Ihre Meinung zu: RKI: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 56,8

19. Februar 2021 - 8:27 Uhr

Das Robert Koch-Institut hat binnen 24 Stunden 9113 Neuinfektionen verzeichnet, rund 700 weniger als in der Vorwoche . Die Zahl der Todesfälle steigt um 508. Die Sieben-Tages-Inzidenz sinkt nur leicht auf 56,8.

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Kommentare

Ziel erreicht?

Mit dem aktuellen "Lockdown" wird nicht mehr drin sein.

Zwei Wochen echter Lockdown wären sicherlich besser als dieser vierte Monat "Lockdown light" mit irgendwelchen ineffizienten Maßnahmen.

Eine Frage,wenn vom

Eine Frage,wenn vom Höchststand am xy gesprochenen wird, der noch Nachmeldungen beinhaltet, warum kann man das nicht berichtigen? Warum sind die Ämter nicht in der Lage, 24/7 zu arbeiten? Und warum ist eine Meldung vom Samstag, die Montags weitergemeldet wird, nicht mit Zeitstempel Samstag versehen?
Ärzte, Pfleger, etc knüppeln sonderschichten, aber am Amt ist Freitag 11uhr30 Feierabend?
Beschämend.

Erfreuliche Entwicklung

Es war klar, dass sich die rasante Kurve abflachen würde. Wenn man die Zahlen in Europa vergleicht, liegt Deutschland in der Spitzengruppe der Länder, die die Inzidenzwerte deutlich nach unten gedrückt haben (Zahlen vom 16.02.21):

Tschechien 500
Slowakai 259
Spanien 206
Schweden 197
FRA 191
ITA 140
NDL 138
GBR 132
Österreich 110
Schweiz 94
Deutschland 61

Ein tolles Ergebnis, das auch damit begründet ist, dass 70% der Deutschen die Maßnahmen der Regierung begrüßen bzw. sich noch schärfere Maßnahmen wünschen.
Wenn man sich den hohen Anteil von Mutationen in anderen Ländern wie etwa der Slowakei ansieht, kann man froh und dankbar sein, dass Deutschland einen derart niedrigen Inzidenzwert erreicht hat.

Vorsicht ist angebracht

Die Zahlen sinken? Ja, die Zahlen sinken absolut. Noch.

Relativ, klammheimlich und unter dem Radar machen sich die neuen Mutationen aber sehr schnell breit. Der R-Wert von diesen Mutationen ist höher als 1 und was das bedeutet wissen wir spätestens seit letztem März und Oktober/November.

Wer jetzt glaubt, dass man die Schulen und Kitas aufmachen kann, oder was auch immer gerade geöffnet werden soll, der öffnet die Schleusen für die dritte Welle ganz weit.

Die Spielregeln machen nicht wir, die macht dieses Virus.

Es ist schwer auszuhalten. Ich sehen mich nach Freunden, Schwimmbad, Einkauf, Kneipe und Frisör.

Aber wenn wir jetzt nicht aufpassen, wird es schlimmer als alles, was wir bisher erleben mussten.

Politisch wäre so nebenher mal angebracht, über eine Sondersteuer bei denen nachzudenken, die ein gewisses Einkommen oder Vermögen haben. Oder sollen die systemrelevanten Pflegekräfte, Einzelhandel, Müllabfuhr und Pizzaboten am Ende selber dafür zahlen, was sie heute bekommen?

Die Massnahmen sind seit Dezember gleich

Dass noch immer die Zahlen leicht sinken, ist mal positiv. Auch wenn bereits vor der 3. Welle gemahnt wird.

Dennoch, warum sollten die Inzidenzen eigentlich weiter sinken, wenn nicht aufgrund der Sonneneinstrahlung oder einer Veränderung des Virus?

Die Menschen sind gleichbleibend seit Wochen im soft lockdown ( wer arbeiten kann und darf ) . Einige im harten lockdown ( Schule, Läden und mehr ).
Viele sind das Leben mit Maske und Hygiene gewohnt, dennoch finden noch Kontakte statt.

Weniger und auf Abstand, aber einiges geht ja weiter, wieviele sind alleine im Gesundheitswesen, Pflege, Schlachtbetrieben, Automobil, Grossbetrieben, Lebensmittelbetrieben tätig, die Aufzählung ist endlos.

Gerichte tagen, Kirchen haben auf, das Leben findet statt, nur mit Abstand.

Alleine auf den Autobahnen, ÖPNV, Logistik und Lieferservice , alles rollt.
Warum sollte da noch weniger Infektion stattfinden?
Das Ende der Fahnenstange ist erreicht.
Nun kommt der Sommer mit Freiluft, Sonne.

Sieben Tage inzidenz

Ja, die inzidenz sinkt nur leicht. Und Hand aufs Herz, die 35 sind sowieso illusorisch.
Warum sehen wir uns nicht die Erfahrungen in anderen Ländern an. Italien z.b. hat eine weit höhere inzidenzzahl, aber dort gehen die Menschen shoppen, ins Restaurant, Theater, Kino. Und die Zahlen steigen nicht. Sie bleiben zwar auf hohem Niveau gleich, aber sie bleiben gleich. Und die haben auch die Mutanten.
Das sollte doch auch hier funktionieren. Lockerung heißt doch nicht Normalität. Das sollte doch jeder halbwegs intelligente Mensch wissen. Und Schnelltests bedeuten nicht komplette Reisefreiheit. Und wer doch in der Weltgeschichte rumreisen will, bitte, aber danach knallharte Quarantäne!

@Nachfragerin, 08:46 Uhr - Auf der Zielgeraden

Man kann trefflich darüber streiten, welche Strategie die beste ist. Immerhin hat Deutschland seine Inzidenzwerte drastisch zurückgeschraubt. Die Maßnahmen zeigen Wirkung. Die wärmeren Temperaturen, die zunehmende Zahl an Impfungen und die nach wie vor hohe Akzeptanz der Schutzmaßnahmen innerhalb der Bevölkerung
geben Anlass zur Hoffnung, dass wir die Pandemie zumindest besser steuern können. Die Politik hat nicht alles, aber doch verdammt vieles richtig gemacht.

08:47 von Bender rodriguez

Oh, da hat mich neulich ein User belehrt, dass die Gesundheitsämter wohl viel arbeiten. Nur sehe ich das genau wie Sie. Es sind Beamte.

08:50 von xeniosson

Da ist sie wieder, die Forderung Vermögen heranzuziehen. Falls Sie es mitbekommen haben, Daimler kriegt Staatshilfen, fährt milliardengewinne auf kosten u.a. von Stellenabbau und Kurzarbeit ein, um seine Aktionäre milde zu stimmen.
Und die Leute, die jetzt noch einen härteren Lockdown fordern, gehen offensichtlich auch noch voll arbeiten und sind nicht seit November bei 60% zu Hause.

Die mutanten fallen in den Sommer

Daher werden wir mit etwas Glück durchkommen. Nun impfen, testen, impfen, testen.

Öffnen der Schulen + Läden mit Schnelltests.
Eigentests wie AT. AHAL ist Standard.

In Asien baut man schon Hotels mit "Hygieneboostern" / Räumen mit Glaswänden zwischen 2 Stühlen + all dergleichen.

Ziel: Erfinderisch in das Leben mit den Viren starten.

Alle Ideen sind willkommen.
Lasst den Bund ein Brainstorming machen mit externen Kreativen.

Festgefahren ist das Ganze, erstarrt.
Es bedarf einer Auszeit und intensiver Lösungssuche.

Re : Nachfragerin !

Dem stimme ich voll und ganz zu !
Das ist die Verantwortungslosigkeit der CDU- Regierung, die nur ein Ziel verfolgt, die Industrie und ein paar andere wichtige Bereiche zu schützen, dass der BIP nicht ganz so heftig abstürzt. Es müssen ja unbedingt jeden Tag neue Autos und anderer Mist gebaut werden, damit die Bosse und Aktionäre genügend absahnen können.
Auch liegt es an der fehlenden Digitalisierung und dem oft nicht vorhandenen stabilem mobilen Netz, das mehr Home Office ermöglichen würde. Alles nur Flickschusterei eines Lehrlings !

08:54 von Sonnenstern

GA - ja, das ist so.

@xeniosson

"Wer jetzt glaubt, dass man die Schulen und Kitas aufmachen kann, oder was auch immer gerade geöffnet werden soll, der öffnet die Schleusen für die dritte Welle ganz weit" Am 19. Februar 2021 um 08:50 von xeniosson

*

Was ist die Alternative zu Lockerungen?
Doch nur ewiger Lockdown und Deutschland einmauern.

Corona ist da und wird bleiben. Wenn nicht in Deutschland, dann irgendwo auf der Welt.

Und auf Eisernen Vorhang um Deutschland kann ich verzichten. Das hatte ich schon und davon lebten die Menschen weder gesünder noch länger.

Früher gab es weniger Möglichkeiten Krankheiten zu behandeln, keine Antibiotika und keine Impfungen und trotzdem haben die Menschen normal gelebt.
Für Mimosen gibt es keinen Platz auf dieser Erde.

Bevor Leute wieder Dinge

durch einander bringen.

Bisher gibt es keinen Impfstoff der vor einer Infektion schützt.
Sie schützen aber zu einem gewissen Prozentsatz vor einer Erkrankung.
Eine Infektion ist halt keine Erkrankung, ich dachte das dies nach 12 Monaten Corona mal klar wäre. Ansonsten müsste sich das RKI und die Gesundheitsämter aber große Gedanken machen bei ihren täglichen Zahlen.
Denn ohne eine Infektion kann unser Immunsystem gar nicht gegen den Krankheitserreger/in vorgehen.

Ich hoffe das dies nun jedem hier klar wird. Ansonsten kann man gerne weiterhin Äpfel mit Birnen vergleichen.

7 Tage

Die Inzidenz wird sich zwischen 50 und 60 einpendeln. Für diese Jahreszeit ist halt nicht mehr drin. Irgendwann im Frühjahr oder Sommer wirds dann weniger. Die Mutanten sind ja seit Anfang Januar im Land und die Zahlen sind trotzdem gesunken. Jetzt wird es Zeit zum Öffnen. Vielleicht bringen ja die Schnelltests was, auch wenn dadurch die Zahlen wieder steigen werden. Zum Glück braucht man ja wegen Osterurlaub den Herrn Kretschmer nicht um Erlaubnis fragen.

@ Traumfahrer

"Das ist die Verantwortungslosigkeit der CDU- Regierung, die nur ein Ziel verfolgt, die Industrie und ein paar andere wichtige Bereiche zu schützen, dass der BIP nicht ganz so heftig abstürzt" Am 19. Februar 2021 um 08:59 von Traumfahrer

*

Bei welchem BIP wären Sie mit den Maßnahmen zufrieden?

Wissen Die eigentlich, was BIP für die medizinische Versorgung bedeutet?

Re : Mika D !

Es ist der Soft Lock Down, der ein stärkeres ZUrückgehen der Infektionen verhindert. So lange noch viel zu viele Betriebe weiter wurschteln, als gäbe es den Virus nicht, kann es auch nicht besser werden. Solange noch der ÖPNV und vor allem die Logistik nicht ein großes Stück aus gebremst werden, nicht jeden Tag zig Tausende LKW`s durch Europa kurven dürfen, mit völlig im Moment unnötigen Waren, ist keine Besserung zu erwarten. Die Schulen zu, aber die Kirchen offen, ist eine echte Schande, obwohl ich selbst Christ bin. Beten kann ich genauso zu Hause und schaue mir einen Gottesdienst an. Leider aber haben die Oberen der Kirchen zu viele Privilegien, weil Kirche und Staat in D eben nicht getrennt sind.

Immerhin gibts jetzt endlich den Sonderbeauftragten für Impfung

Die „Idee“ geht auf Scholz zurück, so heißt es in den Medien.

Sagen wir mal so: Scholz hatte das Vorschlagsrecht, wie die Idee zu ihm gelangt ist, weiß man nicht.

GB hat das schon so lange die mit dem Impfen begonnen haben. Ich hatte dergleichen für Deutschland hier auch mehrfach schon „gefordert“.

Aber gut, dass man mal etwas richtig macht, leider nur so spät.

08:47 von Bender Rodriguez

>>Warum sind die Ämter nicht in der Lage, 24/7 zu arbeiten?<<

Vielleicht weil man bis vor einem Jahr nur Personal für 8/5 hatte und auch brauchte?

>>Ärzte, Pfleger, etc knüppeln sonderschichten,<<

Vermutlich mussten die Beschäftigten der Gesundheitsämter auch "sonderschichten küppeln". Woher wollen sie wissen dass dies nicht gemacht wurde?
Jede beliebige andere Firma/Behörde könnte auch nicht von jetzt auf nachher das drei- vierfache Arbeitspensum problemlos bewältigen.

Was ist der beste Schutz?

Laut einer Studie hatten 618 von 735 obduzierten COVID Toten eine bis drei (!) Vorerkrankungen. Oft Diabetes, COPD und Bluthochdruck. Dagegen könnte man oft selber etwas tun. Ergo: Der beste Schutz ist es auf seine Gesundheit zu achten.
Die Studie hat das UKE erstellt.

@Mika D

"Dennoch, warum sollten die Inzidenzen eigentlich weiter sinken, wenn nicht aufgrund der Sonneneinstrahlung oder einer Veränderung des Virus?" Am 19. Februar 2021 um 08:51 von Mika D

*

Irgendwann hat es fast jeder gehabt und hinter sich - wie bei den Kinderkrankheiten früher, als es noch keine Impfung dagegen gab. (Und wo es deshalb auch immer wieder Tote und dauerhafte Behinderungen gab, weil das Gehirn geschädigt wurde.)

08:51 von Sonnenstern

>>Sie bleiben zwar auf hohem Niveau gleich,<<

Halten Sie das wirklich für erstrebenswert?

08:59 von Sonnenstern

Ja, da ist die Forderung wieder, weil man die nicht ernst genug nehmen kann.

Wer zahlt leichter 5% zusätzliche Steuern:
Jemand mit 100tausend Euro im Jahr oder jemand mit 30tausend Euro im Jahr?

Auf diese einmalige Steuer kommt eine Progression und Vermögen jenseits der x Mio werden ebenfalls besteuert.

So viel Solidarität mit den Pflegekräften, Friseuren, Bäckern, Verkäufern und Müllmännern sollte drin sein.

Die gute Nachricht ist

Die gute Nachricht ist immerhin, dass die Mutationsstämme schon etwas verbreiteter sind als angenommen. Dass das eine gute Nachricht ist mag paradox klingen, aber da sich die infektiöseren Stämme über die Zeit ohnehin durchsetzen, ist es besser, wenn im aktuellen Infektionsgeschehen schon möglichst viel der Mutationsstämme "eingepreist" sind. Das Steigerungspotenzial des R-Wertes ist dann geringer, als wenn die aktuellen Infektionen fast nur auf den Wildtyp zurückzuführen sind.

Ich hatte den Tiefpunkt der Infektionen erst für in ca. 3-4 Wochen angenommen und für dann einen R-Wert von ca. 35 angenommen, jetzt sieht es so aus als würden wir die 50 bundesweit wohl nicht signifikant nach unten durchbrechen. Schade.
Nach wie vor muss gelten: Mobilität und Kontakte runter. Impfen was die Kanülen her geben und Schnelltests clever einsetzen, einige Maßnahmen nachregeln.

08:54 von Sonnenstern 08:47 von Bender rodriguez

>>Oh, da hat mich neulich ein User belehrt, dass die Gesundheitsämter wohl viel arbeiten. Nur sehe ich das genau wie Sie. Es sind Beamte.<<

Alles klar, Beamte sind per se faul.
Genau wie Politiker dumm und unfähig sind.
Gut dass das mal Einer sagt.
Sarkasmus aus.

09:03 von Tada

"Früher ..." und "Für Mimosen gibt es keinen Platz auf dieser Erde."

Erstens waren "früher" weniger Reisen, zweitens können Sie persönlich gerne auf jede modernere Behandlung als den Aderlass verzichten und drittens sollten Sie niemanden als Mimose beschimpfen, der vorsichtiger ist als Sie sein wollen.

Ich nehme natürlich an, dass sie eine entsprechende Patientenverfügung stets bei sich tragen.

09:10 von Tremiro

>>Warum sind die Ämter nicht in der Lage, 24/7 zu arbeiten?<<

"von jetzt auf nachher"

Es ist mehr als 1 Jahr vergangen, mit dem wir mit dem Virus leben, in nur 1 Monat liesse sich schnell eine Aufstockung erzielen.

@Adeo60

"Ein tolles Ergebnis, das auch damit begründet ist, dass 70% der Deutschen die Maßnahmen der Regierung begrüßen" Am 19. Februar 2021 um 08:50 von Adeo60

*

Das Ergeyhaben wir wohl eher der guten medizinischen Versorgung in Deutschland zu verdanken. In anderen Ländern müssen chronisch Kranke die Medikamente selbst bezahlen.

Was die Maßnahmen angeht, so sind die meisten zwar dafür etwas zu unternehmen, aber beim Thema was genau gehen die Meinungen stark auseinander.
Vor allem jetzt, wo medizinische Masken zu Pflicht wurden denken die meisten sie werden veräppelt. Monatelang war Stoffmaske OK und jetzt plötzlich nicht. Und die Inzidenzwerte werden von Ausbrüchen in Altersheimen dominiert.
Da ist das Vertrauen in die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen dahin.
Jeder achtet auf Hygiene, aber die Hälfte der Maßnahmen wird abgelehnt.

(Das kommt immer auf die Fragestellung an, wie das Ergebnis ausfällt. Wie bei "Trinken Sie Tee oder Kaffee? Antworten Sie mit ja oder nein".)

Enough is enough

Inzidenzen senken um der Inzidenzen Willen macht keinen Sinn.

Es ist schon längst überfällig alles wieder zu öffnen und diesen Grundgesetzwidrigen Zustand aufzuheben.

Die scheinbar hohen Todeszahlen sind kein Grund so weiter zu machen. Hamburger Rechtsmediziner haben über 600 Corona Tote obduziert.

Nur in 1% der Fälle gab es keine schweren Vorerkrankungen, die zum Tod geführt hätten.

„ Insgesamt 88 Prozent der an Covid-19 Verstorbenen hätten mindestens drei bis vier Vorerkrankungen, die große Mehrheit aller Todesopfer war älter als 76 Jahre.“

Gesundheitsämter arbeiten kaum am Wochenende

Als in der 1. Welle die merkwürdige „7-Tage“ Periodik der Fallzahlen auftrat, da kam dann irgendwann die Erklärung auf, das „nicht alle“ Gesundheitsämter am Wochenende „Fallzahlen melden“ würden und dann wurde noch eins draufgelegt: „es werde auch am WE weniger getestet“.

Na ja. Wenn‘s nur das „Melden“ wäre. Es wird nämlich garnicht gearbeitet. Und am „Testen“ liegt’s schon garnicht. Denn vom Test bis zum Ergebnis vergehen ca. 48 h. Da müsste die „Delle“ dann nicht am Wochenende sein.

Damals hatte ich gedacht, „OK, man braucht halt eine zeitlang um das zu organisieren, neue Leute einzustellen etc.“. Aber die „7-Tage Periodik“ ist geblieben. „Gesundheitsnotstand nationaler Tragweite“ hin oder her.

Offiziell haben wir auch gar keine „Notlage“. Sonst hätte der Bund nämlich bei sich die Verantwortung bündeln müssen. So kann Herr Spahn weiterhin immer auf die Länder verweisen, wenn man wieder etwas nicht klappt.

@Traumfahrer, 08:59

Sie vergessen, dass der Sozialstaat finanziert werden muss - und das funktioniert letztlich nur über eine gute Wirtschaftsleistung. Deshalb müssen Unternehmen natürlich auch profitabel sein, um Arbeitsplätze schaffen bzw. halten zu können. In diesem Sinne freue ich mich, dass die deutsche Wirtschaft sich bisher gut behauptet hat. Biotech, Curevac u.a. zeigen zudem, dass wir auch wissenschaftlich wettbewerbsfähig sind.

09:08 von Traumfahrer

"Betriebe weiter wurschteln,als gäbe es den Virus nicht" - absolut, das ist der Grund warum es nicht weiter sinken wird.

09:11 von tremiro

Im Moment schon, um Perspektiven zu haben. Es funktioniert ja. Und grade in Italien, die ja wirklich sehr sozialisiert sind.
Und glauben Sie mir, als risikopatient lebe ich seit einem Jahr mit der Angst vor Ansteckung und froh, über jeden Kontakt, den ich unbeschadet überstehe. Trotzdem muss was vorwärts gehen. Wir MüSSEN lernen MIT dem Virus zu leben!

@ Tada 09:03

"Für Mimosen gibt es keinen Platz auf dieser Erde"

Das sagen Sie mal den Angehörigen der über 65.000 Verstorbenen. Aber klar, die waren ja bestimmt schon alle uralt und wären eh bald gestorben. Kollateralschaden halt..

Weil gute Nachrichten rar

Weil gute Nachrichten rar sind, hier noch eine: Israel ist mit den bisherigen Impfungen sehr zufrieden. Personen mit Zweifachimpfung zeigen so gut wie keine ernsten Krankheitsverläufe mehr. Die Schutzleistung aus der Zulassungsstudie wird in Israel auch im Feld erreicht.
Leider hat Israel besonders viele Impfunwillige. Für mich höchst unverständlich, könne doch alle im Land sehen, dass die Impfung verträglich und wirksam ist. Aber wer nicht will, der hat schon...

08:47 von Bender Rodriguez

"... aber am Amt ist Freitag 11uhr30 Feierabend?"

Also bei uns hat kein Amt freitags um 11.30 Uhr Feierabend.
Erst recht nicht unser Gesundheitsamt.

Man muss halt nur die richtige Führung der Verwaltung haben bzw. wählen.

08:47 von tremiro

Ich habe niemanden als faul bezeichnet oder dumm und unfähig. Es ging um Gesundheitsämter und darum, dass besondere Situationen besondere Maßnahmen erfordern. Der Chirurg läßt auch den aufgeschnittenen Patienten auf dem OP-Tisch liegen und macht Feierabend.
Aber ich habe Beamte in der Familie und weiß, wann die freitags Feierabend haben. Ich sehe aber auch, wie Beamte im homeoffice arbeiten. Und die arbeiten!

@sonnenstern, 08:51

Da ist mir aber eine dynamische Absenkung der Infektionszahlen in Deutschland, auch wenn diese zwischenzeitlich etwas abgeflacht sind, lieber als ein allzu schnelles Dolce Vita, wie sie es empfehlen. Unsere Politik handelt verantwortungsbewusst - und wird dabei von 70% der Bürger unterstützt. Das macht Mut.

Re : Tada !

Wenn ich einen totalen Lock Down mache für mal sechs Wochen, und zwar wirklich für alle, außer der Versorgung der Menschen mit Lebensmittel, Medizin und Hygiene Artikel, bedeutet dies nicht das Ende aller Träume. Die Wirtschaft würde sich allemal besser erholen, als bei diesem Hick Hack. Für die medizinische Versorgung wäre dies auch besser, weil, wenn weniger Menschen draußen, auch weniger sich anstecken, und die ganze Sache sich nicht ewig hinzieht.
Es ist doch leider so, dass ein sehr großer Teil der Ansteckungen in vielen Betrieben stattfinden, wie ja immer wieder berichtet wird, weil zu wenige effektive Maßnahmen ergriffen wurden und werden.
Auch wenn ich die chinesische KP absolut nicht mag, aber sie macht bei nur wenigen Fällen sofort ALLES dicht, um eine Ausbreitung zu verhindern. Die haben dazu gelernt, die BR immer noch nicht !!!

@um 08:50 von Adeo60

"Ein tolles Ergebnis, das auch damit begründet ist, dass 70% der Deutschen die Maßnahmen der Regierung begrüßen bzw. sich noch schärfere Maßnahmen wünschen."

Wie erklären Sie dann dem unbedarften Nichtregierungssprecher bzw. Ottonormalbürger die bisherigen hohen Zahlen. Wie immer liegen Sie total daneben und betreiben billige Weihräucherei, um über das Totalversagen der dt. Regierung und Behörden hinweg zu täuschen.
Und auch jetzt werden es die Gesundheitsämter nicht hinbekommen, die Infektionsketten nachzuvollziehen. Egal ob sich bundesweit 100.000 am Tag anstecken oder nur 500. Nur bei einer einstelligen Zahl sehe ich da Potenzial.

@9:03_Tada-eiserner Vorhang um Deutschland

„ Und auf Eisernen Vorhang um Deutschland kann ich verzichten. Das hatte ich schon und davon lebten die Menschen weder gesünder noch länger.“

Hätten wir einen Kanzler, der nicht im Totalitarismus aufgewachsen und dadurch geprägt worden wäre, wir hätten mit Sicherheit keine Maßnahmen gehabt wie die letzten Monate.

Ein Helmut Schmidt hätte pragmatisch gehandelt und sich eher am schwedischen Weg orientiert. Oder so wie in Rostock oder Tübingen.

Daher kann ich die (immer noch) relativ hohe Zustimmung für den Weg von Angela Merkel nicht nachvollziehen.

Mit fällt dazu nur der Begriff „German Angst“ ein, für den die Deutschen weltweit „bekannt“ sind...

Am Anfang hat das

Am Anfang hat das Krisenkabinett den Lockdown damit begründet, das man die Ausbreitung stoppen muss. Die Verlängerung wurde dann damit begründet, dass der Inzidenzwert fallen muss und jetzt wird behauptet, der Lockdown muss bleiben damit der Inzidenzwert nicht wieder steigt. Ich als Selbstständiger verstehe nur - du hast keine Chance - nutze sie - um dein Lebenswerk zu erhalten.

08:54 von Sonnenstern

Also ist laut Ihnen per se jeder Beamte faul.

In der Finanzkrise 2008/09 war ja das "Banker-Bashing" besonders in.

Sind jetzt in der Coronakrise pauschal alle Beamten dran?

Wie praktisch immer jemand zu haben, auf den ich meinen Frust schieben kann.

08:59 Sonnenstern

„Falls Sie es mitbekommen haben, Daimler kriegt Staatshilfen, fährt milliardengewinne auf kosten u.a. von Stellenabbau und Kurzarbeit ein, um seine Aktionäre milde zu stimmen.“

Kleine Korrektur: Daimler ist den Weg der Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich gegangen. Das waren zunächst 2 Stunden und jetzt 5 Stunden pro Woche. Kurzarbeit gibt es meines Wissens bei Daimler nicht. Insofern fährt Daimler nicht Milliardengewinne auf Staatskosten ein, sondern die Mitarbeiter arbeiten weniger und bekommen dafür weniger Geld.

Wenigstens hört man vom R-Wert nicht mehr so viel

Das RKI hat sich damit auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Der R-Wert lag selbst bei deutlich exponentiellem Wachstum meist unter 1. Nachträglich wurde der dann noch oft „korrigiert“. Die völlig unplausiblen Sprünge im Wert (eine Folge des Schätzverfahrens) von Woche zu Woche sind aber geblieben.

So als wenn das Virus in der einen KW ansteckender ist, dann weniger, in der übernächsten Woche dann wieder mehr usw.

Das man auf Inzidenzwerte guckt, ohne die Todesraten zu berücksichtigen, ist aber genauso bescheuert: „Harter Lockdown“ selbst bei „Inzidenz 50 und null Toten“ (dank Immunität oder Impfung)? Mal schauen, wie lange es dabei bleibt...

Erstmals habe ich vorgestern eine kritische Stimme in den Medien zur deutschen Förderung der Medikamentenentwicklung gelesen. Die Hürden der Ausschreibungskriterien sind nämlich kaum überwindbar. Da muss zB von Tag 1 schon ein Industriepartner bei der Hand sein.

Schön, das man das jetzt auch endlich eingesehen hat.

Mutationen sind kein echtes Problem

„ Es besteht kein Grund, die SARS-CoV-2 Bekämpfungsstrategie oder spezielle Schutzkonzepte wegen der anteilmäßigen Zunahme der B.1.1.7 Variante oder anderer Varianten jetzt zu verändern.

Eine gering höhere Übertragbarkeit hatte bis jetzt keine substanzielle Auswirkung auf den Bekämpfungserfolg (Irland, England, Dänemark).

Die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer erhöhten Sterblichkeit wird durch NERVTAG als weniger als 50% eingeschätzt. Auf jeden Fall würde sie weiterhin auf sehr niedrigem Niveau bleiben.

Erhöhte Infektionsraten bei Kindern liegen nicht vor.

Die mRNA- und der Impfstoff von AstraZeneca sind wirksam gegen B.1.1.7.

SARS-CoV-2 Varianten werden in Deutschland genau wie auch in anderen Ländern schnell einen höheren Anteil am Infektionsgeschehen erlangen.

ABER eine anteilmäßige Zunahme von B.1.1.7 bedeutet nicht, dass die Fälle auch zwingend absolut zunehmen müssen.“(!!!)

Aus Covid-Strategie Punkt de

Prof. Klaus Stöhr, Epidemiologe und ehem. WHO Direktor

@ um 09:21 von Opa Klaus

"Aber klar, die waren ja bestimmt schon alle uralt und wären eh bald gestorben."

In der Regel sind sie das. Jedenfalls geht das klar aus den offiziellen Zahlen hervor.

Mutationen

@ 09:24 von asimo
Es bleibt abzuwarten, ob das so bleibt. Meine Frage ist, ob die Wirksamkeit länger als zwei Monate anhält, sonst macht Impfden keinen Sinn (wie sollte man es rechtfertigen, zB in D. 50 Millionen alle zwei Monate zu impfen, oder alle drei Monate - tatsächlich ist das aber schon im Spiel als Gedanke, wegen den Mutationen. Bisher waren alle "Werbeverkaufs-Versprechen" der Konzerne Studien aus dem Labor.)

@Traumfahrer

Nicht alle Kirchen sind geöffnet. Ich würde da eher bei meiner eigenen Gemeinde meckern statt allgemein ;)
Und im Gegensatz zu Ihnen bin ich nicht gläubig, denke trotzdem, dass man nicht pauschal meckern sollte, wenn die Kirche es empfiehlt, in dieser Zeit keine GD zu feiern, aber die finale Entscheidung den Gemeinden/Kirchenkreisen überlässt, wo dann kurzsichtig gedacht wird.
Hier gibt es im größeren Umkreis keine einzige Kirche, die Menschen empfängt.

Re : Adeo60 !

Klar muss der Sozialstaat finanziert werden, das ist mir sehr wohl bewusst. Wenn ich aber sehe, lese und höre, wie viele Milliarden an Steuergeldern verschleudert, verschleiert und nicht zurück geholt werden, dann habe ich dafür NULL Verständnis.
Wenn ich sehe, wie viele Unternehmen ihre Gewinne ins Ausland verschieben, wo weniger Steuern anfallen, wie große Firmen in D so gut wie keine Steuern bezahlen, wie viele Reiche und Superreiche noch weniger entrichten, und die CDU bei Sondersteuern für die Reichen bremst, dann kriege ich eine Wut, weil selbst die Rentner zur Kasse gebeten werden, die ein Leben lang gearbeitet und viel für den Sozialstaat bezahlten. Es sind all diese Ungerechtigkeiten, die mich extrem stören, auch in dieser Pandemie, wo NUR bestimmte Bereiche die Rechnung zahlen sollen und tragen !

09:10 von Promovierterpri...

Ich wäre dankbar, wenn Sie mir einen Tipp geben könnten, was ich gegen meinen Diabetes Typ 1 (seit der Kindheit) hätte tun können, um ihn zu verhindern.

Da hätte ich noch so auf meine Gesundheit achten können.

Bitte nicht pauschalisieren. Danke.

Jetzt droht der schwere Lockdown

In kürzester Zeit hat es die englische Mutante geschafft, einen Anteil von 22 % zu erreichen. Wir werden demnächst einen Kipppunkt erleben, der die Zahlen wieder ansteigen lässt. Eventuelle Öffnungen werden es zu dem leicht machen für den Virus. Es sieht nicht gut aus sondern sehr bedenklich.

Lokales Minimum

Ich denke, wir befinden uns z.Zt. lediglich in einem zeitlich lokales Minimum. Mobilität, Leichtsinn, Ignoranz und Mutant*innen werden dafür sogen, dass die Anzahl der Infektionen wieder steigen wird - hoffentlich nicht zu massiv.

Und nein, ich denke nicht, dass es jemals 'wieder so werden kann, wie es einmal war'.

@tada, 09:20

Jeder musste während der Pandemie dazu lernen. Der Mindestabstand ist das wichtigste Instrument im Kampf gegen Corona, ergänzt durch die Masken. Für über 60 jährige oder risikopatienten gibt es davon ein Kontingent der Masken kostenlos über die Apotheken, finanziert durch die Bundesregierung. Natürlich werden Maßnahmen unterschiedlich präferiert. Ich selbst masse mir kein Urteil an, was richtig oder falsch ist. Wichtig scheint mir die regelmäßige Abstimmung zwischen Politik und Wissenschaft sowie eine breite gesellschaftliche Akzeptanz und eine nachhaltige Effizienzprüfung. Meinen Sie gesund.

IInzidenzwerte

Aufgrund der zugrunde liegenden Daten ist es falsch, von einem Sinken der Inzidenswertes zu sprechen. Er stagniert offensichtlich seit mehreren Tagen. Ein Steigen ist zu erwarten
ohne einen Lockdown, der auch die Varianten in den Griff bekommt. Ein weiteres Zuwarten wird das Problem drastisch verschärfen. Ein verschärfter Lockdown würde zügig zu einem Inzidenzwert führen, bei dem eine weitgehende Lockerung bie Nutzung aller bestehenden sonstigen Maßnahmen möglich ist. Die Wirksamkeit eines konsequenteren Lockdowns auch gegen die englische Mutante beweist der Verlauf in England. Mir scheint es so, dass die Virologen, die ein Zögern ohne sachliche Begründung beführworten, in irgendeiner Weise mit der Impflobby verbandelt sind.
Impfungen sind jetzt absolut notwendig, aber auf Dauer nur eine Notlösung. Ein Frühwarnsystem, Isolierung der dann sehr wenigen Infizierten, Behandlung, ggf regionale Wiederaufnahne von Hygiene maßnahmen. Dann treten Impfungen mehr in den Hintergrund.

Ich habe wirklich genug von

Ich habe wirklich genug von den Leuten, die nach immer mehr Lockdown schreien.

Die haben keine Ahnung, was es heißt, seit Monaten in Kurzarbeit und Homeoffice zu sein, Kinder zuhause im Homescooling, was die gesamte Familie überfordert, ständig zuhause herumhängen, weil die Geschäfte, Bibliotheken, Sportstudios etc. geschlossen sind.

Es reicht.

09:20 von vriegel

>>die große Mehrheit aller Todesopfer war älter als 76 Jahre.<<

Sie meinen die belasten eh nur unser Rentensystem?

@ 09:03 von Tada

Wenn für Mimosen ihrer Meinung nach kein Platz auf dieser Welt ist, warum heulen sie dann hier rum von wegen Mauer und Maßnahmen und wie schlimm alles ist?
Die paar Einschränkungen zur Zeit sind ein Witz im Vergleich zu denen, mit denen man „früher“ leben musste, wo die Menschen nicht älter als 45 wurden und die meisten Kinder das 5. Lebensjahr nicht erreichten.

um 09:20 von vriegel

>>
Nur in 1% der Fälle gab es keine schweren Vorerkrankungen, die zum Tod geführt hätten.
<<

Sie scheinen doch ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit zu haben. Die Studie hat praktisch das Gegenteil ergeben: Fast alle sind tatsächlich nicht mit, sondern an Corona gestorben.
Und niemand hat gesagt, dass die Vorerkrankungen zum Tod geführt hätten. Als Vorerkrankung wurde u.a. Bluthochdruck genannt. So etwas wird medikamentös behandelt und die Betroffenen können uralt werden.

@Sonnenstern, um 08:54

re 08:47 von Bender rodriguez

“Oh, da hat mich neulich ein User belehrt, dass die Gesundheitsämter wohl viel arbeiten. Nur sehe ich das genau wie Sie. Es sind Beamte.“

Oh, da reden 2 Blinde über Farben.

Sie waren beide garantiert noch nie auf dem Gesundheitsamt, natürlich erst recht nicht seit Corona.
Machen Sie sich doch erst einmal wenigstens etwas schlau, bevor Sie diese unterirdisch billige bashing-Welle zu reiten versuchen.

Re : Mika D !

Zum einen fehlt es an der Digitalisierung der Ämter, zum anderen am Willen der Politik die Gesundheitsämter in einen Dauerbetrieb von 24/7 um zu stellen, und auch deutlich mehr zu testen, um die Dunkelziffern zu erfassen, und so weiter "stille" Infektionen offen zu legen.
Ich wäre der Meinung, in zwei Monaten könnten man dies hinkriegen, wenn man denn wirklich wollte !!!

09:20 von vriegel

Sie haben recht.

Jetzt alles aufmachen (damit wir in 4 Wochen wieder alles zu machen können).

Sind ja nur Alte und Vorerkrankte.

Ich will unbedingt wieder Party machen können.

Ironie aus.

Ich denke Sie haben den Zusatz "Sarkasmus aus" bei Ihrem Kommentar vergessen.

an Traumfahrer

"Auch wenn ich die chinesische KP absolut nicht mag, aber sie macht bei nur wenigen Fällen sofort ALLES dicht, um eine Ausbreitung zu verhindern. "
Nicht nur China - z. B. auch Australien.
Allerdings könnte man auch aus den Fehlern in anderen Länder lernen, aber auch aus den eigenen Fehlern. Es bleibt nur ein Schluss: Man kann oder will aus nicht sachbezogen Gründen nicht lernen.

@ 09:24_asimo-Gute Nachrichten aus israel

„Israel ist mit den bisherigen Impfungen sehr zufrieden. Personen mit Zweifachimpfung zeigen so gut wie keine ernsten Krankheitsverläufe mehr. Die Schutzleistung aus der Zulassungsstudie wird in Israel auch im Feld erreicht.
Leider hat Israel besonders viele Impfunwillige. Für mich höchst unverständlich, könne doch alle im Land sehen, dass die Impfung verträglich und wirksam ist. Aber wer nicht will, der hat schon...“

Wichtig ist es die Risikogruppe zu impfen.
Für den Großteil (85-90%) der Bevölkerung ist eine Infektion mit sars cov 2 ungefährlich. Eine Studie der Uni Salzburg kommt zu dem Ergebnis, dass 93% der Corona positiv Getesteten keine oder nur milde Symptome hatte.

Sich mit dem Biontech Impfstoff impfen zu lassen ist zwar völlig ungefährlich. Aber eben auch oft gar nicht nötig. Es braucht keine Herdenimmunität durch Impfung.

7tage inzidenz

Warum nehmen wir nicht den Vorschlag des Rostocker Bürgermeisters an, laden die „luca App“ auf unsere Handys und jeder, der es wissen muss kann nachverfolgen, wo er Kontakt zu einem möglichen Infektionsherd hatte. Voraussetzung alle machen mit, sind ehrlich und verzichten in diesem Punkt mal auf Datenschutz. Wer was weiß ich für Fotos postet, hat den sowieso verwirkt.

@Traumfahrer 09:28 Uhr: so ist es

Man könnte noch hinzufügen, dass in Betrieben so gut wie nicht kontrolliert wird, und sanktioniert schon garnicht. Wenn der Chef es erlaubt, gibt es keine Masken“Pflicht“.

Als man vor einem Jahr einen Shutdown für ein paar Wochen ablehnte, hatte ich hier schon gewarnt, das könne zu einer langen „Agonie“ der Wirtschaft führen. Dazu ist es nicht gekommen, in einigen Branchen sprudeln gar die Gewinne (die Autobauer gehören dazu).

Ich hatte unterschätzt das der Staat seine eigenen Regel über Bord wirft, Insolvenzen aussetzt und Firmen derart massiv unter die Arme greift. Über „Staatsquote“ braucht man da nicht mehr reden. Wie man da wieder runterkommen will ist völlig unklar. Solange die Leute in Kurzarbeit sind, wird jedenfalls niemand entlassen.

Ein anderer Faktor, der in der öffentlichen Diskussion kaum vorkommt: der Anteil Chinas an der Bruttowertschöpfung Deutschlands hat sich deutlich erhöht. Wegen dieser Abhängigkeit ist auch gerade die Biden Regierung sauer auf Berlin ...

Die Zahlen sind doch egal

Die Menschen müssen zurück in die Eigenverantwortung. Sofort und vollständig.

@ vriegel

"ABER eine anteilmäßige Zunahme von B.1.1.7 bedeutet nicht, dass die Fälle auch zwingend absolut zunehmen müssen.“(!!!)"

Nein, das bedeutet es nicht generell zwingend. Aber in Deutschland ist der R7-Wert für B1.1.7 >1 und das bedeutet zwingend eine absolute Zunahme. Im Moment noch kaschiert durch die Abnahme der Wildtyp-Infektionen. Aber wir sind gerade am Wendepunkt.

24/7 - sinnbefreite Diskussion

Das RKI gibt nur die Daten aus sicherer Quelle heraus, nämlich aus den Gesundheitsämtern. Das RKI gibt aber auch am Wochenende Daten heraus.
Ergo.........., das kann sich jeder selbst überlegen!
Und letztendlich - welche Erkenntnis wird gewonnen. Am Samstag und Sonntag wären die Zahlen höher und am Montag und Dienstag geringer, toll.

Von Inzidenzen und Koinzidenzen

Gewinne ich, wenn ich morgens mit dem richtigen Fuß aufstehe, und verliere wegen einer schwarzen Katze? Sinkt die "mutierte" englische Inzidenz vielleicht, weil die Viren dort auswandern? Und stagniert sie bei uns, weil Horst Seehofer die Grenzen schließt? Wirken medizinische Masken im Februar, wenn Stoffmasken im November versagt haben? Wirkt ein "Lockdown" gegen Covid? Oder nur im Frühling?

Mich beschleicht ja längst der Verdacht, dass diese Inzidenz gar nicht weiß, dass die Politik einen Einfluss auf sie hat. Da spucke ich gegen Corona lieber über die linke Schulter und meide sicherheitshalber Karl Lauterbach: Bis jetzt hat es gewirkt.

08:47 von Bender Rodriguez

... Ärzte, Pfleger, etc knüppeln sonderschichten, aber am Amt ist Freitag 11uhr30 Feierabend?

Können Sie ein Gesundheitsamt in Deutschland nennen, in dem am Freitag nach 11:30h nicht mehr gearbeitet wird? Nur eins, aber bitte nachprüfbar.

09:35 von vriegel

Prof. Klaus Stöhr behauptete auch vor einigen Wochen, dass man die Inzidenz von 50 im Winter nicht erreichen kann.

Er scheint mit seinen Prognosen (oder Vermutungen oder Spekulationen) nicht immer so ganz richtigzuliegen.

Seriös geht irgendwie anders.

Im Gegensatz zu dem viel gescholtenen Karl Lauterbach.

09:35 von vriegl

Schreiben Sie das doch mal Frau Merkel.
Es wäre zielführender, mehrere unterschiedliche Meinungen zu hören, gegeneinander abzuwägen und dann zu entscheiden. Stattdessen Panikmache und Weltuntergangsprophezeiungen.

09:31 von Willi graf

Lesen Sie bitte meinen Beitrag von 09:27 statt mir irgendwas zu unterstellen!

Tagesschau irrt?

Natürlich ist schützt gesundes Immunsystem vor Grippe/Covid19! Egal ob man die Aerosole mit Viren einatmet oder sonstige Viren, Keime, Bakterien etc.
Nur die regierungstreue Definition von Infektion ist einfach medizinisch falsch .
Hier wird jeder Gesunde, bei dem Stücke oder auch ganze Viren nachgewiesen werden, unsinnigerweise, als ,krank‘ eingestuft.
So wird die ,Pandemie‘ nie enden und so kann man politisch jeden Lockdown begründen und die Angst weiter aufrechterhalten und die Grundrechte weiter einschränken und....?

Harry_up 09:44

Warum nochmal sind die gemeldeten zahlen am Montag unvollständig?
Und ich verbitte mir persönliche Wertungen über mich, ich diskutiere auch sachlich, sonst gibt die Moderation das eigentlich nicht frei.

@ Möbius, um 09:20

“Na ja, wenn's nur das “Melden“ wäre. Es wird nämlich gar nicht gearbeitet...“

Aber Sie verstehen schon, dass die wahren Zahlen, die dann halt später nachgemeldet werden, völlig unbeeindruckt davon sind, ob sie vorher erfasst wurden?

Sind das also die bloßen Formalien, die Sie stören und an denen Sie sich erregen.
Da Sie um die “7-Tage Periodik“ wissen und sicher das kleine Einmaleins kennen:
Haben Sie wirklich keine größeren Probleme?

08:54 von Sonnenstern

Oh, da hat mich neulich ein User belehrt, dass die Gesundheitsämter wohl viel arbeiten. Nur sehe ich das genau wie Sie. Es sind Beamte.

Das ist - mit Verlaub - so ziemlich die billigste Tour, mit völlig substanzlosen Behauptungen einer ganzen Berufsgruppe irgendeine Verantwortung zuzuschieben.

Sie diskreditieren sich selbst damit und nicht etwa die Beamten.

@Wolfes74, 09:28 Uhr

Es geht doch nicht um Lobhudelei der Regierung, zumal für die Pandemiebekämpfung ohnehin - wie Sie wissen - die Landesregierungen verantwortlich sind. Fakt ist, dass Deutschland bei der Zahl der Neuansteckungen, also bei den Inzidenzwerten, eine äußerst positive Entwicklung genommen hat. Lediglich Finnland, Norwegen und Dänemark liegen vor uns. Die Schutzmaßnahmen haben also gewirkt - und das ist gut so, finden Sie nicht auch? Bei einem Inzidenzwert unter 50 können die Gesundheitsämter Infektionsketten nachvollziehen. Dieser Wert ist fast erreicht, in einigen Landkreisen längst unterschritten. Wenn Sie damit ein "Versagen" der Politik begründen, dann kann ich nur sagen: Bitte mehr davon! Allerdings bleibt das Problem der Mutationen. Schauen Sie doch nur einmal in die Slowakei - das Land befindet sich im Notstand und hat Hilfe der EU angefordert. In anderen Ländern ist es nicht viel besser.

...ttestEineMeinung @19. Februar 2021 um 08:51 von Mika D

"Die Massnahmen sind seit Dezember gleich

Dass noch immer die Zahlen leicht sinken, ist mal positiv. Auch wenn bereits vor der 3. Welle gemahnt wird.

Dennoch, warum sollten die Inzidenzen eigentlich weiter sinken, wenn nicht aufgrund der Sonneneinstrahlung oder einer Veränderung des Virus?..."

Die Zahlen würden unter gleichbleibenden Umständen weiter sinken, weil die Infektionen durch Kontakte verbreitet werden, nicht durch sie entstehen.
Solange jeder Infizierte weniger als einen weiteren Menschen ansteckt (R-Wert kleiner als 1), sinkt die Zahl der Neuinfektionen immer weiter gegen Null.
Daß im Moment die Zahlen weniger stark sinken, liegt nicht daran, dass die Maßnahmen nur zeitlich begrenzt wirken.
Dafür sind andere Faktoren interessant, z.B. wie gut die Menschen sich an die Hygieneregeln halten und Kontakte meiden und wie infektiös z.B. neue Virusvarianten sind.
Das erhöht den R-Wert.

@ 09:28_Wolfes74-staatliches Versagen

„Wie erklären Sie dann dem unbedarften Nichtregierungssprecher bzw. Ottonormalbürger die bisherigen hohen Zahlen. Wie immer liegen Sie total daneben und betreiben billige Weihräucherei, um über das Totalversagen der dt. Regierung und Behörden hinweg zu täuschen.
Und auch jetzt werden es die Gesundheitsämter nicht hinbekommen, die Infektionsketten nachzuvollziehen. Egal ob sich bundesweit 100.000 am Tag anstecken oder nur 500. Nur bei einer einstelligen Zahl sehe ich da Potenzial.“

Sie haben Recht. Allerdings können die Gesundheitsämter nichts dafür. Der Großteil der Infektionen verläuft unbemerkt und wird höchstens durch Zufall gefunden.

Das ist auch bei sehr niedrigen Inzidenzen so. Daher sind solche Initiativen wie no Covid oder Ähnliches auch Unsinn.

Und verursachen nur weiterhin enorme Kolatteralschäden.

Die Pandemie ist dann vorbei, wenn alle infiziert waren und immun sind.

Alle Infektionen zu verhindern ist also kontraproduktiv.

Lockerungen?

Da die englische Version der Mutation auch für Kinder ansteckender ist, sollten wir nochmals die Öffnung von Kita´s und Grundschulen überdenken.

Weniger PCR-Tests derzeit: Folge niedrigere Infektionszahlen

Es wird doch öfters erwähnt, dass derzeit wieder weniger getestet wird.

Es war im letzten Jahr so: Wenn weniger getestet wird, sinkt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen.
Es steigt dann aber zwangsläufig die Dunkelziffer!
D. h. die Inzidenzzahlen, die ermittelt werden, sind nicht vergleichbar mit den Zahlen, die bei viel mehr Testungen ermittelt wurden.

Weniger PCR-Tests derzeit: Folge niedrigere Infektionszahlen

Es wird doch öfters erwähnt, dass derzeit wieder weniger getestet wird.

Es war im letzten Jahr so: Wenn weniger getestet wird, sinkt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen.
Es steigt dann aber zwangsläufig die Dunkelziffer!
D. h. die Inzidenzzahlen, die ermittelt werden, sind nicht vergleichbar mit den Zahlen, die bei viel mehr Testungen ermittelt wurden.

um 08:47 von Bender Rodriguez

Warum sind die Ämter nicht in der Lage, 24/7 zu arbeiten? Und warum ist eine Meldung vom Samstag, die Montags weitergemeldet wird, nicht mit Zeitstempel Samstag versehen?
Ärzte, Pfleger, etc knüppeln sonderschichten, aber am Amt ist Freitag 11uhr30 Feierabend?

Darf ich ganz bescheiden um eine Quelle für diese Behauptung hinsichtlich der Gesundheitsämter bitten?

Bei uns arbeitet das Gesundheitsamt 24/7, der Meldeweg ist:
Örtliches GA ==> Landesgesungheitsamt ==> Landesgesundheitministerium ==> RKI.

Und jede Stelle muss die Daten erst begutachten (?) und verifizieren (?), ehe diese weitergeleitet werden. Ggf. müssen auch noch Verwaltungsstellen eingeschaltet werden. Das alles dauert.

Außerdem: Zwischen Freitagmittag und Montagmittag werden, warum auch immer, deutlich weniger Abstriche genommen und analysiert. Allerdings nicht bei unserem GA, die machen Abstriche, bekommen die aber nicht zu den Laboren (Transportdienste).

09:36 von OrwellAG

Es ist ja hier allgemein bekannt, dass Sie kein "Fan" vom Impfen sind.

Sie müssen sich ja auch nicht impfen lassen.

Aber trotzdem sollten Sie hier keine Falschmeldungen verbreiten, um dadurch bei unsichere Menschen Zweifel zu säen.

Wer sagt den, das der Impfstoff nur 2 Monate seine Wirkung hat?

Die Testprobanden der 3. Phase wurden schon vor mindestens 7-8 Monate geimpft und bei denen gibt es immer noch eine Immunantwort.

Kann man nachlesen. Vorausgesetzt man will es auch lesen und nicht ausblenden.

um 09:53 von unterschicht2

>>
Die Zahlen sind doch egal

Die Menschen müssen zurück in die Eigenverantwortung. Sofort und vollständig.
<<

Was ist denn eigentlich Eigenverantwortung ? Man liest ja häufiger davon. Jeder denkt nur an sich und dann ist an alle gedacht ? Oder ist Eigenverantwortung die Verantwortung für das Gesamtgeschehen, wovon wir seit einem Jahr wissen, dass sie bei Gesamtbetrachtung nicht funktioniert? Meinen Sie, wenn Eigenverantwortung predigt, dann ziehen sich die Verweigerer die Maske über die Nase ?

@09:34 von Dr.Hans

Kurzarbeit gibt es meines Wissens bei Daimler nicht

Einfach mal googeln. Natürlich gibt es Kurzarbeit bei Daimler zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Werken.

Zusätzlich werden Pseudo-E-Autos (Hybrid) mit Millionen gefördert und gerne von Firmenwagenfahrern bestellt werden, weil die sie auch weniger versteuern müssen, als reine Verbrenner. Laden muss man die ja nie, weil die Firmentankkarte nur für Benzin geht, nicht für Strom.

Also wenn viele kleine Selbstständige so leicht an Staatsgeld kämen, wie Autokonzerne, LH oder TUI, dann gäbe es für viele weniger Probleme.

Inzidenz positiv, aber so viele Todesfälle

Sicher hat die endlich verordnete Homeoffice-Verpflichtung und der Wechsel zu medizinischen Masken zum Erfolg beigetragen. Mit Spannung habe ich die Entwicklung der Inzidenzzahlen in Bayern verfolgt und tatsächlich ist Bayern nach der Anordnung mit den FFP-2 Masken vom schlechtesten ins beste Drittel aufgestiegen - trotz Grenzproblematik. Hilft also.

Bestürzend finde ich die weiterhin sehr hohen Todesfälle; warum sinken sie nicht bei zunehmender Impfung der Heimbewohner?
Ich verstehe es nicht. Wie ist die Verteilung der Toten zwischen Intensivstation und Altersheim. Ist es ein verzögertes Sterben der bereits seit Januar im Krankenhaus Behandelten oder sind es weiter die alten Menschen, die meist garnicht auf die Intensivstationen kommen.

09:28 von Traumfahrer

Sie wollen die chinesische Art des Shutdowns? Oh je, ich höre das Geschrei jetzt schon. Die Massen wären wieder auf den Straßen.
Und wer will denn überhaupt entscheiden, welche Waren für uns wichtig sind und welche nicht? Also welche Lkw's dann die Grenze, Ihrer Meinung nach passieren dürfen? Die (in Ihren Augen) "böse böse CDU " kann und darf nicht die Lieferketten aus der EU blockieren; immerhin gibt es ja dafür die Tests an den Grenzen oder die Pflicht zur Vorlage des Negativ-Tests. Und allein deswegen wurde schon gejammert.

RKI : 1-2-3 = Zahlenspielerei

Hier mal ein paar RKI-Zahlen, wieso die Infektionszahlen u.a. sinken ...

1/2021, 1.228.604 Tests , 157.569 pos. Getestete
2/2021, 1.185.297 Tests, 123.858 pos. Getestete
3/2021, 1.107.202 Tests, 109.764 pos. Getestete
4/2021, 1.141.389 Tests, 96.366 pos. Getestete
5/2021, 1.092.988 Tests, 82.007 pos. Getestete
6/2021, 1.040.260 Tests, 67.204 pos. Getestete

Hier ist die fallende Tendenz auf
(Geht auch in steigender Tendenz)

Wer sich die Zahlenstatistik des RKI anschaut, dem fällt (die ganze Zeit über immer wieder) auf:
Je weniger getestet wird desto eher fallen die Infektionszahlen
Je mehr getestet wird desto eher steigen die Infektionszahlen

Was will und das RKI damit sagen ?

Aus der Statistik ist nicht erkennbar, ob immer in den gleichen Orten/Bereichen getestet wurde.

von vriegel

"“(!!!)
Diese Aussage ist unlogisch und durch den Zusatz "nicht zwingend" nicht belastbar. Zutreffend wäre:
Herr Stöhr hat keine seiner Ausagen sachlich belegt. Richtig ist: " eine anteilmäßige Zunahme von B.1.1.7 bedeutet , dass die Fälle mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit absolut zunehmen werden."
Es sollte ihm z.B bekannt sein, dass aufgrund der Mutante die Inzidenz in England zunächst massiv zunahm und erst aufgrund eines verschärften Lockdowns wieder abnahm.
ehem. WHO Direktor, das könnte einHinweis auf die Motivation sein. Impfen Impfen Impfen, dass ist die Strategie der WHO - Diese Strategie ist eine dauernde Gelddruckmaschine für die Pharmaindustrie. Gerade die Corona Pandemie könnte einen auf Dauer besseren Weg audzeigen: auf sehr niedrigem Inzidenzniveau regionale Maßnahmen und effektive Behandlungsmöglichkeiten.

@ Willi Graf, um 09:46

re 09:20 von vriegel

Der Satz des Users:
“Inzidenzen senken um der Inzidenzen Willen macht keinen Sinn“ lässt einen ja bereits ziemlich ratlos zurück.

Der Mituser vriegel weiß also, dass Corona gar nicht so schlimm ist und denkt sicher dabei auch wieder an die seligen Zustände in Schweden.

Corona-Übertragung - sehr gute Arbeit der Uni Hamburg

Wenn die Meldung der Uni Hamburg über den NDR (https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburger-Forscher-Coronavirus-st...) von gestern stimmt, dann sollten auch andere Übertragungswege als über Aerosole mitbedacht werden.
Beim Husten/Schnupfen verteilt minimale Schleimpartikel. Das ist auch beim Küssen, beim Abbeißen von einem Frühstücksbrot ... so.
Auf die Inzidenzwerte zu starren, bringt vielleicht etwas. Aber was, wenn die Quarantäne und Lockdown-Maßnahmen nicht alles treffen? Wenn es Virus-Eintrag auf anderen Wegen gibt?
Die Uni Hamburg hat viel über die Genese des Virus herausgefunden, indem sie frühere Publikationen chin. Forscher durchgesehen hat. Es lassen sich vielleicht Dokumente über mögliche Übertragungswege finden. Vielleicht können Waren, Tiere, tierische Produkte auch belastet sein? Evtl eiweißhaltige Produkte?
Dann müsste man sehen, ob und wie man Importgüter säubern/desinfizieren kann.

Die Uni Hamburg hat sehr gute Arbeit geleistet.

@Adeo60 - Weniger testen = weniger Fälle

08:50 von Adeo60:
"Wenn man die Zahlen in Europa vergleicht, liegt Deutschland in der Spitzengruppe [...]"

Das ist der Testvermeidung geschuldet.

Die Anzahl der Tests pro 1 Mio Einwohner beträgt in Deutschland 1747. In der Slowakei sind es 44303, in Österreich 22.997 und in Tschechien 5206 Tests pro 1 Mio Einwohner.

Wenn wir in Deutschland so gründlich testen würden, wie es in den angeblichen "Risikoländern" gemacht wird, hätten wir katastrophale Zahlen.

Quelle:
https://kurzelinks.de/pe7p
(Die Seite läd eine Weile. Unter "select countries" lassen sich andere Länder auswählen)

um 10:04 von Thomas D.

>>
Sie diskreditieren sich selbst damit und nicht etwa die Beamten.
<<

Ich halte es für ein Gerücht, dass in den Gesundheitsämtern überwiegend Beamte arbeiten.

Vorhersehbar

Der RKI Lagebericht zeigt seit Wochen, dass die Kurve des Inzidenzwerts asymptotisch gegen einen Widerstand läuft. Der Rückgang während des Lockdowns ist vor allem getrieben durch die Zahlen der neuen Bundesländer (ohne MV). Länder, die vor dem Lockdown bereits eine niedrige Inzidenz hatten (bspw. Niedersachen), stehen nun nicht viel besser da.
Es wird Zeit umzudenken. Mehr geht nicht. Die Mutanten haben praktisch keine Einfluss auf die Entwicklung der Inzidenz. Es wird kaum jemand glauben, dass die Gesundheitsämter bei 50er Inzidenz nachverfolgen können, bei 56er aber nicht. Ausrotten kann man das Virus nicht, das glauben nicht einmal die "No Covid"-Träumer. Es gibt keine andere Lösung, als mit dem Virus zu leben lernen. Geschäfte und Schulen jetzt öffnen, in 3 Wochen wird es nicht signifikant besser aussehen als heute.

...ttestEineMeinung @19. Februar 2021 um 08:50 von xeniosson

Generell teile ich Ihre Überlegungen.

Eine kleine Anmerkung muss ich jedoch machen:

Ein Virus oder Mutanten eines Virus haben keinen festen R-Wert über oder unter 1.

Sie können Menschen leichter oder weniger leicht infizieren, abhängig von Faktoren wie z.B.:
- Ihrer Fähigkeit kürzer oder länger Umweltbedingungen ausserhalb des Wirtskörpers standzuhalten (Hitze, Kälte, Trockenheit, Lösungsmittel etc.)
- Wie lange sie unterm Radar des Immunsystems ihres Wirts bleiben können. Dafür spielt der Grad an Immunität in der Bevölkerung gegen das spezielle Virus, z.B. durch Impfungen, eine wichtige Rolle
- Wie leicht sie in ihre Wirtszellen eindringen können
- Wie wirksam ihre Vervielfältigunsmechanismen in der Zelle sind

Der R-Wert ergibt sich erst aus diesen Faktoren - multipliziert mit der Anzahl der Kontakte die ein Infizierter hat.

10:04 von Thomas.D

Inzwischen habe ich schon so viel Weitblick, auf welche Meinung zu antworten es sich lohnt. Es ist meine Meinung und die haben Sie mir ohne persönlich zu werden zu zu gestehen.

@ Willi Graf

"Prof. Klaus Stöhr behauptete auch vor einigen Wochen, dass man die Inzidenz von 50 im Winter nicht erreichen kann.
Er scheint mit seinen Prognosen (oder Vermutungen oder Spekulationen) nicht immer so ganz richtigzuliegen" Am 19. Februar 2021 um 09:58 von Willi Graf

*

Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung?

Oben im Artikel steht ganz dick geschrieben 56,8.

Also 50 ist das noch lange nicht und Winter ist auch noch.
(Jetzt erst sollen Frühlingstemperaturen kommen).

@asimo

Laut einem Bekannten, der oft in Israel ist, besteht Impfunwilligkeit insbesondere orthodoxe Juden.

Sie lehnen auch andere Massnahmen oft ab.

Die Ablehnung ist also wohl religioes bedingt.

Und es gibt ggf nur Aenderungen dieses verhaltens durch die pure Angst, zu sterben.

Wie hier bereits ansatzweise erkennbar
"https://www.deutschlandfunk.de/corona-in-israel-hohe-infektionszahlen-unter-ultraorthodoxen.799.de.html?dram:article_id=491332"

@Traumfahrer, 09:38

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ja, es gibt sie, die Ungerechtigkeiten von denen Sie sprechen. Auch der Umstand, dass Fördermittel durch falsche Angaben abgerufen werden, also Missbrauch betrieben wird, was letztlich auch zu Verzögerungen bei der Auszahlung an wirklich notleidende Unternehmen führt, ist schrecklich. Aber Sie sollten nicht pauschal von Steuermilliarden sprechen, die verschleudert werden. Sind die staatlichen Hilfen für die LH eine solche Verschleuderung, auch wenn dort Arbeitsplätze gerettet werden und die Airline als systemrelevant gilt? Sind die abschlagsfreie Rente für besonders langjährige Versicherte ein Verschleudern, auch wenn der Bankdirektor davon profitiert? Über all das lässt sich trefflich streiten. Aber sehen Sie bitte auch mal, dass der Staat dank jahrelangem Sparhaushalt, jetzt in der Krise Mittel verfügbar hat, um u.a. Arbeitsplätze zu retten (Kurzarbeitergeld). Bleiben Sie gesund!

09:59 von Sonnenstern

Da sind wir ja wieder einig.

Es gibt wie Überall im Leben faule und fleißige Menschen.

Es ist also keiner pauschal faul, nur weil er zu einer bestimmten Gruppe gehört.

Das wollte ich mit meiner bösen Unterstellung nur deutlich machen.

@ Am 19. Februar 2021 um 08:50 von Adeo60

> Ein tolles Ergebnis, das auch damit begründet ist, dass 70% der Deutschen die Maßnahmen der Regierung begrüßen bzw. sich noch schärfere Maßnahmen wünschen.

Ach ja? Wenn ich mich in meinem näheren (und auch weiterem Umfeld) umhöre, erhalte ich ein genau umgekehrtes Stimmungsbild. Man sollte also bei solchen Zahlen vorsichtig sein. Oder anders gesagt: Wenn ich Zustimmung zum Katechismus haben möchte, höre ich mich am besten im Kloster um....

09:52 von Sonnenstern

... und verzichten in diesem Punkt mal auf Datenschutz. Wer was weiß ich für Fotos postet, hat den sowieso verwirkt.

Verstehe ich das richtig, Sie maßen sich an zu bestimmen, wer ein Recht auf Datenschutz hat und wer nicht?

Präzisierung -Artikel aus dem Spiegel

„Die meisten Covid-19-Patienten mit einem schweren Verlauf versterben durch Vorerkrankungen und aufgrund ihres hohen Alters an der Virusinfektion. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Mediziner haben dafür im vergangenen Jahr 735 Obduktionen durchgeführt. Davon seien 618 an Covid-19 gestorben. Bei sieben Prozent sei hingegen eine andere Ursache für den Tod verantwortlich.

Insgesamt 88 Prozent der an Covid-19 Verstorbenen hätten mindestens drei bis vier Vorerkrankungen, die große Mehrheit aller Todesopfer war älter als 76 Jahre. Auch einige Todesfälle mit den neuen Covid-19-Mutationen seien schon obduziert worden, so die UKE-Wissenschaftler. Allerdings seien die Todesursachen dieselben wie bei der herkömmlichen Virusvariante.“

09:30 von vriegel

>>Daher kann ich die (immer noch) relativ hohe Zustimmung für den Weg von Angela Merkel nicht nachvollziehen.<<

Der Geisterfahrer sagte auch nach der Radiomeldung: Einer? Hunderte.

@ Kritisch1234 um 10.02, Anhänger verquerer Glaubensrichtung?

"Nur die regierungstreue Definition von Infektion ist einfach medizinisch falsch .
Hier wird jeder Gesunde, bei dem Stücke oder auch ganze Viren nachgewiesen werden, unsinnigerweise, als ,krank‘ eingestuft."
Stimmt nicht. Es wird immer von Infizierten gesprochen. "An Corona erkrankt" wird als Extra-Gruppierung geführt.

So wird die ,Pandemie‘ nie enden und so kann man politisch jeden Lockdown begründen und die Angst weiter aufrechterhalten und die Grundrechte weiter einschränken und....?"

Ach. Von dieser Warte aus gesehen, ist der Schritt nicht mehr weit zu: "Die Pandemie wird aufgebauscht, um Grundrechte einzuschränken." Sind Sie Anhänger dieser verqueren Glaubensrichtung?

@ 10:03 von Sonnenstern

re Harry_up, um 09:44

“...ich diskutiere auch sachlich...“

Ah ja, und Sie halten Ihren Kommentar von 08:54 für “sachlich“?

@r.wacker

"Wenn für Mimosen ihrer Meinung nach kein Platz auf dieser Welt ist, warum heulen sie dann hier rum von wegen Mauer und Maßnahmen und wie schlimm alles ist?" Am 19. Februar 2021 um 09:42 von r.wacker

*

Weil mir Freiheit wichtig ist und ich meine Entscheidungen selbst treffen will.

Manche sind mit so viel Freiheit überfordert. Aber deshalb müssen sie mir meine Freiheit nicht nehmen.

Manche hier finden sogar die Maßnahmen in China ganz toll, inklusive Rektaluntersuchung auf Corona, die dort mancherorts vorgenommen wird.

09:39 von V.Scho. UMKEHRmassnahme

Es sollte immer zwischendurch ein Monitoring stattfinden, wie es einige Länder im repräsentativen Querschnitt ( Sachsen, NRW, Bayern, MVP usw. aller Gruppen Alter etc.)
bereits vormachen und feststellen, wie hoch ist bereits der Mutationsanteil, wie hoch der Antikörper Anteil, wie hoch der Infiziertenanteil allg. liegt.

Ein schwerer Lockdown ist nicht notwendig, wenn nun die Impfungen anschlagen, die Selbst und Schnelltests geliefert werden und weiterhin auf AHAL geachtet wird.

Allerdings wäre nun eine Umkehr notwendig, die die bisher den Knockdown getragen haben, sollten wieder öffnen dürfen ( Schulen vorerst und Läden mit geringer Übertragungsrate), dafür andere schliessen, evtl. mal für 1-2 Monate, um somit einen gerechten Ausgleich für verschiedene Gruppen zu schaffen.
Nicht nur materiell.

Nichts ist mal für 4 Wochen lebensnotwendig ausser Energie, Lebensmittel, Gesundheitswesen. Zumindest keine Auto- Vorproduktion oder Kirchen oder Profisport.

von Klärungsbedarf

"Sie scheinen doch ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit zu haben. Die Studie hat praktisch das Gegenteil ergeben: Fast alle sind tatsächlich nicht mit, sondern an Corona gestorben."
Das stimmt, dass wird auch ganz klar in der Studie gesagt - sie sind AN und nicht MIT Corona gestorben. Ich glaube was Vriegel deutlich machen möchte ist doch folgendes:

Zitat:
"Mehr als 700 Sterbefälle im Zusammenhang mit Corona hat das Uniklinikum Hamburg untersucht. Im Schnitt waren die Verstorbenen 83 und hatten meist Vorerkrankungen."

Sicherlich ist nicht gemeint, diese Menschen sterben zu lassen, jedoch haben leider auch die diversen Lockdowns (beginnend von light, über verschärft bis noch einmal verschärft) diese Todesopfer nicht verhindern können.
Auch wenn viele es in diesem Forum nicht gerne hören, ist gerade der Schutz der vulnerablen Gruppe enorm wichtig. Und die Altenheime waren eben nicht gut geschützt, hier wurde zu wenig getestet, da oftmals Personal dafür fehlte....

@08:50 von Adeo60

Es war klar, dass sich die rasante Kurve abflachen würde ... Ein tolles Ergebnis ... 70% der Deutschen die Maßnahmen der Regierung begrüßen ... kann man froh und dankbar sein ... "

Die Beweihräucherung der Bundesregierung, den MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen ist nicht angesagt.

Schon mal darüber nachgedacht, dass es völlig egal ist, was für Maßnahmen in D. getroffen wurden ?
Hier wurde in aller Regel immer nur die Auf-Zu-und-wieder auf-zu als WeiterSoDauerLockDown-Strategie gefahren, +AHA-Regel+Lüften und etwas Home-Office-Machen.

Welt weit sinken die Infektionszahlen, und dabei ist es völlig egal was die einzelnen Länder für Maßnahmen ergriffen haben.

U.v.a. Australien und Neuseeland haben Infektionszahlen unter 50 oder gar gg. 0
Und da sind die Maßnahmen - sehr strikt - .
Aber gerade jetzt einmal gehen die genannten Verantwortlichen dazu über ein Element der Maßnahmen (Schnell-Tests) zu übernehmen, - im Jahr_ZWO von Corona - .

24/7?

Also ich finde es relativ unwichtig, ob die Zahlen am Sonntag niedriger sind, als am Mittwoch. Dafür berechnet man eine 7-Tage-Inzidenz und dann ist immer ein Sonntag und ein Mittwoch dabei. Wo wollen wir denn die ganzen MitarbeiterInnen herbekommen, die 24/7-Schichten schieben? Der Informationsgewinn von höheren Meldezahlen am Sonntag geht für mich gegen Null. Infiziert haben sich die Leute, die am Sonntag gemeldet werden, sowieso an einem anderen Tag.

Viel wichtiger wäre es, zu wissen, wo sich die infiziert haben. Aber eine App, die mir sagt, ich hätte einen Kontakt gehabt, aber nicht wo oder wann genau hilft mir wenig, wenn mich das Gesundheitsamt fragt, mit wem ich in den letzten 5 Tagen alles Kontakt hatte und wo ich glaube, mich infiziert zu haben.

Dann hätte man auch mehr als 20% Nachverfolgung, wüsste besser über regionale oder soziale Schwerpunkte Bescheid. Wir verbieten Leuten ihre Berufsausübung, aber Datenschutz ist heilig.

09:40 von Tremiro

>>die große Mehrheit aller Todesopfer war älter als 76 Jahre.<<
Sie meinen die belasten eh nur unser Rentensystem?

Das tun sie, das ist aber nicht das Thema.

@09:27 von Adeo60

"... Unsere Politik handelt verantwortungsbewusst ... "

Wieso wird immer weniger getestet, und dann fallen die Infektionszahlen, und dann wird das beweihräuchert und als Erfolg und als verantwortungsbewusst bezeichnet ?

Wie kann das sein ?

an marvin

Um die haltlose Vermutung, es handele sich um Koinzidenzen, aus zu begründen. müssen sie schon auf größerer Datenbasis arbeiten. Im Übrigen, gibt es in ihrem Beispiel, wie auch in dem berühmten Beispiel mit dem Storch und der Geburtenhäufikeit, keine Gesetzmäßigleit, die auf Kausalität hinweist.

Dies ist aber bei der Inzidenz der Fall.

Informieren sie sich und disqualifizieren sie sich nicht mit solchem Unsinn.

um 09:03 von Tada

Was ist die Alternative zu Lockerungen?
Doch nur ewiger Lockdown und Deutschland einmauern.
Corona ist da und wird bleiben. Wenn nicht in Deutschland, dann irgendwo auf der Welt.
Und auf Eisernen Vorhang um Deutschland kann ich verzichten. Das hatte ich schon und davon lebten die Menschen weder gesünder noch länger.
Früher gab es weniger Möglichkeiten Krankheiten zu behandeln, keine Antibiotika und keine Impfungen und trotzdem haben die Menschen normal gelebt.
Für Mimosen gibt es keinen Platz auf dieser Erde.

Diese Einstellung finde ich unmenschlich. Mit dieser Einstellung hätte auch auf der Rampe bestimmter Institutionen gehandelt werden können.

@V.Scho - Jetzt droht der schwere Lockdown (Wer sagt das ?)

Wenn sich die Leute auch mit Astrazeneca impfen lassen würden, so würden auch die
Notfallbetten in den Kliniken und Beatmungsgeräte frei bleiben.

Man könnte die Zahlen wieder höher ansetzen
und einen weiteren Lockdown aussitzen.

Nur die politischen Hetzer&Coronaleugner verstehen das genauso wenig
wie die AhAL Regeln.

@adeo60 um 10:04

Die Aussage, dass die Gesundheitsämter erst bei einem Inzidenzwert von unter 50 nachverfolgen können ist falsch und wurde in den letzten Tagen auch schon häufiger widerlegt.
Der Inzidenzwert von 50 hat weder eine wissenschaftliche, noch eine organisatorische Begründung. Er ist aus der Luft gegriffen. Genauso wie der Wert von 35 usw.

Ein konkreter Wert würde mehr Faktoren beinhalten als die Anzahl positiver Tests (unabhängig vom CT-Wert) auf 100.000 Einwohner in 7 Tagen.
Eine Auflistung aller Faktoren würde zu lange dauern.

@0:04 von BILD.DirEinDuHä.

"Daß im Moment die Zahlen weniger stark sinken, liegt nicht daran, dass die Maßnahmen nur zeitlich begrenzt wirken.
Dafür sind andere Faktoren interessant, z.B. wie gut die Menschen sich an die Hygieneregeln halten und Kontakte meiden und wie infektiös z.B. neue Virusvarianten sind. Das erhöht den R-Wert."

Der R Wert hat sich noch nicht erhöht
soweit bekannt.
Das derzeitige Kontaktniveau ist durchweg gleichbleibend.

Es sei denn irgendwo findet seit 1-2 Wochen mehr Kontakt statt- dies ist im Einzelfall möglich, zumindest hiess es ua. dass in der Autoindustrie wieder verstärkt produziert wird mit Kräften aus Tschechien etc.

Desweiteren sind die Menschen müde.
Es bedarf einer erneuten Motivation, es bedarf einer Strategie mit Hilfe von Schnelltests zu öffnen.

Parallel durchzuimpfen- die Impfstrategie muss täglich verbessert und intensivst betreut werden.

Nichts anderes als Schnell-Tests wird seit Monaten in Krankenhäusern, im Fernsehen usw. in Schulen, Betrieben in AT getan.

Die Zahlen sind doch egal

@unterschicht2

soso..."Eigenverantwortung"...wie diese für viele in diesem Land aussieht, hat man im vergangen Jahr gesehen. Dieses "eigenverantwortliche Verhalten" hat in nicht unerheblichen Maße dazu beigetragen das wir in die "zweite Welle"
gelaufen sind und wohl auch noch in eine "Dritte" laufen werden.
Das "gemeine Volk" handelt zum Teil leider nicht eigenverantwortlich !!!

@10:07 von Margitt.

"Es wird doch öfters erwähnt, dass derzeit wieder weniger getestet wird"

Das kann ja jeder selbst nachprüfen beim RKI. Seit Weihnachten, also in der Zeit, in der die Inzidenz gesunken ist, ist die Zahl der Test pro Woche relativ konstant bei 1,0 - 1,1 Mio. Der von Ihnen vermutete Effekt lässt sich also so nicht verifizieren.

Zusätzlich sinkt die Positivquote der Test seit Herbst und die müsste ja konstant bleiben, wenn die Zahl der Infizierten nur von der Zahl der Tests abhinge.

um 10:11 von Ernst Graeber

>>
Mir hat gefallen das er schon letztes Jahr und auch jetzt noch immer viel Eigeninitiative zeigt und nicht grundsätzlich auf Entscheidungen "von oben" wartet. Belohnt wird das mit guten Werten in HRO. Er verteidigt aber auch Fr. Rekers aus K die anders reagiert weil sie vor anderen Problemen steht.
<<

Ich lebe auf der Insel Rügen. Seit Herr Madsen über seine Öffnungskonzepte redet, gehen bei ihm die Zahlen nach oben. In meinem Landkreis gehen sie nach unten. Es ist ein psychologisches Problem: Die Diskussion über Öffnung signalisiert Entwarnung, gefolgt von sinkender Aufmerksamkeit.

@ vriegel, um 10:05

“Die Pandemie ist dann vorbei, wenn alle infiziert waren und immun sind.“

Wenn Sie da mal nicht enttäuscht werden.
Sie übersehen, dass das Virus mutationsfreudig ist, und zwar überall auf der Welt, nicht nur hier in Deutschland.
Folglich werden wir hier - abgesehen davon, dass wir niemals irgendwann alle infiziert worden sein werden - zu keinem Zeitpunkt “immun“ gegen das Virus sein.

Das Virus ist eine “never ending story“, die immer wieder neu angepasste Impfstoffe erfordern wird.

Die Zahlen sind doch egal

@unterschicht2

soso..."Eigenverantwortung"...wie diese für viele in diesem Land aussieht, hat man im vergangen Jahr gesehen. Dieses "eigenverantwortliche Verhalten" hat in nicht unerheblichen Maße dazu beigetragen das wir in die "zweite Welle"
gelaufen sind und wohl auch noch in eine "Dritte" laufen werden.
Das "gemeine Volk" handelt zum Teil leider nicht eigenverantwortlich !!!

@ 09:58_Willi Graf- Thema Wunschdenken

„09:35 von vriegel
Prof. Klaus Stöhr behauptete auch vor einigen Wochen, dass man die Inzidenz von 50 im Winter nicht erreichen kann.

Er scheint mit seinen Prognosen (oder Vermutungen oder Spekulationen) nicht immer so ganz richtigzuliegen.

Seriös geht irgendwie anders.

Im Gegensatz zu dem viel gescholtenen Karl Lauterbach.“

3 Monate lockdown und hunderte Milliarden Kolatteralschäden sind dafür nötig. Stöhr ist einer der wenigen, der Realistisch mit der Pandemie umgeht. Und zudem ist der Winter jetzt ja fast vorbei.

Lauterbach hat unter den Kollegen einen schlechten Ruf. Er hatte 30 Jahre lang keine Berufserfahrung und meint alles besser zu wissen.

Man kann auch ganz Deutschland 4 Wochen einsperren und die Türen vernageln.

Der Rückgang der Inzidenzen hat zudem
Nur zum Teil mit dem lockdown zu tun. Das Virus folgt seinen eigenen Regeln...

Re Carina F. und Willi Graf und was zu den Mutanten

Wenn ich "oft" schreibe ist das kein Pauschalisieren. Ja, Diabetes Typ 1 ist leider ein Gendefekt und somit können die Erkrankten nichts dafür. COPD, Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck zum Großteil schon!
Und Carina F. mir war klar, dass es ein Aufheulen des unsportlichen Klientel gibt. Klar, auch Sportler erkranken und Raucher sterben nicht alle an Lungenkrebs. Irgendwie muss man sich seinen Lebensstil ja schönreden.

Die Mutanten. A) es ist logisch, dass sich eine neue Mutante gegenüber dem Wildtyp durchsetzt, ansonsten würde sie sofort wieder untergehen. Das ist quasi Evolution. Wer hat eigentlich bisher bewiesen, dass diese Mutanten ansteckender sind? Welche Studie(n) gibt es dazu? Oder sind es nur die Vermutungen von Politikern und einigen Virologen. In einem ARD Faktencheck würde diese Behauptung der höheren Infektsiösität durchfallen.

an von vriegel

"Die Pandemie ist dann vorbei, wenn alle infiziert waren und immun sind. "

Die Immunität hält wahrscheinlich nur ein Jahr oder wenig länger. Natürlich ist der Virus dann nicht ausgerottet. Das Spiel beginnt von vorn. Haben sie ein einziges Sachargument dagegen, dass es möglich ist, von einer sehr niedrigen Inzidenz ausgehend Corona beherschen zu können,und zwar durch regionale Maßnahmen.

@10:12 von 0_Panik

Ich finde Ihre Reihe der Testzahlen relativ konstant seit Anfang des Jahres.

Je weniger getestet wird desto eher fallen die Infektionszahlen

Mal was zum Nachdenken - es kann auch umgekehrt sein. Getestet (mit PCR) wird ja überwiegend nicht anlasslos, sondern Menschen, die entweder Symptome haben oder als Kontaktperson gelten. Wenn die Infektionszahlen sinken, gibt es weniger solche Menschen.

Es sinkt in der gleichen Zeitreihe auch die Positivquote der Tests. Wäre die Inzidenz nur eine Funktion der Zahl der Tests, würde die Quote gleichbleiben.

Re Nachfolgerin

2 Wochen Totallockdown dann ist alles gut. So ein Blödsinn. Das Virus ist dann noch da und es geht von vorne los.
Wir müssen damit leben. Impfen mit seriösen Impfstoffen könnte helfen, intelligente Maßnahmen auch. Und wenn das UKE mit seinen Untersuchungen erhört wird, ist klar, dass etwas zur Volksgesundheit getan werden muss. Ein Frisörbesuch gehört nicht dazu, eventuell das Ermöglichen von Freizeitsport?

09:10 von

09:10 von Promovierterpri...

Sie " sagen " aber auch nur die halbe Wahrheit.

** Von den 735 Hamburger Todesfällen, die im vergangenen Jahr in Zusammenhang mit Corona gebracht wurden, starben nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung 618 tatsächlich an dem Virus.Das Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) untersuchte nicht nur die Sterbefälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen, sondern auch solche, die nach dem Tod zu Hause oder bei einer Leichenschau aus anderen Gründen auffielen, wie der Leiter des Instituts, Benjamin Ondruschka, am Donnerstag erklärte. **
Quelle:
"https://web.de/magazine/news/coronavirus/erkenntnisse-obduktion-600-corona-toten-hamburg-liefert-35552718"

@harry_up (10:13): seligen Zustände in Schweden.

Die Rechnung wird immer nach der Veranstaltung ausgestellt.

Welches Land am besten zurecht kam sieht man erst, wenn die Pandemie weltweit komplett vorbei ist.

Wenn Corona bleibt, dann werden anfällige Personen für immer gefährdet sein.

"Das Virus gibt nicht einfach auf" - Wir alle erst recht nicht

„Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 56,8 - und damit geringfügig niedriger als am Vortag (57,1). Schon in den Tagen zuvor hatte es keinen deutlichen Rückgang der Inzidenz mehr gegeben (…) Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,94 (Vortag 0,85). Der Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken“

Es gibt also offenbar weniger Infizierte, aber die werden ansteckender. Also bleibt vorerst nur, bei der Bekämpfung des Virus weiter alle Register zu ziehen (Impfungen, Tests, Medikamente und v.a. Beobachtung und freie Informationsflüsse) - und es, bis diese „Waffen“ ihre Wirkung zeigen, daran zu hindern, sich mithilfe von unnötigen Kontakten „durchsetzen“ zu können.

Das Virus ist wirklich genauso hartnäckig wie die Menschen, die derzeit weltweit für ihre gemeinsame Zukunft kämpfen. Nur weit weniger sympathisch.

Ein durchschlagender Erfolg sieht anders aus,

da jetzt die Sinkkurve Neuinfektionen abgestoppt hat. Ein langsames sinkendes oder stagnierendes Verhalten bei der Infektionskurve kann nicht zufriedenstellen, denn damit wird die Möglichkeit, schneller mehr Lockerung zu bieten und damit Kosten und Frust in der Gesellschaft zu verringern, nicht erreicht. Wenn ein bestimmtes Inzidenzziel angestrebt wird, aber die Kurve stagniert, muss man sofort überlegen, was noch zusätzlich getan werden kann. Wenn jetzt mehr Möglichkeiten zum Testen gegeben sind, sollte man sie nutzen, um der träge gewordenen Sinkkurve wieder Beine zu machen.

@ 10:13_logig-B 1.1.7.

„ Es sollte ihm z.B bekannt sein, dass aufgrund der Mutante die Inzidenz in England zunächst massiv zunahm und erst aufgrund eines verschärften Lockdowns wieder abnahm.“

War/ist das so..?! Es gab viele Vermutungen und Berichte aus GB. Die sich im Nachhinein alle als falsch erwiesen.

Nur wird das dann nie berichtet. Es war wohl eher so, dass BoJo die Varianten nutzte, um die Angst in GB hoch zu fahren. Was ja offenbar auch Erfolg hatte.

Deshalb versucht unsere Regierung unter tätiger Mithilfe von Lauterbach das selbe auch hier.

Man will offenbar die Verfassung austricksen und so die Methode no Covid illegaler Weise hier umsetzen.

Zum Schaden unserer Wirtschaft und damit von uns allen.

@ 0_Panik, um 10:12

Nun weiß das hiesige Forum ja inzwischen bestens um Ihre Freude an der Schwarzseherei, der Sie auch in diesem Kommentar wieder frönen.

Beim Vergleich von 5 und 6/2021 z. B. geht Ihre Vermutung, was das RKI damit sagen will, schon mal nicht auf...

Aber egal: Was immer mitgeteilt wird, Sie werden immer etwas zu “bemängeln“ finden...

Fragen über Fragen

@ Marvin
//Sinkt die "mutierte" englische Inzidenz vielleicht, weil die Viren dort auswandern? //

Abgesehen davon, daß Inzidenzen nicht mutieren können, gibt es einige sichere Antworten: Die britische Mutante hat bei uns einen Verbreitungsgrad von 22%, der sich etwa im Wochentakt verdoppelt. Wenn uns nicht ein zeitiger Frühlingseinbruch rettet, steigen bei uns im März die Inzidenzen, denn die Mutante ist um ein vielfaches ansteckender.

//Und stagniert sie bei uns, weil Horst Seehofer die Grenzen schließt?//

Nein, aber wir gewinnen etwas Zeit, wenn wir den weiteren Eintrag der Mutante beschränken.Und Zeit ist wichtig für mehr Impfungen = weniger Tote und wärmeres Wetter=Virus hat damit Probleme

um 09:10 von Promovierterprivatier

Laut einer Studie hatten 618 von 735 obduzierten COVID Toten eine bis drei (!) Vorerkrankungen. Oft Diabetes, COPD und Bluthochdruck. Dagegen könnte man oft selber etwas tun. Ergo: Der beste Schutz ist es auf seine Gesundheit zu achten.

Bitte einen Link auf die Studie geben. Es gibt andere Studien von Forschungseinrichtungen (leider habe ich den Link nicht mehr), deren Aussage eindeutig in eine andere Richtung zeigt: über 88% der nach einer Sars-Cov-2 - Infektion Verstorbenen sind eindeutig an Covid-19 verstorben. Die Vorerkrankungen hätten keine wesentliche Rolle gespielt.

Oder beziehen Sie sich auf die UKE-Studie vom August 2020?

@ 09:39 von Dr.Hans

Sie führen doch einen Doktortitel im Namen; da sollten Sie doch ein wenig mehr in Zusammenhängen denken können: Was nutzt Ihnen eine frühzeitige Öffnung, wenn es wenig später im Jojo-Effekt die nächste Welle mit noch härterem Lockdown gibt?
Im übrigen ist es eine plumpe Unterstellung, dass diejenigen, die eine schnellere Lockerung des Lockdowns kritisch sehen, "keine Ahnung" von Kurzarbeit, Homeoffice, Homescholling etc. hätten. Wir sind in einer wirklich höchst schwierigen ambivalenten Situation in der Pandemiebekämpfung, es erfordert eine höchst diffizile Abwägung: Kein seriös Diskutierender leugnet die Schwierigkeiten. Ich bin sicher, dass nicht nur die wirtschaftlichen sondern auch die sozialen und psychischen Folgen der Pandemie und ihrer Bewältigung uns noch Jahre beschäftigen werden.

@09:39 von Adeo60

"... Jeder musste während der Pandemie dazu lernen ... "

Ja. Stimmt.
Auch die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen.

Leider ist es immer noch so, dass in vielen Alten- u- Pflegeheimen und vergl. Einrichtungen mit zu betreuenden Menschen immer noch nicht genügend Schnell-Tests angewendet werden.
Pflegepersonal u. Ärztepersonal u. externes Personal (auch als Beruftspendlerinnen/er) Personal der Logistik, müssen dem Arbeitgeber keinen negativen Test vor dem Betreten der Einrichtungen vorlegen.
Das wird immer noch nicht hinreichend geprüft.

Hier haben die pol. genannten Verantwortlichen im Jahr_ZWO von Corona noch nicht dazu gelernt.
Es fehlen die zwingenden gesetzlichen Bestimmungen und die dazu gehörigen Strafandrohungen und Bußgeldandrohungen und auch die - strikten sehr häufigen - Kontrollen bei den Arbeitgebern.

Inzidenzwerte

Die Werte animieren jeden Tag zu neuen Diskussionsrunden. Und manchmal kommt es mir wie bei einem Pferderennen vor. Wetten, Diskussionen. Am Ende bringt es niemanden wirklich weiter. Gestern explodieren die Zahlen in Flensburg, heute sind in einem anderen Landkreis die Werte niedrig. Offensichtlich hat das Virus eine schnelle Laufbahn mit seinen Mutationen und macht uns eine planbare, verlässliche Abwehrstrategie unmöglich. Der einzige Rettungsanker ist eine Impfung. Und die Zwischenzeit bis zur Impfung der Mehrheit müssen wir uns hindurch lavieren und aufpassen. Lassen wir also das Gejammere und Gemeckere. Die Situation verlangt von uns allen viel ab. Machen wir das beste daraus.

@ 08:54 sonnenstern & 08:47 bender rodriguez

Beamtenbashing ist so plump wie (bei manchen) beliebt. Meine Schwester ist Beamtin in der Kreisbehörde, sie arbeitet seit Monaten über dem Limit, und sie tut es in Bereichen, die eigentlich gar nicht zu ihrem Gebiet gehören, u.a. in der Betreuung der Hotline. Sparen Sie sich doch bitte diese durch nichts gedeckten verallgemeinerten Angriffe. Danke.

Was nutzt ein "Bundesbrei" von unter 60?

Nahezu Nichts - wenn in einigen Landkreisen die Inzidenz noch über 300 liegt und in sehr vielen noch über 150. Und viele sind schon deutlich unter 35.

Einschränkungen oder Lockerungen sollten von den lokalen Inzidenzen abgeleitet werden und nicht von einem "Bundesbrei" der mit der lokalen Realität häufig nichts zu tun hat.

Ob wir den "Bundesbrei" jemals auf unter 35 drücken können steht in den Sternen. Unsere Politiker sollten sich mal etwas anderes Ausdenken sonst wird es nie Lockerungen geben und ganze Branchen werden aussterben

Schnell handeln

Ich glaub mein Schwein pfeift jetzt wird ein Sonderbeauftragter geschaffen, was ja gut ist, aber:
Laut "Spiegel". Insgesamt habe man seit sechs Wochen über die Schaffung einer solchen Stelle zwischen Kanzleramt, Wirtschafts- und Finanzministerium diskutiert, so Spahn.

Er soll prüfen was muss geschehen um mehr Impfstoff zu produzieren.

Ich frage mich ob die in Berlin noch alle Tassen im Schrank haben jetzt erst eine solche Stelle zu schaffen!!!!

Denke das wird nicht veröffentlicht!!

10:07 @ Margitt.

Völlig richtig, seit Weihnachten wurde wenig getestet, die Labore bezgl. PCR nicht einmal zu 60% ausgelastet.
Nicht einmal alle symptomatischen Leute wurden getestet.
Würden wir so viel Testen wie die Nachbar- oder andere Länder, sähe es anders aus. Mit der Rückverfolgung der Varianten liegen wir Wochen im Rückstand.
Nachweislich, z.B. bei Pangolin traten die Varianten B.1.1.7 und B.1.351 in Deutschland vor Tschechien, Slowakei, Österreich auf.
In Deutschland Mitte September das erste Mal B.1.1.7, was man erst Wochen später festgestellt hat, dank fehlender früherer Testung mit PCR und Sequenzierung.
Siehe RKI über VOC, Laborstatistiken, Testverordnungen.

@ Margitt., um 10:07

“Wenn weniger getestet wird sinkt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen.
Es steigt dann aber zwangsläufig die Dunkelziffer!

Da das, was Sie schreiben, ja nun hinlänglich bekannt ist - warum machen Sie sich dann darüber Gedanken?
Zumal die Zahlen im Lauf der Woche wieder korrigiert werden.

Also sehen Sie's gelassen, es ist ja draußen auch nicht dunkel, wenn Sie mittags die Augen schließen. :-)

@Opa Klaus

"Das sagen Sie mal den Angehörigen der über 65.000 Verstorbenen" Am 19. Februar 2021 um 09:21 von Opa Klaus

*

Warum 65.000?
Es sterben jährlich über 900.000 Personen in Deutschland in allen Altersklassen, aber die meisten im hohen Alter. Das ist bei Coronainfektionen nicht anders.

Bei Corona wird schon Übergewicht als Vorerkrankug eingestuft. Übergewicht war schon vor Corona ungesund.

Ps. Die Maßnahmen waren nur dafür gedacht die Krankenhäuser zu entlasten und nicht jeden einzelnen vor Corona zu retten. Das wurde auch nie anders kommuniziert.
Unsterblichkeit gibt es nicht.

09:36 von Wolfes74 @ Opa Klaus

>>"Aber klar, die waren ja bestimmt schon alle uralt und wären eh bald gestorben."

In der Regel sind sie das. Jedenfalls geht das klar aus den offiziellen Zahlen hervor.
<<

Aus welchen Zahlen geht denn hervor, dass diese PatientInnen sowieso bald gestorben wären? Wie kann man den Todeszeitpunkt vorhersagen? Dass viele Erkrankte alt waren steht außer Frage, aber manche werden knapp 70, manche 80, 90 usw... die ältere Generation hatten meist Vorerkrankungen, aber niemand kann, dank guter Medikation, heutzutage den Todeszeitpunkt vorhersagen.

Inzidenzzahlen: Zahl der Testungen um ein Drittel gesunken ....

Noch vor 8 Wochen wurden 1,67 Mio Tests pro Woche durchgeführt. In der letzten Woche waren es nur noch 1,04 Mio Tests.
Siehe Tabelle 5 hier:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsb...
Wen wundert es, wenn dadurch die Zahlen nach unten gehen?
Die Dunkelziffer wird aber eher steigen.
D. h. als Entwarnung sollte man die Zahlen daher nicht sehen, sondern eher als eine ungenaue Ermittlung.

@ 09:53 von unterschicht2

Wen meinen Sie mit der "Eigenverantwortung"? Für mich zeugt es von Eigenverantwortung, sich an die transparent begründeten Maßnahmen des Gesundheitsschutzes zu halten. Und vor allen festgelegten Einschränkungen stehen seit jeher die Empfehlungen an das eigene Alltagsverhalten und damit auch Verantwortungsbewusstsein. Wenn hier User sich in den vergangenen Tagen rühmten, an der Polizei vorbei dies und das getan zu haben, sind das genau diejenigen, die für mich zurück in die Eigenverantwortung müssen.
Stimmen Sie dem zu?

08:50 @ Adeo60

Würde in Deutschland so viel getestet, inklusive Massentests mit hochwertigen Antigentests, wie in den Nachbarländern, sähe es anders aus.

Der Anteil von B.1.1.7 beträgt "inzwischen" 22%, seit Wochen hohe Dunkelziffer, da wir mit der Nachverfolgung erst Mitte Januar und spärlich begonnen haben. Die Varianten traten in Deutschland vor Tschechien, Österreich und Slowakei auf, erstmals Mitte September, wie nun Monate später eruiert wurde.
Slowakei und Tschechien befinden sich seit Wochen im Notstand und sehr wahrscheinlich wurden die Varianten
dort "importiert" ,
auch aus Deutschland.

um 09:28 von Traumfahrer

Auch wenn ich die chinesische KP absolut nicht mag, aber sie macht bei nur wenigen Fällen sofort ALLES dicht, um eine Ausbreitung zu verhindern. Die haben dazu gelernt, die BR immer noch nicht !!!

Es sollte sich herumgesprochen haben: Die Notstandsgesetze (und Artikel des GG) gelten ausschließlich für den (militärischen) Verteidigungsfall. Nur in diesem hätte die BR entsprechende Vollmachten.

Im Fall der augenblicklichen Gesundheitskrise gilt das GG: Gesundheitsmaßnahmen sind Sache der Bundesländer. Und was die Ministerpräsidenten in den vergangenen 10 Monaten abgeliefert haben ist in meinen Augen unterirdisch.

@ 10:11 von gila.b Inzidenz positiv, aber so viele Todesfälle

Wie ich hier schon veröffentlicht habe, kommt eine Massenobduktion des UKE zu dem Ergebnis,

„ Die meisten Covid-19-Patienten mit einem schweren Verlauf versterben durch Vorerkrankungen und aufgrund ihres hohen Alters an der Virusinfektion.“

Das heißt „übersetzt“:

Ohne die schweren Vorerkrankungen hätten Sie keinen schweren Verlauf gehabt, der dann zum Tod geführt hat.

In sehr vielen Fällen wären diese Menschen wohl auch an jeder anderen Infektion verstorben. Oder eben an Altersschwäche...

So stehen Sie eben In in der Statistik als „im Zusmmenhang mit Corona verstorben“.

Wobei das im Totenschein so nicht drin steht.
Da steht dann „Multiorganversagen" oder "schweres respiratorisches Versagen", also Lungenversagen etc.

Es wird aber vermerkt, dass eine sars cov 2 Infektion vorlag.

...ttestEineMeinung @19. Februar 2021 um 08:51 von Sonnenstern

"...Hand aufs Herz, die 35 sind sowieso illusorisch..."

Wie genau kommen sie darauf?
Wir haben den letzten Lockdown bei einer Inzidenz von unter 5 beendet. das ist nicht nur möglich, sondern auch wünschenswert.

"... Italien z.b. hat eine weit höhere inzidenzzahl, aber dort gehen die Menschen shoppen, ins Restaurant, Theater, Kino..."

Nicht aber, sondern DENN. Würden sie es nicht tun, wäre das anders.

In einem Punkt haben sie allerdings recht.
Positive Schnelltests dagegen verhindern Ansteckungen.
Sie finden einen hohen Anteil der hochinfektiösen Menschen und diese können dann nicht mehr andere anstecken.
Negative Tests sind keine Entwarnung und erst recht kein Freifahrtschein jede Hygieneregel aufzugeben.

@gila.b

"Bestürzend finde ich die weiterhin sehr hohen Todesfälle; warum sinken sie nicht bei zunehmender Impfung der Heimbewohner?" Am 19. Februar 2021 um 10:11 von gila.b

*

Ein Heim verlässt man nun mal nur noch für die letzte Reise.

Niemand wird dort jung- und gesundgepflegt.

10:15 von ma_tiger

"Die Mutanten haben praktisch keine Einfluss auf die Entwicklung der Inzidenz."

Ihr Wort in Gottes Ohr.

In England, Irland, Portugal und aktuell in der Slowakei haben sie aber andere Erfahrungen gemacht. Leider.

"... in 3 Wochen wird es nicht signifikant besser aussehen als heute."

Könnte es aber nicht auch vielleicht daran liegen, dass die Maßnahmen nicht stringent genug umgesetzt werden?

Wie sagt noch der bekannte Psychoanalytiker Peter Schneider so treffend: Nichts genaues weiß man nicht.

@10:15 von ma_tiger

"... Der RKI Lagebericht zeigt seit Wochen, dass die Kurve des Inzidenzwerts asymptotisch gegen einen Widerstand läuft ... Es wird kaum jemand glauben, dass die Gesundheitsämter bei 50er Inzidenz nachverfolgen können, bei 56er aber nicht ... "

Wichtig bei den Gesundheitsämtern ist nur, dass sie Zahlen liefern, welche das RKI benötigt.

Was in den ganzen Zahlenspielereien des RKI die ganze Zeit überhaupt nicht erfasst wurde, ist, wie viele Menschen tatsächlich seit dem 1.1.20 bis zum 27.12.21 (Start Corona-Impfen in D.) infiziert waren (nicht gemeint sind die Infektionen die über PCR-Tests über die Gesundheitsämter gemeldet wurden).
Diese Menschen haben einen gewissen natürlichen Immunschutz gg. Corona, denn diese Menschen zeigen gar keine Symptome zeigen, oder sehr leichte Symptome, welche die Laien nicht als Corona-Erkrankung bezeichnen würden. Bei über ca. 51% kann das ein Grund sein, dass die Kurve des Inzidenzwerts asymptotisch gegen einen Widerstand läuft.

@ 09:52 von Sonnenstern

„Warum nehmen wir nicht den Vorschlag des ROSTOCKER BÜRGERMEISTERS an, laden die „luca App“ auf unsere Handys und jeder, der es wissen muss kann nachverfolgen, wo er Kontakt zu einem möglichen Infektionsherd hatte. Voraussetzung alle machen mit, sind ehrlich und verzichten in diesem Punkt mal auf Datenschutz.“

Hallo user Sonnenstern,
Danke für die Unterstützung, mir fehlt dieses Gen zum Stillhalten (vielleicht auch nur die Sonne).

Der Bürgermeister v. Rostock gestern Abend bei Illner hatte mich mit seinem Konzept auch sehr überzeugt, besonders betr. Zusammenarbeit und Austausch mit anderen Bürgermeistern und Bundesländern. Ich hoffe sehr, dass er die Gelegenheit bekommt, seine Ideen auszuprobieren und drücke sämtliche Daumen, damit wir alle dadurch eine Möglichkeit finden, besser mit Corona umzugehen und zu leben.

Hatte vor Wochen mal den Vorschlag gemacht, peu à peu zu öffnen und zu beobachten. Wurde aber mit einem roten Balken versehen.

Schönes Wochenende und bleiben Sie gesund

Macron

emanzipiert sich. Dann werden wir ja in Kürze sehen ob Dauerdicht besser ist als gezielte, punktuelle Maßnahmen, zumal ja auch heute die TS meldet, die Zahlen gingen europaweit und gestern meine ich, hieß es auch weltweit zurück. Weltweiter Lockdown ist wohl nicht.

Dann zu diesem Streit: da muss ich Grüttgers recht geben

Dann zu diesem Streit im Corona-Kabinett siehe das hier:

https://tinyurl.com/yc6fq56s
n-tv: Grütters im "ntv Frühstart" "Im Corona-Kabinett hat es geknallt" Freitag, 19. Februar 2021

Der Kulturbetrieb kämpft ums Überleben. Kulturstaatsministerin Grütters präsentiert sich im "ntv Frühstart" als Speerspitze dieses Kampfes. Im Ringen um Hilfen für Künstler habe ihr die Kanzlerin zur Seite gestanden.

Seit mehr als zehn Monaten ist der Vorhang zu. Viele Musiker, Schauspieler und darstellende Künstler können ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen und rutschen in Existenznöte. In der ntv-Sendung "Frühstart" fordert Kulturstaatsministerin Monika Grütters daher eine baldige Öffnung: "Die Kultur-Einrichtungen waren, die ersten die schließen mussten. Sie dürfen jetzt nicht die letzten sein, die wieder aufmachen."

Da muss ich Grüttgers mal recht geben. Auch der Einzelhandel darf nicht das letzte sein, was wieder öffnen darf.

um 10:15 von ma_tiger

"Es gibt keine andere Lösung, als mit dem Virus zu leben lernen. Geschäfte und Schulen jetzt öffnen, in 3 Wochen wird es nicht signifikant besser aussehen als heute."

Was für eine seltsame Aussage. Ich unterstütze die Öffnung von Schulen und Geschäften zwar auch, aber wie man auf den Gedanken kommen kann, dass die Zahlen in drei Wochen noch weitgehend dieselben sein werden wie jetzt, ist mir ein völliges Rätsel.
Wir bekommen jetzt einen Frühlingseinbruch. In der gesamten nächsten Woche wird es wieder möglich sein, Fenster stundenlang offenstehen zu lassen, und auch danach wird wieder mehr gelüftet werden und mehr Zeit an der frischen Luft verbracht werden.

Wir hatten gestern ca. 10.000 Neuinfektionen.
Realistischerweise werden wir in drei Wochen bei unter 5.000 liegen; optimistisch unter 3.000.
Das würde ich schon "signifikant besser" nennen wollen.
_

@ Sonnenstern, um 10:15

re 10:04 von Thomas D

“Es ist meine Meinung und die haben Sie mir ohne persönlich zu werden zu zu gestehen.“

Darf ich kurz dazu Stellung nehmen, auch wenn Ihre Antwort nicht an mich ging?

Unter den Usern könnte durchaus jemand sein, der entweder selber auf einem GA arbeitet, oder dessen Ehepartner, Angehöriger, der möglicherweise bis zum Hals in Arbeit steckt...

Oder das ist für Sie undenkbar, dann müssen Sie weiterhin mit berechtigtem Widerspruch auf Ihre Meinung rechnen.
Sie mögen Weitblick haben, doch haben Sie auch hinreichend Einblick?

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