Kommentare - Studie: Corona-Mutation wahrscheinlich leichter übertragbar

22. Dezember 2020 - 11:28 Uhr

Die Corona-Mutation ist einer britischen Studie zufolge leichter übertragbar. Die Wissenschaftler berufen sich auf Modellrechnungen. Biontech ist dennoch zuversichtlich, dass der Impfstoff wirksam bleibt.

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Kommentare

@Möbius - Plattformtechnologie

„@vriegel: Plattformzulassung ?
Sie meinen, wie beim Auto ?

Nein. Das ist Quatsch. Wenn der Impfstoff anders ist, ist auch eine neue Studie erforderlich, aber nicht sofort! Es ist ja außerdem auch etwas untergegangen, das die Zulassung nur vorläufig ist und nach einem Jahr noch einmal überprüft wird.

Der Vergleich mit den anti-Krebs Mitteln in der molekularen Medizin hinkt, da es dort um Erkrankte geht, während hier ausdrücklich GESUNDE geimpft werden sollen. Am Anfang hieß es sogar, man würde Fieber messen. Ich halte es für sinnvoller, bei jedem vor der Impfung einen Antigen Schnelltest zu machen (dauert nur 15 min) und dann die Positiven von der Impfung auszuschließen.“

Viele Aspekte.

Aber ja. Es geht darum.

Der Wirkstoff gegen Corona ist mit der selben „Plattform“ hergestellt, wie man auch die Krebsmedikamentation produziert.

Vereinfacht gesagt geht es „nur“ um die richtige Codierung der mRNA. Also die richtigen Rezeptoren „anzusteuern“.

Und die sind patentiert.

@ um 09:50 von Tinkotis

"@CarinaF (09:22)
Ich kann verstehen, wenn man sich über Leute aufregt, die die Maskenpflicht missachten, keinen Abstand halten oder Corona per se als "alte Leute-Problem" relativieren.
Aber bei rund fünf Millionen Menschen in Deutschland, die 80 oder älter sind angesichts von 27.000 mit Corona verstorbenen Menschen von einem Aussterben der Hochbetagten zu sprechen, hat nichts mit ernst nehmen zu tun. Das ist Hysterie und weder hilfreich noch respektvoll gegenüber den Opfern."
.
Wenn man berücksichtigt, dass noch keine 2 % der Bevölkerung in Deutschland als infiziert erkannt wurden, dann ist die Zahl der Todesopfer erschreckend hoch. Da ist kein Raum für Relativierungen und falsche Vorwürfen der Respektlosigkeit .

Wenn keine Kontakteinschränlungen zu WEihnachten erfolgen ....

... werden hier im Januar die Intensivstationen aussortieren müssen, wer behandelt werden darf und wer nicht.
Im Grnde wäre es vernünftig, wenn man die Lockerungen zu den Feiertagen zurück nimmt und zusätzlich alles schließt, was nicht überlebensnotwendig ist.
Betriebe, die keine lebensnotwendigen Güter produzieren, als Beispiel, aber auch Behörden und Gerichte.
Unser Gesundheitssystem ist doch jetzt bereits überlastet. Es wird über Weihnachten sicher auch zu etlichen Ansteckungen in den Pflegeheimen kommen, weil viele ihre Angehörigen über Weihnachten zu sich heim holen oder weil vermehrte Besuche in den Altenheimen erfolgen.
Da aber nicht in allen Altenheimen die Schnelltests erfolgen (Personalmangel, etc.), gibt es dort keine hohen Schutz.

Und was heißt das jetzt konkret?

Nicht mehr 1,5 sondern 3 Meter Abstand? Nicht mehr 15 Minuten in einem Raum gelten als "gefährlich" sondern bereits 5 Minuten? Nicht mehr eine Person pro 10 Quadratmeter Ladenfläche sondern pro 50?

@ um 11:14 von Klärungsbedarf

"um 10:48 von Ritchi
>>
@ um 10:26 von spax-plywood

"Glaube kaum dass das Antigen
aus über 1000 Aminosäuren besteht. Es sind vielleicht 20, die in bestimmter Folge aufgereiht sind."
.
Peptide mit nur 20 Aminosäuren sind eher sehr sehr selten. Das ist jetzt keine Glaubenssache, sondern eine Wissenssache.
<<

Zu meiner Schulzeit gab es noch 20 verschiedene Aminosäuren und Wiki sieht das immer noch so. Wieviele davon aneinandergereiht sind, ist eine zweite Sache."
.
Wo ist die Rede von 20 "verschiedenen" Aminosäuren? Nirgends steht, dass alle Aminosäuren von den über 1000 verschieden sein müssen. Auch bei den 20 Aminosäuren besteht nicht, dass diese verschieden sein müssen.

@Tinkotis (vorheriger Thread, Angst machen)

Ich kann nur berichten, was ich selbst (Totenscheine Cov19) sehe und was man einfach über die Vernetzungen u Kontakte auch bundesweit erfährt.
Lediglich mit dem dummen Argument "Es infizieren sich u sterben nur ü 80jährige!" Wollte ich mal aufhebeln!
Ich setze für die Zweifler einfach die Bitte um Schutz u Achtsamkeit hinzu!
Wer Angst, hat rennt zu den Querschlägern, Wer achtsam wird (oder ist) hat kapiert das Lari-fari Denken zu immer weiterer Ausbreitung führt! Ein "fiter" Virusmutant....rennt dann noch besser.

In verschiedenen Meldungen heißt es, ...

.. dass diese Mutation ein höheres Infektionsrisiko für Kinder und Jugendliche darstelle. Wenn sich das als richtig herausstellt, haben wir bald für eine gewisse Zeit ein Problem mit der Wiedereröffnung der Kitas und Schulen.
Die "feste Lüften" Strategie dürfte dann nicht mehr ausreichend sein. Und Schule von zu Hause mit u. U. gleichzeitigem Homeoffice der Eltern dürfte der Deutschen Infrastruktur und der mangelhaften Ausstattung der meisten Schulen zum Opfer fallen.
Man darf gespannt sein ...

Normales Leben ab wann..?

„Nach Einschätzung von Biontech könnte durch die Impfungen bis Ende des Sommers ein "normales Leben" ohne Shutdown erreicht werden“

Prof. Ugur Sahin formuliert es sehr vorsichtig. Abgesehen davon, dass man m. M. n. auch bereits jetzt mit deutlich weniger Einschränkungen leben könnte, denke ich auch, dass die Impfung der Hochrisikogruppe ausreicht, um unter dem Aspekt der Verhältnismäßigkeit die Pandemie dann weitgehend für beendet zu erklären.

Ab Ostern dürfte das erreicht sein.

Spätestens dann dürften wir wieder auf einem Niveau sein, dass einer normalen Grippewelle entspricht.

Die „pandemische Situation“ sollte Ende März auch nicht mehr vom Bundestag verlängert werden.

Zudem gehe ich davon aus, dass schon mind. 20%
der Bevölkerung infiziert waren.

Die Impfung kann auch ohne Pandemische Situation fortgeführt werden!

Ziel muss es sein so bald wie möglich zur Normalität zurück zu kehren.

@ Dr. Dr. Sheldon... 11:51 (Vorgängerthread)

.... >>Somit ist es für mich persönlich auch gar keine Frage, dass ich Kontakte auf ein absolutes Minimum herunterfahre und auch Weihnachten nur mit meiner Frau und Tochter verbringe.<< ...

Bei dieser und Ihren weiteren Ausführungen im o.g. Post bin ich ganz Ihrer Meinung und teile Ihre Absichten.
Ich gehe dabei sogar noch eins weiter: ich werde mich auf jeden Fall impfen lassen, wenn ich dran bin. Nicht wg. mir sondern damit ich eine geringere Gefahr für meine Mitmenschen bin. Das persönliche Risiko der Nebenwirkungen gehe ich dabei gerne ein, wenn ich es im Vergleich zum allseitigen Nutzen sehe. Hier muß mMn das Recht auf körperliche Unversehrtheit gegenüber der Pflicht zum Nutzen der Allgemeinheit und der Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit zurückstehen. Schließlich will ich mich ja auch weiterhin als Mitglied eines Gemeinwesens sehen und nicht als ein Egozentriker unter vielen anderen.

@ um 11:25 von spax-plywood

"@ritchi
Es sind ja wohl kaum mehr als 20 verschiedene Aminosäuren in den Ketten aufgereiht. So war das gemeint. Was haben Sie denn verstanden?"
.
Von "verschiedenen" Aminosäuren ist nirgends die Rede, weder bei den über 1000, noch bei den 20. Wenn Sie jetzt durch das Hinzufügen des Wortes 'verschiedene' sich versuchen zu rechtfertigen, ergibt Ihr Post immer noch keinen Sinn.

Aus dem Artikel :

"... Im Januar würden dann jede Woche mindestens weitere 670.000 Dosen hinzukommen..."

Damit kann man dann 335.000 Leute pro Woche impfen.

Würde dann ca. 149 Wochen ( also ca. 3 Jahre !! ) dauern, bis man 50 Mio, also ca. 60% der Bevölkerung, geimpft hat.

Selbst wenn man dann, nach Verfügbarkeit mehrerer Impfstoffe, pro Woche 2 Millionen Leute impfen könnte ( also 4 Millionen Dosen zur Verfügung hat ), dauert das ca. ein halbes Jahr.

Entsprechende Kapazitäten an Ärzten / Impfpersonal vorausgesetzt.

Puuuh, das wird eine laaange Durststrecke...

Dann kann man gleich mit der Impfung für 2022 weitermachen.

Falls das Virus mutiert und der Impfstoff angepasst und dann natürlich auch produziert werden muss, so ist das im Prinzip nicht zu schaffen.

Pessimismus pur ? JEIN.

Für mich eher Realismus, aber je nach Sicht des Betrachters natürlich auch Pessimismus.

Hoffen wir mal, daß es besser kommt.

um 12:19 von Sebastian15

>>
Und was heißt das jetzt konkret?

Nicht mehr 1,5 sondern 3 Meter Abstand? Nicht mehr 15 Minuten in einem Raum gelten als "gefährlich" sondern bereits 5 Minuten? Nicht mehr eine Person pro 10 Quadratmeter Ladenfläche sondern pro 50?
<<

Konkret heißt das, dass es reichen würde, wenn alle, wirklich alle sich an die Regeln halten würden. Also auch Sie.

@vriegel: Sind Sie sich da sicher ?

Also möglich ist es (leider) schon was Sie sagen, nämlich das die Sequenz des ACE2 Rezeptors patentiert ist. Ich halte das aber für sehr unwahrscheinlich, und selbst wenn, liegen die Patentrechte ganz sicher nicht bei Biontech.

Ich habe nicht verfolgt, die Diskussion zu diesem Thema vor einigen Jahren ausgegangen ist. EU nimmt hier evtl. eine andere Position als USA ein.

Für das Thema hier, nämlich „Ist der Impfstoff noch wirksam: Ja oder nein?“ kommt es darauf aber nicht an, denn es geht hierbei nicht um die Rezeptoraffinität sondern um die Erkennung durch das Immunsystem.

@ 12:08_Ritchi- Infizierte in Deutschland

Geht man nach den Zahlen der WHO, bspw die aus der Ioannidis Studie,
Dann haben wir in Deutschland wohl schon über 20% Infizierte gehabt.

Das ist ja einer der großen Kritikpunkte, dass das RKI und Prof Drosten etc sich beharrlich weigern das zur Kenntnis zu nehmen.

Unter diesem Blickwinkel wären nämlich andere Maßnahmen ausreichend.

Zumal dann auch in Punkto Impfung ganz andere Zahlen relevant wären.

um 12:21 von Ritchi

>>
Wo ist die Rede von 20 "verschiedenen" Aminosäuren? Nirgends steht, dass alle Aminosäuren von den über 1000 verschieden sein müssen. Auch bei den 20 Aminosäuren besteht nicht, dass diese verschieden sein müssen.
<<

Der Forist spax-plywood hat es vielleicht missverständlich ausgedrückt, aber aus dem Zusammenhang erschließt sich doch, was er meinte. Ich will meine Aussage zur Sicherheit auch noch insofern konkretisieren als es 20 verschiedene kanonische Aminosäuren gibt. Andere gibt es auch noch darüber hinaus.

Anfang Dezember 12.000 Mutationen bekannt

und wegen 20 neuen jetzt das Theater und die Spekulationen. Wie hat man denn in einer Versuchsgruppe von knapp 22.000 Geimpften eine Wirksamkeit gegen 12.000 Mutationen geprüft? Eben dies funktioniert nicht sondern die Wirksamkeit ist "zu hoher Wahrscheinlichkeit" nur erahnt aber keinesfalls untersucht. Wenn jede Untersuchung wie jetzt angekündigt 14 Tage dauert kommt man ja bei den ständig neuen Mutationen gar nicht hinterher. Nur wäre es schön, wenn man dies den Leuten auch mal ehrlich so sagt.

@ Sebastian15, um 12:19

Gute Fragen, die Sie da stellen.
Sich daran zu halten, kann nicht verkehrt sein.

Aber wenn man unseren Landesvater Laschet schon wieder hört, dass er Gottesdienste auf jeden Fall zulassen und auf keinen Fall verbieten will, fragt man sich schon, wie ernst er das Coronageschehen samt der neuen Virusvariante nimmt.

Zumindest hätte ich von ihm erwartet, dass er mit deutlichen Worten von Gottesdiensten abrät.

Aber vielleicht schielt er ja auch hoffnungsfroh auf die bevorstehende Impfung...

geschätzter Infektionsfaktor 11

der Einfachheit Zitat aus dem

Beschluss 1/2020 des ABAS – Aktualisierung vom 8.12.2020
Einstufung des Virus SARS-CoV-2 in Risikogruppe 3

(I) Schwere Verläufe der Erkrankung findet man nicht bei allen Infizierten, sondern überwiegend bei bestimmten Patientengruppen. Die Daten des Robert Koch-Instituts belegen, dass bundesweit 86 % der an COVID-19 verstorbenen Personen 70 Jahre und älter waren. Ihr Altersdurchschnitt liegt bei 82 Jahren.

...

(III) Des Weiteren ist davon auszugehen, dass ein erheblicher Teil der SARS-CoV-2-Infizierten keine oder eine nur leichte, erkältungsähnliche Erkrankung entwickeln....Eine Studie schätzt den Anteil der registrierten Infizierten auf 9,2 %. Somit wäre die Anzahl an tatsächlich Infizierten um einen Faktor 11 größer als der als infiziert gemeldeten Personen.

Man weiß so vieles nicht

Mich hat es auch verwundert das man die infektiöse Dosis nicht kennt. Bei Influenza sind es um 10 Viren. Klar ist nur, bei der SARS2 Mutante sind es weniger als beim gängigen Stamm. Der Grund ist die höhere Rezeptoraffinität der Mutante.

Aufgrund der asymptomatischen Virusträger ist ähnlich wie im Frühjahr davon auszugehen, das die Mutante sich schon außerhalb von GB ausbreitet. Um selektive Grenzschliessungen innerhalb des Schengenraums wird man nicht herumkommen, um Zeit zu gewinnen.

Der worst case wäre natürlich, wenn Biontech vermeldet, dass ein „Update“ des Impfstoffs notwendig ist. Denn dann ist man in einem „Rüstungswettlauf“ mit der Natur.

Kinder

"H.Hummel" sorgt sich, dass die Mutation für Kinder und Jugendliche ansteckender sein könnte.
Auch von Südafrika hat man dem dort mutierten Virus, der ist glaube ich nicht der gleiche wie in England (?) eine höhere Infektionsrate bei "Jüngeren" nachgesagt. Das sind keine guten Nachrichten. Aber vielleicht bestätigt sich das doch nicht. Auf jeden Fall könnte man dann vergessen von der Risikogruppe zu reden und viele die meinen sie müssten sich nicht schützen müssten umdenken.

Eine Karte kann man immer noch spielen

In China ist es gelungen das Virus durch nicht-pharmazeutische Maßnahmen auszurotten, also durch eine effektive Vereinzelung.

Dann geht aber der Weg zu Schule oder Arbeit nicht mehr. Auch die Mobilität müsste dann drastisch beschränkt werden. Der ÖPNV wurde eingestellt, der Individualverkehr untersagt. In China durfte nur eine Person eines Haushalts alle drei Tage zum nächstgelegenen Supermarkt. Ich hoffe nicht, dass es in Deutschland so weit kommt.

Zwei Dinge solten

Zwei Dinge solten vordringlich geklärt werden. Erstens, ob aus der höheren Ansteckungswarscheinlichkeit neue Regeln erforderlich werden und zweitens, ob die jetzt entwickelten Seren auch gegen dieses mutierte Virus schützen.

12:24, vriegel

>>Abgesehen davon, dass man m. M. n. auch bereits jetzt mit deutlich weniger Einschränkungen leben könnte, denke ich auch, dass die Impfung der Hochrisikogruppe ausreicht, um unter dem Aspekt der Verhältnismäßigkeit die Pandemie dann weitgehend für beendet zu erklären.<<

Nein, das reicht nicht aus.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser hängen viele Patienten an Beatmungsgeräten, die das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.

Was Sie hier im Forum ausdauernd betreiben, kann man als Gesundbeterei bezeichnen.

Das trifft auch auf Ihre ausdauernden Hinweise auf Pflegeheime zu. Die allerwenigsten derer, die Covid19-infiziert sterben, waren vorher Bewohner von Pflegeheimen.

Was leider neimand erwähnt...

Eine leichtere Übertragbarkeit des Viruses bzw. eine Mutation (kann) sogar etwas gutes sein. Tatsächlich ist das die Grundlage vieler Impfstoffe. Der Polio Impfstoff ist beispielsweise auch eine Mutation des eigentlichen Viruses, welches allerdings viel mildere Krankheitsverläufe hat.

Tatsächlich verbringen Wissenschaftler teilweise Jahre damit, Viruse zu mutieren um eine Mutation zu finden, welche nur einen ungefährlichen Krankheitsverlauf hat. Der Impfstoff ist dann nichts weiter als eine mutierte Version des Viruses, mit welchem die Leute angesteckt werden um Antikörper zu produzieren.

Eine Mutation und eine höhere Ansteckungsrate ist also per se nichts schlechtes und kann sogar etwas gutes sein, (wenn) der Krankheitsverlauf der Mutation milder ist.

Tatsächlich wird auch schon in Laboren an Covid-19 Mutationen gearbeitet um diese als Impfstoff zu nutzen. Der Vorteil wäre: Ein paar Tröpchen vom Mittel sind für die Impfung dann ausreichend.

Danke @Ritchi

>>>Wenn man berücksichtigt, dass noch keine 2 % der Bevölkerung in Deutschland als infiziert erkannt wurden, dann ist die Zahl der Todesopfer erschreckend hoch. Da ist kein Raum für Relativierungen und falsche Vorwürfen der Respektlosigkeit >>>

Das wollte ich ausdrücken!
Auch ich, muss Sterbedaten für interne Statistiken erfassen (auch die Altersstufen) Corona hat eine Sonderstatistik. Die Altersgruppe geht einfach runter, Schnitt ist jetzt zwischen 70-75. Patienten kommen aus Pflegeeinrichtungen aber natürlich auch laufend aus Privathaushalten.

@European Son: So nicht!

"Hier muß mMn das Recht auf körperliche Unversehrtheit gegenüber der Pflicht zum Nutzen der Allgemeinheit und der Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit zurückstehen" Am 22. Dezember 2020 um 12:24 von European Son

*

Glücklicherweise sieht das unser Gesetz nicht vor.

Wo kämen wir denn hin, wenn einzelne verletzt werden könnten, um der "Allgemeinheit" (wer auch immer das ist) zu dienen? Das haben wir schon hinter uns.

Ein einzelner hat niemals die Pflicht zum Nutzen der Allgemeinheit auf eigene Unversehrtheit zu verzichten.

Und das ist auch gut so!

Wenn Sie das für sich entscheiden: bitte schön! Es steht Ihnen sogar jederzeit frei durch Lebendspende eine Niere irgendjemanden zu spenden. Aber niemals wird jemand ähnliches "für die Allgemeinheit" tun müssen. Solche Pflichten zu verlangen steht der Allgemeinheit gar nicht zu.

@vriegel - Milchmädchenrechnung

Zitat: "Zudem gehe ich davon aus, dass schon mind. 20%
der Bevölkerung infiziert waren."

Antwort:
Die BRD hat 88 Mio Einwohner.
20% wären ca 17,5 Mio Infizierte? Korrekt?

Infiziert laut RKI: 1,5Mio
Also weniger als 2% der Bevölkerung.

Selbst wenn man eine Dunkelziffer von 1:1 annimmt, sprich weitere 1,5 Mio statistisch nicht erfasster Infizierte aufaddiert, geht ihre Milchmädchenrechnung nicht auf.
Auf ihre absurde Forderung baldmöglicher "Normalität" gehe ich heute besser nicht ein.

PHS N501y

Den Forschern von PHS macht Sorgen, dass das Virus N501y doch vermutlich die Immunantwort erschwert, sprich, die Immunisierung oder Impfung eben wenig Effekt haben könnte?

Auch Drosten spricht nun scheinbar eher von „sieht schlecht aus“, nachdem ihm Daten aus GB vorliegen.

Klar war mit Mutationen zu rechnen.
Doch das hier klingt eher vorsichtig pessimistisch, stellen wir uns somit auf längere Zeiten ein, in denen die neue Realität normal werden könnte.

um 12:24 von vriegel Normales Leben ab wann?

Ich weiß nicht, ob es ein so erstrebenswertes Ziel sein kann, in eine ,,Normalität" zurückkehren zu wollen, in der Denkmuster wie diese folgende von Ihnen selbst geposteten in Wirklichkeit ausarten würden.

Aus dem Vorgängerthread:

,,Zuerst einmal, dass der Tod zum Leben dazu gehört.

Und dann schließe ich daraus, dass Corona wirkt wie ein „Staubsauger“. Es „saugt“ die Toten, die eigentlich erst in den nächsten Wochen und Monaten versterben würden an und sorgt für eine temporäre Übersterblichkeit..."

Das qualvolle Sterben fern von seinen Lieben ist für Sie nichts weiter als eine statistische Spielecke, mit der Sie sich eine rationelle Erklärung glattbügeln, die Ihnen helfen soll, endlich wieder Ihre ,,Normalität" zurückzubekommen? Der Triumph der Technokratie ist der, sich selbst quasi für unsterblich zu halten. Was Sie den Lesern da bislang angeboten haben, ist mir unerklärlich. Mit ein wenig Phantasie müßten Sie sich doch vorstellen können, selbst irgendwann mal 80 zu sein.

@sebastian15, 12:19

Nicht mehr 1,5 sondern 3 Meter Abstand? Nicht mehr 15 Minuten in einem Raum gelten als "gefährlich" sondern bereits 5 Minuten? Nicht mehr eine Person pro 10 Quadratmeter Ladenfläche sondern pro 50?

Heißt konkret, dass, wenn Sie Ihr eigenes Leben für lebenswert halten, Sie konsequent Ihre FFP2-Maske überziehen.

Und sich sekundär (auch mit Maske) nicht unbedingt mit 20 anderen in eine Sardinenbüchse legen.

Alles andere ist sowieso überflüssiger politogener Quatsch.

Strategie gegen Corona bleibt , sie muss nur "gelebt" werden

Das Instrument, um gegen Corona erfolgreich bestehen zu können, bleibt die Einhaltung der AHAL-Regeln. Jeder von uns hat es in der Hand, diesen Kampf erfolgreich zu meistern. Die Corona-Mutation ändert daran nichts.

@ Gerd Hansen

Sie haben Recht.

Aber da den meisten das Virus nicht viel auszumachen scheint ist es sehr wichtig die Reihenfolge für die Impfungen festzulegen und sie daran zu halten.

Nur so bekommt man einen größtmöglichen Schutz und eine Entlastung der medizinischen Versorgung hin.

Und damit wird es auch funktionieren.

Mit Sorge sehe ich, dass manche schon über Klagen nachdenken, um weiter nach vorne zu rutschen. Dieselben werden dann vermutlich auf Entschädigung klagen, wenn sie von der Impfung Kopfschmerzen bekommen. Vermutlich wird das dann eine Dauer-Migräne sein, die eine Berufsunfähigkeit verursachen wird.

@Ritchi (12:08)

"Wenn man berücksichtigt, dass noch keine 2 % der Bevölkerung in Deutschland als infiziert erkannt wurden, dann ist die Zahl der Todesopfer erschreckend hoch."

Und dewegen sollte man die Krankheit auch ernst nehmen. Aber man könnte Ihre Aussage auch so verstehen, dass sich noch 98% der Bevölkerung infizieren könnten, und damit auch noch ein bis zwei Millionen daran sterben könnten?. Dafür besteht nach einem Jahr Corona und angesichts Impfbeginns derzeit aber kein Anlass. Und deshalb habe ich mit solchen Kommentaren genauso ein Problem wie mit Leuten von der anderen Seite des Meinungsspektrums, die die möglichen Gefahren von Coron ohne Maske wegbrüllen.

Deshalb meine Kritik heute.

@ 12:24 von vriegel

Ich kann die Sehnsucht nach "Normalität" ja verstehen. Aber was nützte es einem Menschen in Mitteleuropa, sich im Jahr 1944 nach Normalität zu sehnen? Das Problem ist, dass die Impfung nur zu etwas mehr als 95% wirkt, zudem können wir nicht wirklich alle Risikopersonen greifen. Daher ist weniger der Impfschutzeffekt für den Geimpften relevant, sondern die Herdenimmunität, sollte die überhaupt mit der Impfung erreicht werden. Nur so können hohe Todeszahlen verhindert werden. Wenn jede Person, die weiß, dass sie Risikoperson ist, aber nicht sicher weiß, ob die Impfung wirkt, Angst haben muss, rauszugehen, weil alles ohne Maske rumläuft, oder jeder Mensch, der nicht sicher ist, keine Risikoperson zu sein (wer kann das sein?), ständig Angst haben muss, was ist das für ein Leben? Nur damit ein paar die kleine Unannehmlichkeit der Maske vermeiden können? Und Party feiern können? In was für einer Spaßgesellschaft leben wir? Die Party ist sowieso aus.

Leichter übertragbare

Mutation des Virus, tja wenn der neu entwickelte Impfstoff das abdeckt ist ja gut.
Bis meine Frau und ich geimpft werden geht noch viel Wasser den Rhein runter. Wir gehören zur Gruppe 3 und rechnen nicht vor Mitte nächsten Jahres mit einer Impfung. Wichtiger sind die Personen welche Tag, täglich der Gefahr ausgesetzt sind und die älteren Herrschaften im Altenheim oder zu Hause.
Wir halten uns so lange an die Regeln und hoffen, wenn Gott will, das wir bis zur Impfung 1+2 noch unter den lebigen sind.
Allen ein frohes Fest und bleibt gesund.

@Max-S: Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen

Streeck und Kollegen ermittelten eine Dunkelziffer von Faktor 4-6, und das ist auch im Einklang mit internationalen Studien.

Man hat am Anfang gedacht, das die asymptomatischen Infizierten 80% ausmachen würden, inzwischen wird angenommen es seien knapp 20%. Aber nicht alle klinisch auffälligen mit zB nur schwachen Symptomen gehen auch zum Arzt. Aus ganz unterschiedlichen Gründen.

„Bekannt“ Infizierte sind tatsächlich nur ein Bruchteil der tatsächlichen Infizierten. Allein aus der Positivenquote kann man das aber nicht schliessen, hierzu wären Massentests oder wenigstens randomisierte Tests erforderlich.

Wenn man also zB 100.000 bekannt Infizierte hat, dann sind tatsächlich ca. 500.000 Menschen infiziert. Davon wiederum sind 100.000 asymptomatisch. Leider können auch diese das Virus verbreiten. Sie sind sogar NOCH länger Virusausscheider als die symptomatischen Infizierten (laut einer aktuellen Studie).

Ohne Kontaktnachverfolgung bleibt nur noch die Impfung als Abhilfe.

@Möbius

"Eine Karte kann man immer noch spielen
In China ist es gelungen das Virus durch nicht-pharmazeutische Maßnahmen auszurotten, also durch eine effektive Vereinzelung" Am 22. Dezember 2020 um 12:50 von Möbius

*

Ja, natürlich: in Hongkong geht die 4. Welle durch, aber China hat alles im Griff.

Es ist schon auffällig, wie gut Pandemie-Bekämpfung in totalitären Systemen wie Diktaturen und Ein-Parteien-Systemen funktioniert.

Das hat natürlich nichts mit der Presse(un)freiheit zu tun sondern mit kompetenter Führung. Die muss einfach immer richtig liegen. Anders geht's nicht.

Risiko Regierung

Das mutierte Virus ist wahrscheinlich schon im Land. Ist es aber auch in Asien? Die Regierung weigert sich noch immer hartnäckig von den Erfolgsländern zu lernen. Leerstehende Hotels werden nicht für staatliche Sicherheitscentren genutzt um Infizierte Einreisende abzuwehren.

Zugleich wird das Zulassungsverfahren bürokratisch verlängert. Obwohl wir die besten Wissenschaftler und den Impfstoff selbst im Land haben wird das Zulassungsverfahren im Vergleich zu den USA u GB gestreckt. Das bedeutet mehr Risiko, mehr Infizierte u mehr Tote.

um 12:50 von Möbius

>>
Dann geht aber der Weg zu Schule oder Arbeit nicht mehr. Auch die Mobilität müsste dann drastisch beschränkt werden. Der ÖPNV wurde eingestellt, der Individualverkehr untersagt. In China durfte nur eine Person eines Haushalts alle drei Tage zum nächstgelegenen Supermarkt. Ich hoffe nicht, dass es in Deutschland so weit kommt.
<<

Es gibt noch den Mittelweg: Die konsequente Durchsetzung der jetzt geltenden Maßnahmen. Es gibt keine Spielräume für Verstöße mehr. Mal ein Beispiel: Warum ist es Denunziantentum, wenn man die Feier in der Nachbarwohnung zur Anzeige bringt, weil sie vielleicht Opa und Oma das leben kosten könnte, während es verachtenswertes Wegschauen ist, wenn man nicht anzeigt, dass in der Nachbarwohnung Frau und Kinder verprügelt werden ? Bei einem Todesopfer durch ein unzulässiges Autorennen kann es zur Mordanklage kommen. Und bei Einem Todesopfer in Folge einer Feier ?

12:32, vriegel

>>@ 12:08_Ritchi- Infizierte in Deutschland
Geht man nach den Zahlen der WHO, bspw die aus der Ioannidis Studie,
Dann haben wir in Deutschland wohl schon über 20% Infizierte gehabt.

Das ist ja einer der großen Kritikpunkte, dass das RKI und Prof Drosten etc sich beharrlich weigern das zur Kenntnis zu nehmen.

Unter diesem Blickwinkel wären nämlich andere Maßnahmen ausreichend.

Zumal dann auch in Punkto Impfung ganz andere Zahlen relevant wären.<<

Was ist denn Ihrer Ansicht nach der Grund, warum Professor Drosten und die Wissenschaftler des RKI sich beharrlich weigern, diese Ihren Angaben nach klar auf der Hand liegenden Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen?

Sie stellen den Erwähnten ja ein wissenschaftliches Armutszeugnis aus, wozu Sie Ihre behauptete fachliche Autorität in die Waagschale werfen. Halten Sie Drosten u.a. wirklich für derart blutige Amateure, oder wittern Sie eine Verschwörung? Andere Möglichkeiten, wie Sie zu Ihrer Einschätzung gekommen sein könnten, erkenne ich nicht.

@vriegel - 12:32

"Geht man nach den Zahlen der WHO, bspw die aus der Ioannidis Studie,
Dann haben wir in Deutschland wohl schon über 20% Infizierte gehabt.
Das ist ja einer der großen Kritikpunkte, dass das RKI und Prof Drosten etc sich beharrlich weigern das zur Kenntnis zu nehmen."

Der altbekannte Vorwurf dahinter:
Das RKI, Professor Drosten und die Bundesregierung haben uns aus permanenter Unkenntnis in diese Misere manövriert, die Prof. @vriegel ganz anders gemanagt hätte.

"Unter diesem Blickwinkel wären nämlich andere Maßnahmen ausreichend."

Na welche wohl - Ihr Schweden-Modell, nicht wahr?

"Zumal dann auch in Punkto Impfung ganz andere Zahlen relevant wären."

Welche, lässt man dann - weil reine Vermutung - am besten offen. Wichtig war ja nur der Aufschlag, die Unfähigkeit von RKI und Schein-Virologen herauszustellen.

Das Einzige, was wirklich hilft sind Realitätssinn und Vernunft

"Die Wahrscheinlichkeit, dass sie schon in Deutschland ist, aber bisher unerkannt, schätze ich schon als sehr, sehr hoch ein", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin“

Davon kann man wohl ausgehen. Schließlich hat sich schon die weniger ansteckende Variante des Virus bei ihrer Ausbreitung über sämtliche Kontinente nicht aufhalten lassen.

"Kontaktreduktion wirkt also auch gegen die Verbreitung der Mutante", schreibt Drosten“

Die wird sich also - wie bisher schon die „originale“ Version des Virus - vor allem unter den Realitätsverweigerern und Rücksichtslosen ausbreiten.

Studie: Corona-Mutation wahrscheinlich leichter übertragbar

So. Und was heisst das jetzt? Etwa, dass der bereits entwickelte Impfstoff nun nicht mehr ausreicht und nicht mehr gegen die neu entdeckte Corona-Mutation nicht so wirkt wie er eigentlich sollte? Nimmt der Lockdown dann das komplette Jahr 2021 auch noch ein? Folgt auf das komplette Corona-Jahr 2020 ein komplettes Corona-Jahr 2021. Diese Mutation hatte wohl niemand bislang auf dem Zettel. Aber es wurde ja von Anfang an über sehr vieles nicht geredet, wie zum Beispiel die Aufklärung darüber, wie dieses Virus überhaupt entstanden ist und ob natürlich oder fahrlässig bzw. vorsätzlich im Labor. Aufklärung ist das A und O im Hinblick auf Corona und die fehlt oder ist sehr wissenschaftlich verkompliziert. Es ist nicht jeder Mediziner oder Viruloge.
Jedenfalls kann man das Volk nicht noch einmal 12 Monate einsperren bzw. aussperren. Man kann es schon, aber natürlich auch mit allen entsprechenden Konsequenzen im Wahljahr 2021. Und die Wahl scheint das Einzige zu sein, was nun nur noch zählt.

@vriegel 12:24

>> Zudem gehe ich davon aus, dass schon mind. 20%
der Bevölkerung infiziert waren.<<

Wie schön für Sie, dass Sie von 20% ausgehen ... ich biete mal 23,6 % ... drei, zwei, eins - meins !

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12:50 von Möbius

«In China ist es gelungen das Virus durch nicht-pharmazeutische Maßnahmen auszurotten, also durch eine effektive Vereinzelung.»

Nicht einmal die offiziellen Angaben der Gesundheitsbehörden in China erzählen das Märchen von Ausrottung vom Corona in China.

Für heute (22.12.2020) melden sie 78 neu erkannte Infektionen + 2 weitere Todesfälle. Sehr wenig in einem so bevölkerungsreichen Land wie China. Aber wenigstens weiß man, dass alle Infos aus China immer transparenter, verlässlicher, und mehr glaubwürdig sind als aus jedem anderen Land der Erde. Ausgenommen Nordkorea … dort ist noch mehr Transparenz + Wahrhaftigkeit.

In Wuhan feiert man wieder, Konzerte in Hallen sind wieder möglich. Auch in anderen Städten ist sowas wieder. Da zeigt sich dann nicht am nächsten Tag, ob das so gefahrlos ist, wie es scheint. Ich wünsche den Chinesen sehr, dass es so ist.

Aber das scheint ja gar nicht nötig … gute Wünsche nach China senden.
Sie haben den Corona dort im Land ja ausgerottet. Prima !

Ich sehe die ...

... Flüchtlingslager und frage mich, warum dankt nicht jeder, der hier lebt, täglich für das Leben hier, für Impfstoffe, die andernorts noch lange nicht ankommen, für sein Heim, in das er sich einschließen und wärmen kann, für Masken, die er tragen kann, weil es sie gibt, für .....
... egal welche Mutation ...

12:43 von Möbius und viele andere (vriegel...)

Zitat:"Man weiß so vieles nicht "

Eben! Und deshalb wäre ich dafür, das wilde Herumspekulieren und mit der Stange im Nebel stochern jetzt mal sein zu lassen und nicht durch Gerüchte, Vermutungen, Wünsche und Wunschvorstellungen die Situation noch unübersichtlicher und verworrener zu machen als sie schon ist. Die Arbeit der Virologen, des RKI und anderer berufener Institutionen beeinflusst das eh nicht.
Frohe und gesunde Weihnachten allerseits!

13:06, melancholeriker @12:24 von vriegel

>>Aus dem Vorgängerthread:

,,Zuerst einmal, dass der Tod zum Leben dazu gehört.

Und dann schließe ich daraus, dass Corona wirkt wie ein „Staubsauger“. Es „saugt“ die Toten, die eigentlich erst in den nächsten Wochen und Monaten versterben würden an und sorgt für eine temporäre Übersterblichkeit..."

Das qualvolle Sterben fern von seinen Lieben ist für Sie nichts weiter als eine statistische Spielecke, mit der Sie sich eine rationelle Erklärung glattbügeln, die Ihnen helfen soll, endlich wieder Ihre ,,Normalität" zurückzubekommen?<<

Meine Mutter ist gerade mit 92 1/2 Jahren gestorben, und zwar zu Hause, in meinem und meiner Schwester Beisein, und nicht "an oder mit Corona".

So konnten wir Abschied nehmen.

Wäre sie einsam im Krankenhaus gestorben, nach Beatmung etc., so wäre das sowohl für sie als auch für uns, ihre Kinder, eine Katastrophe gewesen.

Mich machen solch empathielose Kommentare wie der von Ihnen zitierte einfach nur wütend.

Hausaufgaben

Ich halte mich strikt an die Hygieneregeln und auch an die Kontaktbeschränkungen, obwohl ich manche Maßnahmen nicht ganz schlüssig finde. Wenn der Impfstoff verbreitet wird und sich die Leute entsprechend verhalten, sollten wir irgendwann im Jahr 2021 zumindest ein normalisiertes Leben führen können. Gleichzeitig erwarte ich aber von der Regierung, dass diese auch ihre Hausaufgaben macht. Mir fehlt immer noch ein schlüssiges Schulkonzept und vernünftige Regeln für den ÖPNV. Denn wenn gerade dort, wo viele Leute aufeinander treffen, weder Abstände noch Kontaktregeln greifen, nützt auch der Rest nichts.

@Tada, 13:09 (re @Gerd Hansen)

„Aber da den meisten das Virus nicht viel auszumachen scheint ...“

Wie kommen Sie denn da drauf? Ich habe vielmehr den Eindruck, dass das Virus den Allermeisten sogar sehr viel ausmacht.

13:18, Initiative Neue...

>>Das mutierte Virus ist wahrscheinlich schon im Land. Ist es aber auch in Asien? Die Regierung weigert sich noch immer hartnäckig von den Erfolgsländern zu lernen.<<

Ich möchte aus dem Post der Foristin "Tada" ziteren, der über Ihrem steht:

"Ja, natürlich: in Hongkong geht die 4. Welle durch, aber China hat alles im Griff.

Es ist schon auffällig, wie gut Pandemie-Bekämpfung in totalitären Systemen wie Diktaturen und Ein-Parteien-Systemen funktioniert.

Das hat natürlich nichts mit der Presse(un)freiheit zu tun sondern mit kompetenter Führung. Die muss einfach immer richtig liegen. Anders geht's nicht."

>>Zugleich wird das Zulassungsverfahren bürokratisch verlängert. Obwohl wir die besten Wissenschaftler und den Impfstoff selbst im Land haben wird das Zulassungsverfahren im Vergleich zu den USA u GB gestreckt.<<

Es ist genau umgekehrt. Das Zulassungsverfahren in der EU erfolgt genau nach den Regeln für so etwas, in den USA und England gibt es Notzulassungen. Mit allen Risiken.

@vriegel

Nein. Das ist Quatsch. Wenn der Impfstoff anders ist, ist auch eine neue Studie erforderlich, aber nicht sofort! Es ist ja außerdem auch etwas untergegangen, das die Zulassung nur vorläufig ist und nach einem Jahr noch einmal überprüft wird.
____

Das Ganze nennt sich "conditional marketing authorisation under exceptional circumstances" gemäß Art. 14(7) VO (EC) 726/2004

@Tada 13:18 Uhr: Sarkasmus ist unangebracht

Die Maßnahmen und deren Effizienz in China haben nur zum Teil mit der Sozialen Kontrolle durch die KPC zu tun, sondern waren mehr der verzweifelten Situation geschuldet.

@Nettie, 13:25 (Nachtrag)

„"Kontaktreduktion wirkt also auch gegen die Verbreitung der Mutante", schreibt Drosten“

Die wird sich also - wie bisher schon die „originale“ Version des Virus - vor allem unter den Realitätsverweigerern und Rücksichtslosen ausbreiten“

Und den Schutzlosen.

"leicht"

Da nach fachlich Einschätzungen diese Mutation als "leichter" übertragbar bezeichnet wird, müssen wir (die Menschen) es diesen uns gefährlicher Mitbewohnern der Erde "schwerer" machen.
Da nicht sicher ist, was genau "leichter" bedeutet (Infektionsweg, Dauer der Krankheit bzw. Schwere usw.),
heißt "schwerer" speziellerer und konsequenterer Lock-Down.
Härtere Strafen gegen Leugner oder Fahrlässigkeit.
Wenn dies mit Kanonen auf Spatzen schießen heißt, ja dann ist es halt so, Versäumnisse unsererseits hätten viel tödlichere Folgen.
Und nein, ich suhle mich nicht in der Apokalypse und bin genauso von Einsamkeit und finanziell schweren Einschränkungen betroffen.
Es gibt nur keinen Mittelweg, mit der Natur lässt sich nicht verhandeln und was das Virus mit uns tut, haben wir der Natur schon laufend angetan.
Das würde beim Überstehen dieser Krise vielleicht endlich mal einen anderen Umgang mit derselben forcieren.
Nötig wäre es !!!

@Initiative Neue...um 13:18

>Das mutierte Virus ist wahrscheinlich schon im Land. Ist es aber auch in Asien?<

Wahrscheinlich. Allerdings sind Diktaturen und Autokratien nicht gerade für Offenheit bzgl des verkünden von "nicht so toll"en Dingen berühmt, insofern git es ja auch offiziell kein Corona im "Erfolgsland" NK.

Das zulassungsverfahren wurde nicht verlängert, sondern nur nicht verkürzt, was in Anbetracht verbreiteten Misstrauens in eine Komplet neue Technologie technisch korrektes verhalten ist; im Gegensatz zu dem von Populisten die dringend mal wieder die Plansollübererfüllung verkünden mussten, koste es im Zweifelsfall was es wolle.

@ fathaland

Woher haben Sie die Information? Ich finde nichts über das Durchschnittsalter von Covid19 Patienten auf Intensivstation. Schauen Sie mal bei Statista rein..da gibt es eine Auflistung der Opfer nach Alter. Ich kann aus meiner kleinen Bias Blase bestätigen, dass die allermeisten Patienten hochbetagt und aus dem Heim sind; der Rest schwer vorerkrankt. Was bleibt ist ein kleiner Rest von jungen Patienten. Die ständigen Beiträge über den 24 jährigen u.ä. sind wenig hilfreich. Schauen Sie sich doch mal im Vergleich die Influenz an. Da sind die Zahlen von etroffenen Jüngeren und Schwangeren höher. Falls sie Gegenteiliges entdecken bitte Info.

um 13:31 von DieAntwort42

>>
@vriegel 12:24

>> Zudem gehe ich davon aus, dass schon mind. 20%
der Bevölkerung infiziert waren.<<

Wie schön für Sie, dass Sie von 20% ausgehen ... ich biete mal 23,6 % ... drei, zwei, eins - meins !
<<

Ich las heute in der Zeitung, dass es - ich glaube in Israel - einen Fall gibt, wo sich jemand ein zweites mal infiziert hat und dann daran gestorben ist. Das würde die Aussagekraft jeder Infiziertenzahl noch einmal deutlich relativieren.

Merken Sie was?

@Klärungsbedarf 13:22 Uhr: Sie gehen von impliziten Annahmen aus

Es macht schon einen Unterschied, ob man eine Tat beobachtet oder nur verbotenes Tun.

Denunziationen von „vermeintlich“ verbotenem Tun halte ich für „Unterste Schublade“.
Woher wollen Sie denn genau wissen ob das was Sie zu beobachten glauben, wirklich gesetzwidrig ist? Und wäre es Ihnen recht allüberall beobachtet und belauscht zu werden und selbst bei bloßem VERDACHT angezeigt zu werden?

Außerdem folgen Sie dem Narrativ, dass nur die „noch“ strengere Befolgung der Regeln den Erfolg garantiert.

Wie kommt das Virus denn in

Wie kommt das Virus denn in die Altenheime?
Bestimmt nicht durch unaufmerksame Betreuer.
Eher durch Besucher oder die Alten selbst.
Und wenn ich mir die Supermärkte, Baumärkte, Geschäfte, etc so angesehen habe, wer war da überproportional vertreten? Genau. Die zu schützenden Risikogruppen.
Das ist ebenso rücksichtslos, wie die coronaleugner auch.

Was wenn Anpassung erforderlich ?

Frage eines Laien:
Ab wann, also ab welchem Grad der Anpassung an eine Mution, muss ein Impfstoff eigentlich ein neues Zulassungsverfahren durchlaufen ?
Der jährliche Grippeimpfstoff wird doch wohl auch immer nur den Grippevieren der aktuellen Saison angepasst, ohne jedesmal langwierige Zulassungsverfahren (mit 35000 Probanden etc.) durchlaufen zu müssen. Oder bin ich in diesem Punkt falsch informiert ?
Wenn es sich also immernoch um das Sars-Cov-2-Virus handelt, wie stark muss dann die Veränderung bzw. Anpassung des Impfstoffes an Mutationen sein, damit dieser ein neues Zulassungsverfahren braucht ???

13:36, schneegans

>>Ich sehe die ...
... Flüchtlingslager und frage mich, warum dankt nicht jeder, der hier lebt, täglich für das Leben hier, für Impfstoffe, die andernorts noch lange nicht ankommen, für sein Heim, in das er sich einschließen und wärmen kann, für Masken, die er tragen kann, weil es sie gibt, für .....
... egal welche Mutation ...<<

Ich, für mein Teil, bin überaus dankbar, daß ich es so getroffen habe.

Es ist aber nun so, daß man, wenn man immer nur Glück gehabt hat, dieses Glück überhaupt nicht mehr wahrnimmt. Nur so ist es zu erklären, daß Menschen, denen es ihr Leben lang an nichts von dem, was Sie beschreiben, gemangelt hat, oft ungeheuer unglückliche, frustrierte Menschen sind.

Ich kenne Menschen, die viel Elend gesehen haben und noch sehen. Die sind ganz anders drauf. Und verstehen solcherart Wohlstandsfrust überhaupt nicht.

@schneegans - 13:36

"Ich sehe die ...
... Flüchtlingslager und frage mich, warum dankt nicht jeder, der hier lebt, täglich für das Leben hier, für Impfstoffe, die andernorts noch lange nicht ankommen, für sein Heim, in das er sich einschließen und wärmen kann, für Masken, die er tragen kann, weil es sie gibt, für .....
... egal welche Mutation ..."

Danke, auch mal solche Kommentare lesen zu dürfen.

Eigentlich schon erschreckend, wie weit uns der eigentliche Kern von Mitgefühl und Bescheidenheit aus der Weihnachtsbotschaft abhanden gekommen ist.

13:45 von Möbius

«Sarkasmus ist unangebracht.
Die Maßnahmen und deren Effizienz in China haben nur zum Teil mit der Sozialen Kontrolle durch die KPC zu tun, sondern waren mehr der verzweifelten Situation geschuldet.»

China-Glorifizierung ist mindestens ebenso unangebracht.
Märchen vom toten Corona noch mal um so mehr.

Lieber fathaland slim

Aus tiefem Herzen mein Beileid zum Tod Ihrer Mutter und ich freue mich für Sie, dass Sie ihren Tod begleiten konnten. Ich hatte dieses Glück vor 10 Jahren und bin heute hierfür noch dankbar. Bei jeder Todesnachricht von den „Alten“ denke ich daran, wie furchtbar es für alle Beteiligten sein muss, auf diesen Schritt des Abschiednehmens verzichten zu müssen.

Ich denke sehr oft an Sie und würde mich wahnsinnig freuen, jetzt Ihren Blues hören zu können.

Ihnen und allen hier ein gutes und ein empathisches Neues Jahr 2021. Denn Empathie ist es, die aus uns erst Menschen werden lässt.

@ vriegel um 12:24

Erst mal das Positive.Bei:
>Ziel muss es sein so bald wie möglich zur Normalität zurück zu kehren.<
Sind sich alle einig.

>...dass die Impfung der Hochrisikogruppe ausreicht, um unter dem Aspekt der Verhältnismäßigkeit die Pandemie dann weitgehend für beendet zu erklären.
Ab Ostern dürfte das erreicht sein.<

Hier jedoch liegt sie falsch: auch aus dem Rest der Bevölkerung kommt ein ziemlich zuverlässig gleichbleibender Prozentsatz in Medizinische Behandlung. Und auch wenn deren Überleben wahrscheinlicher ist, an und für sich erfreulich, so reicht ihr pure Anwesenheit um unser Gesundheitssystem Lahm zu legen, was zu Toten an anderer Stelle führen kann.
Da die Hoffnung auf dem besseren Wetter nach Ostern liegt das zu einer "Verschnaufpause" führen kann, könnte sich allerdings ihre zeitliche Prognose btrfs Lockerungen aus völlig anderen Gründen bewahrheiten.

Die Pandemie ist (frühestens)bei >60% Immunität beendet, ob durch Infektion oder Impfung.
Ihre 20% sind einfach egal.

11:42 von vriegel

>>Dass Sie in Ihrer „Blase“ eine andere Wahrnehmung haben müssen ist klar.

Da fehlt die notwendige Distanz um das Gesamtgeschehen objektiv beurteilen zu können.

Der Mensch neigt dazu Dinge, die er kennt und selber wahrnimmt anders zu beurteilen, als Dinge, die abstrakter sind.

Ich habe auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit viele Kontakte zu Wissenschaftlern. Nicht nur aus dem medizinischen Bereich.

Zudem kenne ich auch privat diverse Ärzte, Pflegende und sogar einen Heimbetreiber.

Man muss nicht selbst Professor der Virologie sein, um gewisse Dinge und Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Man muss nur wissen wo die eigenen Grenzen des Wissens sind.<<

Vielleicht irre ich mich, aber diese Aussage und Ihre Ratschläge aus vielen Ihrer übrigen Beiträge legen bei mir die Vermutung nahe, dass Sie in einer Autoreparaturwerkstatt arbeiten. Da kann man eine andere Wahrnehmungen entwickeln und sich eine gewisse Distanz ohne lästige Empathie zu Menschen bewahren.

@ Am 22. Dezember 2020 um 13:18 von Initiative Neue...

@ Die Regierung weigert sich noch immer hartnäckig von den Erfolgsländern zu lernen

Und das ist auch gut so, da die in Asien angewendeten Methoden in vielen Fällen nicht in unsere westliche Demokratie passen. Und ob z. B. China wirklich "erfolgreich" ist, wage ich zu bezweifeln, da die chinesische Staatsführung nie etwas anderes nach außen kommunizieren würde.

@13:16 von Autograf

Wenn jede Person, die weiß, dass sie Risikoperson ist, aber nicht sicher weiß, ob die Impfung wirkt, Angst haben muss, rauszugehen, weil alles ohne Maske rumläuft, oder jeder Mensch, der nicht sicher ist, keine Risikoperson zu sein (wer kann das sein?), ständig Angst haben muss, was ist das für ein Leben?

Das müssen sie die Leute fragen, die diese Angst verbreiten. Oder sich selbst fragen, wie Sie mit den Risiken des Lebens umgehen wollen bzw. was in Ihren Augen das Leben lebenswert macht. Corona ist für die allerwenigsten wirklich gefährlich. Vergleichbare Gefahren gibt es genug. Oder woran stirbt der Rest der fast 1 Mio. Opfer p.a. in D?

*

Nur damit ein paar die kleine Unannehmlichkeit der Maske vermeiden können? Und Party feiern können? In was für einer Spaßgesellschaft leben wir? Die Party ist sowieso aus.

Sie reduzieren die Nebenwirkungen der Therapie auf Partys in einer Spaßgesellschaft?
Da verkennen Sie die wirklichen Auswirkungen aber immens.

Wie? Argumentieren hier

Wie? Argumentieren hier einige, (es klingt im Verständnis so), man soll jetzt nicht die klinischen Vorstudien wie bei dem aktuellen Impfstoff in Betracht ziehen?

Ich benutze nicht gerne diese Argumentation: Wenn der Virus nachweislich eine Vielzahl von Menschen erkranken lässt, davon aber nicht alle auf der Intensiv landen, kann ein falsch hergestellter Impfstoff mehr schaden als nutzen. In China wird über einen jüngsten Impfskandal (zu einer anderen Erkankung) berichtet, jedenfalls wird man ohne vernünftige klinische Vorstudien (die Monate in Anspruch nehmen) keine Impfbereitschaft in der Bevölkerung erreichen.

@ Am 22. Dezember 2020 um 12:29 von Klärungsbedarf

> Konkret heißt das, dass es reichen würde, wenn alle, wirklich alle sich an die Regeln halten würden.

Wirklich alle. Also auch diejenigen, die sich einerseits als Risikogruppe über das "junge Partyvolk" beschweren, selber aber auch nicht auf ihr wöchentliches Kaffeekränzchen verzichten.

@Ritchi (12:21)

Zu meiner Schulzeit gab es noch 20 verschiedene Aminosäuren und Wiki sieht das immer noch so. Wieviele davon aneinandergereiht sind, ist eine zweite Sache."
.
Wo ist die Rede von 20 "verschiedenen" Aminosäuren? Nirgends steht, dass alle Aminosäuren von den über 1000 verschieden sein müssen. Auch bei den 20 Aminosäuren besteht nicht, dass diese verschieden sein müssen

____

Es gibt noch mehr Aminosäuren, die 20 sind nur die proteinogenen. 21 wenn man Selenocystein dazu nimmt.
Und wenn allein aus diesen 20 Aminosäuren ein Peptid von 20 Residuen Länge zusammenbaut, gibt es 20^20 = 104.857.600.000.000.000.000.000.000, also etwa 105 Quadrillionen Möglichkeiten. Aber dafür muss man Kombinatorik verstehen.

um 13:54 von Möbius

>>
Es macht schon einen Unterschied, ob man eine Tat beobachtet oder nur verbotenes Tun.

Denunziationen von „vermeintlich“ verbotenem Tun halte ich für „Unterste Schublade“.
Woher wollen Sie denn genau wissen ob das was Sie zu beobachten glauben, wirklich gesetzwidrig ist? Und wäre es Ihnen recht allüberall beobachtet und belauscht zu werden und selbst bei bloßem VERDACHT angezeigt zu werden?

Außerdem folgen Sie dem Narrativ, dass nur die „noch“ strengere Befolgung der Regeln den Erfolg garantiert.
<<

Eine Ansammlung von Relativierungen:
Wenn ins Nachbarhaus 10 Personen gehen, die dem -bekannten - Hausstand nicht angehören und danach Partylärm erklingt, dann ist das ein Verstoß gegen die geltenden Regeln (auch ohne Lärm).
Der Unterschied zwischen Tat und verbotenem Tun wäre welcher ?
Was soll strengere Befolgung der Regeln sein ? Entweder die Regeln werden befolgt oder nicht.
Man wird immer nur wegen eines Verdachts angezeigt. Urteile kommen später.

@Kreuzberger II

"Ab wann, also ab welchem Grad der Anpassung an eine Mution, muss ein Impfstoff eigentlich ein neues Zulassungsverfahren durchlaufen ?". Am 22. Dezember 2020 um 13:57 von Kreuzberger II

*

Das kommt darauf an, was am Virus mutiert ist.
Ist es eine Stelle, die die Impfung simuliert, um das Immunsystem zu schulen muss ein neuer Impfstoff her und ein neues Verfahren, um die Wirksamkeit zu bestätigen. (Sonst könnte jeder Traubenzucker-Bonbons als Impfstoff verkaufen.)
Ist eine andere Stelle am Virus mutiert dann wirkt die Impfung genauso und muss nicht angepasst werden.

Da aber das nicht mutierte Virus weiterhin im Umlauf ist nutzt die vorhandene Impfung zumindest gegen diesen.

Re : harry_ up !

Grundsätzlich gilt in D ja Religionsfreiheit.
Aber in dieser gegenwärtigen Situation wäre es doch mehr als angebracht, auf den Präsenz- Gottesdienst, auch zum Schutz von sich selbst und anderen zu verzichten.
Es werden von den großen Kirchen im Fernsehen und Internet Gottesdienste angeboten, da braucht man nicht in die Kirche rennen, nur um gesehen zu werden.
Man kann auch zu Hause beten, während ein Gottesdienst gezeigt wird. So viel Vernunft und Anstand sollte jede Person aufbringen, wenn sie doch angeblich sich so christlich verhalten und leben will !!
Gerade weil die Infektionszahlen so hoch sind, sollten alleine zum Schutz für die Menschen die öffentlichen Gottesdienste verboten und auf die Angebote im Fernsehen und Internet verwiesen werden !
Das wäre endlich mal konsequent !

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