Kommentare

Debatte über Rente ab 68...

Das Thema Rente könnte eines der Wahlkampfthemen im Vorfeld der Bundestagswahl werden. 

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Das hoffe ich doch sehr...
Und zwar nicht könnte, sondern muß !

Debatte über Rente ab 68...

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will zur Stabilisierung der Rentenkassen die Selbstständigen mit einbeziehen.

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Nur Selbständige ? Aus welchen Topf werden eigendlich Pensionen finanziert ?

Wer einzahlt, bekommt auch Leistungen = Rente ...

Wenn mehr einzahlen, muss der Rententopf auch an mehr Menschen Leistungen in Form von Renten gewähren.
Der Rententopf wird damit auf lange Sicht sicher nicht aufgefüllt.

Wenn die Beiträge nicht deutlich für alle Einzahlenden erhöht werden oder alternativ das Renteneintrittsalter nicht deutlich erhöht wird, wird der Rententopf nicht voller werden.

Rente mit 68

Die Rente mit 68 ist natürlich eine offensichtliche Rentenkürzung. Deutschland konkurriert alle Länder in der Eurozone in Grund und Boden. (Ist damit auch deutlich für die Euro-Krise verantwortlich.) Das Rentenalter muss gekürzt (!) werden, denn wer so produktiv ist wie wir, muss die Erlöse der Bevölkerung zurückgeben! Damit die Binnenkonjunktur läuft.

Wir leben unter unseren Verhältnissen. Daher alternativ: Die Wochenarbeitszeit senken, oder die Löhne erhöhen!

(Siehe hierzu auch - fast ausnahmslos - die Vorträge von Heiner Flaßbeck, ehemaliger Staatssekretär von Oskar Lafontaine.)

Viele Grüße, Kurt

rer Truman Welt

Das ist eine Binsenweisheit->"wenn ich viel bekomme, dann habe ich auch viel!"; "wenn ich komme werde ich da sein"; und solch kluge Sprüche.
"Der Wunsch ist willig, nur die Realität ist bockig" oder so.
Aber wie viel Beschäftigung bräuchte es wann dazu? Wie groß müsste im Durchschnitt das Wirtschaftswachstum sein, um unter Berücksichtigung der Substitutionsrate Arbeit durch Kapital (zunehmende Automatisierung) diese Beschäftigung realistisch erreichen zu können? Welche Qualifikationen sind dazu notwendig? - um nur mal ein paar elementarste Fragen zu diesem "Heils-Spruch" zu stellen. Abstrakte Vorstellungswünsche rauszublasen, um aus meiner Sicht hinsichtlich der zukünftigen Finanzierungslage der Renten richtige weil fundiert belegte Exüertenmeinungen vom Tisch zu wehen, ist für mich die reinste Augenwischerei. Solange Heil nicht die oben gestellten Fragen konkret beantwortet und daraus politische Aufgaben dazu aufzeigt, ist das für mich lediglich Bla-Bla-Bla und sonst gar nichts!

Das war doch absehbar!

Seit der Wiedervereinigung war doch klar dass unser Rentensystem zum scheitern verurteilt ist. Schon damals wusste man um die geburtenstarken Jahrgänge. Jetzt ist kein Geld mehr da und das soll wie so oft auf dem Rücken der Beitragszahler ausgetragen werden. Richtig gute Idee jetzt auch noch die Selbständigen in das marode Rentensystem pressen zu wollen...(Sarkasmus aus)

Wenn wir unsere Politiker (und zwar alle ohne jegliche Ausnahme) nach Afrika schicken um die Sahara zu verwalten geht denen spätestens nach zwei Wochen der Sand aus...

Otto von Bismark führte am 17.11.1881 die Rente ab 70

für alle die mindestens 30 Jahre zuvor gearbeitet haben.
Man sollte im 21 Jahrhundert daraus keine Sterbehilfe machen. Das hat sie nicht verdient.
Die Frage der Finanzierbarkeit stellt sich nur denen, die letzteres wollen.

Das wäre endlich ein erster Schritt

Das wäre endlich ein erster Schritt, in den weiteren Schritten sollten dann noch die Kranken und die Pflegeversicherung dazu kommen.
Weil Deutschland in Europa ein Billiglohnland ist und Soziallasten nur von den wenigen abhängig Beschäftigten getragen werden, sind die Altersbezüge dermaßen schlechter als in den Nachbarländer. So sind z.B. in Österreich die Renten ca. doppelt so hoch, obwohl Österreich kein Industrieland ist. Auch in vielen anderen europ. Ländern ist das relative Rentenniveau zum Durchschnittseinkommen wesentlich ausgeglichener, vor allen in den Nordeuropa. Ländern.
Wie das kommt? Die CxU Regierungen lassen dem Markt zu viel Freiraum, obendrein wird mit Maschinenarbeit (Roboter, Computertransaktionen, usw.) und Scheinselbständigkeit zu viel Aktiengewinn erzielt und zu wenig Sozialabgaben eingenommen.

Verblendung

kann der einzige Grund sein, wenn so ein Schmarrn immer wieder auf den Tisch kommt. Das oder komplette Hilflosigkeit. Wenn mehr Leute einzahlen, haben auch mehr Leute Anspruch. Gerade Selbständige sind oft gut ausgebildet, leben gesund und saugen Nektar aus der sie aufüllenden selbständigen Arbeit - sind also oft hochzufrieden. Solche Leute leben lang, wie die Statistik zeigt, hätten also auch lange Anspruch auf Rente. Das ist das eine Thema. Das andere ist, daß Selbständige sehr oft keine regelmäßigen Einkommen haben - im Gegensatz zu Arbeitnehmern. Sie können oft nicht mal ihre Krankenkassenbeiträge zahlen. Nun sollen sie auch noch in die Rentenkassen einzahlen. Ok, aber was passiert, wenn das Geld einfach nicht da ist? Ersetzt es dann der Staat - also wir alle? Und wird der Staat - also wir alle -, Selbständige dann so behandeln wie Künstler, wo er den Arbeitgeber-Anteil schon seit Jahrzehnten finanziert das. Mir fehlt langsam die Geduld all diesem Unsinn noch zuzuhören.

'Aufschiebende Wirkung

"Je mehr einzahlen, desto besser"

Einzahlen, Herr Heil??? Und damit ist das Problem dann erledigt oder schieben wir es nur auf, bis es zum Auszahlen kommt? Denn wer einzahlt, darf auch Leistung erwarten. Und wenn man sich einmal ansieht, wie viele Selbstständige in Deutschland im mittleren bzw. hohen Alter sind, dann wird die Rechnung wohl sehr schnell aufgemacht werden. Oder glaubt der Herr Arbeitsminister etwa, all die Soloselbstständigen mit ihren Start-Ups zahlen ein? Wovon? Sollen die spärlichen Überschüsse der ersten Jahre gleich dafür aufgebraucht werden?

Die Rente mit 68 ist unpopulär aber zumindest ein Teil der Wahrheit. Herrn Heils Ansichten dagegen mögen populär sein, lügen den Menschen aber das Blaue vom Himmel herunter. Da zeigt es sich mal wieder: die SPD konnte noch nie und wird auch nie mit Geld umgehen können!

Renteneintrittsalter

Wie lange sollen wir denn noch malochen? So lange, bis wir alt und krank sind? Bis wir in einem Altenheim herumvegetieren? (Unsere Kinder können sich nicht um uns kümmern, da sie ja arbeiten müssen...)

Ja, laange, laange Arbeiten, aber um welchen Preis? Das Leben ist zu kurz!

Grüße, Kurt

Wer einzahlt hat auch Anrecht

Das wird das Gericht entscheiden falls der Statt zu gering Ausschüttet oder gar verweigert. So ist das nichts mehr als ein verschieben der Kosten in die Zukunft, da die jetzt Selbstständigen nicht so viel einzahlen können, dass sie in den nächsten Jahren eine Belastung sind, aber wenn sie dann selbst im Rentenalter sind kommt der Hammer halt später. Das Rentenproblem wird so versuchsweise um eine Generation vertagt, die dann wiederum mehr zahlen muss.

Die Kinder sind die Zukunft! Wer soll sonst unseren Deckel bezahlen?

Rentensystem

Damit das Rentensystem funktioniert, müssen alle (!) einbezahlen, auch die Selbstständigen, die Beamten, die Ärzte, die Juristen, ...

Grüße, Kurt

Debatte über Rente ab 68...

SPD-Minister Heil erneuerte seine Kritik im ARD-Morgenmagazin. Deutschland habe schon eines der höchsten Renteneintrittsalter in Europa, so Heil. Wenn man den jungen Menschen jetzt sage, das Rentenniveau werde sinken "und ihr müsst noch länger arbeiten", zerstöre man das Vertrauen in die gesetzliche Rente.

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Herr Heil darf nicht vergessen, das ex. SPD Minister Müntefering und die SPD Regierung das Renteneintrittsalter einst erhöht haben und als Reform gepriesen haben. Natürlich kann man die heute unter 47 Jährigen nicht erzählen, sie müssen bis 68 arbeiten und ab 2025 auch noch einen höheren Rentenversicherungbeitrag zahlen... Die Regierung die das jetzt durchwinken möchte, wird ganz schnell von der Politischen Bühne und an bedeutung verlieren wie einst die SPD von Arbeitsminister Heil !
Eine künftige Regierung wird also mehr als kreativ sein, andere Finanzierungsmodelle finden und auch mehr Einsparungspotenzial in anderen Bereichen suchen müssen.

Ergänzend dazu...

...möchte ich noch anmerken, wie einfallslos und billig die Idee von Heil doch auch ist. Ein marodes System, welches, egal ob Arbeitnehmer oder Selbständig, von einer galoppierenden Altersscherre immer wieder eingeholt wird, muss endlich gänzlich reformiert oder völlig geändert werden. Einfach nur neue Einzahler in die Rentenkassen zu stopfen, bringt überhaupt nichts.

Im Übrigen! Rentenbeiträge lassen sich auf das Einkommen anrechnen. Und damit fallen weniger Steuern der Selbstständigen an. Kurz: das System wird einfach nur umgeschichtet. Weniger Steuern zum Stopfen, mehr Einzahler, nun aber eben auch mehr Empfänger. Toll gerechnet, Herr Heil!

Stabilisierung der Rentenkasse: Heil will Selbstständige....

In dem Artikel meldet sich auch der Wirtschaftswissenschaftler Raffelhüschen zu Wort. Ehemaliges Mitglied der Rürup-Kommission (2002).
Laut Wikipedia hält er mit Genehmigung der Universität Freiburg
Aufsichtsratspositionen bei der ERGO-Versicherungsgruppe. Er sagt "in Deutschland gäbe es keine Altersarmut, daß sei irrelevant".
Er tritt für ein Kapitalbasiertes Rentensystem ein. Natürlich, die Versicherungswirtschaft würde davon profitieren (Ergänzungsprodukte).

Warum lässt man nicht einfach

Warum lässt man nicht einfach mal die Beamten mit einzahlen. Deren Pensionen liegen höher als die Renten.
Wie machen es eigentlich andere Länder (z.B. Österreich, Skandinavien)- wann gehen die Leute hier in Rente?

@ 11:09 von kurtimwald

Zu Österreich: Hier zahlen alle in die Rentenkasse ein.

Grüße, Kurt

Das Ganze System muss reformiert werden

Als ich vor 30 Jahren mit meinem Studium fertig war, hätte ich mich gefreut, wenn ich mich komplett aus dem staatlichen Rentensystem hätte verabschieden können und mein Geld selber anlegen dürfen. Ich hätte damals dafür unterschrieben, dass ich alleinig das Risiko trage, wenn meine Anlagestrategie nicht funktioniert und der Staat sich nicht um mich kümmern muss. Leider war das nicht möglich, da ich mich nicht selbstständig gemacht habe und in ein Angestelltenverhältnis gewechselt bin. Im Nachgang ärgere ich mich umso mehr, wenn ich meinen jährlichen Rentenbescheid lese und sehe, wie hier Geld verschwendet wird. Hätte ich das gleiche Geld, was zur Verfügung steht selber angelegt, könnte ich mich bereits mit 55 Jahren in den Ruhestand begeben und würde niemanden auf der Tasche liegen. Soll heißen, es muss endlich etwas in Richtung Kapitalmarkbasierte Vorsorge passieren und ja, wer dann mehr einzahlt hat am Ende auch mehr.

Geld oder Zeit?

Der wahre Wert im Leben ist Zeit (da endlich), nicht Geld.

Grüße, Kurt

Alles ein Witz

Ich werde dieses Jahr 52 Jahre alt und arbeite seit meinem 15 Lebensjahr in der Krankenpflege (Jahrgang 69)...dieses Jahr also 37 Jahre. Mein "offizieller Renteneinstieg" Abschlagsfrei, wäre zum jetzigen Zeitpunkt 2034. Dann bin ich 65 Jahre alt und habe 50 Jahre gearbeitet, wohlgemerkt im Schichtdienst mit Nachtdiensten. Wenn ich jetzt bis 68 arbeiten müsste, dann hätte ich 53 Jahre gearbeitet- geht`s noch ? Danke an die Politik, danke an Corona(Hilfen) mit Milliarden Ausgaben...danke für Nichts.

Nach Jahren, ist das die

Nach Jahren, ist das die beste Lösung?

Wie wärs, einfach mal die besser Verdiener mit in den rentenpool mit einzubeziehen (Ärzte, Anwälte, POLITIKER, beamte etc.).
Oder die großen Tech-Riesen versteuern und damit für Rentner langsam mal wieder ein würdiges Leben bieten
Aber klar, lieber an die ran gehen, die schon großes Risiko mit der selbstäigkeit eingegangen sind.

Debatte über Rente ab 68...

Am 09. Juni 2021 um 10:53 von Der freundliche...

Pensionen kommen aus dem Bundeshaushalt, sie werden entgegen vielseitiger Meinung nicht aus der Rentenkasse bezahlt.

Alle Jahre wieder - Beamte und Selbständige

Es gibt bereits eine Studie de Bertelsmann Stiftung zu dem Thema aus dem Jahr 2013.

Das Ergebnis kann man unterschiedlich interpretieren.

Die Vorgabe war, dass nur „neue“ Selbständige und Beamte in die Rentenkasse einzahlen müssten. Dadurch käme erst mal viel Geld rein, Leistungen wären aber kaum zu erwarten.

Irgendwann kippt das aber, da Beamte und Selbständige im Schnitt höhere Ansprüche haben. Wäre also ein Taschenspielertrick.

Also diesmal nur die Selbständigen, weil mit den Beamten will es sich die SPD wohl nicht verscherzen..??

Und welcher Selbständige wählt noch die SPD...?

Das war früher anders. Viele Solo-Selbständige wählten früher die SPD.

Tellerrand

Warum nicht einmal über den 'Tellerrand' hinaus schauen, in Richtung Süden, zu unseren Nachbarn in Österreich.
Ach ja, richtig, ein funktionierendes System zu kopieren geht ja mal gar nicht.

Produktion

Warum die Lebensarbeitszeit erhöhen? Um noch mehr und mehr zu produzieren? Da gibt es so viel unnützes Zeugs, was keine Sau braucht. Beschränken wir uns doch auf das wesentliche: Leben.

Grüße, Kurt

Hoffentlich mit Übergangsregelungen

Als 55-jähriger, der seit dem Studium selbstständig ist und sich von Anfang an bewusst gegen die BfA und für private Vorsorge entschieden hat, hoffe ich nur, dass unsereins dann nicht noch für 10, 12 Jahre zwangsversichert wird. Was dabei an Rentenansprüchen rauskäme, kann man sich ja ausrechnen.

Als vor ein paar Jahren alle Verzinsungen in den Keller gingen, kamen mir mal kurz Zweifel an meiner seinerzeitigen Entscheidung. So allmählich gewinnt wieder die Überzeugung Oberhand, dass das wohl doch nicht so dumm war ...

Rente ab 68

Die Bevölkerungzahl in D. stagniert seit Jahren. Gleichzeitig steigt das Bruttosozialprodukt stetig an. Es ist also genug Geld da um auch steigende Rentnerzahlen gut zu versorgen. Um das zu erreichen muss die GRV nicht nur mit Beiträgen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezogen auf die Lohnsumme bedient werden sondern auch die Produktivität der Unternehmen muss berücksichtigt werden denn es kann nicht sein, dass Unternehmen die Mitarbeiter entlassen, dabei Ihre Gewinne massiv erhöhen nicht mehr für die Rentner der Zukunft aufkommen. Die erhöhten Gewinne werden dann auch noch häufig in Steuerhinterziehungsoasen (Schwerkriminalität) verlagert, so dass nicht einmal mehr Kapitalertragssteuer gezahlt wird. Der Staat müsste viel konsequenter die Ihm zustehenden Steuern eintreiben, dann könnte problemlos ein erhöhter Bundeszuschuss gezahlt werden.

Arbeitszeit bis 68?

Ich bin mit fast 44 Jahren schon kaputt.

Grüße, Kurt

Einzahlen...

Herr Heil wie wäre es wenn alle Bundestags Abgeordneten und generell alle Beamten in die Rentenkassen einzahlen???Das wäre mal eine faire Massnahme.Ich möchte mal sehen wie ein 67 jähriger noch auf dem Bau schuften soll So kurz vor der Rente.....falls er das Rentenalter dann überhaupt noch erreicht.Armes Deutschland!

Höherer Mindestlohn

sorgt vielleicht für höhere Rentenzahlungen, aber auch für mehr Inflation. Am Ende ist das ein Nullsummenspiel.
Es hilft nur: Mehr Bildung um bessere Jobs machen zu können.

Schweizer AHV für Deutschland?

Als Selbständiger könnte ich dem durchaus was abgewinnen. Die Beiträge dort sind ungefähr halb so hoch wie in Deutschland.

Aber in ein so hochgradig ineffizientes System wie in Deutschland würde ich freiwillig keine Beiträge zahlen wollen.

Das muss auch mal erwähnt werden.

Auch wenn ich auf Grund meines Alters wohl sowieso nicht mehr mit einbezogen werden müsste. Ich habe längst privat vorgesorgt.

Herr

Heil, ich habe da mal eine Frage:

warum werden die Beamten nicht mit einbezogen in die Rentenkassen einzuzahlen ????

Mindestrente

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, endlich das bisherige Rentensystem abzuschaffen. Das sollte aber gescheit gelöst werden. Menschen, die bereits Jahrzehnte in der Rente einbezahlt haben, für die muss eine vernünftige Lösung gefunden werden.

Das neue System: Weg von der Beitragszahlung. Die Mittel dafür werden über Steuern oder Abgaben finanziert, z. B. Rentensoli oder Erhöhung der Umsatzsteuer. Insbesondere letztere sorgt dafür, dass wirklich alle einzahlen sogar Touristen.

Dafür gibt es nur noch über die DRV die gesetzliche Mindestrente. Ein Rentensoli bzw. erhöhte USt sorgt für weniger Kaufkraft, aber ... der RV-Beitrag i. H. v. 18,6 Prozent fällt weg. Der AN hat zunächst mal 9,6 Prozent mehr, gerechnet vom Bruttolohn. Die AG-Ersparnis in gleicher Höhe sollte verpflichtend in einer BAV fließen, als Aufstockung für die Mindestrente. Spätere BAV-Leistungen sollten beitragsfrei und steuerfrei sein.

Beamtenpensionen in diesem Zuge ebenfalls abschaffen.

Viel geleistet (?)

Ich habe im Laufe meines Lebens viel verdient und auch viel bekommen. Dementsprechend war auch die Einzahlung in die Rentenkasse.
Um dann festzustellen das es eine Obergrenze in der Rente gibt. Kommentar war "da hätten sie sich mal früher drum kümmern müssen und sich privat versichern". Aber eingesackt hat der Staat das Geld, ohne zu murren.

Auslaufmodell Koalitionsvertrag

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will zur Stabilisierung der Rentenkassen die Selbstständigen mit einbeziehen. ("So steht es jedenfalls im Koalitionsvertrag"). Lieber Herr Heil, der Koalitionsvertrag hat sich in dreieinhalb Monaten erledigt. Und ich vermute mal, dass sich die Regierungsbeteiligung der SPD ebenfalls über viele Jahre hinaus erledigt haben wird.

Rente für alle

Ich meine, am Generationenversprechen kommt man in Zeiten unsicherer wirtschaftlicher Lagen nicht vorbei. Einlagefinanzierte Systeme sind, siehe Bankenpleiten und riesiger Betrugsskandalen nicht nur bei Wirecard oder im Cum-Ex-Komplex, unsicher. Allerdings kann man der nächsten oder übernächsten Generation auch nicht eine derartige Bürde auferlegen, sie solle alleine für die ganze Rente aufkommen. Nur, wenn jemand weniger oder kaum Rente bekommt, greift die Sozialhilfe. Und da zahlt auch jeder mit. Es ist letzlich egal, aus welchem Topf das Geld kommt, dieRente muß gesichert werden. Denn Vermieter wollen ihre Miete, Lebensmittelläden brauchen Bares und Ärzte/Krankenhäuser müssen auch ihre Leute und Geräte bezahlen. Sonst funktioniert das alles nicht.
Das ganze gerecht und vor allem in der Übergangszeit vermittelbar zu gestalten, dazu sollten sich Politiker und echte Fachleute Gedanken machen. Eine Meinung, etwas müsse so und so ausreichen (siehe Altmeier) ist da wenig zielführend.

Ich halte es für "Augenwischerei", wenn man meint, dass die Erhöhung der Einzahlenden das Rentensystem retten können.
Denn jeder, der einzahlt, will auh eine Rente.
Das mag vielleicht anfangs durch Verschiebungen kurzfristig die Einnahmen aus Beiträgen erhöhen, aber es wird dann bald kippen, wenn die neuen Einzahler dann ihre Rente wollen.
Je älter die neuen Einzahler sind, umso schneller passiert das.
Langfristig wird daher nichts gewonnen.

Vermutlich muss man verschiedene Maßnahmen kombinieren, um den Rententopf voller zu machen.

Wie wäre es denn, wenn die Arbeitgeber-Anteile (und nur die) um einen, zwei oder drei Prozentpunkte erhöht würden bei gleichzeitigem Verbot, dies auf die Arbeitnehmer abzuwälzen?

Warum bezieht man nicht die Beamten mit ein?

Durch die Pension auf Basis des letzten Gehalts bekommen die fast 2 Mio. Beamten überproportional hohe Renten. Zusammen mit den Steuererleichterungen während der Berufstätigkeit ist dies weder verhältnismäßig noch zeitgemäß. Warum greift man nicht dort an?

Gute Idee aber noch etwas Warten

Die Idee ist gut , aber ich würde noch 7 bis 10 Jahre warten bis die Boomer in Rente gehen. Die Übernahme der Selbständigen führt zu einen temporären Effekt, dass der Rentenkasse mehr Geld zur Verfügung steht, weil arbeitende Selbständige einzahlen, während berentete Selbständige aus anderen Quellen ihre Renten beziehen.

Dieser Effekt kommt übrigens derzeit in Österreich zu tragen.

Mehr Einzahlen <> Mehr Einzahlen

Der Unterschied zwischen arm und reich wird immer größer. Selbst Akademiker mit Master können in vielen Städten nicht mal mehr von Grund und Boden träumen. Die Immobilie als Altersvorsorge ist Tod, was zeitgleich bedeutet, dass mehr Kosten in Form von Miete auf künftige Rentner zukommen.

Nun Geld von der breiten Masse zu sammeln verstärkt das Problem nur, durch die Senkung der Kaufkraft. Das Rentenalter soweit hochzusetzen, dass die Menschen sterben bevor die Rente beziehen ist eine makabre "Lösung".

Nur eine Sache hilft hier - Umverteilung. Als ich damals während des Studiums zeitweise bei der Steuerberatung gearbeitet habe, war de facto meine erstes Projekt Gesetzeslücken zu nutzen, um mehrere hunderttausend Euro Erbschaftssteuer zu vermeiden. Das ist mir bis heute bildhaft in Erinnerung geblieben. Der Normalverbraucher zahlt oft mehr Steuern als Reiche - die Wissen wie man drum rum kommt.

Anstatt Normalbürger weiterausbluten zu lassen muss das Steuersystem umgestellt werden

Armutszeugnis

Daß nun schon wieder die Rente zum Wahlkampfthema verkommt ist ein absolutes Armutszeugnis. Seit Jahrzehnten wird an der Rente herumgedoktert, dabei sind die Rahmenbedingungen doch klar. Wäre nur noch die Bereitschaft der Parteien vonnöten sich mal über ein Konzept zu einigen das mal 10 Jahre trägt, statt immer wieder ins Parteiengezänk zu verfallen und zu hoffen, daß die nächste Wahl die Mehrheitsverhältnisse so verschiebt, daß es der eigenen Position nahe kommt. Das ist fahrlässig und zeugt von der Unfähigkeit in größeren Dimensionen zu denken. Dabei geht bei den Diskussionen und Aufregern immer wieder gerne vergessen, daß es Leute in manchen Berufen, trotz aller Technik die genutzt werden kann, gar nicht bis in ein hohes Rentenalter schaffen. Zudem ist immer von dem berühmten zweiten Standbein die Rede, der privaten Vorsorge. Dabei wird auch gerne vergessen, daß Menschen mit geringen Einkommen da absolut benachteiligt werden. Die Rieser-Rente war ein absoluter flopp, Ersatz =0.

09. Juni 2021 um 11:02 von Shooter

Seit der Wiedervereinigung war doch klar dass unser Rentensystem zum scheitern verurteilt ist.

Wenn sie damit die Übernahme der Ostrenten meinen, dann möchte ich daran erinnern dass die "Ostdeutschen" auch in das Umlagesystem einzahlen und wenn sie mehr verdienen würden auch mehr Beiträge entrichten würden. Wir haben aber seit der Wende immer noch nicht beseitigt, dass die "Ostdeutschen" im gleichen Beruf weniger verdienen dürfen als wenn sie den in "Westdeutschland" ausführen würden. Selbst der Mindestlohn darf niedriger Ausfallen. Viele der jungen "Ostdeutschen" haben sich deswegen nach der Wende ein Job im "Westen" gesucht. Deren Einkommen steht aber in den Bundesländern wo sie gerade arbeiten auf der Einnahmeliste, nicht dort wo sie geboren und aufgewachsen sind und noch ihre Verwandten wohnen (über deren Renten sich gerne aufgeregt wird).

" Je mehr einzahlen, desto besser"

Kommt einmal jemand auf die Idee, den Werten Herrn Minister zu fragen, ob er in die GRV einzahlt?

Generationenvertrag

Wie war der Generationenvertrag angelegt?
Kinder bezahlen für die Rente ihrer Eltern. Sie treten in den Vertrag mit Ihrer Geburt ein - wie auch die Eltern. Folglich hat man einen Topf, in dem erstere einzahlen, letztere entnehmen.
Wer selbst keine Kinder hat, der spart ausreichend Geld um selbst vorzusorgen.
Dies finde ich einen praktikablen Weg, allerdings bleiben die ganzen Finanzakteure außen vor!

Rente mit 68

Beamte, die neu angestellt werden, könnten in das gesetzliche Rentensystem einzahlen. Dann müsste der Staat den Arbeitgeberanteil übernehmen, der sich, wie bei Pensionen auch aus Steuergeldern finanzieren lässt.
Grundsätzlich sollte es eine Rente(-nreform) geben, wo alle einzahlen, die erwerbstätig sind, unabhängig davon ob man selbstständig, freiberuflich, verbeamtet oder "angestellt" ist. Umso länger man mit der Umstrukturierung wartet, desto mehr Probleme werden zukünftige Rentner haben.

Selbstständige mit einbeziehen.

ist schon seltsam. Es steht im Koalitionsvertrag, wurde aber bisher nicht umgesetzt. Ich als unbedarfter kleiner Bürger frage mich jetzt warum?
Und erst recht frage ich mich, ob ich jetzt irgendwelchen Wahlversprechen bezüglich der Rente glauben soll, wenn doch die letzten Jahre auch nichts passiert ist?
War damals wahrscheinlich auch nur leeres Wahlkampfgetöse und hat danach keinen mehr interessiert. Wird wieder so sein.

Alter Wein in neuen Schäuchen

Herr Heil möchte also das Problem wieder auf die nächste Generation verlagern. Wenn jetzt selbständige viel einzahlen werden diese Leute auch viel erhalten, wenn sie in Rente gehen.
Die SPD meint ganz einfach, dass die Bürger zu dumm wären, um ihre Taschenspielertricks zu erkennen.

Europäischer vergleich

Stets müssen wir uns immer sagen lassen, das Kosten zu senken sind, da es anderswo billiger geht.
Gut, dann muss man hier sagen - es geht in den meisten Ländern Europas mit der Rente besser - sowohl Eintrittsalter wie auch Höhe. Man sollte auch das entsprechend anpassen.

Selbstständige einbeziehen?

Also werden dann naoch mehr leistungsberechtigte in die
Rentenkassen kommen?

Besser wäre erstmal alle beitragslosen Leistungen korrekt aus dem Bundeshaushalt zu zahlen. Und wichtig ist das dadurch die leistungserbringer, also Arbeitnehmer nicht weiter belastet werden.

Zu Am 09. Juni 2021 um 11:10 von iforkanzlerin

Wenn Selbstständige pleite gehen oder berufsunfähig werden, bekommen sie Arbeitslosengeld, Krankenbehandlungen und Hilfe zum Lebensunterhalt genau aus den Sozialsystemen, die bislang nur von wenigen Arbeitnehmern gefüllt werden.
Allein schon deshalb müssen Alle sich auch bei den Abgaben beteiligen.

Generationskonflikt

Als Teil der Generation x (Jahrgänge 1970-1979) sehe ich das Problem der Rente bei den Babyboomern. Es gibt sooo viele davon, die gehen jetzt nach und nach in Rente, und werden den Staat finanziell ausbluten ... Ja Ja ... ich höre schon die ganzen empörten Reaktionen, aber was finanziell in den nächsten 20 bis 30 Jahren auf dieses Land zukommt ist irre.

Riester als Beispiel

Die Riesterrente hat den Versicherungskonzernen Milliarden beschert. Die Anlegen wurden geprellt. Sie müssen über 100 Jahre werden, damit es sich rechnet. Weiterhin werden erst mit 85 Jahre die vollen Beiträge ausbezahlt.
So geht es, wenn Private Konzerne auch noch profitieren sollen. In den USA sind massenweise Pensionsfonds pleite gegangen - die Rentner stehen dann ohne alles da!
Es gibt keine Alternative zur Umlagefinanzierung durch den Staat. Sie muss nur aus mehr Quellen gespeist werden!

Gewinne sind vorenthaltene Löhne. Dementsprechend müssen dafür Sozialabgaben geleistet werden.

so ein quatsch:

je mehr einzahlen, desto mehr haben auch ansprüche.
der einzigen effekte sind:
1.)sofort mehr einnahmen, die ausgaben entstehen dann erst später.
2.)unsere kinder müssen dann die (dann auch von selbstständigen, beamten)
renten bezahlen.

super idee

je mehr einzahlen,

um so besser. Richtig!! Aber was ist mit den Beamtenpensionen??
Alle, ja alle zusammen in ein Ruhegeldsystem,
das ist die einzige Rentenreform, die den Namen auch verdient. Und dann müßte der Bund auch endlich die Beiträge überweisen, die ja bei den heutigen , skandalös üppigen Beamtenpensionen exorbitant hoch wären. Dann könnte man nicht mehr ohne Transparenz die Pensionen nicht mehr einfach aus den Steuereinnahmen bezahlen.
Gleiche Rentenberechnung dann für alle, alle Ruheständler!! Das wäre gerecht und die Beamten stünden nicht mehr unter Artenschutz!
Dann wären alle Ruhegehälter auch in Zukunft sicher, ohne den Bundeshaushalt mehr zu belasten.
Und bei diesem Thema sollten ebenfalls die Privilegien (aus der Steinzeit) für Beamte und deren pensionäre abgeschafft werden.
Wiso erhalten Pensionäre ein Weihnachtsgeld, Rentner aber nicht?
Wieso gibt es für Pensionäre neben den üppigen Pensionen noch eine Beihilfe?
Wieso wird bei Pensionbeginn die Beihilfe für die für KK erhöht?

Na ja

Beginnen sollten wir erst mal bei Fremdentnahme ,bei Sozialabkommen mir anderen Länder ,dank der Politik der letzten Jahre sind es glaube ich 21 zur Zeit .Dazu kommt noch die Aufnahme von Leuten wo noch nie eingezahlt haben .Also Sozial ist es nicht eine Gruppe Facharbeiter und Ing ernähren alle ? Der nichts eingezahlt hat ,müsste über Steuern bedient werden und siehe da es würde sogar für eine Rentenbeiträgesenkeung bei höheren Renten reichen .Diese Darstellung ist der Wahlwerbung für ... zu verdanken ?.Erst die Ursachen erkennen und dann eine Lösung an den Problem suchen ! SCHAUE MAL NACH Frankreich, 85 % des letzten Einkommen bei 52 bis 55 Jahre ,Ups bei einen Bruchteil der Beiträge ups ups wo kommt das Geld her ? Wer denken kann ist im Vorteil .

Was nun wieder im Gespräch ist...

.. hilft nicht weiter. Das ist nur Theorie.

Am Ende steht die Rente ab 68, weil es die Wirtschaftsverbände und die Lobbyisten /innen so wollen.

Richtig ist nur eine Generalüberholung der Rentenabsicherung.
Dazu gehört die Bürgerversicherung als Rentenversicherung (alle zahlen in die Rentenkasse ein).
Dazu gehört das Bedingungslose Grundeinkommen im Fall der Altersrente (nur durch Steuern finanziert).
Und wer kann und möchte schließt zusätzlich eine private Rentenversicherung ab.

Damit wäre die Rentenabsicherung im Alter über die Bühne, und das für Jahrzehnte.
Finazierbar ist es auch, wir sehen ja wie das Steuergeld für Corona-Hilfen an Unternehmen als Staatsstütze gezahlt wird und wurde.

Die Renten-Pläne Rente ab 68 entfällt. Diese Idee können nur von Neoliberalen Hirnen ausgedacht worden sein.
Und was soll das?
Es gibt genügend Menschen die vor 68 versterben. Und ua diese Leute sollen in der Zukunft die Rente für andere zahlen?
Geht's noch?

Rente mit 68 kommt so oder so

An der Erhöhung des Rentenalters führt eh kein Weg vorbei. Man kann die Rentenversicherung nicht aus Steuern oder über Schulden finanzieren. Italien zeigt, dass das nicht geht.
Also muss es weniger aus der Rentenkasse geben.

Die Politiker wissen das - nur können sie es nicht vor der Bundestagswahl sagen.

Es ist wie beim Klimawandel: Alle wissen, dass was getan werden muss. Nur sobald es einen selbst Geld kostet, macht man sein Kreuz bei der Partei, die einen verschonen will. Vernünftig ist das nicht.

Der zweite Versuch.....

eines Kommentars. Wie immer wird gefordert, daß "alle" in die Rentenkasse einzahlen, aber es wird kein Wort darüber verloren, wer und wieviel Anspruch auf Rente erworben wird. Wieviel Rente wird dann ein Optiker oder Apotheker oder Arzt erhalten? Zählt Studium oder Ausbildung oder Mindestforderungen von schulischen Leistungen? Wie immer werden diese Fragen weder gestellt und auch nie beantwortet.

@ Kurt Meier

"Wir leben unter unseren Verhältnissen. Daher alternativ: Die Wochenarbeitszeit senken, oder die Löhne erhöhen!

(Siehe hierzu auch - fast ausnahmslos - die Vorträge von Heiner Flaßbeck, ehemaliger Staatssekretär von Oskar Lafontaine.) "

Genauso ist es: Der Anteil der Löhne an den Einkommen nimmt ab, während die Gewinne immer mehr steigen. Und auf diese Gewinne zahlen diese Parasiten keine Sozialabgaben!
15% Steuern für die Digitalkonzerne sind lächerlich. Es müssten 30% sein, darauf noch 20% Sozialabgaben!

um 11:16 von Kurt Meier

"Zu Österreich: Hier zahlen alle in die Rentenkasse ein."

Ja, das stimmt! Ist aber nur die halbe Wahrheit. Sie lassen nämlich einen wesentlichen Punkt gänzlich unter den Tisch fallen! Obwohl alle einzahlen, ist der Beitrag wesentlich höher als in Deutschland. Nämlich jetzt um 4,2 %! Sind Sie damit auch noch einverstanden?

Rente von Lebenserwartung abhängig machen

Personen aus ärmeren Bevölkerungsgruppen/körperlich Arbeitenden werden im Schnitt auch weniger alt.
Besser betuchte deutlich älter.

Es wäre also naheliegend ,wenn ärmere Personen/körperlich arbeitende abschlagsfrei früher in Rente können.

Denn was bringt es mit 67 in Rente zu dürfen ,wenn man schon 5 Jahre tot ist?

10:53 von Der freundliche...

«Nur Selbständige ? Aus welchen Topf werden eigendlich Pensionen finanziert ?»

Aus dem Goßen Steuertopf.
Genau wie die Gehälter der Beamten als Angestellte des Staates.

Bedenkt man, wohin der Arbeitsmarkt dank Digitalisierung ohne steuert, wäre ein Abgabe der großen Unternehmen für jeden Roboterarbeitsplatz denkbar. Es gabe meines Wissens schon einmal eine Studie dazu. Ersetzt die Industrie Arbeitsplätze durch Robotertechnik, werden diese halt zu einem gewissen Teil umlagepflichtig. Ganz einfach!

Rente mit 68

Wann gehören endlich auch mal Beamte zu den Einzahlern in die Rentenkasse????

Vieles kann ich nicht verstehen

Ich bin mittlerweile 60 Jahre alt.
Ich war überwiegend (mehr als 30 Jahre) beim Fernsehen tätig.
Habe sowohl als Angestellter als auch als Selbstständiger gearbeitet.
Durch massive gesundheitliche Probleme erhalte ich z.Zt.
Erwerbsminderungs-Rente.
Die Höhe dieser Rente ist ein Witz für 40 geleistete Arbeitsjahre.
Jetzt kommt's!
Die freiwillig gezahlten Rentenbeiträge aus den selbständig gezahlten Jahren wurden nicht dazu gezählt, da keine Nahtlosigkeit besteht.
Mein Jahrgang (1961) wird bei meiner Erwerbminderungsrente auch nicht auf 45 Jahre hochgerechnet- wie bei den Jahrgängen ab 1957.
Ja, Pech! Alsoaufgepasst!
Alles ein großes Fragezeichen! ?!
Weiter:
Vieles wird aus dem Renten-Pool entnommen, finanziert und vielleicht auch nicht wieder ausgeglichen.
100te Milliarden für Lufthansa, Daimler, VW, Griechenland (2015), Rüstung uvm. sind aber zum jeweiligen Zeitpunkt immer (seitens der Politik) locker drin.
Rente ist aber in Gefahr!??
Riesen-Konzerne zahlen kaum Steuern in D.
! ???
LG

Stabilisierung der Rentenkasse

Es ist einfach nicht mitzutragen was jetzt auch noch auf uns zukommt und an welcher Stelle wieder die Rettung ausgeführt wird.
Jahre lang hat man dies einfach bei Seite geschoben und Es ist einfach nicht mitzutragen was jetzt auch noch auf uns zukommt und an welcher Stelle wieder die Rettung ausgeführt wird.
Jahre lang hat man dies einfach bei Seite geschoben und nun mal ganz ehrlich, wenn wir aus den 60 Jahren und die jüngeren Generationen dafür gerade stehen sollen, geht unter der Gürtellinie. Die Politik hat Jahrzehnte nicht richtig eingegriffen weil es diese konservative Denkweise, die man schon diktatorisch bezeichnen kann, nicht voranbringen wollte. Erst ca. 2010 kam die Möglichkeit Kinder zu haben (als Frau) um sie betreuen zu lassen und bei der Arbeit teilzunehmen, somit haben auch die, die es sich einfach bequem ohne Kinder in der Rente machen wollten oder auch einfach keine Kinder haben wollen (auch wenn die es gegeben hat, die keine bekommen konnten) etwas gedrängt.

Na ja von Kurt Meier Rente mit 68

Im Grunde richtig nur sie vergessen De ernährt viele wo nicht eingezahlt haben ,keine Steuern entrichten und die Grosszügikeit von unseren Politiker für die Welt kostet viel und belastet als De sehr was als Verlust zu betrachten wäre .Damit stimmt ihre Rechnung nicht mehr obwohl sie recht hätten .

Stabilisierung der Rente

Jetzt wird gearbeitet und man verdient in einer Familie zu zweit so gut und vergleichbar wie mal früher es nur einer schaffte. Hier stimmt was nicht und es liegt in der Politik weil nur an die Wirtschaft/Unternehmen denkt bzw. rettet.
Die Frage die man sich auch stellen sollte ist warum Beamten nicht in die Rentenkassen zahlen, weil sie überwiegend in der Politiker sind? Rentenversicherung ist eine öffentliche Versicherung somit sollte dies auch für die gelten die öffentlich arbeiten. Freiberufler sind Freiberufler und sollten Ihre Wahl selber treffen wo sie Ihre Beiträge leisten wollen, allerdings sollte die Pflicht da sein, dass bezahlt wird und nicht später auf Kosten der Steuerzahler es sich finanzieren lassen oder lassen müssen.

@ 11:14 von hessin65

>> Beamten mit einzahlen. Deren Pensionen liegen höher als die Renten <<

Aufgepasst: Von der Pension (netto) muss der Beamte noch die privaten Krankenversicherungsbeträge bezahlen. Wenn man die abzieht, dann sind die Pensionen alles andere als hoch.

Grüße, Kurt

Beitragsbemessungsgrenze

An alle Schlaumeier, die warnen, dass mehr Einzahler auch später zu mehr Rentenansprüchen führen. Ich war mein Leben lang "Besserverdiener", lag also bei GKV und GRV über der Beitragsbemessungsgrenze. Und ich fand es beschämend, dass jeder Geringverdiener prozentual mehr Beiträge in die Sozialversicherungen einzahlt als ich.
Ich bin immer in der GKV geblieben, weil Solidarität einem was wert sein kann, wenn man entsprechend gestrickt ist. Und ich bekomme Magenkrämpfe, wenn ich Beiträge lese mit dem Tenor "da zahle ich ja mehr ein, als ich rausbekomme!".
Leute, es ist eine SOZIAL-Versicherung. Da ist die Maxime nun mal nicht die Rendite. Also Beitragsbemessungsgrenzen abschaffen, bei Einhaltung einer Obergrenze für die späteren Leistungen.
Ich weiß, mit dieser Einstellung bin ich ein Exot. Ich musste das trotzdem mal loswerden.

rer Truman Welt

Ich meine, aus Sicht der Regierung zuständige Ministerium ist es aber auch ungeheuerlich, dieses Thema jetzt derart 3 1/2 Monate vor der Bundestagswahl in die Öffentlichkeit zu kolportieren. Wer hat das eigentlich entschieden zutun? Würde mich interessieren! Ich glaube nicht, daß das Problem jetzt gerade entdeckt wurde oder . . . wussten die meisten von uns schon wieder vorher mehr als die Experten und Politiker?
Wer regelmäßig verfolgt, wer wann mit welchen "Entdeckungen", Problemstellungen, Informationen, etc. so um die Ecke kommt, erhält interessante Einblicke, wer wo welche Fäden im Hintergrund zieht, denn auch das jetzt in die Presse zu schleudern ist kein Zufall!
Die Frage: wem nützt das jetzt -> bringt meist auf die Fährte, wie im TATORT-> wer hat ein Motiv? Spannend kann ich nur sagen!

@11:17 von Non-Partisan

Achtung! Es gibt regelmäßig Börsenzusammenbrüche. Die müssten Sie mit einkalkulieren.

Grüße, Kurt

Eine Rentenkasse für alle

Alle arbeitenden Menschen sollten in dieselbe Rentenkasse einzahlen anstatt in eigene Versorgungungswerke wie es gerade die Berufsstände mit höheren Einkommen (Ärzte, Apotheker, Anwälte, Notare, Steuerberater und Architekten) tun.

Je mehr einzahlen, desto besser

Haben Schneeballsysteme so an sich. Ein Rentensystem, nach dem Schneeballsystem kann nie funktionieren. Man hat hier nur den Vorteil, bricht das System mal wieder zusammen, zwingt man halt die Einzahler noch mehr zu zahlen. Die koennen ja nicht anders.

Seit Jahrzehnten will eine Regierung halt nicht dem Umbau anstoßen. Kostet ja die nächste Wahl...

Nachdem....

manche Foristen, vermutlich in Unkenntnis, immer wieder auf Österreich verweisen, sollten sie sich genauer erkundigen. Erstaunlicherweise beklagen sich da auch die Rentner und die staatlichen ( aus den Steuereinnahmen) Zuschüsse werden immer höher.

@11:19 von BadBase

Exakt!

Grüße, Kurt

11:12 von Kurt Meier

>>Damit das Rentensystem funktioniert, müssen alle (!) einbezahlen, auch die Selbstständigen, die Beamten, die Ärzte, die Juristen, ...<<

Das sehe ich auch so!

Doch dieses heiße Eisen wird partout nicht angefasst!

Will Heil und Co. es sich nicht mit ihrer Klientel anlegen....

Es ist schon interessant, auf was für Ideen die Politiker so kommen. "Beamte sollen auch einzahlen ...." kommt weder aus dem Mund von Heil noch aus dem von Altmaier. Die beiden sollten mal mit gutem Beispiel vorangehen und diesen Faden wieder aufnehmen. Würde man wirklich alle, auch Beamte - Pensionäre bekommen sogar Weihnachtsgeld - an diesem Solidaritätssystem beteiligen, was eigentlich keines ist und würden Politiker nicht immer mit dem Geld aus der Rentenkasse Fremdlöcher stopfen, hätten wir keinerlei Probleme. Das sich die Wiedervereinigung zumehmend deutlich in der Rentenkasse bemerkbar macht tut da sein übriges dazu.

Mehrwertsteuerbasierte Rente

Die Produktivität steigt, die Einkommen nicht im gleichen Maß. Damit kommt vom Wirtschaftswachstum nur ein Teil in den Rentenkassen an. Automatisierung, Effizienzsteigerung und höhere Produktivität sind gut und in unserem Wirtschaftssystem praktisch ein Muss. Es muss sich aber an der Rentenfinanzierung beteiligen, wenn nicht immer weniger Arbeitende immer mehr Rentner finanzieren sollen.

Wie das geht? Alles was produziert wird, wird verkauft. (Fast) alles, was verkauft wird, wird mit Mehrwertsteuer beaufschlagt. Also: Ein ordentlicher Teil der Mehrwertsteuer gehört in die Rentenkasse.

Hat außerdem den Charme, dass importierte Produkte aus Ländern, die durch Sozial- und Umweltdumping billig produzieren, hier ebenfalls für Rentenbeiträge sorgen.

um 11:29 von Louis2013

"Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will zur Stabilisierung der Rentenkassen die Selbstständigen mit einbeziehen. ("So steht es jedenfalls im Koalitionsvertrag")"

Erschreckend dabei ist vielmehr, dass Herr Heil erst nach 3,5 Jahren Koalition Heil auf die Idee gekommen ist, den Vertrag auch mal zu lesen und umzusetzen! Klingt verdammt nach Wahlkampfgetöse ohne viel Futter dahinter! Aber wer Heil überhaupt einmal näher betrachtet hat, der weiss, was dieser Mann kann und vor allem nicht kann. Als Generalsekretär war der ja schon ein Reinfall. Will er sich nun kurz vor seiner Ablösung nochmal ins Gedächtnis der Menschen bringen?

Moment

mal, Hubertus Heil, war das nicht der mit der Grundrente, möglichst ohne Bedürftigkeitsprüfung und schon nach 33 Jahren ? Auf deren Gegenginanzierung wir bis heute warten ?
Dessen Kern-Kompetenz ist Geld ausgeben, das er nicht hat.
Und jetzt will er an die Selbständigen ran, die vermutlich in der überwiegenden Mehrzahl bereits (teure) private Rentenverträge laufen haben und nun zusätzlich einzahlen sollen, und sich das vielleicht gar nicht leisten können.
Wieder so eine typische SPD-Idee, zu Lasten des freien Unternehmertums, das für Deutschland so wichtig ist.

11:19 von pro Diskussion

>>Wenn ich jetzt bis 68 arbeiten müsste, dann hätte ich 53 Jahre gearbeitet- geht`s noch ? Danke an die Politik, danke an Corona(Hilfen) mit Milliarden Ausgaben...danke für Nichts.<<

Ich hoffe/wünsche, dass sie dies mit ihrer Wählerstimme bei der kommenden Bundestagswahl berücksichtigen.

PS. Sie werden einer der wenigen Eckrenter sein (3-4%)

@ 11:29 von Margitt

Stimmt!

Grüße, Kurt

Keine pauschalen Lösungen, bitte!

Es gibt diverse Möglichkeiten zur Stabilisierung der Rentenkassen. Das Renteneintrittsalter kann nicht pauschal mit 68 festgesetzt werden. Sicherlich gibt es Menschen, die auch mit 67 oder 68 noch arbeiten möchten. In etlichen Berufen reicht die Kraft aber viel früher nicht mehr. Man sollte Arbeitnehmern ab 65 u.a. mehr Teilzeitarbeitsmöglichkeiten anbieten. Zur Pflegereform gibt es online einen lesenswerten STERN-Artikel. Auch hier gilt, dass differenziertere Lösungen gefragt sind. Mich würde eine Statistik interessieren, in der die oft hohen langjährigen Steuerzahlungen Kinderloser in Deutschland insgesamt aufgelistet wären.

@11:24 von Mittelstandsunt.

>>Die Bevölkerungzahl in D. stagniert seit Jahren.<>

Das haben Sie nicht korrekt recherchiert.
Allein seit 2015 sind wir 1 Million mehr geworden.

150 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen.

150 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen. Jedes Jahr.
Genug Geld, um noch viel mehr Sozialstaat zu bezahlen.
Ohne auch nur eine Steuer zu erhöhen.
Ohne auch nur einen Sozialversicherungsbeitrag zu erhöhen.
Diese 150 Milliarden Euro muß man aber haben wollen.
Unsere Politiker wollen sie offensichtlich nicht und greifen viel lieber den ehrlichen Bürgern in die Taschen.
Wir sollten andere wählen.

@ 11:36 von Sdric

>> Das Rentenalter soweit hochzusetzen, dass die Menschen sterben bevor die Rente beziehen ist eine makabre "Lösung". <<

Nach dem Tod sollte das Vermächtnis in die Rentenkasse zwangseingezahlt werden :-)

Grüße, Kurt

11:14 von hessin65

«Wie machen es eigentlich andere Länder (z.B. Österreich, Skandinavien)- wann gehen die Leute hier in Rente?»

In Schweden kann man ab 60 Jahre Lebensalter in Rente gehen.
Ist das Minimum, ein festes Lebensalter als Zahl gibt es nicht.

Geht man mit 60, bekommt man dann weniger Rente, als wenn man erst mit 65 Rentner/in wird. Oder mit 68. Wie viele Schweden sich das mit 60 finanziell leisten können oder wollen, und das dann auch machen. Keine Ahnung. Möglich ist es schon.

Man kann dort als Rentner auch weiter arbeiten in Teilzeit, wenn man das mit dem Arbeitgeber abgestimmt bekommt. Die sehen es meist ungern, wenn viele Jahre Wissen, Berufs- und Lebenserfahrung gleich mit in Rente gehen, und aus dem Unternehmen auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Eine recht große Mehrheit der Schwede scheint mit diesem Modell auch zufrieden zu sein. Gerade wegen der hohen Flexibilität nach eigenen Wünschen und Möglichkeiten.

Geworden ist das so in kontinuierlicher Entwicklung.

Ein Krampf

Ich bin als selbstständiger nicht dazu bereit weiteres schwer verdientes Geld dem Staat zum verschwenden zuzusenden. Ich kümmere mich um meine Angestellten mit übertariflicher Bezahlung und zusätzlichen Rentenversicherungen.

Wenn das so kommt werde ich meine Mitarbeiter nach Tarif bezahlen und keine zusätzlichen Angebote unterbreiten.

Sollte der Staat erst mal bei seinen Beamten unnütze Stellen streichen und auf Sparkurs gehen.
Sprich auch einen Stop beim erweitern der Bundestagssitze einbringen.

Vernünftige und Intelligente Idee

Unternehmer sollten auch Sozialversicherung für Ihren Betrieb zahlen, was ohne eine Solche "Unternehmer -ALV-oder Rentenversicherung passiert hat man während der Covid-Pandemie bei den Kleinselbständigen (Kneipiers, Künstler, Freischaffende usw.) gesehen→ Pleite.
Unternehmer sollten 10% Mehr Abgaben Zahlen, sie haben die Löhne der Facharbeiter Gedrückt oder sogar "Billig Arbeiter" aus der halben Welt Ran gekarrt
Wann dies in Kraft tritt sollte mit allen Abgestimmt werden, sonst gibt es wiedermal Zoff von der Opposition, die werden auf jeden Fall Maulen!!

Vorschlag meines bereits verstorbenen Vaters von vor 50 Jahren

Für jeden Arbeitsplatz, der durch eine "Maschine" wegfällt, zahlt das Unternehmen als Ausgleich dafür in das Rentensystem.

...ich würde behaupten....

Nie ging es vielen von uns so gut wie jetzt.
Doch irgendwann ist das halt vorbei.
Da müssen wir uns nichts vormachen.
NICHT nur, was die Rente betrifft...
Klima
Solidarität
WasserQuantität

whatever!

Noch etwas zu meinem Beitrag

Ich bin seit langem dafür, dass Selbstständige und Beamte in die Deutsche Rentenversicherung (DRV) einzalen müssen.
Es wäre ua. sozial!
Aber es dient auch zur eigenen Sicherheit.
Es gibt aber zu viel "verborgene Gesetze und Regeln" die kaum einer kennt, die dann im Falle einer Rentenerrechnung als Negativ-Überraschung
zu Tage kommen.
(Z.B.-in meinem Fall:
Geburts-Jahrgang, besonders ab 1960! aufwärts, oder DIE, die einen Mix aus Angestelter und Selbständiger * bestritten haben).

Diese Tricks gehören abgeschafft oder müssen dringend reformiert werden!
Auch hinsichtlich der Zahlungen als Rentner an die Krankenkassen ist einiges zu beachten!
Z.B.
....wer in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens selbständig war, zahlt den doppelten (14,1%) KV-Beitrag.
Bei Nahtlosigkeit nur die Hälfte!
Aber wer war zur heutigen Zeit,in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens, nicht einmal selbständig ???
Tricks über Tricks!
LG

Einnahmebasis oder Bundeszuschuss erhöhen

Deutschland gehört zu den leistungsfähigsten Volkwirtschaften. Es sollte möglich sein, eine angemessenen Rente auch bei längerer Lebenserwartung aus dem Bruttosozialprodukt zu finanzieren.
Das Grundproblem bei der gesellschaftlichen Umlage ist aber der alleinige Bezug auf Löhne/Gehälter, deren Anteil am Volkseinkommen zugunsten von Kapitaleinkommen eher zurückgeht. Also braucht man nicht reflexhaft das Eintrittsalter erhöhen, sondern entweder die Kapitalerträge in die Finanzierung einbeziehen, oder eben den jährl. Bundeszuschuss aus Steuermitteln (derzeit ca. 50Mrd reine Rentenstützung+ca.30Mrd für vers.fremde Leistungen) erhöhen. Letzteres wäre zwar immer noch besser als höheres Rentenalter, aber nicht so gerecht, wie die bloße Einbeziehung der Kapitalerträge, weil allgemeine EK-Steuern eben auch aus Arbeitseinkommen erhoben werden, für das bereits RV-Beiträge bezahlt wurden.

Ich habe während der 30 Jahre

Ich habe während der 30 Jahre meiner Selbstständigkeit eingezahlt. Als ich wegen Krankheit in Rente MUSSTE hat man mir dafür noch 10,8% abgezogen, dann hat man mir die Rente mit der Reform 2007 nochmals gekürzt und auch bei der Einführung der Rente nochmals die Hälfte gekürzt wie sich herausgestellt hat. Ich habe mehr an Beitrag gezahlt als ich je an Rente bekomme. Dafür werde ich nun wahrscheinlich (kann man ja nicht kontrollieren) bei der Grundrente nochmals bei den Verlierern sein so dass ich statt der erwarteten und auch dafür bezahlten Rente von 1800 Euro noch gerade mal 950 bekomme. Danke Deutschland!
Das allerschlimmste ist, dass andere EU-Länder die Versorgung ihrer Rentner hinbekommen, nur die Deutschen nicht. Welche Gründe hat das? Zu blöde kann ich mir ja nicht denken - und auch nicht wünschen. Es traut sich wohl keiner der beamteten Politiker an das Thema ran, sie sind ja auch gut versorgt!

Als erstens sollten ...

...die Beitragsbemessungsgrenzen abgeschafft werden.

Als zweitens sollten alle mit einem Arbeitseinkommen verpflichtet werden, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen.

Als drittens sollte der Verteidigungshaushalt und 30% zugunsten der Rentenkasse gekürzt werden.

Am 09. Juni 2021 um 11:10 von DB_EMD

Zitat: Oder glaubt der Herr Arbeitsminister etwa, all die Soloselbstständigen mit ihren Start-Ups zahlen ein? Wovon? Sollen die spärlichen Überschüsse der ersten Jahre gleich dafür aufgebraucht werden?

Ich bin selbstständig und zwangsreise rentenversichert.

Ich muss jährlich meinen ESt.-Bescheid oder meine GuV vorlegen. Danach werden die Beiträge berechnet. Bei wenig Gewinn sind die Beiträge niedrig, die spätere Rente aber auch.

Je mehr einbezogen werden, dosto besser! -richtig. Beamte auch?

Je mehr einbezogen werden, dosto besser! -richtig. Beamte auch?
Warum wird diese Frage nicht gestellt?
Ist Herrn Heil selbst seine Pension wichtiger und hätte er ggf. Sorge um seine persönliche Altersarmut, wenn auch er "nur" die gesetzliche Rente in Aussicht hätte?
Darf man das fragen?
LG

@11:47 von 2Steuerzahler

Aufgepasst! Die Beamten müssen von ihrer Pension weit überproportionale Krankenversicherungsbeiträge (PKV) entrichten!

Grüße, Kurt

Am 09. Juni 2021 um 11:12 von Kurt Meier

Zitat: Damit das Rentensystem funktioniert, müssen alle (!) einbezahlen, auch die Selbstständigen, die Beamten, die Ärzte, die Juristen, ...

Ärzte und Juristen sind nicht grundsätzlich von der Rentenversicherung befreit.

Neue Beitragszahler könnten das System stabilisieren

Mehr Beitragszahler wie z.B. Beamte und Selbständige könnten das System tatsächlich für die beiden nächsten Jahrzehnte etwas stabilisieren. Nach 2040 entspannt sich die Lage wieder, die Baby-Boomer Welle flacht dann nach und nach ab, und die Schieflage wäre überwunden.

Das Umlagesystem ist meiner Meinung auch für künftige Generationen ein wichtiger Baustein für die Altersvorsorge, das sollte man nicht unüberlegt schlechtreden.

Für diejenigen, die nach Österreich schielen: die Österreicher zahlen für höhere Renten auch deutlich höhere Beiträge, nämlich 22,8% vom Bruttolohn, und nicht nur 18,6% wie derzeit bei uns. Das Prinzip (Umlagesystem) ist dasselbe.

@sangsisu, 11.51 Uhr - Rente abhängig von Lebenserwartung

"Rente von Lebenserwartung abhängig machen"

Oh je oh je, ich höre jetzt schon den Sturm der Entrüstung: Frauen leben 5 Jahre länger als Männer...

Na, wie wär's? Man könnte ja einen fairen Kompromiss finden: Frauen arbeiten 2,5 Jahre länger als Männer. Dann haben sie trotzdem 2,5 Jahre mehr was von der Rente als Männer. Hmm.... der "Gender Gap" würde auch kleiner, wenn die Damen länger Zeit haben, Rentenpunkte zu ergattern...

Hey, Sie haben die Lösung gefunden!

- Satire aus - (Muss man für manche ja deutlich als Solches kennzeichnen)

Altertümliche Wegelagerei und unausgereifte Schnapsidee

Ok. Mal angenommen, alle Selbständige zahlen ein, können aber die Mindestbeitragsdauer von 40 Jahren, um ohne Kürzung Rente beziehen zu können, nicht mehr schaffen. Was dann?

Solange die Bezugsvoraussetzungen der staatlichen Rente abhängig von der Dauer der Einzahlung und nicht vom eingezahlten Betrag abhängig ist, ist die Idee schlicht Verfassungswidrig.

Die Autoren dieser Idee verdonnern selbständige Menschen zu Zahlungen (nehmen etwas) ohne sachlich belegbaren Gegenwert, im Volksmund auch bekannt als "Raub".

Die Mär, dass alle Selbständige Porsche fahren würde und sowieso viel Geld besäßen, also super reich wären, ist schlicht eine Mär. Wir müssen froh sein, dass diese Menschen keine Transferleistungen empfangen und für sich selbst sorgen.

Ich schlage mal vor, die EU Gelder zu kürzen bis Italien und Konsorten Ihre Renten reformiert haben, mit dem gesparten Geld könnte man prima arbeiten denn warum sollen Deutsche (ja; Ich bin hier mal national) die Renten anderer Bezahlen?

Beamte sollen mit einbezahlen.

Und nicht aufgepasst : Von der Pension muss der Beamte noch die privaten Krankenversicherungsbeiträge bezahlen. Warum ???? Die gesetzlichen Krankenversicherungen nehmen auch Beamte auf. Dann geht aber nix mehr mit Privat Patient , Chefarzt , Einzelzimmer etc...……….. !

Gleiches Recht für Alle

Als allererstes sollten alle Entscheider selbst von ihren Entscheidungen betroffen sein. Ich bin überzeugt, dass diverse Entscheidungen anders gefällt würden, wenn die Entscheider selbst betroffen wären. Warum Beamte nicht genau wie Arbeiter und Angestellte behandelt werden, ist mir völlig schleierhaft. Neben der Höhe der Pension sind auch die Regelungen bei Krankheit, Dienstunfähigkeit/Erwerbsunfähigkeit so unterschiedlich, dass ist einfach nicht zu erklären. Auch Selbstständige, Professoren, Landtags-&BundespolitikerVorstände von AGs( die sind völlig von allen Sozialversicherungen ausgenommen), Anwälte, Landwirte, also Berufsgruppen mit eigenen Pensionswerken, sollten einzahlen und nach gleichen Regeln auch Rente erhalten. Zusätzlich sollte man, wenn es das Gehalt hergibt, selbst vorsorgen. Dafür müssen aber die Löhne in vielen Niedriglohnberufen steigen. Aktuell wird einfach zu wenig Geld durch Arbeit und zu viel Geld durch Geld verdient.

Beamte sollen mit einbezahlen.

Und nicht aufgepasst : Von der Pension muss der Beamte noch die privaten Krankenversicherungsbeiträge bezahlen. Warum ???? Die gesetzlichen Krankenversicherungen nehmen auch Beamte auf. Dann geht aber nix mehr mit Privat Patient , Chefarzt , Einzelzimmer etc...……….. !

Selbstständige? Was ist mit den Besserverdienenden?

Wir leben in einer Solidargemeinschaft. Richtig, dass die Selbstständigen auch ins Rentensystem gehören, aber bitte auch die anderen, die sich im Laufe der letzten Jahre aus unserem Rentensystem ausgeklinkt haben. Und das sind ausgerechnet die Besserverdienenden. Beamt*innen, Richter*innen, Soldat*innen, Politiker*innen, Ärzt*innen, Apotheker*innen ... die Liste ist lang. Zudem ist es nicht verständlich, dass die Rente bei der Einzahlung gedeckelt ist. Die Beitragsbemessungsgrenze sollte überdacht werden. Und wenn alle wieder schön einzahlen können wir auch alle mit 62 steuerfrei in Rente gehen. Ist eigentlich nicht so schwer, wurde schon mehrfach berechnet. Bspw. von DIE LINKE. Sollte man, bevor man im September sein Kreuz macht vielleicht mal dran denken.

Linke-Chefin Susanne...

...Hennig-Wellsow etwa sprach von einem "asozialen Oberhammer". Wenn das schon ein asozialer Oberhammer ist, was ist dann bitteschön die Tatsache, dass sämtliche Beamtenpensionen mitfinanziert werden müssen, ohne das die Beamten wiederum auch nur einen Cent einzahlen? Bei Durchschnitts-Pensionen von 2600€. DAS kann nicht funktionieren.

10:53, Der freundliche...

>>Debatte über Rente ab 68...
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will zur Stabilisierung der Rentenkassen die Selbstständigen mit einbeziehen.

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Nur Selbständige ? Aus welchen Topf werden eigendlich Pensionen finanziert ?<<

Aus dem Steuertopf.

Also aus demselben Topf, aus dem auch die Gehälter bezahlt werden.

Sollten Beamte von ihrem Gehalt in die Rentenkasse einzahlen, dann würden sie automatisch auch einen Rentenanspruch aus eben dieser Kasse erwerben.

Ein Nullsummenspiel. So ändert man an dem Problem gar nichts.

Zu spät und nicht weit genug...

...greift Herrn Heils Vorschlag bezüglich der Einzahler. Warum nur Selbstständige und Angestellte, warum nicht auch unsere Beamten. Von den 107 Mrd. Euro die der Bund alleine in diesem Jahr zuschießen muss um die Renten zu finanzieren geht doch bestimmt fast die Hälfte an unsere Beamten im Ruhestand.
Doch diesen Gedanken aufzugreifen und in ein neues Rentenkonzept einzubinden traut sich weder CDU/CSU noch SPD weil es könnte ja Stimmen bei der nächsten Wahl kosten und der Großteil unserer Parlamentarier in Berlin wäre dann ja auch selbst betroffen. Ganz nach dem Motto: Nö, so lieber nicht, Solidargemeinschaft ja, aber ohne uns!

@Meier, 11:01 Uhr

Wenn sich das Lebensalter und damit die Bezugsdauer der Rente erhöht, muss dies zwangsläufig auch eine Erhöhung der Lebensalterszeit zur Folge haben. Dabei ist die rückläufige Zahl an Arbeitnehmer (demografischer Faktor) noch gar nicht berücksichtigt. Die wirtschaftliche Entwicklung in Ländern wie Frankreich zeigt, dass die dortigen Regierungen es versäumt haben, dringend notwendige Reformprozesse auf den Weg zu bringen. Deutschland hat die Weichen dafür gestellt. Leider hat man sich den Luxus der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte geleistet. Die Kosten dafür waren dramatisch höher, als prognostiziert. Nicht nur der Dachdecker, auch der Bankdirektor kam in den Genuss dieser Wohltat. Rentner haben weniger Geld in der Tasche - kein Argument, die Inlandsnachfrage durch einen früheren Renteneintritt zu erhöhen. Machen wir uns nichts vor: Demografischer Faktor und höhere Lebenserwartung erfordern längere Lebensarbeitszeit. Leider!

Rente muss thematisiert werden

In wenigen Monaten gehe ich in Rente und erhalte dann ca. 54% Netto von meiner bisherigen Vergütung (100%) - nur duch die betriebl. Altersversorgung ergeben sich insgesamt ca 70% Netto.

Anstatt über die Erhöhung des Renteneintrittsalters zu diskurtieren sollte man über die Finanzierung nachdenken.

Wie sähe es aus wenn alle Zuschüsse zu Riester und Co in die gesetzl. Rentenversicherung einfließen würden? Alleine hierdurch würde wohl merklich mehr Geld einfließen, nur die Versicherungen hätten dann weniger Gewinn.
Das Bruttosozialprodukt steigt und steigt: Warum werden nicht Sozialversicherungsbeiträge von Gewinnen bei Unternehmen abgeführt, die für die Mitarbeiter geleisteten SV-Beiträge müssten dann verrechnet werden, damit Unternehmen mit vielen Mitarbeiter keine Nachteile gegenüber z.B. Amazon und Co. haben.
Vielleicht sollte man mal in anderen Ländern schauen.

Es ist eine Schande, dass das Thema Rente von den Parteien nicht angegangen wird.

11:57 von frosthorn

Vielen Dank! Wobei ich eigentlich hoffe, dass Sie kein "Exot" sind und noch mehr Menschen so denken wie Sie.

Am 09. Juni 2021 um 11:44 von kurtimwald

Zitat: Wenn Selbstständige pleite gehen oder berufsunfähig werden, bekommen sie Arbeitslosengeld, Krankenbehandlungen und Hilfe zum Lebensunterhalt genau aus den Sozialsystemen, die bislang nur von wenigen Arbeitnehmern gefüllt werden.

Mit Ausnahm von Hatz IV bekommen Selbstständige nur etwas aus Sozialsystemen, in die sie eingezahlt habe.

Ich bin als Selbstständiger freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse und zahle doppelte Beiträge. Deshalb habe ich auch Anspruch auf Krankenversicherungsleistungen. Würde ich nicht einzahlen, bekäme ich auch nichts.

Politik fordert Volkssolidarität ein Rente ein

Diesmal sollen die Selbstständigen zur Kasse gebeten werden.

Doch eine Kaste der Politiker & Beamten
sollen weiterhin keine Eigenvorsorge betreiben.

Wo das ganze hinführt sieht man bei der Bahn.
Lokführer Beamtet EVG und pensionslose
Angestellte mindest berentete Lokführer der GDL bei gleicher Tätigkeit.

@Meier, 11:10 Uhr

Nicht jedem ist es vergönnt, sein Geld mit einer Arbeit zu verdienen, die ihn fordert und die ihm Spaß macht. Ich weiß nicht, welche Art von Arbeit Sie verrichten. wenn Sie aber von "Maloche" sprechen, dann ist dies erschreckend. Arbeit kann idealerweise auch ein Stück Erfüllung sein, man knüpft soziale Kontakte und die geistigen Anlagen bleiben im Aktivmodus. Nicht weniger würden gerne länger arbeiten, weil ihnen die Arbeit tatsächlich auch Spaß macht. Schade, wenn man sich "malochend" durch sein Arbeitsleben quälen muss.

11:49 von karlheinzfaltermeier

«Wie immer wird gefordert, daß "alle" in die Rentenkasse einzahlen, aber es wird kein Wort darüber verloren, wer und wieviel Anspruch auf Rente erworben wird. Wieviel Rente wird dann ein Optiker oder Apotheker oder Arzt erhalten? Zählt Studium oder Ausbildung oder Mindestforderungen von schulischen Leistungen? Wie immer werden diese Fragen weder gestellt und auch nie beantwortet.»

Das ist die schwierigstge Frage aller schwierigen Fragen.

Nie im Leben wird der bspw. heute 40-jährige Selbständige eine Anwartschaft auf eine auskömmloche Rete aus der GRV erwerben, müsste er auch bspsw. ab dem 01.01.2022 Pflichtbeiträge einzahlen. So viel kann er gar nicht verdienen und einzahlen.

Ärzte + mehrere andere Berufsfelder haben ja "Standeskassen" ("Versorgungswerke"). Haben sie daraus schon mal Teilansprüche erworben. Dieses Geld wäre nicht verschütt, würden sie ab Tag (x) verflichtend in der GRV sein müssen.

Muss alles mit Jahrzehnten von Übergangszeit sein.
Heute zu morgen geht gar nix.

Ach übrigens...

... es ist ne Kürzung, den schon heute machen die wenigsten bis 65. Wie gesagt, wenn das ganze funktionieren soll, müssen alle einzahlen. Momentan zahlen Beamte, Ärzte etc. nichts ein und beziehen mehr als das doppelte wie der durchschnittsmalocher. Kann man sich um kopf und Kragen quatschen, es-geht-nicht-auf!

Es ist doch wohl...

... allgemein bekannt, daß die Rentenversicherer mit den eingezahlten Geldern sehr großzügig umgehen. Viele teure Maßnahmen wie z.B. "Kuren" sind zum großen Teil "rausgeschmissenes Geld", da sie mehr als Urlaub denn als Stärkung der Gesundheit von den Begünstigten (oft dieselben !) genossen werden. Selbstverständlich gibt es sehr viele Erwerbstätige, welche eine Kur dringend benötigen, doch die haben meist keine Zeit dafür, weil sie daheim nicht entbehrlich sind. Die Frühverrentungen kosten ebenfalls viel Geld - und ich habe den Eindruck gewonnen, daß konjunkturelle Gründe dabei oft wichtiger sind als gesundheitliche. Die "Pille" und eine Unzahl an Abtreibungen hat die Altersstruktur in unserem Land sehr zum Nachteil verändert - es wird seit Jahren krampfhaft und vergebens versucht, die Lücken mit Menschen aus fremden Ländern aufzufüllen, für die aber meist keine geeigneten Arbeitsplätze vorhanden sind. Ich bin 78 und arbeite immer noch - weil es mir meistens Freude macht.

Wie sieht das Problem in 25 Jahren aus?

Ja, die liebe Rente. Es gibt wirklich Reformbedarf, aber grundlegend, nicht nur ein bisschen Kosmetik hier und da. Da stimme ich anderen Kommentierenden hier zu: man muss über allereden, die nicht im jetzigen System sind, Selbstständige aber auch eben Beamte oder andere Gruppen.
Im Gegensatz zu einigen Kommentaren hier stimme ich allerdings nicht zwangsläufig der Kritik an Herrn Heils Vorschlag zu, dass der jetzige Einzahler ja künfig auch Leistungsbezieher ist und es von daher für die Kasse unterm Strich nichts bringt. Die Frage ist nämlich WANN ein- und ausgezahlt wird. Das jetzige Ungleichgewicht ist den geburtenstarken Jahrgängen "geschuldet". Aber wie sieht DE's Alterspyramide in 25 Jahren aus und das Verhältnis zwischen Einzahlenden und Beziehern? Also ich kann mir schon vorstellen, dass wenn man eine neue Generation von Selbstständigen jetzt einzahlen lässt, es dazu beiträgt heute eine Lücke zu schliessen ohne zwangsläufig morgen eine aufzureissen. Cashflow management eben.

Cool.das Schneeballsystem

Cool.das Schneeballsystem läuft sich mangels Arbeit tot.
Schwupps sucht man neue Einzahler. Und wenn die dann aus dem Topf was wollen? Wen kassieren wir dann ab? Freiberufler und Künstler? Transitreisende?

Es gibt nur eine Lösung. Wir müssen den Arbeitgeberanteil,gemäß der Produktivität, steigern.
So dass ein Arbeiter mit seiner Maschine wieder einen Rentner bezahlen kann. 7/1 bzw 3/1 war mal der Schlüssel. Jetzt ist gefühlt 1/5.

Hubertus Heil will viel, täglich mehr ...

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will zur Stabilisierung der Rentenkassen die Selbstständigen mit einbeziehen. "Je mehr einzahlen, desto besser für die Stabilität der Rentenkasse", sagte der SPD-Politiker im ARD-Morgenmagazin.

Und was ist mit den Pensionsanwärtern und Empfängern?
Den Unterschieden in der gesamten Versorgung zwischen Rentnern und Pensionsempfängern?
Alle Ansprüche, gerade auch die Pensionen müssen ja in Zukunft erwirtschaftet werden.

Das geht am Besten und nachhaltig mit einer prosperierenden Wirtschaft, mit motivierten gut ausgebildeten Menschen, mit Wissenschaft, Forschung, Technik, soliden Finanzen, Effektivität, Beachtung des ökonomischen Prinzips, und ganz sicher nicht mit grenzenlosen Schulden im Übermaß.

Aus Einzahlungen entstehen Ansprüche, was dadurch alleine stabiler werden soll sollte BM Heil noch vorrechnen.

Weniger Abgeordnete, weniger Bürokratie in Bund und Ländern wäre ein stabiler Anfang für eine gute Zukunft. Es gibt viel zu tun!

Ach,

man muss nur kreative Lösungen zwischen Ministerien herbeisuchen.
z.B Rentenkürzung um 20% für dieses Jahrzehnt, die Differenz wird in Sachmitteln staatlicher Wahl (z.B Schutzmasken zum Einkaufspreis von 9.9Euro, Besichtigung der Gorch Fock ab Oktober (Eintrittspreis 400 Euro) etc....) erstattet.

11:13, Bernd Kevesligeti

>>In dem Artikel meldet sich auch der Wirtschaftswissenschaftler Raffelhüschen zu Wort. Ehemaliges Mitglied der Rürup-Kommission (2002).
Laut Wikipedia hält er mit Genehmigung der Universität Freiburg
Aufsichtsratspositionen bei der ERGO-Versicherungsgruppe. Er sagt "in Deutschland gäbe es keine Altersarmut, daß sei irrelevant".
Er tritt für ein Kapitalbasiertes Rentensystem ein. Natürlich, die Versicherungswirtschaft würde davon profitieren (Ergänzungsprodukte<<

Herr Raffelhüschen ist auch Gründungsmitglied der sogenannten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, einer Propagandaorganisation der Metallarbeitgeber aus der Hochzeit des Neoliberalismus. Er und Hans Werner Sinn waren in den 90ern und frühen 2000ern sehr prominent und bestimmten den Diskurs in der Bundesrepublik. Auch mithilfe des Spiegels, der sich damals vom Sturmgeschütz der Demokratie zum Sturmgeschütz des Großkapitals wandelte und mindestens eine Leser, nämlich mich, verlor. An denen kam kein Kanzler vorbei.

@Meier, 11:25 Uhr

Sie sind gerade mal 44 Jahre alt, bezeichnen sich als "kaputt" und Ihre Arbeit als "Maloche".
Es gibt Tätigkeiten, die hohen Verschleißtatbeständen unterliegen - an Körper und Geist. Vielleicht sollten Sie aber auch versuchen, Ihrer Arbeit -und damit einem wichtigen Teil Ihres Lebens - einen Sinn zu geben und sie eben nicht als qualvolle Zeitverschwendung abtun. Arbeit kann tatsächlich krank machen - ich hoffe nicht, dass Sie zu dieser Gruppe Mensch gehören.

Stabilisierung Rentenkassen

Die Einbeziehung der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung wird im aktuellen Vorschlag von Arbeitsminister Heil und der Expertenkommission des Wirtschaftsministeriums leider nicht erwähnt. Dabei wäre ein solcher Schritt schon längst überfällig und würde die Finanzierung des Rentensystems entscheidend sichern.
Ein Normalbürger hat sicher keine Vorstellung über die Höhe der Beamtenpensionen, vor allem im gehobenen und höheren Dienst. Diese liegt weit über dem Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung.
Es stellt sich die Frage, weshalb in einer Art stiller Übereinkunft zwischen Politik, Medien und "Experten" die Einbeziehung der Beamten in die gesetzliche Rente nicht thematistiert wird. Hierzu gibt es nur eine Antwort: Wenn der Teich trocken gelegt werden soll, darf mann die Frösche nicht fragen.

10:49 von Der freundliche... Debatte über Rente ab 68...

Das Thema Rente könnte eines der Wahlkampfthemen im Vorfeld der Bundestagswahl werden.

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Das hoffe ich doch sehr...
Und zwar nicht könnte, sondern muß !
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Da bin ich ganz bei Ihnen. Es wird mit Sicherheit ein Thema für Die Linke werden.

Warum wird denn nicht auch

Warum wird denn nicht auch ein großer Teil der Rente in D nur von der Steuer finanziert wie in den Niederlanden, anstatt für alles mögliche Geld auszugeben für die EU und auch für Länder außerhalb der EU, die uns eigentlich gar nichts angehen.
In den Niederlanden ist ja auf 3 Säulen die Rente gebaut, 1. großer Teil steuerfinanziert, 2. Teil Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlen je die Hälfte der Beiträge,
3. Teil Betriebsrente die abgesichert ist bei einem Konkurs.

Wenn ein Arbeitnehmer ein normales Arbeitsleben absolviert, kann er mit ca. fast 75 Prozent Rente von seinem Einkommen rechnen.
Außerdem würden viele Kosten bei den Rentnern, die auch der Staat begleichen muß, wegfallen, wenn mal die Rente ähnlich dem niederländischen Modell auch bei uns geschaffen würde wie Wohngeld, Aufstockung zum Lebensunterhalt etc..

@ 11:50 von DB_EMD

Ja, ich bin einverstanden!

Grüße, Kurt

Kommentare zur Rente

Mal ehrlich, was nützt das was wir hier schreiben? Schreibe ich wir müssen die Gesellschaft wieder vom Kopf auf die Füße stellen, werde ich von 60% aller als Roter Unhold niedergeschrien, 30 % sagen sich naja hat nicht unrecht, und 10 % stimmen voll zu, sagen sich aber wir sind eh zu wenig. Und wir alle hängen doch an unseren kleinen und größeren Vorteilen und sagen uns wenn's die anderen trifft tut es mir nicht weh. Einfach gesagt, "Was stört das die neoliberale Eliteneiche, wenn das Volksschwein sich an der Rinde kratzt".
In diesem Sinne lasst uns den Frust herausschreien, hilft zwar nicht, aber erleichtert. MfG

Rentensystem muss fortgeschrieben werden

Wir brauchen zur Stabilisierung der Rentenkassen gut bezahlte und qualifizierte Arbeitskräfte, aber auch solche in den Niedriglohnbereichen, weshalb die (qualifizierte) Zuwanderung auch für den Arbeits- und damit Rentenmarkt von großer Bedeutung ist. Zugleich sollten auch Beitragszahler aus anderen Bereichen (Selbständige) in die Rentenkasse einzahlen. Wer freiwillig Zahlungen leistet erhält eine vergleichsweise hohe Verzinsung von ca. 2%. Ganz so schlecht, wie es dargestellt wird, scheint es um unsere Renten nicht bestellt. Kostspielige und kaum schwer zu begründende Sonderleistungen wie die abschlagsfreie Rente für besonders langjährige Versicherte, haben sich als teurer Flop erwiesen. Man hätte sich besser an die ursprüngliche Maßgabe gehalten, Berufszweige wie Dachdecker, Bauarbeiter u.ä. , die besonders hohem physischem/psychischem Verschleiß unterliegen, zu schützen.

Rentenzuschuss aus dem Bundeshaushalt

Viele Rentenleistumgen sind keine durch Beiträge erworbene Leistungen. Z.B die Mütterrente, die Grundrente, die Rentenansprüche für Rentner aus der ehemaligen DDR. Ich will diese Leistungen nicht wegdiskutieren. Sie sind oft richtig und wichtig. Auch sie zusammen mit der Rente auszuzahlen, ist bestimmt eine Vereinfachung. Aber den Bundeszuschuss, der zu einem sehr großen Teil solche Leistungen abdeckt, als "Zuschuss" zu "normalen" Rentenzahlungen hinzustellen ist falsch.
Zu allererst sollten die schlauen Professoren und Beamte, die die Rentenänderungen vorschlagen, selbst von den Änderungen betroffen sein. Das spart eine Menge Geld bei den Pensionen. Professoren, Beamte und Politiker sind zu den Bedingungen des normalen Rentensystems deutlich günstiger zu berenten. Die hohe Rate von Dienstunfähigkeiten und die Höhe solcher Bezüge würde schlagartig sinken, wenn die Bedingungen der Erwerbsunfähigkeit angewendet würden.

@ 11:51 von Sangsisu

Sie treffen den Punkt genau: Das Renteneintrittsalter kann nicht für Büroangestellte genauso hoch sein wie für Schwerstarbeiter! Das muss gestaffelt sein. Alle über einen Kamm scheren mit 68 Beitragsjahren ist eine Frechheit!

Grüße, Kurt

@Kurt Meier 11.12 Uhr

Selbstständige und Beamte belasten nicht das Rentensystem, da beide Gruppen keinen Anspruch aus der Rente haben.

Der Selbstständige muss selber vorsorgen und tut er das nicht ausreichend erhält er später ergänzend Grundsicherung.

Bei Beamten ist es so, dass diese ein niedrigeres Bruttogehalt haben und der Dienstherr den eingesparten Bruttolohn anlegen muss, um die Pensionen zu zahlen. So oder so sind es öffentliche Gelder (Gebühren/Steuern), aus denen Beamte finanziert werden.

Wenn Beamte Rente bekommen würden, müsste der Dienstherr entsprechend ein höheres Brutto zahlen, damit die Beiträge an die Rentenkasse gezahlt werden können. Diese Beiträge kämen damit ja auch überwiegend steuerfinanziert. Da Beamte sowieso rein vom Staat finanziert werden, ist es völlig welches Modell gewählt wird.

11:01 von Margitt.

Es wäre auch eine Möglichkeit die Beitragsbemessungsgrenzen deutlich anzuheben.

@ 11:53 von DB_EMD

Genau! Das hat auch R.D. Precht schon mehrmals in Interviews erklärt.

Grüße, Kurt

Entschuldigung

Denkt da auch jemand mal drüber nach, dass die Leute zwar älter werden, aber deswegen nicht automatisch fitter sind. Viele können in dem Alter schon nicht mehr all das machen, was sie gerne würden. Und nach vielen Jahren Arbeit, hat man doch auch mal ein Anrecht darauf die Füße hoch zu legen und die Prio von Arbeit auf Familie, Erholung und Lebensträume zu legen.
Wer sich dann noch im Alter was dazu verdienen will sollte das dürfen, aber nicht müssen.

Internationaler Vergleich!

Wo bleibt der Vergleich mit anderen Industrienationen, zumindest aber mit den anderen europäischen Ländern?
Nach wieviel Jahren der Arbeit gehen die Franzosen, Italiener, Griechen, Schweden... abzugsfrei in Rente?
Wieviel Prozent des Nettolohns bekommen die Rentner dann?
Es macht doch einfach keinen Sinn, in einem EU- Land immer länger und mehr für immer weniger Gehalt arbeiten zu lassen, während in anderen Ländern der Sozialstaat viel üppiger ausgebaut ist. Wer zahlt das am Ende?
Wir brauchen dringend einen Angleich der Steuer- Wirtschafts- und Sozialsysteme in Europa. Dem deutschen Arbeitnehmer soll es recht sein: Wie die französischen Eisenbahner mit 54 J. abzugsfrei in Rente gehen bei 75% des letzten Nettolohns.... Macron wollte es ändern und ist grandios gescheitert. Darüber wurde nicht berichtet.
Eigentlich hätte es eine solche Angleichung VOR der Einführung einer gemeinsamen Währung geben MÜSSEN, aber die Franzosen haben sich durchgesetzt.

@ 11:54 von nohau61

Was Sie schildern, ist eine Schweinerei! Bei mir ist es ähnlich...

Grüße, Kurt

@ 11:59 von Erleuchtung

Zum Glück haben wir ein umlagefinanziertes Rentensystem und keines, das nach dem Schneeballprinzip funktioniert.

Sicherlich unterliegt das Umlagesystem gewissen Schwankungen durch demographische Entwicklungen, aber diese lassen sich mittels Stellschrauben zumindest ausgleichen.

Sehr guter Vorschlag

Endlich mal ein guter Vorschlag von einem "sozialen" Politiker! Doch warum zählt er sich selbst nicht dazu? Sämtliche Politiker in Deutschland sind neben ihrer Parlamentarischen Tätigkeit noch "Selbst ständisch" tätig und sollten mit all ihren "Einnahmen aus allen Quellen" mit in die Rentenkasse einbezahlen! Sollten sie erwischt werden, dass sie ihre Einnahmen falsch angegeben oder gar nicht angegeben sollten sie mit dem dreifachen Steuersatz bestraft werden, werden der Rentenkasse und uns allen zu gute kommt. Das wäre doch ein echte soziale Idee oder nicht? Meine Frage gilt auch für alle Politikern des Bundestages!

Debatte über Rente ab 68

Dass Hr. Heil das krasse Missverhältnis zwischen Beitragszahlung und Pensionsansprüchen bei Beamten nicht erwähnt, entspricht der Logik eines Politikers, erst recht, wenn er ein SPD-Parteibuch hat.

SPD will über die Rente reden?

Scholz legt sein Geld fürs Alter auf einem Girokonto an.... Was für ein Vorbild für alle, die für ihr Alter vorsorgen möchten!! Es scheint ihm und der SPD nichts auszumachen, dass in den Schulen das Thema Finanzen, Steuern oder Rente nicht vorkommt (Wie auch, Beamte kennen sich da nicht aus)

Wieso kann die Regierung nicht mal den Blick nach Schweden schweifen lassen, wo es mehr Rente gibt und das Geld der Bevölkerung erfolgreich an der Börse angelegt wird!

Ich habe inzwischen ein Probedeopt und wurstel mich in die Materie ETF etc ein - auch um meinen Kindern das Thema näher zu bringen... ich hätte mir von einem Finanzminister mehr Durchblick gewünscht...

Ich bin Selbstständiger...

... & bezahle dennoch freiwillig in die gesetzlichen Versicherungen ein! Warum sollte ich mich auch aus dem Solidaritätsprinzip komplett verabschieden? Das leuchtet mir schlicht nicht ein, warum es bestimmten Personengruppen vorbehalten sein soll, Extrawürste braten zu dürfen. Das ist mit meinem Ideal von Fraternitè schlicht nicht zu vereinbaren.

Daher möchte ich ausdrücklich an dieser Stelle alle selbstständigen Kollegen und Kolleginnen dazu ermuntern, auch den Schritt in die gesetzlichen Versicherungen zu gehen.

Und wenn jemand auf seine/ihre "Extrawurst" beharren möchte, so kann er/sie über den Umfang der gesetzlichen Versicherungen hinaus sich auch noch privat zusätzlich versichern. Das machen wir doch in vielen anderen Bereichen auch so, dass wir uns "zusätzlich" versichern, siehe Haftpflicht, Hausrat, Unwetter, Reiserücktrittsversicherung u.v.m. Warum soll das Prinzip bei den gesetzlichen Versicherungen nicht auch funktionieren?

Und am besten auch die Beamten ins Boot holen!

09. Juni 2021 um 12:13 von Sparer

Allein seit 2015 sind wir 1 Million mehr geworden.
Wenn sie sich damit auf die Fluchtbewegung dieser Zeit beziehen, dann ist es schlichtweg gelogen. So oft wird in Deutschland nicht gezählt. Eingebürgert wurden die Menschen auch nicht (wenn dann nur ein Minimum). Und ob die Menschen Anrecht auf Rente haben wage ich zu bezweifeln. Wenn man dann Arbeitserlaubnisse geben würden, dann könnten die Menschen auch etwas in die Sozialkassen einzahlen statt sie finanzieren zu müssen.

@ihrefeld: Ganz einfach:

Beamte zahlen durch Vorwegabzug vom Gehalt (vor Versteuerung) in die Pensionskasse ein (seit des Alten Fritzens Zeiten), und der Arbeitgeber Staat seinen Anteil. - Reicht das, oder sollen Beamte (ich meine Berufsbeamte) doppelt zahlen? - Politische Beamte haben sich seit ein paar Jahren eigene Regeln dazu geschaffen. -

Es wird doch sowieso finanziert werden müssen.
Es trifft nicht nur eine kleine Gruppe der Rentner, sondern jeden, der älter wird und nicht früh stirbt.

11:57 von frosthorn

«Ich weiß, mit dieser Einstellung bin ich ein Exot.
Ich musste das trotzdem mal loswerden.»

So sehr Exot sind Sie gar nicht.
So wenige sind es nicht, die so denken wie Sie.

Mit Ihren Betrachtungen zur Beitragsbemessungsgrenze sagen Sie nur das, was in anderen Ländern gar keine Diskussion mit sich bringt. Die BBG ist auch ungerecht zuungunsten der weniger gut Verdienenden. Warum man sich das mal so ausgedacht hat in Deutschland, und dann nie geändert. Keine Ahnung.

In der Schweiz gibt es die nicht. Und in Japan auch nicht.
Ist in beiden Ländern gesellschaftlicher Konsens.
Ohne dass die Reichen weg flüchten, weil sie sich ausgenommen fühlen wie die Weihnachtsgänse. Mehr Spurenelemente vom Sozialist im Schweizer und im Japaner als im Deutschen. Schon bemerkenswert …

Selbstverständlich kann man ein umlagefinanziertes Rentensystem am besten, und am gerechtesten, dadurch stabil erhalten, dass jeder Einzahler mit dem gleichen Prozentsatz zu seinem Brutto einzahlt.

Wie denn sonst …

Positivdenger

Am 09. Juni 2021 um 12:16 von naiver Positivdenker
Vorschlag meines bereits verstorbenen Vaters von vor 50 Jahren
Für jeden Arbeitsplatz, der durch eine "Maschine" wegfällt, zahlt das Unternehmen als Ausgleich dafür in das Rentensystem."

Dein Vater war ein weißer Mann. Denn nicht mehr Kinder ist die Lösung. Momentan wird auf Kinderlose geschimpft.
Aber was sollen die arbeiten?
Und wer bezahlt mehr kinder später, als noch mehr Kinder.
Dieses System ist Quatsch und funktioniert nur wenn es immense Sterblichkeit gibt, oder direkt nach einem Krieg kaum Rentner da sind.

von covid-strategie

Irgendwann kippt das aber, da Beamte und Selbständige im Schnitt höhere Ansprüche haben. Wäre also ein Taschenspielertrick.
Re


KIPPT NET ,da es abhängig vom Betrag wäre was sie einzahlen .
Wäre richtig sogar aber dann wären sie nicht mehr bessergestellt !!!
UPS schwach solche Argumente .

Am 09. Juni 2021 um 12:30 von Herr Gesangsverein

Zitat: ...Hennig-Wellsow etwa sprach von einem "asozialen Oberhammer". Wenn das schon ein asozialer Oberhammer ist, was ist dann bitteschön die Tatsache, dass sämtliche Beamtenpensionen mitfinanziert werden müssen, ohne das die Beamten wiederum auch nur einen Cent einzahlen? Bei Durchschnitts-Pensionen von 2600€. DAS kann nicht funktionieren.

Mein lieber Herr Gesangsverein: Beamtenpensionen werden nicht durch die Rentenversicherung gespeißt, sondern durch allgemeine Steuermittel bedient.

@ Margitt.

Mir geht es nicht darum, dass dadurch mehr in die Rentenkassen gespült würde, wenn auch Beamte und Selbstständige einzahlen, denn Sie haben völlig Recht: Diese entnehmen dann den Rentenkassen natürlich auch ihre Renten, sodass im Endeffekt nicht mehr übrigbleibt (aber auch nicht weniger). Sondern ich sehe das als ein Zeichen der Solidarität über alle Berufsgruppen hinweg.

Denn das sich Beamte und Selbstständige aus dieser Solidarität verabschieden dürfen, zersetzt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und treibt die verschiedenen Personengruppen zunehmend auf einen Kollisionskurs, bis es irgendwann heißt: Wir gegen die!

Sie sehen doch auch hier im Forum, wie groß der Frust bei den meisten ist, dass hier Beamte und Selbstständige einen Sonderstatus haben. Und er wächst zunehmend an.
Das Ergebnis dessen kann nun wirklich keiner wollen! Oder doch?

11:30 von Don_Panzo: Beamte und Rentenversicherung

Sie meinen, man solle die Beamten in die Rentenkassen einzahlen lassen.
Das hätte aber für den Staat als Arbeitgeber finanzielle Nachteile.
Derzeit bekommen die Beamten im Alter eine Pension. Der Staat als Arbeitgeber muss also erst, wenn der Beamte in Ruhestand geht, etwas dafür leisten.

Würde man dieses System abschaffen u. die Beamten zu Angestellten machen, müsste der Staat als Arbeitgeber schon ab Beginn der Anstellung in Form der Arbeitgeber-Beiträge Gelder einzahlen in die Rentenkassen.
Jetzt stellen Sie mal vor, wie hoch diese Zahlungen von Arbeitgeber-Beiträgen für 2 Mio Beamte sind, die der Staat bisher nicht hat leisten müssen!
Das führt zu Summen, die erst mal beschafft werden müssen, d. h. Verschuldung des Staates in enormer Höhe, monatlich wohl mehr als 1 Milliarde Euro bei 2 Mio Beamten.

Die Arbeitgeber-Anteile bei der gesetzlichen Krankenversicherung würden sogar die Summe der bisherigen Beihilfen im Krankheitsfall weit übersteigen, so dass der Staat hier drauflegt.

11:57 von frosthorn

Danke für Ihren Beitrag in dem ich mich, bis auf die Beitragsbemessungsgrenze ;( wiedererkenne.

... sind wir schon zwei von hoffentlich vielen :)

Von wegen Kammerenten ,Anwälte ,Architekten etc beamte

Die Alterspyramide trifft alle...
Höchst egalitaer, aber i.d.R werden o.g. Böse die jetzt für die übliche Neid und Spaltungsdebatte herhalten müssen:
im Median älter d.h. es ist noch länger zu zahlen...
Dann kommt noch das 0 und - Zinsniveau (bei den privaten nicht umlagefinanzierten Kamerrenten) dazu...
Das führt dazu dass die Renten dort SINKEN und zwar seit über 10Jahren.
Ganz im Gegensatz zur ges. rente
Alle in die g. Rente ist also eine Milchmädchenrechnung.

Im Gegenteil wäre es richtig:
1. Grundgesetzänderung, die Rentenkassen sind zu 100% vor dem Zugriff der Politik zu schützen, das sollte auch im StGB verankert werden.
Weil das was in den letzten 10Jahren so schön aber auch falsch a.W. der Partei des Herrn Ministers gemacht wurde, hat zu den jetzt im Gutachten gefoderten Massnahmen geführt!!
Im Übrigen ist die Planung der Studie und des Gutachten perfide genau zum Wahlkampf von o.g. genannten terminiert worden um ein Neidthema zum Wahlkampf zu haben....
Mehr Ideen: Fehlanzeige

Arbeiten bis 68?

Warum wundert sich eigentlich noch irgendjemand, dass so viele studieren um an einen Drehstuhljob zu kommen?

um 11:14 von hessin65: Beamtepensionen werden voll versteuert

Die Pensionen von Beamten liegen deshalb höher, weil die Beamten diese voll versteuern müssen. Nach Abzug der Steuern sind sie in etwa mit den Renten vergleichbarer Rentner der Höhe nach vergleichbar.

11:12 von Kurt Meier: >>Damit

11:12 von Kurt Meier: >>Damit das Rentensystem funktioniert, müssen alle (!) einbezahlen, auch die Selbstständigen, die Beamten, die Ärzte, die Juristen, ...<<

Zitat: Das sehe ich auch so! Doch dieses heiße Eisen wird partout nicht angefasst! Will Heil und Co. es sich nicht mit ihrer Klientel anlegen....

Was bringt Sie zu der Annahme, dass Ärzte und Juristen nicht in die Rentenkasse einzahlen?

Die Rentenversicherungspflicht hängt doch nicht von der Beufsausbildung ab.

Rentenbeiträge nachzahlen

Man könnte doch, wie es bereits in den 70er (oder war es Anfang der 80er?) Jahre mal für Hausfrauen(?) möglich war, den Selbstständigen ein Angebot machen, Rentenbeiträge nachträglich einzuzahlen. Damit füllt erstmal ein hoher Betrag die Rentenkassen auf.

Hubertus Heil liegt falsch

Wenn Herr Heil glaubt, ein marodes System durch aufblähen zu retten liegt er falsch. Das Problem des deutschen Rentensystems ist doch nicht, dass heute zu wenig einzahlen, sondern, dass es morgen zu viele Rentner geben wird. Der "Generationenvertrag" auf dem das System beruht setzt voraus, dass die nachfolgende Generation in der Lage ist, die (Groß-) elterngeneration zu versorgen. Aktuell wird nicht für die Rente der jetzt Beitragspflichtigen gespart, sondern die Rentner werden von den aktuellen Beitragszahlern finanziert. Wenn etwas übrig bleibt, wird vlt. etwas gespart. oder wandert in andere Töpfe.
Die Vorschläge von Heil gehen am Thema vorbei. Wenn er verlangt, dass Selbstständige in die marode Rentenkasse einzahlt, ist das bestenfalls populistisch. Es löst das Kernproblem aber nicht. So lügt Herr Heil sich und dem Volk in die Tasche. Es muss ein neues und zwar vermögenschaffendes Konzept her. Dazu gibt es v.a. in Skandinavien tolle Vorbilder.

@ Pax Domino

"Und nicht aufgepasst : Von der Pension muss der Beamte noch die privaten Krankenversicherungsbeiträge bezahlen. Warum ???? Die gesetzlichen Krankenversicherungen nehmen auch Beamte auf. Dann geht aber nix mehr mit Privat Patient , Chefarzt , Einzelzimmer etc...……….. !"

Das ist völlig unbegründete Panikmache. Die privaten Versicherer werden dann selbstverständlich Zusatzversicherungen anbieten, die dann diese Personengruppe selbstverständlich weiterhin in Anspruch nehmen können.

Das funktioniert z.B. bei der Zahnzusatzversicherung exakt so. Die gesetzliche Versicherung deckt nur die Basiskosten einer Zahnbehandlung ab, wer aber "Luxus" haben will, der kauft sich dann eine Zahnzusatzversicherung noch zusätzlich dazu!

Warum soll dieses Prinzip übertragen, nicht auch bei Beamten und Selbstständigen funktionieren? Was ist denn der intrinsische Grund, warum diese Gruppen nicht auch in die Solidarität mit allen investieren sollen? Können Sie mir das mal erklären?

Rentenbeiträge für alle

Auch die Selbständigen, Beamten etc. Müssen in die Rentenkasse einzahlen - und das eingezahlte Geld muss auch für die Renten zur Verfügung stehen und das Renteneintrittsalter sollte EU-weit gleich sein. So viel wie jeder in die Rente eingezahlt hat, so viel steht ihm dann auch als Rentenzahlung zu.

Debatte über Rente ab 68

"Gewinne sind vorenthaltene Löhne".
Diese Aussage ist erst mal Quatsch. Sind Sie ein überständiger Anhänger der verstaubten Mehrwerttheorie von Marx ?

um 12:28 von Pax Domino: Pension

Der Beamte zahlt nicht nur Krankenversicherungsbeiträge sondern muss auch die Pension voll versteuern.
Wenn er eine Chefarztbehandlung will, muss er zusätzlich mtl. noch einen Betrag extra bezahlen. Sonst hat er diesen "Vorteil" nicht - ist eh fraglich, ob der Chefarzt immer der beste Arzt ist.
Einzelzimmer bekommt ein Beamter natürlich auch nicht. Wenn es noch Kliniken gibt, die Einzelzimmer haben sollten, muss auch der Beamte den Zuschlag dafür selbst bezahlen.

Im übrigen ist das Beamtensystem, so wie es derzeit ist, für den Staat die kostengünstigste Lösung.
Würde ein Beamter in die Rentenkasse einzahlen, dann müsste der Staat für rd. 2 Mio Beamte monatliche Arbeitgeberbeiträge bezahlen, die er bisher nicht zahlt, weil der Beamte erst mit 65 die Pension erhält. Das sind vorgezogene Kosten, die erst finanziert werden müssten.
Bei der Beihilfe im Krankheitsfall ist es sogar so, dass die Summe aller Beihilfen deutlich niedrige ist, als es die Arbeitgeberanteile für die ges. KV wären.

09. Juni 2021 um 12:16 von naiver Positivdenker

Für jeden Arbeitsplatz, der durch eine "Maschine" wegfällt, zahlt das Unternehmen als Ausgleich dafür in das Rentensystem.

Das ist schwierig zu ermitteln (und ein wenig Entwicklungsfeindlich).
Wie setzt man den Index einer Arbeitskraft?
Wie oft und wie wird dieser an die aktuelle Zeit angepasst?
Soll das rückwirkend auch passieren? Wenn ja, wie weit?

Dann sollte man auch Konsequenzen beachten. Wie zum Beispiel Landwirtschaft, deren Produktionsquantität durch Maschinen um ein x-faches gesteigert wurden. Die Kosten sieht man gleich direkt beim Lebensmitteleinkauf.

Die Lösung klingt erstmal einfach, aber bei genauerer Betrachtung ist sie echt problematisch was andere Aspekte unserer aktuellen Gesellschaftsaufstellung betrifft.

@ No Limits

"Solange die Bezugsvoraussetzungen der staatlichen Rente abhängig von der Dauer der Einzahlung und nicht vom eingezahlten Betrag abhängig ist [...]"

Darüber kann man gerne sprechen. Man kann sogar beides miteinander verknüpfen:

1. Wer viel und lange einzahlt, bekommt auch sehr viel.
2. Wer viel aber nicht so lange einzahlt bekommt viel.
3. Wer nicht viel aber lange einzahlt, bekommt ebenfalls viel.
4. Wer nicht viel und nicht lange einzahlt, bekommt nicht viel.

Die Politik ist ja kein Monolith an sich und kann sich hier mit Neuregelungen befassen und sogar gesetzliche Grundlagen schaffen. Aber dazu müsste man der Politik eine Chance geben!

Mit der CDU und CSU sowie der FDP und AfD ist das jedenfalls nicht zu machen ("Besitzstandwahrung"). Mit der SPD, den Grünen und auch den Linken dagegen schon eher. Also sollte man entsprechend wählen, wenn man hier eine Veränderung wünscht!

Aber wenn wir immer das "Weiter so!" wählen, hat die Politik keine Chancen hieran etwas zu ändern...

Rente ab 68 - Arbeit bis zum Tod

Zitat aus Tagesschau.de, Bericht vom 07.05.2021 (Jeder Fünfte stirbt vor 69. Lebensjahr): ... Doch laut aktuellen Daten erreicht ein wachsender Bevölkerungsanteil dieses Alter nicht.So hatten 2019 demnach 17 Prozent aller Verstorbenen das 67. Lebensjahr nicht erreicht, 14,4 Prozent erlebten sogar ihr 65. Jahr nicht mehr.

Die Aussage Marcel Fratzscher's, finde ich daher als Schlag ins Gesicht jeden Beitragszahlers und Wegbereitung für moderne Sklaverei (Arbeit bis zum Tod) und Rentenkürzungen. Jeder Politiker der auf diesen Zug springen sollte, handelt in meinen Augen asozial der Gesellschaft gegenüber. Heil's Vorschlag liegt ebenso daneben. Wenn mehr einzahlen, rechnet es sich doch auch nur, wenn diese vorher "abnippeln", da diese sonst auch irgendwann berechtigt sind.

Daher sollte besser nach Alternativen der Finanzierung gesucht werden.

Umso mehr einzahlen

Da fallen mir dann neben den Selbstständigen, die eh schon ein hohes unternehmerisches Risiko tragen (und häufig freiwillig einzahlen) aber auch Beamte ein - allen voran die Spitzenbeamten und Politiker mit 6 stelligen Gehältern die kaum Abzüge haben UND zudem noch beträchtliche Pensionen einstreichen. Das würde ich unter Solidaritätsprinzio verstehen. Da könnte Herr Heil ja mit gutem Beispiel voran gehen und freiwillig in die Rentenkasse zahlen!!!!!

Heißes Eisen

"Das steht im Koalitionsvertrag", das fällt aber Herrn Heil wirklich zeitig ein.

Ich würde definitiv nicht als

Ich würde definitiv nicht als Selbstständiger einem öffentlichen Rentensystem vertrauen.
Ich hatte immer eine Lebensversicherung privater Anbieter und bin damit ganz gut gefahren.
Ich für meinen Teil vertraue keiner öffentlichen Einrichtung weil die Erfahrung zeigt daß öffentliche Einrichtungen noch nie zum Nutz des Kunden waren.
Das Rentensystem ist doch von vorne bis hinten ausgebeutet worden sodaß es jetzt an Leistung fehlt und die Leute unmöglich lange arbeiten müssen um nicht zu hohe Anzüge zu haben. Es wurden Kurkrankenhäuser gebaut und Kuren waren nicht Sache der Krankenversicherung sondern der Rentenversicherung.
Ich weiß nicht warum das so war aber es wurde unglaublich viel Geld ohne Not vernichtet.
In ein solches System möchte ich nicht herein müssen.

12:33 von Drehandasding: Beamte

Würde der Staat Beamte einbeziehen, würde er drauflegen.
Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen von Experten.
Er müsste monatlich Arbeitgeberanteile für die Rentenversicherung bezahlen noch bevor der Beamte im Ruhestand ist. Bleibt der Beamte aber Beamter, muss der Staat erst zahlen, wenn dieser 65 ist.
Bei 2 Mio Beamten wären die Arbeitgeberanteile ein extrem "hoher Brocken", der die Staatsverschuldung erhöhen würde.
Bei den Beihilfen im Krankheitsfall ist es sogar so, dass diese deutlich unter der Summe der fiktiven Arbeitgeber-Anteile in die gesetztliche Krankenversicherung liegen sollen. Hier würde der Staat also ganz eindeutig drauflegen.
Fazit: Der Staat weiß, weshalb er am Beamtensystem nichts ändert.

Wir sind doch ein reiches Land

Zitat: "Berater der Bundesregierung halten es für notwendig, das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre anzuheben. Andernfalls steuere die Rente schon bald auf einen "Finanzierungsschock" zu."

Wir sind doch ein reiches Land.

Es reicht zumindest um über TARGET2, Corona-Bonds, ESM etc. die Schulden von halb Europa zu übernehmen und das obwohl das deutsche Medianhaushaltsvermögen mit am niedrigsten in der EU ist.

Dann muss man eben länger arbeiten.

12:30 von Herr Gesangsverein

«… "asozialen Oberhammer". Wenn das schon ein asozialer Oberhammer ist, was ist dann bitteschön die Tatsache, dass sämtliche Beamtenpensionen mitfinanziert werden müssen, ohne das die Beamten wiederum auch nur einen Cent einzahlen? Bei Durchschnitts-Pensionen von 2600€. DAS kann nicht funktionieren.»

Die Pensionen der Beamten werden nicht aus den Einnahmen der GRV bezahlt. That's a separate world aus Steuermitteln des Bundes. Bei Landesbeamten dann aus den Steuergeldern der Bundesländer.

Würden sie aber doch aus der GRV bezahlt werden.
Dauerte es keine 3 Monate, und die GRV wäre kollabiert.

@fathaland slim, 12:33 (10:53, Der freundliche...)

"Ein Nullsummenspiel. So ändert man an dem Problem gar nichts"

"Nullsummenspiel" ist allerdings die richtige Bezeichnung. Denn egal wer wo wieviel "einzahlt", an den verfügbaren Ressourcen ändert das nichts.

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