Kommentare - Gesellschaft im Pandemie-Jahr: Das Wir in der Krise

24. Dezember 2020 - 09:28 Uhr

Proteste, Misstrauen, Hasstiraden: Für das gesellschaftliche Zusammenleben war dieses Jahr eine enorme Belastung. Dauerhafter Schaden für die Demokratie lässt sich nur mit einer Kraftanstrengung abwenden. Von Janne Kieselbach.

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Kommentare

Krise ist eine Härteprobe

Aus der Krise lernt man, alles wird auf den Prüfstand gestellt, vieles gerät in andere Priorisierung, manches erscheint wesentlich, anderes entfällt.

So präsent war die Regierung für alle selten, so wichtig erschien noch nie das Handeln für die Gesellschaft.
Es „lief alles seinen Weg“, kleine Kurven machen wenig aus.
Doch diesmal ist Wesentliches betroffen, spürbare Einschnitte, spürbare Hilfen.
Das Wir ist- trotz Distanz- wichtiger geworden und zeigt sich durchaus verstärkt
( Ausnahmen bestätigen die Regel ).

Der Mensch in Mitteleuropa kannte kaum Einschränkungen, im Wohlstand aufgewachsen, immer fast alle Möglichkeiten zu fast jederzeit.

Wir müssen lernen.
Wir werden hoffentlich stärker aus der Krise hervorgehen. Wir sollten die positiven Aspekte mitnehmen und die negativen verbessern.

Für das gesellschaftliche Leben bieten sich nach der Belastung große Chancen.

So sollte es in einer freiheitlichen Gesellschaft nicht laufen

Es ist bemerkenswert, wie die Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft einfach rumgedreht werden. Wer gegen Beschränkungen ist, ist gegen die freie Gesellschaft und wer offene Restaurants, Tourismus und die Möglichkeit, sich frei treffen zu dürfen, fordert, ist rechts. Diese Umdefinition ist sehr bedenklich.

Eine freie Gesellschaft muss auch bei einer Pandemie andere Lösungen finden als massivste Beschränkungen nicht nur in Wirtschaftsleben, sondern auch im Privatbereich. Wer sogar das Treffen in Kleingruppen verbietet, greift in einer Art und Weise in den Kernbereich des Privatlebens ein, der sich aus Prinzip verbietet.

Ich werde nie verstehen, wie Staat und Bevölkerung massivste Beschränkungen wie Kontaktverbote begrüßen, verpflichtende Maßnahmen zur Wiederherstellung des freien Lebens wie Kontakt-Tracking oder Impfpflicht aber ablehnen.

Diese nicht nachvollziehbare Haltung der Gesellschaft ist es, über der wir bis heute leiden und in 21 weiter leiden werden.

Gespalten und die Spalter

Nur so, der Vorwurf einer "gespaltenen "Bevölkerung" kommt von denen, die um jeden Preis spalten wollen!
Mit oder ohne Corona!
Wäre das Virus nie aufgetaucht, würde eben der Klimawandel als Thema zur Spaltung genutzt!
Den Initiatoren geht es um die Zerstörung der Demokratie. Welche "Sau" (Thema) dafür "durchs Dorf" (Volk) gejagt wird, ist dabei nebensächlich.

Das Jahr der Kipp-Punkte

Danke für diesen nachdenklichen Artikel. Die Polarisierung ist extrem, aber m.E. gibt es dafür auch Gründe. Die sog. "Andersdenkenden" und ihre alternativen Fakten bedrohen unsere Demokratie, sie wollen explizit die Regierung absetzen und eine neue Verfassung. Keine Rede von Wahlen, von Regeln des gesellschaftlichen Diskurs. Wir sind alles Schlafschafe und mysteriöse Eliten haben sich ein Virus ausgedacht um ihre Pläne umzusetzen.

Ja, davon fühle ich mich bedroht. Von Afd "Politikern", die Aktivisten in den Bundestag schleusen um Politiker zu bedrängen. Rechtsextreme auf den Stufen des Bundestags. Nur noch Schreien und Brüllen in den sozialen Medien.

Am Anfang des Jahres dachte ich, so langsam kann es nicht mehr schlimmer werden. Jetzt spricht niemand mehr vom Klimawandel. Dürreperioden, Waldbrände, Überschwemmungen, Menschen auf der Flucht. Willkommen 2021!

die wirklichen Risiken........

und Gefahren sind heute virtueller, indirekter Natur jenseits des üblichen Kommentatoren-Dahergeredes von vor 20 Jahren - Virus und Pandemie sind lediglich ein Zeichen - keine Ursache

Mal Gespannt

Ich bin mal gespannt wie das die Politik bewältigen will. Nur mit pauschalen Verurteilungen an größeren Teilen der Bevölkerung wird das nicht gelingen. Wenn sich Deutsche Politiker mal vor Augen halten würden, von wem sie gewählt werden und was ihr Auftrag ist wäre viel gewonnen. Und der zweite Teil ist halt auch ob Geld und ständiges Wachstum wichtiger ist als die eigene Bevölkerung.
Frohe Weihnachten miteinander

Diejenigen

Politiker, die sich jetzt hinstellen und die Gesellschaft und Demokratie in der Krise sehen, sind genau diejenigen, die seit Jahrzehnten die Politik bestimmen und den "Karren in den Dreck zogen". Aber solange es noch "Brot und Spiele" für das gemeine Volk gibt, wird sich nichts ändern und viele Rentner durch Pfandflaschen ihr Einkommen aufbessern.

es ist das Ergebnis einer ignoranten Politik

wenn man existenzielle Entscheidungen gegen die ausdrückliche Meinung großer Teile der Bevölkerung trifft und durchsetzt, flankiert von einheitlich agierenden Massenmedien -- dann darf man sich über das Ergebnis nicht wundern.

Demokratie bedeutet nicht, alle mit 50+x getroffenen oder als gewollt unterstellten Entscheidungen radikal umzusetzen - auch evtl. (?) zahlenmäßig relevante Minderheitsmeinungen sind anzuhören und zu berücksichtigen.

In DE werden Minderheitsmeinungen mittlerweile regelmäßig als rechtsradikal oder Verschwörungstheorien verunglimpft.
Es reicht dazu aus, wenn ein Idiot/in oder eine bestimmte Partei diese Meinung teilt/sie sich zu eigen macht.

Es ist ein Drama! Wir sind in manchen Bereichen da angekommen, wo sich Mielke & Co hingeträumt hatten (Meinungsfreiheit, Medien, gezielte Beeinflussung der Menschen...)

Reisen durften wir allerdings noch, und materiell geht es uns (noch) unglaublich gut.
Vermutlich zu gut.

Misstrauen

in die Politik ist angesichts der Realität in den letzten Jahren nicht nur verständlich, sondern notwendig. Die Fülle an Fehlern, Fehldarstellungen, Ungereimtheiten in der Innen- und Außenpolitik kann man einfach nur noch auf mangelnde Kompetenz zurückführen, oder muss bewusste Böswilligkeit unterstellen. Fehler werden bewusst konsequent weitergemacht, nur um nicht eingestehen zu müssen, dass man etwas falsch gemacht hat. Rücktritte gibt es nicht mehr. Stattdessen eine immer aggressiver werdende Vorgehensweise gegen jede Form von Kritik. Der Volksverhetzungsparagraf hat Hochkonjunktur. Die allgemeine Stimmung erinnert durchaus an die letzten Jahre der DDR. Besonders die Medien verstärken diesen Eindruck.

Gesellschaft in der Krise !

Sicher dieses Jahr ist für alle eine Belastung, die durch den Virus zum großen Teil bestimmt wurde.
Leider aber haben viele Menschen noch nicht verstanden, dass solch eine Geschichte nicht über Nacht vorbei ist, sondern, auch durch Unvernunft und Ignoranz, länger dauert, weil die sonstige "Spassgesellschaft" nicht weiter toben kann, und leider auch viele nicht bereit sind, geeignete Maßnahmen mit zu tragen. Dabei wäre genau dies jetzt mehr als notwendig, dass möglichst alle jetzt zum Fest sich ihrer Verantwortung bewusst sind, und auf fast alle Kontakte verzichten.
Natürlich hat auch die Regierung ihren Teil zu diesem Desaster durch falsche Entscheidungen zu falschen Zeitpunkt dazu getan. Es gab oft zu viele Diskussionen, oft unterschiedliche Regeln, und letztendlich keine klare und einheitliche Linie. Auch jetzt wo ein Impfstoff da ist, wird wieder diskutiert, leider in die falsche Richtung, und zu viel Angst verbreitet.

Das "Wir" in der Krise

kann genausowenig wie das "Wir" in Normalzeiten gelingen, wenn wir Andersdenkende verbal verunglimpfen und nicht zumindest versuchen, den Kern der Gegenargumente zu erfassen.

Gilt für alle Seiten!

Das Wir in der Krise?

Wird dadurch erreicht das wir alle Entscheidgungen vo Spahn und Merkel alternativlos akzeptieren?

Ich setzte bei dem "Wir" auf eigen und Selsbstverantwortung.

Eine Frage: Wundert es

Eine Frage: Wundert es wirklich jemanden, dass in einem Jahr mit buchstäblicher Berührungslosigkeit auch die innere Berühungslosigkeit zunahm und Feindseligkeiten ausbrachen, die mit dem Rückzug in die eigene Blase, v.a. der Verschwörungstheoretiker und rassistischer und generell menschenverachtender Ideologien, noch stärker wurden?
Frohe Weihnachten.

09:48 von Tino255

>>Wer gegen Beschränkungen ist, ist gegen die freie Gesellschaft und wer offene Restaurants, Tourismus und die Möglichkeit, sich frei treffen zu dürfen, fordert, ist rechts.<<

Das ist falsch. Allerdings haben rechte Organisationen diesen Personenkreis für sich vereinnahmt.

Selbstgewähltes Schicksal

nun zum Vertrauen hat die Politik nun gerade nicht beigetragen, das Wir ergoß sich nur in eine Richtung nämlich nach oben, Geld als Allheilmittel ist eben zu wenig, vor allem wenn es nicht da ankommt wo es wirklich gebraucht wird. Corona hat alle anderen wichtigen Themen überstrahlt, wer denkt heute noch an Scheuers mautbetrug oder an die "Pannen" bei Wirecard, oder an die Menschen in den Schlauchbooten....
Durchregieren von Oben herab hat nur den Autoritarismus gefördert, die Demokratie ist beschädigt aber das gilt sowohl für die Kruden Querdenker mit ihren gut gebräunten Demos als auch für die Regierungen der Länder, bin gespannt wie der Schaden wieder gut gemacht werden soll. Wenn uns Corona etwas gebracht hat, dann die Erkenntnis , das viele Dinge schon vor der Krise nicht funktioniert haben, nur das es jetzt offensichtlich wird....

Einseitige Perspektive

"Proteste, Misstrauen, Hasstiraden:"

So mag das aus der Sicht der Regierenden und Mächtigen aussehen. Aus der Perspektive vieler Bürger müsste es zum Zusammenhalt in der Gesellschaft eher heißen: Arroganz, Untätigkeit, fehlender Diskurs.

das haben wir doch schon länger

Frau Kieselbach hat am Ende ihres (guten) Kommentars folgendes geschrieben: "Ob es gelingt, einander zuzuhören, sich auf eine gemeinsame Faktenbasis zu verständigen, ..."
Das beklage ich schon länger, es gibt in Deutschland keinerlei Diskussionskultur mehr. Wer eine abweichende Meinung äußert, bekommt sofort seine Ecke zugewiesen: Corona-Leugner, Putin-Versteher, AFD-Sympathisant, DDR-Nostalgiker und was es da noch alles gibt. Diskussionen mit derartigen Leuten sind natürlich abzulehnen! Von einer sachlichen Abwägung der gegenseitigen Argumente will ich hier gar nicht reden.
So läßt sich keine Diskussion führen und auf Dauer kein Land gestalten. Dadurch ist unsere Demokratie doch schon lange erodiert, es sieht bzw. sah bloss keiner. Corona bringt die alten Mängel unseres Systems schonungslos, schnell und überdeutlich zutage...

Mika D 09:46

Vielen Dank für diese Worte, die mir aus dem Herzen sprechen.

Was haben die Corona-Zwangsmaßnahmen gebracht ?

Aus dem Artikel:
"... 2020 ist geprägt von grundsätzlichen gesellschaftlichen Fragen:
Wie stark ist das Vertrauen in die Mitmenschen, das Vertrauen in staatliche Institutionen, die Politik und die Wissenschaft?
Wie viel Solidarität wird aufgebracht, wenn die Krise tatsächlich danach verlangt? ..."

Die v.g. Fragen waren schon immer interessant für die Herrschaften im Hohen Haus.

Mit d. Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. Bußgeldandrohungen im Kampf gg. die Armee des Virus Corona und deren mittlerweile Welt weit grassierenden unzähligen Mutanten konnten die Herrschaften im Hohen Haus die o.g. Fragen beantworten.

Den Kampf selber ist v. d. Herrschaften im Hohen Haus derart mies gemanagt worden, so d. zum Jahresende davon gesprochen werden muss, d. d. v.g. Verantwortlichen von einer siegreichen Eindämmung der Armee des Virus Corona überhaupt nicht sprechen können.

Trotz grundrechtseinschränkenden Maßnahmen f. d. Volk ... ein Demokratieschaden o. Beispiel !

Die Gesellschaft und die Politiker!

Die Gesellschaft ist seit Hartz IV und dem Jahr 2015 gespalten!
Corona ist hier für viele ein Notventil, Ihren aufgestauten Ärger Publik zu machen.
Dann noch die ungerechte Verteilung der Corona Hilfen!!!
Milliarden für die Firmen und Selbstständigen, für Arbeitslose, Minijobber, Geringverdiener und Hartz IV Empfänger nichts!
Wieso bekommt der Kurzarbeiter die Differenz zum vollen Gehalt nicht vom Staat ersetzt?
U. S. W.......
Wenn die soziale Ungerechtigkeit so weiter geht, bricht die Gesellschaft vollends auseinander, Corona ist hier nur der Brandbeschleuniger.

Zu negativ - Steinmeiers Rede finde ich treffender

Es ist Weihnachten. Fröhliche, friedliche, besinnliche Weihnachten, liebe Frau Kieselbach.
Ich hatte gehofft von der Tagesschau heute auf die Lichtblicke hingewiesen zu werden. Der Tenor Ihres Artikel ist mir zu miesepetrisch für Weihnachten ;-).

Zudem stören mich folgende Punkte:

Proteste sind aus meiner Sicht Teil einer lebendigen Demokratie. Die Worte Protest und Hassrede in einem Atemzug zu nennen, finde ich daher unpassend.

Zudem jonglieren Sie mit Zahlen, die doch keine Entwicklung zeigen sondern eher Konstanz: Anfang April: Zustimmungswerte zur Bundesregierung von 2/3, also 66%.
Später schreiben Sie schon Anfang Mai sagten 35%, dass sie sich ärgern, dass ihr Leben nicht wie gewohnt ablaufe. Soweit ich weiß, sind auch heute etwa 70% der Menschen mit den Maßnahmen einverstanden. Also, eine große Mehrheit, die sehr konstant hinter den jeweils beschlossenen Maßnahmen steht.

Ich weiß, dass auch im März und April viele ein privaten Kreis an den Maßnahmen gezweifelt haben, aber

@09:48 von Tino255

>> und die Möglichkeit, sich frei treffen zu
>> dürfen, fordert, ist rechts

Nope. Aber wer auf einer Demo neben Dutzenden von Reichs(kriegs)flaggen marschiert, muß sich nicht wundern, in welchen Topf er/sie geworfen wird. -.-

@ 09:54 von peter04

„ Demokratie bedeutet nicht, alle mit 50+x getroffenen oder als gewollt unterstellten Entscheidungen radikal umzusetzen...“

Sehr richtig. Das habe alle noch nicht verstanden, die behaupten „das Volk“ zu sein. Weder hat das britische Volk für den Brexit gestimmt noch das amerikanische 2016 Trump gewählt. Gute Demokratie ist es, selbst wenn man mit mehr als 50% gewählt ist, nicht nur die eigene Klientel zu vertreten.

Aber allen wird man es nie recht machen. Bei jeder Entscheidung gibt es Menschen, die anderer Meinung sind. Und die müssen damit leben oder so lange für ihre Überzeugung kämpfen, bis sie mehr überzeugt haben. Nur weil die Regierung nicht alles macht, was ich gerne hätte unterdrückt sie mich noch lange nicht.

Nicht jede Minderheitenmeinung ist rechts, auch wenn Ihnen das so vorkommt. Nur bestimmte. Auch in der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Meinungen. Das ist normal und keine Verschwörung. Aber es gibt immer einen Grundkonsens. Verschwörung fängt jenseits davon an.

Re : Susi1960 !

Ein Problem ist zu wenig Respekt und Achtung vor den "Anderen", nicht wirklich hinhören und hinschauen, zu schnell ein Urteil fällen, in eine Schublade stecken, ohne den oder die "Andere/n " eine Chance zu geben, friedlich und ohne jedes Vorurteil mit einander zu reden.
Und dann noch die "Normalzeiten", die nur noch aus ein wenig Arbeiten und zu viel Urlaub und Spaß besteht, egal auf welche Kosten.
Gilt auch für alle Seiten !

Frohes Fest und viel Gesundheit !

10:06 von Sachse64

... Corona bringt die alten Mängel unseres Systems schonungslos, schnell und überdeutlich zutage...

Was, bitte, kann „die Politik“ oder „die Demokratie“ dafür, wenn Menschen das sachliche Diskutieren verlernt haben oder andere Menschen abwerten?

Es ist immer eine individuelle Entscheidung, ob man diskutieren will oder nicht, ob man jemand anderen wegen dessen Meinung beschimpft oder nicht.

Dafür Dritte verantwortlich zu machen, ist m.E. falsch.

@MikaD..

"Aus der Krise lernt man, alles wird auf den Prüfstand gestellt, vieles gerät in andere Priorisierung, manches erscheint wesentlich, anderes entfällt."

Erleben wir in unserer Touristenstadt gerade..es zeigt sich, dass es ein Überangebot an Souvenirläden und Gastronomie gibt..
Unsicherheit macht sich breit..bin gespannt, was daraus entsteht..

Krisenstimmung

Ja , im Moment ist sie mitten bei uns angekommen ! Aber dabei möchte ich mal auf 2 besondere Krisenherde hinweisen. Die sind künstlich kleingeredet und klein gemacht worden ! Das erste Problem sind die realen Staatsschulden die - so meldet das Institut für Generationenverträge , Freiburg - über 6,4 Billionen sind. Das bedeutet , dass die nächsten , noch ungeborenen 50 Generationen bereits verschuldet sind ! Das 2. Problem sind die Arbeitslosenzahlen. Es sind
n i c h t wie gemeldet wird 2,3 - 2,5 Millionen sondern 5 Millionen. Das meldet die Arbeitsagentur für Arbeit auf ihrer Hompege selbst,indem sie angibt wieviel Arbeitslose monatlich Arbeitslosengeld beziehen : Und fast jeden Monat sind es über 5 Millionen..... leicht nachzulesen auf
der Seite 23/24 ! Da bitte nachsehen an wie viele Menschen monatlich gezahlt wird.
Die Politik handelt mit solchen Angaben , nur damit die EU-Vorgaben stimmen , einfach leichtfertig und mit weiteren Lügen kommen wir da nicht rauß !

Endlich mal eine

Endlich mal eine Berichterstattung, wo alles und jeder in den Blickpunkt gestellt wird, der oder das zu dem Dilemma beigetragen hat. Selbst die Medien bleiben nicht unerwähnt.

@ Tino255: >>Eine freie Gesellschaft muss auch bei einer Pandemie andere Lösungen finden als massivste Beschränkungen nicht nur in Wirtschaftsleben, sondern auch im Privatbereich. Wer sogar das Treffen in Kleingruppen verbietet, greift in einer Art und Weise in den Kernbereich des Privatlebens ein, der sich aus Prinzip verbietet.<<

Ich würde gern mal ein einziges Beispiel hören, wie dass nach Ihrer Vorstellung ablaufen soll...ohne noch mehr Todesopfer herausfordern zu müssen. In einem Punkt gebe ich Ihnen recht: "Kontaktverbote begrüßen, Impfung und Kontakt-Tracking aber ablehnen"... den Punkt verstehe ich auch nicht.

@09:48 von Tino255

***** Es ist bemerkenswert, wie die Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft einfach rumgedreht werden. Wer gegen Beschränkungen ist, ist gegen die freie Gesellschaft und wer offene Restaurants, Tourismus und die Möglichkeit, sich frei treffen zu dürfen, fordert, ist rechts. Diese Umdefinition ist sehr bedenklich.*****

Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Jetzt definiere ich mal um: Hätte Merkel 2015 gesagt "bleibt zu Hause" und 2020 "Wir schaffen das" gäbe es keinerlei Spaltung in der Gesellschaft. So gibt es 2021 kaum noch ein Wir in der Gesellschaft.

Schämt euch

Der größte Demokratiefeind in diesem Jahr sind sie öffentlich-rechtlichen Medien mit ihrer Hofberichterstattung, pauschale Diffamation der Andersdenkenden als Nazis und Verrückten und hilfslosen Versuchen die Regierungslinie als Wissenschaftsbasierte zu verkaufen. Ich hoffe als Dankeschön privatisiert die regierende Partei euch weg und das ist gut so.

ich sehe keinen ...

"dauerhafter Schaden für die Demokratie", da wird was hochstilisiert, um vor allem die rechtsorientierte Politik zu deformieren. Denn Corona-Leugner/-Kritiker sind in allen Lagern der Bevölkerung zu finden.

"Hinzu kommt das uneinheitliche Krisenmanagement einer getriebenen Politik, das für Verunsicherung und Frust sorgt: " Die Verantwortlichen die diese Politik betreiben - die Regierung - sollte man ruhig nennen!

Dies sehe ich als wichtigster Kritikpunkt, den sich die Regierung vorhalten lassen muss. Hinzu kommt ein durchsetzungsschwaches Handeln, welches meist zu spät erfolgt.

Genau das! @Tremiro

>>>Allerdings haben rechte Organisationen diesen Personenkreis für sich vereinnahmt.>>>

Genau so ist es! Es wird "Gift" in die Anhänger gespritzt, absichtlich und kontinuierlich.
"Glaube nur noch uns!" Sagen die Spalter u Menschenfeinde und erleichtern nebenbei ihre "Nachläufer" um ihre Psyche und ihr Geld!
Wer "drin" ist in diesen Gruppen ist "psychisch verloren" und wird auf Hass und totale Ablehnung getrimmt!

Vertrauen

Wenn der Gesundheitsminister einen Fehler nach dem anderen macht und von einigen Mainstream Medien dennoch als starke zukünftige Führungskraft in der Politik gefeiert wird, ist das Vertrauen doch sehr strapaziert. Jüngster kapitaler Fehler „der gemeinsame europäische Impfstart am 27.12, als Zeichen europäischer Einigkeit.“ Für alle Länder die Weihnachten vorher feiern bedeutet dies viele weitere Tote unter den Hochbetagten. Für Länder die Anfang Januar, um die heiligen drei Könige herum feiern, kommt die Impfung zumindest für einige Hochbetagte Gott sei dank noch rechtzeitig. Das soll Solidarität sein? Es wäre sehr wohl möglich gewesen früher auch in Deutschland zu impfen. Aber nein, hier zog Spahn die Nationalismus Keule, um die Notzulassung tot zu reden. Spahn selbst erwartet ein hohes Maß an Verzeihung - am meisten wohl für sich selbst. Ein Mindestmaß an wissenschaftlichem Verständnis wäre schon gut für einen Gesundheitsminister. Viele Fehler würden vermieden.

NEIN @qpqr27

Die Gesellschaft wird von den spaltenden Menschenfeinden bedroht, zersetzt und gegeneinander aufgehetzt!

Ob Sie Instrument dieser Gruppen sind, ist eine Frage die Sie sich selbst stellen sollten!

Wir in der Krise !

Nun, wir sind alle in der Krise, weil es kaum noch ein wirkliches Zuhören gibt, es an Empathie fehlt, weil es an Achtung, Respekt und Akzeptanz fehlt, von allen Seiten.
Leider hat auch der Egoismus und die Ignoranz derart zu genommen, da kann einem echt nur schlecht werden.
Aber es ist auch den Regierenden zum Teil zu verdanken, dass dem so ist. Zu spät erkannt, was da im Frühjahr anrollte, und nicht wirklich sinnvoll gehandelt. Was aber danach passierte, nämlich so gut wie nichts, das wird den Regierenden noch auf die Füße fallen, weil sie wie in einem Nebel nur noch auf Sicht fahren und noch sinnloser und unverständlicher handelten, so gut wie immer nur für die Wirtschaft, als wären Menschenleben nicht so wichtig.
Leider aber gibt auch Zeitgenossen, die nicht wirklich an einem friedlichen Miteinander Interesse haben. Sonst würden sie für andere ein Stück mitdenken, und auf Proteste verzichten.
Frohes Fest für alle !

Interessant

Es ist schon interessant zu beobachten, dass der "Schwarze Peter" seinen Adressaten nahezu blind findet. Jeder, der Unwägbarkeiten, Unstimmigkeiten und sonstige Zweifel hat - oder gar Fragen stellt - kommt sogleich ab in die Ecke. Unbequeme Fragen sowie unliebsame Fakten werden fast unisono angeprangert, verunglimpft und landen auf dem medialen Scheiterhaufen.
Äußerst bedenklich, wenn man sich anschaut, das bloßes Denken eigener Gedanken zur allgemeinen Schmach verkommen ist...
Das mit der Aufklärung war dann wohl umsonst.

@ 10:00 von Susi1960

Wunderbar auf den Punkt gebracht! Danke.

Eine Problem ist

das Personen, die aus vielerlei Gründen Bedenken haben mit anderen (gerne rechten) Gruppierungen in einen Topf geworfen werden. Dies ist leider auch in diesem Artikel der Fall "Maßnahmengegnern, Corona-Leugnern, Esoterikern, Impfskeptikern, Verschwörungserzählern und bekennenden Rechtsradikalen" dadurch werden konstruktive Diskussionen verhindert und viel Frust erzeugt. Demokratien leben davon, dass Entscheidungen kritisch hinterfragt und offen diskutiert werden dürfen.

Sage dies als jemand, der im Wesentlichen für die Coronamaßnahen und das Impfen ist. Allerdings gab es auch viel kaum nachvollziehbare und/oder offensichtlich falsche politische Entscheidungen. Stimme somit durchaus denjenigen zu, die meinen dass die fragwürdige Qualität aktueller Politik zusammen durchaus ein wesentlicher Grund für die Politikverdrossenheit ist.

Ja, aber...

Vieles von dem, was hier an- und beklagt wird, dürfte absolut richtig und zutreffend sein.

Doch möchte ich mit Anerkennung und Dank auf diejenigen Diskussionsteilnehmer hinweisen, die gerade auch hier in diesem Forum allen Entgleisungen, Angriffen, Polemisierungen, Falschdarstellungen usw. gleichbleibend ruhig und sachlich entgegnen, ohne sich von Erregung und Zorn zu ebensolchen Antworten hinreißen zu lassen.

Die immer wieder zu sachlicher und kultivierter Diskussion aufrufen und auf diese Weise häufig eskalierende und provozierende Beiträge in ruhigere Bahnen zu lenken versuchen.

Leicht kann einem das nicht immer fallen, wodurch manche Antwort auch dem Rotstift zum Opfer fällt, oft wohl richtigerweise...

Ein friedliches Weihnachten!

Schon vorher @M.Neuman

>>>Die Gesellschaft ist seit Hartz IV und dem Jahr 2015 gespalten!>>>>

Schon Anfang der 2000er kamen Rechte in alternative Bewegungen wie Gothics, Esotherikern, Aussteigern, Naturfans ect.
Diese Szenen wurden systematisch unterwandert und vergiftet!
Die erste beabsichtigte "Spaltung" u Manipulation, fand in diesen Szenen statt.

WIR - Gefühl ...

... hat nichts mit Demokratie zu tun - schon gar nicht in einem kapitalistischen System.
Der Kapitalismus lebt von Gegensätzen und Konkurrenz. Und der Föderalismus gibt dem letzten Wir-Gedanken den Todesstoß.

um 10:18 von M. Neumann

>>
Die Gesellschaft ist seit Hartz IV und dem Jahr 2015 gespalten!
<<

Genau ! Wir wollen unsere alten hohen Arbeitslosenzahlen zurück (vielleicht schaffen wir das durch Corona ja sogar). Wir wollen wieder niedrigere Sozialhilfe für arbeitsfähige Bürger und wir wollen, dass man sie weniger betreut bei der Suche nach Arbeit.

Ach wie schön war das doch damals, als die Gesellschaft noch nicht gespalten war, alle fast das gleiche verdienten und davon auch noch jede Menge.

Es waren sog. "Verschwörungstheoretiker", die einen Lock-down

vorhergesagt hatten. Zumindest wurden sie von der Regierung so eingestuft - bis er eine Woche später dann kam.
Und das zeigt sehr gut das "Wir in der Krise". Die Argumente wurden nicht diskutiert, sondern untergebuttert.
Dann ging es mit umgekehrtem Vorzeichen weiter. Wissenschaftliche Kritik an den Maßnahmen oder an den Tests wurden weitgehend aus der Diskussion eliminiert mit der Folge, dass sie auf anderen Plattformen stattfand/stattfindet.

@09:52 von Zweispruch

"Am Anfang des Jahres dachte ich, so langsam kann es nicht mehr schlimmer werden. Jetzt spricht niemand mehr vom Klimawandel. Dürreperioden, Waldbrände, Überschwemmungen, Menschen auf der Flucht."

Auch diese Haltung führt zur Spaltung der Gesellschaft: Die einen meinen die Themen mit moralischem Impetus vorgeben zu dürften, da alles so katastrophal bedrohlich ist und die anderen müssen(!) springen.
Nein, so läuft das eben nicht. Das sollte immer Ergebnis eines offenen Diskurses sein und nicht von angeblich gesellschaftlich relevanten Gruppen vorgegeben werden.

Ich denke, nicht das WIR ist in der Kriese, ...

.. es ist wohl eher das ICH.
Empfehlungen und Bitten konnten- oder wollten wir nicht folgen. Als die Folgen Ge- und Verbote hervorbrachten, wurde geklagt und sich oft genug einSch**ß darum gekümmert ... persönliche Entscheidungsfreiheit und so.
In wirklichkeit haben wir unsere Unmündigkeit und trotzig-fehlende Einsicht an den Tag gelegt.
Die Schuldfrage jedoch ist schnell geklärt: Die Regierung. Schließlich haben die uns anscheinend das Denken verboten.
Und dann der allgegenwärtige Ruf nach "dem Staat". Aber wonach rufen wir da eigentlich? Der Staat ... das sind doch WIR.
Und dann: Stellen wir plötzlich fest, dass wir uns selbst bejammern, auch- und erst recht zu den Feiertagen.

Kraftanstrengung hört sich gewaltig an.

Besser zuhören, verstehen wollen und leichtfertig verspieltes Vertrauen zurückgewinnen wäre auch schon vor Corona hilfreich und sinnvoll gewesen.

Tja

"Dauerhafter Schaden für die Demokratie lässt sich nur mit einer Kraftanstrengung abwenden."

Die Kraftanstrengung ist nicht in Sicht....
und die "neuen" Personen die an die Macht streben, geben wenig Grund zur Hoffnung überhaupt die kleinste Anstrengung unternommen wird. Ignoranz kommt vor dem Fall.

@10:05 von unbutu77

>> wer denkt heute noch an Scheuers
>> mautbetrug oder an die "Pannen" bei
>> Wirecard, oder an die Menschen in
>> den Schlauchbooten....

Jeder, der regelmäßig tagesschau.de liest? -.-

09:52 von Carina F

>>Nur so, der Vorwurf einer "gespaltenen "Bevölkerung" kommt von denen, die um jeden Preis spalten wollen!
Mit oder ohne Corona!
<<

Das wiederum glaube ich kaum. Es gibt genug Gründe, erst einmal gegen Impfmaßnahmen zu sein oder skeptisch Dinge zu hinterfragen, dass sind nicht alles Personen, die die Bevölkerung spalten wollen. Hiermit werfen Sie wieder alles in einen Topf (Rechte, Esotheriker und Personen mit Existenzängsten). Dabei kommt dann für Sie ein Einheitsbrei heraus, der sich "rechts" nennt. Und schon ist der Aufstand und Ablehnung in den Raum gestellt.

um 10:06 von Sachse64

>>
Wer eine abweichende Meinung äußert, bekommt sofort seine Ecke zugewiesen: Corona-Leugner, Putin-Versteher, AFD-Sympathisant, DDR-Nostalgiker und was es da noch alles gibt.
<<

Denken Sie noch mal genau nach: Das, was Sie beklagen, das produzieren Sie selbst. Oder warum sind Ihre gesammelten Beispiele alle so einseitig ? Warum lese ich da nichts von der Ecke Links-Grün-Versifft etc.?

Es ist übrigens schon schwer mit Menschen zu diskutieren, die Corona leugnen (ich meine jetzt diejenigen, die das wirklich tun - habe ich selbst kennen gelernt), während wir in MV schwere Fälle aufnehmen, für die es in Sachsen keinen Platz auf der Intensivstation mehr gibt.

Alternativen

Für Niedersachsen gibt es ja die Todesrate je 100000 EW, die geht für unter 60-jährige gegen Null. Es wäre daher altersspezifisch Freiheit zu gewähren gewesen, obwohl das in den Medien unpopulär ist. Das ist keine Altersdiskriminierung, weil es einen sachlichen Grund gibt, nämlich drohende Überlastung der Intensivstationen bei Infizierung älterer Leute. Diese müssen beim Einkaufen FFP2-Masken tragen, es gibt Senioren-Einkaufszeiten und es ist Taxi statt Bus angezeigt - natürlich entsprechende großzügige finanzielle Entschädigung durch Staat.
Zudem hätte man Produktion von Schnelltests früher und intensiver hochfahren müssen. Es ist eine Schande, wenn Experten erklären, jeder solle sich als infiziert betrachten, weil man keine Tests hat. Auch Entwicklung Medikamente läuft bürokratisiert und verspätet und unterfinanziert angelaufen. Warum wartet CORAT in Braunschweig seit Mitte November auf Zulassung der klinischen Studie?

Es gibt also Alternativen.

@qpqr27, um 10:12

Beiträge wie dieser von Ihnen sind es, die niemals eine sachliche Auseinandersetzung ermöglichen.

Unablässige Provokationen und Besserwisserei bieten keinerlei Diskussionsgrundlage.

Und jede Erwiderung spornt Sie zu weiteren unsachlichen und bewusst verfälschenden oder falschen Behauptungen an.

Herzlichen Dank

Janne Kieselbach, wirklich schön geschrieben! Und wieder dreht sich bei den Deutschen alles nur um Deutschland, wie die Kommentare jeden Tag zeigen! Schaut euch um in unserem einem Haus, Erde, unter unserem einem Himmel. Es gibt nur ein Heim hier für uns alle und dann erkennen wir doch, hoffe ich. Wir haben Sorgen??? Was hat dann der Rest unserer Mitbewohner? Seid stark in euch selbst und zusammen sind wir dann doch soviel stärker ... . Moderne Menschen gibt es noch gar nicht so lange, da waren andere wesentlich langlebiger! Ich glaube, die haben einfach nicht so sehr das trennende betont. Uns rasend schnell vermehren ist doch eine Primäreigenschaft des Homo Sapiens. Vereinigung Artspezifisch, Worldwide !!!

Kraftanstrengung?

„Dauerhafter Schaden für die Demokratie lässt sich nur mit einer Kraftanstrengung abwenden“

Meiner Überzeugung nach lässt sich der nicht mit Kraft, sondern nur mit dem ehrlichen Willen, also der bewussten Entscheidung, auch gegen gesellschaftliche Widerstände Vertrauen aufzubauen abwenden. Heißt: Mit dem ehrlichen Willen, „feste Überzeugungen“ zu hinterfragen und offen aufeinander (jeden) zuzugehen. Unabdingbare Grundvoraussetzung für auf Offenheit beruhendes Vertrauen ist - nicht nur, aber ganz besonders bei der Gestaltung des Gemeinwesens bzw. öffentlichen Lebens und der dafür nötigen materiellen Infrastruktur (in der sogenannten Politik) - Ehrlichkeit. Also neben Direktheit vor allem die Bereitschaft, absolute Transparenz zuzulassen (btw: dass irgendjemand besondere „Rechte“ hat, passt nicht in eine Demokratie), statt des Schürens von Angst vor anderen Menschen bzw. auf „Sicherheitsbedenken“ beruhendem Misstrauen und daraus resultierender „Hinterhältigkeit“ und Geheimniskrämerei.

09:54 von peter04

>>Es ist ein Drama! Wir sind in manchen Bereichen da angekommen, wo sich Mielke & Co hingeträumt hatten (Meinungsfreiheit, Medien, gezielte Beeinflussung der Menschen...)<<

Das ist eine Beleidigung für alle Bewohner der ehemaligen DDR. Sie jammern auf allerhöchstem Niveau.
Ihrem letzten Satz "...geht es uns (noch) unglaublich gut. Vermutlich zu gut." stimme ich zu.

@Lesewütiger

Fragen, Zweifel, Bedenken...... sind ok, auch Demos von "besorgten Bürgern" ohne Rückendeckung der Rechten hätte ich ok gefunden!

Aber Nein, man geht munter ohne Einhaltung jeglicher Hygienevorschriften, mit einer Horde von harten Rechten mit und wundert sich hinterher über Vorwürfe!
Wer neben Reichsbürgern steht u sich selbst als besorgt aber ansonsten neutral bezeichnet, muss man sich nicht wundern auf Ablehnung zu stoßen!

Wer polarisiert denn?

Es sind doch beide Seiten, die polarisieren.
Gerade durch die Verallgemeinerungen, gerade auch bei Politikern und Medien wird doch eine Spaltung direkt gefördert. Die, die jetzt auf die Straße gehen und gegen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung protestieren sind doch überwiegend keine "Coronaleugner" oder gar Verschwörungstheoretiker, Nazis usw. So wie ich leugnen doch die meisten Corona nicht, sondern kritisieren überwiegend nur bestimmte Maßnahmen.
Und genauso ist es mit den Pegidademos. Die wenigsten sind Rechts oder gar Nazis. Es sind überwiegend ganz normale Bürger, die unzufrieden sind und gehört werden wollen.
Auch fällt es doch auf, das nur noch "Ja-Sager" zu Wort kommen. Jede kritische Meinung wird unterdrückt oder lächerlich gemacht. All das und vieles mehr trägt doch dazu bei, das UNSERE Gesellschaft immer mehr auseinander driftet.

Das wir

wurde in der Tat dadurch ausgehebelt, dass alle, die es wagten, eine andere Meinung zu haben, verunglimpft wurden. In einer lebenden Gesellschaft und gerade in einer Demokratie existieren immer unterschiedlichste Richtungen, sicher auch extreme. Alle diese, wie gesagt alle diese, sollten, nein müssen, durch einen Disput abgeholt werden und nicht pauschal in eine Ecke gestellt werden. Gerade dieses geschah aber schon vor der Corona Krise auch schon. Wer anders denkt war ein Träumer oder rechts. Corona war und ist da nur der Katalysator, der alles beschleunigt. Auch hier in diesem Forum sieht man das deutlich. Wer nicht konform denkt, wird mit Sätzen: die Ratten kommen aus ihren löchern, wir werden dich beobachten usw. belegt. Statt Disput Drohung. Das spaltet und hilft nur denen, die in der Tat diese Staatsform ablösen wollen. Ergo nicht nur die Politik wir selber sind die Spalter..

ich, mich, meins

"mir steht zu", "ich habe Anspruch auf", "die Verfassung garantiert mir", "der Staat hat dafür zu sorgen, dass".

So töne ich aus der Ecke heraus, in die die anderen (und vor allem die Medien) mich angeblich gestellt haben.
Und wenn sich die anderen an den Kopf langen, wenn ich so daher rede, dann kröne ich das ganze noch mit: "Ihr spaltet die Gesellschaft!"

Ich kann mir bald nur noch die Ohren zuhalten.

@10:23 von Thomas D.

"Was, bitte, kann „die Politik“ oder „die Demokratie“ dafür, wenn Menschen das sachliche Diskutieren verlernt haben oder andere Menschen abwerten? Es ist immer eine individuelle Entscheidung, ob man diskutieren will oder nicht, ob man jemand anderen wegen dessen Meinung beschimpft oder nicht."

Falsch! Früher galt für Demokraten der Grundsatz von Voltaire, "dass man zwar anderer Meinung ist, aber sein Leben dafür gibt, dass der andere seine Meinung sagen darf".

Wo sind wir da heute gelandet? Debatte, Diskurs?
Das komplette Konzert der Mächtigen (Parteien, Kirchen, NGOs, Medien etc.) steht geschlossen gegen jeden kritische Äußerung am Bestehenden, weil es um seine Macht fürchtet. Im Zweifel werden Instrumente wie Verächtlichmachung oder der Verfassungsschutz lebhaft genutzt, um einer offenen Disskussion zu entgehen.

welches "Wir" ?

das "Wir" des alteingesessenen deutschen Mittelstands mit Eigenheim, Auto, 2 Kindern und Hund ? für ein paar andere gibts ein warmes Dankeschön - alle anderen gehen leider leer aus

Lach @krittkritt

Es gibt auf "anderen Platformen" keine Kritik an Politik oder Gesellschaft.
Schon der TG Kanal der Querdenker, die ja angeblich total friedlich sind, trieft vor antisemitischen, verschwörungstheoretischen u absitlich Demokratie zersetzenden Kommentaren, die von QD auch nicht gelöscht werden.....man lässt hetzen und hassen.

@10:12 von qpqr27

>> die Gesellschaft wird nicht von der
>> Pandemie bedroht....
>> sondern von denen die sie bekämpfen

Da ist jetzt Ihre Aussage nicht ganz eindeutig. Wen meinen Sie mit "sie"?

Die, die die Gesellschaft bekämpfen oder die, die die Pandemie bekämpfen? oO

Wer spaltet hier wen?

Auch hier in den Kommentaren ist leider die Stimmung meist völlig ablehnend, teils mit deutlich aggressiver Energie. Der Politik wird Versagen und Unfähigkeit vorgeworfen bzw. man erwartet, es müsse ohne Einschränkungen lösbar sein. Man sollte nicht vergessen, dass D im internationalen Vergleich noch ganz gut hier durchkommt, ich kann keine echte Alternative erkennen wo man sagen könnte: ‚So hätte man es machen sollen‘.

https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality

Die Länder, die Ausbreitung rasch eindämmen konnten, haben menschenrechtswidrige Maßnahmen angewendet, die unsere freiheitliche Gesellschaft nicht akzeptieren kann. Ich verstehe also nicht, was die Kritiker wollen.
Zu Beginn hatte ich noch gehofft, es gäbe mit den Querdenkern eine echte Diskussion über die Angemessenheit der Maßnahmen aber wenn Hr. Ballweg von der Bühne einer Demo aus ‚die eine Wahrheit‘ verkündet dann reicht es mir schon. Ich glaube Corona ist ein Vehikel für ein eh vorhandenes Nicht-Demokratieverständnis

Das wir

wurde in der Tat dadurch ausgehebelt, dass alle, die es wagten, eine andere Meinung zu haben, verunglimpft wurden. In einer lebenden Gesellschaft und gerade in einer Demokratie existieren immer unterschiedlichste Richtungen, sicher auch extreme. Alle diese, wie gesagt alle diese, sollten, nein müssen, durch einen Disput abgeholt werden und nicht pauschal in eine Ecke gestellt werden. Gerade dieses geschah aber schon vor der Corona Krise auch schon. Wer anders denkt war ein Träumer oder rechts. Corona war und ist da nur der Katalysator, der alles beschleunigt. Auch hier in diesem Forum sieht man das deutlich. Wer nicht konform denkt, wird mit Sätzen: die Ratten kommen aus ihren löchern, wir werden dich beobachten usw. belegt. Statt Disput Drohung. Das spaltet und hilft nur denen, die in der Tat diese Staatsform ablösen wollen. Ergo nicht nur die Politik wir selber sind die Spalter..

Keine Kraftanstrengung, nur eine andere Debattenkultur

Vergleicht man öffentliche Debatten in Deutschland mit denen vor 30 Jahren, fällt vieles auf, zB das es immer mehr Menschen gibt, die Verschwörungstheorien anhängen - und: das diese Menschen von der „Mehrheitsgesellschaft“ immer mehr an den Pranger gestellt werden. In USA hat man beobachten können, was passiert wenn beide Lager ungefähr gleich stark werden.

"Wieviel Solidarität wird aufgebracht,

wenn die Krise tatsächlich danach verlangt?"
In unserem Rechtsstaat heißt das mit anderen Worten:
"Wieviel Solidarität müssen kleine Leute, Rentner, um ihre Existenz kämpfende Gewerbetreibende, Pflegedienste usw. aufbringen - damit sich unsere Politiker selbst in diesen schwierigen Zeiten weiterhin ihre fetten Pensionen gönnen können- ohne endlich auch einmal in eine Rentenkasse einzuzahlen.
Und wenn man hört, dass vielfach noch keine der vollmundig versprochenen Novemberhilfen ausgezahlt wurden;
dass normale Rentner selbst eine kleine Rentenerhöhung wieder spürbar mehr versteuern müssen;
dass in etwa 70 Prozent der Krankenhäuser kein Bonus für das Pflegepersonal angekommen ist - aber andererseits die etwa 4500 Mitarbeiter der Abgeordneten im aufgeblähten zweitgrößten Parlament der Welt bis zu 600 EUR "Corona-Hilfe" bekommen - dann kann einem nur noch schlecht werden!

Zum Zusammenhalt gehört auch

Zum Zusammenhalt gehört auch zur Kenntnis zu nehmen, daß die Verantwortlichen auch nur Menschen sind und man denen getrost unterstellen darf, daß sie das Beste für Alle wollen, aber vor die schwierige Aufgabe gestellt werden, sehr viele verschiedene Interessen berücksichtigen zu müssen. Und dabei passieren natürlich Fehler, es wäre ein Wunder, wenn nicht. Niemand von uns hat jemals eine solche Pandemie erlebt und könnte behaupten, er oder sie wisse genau, was zu tun ist.
Fehler zu kritisieren ist eine Sache und möglich. Pauschal auf Politiker eindreschen eine andere.

Hört auf, diejenigen ernst zu nehmen, die mit der Angst der Menschen mittlerweile ihren Lebensunterhalt verdienen: einfach mal Michael Ballweg und Schenkung in eine Suchmaschine eingeben.

Hört auf, diejenigen ernst zu nehmen, die unsere Demokratie zerstören wollen, indem sie sich zwischen all denen verstecken, die einfach nur Sorgen haben. Das ist die Strategie der AfD: die Strategie der verwaschenen Fronten.

Ich versuche...

so viele Vorschriften zu brechen wie ich kann. Allein um es denen da oben zu zeigen.

10:01 von werner1955

>>Das Wir in der Krise?
Wird dadurch erreicht das wir alle Entscheidgungen vo Spahn und Merkel alternativlos akzeptieren?
Ich setzte bei dem "Wir" auf eigen und Selsbstverantwortung.<<

Sehen Sie sich doch bitte die Fakten an.
Gerade Spahn und Merkel haben auf Selbstverantwortung gesetzt.
Das Ergebnis: Zu Wenige haben Selbstverantwortung, und zu Viele fallen auf die Un- und Halbwahrheiten von Querdenkern und Konsorten herein. Dadurch wurde die zweite Welle so schlimm.
Also erst Zusammenhänge erkennen bevor man Personen kritisiert.

@Susi1960

Das „wir“ in der Krise kann genausowenig wie das „wir“ in Normalzeit gelingen, wenn das eigene Denken völlig die Regeln von Vernunft und Logik verlassen hat.

„Rückführbare Größen“ sagt man beim Kalibrieren von Messmitteln.

Und „Rückführbare Größen“ welche die Menschheit aus dem Mittelalter dahin gebracht haben wo sie heute ist sind wissenschaftlicher Konsens (der böse „Mainstream“), Aufklärung und Menschenrechte.

Was sind denn die „Gegenargumente“? Zurück ins Mittelalter?

Ja klar, jetzt kommt wieder nur sowas wie „ich bin bestimmt kein Verschwörungstheoretiker, ich will nur vernünftig über die wirtschaftlichen Folgen sprechen“ usw).

Und wenn das ausdiskutiert ist dann kommen die selben Leute unter dem nächsten Artikel wieder mit Bill Gates, 5G, Soros und der BRD GmbH.

Demokratie bedeutet das die Mehrheit entscheidet. Und da kann nicht pausenlos auf die völlig irrationalen Befindlichkeiten jedes einzelnen „Spinners“ Rücksicht genommen werden.

Gilt ganz besonders für eine Seite.

10:00 von Susi1960

>>Das "Wir" in der Krise
kann genausowenig wie das "Wir" in Normalzeiten gelingen, wenn wir Andersdenkende verbal verunglimpfen und nicht zumindest versuchen, den Kern der Gegenargumente zu erfassen.

Gilt für alle Seiten!<<

Danke für diesen Kommentar. Dem schließe ich mich gerne an.

Glauben Sie kaum? @Jacko08

Vor Corona war der Klimawandel DER Aufhänger in rechten u den Verschwörerkreisen!
Vorher waren (sind immer noch) Geflüchtete, Islam usw.
Es geht NIE um das Thema, auch ohne Coronakrise, würde fleissig zu o.g. Punkten Hass u Zwiespalt um jeden Preis gesäht werden!

Jahr 2021 : für die, die Überleben wollen

Aus dem Artikel:
"... In der ersten Hälfte des neuen Jahres dürften deshalb viele richtungweisende und entscheidende Herausforderungen anstehen ..."

Fragt sich nur welche.

TOP1 dürfte die Verhinderung der totalen Unternehmensinsolvenzkatastrophe sein.
Hier brennt eh schon die ganze Zeit die Luft.

Die Reformen als Kernsanierung für die gesamte Gesellschaft in D. sind 2020 im Kampf gg. die Armee des Virus Corona, und deren Welt weit unzähligen Mutanten, völlig untergegangen.

Reformen wie, Gesundheitsreform (u.v.a. z.B. Aufbau von viel mehr Pflege- u. Ärtztepersonal in Krankenhäusern, Unikliniken, Alten- u. Pflegeheimen, Top-Unterstützung in der häuslichen Krankenpflege) Steuerreform, Rentenreform, Energiereform/Ausbau von Wassersrofftankstellen/E-Tankstellen/Wirtschaftsreform, Sozialreform (weg mit HartzIV her mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen wie in Corona-Zeiten), Bildung (u.v.a. IT-Struktur in Schulen in D.), und noch viel viel viel mehr ...

Hier ist viel zu tun ...

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