Kommentare - Union nach der Bundestagswahl: Streiten vor sondieren

05. Oktober 2021 - 08:32 Uhr

Die Union strebt nach wie vor eine Jamaika-Koalition an. Dafür stehen heute Gespräche mit den Grünen an. Doch mitten in der Regierungssuche wird um Parteiposten und eine Neuausrichtung gerungen. Von Sabine Henkel.

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Kommentare

Armin,

halt durch.
Deutschland, Europa, die Welt braucht Dich.

Laschet fordert "Loyalität

Laschet fordert "Loyalität und Kritik nach innen". Gehört da für ihn und seine Union auch Selbstkritik dazu oder ist das nur eine feine verschleiernde Umschreibung für "Klappe halten, Augen zu, Gehorsam!"? So wirkt es jedenfalls.
In diesem Zustand sind weder Partei noch Kandidat regierungsfähig: Das sollte man in Loyalität zum Land und den Menschen bei der 'Kritik nach innen' doch auch in der Unionsspitze erkennen können; die deutliche Mehrheit im Land und selbst im Fußvolk der Union hat es längst erkannt.

Jens Spahn: „Für mich ist

Jens Spahn: „Für mich ist jedenfalls klar, dass jetzt auch die Generation nach Angela Merkel in die Verantwortung kommen muss.“
Mal sehen, wann Herr Spahn selbst bemerkt, dass er nicht zu dieser „Generation nach Merkel“ gehört.
Eigentlich müßte in der gesamten Union alles abtreten, was mit dem letzten Wahlkampf zu tun hatte.
Und der Rest natürlich auch.
Vielleicht sollten mal ehrliche und überzeugte Christen ans Ruder der Union und keine Steigbügelhalter der Wirtschaft und der Kirche.

Streiten

Streiten, Streiten Streiten….. ich dachte sie tun sich zusammen und holen das Maximale für DE und für das Volk heraus.
Na ja-statt dessen,nur streiten

Sonnenbogen 08:40

Es ist besser, Satire als solche zu kennzeichnen.

Laschet war doch mal

Laschet war doch mal Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung und Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen. Wenn er sich dort dafür entschuldigt, dass er 30 Klausuren verschlampt hat, die er dann trotzdem benotet hat und dabei auch Zensuren an Studenten verteilte, die gar nicht mitgeschrieben hatten, dann müsste doch da wieder was gehen.

Das Ende der Merkel Ära beginnt

Und zur Generation Nach-Merkel gehört definitiv nicht Armin Laschet. Sondern aus Spahns Sicht die Ministerpräsidenten - "zum Beispiel Tobias Hans, Michael Kretschmer, Daniel Günther".
#
Nun muss sich die Union neu aufstellen und auch in die Zukunft mit neuen Ideen schauen,sonst wird sie bei den nächsten Wahlen noch tiefer in den Keller rutschen.

8:42 Uhr nie wieder..

"Vielleicht sollten mal ehrliche und überzeugte Christen ans Ruder der Union und keine Steigbügelhalter der Wirtschaft und der Kirche."

Die überzeugten Mitchristen, die ich kenne würden wohl nicht die Union oder eine andere Partei führen wollen..

Schliesslich mag sich nicht jeder für eine politische Karriere bis zur Unkenntlichkeit verbiegen wollen..

@ 08:43 von skydiver-sr

Bei den Unionspartei haben u.a. Masken-Skandal und Aserbaidschan-Affäre eher gezeigt, dass deren Abgeordnete "das Maximale AUS DE" herausgeholt haben statt FÜR...

@ 08:44 von pwg51

Satire, die man kennzeichnen muss, verliert meist ihre Süffisanz.

08:40 von sonnenbogen

Zitat:" Armin,halt durch. Deutschland, Europa, die Welt braucht Dich."

Ironie sollte man kennzeichnen.

@pwg51 um 08:44 / sonnenbogen

>> Sonnenbogen 08:40:
Armin, halt durch.
Deutschland, Europa, die Welt braucht Dich. <<

>> pwg51 08:44
Es ist besser, Satire als solche zu kennzeichnen.<<

Muss er nicht als Satire kennzeichnen, da er es ernst meint - er hat erkannt, dass es ohne Laschet in einer neuen Regierung nicht läuft!
Eine Ampel wird nur noch rot blinken („außer Betrieb“) ;-))

Verschleiernde Flaggen

Wie wäre es mit einer Osttimor-Koalition?
Eine Vanuatu-Koalition wäre aber auch interessant.
Aber mal im Ernst: was soll der Quark mit den Flaggen irgendwelcher Länder, um Bündnisse von Parteien zu beschreiben ... beschreiben?? Für manche beschreibt eine "Jamaika"-Koalition erstmal garnichts.
Zitat aus dem Artikel: "Laschets letzter Ausweg jedenfalls ist Jamaika, andernfalls muss er in Aachen abbiegen."
Als ich das gelesen hatte, habe ich gedacht, daß es noch Hoffnung gibt und Laschet sich ins Ausland absetzt oder wenigstens in Aachen versickert.
Aber dann fiel mir ein, daß auch Jamaika nicht mehr das ist, was es mal war.
Meine Güte, mögen Journalisten Parteien nicht mehr beim Namen nennen? Ist es schon soweit?
Also ICH jedenfalls mag gerne Klarheit. Auch wenn es um Politik geht.
Bin halt doch irgendwie ein Träumer aus alten Zeiten - ETWAS älter, nicht ganz alt.

Die unmoralische Union

1.die Union blamiert sich - vor allem durch den Umgang mit Laschet. Er sollte aus der CDU austreten.
2.natürlich war Jens Spahn der eigentliche Kanzlerkandidat - das hat man aus taktischen Gründen gelassen und auf das nächste Mal verschoben - übrigens ganz ähnlich wie es bei den GRÜNEN gemacht worden ist.
3, die von ALLEN projektierte Wende kommt ohnehin nicht; insofern könnte es auch eine GROKO werde.
Eine wirkliche Zäsur wäre allein ROT_GRÜN - ganz einfach weil man dann wirklich ganz andere Strategien anwenden müßte. Natürlich : Mut gehört dazu.

Ausstieg mit Würde.

Vergleicht man die Behandlung des Kanzleranwärters Laschet mit der Behandlung von gescheiterten Regierungsanwärtern anderen Staaten, auch in Europa, so kann man über die Nachsicht für ihn in Politik und Öffentlichkeit in Deutschland nur Erstaunen haben. Die Nachsicht geht so weit das die einst führende politische Partei dabei ist ihre Chance für kommenden Jahren, mehre Wahlperioden, zu verlieren.
Welch einen Preis ! Welch eine fehlende Einsicht ! Und zudem welch eine Torheit des Verlierers nicht mit Würde die Politik zu verlassen.

Und alle Welt is begeistert

Und alle Welt is begeistert von Frau Merkel. Ich frage mich Warum ?
Sie hat kaum was bis nichts erreicht. AUSSER die CDU komplett zu zerstören. Seit 20 Jahren verfolgt sie dieses Ziel: keiner darf an meinem Stuhl sägen können.
Das hat sie eindrucksvoll hinbekommen. Momentan könnte nicht nichtmal irgendwer diese Säge bedienen.
Und ich bin sicher, die CDU wird diesen Fehler auch noch ein 4 Mal machen.

Existentielle Krise

Die Union hat das Ganze als Team vermasselt. Armin Laschets Autorität ist perdu. Er kriegt jetzt als Sündenbock Druck von allen Seiten.
Kann es sein, dass Armin Laschet nur noch deshalb an der Spitze steht, weil seine "Parteifreunde" auch nicht wissen, wie es weitergehen soll?
CDU - planlos, kopflos und verwirrt mit einem Schild vor der Brust.
Und drauf steht: "Wer bringt mich nach Hause?"
Nur: nach Hause - wo ist das für die CDU?
Ich nehme an mental und gefühlt ist das Zuhause immer noch das Kanzleramt.
Da wo Mutti wohnt...
Ganz tragisch und traurig, das alles...

@SinnUndVerstand um 08:47

>> Laschet war doch mal Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung und Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen. Wenn er sich dort dafür entschuldigt, dass er 30 Klausuren verschlampt hat, die er dann trotzdem benotet hat und dabei auch Zensuren an Studenten verteilte, die gar nicht mitgeschrieben hatten, dann müsste doch da wieder was gehen. <<

Warum machen Sie sich eigentlich so viele Gedanken um Laschet, der Ihnen doch so ziemlich am … vorbeigeht?
Warum die ollen Kamellen von der Uni Aachen?
Wenn es mit den Grünen in einer Regierung doch nicht klappen sollte - wer weiß schon? - soll man dann auf Baerbock‘s Lebensläufe etc. wieder rumhacken?

Ist doch völlig unproduktiv, was Sie hier geschrieben haben.

Außerdem: Koalitionsverhandlungen abwarten und dann sehen, was geht und was für die Parteien dann rauskommt und unser Land hoffentlich weiter voranbringt. Da bin ich vom Programm der SPD nicht überzeugt und weiß auch nicht, welche Punkte sie streichen werden… wir werden sehen was geht …

Am 05. Oktober 2021 um 08:40 von sonnenbogen Armin,

Das halte ich für ein Gerücht....möglicherweise benötigt die Welt Herrn Laschet ....in der Opposition...ja, dort sehr gerne.
Doch ganz oben?
Lieber nicht

Habeck und Söder haben sich

Habeck und Söder haben sich verzockt. Mit den beiden wäre jetzt schwarzgrün mit 65% besiegelt. Lindi wäre wieder nicht im bt. Scholz könnte wieder in Hamburg bankgespräche vergessen. Und Frauch Weidel... Wer war das noch gleich?....wäre längst vergessen.

Die Erneuerung der CDU heißt nicht Laschet

Es ist noch nicht auszuschließen, dass eine Kombi aus Dusel und Machttaktik Armin Laschet noch ins Kanzleramt bringt.

Aber das wäre eine kraftlose Regierung mit einem Kandidaten, den die eigene Partei nicht will, den die Wähler mehrheitlich nicht wollen.

Die CDU braucht eine Erneuerung, bei ihren politischen Inhalten und ihrem Personal. Für nichts davon steht der Name Laschet.

@sonnenbogen (08:40)

Also ich habe gedacht.

Aber dann fiel mir ein, was passieren könnte, wen Laschet nicht durchhält:
Hahnenkämpfe auf der ganzen Linie!

Ich Frage mich, wie das zwischen Merz und Söder bei der Kanzlerfrage aussehen könnte:
1) Steigen die beiden in den Ring?
2) Bezahlt Merz jemanden, der für ihn in den Ring steigt?
3) Oder geht es ganz gesittet am Tisch: "MEIN Haus, MEIN (Auslands-)Konto, MEIN Privatjet".

08:37 von MichaelKiel

Es ist doch klar, wie ich schonmal schrieb.
Es wird eine GroKo geben, da führt kein Weg dran vorbei.
-------------

Ich hoffe sie behalten Recht !
Ein Bundeskanzler Scholz.
Ein Laschet der sich aus der Politik zurückzieht
ebenso die 2 Vorsitzenden die durch ihr Schweigen / nicht Auffallen,
zum Erfolg ihrer Partei entscheidend beitrugen

Wir sind schon weit gekommen ..........

Steinmeier und Müntefering haben seinerzeit Schröder hängen lassen und sind zu Frau Merkel übergelaufen. Nun macht die CDU gegen Laschet einen Zirkus. Soll wohl eine Groko unter Scholz werden, oder was?

09:07 von Bender Rodriguez

>>Momentan könnte nicht nichtmal irgendwer diese Säge bedienen.
Und ich bin sicher, die CDU wird diesen Fehler auch noch ein 4 Mal machen.<<

Und warum sollte irgendwer "diese Säge bedienen"?
Faru Merkel hat doch nicht mehr kandidiert. Wussten Sie das nicht?

09:07 von friedrich peter...

Ausstieg mit Würde.
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.
das hätte ne halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale erfolgen müssen.
Stattdessen der Spruch "die Wahl gewonnen zu haben"
man wurde glatt an Trump erinnert

Daß Merz

wie angedeutet, Kanzler werden könnte, ist absolut unrealistisch: Königsmacher sind FDP und Grüne. Denkbar wäre Jamaika mit Baerbock oder Habek als Kanzler und ein paar Frühstücksministerien für die CDU. Die CDU müßte Laschet vorher in die Wüste schicken, aber bei der Karriere - und Pöstchenversessenheit dieser Partei halte ich eine Dolchstoßlegende gegen Laschet für möglich.

Wie ich schon geschrieben habe

Wahlen können auch verloren gehen.
Zumindest in Deutschland ist das zum Glück noch so.
Das stand anscheinend nicht in der Agenda der CDU.

Auf die Wähler hören, 59 % mittlerweile für die Ampel

In der Wählerschaft gibt es nach den jüngsten Erhebungen des ZDF-Politbarometer eine 59 % Mehrheit für eine Ampel-Koalition.

Daran vorbeizugehen kann keiner Partei gut tun.

Die CDU muss sich überlegen, ob sie nur aus oberflächlicher Loyalität zu Armin Laschet ihre Chance auf Erneuerung ihrem ungeliebten Vorsitzenden opfert.

Verbale und irrlichternde Attacken und Gezoffe

Die CDU hat nicht kapiert, dass die Wahlvorbereitung, die Personalien und die Regierungsbank ein dreistufiges Modell sind, das nun mit Numero drei an der Stufe Regierungsbank endet. Der Personalstreit ist aber immer noch in vollem Gange. Prima. Wenn der Lehrer eine Klasse Pennäler in den Unterrichtsraum an der untersten Treppenstufe abfängt und mitbekommt, dass die sich streiten, schubsen und anschreien, spricht der Pädagoge ein Machtwort. Wer nicht spurt, bleibt draußen und erhält eine Sanktion. Und nun stehen da erwachsene CDU Spitzenfiguren und streiten. Regierungsbank? 80 Millionen Leute regieren und koordinieren und Politik machen? Diese Truppe ist raus, die Zankäpfel kommen in den Abstellraum und sollen unter sich ausmachen, was sie eigentlich wollen. Sie haben in diesem Augenblick Unfähigkeit gezeigt, Wichtiges (Bundesregierung) von Unwichtigem (Mitglieder und Parteiengezoffe) zu unterscheiden und sich wie veritable, verantwortungsbewusste politische Granden zu verhalten.

@Bender Rodriguez um 09:07

>> Und alle Welt is begeistert von Frau Merkel. Ich frage mich Warum ?
Sie hat kaum was bis nichts erreicht. AUSSER die CDU komplett zu zerstören. Seit 20 Jahren verfolgt sie dieses Ziel: keiner darf an meinem Stuhl sägen können.
Das hat sie eindrucksvoll hinbekommen. Momentan könnte nicht nichtmal irgendwer diese Säge bedienen.
Und ich bin sicher, die CDU wird diesen Fehler auch noch ein 4 Mal machen. <<

Sie haben ja schon des Öfteren so übel über Frau Merkel hergezogen, und dieser Post ist wieder in einer Art und Weise, die ich nicht nachvollziehen kann!
Was hat Ihnen Frau Merkel getan? Kennen Sie sie vielleicht persönlich und sie hat Sie abserviert?

Ich bin froh, sie in den letzten 16 Jahren als Kanzlerin gehabt zu haben; natürlich gibt es da auch Entscheidungen, die ich kritisch sehe - aber ich beachte das Ganze - und das war gut mit ihr und dem Regierungsteam.
Die Krisen, die kommen (innen- wie außenpolitisch), müssen künftige Regierungen erst mal ebenso gut meistern!

Überschaubare Alternativen

Jetzt reden sie und eigentlich geht es nur darum, ob eher die FDP oder die Grünen von ihrer jeweiligen Lieblingskoalition Abstand nehmen und einen Teil ihrer Wählerschaft enttäuschen. Wenn es keine der beiden Parteien schafft, sich zu überwinden, dann eben Groko. War das letzte Mal schon der Notnagel. Das wäre zwar langweilig, aber eine Union als Juniorpartner in einer Koalition, das hätte schon was. Wobei sie das in BaWü auch ganz geschmeidig hinbekommen.

Mein Eindruck ist, dass auch in der Union kaum einer mehr Laschet will. Aber keiner traut sich, das offen zu sagen, denn vielleicht hat Onkel Armin ja doch noch ein paar Leckerli zu verteilen. Und wenn Jamaika kommt, dann werden uns wieder alle Unionisten erzählen, wie großartig Armin Laschet ist und welches Glück unser Land haben kann, solch einen Kanzler zu bekommen.

@09:22 von DeHahn

"""Steinmeier und Müntefering haben seinerzeit Schröder hängen lassen und sind zu Frau Merkel übergelaufen."""

Beide haben Merkels linkes Potenzial früh erkannt. Seither hat sich die CDU links der Mitte* fest etabliert.

@Bigbirl um 09:27

>> Daß Merz wie angedeutet, Kanzler werden könnte, ist absolut unrealistisch: Königsmacher sind FDP und Grüne. Denkbar wäre Jamaika mit Baerbock oder Habek als Kanzler und ein paar Frühstücksministerien für die CDU. Die CDU müßte Laschet vorher in die Wüste schicken, aber bei der Karriere - und Pöstchenversessenheit dieser Partei halte ich eine Dolchstoßlegende gegen Laschet für möglich. <<

Bzgl. Merz stimme ich Ihnen zu. Wenn es jedoch für die Union mit Grünen und FDP klappen sollte - was ja derzeit unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist - wird die Union den Kanzler stellen (wen, weiß ich nicht; der Kandidat muss nicht Kanzler werden): sie haben deutlich mehr Stimmen bei der Wahl bekommen als die Grünen oder die FDP.
Die Grünen könnten für sie wichtige Regierungsämter bekommen, wo sie was bewirken können; dasselbe gilt für die FDP.

Für mich ist noch absolut unklar, mit welchen Forderungen die SPD kommen wird, wenn es in Verhandlungen geht, und was dann Grüne und FDP dazu meinen.

Re : nie wieder spd !

Zum einen sind auch überzeugte Christen keine Heiligen, wie ja mehr als deutlich in der katholischen Kirch zu sehen ist.
Zum anderen, wenn alle Steigbügelhalter der Wirtschaft und Kirche abtreten, ist kein Politiker mehr da.
Der größte Teil ist doch immer in irgend einer Weise verbandelt, sitzt in einem Aufsichtsrat, in einem Vorstand oder hat Beteiligungen, die eine Neutralität schon mal ausschließen.
Und sehr viele wollen auch keine echte Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit und Konsequenz, sonst hätten schon etliche ihr Amt oder ihren Posten aus Anstand und Respekt nieder gelegt.

Jamaika wäre das kleinere Übel

Teilen aus der Analyse kann ich nur zustimmen:

"Zu den Jüngeren, die sich das zutrauen, zählt seit geraumer Zeit Jens Spahn (41). Er ist mit dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz befreundet, steht etwa beim Thema Migration für einen konservativen Kurs."

Die CDU muss endlich erkennen, dass sie sich wieder auf einen konservativen Kurs besinnen muss, deshalb wurde sie in der Vergangenheit gewählt. Und Jens Spahn wäre hierzu nicht die schlechteste Wahl.

Nur hätte man sich dessen vor der Wahl besinnen müssen, jetzt wird es schwierig diesen Kurs unter Mitregierung der Grünen zu wählen. Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert.

09:30 von Wolf1905 @Bender Rodriguez um 09:07

warum darf man die Frau Merkel nicht kritisch sehen ?

Also ich fand nicht dass sie von Vorteil war für unser Land
Angefangen bei A wie Asyl, jedes Thema mit Aussitzen zu lösen versucht.
Jeden potentiellen Nachfolger "entsorgt" bzw. weggelobt , den Merz wie den Wulff.
Dazu noch die CDU, eine einstmals konservative Partei nach Links gezerrt,
den Erfolg der AfD ermöglicht

08:47 von SinnUndVerstand

volle Zustimmung
Erwachsene können ihren Charakter nun mal nicht ändern ohne sich selbst aufzugeben. Auch hier sieht man keine Konsequenz. Deutschland will keinen Kanzler Laschet und auch nicht mehr die, die ihn trotz Widerstand aus der Basis aufs Schild hoben.
Röttgen und Spahn als Erneuerer-kaum zu glauben. Die 2 haben schon gezeigt wie es nicht geht. Ich bleibe bei meiner Meinung Habeck Kanzler in Jamaika und Linnemann Parteichef der CDU. Warum soll das nicht möglich sein? Man bewahre uns vor einen Kanzler Laschet, das schrieb ich schon vor Monaten . Schäuble hat mich deshalb schwer enttäuscht.

09:30 von MRomTRom

>>In der Wählerschaft gibt es nach den jüngsten Erhebungen des ZDF-Politbarometer eine 59 % Mehrheit für eine Ampel-Koalition.<<

Das mag sein aber, wenn sich die arroganten Karrieremenschen in der FDP durchsetzen passt es nicht.
Das diese kleine Partei nur aus Machtansprüchen jetzt schon 'rote Linien' setzt ist schon heftig. Trotz des Wahlerfolges bei den jungen Wählern vertritt die FDP nur einen kleinen Teil der Eliten und ist damit viel näher an der CDU/CSU denn, da geht immer etwas.

@ 09:27 von Bigbirl

"Denkbar wäre Jamaika mit Baerbock oder Habek als Kanzler und ein paar Frühstücksministerien für die CDU."

Undenkbar, seit wann stellt eine Fraktion mit etwas über der Hälfte der Stimmen den Kanzler!
Dann schon lieber Spahn oder Merz als unter der Führung von Grün.

Schwierige Gemengelage

Die Union befindet sich aktuell in einer Art Sinnkrise. Da ist das unbefriedigende Wahlergebnis und ein Kandidat, der bereits im Vorfeld der Wahl zum Teil desaströse Umfragewerte erhielt. Zugleich ist Laschet aber auch ein Bindeglied zu Lindner. Das bestehende Vertrauensverhältnis könnte die Chancen auf Jamaika erhöhen, wenngleich in der Sache letztlich über Inhalte gestritten wird. Der Druck der Basis und der Fraktion auf der einen Seite, der Druck der Koalitionsverhandlungen auf der anderen Seite - all dies ist eine schwierige Gemengelage, die aktuell keine radikalen Veränderungen bei der Union zuzulassen scheint.

Wer gestern Abend

Phönix gesehen hat, dem wird klar, das man einen Kandidaten nicht gegen die Basis installieren sollte, und das hat man leider gemacht.
Wenn man was erreichen will, muss man wenigstens seine Parteimitglieder mitnehmen.
Das einzige was ihn noch retten kann, ist eine neue GroKo, an Jamaika glaube ich eher nicht.
Sollte Röttgen nach der Macht greifen, bekommen wir ein Problem, da wird es unter Spahn oder Merz etwas leichter, aber aus dem Loch kommen sie damit auch nicht raus.
Die SPD hat die richtigen 2 Dinge nach vorn geschoben, das hat ihr dieses mal geholfen, jetzt kommt es auf die Umsetzung an.
Der Morgendlich Blick auf die Realtime Börse, und die gestrigen Nachrichten aus der EU, sagen eigentlich das Deutschland mal endlich reagieren muss.
Das mit dem ganz großen Plan wird etwas schwierig werden, die CDU hat wirklich zum falschen Zeitpunkt zum großen Versagen angesetzt.
Auf die Regierung bin ich wirklich gespannt.

@ Esche999

Ihre Analyse läuft ein wenig ins Leere, denn Jens Spahn hätte nach seinem mit zahlreichen Pannen gespicktem Corona Management auch keiner gewählt. Da wäre ihm auch noch seine Millionen Villa um die Ohren geflogen, denn es ist mir bis heute schleierhaft, wie sich ein relativ junger Politiker, der gerade mal ein paar Jahre Minister ist, nicht geerbt hat, verheiratet mit einem Büroleiter, der auch nicht besonders vermögend ist, mitten in der Maskenkrise in Berlin eine Wohnung für mehr als 5 Millionen Euro kaufen kann; mir ist kein Minister bekannt, dem dies nach zig Amtsjahren je gelungen ist und er hat ja alles mögliche getan, um Pressemeldungen zu verhindern.

09:38 von État DE gauche

Zitat:"@09:22 von DeHahn
"""Steinmeier und Müntefering haben seinerzeit Schröder hängen lassen und sind zu Frau Merkel übergelaufen."""

Sie: Beide haben Merkels linkes Potenzial früh erkannt"

Sollte das ein Witz sein?

@MRomTRom um 09:30

>> Auf die Wähler hören, 59 % mittlerweile für die Ampel: In der Wählerschaft gibt es nach den jüngsten Erhebungen des ZDF-Politbarometer eine 59 % Mehrheit für eine Ampel-Koalition.

Daran vorbeizugehen kann keiner Partei gut tun.

Die CDU muss sich überlegen, ob sie nur aus oberflächlicher Loyalität zu Armin Laschet ihre Chance auf Erneuerung ihrem ungeliebten Vorsitzenden opfert.<<

Ich finde, solche ZDF- oder ARD-Politbarometer sind für die Tonne - das hat keine Aussagekraft! Auch die Frage „wenn nächsten Sonntag Wahlen wären …“ ist so was lächerliches - was ist, wenn die Union dann mit Söder in die Wahl gehen würde? Ganz andere Situation!

Gestern bei „hart aber fair“, Frau Herrmann (Ich glaube TAZ, und nun wirklich keine Unionsanhängerin): „mit Söder als Kanzlerkandidat der Union hätten wir jetzt vermutlich eine 2-er Koalition (eigentlich 3-er) zwischen CDU, CSU und Grünen“… das zeigt doch, wie sehr der Wahlkampf nur auf Personen ausgerichtet war, und da hat die Union versagt.

09:43 von Giselbert

Zitat:"Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert."

Ob es Besessenheit ist, wenn ohne die Grünen gar keine Regierung außer einer Groko gebildet werden kann? Ich würde diese Bezeichnung eher auf die Union anwenden, die nach einer krachenden Niederlage (- 9%-Punkte) auf Platz 2 unbedingt den Kanzler stellen will. Und was das Tempolimit angeht: Warten Sie's einfach ab.

@MichaelKiel

"Dann sagt unser Bundespräsident das dass so nicht geht und dann haben wir die nächste GroKo."

Der Unterschied ist nur. Bei Jamaika ist Laschet der Kanzler und bei Groko Scholz.

@Wolf1905

Wie ich sagte: FDP und Grüne sind die Königsmacher. Damit stellen sie die Bedingungen und nicht die CDU. Daß die CDU rechnerisch vor FDP und Grünen steht, ist nicht von Belang. Falls die CDU die von FDP/Grünen gestellten Bedingungen nicht akzeptiert, gibt es halt die Ampel. Übrigens sind auch FDP/Grüne in Summe stärker als die CDU.

Mal abgesehen, dass die Union

Mal abgesehen, dass die Union dringend eine Auszeit in der Opposition braucht, um sich inhaltlich wie personell neu aufzustellen:
Ein derartiger Zustand, wie er momentan in der CDU herrscht, kann nicht die Basis für eine Koalition sein.
Laschet ist angezählt, fraglich ist nur, wie lange seine Gegner noch stillhalten.
Laschet hat nur eine einzige Chance, die da heißt Jamaika. Dafür würde er auch noch den letzten Rest an Inhalt der Union (der ohnehin verschwindend gering ist) verschenken.
Nach Logik der Macht ist klar, dass Laschet noch nicht aufgibt. Solange noch eine geringste Chance auf die Macht besteht, wird man nicht aufhören.
Die Droge Macht lässt einen nur schwer los.

Will die Union als ganze in Zukunft eine Chance haben, müssen sie sich von etlichen Funktionären trennen. Das mag bei LAschet anfangen, endet bei weitem aber noch nicht bei ihm...

@05. Oktober 2021 um 09:43 von Giselbert

"Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert."

Soweit ich weiß, sind noch keine konkreten Ergebnisse aus den unterschiedlichen Koalitionsverhandlungen bekannt. Sie dürfen es aber glauben besser zu wissen. Mal völlig davon abgesehen, dass ein Tempolimit auf Autobahnen weder der größte Gewinn, noch der größte Verlust fürs Land wäre. Diskutabel ist es aber auf jeden Fall.

09:27 von Bigbirl

mit Baerbock oder Habek als Kanzler
..................

sie wissen aber schon,
dass die GRÜNEN mit 15 % "nur" drittstärkste Partei sind

@Rodriguez, 09:07 Uhr

Kanzlerin Merkel hat Deutschland vergleichsweise gut durch die vielen globalen Krisen ihrer Amtszeit geführt. Unser Land ist insbesondere - auch dank ihres Corona-Kisenmanagements - bislang gut durch die Pandemie gekommen. Die Wirtschaft erweist sich als sehr stabil, die Arbeitslosigkeit ist vergleichsweise niedrig. Und international wird Deutschland nach wie vor sehr geschätzt. Vielleicht haben Sie die Rede von Kanzlerin Merkel zum Tag der deutschen Einheit in Halle verfolgt. Am Ende erhielt sie stehende Ovationen. Möglicherweise erinnern Sie sich auch an ihre Rede vor der Harvard Universität, in der Sie Wahrheit und Lüge als nicht austauschbar bezeichnete und damit einen klaren Gegenpol zu Trump bildete. Ihre Stimme hatte stets Gewicht in der Welt. Nicht alles ist ihr gelungen. Ankreiden muss man ihr sicherlich, dass sie sich nicht oder nur unzureichend um eine adäquate Nachfolge gekümmert hat.

@09:13 von Wolf1905

Einen Kandidaten, der völlig uneinsichtig in die eigene Niederlage ist, muss man anscheinend daran erinnern, dass er auch in der Vergangenheit nicht die hellste Kerze auf der Torte war.
Im übrigen kann ich es Ihnen eh nicht recht machen: Wenn ich zukunftsgerichtete Szenerien entwickle und Hypothesen aufstellen, kritisieren Sie das genauso wie meinen Blick zurück. Können Sie machen; aber warum positionieren Sie sich nicht selbst mal?
Im übrigen haben die Klausuren-, Masken- und Aserbaidschan-Affären ein anderes Kaliber als die Tatsache, dass Frau Baerbock Organisationen, die sie unterstützt und bei denen sie Mitglied ist, unter der gleichen Rubrik zusammenfasste und beim Hamburger Studium den Hinweis 'Vordiplom' wegließ.
Laschet hat seine unrühmliche RWTH-Lehrtätigkeit gleich ganz aus seinem Lebenslauf gelöscht.

Geschmäckle...

Und auch in diesem Bericht kann man wieder unterschwellig die Abneigung des Schreibenden gegen die Unionsparteien herauslesen (Küchenpsychologie?).
Nicht das mich das wirklich stört. Seitdem diese besagten Parteien aufgehört haben, konservative Politik für unser Land zu machen, sind sie mir völlig egal. In Ordnung ist es aber trotzdem nicht.

Das Ruder rumreißen

Ich mag als AfD-Wähler nicht sonderlich die Linksparteien, fühle mich aber mit der Union etwas verbunden da ich dieser Partei bis zu dem von Merkel so vor zwanzig Jahren eingeleitete Linksdrift, dieser Partei die Stange hielt. Das momentane Lagebild der Union ist diffus und der Stabilitätszustand der Partei kann man nur als indifferentes Gleichgewicht bezeichnen. Keine guten Voraussetzungen für eine Regierungsbeteiligung in welcher Form auch immer. Das Ruder muss rumgerissen werden und dafür müssen endlich die vertaubten Schlaumeier aus der gestrigen Zeit (allen voran Röttgen, dann Altmaier und Laschet hatte seine Chance gehabt und vertan) die Bühne verlassen, endgültig! Söder oder Merz sollte übernehmen und die Übergangszeit gestalten. D.h. die Union wieder zu einer konservativen Volkspartei hinführen mit einer klaren Abgrenzung gegen links. Das jetzige Linksgeschwubbel der Union lässt diese Partei sich nicht von dem restlichen Linkslager genug unterscheiden.

09:40 von Traumfahrer

warum wird man eigentlich Politiker ?
Sendungsbewußtsein ?
Geld, Macht, im Vordergrund stehen ...
Selbstlos dem Allgemeinwohl dienen ?
Darüber läßt sich vortrefflich mutmaßen

Parteilogik über Wählerlogik?

Jeder kann jetzt erkennen, daß der Erfolg einer Partei stark davon abhängt, welche/r Kandidat/in als "Zugpferd" eingesetzt wurde.
Als 1998 Oskar zugunsten Schröders verzichtete, wußten alle in der Partei, daß dies geschah, um möglichst viele Wählerstimmen zu bekommen, die Wahl zu gewinnen und so kam es auch.
Wäre Habeck bei den Grünen als Kanzlerkandidat/in angetreten, so hätten die Grünen besser abgeschnitten, das wird heute allgemein akzeptiert. Aber, Habeck ist keine Frau, will auch keine werden.
Scholz repräsentiert in der SPD den konservativen Flügel und wurde deshalb klugerweise als Kanzlerkandidat aufgestellt.
Laschet steht in der CDU für das merkelsche inhaltslose "weiter so" und "alternativlos". Diese Haltung war in der CDU stark umstritten. Letztlich setzte sich Merkel und ihre Zöglinge durch und das nennt man wohl "Parteilogik". Der Wähler wollte es anders, sehnt sich nach Schutz vor einer Verzichtspolitik und so (u.a.) erklärt sich das schlechte Abschneiden der CDU.

um 08:47 von SinnUndVerstand

>>"Laschet war doch mal Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung und Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen. Wenn er sich dort dafür entschuldigt, dass er 30 Klausuren verschlampt hat, die er dann trotzdem benotet hat und dabei auch Zensuren an Studenten verteilte, die gar nicht mitgeschrieben hatten, dann müsste doch da wieder was gehen."<<

Ich würde sagen Kinderkram gegen das was sich "Ihre" Kanzlerkandidatin geleistet hat? (Boni einfach eingesackt ohne diese anzugeben, darunter "Corona-Hilfe" , mindestens zehnmal die Vita korrigiert, Buch an mindestens zehn Stellen abgeschrieben wovon mindestens drei Stellen eine Urheberrechtliche Relevanz haben, 50.000 Ocken für eine Doktorarbeit eingesackt ohne diese zu liefern.....). Mich wundert das Sie sich auf ein so dünnes Eis begeben?

09:38 von État DE gauche

>>Beide haben Merkels linkes Potenzial früh erkannt. Seither hat sich die CDU links der Mitte* fest etabliert.<<

Das sieht nur vom äußerst rechten Rand so aus. Die CDU macht natürlich keine Politik der 50er Jahre mehr, als noch viele frühere NSDAP-Mitglieder die Partei prägten.
Heute gibt es statt einer, gleich drei Parteien im Bundestag links der CDU.

9.26 Sisyphos3- Mit Würde.......In Würde

Bitte beachten Sie den Unterschied.
IN Würde wäre möglich gewesen direkt nach der verlorene Wahl.
MIT Würde wäre möglich bis heute.

Ein Trump Abschied , so weit würde ich nicht gehen.

09:13 von Wolf1905 "Laschet"

"Warum die ollen Kamellen von der Uni Aachen?"
Pardon, extreme Schusseligkeit und Notenfälschung sind "olle Kamellen"? Bei einem Kanzlerkandidaten?!

09:58 von MichaelKiel

machen sie den Begriff "links
" nur am Steuersatz fest ?
Also es soll ja so Dinge wie "Konservative Werte" geben

@MichaelKiel, 09:58

"Bitte wo ist die CDU nach links gezerrt worden? Unter Kohl war der Spitzensteuersatz erheblich höher als unter Merkel, ist die CDU nicht unter Kohl viel weiter links gestanden?"

Ich stimme Ihnen absolut zu. Begriffe wie "links", "links-grün" oft auch mit dem Zusatz "versifft" passen aufgrund ihrer Oberflächlichkeit überhaupt nicht mehr in den Zeitgeist. Kanzlerin Merkel hat eine Politik für die Mitte der Gesellschaft betrieben. Sie hat den Bürger und nicht vorrangig die Partei in den Fokus gerückt. Eine Linkslastigkeit wird vor allem von Gruppierungen orchestriert, die sich extrem weit nach rechtsaußen eingeordnet haben. Dies kann und darf kein Maßstab sein.

Interessiert in der CDU nicht! @09:30 von MRomTRom

>>> Daran vorbeizugehen kann keiner Partei gut tun. >>>

Nein, aber die CDU wird dennoch verbissen um eine Regierungsbeteiligung kämpfen! Selbst die eigenen WählerInnen (bzw was diese davon halten könnten) interessiert diese CDU nun überhaupt nicht!

>>> Die CDU muss sich überlegen, ob sie nur aus oberflächlicher Loyalität zu Armin Laschet ihre Chance auf Erneuerung ihrem ungeliebten Vorsitzenden opfert. >>>

Sollte dies der Machterhaltung dienlich sein, sofort...... ist L irgendwie noch "dienlich" dann so lange wie nötig "erhalten"..... und eben dann weg!

10:00 von lePecheur

so weit ich hörte, sagten die GRÜNEN, das wäre für sie keine allzu wichtige Forderung

@Wolf1905 um 08:44

"Außer Betrieb" wird durch gelbes Blinken angezeigt. Ich weiß aber nicht, was nun schlimmer ist.

Sisyphos3

"mit Nibelungentreue fährt man nicht gut"... auf einem sinkenden Schiff sagt sich der Hamster im Rad, der zuerst das überlaufende Fass verläßt...

Jamaika...

...ist doch bekannt für seine Rasta- und Cannabis-Kultur. Ist es vielleicht das, was Laschet und die FDP sich so herbeisehenen? Tief einatmen, zurücklehnen und entspannen...

@09:58 von MichaelKiel

"""Bitte wo ist die CDU nach links gezerrt worden? Unter Kohl war der Spitzensteuersatz erheblich höher als unter Merkel, ist die CDU nicht unter Kohl viel weiter links gestanden?"""

Den Spitzensteuersatz konnten die allermeisten Spitzenverdiener umgehen. Zum Glück, ansonsten wären sie und ihre Unternehmen abgewandert.
Die steuerliche Gesamtbelastung ist unter Merkel höher. Und das ist nur die Steuerpolitik. Der Linksrutsch der CDU umgreift fast alle Politikbereiche.

@ 10:00 von lePecheur

@ 09:43 von Giselbert
"Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert."

@ 10:00 von lePecheur
"Soweit ich weiß, sind noch keine konkreten Ergebnisse aus den unterschiedlichen Koalitionsverhandlungen bekannt."

Klar, ganz konkret wird es erst wenn der Koalitionsvertrag steht. Aber ich beziehe mich auf die Verhandlungen mit der FDP, dort signalisierten die Grünen auf das Tempolimit zu verzichten.

@Bigbirl um 10:00

>> Wie ich sagte: FDP und Grüne sind die Königsmacher. Damit stellen sie die Bedingungen und nicht die CDU. Daß die CDU rechnerisch vor FDP und Grünen steht, ist nicht von Belang. Falls die CDU die von FDP/Grünen gestellten Bedingungen nicht akzeptiert, gibt es halt die Ampel. Übrigens sind auch FDP/Grüne in Summe stärker als die CDU. <<

Natürlich sind die Grünen und die FDP in Summe stärker als die Union oder auch die SPD; aber es sind zwei verschiedene Parteien! Die stärkste Partei, einerseits die SPD in einer Ampelkoalition, andererseits die Union in einer Jamaikakoalition, stellen den Kanzler - das ist für mich absolut klar.

@MichaelKiel, 08:37 Uhr

Auch für mich wäre eine GroKo durchaus eine Alternative. Wir brauchen - bei allen notwendigen Veränderungen - Stabilität, insbesondere in der Wirtschaftspolitik. Nur so können die staatlichen Leistungen für Soziales, Bildung, Sicherheit und vor allem in Sachen Klimapolitik aufrechterhalten bleiben.

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