Kommentare

Verfehlte Maßnahmen führen zu hohe Fallzahlen.

"Klinikpersonal in Corona-Hotspots am Limit"
> Das wird auch so weitergehen, solange unsere Bundesregierung das Problem mit derselben Inkompetenz angeht, wie es zuvor die Länder getan haben. Nach so vielen Monaten Freizeit- und Privatleben-Lockdown sollte doch auch der letzte merken, dass diese Maßnahmen ihr Ziel verfehlen.

Kitas und Schulen schließen, Eltern zuhause lassen. Das hat vor einem Jahr geholfen und würde es wieder tun.

"Das ist sehr belastend, vor allem, weil es über die Hälfte der Schwerstkranken nicht schaffen."
> Das war vor einem Jahr auch schon so. Es zählt zum traurigen Alltag auf einer Intensivstation, dass viele Patienten sterben. Bei den beatmeten Patienten lag die Sterblichkeit auch schon vor Corona bei einem Drittel.

Natürlich sind die Pfleger

Natürlich sind die Pfleger und Ärzte an der Belastungsgrenze, das waren sie aber auch schon vor der Pandemie, Ich habe im näheren Bekanntenkreis eine Ärzte und Pfleger mit denen man sich natürlich auch mal über die Arbeit unterhält. Die erzählen mir dann das sie nach 12 Stunden Schicht nochmal Bereitschaft schieben nur um dann wieder eine Schicht anzuhängen. Das Sie Nachts oft allein als Pfleger auf der Station sind und oft nicht wissen wo sie zuerst anfangen sollten. Und das alles von Montag bis Sonntag im Schichtdienst für einen Lohn für den viele von uns nicht arbeiten gehen würden. Nicht Corona ist an den Problemen schuld, Corona hat die Probleme nur deutlicher gemacht und in den Focus gerückt. Die Politik hat hat Schuld, die hat die Krankenhäuser privatisiert und so Finanz Haien wie Black Rock zum fraß vorgeworfen. Mir klingen noch die Versprechen der Politiker im Ohr den Pflegern und Ärzten zu helfen sie besser zu bezahlen und Personal aufzustocken, aber ein Klatschen vom Balkon

Klinikpersonal in Corona-Hotspots am Limit

Ich befürchte das wir Pflegepersonal und auch Ärzte mehr in den Kliniken verlieren werden durch das Versagen der Regierung. Was nützen mir tausende Intensivbetten mit Technik, wenn niemand da ist der sie bedient? Ich erinnere mich an das Gespräch zur Wahl, wo eine junger Pfleger (Azubi) mit Merkel redete und was versprochen wurde. Da geht einem die Galle hoch und Spahn will uns Glauben schenken, das wir die beste Versorgung hätten. Sicher, Menschen machen Fehler aber bitte nicht 16 Jahre immer den gleichen. Die CDU muß mal von der Regierung weg damit sie endlich lernt, dass die Industrie nicht alles ist, denn es bedarf auch deren Arbeiter. Na ja, meine Partei war das noch nie und wird es auch nie sein. Die CDU hat nur verwaltet aber nichts geschaffen, aber doch Halt, da war doch was mit Spendenaffähre usw.. Da hat Merkel Recht mit"wir schaffen das". Nur noch traurig.

Wenn eine Person die Arbeit von vorher 4 Personen macht...

... wundert mich überhaupt nicht.
Das war zumindest die Aussage einer Fachkraft in einer ARD-Sendung.
Auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei wurde zugegeben, dass erheblich Plätze abgebaut wurden - auch während der Pandemie.

Hotspots

So, man kann ja viele unterschiedliche Meinungen dazu haben welche Maßnahmen denn nun passen. Aber welches unbegleitetes Maß an Renitenz, am Verleugnung und Ignoranz manche Mitbürger in den Hotspotregionen an den Tag legen ist garnicht nachvollziehbar. Thüringen, Sachsen. Verwandte von dort erzählen wie lax, wie ignorierend sich manche ihrer Kunden verhalten. Da zieht für mich nicht „Kritik an der Obrigkeit“. Das ist unverantwortlich.

Klinikpersonal am Ende

Genau diese Menschen arbeiten zum Teil für wenig Entgelt seit fast Jahren am limit und darüber. Sie sorgen dafür, dass Menschen nach Unfällen, bei schweren Erkrankungen und auch bei covid behandelt werden können. Und ja, sie sind geimpft! Und genau von diesen Menschen fordern die Neider, die im Homeoffice sitzen und keiner Gefahr für ihre Gesundheit ausgesetzt sind, weiter Solidarität bei der Versagung von Grundrechten? Was ist aus diesem Land geworden!

Ärzteschaft und

Ärzteschaft und Pflegepersonal kommen nicht an die Belastungsgrenzen, sie sind längst drüber: in den Kliniken haben sie zwischen den Wellen die Patienten behandelt und versorgt, deren OPs zum Beispiel verschoben worden sind in der ersten und zweiten Welle, und so wird es nach der dritten Welle auch sein. Und die Arztpraxen impfen in den Mittagspausen und telefonieren sich abends die Finger wund für die kommenden Impfkandidaten, von denen etliche auf der Liste standen, die schon in den Zentren geimpft wurden, aber ihre Praxis darüber nicht informiert haben. Und das sind nur zwei von vielen situationsverschärfenden Faktoren.

Nun ja

Peru verhängt doppelte Maskenpflicht beim Einkaufen
Gleich zwei Masken zum Schutz vor dem Coronavirus müssen die Menschen in Peru ab Montag bei ihren Einkäufen tragen. Die doppelte Maskenpflicht kommt zu der Pflicht hinzu auch ein durchsichtiges Visier zu tragen. Diese Verfügung der Regierung war vergangenen Montag ergangen.
So geht das!

Leider ist diese Belastung ...

Standard in deutschen Krankenhäusern und zwar schon seit Jahren.

Es ist gut, dass dies auch mal angesprochen wird und wir (die Bevölkerung) hoffen dass die kommende Regierung (diese scheint ja dieses Problem zu ignorieren) positive Änderungen in einleiten wird.

Wie mehr Lohn für die Angestellten um so auch Anreize für diesen Beruf zu schaffen.
Verbesserung der Arbeitsbedingungen um die dort tätigen Arbeitskräfte auch langfristig halten zu können.

D.h. Deprivatisierung des Gesundheitssektors. Krankenhäuser müssen zurück in die öffentliche Hand und die Schuldenbremse gehört aufgehoben.

Wie genau sehen denn die

Wie genau sehen denn die großen Veränderungen aus, die wir allen erwarten müssen?
Nachdem fast alle Politiker im Laufe der Pandemie beteuert haben, dass „nach Corona nichts wieder so sein wird, wie vor Corona“, müßten sich kommende Veränderungen bzw. dramatische Verbesserungen langsam abzeichnen.
Nicht nur auf den Intensivstationen, auch im Pflegebereich allgemein, in Kindergärten und Schulen.
Was haben sich die einzelnen Parteien dazu ausgedacht?
Welche Vorschläge für Verbesserungen haben die jeweiligen Fachpolitiker?
So kurz vor der Bundestagswahl sollten wir uns vor solchen Vorschläge doch kaum noch retten können. Schon allein um der Verstorbenen durch praktische Politik zu gedenken und nicht durch alberne Alibiveranstaltungen mit Ansprachen derer, die Schuld an dem Massaker tragen, welches die Pandemie angerichtet hat und die niemandem helfen.
Hören und sehen kann man bisher allerdings nichts dazu!
Obwohl alle Probleme schon viel älter sind als die meisten Regierungsmitglieder.

Klinikpersonal vor Corona bereits überlastet

Das Klinikpersonal war durch die Sparpolitik und Gewinnoptimierung im Gesundheitswesen bereits vor Corona überlastet. Beim Personalbedarf wird mittlerweile ja mit einem viertelten Menschen gerechnet, der gebraucht wird, nicht mit einem ganzen. Jetzt kommt Corona und die Intensivbetten sind seit letztem Frühjahr nicht mehr, sondern im Gegenteil weniger geworden. Auch das Personal ist weniger geworden, was zu Schließungen ganzer Stationen führt. Gleichzeitig lamentiert die Politik über Lockerungen für geimpfte und Genesene, obwohl man weiß, dass man sich mehrmals infizieren kann, auch Geimpfte mit impfresistenten Varianten wie der südafrikanischen. Eine Lockerung für diesen Personenkreis würde nur zu einem weiteren vorhersehbaren Desaster werden.

@Eu-Schreck Natürlich ist es

@Eu-Schreck Natürlich ist es am einfachsten immer alles auf die Unvernünftigkeit der Bürger zu schieben. Die hat aber nichts mit der Überbelastung des Pflegepersonals in Krankenhäusern oder Altenheimen zu tun. Das Problem sind Maßnahmen die nichts bringen weil sie Inkonsequent sind wie die Ausgangssperre. Die für mich als Schichtarbeiter natürlich nur am We. gilt. Kann ich nur hoffen das der Virus das weis wenn ich morgens im überfüllten Bus zur Arbeit fahre. Das Museen mit mehreren 10 000 qm Fläche geschlossen sind weil es für die 100 Besucher die da in der Stunde hinkommen zu gefährlich ist während sich in viel kleineren Fabrikhallen bis zu 900 Menschen an den Bändern drängeln. Maßnahmen ja aber konsequent verbindlich und sinnvoll für alle.

@nie wieder spd "Wie genau

@nie wieder spd "Wie genau sehen denn die großen Veränderungen aus, die wir allen erwarten müssen?" Die Frage können Sie sich doch sicher selbst beantworten. In etwa so wie die Veränderungen nach der Bankenkriese 2009, außer Versprechungen während der Krise ist da nicht viel gekommen.

25. April 2021 um 08:46 von Eu-Schreck

Selbiges erzählen mir meine Verwandten aus Bayern und NRW. Was nun? Grüße aus Dresden.

Warteliste

Betten und Geräte stehen bereit, „nur“ der Faktor Mensch ist im Hintertreffen.
Ein Sinnbild für unsere Gesellschaft, wo ihre Priorität liegt und lag und Zeit für Umkehr und Ausgleich.
Auffällig, wie am Faktor Mensch gespart wurde. Dass das nun auffällt sollte zur Gegensteuerung veranlassen.
Es wird Zeit, dass wir die Prioritäten überdenken und verbessern.
Der Blick nach Österreich und Skandinavien kann helfen, dort scheint es in diesem Bereich besser zuzugehen. Mehr Fachpersonal mit guter Ausbildung ist der Königsweg.

@ 08:48 von Profi2020

„ Und genau von diesen Menschen fordern die Neider, die im Homeoffice sitzen und keiner Gefahr für ihre Gesundheit ausgesetzt sind, weiter Solidarität bei der Versagung von Grundrechten? Was ist aus diesem Land geworden!“

Kann ihnen nur zustimmen. Es wird sich sogar noch beklagt, dass man auf dem falschen Stuhl Rückenschmerzen bekommt... für das Homeoffice werden noch Homeofficepauschalen diskutiert, wegen Stromverbrauchs etc. Dafür braucht man im Homeoffice weder Auto, Benzin oder Bahnticket, muss nicht den ganzen Tag unter einer FFP Maske schwitzen (ja, der nächste Sommer kommt) und sich am Kundenschalter hundert mal am Tag die Hände desinfizieren. Vom extrem hohen Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko mal ganz abgesehen...

Hamm

Hamm, eine Stadt mit 180.000 Einwohner ist auf einem Allzeithoch bezüglich Corona Infizierten. 6 Patienten liegen auf der Intensivstation. Hamm ist in der Lage Patienten von außerhalb aufzunehmen. Die Lage, so Chefarzt Dr. Unnewehr für Pneumologie und Infektionologie wäre vollkommen entspannt. Dazu wurde am Freitag ein großer Artikel bei Westfälischen Anzeiger veröffentlicht. Liegt es daran wie die Krankenhäuser mit den Patienten umgehen? Liegt es am Gesundheitssystem dass man mit Patienten auf der Intensivstation mehr Gewinn macht? Ich muss dass vermuten bei so widersprüchlichen Informationen.

warum mussten denn vorher

die jüngeren (ü50) Coronaerkrankten nicht bzw nicht so lange auf Intensiv bzw invasiv beatmet werden?

Der Virus sucht sich doch nicht aus Rache die Ungeimpften aus?

Zum Personalmangel:
Eine Katastrophenschutzplanung stellt doch nicht nur mehr Betten auf, sondern sie berücksichtigt auch die notwendige Personalplanung!
Was ist da schiefgelaufen?

@ 09:03 von heribix

„ Das Museen mit mehreren 10 000 qm Fläche geschlossen sind weil es für die 100 Besucher die da in der Stunde hinkommen zu gefährlich ist während sich in viel kleineren Fabrikhallen bis zu 900 Menschen an den Bändern drängeln. Maßnahmen ja aber konsequent verbindlich und sinnvoll für alle.“

Treffender kann man es nicht formulieren. Dazu kommt, dass in großen Fabriken die Arbeiter in einer Halle mit dem Bus stundenlang von den entlegensten Orten kommen. Arbeiter aus dem bayrischen Wald, Passau, Dingolfing, Straubing, Landshut usw. treffen sich nach stundenlanger Busfahrt (2 Stunden einfach ist keine Seltenheit) in einer Fabrikhalle wieder.

Ursache

An dieser Situation sind wir alle - unabhängig was die Politik vorschreibt - selber Schuld. Wenn wir die Grundregeln konsequent umgesetzt hätten, wäre es zur Zeit viel besser. Dem Virus interessieren nur Kontakte ganz egal was die Politik oder andere sagen.

@Sternenkind, 8:53

Was hat das nun mit der Situation des Personals in Hotspots zu tun?!

Sie lenken vom Thema ab.

Wer sich damit beschäftigen möchte, kann Einblicke bekommen. Die rbb-Doku ‚Charité intensiv’ würde ich weiterhin empfehlen.
Mit welchem Einsatz und (unter Umständen) welchen privaten Fragen und Folgen Menschen in den Intensivmedizin arbeiten, beschreibt immer wieder auch der Twitter-Account ‚lam3th‘.

Danach kommen mir immer mehr Zweifel, ob die politischen Entscheider_innen das ernst nehmen. Herrn Hans im Saarland oder Herrn Weil aus Niedersachsen mit für mich schwer verständlichen Aussagen und Entscheidungen würde ich sowas mal sehr ans Herz legen.

War alles bekannt -

und tausendmal vorher gesagt. Aber die Versuche, "Modelle" einzuführen, gegen den Rat aller Fachleute und das dummdreiste Gefasel von Leerdenkern führten genau dazu. Einem Virus sind Befindlichkeiten von 50 Schauspielern herzlich egal. Es ist dem Virus auch egal, ob die Pfleger, Helfer, Ärzte, Familienangehörigen am Limit sind. Wir bekämpfen es nur, mit KURZEM und harten Lockdown. Wie es Irland, Portugal, UK vorgemacht haben. Zeitglich Impfen und Hygieneregeln. Das ist tausendmal durchgekaut. Und tausendmal nach Laschet-Kubici Manier wieder zertreut worden. Vielleicht ja ein Ansatz Herrn Liefers, sich die Realitäten vor Ort mal anzuschauen. Vielleicht schwadroniert der dann auch nicht mehr von "Lügenpresse"-Jargon, sondern kommt in der Realität an.

@ 09:14 von DerOstbayer

„ Wenn wir die Grundregeln konsequent umgesetzt hätten, wäre es zur Zeit viel besser.“

Wenn man die leider etwas widersprüchlichen Aussagen vielleicht mal überdenken würde, wäre es bestimmt jetzt besser. Auf der einen Seite wird von den Aerosolen in Innenräumen geredet. Auf der anderen Seite von 1,5 Meter Abstand zwischen Schreibtischen, an denen man ohne Masken sitzt. Gibt es jetzt keine Aerosole, wenn man an seinem Schreibtisch sitzt? Und Niesen oder mal hüsteln muss heutzutage anscheinend auch keiner mehr...

zu "08:53 von Sternenkind"

Es wäre schön sehr viel gewonnen, wenn die einfache Maskenpflicht und Abstand eingehalten werden würden. Aber viele machen sich eine Art Sport daraus, weil sie irrig glauben, sie wischen der Politik damit eins aus. Aber nein, sie schaden uns alle und damit auch am Ende sich selbst.

@ um 09:07 von heribix

Seit 20 Jahren arbeite ich im Pflegebereich.
Ich erwarte aus Erfahrung von der Politik nicht eine einzige Verbesserung.
Wahrscheinlich werden ein paar Gesetze oder Verordnungen dahingehend geändert, dass die Möglichkeiten für korruptive und Lobbytätigkeiten von Politikern erweitert und die nächsten Bereicherungen auf Staatskosten durch Politiker noch besser verschleiert werden.
Aber weder in unserem Gesundheitssystem noch im Schulsystem wird sich irgendetwas verbessern.
Davon bin ich fest überzeugt.
Wenn sich das Pflegepersonal nicht endlich wehrt und streikt.
Ebenso wie Eltern, Kinder und Lehrpersonal für eine bessere Schule.

Meiner Meinung nach..

..sollte es eher so sein, dass pro Tagschicht 1 MA mehr vorhanden ist...

Was nützt mehr Gehalt, wenn die Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt ist?

@09:12 von Susi1960

>> Was ist da schiefgelaufen?

Als der Plan aufgestellt wurde, war es nur noch ein halbes Jahr bis zur Bundestagswahl.

Und ein gewisser Dr. Daniel Bahr (FDP), der wußte, daß er nicht wiedergewählt wird, hatte einfach keine Lust.

Ich finde es ist ziemlich

Ich finde es ist ziemlich einseitig. Es wird nicht nah den besten Maßnahmen gesucht. Es gibt nur eine Maßnahme, die immer bischen verändert als "die Lösung" wird versucht zu verkaufen, die schon zu Weihnachten nicht funktioniert hat. Egal ob man sie "Ruhetag" oder "Brückenlockdown" nennt, es ist immer das Selbe.

08:52 von

08:52 von SinnUndVerstand

Zuerst mal volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

Jetzt habe ich auch noch gelesen, das Belgien um " Hilfe schreit ". D. soll Patienten von dort behandeln.
Ja, es gibt Regionen, in denen das noch geht. Aber nicht mehr viele. Und was ist mit
" unseren eigenen " Patienten, die auch schon durch die Gegend geflogen/ gefahren werden müssen ?
Was soll das bloß noch werden ?

Quelle:
"https://www.n-tv.de/panorama/Deutschland-nimmt-belgische-Patienten-auf-article22512056.html"

Verlegung,Triage

Die im Beitrag angesprochenen Verlegungen innerhalb Deutschlands sollten so schnell wie möglich durchgeführt werden. Denn scheinbar gibt es in einem Bundesland noch genügend davon. Sonst könnten keine Patienten aus einem Nachbarstaat aufgenommen werden!

Daß Herz-, Kerbs- und Sonstige OPs auf eine Warteliste verschoben werden ist doch bereits eine Triage durch die Hintertür!
Aber nein....es wird keine Triage geben......bei den Covid-Patienten zumindest.
Da fragt man sich doch, was noch alles hinter einer solchen Scheinheiligkeit verbirgt.
Man kann nur hoffen, daß man in dieser Zeit nicht ernsthaft erkrankt.
Außer an Covid19, dann bekommt man einen Platz auf Intensiv!
Jeden Tag bekommen wir Zahlen von Verstorbenen präsentiert, aber wieviele Menschen durch diese "Hintertürtriage" ihr Leben verlieren, das werden wir nie erfahren!
Ein großes Lob und ein dickes Danke an das medizinische Personal, das sich bis zum Letzten aufopfert!

Solange Kliniken Überschüsse erwirtschaften

MÜSSEN, um die Renditen der Investoren zu sichern - und damit Rentenzahlungen anderwärts -, solange werden über kranke Menschen Geschäfte gemacht; es muß sich ja lohnen, fragt sich nur, für wen. - Seit Jahren wird das Pflegepersonal systematisch ausgebeutet (sind ja auch überwiegend "nur" Frauen); jetzt erwischt es auch die Ärzteschaft - aber, auf politischer Gesundheitsebene geht die Klärung der Frage nach Spendengeldern und Privatgeschäften absolut vor. Oder hat schon jemand davon gehört, daß außer lieben Worten über Systemrelevanz schon mehr geschehen ist? -

re 9:03 heribix: Konsequenzen

>>Das Problem sind Maßnahmen die nichts bringen weil sie Inkonsequent sind wie die Ausgangssperre.<<

Bei der Beurteilung einer „Konsequenz“ muss man immer sämtliche Wirkungen und damit auch Wechsel- und Rückwirkungen mit einbeziehen. Und dann ist „Konsequenz“ bei weitem nicht mehr so simpel, wie sie einem am Anfang gerne erscheinen mag.

Genau dies macht unser Leben so schwierig. Zum Glück könnte man manchmal wenigstens klar erkennen, was „falsch“ ist. Aber richtig?

>>Das Museen mit mehreren 10 000 qm Fläche geschlossen sind weil es für die 100 Besucher die da in der Stunde hinkommen zu gefährlich ist während sich in viel kleineren Fabrikhallen bis zu 900 Menschen an den Bändern drängeln.<<

Wirklich treffendes Argument. Aber was, wenn die „900“ dann ins Museum gingen, weil ja sonst alles zu wäre?

Wie vielschichtig wären die sich hieraus ergebenden Konsequenzen?

Konkret: Hören wir auf, permanent Massnahmen gegeneinander aufzurechnen. Das löst keines und schafft nur neue Probleme.

@Brisant, 9:11

Vielleicht ist es auch nur eine Frage der regional vorhandenen Kapazität? Wissen Sie etwas darüber für Hamm und Umgebung?

Wenn man es sich jetzt...

...einfach macht und die Probleme hauptsächlich auf Corona schiebt (und dann vielleicht noch auf die Unvernunft von Teilen der Bevölkerung), dann wird sich nach einem eventuellen Ende dieser Pandemie exakt NICHTS ändern.

Die Situation der Beschäftigten, die Lage in den Krankenhäusern und auch in der Pflege ist nicht so katastrophal, weil wir einige tausend zusätzliche Schwerkranke haben, sondern weil seit Jahren das Gesundheitssystem nach witschaftlichen Aspekten zu funktionieren hat, sprich: Gewinne erwirtschaften soll. Das hat schon vor Corona Leben gekostet, und die Leute, die dort arbeiten, immer mehr unter Druck gesetzt.

Und die einzige "Lösung", die sich gefunden hat, war "günstigeres" Personal aus Osteuropa zu rekrutieren. Was bestimmt die Situation in den Krankenhäusern dort auch nicht verbessert hat.

09:00 von Shantuma Ich finde

09:00 von Shantuma

Ich finde es toll und wichtig, wenn sich die Menschen Gedanken um das Krankenhauspersonal und die Bezahlung machen. Ja, es müssen bessere Gehälter und Arbeitsbedingungen her !
Aber jeder, der schnelle Hilfe erwartet, sollte bedenken : die Ärzte und Pflegekräfte " fallen nicht von den Bäumen oder vom Himmel ".
Und das muss alles bezahlt werden, und das von den Krankenkassenbeiträgen !
Ich hoffe, wenn wir da bei 25 % oder 30 % angelangt sind, meinen Sie das immer noch.

@DerOstbayer

"Aber viele machen sich eine Art Sport daraus, weil sie irrig glauben, sie wischen der Politik damit eins aus. Aber nein, sie schaden uns alle und damit auch am Ende sich selbst."

Dies ist eine wilde Verschwörungstheorie.

Klinikpersonal in Corona-Hotspots am Limit.....

Die Gefahr besteht, daß die Intensivstationen voll laufen.
Allerdings ist dem aerzteblatt.de zu entnehmen, daß es im Jahre 2018 498.000 Betten in 1925 Kliniken gegeben hat, gegenüber 666.000 Betten in 2411 Kliniken im Jahre 1991.
Auch während der Corona-Pandemie wurden und werden Kliniken geschlossen.
Das ist auch eine Folge des Krankenhausfinanzierungsgesetz (Fallpauschalen). Es ist ein Feld für Private Equity-Fonds. Auch die Umwandlung von Krankenhäusern in Pflegeheime wird dadurch begünstigt.

Das sollten wir nicht blind glauben

Die Gesamtbelastung der Intensivstationen hat sich ja nicht wirklich erhöht - gesteuert wird über verschiebbare Operationen. Ein Krankenhaus ist ein Unternehmen der freien Wirtschaft - keine soziale Einrichtung.
Ist die Intensivstation nicht hinreichend belegt, dann macht das Krankenhaus Verluste und Kurzarbeit und Schließung drohen.
Wir sollten also das Gejammer nicht überbewerten und den Ball flach halten.

@91541matthias

"Was nützt mehr Gehalt, wenn die Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt ist?"

Mehr Gehalt ist wichtig, da man dadurch erst einmal Anreize schafft, dass Leute überhaupt den Beruf ausüben.

Zu dem ist Lohn/Gehalt auch ein Zeichen der Anerkennung.

Mehr Lohn/Gehalt ist genauso notwendig wie mehr Personal, aber das eine geht nicht ohne das andere.

Ist dies so schwer zu begreifen, oder müssen wir darüber wieder Jahrzehnte lamentieren?

Klinikpersonal am Limit

Unser Gesundheitssystem wurde in den letzten Jahrzehnten totgespart.
In der Zwischenzeit gibt es nicht einmal mehr Applaus; von einer angemessenen Bezahlung der Pflegekräfte sind wir mindestens so weit entfernt wie vor der Pandemie. Und dies führt zu einer weiteren Verknappung des Personals und macht uns abhängiger von ausländischen Kräften, was in deren Heimatländer ebenfalls zu Missständen führt.
In die momentan kritische Lage aber haben uns die vielen "Lockdownchen" manövriert, da die vielen "Weichspüler" die Hardliner immer wieder zu Kompromissen gezwungen haben.
Und dass immer mehr "Unbelehrbare" gegen die Corona-Regeln verstoßen, verstehe ich überhaupt nicht.

@Sternenkind um 08.53 Uhr

„Peru verhängt doppelte Maskenpflicht beim Einkaufen. ... So geht das.“

Peru ist bei der Impfquote viel weiter als wir und auf wundersame Weise gingen die positiven Fallzahlen trotzdem durch die Decke. Die Verordnung „doppelte Maskenpflicht“ ist also nur eine Reaktion auf die Situation, die keiner erklären kann, irgendeine Reaktion.
Wäre das von unserer Regierung gekommen, hätten Sie dagegen gewettert.
Und zum eigentlichen Thema schreibe ich gerne im nächsten Kommentar auch noch etwas.

09:02 von Minka04 // Jetzt

09:02 von Minka04

// Jetzt kommt Corona und die Intensivbetten sind seit letztem Frühjahr nicht mehr, sondern im Gegenteil weniger geworden. Auch das Personal ist weniger geworden, was zu Schließungen ganzer Stationen führt. //

Darf ich mal fragen, wo Sie die Info her
haben ?
Meine Info lautet u.a. :
Faktencheck d
**Doch bei den Daten zur Auslastung der Intensivstationen gibt es einiges zu beachten. «Niemand baut Betten ab, aber wir haben einfach nicht das Personal, um sie zu betreiben», sagte eine Divi-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Ein freies Bett könne im Intensivregister nur dann als frei gemeldet werden, wenn eine Klinik genügend Ärzte und Pfleger habe, um einen Patienten oder eine Patientin darin zu versorgen.
Wie viele Pflegekräfte nötig sind, hat sich im Verlauf der Pandemie mehrmals geändert. Hinzu kommen Ausfälle durch erkranktes Klinikpersonal, die etwa in der zweiten Welle laut einer Divi-Sprecherin
zunahmen .**
Zitat aus " Freie Presse " vom 19.04.202

@DerOstbayer, 9:14

„An dieser Situation sind wir alle - unabhängig was die Politik vorschreibt - selber Schuld. Wenn wir die Grundregeln konsequent umgesetzt hätten, wäre es zur Zeit viel besser. Dem Virus interessieren nur Kontakte ganz egal was die Politik oder andere sagen.“

Auch wenn wir eine Gesellschaft sind, befürchte ich, dass es dieses eine ‚Wir‘ nicht gibt.
Es hat Teile, die mehr tun als vorgegeben, und andere, die es nicht verstehen können oder z.T. nicht (mehr) verstehen wollen.

Wenn ich an eine Studie denke, über die neulich berichtet wurde, nach der Menschen ihre Einhaltung der Maßnahmen regelmäßig überschätzen, würde ich Ihnen allerdings insofern Recht geben, dass jede_r von uns sich da immer wieder mal hinterfragen sollte, auch wenn es zunehmend schwer fällt und mühsam ist.
Ich hoffe, dass das dann nicht mehr allzu lange für uns alle nötig ist - und uns üble Überraschungen durch neue Mutationen erst einmal erspart bleiben.

Jetzt merken wir...

"das wir Geld nicht essen können".
Die folgen des Sozialabbaus der letzten 20 Jahren, mit dem Mantra der Markt regelt alles hat sich als Irrtum erwiesen.
Parallel Gesellschaften zwischen Arm und Reich in der die Schere der sozialen Sicherung
weiter aufgeht sind nicht mehr hinzunehmen.
Die Politik muss den Tiger endlich an die Kette legen.

@ Während seiner Amtszeit wurde am 03.01.2013 in der Drucksache

Völlig Richtig.
Daniel Bahr, ehemals Bundesgesundheitsminister. Bei Wikipedia kann man das erfahren: „Während seiner Amtszeit wurde am 03.01.2013 in der Drucksache 17/12051 des Deutschen Bundestag der "Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012" veröffentlicht. Bestandteil des Berichts der Bundesregierung war auch die "Risikoanalyse 'Pandemie durch Virus Modi-SARS'", in welcher ausgeführt wurde, dass "bei einem Auftreten einer derartigen Pandemie über einen Zeitraum von drei Jahren mit drei voneinander getrennten Wellen mit immens hohen Opferzahlen und gravierenden Auswirkungen auf unterschiedliche Schutzgutbereiche zu rechnen wäre." Seitens Herrn Bahr als Bundesminister und Mitglied der Regierung wurden daraus keine Konsequenzen gezogen.“
Aber Herr Bahr ist nur 1 von vielen Politikern, die daraus keinerlei Konsequenzen zogen. Andere tun es bis heute.

@heribix um 08.34 Uhr

Meine uneingeschränkte Zustimmung, dass die Verschlechterung der Gesundheitsversorgung und der Angestellten in der Gesundheitsversorgung mit der Privatisierung derselben einherging.
Was nutzen uns Spezialkliniken für orthopädische Eingriffe, mit denen man eben viel Geld machen kann, in Pandemiezeiten?

Das Pflegepersonal war auch vor der Pandemie über der Schmerzgrenze, physisch und psychisch.
Schon allein deshalb sollten wir die Regeln endlich einhalten, um Menschenleben und Pflegepersonal zu retten.

@Jimi58, 08.35h

Natürlich liegt vieles im Argen und ist dringend verbessersungsbedürftig.
Aber wer soll es den richten?

Die Kompetenzteams der Grünen und Linken?
Dann gute Nacht.

Künstliche Beatmung

Es heißt zunehmend, die Menschen sterben nicht an, sondern mit Corona. Sterben die Menschen auf der Intensivstation nicht an Corona sondern an der künstlichen Beatmung?

Vor einer Triage sollte man ...

... diejenigen, die sich mutwillig und absichtlich infiziert haben, nachrangig auf den Intensivstationen behandeln und diejenigen, die sich unschuldig infiziert haben, immer vorziehen.
Ich denke bei den "sich mutwillig oder absichtlich Infizierten" an all diejenigen, die ohne Abstandhalten und Maskentragen sich "Corona"-Demos versammeln wie Querdenker, andere Verschwörungstheoretiker, etc., aber auch an diejenigen, die in Bussen, Bahnen oder anderswo wegen Verstoß gegen die Corona-Regeln ein Bußgeld bekamen.

Das setzt eine Datei voraus, in der alle erfasst werden, bei denen diese Voraussetzungen vorliegen.
Die Datei wird immer unvollständig sein, weil es unmöglich ist, alle Verstöße zu erfassen.

Malen mit Zahlen

Leider sind die Zahlen des Divi nicht valide:
Das Intensivregister zählt nur Betten, nicht Patienten und nicht deren Zustand. Bei Verlegungen wie im Artikel werden die neu belegten Betten deshalb als neuer Fall registriert. Laut einem Bericht im Ärzteblatt passiert dies bei unbeatmeten Patienten in knapp elf, bei beatmeten sogar in über dreißig Prozent der Fälle.

Weiter wird die Zahl der freien Betten stark von - sagen wir mal: "kreativen" - Meldungen aus vielen Krankenhäusern verfälscht. Laut dem im November beschlossenen Krankenhausfinanzierungsgesetz bekommen sie nämlich nur Geld, wenn die Intensiv-Belegung über 75% liegt. Folglich wird die Zahl der Betten bei Unterschreitung so angepasst, dass es wieder passt. Auch durch die von Spahn wiedereingesetzte "Personaluntergrenze" fliegen vorhandene Betten aus der Statistik.

Es gibt seit Vorgestern einen etwa viertelstündigen investigativen Bericht zum Thema:
youtube.com/watch?v=tnUjQu-sNP8&t=231s (bis 17:42)
Sehr zu empfehlen.

Werter Herr Weidmann,

Werter Herr Weidmann, berichten Sie doch bitte -täglich- über die mitarbeiterverachtenden Arbeitsbedingungen in den deutschen Kliniken, über Privatisierung und Klinikschließungen, Bettenabbau in Coronazeiten, über das Verschwinden von so großzügig gemeldeten ITS-Betten der Kliniken letztes Jahr und über die katastrophale Impfpolitik, anstatt durch tägliches Berichten über Sterbefälle und überlastete Intensivstationen Angst aufrechtzuerhalten, besonders wenn die Regierungsentscheidungen so fragwürdig sind wie gerade jetzt. Es wird immer unglaubwürdiger und gibt niemanden Hoffnung.
Sicherlich ist die Lage in den Kliniken angespannt und wir müssen die Situation ernst nehmen, Ihr Weg trägt sicherlich nicht dazu bei.
Zur Info: Helios Stand 24.04.21 - Gesamtdeutschland: es sind ca. 1/3 der IMC/ITS-Betten mit Covid-Patienten belegt.

@Krid01, 9:38

„Das sollten wir nicht blind glauben
Die Gesamtbelastung der Intensivstationen hat sich ja nicht wirklich erhöht - gesteuert wird über verschiebbare Operationen. Ein Krankenhaus ist ein Unternehmen der freien Wirtschaft - keine soziale Einrichtung.
Ist die Intensivstation nicht hinreichend belegt, dann macht das Krankenhaus Verluste und Kurzarbeit und Schließung drohen.
Wir sollten also das Gejammer nicht überbewerten und den Ball flach halten.“

Ich kann Ihre Vorsicht ja nachvollziehen. Gleichzeitig muss ja mit Fachkenntnis die Frage beantwortet werden, welche OPs und Behandlungen sich verschieben lassen und für wie lange?
Unfall, Schlaganfall, Darmverschluss, zu hoher Druck im Gehirn durch Tumor etc. dulden in der Regel schnell keinerlei Aufschub mehr ohne Schaden für die Betroffenen.
Können Sie das so realistisch einschätzen, dass sie fundiert von ‚Gejammer‘ reden können?

@ich1961

"Aber jeder, der schnelle Hilfe erwartet, sollte bedenken : die Ärzte und Pflegekräfte " fallen nicht von den Bäumen oder vom Himmel "."

Hätten Sie meinen Beitrag genau gelesen, hätten Sie gewusst dass dieses Problem schon seit Jahren besteht.
Aber es wurde halt nichts gemacht!

Ganz im Gegenteil, man war vor der Pandemie sogar überzeugt, Deutschland bräuchte weniger Krankenhäuser. Ein gewisser Karl Lauterbach hat sich dafür sogar stark gemacht.

Daher ist Ihr Argument zwar inhaltlich richtig, aber nicht zutreffend.

"Und das muss alles bezahlt werden, und das von den Krankenkassenbeiträgen !
Ich hoffe, wenn wir da bei 25 % oder 30 % angelangt sind, meinen Sie das immer noch."

Zum einem braucht Deutschland keine 300 Krankenkassen.
Desweiteren sollte man die Bemessunggrenze aufheben, als auch die private Versicherung.

Gesundheit ist nunmal ein öffentliches Anliegen!

Guter Artikel

...und ich kann das bestätigen, daß es so ist.
Aber wer ist daran Schuld?
Warum werden in der jetzigen Zeit bei uns im Land Krankenhäuser geschlossen?
Und was ist aus der Ausbildungsoffensive im Pflegebereich geworden von der man vor 4Jahren sprach?
Dürfen unsere Medien darüber berichten?
Und wenn ja, warum tun sie es nicht?

09:37 von Bernd Kevesligeti - Alles schön und gut

hilft uns aber hier und jetzt und HEUTE nicht weiter. Der Blick zurück und die Fehlersuche in der Vergangenheit ist wichtig und richtig. Und obwohl wir immer noch eines der belastbarsten und besten Gesundheitssysteme weltweit haben, gibt es immer berechtigte Kritik an den altbackenen, aus der Zeit gefallenen, neoliberalen Privatisierungsideen der 1990er und 2000er Jahre. Das hilft uns aber jetzt in der Pandemie nicht. Jetzt müssen wir die Zahlen runter bringen. Sofort.

um 09:50 von Brisant

"Sterben die Menschen auf der Intensivstation nicht an Corona sondern an der künstlichen Beatmung?"

Das sollte nach über einem Jahr eigentlich bekannt sein:
Wenn ich einen Patienten habe, der über 80 Jahre alt ist und der beatmet werden muss, ist das oft eine ausweglose Situation. In dem Alter hält der Körper eine tagelange Beatmung meist nicht mehr aus.

@teachers voice "Wirklich

@teachers voice "Wirklich treffendes Argument. Aber was, wenn die „900“ dann ins Museum gingen, weil ja sonst alles zu wäre?" Die Wahrscheinlichkeit das alle 900 dann zur gleichen Zeit ins Museum gehen und sich da auch 8 Stunden aufhalten ist gleich Null. Aber selbst wenn wäre das Risiko sich anzustecken immer noch um vieles geringer da zB. Das Überseemuseum in Bremen die ca die 10 fache Fläche einer Fabrikhalle bei Daimler hat. Aber behalten sie ruhig Ihren unerschütterlichen Glauben, die zeit wird zeigen was richtig und was falsch war.

Zustimmung

Das sehe ich genauso. Es gab doch letztens noch Berichte, dass Kliniken für die Investoren Personal entlassen, damit Gewinne höher ausfallen. Dort sind die Patienten schlicht egal, es zählt die Rendite.

Und das wird es auch nach Corona geben, wenn es hier nicht schnell Veränderungen gibt.

09:31 von Viper64: Sie sagen es, Triage durch Hintertür

Sie sprechen zu Recht an, dass man die Intensivbetten für die Covid-Patienten zulasten der anderen Kranken freihält.
Operationen werden verschoben, damit die Intensivbetten frei bleiben.
Auch bei mir besteht ein Tumorverdacht.

Doch auch das Risiko sich im Krankenhaus oder beim Arzt anzustecken ist hoch. Es ist auch schon passiert, dass sich Menschen beim med. Personal angesteckt haben und dann an Corona verstorben sind.
Da darf man sich nichts vormachen.

Was also bleibt den schwer chronisch Kranken übrig? Sie können zur Vermeidung einer Ansteckung nicht mehr zum Arzt oder ins Krankenhaus. Können also auch nicht operiert werden, weil danach ein Bett auf Intensiv nötig wäre, das es dann nicht gibt.

Ich denke oft darüber nach, ob das gerecht ist?
Vor allem ist es nicht in Ordnung, wenn es Menschen gibt, die sich infizieren, weil sie die Regeln nicht einhalten, also weder Abstand halten noch Masken tragen.

Nein, an dieser Situation ist

Nein, an dieser Situation ist Corona nicht ursächlich schuld, sondern die schlechten Arbeitsbedingungen gab es schon vorher, Corona hat die Situation "nur" verschärft. Ein Freund aus Ost-D hat eine Freundin, die seit mehreren Jahren als ambulante Pflegekraft bei einem privaten Pflegedienst arbeitet, für Minilohn und Maximalausbeutung. Wie oft hat er mir erzählt, dass wieder ein Zusammensein wg. Extraschicht geplatzt ist. Urlaub hat sie max. 2 Wochen am Stück und selbst das kann noch platzen. Streik oder Kündigung kommt für sie nicht infrage, zu große Verbundenheit mit ihren Patienten. Diese an sich ehrbare Haltung wird von den Diensten skrupellos ausgenutzt, und jetzt in Pandemiezeit noch viel mehr.
Und die Politik macht nicht ein Mal den Versuch, was zu verbessern, ein Jahr war Zeit zum Weichenstellen. Die Privatisierung muss rückgängig gemacht werden, Arbeitszeit runter Löhne rauf, dafür bezahle ich gerne mehr Beiträge und Steuern, für die Subvention gepamperter Autokonzerne nicht.

@09:38 von Krid01

>> Ein Krankenhaus ist ein Unternehmen der
>> freien Wirtschaft - keine soziale
>> Einrichtung.

Muß es aber nicht sein. Wenn Sie Sich erinnern, Krankenhäuser WAREN mal "soziale Einrichtungen". -.-

09:37 von Shantuma

<< @DerOstbayer

"Aber viele machen sich eine Art Sport daraus, weil sie irrig glauben, sie wischen der Politik damit eins aus. Aber nein, sie schaden uns alle und damit auch am Ende sich selbst."

Dies ist eine wilde Verschwörungstheorie. <<

,.,.,

Falls Sie hier im Forum regelmäßig mitlesen, wissen Sie genau, dass das KEINE Verschwörungstheorie ist.

Diese User outen sich hier doch als solche, die jetzt extra die Schutzmaßnahmen NICHT mitmachen.

Und das sind nur Foristen. Die Dunkelziffer außerhalb dieses Forums könnte ziemlich hoch sein.

Denn woher sonst kommen die hohen Ansteckungszahlen?
Die können doch nur von den Bürgern kommen, die andere anstecken.

Dass dies teilweise ganz bewusst geschieht, ist unser Drama. Aber ein reales.

Ist wirklich „die Regierung“ immer an allem schuld?

Ich fasse mal die meisten Kommentare zusammen:
Die Regierung hat Schuld daran, dass die Krankenpfleger schlecht bezahlt sind und Kliniken geschlossen worden sind. Jetzt mal Hand aufs Herz, wer hätte einer Partei seine Stimme gegeben, die sich dafür eingesetzt hätte den Krankenversicherungsbeitrag drastisch zu erhöhen um Kliniken zu erhalten, die Fallpauschale abzuschaffen und das Personal besser zu bezahlen? Wir meckern doch schon rum, wenn wir 10 EUR pro Tag im Krankenhaus zahlen müssen.

Und die Regierung ist auch schuld, dass sie keine härteren Maßnahmen ergreift. Wer hindert denn einem daran mehr Maßnahmen zu ergreifen. Niemand wird etwas dagegen haben, wenn man auch der Arbeit einen MNS trägt, oder sich selbst öfters testet.

Was fehlt ist die Solidarität mit den Ärzten und Pflegern und das gilt vor allem auch für unsere ( bestimmt nicht verarmten) Schauspieler. Wir alle können unseren Teil dazu beitragen, dass die Krankenhäuser entlastet werden, wir müssen es nur machen.

@Nachfragerin, 08:32 Uhr - Es geht voran

Kanzlerin Merkel hat, wie Sie sicherlich wissen, immer und immer wieder vor einer 2. und 3. Pandemiewelle gewarnt. Leider sind die MPs ihrem Rat nicht gefolgt. Nun hat der Bund die Handlungskompetenzen an sich gezogen. Sie sollten Ihre Kritik doch eher gegen diejenigen richten, die Corona stets verleugnet oder verharmlost haben. AFD und FDP haben in der Pandemie völlig versagt. Wenn die AFD noch immer Corona mit einem Grippe-ähnlichen Virus vergleicht und Schutzmaßnahmen wie den Maskenschutz ablehnt, zu Demos (ohne Einhaltung der AHAL-Regeln) aufruft,zugleich aber die Bundesregierung für deren Krisenmanagement kritisiert, so ist dies heuchlerisch und dreist. Die Politik hat nicht alles, aber sehr vieles richtig gemacht. Vor allem hat sie den Bürgern bittere Wahrheiten verkauft. Damit lassen sich zwar keine Wählerstimmen, aber eine Menge Vertrauen gewinnen. Die Impfungen nehmen deutlich zu, ebenso die Testungen. Bleiben Sie gesund!

@ 09:43 von ich1961

Eine genaue Angabe der KHBetten ist hier nur bis 2019 zu sehen:https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhaeuser/Tabellen/gd-krankenhaeuser-jahre.html;jsessionid=433036DC84BB1C28C6DB35C311C8BDAC.live721

Ich kann nur von unserer Region sprechen. Hier wurden erst 2 Stationen wegen Personalmangel geschlossen. Vor kurzem war ein sehr interessanter Bericht darüber beim br. Leider weiß ich hier den Namen der Sendung nicht mehr. Wenn er mir wieder einfällt, schreib ich ihn in den nächsten Kommentar mit hinein.

zu "09:37 von Shantuma"

Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern dass was man im Alltag ... im Supermarkt, im Bus, ... feststellen kann.
Es ist ganz einfach u.a. ... Abstand ist Abstand und die Maske ist kein Kinnschutz sondern ein Mund-Nasen-Schutz ... nur so ein paar Beispiele.

@Margitt.

"Ich denke bei den "sich mutwillig oder absichtlich Infizierten" an all diejenigen, die ohne Abstandhalten und Maskentragen sich "Corona"-Demos versammeln wie Querdenker, andere Verschwörungstheoretiker, etc., aber auch an diejenigen, die in Bussen, Bahnen oder anderswo wegen Verstoß gegen die Corona-Regeln ein Bußgeld bekamen."

Die Solidaritätsfraktion scheint nicht solidarisch zusein.

Ich kann bei solcher Unmenschlichkeit nur noch den Kopf schütteln. Sie wissen schon, dass Sie sich mit solchen Äußerungen auf die gleiche Stufe stellen, wie jene die Sie kritisieren?
Desweiteren gehen Sie von einem Generalverdacht aus und somit ist Ihnen die Idee von einem Polizeistaat sogar recht lieb.

Ich fürchte um unsere Demokratie und freiheitliche Gesellschaft, wenn ich sowas lesen muss.

@ um 09:50 von Margitt

"Vor einer Triage sollte man diejenigen, die sich mutwillig und absichtlich infiziert haben, nachrangig auf den Intensivstationen behandeln und diejenigen, die sich unschuldig infiziert haben, immer vorziehen."

Art. 3 GG:
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Komischerweise

hatten die "Kompetenzteams" anderer Parteien jahrelang die Chance dazu. Was ist passiert? Nix.
Gute Nacht!

re 09:41 pemiku: Totgespart?

>>Unser Gesundheitssystem wurde in den letzten Jahrzehnten totgespart.<<

Wozu führen denn die hier ständig zu lesenden und draußen zu hörenden Übertreibungen? Ins Gespräch kommen kann man mit solchen Verabsolutierungen nicht und zuhören tun immer nur die, die das Gleiche „auch immer schon mal sagen wollten“.

„Totgespart“ wurde bei „uns“ gar nichts und ohne unser real existierendes Gesundheitssystem hätten wir die Katastrophe bereits vor einem Jahr gehabt. Wir sind doch alle - ja, ALLE - froh, dass wir ein solches „Gesundheitssystem“ haben.

Aber natürlich haben Sie Recht, dass in den letzten Jahren auch viele falsche Entscheidungen getroffen und vielfach die falschen Anreize gesetzt wurden. Aber all dies hatte aber auch Gründe, die eben nicht nur mit „mehr Profit“ erklärbar sind.

Ein Gesundheitssystem ist eben ein „System“. Das heisst ein kompliziertes Gebilde, das ständig in Bewegung gehalten werden muss um zu bleiben wie es ist.

Und jetzt hat es wieder einen neuen Stellenwert!

@ DerVaihinger 9:50

Natürlich liegt vieles im Argen und ist dringend verbessersungsbedürftig.
Aber wer soll es den richten?
Die die es zu Verantworten haben, ganz einfach, da diese aber längst "korrumpiert" sind braucht es neue Leute.
Die Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft ist Möglich, es war ja auch Möglich zu einer Neo liberalen MW zu kommen.
Mit den Spitzen von CDU/CSU/SPD/FDP sehe ich keinen sozialen Fortschritt, ganz im Gegenteil da wird die heilige Kuh nicht angerührt.

@von Vaddern Ich versuche die

@von Vaddern Ich versuche die Regeln einzuhalten wo immer es mir möglich ist. Da ich aber mit den ÖPNV zur Arbeit fahre, um dann in einer Fabrikhalle Autos zusammen schrauben darf ist es mir die meiste Zeit nicht möglich, wenn ich die Zeit des Schlafens abziehe. Sie sehen also nicht jeder der gegen die Regeln verstößt und damit das geschehen womöglich anheizt kann etwas dafür. Glauben sie mir ich lebe nicht gern mit dem täglichen Risiko mich selbst oder andere anzustecken, weil außer Beteuerungen der Politiker uns Menschen zu schützen nichts echtes kommt. Übrigens ich bin auf Grund meiner Vorerkrankungen Risikopatient. Ein Impfangebot habe ich bis heute nicht erhalten , bin ja erst 59.

Was wollen wir

Unabhängig davon, ob wir in D 1.000 oder 10.000 oder 100.000 Intensivbetten haben, bedeutet jede Belegung Leid für den Patienten selbst und die Angehörigen und oft den Tod oder Langzeitfolgen. Es gilt eigentlich jede Einweisung in das Krankenhaus zu vermeiden. Alles andere ist zynisch.

Klinikpersonal am Limit

Ich weiß nicht , ob das hier der richtige Ort ist. Ich habe nur eine kleine Idee, aber keine Lobby um das zu verbreiten. Statt zu klatschen für das Personal, eine große Aktion machen um dem Personal, was derzeit diese Belastungen aushält, etwas die Arbeit zu erleichtern mit zB eine Runde Pizza , ein Masseur, der in der Schicht die gestreßten Rücken massiert, eine Geigerin , die gute Atmosphäre verbreitet ....... Das würde ich gerne anstoßen nur wo und wie. Vielleicht sollte man bei den 50 Künstlern (# .... ) anfangen , die haben ja scheinbar Energie und das Potential !
Wenn das hier Journalisten lesen , wäre ich dankbar für die Weitergabe der Idee.
Gruß aus dem Mittelstandswohnzimmer

Gesundheitssystem gut, aber dringend überarbeitungsbedürftig

Wir können froh sein, gesundheitlich doch relativ gut versorgt zu werden. Nichts desto trotz ist dringend eine Überarbeitung notwendig. Geldausgaben für Gesundheitsleistungen bedürfen eines Controllings, weg von Pauschalen hin zu detaillierter Abrechnung, die der Patient als erbracht abzeichnet, so wie es die private Krankenkasse auch macht, nur dass eben die Zahlung dann gleich durch die gesetzliche Krankenkasse erfolgt und der Patient nicht in Vorleistung gehen muss. Hier kann meines Erachtens Geld gespart werden und dies kann/muss dann für die Ärzte und Pflegekräfte investiert werden, damit Personalmangel/Arbeitsüberlastung ... - sparen um jeden Preis, koste es was es wolle - ein Ende hat und der Beruf auch wieder attraktiver wird. Die Pandemie zeigt auf, was schon lange im Argen liegt. Und dass die Unbelehrbaren in der Pandemie keine Rücksicht auf andere nehmen - Mitmenschen, Ärzte, Pflegepersonal - ist mir unbegreiflich.

So funktioniert unser System

aber nicht.
Es werden auch Motorradfahrer, Neo-Nazis, Fallschirmspringer usw. behandelt - richtigerweise. Das ist unser Solidarsystem und es ist auch richtig so. Wer will entscheiden, wann man diese Auswahl vornehmen darf?
Ich finde aber, auf jeder Querdenker-Demo sollte auf großen Leinwänden die rbb-Doku abgespielt werden.

(...und ich gehöre auch nicht zu den Querdenkern, Leugnern usw.)

@Jimi58, 08:35 Uhr

Sorry, aber ich sehe aktuell außer der CDU/CSU, SPD und den GRÜNEN keine Partei, die ernsthaft und überzeugend gegen die Corona-Pandemie ankämpft.
Im Gegenteil: Einige Gruppierungen scheinen den Freiheitsrechten eine höhere Priorität als das Leben und die Gesundheit der Bürger einzuräumen (FDP), andere verschließen bewusst die Augen von der Corona-Gefahr, negieren oder verharmlosen diese, um politischen Nutzen aus der Pandemie zu ziehen. Im übrigen steht Deutschland nach 16 Jahren unter Kanzlerin Merkel wirtschaftlich, sozialpolitisch und international gut da. Nach allen Umfragen ist Kanzlerin Merkel die beliebteste Politikerin in Deutschland. Ich freue mich, dass sie in den letzten Monaten ihrer Amtszeit die Zuständigkeiten der Länder an sich gezogen hat. Die Kakophonie der Länderchefs stand der konsequenten Corona-Bekämpfung oft genug im Wege.

@ um 09:50 von DerVaihinger

Unsere Medien könnten ja mal anfangen, an jedem Tag zur Hauptsendezeit Dokumentation und Diskussion zu diesem Thema zu zeigen.
So wie „Pro7“ vor ein paar Wochen. Die haben um 20:15 eine ganze Schicht einer Krankenschwester gezeigt und schon heute ist das alles wieder vergessen, weil die Medien nicht am Thema geblieben sind.
Dann könnten die verantwortlichen Politiker aller Parteien ihre Lösungsvorschläge mit Fachleuten und mit Journalisten diskutieren, die sich nicht mit wohlfeilem Gelaber abspeisen lassen. In den 5 Monaten bis zur Bundestagswahl könnte da jedes einzelne Detail der Misere in seinen Konsequenzen beschrieben und gelöst werden. Damit könnte zB eine konzertierte Aktion von Politik und den Vertretern der Pflegeindustrie - Arbeitgebern und Arbeitnehmern -angestoßen werden, vor der Bundestagswahl mit dramatischen Verbesserungen zu beginnen. Zuallererst vielleicht mit einer Rückführung des gesamten Gesundheitssektors in staatliche Obhut und dann ohne Gewinnzwang.

09:12 von Susi1960 // warum

09:12 von Susi1960

// warum mussten denn vorher
die jüngeren (ü50) Coronaerkrankten nicht bzw nicht so lange auf Intensiv bzw invasiv beatmet werden? //
Ein Grund könnte dieser sein:
** Der Krankheitsverlauf dagegen sei schwer vorherzusagen. Die Situation bei Covid-19 verschlechtere sich oft plötzlich, berichtet Ines Wunsch, die stellvertretende Pflegeleitung. "Covid-Patienten können von jetzt auf gleich Luftnot bekommen, dann haben sie keinen Sauerstoff mehr.**

//Der Virus sucht sich doch nicht aus Rache die Ungeimpften aus? //
Was soll der Virus bei einem geimpften denn ausrichten ? Er kann nur einen ungeimpften " befallen ".

Zum Personal :
** Wie viele Pflegekräfte nötig sind, hat sich im Verlauf der Pandemie mehrmals geändert. Hinzu kommen Ausfälle durch erkranktes Klinikpersonal, die etwa in der zweiten Welle laut einer Divi-Sprecherin zunahmen .
Zu Beginn waren zudem Personaluntergrenzen ausgesetzt. **
Quelle:
Faktencheck von "freiepresse vom 19.04.2021"

09:50 von Margitt

<< Vor einer Triage sollte man ...

... diejenigen, die sich mutwillig und absichtlich infiziert haben, nachrangig auf den Intensivstationen behandeln und diejenigen, die sich unschuldig infiziert haben, immer vorziehen.
Ich denke bei den "sich mutwillig oder absichtlich Infizierten" an all diejenigen, die ohne Abstandhalten und Maskentragen sich "Corona"-Demos versammeln wie Querdenker, andere Verschwörungstheoretiker, etc., aber auch an diejenigen, die in Bussen, Bahnen oder anderswo wegen Verstoß gegen die Corona-Regeln ein Bußgeld bekamen.

Das setzt eine Datei voraus, in der alle erfasst werden, bei denen diese Voraussetzungen vorliegen. <<

,.,

Sie haben von der Sache her zwar Recht, dass die von Ihnen Genannten MUTWILLIG andere infiziert haben.

Und von der Sache her ist das - in meinen Augen - auch ein mutwilliges Verbrechen.

Aber RACHE ist in einem humanen Staat nicht drin.

Es gibt GESETZE, die Verbrechen bestrafen, und dazu gehört nicht das, was Sie vorschlagen.

@ um 09:24 von 91541matthias

„Was nützt mehr Gehalt, wenn die Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt ist?“
Schön, dass sie das erwähnen.
Vielleicht sollten die Gehälter der Ärzte auf das Niveau der Gehälter der Pflegekräfte gekürzt werden?
Dann bleibt mehr Gewinn übrig für die Pflegeindustrie.

@ Nachfragerin

Zitat: "Nach so vielen Monaten Freizeit- und Privatleben-Lockdown sollte doch auch der letzte merken, dass diese Maßnahmen ihr Ziel verfehlen."
Diese Behauptung müssen Sie schon belegbar untermauern. Die Frage ist nämlich verkehrt herum gestellt: Wie hoch wären Infektions- und Todeszahlen OHNE Lockdown? Vergleiche mit ähnlich strukturierten Ländern, noch dazu als Drehscheibe Europas erwünscht.
#
Zitat: "Das war vor einem Jahr auch schon so. Es zählt zum traurigen Alltag auf einer Intensivstation, dass viele Patienten sterben. Bei den beatmeten Patienten lag die Sterblichkeit auch schon vor Corona bei einem Drittel."
Lassen Sie sich diese Worte die doch noch einmal durch den Kopf gehen, sie sind den Verstorbenen und Angehörigen gegenüber einfach nur zynisch. Denn die Todesrate durch Corona können wir, zumindest in Teilen, maßgeblich durch unser Verhalten beeinflussen.
Es gibt nicht nur Herdenimmunität, sondern auch Herdensolidarität

09:19 von YinYangFish Danke

09:19 von YinYangFish

Danke für Ihren Kommentar und volle Zustimmung.
Es gab auch von der ARD ( Mediathek )aus der Charité einen Bericht über die Station 43, ist aber nicht für Weicheier !

@Margitt.

"Vor einer Triage sollte man ..... diejenigen, die sich mutwillig und absichtlich infiziert haben, nachrangig auf den Intensivstationen behandeln und diejenigen, die sich unschuldig infiziert haben, immer vorziehen" Am 25. April 2021 um 09:50 von Margitt.

*

Immer diese Bestrafungs-Fantasie.

Nö. Da können Sie sich grün und blau ärgern, so wird das nicht gemacht.

Zum Beispiel in der Transplantationsmedizin schätzen die Ärzte aus Erfahrung welcher Patient die besten Chancen zum Überleben hat und derjenige wird vorrangig behandelt.

So wird das gemacht.

In der Krebsbehandlung sagen die Ärzte auch einem, welche Chancen man hat und wenn die Behandlung nichts mehr bringt, dann wird sie eingestellt.

So läuft das.

Denn der Arzt hat die Pflicht niemals das Leiden eines Patienten zu verlängern.

Kein Arzt fragt vorher, ob ein Patient ein guter Mensch ist oder nicht. Diese Fantasie können Sie sich an den Hut stecken.

@09:43 von Vaddern

>> Peru ist bei der Impfquote viel weiter als
>> wir

Hää?
* Peru: 4,19
* Dtl.: 29,87
(Quelle: zeit.de)

re 08:53 Sternenkind: Dreifach hält besser?

>>Gleich zwei Masken zum Schutz vor dem Coronavirus müssen die Menschen in Peru ab Montag bei ihren Einkäufen tragen. Die doppelte Maskenpflicht kommt zu der Pflicht hinzu auch ein durchsichtiges Visier zu tragen. Diese Verfügung der Regierung war vergangenen Montag ergangen.
So geht das!<<

Wertes Sternenkind, was klingelt es mir noch im Ohr, wie vehement Sie letztes Jahr hier schon gegen ein „einfache“ Maskenpflicht zu Felde zogen.

Es wäre ja schön, wenn sich in der Zwischenzeit Ihre Einsichten erweitert hätten.

Einige andere aber wettern auch weiter gegen eine „Coronadiktatur“, sobald man mal um 9 Uhr zu Hause sein muss, und schwärmen gleichzeitig von einer „Nulltoleranzpolitik“. Die es dann in Ländern geben soll, die unserem ansonsten so überhaupt nicht „kulturell“ vergleichbar sein sollen..

@ 09:38 von Krid01

„ Die Gesamtbelastung der Intensivstationen hat sich ja nicht wirklich erhöht - gesteuert wird über verschiebbare Operationen.“

Der Personalaufwand ist aber ein grundlegend anderer, ob jemand nach einer schweren OP noch einen halben Tag sicherheitshalber auf der Intensivstation liegt, oder jemand Tage oder gar Wochen auf einer Intensivstation zwangsbeatmet werden muss.
Das steht auch so in dem Artikel, dass die Lage der Patienten zum Beispiel regelmäßig geändert werden muss. Schauen Sie sich mal die Bilder an, was da allein an Schläuche und Kabel im Weg ist. Außerdem müssen ständig Sauerstoffsättigung, Blutwerte, etc. ständig kontrolliert werden.
Als ich nach meiner Hüft-Op noch auf der Intensivstation lag, war man hauptsächlich damit beschäftigt mir einen Kaffee zu reichen.

Wie wahr wie wahr

@Der Ostbayer 9:22h
Ich kann Ihnen hier nur zustimmen.
Und man kann auch nicht nur der Politik die Schuld geben, auch wenn so manches nicht gut gelaufen ist. Der Bürger selbst ist mit in der Verantwortung! dazu beizutragen, dem Virus seine Chance zu nehmen und die Intensivstationen zu entlasten. Ein Blick in andere Länder zeigt dies.

@Susi1960, 09:12 Uhr

Natürlich verfügt auch Deutschland über zu wenig Intensiv-Betten, vor allem aber über zu wenig Pflegepersonal. Aber dies ist überall in den Welt ein Problem. Sie erinnern sich, dass Deutschland immer wieder Intenivpatienten aus Italien und Frankreich aufgenommen hat, weil die Situation in diesen Ländern noch weitaus gravierender war. Damit möchte ich nichts beschönigen. Aber es macht auch keinen Sinn unser Land isoliert von der weltweiten Pandemie-Problematik zu sehen. Schlimm ist m.E. vor allem der Umstand, dass Ärzte, Schwestern und Pfleger Tag und Nacht malochen, um Leben zu retten, während andere durch die Strasssen und Parlamente ziehen, Maskenschutz ablehnen und das Virus noch immer negieren oder verharmlosen. Dies ist ein Schlag ins Gesicht derer, die sich u.a. auch für das Leben dieser Gruppierungen aufopfern.

Sie haben diesen Einblick kaum bekommen, was Auto-Opfer betrifft

@09:19 von YinYangFish
Aus eigener Erfahrung möchte ich, dass alle diese Belastungen der Intensivmedizin auf den Tisch kommen.
Mit einer gezielten Geschwindigkeitsbegrenzung könnte man allein in diesem Bereich eine große Entlastung erreichen. Durch Studien auch der UN belegt.

Und die Kommerzialisierung im Gesundheitswesen, und der dadurch erfolgte Abbau von Personal bleibt als Problem und Aufgabe.

@ Margitt 09:50

Guten Morgen. Sie wollen also , das im KH selektiert wird ? Mmm, ich glaube , das gab es schon mal in der deutschen Geschichte. Bedenken Sie alles was si fordern , kann sie auch treffen , wenn andere Parameter gültig sind , wie Alter , alleinstehend, Vorerkrankungen.

Geld für Pflegende?

Der sogenannte Coronabonus, der von der Bundesregierung nach der 1. Welle 2020 versprochen wurde, ist bei vielen Pflegenden gar nicht angekommen bzw. deutlich reduziert worden. Dagegen zahlen Kommunen und andere Arbeitgeber Coronaboni an Mitarbeiter aus, die im Kurzarbeit oder Homeoffice ihre Füsse schaukeln.

@der Ostbayer, 09:14 Uhr

Volle Zustimmung. Das Virus wird durch menschliche Kontakte übetragen. Wenn wir alle, jeder einzelne in seinem persönlichen Lebensumfeld, die Maßnahmen konsequent einhalten würden, wäre das Problem schnell gelöst. Diejenigen, die allein an die Eigenverantwortung der Menschen appellieren, mussten erkennen, dass sehr viel Unvernunft herrscht und diese idealistische Denkweise allein nicht zum Ziel führt.

09:24 von 91541matthias Sie

09:24 von 91541matthias

Sie als Fachmann sind da bestimmt besser informiert, wie alle anderen hier zusammen. Aber ich denke, es gehört alles zusammen. Mehr Personal und mehr Geld am Ende des Monats - für eine Arbeit, die nun mal nicht jeder machen kann.
Mir graut jetzt schon vor dem, was mir noch bei der Pflege meines Mannes bevorstehen könnte. Aber ihn in ein Pflegeheim zu geben, kommt für mich nicht in Frage - also muss ich da durch.

09:50 von Margitt. Triage abhängig von Fehlverhalten

Bei allem Ärger über diejenigen die sich grob fahrlässig verhalten und dadurch das Virus anzunehmenderweise vermehrt weitertragen - in einer von Ihnen skizzierten Gesellschaft, die sich ethisch um keinen Deut besser verhält als diejenigen, die gegen Regeln verstoßen, möchte ich nicht leben.

Kliniken 2020 mit Gewinn?

In Zeiten der Pandemie, wo Ärzte und Pflegekräfte physisch und Psychisch überlastet sind - da läuft doch was schief, oder?

@Brisant, 9:50

„Es heißt zunehmend, die Menschen sterben nicht an, sondern mit Corona. Sterben die Menschen auf der Intensivstation nicht an Corona sondern an der künstlichen Beatmung?“

Hmm, unterstellen Sie den Mediziner_innen jetzt irgendwie, diese würde Menschen ohne Not beatmen? Oder die Erkrankten würden ohne die Beatmung besser überleben?

Wäre ich Intensivmediziner, würde mein Puls gerade vermutlich steigen - wenn ich denn Zeit gehabt hätte, Ihre Frage zu lesen.

Informieren Sie sich doch bitte noch etwas mehr zu Covid-Intensivstationen! Mögliche Angebote habe ich hier schon genannt.

um 09:03 von heribix

Das Problem sind Maßnahmen

Nein! Das Problem sind nicht die Maßnahmen, das Problem ist genau die fehlende Vernunft der Bürger. Jeder kann unnötige Kontakte vermeiden und damit das Risiko reduzieren. Viele tun das auch, aber andere eben nicht. Dabei sind dann nicht nur die gefährdet, die sich nicht an die Regeln halten sondern alle, weil es eben auch nicht vermeidbare Kontakte gibt.
Was bringt es, wenn jemand praktisch nur noch zum Einkaufen und zur Arbeit draußen ist, wenn er sich im Supermarkt oder im ÖPNV auf dem Weg zur Arbeit bei Leuten ansteckt, die sich bei jeder Gelegenheit um die Regeln drücken.

Klar kann man mit einem harten Lockdown, bei dem man alles runter fährt, eine Reduktion erreichen, aber es ist ein Armutszeugnis, dass wirklich alles mit der ganz großen Keule angegangen werden muss, weil nicht unwesentliche Teile der Bevölkerung zu ignorant sind sich vernünftig zu benehmen.

Hotspots am Limit

Logisch Folge einer seit Monaten falschen Corona Politik.
Wer zwanghaft Schulen, Kitas, Öpnv und unwichtige Betriebe offenhält und die Verantwortung für den Impfstoff de Eu überlässt muss jetzt den Preis zahlen.

@ um 09:36 von ich1961

Ca 150 Milliarden Euro werden jedes Jahr von Steuerverbrechern in der BRD gestohlen, ohne dass das größere Konsequenzen nach sich zieht.
Solange wir uns das leisten können, kann die Finanzierung unseres Gesundheitssystems, sogar des gesamten Sozialsystems, überhaupt nicht teuer genug sein.
150 Milliarden Euro jedes Jahr aufs Neue!
Gestohlen von rücksichtslosen Geschäfteverrichten, die durch die Folgen ihrer Diebstähle auf dem Rücken der Gesellschaft, auch von Personal und Patienten, bereichern und strafbar machen.

@ nie wieder spd

Zitat: "Nachdem fast alle Politiker im Laufe der Pandemie beteuert haben, dass „nach Corona nichts wieder so sein wird, wie vor Corona."
#
Das wird wohl so sein. Es wird vorläufig kein "nach" Corona geben, bestenfalls ein "mit"! Denn es wird in den Gebieten ohne Durchimpfung immer wieder zu Mutationen kommen, die unsere Impfung nicht abdeckt. Die Lassen sich an keiner unserer globalen Grenzen aufhalten. Ergänzende Abhilfe könnten "Erweiterungsimpfungen", ähnlich der Grippeimpfungen, bieten. Vielleicht bekommen wir ja auch ein Medikament an die Hand, dass Infektionen zuverlässig in ihrer Schwere beeinflusst ... aber das ist Zukunftsmusik.
Corona wird uns, wie die Grippe, wohl erhalten bleiben.

@Dr. Dr. Sheldon... " Jetzt

@Dr. Dr. Sheldon... " Jetzt mal Hand aufs Herz, wer hätte einer Partei seine Stimme gegeben, die sich dafür eingesetzt hätte den Krankenversicherungsbeitrag drastisch zu erhöhen um Kliniken zu erhalten, die Fallpauschale abzuschaffen und das Personal besser zu bezahlen?" Einer Partei die sich endlich dazu entschlossen hätte das alle in die Krankenkasse einbezahlen, auch die mit den hohen Gehältern um das Gesundheitssysthem solidarisch zu gestalten und für alle besser und bezahlbarer zu machen hätte ich ganz sicher meine Stimme gegeben.

@der Ostbayer, 10:02 Uhr

Sie haben es auf den Punkt gebracht. Die Regierungen können noch so viele Verordnungen erlassen - wir die Bürger, sind es, die im Alltag Vorsorge treffen müssen. Dazu gehört auch, unsere Mitmenschen darauf hinzuweisen, wenn diese gegen die Maskenpflicht verstossen. Aber in unserem Land ist es ja sogar bei einigen Gruppen üblich, die Ablehnung der Maskenpflicht ins Parteiprogramm zu schreiben. Da fehlen mir die Worte.

09:28 von gast Sehen Sie sich

09:28 von gast

Sehen Sie sich bitte mal die Grafiken auf der folgenden Seite an :

"https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/"

Sie werden erkennen, das die Maßnahmen sehr wohl etwas gebracht haben.
Wir waren auf von ca. 31 000 im Nov. auf ca. 5000 Neuinfektionen im Feb. runter ( die Inzidenz war etwa 57 ), und dann ging es wieder hoch.

Die Babyboomer-Generation kommt in die Jahre

An eine Überlastung auf den Intensivstationen müssen wir uns also entweder gewöhnen, oder endlich das Personal aufstocken, damit die medizinische Versorgung nicht die nächsten Jahre und Jahrzehnte 2x im Jahr vor dem Zusammenbruch steht.

Man kann wegen Corona Lockdown verhängen, aber was macht man gegen das Altern und die damit einhergehen Erkrankungen? (Schon das Herz des zum Zeitpunkt des Todes ca. 46-jährigen Ötzi ist verkalkt gewesen.)

Was den Personalmangel angeht, der war schon vorher da.
Ich kenne 2 Krankenschwestern, die aufgehört haben. Eine wurde Tagesmutter, eine begab sich in private Pflege, um noch die Jahre bis zur Rente durchzuhalten.

Die, die noch gearbeitet haben meinten, es finden sich einfach kaum Leute, weil die Arbeitszeiten so lang sind und man oft ungeplant einspringen muss.
(Die ehemalige Grundschule meiner Kinder steht quasi neben dem Krankenhaus, daher waren dort viele Kinder der im Krankenhaus arbeitenden Eltern.)

@09:50 von DerVaihinger

"Natürlich liegt vieles im Argen und ist dringend verbessersungsbedürftig.
Aber wer soll es den richten?

Die Kompetenzteams der Grünen und Linken?
Dann gute Nacht."
Die wollen wenigstens was machen aber ein "weiter so" darf es nicht geben. Übrigens, woher wissen sie denn das es so kommen wird wie sie sagen? Keiner von den beiden Parteien haben einen Gesungheitsminister in der Regierung gestellt.

@Sausevind

"Denn woher sonst kommen die hohen Ansteckungszahlen?"

Die hohen Ansteckungszahlen liegen also nur an den paar verwirrten Geistern?

Ich bitte Sie eine entsprechende Studie vorzulegen.

Ich gebe Ihnen einen Tipp: es gibt keine entsprechende.

Und nein, die "Studie" über die Demos ist nicht mal eine solche. Zu dem ist diese "Studie" unwissenschaftlich und zwar in zu vielen Punkten.

"Dass dies teilweise ganz bewusst geschieht, ist unser Drama. Aber ein reales."

Ich habe an solchen Aussagen deutliche Zweifel.
Wer asymptomatisch infiziert ist, weiß nichts von einer Gefährdung! Wie kann man dann sofort alle unter einen Generalverdacht stellen?
Ansonsten ist in Zukunft jeder der raucht oder mal ein Glas Wein trinkt ein Mörder und nicht nur ein Todschläger!

10:16 von saschamaus75

vielleicht meint er ja Chile das Nachbarland
immerhin 41% und 32 %

oder Uruguay 32 % zu 14 %
liegt ja auch dort ... (so +/- 2.000 km )

@Margitt., 9:50

Nein, keine solche Datei für Behandlungen, niemals.

Auch die, die manche vor Wut Quer- oder Leerdenker nennen, sind Menschen und von Artikel 1 GG in ihrer Würde geschützt.

Das öffnet Dingen wieder Tür und Tor, die niemand wollen kann.
Und was, wenn jemand aus Versehen oder mit Absicht Ihren Namen in die Liste setzt? Das wäre wie eine Todesstrafe, ohne Aussicht auf eine Berufung oder eine Chance auf (womöglich dann späte) Einsicht.

@Margitt., 9:50

Nein, keine solche Datei für Behandlungen, niemals.

Auch die, die manche vor Wut Quer- oder Leerdenker nennen, sind Menschen und von Artikel 1 GG in ihrer Würde geschützt.

Das öffnet Dingen wieder Tür und Tor, die niemand wollen kann.
Und was, wenn jemand aus Versehen oder mit Absicht Ihren Namen in die Liste setzt? Das wäre wie eine Todesstrafe, ohne Aussicht auf eine Berufung oder eine Chance auf (womöglich dann späte) Einsicht.

@ um 10:03 von teachers voice

„Totgespart“ wurde bei „uns“ gar nichts ...

WOW !
Sicher, wir können im Vergleich zu anderen Ländern froh sein, ein so gut funktionierendes Gesundheitssystem zu haben. Ändert aber an meiner Aussage gar nichts.

Sind Sie Lehrer?
Dann wissen Sie ja, dass es auch hier an allen Ecken und Enden mangelt.

Nichts für ungut.

09:31 von Viper64 Erklären

09:31 von Viper64

Erklären Sie uns und dem Krankenhauspersonal doch bitte mal, wie es anders gehen soll.
Wenn nicht genügend Personal für mehr Betten ist, müssen eben planbare OP`s verschoben werden. Es sind auch nur die, alle anderen notwendigen ( z.B. Herzinfarkt, Unfälle usw. ) werden ja behandelt - zusätzlich zu den Corona - Patienten !

@Adeo60 Auch wenn Sie es noch

@Adeo60 Auch wenn Sie es noch so oft wiederholen, für viele von uns ist es einfach nicht möglich sich an die Regeln zu halten weil es das Arbeitsumfeld nicht zulässt. Aber das scheint weder Sie noch die von Ihnen so geliebte Regierung verstehen zu wollen. Genau das ist es doch was viele der Maßnahmen konterkariert und die Leute so unzufrieden macht.

10:07 von Burgy - charmante Idee

aber wenn ich mir vorstelle, ich wäre in einem jener anspruchsvollen Berufe mit Berufsausbildungen, fachlichen Qualifikationen usw. .... dann wünschte ich mir einfach eine angemessene Bezahlung, gutes Arbeitsumfeld und ausreichend Kollegen und Kolleginnen. Das sind hoch anspruchsvolle Ausbildungsberufe, mit viel Qualifizierungen, Weiterbildungen usw.
.
Vergleichen wir das doch mal mit der Situation von .. meinethalben Fluglotsen, oder Lotsen in der Schiffahrt.. auch die haben täglich die Verantwortung für viele Menschenleben, haben auch "viel um die Ohren" aber - trotz allem - immer noch ein zigfach höheres Gehalt, und trotz Nachwuchssorgen viel mehr Freizeit, als jene, denen wir nun eine Pizza, eine Massage oder ein Geigenkonzert als "Dankeschön" vor die Füße werfen wollen.

Was

ich nicht ganz verstehen kann, ist, dass wir in dieser prekären und für so viel medizinisches Personal bereits extrem belastenden Situation auch noch Intensivpatienten zB aus Belgien aufnehmen.
Wenn das Fass dann bei uns entgültig überläuft, dürfen wir dann diese Patienten ungeheilt auch wieder zurückschicken ? Und was passiert dann mit neuen deutschen Patienten, für die auf Grund der Aufnehme von Patienten aus anderen Staaten kein Intensivbett mehr frei ist ? Erfolgt dann Triage über Landesgrenzen hinweg ?
Stellen hier deutsche Behörden das Wohl von Patienten aus anderen Staaten über das deutscher Patienten ?

@Adeo60 - Volle Intensivstationen & DAX auf Allzeithoch

10:01 von Adeo60:
"Kanzlerin Merkel hat, wie Sie sicherlich wissen, immer und immer wieder vor einer 2. und 3. Pandemiewelle gewarnt. Leider sind die MPs ihrem Rat nicht gefolgt."
> Welchen Rat hatte Frau Merkel denn? Ich kann mich nicht erinnern, dass sie sich jemals mit dem Infektionstreiber "Arbeitsplatz" beschäftigt hätte.

"Sie sollten Ihre Kritik doch eher gegen diejenigen richten, die Corona stets verleugnet oder verharmlost haben."
> Die Ursache dieser dritten Welle liegt in den unzulänglichen und fehlerhaften Maßnahmen. Diese verdanken wir nicht den Oppositionsparteien.

"Die Politik hat nicht alles, aber sehr vieles richtig gemacht. Vor allem hat sie den Bürgern bittere Wahrheiten verkauft."
> Die bittere Wahrheit sind volle Intensivstationen und ein DAX auf einem neuen Allzeithoch. Die politischen Weichen stehen auf Wirtschaft und nicht auf Gesundheit stehen. Dafür können Sie Frau Merkel danken.

@09:46 von nie wieder spd

>> Andere tun es bis heute.

IMO ist es so abgelaufen:
1. der Bahr hatte keine Lust mehr
2. der Gröhe hatte keinen Plan von nichts
3. der Spahn dachte, alles wäre in Papier&Tüten

Unnötige OPs fallen aus..?

„ Die Uniklinik Köln musste sich schon vor Wochen auf einen rasanten Anstieg schwerstkranker Corona-Patienten einstellen. Allein für herzoperierte Patienten stehen normalerweise 24 Intensivbetten zur Verfügung, nun werden davon zehn Betten für Corona-Patienten freigehalten. Die Folge: Bypass- oder Herzklappen-OPs können nicht wie geplant stattfinden. "Wir führen im Hintergrund eine Warteliste mit Operationen, die wir aufgeschoben haben", erklärt Thorsten Wahlers, Direktor der Herz- und Thoraxchirurgie.“

Im internationalen Vergleich werden in Deutschland rund 50% mehr Herz-OP durchgeführt. Nach Ansicht vieler Experten sind viele davon unnötig, werden aber durchgeführt, weil man damit als Klinik viel Geld verdient.

Bei den Rücken-OP sind es an die 80%...“

In der Breite in Deutschland gibt es keine Knappheit an Betten.

Zudem werden Patienten verlegt, dafür gibt es eingespielte Prozesse.

Und die Kliniken können auch intern umstellen und mehr Intensivbetten bereit stellen.

@09:50 von Brisant - sterben an Beatmung ??

Mit Verlaub - möchten Sie die Idee verbreiten, dass man an Kliniken Covid-19 Erkrankte nicht fachgerecht beatmet und dass die Menschen daran dann sterben? Muss das überarbeitete Personal sich jetzt auch noch solche unqualifizierten 'Kommentare' anhören?

Zitat: "Es heißt zunehmend .... " - das ist der Anfangssatzteil von 99% aller Verschwörungstheorien samt zugehörigem Spekulationsfake.

Zitat weiter: " .... die Menschen sterben nicht an, sondern mit Corona".

Wenn Sie sich informieren würden dann wüssten Sie, dass diese Diskussion durch Forschung beendet ist. > 90% sterben AN Corona bzw. hätten noch lange gelebt ohne die Erkrankung. Und je jünger die Patienten werden umso größer ist dieser Anteil.

Was soll das?

um 09:12 von Susi1960

warum mussten denn vorher die jüngeren (ü50) Coronaerkrankten nicht bzw nicht so lange auf Intensiv bzw invasiv beatmet werden?

Mussten sie auch vorher. Nur waren es vorher vorwiegend alte Menchen, die auf die Intensivstation kamen. Jetzt sind diese großteils geimpft und erkranken nich mehr oder nicht mehr schwer womit das Durchschnittsalter der Patienten sinkt. Bedenklich ist, dass die Zahl der Intensivpatienten nicht mitsinkt, was bedeutet, dass sich das Virus mehr ausbreitet.

Zum Personalmangel: ... Was ist da schiefgelaufen?

Für das Vorhalten von Intensivbetten gibt es Geld, für das Vorhalten von zugehörigem Personal nicht.

@YinYangFish

"Hmm, unterstellen Sie den Mediziner_innen jetzt irgendwie, diese würde Menschen ohne Not beatmen? Oder die Erkrankten würden ohne die Beatmung besser überleben?"

Es gibt durchaus Unterschiede in der Beatmung.

Die eine verläuft über einen Schlauch im Hals, die anderen über eine spezielle Maske.
Die Überlebenschancen sind dabei schon durchaus unterschiedlich. Aber die Datenlage ist noch recht dünn und somit kann keine klare Aussage getroffen werden.

Die Schlauch-Methode ist schlicht einfacher, als jene mit der Maske, welche laut ersten Aussagen eine höhere Überlebenschance bieten soll.

@ich1961 ich habe mir die

@ich1961 ich habe mir die Zahlen mal angeschaut auf der Seite die Sie hier posten durften, allerdings komme ich zu einem anderen Ergebnis als sie. Die zahlen gingen ab der letzten Dezember Woche nach unten, weil da die Schulen und die meisten großen Betriebe geschlossen waren. Angestiegen sind die Zahlen ab Februar wieder nachdem Mitte Januar die Schulen und auch die meisten Betriebe ihre Arbeit wieder aufnahmen. die 2 Wöchige Verzögerung ist der Inkubationszeit des Virus zuzurechnen.

Wir haben je nach "Rechenart"

Wir haben je nach "Rechenart" 20-24.000 Intensivbetten.

1/4 (5000) der Intensivpatienten leiden an Corona.

Das Personal ist am Ende.

Frage:

"Verursachen" die restlichen 3/4 der Patienten keine Arbeit?

Das Personal ist nicht wegen Corona am Ende!

@ Margitt

Zitat: "... diejenigen, die sich mutwillig und absichtlich infiziert haben, nachrangig auf den Intensivstationen behandeln und diejenigen, die sich unschuldig infiziert haben, immer vorziehen."
#
Wenn diese "Querdenker" und Co. den Mumm hätten den sie vorgehen zu haben, hätten sie alle eine Patientenverfügung hinterlegt in der sie eine Intensivmedizinische Behandlung für den Fall einer Erkrankung an Corona ablehnen. Die gibt es ja nach ihrer Meinung garnicht ... oder ist eine grippaler Infekt ... völlig ungefährlich ... klar.
Und da bin ich am ersten Wort meiner Erwiderung: "Wenn" ...

09:37 von Bernd

09:37 von Bernd Kevesligeti

Wenn Sie schon das Äezteblatt zitieren, wäre es hilfreich, die Quelle genau zu benennen! Dann kann jeder den ganzen Artikel lesen und nicht nur Ihren Auszug !

**Nach Ministeriumsangaben verfügten 2019 bundesweit 1.914 Kliniken über 494.000 Patientenbetten. Die Zahlen zeigen zudem einen deutlichen Privatisierungstrend. Von 2005 bis 2019 wurden demnach 206 öffentliche Kliniken und 38.000 Betten in öffentlichen Krankenhäusern abgebaut. Bei freigemein­nützigen Trägern lag das Minus bei 173 Häusern und 22.000 Betten.

Demgegenüber steht ein Aufwuchs von 154 privaten Häusern und 30.000 Betten in privaten Kliniken.Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann sieht darin ein „komplettes Versagen der Gesundheitspolitik der letzten 20 Jahre“.**
Quelle:
"https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121611/Strukturwandel-Bettenabbau-in-den-Krankenhaeusern"

@Nachfragerin

"Die bittere Wahrheit sind volle Intensivstationen und ein DAX auf einem neuen Allzeithoch. Die politischen Weichen stehen auf Wirtschaft und nicht auf Gesundheit stehen. Dafür können Sie Frau Merkel danken."

100% richtig.

Zugleich liest man bei "seriösen" Medien solche Werbeanzeigen wie "Investieren sie jetzt in Altersheime, bis zu 50% Rendite erwartet Sie."

Da fragt man sich schon wo die 50% Rendite herkommen sollen.

@ 08:37_rittkritt- mehr Pfleger pro Patient

„ Wenn eine Person die Arbeit von vorher 4 Personen macht...
... wundert mich überhaupt nicht.“

Zum 31.1.2021 wurde der Personalschlüssel auf Intensiv durch den Gesundheitsminister erhöht.

Man braucht nun rund 20% mehr Personal pro Patient.

Es wurde also verbessert.

Zudem kam man in der zweiten Welle mit dem niedrigeren Schlüssel auch irgendwie klar.

Wenn es ganz eng wird, dann kann man mit der Zurücksetzung auf das alte Niveau ca. 6.000 Intensivbetten mehr schaffen.

Das sollte natürlich nur ultima Ratio sein, aber vor (!) einem lockdown und vor einer Ausgangssperre gemacht werden.

Meine Meinung.

10:22 von ich1961

"09:24 von 91541matthias

Sie als Fachmann sind da bestimmt besser informiert, wie alle anderen hier zusammen. Aber ich denke, es gehört alles zusammen. Mehr Personal und mehr Geld am Ende des Monats - für eine Arbeit, die nun mal nicht jeder machen kann.

Mir graut jetzt schon vor dem, was mir noch bei der Pflege meines Mannes bevorstehen könnte. Aber ihn in ein Pflegeheim zu geben, kommt für mich nicht in Frage - also muss ich da durch."

.-.-.-.

Sie haben für sich selber eine mutige und humane Entscheidung getroffen.
Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Kraft dabei.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie es schaffen werden.

@ 10:43 von heribix

"die 2 Wöchige Verzögerung ist der Inkubationszeit des Virus zuzurechnen." Die Inkubationszeit des ursprünglichen Virus ist 5 Tage, der britischen Variante 3 Tage. Man macht sich die Zahlen wie man will. Der Anstieg im Februar resultiert aus der größeren Gefährlichkeit der britischen Variante. Die bewirkt, bei gleichem Verhalten der Bevölkerung, eine höhere Inzidenz. Diese höhere Inzidenz haben wir jetzt nach Durchseuchung mit der britischen Variante erreicht und daher stagniert es jetzt, leider auf viel zu hohem Niveau.

re 10:32 pemiku: Übertreibungen

25. April
>>@ um 10:03 von teachers voice
„Totgespart“ wurde bei „uns“ gar nichts ...

WOW !
Sicher, wir können im Vergleich zu anderen Ländern froh sein, ein so gut funktionierendes Gesundheitssystem zu haben. Ändert aber an meiner Aussage gar nichts.<<

Doch, das ändert sogar sehr viel an Ihrer Aussage!

>>Sind Sie Lehrer?
Dann wissen Sie ja, dass es auch hier an allen Ecken und Enden mangelt.<<

Ja, ich bin Lehrer. Aber auch so wüsste ich wie jeder Mensch, dass „Mangel“ das Motiv des Lebens ist.

Und noch einmal: Ich bin weit davon entfernt, die gesundheitspolitischen Weichenstellungen - war übrigens eine Zeitlang FDP-Erbhof - für unkritisch zu erachten. Ganz im Gegenteil bin ich für ein sehr viel stärkeres staatliches Engagement im Gesundheitsbereich.

Das allein löst aber auch keine Probleme.

>>Nichts für ungut.<<

Ebenso! Grüße

#Pflegenotstand

Hat Jens Spahn vor ein paar Jahren nicht gesagt, dass die Pflegenden einfach mal ihre Arschbacken zusammenkneifen und ein bisschen mehr arbeiten sollen? Dann wäre doch alles in Ordnung.

@Tagesschau

Bitte recherchiert doch mal, welcher Gesundheitspolitiker welcher Partei tatsächlich etwas getan hat, um die Situation des Pflegepersonals zu verbessern?
Vielleicht nur für die letzten 4 Jahre, seit dem Zeitpunkt der TV - Diskussion des damaligen Pflegeazubis Herrn Jorde mit Frau Kanzlerin und anderen Politikern.
Das wäre doch mal ein Thema für
die Faktenfinder.
Als Bonus dann vielleicht noch eine Dokumentation dazu, wie genau der Weg des Geldes, von der Zahlung des Krankenversicherungsbeitrags bis zur Landung in der Kasse der Konzerne bzw in Panama oder anderen Steuerparadiesen, verläuft?

@ 08:44 von AndreaGallo

"Ärzte ohne Grenzen fordert die Freigabe von Impfpatenten" Unser Problem, und das scheint auch die gut gebildete deutsche Bevölkerung schlichtweg nicht zu verstehen, ist nicht die Verfügbarkeit von Wissen über Impfstoffe sondern der Mangel an Produktionsstätten bzw. deren Kapazität. Die technischen Anforderungen, gerade was BioNTech angeht, auch die Distribution, sind so hoch, dass der Technologietransfer viele Monate dauern würde - bis tatsächlich eine Fabrik nennenswerte Mengen produziert weit über ein Jahr. Bis dahin genügend Dosen aus den vorhandenen Fabriken für die ganze Welt verfügbar. D.h., es würde niemandem einen Vorteil bringen.

zu Arbeitsumfeld - zu 10:34 von heribix

Warum können Sie in ihrem Arbeitsumfeld nicht einhalten? Es gibt in sehr vielen Fällen einen Weg, der vielleicht nicht immer der bequemste ist und insb. Veränderung bedeutet.

@ um 09:12 von Susi1960

"warum mussten denn vorher
die jüngeren (ü50) Coronaerkrankten nicht bzw nicht so lange auf Intensiv bzw invasiv beatmet werden?

Der Virus sucht sich doch nicht aus Rache die Ungeimpften aus?

Zum Personalmangel:
Eine Katastrophenschutzplanung stellt doch nicht nur mehr Betten auf, sondern sie berücksichtigt auch die notwendige Personalplanung!
Was ist da schiefgelaufen?"
.
Das frage ich mich auch. Wenn ich mir die Inzidenzen aufgeschlüsselt nach Patientenalter und Kalenderwoche ansehe, dann stelle ich fest, dass bei den u60 die Inzidenzen Mitte Dezember deutlich höher waren als heute. Mögliche Antwort: höhere Dunkelziffer, aggressives Virus…

10:16 von teachers voice re 08:53 Sternenkind

"Einige andere aber wettern auch weiter gegen eine „Coronadiktatur“, sobald man mal um 9 Uhr zu Hause sein muss, und schwärmen gleichzeitig von einer „Nulltoleranzpolitik“. Die es dann in Ländern geben soll, die unserem ansonsten so überhaupt nicht „kulturell“ vergleichbar sein sollen."

Sehr treffend die Unredlichkeit der lfd. von Rechtsaußenforisten vorgebrachten "Kritik" auf den Punkt gebracht.

Der von Ihnen markierte Typus AfD-Forist hat parallel auch noch die zweite Variante:

Im Inland Corona"diktatur" und "alles falsch gemacht von denen da oben" proklamieren und dann ausblenden, dass deren rechtsnationalistische ideologische Vorbilder Trump, Putin, Bolsonaro oder viele rechtspopulistischen Regierungschefs in Mittelosteuropa wesentlich mehr Tote zu verantworten haben in Relation zur jeweiligen Bevölkerungszahl.

Hätte D die Totalversager der AfD-"Maskenrunter'-" & "Pandemie-ist-herbeigetestet"-Partei in der Regierung, hätte D wahrscheinlich doppelt soviel Tote zu beklagen.

@Shantuma, 10:42

Ohne Fachkenntnisse mag ich mir an so einer Stelle kein Urteil mehr erlauben.

Daher habe ich nach denen der Person gefragt, aus deren Tasten der Kommentar stammte, auf den ich mich beziehe.

Ob die einfache Variante wohl verwendet wird, nur weil es einfach ist? Oder weil Material fehlt, Zeit fehlt, die Info dazu noch nicht gesichert genug ist? Das Personal will den Kranken doch helfen!

Überlastung auf Intensivstationen darf nicht verwundern

In den Grenzregionen mit hohen Inzidenzen, z.B. nach Polen, Tschechien, Frankreich, sind weiterhin berufliche Grenzpendlerinnen/er zu Hunderttausenden/Tag unterwegs. Die Unternehmen schaffen es nicht nicht mal ausreichend genügend Infizierte zu indentifizieren um sie von den Arbeitsplätzen/Wirkungsbereichen fernzuhalten.

Infektionen werden von den Betroffenen nicht zu Hause auskuriert. Es wird weiter gearbeitet.

Die Folge sind so zusätzliche schwere Verläufe, die auf Intnnsivstationen/Krankenhäusern versorgt werden müssen.

Verlegungen in andere Krankenhäuser in Regionen mit niedrigen Inzidenzen und weniger Belastung der Krankenhauskapazitäten sind die Folge.

So wird das gar nichts.

09:54 von Shantuma Ok, das

09:54 von Shantuma

Ok, das ist Ihre Meinung.
Im übrigen brauche ich Ihre Erinnerung an Ihrem Kommentar nicht, ich habe ihn gelesen. Und da ich aus dem med. Bereich ( aber nicht aus der Pflege ) komme, weiß ich auch seit mehr als 40 Jahren, das es hinten und vorne nicht passt.

Jetzt " hauen und stechen " Sie aber wieder gegen Herrn Lauterbach. Darf der seine Meinung nicht ändern ? Na ja ich würde das als Fortschritt bewerten, wenn jemand dazu lernt.

3.Welle ist bald vorbei

Es ist also abzusehen, dass der Druck in 1-2 Wochen von alleine nach lässt.

Die Infektionszahlen verharren auf einem Plateau und es werden täglich Hunderttausende geimpft. Schon bald werden wir über 1 Mio pro Tag impfen.

Dazu kommt eine 2-stellige Millionen-Anzahl an Menschen mit Immunität durch Infektion.

Man muss kein Prophet sein um zu sagen, dass relativ unabhängig von lockdown und Ausgangssperre die Zahlen nicht mehr exponentiell ansteigen werden.

Auch Schulen sollten sofort und flächendeckend wieder geöffnet werden. Unabhängig von Inzidenzen.

„Dass der Infektionsweg, Kinder tragen die Infektionen aus der Schule in ihre Familien und von dort in die Altenheime und Intensivstationen, ein relevanter in dieser Pandemie wäre, ist bisher durch keine einzige Studie belegt.“ Alles, was wir wissen, spreche eigentlich dagegen, wie es auch die europäischen und amerikanischen Gesundheitsbehörden berichten.“

Sagt der Infektiologe, Pädiater und Klinikleiter Reinhard Berner im Focus

@10:41 von vriegel - Faktcheck - durchgefallen

Mal wieder mit Unsinn unterwegs?

Zitat: "Im internationalen Vergleich werden in Deutschland rund 50% mehr Herz-OP durchgeführt. Nach Ansicht vieler Experten sind viele davon unnötig, werden aber durchgeführt, weil man damit als Klinik viel Geld verdient. "

Das ist eine verfälschende Pauschalisierung. Als 'Herz-OP' werden dabei auch Katheterisierungen mit Stent Implantation mitgezählt, welche in der Tat sehr umstritten sind. Das hat aber nichts - gar nichts ! - mit lebensnotwendigen Bypass oder Klappen OPs zu tun, wo Menschen in akuter Lebensgefahr sind. Sie vermischen hier Dinge, weil Sie keine Ahnung haben wovon Sie reden.

Zitat: "In der Breite in Deutschland gibt es keine Knappheit an Betten." Na, Sie wissen es ja mal wieder besser als jeder Fachmann und Mensch vor Ort. Man kennt Ihre täglich zur Schau gestellte Faktenresistenz und Bereitschaft zur Realitätsverdrehung zur Genüge hier im Forum. In ihrer Unqualifiziertheit sind solche Äußerungen einfach nur peinlich.

@Krid01 - 09:38

"Die Gesamtbelastung der Intensivstationen hat sich ja nicht wirklich erhöht - gesteuert wird über verschiebbare Operationen. Ein Krankenhaus ist ein Unternehmen der freien Wirtschaft - keine soziale Einrichtung."

Wie vernünftig das ist steht aber auf einem anderen Blatt.
Die gesetzlichen Krankenkassen, von denen diese Wirtschaftsunternehmen reichlich Knete ziehen, sind aber Institutionen der Sozialversicherung - finanziert von uns als Solidargemeinschaft."

"Ist die Intensivstation nicht hinreichend belegt, dann macht das Krankenhaus Verluste und Kurzarbeit und Schließung drohen."

Krankenhäuser in Privat Trägerschaft sind aber (s.o.) an dem gesetzlichen Versorgungsauftrag gebunden und können ihre Klinik nicht einfach so wie Amazon oder McDonalds führen. Dass dies stets versucht wird macht das Ganze so fragwürdig.

"Wir sollten also das Gejammer nicht überbewerten und den Ball flach halten."

Die Denke, weshalb die Wertschätzung für die dort Arbeitenden auf der Strecke bleibt.

re heribix: Unerschütterlich?

>>@teachers voice "Wirklich treffendes Argument. Aber was, wenn die „900“ dann ins Museum gingen, weil ja sonst alles zu wäre?" Die Wahrscheinlichkeit das alle 900 dann zur gleichen Zeit ins Museum gehen und sich da auch 8 Stunden aufhalten ist gleich Null. Aber selbst wenn wäre das Risiko sich anzustecken immer noch um vieles geringer da zB. Das Überseemuseum in Bremen die ca die 10 fache Fläche einer Fabrikhalle bei Daimler hat. Aber behalten sie ruhig Ihren unerschütterlichen Glauben, die zeit wird zeigen was richtig und was falsch war.<<

Pardon, aber ich wollte das nicht 1 zu 1 verstanden wissen. Natürlich gehen nicht die „gleichen“ 900 Personen dann ins Museum. Ich fand nur den „Randgedanken“ sehr schön, über die „Konsequenzen“ hiervon nachzudenken..

Worum es mir ging und geht ist der Blick darauf, immer den Gesamteffekt im Auge zu behalten. Und da bringt es nichts, in „entweder - oder - Kategorien“ zu denken, sondern eben in einem „Sowohl als auch“.

@vriegel, 10:47

„Zum 31.1.2021 wurde der Personalschlüssel auf Intensiv durch den Gesundheitsminister erhöht.

Man braucht nun rund 20% mehr Personal pro Patient.

Es wurde also verbessert.

Zudem kam man in der zweiten Welle mit dem niedrigeren Schlüssel auch irgendwie klar.

Wenn es ganz eng wird, dann kann man mit der Zurücksetzung auf das alte Niveau ca. 6.000 Intensivbetten mehr schaffen.

Das sollte natürlich nur ultima Ratio sein, aber vor (!) einem lockdown und vor einer Ausgangssperre gemacht werden.

Meine Meinung.“

Eine sehr ungleiche Lastenverteilung, finden Sie nicht?
Dafür, dass das Personal schon seit Monaten am Anschlag ist?

Und jetzt bitte keine Sätze wie: „Augen auf bei der Berufswahl!“

@ um 09:43 von ich1961

"09:02 von Minka04 // Jetzt
…"
Ich sehe keinen Widerspruch in der Aussage von @Minka04 und Ihnen.

@ 10:43 von heribix

„ Die zahlen gingen ab der letzten Dezember Woche nach unten, weil da die Schulen und die meisten großen Betriebe geschlossen waren. Angestiegen sind die Zahlen ab Februar wieder nachdem Mitte Januar die Schulen und auch die meisten Betriebe ihre Arbeit wieder aufnahmen. die 2 Wöchige Verzögerung ist der Inkubationszeit des Virus zuzurechnen.“

Kann ihnen nur zustimmen. Der erste Lockdown war ein gutes Beispiel. Er funktionierte sehr gut. Ein großer Grund dafür war, dass selbst die großen Fabriken, Autobauer usw. nicht arbeiten konnten, weil aus China (damals im Lockdown und keine Produktion) einfach kein Material mehr kam und gezwungenermaßen nicht produziert werden konnte. Auch die dazugehörigen Logistikbetriebe uvm. standen still, weil aus China keine Lieferungen kamen. Das hat m.M.n. damals ohne Deutschlands Zutun zum Erfolg des ersten Lockdown beigetragen.

10:29 von Shantuma

@Sausevind

"Wie kann man dann sofort alle unter einen Generalverdacht stellen?"

Ansonsten ist in Zukunft jeder der raucht oder mal ein Glas Wein trinkt ein Mörder und nicht nur ein Todschläger!"

,.,.,

Ihr Beispiel hinkt, wie Sie sicher genau wissen.

Um was geht es Ihnen eigentlich? Was genau bekämpfen Sie?

Ich lese hier im Thread andauernd "Erklärungen", dass in Wirklichkeit die derzeitige Problematik gar nichts mit Corona zu tun habe.

Wo stehen jetzt Sie?

Keine Panik

Das Ende dieses Zustandes ist bald da.
Es wird ja geimpft wie verrückt.
Mitte März waren es ca. 5 % komplett Geimfte und jetzt sind es schon sage und schreibe 7%.
"Das Impfen nimmt jetzt Fahrt auf", sagte Spahn Anfang März. Von potenziellem Wachstum beim Impfen war die Rede. Wenn wir so weiter Machen, sind es im Sommer schon 11%.
Vielleicht sollte sich das (keine Ironie jetzt) wirklich überstrapazierte Krankenhauspersonal mal ans Gesundheitsministerium wenden.
Die Hausärzte impfen jetzt, weil die Sterne jetzt gut stehen. Was denen aber fehlt, ist Impfstoff.

Sie behaupten, die Misere im Gesundheitssystem sei schuld jedes Einzelnen, weil der/die ja nicht bereit sei mehr KV Beitrag zu zahlen.

Es ist ihrer Meinung nach nicht schuld das politisch gewollte kaputtsparen im Gesundheitswesen, nicht die fehlgeleitete Strategie der Ausbildung und Bezahlung von Pflegekräften, nicht die Privatisierung von Kliniken.

Wussten Sie das es sogar Länder gibt, die ein (für Patienten) kostenloses und sehr effizientes Gesundheitswesen haben?

Das deutsche Gesundheitswesen gilt als eines der teuersten der Welt im Verhältnis zum Nutzen. Das liegt daran, dass über Jahrzehnte Lobbyinteressen bedient wurden (Zahnärzte, Apotheker, Pharmalobby) und das System von über 100 Krankenkassen in der Verwaltung immens ineffektiv und teuer ist.

Nicht die Schauspieler sind übrigens schuld an hohen Infektionszahlen, sondern politische Weichenstellungen, zB der Dauer-Schongang für die Wirtschaft.

@DerOstbayer Vielleicht

@DerOstbayer Vielleicht könnten Sie mir ja helfen meinen Chef davon zu überzeugen das wir in Corona Zeiten nicht mehr zu 4. in einer Autokarosse arbeiten dürfen da zu wenig Platz ist. Oder die Bremer Verkehrsbetriebe davon überzeugen in den Stoßzeiten mehr Busse einzusetzen. Viel Glück dabei. Oder soll ich meinem Chef sagen ich komm nicht mehr zur Arbeit ist mir zu riskant?

Umsetzung - 10:27 von und-nachts-da-ruft

Nicht die Maßnahmen, sondern deren Umsetzung sind das Problem. Die Maßnahmen haben ja schon gewirkt (siehe Februar). Aber bei uns, wenn sich die Zahlen nur ein klein wenig reduzieren, flippen alle (siehe März) aus und lassen jegliche Zurückhaltung fallen.
Es wäre so einfach gewesen - ohne allzu große Auswirkungen - eine Osterruhe durchzuführen und wenn es rechtlich schwierig war, wäre keiner daran gehindert gewesen (Staat, Industrie, Gewerbe, Handel, ... Bürge, ...) diese freiwillig (!) zu machen.

@ um 11:01 von YinYangFish

„Zudem kam man in der zweiten Welle mit dem niedrigeren Schlüssel auch irgendwie klar.“
Und genau das wird das Argument sein, eben nichts zu verbessern:
„Irgendwie haben sie es geschafft und nach Corona wird sich die Lage wieder entspannen“
Und dann geht es weiter so, wie bisher.
Wetten?

Benennung des eigentlichen Problems

„...Das Durchschnittsalter liegt bei Mitte 50, es sind also nicht mehr die Hochbetagten. Die Impfungen haben bereits gewirkt.“

Die Patienten im Alter Mitte 50 würden dort nicht liegen, wenn die Dilettant*innen in Berlin und Brüssel sich rechtzeitig im genügend Impfstoff gekümmert hätten.

10:00 von Margitt. Bitte

10:00 von Margitt.

Bitte übertreiben Sie nicht so !
Die lebenswichtigen Op`s werden ja trotz Covid19 durchgeführt. Ob Unfall, Herzinfarkt, Tumore usw. ist dabei egal !

re vriegel: Gott sei Dank...

>>Die dritte Welle ist bald vorbei...

...Auch Schulen sollten sofort und flächendeckend wieder geöffnet werden. Unabhängig von Inzidenzen.<<

Werter vriegel - ganz ohne Ironie oder Sarkasmus oder was es sonst noch an Strategien geben mag, das unaussprechliche sprechbar zu machen:

Bei jedem Ihrer Posts bin ich heilfroh, dass Sie und Ihre Mitstreiter nicht für unsere Gesundheitspolitik verantwortlich sind! Obwohl für Sie doch immer alles sooo einfach wäre!

@Nachfragerin, 10:39 Uhr

1.Das Corona-Problem kann nur ganzheitlich gelöst werden. Arbeitsplätze sind ein Lebensbereich von vielen. Am gefährlichsten bleiben soziale Kontakte. Mit dem Home-Office überall dort, wo die Möglichkeit besteht, wurde ein probates Instrument geschaffen. Was die betrieblichen Testungen angeht, so nehme ich z.B. die Möglichkeit in Anspruch, 1x wöchentlich das örtliche Testzentrum aufzusuchen, da braucht es den Arbeitgeber gar nicht. Am wichtigsten sind die Impfungen - diese nehmen deutlich zu. 2. Natürlich trägt auch die AFD Verantwortung, wenn sie dazu aufruft, auf Maskenpflicht zu verzichten. Es gibt nicht wenige, die dieser kruden Ideologie letztlich folgen. Die Politik hatte die Infektionen im übrigen zu Jahresbeginn deutlich senken können - dank Lockdown light. Erst die Mutationen zerstörten den Erfolg. 3.Nicht nur der Dax, auch der MSCI-Word ist rasant angestiegen. Die Weltwirtschaft gesundet. Darüber freue ich mich, denn diese Entwicklung sichert auch unsere Arbeitsplätze.

Auch jüngere (ca. 30 J bis 60 J) sind im Arbeitsverhältnis.

Infizierte arbeiten weiter.
Sie wissen u.U. selber gar nicht, dass sie infiziert sind, weil sie selber erst mal keine Sysptome oder nur geringe Symptome verspüren.
So werden erst mal am Arbeitsplatz/Wirkungsbereich weitere Kollegen/Innen infiziert.

Einige von diesen "Weiterarbeitenden Infizierten" erleiden durch Verschleppen der Erkrankung schwere Verläufe.
Da darf es nicht verwundern, wenn diese Betroffenen jünger sind, und im Arbeitsverhältnis sind, aber am Ende auf den Intensivstationen/Krankenstationen landen.

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Die Moderation

,,...In der Breite in

,,...In der Breite in Deutschland gibt es keine Knappheit an Betten.

Zudem werden Patienten verlegt, dafür gibt es eingespielte Prozesse.

Und die Kliniken können auch intern umstellen und mehr Intensivbetten bereit stellen."

Da bin ich aber erleichtert. Da wenigstens die Betten gut bezahlt werden und in der Regel einige Schichten ohne Pause und Jammern durchhalten, kann ja bald alles so gut werden wie in Schweden. Ich finde, nach über einem Jahr Pandemie sollten die Grundlagen für die Beurteilung der für das Versorgungsmanagement notwendigen Ressourcen in Deutschland so bekannt sein, daß die Bedeutung der darin arbeitenden und oft leidenden Menschen - über den Zahlen - erkannt werden.

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