Kommentare - Stabilisierung der Rentenkasse: Heil will Selbstständige einbeziehen

09. Juni 2021 - 10:32 Uhr

Wie kommt mehr Geld in die Rentenkasse? Arbeitsminister Heil will, dass auch Selbstständige künftig einzahlen. Das steht auch im Koalitionsvertrag - allerdings mit anderer Begründung. Auch die Debatte über die Rente mit 68 geht weiter.

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Kommentare

Debatte über Rente ab 68...

Das Thema Rente könnte eines der Wahlkampfthemen im Vorfeld der Bundestagswahl werden. 

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Das hoffe ich doch sehr...
Und zwar nicht könnte, sondern muß !

Debatte über Rente ab 68...

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will zur Stabilisierung der Rentenkassen die Selbstständigen mit einbeziehen.

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Nur Selbständige ? Aus welchen Topf werden eigendlich Pensionen finanziert ?

Wer einzahlt, bekommt auch Leistungen = Rente ...

Wenn mehr einzahlen, muss der Rententopf auch an mehr Menschen Leistungen in Form von Renten gewähren.
Der Rententopf wird damit auf lange Sicht sicher nicht aufgefüllt.

Wenn die Beiträge nicht deutlich für alle Einzahlenden erhöht werden oder alternativ das Renteneintrittsalter nicht deutlich erhöht wird, wird der Rententopf nicht voller werden.

Rente mit 68

Die Rente mit 68 ist natürlich eine offensichtliche Rentenkürzung. Deutschland konkurriert alle Länder in der Eurozone in Grund und Boden. (Ist damit auch deutlich für die Euro-Krise verantwortlich.) Das Rentenalter muss gekürzt (!) werden, denn wer so produktiv ist wie wir, muss die Erlöse der Bevölkerung zurückgeben! Damit die Binnenkonjunktur läuft.

Wir leben unter unseren Verhältnissen. Daher alternativ: Die Wochenarbeitszeit senken, oder die Löhne erhöhen!

(Siehe hierzu auch - fast ausnahmslos - die Vorträge von Heiner Flaßbeck, ehemaliger Staatssekretär von Oskar Lafontaine.)

Viele Grüße, Kurt

rer Truman Welt

Das ist eine Binsenweisheit->"wenn ich viel bekomme, dann habe ich auch viel!"; "wenn ich komme werde ich da sein"; und solch kluge Sprüche.
"Der Wunsch ist willig, nur die Realität ist bockig" oder so.
Aber wie viel Beschäftigung bräuchte es wann dazu? Wie groß müsste im Durchschnitt das Wirtschaftswachstum sein, um unter Berücksichtigung der Substitutionsrate Arbeit durch Kapital (zunehmende Automatisierung) diese Beschäftigung realistisch erreichen zu können? Welche Qualifikationen sind dazu notwendig? - um nur mal ein paar elementarste Fragen zu diesem "Heils-Spruch" zu stellen. Abstrakte Vorstellungswünsche rauszublasen, um aus meiner Sicht hinsichtlich der zukünftigen Finanzierungslage der Renten richtige weil fundiert belegte Exüertenmeinungen vom Tisch zu wehen, ist für mich die reinste Augenwischerei. Solange Heil nicht die oben gestellten Fragen konkret beantwortet und daraus politische Aufgaben dazu aufzeigt, ist das für mich lediglich Bla-Bla-Bla und sonst gar nichts!

Das war doch absehbar!

Seit der Wiedervereinigung war doch klar dass unser Rentensystem zum scheitern verurteilt ist. Schon damals wusste man um die geburtenstarken Jahrgänge. Jetzt ist kein Geld mehr da und das soll wie so oft auf dem Rücken der Beitragszahler ausgetragen werden. Richtig gute Idee jetzt auch noch die Selbständigen in das marode Rentensystem pressen zu wollen...(Sarkasmus aus)

Wenn wir unsere Politiker (und zwar alle ohne jegliche Ausnahme) nach Afrika schicken um die Sahara zu verwalten geht denen spätestens nach zwei Wochen der Sand aus...

Otto von Bismark führte am 17.11.1881 die Rente ab 70

für alle die mindestens 30 Jahre zuvor gearbeitet haben.
Man sollte im 21 Jahrhundert daraus keine Sterbehilfe machen. Das hat sie nicht verdient.
Die Frage der Finanzierbarkeit stellt sich nur denen, die letzteres wollen.

Das wäre endlich ein erster Schritt

Das wäre endlich ein erster Schritt, in den weiteren Schritten sollten dann noch die Kranken und die Pflegeversicherung dazu kommen.
Weil Deutschland in Europa ein Billiglohnland ist und Soziallasten nur von den wenigen abhängig Beschäftigten getragen werden, sind die Altersbezüge dermaßen schlechter als in den Nachbarländer. So sind z.B. in Österreich die Renten ca. doppelt so hoch, obwohl Österreich kein Industrieland ist. Auch in vielen anderen europ. Ländern ist das relative Rentenniveau zum Durchschnittseinkommen wesentlich ausgeglichener, vor allen in den Nordeuropa. Ländern.
Wie das kommt? Die CxU Regierungen lassen dem Markt zu viel Freiraum, obendrein wird mit Maschinenarbeit (Roboter, Computertransaktionen, usw.) und Scheinselbständigkeit zu viel Aktiengewinn erzielt und zu wenig Sozialabgaben eingenommen.

Verblendung

kann der einzige Grund sein, wenn so ein Schmarrn immer wieder auf den Tisch kommt. Das oder komplette Hilflosigkeit. Wenn mehr Leute einzahlen, haben auch mehr Leute Anspruch. Gerade Selbständige sind oft gut ausgebildet, leben gesund und saugen Nektar aus der sie aufüllenden selbständigen Arbeit - sind also oft hochzufrieden. Solche Leute leben lang, wie die Statistik zeigt, hätten also auch lange Anspruch auf Rente. Das ist das eine Thema. Das andere ist, daß Selbständige sehr oft keine regelmäßigen Einkommen haben - im Gegensatz zu Arbeitnehmern. Sie können oft nicht mal ihre Krankenkassenbeiträge zahlen. Nun sollen sie auch noch in die Rentenkassen einzahlen. Ok, aber was passiert, wenn das Geld einfach nicht da ist? Ersetzt es dann der Staat - also wir alle? Und wird der Staat - also wir alle -, Selbständige dann so behandeln wie Künstler, wo er den Arbeitgeber-Anteil schon seit Jahrzehnten finanziert das. Mir fehlt langsam die Geduld all diesem Unsinn noch zuzuhören.

'Aufschiebende Wirkung

"Je mehr einzahlen, desto besser"

Einzahlen, Herr Heil??? Und damit ist das Problem dann erledigt oder schieben wir es nur auf, bis es zum Auszahlen kommt? Denn wer einzahlt, darf auch Leistung erwarten. Und wenn man sich einmal ansieht, wie viele Selbstständige in Deutschland im mittleren bzw. hohen Alter sind, dann wird die Rechnung wohl sehr schnell aufgemacht werden. Oder glaubt der Herr Arbeitsminister etwa, all die Soloselbstständigen mit ihren Start-Ups zahlen ein? Wovon? Sollen die spärlichen Überschüsse der ersten Jahre gleich dafür aufgebraucht werden?

Die Rente mit 68 ist unpopulär aber zumindest ein Teil der Wahrheit. Herrn Heils Ansichten dagegen mögen populär sein, lügen den Menschen aber das Blaue vom Himmel herunter. Da zeigt es sich mal wieder: die SPD konnte noch nie und wird auch nie mit Geld umgehen können!

Renteneintrittsalter

Wie lange sollen wir denn noch malochen? So lange, bis wir alt und krank sind? Bis wir in einem Altenheim herumvegetieren? (Unsere Kinder können sich nicht um uns kümmern, da sie ja arbeiten müssen...)

Ja, laange, laange Arbeiten, aber um welchen Preis? Das Leben ist zu kurz!

Grüße, Kurt

Wer einzahlt hat auch Anrecht

Das wird das Gericht entscheiden falls der Statt zu gering Ausschüttet oder gar verweigert. So ist das nichts mehr als ein verschieben der Kosten in die Zukunft, da die jetzt Selbstständigen nicht so viel einzahlen können, dass sie in den nächsten Jahren eine Belastung sind, aber wenn sie dann selbst im Rentenalter sind kommt der Hammer halt später. Das Rentenproblem wird so versuchsweise um eine Generation vertagt, die dann wiederum mehr zahlen muss.

Die Kinder sind die Zukunft! Wer soll sonst unseren Deckel bezahlen?

Rentensystem

Damit das Rentensystem funktioniert, müssen alle (!) einbezahlen, auch die Selbstständigen, die Beamten, die Ärzte, die Juristen, ...

Grüße, Kurt

Debatte über Rente ab 68...

SPD-Minister Heil erneuerte seine Kritik im ARD-Morgenmagazin. Deutschland habe schon eines der höchsten Renteneintrittsalter in Europa, so Heil. Wenn man den jungen Menschen jetzt sage, das Rentenniveau werde sinken "und ihr müsst noch länger arbeiten", zerstöre man das Vertrauen in die gesetzliche Rente.

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Herr Heil darf nicht vergessen, das ex. SPD Minister Müntefering und die SPD Regierung das Renteneintrittsalter einst erhöht haben und als Reform gepriesen haben. Natürlich kann man die heute unter 47 Jährigen nicht erzählen, sie müssen bis 68 arbeiten und ab 2025 auch noch einen höheren Rentenversicherungbeitrag zahlen... Die Regierung die das jetzt durchwinken möchte, wird ganz schnell von der Politischen Bühne und an bedeutung verlieren wie einst die SPD von Arbeitsminister Heil !
Eine künftige Regierung wird also mehr als kreativ sein, andere Finanzierungsmodelle finden und auch mehr Einsparungspotenzial in anderen Bereichen suchen müssen.

Ergänzend dazu...

...möchte ich noch anmerken, wie einfallslos und billig die Idee von Heil doch auch ist. Ein marodes System, welches, egal ob Arbeitnehmer oder Selbständig, von einer galoppierenden Altersscherre immer wieder eingeholt wird, muss endlich gänzlich reformiert oder völlig geändert werden. Einfach nur neue Einzahler in die Rentenkassen zu stopfen, bringt überhaupt nichts.

Im Übrigen! Rentenbeiträge lassen sich auf das Einkommen anrechnen. Und damit fallen weniger Steuern der Selbstständigen an. Kurz: das System wird einfach nur umgeschichtet. Weniger Steuern zum Stopfen, mehr Einzahler, nun aber eben auch mehr Empfänger. Toll gerechnet, Herr Heil!

Stabilisierung der Rentenkasse: Heil will Selbstständige....

In dem Artikel meldet sich auch der Wirtschaftswissenschaftler Raffelhüschen zu Wort. Ehemaliges Mitglied der Rürup-Kommission (2002).
Laut Wikipedia hält er mit Genehmigung der Universität Freiburg
Aufsichtsratspositionen bei der ERGO-Versicherungsgruppe. Er sagt "in Deutschland gäbe es keine Altersarmut, daß sei irrelevant".
Er tritt für ein Kapitalbasiertes Rentensystem ein. Natürlich, die Versicherungswirtschaft würde davon profitieren (Ergänzungsprodukte).

Warum lässt man nicht einfach

Warum lässt man nicht einfach mal die Beamten mit einzahlen. Deren Pensionen liegen höher als die Renten.
Wie machen es eigentlich andere Länder (z.B. Österreich, Skandinavien)- wann gehen die Leute hier in Rente?

@ 11:09 von kurtimwald

Zu Österreich: Hier zahlen alle in die Rentenkasse ein.

Grüße, Kurt

Das Ganze System muss reformiert werden

Als ich vor 30 Jahren mit meinem Studium fertig war, hätte ich mich gefreut, wenn ich mich komplett aus dem staatlichen Rentensystem hätte verabschieden können und mein Geld selber anlegen dürfen. Ich hätte damals dafür unterschrieben, dass ich alleinig das Risiko trage, wenn meine Anlagestrategie nicht funktioniert und der Staat sich nicht um mich kümmern muss. Leider war das nicht möglich, da ich mich nicht selbstständig gemacht habe und in ein Angestelltenverhältnis gewechselt bin. Im Nachgang ärgere ich mich umso mehr, wenn ich meinen jährlichen Rentenbescheid lese und sehe, wie hier Geld verschwendet wird. Hätte ich das gleiche Geld, was zur Verfügung steht selber angelegt, könnte ich mich bereits mit 55 Jahren in den Ruhestand begeben und würde niemanden auf der Tasche liegen. Soll heißen, es muss endlich etwas in Richtung Kapitalmarkbasierte Vorsorge passieren und ja, wer dann mehr einzahlt hat am Ende auch mehr.

Geld oder Zeit?

Der wahre Wert im Leben ist Zeit (da endlich), nicht Geld.

Grüße, Kurt

Alles ein Witz

Ich werde dieses Jahr 52 Jahre alt und arbeite seit meinem 15 Lebensjahr in der Krankenpflege (Jahrgang 69)...dieses Jahr also 37 Jahre. Mein "offizieller Renteneinstieg" Abschlagsfrei, wäre zum jetzigen Zeitpunkt 2034. Dann bin ich 65 Jahre alt und habe 50 Jahre gearbeitet, wohlgemerkt im Schichtdienst mit Nachtdiensten. Wenn ich jetzt bis 68 arbeiten müsste, dann hätte ich 53 Jahre gearbeitet- geht`s noch ? Danke an die Politik, danke an Corona(Hilfen) mit Milliarden Ausgaben...danke für Nichts.

Nach Jahren, ist das die

Nach Jahren, ist das die beste Lösung?

Wie wärs, einfach mal die besser Verdiener mit in den rentenpool mit einzubeziehen (Ärzte, Anwälte, POLITIKER, beamte etc.).
Oder die großen Tech-Riesen versteuern und damit für Rentner langsam mal wieder ein würdiges Leben bieten
Aber klar, lieber an die ran gehen, die schon großes Risiko mit der selbstäigkeit eingegangen sind.

Debatte über Rente ab 68...

Am 09. Juni 2021 um 10:53 von Der freundliche...

Pensionen kommen aus dem Bundeshaushalt, sie werden entgegen vielseitiger Meinung nicht aus der Rentenkasse bezahlt.

Alle Jahre wieder - Beamte und Selbständige

Es gibt bereits eine Studie de Bertelsmann Stiftung zu dem Thema aus dem Jahr 2013.

Das Ergebnis kann man unterschiedlich interpretieren.

Die Vorgabe war, dass nur „neue“ Selbständige und Beamte in die Rentenkasse einzahlen müssten. Dadurch käme erst mal viel Geld rein, Leistungen wären aber kaum zu erwarten.

Irgendwann kippt das aber, da Beamte und Selbständige im Schnitt höhere Ansprüche haben. Wäre also ein Taschenspielertrick.

Also diesmal nur die Selbständigen, weil mit den Beamten will es sich die SPD wohl nicht verscherzen..??

Und welcher Selbständige wählt noch die SPD...?

Das war früher anders. Viele Solo-Selbständige wählten früher die SPD.

Tellerrand

Warum nicht einmal über den 'Tellerrand' hinaus schauen, in Richtung Süden, zu unseren Nachbarn in Österreich.
Ach ja, richtig, ein funktionierendes System zu kopieren geht ja mal gar nicht.

Produktion

Warum die Lebensarbeitszeit erhöhen? Um noch mehr und mehr zu produzieren? Da gibt es so viel unnützes Zeugs, was keine Sau braucht. Beschränken wir uns doch auf das wesentliche: Leben.

Grüße, Kurt

Hoffentlich mit Übergangsregelungen

Als 55-jähriger, der seit dem Studium selbstständig ist und sich von Anfang an bewusst gegen die BfA und für private Vorsorge entschieden hat, hoffe ich nur, dass unsereins dann nicht noch für 10, 12 Jahre zwangsversichert wird. Was dabei an Rentenansprüchen rauskäme, kann man sich ja ausrechnen.

Als vor ein paar Jahren alle Verzinsungen in den Keller gingen, kamen mir mal kurz Zweifel an meiner seinerzeitigen Entscheidung. So allmählich gewinnt wieder die Überzeugung Oberhand, dass das wohl doch nicht so dumm war ...

Rente ab 68

Die Bevölkerungzahl in D. stagniert seit Jahren. Gleichzeitig steigt das Bruttosozialprodukt stetig an. Es ist also genug Geld da um auch steigende Rentnerzahlen gut zu versorgen. Um das zu erreichen muss die GRV nicht nur mit Beiträgen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezogen auf die Lohnsumme bedient werden sondern auch die Produktivität der Unternehmen muss berücksichtigt werden denn es kann nicht sein, dass Unternehmen die Mitarbeiter entlassen, dabei Ihre Gewinne massiv erhöhen nicht mehr für die Rentner der Zukunft aufkommen. Die erhöhten Gewinne werden dann auch noch häufig in Steuerhinterziehungsoasen (Schwerkriminalität) verlagert, so dass nicht einmal mehr Kapitalertragssteuer gezahlt wird. Der Staat müsste viel konsequenter die Ihm zustehenden Steuern eintreiben, dann könnte problemlos ein erhöhter Bundeszuschuss gezahlt werden.

Arbeitszeit bis 68?

Ich bin mit fast 44 Jahren schon kaputt.

Grüße, Kurt

Einzahlen...

Herr Heil wie wäre es wenn alle Bundestags Abgeordneten und generell alle Beamten in die Rentenkassen einzahlen???Das wäre mal eine faire Massnahme.Ich möchte mal sehen wie ein 67 jähriger noch auf dem Bau schuften soll So kurz vor der Rente.....falls er das Rentenalter dann überhaupt noch erreicht.Armes Deutschland!

Höherer Mindestlohn

sorgt vielleicht für höhere Rentenzahlungen, aber auch für mehr Inflation. Am Ende ist das ein Nullsummenspiel.
Es hilft nur: Mehr Bildung um bessere Jobs machen zu können.

Schweizer AHV für Deutschland?

Als Selbständiger könnte ich dem durchaus was abgewinnen. Die Beiträge dort sind ungefähr halb so hoch wie in Deutschland.

Aber in ein so hochgradig ineffizientes System wie in Deutschland würde ich freiwillig keine Beiträge zahlen wollen.

Das muss auch mal erwähnt werden.

Auch wenn ich auf Grund meines Alters wohl sowieso nicht mehr mit einbezogen werden müsste. Ich habe längst privat vorgesorgt.

Herr

Heil, ich habe da mal eine Frage:

warum werden die Beamten nicht mit einbezogen in die Rentenkassen einzuzahlen ????

Mindestrente

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, endlich das bisherige Rentensystem abzuschaffen. Das sollte aber gescheit gelöst werden. Menschen, die bereits Jahrzehnte in der Rente einbezahlt haben, für die muss eine vernünftige Lösung gefunden werden.

Das neue System: Weg von der Beitragszahlung. Die Mittel dafür werden über Steuern oder Abgaben finanziert, z. B. Rentensoli oder Erhöhung der Umsatzsteuer. Insbesondere letztere sorgt dafür, dass wirklich alle einzahlen sogar Touristen.

Dafür gibt es nur noch über die DRV die gesetzliche Mindestrente. Ein Rentensoli bzw. erhöhte USt sorgt für weniger Kaufkraft, aber ... der RV-Beitrag i. H. v. 18,6 Prozent fällt weg. Der AN hat zunächst mal 9,6 Prozent mehr, gerechnet vom Bruttolohn. Die AG-Ersparnis in gleicher Höhe sollte verpflichtend in einer BAV fließen, als Aufstockung für die Mindestrente. Spätere BAV-Leistungen sollten beitragsfrei und steuerfrei sein.

Beamtenpensionen in diesem Zuge ebenfalls abschaffen.

Viel geleistet (?)

Ich habe im Laufe meines Lebens viel verdient und auch viel bekommen. Dementsprechend war auch die Einzahlung in die Rentenkasse.
Um dann festzustellen das es eine Obergrenze in der Rente gibt. Kommentar war "da hätten sie sich mal früher drum kümmern müssen und sich privat versichern". Aber eingesackt hat der Staat das Geld, ohne zu murren.

Auslaufmodell Koalitionsvertrag

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will zur Stabilisierung der Rentenkassen die Selbstständigen mit einbeziehen. ("So steht es jedenfalls im Koalitionsvertrag"). Lieber Herr Heil, der Koalitionsvertrag hat sich in dreieinhalb Monaten erledigt. Und ich vermute mal, dass sich die Regierungsbeteiligung der SPD ebenfalls über viele Jahre hinaus erledigt haben wird.

Rente für alle

Ich meine, am Generationenversprechen kommt man in Zeiten unsicherer wirtschaftlicher Lagen nicht vorbei. Einlagefinanzierte Systeme sind, siehe Bankenpleiten und riesiger Betrugsskandalen nicht nur bei Wirecard oder im Cum-Ex-Komplex, unsicher. Allerdings kann man der nächsten oder übernächsten Generation auch nicht eine derartige Bürde auferlegen, sie solle alleine für die ganze Rente aufkommen. Nur, wenn jemand weniger oder kaum Rente bekommt, greift die Sozialhilfe. Und da zahlt auch jeder mit. Es ist letzlich egal, aus welchem Topf das Geld kommt, dieRente muß gesichert werden. Denn Vermieter wollen ihre Miete, Lebensmittelläden brauchen Bares und Ärzte/Krankenhäuser müssen auch ihre Leute und Geräte bezahlen. Sonst funktioniert das alles nicht.
Das ganze gerecht und vor allem in der Übergangszeit vermittelbar zu gestalten, dazu sollten sich Politiker und echte Fachleute Gedanken machen. Eine Meinung, etwas müsse so und so ausreichen (siehe Altmeier) ist da wenig zielführend.

um 11:09 von kurtimwald: Wer einzahlt, bekommt auch eine Rente!

Ich halte es für "Augenwischerei", wenn man meint, dass die Erhöhung der Einzahlenden das Rentensystem retten können.
Denn jeder, der einzahlt, will auh eine Rente.
Das mag vielleicht anfangs durch Verschiebungen kurzfristig die Einnahmen aus Beiträgen erhöhen, aber es wird dann bald kippen, wenn die neuen Einzahler dann ihre Rente wollen.
Je älter die neuen Einzahler sind, umso schneller passiert das.
Langfristig wird daher nichts gewonnen.

Vermutlich muss man verschiedene Maßnahmen kombinieren, um den Rententopf voller zu machen.

Wie wäre es denn, wenn die Arbeitgeber-Anteile (und nur die) um einen, zwei oder drei Prozentpunkte erhöht würden bei gleichzeitigem Verbot, dies auf die Arbeitnehmer abzuwälzen?

Warum bezieht man nicht die Beamten mit ein?

Durch die Pension auf Basis des letzten Gehalts bekommen die fast 2 Mio. Beamten überproportional hohe Renten. Zusammen mit den Steuererleichterungen während der Berufstätigkeit ist dies weder verhältnismäßig noch zeitgemäß. Warum greift man nicht dort an?

Gute Idee aber noch etwas Warten

Die Idee ist gut , aber ich würde noch 7 bis 10 Jahre warten bis die Boomer in Rente gehen. Die Übernahme der Selbständigen führt zu einen temporären Effekt, dass der Rentenkasse mehr Geld zur Verfügung steht, weil arbeitende Selbständige einzahlen, während berentete Selbständige aus anderen Quellen ihre Renten beziehen.

Dieser Effekt kommt übrigens derzeit in Österreich zu tragen.

Mehr Einzahlen <> Mehr Einzahlen

Der Unterschied zwischen arm und reich wird immer größer. Selbst Akademiker mit Master können in vielen Städten nicht mal mehr von Grund und Boden träumen. Die Immobilie als Altersvorsorge ist Tod, was zeitgleich bedeutet, dass mehr Kosten in Form von Miete auf künftige Rentner zukommen.

Nun Geld von der breiten Masse zu sammeln verstärkt das Problem nur, durch die Senkung der Kaufkraft. Das Rentenalter soweit hochzusetzen, dass die Menschen sterben bevor die Rente beziehen ist eine makabre "Lösung".

Nur eine Sache hilft hier - Umverteilung. Als ich damals während des Studiums zeitweise bei der Steuerberatung gearbeitet habe, war de facto meine erstes Projekt Gesetzeslücken zu nutzen, um mehrere hunderttausend Euro Erbschaftssteuer zu vermeiden. Das ist mir bis heute bildhaft in Erinnerung geblieben. Der Normalverbraucher zahlt oft mehr Steuern als Reiche - die Wissen wie man drum rum kommt.

Anstatt Normalbürger weiterausbluten zu lassen muss das Steuersystem umgestellt werden

Armutszeugnis

Daß nun schon wieder die Rente zum Wahlkampfthema verkommt ist ein absolutes Armutszeugnis. Seit Jahrzehnten wird an der Rente herumgedoktert, dabei sind die Rahmenbedingungen doch klar. Wäre nur noch die Bereitschaft der Parteien vonnöten sich mal über ein Konzept zu einigen das mal 10 Jahre trägt, statt immer wieder ins Parteiengezänk zu verfallen und zu hoffen, daß die nächste Wahl die Mehrheitsverhältnisse so verschiebt, daß es der eigenen Position nahe kommt. Das ist fahrlässig und zeugt von der Unfähigkeit in größeren Dimensionen zu denken. Dabei geht bei den Diskussionen und Aufregern immer wieder gerne vergessen, daß es Leute in manchen Berufen, trotz aller Technik die genutzt werden kann, gar nicht bis in ein hohes Rentenalter schaffen. Zudem ist immer von dem berühmten zweiten Standbein die Rede, der privaten Vorsorge. Dabei wird auch gerne vergessen, daß Menschen mit geringen Einkommen da absolut benachteiligt werden. Die Rieser-Rente war ein absoluter flopp, Ersatz =0.

09. Juni 2021 um 11:02 von Shooter

Seit der Wiedervereinigung war doch klar dass unser Rentensystem zum scheitern verurteilt ist.

Wenn sie damit die Übernahme der Ostrenten meinen, dann möchte ich daran erinnern dass die "Ostdeutschen" auch in das Umlagesystem einzahlen und wenn sie mehr verdienen würden auch mehr Beiträge entrichten würden. Wir haben aber seit der Wende immer noch nicht beseitigt, dass die "Ostdeutschen" im gleichen Beruf weniger verdienen dürfen als wenn sie den in "Westdeutschland" ausführen würden. Selbst der Mindestlohn darf niedriger Ausfallen. Viele der jungen "Ostdeutschen" haben sich deswegen nach der Wende ein Job im "Westen" gesucht. Deren Einkommen steht aber in den Bundesländern wo sie gerade arbeiten auf der Einnahmeliste, nicht dort wo sie geboren und aufgewachsen sind und noch ihre Verwandten wohnen (über deren Renten sich gerne aufgeregt wird).

" Je mehr einzahlen, desto besser"

Kommt einmal jemand auf die Idee, den Werten Herrn Minister zu fragen, ob er in die GRV einzahlt?

Generationenvertrag

Wie war der Generationenvertrag angelegt?
Kinder bezahlen für die Rente ihrer Eltern. Sie treten in den Vertrag mit Ihrer Geburt ein - wie auch die Eltern. Folglich hat man einen Topf, in dem erstere einzahlen, letztere entnehmen.
Wer selbst keine Kinder hat, der spart ausreichend Geld um selbst vorzusorgen.
Dies finde ich einen praktikablen Weg, allerdings bleiben die ganzen Finanzakteure außen vor!

Rente mit 68

Beamte, die neu angestellt werden, könnten in das gesetzliche Rentensystem einzahlen. Dann müsste der Staat den Arbeitgeberanteil übernehmen, der sich, wie bei Pensionen auch aus Steuergeldern finanzieren lässt.
Grundsätzlich sollte es eine Rente(-nreform) geben, wo alle einzahlen, die erwerbstätig sind, unabhängig davon ob man selbstständig, freiberuflich, verbeamtet oder "angestellt" ist. Umso länger man mit der Umstrukturierung wartet, desto mehr Probleme werden zukünftige Rentner haben.

Selbstständige mit einbeziehen.

ist schon seltsam. Es steht im Koalitionsvertrag, wurde aber bisher nicht umgesetzt. Ich als unbedarfter kleiner Bürger frage mich jetzt warum?
Und erst recht frage ich mich, ob ich jetzt irgendwelchen Wahlversprechen bezüglich der Rente glauben soll, wenn doch die letzten Jahre auch nichts passiert ist?
War damals wahrscheinlich auch nur leeres Wahlkampfgetöse und hat danach keinen mehr interessiert. Wird wieder so sein.

Alter Wein in neuen Schäuchen

Herr Heil möchte also das Problem wieder auf die nächste Generation verlagern. Wenn jetzt selbständige viel einzahlen werden diese Leute auch viel erhalten, wenn sie in Rente gehen.
Die SPD meint ganz einfach, dass die Bürger zu dumm wären, um ihre Taschenspielertricks zu erkennen.

Europäischer vergleich

Stets müssen wir uns immer sagen lassen, das Kosten zu senken sind, da es anderswo billiger geht.
Gut, dann muss man hier sagen - es geht in den meisten Ländern Europas mit der Rente besser - sowohl Eintrittsalter wie auch Höhe. Man sollte auch das entsprechend anpassen.

Selbstständige einbeziehen?

Also werden dann naoch mehr leistungsberechtigte in die
Rentenkassen kommen?

Besser wäre erstmal alle beitragslosen Leistungen korrekt aus dem Bundeshaushalt zu zahlen. Und wichtig ist das dadurch die leistungserbringer, also Arbeitnehmer nicht weiter belastet werden.

Zu Am 09. Juni 2021 um 11:10 von iforkanzlerin

Wenn Selbstständige pleite gehen oder berufsunfähig werden, bekommen sie Arbeitslosengeld, Krankenbehandlungen und Hilfe zum Lebensunterhalt genau aus den Sozialsystemen, die bislang nur von wenigen Arbeitnehmern gefüllt werden.
Allein schon deshalb müssen Alle sich auch bei den Abgaben beteiligen.

Generationskonflikt

Als Teil der Generation x (Jahrgänge 1970-1979) sehe ich das Problem der Rente bei den Babyboomern. Es gibt sooo viele davon, die gehen jetzt nach und nach in Rente, und werden den Staat finanziell ausbluten ... Ja Ja ... ich höre schon die ganzen empörten Reaktionen, aber was finanziell in den nächsten 20 bis 30 Jahren auf dieses Land zukommt ist irre.

Riester als Beispiel

Die Riesterrente hat den Versicherungskonzernen Milliarden beschert. Die Anlegen wurden geprellt. Sie müssen über 100 Jahre werden, damit es sich rechnet. Weiterhin werden erst mit 85 Jahre die vollen Beiträge ausbezahlt.
So geht es, wenn Private Konzerne auch noch profitieren sollen. In den USA sind massenweise Pensionsfonds pleite gegangen - die Rentner stehen dann ohne alles da!
Es gibt keine Alternative zur Umlagefinanzierung durch den Staat. Sie muss nur aus mehr Quellen gespeist werden!

Gewinne sind vorenthaltene Löhne. Dementsprechend müssen dafür Sozialabgaben geleistet werden.

so ein quatsch:

je mehr einzahlen, desto mehr haben auch ansprüche.
der einzigen effekte sind:
1.)sofort mehr einnahmen, die ausgaben entstehen dann erst später.
2.)unsere kinder müssen dann die (dann auch von selbstständigen, beamten)
renten bezahlen.

super idee

je mehr einzahlen,

um so besser. Richtig!! Aber was ist mit den Beamtenpensionen??
Alle, ja alle zusammen in ein Ruhegeldsystem,
das ist die einzige Rentenreform, die den Namen auch verdient. Und dann müßte der Bund auch endlich die Beiträge überweisen, die ja bei den heutigen , skandalös üppigen Beamtenpensionen exorbitant hoch wären. Dann könnte man nicht mehr ohne Transparenz die Pensionen nicht mehr einfach aus den Steuereinnahmen bezahlen.
Gleiche Rentenberechnung dann für alle, alle Ruheständler!! Das wäre gerecht und die Beamten stünden nicht mehr unter Artenschutz!
Dann wären alle Ruhegehälter auch in Zukunft sicher, ohne den Bundeshaushalt mehr zu belasten.
Und bei diesem Thema sollten ebenfalls die Privilegien (aus der Steinzeit) für Beamte und deren pensionäre abgeschafft werden.
Wiso erhalten Pensionäre ein Weihnachtsgeld, Rentner aber nicht?
Wieso gibt es für Pensionäre neben den üppigen Pensionen noch eine Beihilfe?
Wieso wird bei Pensionbeginn die Beihilfe für die für KK erhöht?

Na ja

Beginnen sollten wir erst mal bei Fremdentnahme ,bei Sozialabkommen mir anderen Länder ,dank der Politik der letzten Jahre sind es glaube ich 21 zur Zeit .Dazu kommt noch die Aufnahme von Leuten wo noch nie eingezahlt haben .Also Sozial ist es nicht eine Gruppe Facharbeiter und Ing ernähren alle ? Der nichts eingezahlt hat ,müsste über Steuern bedient werden und siehe da es würde sogar für eine Rentenbeiträgesenkeung bei höheren Renten reichen .Diese Darstellung ist der Wahlwerbung für ... zu verdanken ?.Erst die Ursachen erkennen und dann eine Lösung an den Problem suchen ! SCHAUE MAL NACH Frankreich, 85 % des letzten Einkommen bei 52 bis 55 Jahre ,Ups bei einen Bruchteil der Beiträge ups ups wo kommt das Geld her ? Wer denken kann ist im Vorteil .

Was nun wieder im Gespräch ist...

.. hilft nicht weiter. Das ist nur Theorie.

Am Ende steht die Rente ab 68, weil es die Wirtschaftsverbände und die Lobbyisten /innen so wollen.

Richtig ist nur eine Generalüberholung der Rentenabsicherung.
Dazu gehört die Bürgerversicherung als Rentenversicherung (alle zahlen in die Rentenkasse ein).
Dazu gehört das Bedingungslose Grundeinkommen im Fall der Altersrente (nur durch Steuern finanziert).
Und wer kann und möchte schließt zusätzlich eine private Rentenversicherung ab.

Damit wäre die Rentenabsicherung im Alter über die Bühne, und das für Jahrzehnte.
Finazierbar ist es auch, wir sehen ja wie das Steuergeld für Corona-Hilfen an Unternehmen als Staatsstütze gezahlt wird und wurde.

Die Renten-Pläne Rente ab 68 entfällt. Diese Idee können nur von Neoliberalen Hirnen ausgedacht worden sein.
Und was soll das?
Es gibt genügend Menschen die vor 68 versterben. Und ua diese Leute sollen in der Zukunft die Rente für andere zahlen?
Geht's noch?

Rente mit 68 kommt so oder so

An der Erhöhung des Rentenalters führt eh kein Weg vorbei. Man kann die Rentenversicherung nicht aus Steuern oder über Schulden finanzieren. Italien zeigt, dass das nicht geht.
Also muss es weniger aus der Rentenkasse geben.

Die Politiker wissen das - nur können sie es nicht vor der Bundestagswahl sagen.

Es ist wie beim Klimawandel: Alle wissen, dass was getan werden muss. Nur sobald es einen selbst Geld kostet, macht man sein Kreuz bei der Partei, die einen verschonen will. Vernünftig ist das nicht.

Der zweite Versuch.....

eines Kommentars. Wie immer wird gefordert, daß "alle" in die Rentenkasse einzahlen, aber es wird kein Wort darüber verloren, wer und wieviel Anspruch auf Rente erworben wird. Wieviel Rente wird dann ein Optiker oder Apotheker oder Arzt erhalten? Zählt Studium oder Ausbildung oder Mindestforderungen von schulischen Leistungen? Wie immer werden diese Fragen weder gestellt und auch nie beantwortet.

@ Kurt Meier

"Wir leben unter unseren Verhältnissen. Daher alternativ: Die Wochenarbeitszeit senken, oder die Löhne erhöhen!

(Siehe hierzu auch - fast ausnahmslos - die Vorträge von Heiner Flaßbeck, ehemaliger Staatssekretär von Oskar Lafontaine.) "

Genauso ist es: Der Anteil der Löhne an den Einkommen nimmt ab, während die Gewinne immer mehr steigen. Und auf diese Gewinne zahlen diese Parasiten keine Sozialabgaben!
15% Steuern für die Digitalkonzerne sind lächerlich. Es müssten 30% sein, darauf noch 20% Sozialabgaben!

um 11:16 von Kurt Meier

"Zu Österreich: Hier zahlen alle in die Rentenkasse ein."

Ja, das stimmt! Ist aber nur die halbe Wahrheit. Sie lassen nämlich einen wesentlichen Punkt gänzlich unter den Tisch fallen! Obwohl alle einzahlen, ist der Beitrag wesentlich höher als in Deutschland. Nämlich jetzt um 4,2 %! Sind Sie damit auch noch einverstanden?

Rente von Lebenserwartung abhängig machen

Personen aus ärmeren Bevölkerungsgruppen/körperlich Arbeitenden werden im Schnitt auch weniger alt.
Besser betuchte deutlich älter.

Es wäre also naheliegend ,wenn ärmere Personen/körperlich arbeitende abschlagsfrei früher in Rente können.

Denn was bringt es mit 67 in Rente zu dürfen ,wenn man schon 5 Jahre tot ist?

10:53 von Der freundliche...

«Nur Selbständige ? Aus welchen Topf werden eigendlich Pensionen finanziert ?»

Aus dem Goßen Steuertopf.
Genau wie die Gehälter der Beamten als Angestellte des Staates.

Es gäbe theortisch eine Alternative zu den Selbstständigen

Bedenkt man, wohin der Arbeitsmarkt dank Digitalisierung ohne steuert, wäre ein Abgabe der großen Unternehmen für jeden Roboterarbeitsplatz denkbar. Es gabe meines Wissens schon einmal eine Studie dazu. Ersetzt die Industrie Arbeitsplätze durch Robotertechnik, werden diese halt zu einem gewissen Teil umlagepflichtig. Ganz einfach!

Rente mit 68

Wann gehören endlich auch mal Beamte zu den Einzahlern in die Rentenkasse????

Vieles kann ich nicht verstehen

Ich bin mittlerweile 60 Jahre alt.
Ich war überwiegend (mehr als 30 Jahre) beim Fernsehen tätig.
Habe sowohl als Angestellter als auch als Selbstständiger gearbeitet.
Durch massive gesundheitliche Probleme erhalte ich z.Zt.
Erwerbsminderungs-Rente.
Die Höhe dieser Rente ist ein Witz für 40 geleistete Arbeitsjahre.
Jetzt kommt's!
Die freiwillig gezahlten Rentenbeiträge aus den selbständig gezahlten Jahren wurden nicht dazu gezählt, da keine Nahtlosigkeit besteht.
Mein Jahrgang (1961) wird bei meiner Erwerbminderungsrente auch nicht auf 45 Jahre hochgerechnet- wie bei den Jahrgängen ab 1957.
Ja, Pech! Alsoaufgepasst!
Alles ein großes Fragezeichen! ?!
Weiter:
Vieles wird aus dem Renten-Pool entnommen, finanziert und vielleicht auch nicht wieder ausgeglichen.
100te Milliarden für Lufthansa, Daimler, VW, Griechenland (2015), Rüstung uvm. sind aber zum jeweiligen Zeitpunkt immer (seitens der Politik) locker drin.
Rente ist aber in Gefahr!??
Riesen-Konzerne zahlen kaum Steuern in D.
! ???
LG

Stabilisierung der Rentenkasse

Es ist einfach nicht mitzutragen was jetzt auch noch auf uns zukommt und an welcher Stelle wieder die Rettung ausgeführt wird.
Jahre lang hat man dies einfach bei Seite geschoben und Es ist einfach nicht mitzutragen was jetzt auch noch auf uns zukommt und an welcher Stelle wieder die Rettung ausgeführt wird.
Jahre lang hat man dies einfach bei Seite geschoben und nun mal ganz ehrlich, wenn wir aus den 60 Jahren und die jüngeren Generationen dafür gerade stehen sollen, geht unter der Gürtellinie. Die Politik hat Jahrzehnte nicht richtig eingegriffen weil es diese konservative Denkweise, die man schon diktatorisch bezeichnen kann, nicht voranbringen wollte. Erst ca. 2010 kam die Möglichkeit Kinder zu haben (als Frau) um sie betreuen zu lassen und bei der Arbeit teilzunehmen, somit haben auch die, die es sich einfach bequem ohne Kinder in der Rente machen wollten oder auch einfach keine Kinder haben wollen (auch wenn die es gegeben hat, die keine bekommen konnten) etwas gedrängt.

Na ja von Kurt Meier Rente mit 68

Im Grunde richtig nur sie vergessen De ernährt viele wo nicht eingezahlt haben ,keine Steuern entrichten und die Grosszügikeit von unseren Politiker für die Welt kostet viel und belastet als De sehr was als Verlust zu betrachten wäre .Damit stimmt ihre Rechnung nicht mehr obwohl sie recht hätten .

Stabilisierung der Rente

Jetzt wird gearbeitet und man verdient in einer Familie zu zweit so gut und vergleichbar wie mal früher es nur einer schaffte. Hier stimmt was nicht und es liegt in der Politik weil nur an die Wirtschaft/Unternehmen denkt bzw. rettet.
Die Frage die man sich auch stellen sollte ist warum Beamten nicht in die Rentenkassen zahlen, weil sie überwiegend in der Politiker sind? Rentenversicherung ist eine öffentliche Versicherung somit sollte dies auch für die gelten die öffentlich arbeiten. Freiberufler sind Freiberufler und sollten Ihre Wahl selber treffen wo sie Ihre Beiträge leisten wollen, allerdings sollte die Pflicht da sein, dass bezahlt wird und nicht später auf Kosten der Steuerzahler es sich finanzieren lassen oder lassen müssen.

@ 11:14 von hessin65

>> Beamten mit einzahlen. Deren Pensionen liegen höher als die Renten <<

Aufgepasst: Von der Pension (netto) muss der Beamte noch die privaten Krankenversicherungsbeträge bezahlen. Wenn man die abzieht, dann sind die Pensionen alles andere als hoch.

Grüße, Kurt

Beitragsbemessungsgrenze

An alle Schlaumeier, die warnen, dass mehr Einzahler auch später zu mehr Rentenansprüchen führen. Ich war mein Leben lang "Besserverdiener", lag also bei GKV und GRV über der Beitragsbemessungsgrenze. Und ich fand es beschämend, dass jeder Geringverdiener prozentual mehr Beiträge in die Sozialversicherungen einzahlt als ich.
Ich bin immer in der GKV geblieben, weil Solidarität einem was wert sein kann, wenn man entsprechend gestrickt ist. Und ich bekomme Magenkrämpfe, wenn ich Beiträge lese mit dem Tenor "da zahle ich ja mehr ein, als ich rausbekomme!".
Leute, es ist eine SOZIAL-Versicherung. Da ist die Maxime nun mal nicht die Rendite. Also Beitragsbemessungsgrenzen abschaffen, bei Einhaltung einer Obergrenze für die späteren Leistungen.
Ich weiß, mit dieser Einstellung bin ich ein Exot. Ich musste das trotzdem mal loswerden.

rer Truman Welt

Ich meine, aus Sicht der Regierung zuständige Ministerium ist es aber auch ungeheuerlich, dieses Thema jetzt derart 3 1/2 Monate vor der Bundestagswahl in die Öffentlichkeit zu kolportieren. Wer hat das eigentlich entschieden zutun? Würde mich interessieren! Ich glaube nicht, daß das Problem jetzt gerade entdeckt wurde oder . . . wussten die meisten von uns schon wieder vorher mehr als die Experten und Politiker?
Wer regelmäßig verfolgt, wer wann mit welchen "Entdeckungen", Problemstellungen, Informationen, etc. so um die Ecke kommt, erhält interessante Einblicke, wer wo welche Fäden im Hintergrund zieht, denn auch das jetzt in die Presse zu schleudern ist kein Zufall!
Die Frage: wem nützt das jetzt -> bringt meist auf die Fährte, wie im TATORT-> wer hat ein Motiv? Spannend kann ich nur sagen!

@11:17 von Non-Partisan

Achtung! Es gibt regelmäßig Börsenzusammenbrüche. Die müssten Sie mit einkalkulieren.

Grüße, Kurt

Eine Rentenkasse für alle

Alle arbeitenden Menschen sollten in dieselbe Rentenkasse einzahlen anstatt in eigene Versorgungungswerke wie es gerade die Berufsstände mit höheren Einkommen (Ärzte, Apotheker, Anwälte, Notare, Steuerberater und Architekten) tun.

Je mehr einzahlen, desto besser

Haben Schneeballsysteme so an sich. Ein Rentensystem, nach dem Schneeballsystem kann nie funktionieren. Man hat hier nur den Vorteil, bricht das System mal wieder zusammen, zwingt man halt die Einzahler noch mehr zu zahlen. Die koennen ja nicht anders.

Seit Jahrzehnten will eine Regierung halt nicht dem Umbau anstoßen. Kostet ja die nächste Wahl...

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