Kommentare - Jugend und die Pandemie: Frust bei der "Generation Corona"

18. Oktober 2020 - 08:55 Uhr

Normalerweise würden sie viele Freunde treffen, Partys feiern und ausgiebig reisen. Doch wenig ist normal für die Jugend derzeit. Eine "Generation Corona" wächst heran - mit Folgen, sagen Experten. Von Kirsten Girschick.

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Kommentare

Hygiene - richtig, Abstand

Hygiene - richtig, Abstand wenn man infiziert ist (man gehört ins Bett) - richtig und Maske wo notwendig - richtig.
Alles andere ist sehr fraglich, weil einfach nicht durchsetzbar. Wir haben gar nicht so viele Ordnungshüter, um größere Menschenansammlungen auf Plätzen und privaten Räumlichkeiten zu unterbinden.

10:30 von lenamarie

Ich war auch einmal jung und ältere Leute waren mir egal. Ich wollte feiern, leben, erleben.Das will die Jugend auch. Ich habe Verständnis dafür.
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Ja, genau so habe ich es seiner Zeit auch gesehen.

Die Vollkasko verwöhnten

und vom Steuergeld finanzierte Ponyhofjugend sieht zum ersten Mal wie das Leben außerhalb ihrer Kunstblase wirklich ist. Das da viele einen Schock bekommen ist klar.

Es wird ein Leben nach Corona geben

Ein solcher traumatischer Einschnitt in der Jugend kann auch positive Effekte haben. Wenn wir in die Geschichte blicken, dann hat die Generation, deren Jugendjahre durch den Krieg gestohlen worden waren, die Bundesrepublik in den Nachkriegsjahren aufgebaut und das Wirtschaftswunder herbeigeführt. Auch wenn die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf die Psyche der Generation Corona nicht zu unterschätzen sind, sollte man sie doch auch nicht dramatisieren. Vor allem hat die Kriegsgeneration gezeigt, dass es für die Überlebenden ein Leben danach gibt, das für viel Versäumtes entschädigen kann.

Lieben Dank für deinen Beitrag D.R. Wächter!

Ich bin ganz deiner Meinung. Die ganze Sache ist total einfach, auch für die Jugend: Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona

Am 18. Oktober 2020 um 11:11 von Möbius

Endlich mal ein vernünftiger Beitrag, der sich wunderbar neben den üblichen "die Jugend ist an allem Schuld" und dem täglichen "Die Regierung handelt hervorragend" (vom Amateur-Regierungssprecher", abhebt

Es ist schön mal ein Artikel auch aus dieser Sichtweise zu lesen

Jeden sollte eigentlich klar sein, das ein Artikel der sich mit so einer umfassenden Thematik beschäftigt nie alles beleuchten kann.
Es kann niemals eine allgemein gültige Aussage zu einer ganzen Generation geben. Auch in der jungen Generation gibt es, wie auch bei der mittleren und alten, viele die den Ernst der Situation erkennen und auch ihr Leben nicht auf Parties reduzieren , eher Sorge um ihre berufliche Zukunft haben.
Allerdings schimmert in der Aussage der jungen Dame ein Trent durch der aber nicht der jungen Generation angelastet werden kann, den es mehr und mehr viele Jahre gibt. Das man sich eben "bespaßen" lassen will ohne selber viel machen zu müssen. Viele Vereine klagen seit Jahren kaum Nachwuchs, nicht nur im jungen Altersbereich. Schuld daran trägt leider auch die "all inklusive" Unterhaltungsindustrie und der umfassende Trennt, ich bin ich, der von den Jüngeren nur übernommen, nicht erfunden wurde

Die Regeln sind klar

@ Die Stimme Gottes:
Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona
So einfach ist's.

Lüften fehlt noch.
Amen.

Verstehe ich nicht...

Wir sind von unserer Clique aus früher auch nicht feiern gegangen und haben es überlebt. Und trotzdem hat es für uns gereicht, einen festen Stand im Leben zu finden sowie stabile Familien zu gründen (während bei den meisten mir bekannten Partygängern aus der Schulzeit die Familien zwischenzeitlich mehrfach wieder auseinandergebrochen sind). Insofern sehe ich da die Argumente nicht, die FÜR das Partyleben sprechen. Hormone lassen sich auch auf andere Weisen "ausleben", bei denen nicht gleich die Allgemeinheit gefährdet wird (Sport z.B.).

Einzig in beruflicher Hinsicht habe ich ebenfalls die Befürchtung, dass die Jugendlichen - insbesondere die mit einem Abschluss - enorm benachteiligt sein werden. Aber hier sehe ich die Arbeitgeber in der Pflicht, das Lohnniveau bei Berufseinsteigern nicht aus unmoralischen Gründen nach unten zu drücken. "Gleiche Arbeit, gleicher Lohn" heißt hier die Devise, denn ein Abschluss in Coronazeiten IST nicht schlechter als ein Abschluss in normalen Zeiten!

Alles „null Problemo“

Holt man halt die Abifeiern 2020, 2021 und evtl 2022 in einem der nachfolgenden Jahre nach. Die Olympiade 2020 soll ja schließlich auch erst 2021 stattfinden (vielleicht, sonst halt 2022, früher war Winter- und Sommerspiele auch im selben Jahr !)

Das ist natürlich ironisch gemeint. Neulich haben schon einige Foristen die Idee des „Postillion“ mit den Heizpilzen im Klassenzimmer (um das Lüftungskonzept der KMK) umzusetzen wirklich ernsthaft erwogen ... manchmal ist aber halt die Realität besser als jede Satire !

Organisierte Freizeit

Bei dem vielen Geld, was Corona kostet, könnte die Regierung allen Kindern und Jugendlichen sicherlich auch noch Accounts aller Streamingdienste und Geräte und Internet zur Verfügung stellen.
Dann haben viele dieser Zielgruppe wenigstens Ablenkung von der Tristesse der angebliche soo beschränkenden Beschränkungen.
Auch wäre es kein Problem, wenn die Freizeit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen insoweit reglementiert wird, daß organisiertes Freizeitvergnügen zur Verfügung stellen kann, welches entsprechend der Corona - Regeln zu nutzen ist.
Aber da würde es ja auch wieder am fehlenden Personal scheitern, da die Regierung das Heer der Arbeitslosen völlig ungenutzt läßt, das ja auch schon zur Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter eingesetzt werden könnte. Gegen anständige Bezahlung natürlich.
Die Bundeswehr könnte dann der Polizei und den Ordnungsämtern helfen, die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren.

@ KarlderKühne

Hygiene - richtig, Abstand wenn man infiziert ist (man gehört ins Bett) - richtig und Maske wo notwendig - richtig.
Alles andere ist sehr fraglich, weil einfach nicht durchsetzbar.

Mir kommt niemand in den 1,5 m Radius, der nicht in meinem Haushalt lebt. Wenn das jeder so macht, ist Corona in 14 Tagen weg.

Nach Schuldigen zu suchen hilft nicht

Ich finde es weder gerechtfertigt auf DIE Jugend draufzuhauen, weil sie ja NUR Party im Kopf haben, noch von einer Generation Corona zu reden, bei der man nachhaltige Schäden prognostiziert. Unvernünftige und egoistische Menschen gibt es in allen Altersgruppen und Leidtragende, die wirtschaftlich und/oder psychisch schwer getroffen werden gibt es ebenfalls quer durch alle Altersgruppen. Man darf keiner Gruppe eine (Haupt-)Schuld andichten.
Unsere Regierenden wirken oft hilflos? Natürlich, weil sie einfach in vieler Hinsicht gegen das Virus hilflos sind, dies kann man ihnen aber auch nicht vorwerfen. Was man sicher vorwerfen kann, ist dass Hilfen oft denen gegeben werden, die aus eigener Kraft reichlich Mittel zur Bewältigung der Pandemie mobilisieren könnten und denen, die wirklich um ihre Existenz kämpfen, völlig unzureichend hilft. Hier muss sehr schnell nachgebessert werden, sonst steuern wir auf eine wirtschaftliche und soziale Katastrophe zu, die Corona bei weitem übertrifft.

Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Ja, es geht darum Verantwortung zu übernehmen. Corona, Klima...

Und bei Corona ist's ganz einfach:
Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona

Noch einen schönen Sonntag.

Vielen Dank für Ihren Beitrag qpqr27.

Ja, die Sache könnte sich schnell in Luft auflösen. Einach: Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona

Vielleicht vergessen

Vielleicht hat der eine oder andere ältere Mensch auch einfach vergessen wie zwingend der Drang nach Leben ist im Jugendalter.

Mir tut diese Kids Generation ehrlich gesagt leid.
Die ersten engen Tänze, Feiern Arm in Arm mit Freunden, das naive Reisen in der Jugend.

Ihnen wird gerade viel ab erlangt und ich sehe dennoch viel mehr Disziplin in dieser Geberation als man erwarten konnte.

Während manch‘ Rentner weiter Busreisen in grossen Gruppen unternimmt...

@ 11:21 von Köbes4711

Was die "Hoffnung Impfstoff" betrifft, bin ich ambivalent: Einerseits setze auch ich Hoffnung darauf, denn ein wirksamer Impfstoff wäre ein zentrales Element zur Unterbrechung der Infektionsketten (70-80% Geimpfte würden ausreichen; 20-30 % Nicht-Geimpfte sind in der gesellschaftlichen Solidarität enthalten, sei es, dass sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können/wollen oder aus anderen Gründen eine Impfung ablehnen).
Andererseits bin ich noch skeptisch, wann dieser Impfstoff mit welcher Immunisierungsquote und -zeitdauer flächendeckend zur Verfügung steht.
Mein Fazit derzeit ist: Über Jahre hinweg werden wir weltweit nicht in eine Post-Corona-Zeit kommen, die der Prä-Corona-Zeit ähnelt.

Mal die Augen auf machen..

Wie ist es im realen Leben... Hier in Köln sieht es abends so aus... Kneipen voll, mit Schlange vor den Kneipen.. Nacht Discounter ebenso, Schlangen vor den Läden... Auch vorn Dönerladen oder sonstigen Imbissen... Die Politiker sollten sich mal abends durch die Städt fahren lassen, um selbst zu sehen wie es im wirklichen Leben ist.

P.S.: Generationengerechtigkeit

Ach und eines noch zum Egoismus der hier angemahnt wird.

Wie wenig egoistisch wir Alten sind zeigen wir ja bei der Öko Debatte.

Wie wir alle gerne verzichten damit wir den Jungen keinen Scherbenhaufen hinterlassen...

Ups.

@Der_Wunderer_1970, 11:28 Uhr

Sie können es einfach nicht lassen: Nun diffamieren Sie mich als "Amateur-Regierungssprecher". Versuchen Sie doch einfach, die Meinung anderer User zu respektieren und sachlich zu bleiben. Ich bin sicher, bei etwas gutem Willen schaffen Sie das!

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