Eine Mitarbeiterin des Corona-Testzentrums in Dresden bereitet einen Test vor

Ihre Meinung zu RKI: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 56,8

Das Robert Koch-Institut hat binnen 24 Stunden 9113 Neuinfektionen verzeichnet, rund 700 weniger als in der Vorwoche . Die Zahl der Todesfälle steigt um 508. Die Sieben-Tages-Inzidenz sinkt nur leicht auf 56,8.

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169 Kommentare

Kommentare

Clausewitz60
Die Zahlen sind doch egal

@unterschicht2

soso..."Eigenverantwortung"...wie diese für viele in diesem Land aussieht, hat man im vergangen Jahr gesehen. Dieses "eigenverantwortliche Verhalten" hat in nicht unerheblichen Maße dazu beigetragen das wir in die "zweite Welle"
gelaufen sind und wohl auch noch in eine "Dritte" laufen werden.
Das "gemeine Volk" handelt zum Teil leider nicht eigenverantwortlich !!!

vriegel
@ 09:58_Willi Graf- Thema Wunschdenken

„09:35 von vriegel
Prof. Klaus Stöhr behauptete auch vor einigen Wochen, dass man die Inzidenz von 50 im Winter nicht erreichen kann.

Er scheint mit seinen Prognosen (oder Vermutungen oder Spekulationen) nicht immer so ganz richtigzuliegen.

Seriös geht irgendwie anders.

Im Gegensatz zu dem viel gescholtenen Karl Lauterbach.“

3 Monate lockdown und hunderte Milliarden Kolatteralschäden sind dafür nötig. Stöhr ist einer der wenigen, der Realistisch mit der Pandemie umgeht. Und zudem ist der Winter jetzt ja fast vorbei.

Lauterbach hat unter den Kollegen einen schlechten Ruf. Er hatte 30 Jahre lang keine Berufserfahrung und meint alles besser zu wissen.

Man kann auch ganz Deutschland 4 Wochen einsperren und die Türen vernageln.

Der Rückgang der Inzidenzen hat zudem
Nur zum Teil mit dem lockdown zu tun. Das Virus folgt seinen eigenen Regeln...

Promovierterprivatier
Re Carina F. und Willi Graf und was zu den Mutanten

Wenn ich "oft" schreibe ist das kein Pauschalisieren. Ja, Diabetes Typ 1 ist leider ein Gendefekt und somit können die Erkrankten nichts dafür. COPD, Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck zum Großteil schon!
Und Carina F. mir war klar, dass es ein Aufheulen des unsportlichen Klientel gibt. Klar, auch Sportler erkranken und Raucher sterben nicht alle an Lungenkrebs. Irgendwie muss man sich seinen Lebensstil ja schönreden.

Die Mutanten. A) es ist logisch, dass sich eine neue Mutante gegenüber dem Wildtyp durchsetzt, ansonsten würde sie sofort wieder untergehen. Das ist quasi Evolution. Wer hat eigentlich bisher bewiesen, dass diese Mutanten ansteckender sind? Welche Studie(n) gibt es dazu? Oder sind es nur die Vermutungen von Politikern und einigen Virologen. In einem ARD Faktencheck würde diese Behauptung der höheren Infektsiösität durchfallen.

dr.bashir
@10:12 von 0_Panik

Ich finde Ihre Reihe der Testzahlen relativ konstant seit Anfang des Jahres.

Je weniger getestet wird desto eher fallen die Infektionszahlen

Mal was zum Nachdenken - es kann auch umgekehrt sein. Getestet (mit PCR) wird ja überwiegend nicht anlasslos, sondern Menschen, die entweder Symptome haben oder als Kontaktperson gelten. Wenn die Infektionszahlen sinken, gibt es weniger solche Menschen.

Es sinkt in der gleichen Zeitreihe auch die Positivquote der Tests. Wäre die Inzidenz nur eine Funktion der Zahl der Tests, würde die Quote gleichbleiben.

Tada
@harry_up (10:13): seligen Zustände in Schweden.

Die Rechnung wird immer nach der Veranstaltung ausgestellt.

Welches Land am besten zurecht kam sieht man erst, wenn die Pandemie weltweit komplett vorbei ist.

Wenn Corona bleibt, dann werden anfällige Personen für immer gefährdet sein.

Nettie
"Das Virus gibt nicht einfach auf" - Wir alle erst recht nicht

„Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 56,8 - und damit geringfügig niedriger als am Vortag (57,1). Schon in den Tagen zuvor hatte es keinen deutlichen Rückgang der Inzidenz mehr gegeben (…) Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,94 (Vortag 0,85). Der Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken“

Es gibt also offenbar weniger Infizierte, aber die werden ansteckender. Also bleibt vorerst nur, bei der Bekämpfung des Virus weiter alle Register zu ziehen (Impfungen, Tests, Medikamente und v.a. Beobachtung und freie Informationsflüsse) - und es, bis diese „Waffen“ ihre Wirkung zeigen, daran zu hindern, sich mithilfe von unnötigen Kontakten „durchsetzen“ zu können.

Das Virus ist wirklich genauso hartnäckig wie die Menschen, die derzeit weltweit für ihre gemeinsame Zukunft kämpfen. Nur weit weniger sympathisch.

Gast
Ein durchschlagender Erfolg sieht anders aus,

da jetzt die Sinkkurve Neuinfektionen abgestoppt hat. Ein langsames sinkendes oder stagnierendes Verhalten bei der Infektionskurve kann nicht zufriedenstellen, denn damit wird die Möglichkeit, schneller mehr Lockerung zu bieten und damit Kosten und Frust in der Gesellschaft zu verringern, nicht erreicht. Wenn ein bestimmtes Inzidenzziel angestrebt wird, aber die Kurve stagniert, muss man sofort überlegen, was noch zusätzlich getan werden kann. Wenn jetzt mehr Möglichkeiten zum Testen gegeben sind, sollte man sie nutzen, um der träge gewordenen Sinkkurve wieder Beine zu machen.

vriegel
@ 10:13_logig-B 1.1.7.

„ Es sollte ihm z.B bekannt sein, dass aufgrund der Mutante die Inzidenz in England zunächst massiv zunahm und erst aufgrund eines verschärften Lockdowns wieder abnahm.“

War/ist das so..?! Es gab viele Vermutungen und Berichte aus GB. Die sich im Nachhinein alle als falsch erwiesen.

Nur wird das dann nie berichtet. Es war wohl eher so, dass BoJo die Varianten nutzte, um die Angst in GB hoch zu fahren. Was ja offenbar auch Erfolg hatte.

Deshalb versucht unsere Regierung unter tätiger Mithilfe von Lauterbach das selbe auch hier.

Man will offenbar die Verfassung austricksen und so die Methode no Covid illegaler Weise hier umsetzen.

Zum Schaden unserer Wirtschaft und damit von uns allen.

SirTaki
Inzidenzwerte

Die Werte animieren jeden Tag zu neuen Diskussionsrunden. Und manchmal kommt es mir wie bei einem Pferderennen vor. Wetten, Diskussionen. Am Ende bringt es niemanden wirklich weiter. Gestern explodieren die Zahlen in Flensburg, heute sind in einem anderen Landkreis die Werte niedrig. Offensichtlich hat das Virus eine schnelle Laufbahn mit seinen Mutationen und macht uns eine planbare, verlässliche Abwehrstrategie unmöglich. Der einzige Rettungsanker ist eine Impfung. Und die Zwischenzeit bis zur Impfung der Mehrheit müssen wir uns hindurch lavieren und aufpassen. Lassen wir also das Gejammere und Gemeckere. Die Situation verlangt von uns allen viel ab. Machen wir das beste daraus.

Klauserich
Was nutzt ein "Bundesbrei" von unter 60?

Nahezu Nichts - wenn in einigen Landkreisen die Inzidenz noch über 300 liegt und in sehr vielen noch über 150. Und viele sind schon deutlich unter 35.

Einschränkungen oder Lockerungen sollten von den lokalen Inzidenzen abgeleitet werden und nicht von einem "Bundesbrei" der mit der lokalen Realität häufig nichts zu tun hat.

Ob wir den "Bundesbrei" jemals auf unter 35 drücken können steht in den Sternen. Unsere Politiker sollten sich mal etwas anderes Ausdenken sonst wird es nie Lockerungen geben und ganze Branchen werden aussterben

Tada
@Opa Klaus

"Das sagen Sie mal den Angehörigen der über 65.000 Verstorbenen" Am 19. Februar 2021 um 09:21 von Opa Klaus

*

Warum 65.000?
Es sterben jährlich über 900.000 Personen in Deutschland in allen Altersklassen, aber die meisten im hohen Alter. Das ist bei Coronainfektionen nicht anders.

Bei Corona wird schon Übergewicht als Vorerkrankug eingestuft. Übergewicht war schon vor Corona ungesund.

Ps. Die Maßnahmen waren nur dafür gedacht die Krankenhäuser zu entlasten und nicht jeden einzelnen vor Corona zu retten. Das wurde auch nie anders kommuniziert.
Unsterblichkeit gibt es nicht.

Account gelöscht
Inzidenzzahlen: Zahl der Testungen um ein Drittel gesunken ....

Noch vor 8 Wochen wurden 1,67 Mio Tests pro Woche durchgeführt. In der letzten Woche waren es nur noch 1,04 Mio Tests.
Siehe Tabelle 5 hier:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situations…
Wen wundert es, wenn dadurch die Zahlen nach unten gehen?
Die Dunkelziffer wird aber eher steigen.
D. h. als Entwarnung sollte man die Zahlen daher nicht sehen, sondern eher als eine ungenaue Ermittlung.

vriegel
@ 10:11 von gila.b Inzidenz positiv, aber so viele Todesfälle

Wie ich hier schon veröffentlicht habe, kommt eine Massenobduktion des UKE zu dem Ergebnis,

„ Die meisten Covid-19-Patienten mit einem schweren Verlauf versterben durch Vorerkrankungen und aufgrund ihres hohen Alters an der Virusinfektion.“

Das heißt „übersetzt“:

Ohne die schweren Vorerkrankungen hätten Sie keinen schweren Verlauf gehabt, der dann zum Tod geführt hat.

In sehr vielen Fällen wären diese Menschen wohl auch an jeder anderen Infektion verstorben. Oder eben an Altersschwäche...

So stehen Sie eben In in der Statistik als „im Zusmmenhang mit Corona verstorben“.

Wobei das im Totenschein so nicht drin steht.
Da steht dann „Multiorganversagen" oder "schweres respiratorisches Versagen", also Lungenversagen etc.

Es wird aber vermerkt, dass eine sars cov 2 Infektion vorlag.

Tada
@gila.b

"Bestürzend finde ich die weiterhin sehr hohen Todesfälle; warum sinken sie nicht bei zunehmender Impfung der Heimbewohner?" Am 19. Februar 2021 um 10:11 von gila.b

*

Ein Heim verlässt man nun mal nur noch für die letzte Reise.

Niemand wird dort jung- und gesundgepflegt.

Willi Graf
10:15 von ma_tiger

"Die Mutanten haben praktisch keine Einfluss auf die Entwicklung der Inzidenz."

Ihr Wort in Gottes Ohr.

In England, Irland, Portugal und aktuell in der Slowakei haben sie aber andere Erfahrungen gemacht. Leider.

"... in 3 Wochen wird es nicht signifikant besser aussehen als heute."

Könnte es aber nicht auch vielleicht daran liegen, dass die Maßnahmen nicht stringent genug umgesetzt werden?

Wie sagt noch der bekannte Psychoanalytiker Peter Schneider so treffend: Nichts genaues weiß man nicht.

0_Panik
@10:15 von ma_tiger

"... Der RKI Lagebericht zeigt seit Wochen, dass die Kurve des Inzidenzwerts asymptotisch gegen einen Widerstand läuft ... Es wird kaum jemand glauben, dass die Gesundheitsämter bei 50er Inzidenz nachverfolgen können, bei 56er aber nicht ... "

Wichtig bei den Gesundheitsämtern ist nur, dass sie Zahlen liefern, welche das RKI benötigt.

Was in den ganzen Zahlenspielereien des RKI die ganze Zeit überhaupt nicht erfasst wurde, ist, wie viele Menschen tatsächlich seit dem 1.1.20 bis zum 27.12.21 (Start Corona-Impfen in D.) infiziert waren (nicht gemeint sind die Infektionen die über PCR-Tests über die Gesundheitsämter gemeldet wurden).
Diese Menschen haben einen gewissen natürlichen Immunschutz gg. Corona, denn diese Menschen zeigen gar keine Symptome zeigen, oder sehr leichte Symptome, welche die Laien nicht als Corona-Erkrankung bezeichnen würden. Bei über ca. 51% kann das ein Grund sein, dass die Kurve des Inzidenzwerts asymptotisch gegen einen Widerstand läuft.

Punk66
Macron

emanzipiert sich. Dann werden wir ja in Kürze sehen ob Dauerdicht besser ist als gezielte, punktuelle Maßnahmen, zumal ja auch heute die TS meldet, die Zahlen gingen europaweit und gestern meine ich, hieß es auch weltweit zurück. Weltweiter Lockdown ist wohl nicht.

Demokratieschuetzerin2021
Dann zu diesem Streit: da muss ich Grüttgers recht geben

Dann zu diesem Streit im Corona-Kabinett siehe das hier:

https://tinyurl.com/yc6fq56s
n-tv: Grütters im "ntv Frühstart" "Im Corona-Kabinett hat es geknallt" Freitag, 19. Februar 2021

Der Kulturbetrieb kämpft ums Überleben. Kulturstaatsministerin Grütters präsentiert sich im "ntv Frühstart" als Speerspitze dieses Kampfes. Im Ringen um Hilfen für Künstler habe ihr die Kanzlerin zur Seite gestanden.

Seit mehr als zehn Monaten ist der Vorhang zu. Viele Musiker, Schauspieler und darstellende Künstler können ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen und rutschen in Existenznöte. In der ntv-Sendung "Frühstart" fordert Kulturstaatsministerin Monika Grütters daher eine baldige Öffnung: "Die Kultur-Einrichtungen waren, die ersten die schließen mussten. Sie dürfen jetzt nicht die letzten sein, die wieder aufmachen."

Da muss ich Grüttgers mal recht geben. Auch der Einzelhandel darf nicht das letzte sein, was wieder öffnen darf.

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