Kommentare - Jugend und die Pandemie: Frust bei der "Generation Corona"

18. Oktober 2020 - 08:55 Uhr

Normalerweise würden sie viele Freunde treffen, Partys feiern und ausgiebig reisen. Doch wenig ist normal für die Jugend derzeit. Eine "Generation Corona" wächst heran - mit Folgen, sagen Experten. Von Kirsten Girschick.

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Kommentare

Feinstaub ist überall

und niemand gelingt es, diesen "Feind" der Menschen, zu dem auch ein oder das gar mit dem Feinstaub gemeinsam schwebende C-19 Virus zählt, aufzuhalten. Gott vergaß oder verweigerte es, den Menschen eine Garantieurkunde für ein besonders langes Leben mitzugeben. Er meinte sicher, Nabelschnur genügte, wie bei anderen Säugern.

@ 10:09 von Thomas Krupke

„ die der jungen Generation ihr Recht auf "Freizeit, Partys und mit Freunden unterwegs sein wollen", absprechen will!“

Ich bin auch ein alter Knacker und ich möchte niemandem das Recht auf Party absprechen. Meine Kritik zieht sich an dem Artikel und an den „Erkenntnissen“ des Experten hoch, der aus den Einschränkungen einiger gleich eine Krise einer ganzen Generation macht.

Es ist ja nicht so, dass wir seit 6 Monaten Hausarrest haben und nicht gefeiert wurde. Ganz offensichtlich geht ja so Einiges. Und weil vielleicht ein paar Dinge nicht gehen, soll das zu Problemen führen?

Sorry, aber um das zu verstehen bin ich vielleicht doch zu alt.

Anscheinend sind Sorgen um Schule, Ausbildung oder Arbeitsplatz nicht so gravierend.

Generation Corona

Wir haben alle hiermit zu tun, nicht nur die Jugend.
Die werden halt länger leben müssen mit möglichen Folgen.. meine Eltern sind beide während die zweite Weltkrieg geboren (Mutter Niederländisch, Vater Brite) und haben weiß ich nicht was durchstehen müssen.. Vater ist vor einiger Jahren verstorben, Mutter lebt noch und ist so für eure ein Turnschuh.. die Jugend wird bestimmt überleben und ich verstehe dass gejammer nicht. Die sitzen schon den ganzen Tag hinter Computer und sind davon nicht weg zu schlagen: Versuche Mal dass Gerät aus zu schalten, wenn die noch zocken! Jetzt haben die noch mehr Zeit für zocken, Instagram und Tiktok.. nur dürfen sie draußen kein Blödsinn machen.. oh was schlimm..
Jetzt lernen die Mai was es ist Rücksicht zu nehmen auf die ganzen Gesellschaft und nicht nur auf sich selbst.. wenn dass schlimm ist, müssen die Leute die dies untersucht haben einen neuen Job suchen.

@ Michael D. (09:22): Ihrem Kommmentar schließe ich mich nicht a

@ Michael D.

Ihrem Kommentar schließe ich mich nicht an. Denn die ältere Generatio nimmt sich zu Lasten der jungen Generation einen Vollkask-Schutz raus, der ihr nicht zusteht. Es gibt kein Recht der älteren Generation den jungen alles zu verbieten.

Und die junge Generation hat weniger Möglichkeiten. Die werden jetzt nur noch auf das Internet beschränkt, zuhause eingesperrt was strafbare Freiheitsberaubung ist (StGB 239).

Weiterhin ist es so, dass viele Ältere sich nicht einsperren lassen wollen und rausgehen:

Man stelle sich nur mal vor sie feiern und stecken ihr Eltern oder Großeltern an die evtl. sterben, was dann bleibt ist der Seelendoktor.

Die ältere Generation muss lernen, sich selbst zu schützen und nicht alles auf andere abzuwälzen. STOPP.

Das hier stimmt zwar:

Mal ganz davon abgesehen könnten die jungen Mitmenschen ja auch an Corona erkranken und evtl. weitere Spätfolgen erleiden. Man weiß es ja nicht vorher.

Die arme Jugend

Eine relative Einschränkung ist auch absolut zu betrachten und in dem absoluten Ausmaß zu vergleichen. Reisen, Feiern, Auslandssemester…, alles Dinge, die es vor mehreren Jahrzehnten auch gab, nur viel weniger als heute. Die heutigen relativen Einschränkungen sind absolut gesehen also nicht wirklich dramatisch. Auch ein deutscher Jugendlicher darf sich mit einem portugiesischen Jugendlichen oder einem ukrainischen Jugendlichen vergleichen: was fehlt ihm gegenüber diesen?
Ich denke auch an die Wirtschaftskrisen, beispielsweise in den Siebzigern oder Ende der achtziger Jahre. Auch da hat man nicht seinen Traumjob gefunden oder wurde zu schlechteren Bedingungen eingestellt, die man nie aufholen konnte. Es ist eben die Frage zum richtigen Zeitpunkt und richtigen Ort. Das ist normales Leben mit einem Auf und Ab, das man sich oft nicht aussuchen kann. Damit haben wir früher gelebt und werden es auch heute können.
Und wirklich: je mehr sich an die Regeln halten, desto weniger Probleme.

@ Michael D. (09:22): Langzeitfolgen müssen verhindert werden

@ Michael D.

Und diese Langzeitfolgen für die jungen Generationen müssen verhindert werden. Denn nochmal für Sie: alle Leben zählen gleich viel. Die Interessen der älteren Generationen zählen nicht mehr als die der jungen Generation. Das sollten sich die älteren Generationen mal merken.

Egoismus und Individualismus zerstören die Gesellschaft

@ qpqr27:
die Jugend sollte die Regeln: "wenn jeder an sich selber denkt ist an alle gedacht" Und: "jeder ist sich selbst der nächste" mehr verinnerlichen ...

Gemeinsinn - Fehlanzeige. In Ihrer Welt möchte ich nicht leben.

Neles Ansichten sind fragwürdig.

"nicht ausgehen, nicht nachts unterwegs zu sein - das raubt vielen ihre Freiheit."
Nicht ausgehen? Niemand schreibt Nele vor, dass sie nicht ausgehen darf. Nur halt nicht in winzige Räume dichtaneinander gedrängt.
Nicht nachts unterwegs sein? Sorry, aber wer sagt, dass sie nachts nicht unterwegs sein darf?

"Jetzt sei um 23 Uhr Schluss, man könne nirgends mehr hingehen."
"Nirgends"? Was für ein Unsinn. Soll sie halt ihre Freunde anrufen und etwas vereinbaren. "Nirgends"...

"trotzdem werden wir jetzt nicht freitags um 23 Uhr schlafen gehen."
Das hat auch nie irgendjemand gefordert.

@ um 09:30 von alex 0815

@D.R. Wächter
Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!
.
Danke für die gelungene Ironie :-)

ja es ist grad schwierig für alle

Wie sagte schon Peter Sirius:
" Die heilsamste Stärkung auf dem Spaziergang des Lebens ist es, von Zeit zu Zeit bei sich selber einzukehren".

Das wird schon

Ich finde das ist reine Schwarzmalerei. Die Welt bricht weder zusammen noch ist sie zum Stillstand gekommen. Sie ist anders zur Zeit. That’s it.
Was die Experten angeht, ich mache mir Sorgen, wie normativ diese denken. Das Leben muss so und so ablaufen, sonst ohwei. Das lustigste ist das mit der Familiengründung. Bei den Paaren die ich kennt fällt mir keins ein, dass sich auf einer Party kennenlernt hat. Komisch, man scheint Menschen auch so treffen zu können.

Lächerlich

Nach wie vor werden die meisten Jugendlichen außerhalb von Berlins Nachtleben groß. Unabhängig von Corona sind auf dem Land keine nächtlichen Exzesse möglich.Trotzdem sind Generationen von Jugendlichen auch auf dem Land ohne psychische Schäden heran gewachsen. Ich glaube auch die Jugend von Berlin wird diese Pandemie ohne weiter Schäden gut überstehen. Wir sollten unsere Jungend nicht unterschätzen. Die meisten sind in der Lage die Situation richtig einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. Ohne sich als Opfer der Gegebenheiten zu sehen.

@bonaqa79

1. Wieso ist es heute schwerer, Abitur zu machen???

2. Es gab noch nie so viele Weiterbildungsangebote und verschiedene Schulformen, auf denen man spezialisierte Abschlüsse machen kann.

3. Es gab noch nie so viele offene Lehrstellen.

4. Es gibt keinen kalten Krieg.

5. Es gibt keine akute Bedrohung durch Atomwaffen.

6. Es gibt keinen Terrorismus in Deutschland wie zu Zeiten der RAF.

7. Es gab außerhalb von Corona noch nie so viele Möglichkeiten, weltweit zu studieren, zu arbeiten und sich zu entfalten.
...

Früher war alles besser und einfacher? Wohl kaum.

5 Buchstaben

Schon witzig, zu lesen, wie gerade die ältere Generation darauf pocht, das die jüngere Generation doch am Besten, alleine, Zuhause isoliert, auf ihren auf ihren 5 Buchstaben sitzen bleiben soll und diese, von großen Teilen derer, auch noch auf den "Partymodus" reduziert wird. Da frag ich mich doch, wie es möglich ist, das sich sich die Zahl der Neuinfektionen bei den über 60-Jährigen in den letzten paar Wochen ver- 10- fachen konnte. Sind das jetzt alles "Coron-Leugner" usw. oder sind daran die Jugendlichen schuld?! Mein Tipp:" Schützt euch selbst so gut ihr könnt und hört endlich auf, mit den Finger auf andere zu zeigen, nur weil es nicht in euer Lebensphilosophie passt."

@ 10:27 von bonaqa79

„ Es geht um Abitur welches heute schwerer zu bestehen ist als früher, abgesehen davon mit Realschule oder Hauptschule bekommt man eh keinen Job, es geht um Führerschein der heute schwere zu erhalten ist und vor allem teurer, um Zeitverträge ohne Zukunftsplanung, und vieles mehr.....“

Da kann ich mich nur anschließen. Unser Sohn muss Ende November Abschlussprüfung BS schreiben. Der Stoff ist genau derselbe Umfang, wie vor Corona, obwohl wochenlang Unterricht fehlte. Der Stoff wurde durchgequetscht, dadurch kaum Vorbereitungszeit. Auch die Schulungen im Unternehmen konnten damals nicht gemacht werden. Wurden zum Teil nicht nachgeholt. Dafür jetzt 2 Wochen lang jede Woche 3 Schulungen, an jeweils anderem Standort (nicht gerade gut in Coronazeiten, finde ich) und zusätzlich BS. Die nervliche Belastung ist riesengroß. Angst vor möglicher Quarantäne und dadurch womöglich verpassen wichtiger Schulungen oder Unterricht oder gröbsten falls der Prüfung. Aber 100% Leistung ist gewünscht

Sinnvolle Maßnahmen müssen durchgesetzt werden

@ Nachfragerin:
Nach mehreren Monaten mit Corona sind die Ansteckungswege bekannt: Es sind fast ausschließlich Aerosole. Es ist unmöglich, Menschen sinnlose Maßnahmen als "absolut notwendig" unterzuschieben, wenn diese informiert (weil selbst betroffen) sind.

Richtig. Ich bin natürlich nur für sinnvolle und wissenschaftlich abgesicherte Schutzmaßnahmen. Die aber müssen dann mit aller Konsequenz durchgesetzt werden.

Lächerlich

Nach wie vor werden die meisten Jugendlichen außerhalb von Berlins Nachtleben groß. Unabhängig von Corona sind auf dem Land keine nächtlichen Exzesse möglich.Trotzdem sind Generationen von Jugendlichen auch auf dem Land ohne psychische Schäden heran gewachsen. Ich glaube auch die Jugend von Berlin wird diese Pandemie ohne weiter Schäden gut überstehen. Wir sollten unsere Jungend nicht unterschätzen. Die meisten sind in der Lage die Situation richtig einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. Ohne sich als Opfer der Gegebenheiten zu sehen.

Am 18. Oktober 2020 um 10:19 von andererseits

Damit deuten Sie also an, dass Jugendlich die sich bei FFF engagieren, sich also unsozial verhalten?

Ihre pseudolinke Einstellung ist damit ad absurdum und ich werde ihre Beiträge nur noch als billige Satire abtun. Lächerlich.

@bonaqua79

Sehr geehrte/r Bonaqua,
Es ist, so glaube ich, vollständig Konsens, dass jede Generation ihre Sorgen und Nöte hat.
Es gibt und gab immer schon Schwierigkeiten, die jedoch immer aus der aktuellen Situation heraus schlimmer erscheinen als mit etwas Abstand.
Das ist das Einzige, was manche ältere Menschen schon wissen, da sie schon viel erlebt haben. Das Leben besteht aus Auf und Ab, einzige Lösung ist flexibel bleiben, mitschwingen, die Wellen nehmen wie sie kommen, nicht mutlos werden.

Die heutige junge Generation hat vieles an Vorteilen, die man sich täglich bewusst halten muss. Zb Digitalisierung, kann sich ja keiner mehr vorstellen, wie umständlich früher alles war ohne Handy usw..

Da gibt es Unzähliges, Jobs war sehr schwierig in vielen Zeiten, man denkt immer nur ans Jetzt. Nur Mut, das Positive stärker bedenken, am Negativen arbeiten, mehr geht nicht, es wird schon werden. Corona alleine hat auch positive Effekte, die man hin und wieder erwähnen sollte. Viel Mut!

@Adeo60, 10:08h

Ich stimme Ihnen zu, der Staat muss Verantwortung übernehmen und ein neuer Lockdown muss unbedingt verhindert werden. Aber genau um diese Verantwortung geht es bzw. um die entsprechenden Verordnungen. Denn nach 8 Monaten wissen wir mittlerweile sehr gut, welche Maßnahmen helfen. Und die Beschränkung von Reisen oder das willkürliche Schließen von Restaurants und Kneipen gehören nicht dazu. Es ist unverständlich warum das Virus bis 23:00h weniger ansteckend sein soll als nach 23:00h. Und warum ist die Bevölkerung in einem Bundeslang stärker ansteckungsgefährdet als in einem Anderen? Das ist hilfloser Aktionismus der Ministerpräsidenten.

Deshalb sollte sich der Staat auf die Vermittlung und Durchsetzung der AHA Regeln kümmern und damit an das Verständnis und die Verantwortung der Menschen apellieren.

Das Abitur ist leichter geworden

@ bonaqa79:
Es geht um Abitur welches heute schwerer zu bestehen ist als früher

Das stimmt nicht. Wenn ich z.B. die Aufgaben in Mathematik früher (Mitte Neunziger) und heute vergleiche, dann sind sie heute deutlich leichter.

Warum soll nur Freizeitverhalten beschränkt werden?

Es ist wirklich unlogisch, dass zwar Reisen und private Zusammenkünfte reglementiert werden sollen, aber die Berufspendler weiterhin in überfüllten Bussen und U-Bahnen an ihre Arbeitsstellen gebracht werden dürfen, wo im Büro sogar wieder auf Masken verzichtet werden darf.

Wenn die Kanzlerin mahnt, man „solle zu Hause bleiben“, dachte sie offenbar nicht an die Arbeitswelt.

10:27 von bonaqa79 - Eine Antwort

Nö, aber es gab die Generation "No Future". Weil dieser Planet kurz vor dem Atomkrieg und völliger Umweltzerstörung stand. Bis zur DDR auf der einen und bis zur BRD auf der anderen Seite standen zigtausende Atomsprengköpfe parat, die gesamte Welt auf Knopfdruck in jeder Sekunde zu vernichten. Niemand glaubte ernsthaft, das es noch lange die Menschheit geben würde. Es regnete "sauren Regen" und es starben unsere Wälder. Massenhaft. Die Flüsse und die Luft waren so extrem verpestet, das im Ruhrgebiet regelmäßig "SMOG-Alarm" ausgelöst wurde und man besser Masken trug. Das Abitur und auch Real- und Hauptschule bestand man ohne Internet, Google, Facebook und Co, und musste sich Dinge erarbeiten. So ganz nebenbei hatten wir aber mehr soziale Kompetenz und Allgemeinbildung, als heute. Es war nicht alles besser. Nur ganz anders. Und "No Future" ist nun wirklich ein alter Hut. Und was war? Es ging immer weiter. Und so wird es auch heute sein. Nicht Jammern, anpacken. Nach vorne schauen!

Ach schon vor Corona

Als Vater darf ich sagen, auch vor Corona war und ist mit unserer Jungen Generation nicht alles Super und Corona kann diese Jungen Leute evtl. stärken und den Fokus mehr auf die Wirklichkeiten und Wichtigkeiten des Lebens lenken.
"Was uns nicht umbringt macht uns nur noch Stärker" diese Ausspruch ist jetzt nich nur Ironisch gemeint

@ 10:30 von wolfdschreiber

„ Bei aller (berechtigten) Diskussion über das "Aufrechterhalten" Wirtschaft sollte man nicht vergessen: wer keine Möglichkeit bekommt seine:ihre Freizeit gemäß seinen:ihren Bedürfnissen zu gestalten, wird auch bald keine Motivation zur Arbeit (Ausbildung) haben.“

Das ist leider wahr. Es gibt ein Sprichwort: Man arbeitet um zu leben, nicht man lebt um zu arbeiten.
Der zweite Punkt ist das Risiko. Frau Merkel sagte, jetzt ist die Zeit, in der Abstand und Maske nicht mehr reichen. Aber genau so gehen Millionen von Menschen jeden Tag arbeiten und Schüler zur Schule. Teils, wie im Klassenzimmer und ÖPNV sogar ohne Abstand. Es hieß auch Maske zusätzlich zum Abstand. Heute heißt es oft: ... wo der Abstand nicht gewahrt werden kann. Viele gegensätzliche Aussagen, die keiner mehr begreifen kann. Denn für die Wirtschaft/Arbeit, darfs anscheinend auch ein bißchen mehr Risiko für die eigene Gesundheit und weniger Abstand sein...

Vielleicht wächst dadurch aber

Das sehe ich genauso - und vielleicht wächst auch mal wieder eine Generation Journalisten heran, die nicht immer gleich die Oberkrise herbei schreiben.

@ um 10:00 von Felina2

"@qpqr27
Was Sie schreiben ist reiner Eigennutz gepaart mit nicht verstanden haben.
Aber weil niemand unnütz ist können Sie problemlos als schlechtes Beispiel dienen.
Ihre "Empfehlungen" beweisen das oben geschriebene."
.
Ich meine, dass Sie einem Troll geantwortet haben.

@ 10:27 von bonaqa79

„ Es geht den Jugendlichen nicht nur Partys Disko usw und es ist nicht nur Corona welches belastet“

Das hoffe ich doch. Aber laut dem Artikel schon. Deswegen kritisiere ich auch nicht „die Jugend“, sondern den Artikel und den Experten, die eben genau den Eindruck vermittelt, es ginge nur um Party und Feiern.

Es gibt auch nicht „die Jugend“. Ganz viele haben mit der Partyszene nichts zu tun. Der Neffe meiner Frau ist unter 30, ist Handwerksmeister und ha gerade ein Haus gebaut. Der gehört auch zu dieser Generation, so wie viele andere, die sich von dem Artikel wohl kaum angesprochen fühlen dürften.

Also ich gratuliere allen,, deren größtes Problem das Feiern nach 23 Uhr ist zu ihrem sorgenfreien Leben.

„Die Jugend“ kann von mir aus feiern, so viel sie will (in normalen Zeiten), der Artikel pauschalisiert für meinen Geschmack zu stark.

Der Mensch jammert von Natur aus halt gerne, ...

... aber der Mensch -und erst recht die Jugend- ist auch sehr anpassungsfähig. Es bedarf zwar einer gewissen Übergangszeit, aber in geschätzt einem Jahr haben wir uns alle an die Lebensweise gewöhnt.

Dass nun gerade die Jugend "meckert" brachte mich allerdings schon etwas zum Schmunzeln, denn wenn man genau diese Generation betrachtet, findet man doch kaum noch jemanden, der nicht ständig auf sein Smartphone start. Offenbar macht aber auch das in der Gruppe mehr Spaß ... ?!

Wie auch immer ... ich bleibe bei meiner Lebenseinstellung: Man muss mit dem zufrieden sein, was man hat ... und nicht immer unzufrieden mit dem, was man nicht hat.

Also ... einfach mal die eigenen Ansprüche -vielleicht ja nur vorübergehend- etwas herunterfahren ... dann läuft das schon :-)

Fehlende Empathie der alten

Die Generation Woodstock die 1968 unterwegs war ist heute über 70. Das feiern hatten also auch die schon beherrscht. Auch wenn hier viele so tun als wäre ihre Jugend ganz schrecklich gewesen.
Und man liest in dem Artikel auch ganz genau das die Jugend sich an die Regeln hält, auch wenn sie unzufrieden sind. Die ganzen Maskenverweigerer die mit gefälschten Attesten durch die Gegend laufen weil sie in der Maske das Ende der Demokratie sehen sind alle nicht mehr jugendlich und ein viel größeres Problem.
Aber wenn fünf Jugendliche abends was trinken ist es eine corona Party.. wenn Zehntausende demonstrieren gegen die Regeln ist es Demokratie.

Es ist nicht nur die Generation Corona

es ist auch die erste Generation Klimawandel, Überalterung, Rohstoffknappheit, Luft-, Boden-, Wasserverschmutzung usw. Es ist auch die erste Generation Jugendlicher, die soviel Freizeit hat, dass sie damit gar nicht sinnvolles mehr anzufangen weiß, die sich täglich Luxusgüter kaufen kann, für die ein eigenes Zimmer selbstverständlich ist usw. All das hängt zusammen. Es wird also auch die erste Generation sein, die nicht besser lebt, als die Eltern, sondern die eine ganz wesentliche Einschränkung ihres Wohlstandes erleben muss, zurück zu der Situation der Großeltern, die sich heute niemand auch nur annähernd mehr vorstellen kann.

@ Demokrat49 (10:25): Nein das finde ich nicht übertrieben

hi Demokrat49

Nein das hier finde ich nicht übertrieben:

Aber von einer „Generation Corona“ zu reden, ist wohl etwas übertrieben.

Das ist so, weil die junge Generation in diesem Land keinerlei Rechte mehr hat, als Arbeitstiere ausgenutzt werden und ihnen ihr Leben geraubt wird. Freizeit und Vergnügen = verboten, Arbeitsplätze werden zerstört weil Firmen pleite gehen weil diese Bundesregierung mit ihren sinnlosen und aktionistischen Maßnahmen Einnahmen für die Firmen komplett verhindert

Und wann sollen Auslandsjahre nachgeholt werden können??

Auslandsjahre können nachgeholt werden

denn Corona wird frühestens 2022 oder noch später vorbei sein. Und Internet-Kontakte sind nicht das Gleiche wie persönliche Kontakte:

und gerade im digitalen Zeitalter können soziale Kontakte auch via Smartphone, Internet und Co. aufrecht erhalten und ausgebaut werden.

Das kann man nicht ersetzen. Mir fehlt meine Familie in Stuttgart auch.

@lenamarie, 10:32 Uhr

Dagegen ist nichte einzuwenden. Es schadet aber auch nicht, wenn junge Menschen erfahren, was Verantwortung für sich und andere bedeutet. Das eine muss das andere ja nicht ausschließen. Ich jedenfalls erziehe mein Kind in obigem Sinne, denn ich möchte, dass es Gefahren rechtzeitig erkennt und entsprechend handelt. Ich erhalte ein positives Feedback.

@ 10:36 von p.rodgers

Bitte scheren sie nicht alle jungen Menschen über einen Kamm. Die überwiegende Mehrheit hält sich an die Regeln, geht jeden Tag zur Schule und in die Arbeit und zahlt seine Steuern. Unser Sohn hat seinen besten Freund schon seit dem ersten Lockdown nicht mehr gesehen, da dessen Eltern, genau wie wir zur Risikogruppe gehören. Aus Rücksicht auf uns. Eine kleine Gruppe feierwütiger in einer Großstadt sollte man nicht immer in den Vordergrund stellen, um zu zeigen, dass Alle jungen Leute so sind. So stimmt das m.E.n. nicht...

@10:31 von Der_Mahner: Interessant...

"Generation Hedonismus"
Sie rechtfertigen die Einschränkungen der Jugend wegen des eigenen Erlebens im Weltkrieg. Ernsthaft?
Und dann wundern sie sich, wenn die Jugend macht was sie will? Ich würde ihnen auch den Vogel zeigen!
Mal davon abgesehen: Wer lebt über den Verhältnissen die unser Planet langfristig verkraften kann? Ja genau: Nicht die Jugend, sondern Sie! Ich kenne kaum Jugendliche die einen SUV fahren, Kreuzfahrten machen etc.!

Lauterbach: lokale Shutdown möglich

Neulich meinte er bei der Diskussion um Beherbergungsverbote, Reisen im Inland seien ok, nur ins Ausland nicht.

Verstehe ich nicht: entweder Reisen sind generell ok, oder generell nicht. Oder sind Deutsche weniger ansteckend?

Lauterbachs neue Idee „lokaler shutdowns“ ist auch unlogisch: was macht es denn für einen Sinn, die Geschäfte in einem Landkreis zu schließen aber im Nachbarlandkreis offen zu lassen? Dann verlagert sich halt eben das Infektionsgeschehen... Entweder der Shutdown kommt in ganz Deutschland oder garnicht, oder: man macht ihn lokal, stellt aber die betroffenen Städte oder Landkreise unter Quarantäne (Sperrzone die nicht verlassen oder betreten werden darf). Wie soll das sonst gehen?

Die nächste Gen....

hat nicht nur Corona Probleme, ich vermisse den Hinweiß das diese Generation mit den
"Hinterlassenschaften" der "Alten" klar kommen muss.
Die Erwärmung des Planeten, die ungelöste
Lagerung von Atom und Giftstoffen, die Verseuchung des Grundwassers, die Wüstenbildung und damit die neuen Völkerwanderungen um nur einige zu nennen.
Corona ist nur ein Synonym die eigentliche Krise kommt noch...
Es wäre jetzt an der Zeit endlich einmal auf "Greta" und ihre Generation zu hören und zu Handeln.

@ Demokrat49 (10:43): Dieser Kommentar ist Stuss

@ Demokrat49

1. Wieso ist es heute schwerer, Abitur zu machen??

weil durch die ganze Lüfterei und den Lockdown sehr viel Unterrichtszeit ausgefallen ist und dieser online-Unterricht nicht die Qualität hat wie der Präsenz-Unterricht. Und das können die nie mehr aufholen.

Und diese Kurse sind durch Corona weitgehend ausgefallen:

2. Es gab noch nie so viele Weiterbildungsangebote und verschiedene Schulformen, auf denen man spezialisierte Abschlüsse machen kann.

Die fanden weitgehend überhaupt nicht statt.

Und die Lehrstellen werden auch immer mehr zusammengestrichen weil sich die Unternehmen keine Lehrlinge leisten können:

3. Es gab noch nie so viele offene Lehrstellen.

Von daher ist auch dieser dritte Punkt Stuss.

Als wäre Feiern das größte Problem

Die Jugend wird mal wieder nur auf „feiern“ und „reisen“ beschränkt. Die wirklichen Probleme, welche erst noch auf uns zu kommen werden, werden ausgeklammert oder nur kurz angekratzt. Wir können kein Geld verdienen da wir Jobs verloren haben, wir dürfen nicht in die Uni, geschweige denn auf den Campus oder in Institutsbibliotheken. Wir sind dazu verdonnert bei den Eltern wohnen zu bleiben. Natürlich „können“ wir alles machen, aber zu welchen Kosten und welchem Nutzen?
Ein Auslandssemester welches in Studienfächern dringend Notwendig sind (z.B. Fremdsprachen) sind gestrichen. Und wenn sie wieder möglich wären sind wir schon lange mit dem Studium durch. Das verbaut Chancen und mindert Qualifikation im Berufsfeld.
Ja, es leiden alle under der Pandemie, jedoch blickt die Jugend in eine große Unsicherheit. Das frustriert und schürt Angst. Eben deshalb sollten die Probleme der Jugend nicht auf „feiern“reduziert werden. Das wird den Ängsten und Problemen absolut nicht gerecht.

Falsch, kleiner Bankert

"Egoismus und Individualismus zerstören die Gesellschaft".
Nein, sie erhalten sie aufrecht. Sie sind der Garant unserer Sozialordnung.
Der Mensch wird nur so lange andere "leben" lassen, wie er seinen persönlichen Vorteil daraus zieht. Jeder kann das sehen, wenn er nur am Leben teilnimmt, und Selbiges auch erkennen will. Wer das nicht sieht, dem geht es sehr gut.

Typisch. Aus einem Jahrgang wird gleich eine "Generation"

Diese Pandemie ist neu. Ja. Aber für alle. Auf der gesamten Welt und für alle Generationen. Und es ist - wenn überhaupt - schlimmstenfalls der Jahrgang Corona - nicht "Generation" denn ich glaube nicht, das wir uns noch in 25 Jahren fortlaufend mit dieser CoVid19 Pandemie beschäftigen werden. Bei allen Problemen bitte jetzt mal den Ball etwas flacher halten! Danke!

@kleiner Bankert, 10:40

Volle Zustimmung. Es scheint, dass so mancher noch immer nicht den Sinn von Gemeinschaft und Verantwortung erkannt und erfahren hat. Nicht der Egoist, sondern das zoon politikon prägt das gesellschaftliche Zusammenleben und damit den Staat.

Autismus?

Im Beitrag heißt es: "... zumindest diejenigen, die wir an diesem Abend getroffen haben, wollen sich auch daran halten."

Nun, dann müssten sie ja auch keine Sanktionen fürchten.

Und um so mehr sind Sanktionen erforderlich für die "Unbelehrbaren".
Für vorsätzlich handelnde sowieso.

Und letztere sehe ich beim Einkaufen leider immer noch.

Unverständlich, wenn ein Ministerpräsident das negiert.

Denn JEDE Ansteckung zu vermeiden, hilft - auch in einem Ländle mit durchschnittlich niedriger Infektionsrate.

@ 10:29 von Nachfragerin

Sie schreiben von "ohnehin sorgloseren Jugendlichen" - der letzte ARD-Deutschlandtrend sagt etwas anderes: "Es sind vor allem die Befragten unter 40 Jahren, die eine mögliche Ansteckung beunruhigt. Mit 45 Prozent gab fast jeder Zweite dieser Altersgruppe an, deshalb besorgt zu sein. Bei den Umfrageteilnehmern, die älter als 65 Jahre waren, äußerten lediglich 29 Prozent Bedenken, sich zu infizieren." (16.10.2020)

Ich bin Risikogruppe und

Ich bin Risikogruppe und meinetwegen brauchten die jungen Leute nicht eingeschränkt zu werden.
Am Anfang des Jahres wäre ich auch nicht gern Entscheidungsträger gewesen, weil zu wenige Daten, auf absolute Effizienz heruntergespartes Gesundheitssystem und unterfinanzierte Forschungslandschaft.
Inzwischen gibt es mehr Daten, und die zeigen m.E., daß ein großzügiger Schutz der Risikogruppen ausreichen würde, aber das würde Geld kosten, und die Steuern werden ja woanders rausgeballert, mit freudigen Rufen, daß D ein reiches Land wäre.

@Der_Wunderer_1970, 10:49 Uhr

Dass Sie mich mit "Herr von Schnitzler", einem der größten Demagogen und Hetzer ("Schwarzer Kanal") der ehemaligen DDR ansprechen, ist mehr als beleidigend. Auf dieses Niveau werde ich mich nicht begeben. Sie sollten sich schämen.

Die Weltbevölkerung hat die Chance nicht genutzt

Weltweit 1 Monat absoluter Stillstand. Das hätte im Januar sein müssen. Dann hätte sich das Problem Corona von selbst gelöst. Alle Ketten wären unterbrochen. Aber nein. Die Dummheit „Wirtschaft first“ hat die Menschheit ihrem Ende näher gerückt. Jetzt haben wir den Salat.

Ganzheitliches Denken...Verlernt!!!

Der Nächste Artikel wo man beim lesen der Kommentare feststellen muss: Die Hauptaufgabe einer Gesellschaft besteht darin die Älteren Menschen zu schützen..., koste es was es wolle!!!

Eine Party wird degradiert zu einer Luxus Veranstaltung..., dabei handelt es sich um sehr wichtiges Menschliches-Soziologisches Rudelverhalten von Altersgruppen...

Das is doch nix..., ein paar Monate Corona Einschränkung..., so wird argumentiert.

Der Bildungsweg ist gepresst, es geht Schlag auf Schlag und wenn 10% der Leistung nicht erbracht werden können durch die Einschränkungen gibt es Probleme bei der Qualifikation für die Weiterbildung...

Wie viele Stellen in DE müssen qualitativ besetzt werden???
Ahh, da gibt es eh schon Probleme..., na denn setzen wir noch einen drauf!!!

Hier liest man viel von Minderheiten Schutz aber sehr wenig von Gesellschafts Management!!!

Nach mir die Sintflut...

Die Jugend ist schuld an der 2. Welle?

Weil die ja angeblich ständig feiern und Party machen wollen und nicht so wie anständige Leute sofort stramm stehen, wenn sie eine Polizeiuniform sehen?

Was ist denn das für ein Narrativ ?

Ich dachte bisher es läge an der Unfähigkeit der Politik, die Gesundheitsämter, Schulen oder Testlabors adäquat technisch und personell auszustatten, planvolle Einreisekontrollen zu implementieren, den Pendlerverkehr zu entzerren und digitale Workflows in der Arbeitswelt zu fördern.

Hatte ich mich wohl geirrt!

Hallo FalkoBahia,

voll meine Meinung. Bei einer Todesrate von unter 0,5% der Infizierten sollten wir langsam anfangen Corona wie eine ganz normale schwere Grippe zu behandeln. Wer krank ist gehört ins Bett und kuriert sich aus.

mir tut es auch leid

für die jungen Leute. Dumm gelaufen. Meine Generation (1965) hat wenigstens schon ein Teil Reisen hinter sich, und Party wie mit 20 muss auch nicht mehr sein.

@ 10:50 von Minka04

Sie konstruieren eine Verwirrung, wo es keine gibt: Abstand + Maske gilt seit Monaten mit der zusätzlichen Handhygiene als AHA-Grundregel. Und der Versuch, Wirtschaft, Schulen und Kitas am laufen zu halten ist doch kein Gegensatz zu den Aufrufen, private Kontakte, Reisen und Feiern zu beschränken: das eine bedingt das andere - und verhindert übrigens neben dem realen Covid-19-Tod in Kliniken, Senioren- und Pflegeheimen auch den sozialen Tod, der dort wieder stärker um sich greifen wird, wenn dort wegen explodierender Corona-Zahlen keine Besuche möglich sind.
Warum nur fällt vielen in der Krise vernetztes Denken so schwer?

@FalkoBahia, 10:48 Uhr

Ich denke, dass der Staat die Bedeutung der AHA-Regeln immer wieder kommuniziert hat. Die meisten haben die Botschaft auch längst verstanden. Die staatlichen Zuständigkeiten verteilen sich aber auf Bundes- und Landesregierungen und dei nachgeordneten Behörden. Wir erleben aktuell, dass der Föderalismus positive Seiten (Berücksichtigung der örtlichen Besonderheiten), aber auch negative Merkmale (fehlende Vereinheitlichung, "Flickenteppich") aufweist. Nach 23.00 Uhr mag bei vielen die "Hemmschwelle" sinken, vielleicht deshalb die Sperrstunden-Regelung. Ich maße mir da kein Urteil an. Ich vertraue auf die Experten und denke, dass im Zweifel für die Gesundheit und das Leben der Bürger gehandelt werdemn sollte. Aber Sie haben Recht: Wenn die AHA-regeln (plus regelm. Lüften) beherzigt werden, schaffen wir das!

Am 18. Oktober 2020 um 10:09 von Thomas Krupke

" Die, die hier unserer Jugend bzw. unserern Kindern das Recht verbieten eben dieses zu tun, haben entweder selber nie mal richtig einen drauf machen können oder sind in einem sehr spießigem Umfeld aufgewachsen. "

Das liegt wohl eher an Herkunft und Blickwinkel, was Sie spießig nennen, nannte sich früher Verantwortung übernehmen.
Da bedeutete, Arbeiten um Kinder und Familie ein Leben zu ermöglichen, da wurde auch gefeiert, wenn die Zeit dazu war.
Niemand will die Jugend Maßregeln, nur scheinen sich die Prioritäten etwas sehr verschoben zu haben.
Kommt wohl auch darauf an welche Altersgruppe Sie unter Jugend verstehen, heute steht Freizeit und Party im Vordergrund, das war schon mal anders.

Chance zu lernen

Diese Pandemie ist eine sehr ernste Krise. In all den Konsequenzen und vor allem notwendigen Massnahmen gibt es aber auch eine große Chance. Nämlich zu lernen. Lernen das man diszipliniert und respektvoll miteinander umgehen müssen. Lernen sich an Regeln zu halten. All das sind elementare Themen die benötigt werden um in einer Gesellschaft zu leben. Über eine gewisse Zeit Regeln zu akzeptieren und vor allem sich dran zu halten betrifft nicht alleine unsere „Jugend“ sondern auch Hochzeitsgesellschaften, Großveranstaltungen und auch uns alle selbst. Sich über einen Zeitraum diszipliniert zu verhalten ist eine einmalige Chance als Gesellschaft zu wachsen. Eigeninteressen eine gewisse Zeit unterzuordnen ist kein Schmerz den man nicht aushalten kann. Halten wir uns an die Vorgaben bleiben auch die Gaststätten, Bars und alle anderen Einrichtungen (zwar mit Einschränkungen) offen.

Saturierte, dekadente Spaßgesellschaft in der Todesfalle

Wenn ich nach Indien oder in die Favelas vor Méjico City sehe, wo man noch nichtmal Wasser zum Händewaschen hat, und ich solche Berichte aus der saturierten, vom Marketing auf Konsum getrimmten ("Neid garantiert", "Geiz ist geil", "Genuss ohne Reue") Spaßgesellschaft der Ersten Welt lese, dann steigt mir die Galle hoch.

Bei allem Verständnis für die Bedürfnisse junger Menschen, deren systembedingte Rücksichtslosigkeit und narzisstischen Egoismus empfinde ich ganz persönlich im internationalen Vergleich schlicht als Dekadenz. Dahinter steht eine milliardenschwere Spass-Industrie.

Wenn solches Feierpersonal Mal auf der Intensivstation einen der ihren erleben würde, wie er/sie/es bei vollem Bewusstsein langsam erstickt, vielleicht würde dann der Grund für folgende Tatsache körperlich spürbar werden, den die Weltgesellschaft endlich einzusehen hat, nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen Klimawandel usw.:

The party is over.

die schlimmsten sind doch wieder einmal....

die "Nach-68" (die richtigen "68" sind ja schon weg) - überall ins gemachte Nest gesetzt, nichts wirklich gesellschaftlich Relevantes geleistet, jetzt aber das größte Gesülze von Solidarität und Aufeinanderachtgeben

Gibt Schlimmeres

Man schalte kurzeitig die sozialen Netzwerke ab. Dann wird niemand mehr von Generation Corona reden und Verschwoerungstheologien mache keine Runde. Man sollte aber diejenigen, die sich zusammenreissen lobend hervorheben.

Maßstäbe

Traurig dürfen sie sein - aber den Ge- und Verboten im Rahmen der Krise müssen sie sich unterwerfen, gerade weil die Jugend ja im modernen , wissenschaftlich basierten Denken lebt. Oder etwa nicht ? Und wem es schwer fällt, von wegen der "zerstörten Lebensplanung", der soll einfach mal nach Griechenland/Lesbos etc. schauen. Dann rücken sich die Maßstäbe sicher wieder zurecht. Es genügt, 1 und 1 zusammenzuzählen um sich zu orientieren. Und das werden sie doch noch können - und solche einfachen Überlegungen sind auch nicht verboten.

Familienfeiern

... wiez.B. Hochzeiten sind ein wesentlich gefährlicherer Treiber der Infektion als unsere Jugend.

@ 10:32 von Demokratieschue...

Nachts weggegangen? Samstags war um 8 Schule und Sonntags um 9 Familienfrühstück. Wann denn bis nach 24 Uhr weggehen?

Wer jammert hier wirklich?

Gegenseitige Rücksicht.
Man kann viel zum Recht jeder einzelnen Generation schreiben. Auch zum Sinn von und Drang in der Jugenzeit.

Nur soviel von mir:
Die "Generation Atomstrom" hat mit ihren nie enden wollenden Schnäppchenparties schon lange bewiesen, dass sie bereit ist ihre selbst geschaffenen Probleme ganz kostengünstig in die Zunkunft zu verlagern. Sie hat ein Sammelsurium an ungelösten Umweltschäden hinterlassen und unhaltbare Produktionszustände etabliert. Gleichzeitig ersetzt man durch Moralismus und Diskriminierung demokratische Diskussionen.

Klar, das ist eine pessimistische Perspektive; auch die jüngeren Generationen wären im Stande diese und ähnliche Fehler zu wiederholen. Für mich geht es um gegenseitiges Verständnis. Das zeigt sich nicht darin, in dem man das Bedürfnis Jüngerer kleinredet und die eigene Sicht über die der anderen streift.

Mich hätte man nicht einsperren können. Wie hätte man das auch schaffen sollen? Mal ehrlich...

Zum Glück haben wir Soziologie-Professoren!

Zitat: "Unter anderem zum "Distant Socializing" hat er Dutzende junge Menschen befragt. Die erstaunliche Erkenntnis: "Obwohl diese Generation eigentlich so routiniert ist im Umgang mit digitalen sozialen Medien, machen viele junge Leute doch noch einen Unterschied zwischen der wirklichen Welt und der Welt im Digitalen.""

Zum Glück haben wir Soziologie-Professoren!

Ansonsten könnte man ja gar nicht zu diesen "Erkenntnissen" kommen.

Gott sei Dank!

Jammerei auf höchsten Niveau

Gerade mal ein halbes Jahr mit Einschränkungen wegen Corona - und schon traumatisiert...
Seit ich das Erste mal den Bundestag mitwählen durfte werde ich (mit kurzer Unterbrechung) von CDU regiert, also gut 30 Jahre - Kohl & Merkel, DAS ist ein Trauma!
Als ob Generationen früher keinen Frust geschoben haben. Kriegskinder, 68er, Anti-AKW, Nato-Doppelbeschluss, Umbruch zur IT-Gesellschaft, Finanzkrise und jetzt Corona.
Man kann echt alles zur Krise herbeireden...

Warum sollen Schulen offen bleiben?

Während in einigen Teilen Europas die bereits wieder geschlossen werden.

Das hat im wesentlichen zwei Gründe:

1. man möchte die Arbeitskraft der Eltern für die Wirtschaft erhalten.

2. man möchte verhindern, die Qualitätsstandards an die Ausbildung ganzer Absolventenjahrgänge abgesenkt werden müssen, was dann wiederum Folgen für die Wirtschaft, aber auch für die Absolventen selbst hätte.

Beide Begründungen werden um so bedeutender, je länger die Krise andauert.

Eventuell war die Strategie sich nur auf die potentielle Verfügbarkeit eines Impfstoffs zu konzentrieren, falsch.

Am 18. Oktober 2020 um 09:56 von M. Höffling

".......Spätestens wenn die Impfung da ist......"

Lt. RKI werden auch dann die Einschränkungen bleiben müssen. Viele reden hier von wenigen Monaten der Einschränkung, wartet mal ab. Aus Monaten werden Jahre.

Fast alle sind von Corona sehr belastet

Ich kenne viele vernünftige junge Leute, die begriffen haben, dass das Leben nicht nur aus Party machen besteht. Und das sie es sind, die die Folgen der Staatsverschuldung tragen müssen, die durch Corona entsteht. Außerdem finden junge Absolventen von Hochschulen kaum eine Anstellung. Das ist das schlimme. Also müssen alle alles tun, corona in Schach zu halten. Damit die wirtschaftlichen Folgen möglichst gering bleiben. Es ist für alle eine schlimme Zeit. Zum Beispiel leiden viele alte Leute in Altenheimen mehr an Corona als junge Leute. Sie vermissen soziale Kontakte zu ihren Angehörigen. Und Veranstaltungen im Heim. Und haben dazu noch große Angst, an Corona zu versterben. Auch Leute mittleren Alters vermissen viel: Kultur, treffen mit Freunden, reisen usw. Dazu kommt auch noch, dass viele mit viel weniger Geld auskommen müssen. Also sollten wir endlich aufhören, darüber zu jammern, dass die arme Jugend zur Zeit nicht so leben kann, wie sie gerne möchte. Das betrifft fast alle.

das "Narrativ".....

von der partyfeiernden Jugend als Corona-Superspeader soll dort bleiben wo es hingehört: in die Talkshows der ÖR wo sich ältere Herren und Bedenkenträgerinnen weiterhin "gute Nacht" sagen können

eine Selbstverständlichkeit

Der Großteil dieser jungen Leute ist ganz selbstverständlich in Frieden, Freiheit und relativem Wohlstand aufgewachsen; hat keinen Krieg und Hunger leiden müssen. Wehrdienst und Prügelstrafen abgeschafft, Auslandsaufenthalte, Abenteuerspielplätze zum Schluss kommt meist noch ein Erbe obendrauf.

Entweder wir reißen uns jetzt einfach mal zusammen und nehmen uns mit unserer Entfaltung ein paar Monate lang weniger wichtig.
Oder wir lernen es auf die harte Tour. Ich persönlich werde das Gejammere irgendwann nicht mehr Ernst nehmen.

Rational handeln

Selbstverständlich ist das ein bitterer Einschnitt für diese Generation. Nebenbei bemerkt, auch für andere Genrationen, denn letztlich sind wir alle betroffen. Ich kenne sogar Leute im Alter derer von denen hier die Rede ist, die obendrein auch noch zur Generation "Ausgebombt" und "Völkermord" gehören. Die hat auch keiner gefragt ob sie das gut finden. Sie mussten und müssen irgendwie damit klarkommen. Es gibt eben Dinge, die über uns hereinbrechen, mit denen wir irgendwie leben müssen. Und wir haben es in diesem Fall in der Hand die Krise glimpflich verlaufen zu lassen und sie relativ schnell hinter uns zu bringen. Vorausgesetzt, wir verhalten uns verantwortungsvoll. Anderenfalls werden wir noch lange damit leben müssen und die Folgen werden umso schlimmer sein.

@ 11:09 von Echsodus

Im Januar war absolut nicht abzusehen, dass das SARS-CoV-2-Virus tatsächlich eine weltweite Pandemie auslösen würde; die Erkenntnisse, Erfahrungen und auch der Stand der Wissenschaften sind dynamisch (im Volksmund gesprochen: "hinterher ist man immer klüger...") - ganz abgesehen davon, dass es keine "Weltregierung" gibt und auch keine UN-Mechanismen, die einen weltweiten Shutdown bewirken könnten.
Und "Wirtschaft first" ist ein irreführender Begriff: Es geht beim Bemühen, die Wirtschaft am laufen zu halten, letztlich darum, die Menschen zu versorgen und ihrem Leben zu "dienen": vom täglich Brot über Kultur bis zu Lebens- und Arbeitsstrukturen.

Corona-Generation

Ich finde so manche Argumente sehr überspitzt und Corona hat sich keiner ausgesucht.
Es trifft Jung und Alt, und eigentlich sollte man jetzt den Focus auf die Bekämpfung des Virus setzen und nicht auf irgendwelche Betitulierungen wie z.B. „einer Corona-Generation“. Rücksicht auf den anderen sollte ein jeder von sich aus nehmen und wir können nicht immer nur warten, bis uns der Staat irgendwelche Verhaltensmuster vorgibt - wir sind die Player und müssen uns eben jetzt mal entsprechend verhalten. Und trotz aller Pandemie geht es uns allen eigentlich noch recht gut.
Und es gibt in jeder Generation, in jedem Alter Vernünftige und Unvernünftige. Klar, für die Jugend ist es schwierig, die „Sturm-und-Drang-Jahre“ jetzt und mit krassen Einschränkungen zu erleben, ich kenne aber auch viele Junge, die sehr vernünftig sind und das Geschehen verstehen. Nur wer’s nicht versteht, der klagt und jammert - und gefährdet mit seinem Verhalten evtl. auch noch andere.
Also setzt den Focus auf Eindämmung,

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