz, denn 2 Personen, jeder mit Handy und tollem Spiel darauf, da will man kein Spassverderber sein. Fahrrädern auf der falschen Fahrbahnseite, dazu hält man gerne 2 m Abstand. Auf Autobahnen, lieber 100kmh und gleich eine Rettungsgasse bilden. Ja, so stellen wir uns Autofahren 2021 vor, brav, diszipliniert, sorgsam und nachhaltig. Lastenfahrräder als Krankenwagen soll die Innovatin 2022 sein. Schöne, harmlose Welt.

12:13 von nie wieder spd / @schabernack

«Wenn man unbedingt in einem Wohnwagen wohnen oder Urlaub machen möchte, muß man den nicht zwangsläufig durch die Gegend ziehen.»

Ich habe keinen Wohnwagen. Ich habe so ein schlimmes Auto mit mehr als 50 PS. Das ist ein Land Rover, die Kinder nennen ihn: "Landi", und sie mögen es sehr, darin zu übernachten.

«Lassen sie ihn doch einfach dort stehen, wo er auch den Rest des Jahres steht.
Übernachten können Sie darin trotzdem.»

Das unbewegliche Ding zum drin Übernachten nennen wir: "Haus".

um 12:13 von nie wieder spd

//Wenn man unbedingt in einem Wohnwagen wohnen oder Urlaub machen möchte, muß man den nicht zwangsläufig durch die Gegend ziehen.
Lassen sie ihn doch einfach dort stehen, wo er auch den Rest des Jahres steht.
Übernachten können Sie darin trotzdem.//

Sie bleiben sich treu: Der Mensch mit bedürfnissen (außer den Ihren) und individueller Lebensgestltung (außer Ihrer Lebensgestaltung) scheint für Sie nicht zu existieren.

Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung von Leuten, die die Welt nie angeschaut haben.

Solche Leute kommen dann darauf, daß es beim WoMo-Urlaub nur ums pennen im Auto geht und daß man das Rhein-Main-Gebiet zum "Nächsten Urwald" umgestalten kann. Essen Anbauen "braucht keiner" solange der Ökoladen bestückt ist.
Am Besten wieder nur zwei Automodelle: Trabi und (wie hieß der größere?). Und die nach Staatlicher Zuteilung und Bedürfnisnachweis.
Genau so klingen Ihre Einlassungen hier.

Schließung der Kommentarfunktion!

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde angeregt und ausgiebig diskutiert.
Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Die Kommentarfunktion wurde nun - wie angekündigt - geschlossen.

Viele Grüße
Die Moderation

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