Kommentare - Sondierungsgespräche: CDU schickt Zehnergruppe zu den Grünen

30. September 2021 - 17:03 Uhr

Die Union will am Dienstag mit den Grünen sondieren, kündigte CDU-Generalsekretär Ziemiak an. Er bestätigte auch den Termin mit der FDP am Sonntag. Die CDU schickt ein zehnköpfiges Team, die CSU fünf Verhandler.

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Kommentare

Schlechtes möglicher Stil

Alle erhandeln mit 10
Und die Union?
Schickt 10 von der CDU, und 5 von der CSU

Dominanzgehabe pur.

Wille des Volkes?

Die Botschaft war doch klar, oder? ".. wir glauben dass es Sinn macht, darüber zu sprechen .." ja Gott sei Dank erwähnt er das gleich zu Anfang. Weit und breit nichts zu sehen von einer Demut vor dem Willen des Volkes, dafür der Aufmarsch einer Gruppe agiler Unionspolitiker .. für die Mitte der Gesellschaft .. um Brücken zu bauen. Welch unterwürfiger Auftritt, mit einem Buzzword nach dem anderen versehen. Hat was vom Sterbenden Schwan. Die letzten Truppen werden an die Front geschickt um den bereits verlorenen .. nicht schon wieder, geht nach Hause!

wow

das ist ja so wie bei der damaligen opelrettung. da hat sich kauder anschliessend beschwert, daß niemand aus der familie "general" gekommen sei, sondern nur ein simpler anwalt. offenbar hat die cdu aber auch rein garnix gelernt. es geht nicht um masse (die hat die cdu im übermass) es geht um klasse

15 Verhandler der Union?

Ist das nicht ein bisschen viel?
Hoffentlich kommt da auch jeder zu Wort.

Die schwarze Legion

Warum schicken die nicht gleich eine Legion? Das gibt Rückhalt. War schon bei Cäsar so.

17:07 von Der Lenz

Alle erhandeln mit 10
Und die Union?
Schickt 10 von der CDU, und 5 von der CSU
.
Dominanzgehabe pur.

Laschet ist 1,70 m groß, Söder 1,94 m.

Kleine Leute übersieht man eher, große nicht!

17:16 von schellentraum

Die Botschaft war doch klar, oder?

Welche Botschaft?

Das ist völlig belanglos...

ob nun Jamaica oder Ampel, der Neoliberale Kurs wird in jedem fall gehalten. Das freut die Vermögenden in diesem Land.
Die Corona Krise wird ein tiefes Loch in jeden Haushalt reißen. Eine gerechte Beteiligung der Gewinner der Krise an deren Kosten wird es weder mit der Ampel noch mit Jamaika geben.

Die Wählerinnen und Wähler haben sich klar für das bisherige Wirtschaftssystem entschieden, nun dürfen diese die Suppe auch auslöffeln.
Nullrunden im öffentlichen Dienst sind schon Vorprogrammiert ebenso werden die prekär beschäftigten zunehmen.
Wer nicht bereit ist den Mhytos des Wachstums zu hinterfragen, wer Verzicht als Strafe versteht dem ist nicht mehr zu Helfen.
Und daran wird eine Ampel und Jamaika rein gar nichts ändern.

Schwierige Regierungsbildung

Ich räume einem Jamaika-Bündnis, so sehr ich dieses begrüssen würde, wenig Chancen ein. Zu fixiert sind die GRÜNEN auf eine Ampel - und auch die Umfragewerte sprechen für eine solche Lösung. Die FDP wiederum müsste sich gewaltig verbiegen, um einer solchen Konstellation letztlich zuzustimmen. Und ob die Ampel eine volle Wahlperiode "eingeschaltet" bliebe, muss bezweifelt werden. Lindner ist dafür bekannt, schnell mal den Stecker zu ziehen.

@Der Lenz

"Alle erhandeln mit 10
Und die Union?
Schickt 10 von der CDU, und 5 von der CSU

Dominanzgehabe pur."

Tja, so ist das, wenn man aus einer Partei zwei macht. Vorteile und Ungleichbehandlung der Parteien. Wenn im TV Diskussionen stattfinden mit den Vertretern der im Bundestag sitzenden Parteien ist die Union immer doppelt vertreten, wie zB bei der Berliner Runde nach der Wahl. Das bringt doppelte Redezeit...
Und die CSU profitiert am allermeisten bei den Überhangmandaten.

Oha,

Merz ist nicht dabei... dann wird er wohl doch nicht Finanzminister.
Aber der Schäuble`s Schwiegersohn ist dabei, dann gibt es wohl auch kein Neuanfang.

Kann mir mal einer dieses Selbstverständnis erklären?

Eine Partei, die die Wahl nicht nur verloren hat, sondern von den Wählern regelrecht abgewatscht wurde, mit einem Kanzlerkandidaten, den keiner will, rennt durch die Republik, führt sich auf als wenn sie einen Rechtsanspruch auf Regieren hätte, drückt sich dem Volk regelrecht aufs Auge und ist der Meinung eine Horde eitler Gockel zum Sondieren loszuschicken.
Sollte die CDU das wirklich durchziehen, wird sie bei der nächsten Wahl bei 15 % landen.
Eigentlich wollte ich nicht mehr wählen gehen, habe mich aber dann doch hinreißen lassen. Bei diesem Schauspiel, was uns die CDU hier bietet, kann man sich das aber beim nächsten mal echt sparen.
Die CDU führt die Wähler regelrecht an der Nase rum. Würde mich nicht wundern, wenn wir am Ende einen Kanzler Söder bekommen und man den Leuten klarmacht, das dies ja sowieso der eigentliche Wählerwille gewesen wäre. Was diese Partei hier abzieht, ist einfach nur zum ko....

Warum nicht?

Warum sollte man in der CDU nicht mit den anderen Parteien sprechen ? Die CDU hat zwar -noch- ihr Kandidatenproblem, ist aber an der FDP viel dichter dran, als die SPD.
Die Grünen und die FDP wären auch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie nicht zumindest aus verhandlungstaktischen Gründen mit der CDU sprechen würden. Gerade die FDP kann so ihr Gewicht in den Verhandlungen erhöhen. Interessant wird es, wenn es um die Knackpunkte geht. Ob dann Herr Scholz noch seinen linken Vorstand hinter sich hat, wird sich noch zeigen. Die Ampel ist kein Selbstgänger.

Wo die Schnittmengen zwischen

den Vorstellungen von Landwirtschafts-, Natur-, Tier- und Verbraucherschutzpolitik der Grünen und denen von Frau Klöckner liegen sollen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

@Unbutu77, 17:29

Wirtschaftswachstum ist doch per se keine Strafe, sondern das Ergebnis von Fleiss, unternehmerischem Mut und innovativer Kraft. Die ganze Welt beneidet uns darum und gerade heute erfahren wir, dass die Zahl der Arbeitslosen um 100.000 zurückgegangen ist. Betrachtet man die schwere Corona-Krise der letzten Monate, dann zeigt dies, dass die deutsche Wirtschaft (trotz globaler Lieferengpässe) vergleichsweise gut aus der Krise kommen dürfte. Der zunehmende Bedarf an Arbeitskräften wird auch die Löhne nach oben ziehen. Die Rentner werden sich ohnehin über satte Zuwächse freuen dürfen. Deutschland könnte also durchaus gestärkt aus der Krise hervorgehen, auch weil die Politik (Union und SPD) die richtigen Weichen gestellt haben. Die GroKo war weitaus besser als ihr Ruf.

Die CDU und auch Herr Laschet

sollten einsehen, dass man nach dem eklatanten schlechten Wahlergebnis nicht nach der Macht giert.
Jetzt ist Opposition angesagt und Laschet sollte zurück nach NRW und dieses Jahr noch als Parteivorsitzender zurücktreten.
Er hat das meiste der minus 8% zu verantworten.

Welchen Beruf hat dieser

Welchen Beruf hat dieser Ziemiak erlernt?
Je länger die Spitze der CDU nicht von alleine allesamt zurück tritt desto größer wird deren Schlamassel nur.
Wenn am nächsten Sonntag Wahlen wären würde die CDU wohl nicht mal mehr auf 10% kommen so peinlich und asozial wie diese sich seit Sonntag präsentieren.

Ich kann es nicht glauben:

Ich kann es nicht glauben: Ein Verhandlungsteam von 15 Leuten, in dem kein einziges frisches Gesicht ist. Und wie nennt man das Motto ? Zukunftsprojekt.

@bäuerchen, 17:40 Uhr

Mir waren die Reden von Laschet nach Bekanntgabe der BT-Ergebnisse auch zu eigensinnig und auf Effekthascherei bedacht. Die Gratulation an den politischen Gegner wäre bereits in dieser Phase angebracht gewesen. Die aktuelle Suche nach einer tragfähigen Regierungsmannschaft ist allerdings richtig und wichtig. Und selbstverständlich gehört dabei auch die Union zu den Playern, wenngleich auf einem deutlich kleineren Spielfeld. Man sollte die Verhandlungen also in Ruhe abwarten. Es ist gut, dass vier Parteien mit eigenem Profil um die künftige Regierungsarbeit kämpfen. Deutschland braucht vorrangig eine stabile Regierung, egal ob Ampel oder Jamaika. Und deshalb gilt der Spruch, der für die Ehe gilt, ein Stück weit auch für die Koalitionsbildung: "Es prüfe, wer sich ewig (hier auf 4 Jahre) bindet, ob er nicht was bess´res findet...".

"Wirtschaftswachstum ist doch

"Wirtschaftswachstum ist doch per se keine Strafe, sondern das Ergebnis von Fleiss, unternehmerischem Mut und innovativer Kraft "

Niemand behauptet, dass Wirtschaftswachstum eine Strafe sei.
Aber der grenzenlose Wachstumskurs ist falsch und bringt genau die Probleme, die die Menschheit derzeit am meisten bedrohen. Jedenfalls, wenn man unter Wachstum weiterhin das versteht, was die Wirtschaft und deren befreundete Parteien darunter verstehen.
Auch dann, wenn man eine andere Form des Wirtschaftens bevorzugen würde, wären "Fleiss, unternehmerischer Mut und innovative Kraft" nicht nur möglich, sondern nötig, um die anstehenden Probleme zu bewältigen.

Da verhandeln lauter

Da verhandeln lauter Landespolitiker.
Dabei sollten die neu gewählten Bundestagsabgeordneten nach einer Mehrheit suchen.
Aber die nicken am Ende nur ab.
Was für ein politisches System ...

Machtgeil

Warum versteht die CDU nicht, dass das Wahlvolk Herrn Laschet nicht möchte. Das erinnert mich ein wenig an Herrn Trump: Machterhalt um jeden Preis. Erneuert Eure Altherrenriege dann nimmt Euch vielleicht jemand die Zukunftspartei ab.

Peinlich, lasst es endlich!

Obwohl ich die Union gewählt habe, wünschte ich mir schon am Wahlabend einen Laschet, der seine Niederlage eingestanden und Scholz zum Wahlsieg gratuliert hätte. Sollte wider erwarten bis Weihnachten keine Ampel zustandekommen, dann erst würde ich eine Delegation zur SPD schicken. Mit den Grünen würde ich kein Wort wechseln. Eine Partei, die denkt einen weltweiten Klimawandel alleine mit Maßnahmen in Deutschland aufzuhalten, gehört nämlich nicht in Regierungsverantwortung.

So wichtig sind Laschet´s Pläne für die CSU

Kanzler zu werden, dass die CSU einen Elefantengeburtstag (Stoiber) Sondierungs gesprächen in seinem Interesse verschiebt. Ruft bei der FDP, die mit einer CDU-Koalition liebäugelt, vielleicht einen anderen Blickwinkel auf die abgewirtschaftete Union hervor.
Allerdings fehlt mir hierzu bei der Mövenpick- Partei der Glaube.

Die letzten Zuckungen des

Die letzten Zuckungen des Armin Laschet. Wie infam kann man sein, einen Kanzler installieren zu wollen, der selbst von der eigenen Wählerschaft größtenteils abgelehnt wird?
Jemanden, der nicht einmal fähig ist, den eigenen Stimmzettel zusammenzufalten?

17:29 von Adeo60

och, gestern warste doch noch für lindner. warum verteufelst du ihn heute wieder?

Und wieder einmal

kann es spannend werden wer am Ende den Kanzler stellt. Ich glaube schon: Nichts ist unmöglich, wie es eine Automarke als Werbung sagt.

@ 17:17 von Der Lenz

… „ Dominanzgehabe pur.“

Klingt irgendwie nach Verschwörung. Ob 10, 15 oder 25, die Grünen wissen was sie wollen und was nicht. Am Ende zählt das Ergebnis und das ist eine handlungsfähige Regierung.

17:58 von Klärungsbedarf

ich würde sagen; alles muss weg, also ramschverkauf. aber als bürger kann man nur noch fassungslos sein. bei der spd glaubte man ja schon, schlimmer geht nimmer. aber die cdu hat sowas von fertisch. obwohl ich immer noch auf jamaika hoffe, weil der olaf bei esken keinerlei beinfreiheit hat

Grauenhafte Kommentare

Ich bin etwas fassungslos. Nicht verständlich ist, das immer wieder behauptet wird, das die CDU die Wahl verloren hat. Sie liegt nach den vorliegenden Wahlergebnissen knapp hinter der SPD, hat also eine Menge Stimmen des Volkes bekommen. Verloren würde für mich bedeuten, dass sie die 5% Hürde nicht geschafft hat, was aber nicht der Fall ist. Von daher ist es völlig in Ordnung, wenn alle Parteien miteinander sprechen und am Ende eine stabile Mehrheit für eine Registrierung dabei herauskommt.
Zudem habe ich das Gefühl, das die CDU die letzten 16 Jahre so scheinbar alles falsch gemacht hat, - verwunderlich ist dabei allerdings die Tatsache, dass sie 16 Jahre die Kanzlerin gestellt hatte. War es also wirklich so schlimm?

Blame Game - Tag vier

Laschet träumt immer noch von einer Kanzlerschaft, obwohl es die Union nicht einmal schafft sich auf ein keines aber vernünftiges Sondierungsteam zu einigen. So wird es also Personenzahlen geben die geeignet sind - zum Topfschlagen, zum Singen, zum Bowlen. Die Grünen werden Scholz unterstützen, die FDP wird Sich als kleinster möglicher Koalitionspartner einfach anschließen. Bleibt die Frage - warum gehen CDU und CSU in getrennte Gespräche und wer darf überhaupt verhandeln?
Ist es noch Laschet, ist es der peinliche Vorsitzende der 5% Winzpartei, oder doch wieder die Senioren der CDU?
Auf jeden Fall Bier und Poppkorn bereitstellen - das wird ganz großes Kino.

@ Adeo60

Ich bewundere Ihr Durchhaltevermögen, bin dieses mal ausnanhmsweise aber nicht d'accord. Wir haben es versemmelt, da führt kein Weg dran vorbei. Sie sind auch ein belesener und weitgereister Mensch und kennen auch die diversen Kulturen. In Asien gilt es als höchstes Prinzip, nicht das Gesicht zu verlieren. Ehre und Respekt zu erweisen bzw. zu erhalten ist dort das Grundprinzip des Zusammenlebens. Es wäre angebracht, erhobenen Hauptes die Niederlage einzugestehen, dem Gegner zum Sieg zu gratulieren um sich dann ehrenvoll vom "Schlachtfeld" zu begeben.. Dieses krampfhafte Bemühen, letztlich irgendwie noch Jamaika realisieren zu können, sieht für mich gegenteilig aus. Hat etwas mit Unterwerfung, Anbiederung oder Uneinsichtigkeit zu tun. Ich halte dieses Verhalten nicht zielführend. Die Wähler möchten konsequente Politiker und das ist gut so.

Ich hatte mir Rot, Rot, Grün gewünscht!

Nun muss ich 4 Jahre damit leben was die Akteure die jetzt im Rennen sind daraus machen.

Ist wie beim Skat, man wünscht sich einen Gran und bekommt vielleicht ein Nülchen, man muss halt mit den Karten spielen die das Leben einem gibt.

Ich werde schon was draus machen, habe ich immer schon gemacht.

Für andere tut es mir ein wenig leid.

Es ist doch nur logisch, dass

Es ist doch nur logisch, dass sich die Grünen und die FDP auch die Option „Jamaika“ offen halten - insofern sind Gespräche zwischen ihnen und der Union nachvollziehbar.
Kein Mensch weiß bisher, wie denn die SPD den Grünen und auch der FDP entgegenkommen wird, und auch gegenseitig natürlich.
Auf was besteht die Union? Weiß auch bisher keiner.
Man wird ja im Laufe der Zeit erfahren, wie die Grünen und die FDP zu diesen beiden Optionen stehen, wenn die Gespräche gelaufen sind.

Für mich ist klar: keine der Parteien möchte ihre Wählerschicht mit halbgaren Kompromissen verprellen, aber jede Partei muss Abstriche machen - da wird sich zeigen, was geht und was nicht geht. Und die Meinung, dass jetzt die Mehrheitsmeinung aus der Bevölkerung zu respektieren wäre (also Ampel), teile ich nicht, weil diese Umfragewerte keine Wahl darstellen; niemand konnte Ampel, Jamaika, GroKo oder RGR wählen. Wer mit der neuen Koalition unzufrieden ist, hat bei der nächsten Wahl eine Chance, dies zu ändern.

CDU - alles wie immer

Also so lange nicht alle relevanten Positionen mit neuen Personen besetzt sind, solange schließt sich jede Koalitionsbildung aus.
.
Was nützt es, jetzt nochmal abgewählten Ministern nochmal Verantwortung zu geben? Nichts!
.
Und im Hintergrund bleiben die alten Männer wie Schäuble oder gar März? Nein Danke!
.
Die CDU muss jetzt den Wählern beweisen, dass wirklich eine Erneuerung gewollt ist. Laschet abzusägen ist auch einfach zu wenig.

@Adeo60

"Und selbstverständlich gehört dabei auch die Union zu den Playern, ..."

Der Ton macht die Musik. Man sollte auch mal erkennen, wenn es Zeit ist, leisere Töne zu spucken und sich vorerst zurückzuziehen. Die CDU zerstört sich gerade selbst.
Der Einzige, der das zu erkennen scheint, ist unser sächsischer Ministerpräsident Kretzschmer, weil er unterdessen mitbekommen hat, warum viele der hiesigen Mitbürger unterdessen die Nase von den etablierten Parteien voll haben und lieber die blauleuchtende Randgruppenpartei wählen, die CDU liefert geradezu eine Steilvorlage.
Mich gruselt es, vor den nächsten Landtagswahlen hier in Sachsen. Das nimmt ein böses Ende. Die CDU trägt gerade massiv dazu bei.

@Karl Maria..., 18:21 Uhr

Sie hoffen "immer noch auf Jamaika" und haben in der Vergangenheit doch alles dafür getan, dass es zu einer anderen Regierungsbildung kommen wird... Das verstehe wer will.

@comet um 18:20

""@ 17:17 von Der Lenz
… „ Dominanzgehabe pur.“

Klingt irgendwie nach Verschwörung."

Hä?

Schon ma was von "Benimmse" gehört?

Nein das sind keine Echsenmenschen.

Am 30. September 2021 um 18:21 von Karl Maria Jose...

„17:58 von Klärungsbedarf
ich würde sagen; alles muss weg, also ramschverkauf. aber als bürger kann man nur noch fassungslos sein. bei der spd glaubte man ja schon, schlimmer geht nimmer. aber die cdu hat sowas von fertisch. obwohl ich immer noch auf jamaika hoffe, weil der olaf bei esken keinerlei beinfreiheit hat“

Da ist was dran,

aber

es heißt: „Mit Herrn Söder wäre alles besser gelaufen.“
Kann man nicht mehr beweisen.

Möchten Sie wirklich 4 Jahre ununterbrochen, zu jedem Thema, ungefragt hören:

„Mit Herrn Scholz wäre das besser gelaufen.“
Könnte man dann auch nicht beweisen.

Und Ihre Lieblingspartei (FDP) ist doch auf jeden Fall dabei.
Also „Kopf hoch!“

@ Krid01 um 18:27

" Bleibt die Frage - warum gehen CDU und CSU in getrennte Gespräche und wer darf überhaupt verhandeln?"

Gute Frage.

Vielleicht will die CSU ausscheren und bietet eine Koalition SPD-Grüne-Linke-CSU an.

Wäre ein möglicher Plottwist.
Alles für das Verkehrsministerium...

@bäuerchen, 18:35 Uhr

Ich hätte mir nach dem Wahlausgang auch etwas mehr Demut und leisere Töne bei der Union gewünscht. Deren politsche Arbeit war iundes in den vergangenen Jahren nicht so schlecht und folglich war die Partei noch vor wenigen Wochen schier uneinholbar an der Spitze der Umfragewerte. Handwerkliche Fehler haben den Wahlsieg letztlich vermasselt. Dies alles kann jedoch kein Alibi dafür sein, dass die AFD in Sachsen und Thüringen trotz ihrer rechtsextremistischen Strömungen noch immer einen beschämend hohen Zulauf hat. Stilloses Benehmen in den Parlamenten, Hass und Hetze, Rassismus und verbale Verrohung scheinen die Sachsen nicht weiter zu schrecken. Schwer zu begreifen.

15 gegen 3

Da satteln also 10 Granden der CDU und 5 der CSU auf, um ins Grün zu traben und Baerbock, Habeck und - wie hieß er gleich... ah: Hofreiter zu überzeugen, dass Sie die besseren Partner seien, um in den deutschen Sonnenuntergang zu galoppieren.

Zusammen freilich mit der FDP, einer muss schließlich die Kompass-App lesen.

Kann man die Wähler eigentlich noch heftiger abklassifizieren?
Mich macht diese Art von Wettrennen regelrecht sauer.

SPD nicht besser

Die SPD hat sich in der Vergangenheit nicht anders verhalten und versucht, die Regierung zu stellen, obwohl man nicht Gewinner der Wahl war. Dann kann man die CDU nicht kritisieren.

Jamaika wäre für alle stressfreier

In der SPD geht ohne Kevin Kühnert‘s Jusos wohl nichts.

In der NZZ ist gut analysiert wieso das zum Problem wird:

„Ein wenig Arithmetik reicht aus, um zu erkennen, dass es die knapp 50 Sitze der Juso sind, die eine «Ampel» aus SPD, Grünen und FDP über die Schwelle zur absoluten Mehrheit im Bundestag heben. Ein sozialdemokratischer Kanzler wäre also gezwungen, auf die Kohorte des früheren Juso-Chefs Kevin Kühnert zu bauen, wenn er für heikle Fragen Mehrheiten im Parlament organisieren müsste. Scholz, die Seeheimer, die Gewerkschafter – sie alle wären auf das Wohlwollen einer in weiten Teilen hart auf links gebürsteten Parteijugend angewiesen. Und die mutmasslichen Koalitionäre Grüne und FDP wären es ebenso.“

„ Aber wenn ein mögliches Bündnis mit Grünen und FDP bereits für Stirnrunzeln sorgt, noch bevor jegliche Verhandlung überhaupt begonnen hat, dann vermag sich selbst ein wohlwollender Beobachter nur schwerlich einen gedeihlichen Koalitionsalltag vorzustellen. ..“

Daher Jamaika

@Opa Klaus, 18:29 Uhr

Da scheinen Sie mich aber gehörig missverstanden zu haben. Natürlich sind CDU/CSU die eindeutigen Wahlverlieren und auch ich hätte mir einen stilvollen, demütigenden Umgang mit dieser Situation gewünscht. Auch glaube ich, dass die Union einötine Phase der Erneuerung benötigt und in der Opposition besser aufgehoben wäre. Meine Kritik gilt den Kommentaren, welche die letzten 16 Jahre einfach schlecht schreiben wollen. Ich persönlich meine, die Regierung, also CDU und auch die SPD, haben gerade in Zeiten schwerer Krisen eine ordentliche Arbeit gemacht. Und was die aktuelle Regierungsbildung angeht, so ist es absolut üblich, dass SPD, GRÜNE, SPD und CDU/CSU nun nach einer tragfähigen Mehrheit suchen. Es wäre fatal, wenn man ein loses Zweckbündnis ohne inhaltliche Überzeugung anstreben würde. Insoweit ist auch die Union im Spiel, aber mit der gebotenen Zurückhaltung und Bescheidenheit. Es ist nicht an der Zeit Erwartungen oder gar Ansprüche zu formulieren.

@18:07 von harpdart

"...der grenzenlose Wachstumskurs ist falsch und bringt genau die Probleme, die die Menschheit derzeit am meisten bedrohen. Jedenfalls, wenn man unter Wachstum weiterhin das versteht, was die Wirtschaft und deren befreundete Parteien darunter verstehen."

Sie sprechen mir aus dem Herzen, genau das ist das eigentliche Hauptproblem. Keiner der vier Parteien ist bereit etwas wirklich "neues" zu wagen- alle sind Dogmatisch verstockt und damit unfähig die Krise zu meistern.
Akkumulation von Kapital ist ein Dogma der letzten Jahrhunderte, heute muss es um nachhaltige Akkumulation gehen, das Kapital muss gebunden sein und der Allgemeinheit dienen nicht umgekehrt.
Der Mehrwert darf nicht mehr nur einigen wenigen zufallen sondern der Gesellschaft.

@ 17:16 schellentraum Wille des Volkes?

„ Weit und breit nichts zu sehen von einer Demut vor dem Willen des Volkes, dafür der Aufmarsch einer Gruppe agiler Unionspolitiker ..“

Das Volk hat rot grün abgewählt. Keine eigene Mehrheit.

Aber die bürgerlich konservativen haben eine. Union, FDP, AfD.

Daher sehe ich eher in diesem Lager den Auftrag zur Regierungsbildung.

Zwar ist die AfD derzeit noch für alle ein „Schmuddelkind“, mit dem keiner spielen will.

Daher ersetzt man die AfD durch die Grünen und dann entspricht das sehr stark dem Wählerwillen.

Jamaika hat eine Wahrscheinlichkeit von 80%. Söder und Scholz wissen und befürchten das auch …

@Francis Fortune, 18:27

Natürlich hat die CDU/CSU die Bundestagswahl verlloren. Scholz hat völlig Recht mit der Feststellung dass die Balken bei der Union nach unten gingen, daran kann auch das relativ knappe Ergebnis nichts ändern. Im letzten Punkt stimme ich Ihnen allerdings zu. Es waren gute Jahre unter Kanzlerin Merkel - und gerade die vergleichsweise starke deutsche Wirtschaft zeigt, dass die Politik auch in der Corona-Krise grundsätzlich die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

@ 18:27 von Francis Fortune

Ihre Schlussfrage muss ich leider rundherum bejahen.
Zur Gewinnerfrage:
Wäre folgende Formulierung OK?
Die Union ist zweiter Sieger!

erst genehmigt und nachträglich entfernt - interessant

Ein Bürger der die FDP gewählt hat, hat die FDP ja gewählt, weil er die GRÜNEN nicht mag. Und umgedreht ebenso.

Und dem folgt dann die nächste . . . :
Wer wird für die nächsten 4 Jahre ihr Vati? Lassen sie sich von Scholz adoptieren oder von Laschet / von der SPD oder von der CDU? / (Ampel) oder (Jamaika)

Eigentlich sollte es dem Wahlsieger obliegen zu Koalitionsgesprächen einzuladen.
Und bekommt er in einer bestimmten Frist – die es bei uns auch nicht gibt (z. B. innerhalb 100 Tagen nach der Wahl) – keine Regierung zusammen, müsste es Neuwahlen geben,
bzw. einen zweiten Wahlgang, wo dann nur der Wahlsieger und ein oder zwei weitere Parteien in der Reihenfolge des Wahlausganges antreten, die zusammen 50% der abgegebenen Stimmen erhalten haben.

Mit der Umsetzung des Wählerwillens hat das was da bei uns abgeht, nichts mehr zu tun. Weder programmatisch / inhaltlich noch durch Mehrheitsentscheidung.

@Adeo60.

Danke für Ihre ehrliche Antwort und sorry für das Missverständnis.

Wunschkonzert

"Ich hatte mir Rot, Rot, Grün gewünscht!..." Trösten Sie sich, ich mir auch. Gleichzeitig denk ich, so schlecht ist das Ergebnis alles in allem nicht. Wäre die "Linke" mit 7 oder 8 Prozent als möglicher Koalitionskandidat in Verhandlungen eingestiegen - ich fürchtete schon vorher das Trommelfeuer, das dann auf "Grüne", SPD und vor allem die "Linke" selbst niedergegangen wäre. Ob alle "Partner" dem standgehalten hätten? Das hätte ein Gemetzel werden können. Und am Ende doch eine Ampel. So kann sich "Links" bequem zurücklehnen und den kommenden Kampf der (Schw-)ampelanwärter untereinander beobachten. Das wird noch lustig...

@ 18:45 Adeo60 - AfD ist Volkspartei im Osten

Das sage nicht ich , sondern Parteienforscher. War im Tagesschau Ticker hier online zu lesen vorgestern.

Die Leute wollen keine grüne Bevormundung, was ich sogar verstehen kann. Und mit linken Ideen hat man da 40 Jahre lang schlechte Erfahrungen gemacht.

Braucht man auch nicht nochmal.

Dass sich im Westen die Ansicht durchsetzt, dass man sich selbst kasteien muss um die Welt vor dem
Klimatischen Zusammenbruch zu bewahren, führt dort zu noch mehr Widerstand dagegen.

Also ich kann das durchaus nachvollziehen.

„ Stilloses Benehmen in den Parlamenten, Hass und Hetze, Rassismus und verbale Verrohung scheinen die Sachsen nicht weiter zu schrecken.“

Es ist das selbe in Thüringen.

Aber ich sehe Hass, Hetze und Verrohung eher bei den Linken. Durchaus auch bei dem Teil, der in der SPD ist..

die entscheidende Frage ist doch die,

ob die Verhandler allen entsprechenden Kriterien entsprechen:
Sind sie jung, weiblich, divers, mit Migrationshintergrund?
Wenn das gegeben ist, dann werden die Verhandlungen ein voller Erfolg. Denn das sind nun einmal die wichtigsten Kriterien in Deutschland. Erfahrung, Wissen, Können, Qualität sind nur unwichtige Nebensache. Sie müssen gut von den Medien verkauft werden können - alte weiße Männer, ohne Migrationshintergrund, auch noch heterosexuell ohne ein bisschen bi - das geht gar nicht mehr.

@covid strategie

"sie alle wären auf das Wohlwollen einer in weiten Teilen hart auf links gebürsteten Parteijugend angewiesen."

So, so die NZZ...
Wenn diese schon mehrfach hier als Schreckgespenst gefürchteten 50 Jusos "hart auf links gebürstet" wären, dann wären sie nicht Mitglieder der SPD.

Aber danke für den Lacher des Tages.

Wahlverlierer?

18:27 von Francis Fortune

"Grauenhafte Kommentare

Ich bin etwas fassungslos. Nicht verständlich ist, das immer wieder behauptet wird, das die CDU die Wahl verloren hat."

Ich nehme an, Sie meinen die CDU/CSU im Gesamt.
Wenn, dann: Da gebe ich Ihnen recht. Grauenhaft finde ich es zwar nicht, aber klar falsch. Sie hat, wie bekannt, ansehnlich an Stimmen verloren, aber nicht die Wahl; wurde immerhin zweitstärkste Partei mit einem Unterschied zur ersten von nicht einmal 2 Prozent. Nein, ich bin kein Freund der CDU/CSU, aber so ist es nun mal.

@Adeo60

"Stilloses Benehmen in den Parlamenten, Hass und Hetze, Rassismus und verbale Verrohung scheinen die Sachsen nicht weiter zu schrecken. Schwer zu begreifen."

Wer die Wendeerfahrungen der Ostdeutschen, mitsamt den Brüchen, der Perspektivlosigkeit, den vergleichsweise kurz nach der Wende folgenden Hartz-Gesetzen mitsamt seinen Auswirkungen, besonders mit der im Osten weggebrochenen Wirtschaft und Infrastruktur nicht erlebt hat, der wird auch in 50 Jahren noch nichts begreifen.
Wenn Sie wüssten, was hier Anfang bis Mitte der 2000er ablief, würden Sie den Vertrauensverlust in jegliche Parteien verstehen, da bin ich mir sicher.
Ja auch ich hatte "Berufstätigkeiten" im 3-Schichtsystem für satte 600 Euronen im Monat. Kein "Wessi" hätte sich das bieten lassen, da bin ich mir sicher.
Die jetzigen politischen Folgen, sind das Ergebnis von 3 Jahrzehnten "Standortvorteil".
Von Merkel haben wir gelernt: "Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es uns allen gut" oder " Sozial ist, was Arbeit schafft"

Die deutsche Wirtschaft plädiert mittlerweile für die Ampel

Die deutsche Wirtschaft ist mehrheitlich für die Ampel.

Wie eine Befragung von Unternehmen im Auftrag der 'Wirtschaftswoche' festgestellt hat, pädieren 45% der Führungskräfte in den Unternehmen aller Größenordnungen für eine Koalition von SPD, Grünen und FDP. Nur 30 % für Jamaika.

Der Hintergund ist klar: mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung und Positionierung der deutschen Wirtschaft im globalen Wettbewerb stehen wichtige und zügige Entscheidungen an. Da ist ein erprobter Fachmann wie Scholz mit Kompetenz und Regierungserfahrung ein Partner, der verlässlicher erscheint als der geschwächte Laschet.

18:19 von schiebaer45

ja, und die sponsern den abmahnverein Umwelthilfe. auch das sollte zur wachsammkeit mahnen

Sondierungsgespräche...

Jetzt geht es wieder los, das ausloten um eine Regierungskoalition. Egal wie sich die Parteien bald zusammen setzen. Egal wer die Regierung stellt. Es werden große Herausforderungen auf die Regierung zukommen. Mir kommt es seit Montag so vor, als würden sich die Parteien mehr um ihr eigenes Süppchen sorgen als über die Probleme dieses Landes...

Die Mischung ist ein gutes Zeichen

dafür, dass die CDU es ernst meint.
Eine Delegation aus Fr. Merz, C. Linnemann und H.-G. Maaßen wäre ja eine vorweggenomme Sondierungsabsage.

Re : Adeo60 !

Bloß nicht wieder die CDU/CSU in der Verantwortung, dann wird sich nichts ändern. Und die FDP mit ihren überheblichen und arrogant auftretenden Männer- Potenz sollte aufpassen, dass man ihnen nicht den Stecker zieht. Die haben auch eine sehr schlechte Quote an Frauen, was auf Dauer nur schaden kann.
Mehr schreibe ich besser nicht, sonst gibts den roten Balken !

@ 18:12 Heißer Schnee - keine Zeit verlieren

„ Sollte wider erwarten bis Weihnachten keine Ampel zustandekommen, dann erst würde ich eine Delegation zur SPD schicken. Mit den Grünen würde ich kein Wort wechseln. Eine Partei, die denkt einen weltweiten Klimawandel alleine mit Maßnahmen in Deutschland aufzuhalten, gehört nämlich nicht in Regierungsverantwortung.“

Man sollte keine Zeit verlieren. Ohnehin gab es vor den Wahlen schon Gespräche. Grüne und FDP tendieren beide eher zu Jamaika.

Allein schon deswegen, weil die SPD eher ein „Problembär“ ist. Vor allem wegen deren linkem Flügel.

Auch persönlich sind sich die Protagonisten bei Union, FDP und Grünen „grün“…

Man muss nur überlegen wie man das dem Wähler am besten verkauft…

Gerade weil die Grünen denken, „ einen weltweiten Klimawandel alleine mit Maßnahmen in Deutschland aufzuhalten“, braucht es Union und FDP um das einzubremsen.

18:41 von Werner Krausss

so isses. deshalb bin ich ja relativ entspannt. aber wollen sie es mir verdenken, daß sich beim gedanken der beiden charismatischen führungspersonen der spd jedesmal meine fussnägel aufrollen, und ich das nicht mehr will, in meinem alter?

In 12 von 16 Bundesländern liegt Scholz vorne

Die Breite der Unterstützung für die Kanzlerschaft von Olaf Scholz wird sichtbar, wenn man nicht nur alleine das Bundesergebnis sondern auch die Ergebnisse in den Ländern anschaut.

In 12 von 16 Bundesländern liegt Scholz mit den Sozialdemokraten vorn. Ein Ergebnis, das vor wenigen Monaten noch undenkbar erschien, aber nun Realität ist.

Es ist schon von daher eine Frage, welche Akzeptanz eine Kanzlerschaft von Armin Laschet in der Bevölkerung hätte.
Die Wahrnehmung, dass er sich zur Kanzlerschaft 'hinwurstelt' würde als Hypothek über der Regierung hängen und sie lähmen.

Die Union braucht nach 16 Jahren ununterbrochener Kanzlerschaft eine Erneuerungspause.

18:45 von harry_up

>>15 gegen 3
Da satteln also 10 Granden der CDU und 5 der CSU auf, um ins Grün zu traben und Baerbock, Habeck und - wie hieß er gleich... ah: Hofreiter zu überzeugen, dass Sie die besseren Partner seien, um in den deutschen Sonnenuntergang zu galoppieren.

Zusammen freilich mit der FDP, einer muss schließlich die Kompass-App lesen.

Kann man die Wähler eigentlich noch heftiger abklassifizieren?
Mich macht diese Art von Wettrennen regelrecht sauer.<<

Entspannen und Luft holen.

Der Auftrieb der C-Granden ist Laschets Schwäche geschuldet. Allein mit z.B. Generalsäkretär traut man ihm keine Sondierung zu. Also muss noch der Söder mit und wenn der, dann muß aber auch der mit und der geht ohne den anderen nie, wobei der ohne Sie nicht mit will, allerdings hat sie ihm versprochen ihn auch mitzunehmen wenn sie geht, aber der geht keinesfalls ohne ...

... es ist Schwäche, keine Kompetenz. Sie können im Moment nicht abklassifizieren, was sollte da denn noch kommen, so wie sie sich zeigen.

@Francis Fortune

"die CDU ... hat also eine Menge Stimmen des Volkes bekommen."
Wenn man berücksichtigt, dass 1/4 der Wahlberechtigten nicht gewählt hat, dann liegt die SPD bei 19% der Stimmen und die CDU noch dahinter. Fürwahr eine "Menge Stimmen".

Ist das schon Trumpismus?

Einsicht und dem Wählerauftrag folgend, eine starke Oppositionskraft im Bundestag bildend. Das wäre zu erwarten gewesen. Stattdessen das verzweifelte Klammern an die Macht… arme CDU.
Frau Merkel hat nicht umsonst vor einiger Zeit von ,Demut‘ gesprochen als es um das Kanzleramt ging. Wer meint, trotz Verlusten gegen den Volkeswillen handeln zu müssen spielt mit dem Feuer. Freuen wir uns auf den zukünftigen sächsischen MP von der AFD… danke CDU!

Überflüssige Übung

Wenn die Grünen von den politischen Fähigkeiten des Armin Laschet das gleiche vernichtende Bild haben wie die Unionsanhänger in der Umfrage nach der Wahl, dann sind diese Sondierungen komplett überflüssig.
Da können die Unionisten zehn oder zwanzig Verhandler schicken. Das ist völlig egal.

@ Adeo60

Ich räume einem Jamaika-Bündnis, so sehr ich dieses begrüssen würde, wenig Chancen ein. Zu fixiert sind die GRÜNEN auf eine Ampel -

Nein, die Union ist zu sehr auf die Posten fixiert. Das mögen die Wähler*innen irgendwie gar nicht.

@ Adeo60

@Opa Klaus, 18:29 Uhr
Da scheinen Sie mich aber gehörig missverstanden zu haben.

Nein. Er hat Ihre Aussage völlig richtig durchschaut.

Steuerkonzepte der CDU

Bei der Hans-Böckler-Stiftung findet man eine Tabelle (Quelle Destatis), die die Entwicklung der Unternehmensgewinne und Investitionen zwischen den 90er Jahren und 2016 zeigt.Man sieht, dass die Gewinne sich in dem Zeitraum auf 543 Mrd. ungefähr verdreifacht haben, die Investitionen aber auf 1/5 also 19,6 Mrd. gesunken sind. Trotz der exzessiven Steuersenkungen für Unternehmen in der Zeit. Warum reitet die CDU (wie die FDP) weiterhin dieses tote Pferd?

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