Kommentare - Stockende US-Impfkampagne: Die Angst der Eltern vor dem Piks

08. Juli 2021 - 08:35 Uhr

Während es in Deutschland noch keine explizite Impfempfehlung für Jugendliche gibt, sind in den USA bereits acht Millionen der zwölf- bis 18-Jährigen geimpft. Doch der Fortschritt ist ins Stocken geraten. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

falsche Statistik, falsche Schlüsse

"Mediziner wie George Narby von der Gesundheitsbehörde in Alabama werben dann immer mit der Statistik."
> Mit der Statistik für Erwachsene.

Nach derselben Logik müsste man Kindern und Jugendliche auch regelmäßige Darmspiegelungen empfehlen.

"Soll heißen, die Vorteile einer Impfung wiegen auch bei Jugendlichen [...]"
> Soll heißen. Aber heißt es das auch?

Welcher Anteil der Jugendlichen erleidet denn behandlungswürdige Krankheitsverläufe? Sind es genug, um eine Impfung aller(!) Jugendlichen rechtfertigen zu können?

Im Lokalfernsehen setzt Narby


Im Lokalfernsehen setzt Narby die Zahlen ins Verhältnis: "Bei Covid-Erkrankten treten Entzündungen von Organen auf, auch des Herzmuskels. Rechnerisch sind es 23.000 Fälle auf eine Million Corona-Patienten - verglichen mit 13 Entzündungsfällen auf eine Million Menschen, die geimpft worden sind."
Soll heißen, die Vorteile einer Impfung wiegen auch bei Jugendlichen, die Gefahr von selten auftretenden Nebenwirkungen auf. Narby empfiehlt, dass sich junge Amerikaner impfen lassen.

Seltsame Logik und, so wie es sich hier liest, ein gutes Beispiel für Manipulation und `Missinterpretation´ von Daten (um diese Begriffe mal aus dem anderen Beitrag zu entleihen).
Im ersten Teil ist allgemein von Corona-Patienten die Rede, nicht von Jugendlichen. Und die werden auch nicht gemeint sein.
Im zweiten Teil wird daraus dann `gefolgert´, dass die Vorteile einer Impfung für Jugendliche überwiegen. Das ist so wie hier dargestellt schlicht falsch und unredliche Propaganda.

"Die Angst der Eltern um ihre Kinder"

sollte die Überschrift heißen.

Vor dem Piks haben die Eltern ganz sicher keine Angst, denn sicher sind die meisten Kinder in den USA - genauso wie die meisten Kinder in Deutschland - gegen die üblichen Kinderkrankheiten mit den seit Jahren und Jahrzehnten erprobten Impfstoffen geimpft.
Vor dem Piks hat also keiner Angst, aber sehr wohl davor seine Kinder zu Versuchskaninchen zu machen.

Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen!
Der Hormonhaushalt ist anders, der Stoffwechsel ist anders, das Wachstum ist noch nicht abgeschlossen, das Gehirn nicht ausgereift.

Während ein Neugeborenes die Hälfte der Energie für das Gehirn aufwendet ist das bei Erwachsenen lediglich 1/4.
In der Pubertät wird das Gehirn noch Mal umgebaut und verbraucht auch viel Energie.

Der Stoffwechsel eines Erwachsenen ist mit dem eines Heranwachsenden nicht vergleichbar.

(Wer Kinder hat, der sieht das: als Erwachsener nimmt man mit der Hälfte des Esens zu, das Heranwachsende brauchen.)

@Im Lokalfernsehen setzt Narby 8:53 Silverfuxx

"Seltsame Logik .."

Für Sie vielleicht seltsam, weil es mathematische Logik ist.

Im übrigen werdendiese Zahlen mit jeder weiteren Studie zu Covid erhärtet:
1:100000 gegen 1:40 ungeimpft.

Dieser Unterschied sollte selbst mathematisch Unbegabten auffallen.
Und da ist von viel häufigerem LongCovid Fällen,
die alle gleichmässig treffen gar noch nicht die Rede.

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 08:53 von Silverfuxx

Können sie ihren Vorwurf der "Manipulation und Missinterpretation" auch konkret belegen?

Oder reicht ihnen ihre (interessengeleitete?) Vermutung, dass Jugendliche nicht gemeint sein werden?

Mir kommt nämlich eher ihr Kommentar wie gezielte Missinterpretation und Manipulation vor...

@nachfragerin

"Sind es genug, um eine Impfung aller(!) Jugendlichen rechtfertigen zu können?"
Anscheinend schon , sonst würde es ja kein Land machen. Das Problem einer Pandemie besteht darin, sie auf allen Ebenen zu bekämpfen. Und das so effektiv wie möglich. Man kann aber natürlich auch die ganze Zeit zuerst darauf Hinweisen, dass Kinder/ Schüler usw. Kein normales Leben führen können seit 1,5 jahren , und umgekehrt aber auch auch bitte nichts mit Impfungen am Hut haben sollen. Egal wem man evtl damit schadet , wenn die selbigen das Virus verbreiten unbewusst. Schwierig

Herzentzündung

"Im ersten Teil ist allgemein von Corona-Patienten die Rede, nicht von Jugendlichen."

M. W. treffen Herzentzündungen ebenso Jugendliche, Treten gerade bei Jüngeren vermehrt auf (oder stehen bei Älteren nur weniger im Fokus wegen der Lunge).

Wenn erkannt sind die wenn ich mich nicht irre jedoch meist gut behandelbar und führen nur selten zu schweren Verläufen.

"Impfgegner verwenden Ereignisse im Bereich von Anekdoten"

"Impfgegner verwenden Ereignisse im Bereich von Anekdoten, um ein Fundament bei Eltern zu legen."

Das ist der zentrale Satz.

Den Schmarrn, den Impfgegner nicht erst seit Corona in die Öffentlichkkeit werfen, ist losgelöst von der Wissenschaft und hat mehr mit Verschwörungsglauben und Besessenheit zu tun, als mit rationaler Abwägung.

Selbst wenn die statistische Differenzierung nicht auf jede einzelne Alterskohorte eingeht, sprechen die genannten Wahrscheinlichkeiten dafür, dass die Risiken der Impfung von Jugendlichen deutlich geringer sind als bei Nicht-Impfung.

Framing: wer hat schon Angst vor dem „Pieks“?

Es geht den Eltern doch eher um die Unsicherheit der langfristigen Impffolgen und um die mögliche Schwere kurzzeitiger Nebenwirkungen.

Medien- und Kommunikationswissenschaftler behandeln das Phänomen in ihren Seminaren:

Man versucht durch die Wortwahl bereits vorzugeben wie der Rezipient über einen nachrichtlichen Sachverhalt zu denken hat.

Kennt man von politischen Berichten aber seit Anfang 2020 auch immer wieder im Zusammenhang mit der Corona Pandemie.

Warum ist das so, denn es geht doch eigentlich „nur“ um Gesundheit und „wissenschaftliche Fakten“?

Der Grund ist, dass es eben nicht nur um Fakten geht und das die Berichte über die Pandemie eine erhebliche potentielle Brisanz haben. Denn es werden soziale Fragen verhandelt, Fragen der Gerechtigkeit und des Zusammenhalts der Gesellschaft, des Demokratieverständnisses und sogar geopolitische Fragen (zB wegen Sputnik Impfstoff).

Sehe ich auch so @ 09:09 von BILD.DirEinDuHä...

>>>Können sie ihren Vorwurf der "Manipulation und Missinterpretation" auch konkret belegen?
Oder reicht ihnen ihre (interessengeleitete?) Vermutung, dass Jugendliche nicht gemeint sein werden?
Mir kommt nämlich eher ihr Kommentar wie gezielte Missinterpretation und Manipulation vor...>>>

Mir auch!

Mir ist total schleierhaft,

Mir ist total schleierhaft, warum soviel Theater um die Impfungen gemacht wird.
Es gibt - weder in den USA noch in D - eine Impfpflicht.
Ergo kann das jeder für sich entscheiden - außer die Kinder, die sind von der Meinung der Eltern ( siehe Artikel ) abhängig.
Warum kann man nicht einfach zugeben, das man Impfgegener oder auch Skeptiker ist.
Weil dann andere kommen und ihnen beweisen könnten, das sie unrecht haben ?
Die vielen Biologen, Ärzte, Chemiker, die hier angeben, sie wüssten was " die Impfstoffe anrichten " könnten doch ganz entspannt sein und sagen: nein. Das ist ihre Verantwortung, die ihnen n i e m a n d anderes abnehmen wird.

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 08:52 von Nachfragerin

"Falsche Statistik, falsche Schlüsse" [sic!]

Leider ziehen sie hier falsche Schlüsse.

Die Statistik bezieht sich auf die Gesamtbevölkerung, also auch auf Jungendliche und zeigt ein fast 2000fach höheres Risiko von Entzündungen bei Corona-Erkrankten.
Ein Risikofaktor für Herzmuskelentzündungen z.B. ist, zumindest bei anderen Infektionskrankheiten wie der Grippe, körperliche Aktivität während oder kurz nach der Akutphase der Erkrankung.

Insofern dürften Jugendliche mit schwächeren Symptomen und höherem Bewegungsdrang auch gefährdet sein.

Hinzu kommt die Abwägung dass mehr Geimpfte die Wahrscheinlichkeit weiterer Mutanten verringern.
Und diese könnten auch für Kinder und Jugendliche gefährlicher werden.

@09:05 von Tada

Es stimmt schon, was Sie über die Unterschiede zwischen den Stoffwechseln von Erwachsenen und Kindern schreiben. Deswegen sind ja vor der Zulassung eines Medikaments oder Impfstoffs für Kinder spezielle Studien mit Kindern vorgeschrieben. Darin wird dann untersucht, ob Kinder z.B. eine geringere Dosis des Impfstoffs bekommen müssen.

Damit man das aber jemals erfahren kann, müssen Eltern bereit sein, ihre Kinder "zu Versuchskaninchen zu machen", wie sie schreiben. Wenn niemand seine Kinder impfen lässt, wird man nie wissen, wie wirksam oder sicher ein Impfstoff ist.

Sie loben die Impfstoffe gegen die üblichen Kinderkrankheiten als "seit Jahren erprobt". Aber bedenken Sie, auch die waren mal neu und die ersten 1000 oder auch 100000 geimpften Kinder waren dann nach Ihrer Definition "die Versuchskaninchen".

Es ist eine sehr persönliche Entscheidung, ob man vorsichtig oder mutig ist. Aber ohne die Mutigen wird es auch nie eine Therapie oder einen Impfstoff für die Vorsichtigen geben.

Ich frage mich......

immer wieder, wann endlich verstanden wird, daß mit Statistiken niemand überzeugt wird und angebliche Besserwisser und Zweifler schon garnicht. Gab es nicht auch in Deutschland entsprechende Demos? Mir fällt da immer Otto der Ostfriese ein, der in einem Sketch einen Pfarrer darstellt, der eine Christopherus-Plakette an seiner Orgel befestigt hat und die Wirksamkeit dieses "Schutzes" damit bestätigt sieht, daß er mit der Orgel noch nie einen Verkehrsunfall hatte. Bemerkenswerter finde ich, daß die Impfbereitschaft besonders im Süden und mittleren Westen rückläufig ist und da hat Trump seine Anhänger!

Es ist von `Corona-Patienten´

Es ist von `Corona-Patienten´ die Rede. Jugendliche sind so gut wie keine Corona-Patienten. Von daher sind die Daten dieser Corona-Patienten völlig unerheblich.
Hier werden Dinge miteinander in Zusammenhang gebracht, die so nicht zusammen gehören.

Die Amerikaner machen alles richtig....

Über 4.400 Personen zwischen 0 und 19 Jahren sterben jährlich in Deutschland (Quelle: Stat. Bundesamt).
26 Personen zwischen 0 und 19 Jahren starben bisher an Corona in D (Quelle: RKI).
Wir schützen daher mit Impfungen nicht unsere Kinder sondern die erwachsenen Impfverweigerer. Warum sollten wir das?

@silverfuxx

"Es ist von `Corona-Patienten´ die Rede. Jugendliche sind so gut wie keine Corona-Patienten. Von daher sind die Daten dieser Corona-Patienten völlig unerheblich."
Also, wenn dann ein Jugendlicher eine Grippe im Herbst hat ,aber nicht tot-krank ist , dann wäre er auch kein Grippe-patiebt??? Komisch

Stiko

Ich bin froh, dass wir mit der Stiko eine politisch unabhängige Kommission haben, die auf wissenschaftlicher Grundlage zu ihren Empfehlungen kommt. Das ist offenbar in den Staaten anders. Ich stimme hier den drei ersten Kommentaren absolut zu. Wenn die Stiko die Impfung auch für Kinder empfiehlt werde ich mir die Argumente angucken und sollten die mich überzeugen, dann und nur dann werde ich meinen 16-jährigen Sohn auch impfen lassen. Aber nicht aus vorauseilendem Gehorsam, damit endlich wieder ein normales wirtschaftliches und kulturelles Leben möglich wird. Eltern haben eine Verantwortung ihren Kindern gegenüber. Das hat überhaupt gar nichts mit der Angst vor einem klitzekleinen Piks zu tun. Schon diese Verhamlosung ist äußerst manipulativ und der Tagesschau unwürdig.

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 09:05 von Tada

Kann es sein dass sie die These, Kinder solle man betrachten und behandeln wie Besucher von einem fremden Planeten, etwas zu wörtlich nehmen?

Der Grund warum das Gehirn von Kindern so viel Energie verbraucht ist simpel:
Es denkt und lernt sehr viel!

Bei Erwachsenen versucht das Gehirn Energie zu sparen und benutzt immer häufiger Abkürzungen über Erinnerungen und Überzeugungen statt Erkenntnisse durch Nachdenken zu erlangen. Nachdenken wird dann eher benutzt um Gründe zu (er?)finden, warum die Energiesparerkenntnis richtig sein muss, wenn die intuitive Entscheidung für oder gegen etwas in Frage gestellt wird.

Informieren sie sich mal über #Confirmation Bias.

Impfgegner sind übrigens meist sehr gute Beispiele für dieses Energiesparverhalten:
Oft wiederholte Anekdoten über äusserst seltene Nebenwirkung einer Impfung werden als Bedrohung empfunden, während die Krankheitsfolgen (z.B. stirbt eines von 4000 erkrankten Kindern an Masern, noch mehr haben Spätfolgen) verdrängt werden.

09:16 von Möbius Abgesehen

09:16 von Möbius

Abgesehen davon, das ich Ihrem Kommentar grundsätzlich nicht zustimme :
was hat es damit auf sich :
//und sogar geopolitische Fragen (zB wegen Sputnik Impfstoff).//

Niemand aus " unserer Politik " kann etwas dafür, das die Zulassungsunterlagen nicht oder nicht vollständig eingereicht werden - aber dann ist eben eine Zulassung nicht möglich. Die " Regeln " der Zulassung sind den Herstellern bekannt!

@nordbraut

Am 08. Juli 2021 um 09:32 von Nordbraut
Stiko... das hört sich vernünftig an und nicht blindlings gegen alles.

Silverfuxx

Volle Zustimmung!

@Grübelmonster

"Also, wenn dann ein Jugendlicher eine Grippe im Herbst hat ,aber nicht tot-krank ist , dann wäre er auch kein Grippe-patiebt??? Komisch"

Er wäre erst dann ein Patient, wenn er in medizinische Behandlung käme. Wie viele Jugendliche wurden bislang wegen Covid 19 medizinisch behandelt? Und wie viele alte Menschen? Gibt's da evtl eine leichte Diskrepanz?

09:16 von Möbius | Geht es auch mal ohne Medienschelte ?

'Man versucht durch die Wortwahl bereits vorzugeben wie der Rezipient über einen nachrichtlichen Sachverhalt zu denken hat.'

Wer ist 'man' ?

Medien unlautere Motive wie 'Framing' zu zu unterstellen, zieht sich durch die Mehrheit ihrer Beiträge. Das ist eine wohlfeile Methode, um jeden Artikel, welcher Ihrer vorgefassten Meinung widerspricht oder sonstwie politisch 'unwillkommen' ist, abzuwerten. Das ist etwas zu einfach.

Überlassen Sie doch diese Wahrnehmung jedem Einzelnen in diesem Forum hier und konzentieren Sie sich auf den sachlichen Inhalt und Ihre Meinung dazu. Der beschäftigt sich mit der Impfkampagne in Amerika und der Frage, inwieweit Jugendliche darin einbezogen werden sollen.

Risikoabwägungen

Zumindest dürfte relativ sicher sein, dass es Sinn macht, die möglichen Nebenwirkungen der Impfung mit den möglichen Nebenwirkungen der Erkrankung zu vergleichen.

Dass auf die Dauer auch Kinder und Jugendliche mit dem Virus und seinen Varianten in Kontakt kommen - mit oder ohne Impfung - dürfte ja inzwischen außer Frage stehen.

Vielleicht können Eltern bei jüngeren Kindern ja auch einigermaßen beruhigt sagen, dass ihr Kind auch eine Ansteckung wohl gut überstehen wird. Bei Jugendlichen stehen die Chancen nach allen mir bekannten Zahlen weiterhin gut und besser als bei Erwachsenen, aber die Risiken für schwerere Verläufe beginnen auch zuzunehmen.

Grundsätzlich problematisch finde ich an der Stelle aber die Versuche der Einflussnahme der Politik (MP Söder oder Weil z.B.), die als Nicht-Mediziner sich in die Bereiche der StIKo vor wagen, die aus guten Gründen unabhängig ist.

Passt alles nicht ...

"Rechnerisch sind es 23.000 Fälle auf eine Million Corona-Patienten - verglichen mit 13 Entzündungsfällen auf eine Million Menschen, die geimpft worden sind." Derweil aus Israel bzgl.neuester Entwicklung: „Was mich an der Studie eher noch beunruhigt hat“, so Lauterbach weiter, „ist die Tatsache, dass sieben Prozent der Geimpften schwer erkranken konnten.“ https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Corona-Pandemie-Wie-gut-schuetzt-Biontech-vor-der-Delta-Variante-id60036661.html Aber bleiben wir bei den Zahlen aus dem Artikel. Das sind auch so ziemlich ernüchternde (und eher beruhigende) Zahlen. Wenn man viele Medienberichte oder auch Leserkommentare als Basis nimmt, führt ja fast jede Infektion unweigerlich zu schwereren Erkrankungen. Tatsächlich sind es nach diesen Zahlen nicht mal 3%, wohlgemerkt - bei Ungeimpften. Also so ziemlich das Gegenteil der oft an die Wand gemalten Endzeit- und Untergangsszenarien.

09:30 von chestnut79: Warum Impfverweigerer schützen?

Wenn sie die Gesundheit von Impfverweigerern nicht als schützenswert erachten, ...

... wie stehen Sie dann zu den Organtransplantierten die regelmäßig Immunsuppresiva einnehmen müssen und nicht geimpft werden können (bzw. nur einen geringen Immunschutz aufbauen können). Das sind auch einige Hunderttausende in D.

@Nordbraut, 09:32

"Wenn die Stiko die Impfung auch für Kinder empfiehlt werde ich mir die Argumente angucken und sollten die mich überzeugen, dann und nur dann werde ich meinen 16-jährigen Sohn auch impfen lassen." -

Sind sie schon mal auf die Idee gekommen, ihren 16-jährigen Sohn zu fragen, was er selbst davon findet? Denken sie nicht, das ein 16-jähriger hier durchaus auch selbst mitbestimmen sollte? Was machen sie also, wenn er geimpft werden will, sie ihn aber nicht impfen lassen wollen?

Seit heute sind wir mit dem

Seit heute sind wir mit dem Thema Impfung durch, da Regelunterricht nach den Sommerferien unabhängig, vom Impfstatus stattfinden wird :))

@artist22 - logischer Fehlschluss

09:09 von artist22:
"Für Sie vielleicht seltsam, weil es mathematische Logik ist."

User Silverfuxx versteht offensichtlich mehr von mathematischer Logik als Sie. Es werden die Statistiken von Erwachsenen herangezogen, um eine Aussage über Minderjährige zu treffen. Das ist vergleichbar mit der Aussage: Fische haben Fell, weil die meisten Haustiere Fell haben.

Alle mir bekannten Studien bestätigen, dass das Risiko einer schweren Coronaerkrankung mit zunehmendem Alter steigt und bei Kindern praktisch Null ist. Kinder sind also nicht der Durchschnitt.

Das wirft die Frage auf, wie die gesundheitlichen Vorteile einer Impfung überwiegen sollen, wenn ohne Impfung gar keine Nachteile zu erwarten sind?

09:32 von Nordbraut >Was

09:32 von Nordbraut

>Was halten Sie davon, Ihren Sohn zu befragen? Er ist in einem Alter, wo er durchaus schon eine eigene Meinung hat.

// Eltern haben eine Verantwortung ihren Kindern gegenüber. //

Ja, aber in alle Richtungen !

//Das hat überhaupt gar nichts mit der Angst vor einem klitzekleinen Piks zu tun. Schon diese Verhamlosung ist äußerst manipulativ und der Tagesschau unwürdig.//

Was ist daran bitte " Verharmlosung " ? Mehr wie ein kleiner Piks war es bei mir noch nie - egal welche Impfung ich bekommen habe.

@nordbraut

"Er wäre erst dann ein Patient, wenn er in medizinische Behandlung käme. Wie viele Jugendliche wurden bislang wegen Covid 19 medizinisch behandelt? Und wie viele alte Menschen? Gibt's da evtl eine leichte Diskrepanz?"
Steht da aber nicht zur Debatte, die Aussage war grundsätzlich in ihrem Kern unwahr.

@Bild.Dir.ein... um 09:20

Man kann nicht mit einer Statistik wo alle Daten reingehen, bei einer expliziten Gruppe (hier Jugendliche) werben.

Ansonsten senken Jugendliche die statistische Gefahr eines schweren Verlaufes für Ältere und genauso gut umgekehrt.

Also ist der Vergleich vom Mediziner Narby ein klassischer Apfel-Birnen-Vergleich.

Korrekt müsste Narby die Zahlen der Krankheitsfälle bei Jugendlichen mit den Impfkomplikationen bei Jugendlichen vergleichen.

Außer der Mediziner wirbt generell und nicht allein bei Jugendlichen. Dies ist aber aus dem Text so nicht zu entnehmen.

Zu Mutationen:
Eine gefährlichere Mutation wird sich nicht durchsetzen. Infektiöser ja, aber nicht gefährlicher, dies allein ergibt sich aus der Logik.
Denn ein ungefährliches Virus kann man laufen lassen.

...ttestEineMEinung @08. Juli 2021 um 09:32 von Nordbraut

In dem Artikel gibt es keine "manipulative und unwürdige Verharmlosung"

Die STIKO empfiehlt schon jetzt die Impfung von Kindern und Jugendlichen mit Vorerkrankungen. Und sie spricht sich auch nicht explizit gegen die Impfung aller Kinder und Jungendlichen aus.
Abgesehen davon ist die Zulassung von Impfstoffen ein komplexer Prozess, in dessen Zentrum zuerst die Sicherheit der Impfstoffe steht.
Die Wirksamkeit muss zwar auch gegeben sein, wird aber erst danach geprüft.
Impfstoffe werden deshalb zuerst an wenigen, gesunden Erwachsenen überprüft, dann in zwei Schritten mit grösseren Gruppen.

Erst wenn dort der bei weitem überwiegende Nutzen der Impfung belegt ist, kann man schrittweise Studien mit jüngeren Probanden durchführen

Übrigens - die ersten Kommentatoren, denen sie "absolut zustimmen" sind völlig gegen das Impfen, was mich zu der Frage bringt, ob ihr "Vertrauen" in die STIKO nicht eher als Feigenblatt zu sehen ist und sich bei einer Änderung der Empfehlung in Luft auflöst

09:21 von dr.bashir @09:05 von Tada

Aber ohne die Mutigen wird es auch nie eine Therapie oder einen Impfstoff für die Vorsichtigen geben.

Sie haben damit vollkommen recht. Und als Vorsichtige bin ich den Mutigen sehr dankbar. Schade ist, dass Menschen häufig wenig Verständnis für die jeweils andere Position aufbringen.

Bei Kindern finde ich es ungleich schwieriger eine solche Entscheidung zu treffen und würde mich Herrn Mertens von der StiKo anschließen, die die Impfung bisher nicht für alle Kinder und Jugendlichen empfohlen hat, sondern vor allem für Kinder aus Risikogruppen bzw. wenn deren Angehörige zur Risikogruppe gehören, da für Kinder der Nutzen des Selbstschutzes nicht überwiegt.

Das heißt aber nicht, dass Kinder sich nicht trotzdem impfen lassen können (sollten), die Möglichkeit besteht ja.

Schulöffnungen dürfen m.M.n. aber nicht von Impfungen abhängig gemacht werden – da sollten wir Erwachsenen uns lieber bzgl. Massenveranstaltungen und Maske in Innenräumen tragen weiterhin einschränken.

@JorisNL

Auf die Idee, mit meinem Sohn zu sprechen, bin ich tatsächlich auch schon gekommen. Aber danke für den Tipp. Es fällt ihm schwer, sich dazu eine Meinung zu bilden, weil er sich mit anderen Dingen befasst. Das könnte sich natürlich ändern, wenn Freunde plötzlich geimpft sind. Aber aktuell ist ihm dieses Thema noch relativ schnuppe. Jedenfalls hat er keine Angst vor dem Pieks.

09:42 von YinYangFish

Grundsätzlich problematisch finde ich an der Stelle aber die Versuche der Einflussnahme der Politik (MP Söder oder Weil z.B.), die als Nicht-Mediziner sich in die Bereiche der StIKo vor wagen, die aus guten Gründen unabhängig ist.

Danke, das sehe ich auch so.

Impfskepsis weltweit

Nicht nur in den USA stockt die Impfaktion.
Auch in Israel, das als erster und im weltweit schnellsten Tempo äußerst kreativ impfte, sind bislang lediglich 59,89% der Menschen vollständig geimpft. Quelle: https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/israel/ (Es gibt dort aktuell übrigens keine neuen coronabedingten Todesfälle, die Inzidenz ist 30.)
Mühelos hätten das schon lange 100% sein können, wenn die Bevölkerung mitgespielt hätte.
Es schein wohl überall auf der Welt Menschen zu geben, die entweder es für sich nicht für notwendig erachten, weil sie selbst ein statistisch geringes Risiko einer schweren Erkrankung bei sich sehen, oder aber solche, die ihren Regierungen nicht trauen. Der Anteil in der Bevölkerung ist größer als es scheint.

@ich1961 um 09:16

Ich frage mich auch warum man so viel Theater um die Impfung macht.

Sie ist freiwillig und somit auch gut.

Ob man nun skeptisch ist oder Anhänger sollte keine Rolle spielen. Hier entscheidet jeder selbst. Denn in erster Linie ist die Impfung ein Selbstschutz und nichts anderes.

Problematisch wird es erst wenn man die Impfung zur Pflicht macht für Privilegien. Dann wird die freiwillige Impfung quasi zur Pflicht. Was vorher niemanden interessiert hat, ist dann eine Barriere.

Und so entstehen Reibungsflächen, welche dann eine Debatte entfachen, wie wir sie gerade erleben.

09:21 von dr.bashir

Gerade was die Gesundheit angeht hat da "mutig sein" nichts verloren.

Es gibt Kinder mit bestimmten Vorerkrakungen, die auf solche Impfungen angewiesen sind.
Da ist die Natur hart, diese Kinder haben nichts zu verlieren aber alles zu gewinnen.
Da kann man Daten sammeln.

Aber eigentlich bekommen Probanden noch einen Obolus für ihren Einsatz. Das ist das Mindeste, was sich gehört.

Hingegen ist solche vorgeschlagene Massenimpfung von Kindern nur um Inzidenzwerte zu senken höchst verwerflich, besonders nur um vor den Wahlen als Erfolgreich zu gelten (und wenn man nicht erfolgreich war, dann sind nur die Kinder und ihre Eltern schuld).

Zumal es sehr wohl ein geringes Risiko einer Herzmuskelentzündung nach der Impfung gibt.

Ich hatte eine HM-Entzündung als Säugling, habe sie knapp überlebt und zum Glück keine Schäden am Herzen behalten. (Meine Mutter hat das psychisch stark getroffen.)
Als mögliche Nebenwirkung der Impfung ist das absolut nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

@Grübel-monster - Es geht gar nicht um die Kinder.

>>Sind es genug [schwere Fälle], um eine Impfung aller(!) Jugendlichen rechtfertigen zu können?<<

09:11 von Grübel-monster:
"Anscheinend schon , sonst würde es ja kein Land machen."

Es ist davon auszugehen, dass die Pharmaindustrie für die Impfung von möglichst vielen Menschen wirbt und bei der Politik eine entsprechende Lobbyarbeit leistet.

Hinzu kommt der öffentliche Druck auf die Politik, diese Krise endlich zu beenden. Dafür wird jedes erdenkliche Mittel herangezogen, soweit es die omnipräsenten wirtschaftlichen Interessen zulassen. Kinder und Jugendliche sind keine Wähler und haben auch keine finanzkräftige Lobby. Für mich sind zwei sehr überzeugende Gründe, warum unsere Regierungen für die Impfungen von Kindern werben.

Wenn es wirklich um den Schutz der Kinder ginge, könnte man diesen auch in den Schulen gewährleisten. Aber das kostet Geld und bringt keine Provisionen, Parteispenden oder bessere Karrierechancen.

@Bilddirein...

Den ersten drei Kommentaren kann ich absolut zustimmen, weil sie meine Meinung widerspiegeln. Ich weiß nichts darüber, ob die Kommentierenden grundsätzlich gegen Impfungen sind. Ich zum Beispiel bin bereits doppeltgeimpft.

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 09:43 von Wolfes74

Können sie belegen wo genau "Endzeit- und Untergangsszenarien" an die Wand gemalt wurden - ausser von Menschen die man gemeinhin als Corona-Leugner bezeichnet?

Panikmache kann ich eigentlich nur aus deren Lager erkennen.

Allen anderen ging und geht es darum z.B. hier in Deutschland ca. 240.000 Tote (bis über 1 Mio. falls wir zuviele Fälle gleichzeitig nicht behandeln können) zu verhindern.

Das wäre nicht unser Untergang - höchstens eine moralische Bankrotterklärung, weil wir mit (oder wegen der Angst etwas davon zu verlieren?) all unserem Reichtum die Schwachen nicht schützen können.

Die Zahlen auf die sie sich beziehen widersprechen sich übrigens kein bisschen - Lauterbach spricht von 7% schweren Verläufen bei den, trotz Impfung, Erkrankten bei der Delta-Variante.
Sie reden von 3% der Bevölkerung die bisher schwer erkrankt waren - infiziert oder nicht...

09:19 von ich1961: Theater total schleierhaft

Mir ist total schleierhaft, warum soviel Theater um die Impfungen gemacht wird.
Es gibt - weder in den USA noch in D - eine Impfpflicht.

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Geht mir ebenso. Und wenn ich an unseren aktuellen Impffortschritt denke, und wie delta gerade in Indonesien und afrikanischen Ländern grassiert ...

... dann kommt mir diese Diskussion als ziemliches Luxusproblem vor.

Ganz generell

Um das evtl. klarzustellen. Keiner verlangt von Eltern ihre Kinder impfen zu lassen. Das wäre ja noch schöner. Allerdings kann und sollte man sich neutral mit dem Thema auseinandersetzen. Wer sich dann immer noch nicht wohl fühlt mit dem Gedanken seine Kinder impfen zu lassen, dem würde ich das auch nicht in Abrede stellen. Fakten sind das eine , die Sicherheit der eigenen Kinder das andere. Nur sich grundsätzlich gegen alles zu versperren wird nicht zur Lösung beitragen. Ind diesem Sinne, bleiben sie gesund!

09:56 von Shantuma Die

09:56 von Shantuma

Die Impfung ist ( und bleibt ) freiwillig. Wenn es für vollständig geimpfte irgendwelche
" Freiheiten " gibt, dann kann immer noch jeder für sich entscheiden, ob er die Impfung möchte oder eben nicht.
Dann muss man aber auch den A... in der Hose haben und damit leben.

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 09:46 von Nachfragerin

Ihnen ist schon klar, dass die - meist gut behandelbaren Herzmuskelentzündungen - genau da zum Problem werden, wo sie nicht erkannt und deswegen nicht behandelt werden?
Und gerade durch körperliche Belastungen verstärkt werden bzw. überhaupt entstehen?

Z.B. dort wo eher leichte Verläufe eine Infektion gar nicht als solche erkannt werde, wie bei Kindern und Jugendlichen.

Und nein - User Silverfuxx hat in seinem Beitrag keinerlei Verständnis für mathematische Logik gezeigt, sondern abseits derselben seine eigenen Vermutungen als Ergebnis eingesetzt.

Persönliche Entscheidung

Das Problem an der ganzen Diskussion ist, dass die Entscheidung für oder gegen eine Impfung erst mal eine persönliche Entscheidung ist. Bei der Impfung von Kindern kommt erschwerend hinzu, dass Eltern in diesem Fall die Entscheidung nicht für sich selbst, sondern für einen anderen Menschen, eben das Kind treffen müssen. Und da ist die Entscheidung noch mal schwieriger, da Kinder (zurecht) als verletzlicher empfunden werden.

Und da wird es dann zusätzlich noch emotional. Und üblicherweise siegt die Emotion über die Fakten, die dann auch noch in Diskussion sind.

Ein netter emotionaler Effekt ist übrigens, dass beide Alternativen (Impfen oder Nicht-Impfen) mögliche Risiken haben. Und es wird von Menschen als bedrohlicher empfunden, Risiken einzugehen, denen man durch eine eigene Entscheidung für etwas aussetzt, als solche Risiken, die durch Unterlassung desselben entstehen. Das ist dann Schicksal, ich bin nicht schuld.

@Shantuma

"Ansonsten senken Jugendliche die statistische Gefahr eines schweren Verlaufes für Ältere und genauso gut umgekehrt" Am 08. Juli 2021 um 09:49 von Shantuma

*

Es ist ethisch nicht vertretbar den Einen in Haftung für die Gesundheit des anderen zu nehmen, wenn es um einen körperlichen Eingriff wie die Impfung geht.

(Das ist NICHT mit Dingen wie Geschwindigkeitsbegrenzung vergleichbar, da ein Fahrzeug kein Körperteil ist. Wenn einer zu Fuß durch die Innenstadt mit 100km/h rennen möchte, dann soll er das versuchen.)

Das geht in die Richtung Widerspruchsregel bei Organspende.

Deutschland hat aus guten Gründen da eine strenge Handhabung. Jeder entschiedet über seinen Körper selbst und muss keine Opfer für andere bringen. Denn wenn man da angekommen ist, dann werden die Grenzen hin und her geschoben. Ich sehe schon an den Diskussionen hier, dass jeder die Grenzen anders setzt.

Am 08. Juli 2021 um 09:05 von Tada

Vor dem Piks hat also keiner Angst, aber sehr wohl davor seine Kinder zu Versuchskaninchen zu machen.
__
Mit der gleichen Logik könnte man aber auch sagen, dass man noch keine Langzeitstudien darüber hat, was eine Corona-Infektion bzw. Erkrankung im Körper eines Kindes anrichten kann.
Ich kann mich daran nicht mehr erinnern aber damals gab es ja diese Schluckimpfungskampagne. War das nicht auch ein Novum ? Da wurden doch auch quasi ad hoc eigentlich alle Kinder in der Schule gegen geimpft. Gabs da auch derlei Diskussionen ?

@Wombat Warlock

Vielen Dank für den Hinweis auf Indonesien und Afrika!
Ich habe hier kürzlich in einem Bericht gelesen, dass jemand (weiß leider nicht mehr wer) forderte, bevor wir die durch die Pandemie vollkommen ungefährdeten Kinder und Jugendlichen impfen, den Impfstoff bitte an diese Länder spenden sollten. Das fand ich sehr nachvollziehbar und sinnvoll. Wir können die Pandemie nur global bekämpfen. Und es gibt noch viele gefährdete Ungeimpfte auf unserem Planeten.

09:57 von Nachfragerin //Es

09:57 von Nachfragerin

//Es ist davon auszugehen, dass die Pharmaindustrie für die Impfung von möglichst vielen Menschen wirbt und bei der Politik eine entsprechende Lobbyarbeit leistet.//

Bitte mal um seriöse Belege !

// Kinder und Jugendliche sind keine Wähler und haben auch keine finanzkräftige Lobby. Für mich sind zwei sehr überzeugende Gründe, warum unsere Regierungen für die Impfungen von Kindern werben.//

Wie schon mehrfach erwähnt haben die Kinder Eltern, die sich bei einer Wahl ja entsprechend verhalten können und
sollten !

//Wenn es wirklich um den Schutz der Kinder ginge, könnte man diesen auch in den Schulen gewährleisten. Aber das kostet Geld und bringt keine Provisionen, Parteispenden oder bessere Karrierechancen.//

Auch dafür bitte seriöse Belege !

@ich1961 09:37 Uhr: Sie wollen es nicht sehen!

Schauen Sie sich doch bitte mal an was im Frühjahr 2020 los war in der EU. Das die vielbeschworene Solidarität der westlichen Länder untereinander plötzlich innerhalb von Tagen kollabierte, Grenzen panisch geschlossen wurden und man mehr besorgt war um die Wirkung der Bilder von Hilfslieferungen aus Russland, China oder Kuba als um den Nutzen der Lieferung an sich.

Bei der der Debatte in der EU um „Sputnik“ wurden in erster Linie geopolitische Fragen verhandelt, und nicht - wie sie behaupten - Fragen der medizinischen Wirksamkeit und bloße administrative Fragen der Zulassung.

Auch hierzulande ist die Impfkampagne ein Politikum. Was glauben Sie denn wieso Merkel mit Xi verhandelt hat um eine gegenseitige Anerkennung der Impfzertifikate zu erreichen? Übrigens wird in Deutschland zumindest die russische Impfung nicht anerkannt ...

@09:57 von Tada

"Aber eigentlich bekommen Probanden noch einen Obolus für ihren Einsatz. Das ist das Mindeste, was sich gehört"

Nein, Teilnehmer an Impfstoffstudien oder Patienten in klinischen Studien bekommen keinen Obolus. Bezahlt werden nur gesunde Probanden in frühen Studien, die kein medizinisches Interesse an der Therapie haben. In späteren Studien soll die therapeutische Überlegung nicht von finanziellen überlagert werden.

"Gerade was die Gesundheit angeht hat da "mutig sein" nichts verloren"

Sehen Sie es so. Alle haben die gleichen Informationen und Daten für ihre Überlegungen. Sie kommen aber zu unterschiedlichen Entscheidung, weil sie den Nutzen und die Risiken unterschiedlich bewerten. Ob man das "mutig" nennt, oder anders, ist erst mal egal.

Aber wie gesagt - wenn es niemand ausprobiert, wird man nie Daten haben. Das heißt aber nicht, dass ich die Entscheidung der anderen nicht respektiere. Ich selbst würde an Studien teilnehmen, ob ich meine Tochter anmelden würde, weiß ich nicht.

09:57 von Nachfragerin | Dunkle Mächte oder einfach Pragmatismus

'Es ist davon auszugehen, dass die Pharmaindustrie für die Impfung von möglichst vielen Menschen wirbt und bei der Politik eine entsprechende Lobbyarbeit leistet.'

Es ist von überhaupt nix mal so 'auszugehen.'
Das ist einfach nur Ihre Meinung, die Sie auf eine Unterstellung gründen.

'Wenn es wirklich um den Schutz der Kinder ginge, könnte man diesen auch in den Schulen gewährleisten. Aber das kostet Geld und bringt keine Provisionen, Parteispenden oder bessere Karrierechancen.'

Das liegt irgendwo zwischen Klassenkampf und Stammtischpopulismus. Pauschale Politikerschelte statt Fakten.

Das bringt niemanden in der Frage weiter, ob es epidemiologische und gesundheitliche Gründe dafür gibt, Kinder und Jugendliche zu impfen.

09:19 von ich1961

"Mir ist total schleierhaft, warum soviel Theater um die Impfungen gemacht wird. Es gibt - weder in den USA noch in D - eine Impfpflicht." https://www.rnd.de/politik/helge-braun-kein-weiterer-lockdown-fuer-corona-geimpfte-wenn-impfungen-gut-wirken-BF5TSO52TJCMNHGRKY3U77Z5FE.html https://www.berliner-zeitung.de/news/merkel-droht-impfverweigerern-mit-konsequenzen-li.137407 https://www.tagesschau.de/inland/soeder-impfpflicht-corona-101.html Ja ja und keiner hat die Absicht eine Mauer zu bauen. Gilt wehret den Anfängen eigentlich noch?

10:07 von dr.bashir

Weitgehende Zustimmung
Ergänzend möchte ich hinzufügen, daß die Eltern aus meiner Sicht wenig falsch machen können, da es in beiden Fällen, egal ob die Entscheidung für oder gegen eine Impfung ausfällt, das Risiko für die Kinder äußerst gering ist, nach gegenwärtigem Stand der Erkenntnis.
Ganz anders sieht die Lage natürlich aus, wenn die Kinder zur Gruppe der "Vulnerablen" gehören. Aber in diesem Fall werden sich die meisten Eltern für eine Impfung entscheiden oder bereits entschieden haben.

@ Am 08. Juli 2021 um 09:16 von Möbius

> Es geht den Eltern doch eher um die Unsicherheit der langfristigen Impffolgen

Erste Erkenntnisse zu solchen langfristigen Folgen liefert z. B. eine noch laufende Studie der Uni Rotterdam in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Institut. Erste Ansätze zeigen, dass die mRNA-Technik eine Schwächung des natürlichen (sprich angeborenen) Immunsystems verursachen könnte, d. h. man würde empfindlicher gegen Alltagskrankheiten wie Schnupfen etc. Sollte sich dieser Ansatz bewahrheiten, wäre das für die Impfung von Kindern und Jugendlichen ein nicht außer Acht zu lassendes Gegenargument. Denn diese müssten dann ihr Leben lang mit dem Risiko eines schwächeren Immunsystems verbringen.

@weingasi1

"Mit der gleichen Logik könnte man aber auch sagen, dass man noch keine Langzeitstudien darüber hat, was eine Corona-Infektion bzw. Erkrankung im Körper eines Kindes anrichten kann."

Man kann aber schon ziemlich klar sagen, dass eine Corona-Infektion zumindest für nicht vorerkrankte Kinder in aller Regel ungefährlich ist.

@BILD.DirEinDuHättestEineMeinung - Bedeutung eines Mittelwertes

09:20 von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung:
"Leider ziehen sie hier falsche Schlüsse."
> Sie irren. Der Mittelwert einer Gruppe lässt keine Aussage über ein Individum zu.

"Die Statistik bezieht sich auf die Gesamtbevölkerung, also auch auf Jungendliche und zeigt ein fast 2000fach höheres Risiko von Entzündungen bei Corona-Erkrankten."
> Jugendliche sind nicht die Gesamtbevölkerung. Oder glauben Sie, dass das Durschnittsalter aller Bürger dasselbe ist wie das Durchschnittsalter aller Jugendlichen?

Am 08. Juli 2021 um 09:19 von ich1961

Zitat: Mir ist total schleierhaft, warum soviel Theater um die Impfungen gemacht wird.

Das sind Quer"Denker"-Kampagnen.

Erst sind sie gegen Coromamaßnahmen Sturm gelaufen.

Als das nicht mehr sehr gezogen hat, gegen die Impfung.

Jetzt richtet sich die Kampagne halt gegen Impfungen von Kindern und Jugendlichen.

Getroffen werden sollen Staat und Gesellschaft.

Wenn Sie das beobachten, werden Sie feststellen, dass die Methode immer dieselbe ist: Verunsicherung schüren, Verschwörungsmythen und wissenschaftliche Halbwahrheiten behaupten.

Ich bin mittlerweile so genervt, dass ich bereit bin, ihnen das Feld zu überlassen in der Hoffnung, dass sich das von selbst tot läuft.

Am 08. Juli 2021 um 09:19 von ich1961

Das ist ihre Verantwortung, die ihnen n i e m a n d anderes abnehmen wird.
___
Da gebe ich Ihnen absolut recht. In der Verantwortung des Staates liegt es dann aber eben auch, Schulen wieder zu schliessen, Wechselunterricht oder andere Maßnahmen, wie Tests, Masken u.a. für ungeimpfte Kinder und Jugendliche anzuordnen.
Spätestens dann wird aber das Genöle darüber wieder losgehen. Andererseits könnten natürlich auch die Eltern von geimpften Kindern dagegen protestieren, dass diese zusammen mit ungeimpften Kindern unterrichtet werden. Diese könnte ich natürlich verstehen. Wie man das dann handhaben will ? Vllt getrennte Klassen oder so, keine Ahnung, ist ja noch ein paar Wochen Zeit.

@MRomTRom 09:42 Uhr: es geht auch ums Impfen in D !

Die Situation in den USA ist mit der in Deutschland zu vergleichen. In allen westlichen Ländern sinkt mittlerweile die Impfbereitschaft (in Russland war sie schon immer niedrig, deshalb jetzt dort die verkappte Impfpflicht). Vor dem Hintergrund der immer neuen Mutationen und der anstehenden 3. etc. Impfungen nimmt die Debatte darüber gerade Fahrt auf.

Außerdem unterstelle ich niemandem etwas. Ich stelle nur fest. Ich habe außerdem gerade keine vorgefasste Meinung. Genau deshalb möchte ich mir diese im Fluss befindliche Meinungsbildung (bei mir, nicht durch die Medien!) auch nicht durch Medienschaffende „vorkauen“ lassen.

Wenn Sie das für sich anders entscheiden, ist das Ihre Sache.

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 09:49 von Shantuma

Nach ihrer Logik müsten wir die Coronastatistiken bis zur bärtigen Taxifahrerin herunterbrechen.

Ich habe da eher Vertrauen in die Fähigkeit der Mehrheit der Fachleute, zu beurteilen ob eine Statistik in einem Fall aussagekräftig ist, als in ihre (für mich nachvollziehbar falschen) Vermutungen zu Äpfeln und Birnen.

Das gleiche Misstrauen hege ich für ihre (un-)logischen Zirkelschlüsse zur Gefährlichkeit von Mutationen.
Eine generelle Tendenz zu eher ungefährlichen Mutationen gibt es zwar, aber die andere Richtung ist möglich.

Befassen sie sich mal mit dem HIV-Virus.

Unbehandelt nahezu zu 100% todlich, aber erst nach Jahren.
Man stelle sich mal vor, dieser Virus könnte sich über Aerosole verbreiten...
Dieser Virus würde sich evolutionär zwar nicht auf Dauer durchsetzen, aber sind sie sicher, dass wir uns darüber noch freuen könnten?

Seien wir mal froh, dass Corona z.Zt. nur das Potential hat, für ca. 1% der Bevölkerung tödlich zu sein.

@ Am 08. Juli 2021 um 09:42 von MRomTRom

> Das ist eine wohlfeile Methode, um jeden Artikel, welcher Ihrer vorgefassten Meinung widerspricht oder sonstwie politisch 'unwillkommen' ist, abzuwerten. Das ist etwas zu einfach.

Genau dieses Bild, das Sie hier zeichnen, sieht man gerade in unserer gesamten Gesellschaft (und somit zwangsläufig auch in den Medien): Wer sich nicht impfen lassen möchte, wird pauschal mit negativem Unterton als "Impfgegner", "Impfverweigerer", "unsolidarisch" usw. abgewertet. Sich mit den Hintergründen zu befassen, warum jemand diese persönliche (!) Entscheidung trifft, wäre wohl ebenfalls zu einfach.

@ich1961 um 10:05

Aha, sehr aufschlussreich.

Gefährdet denn der Ungeimpfte einen Geimpften? Nein!
Ungeimpfte gefährden nur Ungeimpfte.
Man kann nun jene aufführen welche sich nicht impfen lassen können, aber jene gefährden sich gegenseitig ebenso.

D.h. die Werbung mit "Freiheiten" ist nur ein weiteres Mittel die Impfung den Leuten schmackhaft zu machen.
Sowas sollte eine freiheitliche Gesellschaft nicht nötig haben.

@10:09 von weingasi1

"damals gab es ja diese Schluckimpfungskampagne. War das nicht auch ein Novum ?"

Ich bin ganz bei Ihnen. Allerdings waren das damals andere Zeiten. Ein wichtiger Unterschied zu damaligen Impfung gegen die Kinderlähmung ist, dass damals jeder die Folgen der Erkrankung kannte. Es gab viele Betroffene, man sah Kinder und Erwachsene auf der Straße, die durch Polio für den Rest ihres Leben eine Behinderung erfahren hatte. Man wusste, dass Kinder daran sterben. Das Risiko der Erkrankung erschien deutlich größer, als das Risiko der Impfung.

Das ist bei Covid, wie man auch hier lesen kann, deutlich anders. Und auch bei Krankheiten wie Polio oder Masern, die auch durch die Impfungen, heutzutage selten bis ausgerottet sind, hat das Risikoempfinden abgenommen.

Ich selbst bin Impfbefürworter, würde meine Tochter auch impfen lassen, wenn sie noch so jung wäre. Ich verstehe aber die Zögerlichkeit bei so Manchem, nicht jedoch alle Argumente, die so verbreitet werden.

@drbashir

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, dass entsprechende Daten nur erhoben werden können, wenn Kinder geimpft werden. Aber dafür muss man nicht sein Kind zur Verfügung stellen, so egoistisch es auch klingen mag. Andere Länder gehen immer voraus und wir können aus den Erkenntnissen lernen. Deshalb bin ich zum Beispiel sehr froh über das Vorgehen der britischen Regierung. Ich hoffe, wir werden sehen, dass dort das Gesundheitswesen nicht überfordert wird. Dann können wir in Deutschland in einigen Monaten nachziehen mit dem Aufheben aller Maßnahmen. Auf das Thema Kinderimpfung lässt sich das Prinzip ebenfalls übertragen. Schauen wir erst, wie es zum Beispiel in den Staaten laufen wird.

10:11 von Möbius @ich1961

10:11 von Möbius
@ich1961 09:37 Uhr: Sie wollen es nicht sehen!

// Auch hierzulande ist die Impfkampagne ein Politikum. Was glauben Sie denn wieso Merkel mit Xi verhandelt hat um eine gegenseitige Anerkennung der Impfzertifikate zu erreichen?//

Zu recht ! Da die Globalisierung nun einmal da ist, müssen sich die Länder einigen - wenn denn z.B. Reisen ( auch berufliche ) möglich sein sollen.

Sie wollen da aber auch einiges nicht sehen.

Die Hersteller von " Sputnik V " haben immer noch nicht ( warum nicht ?) alle Unterlagen für die Zulassung eingereicht. Also kann keine Zulassung erfolgen.
Es gibt - zu recht - Regeln, die eingehalten werden müssen, damit eine Prüfung
sinnvoll gemacht und Entschieden werden kann.

"https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfsto…"

so, so... können nicht geimpft werden?

"...und nicht geimpft werden können":
In der Regel entscheiden sich die Ärzte jedoch für einen virusfreien mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer oder Moderna.

Impfverweigerer ungleich Nicht-Impfbar ungleich geringerer Impfschutz.

Sie mischen ganz schön viel in einen Topf.

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 09:56 von Shantuma

Sie halten hier mal wieder ihre persönlichen Rechte für absolut, Pflichten gelten nur für andere.

Mit der gleichen Argumentation können sie Geschwindigkeitsbegrenzungen ablehnen.

Tatsächlich können sie auf ihrem Privatgrundstück ohne Führerschein so schnell fahren wie sie wollen.

Aber nicht auf öffentlichen Strassen, wo sie andere gefährden, dort müssen sie in dem Fall mit Strafen rechen - und das ist gut so!

@ Am 08. Juli 2021 um 09:16 von Möbius

Ob , hätte , müsste usw. Ganz kurz , ob die Folge eine Immunschwäche wäre ist nicht belegt! Und schon gar nicht ,ob diese von Dauer oder nur vorübergehend wäre.

Am 08. Juli 2021 um 09:21 von dr.bashir

Es ist eine sehr persönliche Entscheidung, ob man vorsichtig oder mutig ist. Aber ohne die Mutigen wird es auch nie eine Therapie oder einen Impfstoff für die Vorsichtigen geben.
__
Das haben Sie toll erklärt und sollte eigentlich jedem einleuchten.
Trotzdem wird es den Einwand " ja, schon aber nicht ich, bzw. meine Kinder "
Da gilt eben wieder " wasch mich, aber mach mich nicht nass".
Ausserdem habe ich manchmal das Gefühl, dass es nicht einmal um die Impfung als solche geht, sondern einfach darum, eine Sache abzulehnen, weil man nicht mit der Politik einverstanden ist und diese halt die Impfungen empfiehlt. Ich bin mir ziemlich sicher, würde man die Gegner nach ihren politischen Preferenzen befragen können, würde sich das zum grossen Teil widerspiegeln.

@MRomTRom - Gewinnmaximierung & fehlende Fakten

>>Es ist davon auszugehen, dass die Pharmaindustrie für die Impfung von möglichst vielen Menschen wirbt und bei der Politik eine entsprechende Lobbyarbeit leistet.<<

10:16 von MRomTRom:
"Es ist von überhaupt nix mal so 'auszugehen.' Das ist einfach nur Ihre Meinung, die Sie auf eine Unterstellung gründen."

Das Prinzip der Gewinnmaximierung ist keine Unterstellung, sondern ein Grundbegriff aus der Wirtschaftwissenschaft. Und dass Lobbyisten die Politik beeinflussen, sollte Ihnen auch bekannt sein.

"Das liegt irgendwo zwischen Klassenkampf und Stammtischpopulismus. Pauschale Politikerschelte statt Fakten."
> Die Fakten habe ich gerade benannt.

"Das bringt niemanden in der Frage weiter, ob es epidemiologische und gesundheitliche Gründe dafür gibt, Kinder und Jugendliche zu impfen."
> Aha. Sie wissen also gar nicht, ob diese Impfungen etwas bringen? Dann sollten Sie meine Kritik an der impffixierten Politik eigentlich nachvollziehen können.

09:19 von ich1961

«Es gibt - weder in den USA noch in D - eine Impfpflicht.
Ergo kann das jeder für sich entscheiden - außer die Kinder, die sind von der Meinung der Eltern ( siehe Artikel ) abhängig.»

Kinder ab dem Alter von 12 Jahren sind zwar noch Kinder, aber keine unverständigen Kleinkinder mehr. Sie dürfen nicht selbst für sich entscheiden, sind aber in der Lage, zu erfassen, worum es geht.

Meine Nichte ist frisch 12 J, alt, die Schwester ist 9. Schon die beiden miteinander sprechen über mögl. Impfungen so, dass es sich kaum von Erwachsenen unterscheidet, was sie sagen und fragen. Als Erwachsener kann man Kinder hindern und mindern, oder man kann sie stark machen in ihren Ansichten und Wünschen. Da ist dann kein Unterschied von Land zu Land.

Die Kinder wissen schon was länger, dass man nun ab 12 J. geimpft werden kann. Inkl. ihr selbt + um meine Nichte drumrum würden die Kinder wollen. Es würde auch für sie alle bedeuten, es wäre dann weniger Maske, und es wäre wieder mehr mit "normal".

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