Kommentare - Seehofer vor Ausschusssitzung: Katastrophenschutz soll bei Ländern bleiben

26. Juli 2021 - 14:22 Uhr

Auch nach der Unwetterkatastrophe soll der Katastrophenschutz nach Ansicht von Bundesinnenminister Seehofer in der Verantwortung der Länder bleiben. Jedoch werde der Bund künftig eine stärkere koordinierende Rolle übernehmen.

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Kommentare

17:17, 0_Panik

>>@17:03 von fathaland slim
Leider keine Ahnung von Überflutungsschutz / Überschwemmungsschutz ...<<

Es gab hier in Hagen am Teutoburger Wald (die Ortsgrenze ist 100m von meinem Wohnhaus entfernt) vor zehn Jahren eine zerstörerische Regenflut. Auch unser Keller lief voll. Zum Glück gab es nur Sachschäden. Seitdem ist ungeheuer viel Geld in den Hochwasserschutz investiert worden. Trotzdem wären Regenfälle wie in der Eifel oder im Sauerland nicht beherrschbar, wie alle Sachkundigen hier vor Ort einhellig sagen.

>>Einfach mal bei den niederländischen - Welt weit tätigen - Top-Unternehmen nachfragen, wie es geht.
Das hilft weiter.<<

Weltweit tätig, wenn es um die Beherrschung des Meeres und die in dasselbe mündenden Flüsse in flachen Gebieten geht.

17:21, schabernack

>>Die Niederländer haben im 17. und 18. Jahrhundert den Japanern beigebracht, "wie man Gebirgsflüsse zähmt".<<

Wirklich?

Wo haben die Niederländer sich dieses Knowhow denn angeeignet?

so meine ich. In der vergangenen Starkregenkatastrophe wurde auch die Signalübermittlung der Handies unterbrochen, wie soll dann eine Sms einen Gefährdeten erreichen. Wenn der Opa abends ins Bett geht und das Handy liegt unten auf dem Wohnzimmertisch bekommt der Opa den Eingang der Sms nicht mit. Beim Ausfall der Stromversorgung können entleerte Handies nicht aufgeladen werden, Nachrichten können nicht mehr gelesen werden. Es gibt nach wie vor große Teile der Bevölkerung, die kein Handy besitzen oder das Handy nicht nutzen, an diesen Leuten geht die SMS Nachricht vorbei. Eine gute Empfangbarkeit sehe ich bei öffentlichen Radiostationen, da sie meistens sehr stabil und an sicheren Orten gebaut sind. Ein Batterieradio mit dicken Batterien kann lange Warnungen empfangen. Bei Sirenen und Lautsprecheranlagen ist wichtig, dass ihr Standort geschützt ausgewählt ist und eine ausreichende Anzahl für ein Gebiet eingeplant ist, damit bei Ausfall einzelner Stationen die Warnübermittlung ausreicht

17:23 von Anna-Elisabeth

«Heißt das, es würde auch auf meinem Museumsstück "Nokia" von 2003 funktionieren? (Liegt allerdings meistens ausgeschaltet auf dem Klavier.).»

Ja … es würde tröten … Ihr Museumsstück.
Solange Sie es nicht ausschalten.

"Cell Broadcast" unter anderem Namen gab es bereits 1997/98 in Tokyo.
Als es noch gar keine Smartphones gab.

@17:30 von fathaland slim

wg Niederländer zum Bau von Überflutungsschutz / Hochwasserschutz :

"... Weltweit tätig, wenn es um die Beherrschung des Meeres und die in dasselbe mündenden Flüsse in flachen Gebieten geht ..."

Nee. Ist falsch.
Erst mal richtig informieren ...

@Susi1960 - 16:59

"Mal davon abgesehen, das Elementarschädenversicherung nur Schäden durch Oberflächenwasser ersetzt, nicht durch über die Ufer getretene Flüsse."

Es gibt keine Elementarschädenversicherung an sich, weil sie eine Erweiterungsleistung der Gebäude- oder Hausratversicherung ist, was zusätzlich abzuschließen ist.

Zum Umfang gehören im Regelfall u.a. auch:

- Hochwasser
- Überschwemmung
- Starkregen (mehr als 15 Liter Wasser pro Quadratmeter in einer Stunde)
- Rückstau

Ausnahmen von diesen Leistungen gibt es in Regionen, wo die Gesellschaften aufgrund der Häufigkeit keine Versicherung anbieten oder dafür erhöhte Beiträge verlangen.

"Das bißchen Sireneninstandhaltung wäre der kleinste Posten."

Nicht unbedingt, weil Deutschland seit ca. 40 Jahren nicht mehr flächendeckend mit Sirenen ausgerüstet ist. Das wird auch in puncto Katastrophenschutz aktuell erst gerade wieder gefordert.

Am 26. Juli 2021 um 17:15 von 0_Panik

Im Übrigen sind die gefährdeten Zonen längst bei den Behörden bekannt, und können dort in den Unterlagen eingesehen werden.
Fragt sich nur, ob zuständigen die Behörden es (jetzt) zulassen würden ...
___
Es wurden etliche Anträge auf den Bau von Überflutungsanlagen/Rückhaltebecken u.ä. gestellt. Fast jedes Mal hat der BUND dagegen geklagt. Da war denn ein Biothopp gefährdet, dann ein unter Naturschutz stehender Hamster, eine seltene Salamanderart usw.
Selbst Umwelt- und Katastrophenschutz untereinander kommen ja nicht einmal klar.
Aber Hauptsache, immer darauf herumreiten, dass die Regierung, egal welche, immer alles und jedes falsch macht.
Gott, ist das nervig.

17:38, 0_Panik

>>@17:30 von fathaland slim
wg Niederländer zum Bau von Überflutungsschutz / Hochwasserschutz :

"... Weltweit tätig, wenn es um die Beherrschung des Meeres und die in dasselbe mündenden Flüsse in flachen Gebieten geht ..."

Nee. Ist falsch.
Erst mal richtig informieren ...<<

Dann lassen Sie doch mal ein oder zwei Links rüberwachsen.

@weingasi1 12:0

"Es war die SPD, die eine so lange Restlaufzeit wollte. Sie wurde übrigens in Zusammenarbeit mit den Grünen festgelegt."

Das ist unredlich.

Die Grünen wollten keinesfalls eine so lange Restlaufzeit. Auf diese Art von "Zusammenarbeit" zu schwadronieren und quasi zu unterstellen, die Grünen hätten diese lange Restlaufzeit gut gefunden und abgesegnet, ist diffamierend und "Fake News durch Halbwahrheiten"!

Anna-Elisabeth @17:05 von schabernack

Heißt das, es würde auch auf meinem Museumsstück "Nokia" von 2003 funktionieren? (Liegt allerdings meistens ausgeschaltet auf dem Klavier.)

Dazu fand ich auf der Seite des mdr:

"Man kann also einem Sendemast sagen: Bitte schicke diese Nachricht an alle Geräte, die in deinem Empfangsbereich sind." Die geht dann automatisch an alle Handys, die an diesem Mast angemeldet sind, nicht nur an Smartphones. Nur im Flugmodus funktioniert das nicht.

Technisch wäre es kein Problem, das Warnsystem einzuführen: Die Cell Broadcast-Technologie gibt es seit den 1980er-Jahren, alle Handys unterstützen sie standardmäßig.

"https://www.mdr.de/wissen/warnmeldung-aufs-handy-wie-funktioniert-cell-…"

14:28 von werner1955

>>Unser Regierungen und MP haben das Klima, Banken, Euro, EU, Schuldenländer, Corona und viele Flüchtlinge gerrettet.<<

Wie kommen Sie zu der Annahme dass das Klima von irgend jemand gerettet worden sei?
Sie erleben doch gerade dass das nicht der Fall ist.

17:42, weingasi1

>>Am 26. Juli 2021 um 17:15 von 0_Panik
Im Übrigen sind die gefährdeten Zonen längst bei den Behörden bekannt, und können dort in den Unterlagen eingesehen werden.
Fragt sich nur, ob zuständigen die Behörden es (jetzt) zulassen würden ...
___
Es wurden etliche Anträge auf den Bau von Überflutungsanlagen/Rückhaltebecken u.ä. gestellt. Fast jedes Mal hat der BUND dagegen geklagt. Da war denn ein Biothopp gefährdet, dann ein unter Naturschutz stehender Hamster, eine seltene Salamanderart usw.
Selbst Umwelt- und Katastrophenschutz untereinander kommen ja nicht einmal klar.
Aber Hauptsache, immer darauf herumreiten, dass die Regierung, egal welche, immer alles und jedes falsch macht.
Gott, ist das nervig.<<

Ich weiß von keinem einzigen Rückhaltebecken in meiner Umgebung, gegen das der BUND geklagt hätte. Sie wurden hier in den letzten Jahren in großer Zahl gebaut.

@17:33 von fathaland slim 17:21, schabernack

//>>Die Niederländer haben im 17. und 18. Jahrhundert den Japanern beigebracht, "wie man Gebirgsflüsse zähmt".<<

Wirklich?

Wo haben die Niederländer sich dieses Knowhow denn angeeignet?//

Ich halte es prinzipiell für schlau, sich auch im Ausland umzusehen um von anderen zu lernen. In der SZ war gestern ein Artikel zum Thema "Katastrophenschutz -
Lernen von der Schweiz". Nicht nur beim Schutz, sondern auch bei der Organisation könnte man vielleicht "abgucken".

17:33 von fathaland slim / @schabernack

«>>Die Niederländer haben im 17. und 18. Jahrhundert den Japanern beigebracht, "wie man Gebirgsflüsse zähmt".<<

«Wirklich?
Wo haben die Niederländer sich dieses Knowhow denn angeeignet?»

Das, was die Niederländer auf Einladung nach Japan mitbrachten, war ihr großes Wissen um Wasser und Fließgeschwindigkeit. Das war (ohne Gebirge) schon für die ganzen Wassermühlen in den Niederlanden sehr wichtig.

Das, was sie den Japanern als Prinzip von Wasserbau weiter gaben, war die Erkenntnis:

»Ihr müsst versuchen, die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren, und wenn der Fluss über die Ufer tritt, möglichst viel Wasser "weg zu kanalisieren" von besonders bedrohten Stellen am Fluss.»

Das ist man dann gemeinsam angegangen.
Und der Chef-Wasserbauer hat noch gesagt:

»Ihr habt keine Flüsse … ihr habt Wasserfälle.»

Ist so in quasi ganz Japan, wo es nicht einen richtig großen Fluß gibt.
Dieses Prinzip: "Fließgeschwindigkeit mindern" mit Bauwerken ist das Herz vom Hochwasserschutz Tokyo.

von weingasi1 17:26

Ja, wenn daß so in Ordnung sein soll ? Dann verabschiedet man sich aber sowohl aus dem Klimaschutz, der Begrenzung von CO2.
Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend.
Und "Unternehmen müssen Gewinne generieren, im vorliegenden Fall immer noch aus Kohle und Kernenergie" ? Greenpeace-Studie: "RWE-vom Winde verweht".

@17:47 von Kaneel und schabernack

Danke für die Info und den Link.

Ich werde mir wohl ohnehin ein neues Handy zulegen müssen. Dauernd eingeschaltet macht der Akku von meinen Nokia dann doch nicht mehr mit.

rer Truman Welt

Ich glaube, 2 Monate vor der Bundestagswahl sollten keine grundlegenden Dinge mehr entschieden werden, das macht keinen Sinn. Sie würden oder werden in wenigen Monaten eh mit hoher Wahrscheinlichkeit geändert.

@17:54 von schabernack 17:33 von fathaland slim

//Das, was die Niederländer auf Einladung nach Japan mitbrachten, war ihr großes Wissen um Wasser und Fließgeschwindigkeit. Das war (ohne Gebirge) schon für die ganzen Wassermühlen in den Niederlanden sehr wichtig.

Das, was sie den Japanern als Prinzip von Wasserbau weiter gaben, war die Erkenntnis:

»Ihr müsst versuchen, die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren, und wenn der Fluss über die Ufer tritt, möglichst viel Wasser "weg zu kanalisieren" von besonders bedrohten Stellen am Fluss.»//

Wieder was gelernt. Danke für diesen interessanten Einblick.

@Am 26. Juli 2021 um 16:59 von fathaland slim

ZItat: "Sie waren aber nicht lokal eingrenzbar. für gottgleich hält man Meteorologen nur dann, wenn man diese Wissenschaft nicht ansatzweise versteht."

Ja. Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "die" Wissenschaft.

Guter Punkt!

Wetter aktuell

Die Sonne scheint, es regnet (Regenbogen schon zu sehen) und nicht allzu weit entfernt donnert es. Kann sein, dass ich meinen PC demnächst ausschalte.

@Blitzgescheit 18:13

"Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "die" Wissenschaft."

Jetzt muss ich doch mal ganz direkt nachfragen und kann nur hoffen, dass die Moderation das L-Wort diesmal durchgehen lässt: Warum lügen Sie?

um 18:19 von Anna-Elisabeth

>>
Die Sonne scheint, es regnet (Regenbogen schon zu sehen) und nicht allzu weit entfernt donnert es. Kann sein, dass ich meinen PC demnächst ausschalte.
<<

Der PC ist gegen elektromagnetische Felder besser geschützt, wenn er eingeschaltet bleibt ... Hauptsache, Ihr Überspannungsschutz ist installiert.

17:57 von Bernd Kevesligeti

«Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend.»

Heizen mit Regenerativer Energie wird erst dann großflächig interessant und von den Kosten vertretbar, hätte man H2 aus Wind, Sonne, oder Wasser erzeugt.

Lokal geht das auch mit Blockheizkraftkessel im Einfamilienhaus und Heizung mit Strom aus Photovoltaik. Aber eben noch nicht für größere Mietshäuser, nicht für Fernwärme.

Ein zu 100% mit "Green H2" beheiztes, beklimatisiertes, und zu bekochendes Prestige-Pilotprojekt ist das Olympische Dort zu Tokyo 2020. Ist Olympia vorbei, können sich die 66% Käufer + 33% Mieter der Wohnungen über dieses H2-Projekt freuen.

Auch die Kindergärten und die Schulen in diesem neuen kleinen Stadtteil direkt am Hafen mit der tollen Lage und Aussicht und Verkehrsanbindung.

One Small Hotspot for Prestige.
Aber er zeigt, was möglich ist, wenn man das auch will.
Man hat ja extra Windräder für dieses Green H2 gebaut + Betten aus Pappe.

@18:09 von Meinung zu unse... rer Truman Welt

//Ich glaube, 2 Monate vor der Bundestagswahl sollten keine grundlegenden Dinge mehr entschieden werden, das macht keinen Sinn. Sie würden oder werden in wenigen Monaten eh mit hoher Wahrscheinlichkeit geändert.//

Sollen die einfach untätig bleiben, nur weil Wahlen sind? Denkarbeit lohnt sich immer. Man muss ja nicht alles gleich fertig in Tüten packen.

von schabernack 18:26

Ein Beitrag, doch was bringt er ? Wieder
JAP in Endlosschleife. RWE kommt nicht so gut. Sagt jedenfalls Greenpeace in einem Bulletin. Nicht viel mit Klimaanstrengungen gegen CO2.

@fathaland slim - Hochwasserrückhaltebecken

16:59 von fathaland slim:
"Wenn innerhalb weniger Stunden mehr als 100L Wasser auf den Quadratmeter niederprasseln, dann lässt sich das nicht beherrschen. Jede Rückhaltemaßnahme versagt."

Die Hochwasserrückhaltebecken sind für genau solche Ereignisse konzipiert. Sie nehmen in kurzer Zeit große Wassermassen auf und geben diese langsam wieder ab.

Jeder am Hang zurückgehaltene Kubikmeter Wasser senkt den Pegel im Tal.

@18:26 von schabernack 17:57 von Bernd Kevesligeti

//Man hat ja extra Windräder für dieses Green H2 gebaut + Betten aus Pappe.//

Betten aus Pappe stelle ich mir aus hygienischer Sicht etwas problematisch vor. Oder gibt es auch umweltfreundliche Lacke? Mann will/muss ja auch mal was abwischen können.

@sikgrueblerxyz - Der Regen stört keinen Handyempfang.

17:34 von sikgrueblerxyz:
"In der vergangenen Starkregenkatastrophe wurde auch die Signalübermittlung der Handies unterbrochen, wie soll dann eine Sms einen Gefährdeten erreichen."

Es dauert einige Zeit, bis sich der im Gebirge gefallene Starkregen im Tal versammelt hat. Solange die Infrastruktur noch steht, sollte auch das Handynetz funktionieren.

Für nächtliche Katastrophen wären Sirenen aber weitaus besser. Oder halt wie ganz früher die Kirchenglocken.

@nie wieder spd, 14:50 Uhr

"Das Gesundheitssystem vor die Wand gefahren, das Rentensystem, das Bildungssystem, die Migrations - und Integrationspolitik und die Pandemiepolitik sowieso (...)."
Wie begründen Sie Ihre Einschätzung? Die Renten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und nach der Pandemie werden die Rentner starke Zuwächse bekommen. Das Gesundheitssystem hat sich als sehr stabil erwiesen, Patienten aus ITA und FRA wurden mitversorgt. Jeder Schüler findet in D eine adäquate Schule, die duale Ausbildung gilt international als vorbildlich. Die Zahl an Migranten ist deutlich zurückgegangen, auch dank der von Kanzlerin Merkel initierten Verträge mit den nordafrikanischen Staaten. In welchem Staat leben Sie also? Unser Land ist kein Paradies, aber dennoch verdammt lebenswert, finden Sie nicht? Nur die AFD will alles schlechtreden, um politische Vorteile daraus zu ziehen. Ein klein wenig Patriotismus wäre nicht schlecht...!

18:37 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Ein Beitrag, doch was bringt er ? Wieder
JAP in Endlosschleife. RWE kommt nicht so gut. Sagt jedenfalls Greenpeace in einem Bulletin. Nicht viel mit Klimaanstrengungen gegen CO2.»

Manchmal denkt man ja, Sie könnte evtl. auch mal was anderes interessieren außer Genörgel an RWE. Das ist aber immer wieder jedes Mal ein Trugschluss, dass Sie überhaupt an einer Welt in größerem Maßstab interessiert sind als die Welt, die der Radius Ihrer Untertasse begrenzt.

Der letzte meiner Beiträge direkt an Sie war ein freundlicher Anknüpfungspunkt an Ihre Anmerkung zum Heizen mit Regenerativer Energie. Ohne Einschränkug des von Ihnen Geschriebenen, ohne Kritik daran.

Andere meiner Beiträge waren zu Wasserbau ganz allgemein, zu den Niederländern, zu "Cell Broacast", zum Hochwasserschutz in der Stadt Köln.

Gehört alles im etwas weiterem Sinn zum Thema: "Besser warnen".
Sie sind wieder mal derjenige, der das auf Genöle gegen RWE beschränkt sehen möchte.

Nur Agitation um der Ideologie willen.

@Am 26. Juli 2021 um 18:24 von DrBeyer

Zitat: ""Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "der" Wissenschaft."

Jetzt muss ich doch mal ganz direkt nachfragen und kann nur hoffen, dass die Moderation das L-Wort diesmal durchgehen lässt: Warum lügen Sie?"

Ich lüge nicht.

Wie kommen Sie denn auf solch einen Unsinn?

18:40 von Anna-Elisabeth

Betten aus Pappe stelle ich mir aus hygienischer Sicht etwas problematisch vor. Oder gibt es auch umweltfreundliche Lacke? Mann will/muss ja auch mal was abwischen können.»

Die Betten aus Pappe sind nur für die Olympioniken für deren Zeit im Olympischen Dorf. Danach werden die Betten geschreddert, und aufgekocht als Papierrohstoff zu Recycling-Papier verarbeitet.

@Blitzgescheit um 14:56

>THW, BW und DRK<

Sind am Tag 0 dort eingetroffen. Ihr "Ein Paar Tage später" ist eine durchsichtige Unverschämtheit die aber klar die Glaubwürdigkeit ihres Beitrags herausstellt.

@Blitzgescheit, 14:56 Uhr

Zum erstenmal stimme ich einem Kommentar von Ihnen und der Distanzierung von der Querdenker-Bewegung vollumfänglich zu. Bei einer derartigen Katastrophe sollte es weder Rechte noch Linke, weder Querdenker noch Starrköpfe, Deutsche noch Migranten geben. Alle sollten mithelfen, das Leid der Menschen zu lindern.

von schabernack 18:54

Aber das ist doch bezeichnend: Konzernkritik ist "Genöle". Das hören Sie eben besonders ungern. Was bitte tut da Greenpeace ? Oder der BUND ? Oder die Bewohner der Dörfer, die noch für die Kohle weg sollen ?

@ Zitat: "Heizen mit

@
Zitat:
"Heizen mit Regenerativer Energie wird erst dann großflächig interessant und von den Kosten vertretbar, hätte man H2 aus Wind, Sonne, oder Wasser erzeugt."

Was ist denn das für ein Käse?
Seit wann haben z.B. Wärmepumpen - die in Japan seit den 50er Jahren zum Heizen genutzt werden - etwas mit Wasserstoff zu tun?
Antwort darauf -> absolut nix!
Ich hatte selbst mit solchen Geräten in den 90er Jahren einige Anlagen gepalnt und gebaut
Hersteller der Wärmepumpen -> Mitsubishi Schwer-Ind.
und natürlich beschäftigt man sich dann damit die im Herstellerland selbst solche Geräte von den dortigen Anwendern eingesetzt werden.

@Blitzgescheit, 14:59 Uhr

Man wird die Vorkommnisse und mögliche Versäumnisse lückenlos aufklären müssen. Freilich gibt es in regelmäßigen Abständen Meldungen über Starkregen und Unwetterwarnungen. Meist erweisen sich diese Mittelungen als Fehlalarm oder weitaus weniger gravierend. Wollte man aufgrund dessen Menschen evakuieren und kurze Zeit später wieder zuhause absetzen, würden die Bürger solche Meldungen nicht mehr ernst nehmen. In der Kürze der Zeit wäre vorliegend eine solche Evakuierung ohnehin kaum umsetzbar gewesen, auch aufgrund der ungenauen Lokalisierung des Ereignisses. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass es auch aufgrund des Klimawandels verstärkt zu Naturkatastrophen kommen wird. Die Schutzmaßnahmen müssen optimiert, die Bürger in gefärdeten Regionen sensibilisiert werden.

@ 18:39 von Nachfragerin

Im Grunde genommen haben Sie beide Recht ... aber Ol' Fatha ein wenig mehr.

Genau zu diesem Zweck wurde letztes Jahr bei uns am Dorfrand ein großzügig dimensioniertes Rückhaltebecken gebaut.

Gegen 18 Uhr war es so gut wie voll ... die Äcker darüber auch schon fast.

Gegen 21:00 fiel ein fataler letzter Tropfen von Himmel, die Äcker konnten das viele Wasser nicht mehr halten und es rauschte in einer Welle, die über das Rückhaltebecken hinwegschwappte und es beschädigte, hangabwärts.

Die beiden abwärts führenden Straßen verwandelten sich in Wildbäche die bis 00:30 strömten.

Das Wasser brachte natürlich auch die obersten cm Ackerboden mit in unsere Keller und Häuser.

Es war kein Starkregen der hier niederging, das war es die anderthalb Tage vorher. Danach war es als würde ein Ozean vom Himmel fallen.

Gegen diese Regenmassen gibt es keine Vorkehrungen.

Ich lebe knapp 10 km von Bad Münstereifel (Titelbid) entfernt. Zum Glück in einer etwas höheren Lage.

Gruß, zopf.

18:13, Blitzgescheit

>>@Am 26. Juli 2021 um 16:59 von fathaland slim
ZItat: "Sie waren aber nicht lokal eingrenzbar. für gottgleich hält man Meteorologen nur dann, wenn man diese Wissenschaft nicht ansatzweise versteht."

Ja. Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "die" Wissenschaft.

Guter Punkt!<<

Ich bin studierter Biologe. Also für die von Ihnen beschriebene Klientel gottgleich?

Das wüsste ich aber.

Und ja, auch ich spreche undifferenziert von "der" Wissenschaft.

18:39, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Hochwasserrückhaltebecken
16:59 von fathaland slim:
"Wenn innerhalb weniger Stunden mehr als 100L Wasser auf den Quadratmeter niederprasseln, dann lässt sich das nicht beherrschen. Jede Rückhaltemaßnahme versagt."

Die Hochwasserrückhaltebecken sind für genau solche Ereignisse konzipiert. Sie nehmen in kurzer Zeit große Wassermassen auf und geben diese langsam wieder ab.

Jeder am Hang zurückgehaltene Kubikmeter Wasser senkt den Pegel im Tal.<<

Ich habe den Eindruck, Sie machen sich nicht klar, von welchen Wassermassen ich rede. Für die ist kein mir bekanntes Rückhaltebecken konzipiert.

@Blitzgescheit 18:57

"Ich lüge nicht.

Wie kommen Sie denn auf solch einen Unsinn?"

Ich habe einfach nur Ihren "Beitrag" gelesen, der mit der Realität nicht das geringste zu tun hat, was Sie auch ganz genau wissen.
Ich werde auf den Unsinn auch nicht weiter eingehen, wollte es nur nicht unwidersprochen stehenlassen.

18:37 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 18:26

«Ein Beitrag, doch was bringt er ?»

Ein Beitrag, ein kleines Dorf mit für Olympia ± 10.000 Wohneinheiten mit H2 energie-versorgt zu bauen, das nach Umbau mit Wohnungs-Vergrößerung ± 6.000 Wohneinheiten haben soll für permanentes Wohnen.

Das bringt Erkenntnisgewinn für Machbares, Kosten, Problematik für die Zukunft. Wer das nicht will, heize bis zu Sankt Nimmerlein mit Briketts aus Braunkohle, und Klütten aus Steinkohle.

Selbst das große Wort führen, man müsse so schnell wie mögl. weg von Kohle als Energieträger. Wird aber irgendwo auf der Welt ein Projekt gestartet, das in Richtung zuküntfiger Möglichkeiten weist. Fällt Ihnen dann dazu gar nichts anderes ein, als nun auch noch das zu bejammern mit: "… was bringt das …?". Au weia.

Für Hochwasser an Ahr und Erft bringt das Dorf in Tokyo erst mal direkt gar nix. Aber es hilft, ein wenig weniger CO2 in die Atmosphäre der Erde zu blasen. Das CO2 in der Erdatmosphäre ist ein gemeinsames CO2 der Menschheit.

Das wissen Sie doch auch …

19:23 von fathaland slim

Ab und zu kann ich ihren Kommentaren sogar etwas abgewinnen.

@Am 26. Juli 2021 um 19:23 von DrBeyer

Zitat: "Ich habe einfach nur Ihren "Beitrag" gelesen, der mit der Realität nicht das geringste zu tun hat, was Sie auch ganz genau wissen.
Ich werde auf den Unsinn auch nicht weiter eingehen, wollte es nur nicht unwidersprochen stehenlassen."

In welchem Punkte soll mein Kommentar "mit der Realität nicht das geringste zu tun" haben.

Lügner ist derjenige, der leere Behauptungen aufstellt, die er nicht belegen kann.

Klar, dass Sie insofern nicht näher darauf eingehen wollen/können und stattdessen andere vage und ohne Belege der Lüge bezichtigen.

Logisch.

@fathaland slim 19:23

Ich habe gehört, dass die Rückhalteeinrichtungen für 100jährige Ereignisse ausgelegt sind.

Dass das, was da runterkam, mindestens ein solches Ereignis war, ist mir klar. Was mir nicht klar ist: Ging es darüber hinaus? Und falls ja: Geschätzt wie sehr?

@Am 26. Juli 2021 um 19:20 von fathaland slim

Zitat: "Und ja, auch ich spreche undifferenziert von "der" Wissenschaft."

So spricht aber keiner, der etwas von wissenschaftlicher Arbeitsweise versteht.

Denn einen Beleg erbringt man nicht dadurch, indem man sagt: das sagt "die" Wissenschaft so. Damit kam man vielleicht bei einem Stammtisch und grünen Parteitagen punkten.

Echte Wissenschaftler argumentieren indes auf Basis empirischer Evidenzen, wissenschaftlicher Methode und Experimenten.

@Bernd Kevesligeti um 17:57

>Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend.<

Noch nicht.
Was unter anderem daran liegt das der Ausbau gedrosselt und die dahinterstehende Industrie ( aus ideologischen Gründen) abgewürgt wurde.
Nichts was sich nicht beheben liesse; zumal es jetzt schon günstiger ist als geschenkte Kohle, von Atomkraft ganz zu schweigen; die hat sich immer nur gelohnt wenn der Staat alle Rechnungen bezahlt.

19:31, Barbarossa 2

>>19:23 von fathaland slim
Ab und zu kann ich ihren Kommentaren sogar etwas abgewinnen.<<

Das Kompliment gebe ich gern zurück. Ich habe durchaus gelegentlich mal Kommentare von Ihnen gelesen, denen ich etwas abgewinnen konnte.

19:34, Blitzgescheit

>>@Am 26. Juli 2021 um 19:20 von fathaland slim
Zitat: "Und ja, auch ich spreche undifferenziert von "der" Wissenschaft."

So spricht aber keiner, der etwas von wissenschaftlicher Arbeitsweise versteht.

Denn einen Beleg erbringt man nicht dadurch, indem man sagt: das sagt "die" Wissenschaft so. Damit kam man vielleicht bei einem Stammtisch und grünen Parteitagen punkten.

Echte Wissenschaftler argumentieren indes auf Basis empirischer Evidenzen, wissenschaftlicher Methode und Experimenten.<<

Sehen Sie? Genau das meine ich mit "die Wissenschaft". Leute, die dies nicht tun, bezeichne ich nicht als Wissenschaftler.

19:14 von Miauzi / @schabernack

«Zitat:
"Heizen mit Regenerativer Energie wird erst dann großflächig interessant und von den Kosten vertretbar, hätte man H2 aus Wind, Sonne, oder Wasser erzeugt.»

«Was ist denn das für ein Käse?»

Mit welcher Energieform macht Ihr Quark das Wasser zum Heizen denn warm? Mit Holz, mit Klütten, mit Öl, mit Gas? Oder wie denn sonst anders zauberhaft von Geisterhand …?

«Seit wann haben z.B. Wärmepumpen - die in Japan seit den 50er Jahren zum Heizen genutzt werden - etwas mit Wasserstoff zu tun?
Antwort darauf -> absolut nix!»

Es gibt ganz tolle Pumpen, die können Wasser jederTemparatur von A nach B pumpen. Auch Wasser kurz oberhalb vom Gefrierpunkt. Da zieht man sich aber besser Mantel + Mütze an, hat man so'n Wasser in der Heizung drin.

Selbst wenn Wärmepumpen Abwärme nutzen. Muss es erst mal eine Primärenegie gegeben haben, die die Wärme überhaupt erzeugte. Das von oben … oder evtl. auch H2.

Mal wieder den Griesgram gefrühstückt.
Und den ganzen Tag danach mies gelaunt …

von schabernack 19:27

Ja, selbst das große Wort führen ? Wer tut das nur ? Und dem Erkenntnisgewinn, dem sollte man sich nicht entgegenstellen. Besonders nicht, wenn in der eigenen Region ein Akteur weiter an Kohle & Kernkraft festhält. Nicht viel " machbar" mit dem.
Und richtig, daß historisch in die Atmosphäre geblasene CO2, es ist daß Erbe der Menschheit. Nur dieses Erbe, manche taten da sehr viel für dessen Produktion(vielleicht der globale Norden) .

19:05 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Aber das ist doch bezeichnend: Konzernkritik ist "Genöle". Das hören Sie eben besonders ungern. Was bitte tut da Greenpeace ? Oder der BUND ? Oder die Bewohner der Dörfer, die noch für die Kohle weg sollen ?»

Ich schrieb ausrücklich Ihnen heute früher bereits 1.000 Zeichen zum Kohleausstieg, zu den Dörfern, zu RWE. Warum ich denke, es wird gar nicht bis 2038 dauern bis zum Ende der Braunkohleförderung. Das werde ich nicht noch mal aufwärmen, weil mir so was zu doof ist.

RWE ist einer der 4 großen Energiekonzerne, die in DEU Strom erzeugen. Mit verschiedenen Trägern von Primärenergie von (noch) Uran + Kohle, aber auch bereits Wind- und Solarenergie. Das wird sich auch nicht ändern, kommt perspektivisch noch "Green H2" dazu.

Es wird auch küftig nicht ohne The Big Energy Four gehen mit Energie + Strom in DEU. Das ewige: "Die Kohle und die Dörfer" plus RWE der Schurke ist planlos un kleinkarriert.

Das ist aber nicht der Weg in eine bessere Energie-Zukunft mit Vorstellungskraft.

@ schabernack um 19:45

>Selbst wenn Wärmepumpen Abwärme nutzen. Muss es erst mal eine Primärenegie gegeben haben, die die Wärme überhaupt erzeugte. Das von oben … oder evtl. auch H2.<
.
Die ersten die ich gesehen habe nutzten flache Geothermie.
Geringe Temperaturdifferenzen die durch Wärmetauscher hochpotenziert werden bis man es im Haus Kuschelig warm machen kann. Funktioniert im Sommer auch zum Kühlen.

Am 26. Juli 2021 um 19:32 von Blitzgescheit

Zitat: Lügner ist derjenige, der leere Behauptungen aufstellt, die er nicht belegen kann.

Das ist nicht die Definition des Begriffs "Lügner"

@ Blitzgescheit um 18:13

>>@Am 26. Juli 2021 um 16:59 von fathaland slim
ZItat: "Sie waren aber nicht lokal eingrenzbar. für gottgleich hält man Meteorologen nur dann, wenn man diese Wissenschaft nicht ansatzweise versteht."

Ja. Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "die" Wissenschaft.

Guter Punkt!<<<

Aber sie waren es doch der um 14:59 von "von gottgleichen Metereologen" sprach .
??
Sind sie am Ende ein Verkappter Grüner der dafür bezahlt wird die AfD lächerlich zu machen?

Zitat: "Welche Energie zum

Zitat:
"Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend."

was totaler Schwachsinn ist - Umweltenergie die mittels Wärmepumpen genutzt wird - ist ausreichend vorhanden - weilt über Faktor 10

und nichts aber auch gar nichts spricht dagegen zuerst einmal den Wärmeverbrauch durch (geeignete) DÄMM-MASSNAHMEN zu mindern
bei Neubauten kann man seit 30 Jahren soweit gehen das man faktisch gar keine heizung mehr benötigt - so etwas nennt sich "Passivhaus"
An deren Entwicklung habe ich zusammen mit einem Leipziger Ing.Büro mitgearbeitet - wie noch dutzende andere Ing.Büros, Baufirmen und Hersteller (z.B. geeignete Fenster)
Hier in Berlin an der Bau-Ing.-Kammer habe ich sogar Lehrgänge vor anderen Ing. und Architekten dazu gehalten.

@zopf - 19:19

"Es war kein Starkregen der hier niederging, das war es die anderthalb Tage vorher. Danach war es als würde ein Ozean vom Himmel fallen.

Gegen diese Regenmassen gibt es keine Vorkehrungen."

Das wurde auch in einem Beitrag deutlich, wo ein Versicherer die Überflutungsgefährdungen kategorisiert auf einer Karte gezeigt hat. Da gab es 9 Einstufungen für die Schadensbewertung je nach Fluthöhe.
Was da am 14. und 15. Juli vom Himmel kam war so verheerend, dass es selbst von der höchst anzunehmenden Stufe dieser Karte gar nicht mehr erfasst werden konnte.

Ich kann Ihnen und den vielen Betroffenen sowie den Helfern nur viel Kraft für den langen Atem für die Bewältigung dieser Katastrophe wünschen.

Insbesondere wurde heute nochmal deutlich, welche Tonnen an Müllbergen sich da aufgetürmt haben, wo eine rasche Beseitigung in der gebotenen Zügigkeit (Seuchengefahr) ebenfalls an seine Grenzen stößt.

Zitat: "Ich habe den

Zitat:
"Ich habe den Eindruck, Sie machen sich nicht klar, von welchen Wassermassen ich rede. Für die ist kein mir bekanntes Rückhaltebecken konzipiert."
macht sie sich auch nicht - denn sie hat so etwas noch nie im Original gesehen
oder
sich beruflich damit beschäftigt wie man so etwas konzipiert

aber an der Havel weiss man ja wie man so etwas für Mittelgebirge plant - mit sicherheit
*ironie aus*

von schabernack 20:04

Da sind die Präferenzen ja klar: Der Weg in eine "bessere Energie-Zukunft" also mit RWE(nur 21 % aus regenerativen) und mit Dörferräumung. Mit Ökologie nichts. Mit den Menschen im Revier auch nichts. Auch im Widerspruch zur Klimabewegung, on Fridays oder BUND. Was soll da noch gesagt werden ?

20:04 von Der Lenz

«Die ersten [Wärmepumpen] die ich gesehen habe nutzten flache Geothermie.
Geringe Temperaturdifferenzen die durch Wärmetauscher hochpotenziert werden bis man es im Haus Kuschelig warm machen kann. Funktioniert im Sommer auch zum Kühlen.»

Für Einfamilienhäuser, oder kleine Häuser mit nur wenigen Wohneinheiten gibt es das heute bereits mit viel besserem Wirkungsgrad als einst. Habe ich weiter oben unpräzise: "Blockheizkraftkessel" genannt.

Das geht aber nicht für Fernwärme, so man als Land nicht Island heißt, wo Geothermie die Hauptquelle für Heizen und Stromerzeugung ist.

Perspektivisch hierzulande könnte "Green H2" Gas als Energieträger für Wohnungsheizungen mit separater Installation in der Wohnung ersetzen.

Unser Gasversorger GEW in Köln hat uns benachtichtigt, Heizthermen werden überprüft. Wenn nötig, seien sie umzurüsten für Gasversorgung ab 09/2023. Die dann prinzipiell auch mit H2 erfolgen können sollen würde wäre.

Außer Benachrichtigung ist aber noch nichts geschehen.

@ Blitzgescheit

Was wird denn den " Aktivisten aus dem sogenannten Querdenken-Umfeld" konkret vorgeworfen, dass die Politik so generös darüber entscheidet, dass aus ideologischen Gründen den Menschen vor Ort diese Hilfe nicht zuteil werden soll?

Dass die Querdenker nicht wirklich helfen, sondern dass es da eben nur um Indoktrination geht, ist jetzt nicht allzu schwer zu begreifen.

@Schabernack, Zitat: "Das

@Schabernack,
Zitat:
"Das geht aber nicht für Fernwärme, so man als Land nicht Island heißt, wo Geothermie die Hauptquelle für Heizen und Stromerzeugung ist."

natürlich geht das auch für Fernwärme!
Pilotprojekt dazu gab es schon Ende der 80er Jahre in Neubrandenburg - da wurde geothermische Wärme aus einer Aquifere mit Hilfe von Wärmepumpen (spezielle konzipiert) auf das nötige Temperatur-Niveau der städtischen Fernwärme "transformiert"
Nahwärmenetze - da kann man auch mehrere tausend Wohneinheiten versorgen - lassen sich ebenfalls mittels Geothermie betreiben.
Dazu Pilotprojekt in Waren (an der Müritz) mit 1000 WE - direkte Auskopplung aus einer ca. 1000 Meter tiefen Aquifere.
Für ca. 30 mittlere Städte im Norden der DDR waren zum deren Ende die Erkundungsbohrungen abgeschlossen - deren Neubaugebiete sollten alle aus der Geothermie versorgt werden.
Geologisch geht das überall im Norden von Gesamt-Deutschland bis an den Nordrand der Mittelgebirge.

20:25 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 20.04

«Da sind die Präferenzen ja klar: Der Weg in eine "bessere Energie-Zukunft" also mit RWE(nur 21 % aus regenerativen) und mit Dörferräumung. Mit Ökologie nichts. Mit den Menschen im Revier auch nichts. Auch im Widerspruch zur Klimabewegung, on Fridays oder BUND. Was soll da noch gesagt werden ?»

Gar keine Präferenzen sind klar, schon gar nichts kann man mehr sagen.
Weil Sie sowieso nichts verstehen wollen oder können.

RWE wird nicht zerschlagen werden, auch wenn Radikalinskis wie Sie das sehr gerne so hätten. 21% regenerativ bei RWE ist heute, da ist auch Strom aus Uran noch mit dabei. Ab Ende 2022 gibt es in Deutschland keine AKW mehr im Netz zur Stromerzeugung.

Auch bei RWE wird der Anteil regenerativ ansteigen. Obwohl ich es viel lieber sähe, wäre Stromerzeugung hierzulande schon längst weit mehr dezentral bspw. mit Stadtwerken im Besitz der Kommunen. Für Heizen gilt dann das Gleiche.

Das verstehen Sie aber nie, da Sie sich immer und immer nur in die Großkonzerne verbeißen.

@ Blitzgescheit

Die entscheidende Frage bleibt ... wieso wurden die Bürger nicht vorgewarnt.

Jeder, der auch nur mit einem Ohr den Wetterbericht gehört hatte, war vorgewarnt.


Sonst hängt man doch auch an den Lippen von gottgleichen Metereologen.

Den Frust auf die Meteorologie, wenn das Wetter mal nicht passt, habe ich nie verstanden.

@zopf - Ein überlastetes Becken ist besser als keins.

19:19 von zopf:
"Genau zu diesem Zweck wurde letztes Jahr bei uns am Dorfrand ein großzügig dimensioniertes Rückhaltebecken gebaut. Gegen 18 Uhr war es so gut wie voll ... die Äcker darüber auch schon fast."
> Das klingt nach einem vernünftigen Hochwasserschutz. Auch wenn das Becken und die Äcker überlastet waren, haben sie viel Wasser aufgenommen, das nicht durch den Ort fluten konnte.

"Das Wasser brachte natürlich auch die obersten cm Ackerboden mit in unsere Keller und Häuser."
> Irgendwo wurden mal die Keller vorsorglich mit klarem Wasser geflutet, um den Schlamm draußen zu halten. Aber dafür fehlte in diesem Fall sicherlich die Zeit.

"Ich lebe knapp 10 km von Bad Münstereifel (Titelbild) entfernt. Zum Glück in einer etwas höheren Lage."
> Meiner Meinung nach sollte man beim Wiederaufbau die unmittelbare Nähe zum Fluss meiden. Je mehr Platz für's Wasser bleibt, desto geringer sind die Schäden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

@schabernack Zitat: "Perspekt

@schabernack
Zitat:
"Perspektivisch hierzulande könnte "Green H2" Gas als Energieträger für Wohnungsheizungen mit separater Installation in der Wohnung ersetzen."

was aber volkswirtschaftlicher Blödsinn ist
in NRW existiert ja nicht ohne Grund seit den 30er Jahren eine H2-Ferngastrasse
diese versorgt die Chemie-Industrie - der grösste Verbraucher von H2-Gas
das wird - wie Ihnen ja sicherlich bekannt ist - derzeit aus Erdgas gewonnen - früher wurde das H2 aus dem Stadtgas "abgeschieden"
würde man die deutsche Chemie-Industrie mit "grünen" H2-Gas versorgen hätte das eine CO2-Einsparung zur Folge wie die Umstellung der gesamten Erdgas-Hausbeheizung auf "grünes" H2
nur lässt sich dies wesentlich einfacher von der nötigen Leitungsinfrastruktur her bewerkstelligen

@fathaland slim, 19:47, Barbarossa 2, 19:31

Ich finde es großartig und sehr ermutigend, wenn man sich trotz aller politischer und inhaltlicher Gegensätze derart respektvoll austauscht. Ich hoffe, Sie finden viele Nachahmer!

@ Bernd Kevesligeti

Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend.

Die Sonne strahlt in einer Sekunde mehr Energie ab, als auf der Erde seit Beginn der Industrialisierung umgewandelt wurde. Und sie wird das auch in 2 Milliarden Jahren noch tun.

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@Am 26. Juli 2021 um 20:54 von Ken Jepson

Zitat: "Die entscheidende Frage bleibt ... wieso wurden die Bürger nicht vorgewarnt.

Jeder, der auch nur mit einem Ohr den Wetterbericht gehört hatte, war vorgewarnt."

Von mir aus.

Wie erklären Sie sich dann, dass so viele Menschen unvorbereitet waren?

Wäre es denn zu viel verlangt, rechtzeitig einen Katastrophenalarm zu starten? Warum wurden denn die Sirenen abmontiert? Gibt es dafür einen technischen Grund?

@Am 26. Juli 2021 um 20:45 von Ken Jepson

ZItat: "Dass die Querdenker nicht wirklich helfen, sondern dass es da eben nur um Indoktrination geht, ist jetzt nicht allzu schwer zu begreifen."

Meines Wissens nach haben die Querdenker nicht mit ihrem politischen Ansichten geworben. Aus dem Artikel des SWR geht auch nur hervor, dass sie nicht die ausreichende Qualifikation als Kinderbetreuer hatten, um ein Familienzentrum zu führen.

von schabernack 20:51

Kommen Sie mal vom Ross herunter. Und "dezentral", was für eine Nebelkerze soll das sein ? Stadtwerke im Besitz von Kommunen, ja schön: Köln ist gerade dabei die Rheinergie AG zumindest teilweise an die Westenergie zu veräußern (EON-Tochter,Börsennotiert).

Und "regenerativ" bei RWE wird steigen, aber nicht ohne gesellschaftlichen Druck etc. Alles in allem könnten Sie glatt im Aufsichtsrat....

von wieder SPD 21:02

Eine echte Erkenntnis. Nur muss jetzt auch noch dargelegt werden, wem die Sonne gehört.

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