Kommentare - Jugend und die Pandemie: Frust bei der "Generation Corona"

18. Oktober 2020 - 08:55 Uhr

Normalerweise würden sie viele Freunde treffen, Partys feiern und ausgiebig reisen. Doch wenig ist normal für die Jugend derzeit. Eine "Generation Corona" wächst heran - mit Folgen, sagen Experten. Von Kirsten Girschick.

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Vielleicht wächst dadurch aber

auch eine Generation heran, die lernt, Verantwortung zu tragen, dass das Leben nicht nur aus Egoismus und Feiern besteht, sondern auch mit Rücksichtnahme verbunden ist.

Kirche im Dorf lassen

Ich finde dieses pseudowissenschaftliche Gerede von einer „Generation Corona“ reichlich übertrieben.
1. handelt es sich bislang um Einschränkungen von nur wenigen Monaten. Wie man da von einem Generationen-Effekt reden kann, ist mir schleierhaft.
2. bewegen sich die Beklagten Einschränkungen für die junge Generation bislang hauptsächlich im Bereich der Freizeitgestaltung. Klar, unangenehm, nervig - aber bitte: von einer substantiellen Schädigung sind wir doch noch weit weg.
3. man möge sich doch bitte mal vor Augen führen dass es Ecken in dieser Welt gibt, wo Jugendliche wirklich ohne Perspektive aufwachsen. Wo es nicht nur um geschlossene Clubs und Spätis geht. Sondern um fehlende Bildungsmöglichkeiten, fehlende berufliche Perspektive, um Krieg, Armut und Not.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier ein paar Professoren nach Profilierung suchen. Aber es gibt eine Chance auf Lebensglück und Wohlstand auch bei fünf Monaten Späti-Schließung. Stellt euch vor.

Keine Party?

Gejammer auf hohem Niveau.

Ernste Lage...

"Die Lage ist ernst. Wenn wir nicht rasch gegensteuern, gerät Corona außer Kontrolle", sagte Ministerpräsident Markus Söder der "BamS". Wer zögere, riskiere einen zweiten Lockdown, sagte der CSU-Chef.“

Genau richtig gesagt. Gut das Er, die Kanzlerin, die anderen 15 Ministerpräsidenten und Jens Spahn sich letzte Woche entschlossen auf die enorme Verschärfung in allen Bundesländern geeinigt haben.
Sperrstunde und Alkoholverbot nach 23:00, kleinere Feiern und Maskenpflicht in Fußgängerzonen und auf Märkten.
Von Zögern keine Rede. Das Virus muss jetzt mutieren, die Parties sind vorbei. Es hat keine Maske, also kann sich nicht mehr in Innenstädten rumtreiben, wird vom Einkaufen abgehalten, es droht Hungersnot und Durst. Es geht dann auch um 23:00 schlafen. Aber ohne keine Decke oder Pullover friert es in Schulen und Kitas; geht in die Kirche und wird depressive.
Der Kampf scheint gewonnen...., jetzt müssen wir nur noch auf Heizpilzinfektionen aufpassen.

Kolateralschäden

Diese sozialen wie auch das gesamte Ausmaß der wirtschaftlichen Schäden werden uns irgendwann auf die Füße fallen. Aber wenn das Ganze in zwei, drei Jahren ohne die aktuelle Corona-Panikbrille mal berechnet wird, ist es zu spät. Abstand, Hygiene und Masken müssen sicher sein, alles Andere macht mehr kaputt als es wirklich hilft.

Frust schieben

Ich denke die jungen Menschen von heute haben so viele Möglichkeiten die wir vor 40 Jahren nicht hatten, haben die letzten 20 Jahre alles bekommen, wurden gepampert, haben fast nie auf was verzichten müssen.

Es ist hart was ich sage, denn es wird Zeit das man auch mal lernt Verzicht oder Zurückhaltung zu üben für andere!

Man stelle sich nur mal vor sie feiern und stecken ihr Eltern oder Großeltern an die evtl. sterben, was dann bleibt ist der Seelendoktor.

Mal ganz davon abgesehen könnten die jungen Mitmenschen ja auch an Corona erkranken und evtl. weitere Spätfolgen erleiden. Man weiß es ja nicht vorher.

Repräsentativ ?

Wie repräsentativ ist das?
Ist die Mehrheit wirklich dauernd auf der Party -meile unterwegs?
Da habe ich doch etwas Zweifel.

Alternativen suchen

Ich konnte die massive Feierlaune einiger noch nie nachvollziehen und habe die Abende in meiner Jugend meist privat mit meinen Freunden verbracht. Das wäre auch jetzt möglich und würde für die nötigen sozialen Kontakte sorgen. Aber vermutlich besteht das Bedürfnis der Jugend darin, "unvernünftig" zu sein und Dinge zu tun, die man als Erwachsener nicht (mehr) nachvollziehen kann.

Vielleicht hilft es den Betroffenen ja, saisonal zu denken. Wer gern am See liegt, wird sich über den Winter auch Alternativen suchen müssen.

Wirklich?

Ich war 19 und hatte mein Fachschulstudium in der damaligen DDR fast abgeschlossen, als die Mauer fiel. Für uns änderte sich damals alles. Mein Studienabschluss war plötzlich nichts mehr wert, alles änderte sich, wir alle mussten uns umorientieren. Viele Freunde gingen weg, unsere Eltern waren verunsichert. Ich bin auch weggezogen, um noch mal komplett neu zu studieren.

Hat das zu einer geschädigten Generation "Wende" geführt? Ich glaube nicht, ich denke, es hat uns zum großen Teil stärker gemacht.

Die heutigen jungen Menschen werden die Situation ganz sicher ohne bleibende Schäden überstehen.

Verständnis

Ich finde es sehr schlimm das die Jugend nicht mehr so unbeschwert sein kann wie vor corona. Es scheint ja Leute zu geben die dafür kein Verständnis haben, die sind wahrscheinlich schon älter auf die Welt gekommen. Keine Konzerte, Abschlußfeiern nichts. Die haben die Pandemie auch nicht gerufen.

die Jugend sollte die Regeln:

"wenn jeder an sich selber denkt ist an alle gedacht" Und: "jeder ist sich selbst der nächste" mehr verinnerlichen, dann würden sich die genannten Probleme in Luft auflösen

@D.R. Wächter

Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!

es geht nicht nur um Parties

Klar ist der Begriff Generation Corona eventuell etwas überspitzt. Wer aber hier nur von Parties redet und auch nicht versteht dass es eben doch langfristige Auswirkungen geben kann hat den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden.

Schrecklich leiden

Wenn ich lese was die Soziologen und Professoren so schreiben dann bekommen unsere jungen Mitbürger ja einen richtigen depressiven Schub, deshalb die Bitte, sofort tausende Psychologen ausbilden und zwar im Eiltempo damit wir diese auffangen können und keine seelischen Schäden zurück bleiben!!!

Generation Corona

Das Schrecklichsten ist das vorherrschen von Gejammere rundherum. Ja, Corona macht das Leben komplizierter. Nur, vom Jammern und alles schrecklich finden und sich das ständig zu erzählen wirds nicht besser. Das schafft Traumata, bei Jung, ganz Jung und Alt. Akzeptieren was ist, Lösungen suchen, gemeinsam handeln (gemeinsam wäre echt gut, mal einigen), nach vorne schauen (es gibt doch Licht am Ende des Tunnels) positiv denken und dies auch verbreiten hilft die Traumata klein zu halten. Verzagtheit an den Nagel hängen bitte. Das auch bitte bei den Medien. Sich gemeinsam schützen, die Gesellschaft schützen, die Wirtschaft (brauchen wir) vor Covit 19 und vor Frust. Und bitte alle: Verantwortung tragen. Jeder! Nicht nur die Politiker, Virologen und Ärzte und deren Mitarbeiter. Wo geht's lang? Dort nach vorne, da ist das "Licht" und ... um uns rum übrigens noch genug! Also, schön gesund bleiben.

@D.R.Wächter

Hatten Sie keine Jugend? Können Sie sich nicht in junge Menschen reinversetzen? Wahrscheinlich sind sie schon gross auf die Welt gekommen.

Aus dem Innenmiinisterium wurde eine Studie erstellt,

die sich auf wissenschaftlicher Basis mit den Folgen der "Maßnahmen" befasst und sie in Relation setzt.
Die Studie wurde vom Innenministerium weitgehend ignoriert und als "Einzelmeinung" abgetan.
Beteiligte Wissenschaftler dagegen wandten sich an das Innenministerium:
"Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI die vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen im medizinischen Bereich aufgezeigt, und diese sind gravierend. Für uns ergibt sich aus dem gesamten Vorgang der Eindruck, dass nach einer sicher schwierigen Anfangsphase der Epidemie nun die Risiken nicht im notwendigen Maß und insbesondere nicht in einer umfassenden Risikobetrachtung bedacht worden sind."

Deutscher Negativismus

Das ist eine Sichtweise auf die Dinge.
Mir fehlt der ganze Rest. Wie wäre es mit der Tatsache, dass es der Jugend endlich die Chance gibt, Resilienz zu entwickeln? Diese Chance, die Elternhaus und Lebenswirklichkeit mit Netz und doppeltem Boden diesen Jugendlichen meistens nicht bietet.
Resilienz ist ein wesentlicher Faktor in der Lebenstüchtigkeit. Die Fähigkeiten, auch mit Widrigkeiten konstruktiv und selbstständig umzugehen. Eine Herausforderung ja, ein Trauma nein!

ein bißchen mehr Mut....

sein Ding durchzuziehen und weniger Gehorsam irgendwelchen Autoritäten gegenüber, Solidarität zuallererst mit sich selber - so wird ein Schuh draus

.....das raubt vielen die Freiheit.

Es gab auch schon mal vor der jetzigen Generation, Eine der man die Freiheit wirklich geraubt hat. Die heutige Generation ,die
es gewohnt ist auf der Überholspur zu
leben fällt es natürlich schwer sich auch mal
die andere Spur zu begeben.

Na ja

Solange die Demokratie ausgehebelt wird ,mit Sonderverordnung und eine Dame mit Hilfe aller ,fast aller Parteien auser einmer neuen da Mitmacht ist das das kleinst Übel .Ja die Zukunft wird hart aber nicht wegen des Virus sondern der Fehler wo in der Politik gemacht werden .
Ich konnte früher auch nicht immer nur Party machen sondern musste Lernen und Arbeiten ,vermutlich hat diese Generation trotz dem Virus mehr Party als ich in dem Alter .
Dazu TS diese Verallgemeinerung ist Typisch teile und herrsche ,ich kenne genügen junge Leute ,die nachts noch lernen und nicht viel Party haben für das Studium .
Es ist bitte nicht so einseitig zu berichten ,die Minderheit als Mehrheit darzustellen .Die Partys zb Stuttgart ,Berlin usw ,sind meist von einer gewissen Gruppe ,Googelt mal TS UPS

@Michael O

Ich weiss ja nicht wie alt sie sind, sonst würde ich mal sagen, seien sie doch froh das sie unbeschwert groß geworden sind. Wie ich bereits sagte keiner hat die Pandemie gerufen.

man lebt nur einmal....

und das gilt auch für die "Generation Corona" die endlich aufwachen muss und Corona denen überlassen soll die es betrifft

Jetzt macht sich Vertrauen breit

@ ex_Bayerndödel:
Vielleicht wächst dadurch aber auch eine Generation heran, die lernt, Verantwortung zu tragen, dass das Leben nicht nur aus Egoismus und Feiern besteht, sondern auch mit Rücksichtnahme verbunden ist.

Das freut mich, dass Sie so staatstragend und optimistisch sind. Wo Sie doch neulich noch gemutmaßt haben, dass ein Wissenschaftler grundsätzlich nur den Vorgaben seiner Auftraggeber zu Willen ist.

Diese Experten...

...tun so, als ob wir diese Situation nun schon Jahre hätten. Dabei sind es gerade „ein paar„ Monate und man wird sich doch mal einige Zeit am Riemen reißen können! Ich frage mich wie geschädigt die Generationen waren/sind, die einen Krieg erlebten oder erleben? Die hätten und haben Grund zum jammern, aber doch nicht diese verwöhnte Generation!

Gejammere

Was ist wenn unsere jungen Männer und Frauen ihre Smartphones für einige Tage oder Wochen nicht funktionieren weil Satteliten defekt sind, denke das dies noch schlimmer für sie ist.

Es wird Zeit das viele junge Leute in der Wirklichkeit ankommen und nicht andauernd mit ihren sozialen Medien beschäftigt sind, um gerüstet für Wirklichkeit zu sein.
Warum schreiben Soziologen und Professoren nicht einmal darüber?

Ach ja, wenn die jungen Menschen einen Schaden durch Corona bekommen was müssen Mitbürger doch leiden die nicht das Geld haben um essen zu gehen bzw. zu feiern??!!

die Mehrheit im Staat...

sind leider die bräsigen Ü50ziger und ihr Gerede von Solidarität mit sich selber - da braucht es schon ein bißchen mehr "Wums und Rums" der 20ziger um diese altbackene Kruste aufzubrechen

Generation Corona

diese Bezeichnung finde ich falsch. Die Jugendlichen kennen meist das Wort Einschränkung nicht, wie auch viele Erwachsene nicht. Die jungen Menschen wurden so erzogen das man alles ohne Einschränkung machen kann. Auf einmal kommt einer und sagt: Nix da kein Ausgehen um 23 Uhr und feiern bis zum Abwinken. Man fühlt sich bevormundet, auch die Erwachsenen. Aber es ist nun einmal so und wird sicher einmal zu Ende sein. Dann kann jeder machen wie er will!
Ich wünsche mir sehr, das sich solche Szenen wie in Stuttgart nicht wiederholen. Wenn die Jugendlichen Ihre angestaute Frust loswerden wollen.

@ krittkritt

Die Corona-Schutzmaßnahmen sind schwerwiegend, das wird nicht bestritten - auch nicht vom Innenministerium. Aber sie sind absolut notwendig und müssen der Jugend einfach viel besser vermittelt werden.

Übrigens sagt die Studie aus dem Innenministerium, die entgegen Ihrer Vermutung viel Beachtung erfuhr, auch genau das. Wir müssen allen Bürger*innen, insbesondere den jungen, die Notwendigkeit der Maßnahmen erklären.

Dazu ist aber Engagement und Optimismus von Nöten, was ich aber bei Ihnen so ein bischen vermisse.

Kirche im Dorf lassen

Sie sprechen mir aus der Seele. So erspare ich mir, all die Zeiten und Ereignisse aufzuzählen, in denen meine Generation im Laufe unseres Lebens zurückstecken und sich neu orientieren musste ohne einen psychischen Knacks auszubilden. Danke!

Absurd

Wegen einem halben Jahr weniger Party ruft man gleich eine neue Generation aus. Haben wir es nicht eine Nummer kleiner?

Wenn ich den Artikel richtig interpretiere, dann leidet die Jugend unter geschlossenen Clubs deutlich stärker, als unter geschlossenen Schulen und Unis.

Trotz allem Gejammers geht es uns offensichtlich zu gut. Zum Glück ist die Nachkriegsgeneration Verzicht gewöhnt. Sonst lesen wir demnächst noch was über psychisch belastete Rentner, weil die Kreuzfahrten ausfallen.

Einmal und nie wieder

Auch ich finde die Corona-Einschränkungen zum Kotzen. Ich bin Ende 40 und für mich ist es nur ein Jahr von vielen. Bei jungen Leuten verhagelt es eins von wenigen, eigentlich sauguten Jahren. Ich habe vollstes Verständnis.

Spätestens wenn die Impfung da ist und jeder der will sie bekommen konnte, ist Schluss mit den Einschränkungen. Keine Maske, kein Abstand, Schluss aus Ende und Feierabend. Und kein Regierender, der sich jetzt so schön daran gewöhnt, dass er mit dem Seuchenargument die Leute gängeln kann, soll auf die Idee kommen, bei jeder Grippewelle das Wort "Maske" auch nur in den Mund zu nehmen!

Schwer für Singels

Die Zeiten sind auch für Singels schwer. Man kann sich nicht einfach mit Menschen aus einem anderen Haushalt treffen. Von Intimitäten ganz zu schweigen. Das ist ein echtes Problem, auch für Jugendliche, deren erste sexuelle Erfahrungen jetzt einfach nicht stattfinden können.
Aber so ist es nun mal.

Aufhören!

Der Soziologe Corsten macht ja wirklich das meiste aus dem Verdruss der jüngeren Generationen - in Berlin, natürlich.

Es ist Zeit dieses Ganztagsgejammer einzustellen und auch aufzuhören, andauernd die Forderung nach Masketragen usw. mit dem Schutz "der Alten" zu begründen. Nein, erst wenn jeder die AHA-Regeln einhält, ist auch jeder geschützt, einschl. der Jungen und z. B. deren Eltern, aus deren Generationen nämlich die meisten Infizierten kommen. Und wenn jemand erst infiziert ist, weiß er nicht, wie's für ihn endet.

Aber na klar, wegen der Feiereinschränkungen im Frühjahr und nun im Herbst dieses Jahres finden die Berliner Bindungswilligen nun keinen Partner mehr fürs Leben.

Schönen Gruß, die ganze Republik, die ganze Welt kann sich Schöneres und Angenehmeres vorstellen, als Maske zu tragen und Abstand zu halten - aber wat mot, mot.

Schimpft 1 x täglich drauf, aber seht dann angemessenes Verhalten einfach als Menschenpflicht.

Es gibt schlimmeres, aber die

Es gibt schlimmeres, aber die Kinder und die jungen Leute in der heutigen Corona-Zeit tun mir leid. Ich hoffe, dass die aktuellen Beschränkungen sehr bald in den Parlamenten geregelt werden. Es müssen kreative Lösungen gefunden werden, damit das Leben wieder lebenswert wird. Corona begleitet uns schon seit Anfang des Jahres. Von einer „aktuellen Notlage“ kann derzeit nicht mehr gesprochen werden. Ich hoffe, dass ein Impfstoff gefunden wird, aber dies kann Jahre dauern. Solange kann das Leben nicht auf Eis gelegt werden. Übrigens, der Klimawandel schreitet fort, auch wenn wir uns aktuell nicht damit beschäftigen.

Panik

Im Zuge der Corona Maßnahmen wird oft von Panik gesprochen.

Diese in diesen Artikel beschriebene Ansicht, so meine ich, macht unnötig Panik.
Die Einschränkungen haben bislang nicht mal ein Jahr gedauert. Was sind ein oder zwei Jahre für einen heranwachsenden Menschen, der, auch wenn er schon mit 18 mündig ist, sowieso erst ab 21 als erwachsen gilt und solche Gegebenheiten zur Reife beitragen Können.

@qpqr27

Was Sie schreiben ist reiner Eigennutz gepaart mit nicht verstanden haben.
Aber weil niemand unnütz ist können Sie problemlos als schlechtes Beispiel dienen.
Ihre "Empfehlungen" beweisen das oben geschriebene.

Experten?

Seit Corona schießen sogenannte Experten aus alles Ecken und geben ihren Senf zu allen möglichen und unmöglichen Dingen. Wo kommen eigentlich diese Experten her und wer hat sie gerufen? Sind es die Journalisten, die gerne Schlagzeilen schreiben? Auch hier im Forum tummeln sich viele "Experten" mit unterschiedlich qualitativem Inhalt! Etwas weniger wäre oftmals viel mehr.

Wer ist das,...

...“die Generation“? Meine Tochter (23) leidet darunter, dass an der Uni bestimmte Praktika nicht stattfinden und das Studium länger dauert. Nebenjobs sind weggefallen aber die Miete muss bezahlt werden. Mein Neffe kann sein Praktikum in Kanada nicht antreten.

Über fehlende Parties habe ich deren Umfeld noch keine Klagen gehört.

Aber jeder setzt seine Prioritäten selbst.

Zum Glück haben wir für alles Experten

Der „Frust“ der jüngeren Generation ist nur allzu berechtigt

Und dass gelungene Satire es schafft, gesellschaftliche Missstände auf sogar höchst unterhaltsame Art und Weise auf den Punkt zu bringen, beweist die aktuelle Ausgabe der „heute-Show“ im ZDF spätestens ab der 5. Minute: zdf.de/comedy/heute-show/

Beleuchtung aller Facetten

Es ist Mitgefühl da und es hilft, wenn sich die Generation C verstanden fühlt.
Jede Altersgruppe hat unter der Pandemie mit Einschnitten und Themen zu tun, die uns vorher undenkbar erschienen.

Ob eingeschränkte Partys zu den größten Problemen gehören, wurde so ja auch nicht geschrieben. Das dürfte definitiv nicht der Fall sein, doch jeder sieht oft nur seine Warte.

Es geht darum, dass jede Gruppierung Sorge trägt, die voneinander leicht abweichen.
Existentielle Sorgen, nur Einschränkungen, gar lebensbedrohliche Sorgen, Trauer um geliebte Menschen, jede Facette greift in der Krise. Gar gibt es Krisengewinner.

Grundsätzlich schadet ein Einschnitt, sofern er vorüber geht, sicher weniger als man uns Glauben macht, im Gegenteil, aus Krisen geht man stärker hervor, wenn man sie meistert.
Daher dürfte das hier ein echtes Stück Krisentraining sein. Ein Lehrstück. Hoffe, wir vermasseln es nicht.

Als ich 0-24 Jahre alt war

wohnte ich wie viele Andere kriegsbedingt zu Dritt auf 50 m2 und hatte kein eigenes Zimmer. Also war nix mit feiern bis um 4 Uhr weil beim Heimkommen die Eltern aufgewacht wären.

@ bla234

Denke das ihre Eltern ihnen auch ein gutes Leben bereitet hat schauen Sie doch mal genauer hin denn, Beispiele:
- wer konnte früher mit 18 einen Führerschein machen bzw. sofort ein Auto besitzen?
- wer konnte damals ein iPhone für 700 Euro mit 17 Jahren besitzen, und sich ständig die neuste Mode kaufen?

Das hat meine Generation für ihre Kinder und Enkel geschaffen und ist nach 50 Jahren buckeln angeknackst.

Man kann ja auch über die Wegwerfgesellschaft der jungen Leute reden was beim feiern im Sommer so einfach weggeworfen wurde, war überall zu sehen, auch in meiner Stadt, da musste der Ordnungsdienst jeden Samstag und Sonntag früh jeweils 3 Std. sauber machen!

Immer diese Superlative

passiert was, ist das Land unter Schock, jetzt haben wir eine verlorene Corona Generation, nach paar Monaten.
Erstens ist eine Generation ein Begriff der einen langen Zeitraum betrifft, und wir hatten schon 2 Generationen die wirklich Probleme hatten, eine davon war die nach dem Krieg.
Die zweite traf es in den Neunziger Jahren, Urlaub und Party sind Dinge die man sich in der Regel mit Geld leistet, was man vorher erarbeitet hat.
Das scheint heute etwas anders zu sein, und nach 6 Monaten ist niemand verloren, im Umfeld und Familie hab ich einige Junge Leute, die haben Hobbys und treffen sich mit Freunden, Frust und verloren sehe ich da nicht.
Kommt wohl eher darauf an, wo man wohnt, Stadt oder Land würde ich sagen.

Zuerst Krieg dann Gefangenschaft

Bei mir gab es noch die Wehrpflicht. 18 Monate. Und wer nicht brav war durfte am Wochenende nicht raus. Irgendwo hat man eine dreitausend Jahre alte Inschrift gefunden: Die heutige Jugend ist faul und will nur ihr Vergnügen das Ende der Welt ist nahe!

Frust bei der Generation Corona

Auch ich (Ü50) schiebe Frust gegenüber den Corona Maßnahmen, mein Leben und meine Freizeit sind auch eingeschränkt. Wir feiern auch gerne, möchten in Urlaub fahren und andere Länder sehen. Dürfen denn nur junge Menschen Spaß haben? Gibt es da eine Aussage von "Experten "? Oder darf die ältere Generation nur Arbeiten und möglichst geräuschlos sterben?
Ohne Rücksicht aufeinander wird dieser verdammte Virus nicht kontrollierbar werden.

2020 um 09:13 von ex_Bayerndödel

auch eine Generation heran, die lernt, Verantwortung zu tragen, dass das Leben nicht nur aus Egoismus und Feiern besteht, sondern auch mit Rücksichtnahme verbunden ist.

Re Nö vergiss es ,die gibt es heute auch noch nur so am Rande ,lernen Arbeiten und sind vernünftig, die künftige wo DE verlassen ? Zur Zeiot verlassen viele Fachleute und schnellmerker DE Google mal .Diese Verallgemeinerung der Politik ,Medien sind nicht mehr zu ertragen .Da wird getrennt um zu herrschen wie in der Geschichte mehrmals in DE 2 X und es ging nie gut aus bisher ein 3 X schaffen wir es nicht zu Überleben als ...
Es wird Zeit wieder Gesetze einzuhalten in der Politik ,der Fisch stinkt zuerst am Kopf.

@FalkoBahia, 09:21 Uhr

Die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen wären ungleich höher, wenn der Staat nicht Veranbtwortung übernehmen und seine Bürger schützen würde. Auch sollte man nicht vergessen. dass die junge Generation ein Recht auf Bildung hat. Deshalb muss alles getan werden, damit Schulen nicht schließen müssen, gleiches gilt für Kindergärten. Auch die Generationengerechtigkeit spielt eine wichtige Rolle. Wir dürfen junge Menschen nicht auf Jahrzehnte in unverantwortlicher Weise mit den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie belasten. Deshalb ist konsequentes Handeln der Politik, vor allem aber von uns Bürgern angesagt.

Genearation Corona

Ich habe mir hier einige Kommentare durchgelesen und muss mich echt schämen für euch, die der jungen Generation ihr Recht auf "Freizeit, Partys und mit Freunden unterwegs sein wollen", absprechen will! Wir alle haben in unserer Jugend viel und sehr gerne gefeiert, weil es zudem auch ein Ventil war, um aufgestauten Frust los zu werden oder besondere Momente mit guten Freunden zu teilen! Ich selber habe 25 Jahre nebenher als Dj gearbeitet und weiß, wie wichtig es für die junge Generation ist, die Sau auf gut Deutsch rauszulassen! Die, die hier unserer Jugend bzw. unserern Kindern das Recht verbieten eben dieses zu tun, haben entweder selber nie mal richtig einen drauf machen können oder sind in einem sehr spießigem Umfeld aufgewachsen. Also hört auf die nachfolgende Generation maßregeln zu wollen und denkt mal an eure Jugendzeit zurück!

Jugend und die Pandemie

Welches jammern um die arme Jugend. Schaut einfach mal etwa gut 60 / 70 Jahre zurück und vergleicht die Möglichkeiten der Jugend von damals zu heute. ..dann schaut ihr mal eure Großeltern heute an - die meisten waren damals ohne Geld für Partys, ohne 3 x Urlaub im Jahr, ohne Smartphones usw. da gabs nicht für jedes seelische Aua einen Psychiater, keine Wissenschaft die zu jedem Pups ein mehr oder weniger inhaltsloses Statement abgeben muss.
Besinnt euch auf euch selber, auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben.... und habt trotzdem Spaß, auch ohne feiern nach 23 Uhr - feiert einfach vorher und mit ein wenig Respekt vor Corona, und verhaltet euch nach AHA + L...

@ 09:30 von alex 0815

Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!
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Doch gab es , mein Vater musste mit 17 an die Front nach Russland und ist erst 1953 aus Kriegsgefangenschaft entlassen worden aber er hat danach auch noch eine Frau fürs Leben gefunden, so wie viele andere auch.
Ich bin mit 14 in die Lehre gekommen hatte mit 17 meinen Gesellenbrief und musste ,zu der zeit normal ca.60 Wochenstd. arbeiten.
Da war auch keine Zeit jeden Abend Party zu machen, 3-4 mal im Jahr höchstens, und meine Generation hats auch überlebt, und die Jugend wird das auch.

@alex0815

"Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!
"
Sie sollten Sarkasmus deutlicher kennzeichnen. Naive Gemüter könnten tatsächlich meinen, irgendjemand würde so einen sachlichen Unsinn glauben.

2020 um 09:30 von alex 0815

Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!

Re es gab mehr als genügend Generationen die hergeben mussten und es wieder erarbeitet haben .Beim letzten sehe ich aber jetzt das Problem .Die Gesellschaft wurde mit Rassismus ,Hetze und und geteilt von der Politik um zu herrschen. Dies wird u8ns auf die Füsse fallen .

Professorengehälter

Schon recht platte Einsichten, die die Herren und Damen Professoren da verbreiten. Man kriegt ja doch gutes Geld für so ein Pöstchen.

Wohltuend die Kommentare der anderen Foristen.

90%

der User, hier, müssen mit 60 auf die Welt gekommen sein. Wenn ich 40-45 Jahre zurückdenke. Wir waren die Schrecken jedes ABV,s.

Neue Opfer

Ischgl, Mallorca, heimische Parties... das sind doch weitgehend junge Menschen und nun die Opfer??? Koennen die sich nicht ein paar Monate zusammenreissen? Corona-kranke hungernde verzichten bereits ein Leben lang auf wesentlich mehr. Die meisten Toten sind doch eh alte, einsame Menschen. Haben die sich beschwert, hat denen jemand zugehoert? Die jungen sollten sich gluecklich schaetzen keine Risikogruppe zu sein. Es gibt aber auch Jugendliche, die ruecksichtsvoll durch die Pandemie gehen und sich nicht beschweren (oder demonstrieren). Die Massnahmen sind zwar ein Chaos, aber muss denn alles verboten werden um Vernunft walten zu lassen? Corona kann man schlagen, nur nicht auf diese Art.

Am 18. Oktober 2020 um 09:48 von Vorzimmerlotte247

Zitat: aber doch nicht diese verwöhnte Generation!

Und auch hier wieder. Wenn ich solche Beiträge, von Menschen wie Ihnen lese, dann fällt mir solidarisches Handeln mehr als schwer.

Was für heuchlerische Soziologen und Wissenschaftler!

Ja klar lebt die Jugend in der Stadt nun mal (kurz) sehr eingeschränkt. Auf dem Land schon immer! Aber die Kinder und Jugendlichen auf dem Land interessierte ja sowieso noch nie irgend einen forschenden karrieremachenden Stadtmenschen.

Am 18. Oktober 2020 um 09:48 von Michael O

Über Ihre Beiträge kann, ein vernünftiger Mensch, nur noch den Kopf schütteln. Personen wie Sie sind es aber, die am lautesten Brüllen, wir müssen alle zusammen halten. Träumen Sie mal weiter.

Generation CORONA

oder auch die Milenniums, kurz gesagt eine Generation, komplett von allem Befreit,was ein soziales Gewissen zur Folge haben sollte. Weder Militär, noch Sozialdienst, also keinerlei Pflichten, die auf dem Weg zum erwachsen werden und "eigenen Ich" für fast Alle zu entrichten waren und zumeist als notwendiges Übel angesehen wurden. Kein: habe keinen Bock darauf, noch: fühle mich gerade nicht in der Lage..., es waren Standarts, die der Staat von seiner Jugend verlangte und die letztendlich auch ein Stück weit halfen,den Ernst des Lebens auch dahin zu deuten, das nicht Alles aus Selbstverständlichkeiten besteht, sondern auch Gegenleistungen einschließt, ob sie einem nun gefallen oder auch nicht. Zu einem Reifeprozess gehörten sie für mein Verständnis unbedingt dazu. Und das dieses Verständnis nicht komplett falsch sein kann, belegt unsere Generation Corona gerade auf eine entlarvende Weise und stimmt mich traurig, aber auch wütend.

"Die Jugend" gibt es

"Die Jugend" gibt es bekanntlich nicht. Ich erlebe viele Jugendliche, die nicht nur bei fridays for future engagiert sind, sondern mit größtem Verantwortungsbewusstsein ihr Verhalten corona-adäquat steuern und mehr Solidarität zeigen als viele (angeblich) erwachsene Ver"quer"tdenker, Verschwörungspalaverer, blau-braune Leugner und pseudowichtige maskenfreie Telefonierer in DB-Zügen, um nur einige zu nennen.
Und dass es einen geringen Prozentsatz junger Leute gibt, die über die Stränge schlagen, weil sie die Heuchelei derer durchschauen, denen ökologisch betrachtet die Zukunft des Planeten und damit die Zukunft der nächsten Generationen egal zu sein scheint, aber jetzt von genau diesen jungen Leuten Rücksicht verlangen, ist zwar nicht tolerierbar - aber doch erklärbar.
Und darüber hinaus gibt es ja sogar hier in den Kommentaren (Pseudo) Erwachsene, die allen Ernstes als Lösung empfehlen "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht." Kopfschütteln reicht bei soviel Unsinn kaum noch.

Bitter

95% aller Kommentare kann man mit "OK Boomer" zusammenfassen.
Das Boomer-Bingo: für jeden Satz wie "früher hatten wir auch nichts", "Generation bekommt alles in den Arsch geschoben", "sind Schuld an der Pandemie Entwicklung" oder "wollen alles (Party/Umweltschutz) auf den Kosten von anderen" gibt's einen Punkt, ab drei Punkten gilt es Bingo schrei(b)en.

Bingo.

Am 18. Oktober 2020 um 09:51 von qpqr27

Das ich ausgerechnet Ihnen mal Recht geben muss, hätte ich mir auch nicht gedacht. Aber so sieht es aus. Meine Generation (geb. 1970), was hat meine Generation schon großes auf die Beine gestellt. Richtig nichts. Und gerade meine Generation sollte sich mal ganz zügig zurück nehmen. Ich empfinde bei meiner Generation nur noch Fremdscham

Es schafft schon "Vertrauen",

was unsere Politik da loslässt.
Mein Sohn z.B. besucht ohne Schutzmaske eine, ja richtig: eine Tanzstunde. Das geht!
Jetzt, wo die Leute im Lande ihre Urlaubsreisen storniert haben, fallen nach und nach die Beherbergungsverbote. Auch ich habe sogar im Betrieb meinen Urlaub abgesagt, jetzt umsonst wohlgemerkt.
Politik wird anscheinend nur noch für die ganz "Großen" erträglich gestaltet, die bekommen dann Förderung(TUI, Lufthansa, etc.), die dann trotzdem noch jammern.

Kirche im Dorf lassen

Ja, die derzeitigen Beschränkungen hätten mich in meinen Zwanzigern auch genervt und gestört - kein Thema.

Aber von einer „Generation Corona“ zu reden, ist wohl etwas übertrieben.

Auslandsjahre können nachgeholt werden und gerade im digitalen Zeitalter können soziale Kontakte auch via Smartphone, Internet und Co. aufrecht erhalten und ausgebaut werden.

Die Möglichkeiten, die jetzt zu Recht vermisst werden, gab es bis vor einigen Jahren zu einem großen Teil noch gar nicht.

Und Altersarmut einer ganzen „Generation“ in Aussicht zu stellen, ist auch wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen. Gehälter schwanken immer je nach Wirtschaftslage.

@qpqr27, 09:30

Ich halte es da schon eher mit John-F. Kennedy: " Frage nicht, was der Staat für Dich, sondern was Du für den Staat tun kannst" - und Staat sind wir alle. Nicht Egoismus, sondern gesellschaftliche Verantwortung und Solidarität sind das Gebot der Stunde.

mir wird schlecht bei manschen Kommetaren

Ich frage mich bei manchen Kommentaren wirklich, was sich manche hier denken. Das kann ohne jemaden beleidigen zu wollen doch nur die Generation plus 50 sein die so etwas über die Jugend schreibt.

Es geht den Jugendlichen nicht nur Partys Disko usw und es ist nicht nur Corona welches belastet.

Es geht um Abitur welches heute schwerer zu bestehen ist als früher, abgesehen davon mit Realschule oder Hauptschule bekommt man eh keinen Job, es geht um Führerschein der heute schwere zu erhalten ist und vor allem teurer, um Zeitverträge ohne Zukunftsplanung, und vieles mehr.....

An die alte Generation, gab es damals auch Corona? Gab es Zeitverträge oder Leiharbeit unter Helmut Kohl? Gab es den Euro der alles verteuerte?

@kleiner Bankert - Welche Maßnahmen sind "absolut notwendig"?

09:53 von kleiner Bankert:
"Die Corona-Schutzmaßnahmen sind schwerwiegend, das wird nicht bestritten - auch nicht vom Innenministerium. Aber sie sind absolut notwendig und müssen der Jugend einfach viel besser vermittelt werden."

Einige Maßnahmen sind politischer Aktionismus, der im Kontrast zu wissenschaftlichen Erkenntnissen steht, aber trotzdem getan wird, weil das beim Wähler gut ankommt. (In anderen Zusammenhängen wird wissenschaftsnegierende Politik als "Populismus" bezeichnet.)

Nach mehreren Monaten mit Corona sind die Ansteckungswege bekannt: Es sind fast ausschließlich Aerosole. Es ist unmöglich, Menschen sinnlose Maßnahmen als "absolut notwendig" unterzuschieben, wenn diese informiert (weil selbst betroffen) sind. Das funktioniert weder mit Erwachsenen, noch mit den ohnehin sorgloseren Jugendlichen.

Freizeit

Bei aller (berechtigten) Diskussion über das "Aufrechterhalten" Wirtschaft sollte man nicht vergessen: wer keine Möglichkeit bekommt seine:ihre Freizeit gemäß seinen:ihren Bedürfnissen zu gestalten, wird auch bald keine Motivation zur Arbeit (Ausbildung) haben.

Solidaritaet mit der Jugend

Niemand kann etwas für den Virus und die Einschränkungen treffen jeden von uns. Was mir aufgefallen ist, die Jugend und die jungen Erwachsenen haben sich an die Herausforderungen, die Corona stellt jedoch deutlich besser angepasst, als unsere Generation sich zum Beispiel an die Klimakatastrophe. Sie nehmen die Wissenschaft ernst, akzeptieren die Einschränkungen und versuchen ihr Leben nach den neuen Realitäten auszurichten. Offensichtlich eine Generation mit deutlich mehr Verantwortungsbewusstsein als die vorherigen. Wenn es dann darum geht die wirtschaftlichen Folgen gemeinsam zu tragen, dann werden wir ja sehen ob Einschnitte in Renten und Pensionen, Steuern auf Vermögen und eine gerechte Verteilung von Arbeit unser Beitrag zur Solidarität mit der Jugend sind oder ob wir so hedonistisch bleiben und blind für Fakten, wie die letzten 40 Jahre.

Generation Hedonismus

Vor einigen Jahrzehnten wuchs eine Generation heran, die einen Weltkrieg mitgemacht hatte. Woanders wachsen Generationen in Armut und Gewalt auf. Und wir unterhalten uns ernsthaft über die schlimmen Folgen für eine Generation, weil sie nicht feiern gehen darf? Und die über vielfache Weise miteinander vernetzt ist, also permanent mit ihren Freunden und Nichtfreunden in Kontakt steht? Das ist so absurd wie dekadent.

@ D. R. Wächter (09:16): Nein das finde ich nicht

hi D. R. Wächter

Nein das finde ich nicht. Denn Sie waren mit Sicherheit auch mal jung und sind nachts bestimmmt auch weggegangen. Daran sollten Sie sich mal erinnern.

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