Kommentare - Flutkatastrophe: Zahl der Todesopfer steigt weiter

17. Juli 2021 - 08:03 Uhr

Die Bergungsarbeiten in den Hochwasserregionen laufen auf Hochtouren. Die Zahl der Todesopfer ist weiter gestiegen. Im Kreis Heinsberg mussten Rettungskräfte Hunderte Menschen nach einem Dammbruch in Sicherheit bringen. Die Wetterlage bleibt angespannt.

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Kommentare

Geld dürfte nicht das Problem sein

Das haben wir ja während der Pandemie bemerkt. Im
Verhältnis dazu dürfte hier nicht so viel Geld benötigt werden.

Wichtig ist, dass es unbürokratisch Hilfe gibt, so dass man da wo es möglich ist schnell und vor allem ausreichend hilft.

Anders als bei den Corona Hilfen. Da hat es oft sehr lange gedauert und dann waren die Hilfen oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Zahl der Todesopfer steigt weiter

Ich denke da an die Angehörigen der Toten und spreche mein Beileid aus. Es ist traurig anzusehen wie hilflos der Mensch ist, wenn solche Katastophen passieren. Ein Teil ist der Mensch selbst dran Schuld, weil er sich in der Natur eingepfuscht hat. Ich selbst lebte im Erftkreis und weiß zu gut, was da an Raubbau betrieben wurde, was die Baggern an Ortschaften abgetragen haben und riesen Gruben hinterliessen. Die begradigungen der Flüße, die versiegelung der Straßen usw. führt nachher zu solchen Katastrophen. Wenn man immer mehr die Rheinauen verschwinden läßt, wird es noch schlimmer werden weil das Wasser sich seinen Weg bant. Wir hatten damals in meiner Ortschaft wo ich gelebt hatte, nach jedem starkem Gewitter Hochwasser im Keller und auf der Straße, aber so extrem war es nicht. Mein Bekannter in Kall/Eifel sagte mir, er hätte sowas noch nie dort erlebt. Ich hoffe, die Regierung holt da auch die Bazuka raus, aber nicht tröpfchenweise. Ich denke in der Kriese an die armen Menschen.

Macher sind gefragt

"Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will heute gemeinsam mit Ministerpräsident Laschet Erftstadt besuchen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel plant nach Angaben aus dem Kanzleramt einen baldigen Besuch im Katastrophengebiet.“ Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie. Warme Worte helfen den Menschen nicht. Macher sind gefragt. Bergepanzer der Bundeswehr zum Beispiel. Planierraupen des THW zum Bei-spiel. Nachbarn, die eine Schaufel in die Hand nehmen zum Beispiel.

Grausam wie die Kriege

Es ist furchtbar, was wir hier für Not, Leid und Zerstörung sehen. Die Gummistiefel-Politiker sind mir ein Graus. Herr Laschet, ein Mann zum Weinen und nicht zum Regieren. Völlig deplatziert und gestellt die untergehakten Politiker Scholz und Dreier.
Solche Bilder helfen keinen Geschädigten. Warum wird kein Krisenstab in Berlin gebildet. Es wird von der schwersten Katastrophe nach dem 2. Weltkrieg gesprochen.
Nein, finanzielle Hilfe, das geht seinen bürokratischen Weg. Zuerst die seitenlangen Anträge, dann die Prüfung und nach Monaten eine eventuelle Unterstützung. Erst einmal große Versprechungen vor der Bundestagswahl, danach 100 Tage Ruhe bis festgestellt wird, dass Corona das Geld aufgefressen hat.

Am 17. Juli 2021 um 08:35 von Jimi58

Ein Teil ist der Mensch selbst dran Schuld, weil er sich in der Natur eingepfuscht hat. Ich selbst lebte im Erftkreis und weiß zu gut, was da an Raubbau betrieben wurde, was die Baggern an Ortschaften abgetragen haben und riesen Gruben hinterliessen. Die begradigungen der Flüße, die versiegelung der Straßen usw. führt nachher zu solchen Katastrophen. Wenn man immer mehr die Rheinauen verschwinden läßt, wird es noch schlimmer werden weil das Wasser sich seinen Weg bant.
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Nicht zu vergessen das die Straßenreingung gerne die Abwassergullys als Mülltonne nutzt.
Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?
Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.
Um vor den eigenen Fehler abzulenken wird schnell der Klimawandel vorgeschoben.

08:25 von vriegel ...Geld dürfte nicht..

Geld, wenn es Marktwirksam wird ... ist vielleicht was anderes - vor allem wenn es auf gesättigte Märkte trifft, auf denen die benötigten Güter (Baumaterial) ohnehin schon knapp sind. Wir werden eines unserer Wunder erleben und sollten statt kleiner Tiny Houses lieber erstmal Unterkünfte öffnen, die für andere Zwecke geplant waren. Die wohnraumbefreiten Menschen müssen untergebracht werden, und dann muss geschaut werden, was wo und bis wann neu zu errichten ist.
Das Drama liegt ja nicht nur in Turnhallen oder in Gästebetten bei Freunden und Verwandten, sondern in dem Verlust der Geschichte die den Menschen unter dem Gesäß weggerissen wurde.

Geld löst nicht alle Probleme

Ich muss mich wirklich wundern. Eine der größten Naturkatastrophen seit Jahren und unsere Kanzlerin lässt sich in den USA bei ihrer Abschiedstour nicht unterbrechen.
Und wieder wird mit Geld versucht die Probleme zu lösen. Das funktioniert natürlich nicht. Wir erleben, dass dieses Land auch im Katastrophenschutz unvorbereitet ist. Das trifft jetzt die Menschen. Auch hier, zu wenig Personal und Ausrüstung.
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Die Natur zeigt, dass selbst ein kurzes auf eine Region begrenztes Ereignis Choas verursachen kann. Und wir haben ernsthaft geglaubt, wir würden die Natur kontrollieren?
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Der Klimawandel wird uns vor noch weitere Aufgaben stellen. Wir sollten jetzt lernen, damit auch die Opfer nicht umsonst gestorben sind,
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Ich erwarte, dass unsere noch Regierungschefin endlich mal konkret wird, Floskeln und Nebelkerzen funktionieren nicht.
Es sind die Menschen, die jetzt vor Ort sind und ihr Bestes geben.
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Die Politiker stiefeln hin, es ist Wahlkampf. Leider kommt dabei nichts raus.

Den Opfern und ihren

Den Opfern und ihren Angehörigen nochmal mein Beileid.
Allen anderen Betroffenen meine Hochachtung für die Bewältigung so schwieriger Umstände und alles Gute.
Hoffentlich hört es jetzt endlich auf zu regnen, damit alle " durchatmen " können und hoffentlich halten die Dämme !
Allen Helfern gebührt besonderer Dank - egal ob berufliche oder freiwillige Hilfe.

Darüber, ob die Politikerbesuche angebracht sind, kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber viele andere Möglichkeiten haben sie nicht, Ihr Mitgefühl auszudrücken. Nun muss den Menschen dort schnell und unbürokratisch ( geht das bei uns
überhaupt ?) geholfen werden.
Ich sitze hier auch " nur kopfschüttelnd ", sehe die TV Bilder und kann leider nichts tun :-((

@ Louis2013, um 08:49

Immerhin tun die in die Gebiete reisenden Politiker mehr als ich und Sie, die wir uns das Ganze aus sicherer Entfernung auf dem Bildschirm ansehen.
Natürlich wird niemand von denen mit Schaufel und Hacke dort auflaufen, dafür sind ausgebildete Helfer zuständig.
Es ist eine wichtige humane Geste, die man einfach nur verstehen muss.

Würde sich kein Politiker dort vor Ort sehen lassen wären Sie vermutlich unter denjenigen, die ihnen genau das vorwerfen.
Aus ähnlich fadem Grund.

Das Schaulaufen der Politiker beginnt.

Ob mehr davon bleibt als warme Worte, werden die Betroffenen feststellen, aber erst nach der Wahl.
Und alles was diese Politiker veranlassen können und oder werden ist von den bestehenden Regeln abhängig.
Und alles was diese Politiker veranlassen wird von den gezahlten Steuern bezahlt, dafür bezahlen wir diese unter anderem.
Die Politiker die hier keine Chance haben an dem Schaulaufen teil zu nehmen, würden eventuell mehr für die Betroffenen ermöglichen.

@ 08:49 von Louis2013

Ich denke da an Helmut Schmidt, der hatte nicht lange gefackelt er hat gehandelt als Bürgermeister.

08:49 von Louis2013 Warum

08:49 von Louis2013

Warum wundert mich Ihr Kommentar jetzt nicht ?

// Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie.//

Hat das jemand behauptet?

// Warme Worte helfen den Menschen
nicht. //

Das ist ein großer Irrtum, die Menschlichkeit, Empathie, die persönliche Ansprache und das Mut machen sind immer wichtig. Davon haben Sie noch nichts
gehört ?

// Planierraupen des THW zum Bei-spiel. Nachbarn, die eine Schaufel in die Hand nehmen zum Beispiel.//

Das ist doch längst " am Laufen ", inklusive der Bundeswehr mit schwerem Gerät.

08:58 von tagesschlau2012 //

08:58 von tagesschlau2012

// Nicht zu vergessen das die Straßenreingung gerne die Abwassergullys als Mülltonne nutzt.//

Wie bitte ? Gibt es dafür seriöse Belege ?

//Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?//

Die Unwetterwarnungen gab es !

// Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.//

Wo war denn Ihre Warnung ? Sie scheinen ja gewusst zu haben, was auf die Menschen zu kommt?

//Um vor den eigenen Fehler abzulenken wird schnell der Klimawandel vorgeschoben.//

N E I N !! Der Klimawandel hat laut Experten !! sehr viel damit zu tun, z.B. der Jetstream.
Wenn Sie auch Experte sind, bitte ich um seröse Belege für Ihre Aussagen.

@Louis2013 - Dabei sein ist alles...

08:49 von Louis2013:
"Was können die Politiker denn schon tun?"

Das ist eine sehr gute Frage.
Menschen, die sich trotz der zahlreich verfügbaren Bilder und Videos vor Ort "ein Bild von der Lage machen", ohne mit anzupacken, werden eigentlich als Katastrophentouristen bezeichnet. Bei Politikern ist das irgendwie anders.

Wenn ich Politiker wäre, würde ich den Helfern Kaffee, Tee und Kuchen und belegte Brote mitbringen, statt sie nur von der Arbeit abzuhalten.

rer Truman Welt

Das Ausmaß ist verheerend und im Nachkriegs-Deutschland so unbekannt.
Jetzt steht unmittelbare Hilfe im Vordergrund aller Bemühungen-> Bergung, Sicherung, Versorgung der Betroffenen sowie das Aufräumen und Intaktsetzen der Infrastruktur.
Danach muß geschaut werden, wie mit Schäden am Privateigentum umgegangen wird. I.n erster Linie sind hier die Versicherungen gefragt. Es muß ein Regelwerk her darüber, welche Verantwortung und finanzielle Beteiligung der Staat zu übernehmen bzw. zu leisten hat. Es kann nicht der Meinung und Willkür einzelner Politikern überlassen bleiben, wann, was und wieviel der Staat leistet. Das muß parlamentarisch beschloss werden. Ebenso braucht es einer klaren Regelung für einen Rettungsfond, der jetzt dauerhaft etabliert werden sollte mit klaren Handlungsanweisungen. Wir müssen spätestens ab jetzt davon ausgehen, daß sowas keine absolute Ausnahme mehr ist und bleiben wird. Der Staat kann nicht alle Schäden ersetzen und das ist auch nicht seine Verantwortung!

09:08 von Jimi58 Dann trügt

09:08 von Jimi58

Dann trügt Sie Ihre Erinnerung aber.

** ZEIT: Das ist der Kern des Flutretter-Mythos: Mutig und entschieden habe der Innensenator bei der Bundeswehr Soldaten und schweres Gerät angefordert und sich so über das Grundgesetz hinweggesetzt: Sich ans Grundgesetz zu halten sei etwas für Paragrafenhengste gewesen.

Sofort gehandelt haben andere. Es war gar nicht Schmidt, der 1962 die Bundeswehr angefordert hat. Er kam erst um 6.30 Uhr am 17. Februar in seiner Polizeibehörde an. Zu diesem Zeitpunkt waren in Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen schon seit Stunden Hunderte von Soldaten im Einsatz; sogar in Hamburg.**

Quelle:
"https://www.zeit.de/2018/30/helmut-schmidt-hamburg-retter-flut-1962"

„Im besonders betroffenen rheinland-pfälzischen Kreis Ahrweiler ist die Zahl der vermissten Menschen unklar.
>> Da das Mobilfunknetz und die Telefonleitungen ausgefallen sind, gibt es keine Möglichkeit der telefonischen Kontaktnachverfolgung
(…)
Im Kreis Ahrweiler riss eine Erdgasleitung, es droht ein wochenlanger Ausfall der Gasversorgung. Am Freitag waren in beiden Bundesländern noch rund 102.000 Menschen ohne Strom“
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„Während sich die Lage an der Steinbachtalsperre entspannte und Wasser kontrolliert abgelassen werden konnte, brach im Kreis Heinsberg am Freitagabend ein Damm (…) Wie der WDR berichtet, liegt die Ursache laut Bürgermeister Maurer darin, dass an der Stelle, wo die Rur in die Maas fließt, auf niederländischer Seite Schleusenklappen geschlossen wurden, sodass es momentan zum Rückstau kommt. Der Bürgermeister nahm Kontakt mit den Niederländern auf, damit dort wieder die Schleusen geöffnet werden“

Was ist das denn? Redet man da nicht miteinander, hat da keiner mitgedacht?

Auf Kommentar antworten...

Am 17. Juli 2021 um 08:49 von Louis2013

Was können die Politiker denn schon tun? 

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Sicher. Aktiv können sie nicht helfen. Das ist klar. Aber die nachfolgenden logistischen und finanziellen Hilfen können sie Schneller aktivieren als sonst üblich. Außerdem stehen sie durch ihr Erscheinen auch im Rampenlicht und somit in der Pflicht !
Diese Soforthilfen sollte man bitte nicht mit den Soforthilfen in der Corona-Krise vergleichen, den diese nun benötigten Hilfen werden von den Menschen sofort, also akut benötigt die ihr Heim und in schlimmsten Fall Angehörige verloren haben.

@MrEnigma um 08:59

Sie schreiben „Ich muss mich wirklich wundern. Eine der größten Naturkatastrophen seit Jahren und unsere Kanzlerin lässt sich in den USA bei ihrer Abschiedstour nicht unterbrechen.“
Haben Sie mitbekommen, dass sie Herrn Scholz gebeten hat, die Region zu besuchen? Ein vorzeitiger Abbruch der USA Reise ist m. E. nicht notwendig.

„Der Klimawandel wird uns vor noch weitere Aufgaben stellen.“
Ja, da stimme ich Ihnen zu - WELTWEIT!

„Ich erwarte, dass unsere noch Regierungschefin endlich mal konkret wird, Floskeln und Nebelkerzen funktionieren nicht.“
Was für Nebelkerzen und Floskeln meinen Sie?

„Die Politiker stiefeln hin, es ist Wahlkampf. Leider kommt dabei nichts raus.“
Oben beschweren Sie sich, dass die Bundeskanzlerin nicht kommt - und zum Abschluss dann dieser Satz? Erkennen Sie den Widerspruch?

Meine Meinung ist, dass die Bundeskanzlerin für solche Naturkatastrophen nicht verantwortlich gemacht werden kann - sie versucht das Beste zu erreichen; was halt auch durchsetzbar ist!

Auf Kommentar antworten...

Am 17. Juli 2021 um 09:08 von Emil67

Und alles was diese Politiker veranlassen wird von den gezahlten Steuern bezahlt, dafür bezahlen wir diese unter anderem.

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Das ist Richtig. Und in diesen Fall auch absolut notwendig !

Beweis der Einzelinteressen ..

Das Gemeinwohl sollte durchdacht sein , denkste ....
Die klimatischen Bedingungen ändern sich fortlaufend und die Einzelinteressen der Lobbyvertreter auch in den Kommunen herrscht weiterhin vor ....
Die sogenannte Schwammstadt wird jetzt diskutiert mit weitreichenden Überschwemmungsgebieten ....
Allerdings werden diese Überlegungen im Alltag der Kommunen wieder nicht berücksichtigt werden , ..denn damit kann man kein Geld machen ...

@ Mr Enigma

„Und wir haben ernsthaft geglaubt, wir würden die Natur kontrollieren?“

Niemand, der auch nur ein wenig Grips in der Birne hat, hat das geglaubt.

@Nachfragerin um 09:15

Sie schreiben u. a. „Wenn ich Politiker wäre, würde ich den Helfern Kaffee, Tee und Kuchen und belegte Brote mitbringen, statt sie nur von der Arbeit abzuhalten.“
Also wenn Sie Politikerin wären, würden Sie mit dem Mitbringen von Kaffee, Tee, Kuchen und belegten Broten die Helfer (damit meine ich alle!) nur von der Arbeit abhalten.

Ich denke (und hoffe), die Helfer werden gut versorgt; und ich danke ihnen für ihren unermüdlichen und sicherlich auch aufwühlenden Einsatz (wenn man bedenkt, dass sie auch Tote bergen müssen)!

@ Meinung

„Danach muß geschaut werden, wie mit Schäden am Privateigentum umgegangen wird. I.n erster Linie sind hier die Versicherungen gefragt“

Es sind genau die Versicherungen gefragt, die mit betroffenen Bürgern einen vertraglichen Schutz gegen Hochwasserschäden / Starkregenereignisse haben. Hat ein Betroffener eine solche Versicherung nicht, so ist auch keine Versicherung gefragt

@09:27 von Der freundliche...

"Das ist Richtig. Und in diesen Fall auch absolut notwendig !"

Meine ich doch.
Nur die Selbstbeweihräucherung stört mich.

re 09:15 Nachfragerin: Kaffee und Bilder

>>Wenn ich Politiker wäre, würde ich den Helfern Kaffee, Tee und Kuchen und belegte Brote mitbringen, statt sie nur von der Arbeit abzuhalten<<

Dann fangen Sie mal damit an - PolitikerInnen sind wir nämlich alle. Und Kleinigkeiten und Gesten helfen oft sehr.

Sollten Sie aber repräsentative Aufgaben haben, müssen Sie sich auch der Repräsentanz widmen. Sie müssen nicht nur Entscheidungen treffen, Sie müssen auch Zeichen setzen und Bilder produzieren. Sie müssen zeigen, dass Sie sich als Teil des Ganzen fühlen und das gelingt umso glaubwürdiger, je ernster es einem ist.

Ob man also in Gummistiefeln durch das Wasser watet oder sich mit Helfern unterhält oder ob man „Kaffee und Kuchen“ verteilt - unwichtig! Ob man glaubhaft macht, dass man seine Aufgabe verstanden hat - unüberschätzbar.

Kurz: Wenn für Sie jemand unglaubwürdig ist, kann der machen, was er will- es wird immer negativ interpretiert werden.

Konkret: Für mich war Laschet unsichtbar - im Gegensatz zu Frau Dreyer!

@Nettie um 09:22

„Während sich die Lage an der Steinbachtalsperre entspannte und Wasser kontrolliert abgelassen werden konnte, brach im Kreis Heinsberg am Freitagabend ein Damm (…) Wie der WDR berichtet, liegt die Ursache laut Bürgermeister Maurer darin, dass an der Stelle, wo die Rur in die Maas fließt, auf niederländischer Seite Schleusenklappen geschlossen wurden, sodass es momentan zum Rückstau kommt. Der Bürgermeister nahm Kontakt mit den Niederländern auf, damit dort wieder die Schleusen geöffnet werden“

Was ist das denn? Redet man da nicht miteinander, hat da keiner mitgedacht?“

Doch, der niederländische Verantwortliche hat natürlich mitgedacht! Er muss auch sein Land vor Überschwemmung schützen, und deshalb hat er die Schleusen erst mal geschlossen!
Aber es gibt ja jetzt Gespräche zwischen den Beteiligten.

08:57 von NeNeNe

Völlig deplatziert und gestellt die untergehakten Politiker Scholz und Dreier.///

Oh Gott.
Fr. Dreyer leidet unter Multipler Sklerose!
Darum untergehakt.

Berichterstattung

Wir haben jetzt die schrecklichen Folgen der Erderwärmung auch in unserem Land vor Augen und nun wird zu recht viel berichtet. Es ist aber so, dass fast täglich in anderen teilen der Welt sich dramatische Folgen zeigen. Über vieles wird und wurde bei uns nicht berichtet. Was aber immer breit ausgewalzt wird sind die Börsenkurse. Auch die Tagesschau-Redaktion sollte dringend über ihre Prioritäten nachdenken.
Ich mühe mich schon lange für Klimaschutz ab und lebe nun schon fast so lange mit der resultierenden Depression. Und bitte machen Sie sich nichts vor es geht nur noch darum, es nicht noch viel schlimmer werden zu lassen.
Wir gehen genau das prognostizierte Szenario ab. Nur eher noch schneller. Eine der Prognosen ist übrigens der Zusammenbruch der Gesellschaften mit dem Ende der Unwetterversicherungen für Häuser und Hausrat am Anfang. Was glauben Sie wie hoch nächstes Jahr die Beitragssätze sein werden? Die ersten Firmen sind aus diesem Geschäft bereits ausgestiegen.

Sandsäcke!

Ich fahre da jetzt hin, Sandsäcke mit befüllen! Habe auch gespendet aber helfende Hände sind ohne Ende gesucht! Ist nicht weit weg von meinem eigenen Wohnort.

Daher diskutiert noch schön liebe Leute, hilft zwar nicht aber ist euer Entertainment Today.....

Wer von Euch kann, spenden! Danke!

@Meinung zu unserer… um 09:15

Wenn Sie Ihren Kommentar nochmals lesen, werden Sie erkennen, dass da manches durcheinander ist.

Klar, der Staat kann nicht für jeden privaten Schaden (an Häuser etc.) aufkommen, und deshalb gibt es ja dafür auch entsprechende Versicherungen. Wer bei der Gebäudeversicherung auch Elementarschäden mit eingeschlossen hat, ist erst mal in finanzieller Hinsicht gut abgesichert. Wer auf diese Versicherung (vielleicht aus Kostengründen?) verzichtet hat, steht womöglich vor dem Ruin. Das erst mal nur in finanzieller Hinsicht.

Den Menschen dort geht es ja zuerst mal ums nackte Überleben, und da wünsche ich ihnen alles erdenklich Gute; jene, die Tote zu beklagen haben, mein tiefes Beileid!

08:58, tagesschlau2012

>>Nicht zu vergessen das die Straßenreingung gerne die Abwassergullys als Mülltonne nutzt.<<

Interessant. Das ist mir bisher entgangen.

>>Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?<<

Von welchen Experten reden Sie?

Auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes steht jedenfalls folgendes:

„Möchte man Vorhersagen betrachten, die weiter als einen Tag in die Zukunft reichen, muss man mit kontinuierlich abfallender Qualität rechnen. Je weiter wir in die Zukunft schauen wollen, desto schwieriger werden verlässliche Aussagen.“

>>Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.<<

Was hätte das genutzt? Unwetterwarnungen gab es.

>>Um vor den eigenen Fehler abzulenken wird schnell der Klimawandel vorgeschoben.<<

Welche Fehler wurden gemacht, für die dann der Klimawandel herhalten musste?

09:55 von Carina F Wenn ich

09:55 von Carina F

Wenn ich nicht " so weit weg " wäre, würde ich auch helfen !
Passen Sie gut auf sich auf.

// Wer von Euch kann, spenden! Danke!//

Das sollte selbstverständlich sein :-)

08:25 von vriegel

Geld dürfte nicht das Problem sein
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natürlich nicht

seit Corona scheint es ja in beliebiger Menge vorhanden zu sein

Am 17. Juli 2021 um 08:49 von Louis2013

Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen?
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Natürlich nicht. Sie können sich aber persönlich einen (kleinen)Eindruck verschaffen wie es dort aussieht. Im übrigen, wenn sie das nicht täten, würden Leute wie Sie doch sofort kritisieren, dass es den Politikern ganz egal ist und sie sich das Unglück nicht einmal selbst anschauen, sondern im Tagesgeschäft weitermachen. Wie "die Politik" es auch macht, es ist offenbar IMMER falsch.

@Carina F um 09:55

„Ich fahre da jetzt hin, Sandsäcke mit befüllen! Habe auch gespendet aber helfende Hände sind ohne Ende gesucht! Ist nicht weit weg von meinem eigenen Wohnort.“
Klasse, Danke für Ihr Engagement! Alles Gute dort!

„Daher diskutiert noch schön liebe Leute, hilft zwar nicht aber ist euer Entertainment Today.....“.
Also „Entertainment Today“ ist was anderes, muss ich Ihnen trotz Ihres lobenswerten Einsatzes vor Ort sagen.

08:59, MrEnigma

>>Ich muss mich wirklich wundern. Eine der größten Naturkatastrophen seit Jahren und unsere Kanzlerin lässt sich in den USA bei ihrer Abschiedstour nicht unterbrechen.

(...)

Die Politiker stiefeln hin, es ist Wahlkampf. Leider kommt dabei nichts raus.<<

Ich habe den Anfang und den Schluss Ihres langen Kommentars zitiert.

Kann es sein, daß Ihr Kommentar von zwei verschiedenen Leuten geschrieben wurde?

Ein paar Fragen bleiben für

Ein paar Fragen bleiben für mich immer noch offen.
- Was ist das für eine Geschichte, daß der Grundablaß der Steinbachtalsperre verstopft gewesen ist und erst im Lauf des Freitag Wasser abgelassen werden konnte? Vernachlässigung? Fehlkonstruktion? Dafür sind unzählige Menschen, noch so weit entfernt wie Bergheim und Bedburg, evakuiert worden, weil bei einem Bruch eine Wasserwalze das ganze Tal der Erft hinunter geschossen wäre. Es ist auch so - man sieht auf den Bildern der Steinbachtalsperre, wie der Damm von oben herab stark erodiert war. Mit Schläuchen Wasser abzupumpen wie geschehen, ist wie einen Eimer mit einem Teelöffel auszuschöpfen.
- Was soll das Versprechen von steuerlicher Absetzbarkeit der Schäden zwecks Fluthilfe? Das ist nur für Gutverdiener. Rentner usw., die sich keine Elementarschadenversicherung leisten konnten (kostet jährlich vierstellig für ein Häuschen in gefährdeten Gebieten), zahlen garantiert auch keine Einkommensteuer, von der sie etwas abzusetzen haben.

Schrecklich, wenn man z.B die Bilder von Erftstadt sieht

Ich habe starke Zweifel, dass man mit baulichen vorsorglichen Anpassungsmaßnahmen solche Fluten hätte eindämmen können. Daraus folgt der Schluss, dass nur mit ausreichend finanziellem Vorsorgekapital solche Schäden wenigstens ausgeglichen werden können. Solche Vorsorge könnte mit Pflichtversicherungen in sicher kalkulierter Höhe oder Katastrophenfonds getroffen werden. Die Planung von baulichen Anpassungsmaßnahmen enthält die Wahrscheinlichkeitsschwäche, dass man bei vielen Orten nicht den voraussichtlichen Zeitpunkt und Ort des eintretenden Schadensfalles berechnen kann. Dies ist ein starkes Argument für Versicherungen. Es gibt aber zweifellos Ortsbereiche, wo Anpassungsmaßnahmen oder sogar Bauverbote angebracht wären. Bei notwendigen Bauverboten scheint mir in der Vergangenheit mancherorts gesündigt worden zu sein.

@tages.....2012 08:58

Zitat: "Wo waren vorab die Experten vom Wetterdienst die doch das Wetter bis zum nächsten Jahrtausend voraus sagen können?
Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.
Um vor den eigenen Fehler abzulenken wird schnell der Klimawandel vorgeschoben."

Dafür warten Sie mit fehlendem Wissen auf. Solche Wetterphänomene sind lokal nicht vorauszusagen. Und wenn die betroffenen Menschen erzählen, das Wasser war von jetzt auf gleich im Haus, wer hätte da warnen sollen, was hätte es den Menschen geholfen zu erzählen, was sie live erlebten. Völlig haltlos Ihre Vorhaltungen.

@ 08:59 von MrEnigma Frau Merkel

Ich habe auch kurz überlegt, was Frau Merkel machen wird.
Ich denke aber, sie hat richtig gehandelt und hat die Kanzlerkandidaten und Herrn Scholz machen lassen.
Das ist eine tolle Generalprobe für die.

Am 17. Juli 2021 um 08:57 von NeNeNe

. Warum wird kein Krisenstab in Berlin gebildet.
__
Es gibt bereits die Krisenstäbe. Und zwar vorort, was ja auch viel sinnvoller ist. Was soll man denn von Berlin aus machen, zumal die meisten Kommunikationswege noch abgeschnitten sind. Auch die Hilfen sind erst einmal Ländersache, denn die sind in der Region und sehen am ehesten, wo was fehlt und stehen mit den Feuerwehren, dem THW usw. in Verbindung. Berlin legt nur einen Fond auf, die Länder können das Geld abrufen.
Ihnen scheint das Politik-bashing wichtiger zu sein, als die Menschen. Wenn Ihnen diese am Herzen liegen, können Sie Geld spenden, was ich bereits getan habe. Das ist mit Sicherheit hilfreicher als Ihre Politik-Schelte.

Da habe ich doch glatt @ 10:02 von Wolf1905

>>> Also „Entertainment Today“ ist was anderes, muss ich Ihnen trotz Ihres lobenswerten Einsatzes vor Ort sagen. >>>

Die Sarkasmus Kennzeichnung vergessen!

@ Nachfragerin, um 09:15

re @Louis2013, 08:49

“Wenn ich Politiker (nicht Politikerin?) wäre, würde ich den Helfern Kaffee, Tee und Kuchen und belegte Brote mitbringen, statt sie nur von der Arbeit abzuhalten.“

Da sind Sie beide ja recht seelenverwandt.
Natürlich ist es richtig und sehr wünschenswert, den Helfern alle auch leibliche Unterstützung zukommen zu lassen, die möglich ist.
Das geschieht auch an allen Ecken und Enden.

Und Sie fänden es nicht ein wenig befremdlich, würde Frau Merkel, der Bundespräsident oder Herr Laschet mit Brotkörbchen und Kaffeekanne über die Schutthalden stiefeln, um den Helfern derartige Unterstützung zu geben?

Gegebenenfalls wären Sie, so meine Vorstellung, wohl unter denjenigen, die sich drüber belustigten und das als Wahlkampfmanöver abtun.

Zahl der Todesopfer steigt weiter ?

Sehr tragisch. Allen Opfern viel Hilfe und Kraft.

Jetzt muss ein "Ruck" durch unsere Land gehen und wir müssen jetzt zuerst an unsere eigenen Bürger und Ihre Sicherheit denken.

Idiologische einseitige weiter Ausbeutung muss jetzt beendet werden.

Wir müssen den Menschen wieder Ihr Geld, Recht ihre Eigenverantwortung zurückgeben.

Danke @09:59 von ich1961

>>> Wenn ich nicht " so weit weg " wäre, würde ich auch helfen !
Passen Sie gut auf sich auf. >>>

Danke Ihnen, genügend Masken usw nehmen Wir mit! Incl was Wir (kl Gruppe) entbehren u vor Ort abgeben können!

Naturkatastrophen

Unvorstellbar selbst in Hochwasser gewöhnten Gebieten. Es ging schneller als ansteigendes Hochwasser. Sirenen müssen wieder installiert werden, das Hauptproblem war in einigen Bereichen, dass es nachts passierte, Mobilnetze und Festnetze ausfielen, Warnungen nicht möglich waren.
Neben vielem anderen, die Angst vor Wiederholung bleibt.

@Tagesschlau2012

>>Das unsere ÖR Medien Ihr Programm in den Abendstunden nicht unterbrochen haben um die betroffenen Gebiete vor der eintretenden Katastrophe zu warnen kann ich nicht verstehen.<<

Es ist noch gar nicht lange her, da wurde sich in genau diesem Forum darüber beschwert, dass der Wetterdienst viel zu viele Unwetterwarnungen raushaut. Da hieß es dann: Gewitter und Starkregen gab es schon immer, da muss doch nicht jedesmal gewarnt werden, das sorgt nur für Panik.
Können Sie sich erinnern?

@ Louis2013

"Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie" Am 17. Juli 2021 um 08:49 von Louis2013

*

Aber hallo!
Natürlich ist es Politik Gelände für unterschiedliche Nutzung zu verplanen, genauso wie die Ausweisung der Gebiete als Bauland oder das Anlegen von Überlaufbecken. Diese können überirdisch oder unterirdisch angelegt werden. Dafür müssen teils private Eigentümer entschädigt werden.

Hier wurde ein riesiges Auffangbecken unter die Erde verlegt, weil das Klinikum vergrößert wird. Wo das alte Becken war (der "Ententeich") steht nun ein fast fertiges Gebäude, das Auffangbecken erstreckt sich im kilometerweiten Netz unter den Straßen.

Natürlich ist das ein politisches Thema.

09:31, Boxtrolls

>>Die klimatischen Bedingungen ändern sich fortlaufend und die Einzelinteressen der Lobbyvertreter auch in den Kommunen herrscht weiterhin vor ....<<

Welche Einzelinteressen welcher Lobbyvertreter?

Was meinen Sie eigentlich mit „Lobbyvertreter“? Ein Lobbyist ist ein Interessenvertreter einer Gruppe oder Firma. „Die Lobby“ wird als Bezeichnung für die Gesamtzahl der Lobbyisten bezeichnet. Wenn jemand keine Lobby hat, dann heißt das, er hat niemanden, der seine Interessen vertritt. Aber ein Lobbyvertreter? Das wäre dann jemand, der die Interessenvertreter vertritt. Ein Vertreter der Vertreter, sozusagen.

>>Die sogenannte Schwammstadt wird jetzt diskutiert mit weitreichenden Überschwemmungsgebieten ....
Allerdings werden diese Überlegungen im Alltag der Kommunen wieder nicht berücksichtigt werden , ..denn damit kann man kein Geld machen ...<<

Kein Geld machen?

Da wird Ihnen aber jede Tiefbaufirma widersprechen.

Am 17. Juli 2021 um 09:03 von harry_up

Würde sich kein Politiker dort vor Ort sehen lassen wären Sie vermutlich unter denjenigen, die ihnen genau das vorwerfen.
Aus ähnlich fadem Grund.
__
Habe soeben ähnlich kommentiert. Diejenigen, die in Anbetracht dieser Schicksale nichts anderes im Sinn haben, als Politik-bashing zu betreiben, sollten sich schämen.
Diejenigen, denen angeblich "Geld" nichts bedeutet, könnten damit hier einmal Gutes tun. Die Spendenkonten sind einsehbar aber so weit geht das Mitleid wohl nicht. Reicht eben nur zur Politik-Schelte. Leider.

Entbürokratisieren und finanzieren

Dass für die Bewältigung der Coronakrise beliebig viel Geld gedruckt werden kann, haben wir ja erlebt. Da darf man von den Regierungen in Bund, Rheinland-Pfalz und NRW eine schnelle und ausreichende Finanzierung von Wiederaufbauarbeiten und -hilfen erwarten.

Wichtig, sehr wichtig, ist aber auch Entbürokratisierung. Es darf nicht passieren, dass Bauvorhaben verschleppt werden, weil irgendwelche Genehmigungsprozesse vor sich hindümpeln oder irgendwelche langwierigen Ausschreibungsverfahren eingehalten werden müssen. Es muss schnell gehen mit der Wiederherstellung von Wasser-, Strom-, Gas-, Telekommunikations, Bahn- und Straßeninfrastruktur. Wenn Väterchen Staat dabei von ein paar Firmen abgezockt wird, ist das ärgerlich, aber dann läuft die Gelddruckmaschine eben noch eine zehntel Sekunde länger.

10:03 von Zuschauer49 // -

10:03 von Zuschauer49

// - Was ist das für eine Geschichte, daß der Grundablaß der Steinbachtalsperre verstopft gewesen ist und erst im Lauf des Freitag Wasser abgelassen werden konnte? Vernachlässigung? Fehlkonstruktion?//

Soweit ich das mitbekommen habe, war da Geröll " schuld " an der Verstopfung. Aber :

**Am Freitag war zuvor mitgeteilt worden, dass nach Informationen der Bezirksregierung Köln der bislang nach der Hochwasserkatastrophe verstopfte Grundablass der Talsperre freigelegt sei. Über diese Öffnung könne Wasser kontrolliert abgelassen werden, um den Druck auf dem Bauwerk zu senken.

Das Technische Hilfswerk (THW) pumpte zusätzlich Wasser ab. **

Quelle:
"https://www.sueddeutsche.de/panorama/hochwasser-euskirchen-lage-an-stei…"

@ NeNeNe

Zitat: "Nein, finanzielle Hilfe, das geht seinen bürokratischen Weg. Zuerst die seitenlangen Anträge, dann die Prüfung und nach Monaten eine eventuelle Unterstützung. Erst einmal große Versprechungen vor der Bundestagswahl, danach 100 Tage Ruhe bis festgestellt wird, dass Corona das Geld aufgefressen hat."
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Das ist doch Unsinn! Es gibt Sofort- und Aufbauhilfe ... völlig verschiedene Sachen.
Unbürokratische Soforthilfe kann vor Ort in der Kommune geleistet werden ... man kennt sich.
Aufbauhilfe muss natürlich entsprechend beantragt, geprüft und genehmigt werden. Die richtet sich nach tatsächlich und individuell entstandenen Schaden.
Ansonsten wären zuallererst die Betrüger "an der Kasse" ... siehe unbürokratische Coronahilfe.
Und glauben sie ja nicht, da gäbe es moralische Skrupel ...

10:03, Zuschauer49

>>- Was ist das für eine Geschichte, daß der Grundablaß der Steinbachtalsperre verstopft gewesen ist und erst im Lauf des Freitag Wasser abgelassen werden konnte? Vernachlässigung? Fehlkonstruktion?<<

Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült. Das verstopft jeden Abfluss.

@Louis2013 08:49

Zitat: ""Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will heute gemeinsam mit Ministerpräsident Laschet Erftstadt besuchen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel plant nach Angaben aus dem Kanzleramt einen baldigen Besuch im Katastrophengebiet.“ Was können die Politiker denn schon tun? Können sie Brücken und Straßen instand setzen? Gerissene Wasserversorgungs-, Strom- und Gasleitungen reparieren? Nichts von alledem können sie. Warme Worte helfen den Menschen nicht. Macher sind gefragt. Bergepanzer der Bundeswehr zum Beispiel. Planierraupen des THW zum Bei-spiel. Nachbarn, die eine Schaufel in die Hand nehmen zum Beispiel."

Sorry, so ein Krampf. Bund und Länder stellen Geld, und die Komunalpolitiker sorgen für die Auftragsvergabe für die Instandsetzungsmaßnahmen. Wenn Sie mir noch erklären können, wie ein Bergepanzer, oder eine Planierraupe, Wasser- Strom- und Gasleitungen wieder herstellt?

10:13 von harry_up //

10:13 von harry_up

// Gegebenenfalls wären Sie, so meine Vorstellung, wohl unter denjenigen, die sich drüber belustigten und das als Wahlkampfmanöver abtun.//

Das waren auch meine Gedanken.

08:57 von NeNeNe

Es wird von der schwersten Katastrophe nach dem 2. Weltkrieg gesprochen.
---

es wird viel geschwätzt wenn der Tag lang ist

denke bei der Flut in Hamburg fand man auch so Worte ....
die "Jahrhundertflut" mit 300 Toten
oder der "Jahrhundertflut" 2002 ... 2013 ?

sollen lieber schnell den Menschen helfen
was ja wohl auch aktuell geschieht

@ Sisyphos3, um 10:00

re @ 08:45 von vriegel

“Geld dürfte nicht das Problem sein.“

“natürlich nicht
seit Corona scheint es ja in beliebiger Menge vorhanden zu sein“

Irgendwie etwas an der Sache vorbei, wie ich finde...

@hardpart, 10.15 Uhr - (zu) häufige Warnungen

"Es ist noch gar nicht lange her, da wurde sich in genau diesem Forum darüber beschwert, dass der Wetterdienst viel zu viele Unwetterwarnungen raushaut. Da hieß es dann: Gewitter und Starkregen gab es schon immer, da muss doch nicht jedesmal gewarnt werden, das sorgt nur für Panik."

Das ist ja tatsächlich so eine Sache. Wenn bei neun von zehn Warnungen in der Praxis nichts passiert, hört man die zehnte nicht mehr.

In meiner Wetter-App habe ich an zwei von drei Tagen das rote Ausrufezeichen für meinen Wohnort: Warnung vor Hitze (es werden 25 Grad), vor Sturm (es gibt Wind, aber keinen Sturm), Kälte (es wird -1 Grad), Regen (es regnet, aber normal)... Sowas kann nicht Sinn von Warnungen sein.

Weniger warnen, aber wenn, dann richtig. Dann hören die Betroffenen auch darauf.

10:21 von fathaland slim

Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült.
Das verstopft jeden Abfluss.
---

sie sind nicht nur Theoretiker
sie sind auch ein praktisch veranlagter Mensch
:-)

10:21 von H. Hummel Die

10:21 von H. Hummel

Die Erfahrungen durch die Corona Hilfen werden wohl den Geldfluss etwas bremsen.
Da können sich dann alle bei den " moralisch Minderbemittelten " bedanken.

Am 17. Juli 2021 um 09:41 von teachers voice

Konkret: Für mich war Laschet unsichtbar - im Gegensatz zu Frau Dreyer!
___
Frau Dreyer = MP Rheinland Pfalz
Herr Laschet = MP NRW
__
Wenn Sie den WDR geschaut hätten, hätten Sie gesehen, dass Herr Laschet sehr präsent war. Er hat sich u.a. vorort in Hagen angeschaut, mit etlichen Verantwortlichen geredet. Ich habe dagegen Frau Dreyer nicht gesehen. Wird wohl einfach daran gelegen haben, welche Sender man geschaut hat.

10:22 von weingasi1 Danke,

10:22 von weingasi1

Danke, aber es ist mal so mal anders - manchmal fallen mir nicht die passenden Worte ein und manchmal eben doch. ;-)

@Emil67 09:08

Zitat: "Ob mehr davon bleibt als warme Worte, werden die Betroffenen feststellen, aber erst nach der Wahl.
Und alles was diese Politiker veranlassen können und oder werden ist von den bestehenden Regeln abhängig.
Und alles was diese Politiker veranlassen wird von den gezahlten Steuern bezahlt, dafür bezahlen wir diese unter anderem.
Die Politiker die hier keine Chance haben an dem Schaulaufen teil zu nehmen, würden eventuell mehr für die Betroffenen ermöglichen."

Erst mal denke ich, es ist wichtig für die Menschen in ihrer Not von der Politik wahrgenommen zu werden. Und Zweitens, wer glauben Sie, stellt die Hilfsgelder zur Verfügung. Das System Deutschland funktioniert nun mal über Politik und Behörden. Auch wenn das System Politik/Behörden in der Pandemie einen Garaus erlebt hat, bei Hochwasser funktioniert es meistens.

10:23, Sisyphos3

>>08:57 von NeNeNe
Es wird von der schwersten Katastrophe nach dem 2. Weltkrieg gesprochen.
---

es wird viel geschwätzt wenn der Tag lang ist

denke bei der Flut in Hamburg fand man auch so Worte ....
die "Jahrhundertflut" mit 300 Toten
oder der "Jahrhundertflut" 2002 ... 2013 <<

All das, was Sie aufzählen, waren früher Ereignisse, die höchstens alle hundert Jahre mal auftreten.

Das hat sich geändert.

09:15 von Nachfragerin

"Menschen, die sich trotz der zahlreich verfügbaren Bilder und Videos vor Ort "ein Bild von der Lage machen", ohne mit anzupacken, werden eigentlich als Katastrophentouristen bezeichnet."

Boshafte Menschen würden das vielleicht so machen, ja.

xxx

"Bei Politikern ist das irgendwie anders".

,.,.,

Stimmt. Den leidgeprüften Bewohnern wird Empathie und Herzlichkeit eine seelische Hilfe sein.

Aber die, die in diesem Artikel fieberhaft nach etwas suchen, womit sie Politiker bashen können, sind sich - offensichtlich - für keinen Schund zu schade, und sei es auf dem Rücken von Leidenden, denen sie auch noch das Mitgefühl nicht gönnen.

@Wolf1905 - Helfer unterstützen, statt zuschauen.

09:33 von Wolf1905:
"Also wenn Sie Politikerin wären, würden Sie mit dem Mitbringen von Kaffee, Tee, Kuchen und belegten Broten die Helfer (damit meine ich alle!) nur von der Arbeit abhalten."

Ich war zwar nie im Katastropheneinsatz, bin mir aber 100% sicher, dass die Helfer auf Lebensmittel und Pausen angewiesen sind. Ihnen diese Lebensmittel zu stellen und die so Pausen angenehmer zu machen, ist praktische Hilfe. Und es ist ein Zeichen der Wertschätzung, das weit über ein paar warme Worte hinausgeht.

@Sisyphos3, 10:25 (re 10:21 von fathaland slim)

„Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült.
Das verstopft jeden Abfluss.
---

sie sind nicht nur Theoretiker
sie sind auch ein praktisch veranlagter Mensch
:-)“

Und Sie sind nicht „witzig“, sondern infam.

10:25, Sisyphos3

>>10:21 von fathaland slim
Die Flutwelle hatte Erde und Geröll von den Hängen und aus den Zuläufen in die Talsperre gespült.
Das verstopft jeden Abfluss.
---

sie sind nicht nur Theoretiker
sie sind auch ein praktisch veranlagter Mensch
:-)<<

Ich war an der Talsperrenabflussreinigung aber nicht beteiligt.

Schreckliche Katastrophe

Hört auf über alles und jeden zu diskutieren!
Die Menschen vor Ort benötigen Hilfe in Form von Geld oder Sachspenden! Selbst die Politiker vor Ort helfen mit echtem Interesse und Empathie!
Die Helfer geben alles, dafür muss man dankbar sein. Diese Überschwemmungen hat es in diesem Ausmaß noch nie in den Regionen gegeben, aber jetzt weiß plötzlich jeder was er wie besser gemacht hätte!
Klimaschutz muss sein, Gewässer müssen Platz haben, ja das alles ist richtig, aber glaubt ihr die Feuerwehren wären mit Elektro-LKW oder Unimog durch die Fluten gekommen????
Meine aufrichtige Anteilnahme an alle die betroffen sind.

Klimawandel hin oder her

Den Betroffenen nützt die Diskussion darüber herzlich wenig. (Sie erinnert an "Kapitän Einsicht" aus South Park: da kommt auch einer immer erst hinterher an und erzählt, was man hätte vorher anders machen müssen. Nur ändert das an der Situation nichts und helfen tut es auch nicht.)

Es gibt auch noch mehr Gebiete in Deutschland, die von Überschwemmungen betroffen werden können. Die Gefahr muss bundesweit durch entsprechende Baumaßnahmen / Anlegen von Überschwemmungsgebieten schnellst möglich gebannt oder zumindest minimiert werden.
Damit muss man jetzt anfangen.

Verstopfte Gullis vs. Klimawandel

Ich fasse es nicht. Die Wetterlage, die zum Festsetzen des Tiefs Bernd geführt hat, ist eine lang vorhergesagte Konsequenz aus dem Klimawandel. Solche Ereignisse werden uns - und viele andere Staaten zukünftig häufiger und überall treffen.

Wie jemand angesichts von 200l/m2 über verstopfte Gullies philosophiert oder glaubt, Frau Merkel könne mit dem Spaten oder mit Kaffe und Kuchen das Problem bereinigen bleibt mir ein Rätsel.

Langsam befürchte ich, wir sind mit unserem wissenschaftsfeindlichem, alternativem Denken wieder im Mittelalter gelandet und werden uns demnächst von der Bühne führender Industriestaaten verabschieden.

Ach ja: ich bin mir sicher, dass die Bewohner der betroffenen Ortschaften überglücklich wären, wenn ein paar Windräder ihre Landschaft verschandelt hätten und dafür ihre Häuser noch stehen würden.

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