Kommentare

Geld dürfte nicht das Problem sein

Das haben wir ja während der Pandemie bemerkt. Im
Verhältnis dazu dürfte hier nicht so viel Geld benötigt werden.

Wichtig ist, dass es unbürokratisch Hilfe gibt, so dass man da wo es möglich ist schnell und vor allem ausreichend hilft.

Anders als bei den Corona Hilfen. Da hat es oft sehr lange gedauert und dann waren die Hilfen oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Zahl der Todesopfer steigt weiter

Ich denke da an die Angehörigen der Toten und spreche mein Beileid aus. Es ist traurig anzusehen wie hilflos der Mensch ist, wenn solche Katastophen passieren. Ein Teil ist der Mensch selbst dran Schuld, weil er sich in der Natur eingepfuscht hat. Ich selbst lebte im Erftkreis und weiß zu gut, was da an Raubbau betrieben wurde, was die Baggern an Ortschaften abgetragen haben und riesen Gruben hinterliessen. Die begradigungen der Flüße, die versiegelung der Straßen usw. führt nachher zu solchen Katastrophen. Wenn man immer mehr die Rheinauen verschwinden läßt, wird es noch schlimmer werden weil das Wasser sich seinen Weg bant. Wir hatten damals in meiner Ortschaft wo ich gelebt hatte, nach jedem starkem Gewitter Hochwasser im Keller und auf der Straße, aber so extrem war es nicht. Mein Bekannter in Kall/Eifel sagte mir, er hätte sowas noch nie dort erlebt. Ich hoffe, die Regierung holt da auch die Bazuka raus, aber nicht tröpfchenweise. Ich denke in der Kriese an die armen Menschen.

Macher sind gefragt

"Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will heute gemeinsam mit Ministerpräsident Laschet Erftstadt besuchen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel plant nach Angaben aus dem Kanzleramt einen baldigen Besuch im Katastrophengebiet.“ Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie. Warme Worte helfen den Menschen nicht. Macher sind gefragt. Bergepanzer der Bundeswehr zum Beispiel. Planierraupen des THW zum Bei-spiel. Nachbarn, die eine Schaufel in die Hand nehmen zum Beispiel.

Grausam wie die Kriege

Es ist furchtbar, was wir hier für Not, Leid und Zerstörung sehen. Die Gummistiefel-Politiker sind mir ein Graus. Herr Laschet, ein Mann zum Weinen und nicht zum Regieren. Völlig deplatziert und gestellt die untergehakten Politiker Scholz und Dreier.
Solche Bilder helfen keinen Geschädigten. Warum wird kein Krisenstab in Berlin gebildet. Es wird von der schwersten Katastrophe nach dem 2. Weltkrieg gesprochen.
Nein, finanzielle Hilfe, das geht seinen bürokratischen Weg. Zuerst die seitenlangen Anträge, dann die Prüfung und nach Monaten eine eventuelle Unterstützung. Erst einmal große Versprechungen vor der Bundestagswahl, danach 100 Tage Ruhe bis festgestellt wird, dass Corona das Geld aufgefressen hat.

Am 17. Juli 2021 um 08:35 von Jimi58

Ein Teil ist der Mensch selbst dran Schuld, weil er sich in der Natur eingepfuscht hat. Ich selbst lebte im Erftkreis und weiß zu gut, was da an Raubbau betrieben wurde, was die Baggern an Ortschaften abgetragen haben und riesen Gruben hinterliessen. Die begradigungen der Flüße, die versiegelung der Straßen usw. führt nachher zu solchen Katastrophen. Wenn man immer mehr die Rheinauen verschwinden läßt, wird es noch schlimmer werden weil das Wasser sich seinen Weg bant.
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Nicht zu vergessen das die Straßenreingung gerne die Abwassergullys als Mülltonne nutzt.
Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?
Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.
Um vor den eigenen Fehler abzulenken wird schnell der Klimawandel vorgeschoben.

08:25 von vriegel ...Geld dürfte nicht..

Geld, wenn es Marktwirksam wird ... ist vielleicht was anderes - vor allem wenn es auf gesättigte Märkte trifft, auf denen die benötigten Güter (Baumaterial) ohnehin schon knapp sind. Wir werden eines unserer Wunder erleben und sollten statt kleiner Tiny Houses lieber erstmal Unterkünfte öffnen, die für andere Zwecke geplant waren. Die wohnraumbefreiten Menschen müssen untergebracht werden, und dann muss geschaut werden, was wo und bis wann neu zu errichten ist.
Das Drama liegt ja nicht nur in Turnhallen oder in Gästebetten bei Freunden und Verwandten, sondern in dem Verlust der Geschichte die den Menschen unter dem Gesäß weggerissen wurde.

Geld löst nicht alle Probleme

Ich muss mich wirklich wundern. Eine der größten Naturkatastrophen seit Jahren und unsere Kanzlerin lässt sich in den USA bei ihrer Abschiedstour nicht unterbrechen.
Und wieder wird mit Geld versucht die Probleme zu lösen. Das funktioniert natürlich nicht. Wir erleben, dass dieses Land auch im Katastrophenschutz unvorbereitet ist. Das trifft jetzt die Menschen. Auch hier, zu wenig Personal und Ausrüstung.
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Die Natur zeigt, dass selbst ein kurzes auf eine Region begrenztes Ereignis Choas verursachen kann. Und wir haben ernsthaft geglaubt, wir würden die Natur kontrollieren?
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Der Klimawandel wird uns vor noch weitere Aufgaben stellen. Wir sollten jetzt lernen, damit auch die Opfer nicht umsonst gestorben sind,
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Ich erwarte, dass unsere noch Regierungschefin endlich mal konkret wird, Floskeln und Nebelkerzen funktionieren nicht.
Es sind die Menschen, die jetzt vor Ort sind und ihr Bestes geben.
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Die Politiker stiefeln hin, es ist Wahlkampf. Leider kommt dabei nichts raus.

Den Opfern und ihren

Den Opfern und ihren Angehörigen nochmal mein Beileid.
Allen anderen Betroffenen meine Hochachtung für die Bewältigung so schwieriger Umstände und alles Gute.
Hoffentlich hört es jetzt endlich auf zu regnen, damit alle " durchatmen " können und hoffentlich halten die Dämme !
Allen Helfern gebührt besonderer Dank - egal ob berufliche oder freiwillige Hilfe.

Darüber, ob die Politikerbesuche angebracht sind, kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber viele andere Möglichkeiten haben sie nicht, Ihr Mitgefühl auszudrücken. Nun muss den Menschen dort schnell und unbürokratisch ( geht das bei uns
überhaupt ?) geholfen werden.
Ich sitze hier auch " nur kopfschüttelnd ", sehe die TV Bilder und kann leider nichts tun :-((

@ Louis2013, um 08:49

Immerhin tun die in die Gebiete reisenden Politiker mehr als ich und Sie, die wir uns das Ganze aus sicherer Entfernung auf dem Bildschirm ansehen.
Natürlich wird niemand von denen mit Schaufel und Hacke dort auflaufen, dafür sind ausgebildete Helfer zuständig.
Es ist eine wichtige humane Geste, die man einfach nur verstehen muss.

Würde sich kein Politiker dort vor Ort sehen lassen wären Sie vermutlich unter denjenigen, die ihnen genau das vorwerfen.
Aus ähnlich fadem Grund.

Das Schaulaufen der Politiker beginnt.

Ob mehr davon bleibt als warme Worte, werden die Betroffenen feststellen, aber erst nach der Wahl.
Und alles was diese Politiker veranlassen können und oder werden ist von den bestehenden Regeln abhängig.
Und alles was diese Politiker veranlassen wird von den gezahlten Steuern bezahlt, dafür bezahlen wir diese unter anderem.
Die Politiker die hier keine Chance haben an dem Schaulaufen teil zu nehmen, würden eventuell mehr für die Betroffenen ermöglichen.

@ 08:49 von Louis2013

Ich denke da an Helmut Schmidt, der hatte nicht lange gefackelt er hat gehandelt als Bürgermeister.

08:49 von Louis2013 Warum

08:49 von Louis2013

Warum wundert mich Ihr Kommentar jetzt nicht ?

// Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie.//

Hat das jemand behauptet?

// Warme Worte helfen den Menschen
nicht. //

Das ist ein großer Irrtum, die Menschlichkeit, Empathie, die persönliche Ansprache und das Mut machen sind immer wichtig. Davon haben Sie noch nichts
gehört ?

// Planierraupen des THW zum Bei-spiel. Nachbarn, die eine Schaufel in die Hand nehmen zum Beispiel.//

Das ist doch längst " am Laufen ", inklusive der Bundeswehr mit schwerem Gerät.

08:58 von tagesschlau2012 //

08:58 von tagesschlau2012

// Nicht zu vergessen das die Straßenreingung gerne die Abwassergullys als Mülltonne nutzt.//

Wie bitte ? Gibt es dafür seriöse Belege ?

//Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?//

Die Unwetterwarnungen gab es !

// Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.//

Wo war denn Ihre Warnung ? Sie scheinen ja gewusst zu haben, was auf die Menschen zu kommt?

//Um vor den eigenen Fehler abzulenken wird schnell der Klimawandel vorgeschoben.//

N E I N !! Der Klimawandel hat laut Experten !! sehr viel damit zu tun, z.B. der Jetstream.
Wenn Sie auch Experte sind, bitte ich um seröse Belege für Ihre Aussagen.

@Louis2013 - Dabei sein ist alles...

08:49 von Louis2013:
"Was können die Politiker denn schon tun?"

Das ist eine sehr gute Frage.
Menschen, die sich trotz der zahlreich verfügbaren Bilder und Videos vor Ort "ein Bild von der Lage machen", ohne mit anzupacken, werden eigentlich als Katastrophentouristen bezeichnet. Bei Politikern ist das irgendwie anders.

Wenn ich Politiker wäre, würde ich den Helfern Kaffee, Tee und Kuchen und belegte Brote mitbringen, statt sie nur von der Arbeit abzuhalten.

rer Truman Welt

Das Ausmaß ist verheerend und im Nachkriegs-Deutschland so unbekannt.
Jetzt steht unmittelbare Hilfe im Vordergrund aller Bemühungen-> Bergung, Sicherung, Versorgung der Betroffenen sowie das Aufräumen und Intaktsetzen der Infrastruktur.
Danach muß geschaut werden, wie mit Schäden am Privateigentum umgegangen wird. I.n erster Linie sind hier die Versicherungen gefragt. Es muß ein Regelwerk her darüber, welche Verantwortung und finanzielle Beteiligung der Staat zu übernehmen bzw. zu leisten hat. Es kann nicht der Meinung und Willkür einzelner Politikern überlassen bleiben, wann, was und wieviel der Staat leistet. Das muß parlamentarisch beschloss werden. Ebenso braucht es einer klaren Regelung für einen Rettungsfond, der jetzt dauerhaft etabliert werden sollte mit klaren Handlungsanweisungen. Wir müssen spätestens ab jetzt davon ausgehen, daß sowas keine absolute Ausnahme mehr ist und bleiben wird. Der Staat kann nicht alle Schäden ersetzen und das ist auch nicht seine Verantwortung!

09:08 von Jimi58 Dann trügt

09:08 von Jimi58

Dann trügt Sie Ihre Erinnerung aber.

** ZEIT: Das ist der Kern des Flutretter-Mythos: Mutig und entschieden habe der Innensenator bei der Bundeswehr Soldaten und schweres Gerät angefordert und sich so über das Grundgesetz hinweggesetzt: Sich ans Grundgesetz zu halten sei etwas für Paragrafenhengste gewesen.

Sofort gehandelt haben andere. Es war gar nicht Schmidt, der 1962 die Bundeswehr angefordert hat. Er kam erst um 6.30 Uhr am 17. Februar in seiner Polizeibehörde an. Zu diesem Zeitpunkt waren in Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen schon seit Stunden Hunderte von Soldaten im Einsatz; sogar in Hamburg.**

Quelle:
"https://www.zeit.de/2018/30/helmut-schmidt-hamburg-retter-flut-1962"

„Im besonders betroffenen rheinland-pfälzischen Kreis Ahrweiler ist die Zahl der vermissten Menschen unklar.
>> Da das Mobilfunknetz und die Telefonleitungen ausgefallen sind, gibt es keine Möglichkeit der telefonischen Kontaktnachverfolgung
(…)
Im Kreis Ahrweiler riss eine Erdgasleitung, es droht ein wochenlanger Ausfall der Gasversorgung. Am Freitag waren in beiden Bundesländern noch rund 102.000 Menschen ohne Strom“
-
„Während sich die Lage an der Steinbachtalsperre entspannte und Wasser kontrolliert abgelassen werden konnte, brach im Kreis Heinsberg am Freitagabend ein Damm (…) Wie der WDR berichtet, liegt die Ursache laut Bürgermeister Maurer darin, dass an der Stelle, wo die Rur in die Maas fließt, auf niederländischer Seite Schleusenklappen geschlossen wurden, sodass es momentan zum Rückstau kommt. Der Bürgermeister nahm Kontakt mit den Niederländern auf, damit dort wieder die Schleusen geöffnet werden“

Was ist das denn? Redet man da nicht miteinander, hat da keiner mitgedacht?

Auf Kommentar antworten...

Am 17. Juli 2021 um 08:49 von Louis2013

Was können die Politiker denn schon tun? 

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Sicher. Aktiv können sie nicht helfen. Das ist klar. Aber die nachfolgenden logistischen und finanziellen Hilfen können sie Schneller aktivieren als sonst üblich. Außerdem stehen sie durch ihr Erscheinen auch im Rampenlicht und somit in der Pflicht !
Diese Soforthilfen sollte man bitte nicht mit den Soforthilfen in der Corona-Krise vergleichen, den diese nun benötigten Hilfen werden von den Menschen sofort, also akut benötigt die ihr Heim und in schlimmsten Fall Angehörige verloren haben.

@MrEnigma um 08:59

Sie schreiben „Ich muss mich wirklich wundern. Eine der größten Naturkatastrophen seit Jahren und unsere Kanzlerin lässt sich in den USA bei ihrer Abschiedstour nicht unterbrechen.“
Haben Sie mitbekommen, dass sie Herrn Scholz gebeten hat, die Region zu besuchen? Ein vorzeitiger Abbruch der USA Reise ist m. E. nicht notwendig.

„Der Klimawandel wird uns vor noch weitere Aufgaben stellen.“
Ja, da stimme ich Ihnen zu - WELTWEIT!

„Ich erwarte, dass unsere noch Regierungschefin endlich mal konkret wird, Floskeln und Nebelkerzen funktionieren nicht.“
Was für Nebelkerzen und Floskeln meinen Sie?

„Die Politiker stiefeln hin, es ist Wahlkampf. Leider kommt dabei nichts raus.“
Oben beschweren Sie sich, dass die Bundeskanzlerin nicht kommt - und zum Abschluss dann dieser Satz? Erkennen Sie den Widerspruch?

Meine Meinung ist, dass die Bundeskanzlerin für solche Naturkatastrophen nicht verantwortlich gemacht werden kann - sie versucht das Beste zu erreichen; was halt auch durchsetzbar ist!

Auf Kommentar antworten...

Am 17. Juli 2021 um 09:08 von Emil67

Und alles was diese Politiker veranlassen wird von den gezahlten Steuern bezahlt, dafür bezahlen wir diese unter anderem.

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Das ist Richtig. Und in diesen Fall auch absolut notwendig !

Beweis der Einzelinteressen ..

Das Gemeinwohl sollte durchdacht sein , denkste ....
Die klimatischen Bedingungen ändern sich fortlaufend und die Einzelinteressen der Lobbyvertreter auch in den Kommunen herrscht weiterhin vor ....
Die sogenannte Schwammstadt wird jetzt diskutiert mit weitreichenden Überschwemmungsgebieten ....
Allerdings werden diese Überlegungen im Alltag der Kommunen wieder nicht berücksichtigt werden , ..denn damit kann man kein Geld machen ...

@ Mr Enigma

„Und wir haben ernsthaft geglaubt, wir würden die Natur kontrollieren?“

Niemand, der auch nur ein wenig Grips in der Birne hat, hat das geglaubt.

@Nachfragerin um 09:15

Sie schreiben u. a. „Wenn ich Politiker wäre, würde ich den Helfern Kaffee, Tee und Kuchen und belegte Brote mitbringen, statt sie nur von der Arbeit abzuhalten.“
Also wenn Sie Politikerin wären, würden Sie mit dem Mitbringen von Kaffee, Tee, Kuchen und belegten Broten die Helfer (damit meine ich alle!) nur von der Arbeit abhalten.

Ich denke (und hoffe), die Helfer werden gut versorgt; und ich danke ihnen für ihren unermüdlichen und sicherlich auch aufwühlenden Einsatz (wenn man bedenkt, dass sie auch Tote bergen müssen)!

@ Meinung

„Danach muß geschaut werden, wie mit Schäden am Privateigentum umgegangen wird. I.n erster Linie sind hier die Versicherungen gefragt“

Es sind genau die Versicherungen gefragt, die mit betroffenen Bürgern einen vertraglichen Schutz gegen Hochwasserschäden / Starkregenereignisse haben. Hat ein Betroffener eine solche Versicherung nicht, so ist auch keine Versicherung gefragt

@09:27 von Der freundliche...

"Das ist Richtig. Und in diesen Fall auch absolut notwendig !"

Meine ich doch.
Nur die Selbstbeweihräucherung stört mich.

re 09:15 Nachfragerin: Kaffee und Bilder

>>Wenn ich Politiker wäre, würde ich den Helfern Kaffee, Tee und Kuchen und belegte Brote mitbringen, statt sie nur von der Arbeit abzuhalten<<

Dann fangen Sie mal damit an - PolitikerInnen sind wir nämlich alle. Und Kleinigkeiten und Gesten helfen oft sehr.

Sollten Sie aber repräsentative Aufgaben haben, müssen Sie sich auch der Repräsentanz widmen. Sie müssen nicht nur Entscheidungen treffen, Sie müssen auch Zeichen setzen und Bilder produzieren. Sie müssen zeigen, dass Sie sich als Teil des Ganzen fühlen und das gelingt umso glaubwürdiger, je ernster es einem ist.

Ob man also in Gummistiefeln durch das Wasser watet oder sich mit Helfern unterhält oder ob man „Kaffee und Kuchen“ verteilt - unwichtig! Ob man glaubhaft macht, dass man seine Aufgabe verstanden hat - unüberschätzbar.

Kurz: Wenn für Sie jemand unglaubwürdig ist, kann der machen, was er will- es wird immer negativ interpretiert werden.

Konkret: Für mich war Laschet unsichtbar - im Gegensatz zu Frau Dreyer!

@Nettie um 09:22

„Während sich die Lage an der Steinbachtalsperre entspannte und Wasser kontrolliert abgelassen werden konnte, brach im Kreis Heinsberg am Freitagabend ein Damm (…) Wie der WDR berichtet, liegt die Ursache laut Bürgermeister Maurer darin, dass an der Stelle, wo die Rur in die Maas fließt, auf niederländischer Seite Schleusenklappen geschlossen wurden, sodass es momentan zum Rückstau kommt. Der Bürgermeister nahm Kontakt mit den Niederländern auf, damit dort wieder die Schleusen geöffnet werden“

Was ist das denn? Redet man da nicht miteinander, hat da keiner mitgedacht?“

Doch, der niederländische Verantwortliche hat natürlich mitgedacht! Er muss auch sein Land vor Überschwemmung schützen, und deshalb hat er die Schleusen erst mal geschlossen!
Aber es gibt ja jetzt Gespräche zwischen den Beteiligten.

08:57 von NeNeNe

Völlig deplatziert und gestellt die untergehakten Politiker Scholz und Dreier.///

Oh Gott.
Fr. Dreyer leidet unter Multipler Sklerose!
Darum untergehakt.

Berichterstattung

Wir haben jetzt die schrecklichen Folgen der Erderwärmung auch in unserem Land vor Augen und nun wird zu recht viel berichtet. Es ist aber so, dass fast täglich in anderen teilen der Welt sich dramatische Folgen zeigen. Über vieles wird und wurde bei uns nicht berichtet. Was aber immer breit ausgewalzt wird sind die Börsenkurse. Auch die Tagesschau-Redaktion sollte dringend über ihre Prioritäten nachdenken.
Ich mühe mich schon lange für Klimaschutz ab und lebe nun schon fast so lange mit der resultierenden Depression. Und bitte machen Sie sich nichts vor es geht nur noch darum, es nicht noch viel schlimmer werden zu lassen.
Wir gehen genau das prognostizierte Szenario ab. Nur eher noch schneller. Eine der Prognosen ist übrigens der Zusammenbruch der Gesellschaften mit dem Ende der Unwetterversicherungen für Häuser und Hausrat am Anfang. Was glauben Sie wie hoch nächstes Jahr die Beitragssätze sein werden? Die ersten Firmen sind aus diesem Geschäft bereits ausgestiegen.

Sandsäcke!

Ich fahre da jetzt hin, Sandsäcke mit befüllen! Habe auch gespendet aber helfende Hände sind ohne Ende gesucht! Ist nicht weit weg von meinem eigenen Wohnort.

Daher diskutiert noch schön liebe Leute, hilft zwar nicht aber ist euer Entertainment Today.....

Wer von Euch kann, spenden! Danke!

@Meinung zu unserer… um 09:15

Wenn Sie Ihren Kommentar nochmals lesen, werden Sie erkennen, dass da manches durcheinander ist.

Klar, der Staat kann nicht für jeden privaten Schaden (an Häuser etc.) aufkommen, und deshalb gibt es ja dafür auch entsprechende Versicherungen. Wer bei der Gebäudeversicherung auch Elementarschäden mit eingeschlossen hat, ist erst mal in finanzieller Hinsicht gut abgesichert. Wer auf diese Versicherung (vielleicht aus Kostengründen?) verzichtet hat, steht womöglich vor dem Ruin. Das erst mal nur in finanzieller Hinsicht.

Den Menschen dort geht es ja zuerst mal ums nackte Überleben, und da wünsche ich ihnen alles erdenklich Gute; jene, die Tote zu beklagen haben, mein tiefes Beileid!

08:58, tagesschlau2012

>>Nicht zu vergessen das die Straßenreingung gerne die Abwassergullys als Mülltonne nutzt.<<

Interessant. Das ist mir bisher entgangen.

>>Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?<<

Von welchen Experten reden Sie?

Auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes steht jedenfalls folgendes:

„Möchte man Vorhersagen betrachten, die weiter als einen Tag in die Zukunft reichen, muss man mit kontinuierlich abfallender Qualität rechnen. Je weiter wir in die Zukunft schauen wollen, desto schwieriger werden verlässliche Aussagen.“

>>Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.<<

Was hätte das genutzt? Unwetterwarnungen gab es.

>>Um vor den eigenen Fehler abzulenken wird schnell der Klimawandel vorgeschoben.<<

Welche Fehler wurden gemacht, für die dann der Klimawandel herhalten musste?

09:55 von Carina F Wenn ich

09:55 von Carina F

Wenn ich nicht " so weit weg " wäre, würde ich auch helfen !
Passen Sie gut auf sich auf.

// Wer von Euch kann, spenden! Danke!//

Das sollte selbstverständlich sein :-)

08:25 von vriegel

Geld dürfte nicht das Problem sein
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natürlich nicht

seit Corona scheint es ja in beliebiger Menge vorhanden zu sein

Am 17. Juli 2021 um 08:49 von Louis2013

Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen?
__
Natürlich nicht. Sie können sich aber persönlich einen (kleinen)Eindruck verschaffen wie es dort aussieht. Im übrigen, wenn sie das nicht täten, würden Leute wie Sie doch sofort kritisieren, dass es den Politikern ganz egal ist und sie sich das Unglück nicht einmal selbst anschauen, sondern im Tagesgeschäft weitermachen. Wie "die Politik" es auch macht, es ist offenbar IMMER falsch.

@ 08:25 von vriegel Geld dürfte nicht das Problem sein

Siehe dazu ein Interessanter Artikel
Artikel in der FAZ
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/hochwasser-wie-den-flutopfern-nun...
Wie bei den Hilfsgeldern in der Pandemie war es bei vergangenen Fluthilfen teilweise chaotisch.

@Carina F um 09:55

„Ich fahre da jetzt hin, Sandsäcke mit befüllen! Habe auch gespendet aber helfende Hände sind ohne Ende gesucht! Ist nicht weit weg von meinem eigenen Wohnort.“
Klasse, Danke für Ihr Engagement! Alles Gute dort!

„Daher diskutiert noch schön liebe Leute, hilft zwar nicht aber ist euer Entertainment Today.....“.
Also „Entertainment Today“ ist was anderes, muss ich Ihnen trotz Ihres lobenswerten Einsatzes vor Ort sagen.

08:59, MrEnigma

>>Ich muss mich wirklich wundern. Eine der größten Naturkatastrophen seit Jahren und unsere Kanzlerin lässt sich in den USA bei ihrer Abschiedstour nicht unterbrechen.

(...)

Die Politiker stiefeln hin, es ist Wahlkampf. Leider kommt dabei nichts raus.<<

Ich habe den Anfang und den Schluss Ihres langen Kommentars zitiert.

Kann es sein, daß Ihr Kommentar von zwei verschiedenen Leuten geschrieben wurde?

Ein paar Fragen bleiben für

Ein paar Fragen bleiben für mich immer noch offen.
- Was ist das für eine Geschichte, daß der Grundablaß der Steinbachtalsperre verstopft gewesen ist und erst im Lauf des Freitag Wasser abgelassen werden konnte? Vernachlässigung? Fehlkonstruktion? Dafür sind unzählige Menschen, noch so weit entfernt wie Bergheim und Bedburg, evakuiert worden, weil bei einem Bruch eine Wasserwalze das ganze Tal der Erft hinunter geschossen wäre. Es ist auch so - man sieht auf den Bildern der Steinbachtalsperre, wie der Damm von oben herab stark erodiert war. Mit Schläuchen Wasser abzupumpen wie geschehen, ist wie einen Eimer mit einem Teelöffel auszuschöpfen.
- Was soll das Versprechen von steuerlicher Absetzbarkeit der Schäden zwecks Fluthilfe? Das ist nur für Gutverdiener. Rentner usw., die sich keine Elementarschadenversicherung leisten konnten (kostet jährlich vierstellig für ein Häuschen in gefährdeten Gebieten), zahlen garantiert auch keine Einkommensteuer, von der sie etwas abzusetzen haben.

Schrecklich, wenn man z.B die Bilder von Erftstadt sieht

Ich habe starke Zweifel, dass man mit baulichen vorsorglichen Anpassungsmaßnahmen solche Fluten hätte eindämmen können. Daraus folgt der Schluss, dass nur mit ausreichend finanziellem Vorsorgekapital solche Schäden wenigstens ausgeglichen werden können. Solche Vorsorge könnte mit Pflichtversicherungen in sicher kalkulierter Höhe oder Katastrophenfonds getroffen werden. Die Planung von baulichen Anpassungsmaßnahmen enthält die Wahrscheinlichkeitsschwäche, dass man bei vielen Orten nicht den voraussichtlichen Zeitpunkt und Ort des eintretenden Schadensfalles berechnen kann. Dies ist ein starkes Argument für Versicherungen. Es gibt aber zweifellos Ortsbereiche, wo Anpassungsmaßnahmen oder sogar Bauverbote angebracht wären. Bei notwendigen Bauverboten scheint mir in der Vergangenheit mancherorts gesündigt worden zu sein.

@tages.....2012 08:58

Zitat: "Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?
Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.
Um vor den eigenen Fehler abzulenken wird schnell der Klimawandel vorgeschoben."

Dafür warten Sie mit fehlendem Wissen auf. Solche Wetterphänomene sind lokal nicht vorauszusagen. Und wenn die betroffenen Menschen erzählen, das Wasser war von jetzt auf gleich im Haus, wer hätte da warnen sollen, was hätte es den Menschen geholfen zu erzählen, was sie live erlebten. Völlig haltlos Ihre Vorhaltungen.

@ 08:59 von MrEnigma Frau Merkel

Ich habe auch kurz überlegt, was Frau Merkel machen wird.
Ich denke aber, sie hat richtig gehandelt und hat die Kanzlerkandidaten und Herrn Scholz machen lassen.
Das ist eine tolle Generalprobe für die.

Am 17. Juli 2021 um 08:57 von NeNeNe

. Warum wird kein Krisenstab in Berlin gebildet.
__
Es gibt bereits die Krisenstäbe. Und zwar vorort, was ja auch viel sinnvoller ist. Was soll man denn von Berlin aus machen, zumal die meisten Kommunikationswege noch abgeschnitten sind. Auch die Hilfen sind erst einmal Ländersache, denn die sind in der Region und sehen am ehesten, wo was fehlt und stehen mit den Feuerwehren, dem THW usw. in Verbindung. Berlin legt nur einen Fond auf, die Länder können das Geld abrufen.
Ihnen scheint das Politik-bashing wichtiger zu sein, als die Menschen. Wenn Ihnen diese am Herzen liegen, können Sie Geld spenden, was ich bereits getan habe. Das ist mit Sicherheit hilfreicher als Ihre Politik-Schelte.

Da habe ich doch glatt @ 10:02 von Wolf1905

>>> Also „Entertainment Today“ ist was anderes, muss ich Ihnen trotz Ihres lobenswerten Einsatzes vor Ort sagen. >>>

Die Sarkasmus Kennzeichnung vergessen!

@ Nachfragerin, um 09:15

re @Louis2013, 08:49

“Wenn ich Politiker (nicht Politikerin?) wäre, würde ich den Helfern Kaffee, Tee und Kuchen und belegte Brote mitbringen, statt sie nur von der Arbeit abzuhalten.“

Da sind Sie beide ja recht seelenverwandt.
Natürlich ist es richtig und sehr wünschenswert, den Helfern alle auch leibliche Unterstützung zukommen zu lassen, die möglich ist.
Das geschieht auch an allen Ecken und Enden.

Und Sie fänden es nicht ein wenig befremdlich, würde Frau Merkel, der Bundespräsident oder Herr Laschet mit Brotkörbchen und Kaffeekanne über die Schutthalden stiefeln, um den Helfern derartige Unterstützung zu geben?

Gegebenenfalls wären Sie, so meine Vorstellung, wohl unter denjenigen, die sich drüber belustigten und das als Wahlkampfmanöver abtun.

Zahl der Todesopfer steigt weiter ?

Sehr tragisch. Allen Opfern viel Hilfe und Kraft.

Jetzt muss ein "Ruck" durch unsere Land gehen und wir müssen jetzt zuerst an unsere eigenen Bürger und Ihre Sicherheit denken.

Idiologische einseitige weiter Ausbeutung muss jetzt beendet werden.

Wir müssen den Menschen wieder Ihr Geld, Recht ihre Eigenverantwortung zurückgeben.

Danke @09:59 von ich1961

>>> Wenn ich nicht " so weit weg " wäre, würde ich auch helfen !
Passen Sie gut auf sich auf. >>>

Danke Ihnen, genügend Masken usw nehmen Wir mit! Incl was Wir (kl Gruppe) entbehren u vor Ort abgeben können!

Naturkatastrophen

Unvorstellbar selbst in Hochwasser gewöhnten Gebieten. Es ging schneller als ansteigendes Hochwasser. Sirenen müssen wieder installiert werden, das Hauptproblem war in einigen Bereichen, dass es nachts passierte, Mobilnetze und Festnetze ausfielen, Warnungen nicht möglich waren.
Neben vielem anderen, die Angst vor Wiederholung bleibt.

@Tagesschlau2012

>>Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.<<

Es ist noch gar nicht lange her, da wurde sich in genau diesem Forum darüber beschwert, dass der Wetterdienst viel zu viele Unwetterwarnungen raushaut. Da hieß es dann: Gewitter und Starkregen gab es schon immer, da muss doch nicht jedesmal gewarnt werden, das sorgt nur für Panik.
Können Sie sich erinnern?

@ Louis2013

"Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie" Am 17. Juli 2021 um 08:49 von Louis2013

*

Aber hallo!
Natürlich ist es Politik Gelände für unterschiedliche Nutzung zu verplanen, genauso wie die Ausweisung der Gebiete als Bauland oder das Anlegen von Überlaufbecken. Diese können überirdisch oder unterirdisch angelegt werden. Dafür müssen teils private Eigentümer entschädigt werden.

Hier wurde ein riesiges Auffangbecken unter die Erde verlegt, weil das Klinikum vergrößert wird. Wo das alte Becken war (der "Ententeich") steht nun ein fast fertiges Gebäude, das Auffangbecken erstreckt sich im kilometerweiten Netz unter den Straßen.

Natürlich ist das ein politisches Thema.

09:31, Boxtrolls

>>Die klimatischen Bedingungen ändern sich fortlaufend und die Einzelinteressen der Lobbyvertreter auch in den Kommunen herrscht weiterhin vor ....<<

Welche Einzelinteressen welcher Lobbyvertreter?

Was meinen Sie eigentlich mit „Lobbyvertreter“? Ein Lobbyist ist ein Interessenvertreter einer Gruppe oder Firma. „Die Lobby“ wird als Bezeichnung für die Gesamtzahl der Lobbyisten bezeichnet. Wenn jemand keine Lobby hat, dann heißt das, er hat niemanden, der seine Interessen vertritt. Aber ein Lobbyvertreter? Das wäre dann jemand, der die Interessenvertreter vertritt. Ein Vertreter der Vertreter, sozusagen.

>>Die sogenannte Schwammstadt wird jetzt diskutiert mit weitreichenden Überschwemmungsgebieten ....
Allerdings werden diese Überlegungen im Alltag der Kommunen wieder nicht berücksichtigt werden , ..denn damit kann man kein Geld machen ...<<

Kein Geld machen?

Da wird Ihnen aber jede Tiefbaufirma widersprechen.

Am 17. Juli 2021 um 09:03 von harry_up

Würde sich kein Politiker dort vor Ort sehen lassen wären Sie vermutlich unter denjenigen, die ihnen genau das vorwerfen.
Aus ähnlich fadem Grund.
__
Habe soeben ähnlich kommentiert. Diejenigen, die in Anbetracht dieser Schicksale nichts anderes im Sinn haben, als Politik-bashing zu betreiben, sollten sich schämen.
Diejenigen, denen angeblich "Geld" nichts bedeutet, könnten damit hier einmal Gutes tun. Die Spendenkonten sind einsehbar aber so weit geht das Mitleid wohl nicht. Reicht eben nur zur Politik-Schelte. Leider.

Entbürokratisieren und finanzieren

Dass für die Bewältigung der Coronakrise beliebig viel Geld gedruckt werden kann, haben wir ja erlebt. Da darf man von den Regierungen in Bund, Rheinland-Pfalz und NRW eine schnelle und ausreichende Finanzierung von Wiederaufbauarbeiten und -hilfen erwarten.

Wichtig, sehr wichtig, ist aber auch Entbürokratisierung. Es darf nicht passieren, dass Bauvorhaben verschleppt werden, weil irgendwelche Genehmigungsprozesse vor sich hindümpeln oder irgendwelche langwierigen Ausschreibungsverfahren eingehalten werden müssen. Es muss schnell gehen mit der Wiederherstellung von Wasser-, Strom-, Gas-, Telekommunikations, Bahn- und Straßeninfrastruktur. Wenn Väterchen Staat dabei von ein paar Firmen abgezockt wird, ist das ärgerlich, aber dann läuft die Gelddruckmaschine eben noch eine zehntel Sekunde länger.

10:03 von Zuschauer49 // -

10:03 von Zuschauer49

// - Was ist das für eine Geschichte, daß der Grundablaß der Steinbachtalsperre verstopft gewesen ist und erst im Lauf des Freitag Wasser abgelassen werden konnte? Vernachlässigung? Fehlkonstruktion?//

Soweit ich das mitbekommen habe, war da Geröll " schuld " an der Verstopfung. Aber :

**Am Freitag war zuvor mitgeteilt worden, dass nach Informationen der Bezirksregierung Köln der bislang nach der Hochwasserkatastrophe verstopfte Grundablass der Talsperre freigelegt sei. Über diese Öffnung könne Wasser kontrolliert abgelassen werden, um den Druck auf dem Bauwerk zu senken.

Das Technische Hilfswerk (THW) pumpte zusätzlich Wasser ab. **

Quelle:
"https://www.sueddeutsche.de/panorama/hochwasser-euskirchen-lage-an-steinbachtalsperre-sonntag-rueckkehr-in-ortschaften-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210716-99-413330"

@ NeNeNe

Zitat: "Nein, finanzielle Hilfe, das geht seinen bürokratischen Weg. Zuerst die seitenlangen Anträge, dann die Prüfung und nach Monaten eine eventuelle Unterstützung. Erst einmal große Versprechungen vor der Bundestagswahl, danach 100 Tage Ruhe bis festgestellt wird, dass Corona das Geld aufgefressen hat."
#
Das ist doch Unsinn! Es gibt Sofort- und Aufbauhilfe ... völlig verschiedene Sachen.
Unbürokratische Soforthilfe kann vor Ort in der Kommune geleistet werden ... man kennt sich.
Aufbauhilfe muss natürlich entsprechend beantragt, geprüft und genehmigt werden. Die richtet sich nach tatsächlich und individuell entstandenen Schaden.
Ansonsten wären zuallererst die Betrüger "an der Kasse" ... siehe unbürokratische Coronahilfe.
Und glauben sie ja nicht, da gäbe es moralische Skrupel ...

10:03, Zuschauer49

>>- Was ist das für eine Geschichte, daß der Grundablaß der Steinbachtalsperre verstopft gewesen ist und erst im Lauf des Freitag Wasser abgelassen werden konnte? Vernachlässigung? Fehlkonstruktion?<<

Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült. Das verstopft jeden Abfluss.

@Louis2013 08:49

Zitat: ""Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will heute gemeinsam mit Ministerpräsident Laschet Erftstadt besuchen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel plant nach Angaben aus dem Kanzleramt einen baldigen Besuch im Katastrophengebiet.“ Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie. Warme Worte helfen den Menschen nicht. Macher sind gefragt. Bergepanzer der Bundeswehr zum Beispiel. Planierraupen des THW zum Bei-spiel. Nachbarn, die eine Schaufel in die Hand nehmen zum Beispiel."

Sorry, so ein Krampf. Bund und Länder stellen Geld, und die Komunalpolitiker sorgen für die Auftragsvergabe für die Instandsetzungsmaßnahmen. Wenn Sie mir noch erklären können, wie ein Bergepanzer, oder eine Planierraupe, Wasser- Strom- und Gasleitungen wieder herstellt?

10:13 von harry_up //

10:13 von harry_up

// Gegebenenfalls wären Sie, so meine Vorstellung, wohl unter denjenigen, die sich drüber belustigten und das als Wahlkampfmanöver abtun.//

Das waren auch meine Gedanken.

Am 17. Juli 2021 um 09:13 von ich1961

Danke für Ihre treffenden Beiträge. Sehr gut gekontert.

08:57 von NeNeNe

Es wird von der schwersten Katastrophe nach dem 2. Weltkrieg gesprochen.
---

es wird viel geschwätzt wenn der Tag lang ist

denke bei der Flut in Hamburg fand man auch so Worte ....
die "Jahrhundertflut" mit 300 Toten
oder der "Jahrhundertflut" 2002 ... 2013 ?

sollen lieber schnell den Menschen helfen
was ja wohl auch aktuell geschieht

@ Sisyphos3, um 10:00

re @ 08:45 von vriegel

“Geld dürfte nicht das Problem sein.“

“natürlich nicht
seit Corona scheint es ja in beliebiger Menge vorhanden zu sein“

Irgendwie etwas an der Sache vorbei, wie ich finde...

@hardpart, 10.15 Uhr - (zu) häufige Warnungen

"Es ist noch gar nicht lange her, da wurde sich in genau diesem Forum darüber beschwert, dass der Wetterdienst viel zu viele Unwetterwarnungen raushaut. Da hieß es dann: Gewitter und Starkregen gab es schon immer, da muss doch nicht jedesmal gewarnt werden, das sorgt nur für Panik."

Das ist ja tatsächlich so eine Sache. Wenn bei neun von zehn Warnungen in der Praxis nichts passiert, hört man die zehnte nicht mehr.

In meiner Wetter-App habe ich an zwei von drei Tagen das rote Ausrufezeichen für meinen Wohnort: Warnung vor Hitze (es werden 25 Grad), vor Sturm (es gibt Wind, aber keinen Sturm), Kälte (es wird -1 Grad), Regen (es regnet, aber normal)... Sowas kann nicht Sinn von Warnungen sein.

Weniger warnen, aber wenn, dann richtig. Dann hören die Betroffenen auch darauf.

10:21 von fathaland slim

Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült.
Das verstopft jeden Abfluss.
---

sie sind nicht nur Theoretiker
sie sind auch ein praktisch veranlagter Mensch
:-)

10:21 von H. Hummel Die

10:21 von H. Hummel

Die Erfahrungen durch die Corona Hilfen werden wohl den Geldfluss etwas bremsen.
Da können sich dann alle bei den " moralisch Minderbemittelten " bedanken.

Am 17. Juli 2021 um 09:41 von teachers voice

Konkret: Für mich war Laschet unsichtbar - im Gegensatz zu Frau Dreyer!
___
Frau Dreyer = MP Rheinland Pfalz
Herr Laschet = MP NRW
__
Wenn Sie den WDR geschaut hätten, hätten Sie gesehen, dass Herr Laschet sehr präsent war. Er hat sich u.a. vorort in Hagen angeschaut, mit etlichen Verantwortlichen geredet. Ich habe dagegen Frau Dreyer nicht gesehen. Wird wohl einfach daran gelegen haben, welche Sender man geschaut hat.

10:22 von weingasi1 Danke,

10:22 von weingasi1

Danke, aber es ist mal so mal anders - manchmal fallen mir nicht die passenden Worte ein und manchmal eben doch. ;-)

@Emil67 09:08

Zitat: "Ob mehr davon bleibt als warme Worte, werden die Betroffenen feststellen, aber erst nach der Wahl.
Und alles was diese Politiker veranlassen können und oder werden ist von den bestehenden Regeln abhängig.
Und alles was diese Politiker veranlassen wird von den gezahlten Steuern bezahlt, dafür bezahlen wir diese unter anderem.
Die Politiker die hier keine Chance haben an dem Schaulaufen teil zu nehmen, würden eventuell mehr für die Betroffenen ermöglichen."

Erst mal denke ich, es ist wichtig für die Menschen in ihrer Not von der Politik wahrgenommen zu werden. Und Zweitens, wer glauben Sie, stellt die Hilfsgelder zur Verfügung. Das System Deutschland funktioniert nun mal über Politik und Behörden. Auch wenn das System Politik/Behörden in der Pandemie einen Garaus erlebt hat, bei Hochwasser funktioniert es meistens.

10:23, Sisyphos3

>>08:57 von NeNeNe
Es wird von der schwersten Katastrophe nach dem 2. Weltkrieg gesprochen.
---

es wird viel geschwätzt wenn der Tag lang ist

denke bei der Flut in Hamburg fand man auch so Worte ....
die "Jahrhundertflut" mit 300 Toten
oder der "Jahrhundertflut" 2002 ... 2013 <<

All das, was Sie aufzählen, waren früher Ereignisse, die höchstens alle hundert Jahre mal auftreten.

Das hat sich geändert.

09:15 von Nachfragerin

"Menschen, die sich trotz der zahlreich verfügbaren Bilder und Videos vor Ort "ein Bild von der Lage machen", ohne mit anzupacken, werden eigentlich als Katastrophentouristen bezeichnet."

Boshafte Menschen würden das vielleicht so machen, ja.

xxx

"Bei Politikern ist das irgendwie anders".

,.,.,

Stimmt. Den leidgeprüften Bewohnern wird Empathie und Herzlichkeit eine seelische Hilfe sein.

Aber die, die in diesem Artikel fieberhaft nach etwas suchen, womit sie Politiker bashen können, sind sich - offensichtlich - für keinen Schund zu schade, und sei es auf dem Rücken von Leidenden, denen sie auch noch das Mitgefühl nicht gönnen.

@Wolf1905 - Helfer unterstützen, statt zuschauen.

09:33 von Wolf1905:
"Also wenn Sie Politikerin wären, würden Sie mit dem Mitbringen von Kaffee, Tee, Kuchen und belegten Broten die Helfer (damit meine ich alle!) nur von der Arbeit abhalten."

Ich war zwar nie im Katastropheneinsatz, bin mir aber 100% sicher, dass die Helfer auf Lebensmittel und Pausen angewiesen sind. Ihnen diese Lebensmittel zu stellen und die so Pausen angenehmer zu machen, ist praktische Hilfe. Und es ist ein Zeichen der Wertschätzung, das weit über ein paar warme Worte hinausgeht.

@Sisyphos3, 10:25 (re 10:21 von fathaland slim)

„Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült.
Das verstopft jeden Abfluss.
---

sie sind nicht nur Theoretiker
sie sind auch ein praktisch veranlagter Mensch
:-)“

Und Sie sind nicht „witzig“, sondern infam.

10:25, Sisyphos3

>>10:21 von fathaland slim
Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült.
Das verstopft jeden Abfluss.
---

sie sind nicht nur Theoretiker
sie sind auch ein praktisch veranlagter Mensch
:-)<<

Ich war an der Talsperrenabflussreinigung aber nicht beteiligt.

Schreckliche Katastrophe

Hört auf über alles und jeden zu diskutieren!
Die Menschen vor Ort benötigen Hilfe in Form von Geld oder Sachspenden! Selbst die Politiker vor Ort helfen mit echtem Interesse und Empathie!
Die Helfer geben alles, dafür muss man dankbar sein. Diese Überschwemmungen hat es in diesem Ausmaß noch nie in den Regionen gegeben, aber jetzt weiß plötzlich jeder was er wie besser gemacht hätte!
Klimaschutz muss sein, Gewässer müssen Platz haben, ja das alles ist richtig, aber glaubt ihr die Feuerwehren wären mit Elektro-LKW oder Unimog durch die Fluten gekommen????
Meine aufrichtige Anteilnahme an alle die betroffen sind.

Klimawandel hin oder her

Den Betroffenen nützt die Diskussion darüber herzlich wenig. (Sie erinnert an "Kapitän Einsicht" aus South Park: da kommt auch einer immer erst hinterher an und erzählt, was man hätte vorher anders machen müssen. Nur ändert das an der Situation nichts und helfen tut es auch nicht.)

Es gibt auch noch mehr Gebiete in Deutschland, die von Überschwemmungen betroffen werden können. Die Gefahr muss bundesweit durch entsprechende Baumaßnahmen / Anlegen von Überschwemmungsgebieten schnellst möglich gebannt oder zumindest minimiert werden.
Damit muss man jetzt anfangen.

Verstopfte Gullis vs. Klimawandel

Ich fasse es nicht. Die Wetterlage, die zum Festsetzen des Tiefs Bernd geführt hat, ist eine lang vorhergesagte Konsequenz aus dem Klimawandel. Solche Ereignisse werden uns - und viele andere Staaten zukünftig häufiger und überall treffen.

Wie jemand angesichts von 200l/m2 über verstopfte Gullies philosophiert oder glaubt, Frau Merkel könne mit dem Spaten oder mit Kaffe und Kuchen das Problem bereinigen bleibt mir ein Rätsel.

Langsam befürchte ich, wir sind mit unserem wissenschaftsfeindlichem, alternativem Denken wieder im Mittelalter gelandet und werden uns demnächst von der Bühne führender Industriestaaten verabschieden.

Ach ja: ich bin mir sicher, dass die Bewohner der betroffenen Ortschaften überglücklich wären, wenn ein paar Windräder ihre Landschaft verschandelt hätten und dafür ihre Häuser noch stehen würden.

09:55 von Carina F

Hallo Carina F, vielen Dank für Ihren Einsatz. Machen Sie's gut und kommen Sie gesund wieder.
Gespendet habe ich gestern bei aktion-deutschland-hilft. War mit paypal im Nu erledigt.

Menschen verlieren mehr als nur die Fußmatten auf dem Boden!

Wie sich 2021 unabwendbar zeigt muss sich einheimisch- und parlamentarisch ein globales Lehrstück über Reaktionsohnmacht nun „hierzulande“ selbst vorführen! Wären Meteorologen, Landschaftsbauer mitsamt Klimaforschern, Unterkunftslogistikern und weiteren Rednern allseits in Parlamenten respektiert parteilos „integriert“ worden… dann wäre auch die Unwetter- Warnqualität lebensrettend gewesen. Statt Tod und Zerstörung wäre überregional evakuiert worden. Überlebten überhaupt unsere dortigen obdachlosen Mitmenschen? Fanden die Behinderten Retter? Fanden Haustiere bis hin zur Haustier- Schlangen und weidende Nutztiere: Ärzte und Asyl? Nachrichten- Wetterdienste hätten "Mundart- Klartext" bieten müssen, finde ich. Alle evakuieren und auf geht`s! Wird nun endlich bedacht das global gemeinsame Währungsreformen: Menschenwürdigen Finanzierungen dienen werden und Aufbau??? Die Welt „Zuhause schützen“ kostet immer mehr als nur das Land! Auch mein Beileid an die Opferfamilien.
Frau D. Brauer

Offenbar systemisches Versagen der Verantwortlichen

Warnungen gab es offenbar genug und auch rechtzeitig. Aber man hatte offenbar nicht richtig reagiert. Auf Focus online gibt es einen guten Artikel dazu.

Weniger schön ist es, dass viele Politiker reflexartig die Schuld dem Klimawandel zusprechen. Das soll wohl ablenken vom Versagen des örtlichen, regionalen und landesweiten Katastrophenschutzes.

Aber jetzt ist noch nicht die Zeit für Schuldzuweisungen. Das kommt nachdem man den
Menschen vor Ort geholfen hat.

Und es verbietet sich auch damit Wahlkampf zu machen, wie das einige Grüne und auch Leute von der SPD machen.

@Jimi58 09:08

Zitat: "Ich denke da an Helmut Schmidt, der hatte nicht lange gefackelt er hat gehandelt als Bürgermeister."

Als erstes Menschen retten, dann waren, bist das Wasser abfließt. Und dann Aufräumen und Instandsetzen. Da machen die Kräfte in der Hochwasserregion nichts anderes, als Helmut Schmitt. Lange gefackelt wurde hier auch nicht.

re 10:06 sikgrueblerxyz: Pflichtversicherung

>>Daraus folgt der Schluss, dass nur mit ausreichend finanziellem Vorsorgekapital solche Schäden wenigstens ausgeglichen werden können. Solche Vorsorge könnte mit Pflichtversicherungen in sicher kalkulierter Höhe oder Katastrophenfonds getroffen werden.<<

Ein überzeugender Gedanke. Wenn wir eines aus dieser Katastrophe lernen können und vielleicht sogar schon gelernt haben: Hier ist kein Platz für „selbst schuld“. Dies geht ALLE an und damit ist die Solidargemeinschaft gefordert. Eine Pflichtversicherung mit ihrem immanenten Solidarprinzip käme hier sehr gut zum Tragen.

Im übrigen wären die Mehrkosten für den Einzelnen dann auch überschaubar und Investitionen in den Klimaschutz mehrheitsfähig. Flankiert werden könnte dies dann mit einem - wie Sie vorschlagen - „Katastrophenfonds“ auf nationaler - oder besser: europäischer - Ebene.

Ein Projekt wie geschaffen für sozialdemokratisch orientierte Parteien und zumindest „links“ von der FDP sicherlich mehrheitsfähig.

10:06 von sikgrueblerxyz

"Solche Vorsorge könnte mit Pflichtversicherungen in sicher kalkulierter Höhe (...) getroffen werden".
Zumindest um 1970, als ich noch dort lebte, war in Baden-Württemberg für Hausbesitzer eine Feuerversicherung vorgeschrieben. Die Elementarschadensversicherung war damals noch nicht üblich. Eine Versicherung, in der alle einzahlen müssen, dürfte auch erschwinglicher sein als wenn die Absicherung dem Einzelnen überlassen bleibt.

@ 10:33 fathaland slim - Jahrhundertereignis?

„ All das, was Sie aufzählen, waren früher Ereignisse, die höchstens alle hundert Jahre mal auftreten.

Das hat sich geändert.“

Sie erkennen gar nicht, dass das alles innerhalb von einigen Jahrzehnten passiert ist.

Selbst die größten Experten für den Klimawandel gehen davon aus, dass sich solche Starkregenereignisse höchstens verdoppeln werden. Die Zahl der Dürren wird viel stärker ansteigen.

Der Grund für diese Katastrophe hat also nur sehr wenig mit dem Klimawandel zu tun. Eher mit Bebauung an der falschen Stelle, zu viel Versieglung und nicht ausreichendem Hochwasserschutz durch die Begradigung von Flüssen. Dazu kommen noch regionale Fehler in der Bebauung und in der Bebauungsplanung.

10:13 von harry_up

"Sie fänden es nicht ein wenig befremdlich, würde Frau Merkel, der Bundespräsident oder Herr Laschet mit Brotkörbchen und Kaffeekanne über die Schutthalden stiefeln"
Och, die haben sicher einen Fahrer. Was wäre befremdlich daran, wenn sie sich den Kofferraum ihrer steuerfinanzierten, riesigen Dienstwagen mit Hilfsgütern vollmachen und diese vom Fahrer an die Leitung der örtlichen Hilfskräfte übergeben lassen? Meine Gemeindeverwaltung im Westerwald hat genau dieses getan - eine Sammelstelle für Sachspenden eingerichtet und für den Transport in das Notstandsgebiet in der Eifel gesorgt. Genau wie viele Einwohner hier in Privatinitiative per Facebook und eigenem Fahrzeug.

Re Schwachstruller

ich bin mir sicher, dass die Bewohner der betroffenen Ortschaften überglücklich wären, wenn ein paar Windräder ihre Landschaft verschandelt hätten und dafür ihre Häuser noch stehen würden...ja so einfach ist es paar Windräder und alles gut. So lange sich die Menschheit rasant vermehrt ändert sich nix.

Klimawandel???

Jede neue größere Flut ist eine Jahrhundertflut.
Warum wohl?
Mögliche Antwot für Leugner des KW: " Weil das Jh. erst zwanzig Jahre alt ist."

@Wolf1905 09:56

Zitat: "Klar, der Staat kann nicht für jeden privaten Schaden (an Häuser etc.) aufkommen, und deshalb gibt es ja dafür auch entsprechende Versicherungen. Wer bei der Gebäudeversicherung auch Elementarschäden mit eingeschlossen hat, ist erst mal in finanzieller Hinsicht gut abgesichert. Wer auf diese Versicherung (vielleicht aus Kostengründen?) verzichtet hat, steht womöglich vor dem Ruin. Das erst mal nur in finanzieller Hinsicht."

Ich glaube kaum, daß man zB in dem Städtchen Schuld sich elementarversichern kann. Gerade bei hohem Risiko sagen die Versicherungen "nein Danke" zu Elementarversicherungen. Die Versicherung für solche Orte heißt Staat.

Am 17. Juli 2021 um 09:13 von ich1961

// Nicht zu vergessen das die Straßenreingung gerne die Abwassergullys als Mülltonne nutzt.//

Wie bitte ? Gibt es dafür seriöse Belege ?
#
#
Einfach mal mit offenen Augen durch die Welt gehen wenn Sie zufällig mal wieder das Haus verlassen.
-
// Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.//

Wo war denn Ihre Warnung ? Sie scheinen ja gewusst zu haben, was auf die Menschen zu kommt?
#
#
Ich habe keine Rundfunkanstalt die durch eine Demokratieabgabe bezahlt wird.
Peinlich das Sie es nicht verstehen das die Sender Ihr laufendes Programm unterbrechen hätten müssen um Warnungen zu senden. Auch das ist teil des Auftrags der ÖR.

10:40 von stupid at first @Jimi58 09:08

Zitat: "Ich denke da an Helmut Schmidt, der hatte nicht lange gefackelt er hat gehandelt als Bürgermeister."

#
Kleine Berichtigung: Helmut Schmidt war Innensenator und auch für den Katastrophen Schutz verantwortlich.

re 10:29 : Sowohl als auch...

>>Konkret: Für mich war Laschet unsichtbar - im Gegensatz zu Frau Dreyer!
___
Frau Dreyer = MP Rheinland Pfalz
Herr Laschet = MP NRW
__
Wenn Sie den WDR geschaut hätten, hätten Sie gesehen, dass Herr Laschet sehr präsent war. Er hat sich u.a. vorort in Hagen angeschaut, mit etlichen Verantwortlichen geredet. Ich habe dagegen Frau Dreyer nicht gesehen. Wird wohl einfach daran gelegen haben, welche Sender man geschaut hat.<<

Ich bin tatsächlich- Gott sei Dank haarscharf nur indirekt- in beiden Bundesländern betroffen und habe tatsächlich beide Sender dazu verfolgt.

Sie haben sicherlich Recht, dass die Wahrnehmung einer Präsenz sehr subjektiv ist und ich hier sicherlich auch falsch liegen kann. Und es damit auch hätte weglassen sollen.

Pardon!

10:38, covid-strategie

>>Offenbar systemisches Versagen der Verantwortlichen
Warnungen gab es offenbar genug und auch rechtzeitig. Aber man hatte offenbar nicht richtig reagiert. Auf Focus online gibt es einen guten Artikel dazu.

Weniger schön ist es, dass viele Politiker reflexartig die Schuld dem Klimawandel zusprechen. Das soll wohl ablenken vom Versagen des örtlichen, regionalen und landesweiten Katastrophenschutzes.

Aber jetzt ist noch nicht die Zeit für Schuldzuweisungen. Das kommt nachdem man den
Menschen vor Ort geholfen hat.<<

Es handelt sich um eine Naturkatastrophe. So etwas lässt sich nicht verhindern. Wenn binnen kurzer Zeit 200 Liter, also zwei Badewannen voll, pro Quadratmeter auf schon regengesättigten Boden niederprasseln, dann führt das zwangsläufig zur Katastrophe. Das kann kein Verantwortlicher, kein Politiker, kein Katastrophenschutz verhindern. Egal was der Focus schreibt.

Sie sollten Ihrem eigenen Rat folgen und sich mit Schuldzuweisungen zurückhalten.

@ um 10:21 von fathaland slim

„Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült. Das verstopft jeden Abfluss.“
Allerdings ist das eine Erkenntnis, die der Menschheit schon mehreren Jahrtausenden bekannt sein dürfte. Dazu bedarf es keines Ingenieurs.
Gestern wurde hier schon die Heinrichsflut von 1965 erwähnt. Ein ähnliches Ereignis, leider aus der Erinnerung verschwunden.
Als Folge daraus wurden zwar Rückhaltebecken gebaut, aber auch Flüsse und Bäche weiter begradigt und damit schneller gemacht. Ein Fehler, der seit ca 250 Jahren getan wird, zum Nutzen der Wirtschaft.
Angesichts des Klimawandels sollte vielleicht nicht in der Nähe von Gewässern gebaut bzw. überhaupt gesiedelt werden. Zumal Versicherungen gegen solche Katastrophen unbezahlbar bis unmöglich sind.
Für einen Wiederaufbau der betroffenen Dörfer und Städte in einem sicheren Rahmen dürfte ebenfalls nicht genug Geld vorhanden sein. Allerhöchstens für Straßen, um so schnell wie möglich von dort zu fliehen.

@ 10:06 sikgrueblerxyz - Versicherungen

Wissen oft aufs Haus genau wie hoch ein Risiko ist und bewerten danach die Versicherungsprämien und die Versicherbarkeit generell.

Offenbar wussten aber die Behörden vor Ort oftmals nicht genau, welche Risiken wo existieren. Also muss man davon ausgehen, dass die Katastrophenpläne nicht gut ausgearbeitet waren. Oder aber das man die Dimension nicht rechtzeitig erkannt hatte.

Wenn wir Lehren aus solchen Katastrophen ziehen wollen - wie man das ja immer macht - dann sollte man gewisse Bebauungen zukünftig nicht mehr machen. Das wird aber in den Jahrzehnten danach leider wieder vergessen, weil das ja nur extrem selten am selben Ort zweimal passiert.

Vor hundert Jahren dachte man vermutlich ähnlich. Danach hat man irgendwann gedacht man hätte das heute ja alles im Griff und hat das alte Wissen „vergessen“…

Nennen wir mal einen Betrag X = 500 Mio. ...

... privater Schäden (fiktiv). Dann zahlen Bund und Länder doch nicht diese 500 Mio. an die Betroffenen aus, nicht einmal die Hälfte. Bestenfalls 30/40 %. Das teilt sich doch auf Versicherung und "allgemeines Lebensrisiko"(heißt so ..) auf. Keiner wird ein denkmalgeschütztes privates Wohnhaus auf Staatskosten rekonstruieren und unwiederbringlich "privates" ist 'eh nicht bezahlbar.
Die Gemeinschaft ist zweifellos nicht zur Absicherung von Hab und Gut seiner Bürger verpflichtet. Wer keine Teil/Kaskoversicherung für's Auto hat, wird leer ausgehen ... es sein denn, er kann Dritte für den unmittelbaren Schaden verantwortlich machen: unwahrscheinlich.
Ich schätze, dass die Geschädigten, je nach Versicherungsumfang, ca. 30% des entstandenen Schadens (ausgenommen Kfz.) selber tragen müssen.
Bei Infrastruktur und Versorgung sieht die Sache freilich anders aus, dass werden die öffentliche Hand und Versorgungsbetriebe die Kosten tragen müssen.

Das hätte so nicht geschehen dürfen

Ich bin richtig sauer.
Als ich Kind war, gab es überall Alarmsirenen.
Fliegeralarm, ABC, Katastrophenalarm. Kam der sollte man das Radio anmachen.
Und heute ist dies zu teuer. Sirenen werden zurückgekauft. Es gibt doch Radio, Fernsehen (beide haben sich nicht so mit Ruhm bekleckert) und irgendwelche Apps, die dich über das Handy informieren sollten heißt es. So ein Quatsch. Erstens ging die NINA beim Test letzten Sommer in Deutschland vielerorts nicht richtig, zweitens, wer hängt nachts um drei am Handy?
Diese Welt der individualistischen Eigenverantwortung. Ein Unding. Eine Sparerei am falschen Ende. So wie wir weltweit in eine Pandemie reingerannt sind weil es keine Schutzausrüstung gab.
Mein aufrichtiges Beileid.

an fathaland slim um 10:33

"es wird viel geschwätzt wenn der Tag lang is"

Die Einschätzung, dass es sich um die schwerste Katastrophe nach dem zweitenWeltkrieg handelt, ist so abwegig nicht.
Sie mögen das anders sehen. Deshalb ist es noch lange kein Geschwätz.
Richtig aber ist, dass heute die Wahrscheinlichkeit eines solchen Geschehens sehr viel höher ist und wir kurzfristig mit ähnlichen Ereignissen rechnen müssen.

10:47, Sternenkind

>>Re Schwachstruller
ich bin mir sicher, dass die Bewohner der betroffenen Ortschaften überglücklich wären, wenn ein paar Windräder ihre Landschaft verschandelt hätten und dafür ihre Häuser noch stehen würden...ja so einfach ist es paar Windräder und alles gut. So lange sich die Menschheit rasant vermehrt ändert sich nix.<<

Ja klar. Der Klimawandel und damit die hier diskutierte Katastrophe liegt an der Menschenvermehrung.

Meine Güte.

Mehr schreibe ich nicht. Alle Argumente sind bekannt und genannt. Wer nicht versteht, will nicht verstehen.

10:21 von fathaland slim

"Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen"
Danke Ihnen und anderen für die Antwort.
Das wäre für mich der Fall "Fehlkonstruktion". Normalerweise macht man ein Einlaßbauwerk etwas entfernt von dem Damm, saugt natürlich auch nicht direkt vom Grund des Stausees ab, und leitet das Wasser bei Öffnung der Klappen oder Ventile in ein Auslaßbauwerk, eine große betonierte Rinne, in der es dann in mächtigem Strahl herunterschießt, ohne Schäden anzurichten.
Wenn die Steinbachtalsperre groß genug ist, um bei Bruch alles im Unterlauf zu vernichten, dann ist ihre Konstruktion ja wohl nicht ausreichend gewesen. Das wäre ein Fall, wie es viele Foristen geschrieben haben, daß man Bauwerke und Infrastruktur auf den Fall einer solchen Katastrophe auslegt, egal ob klimawandelbedingt oder bisher als "selten" betrachtet.
So "selten" sind die sowieso nicht, es gab solche Überschwemmungen im Ahrtal 1910 als auch 1804 (https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1955/hjb1955.11.htm).

@10:51 von schiebaer45

"Kleine Berichtigung: Helmut Schmidt war Innensenator und auch für den Katastrophen Schutz verantwortlich." Sorry, sie haben natürlich recht. Er war Innensenator.

@ 10:53 fathaland slim - nicht meine Schuldzuweisungen

„ Sie sollten Ihrem eigenen Rat folgen und sich mit Schuldzuweisungen zurückhalten.“

Es gab offenbar die Warnungen auch vom Wetterdienst. Man hatte 200 Liter prognostiziert und es waren sogar weniger. Trotzdem Vollkatastrophe.

Ich gebe nur wieder was im Focus steht. Ich sehe das aber ganz ähnlich.

NaturKatastrophen kann man nicht verhindern, das stimmt. Die Auswirkungen auf die Menschen aber schon. Man hätte evakuieren sollten. In Belgien und in den Niederlanden hatte man das ja auch gemacht.

10:37 von Schwachstruller

"Langsam befürchte ich, wir sind mit unserem wissenschaftsfeindlichem, alternativem Denken wieder im Mittelalter gelandet ..."
+
Bitte unterschätzen Sie nicht die Menschen, die im Mittelalter gelebt haben. Die hatten in vielen Fällen ihre Städte so geplant, dass sie vom Hochwasser nicht erreicht werden konnten. In der Hinsicht könnten wir von unseren Vorfahren sogar noch was lernen.

an Vriegel

"Geld dürfte nicht das Problem sein"
Wenn Sie die Hilfen für die DAX-Konzerne meinen, mögen Sie Recht haben.

@Sternenkind

"
Am 17. Juli 2021 um 10:47 von Sternenkind
Re Schwachstruller

ich bin mir sicher, dass die Bewohner der betroffenen Ortschaften überglücklich wären, wenn ein paar Windräder ihre Landschaft verschandelt hätten und dafür ihre Häuser noch stehen würden...ja so einfach ist es paar Windräder und alles gut. So lange sich die Menschheit rasant vermehrt ändert sich nix."

Sie meinen also, die Menschen in den betroffenen Gebieten hätten sich zu stark vermehrt und deshalb habe es so viel geregnet?

@Mika D 10:15

Zitat: "Naturkatastrophen - Unvorstellbar selbst in Hochwasser gewöhnten Gebieten. Es ging schneller als ansteigendes Hochwasser. Sirenen müssen wieder installiert werden, das Hauptproblem war in einigen Bereichen, dass es nachts passierte, Mobilnetze und Festnetze ausfielen, Warnungen nicht möglich waren.
Neben vielem anderen, die Angst vor Wiederholung bleibt."

Hatten wir nicht vor ein/zwei Jahren einen bundesweiten Sirenentest. Lief glaube ich nicht so gut.
Eine Sirene hilft aber auch nicht, wenn innerhalb von 10 Minuten das Wasser im Haus steht.

@covid strategie

"Aber jetzt ist noch nicht die Zeit für Schuldzuweisungen. Das kommt nachdem man den
Menschen vor Ort geholfen hat."

Und warum tun Sie es trotzdem?

"Am 17. Juli 2021 um 10:38 von covid-strategie

Offenbar systemisches Versagen der Verantwortlichen

Warnungen gab es offenbar genug und auch rechtzeitig. Aber man hatte offenbar nicht richtig reagiert. Auf Focus online gibt es einen guten Artikel dazu.

Weniger schön ist es, dass viele Politiker reflexartig die Schuld dem Klimawandel zusprechen. Das soll wohl ablenken vom Versagen des örtlichen, regionalen und landesweiten Katastrophenschutzes."

Versagen des Katastrophenschutzes?
Ich glaube, Sie haben nicht die geringste Ahnung, was dort passiert ist.
Und dreschen auch noch auf die Retter und Helfer ein, die alles ihnen mögliche tun, um den Opfern zu helfen.

Unglaublich.

an teachers voice (??)

"Für mich war Laschet unsichtbar"
Er wird auch wenig sichtbar bleiben, auch als Kanzler. Aber die Wirtschaft wird das Wichtigste schon regeln.

Weiter so ?

Angesichts dieser Katastrophe könnte ein Umdenken in Bezug auf die Maßnahmen gegen den Klimawandel notwendig sein. Mit dieser Frage konfrontiert hat Ministerpräsident Laschet die Notwendigkeit geleugnet. Wieviele Jahrhundertkakatastrophen braucht es noch, bis die Einsicht wächst, dass die Industrieländer ihre Verantwortung wahr nehmen und ihren ökologische Fußabdruck radikal verkleinern und nicht mehr versuchen ihr Wachstumsmodell auf ander Länder zu übertragen.

@teachers voice - Geste der Wertschätzung

09:41 von teachers voice:
"Dann fangen Sie mal damit an - PolitikerInnen sind wir nämlich alle."
> Das Wort heißt "BürgerInnen".

"Sollten Sie aber repräsentative Aufgaben haben, müssen Sie sich auch der Repräsentanz widmen."
> Die habe ich nicht, aber ich kann mir gut den zu erwartenden Shitstorm ausmalen, wenn irgendein Politiker da nicht vor Ort rumsteht, guckt und irgendetwas sagt.

Weil das aber keine Hilfe ist, war es mein Vorschlag, die Präsenzpflicht mit einer sinnvollen Hilfe zu verbinden.

"Ob man also in Gummistiefeln durch das Wasser watet oder sich mit Helfern unterhält oder ob man ,Kaffee und Kuchen' verteilt - unwichtig!"
> Ich habe in meinem Leben einige Arbeitseinsätze miterlebt und kann ihnen versichern, dass es nicht hilft, wenn jemand nur zuschaut oder herumsteht und erzählt. Was hilft sind anpackende Hände und andere Unterstützung. Das kann ein Kaffee von Menschen sein, von denen man es nicht erwartet.

Wetter und Klima

@ 08:58 von tagesschlau2012

„Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?“

Es gibt einen großen Unterschied zw. Wetter und Klima :

Wetter : bezieht sich immer auf einen Zeitpunkt
Klima : über Jahre gemitteltes Wetter (meist auch über große Regionen, Kontinente oder ganzen Erde)

Von daher ist es zwar richtig, wenn man von einer _einzelne_ Wetterkatastrophe nicht auf das Klima schließen kann,
aber man kann sich umgekehrt überlegen, wie oft man mit so einem Extremwetter beim bestimmten Klima zu rechnen hat:

Wetter-Statistik —> Klima
Klima —> Wahrscheinlichkeiten zum Wetter

Also: bei globale Erwärmung (Klima) —> öfters Extremwetter

10:34 von Nachfragerin

"Ich war zwar nie im Katastropheneinsatz, bin mir aber 100% sicher, dass die Helfer auf Lebensmittel und Pausen angewiesen sind. Ihnen diese Lebensmittel zu stellen und die so Pausen angenehmer zu machen, ist praktische Hilfe. Und es ist ein Zeichen der Wertschätzung, das weit über ein paar warme Worte hinausgeht."

,.,.,

Wenn Sie der Meinung sind - wie Sie ja schon vorhin unterstellt haben -, dass die Helfer vor Ort nur warme Worte liefern und keinerlei Nahrung und Unterkunft anbieten -, dann sollten aber SIE jetzt schleunigst dorthinreisen und ein paar Brötchen mitnehmen.

Sonst sind die Geschädigten noch verhungert, während Sie hier noch Unwahrheiten zu formulieren suchen.

10:38 von Frau Brauer 1

10:38 von Frau Brauer 1 S...

// Wären Meteorologen, Landschaftsbauer mitsamt Klimaforschern, Unterkunftslogistikern und weiteren Rednern allseits in Parlamenten respektiert parteilos „integriert“ worden… dann wäre auch die Unwetter- Warnqualität lebensrettend gewesen. //

Das wäre wohl " nur bei Ihnen " so. Die Unwetterwarnungen habe sogar ich mit bekommen - und ich wohne in -NdS. Aber hören Sie doch mal, was die Betroffenen serlber sagen : z.B. das kam so schnell, so schnell konnte keiner reagieren.

// Nachrichten- Wetterdienste hätten "Mundart- Klartext" bieten müssen, finde ich.//

Das kann evtl. im Regionalfernsehen/ radio passieren. Aber was sollen denn Nachrichten und Wetterdienste - oder wer auch immer -noch alles wuppen, damit jemand sich nicht " einen Kopf " machen muss.

Ich finde das alles ziemlich übertrieben. Aber selbstverständlich muss - und wird - den Menschen geholfen werden.

10:38 von covid-strategie Ich

10:38 von covid-strategie

Ich finde es sehr unschön, Kommentare wie Ihren zu lesen.
Wenn jemand den Klimawandel leugnet, hat er mMn. schlicht " null Ahnung von gar
nichts ".

Aber dieses :

//Aber jetzt ist noch nicht die Zeit für Schuldzuweisungen.//

sollten Sie vielleicht selber beherzigen!

@ Schwachstruller

Zitat: "Langsam befürchte ich, wir sind mit unserem wissenschaftsfeindlichem, alternativem Denken wieder im Mittelalter gelandet..."
#
Klimaschutz ist langfristig. Unter realistischen, nicht schöngerechnet Umständen, bringen wir den Schadstoffausstoß bis 2050 auf 50 %, weltweit wohl deutlich darunter. Selbst wenn die Welt sofort auf 100% käme, wären Erfolge nicht einmal für unsere Enkel ein spürbares Thema. Denn ein Teil dessen was passiert ist auch einem kleinen Warm/Kaltzeit Rhythmus zuzuschreiben. Darauf haben wir keinen Einfluss. Die letzte "kleine Eiszeit" gab es ca. in der Zeit zwischen 15- und 1600, also vor einem Wimpernschlag.
#
Zitat:" ..wenn ein paar Windräder ihre Landschaft verschandelt hätten und dafür ihre Häuser noch stehen würden."
#
Wenn ich richtig informiert bin, hat z. B. Bayern 2020 EINE neue Windkraftanlage genehmigt. Dafür sehen wir in Teilen Norddeutschlands keinen Horizont mehr.
Dann bitte auch eine gerechte Verteilung.

@Sausevind - Hilfe und Unterstützung

10:33 von Sausevind:
"Aber die, die in diesem Artikel fieberhaft nach etwas suchen, womit sie Politiker bashen können, sind sich - offensichtlich - für keinen Schund zu schade, und sei es auf dem Rücken von Leidenden, denen sie auch noch das Mitgefühl nicht gönnen."

Die Leidenden brauchen Hilfe, die Helfer brauchen Unterstützung. Keiner von beiden braucht Wahlkampfbilder aus dem Katastrophengebiet.

an fathaland slim um 10:53

Es geht nicht um Schuld. Es geht um Verantwortung. Wären die Industieländer nicht trotz aller Warnungen ihrer Wachstumsideologie und einem sehr einseitigen individualistischen Weltbild gefolgt, stünde die Menscheit nicht vor den Problemen und es gäbe solche Katastrophen so nicht.

10:45 von

10:45 von covid-strategie

//Der Grund für diese Katastrophe hat also nur sehr wenig mit dem Klimawandel zu tun. Eher mit Bebauung an der falschen Stelle, zu viel Versieglung und nicht ausreichendem Hochwasserschutz durch die Begradigung von Flüssen. Dazu kommen noch regionale Fehler in der Bebauung und in der Bebauungsplanung.//

Einfach ( und geschmacklos ) N E I N !!

Am 17. Juli 2021 um 10:07 von stupid at first

Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.
__
Selbst wenn man es gemacht hätte, wären die wenigsten bereit gewesen, ihre Häuser zu verlassen. Da denkt man doch, ach, so schlimm wird's schon nicht werden und bleibt, wo man ist. Dass man bei solchen Ereignissen eben NICHT sagen kann, wo, was wie schlimm und wann passiert. Die Ereignisse können innerhalb eines Gebietes ganz unterschiedlich ausfallen. Im übrigen stelle ich fest, dass hier wieder nur Kokolores schwadroniert wird (in grossen Teilen ). Statt auf die Politik zu schimpfen, könnten die eher mal ein paar Euronen spenden. Konten sind auf der TS einzusehen. Aber vermutlich hört da schon das Mitgefühl auf.

Ich finde eine andere Meldung

Ich finde eine andere Meldung der TS wieder ganz toll und typisch für Deutschland.
Länder haben Hilfe zugesagt, aber der Bund will über Hilfen näüchste Woche beraten. Und das obwohl die Menschen in den Überschwemmungsgebieten die Hilfen schnell und jetzt brauchen.
Warum wird nie erst beraten, wenn die Regierung auf irgendwelchen Gipfeln mal eben einige Millionen an Hilfen in anderen Ländern zusagen?
Aber klar, bei denen die die Gelder erwirtschaften, welche die Regierung woanders verteilt, muss eben erst beraten werden darüber, ob man Hilft oder nicht.
Warum nicht hier eine Regelung wie bei deutsch-russischen Rückkehrern. Da gibt es schnell Geld in Form von zinslosen Krediten, mit Laufzeiten von 100 Jahren für die der Staat bürgt. Geht aber bei Hochwasseropfern scheinbar nicht...

Sprachlos

Die Verheerungen im Westen Deutschlands machen mich sprachlos.

Das sind Dinge, die nicht hätten passieren können, die man auch nicht hätte vorhersehen oder verhindern können.

Aber: der im Internet nachzulesende Bericht über das Starkregenereignis am „2. Thermidor“ (21. Juli) 1804 im Ahrtal liest sich wie ein Bericht aus 2021:

63 Tote, 129 weggeschwemmte Häuser, 469 beschädigte Häuser, 30 zerstörte Brücken.

Ähnlich wie heute kam es zu langanhaltendem sintflutartigen Starkregen nach einer wochenlangen Hitzeperiode. Übliche Hochwasserschutzmassnahmen der Bevölkerung versagten, so wie heute.

Ich verstehe, dass man Heute Änderungen des Jetstreams und die höhere Wasseraufnahmefähigkeit warmer Luft für das Ausmaß des Unglücks verantwortlich macht.

Exakt dieselbe Ursache traf aber vor gut 200 Jahren offenbar bereits auch zu. Am Klimawandel kann es ja also nicht gelegen haben. Hilft den Opfern und Geschädigten heute auch nicht weiter, ich weiß.

10:56 von logig

<< fathaland slim um 10:33
"es wird viel geschwätzt wenn der Tag lang is"

Die Einschätzung, dass es sich um die schwerste Katastrophe nach dem zweitenWeltkrieg handelt, ist so abwegig nicht.
Sie mögen das anders sehen. Deshalb ist es noch lange kein Geschwätz. <<

,.,.,

Der Satz, den Sie zitieren, stammt von sisyphos 3.

Fathaland slim hat darauf reagiert, was Sie unterschlagen.

Das Lesevermögen - ist mir gestern schon aufgefallen - scheint täglich geringer zu werden.

Meine Meinung

Ich empfinde die Diskussion im Forum als gespenstisch. Was alles muß noch geschehen, bis die Verharmloser und Leugner sich Gedankenmachen? Was motiviert sie? Stecken sie aus Angst den Kopf in den Sand? Sind sie schlicht bösgläubig? Oder mangelt es ihnen schlicht an Denkfähigkeit?

Erschreckender ist aber, dass die Verantwortichen sich bisher mit hinhaltenden, halbherzigen Maßnahmen zufrieden geben. Ich glaube, so läßt sich der katastrophale Klimawandel wohl kaum begrenzen. Wie lange wollen wir mit Wachstumspolitik die selbstgestellten Probleme lösen? Das hieße, sich am eigenen Schopf aus den Sumpf ziehen zu wollen. Beim Klimawandel ist ein Herumprobieren unverantwortlich. Wir können nur einmal scheitern!

Unbürokratische Hilfe

Unsere 1000 Seelen Gemeinde im Süden der Republik hat kurzfristig zu Spenden für die Flutopfer aufgerufen, es kamen innerhalb eines Tages zwei Sprinter voll Dinge für den täglichen Bedarf und Kleidung zusammen.
Die Fahrzeuge sind unterwegs nach NRW, ohne viel Tamm Tamm.
Es ist so schlimm für die Menschen dort, die meisten haben Hab und Gut verloren die wenigsten haben wohl eine Elememtarversicherung .
Der Großteil der Gemeinden sind kein Hochwasser gefährdete Gebiete.
Nun wird dort Menpower benötigt, ich gehe einmal davon aus das sich viele Freiwillige auf den Weg in die Gebiete machen. Sicher auch all die Klimaschützer und Umweltaktivisten, das wäre eine tolle Sache.
Ich selbst würde dies auch sofort tun, leider geht dies mangels Beweglichkeit nicht.

10:51 von tagesschlau2012 //

10:51 von tagesschlau2012

// Einfach mal mit offenen Augen durch die Welt gehen wenn Sie zufällig mal wieder das Haus verlassen.//

Also gucken kann ich noch ganz gut, habe aber solches noch nie beobachtet.

// Ich habe keine Rundfunkanstalt die durch eine Demokratieabgabe bezahlt wird.
Peinlich das Sie es nicht verstehen das die Sender Ihr laufendes Programm unterbrechen hätten müssen um Warnungen zu senden. Auch das ist teil des Auftrags der ÖR.//

Peinlich ist für mich, Ihre Antwort - im übrigen ohne Belege. Haben Sie mal den Menschen dort zugehört ?
Die haben alle gesagt, das kam so schnell, da konnte niemand reagieren.
Die " Wetterfrösche " haben gesagt, das konnte niemand ortsgenau vorher sagen, aber die Unwetterwarnungen gab es !!
Also - was sollen Ihre Anschuldigungen ?

Was sagt denn der Herr der Sirenen dazu?

Es wurde gestern beklagt, dass kein oder nur zuspätkommender Alarm ausgelöst wurde und die ö/r Medien anscheinend auch nicht rechtzeitig reagiert haben.
Im letzten Jahr wurde schon beim Probealarm festgestellt, dass er nicht wirklich funktioniert.
Der diesjährige Probealarm, der vor wenigen Tagen stattfinden sollte, ist sogar ausgefallen, weil die defekten Sirenen offensichtlich noch nicht repariert wurden.
Ist Herr Seehofer ganz offensichtlich überfordert mit seinem Job?
Und Herr Buhrow mit der Intendanz?

@H. Hummel

" Denn ein Teil dessen was passiert ist auch einem kleinen Warm/Kaltzeit Rhythmus zuzuschreiben. Darauf haben wir keinen Einfluss. Die letzte "kleine Eiszeit" gab es ca. in der Zeit zwischen 15- und 1600, also vor einem Wimpernschlag."

Während der Kleinen Eiszeit lag die Durchschnittstemperatur ca. 0,5 Grad unter einem 30jährigen Vergleichswert (1961-1991). Und das blieb sie bis zum Beginn der Industrialisierung. Mit Beginn der Industrialisierung stieg die Durchschnittstemperatur stark an und das tut sie auch weiterhin. Und zwar nicht linear, sondern exponentiell.

"https://https://www.klimaheld.ch/de/transport/artikel/zeitstrahl-der-temperatur-der-erde/"

10:53 von nie wieder spd

«Für einen Wiederaufbau der betroffenen Dörfer und Städte in einem sicheren Rahmen dürfte ebenfalls nicht genug Geld vorhanden sein. Allerhöchstens für Straßen, um so schnell wie möglich von dort zu fliehen.»

Wie soll man denn die ganzen kleinen Städte an der Ahr, der Kyll, der Erft, in Flusstälern kleiner Flüsse, Bad Münstereifel & Co. "in sicherem Rahmen" wieder aufbauen?

Alle umsiedeln ins Flachland nahe Erftstadt, wo gar keine Berge und Täler sind, aber der Kleinstfluss Erft Erfstadt dennoch platt gemacht hat.

Völlig unrealistischer Humbug.

Mal auf die Bürokratie warten..

..bekanntlich nehmen die bürokratischen Hürden für Normalbürger immer mehr zu..

re 11:07 Nachfragerin: BürgerInnen

>>@teachers voice - Geste der Wertschätzung
09:41 von teachers voice:
"Dann fangen Sie mal damit an - PolitikerInnen sind wir nämlich alle."
> Das Wort heißt "BürgerInnen".<<

Und genau diese sind in einer Demokratie eben auch „PolitikerInnen“. Und diese wiederum auch „BürgerInnen“. Unterschieden nur durch ihre - vorübergehenden - Funktionen und Verantwortlichkeiten.

Und diese Verantwortlichkeiten definiert zunächst einmal jedeR für sich.

>>"Ob man also in Gummistiefeln durch das Wasser watet oder sich mit Helfern unterhält oder ob man ,Kaffee und Kuchen' verteilt - unwichtig!"
> Ich habe in meinem Leben einige Arbeitseinsätze miterlebt und kann ihnen versichern, dass es nicht hilft, wenn jemand nur zuschaut oder herumsteht und erzählt. Was hilft sind anpackende Hände und andere Unterstützung. Das kann ein Kaffee von Menschen sein, von denen man es nicht erwartet<<

Wunderbar - ehrlich! Aber deshalb sollte man das eben NICHT „erwarten“. Sonst bleibt wieder nur frustrierender Frust!

@ Louis2013 um 8.49 Uhr, das passiert alles

"Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie. Warme Worte helfen den Menschen nicht." Was wäre Ihr Vorschlag? Nix sagen und ignorieren?
"Macher sind gefragt. Bergepanzer der Bundeswehr zum Beispiel. " Sind da.
"Planierraupen des THW zum Bei-spiel." Sind auch vor Ort.
" Nachbarn, die eine Schaufel in die Hand nehmen zum Beispiel." Sind auch da.

THW und auch Freiwillige Feuerwehren, auch aus Norddeutschland, sind vor Ort. Weitere Mannschaften halte sich bereit.
900 Bundeswehrsoldaten sind im Hochwasser einsatz.
Was wollen Sie?

Re 09:13 von ich1961 /08:58 von tagesschlau2012 //

"// Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.//
Wo war denn Ihre Warnung ? Sie scheinen ja gewusst zu haben, was auf die Menschen zu kommt?"

Zynischer als Sie kann man nicht mehr sein.
Der Kommentar von tagesschlau2012 trifft es voll.
Der DWD hat am Freitag der Vorwoche gesagt,daß da schwere Unwetter kommen.Am Montag wurde diese Aussage dann konkretisiert.Der DWD warnte vor heftigsten Unwettern auch für den Erftkreis mit bis zu 200 Litern Regen pro Quadratmeter.
Fakt ist auch das kein Katastrophenalarm ausgerufen wurde mit Räumung der entsprechenden Gebiete.Der WDR hat sein Programm ungerührt weiter gefahren.
Und wer jetzt mal wieder den Klimawandel aus dem Hut zaubert angesichts über 100 Todesopfern,dem ist nicht zu helfen.Die Betroffenen haben ganz andere Probleme als Klima. Katastrophenschutz hat versagt.Benachrichtigungen haben versagt.Evakuierungen?

Am 17. Juli 2021 um 10:14 von werner1955

Wir müssen den Menschen wieder Ihr Geld, Recht ihre Eigenverantwortung zurückgeben.
__
Schön, dann lassen wir jetzt die BW, THW, Feuerwehr und alle Hilfskräfte abziehen und jeder Betroffene kümmert sich selbst um seinen Kram!
Ist ja schliesslich sein Eigentum und seine ureigenste Verantwortung !

Selten einen so unpassenden und blöden Beitrag gelesen. Denken Sie doch mal nach, bevor Sie derartiges von sich geben.

Vergleich mit Oderflut hinkt

Das „Jahrhunderthochwasser“ 2002 an der Oder war eben genau ein „Hochwasser“, hier handelte es sich um ein „Starkregenereignis“.

Solche Katastrophen treten immer mal wieder sporadisch und plötzlich auf, quasi aus heiterem Himmel. Eine lokale Häufung kann ich aber nicht erkennen.

Seit 1804 (1910 war Hochwasser) ist das im Ahrtal das erste mal gewesen, dass so etwas passiert ist.

Angesichts der ungleich höheren Bevölkerungsdichte ist die Opferzahl vergleichsweise gering.

Man muss sich aber auch fragen, ob man (da so etwas nie zu verhindern ist) die Bevölkerung nicht besser hätte warnen können, zB über Radio, Lautsprecher und Sirenen. Hier hat der Katastrophenschutz meiner Ansicht nach versagt!

@Schwachstruller

"Ach ja: ich bin mir sicher, dass die Bewohner der betroffenen Ortschaften überglücklich wären, wenn ein paar Windräder ihre Landschaft verschandelt hätten und dafür ihre Häuser noch stehen würden" Am 17. Juli 2021 um 10:37 von Schwachstruller

*

Die paar Windräder hätten weder einen weltweiten Einfluss auf das Klima, noch auf das Wetter vor Ort.

Vor Ort muss etwas handfestes errichtet werden, um Ortschaften vor Hochwasser zu schützen - mit oder ohne Klimawandel. Zur Not muss auch umgesiedelt werden. Bei über 100 Toten geht es nicht mehr anders. Das sind Zustände, wie in Entwicklungsländern, wo sich keiner darum kümmert, wer wo wohnt.

11:16 von Nachfragerin

"Die Leidenden brauchen Hilfe, die Helfer brauchen Unterstützung. Keiner von beiden braucht Wahlkampfbilder aus dem Katastrophengebiet."

,.,.,

Ihre Meinung habe ich ja nun verstanden.

Es ist nur Ihre unselige Vereinnahmung der Geschädigten, indem Sie Ihre Meinung als Maßstab für alle Geschädigten behaupten.

Und dabei gleichzeitig unterschlagen, was tatsächlich vor Ort passiert ist.

Das Schmutzigreden von Anteilnahme und Mitgefühl halte ich für makaber.

Die Wahrheit liegt wir immer in der Mitte….

Die Einen leugnen den Klimawandel, obwohl er weltweit immer offensichtlicher wird (Kanada, Westen der USA, zunehmend stationäre Tiefdruckgebiete in Europa…) - die Anderen leugnen jeglichen Versuch der westlichen Industrienationen (auch besonders Deutschland) etwas für die Natur zu tun (Saurer Regen - Katalysator, Anteil regenerativer Energie, Atomausstieg, Kohleausstieg…). Für mich wird trotz vieler - allerdings verständlicher - Verzögerungen ziemlich viel richtig gemacht, dafür das wir nicht alleine auf der Welt sind. Und liebe EU Gegner - wie sollte Klima- und Umweltschutz ohne einen Staatenbund wie die EU in Europa funktionieren?!

Re Möbius

Aber: der im Internet nachzulesende Bericht über das Starkregenereignis am „2. Thermidor“ (21. Juli) 1804 im Ahrtal liest sich wie ein Bericht aus 2021:

63 Tote, 129 weggeschwemmte Häuser, 469 beschädigte Häuser, 30 zerstörte Brücken...net sowas Schreiben das ist doch nicht so. Nein.

Priorität

An erster Stelle wird sich die Politik daran messen lassen müssen, wie schnell, wie unbürokratisch den Menschen die alles verloren haben geholfen wird. Das hat Priorität vor allen anderen Ausgaben, oder will etwa jemand hier kleinlich rechnen, wenn an anderer Stelle überflüssige Ausgaben für Kampfflugzeuge und Drohnen als laufende Posten durch den Haushalt laufen. Geld dürfte also keine Rolle spielen, was ja seit Corona allen Menschen klar ist - die Schwarze Null war gestern, auf nimmerwiedersehen! Danach muss selbstverständlich alles auf den Prüfstand - von Baugenehmigungen auf gefährdeten Flächen bis Schutzmaßnahmen an Gewässern und ob sie und wenn vom wem in der Vergangeheit verhindert wurden.

@Anderes1961

"Während der Kleinen Eiszeit lag die Durchschnittstemperatur" Am 17. Juli 2021 um 11:24 von Anderes1961

*

Was heißt hier "lag"?

Wir leben immer noch im Känozoischen Eiszeitalter.

Solange eine Eisschicht an den Polen ist, ist auf der Erde Eiszeit.

@ Teamchefs voice

Zitat: "Wenn wir eines aus dieser Katastrophe lernen können und vielleicht sogar schon gelernt haben: Hier ist kein Platz für „selbst schuld“. Dies geht ALLE an und damit ist die Solidargemeinschaft gefordert. Eine Pflichtversicherung mit ihrem immanenten Solidarprinzip käme hier sehr gut zum Tragen."
#
Wenn es so eine solidargemeinschaftliche "Versicherung" geben soll, müssen erst einmal die möglichen Risiken jeweils vor Ort analysiert, bewertet und abgestellt werden. Dann ist aber u. U. auch Rückbau ein Thema. Menschen müssen ihren lieb gewonnenen Standort auch mal verlassen wenn es das Risiko unkalulierbarer Umwelt- und Wetterschäden gibt. Dann muss eben Bächen und Flüssen ein Teil ihres ehemaligen Bettes zurückgegeben werden.
Und da werden die Probleme schon anfangen.
Aber "normale" Versicherungen schauen immer genauer hin was sie versichern. Manches, wenn überhaupt, nur zu utopischen Prämien. Wer will es ihnen verdenken?

10:59 von Zuschauer49

«Wenn die Steinbachtalsperre groß genug ist, um bei Bruch alles im Unterlauf zu vernichten, dann ist ihre Konstruktion ja wohl nicht ausreichend gewesen. Das wäre ein Fall, wie es viele Foristen geschrieben haben, daß man Bauwerke und Infrastruktur auf den Fall einer solchen Katastrophe auslegt, egal ob klimawandelbedingt oder bisher als "selten" betrachtet.»

Die Steinbachtalsperre wurde in den 1920-ern geplant.
In den frühen 1930-er Jahren gebaut, und war 1935 fertig gestellt.

@ 08:25 von vriegel GELD???

Für Sie geht es nur um Geld??? Das sagt viel über Sie… Meine Trauer, mein Mitgefühl gilt den Menschen… die unersetzliche Verluste erlitten haben!

10:56, logig

>>an fathaland slim um 10:33
"es wird viel geschwätzt wenn der Tag lang is"

Die Einschätzung, dass es sich um die schwerste Katastrophe nach dem zweitenWeltkrieg handelt, ist so abwegig nicht.
Sie mögen das anders sehen. Deshalb ist es noch lange kein Geschwätz.
Richtig aber ist, dass heute die Wahrscheinlichkeit eines solchen Geschehens sehr viel höher ist und wir kurzfristig mit ähnlichen Ereignissen rechnen müssen.<<

Sie zitieren nicht mich, sondern den User sisyphos3.

@covid-strategie 10:45

Zitat: "Selbst die größten Experten für den Klimawandel gehen davon aus, dass sich solche Starkregenereignisse höchstens verdoppeln werden. Die Zahl der Dürren wird viel stärker ansteigen."

Welche Experten? Wenn ich den Meterologen der ÖR-Sender höre, erwarten die durch den lahmenden Jettstream immer häufiger blockierte Wetterlagen, und damit festsitzende Starkregenvorkommnisse und Dürren.

Zitat: "Der Grund für diese Katastrophe hat also nur sehr wenig mit dem Klimawandel zu tun. Eher mit Bebauung an der falschen Stelle, zu viel Versieglung und nicht ausreichendem Hochwasserschutz durch die Begradigung von Flüssen. Dazu kommen noch regionale Fehler in der Bebauung und in der Bebauungsplanung."

Versiegelung, Baufehler und fehlender Hochwasserschutz haben auch ihre Schuld an Hochwasserereignissen. Blockierte Wetterlagen sind aber eindeutig klimabedingt. Wenn solche Wassermassen in kurzer Zeit abregnen, helfen aber selbst der beste Hochwasserschutz wenig.

@Hallelujah

"Zynischer als Sie kann man nicht mehr sein." Am 17. Juli 2021 um 11:28 von Hallelujah

*

Wenn einem keine Argumente einfallen, dann wirft man anderen einfach Zynismus vor, um freie Meinungsäußerung zu unterdrücken.

11:16 von Nachfragerin Sie

11:16 von Nachfragerin

Sie werden es wohl nie verstehen ?
Die Menschen brauchen empathische andere Menschen - keinen Menschen wie Sie oder einige andere hier.
Und doch, auch die Bilder aus dem Katastrophengebiet sind wichtig - und wenn nur als Warnung für Menschen in anderen
- nicht betroffenen - Landesteilen.

@ Tagesschau

Herr Laschet hat ja angeregt, bei der Bewältigung der Katastrophe ähnlich vorzugehen, wie nach der Flutkatastrophe von 2002.
Können die Faktenfinder der ARD mal dieser damaligen Bewältigung nachgehen und recherchieren, wie gut den privat Betroffenen damals geholfen wurde?
Und auch, wie gut die Hilfe in anderen ähnlichen Fällen funktioniert hat?
Viele ehemalige Betroffene geben sicher gerne Auskunft.
Damit könnten die Faktenfinder tatsächlich auch dazu beitragen, dass die Hilfe in ausreichendem Maße und ohne Verzögerungen dort ankommt, wo sie dringend nötig ist, ohne dass Politiker das Ganze aus wahltaktischen Gründen verzögern und verschleppen.

@weingasi1

Meine 100%ige Zusimmung, zu Ihrer Antwort.

Wiederaufbau wird vermutlich ein Jahrzehnt dauern

Die Schäden an der Infrastruktur sind enorm, der Zugverkehr auf der Nord Süd Route (linksrheinisch) deutschlandweit auf Jahre hin betroffen und eingeschränkt.

Allein die ganzen Bahnlinien, Straßen und Brücken wiederherzustellen wird sehr lange dauern zumal der Untergrund zum Teil weggespült ist.

Ich befürchte auch, das eventuell mehr als tausend Gebäude zerstört oder unbewohnbar sind. Tragischerweise konnten sich nur ein kleiner Teil der Geschädigten gegen Elementarschäden versichern.

Ich fürchte auch, dass Versicherer sehr bald behaupten werden, dass nur „Hochwasser“ aber keine „Starkregenereignisse“ versichert gewesen seien. Und ich befürchte, diese Firmen werden sogar vor vielen deutschen Gerichten recht bekommen.

Wenn man sich zB gegen Meteoriteneinschlag versichert hat, zahlen die Versicherer leider auch nicht wenn es dann doch ein Komet war.

Helfen und/ oder leise

Helfen und/ oder leise spenden.

@covid-strategie

"Sie erkennen gar nicht, dass das alles innerhalb von einigen Jahrzehnten passiert ist.

Selbst die größten Experten für den Klimawandel gehen davon aus, dass sich solche Starkregenereignisse höchstens verdoppeln werden. Die Zahl der Dürren wird viel stärker ansteigen."

- Kein seriöser Klimaforscher hat jemals behauptet, die Zahl der Starkregenereignisse würden sich höchstens verdoppeln. Das ist Unfug. Richtig ist, daß schon sehr früh in der Klimaforschung davor gewarnt wurde, daß sich Unwetter und Dürren verstärken würden (mindestens seit 30 Jahren). Pro Grad Erwärmung nimmt die Atmosphäre 7 % mehr Feuchtigkeit auf. Der Rest ist einfache Algebra.

"Der Grund für diese Katastrophe hat also nur sehr wenig mit dem Klimawandel zu tun. Eher mit Bebauung an der falschen Stelle, [...]"

- Sie meinen also, mit der Bebauung an der richtigen Stelle hätte es nicht so stark geregnet?

11:23 von nie wieder spd

«Was sagt denn der Herr der Sirenen dazu?»

Herrchen schimpft mit seinen Sirenen, weil die alle wieder auf der Loreley waren, und wieder nur die Schiffer auf dem Rhein angeheult haben.

@weingasi1 11:20

Ihr Beitrag: " Am 17. Juli 2021 um 10:07 von stupid at first

Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.
__
Selbst wenn man es gemacht hätte, wären die wenigsten bereit gewesen, ihre Häuser zu verlassen. Da denkt man doch, ach, so schlimm wird's schon nicht werden und bleibt, wo man ist. Dass man bei solchen Ereignissen eben NICHT sagen kann, wo, was wie schlimm und wann passiert. Die Ereignisse können innerhalb eines Gebietes ganz unterschiedlich ausfallen. Im übrigen stelle ich fest, dass hier wieder nur Kokolores schwadroniert wird (in grossen Teilen ). Statt auf die Politik zu schimpfen, könnten die eher mal ein paar Euronen spenden. Konten sind auf der TS einzusehen. Aber vermutlich hört da schon das Mitgefühl auf."

Wenn Sie genau gelesen hätten, hätten Sie vielleicht den richtigen Adressaten angeschrieben. War nicht meine Meinung.

@fathaland Slim.10:16 Uhr.@Boxtrolls 9:31 Uhr

">>Die klimatischen Bedingungen ändern sich fortlaufend und die Einzelinteressen der Lobbyvertreter auch in den Kommunen herrscht weiterhin vor ....<<"

Welche Einzelinteressen welcher Lobbyvertreter?

Beispiel gefällig?

In unserer Stadt wird alles getan um die Tourismusbetriebe zufrieden zu stellen..oft auf Kosten der Anwohner ohne Beziehungen..

11:17 von logig

... dann gäbe es andere Probleme
bzw man würde die Probleme anderen Umständen zu schreiben

Zitat: "einseitigen individualistischen Weltbild gefolgt"
da stehen sie aber sehr im Widerspruch mit der Meinung im Thread
Individualismus ist doch das Goldene Kalb des Westen

11:16 von Nachfragerin

"Die Leidenden brauchen Hilfe, die Helfer brauchen Unterstützung."
+
Uneingeschränkte Zustimmung.

"Keiner von beiden braucht Wahlkampfbilder aus dem Katastrophengebiet."
+
Dass die Katastrophe in Wahlkampfzeiten geschah, ist nunmal so.
Besucht ein Politiker das Katastrophengebiet, wirft man ihm Instrumentalisierung vor.
Bleibt er fern, wirft man ihm Gleichgültigkeit vor.
Unterm Strich finde ich es besser, dass Politiker ins Katastrophengebiet kommen, um sich ein Bild zu machen. Wie sagte ein freiwilliger Helfer gestern sinngemäß: Das ganze Ausmaß der Katastrophe begreift man erst, wenn man direkt davorsteht.

Die Zukunft

wird sehr wahrscheinlich zeigen, dass wie die Vergangenheit immer wieder bewiesen hat, die Betroffenen an den Versicherern, Banken und Bürokratie verzweifeln und letztlich im Regen stehenbleiben. Die Politiker, wie Herr Weil der zwar nicht im entferntesten betroffen ist aber trotzdem unpassende Kommentare gibt, instrumentalisieren die armen Menschen auf ekelerregende Weise für ihre politischen Ziele. Die Anwesenheit von Politikern vor Ort hilft keinem Betroffenen. Ehrliche Worte der Anteilnahme mit dem Hinweis nicht persönlich anwesend sein zu wollen um nicht zu stören und die Macht des Amtes und der notwendige Druck auf Zuständige den Schaden umgehend und wirklich unbürokratisch zu begrenzen und zu regulieren wären hilfreicher

Teamchefs voice ist gut ...

... teachers voice muss es natürlich heißen.
Da hat mich die "Rechtschreibprüfung" aber sowas von drangekriegt : D .... sorry

11:21, Möbius

>>Ich verstehe, dass man Heute Änderungen des Jetstreams und die höhere Wasseraufnahmefähigkeit warmer Luft für das Ausmaß des Unglücks verantwortlich macht.

Exakt dieselbe Ursache traf aber vor gut 200 Jahren offenbar bereits auch zu. Am Klimawandel kann es ja also nicht gelegen haben. Hilft den Opfern und Geschädigten heute auch nicht weiter, ich weiß.<<

Ja, exakt die gleiche Ursache. Nämlich Regen, sehr viel davon. Das war vor 200 Jahren und seitdem nicht mehr.

Mittlerweile häufen sich solche Ereignisse. Das liegt am Klimawandel, nicht das Ereignis an sich, einzeln betrachtet.

Das wissen Sie aber auch.

@ um 11:32 von Sternenkind

Dann lesen Sie doch mal die Berichte zur Heinrichsflut von 1965.
Auch da liest es sich so, wie 2021.
Ähnliche Ausgangslage, ähnliche Katastrophe, ähnliche Folgen, allerdings in geringerem Umfang, was die Anzahl der Todesopfer betrifft.
Und erst 56 Jahre her, aber trotzdem vergessen.

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