Kommentare - Vor Bundestagswahl: Breites Bündnis fordert Tempolimits

13. Juli 2021 - 15:06 Uhr

Tempolimits auf Autobahnen, Tempo 30 in Städten, Tempo 80 außerorts - das fordert ein Bündnis aus Umwelt- und Verkehrsverbänden sowie der Gewerkschaft der Polizei NRW. Diese Limits würden unter anderem dem Klima helfen. Von Kai Clement.

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Kommentare

Vergleiche mit anderen Ländern

"Außerdem solle das Beispiel der Niederlande Schule machen: Die verringern die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen tagsüber noch weiter auf 100 Kilometer pro Stunde"

*

Böse Zungen behaupten, dass Niederlande gar nicht lang genug sind, um dort auf der Autobahn auf über 100 km/h zu kommen.

Von mir aus. 130auf der AB.

Von mir aus. 130auf der AB. Aber dann brauchen wir tausende Polizisten, die gegen linksschleicher, Trödler, Bummler, Ignoranten und Besserwisser vorgehen. Man sieht zur Urlaubszeit, wie mies die StVO Kenntnisse der Menschen sind.
Da hält sich keiner an Regeln. Da sind rechts die Lkw. Daneben die mittelspurblockirer und die Wohnwagen mit 90 ganz links. Totale Anarchie. Is ja auch möglich, den es wird ausschließlich Geschwindigkeit gemessen.

Ich hab' nichts dagegen...

...habe allerdings meine Zweifel, ob es viel bringt.
In Hamburg z.B. fährt zumindest auf Haupstrassen gefühlt kaum jemand unter 70, wenn die Verkehrslage es erlaubt. Nachts schon mal gar nicht. Und wenn schon 50 nicht durchgesetzt werden kann...?

Ich weiß, welchen Aufschrei es gibt, aber bin überzeugt, dass es effektiver wäre, Autos mit mehr als 80 oder 100 PS und über einer Tonne Gewicht aus dem Verkehr zu ziehen. Und Motorräder gleich mit, da sie gefühlt weniger Verkehrsmittel als Ersatzbeziehung sind.

Oder wie wär's damit: Jeder Wagen bekommt eine automatische Tempokontrolle. Kann technisch nicht so schwer sein, denn wenn autonomes Fahren kommt, müssen die Computer ja auch wissen, wo Schluss ist. Und spätestens dann muss sich auch der deutsche Autofahrer mit Tempolimits abfinden.

Noch nicht

Es gibt sicher gute Gründe für ein Tempolimit, aber sie sind noch nicht zwingend.

Hier neige ich der FDP-Position zu:

'FDP-Generalsekretär Volker Wissing: "Wir haben kein Sicherheitsproblem auf unseren Autobahnen. Im Übrigen haben wir dort, wo Risiken bestehen, auch heute schon Tempolimits, aber eben kein generelles.' .

Klimaschutz ist superwichtig, aber der wird eher durch Technologie im Bereich von Elektro-Antrieben und Wasserstoff/ Brennstoffzellen Antrieben gelöst werden.

Verkehrssicherheit sollte durch Tempolimits an kritischen Punkten sichergestellt werden.

Bündnis fordert Tempolimits

Alles zusammen erhöhe die Verkehrssicherheit und verringere die Zahl von Verkehrsopfern, so Mertens.

Nun ist es ja für jedermann ein Einfaches, die Statistiken der Verkehrsopfer weltweit abzurufen. Deutschland nimmt hier einen hervorragenden Platz ein. Die schweren Unfälle entstehen durch das Auffahren auf Stauenden. Die Gründe sind vielfältig, aber derjenige, der es heutzutage schafft, mal etwas schneller zu fahren, der ist hellwach und fährt niergendswo auf. Mein letztes Auto, welches ich mir als Rentner gekauft habe, ist ein langsamer Diesel- Touran, der Bequemlichkeit wegen. Trotzdem bin ich gegen 130 km/h.
.

Probephase

Wie wäre es denn mit einem befristet eingeführten Tempolimit!?

Dann lässt sich eine Fortführung oder Aufhebung des Tempolimits mit Fakten untermauern.

Wäre das nicht ein toller Kompromiss? Schön objektiv und nachvollziehbar.

Tatsächlich geht es aber um Ideologie. Und dagegen ist kein Kraut gewachsen

Das ewige Thema.

Entspannter fahren ist es in jedem Fall, sind die Geschwindigkeitsunterschiede auf Autobahnen geringer. Stellt man immer wieder fest, fährt man mal selbst im benachbarten Ausland.

Warum die Durchschittsgeschwindigkeit sinken sollte mit mehr E-Mobilen, weiß auch nur Herr Scheuer. Der Plan der Regierung sind 20% E-Mobile bis zum Jahr 2030. Ob das so wird … das weiß niemand.

30 km/h in der Stadt ganz allgemein … das ist was lahm. Oder man macht links eine Überholspur für Fahrradahrer, die auch was schneller können und wollen. Damit dem Autofahrer Zorn in Gesicht und Gesäß rein fahre. Andererseits ist auf bestimmten Routen in den Städten heute schon der Fußgänger der schnellere Autofahrer. Evtl. macht man besser Mindestgeschwindigkeit 5 km/h.

Autofahren kann ja schon Spaß machen. Macht es aber immer weniger, je mehr Autos unterwegs sind. Nun sind es mit ± 48 Mio. in DEU zugelassenen Fahrzeugen mehr als je zuvor. Hierzulande ist Überbevölkerung an Blech mit Rädern dran das große Problem.

wer hätte das gedacht

alles was links ist, fordert wieder tempolimit. ich wäre schon froh, wenn man auf den bab 100 fahren könnt und nicht im stau steht

Nur an Sachfragen entlang entscheiden

Tempolimits sind schon lange eine Frage für Emotionen und 'Grundsatz-Haltungen'.

Ich würde mir wünschen, dass diese Frage mal in alle Richtungen wirklich nur an der Frage von Zweckmäßigkeit und möglichen Ergebnissen ausgerichtet wird und nicht zum Lagerdrama wird. Das ist eine Illusion, ich weiß.
Aber auch die darf man ja mal ausnahmsweise haben ;-)

Ich gebe zu, dass ich als Fahrer einer Premium-Klasse in dieser Frage interessengeleitet bin, aber ich bin auch offen für wirklich gute Argumente.

Nein

Für Klimaschutz ist das absolut Klimbim. Wenn die Firmen mehr HomeOffice anbieten und die Mitarbeiter nicht unnötig pendeln lassen, ist dem Klimaschutz genug entgegen gekommen. Unser Unternehmen hat heute mal wieder einen Umweltpreis abgesahnt weil so so toll Müll trennen. Jedoch die meisten Telemitarbeiter hier pendeln im Monat mehr als 2000 km zum Laptop und Telefon. Merken Sie etwas? Deutschland versteht Klimaschutz einfach nicht.

Für geringer Unfallzahlen. Wieder ein Klimbim mehr. Länder in denen Tempolimits eingeführt sind, haben nachweislich genauso viel oder wenig Unfälle. Auch hier: Nur wenn WENIGER unterwegs sind, kann auch weniger passieren!

Also, bitte einfach mal die Hausaufgaben machen.

Ich bin sofort für ein

Ich bin sofort für ein Tempolimit!

Ja, das ist eine grüne Position, obwohl ich in einigen Bereichen als afd-Sympathistantin bekannt bin.

Was gut ist, hat bei mir nichts mit Parteien zu tun, es geht um den Sinn.

Geschwindigkeitsbeschränkung gehört dazu.

Besser für den Mensch und seine Gesundheit!

Mensch ist weniger gestresst und kommt entspannter an sein Ziel.

Warum Herr Clement in seinem Beitrag das Klima erwähnte, ist mir ein Rätsel.

Vor 1 oder 2 Jahren hatte Deutschland noch 82. Mio. EW - mittlerweile sind es 83. Mio.

Ergo auch mehr Autofahrer.

Hätte der Verfasser seinen Artikel kürzer formuliert, hätte er weniger Zeit am Computer verbracht, der bekanntlich das Klima schädigt, wäre das bestimmt besser für den Planet, grins.

Tempolimit ja, aber mit Sinn und Verstand

Die geforderten Limits sind pure Schikane und entsprechen nicht dem Stand der modernen, sparsamen Technik.

Auf der AB würde ich mir 150 gefallen lassen alles andere kann bleiben.

Sollen die Regierenden zuerst mal für einen staufreien Verkehrsfluss sorgen, darin verbirgt sich wesentlich mehr Einsparpotenzial.

Die drei linken Parteien,

Die drei linken Parteien, Linke, Grüne und SPD kommen je nach Umfrage auf zusammen 39 bis 43% also keine gesellschaftlich relevante Größe. Herr Scheuer bleiben sie standhaft

was für ein Schwachsinn

230.000 km gibt es hierzulande
davon sind 7.000 km ohne Tempolimit
was will man ?
Verkehrssicherheit ?
auf 1 Mrd gefahrene Kilometer gibt es in der Stadt 4,8 Tote
auf der Landstraße 6,6 Tote .... auf der Autobahn 1,75 Tote

wie schnell wird eigentlich gefahren auf Autobahnen
bei Tempolimit 100 gerademal 103,3 km/h im Durchschnitt. mit erlaubten 120 km/h 115,6 km/h gemessen. Bei erlaubten 130 km/h wurden im Durchschnitt sogar nur 118,3 km/h gefahren. Auf Strecken ohne Tempolimit betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 124,7 km/h.

Besteht Handlungsbedarf oder geht es nur darum seine Mitmenschen zu bevormunden ?

Ich will sogar behaupten dass bei Tempo 30/40 in Innenstädten (Stuttgart z.B. ne 7 spurige Straße nach Cannstatt) passieren mehr Unfälle
weil der Autofahrer unkonzentriert ist
Von daher ist es doch besser man führt konsequent Tempolimit an Schulen und KiGa´s ein
an Unfallschwerpunkten und die werden dann konsequent überprüft

15:36 von Karl Maria Jose...

«wer hätte das gedacht … alles was links ist, fordert wieder tempolimit. ich wäre schon froh, wenn man auf den bab 100 fahren könnt und nicht im stau steht.»

Sie wohnen ja auch in NRW, wo der Vorname von jedem Auto "Stau" ist.
Ich habe einen Land Rover Stau mit Dachgepäckträger und CD-Radio.

15:33 von Sigrun_1954

Wie wäre es denn mit einem befristet eingeführten Tempolimit!?
.
das gibt es doch
einfach mal die Statistiken vergleichen
was passiert auf Autobahnen mit Tempolimit
was auf Autobahnen ohne Tempolimit
dann berücksichtigt man noch eingeschlafene Brummifahrer/Geisterfahrer

um 15:39 von MRomTRom…

Ich gebe zu, dass ich als Fahrer einer Premium-Klasse in dieser Frage interessengeleitet bin, aber ich bin auch offen für wirklich gute Argumente.

Geht mir genauso. Ich bin viel auf der A31 unterwegs, die regelmäßig wenig befahren ist. Wenn der nächste Termin naht bin ich schon mal schnell unterwegs. Andererseits habe ich einen Durchschnittsverbrauch von 4,9 Ltr./100 Km. Bei nunmehr 160.000 gefahrenen Kilometern. Dennoch bin ich für ein 130er Tempolimit. Ist viel entspannter.

rer Truman Welt

Das ist völliger Blödsinn! Ich rausche mit 30 km/h im ersten Gang durch die Stadt und haue wesentlich mehr CO2 raus als mit 60 km/h im dritten Gang. Wer solch anachronistische Forderungen aufstellt, der hat die technische Entwicklung der letzten 30 Jahre verpasst. Hier geht es eindeutig sowas um die Reduzierung von Fahrfreude und sonst um gar nichts. Wer mit solchen Forderungen und völlig verquerten Argumenten kommt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht ernst genommen wird!

15:27 von Bender Rodriguez

"Aber dann brauchen wir tausende Polizisten, die gegen linksschleicher, Trödler, Bummler, Ignoranten und Besserwisser vorgehen."

,.,.,

Na, Sie haben ja ganz schön Aggression im Leib. Ihnen möchte ich auf der Autobahn echt nicht begegnen.

Allein diese Aggressionen sind Grund genug, das Tempolimit zu senken.

15:36 von Karl Maria Jose... + 15:42 von Giselbert

[....] ich wäre schon froh, wenn man auf den bab 100 fahren könnt und nicht im stau steht

Sollen die Regierenden zuerst mal für einen staufreien Verkehrsfluss sorgen, darin verbirgt sich wesentlich mehr Einsparpotenzial.

Wie sähe denn ein konstruktiver Vorschlag zur Stauvermeidung aus?

Oh... das wird Stimmen kosten

"Verkehrsminister Scheuer (CSU) sprach zuletzt gar von einem Fetisch und von Verbotsdebatten."
Selten das er recht hat, aber hier schon.

"Jedoch haben nur Grüne, SPD und Linke entsprechende Ziele in ihren Wahlprogrammen"

Ja wunderbar, dass wird diese Parteien hoffentlich viele Stimmen kosten.

tja...warum steht man andauernd im Stau ???

..wenn man sich mal mit dem Thema wissenschaftlich befasst, entstehen Staus oft z.B. durch starke Unterschiede in der Geschwindigkeit und z.B. durch die mit 160 kmh oder mehr bretternden Linksraser, die dann kurz vor einer Ausfahrt abrupt abbremsen und links auf die Spur wollen, sodass dann beide Spuren stark abbremsen müssen...
...tada...da ist der Stau aus dem Nichts...nur eines von vielen Beispielen...aber die CDU + FDP Autolobby will davon natürlich nichts wissen... und das was Herr Scheuer sagt ist sowieso Mumpitz...was da rauskommt kann man nach dem Mautdesaster sowieso nicht mehr glauben...

Warum kein Tempolimit?

Damit sich die penetranten BMW- und Audi-Fahrer nicht ärgern? (Die gehören meiner Ansicht nach komplett aus dem Verkehr gezogen, wenn sie sich nicht an Limits halten.)

Grüße, Kurt

@Sigrun_1954 - 15:33

"Tatsächlich geht es aber um Ideologie. Und dagegen ist kein Kraut gewachsen"

Wenn Sie jetzt noch "gesunden Menschenverstand" gegen ein Tempolimit raushauen, sind Sie voll auf Andi Scheuer Linie.

Bei uns in NRW können Sie sich glücklich schätzen, wenn Sie auf der A 40 von Bochum nach Essen um 16:00 Uhr einen Schnitt von 55 km/h erreichen.
Und hier regieren z.Zt. nicht die Grünen sondern das schwarz-gelbe Kompetenz-Team.

15:29 von Tinkotis

"Ich weiß, welchen Aufschrei es gibt, aber bin überzeugt, dass es effektiver wäre, Autos mit mehr als 80 oder 100 PS und über einer Tonne Gewicht aus dem Verkehr zu ziehen. Und Motorräder gleich mit, da sie gefühlt weniger Verkehrsmittel als Ersatzbeziehung sind."

Ja da war uns die DDR weit voraus. Entweder Trabant oder Wartburg, mit entsprechender Wartezeit und fertig. Es lebe die grüne Revolution!

Zusätzlich

zu 130 bin ich dafür, ein generelles Überholverbot für LKW über 7,5 to. einzuführen. An einigen Steigungsstrecken könnte es aufgehoben werden.

15:49 von grübelgrübel

«Ich bin viel auf der A31 unterwegs, die regelmäßig wenig befahren ist.»

Die A31. Das Autobahn El Dorado nach Ostfriesland.
Mehr Schafe und Kühe an, als Autos auf der Autobahn.

@Sisyphos3 15:33

Wenn man nach diesen Statistiken gehen würde, gebe es diese leidige Diskussion schon lange nicht mehr.

Das Einzige was hilft ist den Verkehr auf der Straße zu reduzieren. Individualverkehr, sowie Warenverkehr. Ausreichend Alternativen sind vorhanden.

Aber es wird lieber Symbolpolitik betrieben. Weil es ja nichts kostet, wie im Artikel angemerkt.

15:39 von MRomTRom

Nur an Sachfragen entlang entscheiden
Tempolimits sind schon lange eine Frage für Emotionen und 'Grundsatz-Haltungen
..
genau um das geht es

das "belehrende Wesen" in unserer Gesellschaft

vor allem aber die Verlogenheit
der GRÜNE Umweltminister in BW ein Verfechter des Tempolimits
wurde Anfang des Jahres mit 57 km/h zu schnell geblitzt
spricht das für Glaubwürdigkeit ?

... und zu mir
mein Auto fährt 250 km/h und zwar ohne lange zu Beschleunigen
na und
ich fuhr noch nie schneller als 210 km/h
üblicherweise ist meine Reisegeschwindigkeit 180 km/h
warum nicht, wenn die Straße frei ist und das kommt durchaus vor,
natürlich nicht 100 km am Stück

Ein wenig Rücksichtnahme denke ich würde mehr helfen als Gebote/Verbote
man rast nicht wenn die Autobahn sich füllt
und man setzt nicht zum Überholen an mit 100 wenn man nen LKW glaubt am Horizont zu sehen

@Tinkotis, 15:29

Ich weiß, welchen Aufschrei es gibt, aber bin überzeugt, dass es effektiver wäre, Autos mit mehr als 80 oder 100 PS und über einer Tonne Gewicht aus dem Verkehr zu ziehen. Und Motorräder gleich mit, da sie gefühlt weniger Verkehrsmittel als Ersatzbeziehung sind.

Sie haben Recht. Der Aufschrei ist schon da. Sehr konsequent, Motorräder in einem Atemzug mit SUV's zu nennen.
Wenn man mich zwingt, mein Motorrad durch einen Kleinwagen zu ersetzen, habe ich ein Verkehrsmittel, das
- einen deutlich höheren Platzbedarf hat,
- mehr Energie verbraucht und
- aus deutlich mehr Rohstoffen besteht.
Davon abgesehen, dass die (vor allem: Personen-)Schäden, die ein Motorradfahrer verursachen kann, um Zehnerpotenzen geringer sind als mit einem normalen PKW. Das können Sie bereits an den Versicherungsprämien ablesen.

um 15:23 von Tada

>>>Böse Zungen behaupten, dass Niederlande gar nicht lang genug sind, um dort auf der Autobahn auf über 100 km/h zu kommen<<<

Nee, es ist wahrscheinlich nur eine Zunge.

um 15:52 von Giselbert…

"Jedoch haben nur Grüne, SPD und Linke entsprechende Ziele in ihren Wahlprogrammen"
Ja wunderbar, dass wird diese Parteien hoffentlich viele Stimmen kosten.

Wie kommen sie darauf? Es gibt eine Mehrheit für ein Tempolimit.

Wie sieht es mit gutem Nahverkehr aus?

Sicher die beste Alternative zu jedem Aktionismus.

Beispiel von uns:
Strecke morgens bis zur Schule
- mit dem Fahrrad 20 - 25 Minuten
- mit dem Auto: 10 - 15 Minuten.
- mit dem Bus: über 1 Stunde, weil der Bus eine Runde um die Innenstadt fährt und erst dann an der gewünschten Haltestelle ankommt.
Früher gab es eine Direktverbindung ohne diese tägliche Stadt-Rundfahrt, aber diese wurde eingespart.

(Nachmittags ist es besser, weil der Bus da die Runde durch die Innenstadt schon hinter sich hat.)

15:50 von Meinung zu unse...

genau das ist das Thema
Ideologien
alle 50 m ne Bodenwelle damit man abbremsen muß und wieder anfahren
dazu noch Ampelzyklen die dasselbe bewirken
das erzeugt CO2 und auch Lärm nicht das gleichmässige Fahren

@Giselbert

"Jedoch haben nur Grüne, SPD und Linke entsprechende Ziele in ihren Wahlprogrammen"
Ja wunderbar, dass wird diese Parteien hoffentlich viele Stimmen kosten.

Genau. Ab jetzt wählen Sie und ich nur noch ADAC!

Tempolimits und Klimaschutz gehen nur ohne Union.

Ein generelles Tempolimit auf der Autobahn wären eine Wohltat für alle. Sie bedeuten nicht nur weniger Risiko, und weniger CO2-Ausstoß, sondern auch weniger Stress für die notorischen Raser. Es müssen ja nicht 120 km/h sein. 130 tun es auch.

Außerorts gibt es bereits Tempolimits. Ob deren Reduzierung wirklich den erhofften Gewinn bringt, weiß ich nicht. Manche fahren da eh, wie sie wollen. Hier wären häufigere Kontrollen vielleicht ausreichend.

Tempo 30 in den Innenstädten halte ich nur für sinnvoll, wenn es mit einem umfassenden Verkehrskonzept einhergeht, dass einen Umstieg auf den ÖPNV attraktiv macht.

Aber diese Wünsche werden Wünsche bleiben, solange die rückwärtsgewandte "Weiter so!"-Partei das Sagen hat. Viele Wähler bestehen ja auf ihr unvernünftiges Verhalten.

15:43 von Klausewitz | Unterhalb von 43% wird's irrelevant ?

'Die drei linken Parteien, Linke, Grüne und SPD kommen je nach Umfrage auf zusammen 39 bis 43% also keine gesellschaftlich relevante Größe. '

Mannomann, manchmal muss man zweimal lesen, bevor man glauben kann, was für ein Blödsinn hier manchmal verzapft wird.

Also erstens glaube ich nicht, dass die Anhänger der 'linken Parteien' durchgehend für ein Temolimit sind, genausowenig wie die Anhänger von CDU/CSU und FDP alle dagegen sind.

Zweitens ist es interessant, dass Sie die AfD zu einer vernachlässigbaren Größe herabgestuft haben. Hm, sollen die nach Ihrer Klassifizierung überhaupt noch wählen dürfen ?

Kennt ihr noch die Transit-Autobahnen?

Was würde die Spaßgesellschaft heute weinen, wenn es die Transit-Strecken nach West-Berlin noch gäbe. Da durfte man nur 100 km/h fahren. Viele sind zu verwöhnt.

Ich bin für Tempolimit und viel höhere Strafen. Kann überall noch eine 0 drangehangen werden, aber unser unfähiger Verkehrsminister hat nichtmal die höheren Bußgelder hingekriegt.

um 15:56 von schabernack

15:49 von grübelgrübel
«Ich bin viel auf der A31 unterwegs, die regelmäßig wenig befahren ist.»
Die A31. Das Autobahn El Dorado nach Ostfriesland.
Mehr Schafe und Kühe an, als Autos auf der Autobahn.

Und man sieht am Dienstags schon wer Freitags zu Besuch kommt :)

um 15:44 von Sisyphos3

,,...Ich will sogar behaupten dass bei Tempo 30/40 in Innenstädten (Stuttgart z.B. ne 7 spurige Straße nach Cannstatt) passieren mehr Unfälle
weil der Autofahrer unkonzentriert ist..."

Wie darf ich das verstehen oder nachvollziehen? Der Mangel an Konzentration ergibt sich, weil langsam gefahren wird, so wie man als ungeübter Radler fällt, wenn man fast steht? Das kann schon hinkommen. Es gibt da aber noch viele weitere Argumente. Fahre ich erstmal schnell genug, verschwimmt das Vielerlei von anderen Teilnehmern im Verkehr zu einem Nebel und das ist höhere Gewalt.

15:50 von Meinung zu unserer Truman Welt

«Das ist völliger Blödsinn! Ich rausche mit 30 km/h im ersten Gang durch die Stadt und haue wesentlich mehr CO2 raus als mit 60 km/h im dritten Gang. Wer solch anachronistische Forderungen aufstellt …»

Niemand stellt die Forderung, Tempo 30 km/h sei im 1. Gang zu fahren. Man lernt ja schon in der Fahrschule was "hoch schalten" ist, und warum man das macht.

15:54 von Kurt Meier

"Warum kein Tempolimit?

Damit sich die penetranten BMW- und Audi-Fahrer nicht ärgern?"

Es sind aber nicht alle so! Sondern nur Einzelne.

Woher kommen die 2,9 Mio Tonnen?

Abgesehen davon dass knapp 3 Mio Tonnen von 740 Mio es nicht wert sind darüber zu diskutieren, würde mich interessieren wie diese Zahl zustande kommt. Die paar Kilometer, die noch kommen habe Tempolimit sind werden doch fast ganztägig so von LKWs blockiert,dass eine freie Fahrt gar nicht möglich ist. Wenn es wirklich um die Umwelt ginge, dann wären Tempolimits für LKWs zu diskutieren. Das würde wesentlich mehr für die Verringerung von CO2 und Lârm bringen

15:56 von Bobinho

Autos mit mehr als 80 oder 100 PS und über einer Tonne Gewicht aus dem Verkehr zu ziehen.
.
was verbraucht ihr Auto ?
(zum Thema die DDR war uns voraus)
meiner 6,9 l die letzten 20.000 km
ich fuhr kürzlich 130 km in die Pfalz
immer an das Tempolimit gehalten (was ich in der Regel immer mache)
ansonsten Richtgeschwindigkeit
4,3 l / 100 km
ach ja die Kiste wiegt 2 Tonnen und hat 340 PS und dazu ein Diesel
also mein Käfer vor bald 50 Jahren brauchte 12 l und hatte 34 PS

um 15:50 von Sausevind

"Aber dann brauchen wir tausende Polizisten, die gegen linksschleicher, Trödler, Bummler, Ignoranten und Besserwisser vorgehen."

,.,.,

Na, Sie haben ja ganz schön Aggression im Leib. Ihnen möchte ich auf der Autobahn echt nicht begegnen.

Allein diese Aggressionen sind Grund genug, das Tempolimit zu senken.
----------------------
Was hat das mit Aggression zu tun.
Was Bender Rodriguez anprangert sind Verkehrsverstöße, und werden mit Verwarnungsgelder bestraft, in Deutschland gilt ein Rechtsfahrgebot. Leider haben das sehr viele Autofahrer vergessen und haben die mittlere Fahrspur gepachtet.

Ein weiterer Versuchsballon...

Die Bevölkerung soll weichgekocht werden.
Seit Jahren das gleiche gedöhns um 130 oder gerne auch 120 auf den Autobahnen.
Ursprünglich aus Sicherheitsgründen, da dies jedoch keiner vernünftigen Überprüfung standhält nun eben wegen des Klimas.
Bringt zwar auch nicht wirklich was aber gegen klimabedingte Einschränkungen kann man halt nix machen.
Mich betrifft das eher weniger da ich als Motorradfahrer kaum Autobahnen nutze und ausserdem eher selten in D unterwegs bin.
Aber der Mär vom entspannten Fahren bei Tempolimit muß ich aus mehreren Ländern widersprechen.
Im Grunde geht es darum die Menschen weiter zu entmündigen.
"Rasen" ist auch heute schon verboten.
Nennt sich unangepasste Geschwindigkeit und kann bei Unfällen zu erheblichen Konsequenzen für den Fahrer führen.

@Tinkotis - Schöne Vorstellung...

15:29 von Tinkotis:
"Ich weiß, welchen Aufschrei es gibt, aber bin überzeugt, dass es effektiver wäre, Autos mit mehr als 80 oder 100 PS und über einer Tonne Gewicht aus dem Verkehr zu ziehen."

Da bleibt nicht viel übrig. Selbst ein Polo oder Clio bringt mehr auf die Waage. :)

Aber sie haben völlig recht: Eine PS-Begrenzung wäre äußerst wünschenswert. Oder ein SUV-Verbot für Städte, damit Radfahrer wieder etwas mehr Überblick bekommen.

Nur welcher Politiker sollte das durchsetzen, wenn das Verkehrsministerium fest in der Hand der Automobilindustrie ist?

15:42 von morgentau19

Besser für den Mensch und seine Gesundheit! Mensch ist weniger gestresst und kommt entspannter an sein Ziel.

Genau das sind auch meine Beweggründe für ein Limit.

@15:44 von Sisyphos3 - wo kommen diese Zahlen her bitte ?

In der Summe sind rund 3.900 Autobahnkilometer (30 Prozent) mit einer Tempobeschränkung belegt, auf den restlichen gut 9.100 Kilometern gibt es kein Tempolimit, es gilt aber eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

Dies auch zu den ganzen Kommentaren wie "man kann ja sowieso nie schneller als 100 fahren" usw.

NUR 30 Prozent der Autobahn km haben ein Tempolimit !

@ 15:54 von Kurt Meier

"Damit sich die penetranten BMW- und Audi-Fahrer nicht ärgern? (Die gehören meiner Ansicht nach komplett aus dem Verkehr gezogen, wenn sie sich nicht an Limits halten.)"

Das ist ja an Verallgemeinerung fast nicht mehr zu überbieten, hat ja schon rassistischen Charakter. Auch wenn es Ihnen nicht passt, vor dem Gesetz sind alle gleich (auch BMW- und Audifahrer).

Antidemokratische NGO-Politik

Zitat: "Wir als DUH fordern von einer neuen Bundesregierung im Rahmen ihres 100-Tage-Programms, also gleich für den Beginn, die Einführung eines Tempolimits von 120 auf Autobahnen, von Tempo 80 auf Außerorts-Straßen und von Tempo 30 in den Städten"."

Wie kann es eigentlich sein, dass ein noch dazu von Steuergeldern finanzierter Lobbyverein der Politik seine noch dazu völlig substanzlosen und faktenfreien Vorstellungen diktieren zu können?

Mit Blick auf das europäische Ausland wird klar, dass D als einziges Land der Welt ohne generelles Tempolimit prozentual weniger Unfallopfer zu beklagen hat und noch dazu die Unfallschwerpunkte sich nur mit einem Anteil von 5 % auf Autobahnen widerspiegeln. Unfallschwerpunkte sind und bleiben Landstraße und innerorts, wo es bereits vorgeschriebene Tempolimits gibt.

Und dass man mit einem Tempo von 30 einen bis zu 80 % höheren Verbrauch auf 100 km hat, muss man der DUH wohl erst einmal erklären, die notorisch nicht durch Sachkenntnisse glänzt

15:50 von Sausevind / 15:27 von Bender Rodriguez

linksschleicher, Trödler, Bummler, Ignoranten und Besserwisser

Na, Sie haben ja ganz schön Aggression im Leib. Ihnen möchte ich auf der Autobahn echt nicht begegnen.

Allein diese Aggressionen sind Grund genug, das Tempolimit zu senken.
.
meinen sie

es gibt doch ein Rechtsfahrgebot warum wird das nicht überwacht ?
rausfahren nur weil man dem anderen belehren will
Wäre es nicht besser sich in Rücksichtnahme zu üben statt als Oberlehrer

denke da wären 99 % der Probleme gelöst

16:00 von grübelgrübel

Es gibt eine Mehrheit für ein Tempolimit.
---
Lippenbekenntnise oder Leute (die ein Auto haben)
und sich auch daran halten ?

Mit

Tempo 130 auf der AB kann ich mich anfreunden, 120 wäre mir zu wenig.
Auch Tempo 30 in der Stadt wäre für mich in Ordnung, aber nur auf den kleineren Nebenstraßen. Auf größeren innerstädtischen Straßen (zB Ringstraßen) wäre Tempo 30 ein Desaster.
Und womit ich mich überhaupt nicht abfinden könnte, ist Tempo 80 auf Landstraßen. Das verlängert nicht nur jede Fahrt um 20 Prozent, sondern wäre für mein Fahrzeug auch verbrauchs- und abgastechnisch ein Bärendienst. Bei 80 verkraftet der Motor den langen sechsten Gang nicht, und bei 80 im fünften Gang verbraucht das Fahrzeug mehr als bei Tempo 100 im sechsten.
Ganz generell glaube ich aber, dass die Umweltverbände mit den Vorschlägen nur ein einziges Ziel verfolgen: uns das Auofahren vollends zu verleiden.
Sollten die Vorschläge umgesetzt werden, ist die nächste Stufe schon in der Pipeline: Tempo 100/60/20.

Durchsichtige Ablenkungsmanöver

"Verkehrsminister Scheuer (CSU) sprach zuletzt gar von einem Fetisch und von Verbotsdebatten. Zudem werde mit mehr Automatisierung und mehr Elektroautos die Durchschnittsgeschwindigkeit ohnehin sinken. Die deutschen Autobahnen seien die sichersten der Welt. So sieht es auch FDP-Generalsekretär Volker Wissing: "Wir haben kein Sicherheitsproblem auf unseren Autobahnen. Im Übrigen haben wir dort, wo Risiken bestehen, auch heute schon Tempolimits, aber eben kein generelles"

Man will es entweder nicht verstehen oder aber es sich mit seiner "konservativen" Wählerklientel nicht verscherzen: Es geht hier weder um "Festische" noch "Verbotsdebatten" - und noch nicht einmal um Risiken, sondern um den Schutz von Umwelt und Klima.

Vor Bundestagswahl: Breites Bündnis fordert Tempolimits...

Und die Union, die FDP und die AFD sind gegen Tempolimits. Das verwundert auch nicht, sind es doch die klassischen SUV-Fahrer Parteien,mit einem expansivem Freiheitsbegriff für diese Klientel.

Allerdings sind auch andere Parteien dabei Autobahnen auszubauen: Zu nennen wären hier die A66 mitten in Frankfurt/Main, die A49, der Ausbau des Autobahnkreuzes Hilden. Richtung Leverkusen, Opladen und Ratingen Ost.
Wie steht´s mit Ökologie und der Begrenzung des CO2-Ausstosses ?

um 16:01 von Sisyphos3…

genau das ist das Thema
Ideologien
alle 50 m ne Bodenwelle damit man abbremsen muß und wieder anfahren
dazu noch Ampelzyklen die dasselbe bewirken
das erzeugt CO2 und auch Lärm nicht das gleichmässige Fahren

Wenn die Bodenwellen bei Tempolimit 30 mit 30 überfahren werden können, brauchen sie nicht abbremsen.

@Sigrun_1954 - Weniger Geschwindigkeit => weniger Dreck

15:33 von Sigrun_1954:
"Wie wäre es denn mit einem befristet eingeführten Tempolimit!? Dann lässt sich eine Fortführung oder Aufhebung des Tempolimits mit Fakten untermauern. Wäre das nicht ein toller Kompromiss?"

Glauben Sie denn, dass sich die Gegner auf diesen Kompromiss einließen?

Die Fakten kann ich Ihnen schon jetzt mitteilen: Weniger Geschwindigkeit macht weniger Aua und weniger Dreck. Das ist einfache Physik.

Alle Welt hat Tempolimit

Es ist interessant und teilweise lachhaft, wie hier um das Tempolimit herum argumentiert wird !? Bis hin zu Forderung nach "Tests" ...
Wichtigster Fakt - alle Industrieländer haben Tempolimit, selbst die USA unter Trump! Diese Länder sind natürlich alle "links, verbohrt und ideologisch" - außer den deutschen Rasern natürlich ...

Auch wenn der Nutzen nicht erheblich ist, entspanntes Fahren bei weniger Spritverbrauch ist schon wichtig.
Noch wichtiger: Autos werden dann hoffentlich bessere konstruiert, weniger schweren überzüchteten 250 km/h-Renner , sondern vernünftige leichte (!) Transportmittel für den Alltag: Mein Golf von 1980 hatte noch 700 kg, ein Golf heute bringt locker 1300 kg auf die Waage (Airbags und Elektronik wiegen da 100 kg + 100 kg Schalldämmung), kann dafür mit einem 300PS-Motor 250 fahren ...

Nein, am deutschen Raser-Wesen muss die Welt nicht genesen ...

Am 13. Juli 2021 um 15:36 von Karl Maria Jose...

„wer hätte das gedacht
alles was links ist, fordert wieder tempolimit. ich wäre schon froh, wenn man auf den bab 100 fahren könnt und nicht im stau steht“

Freuen Sie sich doch.

Die neue Kanzlerin könnte leicht dafür sorgen, dass

der Sprit 10€ aufwärts kostet,

dann könnten auch Sie mal
auf der linken Seite Gas geben.

Links, sicherlich ungern,
aber wenn Geschwindigkeit auf der BAB wichtig ist, warum nicht.

@15:29 von Tinkotis

"Ich...bin überzeugt, dass es effektiver wäre, Autos mit mehr als 80 oder 100 PS und über einer Tonne Gewicht aus dem Verkehr zu ziehen" - es scheint mir, daß Sie sich bei Autos wenig auskennen. Der aktuelle VW Polo wiegt je nach Ausstattung 1100 bis 1355 kg, also deutlich mehr als eine Tonne. Welche Autos würden sie also realistischer Weise noch zulassen?

@15:50 von Meinung zu unse...

Das ist völliger Blödsinn! Ich rausche mit 30 km/h im ersten Gang durch die Stadt und haue wesentlich mehr CO2 raus als mit 60 km/h im dritten Gang.

Das ist tatsächlich völliger Blödsinn, also der zitierte Satz. Sogar ganz abgesehen von dem offensichtlichen Unfug "30 km/h im ersten Gang".

Ein Auto mit 50 km/h hat fast das Dreifache an Bewegungsenergie als mit 30 km/h. Diese Energie muss beim Beschleunigen aufgebracht werden. Jedes Mal, wenn Sie aus dem Stand auf 50 km/h beschleunigen, verbrauchen Sie 3 Mal soviel Sprit wie bei einer Beschleunigung auf 30 km/h. Wenn Sie nicht bei 0 km/h starten, sondern schon in Bewegung sind, ist der Unterschied noch krasser.

Das ist pure Physik und hat mit Antriebstechnik oder Übersetzung im Getriebe nichts zu tun. So ungünstig kann man gar nicht schalten, als dass man das aushebeln würde.

stressless

Ich selbst fahre Premiumklasse und genieße es, mit 120 km/h stressfrei ans Ziel zu gleiten.

15:57 von Sisyphos3: Reisegeschwindigkeit

üblicherweise ist meine Reisegeschwindigkeit 180 km/h

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Auf einer leeren Autobahn nachts gerne ... und vielleicht sogar noch 20-30 km/h mehr.

Tagsüber macht mir dieses ständige

Vorausschauen, Abbremsen wenn jemand langsames ausschert, wieder Beschleunigen, und schon wieder hängt ein noch Schnellerer an meiner Stoßstange

einfach nur Stress, und kommt mir auch nicht ökonomisch vor.

Mein Favorit wäre tatsächlich ein Tempolimit, von dem bei geringer Verkehrsauslastung abgewichen wird (Steuerung durch "Intelligente Systeme").

Tempolimit

Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis vier (!!) Leute, die auf dem Motorrad bei zu hoher Geschwindigkeit um ihr Leben gekommen sind. Tempos mehr als 120 km/h sind vom Mensch nicht mehr beherrschbar!

Grüße, Kurt

Sausi

Was für Aggressionen?
Ich fahre RICHTGESCHWINDIGKEIT.
bzw die strebe ich an. Drunter isses zu langsam. Drüber steigt der Verbrauch.
Wenn man aber immer von besserwissern und verkehrserziehern daran gehindert wird, nervt das einfach. Man muss nicht mit 90links fahren, weil am Horizont ein Lkw sein könnte.
Unterstelle mir also mal nichts. Ich fahre seit 32 Jahren Unfall, Punkte und Strafzettelfrei. Ich kann nämlich Auto fahren.
Und ich kümmere mich sich um neue Regeln. Wi zb der Kreisverkehr. Allein der entlarvt, dass 90% der Lenker reif für eine Nachprüfung sind.

15:49 von grübelgrübel | Ein Schnitt von 130 Km ergibt sich

Einen Schnitt von 130 km/h hinzubekommen ist bei einer 300-400 km Fahrt auf deutschen Autobahnen schon eine Herausforderung, weil Verkehrslage und Temo-Limitbereiche diesen Schnitt schnell drosseln. Auf kurze 200+ km/h Strecken folgen meist lange gedrosselte Passagen.

Auf einer wenig befahrenen, dreispurigen, 3 km langen Behelfsflugplatzstrecke auf der Autobahn, wie auf der A81 WÜ-HN, mal ans technische Limit des Fahrzeugs zu kommen, eine absolute Ausnahme. Macht Spaß, aber muss nicht sein.

Dennoch würde ich auch nicht 130 km/h als Vorschrift befürworten, weil ich beim nicht gerade seltenen beruflichen Telefonieren beim Fahren ohnehin schon in diese Nähe komme.

15:35 von schabernack

Entspannter fahren ist es in jedem Fall, sind die Geschwindigkeitsunterschiede auf Autobahnen geringer. Stellt man immer wieder fest, fährt man mal selbst im benachbarten Ausland.

Das beste Argument. Weniger Stress, weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Streit am Steuer und mehr Flow, so meine Hoffnung.

30 km/h in der Stadt ganz allgemein … das ist was lahm. Oder man macht links eine Überholspur für Fahrradahrer, die auch was schneller können und wollen.

30 km/h oder schneller mit Rad - da sind Sie aber fix unterwegs - ich komme nur auf 17 km/h reguläres Tempo. Bin da für Tempo 30, wo es keinen breiten oder von der Autofahrbahn getrennten Radweg gibt. Wenn 50 km/h nicht so häufig überschritten würde, wäre allerdings schon viel gewonnen.

@ 16:01 von MRomTRom

"Also erstens glaube ich nicht, dass die Anhänger der 'linken Parteien' durchgehend für ein Temolimit sind, genausowenig wie die Anhänger von CDU/CSU und FDP alle dagegen sind."

Ob Einzelne in der Partei anderer Meinung sind, hat im Grunde nichts damit zu tun, was umgesetzt wird. Umgesetzt wird das was im Programm steht und wofür die Mehrheit in dieser Partei steht.

"15:36 von Karl Maria Jose...

"15:36 von Karl Maria Jose... + 15:42 von Giselbert

[....] ich wäre schon froh, wenn man auf den bab 100 fahren könnt und nicht im stau steht

Sollen die Regierenden zuerst mal für einen staufreien Verkehrsfluss sorgen, darin verbirgt sich wesentlich mehr Einsparpotenzial.

Wie sähe denn ein konstruktiver Vorschlag zur Stauvermeidung aus?" [sic!]

Interessanterweise ist der konstruktive Vorschlag zur Stauvermeidung das Tempolimit.

Stark unterschiedliche Geschwindigkeiten führen bei erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Spurwechsel und dichtes Auffahren zu Bremsungen, die sich am Ende zum Stau aufschaukeln.

Auch ohne Unfälle, Baustellen etc. kann das bis zum Stillstand führen.

Simulationen und Feldversuche zeigen ganz klar, dass bei mittlerem Verkehrsaufkommen selbst Schnellfahrer bei generellem Tempo 130 deutlich schneller ankommen als ohne Limit.

D: eines der verkehrssichersten Landes diesen Planeten

Wenn man sich weniger sensationalistisch-populistisch mit den Unfallzahlen auseinandersetzt kommt man nüchtern zu folgender Erkenntnis:

1. D ist mit 4,1 Unfällen/100.000 Einw. eines das am verkehrssichersten Länder dieses Planeten.

2. Hauptschwerpunkte des Unfallgeschehens sind/bleiben die Landstraße und innerorts, wo eher die Unübersichtlichkeit der Verkehrslagen Unfallursache Nummer eins ist.

3. Die wenigsten Unfälle (5 %) finden lt. ADAC auf Autobahnen statt und das auch nicht infolge von Hochgeschwindigkeitsfahrten, sondern bei unübersichtlicher Streckenführung etwa bei Baustellen.

4. Bei verkehrsträchtigen Bereichen - etwa Baustellen, Rettungsbereiche etc. gibt es bereits -zu Recht- meist ein Tempolimit von 80 bis 100.

Fazit: der Antrag der Grünen ist mal wieder Themenverfehlung und zeugt von fehlender Sachkompetenz

Q:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verkehrstoten"

"https://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_zahlen_fakten_wissen_1016_208844…"

@frosthorn (15:57)

Bei den Argumenten, die Sie für Motorräder bringen, muss ich ein wenig zurückrudern (wenn auch ungern angesichts der Harley, die gerade unter meinem Fenster wummert...).

Aber an meiner persönlichen Einschätzung, dass viele Motorradfahrer durch ihr Verhalten Zweifel an der generellen Sinnhaftigkeit dieses Fahrzeugs aufkommen lassen, ändert das wenig.

Ist ein bisschen wie mit den Waffen in den USA. Tatsächlich schädigt nur vielleicht eine von Tausend einen Menschen. Aber das ist mir immer noch zuviel.

Ich bin für ein Tempolimit von 130 Km/h

auf Autobahnen. Dann sollte man aber auch den Schritt wagen, ALLE Fahrspuren freizugeben. Lkw haben weiterhin die rechte Spur zu befahren.
Dann gäbe es keine Linksdrängler, keine Schlafmützen auf der Mittelspur mehr, denn ich könnte auf meiner Spur links, Mitte oder rechts mit der maximalen Geschwindigkeit von 130 Km/h meine Strecke fahren.
Bedeutet aber auch, dass die von ihren Assistenzsystemen eingelullten Verkehrsteilnehmer und besonders die Blinkmuffel aktiv am Verkehrsgeschehen teilnehmen müssen.
Wie auch schon geschrieben, sind ja bereits viele Autobahnkilometer begrenzt.
Für Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften sollte auch weiterhin Tempo 100 gelten. Auch Innerorts halte ich 50 Km/h grundsätzlich für gut. Bei Bedarf wird hier der Verkehr ja auch schon reglementiert.

Der rein idiologisch geführte

Der rein idiologisch geführte Kampf gegen das Tempolimit ist nicht mehr nachvollziehbar.

Die Vorteile überwiegen und sind sogar fast gratis zu erreichen.
Dagegen wird nur noch mit einem Gefühl argumentiert, aber rein sachlich kommt nichts mehr.

@15:57 von Sisyphos3

Warum glauben Sie, dass Sie mit 210 oder auch nur 180 km/h über die Autobahn fahren dürfen, sprechen aber im gleichen Atemzug allen anderen das Recht ab, mit 100 km/h die LKW-Kolonne zu überholen? Das finde ich ausgesprochen dreist.

Würden Sie mit Tempo 180 jemanden überholen wollen, der "nur" 145 km/h fährt? Wahrscheinlich ja, oder? Ist aber das gleiche Verhältnis in den Geschwindigkeiten.

Und die größere Gefahr im Straßenverkehr sind Sie. Nicht der langsamere Klenwagen.

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