Kommentare - Ehrenhaft oder naiv? Reaktionen auf Özils DFB-Rückzug

23. Juli 2018 - 07:14 Uhr

Als Alarmzeichen sieht Justizministerin Barley den Rückzug Mesut Özils aus der Nationalelf, aus der CDU kommen kritische Stimmen. Warme Worte für den "Bruder Özil" findet der Sportminister - allerdings der türkische.

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Kommentare

Abschaffung des Doppelpasses

Der Fall Özil macht deutlich, dass es besser wäre, die doppelte Staatsbürgerschaft wieder abzuschaffen. Für Deutschland sollte nur Fußball spielen, wer sich uneingeschränkt zu diesem Land bekennnt.

Politiker wie Özdemir und Barley, die für den Doppelpass sind, sollten sich aus dem Thema heraushalten. Sie nutzen nun die Debatte, um gegen den CDU-Mann Grindel zu wettern. Unabhängig davon halte ich Grindel für einen schlechten DFB-Präsidenten. Er sollte, ebenso wie Bierhoff und Löw, zurücktreten.

Und das fragt ein türkischer Politiker?

Zitat: " Ibrahim Kalin, der Sprecher Erdogans schrieb: "Aber stellen Sie sich vor, welchem Druck Herr Mesut in diesem Prozess ausgesetzt war. Wo sind Höflichkeit, Toleranz, Pluralismus geblieben...?!"
Ich denke türkische Politiker sind die Letzten die so etwas anmahnen müssen.

Özil hat recht!.... Hat er?

Ja, Özil darf "seine Präsidenten" treffen. Alle Beide! Ja, er darf unpolitsch sein und er darf Respekt erwarten! Und ja, er darf darauf hinweisen, dass es ein Rassismusproblem in unserer Gesellschaft gibt, auch wenn das beweist, dass er doch nicht ganz so unpolitisch ist. Aber! Özil agiert wie ein Autofahrer nach dem Crash, der auf seine regel -und gesetzeskonforme Fahrweise verweist, auf sein Vorfahrtsrecht und sein leeres Punktekonto in Flensburg, aber so Dinge wie defensives und vorausschauendes Fahren (die Fehler anderer einkalkulierend!!) völlig außer Acht lässt. Alle Argumente, die er in seiner Stellungnahme aufzählt hätten gereicht, um ihn Erdogan NICHT treffen zu lassen. Hätte er an seine Kameraden gedacht, hätte er vor dem Hintergrund seiner teilweise negativen Erfahrungen wissen müssen, was auf das Team zukommt und es genau davor beschützen müssen. Aus Respekt vor Ihnen und der gemeinsamen Aufgabe. Er hat also recht! Alles eine Frage des Respekts... und der Prioritäten!!

Es ist herzzerreißend, was

Es ist herzzerreißend, was die Medien und der DFB mit diesem talentierten jungen Mann tun. Welche Wunden sie ihm antun nach all dem was er für den deutschen Fußball geleistet hat. Er ist ein junger talentierter Sportler, unerfahren in Politik. Ich, als völliger Fußball Leihe weiß, dass für den Erfolg eines Fußballspiels immer noch 11 Spieler und der Trainer, die Mannschaft, verantwortlich sind. Hier wird ein einziger Spieler, der bei der letzten WM übrigens maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft beigetragen hat, als Sündenbock gehalten.
Masut Özil, ich wünsche Dir Kraft und G-ttes Segen diese schwierige Zeit zu überstehen und gestärkt und weise Deinen neuen Weg einzuschlagen. Viel Erfolg!

Rücktritte sind überfällig

Kein Verantwortlicher hat bisher das desaströse Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018 erklären können.

Nur nochmal zur Erinnerung:
Die Mannschaft ist angetreten, um den Titel zu verteidigen!
Sie ist als Gruppenletzter in der Vorrunde - erstmals bei einer WM - ausgeschieden.

Und alle wollen weitermachen wie bisher.

Die Lösung ist:

Grindel geht!
Bierhoff geht!
Löw geht!

So kommt wieder Schwung in den Laden.

Lächerliches Scheinproblem

Das Sommerloch scheint ja mal wieder ziemlich tief zu sein. Und weit und breit kein Krokodil im Baggersee in Sicht. Also muss man sich über diese Lappalie ausbreiten. Wird sich ja wohl ein Ersatz finden lassen. Er kann derweil bestimmt bei seinem Präsidenten in die Nationalmannschaft eintreten oder?

Wenn es seine Überzeugung ist, dass er sich hier nicht ...

für politische Zwecke missbrauchen hat lassen, warum dann derart lange sich bedeckt halten?
Mir fällt es schwer zu glauben, dass Spieler derart naiv sein können. Offenbar sieht er in der damaligen Lage keine Unterdrückung von türkischen Landsleuten, oder fand Erdogans Vorgehen offenbar gut. Wenn man sich für mehr, als nur das eigene Konto interessierte, müsste man als eigentlich intelligenter Mensch erkennen, dass Vieles im Argen lag und liegt. Wenn Zehntausende unter fadenscheinigen Behauptungen entlassen, und Tausende unter pauschalem und unbewiesenen Terrorismus-Vorwurf bis zu zwei Jahre ohne Verfahren eingesperrt werden, ist was faul unter diesem Präsidenten.
Hieraus Rassismus zu konstruieren, selber die Schuld bei anderen zu sehen, und nicht die eigene tatsächlich schwache Leistung - nicht alleinig! - anzuerkennen, ist erbärmlich. (Sicher war auch die nachträgliche Reaktion seitens DFB kein Glanzlicht.)
Gündogan hat man seine Erklärung schließlich auch einigermaßen abgenommen. MfG

Typisch deutsches Maulheldentum

Wenn ich hier die Kommentare lese, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Wenn die ganzen Maulhelden, auch hier im Forum, immerzu Herrn Özil vorschreiben wollen, dass er gefälligst gegen Herrn Erdogan Position beziehen muss, dann werden diese Herrschaften schnell kleinlaut werden, wenn die eigen Familie in der Türkei sitzt und betroffen ist.

Gruß Hador

eine vorbereitete Unverschämtheit

Der Ablauf der Veröffentlichungen zeigt mir klar und deutlich, dass dies alles vorbereitet war.

Nachdem sich Özil zu diesem Foto mit einem Autokraten hat hinreisen lassen, obwohl er von der Wirkung im damals aktuellen türkischen Wahlkampf und von seiner Verantwortung als Träger des deutschen Nationaltrikots wusste, beging er diesen Fehler. Ob ihm seine Berater dazu drängten kann nur er sagen.

Fakt ist, dass dieser Fehler passierte. Und anstatt sich dem zu stellen, den Fehler sich und der Öffentlichkeit einzugestehen, bezichtigt er andere des Rassismus, der Unfähigkeit und macht damit anderen Menschen und Fußballern mit Migrationshintergrund das Leben unnötig schwer.

Das der türkische Sportminister sich hier zu Wort meldet scheint auch geplant zu sein. Es hat den Anschein, als wäre Özil eine Marionette in einem schlechtem Spiel, bei dem zischen die Deutschen, die offen von Erdogan als Feind ausgerufen wurden, ein Keil getrieben werden soll.

Rücktritte sind angebracht.

Rücktritte sind angebracht. Aber nicht von Özil. Ich bin weiss Gott kein Fan von Erdogan. Auch das Foto von Özil mit Erdogan häng ich mir bestimmt nicht auf. Aber Leute! Özil ist Fussballer und er hat als Fussballer viel Einsatz für das deutsche Team gezeigt. Wir haben nicht das Recht ihn wegen dieses Fotos zu verurteilen oder ihn dazu zu bringen, dass er austritt. Politik und Sport müssen auseinander gehalten werden! Ich finde es nicht richtig einen Menschen wegen so einer Sache derartig fertig zu machen. Özil sollte sich weiterhin im Team willkommen fühlen! Er ist ein exzellenter Fussballer und das ist es was zählt! Özil zum Sündenbock zu machen ist menschlich nicht in Ordnung! Und der „Umgang“ mit Özil schadet dem Nationalteam enorm. Das Management hat hier versagt! nicht Özil.

Uns geht es gut

Wow , wir Deutschen können von Glück reden, dass uns solch ein Thema Titelseiten wert ist.

Es gibt nix wichtigeres auf der Welt.

Herr Özil tritt ab! Deutschland erstarrt! Lasst ihn ziehen.

Er spielt NUR Fußball!!!

Armes Deutschland.

Wer sich weigert

die Deutsche Nationalhymne zu singen bei Länderspielen kann nicht mit vollen Herzen für dieses Land spielen . Bei allen Respekt für seine türkischen Wurzeln aber hier ist seine Heimat nun einmal in erster Linien D. und nicht Türkei. Sollte er dann demnächst für die Türkei spielen so wünsche ich ihm viel Erfolg.

Ich würde sagen...

...er hat nicht Rückgrat bewiesen sondern nichts verstanden und sich selbst in den Allerwertesten getreten. Wenn er sich nicht als Deutscher fühlt dann soll er auch nicht in der Nationalmannschaft spielen, dann muss er auch nicht unsere Nationalhymne singen. Die doppelte Staatsbürgerschaft ist grandios gescheitert.

7:33 Hador Goldscheitel

Emre Can ist also ein Widerstandskämpfer? Der hat sich dem Treffen verweigert! Sie können mir sicher erklären welche Repressalien dessen Familie erleidet.

Herr Özil braucht einen besseren Medienberater

In der Causa Özil muss man ganz klar differenzieren.

Sportlich gesehen pflichte ich Herrn Özil gerade auch was die Medienberichterstattung angeht bei. Die Verantwortlichen beim DFB erhalten milde Kritik für ein paar Tage und damit war genug. Sollte es aber nicht. Nach der sportlichen Blamage bei der WM 2018 hätte mehr passieren müssen, Rudi Völler wurde durchs Land getrieben als die EM 2004 in die Hose ging. Stattdessen wird hier nichts getan, alles bleibt wie gehabt.

Auch der Rücktritt von Mesut Özil ist sehr bedauerlich und wird weitere Folgen haben. Die Generation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist nicht blind. Außerdem geht mit ihm ein hervorragender Sportler und Mensch der Nationalmannschaft verloren.

Meine einzige Kritik an Mesut Özil ist das er lange genug im öffentlichen Fokus steht und wissen sollte wie man richtig mit den Medien umgeht. Offensichtlich ist das aber nicht der Fall, denn ein Statement ist klasse aber dieses ist viel zu emotional verfasst worden.

nichts verstanden ...

im Grunde ist Özil ein normaler Fußballer ohne großen intelektuellem Background. Er spielt halt Fußball und lässt sich instrumentalisieren. Es ist kaum vorstellbar, dass Herrn Özil die Debatte Deutschland - Türkei und die Werte entgangen sein sollte. Herr Erdogan ist aber kein Fußballer, er ist taktierender Politiker und wusste zu diesem Zeitpunkt genau, was er mit diesem Treffen verursacht. Er hat Özil für seine Zwecke mißbraucht. Das hat Her Özil bis heute nicht verstanden ... wie denn auch. Er ist ein einfach gestrickter Fußballer.

Nun endlich

Kann er für die Türkei spielen. Da kennt er dann auch die Nationalhymne

Ex-DFB-Sprecher Harald Stenger ...

... tritt nach, hat offenbar eine Rechnung mit Präsident Reinhard Grindel offen ...

Özil ist nicht Schuld am DFB-Desaster bei der WM !

Völlig überbewertet

Moin,

warum geht es überhaupt? Auf der einen Seite gibt es einen Fußballer, der gut gegen den Ball treten kann, der jetzt die beleidigte Leberwurst gibt. Auf der anderen Seite steht eine nicht so glückliche Integration und Migration in Deutschland. Aber was hat das Ganze miz einander zu tun? Wenn Herr Özil unbedingt hinter unserem Wertesystem stehen würde, könnte er aus moralischen Gründen so eine Fotosession nicht mitmachen.
Aber geht es ihm, wie mittlerweile fast allen Fussballern, nicht alleine darum, wie und wo er den besten Profit machen kann. Vereinstreue und Ähnliches gibt es durch nur noch in den Erzählungen der Älteren. Und seien wir doch einmal ehrlich: Als deutscher Nationalspieler hat er doch bei Weitem bessere Marktchancen als er als türkischer Nationalspieler jemals haben würde.
Also bitte verwechselt die Intergration ausländischstämmiger Mitbürger nicht mit Profitdenken. Ich wünsche Herrn Özil einen guten Weg (vielleicht demnächst in der türkischen Nationalmannschaft).

Es war kein

Es war kein Aufeinandertreffen im Stadion.

Sondern ein gezieltes Treffen in einem Londoner Hotel.

Wenn Herr Özil die Werte von Erdogan hochhält, dann ist er kein Demokrat, und zwar öffentlich über seine sozialen Profile veröffentlicht. Dann ist es richtig, dass er nicht unsere Werte repräsentieren sollte. Wenn er offenbar von denen nichts hält.

Andere Nationalspieler zeigten mehr Werte. Denen wird auch nichts vorgeworfen.

Das zeigt, dass es nichts mit dem Über-Argument Rassismus zu tun hat. Sondern mit Werten und Demokratie

Wer ist hier das Opfer?

Was nicht geht sind Anfeindungen und Beschimpfungen von einigen Fussballfans die zuletzt gegenüber Özil gefallen sind. Aber nun überfallartig einige Tweets zu versenden und darin gegen alle auszuteilen ohne dabei sein eigenes Verhalten zu hinterfragen geht nicht. Es war doch klar dass die Bilder mit Erdogan für dessen Wahlkampf bestimmt waren. Seine in Englisch geschriebenen Tweets sind der Versuch den größtmöglichen Schaden für den DFB zu verursachen. Es zeugt von einem zutiefst verletzten Ego und ich finde es schlecht dass die Medien nun schon beginnen den Ball von Özil aufzunehmen und den Rücktritt des DFB Präsidenten zu fordern. Das hat Özil bei seiner Rolle in diesem Drama nicht verdient.

bitte nachdenken

@Tim1976:
"Es gab aber auch Dinge, die mich geärgert haben: seine Verweigerung, die Deutsche Nationalhymne zu singen "

Fast alle Flüchtlinge und Menschen die die BRD in den letzten Jahrzehnten aufgenommen hat würde aus religiösen Gründen die deutsc he Nationalhymne nicht singen.

Mal darüber nachdenken.

Warum

ist ein Bekenntnis zu Deutschland so schwer ?

Weil es erwartet wird ? Weil es eingefordert für Fr. Barley Rassismus bedeutet ?
Weil es nicht attraktiv wirkt, angesichts von deutscher Schuldtheologie ? Weil hier ein Eingebürgerter/Aufgewachsener keine Bezugspunkte hat, außer Wohlstand.
Weil das Geistige, das Ewige, das Gute in Bezug auf unser Vaterland verschwunden ist und sich niemand mit diesem Land mehr identifizeren mag ?

Damit könntte es wohl zu tun haben. Aber warum haben bei uns eingewanderte Asiaten/deren Nachkommen nicht die gleichen Probleme ? Was läuft hier anders ?

das ist doch typisch

Hier häufen sich die Kommentare, in denen Özil nicht das Casting mit Erdogan vorgeworfen wird, sondern, dass er die deutsche Nationalhymne nicht mitgesungen hat. Dass er Deutschland nicht dankbar genug sei. Dass, wer in der deutschen Nationalmannschaft spielt, gefälligst ein Patriot zu sein hat, und zwar ein deutsche Patriot, der jederzeit klar macht, dass dieses Land für ihn an erster Stelle in seinem Wertegefüge kommt.
Damit outen sich die Kommentatoren tatsächlich als Rassisten. Wie ich schon schrieb, ganz unrecht hat Özil mit seinen Vorwürfen nicht.

Gündogan ging einen anderen Weg

und hat damit aufgezeigt, dass auch ein anderer Umgang mit der Situation möglich war. Bei seinem Interview hatte ich das Gefühl a) er hat die Wirkung der Bilder verstanden und dies ging weit über seine Vorstellung hinaus und b) Integration funktioniert, denn er selbst hat sich zu unseren Werten oder besser gesagt, gegen die Auffassung von Herrn Erdogan, bekannt.
Solange es also dieses Beispiel, des Umgangs mit der "Affaire" gibt, möchte ich den lieben Herrn Özil doch bitten, seine Unterstellungen es ginge um Rassismus zu überdenken. Meiner Meinung nach geht und ging es immer darum, dass er nie einen Grund sah, sich zu äußern und wie es Gündogan gemacht hat, zu erklären was diese Bilder zu bedeuten haben. Der DFB trägt mit Schuld an der jetzigen Situation. Er hätte, gemeinsam mit Özil, ein Statement abgeben können, bevor die WM gestartet ist. Dies hätte all die Reaktionen nach dem Ausscheiden vermeiden können. Özil bereut nicht die Unterstützung Erdogans, er hat es noch nicht verstanden

Erschreckend wie das sich hier hochgeschaukelt hat

Es ist ziemlich erschreckend wie sich das hier hochgeschaukelt hat. Auch ich erwarte eigentlich, daß jemand der in der Nationalelf spielt eine besondere Verantwortung dem Land gegenüber zeigt, für das er spielt. Dazu gehört nunmal, daß sich kurz überlegt ob man sich öffentlich mit einem Politiker ablichten lässt, der sich gerade ziemlich übel über Deutschland ausgelassen hatte. Da hätte es dann ein Gespräch von Seiten des DFB geben sollen und ein kurzes Statement von Özil, dann wäre Schluss gewesen. Dann schon fast eine Hexenjagd auf Özil zu machen ist die Sache aber nicht wert und das zeigt wie unkritisch sich Berichterstattung heute zeigt und wie heftig sie dem vermeintlichen Mainstream folgt nur um die Auflagen zu steigern. Der DFB macht bei dem ganzen eine ganz schlechte Figur, denn auch hier kann man verlangen, daß so eine Geschichte professionell abgehandelt wird. Professionell ist beim DFB wohl bloß die Geldmaschine.

Falsche Berater

Özil hat falsche Berater.

Dem türkischen Präsidenten zollt er Respekt, obwohl Erdogang Deutschland und seine Bürger 2016 schwer beleidigt hat – vollkommen falsch. Wenn Özil auf seine türkischen Wurzeln hinweist, muss er nicht zwingend Erdogan Respekt zollen. Damit respektiert er die Werte der Korruption, der Unterdrückung Andersdenkender, der Willkür und der Diffamierung.

Was Grindel, Bierhoff, einige Medien und die Hassmails betrifft, kann ich Özil bedenkenlos folgen. Diesen Leuten nachzugeben halte ich aber für grundfalsch.

Rassismus???

Da trifft sich ein Özil mit einem Präsidenten, der immer gleich die Nazi-Keule rausholt, wenn ihm etwas in Deutschland nicht passt und dennoch darf er uns Rassismus vorwerfen?

Sorry, aber wenn man so wie Özil in der Öffentlichkeit steht, dann muss man darüber nachdenken, was man tut! Der jetzige Vorwurf ist absurd und zeigt nur seine einfache Denkweise auf.

Selbstkritik? Nein, danke!

deutsches Phänomen

Was sagt eigentlich die englische Presse, wenn Erdogan ein Arsenal-Shirt bekommt?
Ja, was wohl? Nichts.

Danke Özil

Ich liebe Deinen Fußball. Du hast mir und Millionen anderen mit Deutschland mitfiebernden Fußballfreunden so viel gegeben. Du gabst so vielen Jungen ein Vorbild und die Hoffnung, es selbst auch schaffen zu können.
Es ist schade, dass Du derzeit keine Möglichkeit mehr siehst, in der Nationalmannschaft mitzuspielen. Ein Verlust für uns und für Dich.
Ich stimme der Stellungnahme von Can Özdemir übrigens 100% zu. Wir wollen doch alle so gerne in Frieden und Freiheit leben, den Kampf in den sportlichen Wettkampf verlagern und uns mit jedem Sieger freuen. Sportlichkeit eben. Du hast mit der Nationalmannschaft viel erreicht - bewahre Dir selbst dieses Andenken!
Steige doch jetzt um so engagierter in die Integrationsarbeit ein und lass Dich von keinem vor den Karren spannen.
Du wirst gebraucht. So wie im Sport gibt es auch im Leben Rückschläge, die einem schwächen oder stark machen können. Werde wieder stark. Sei Vorbild für unsere Jungs (und Mädels natürlich auch).

Einzelfall

wo ist das Problem, jetzt bitte nicht hektisch reagieren. Es waren seine persönlichen Entscheidungen. Und für seine Fehler muss er jetzt selber haften. Gut so.

Wie viele Scheuklappen muss man tragen...

...um sowas zu posten?
Er verkennt die Realität völlig und nervt mit der üblichen Rassismus-Keule, anstatt mal zu reflektieren, wie "sein Präsident" so drauf ist uns welche Außenwirkung sein Auftritt hatte.

Alles in allem, ist sein Rücktritt gut! So gesehen, hätte er aber auch nie in der DFB Elf spielen dürfen.

@DenkenderSchwabe, 7:59

Wurde Herr Özil in Deutschland einberufen? Hat er gedient? Antworten auf diese Fragen fände ich auch interessant.

Und was sollte daran interessant sein? Bewerten Sie Menschen (Männer) danach, ob sie gedient haben?

Guter Schritt

von Özil. Weder brauchen wir Spieler in der Nationalelf, die im Herzen keine Deutschen sind, noch braucht Özil eine Mannschaft, in der er sich nicht willkommen fühlt.
Hätte er vielleicht schon vor Jahren erkennen können, nicht erst seit der vollständigen Machtübernahme durch E.

Das Ganze ist nun eine Steilvorlage...

...für weitere Resseniments.
Es wäre gut gewesen, Herr Özil hätte mit Herrn Gündogan gemeisam rechtzeitig Stellung bezogen.
Jetzt ist es leider zu spät und es ist viel Aufgestautes in seinem Statement herausgekommen, welches einerseits verständlich andererseits auch der deutschen Gesellschaft Schaden zufügt. Man beachte die Kommentare aus der Türkei die D wieder in ein bestimmtes Licht rücken.
Ihn als "Sündenbock" für das Debakel der WM zu machen, das ist nicht nur unfair, das ist gemein. Es geht hier um einen Menschen und verdammt nochmal nicht um Politik.
Ich höre jetzt lieber auf, damit ich mich nicht um Kopf und Kragen schreibe.

Özil - geschickter Erdogan Unterstützer

Durch seinen politisch begründeten Rücktritt erweist sich Özil als geschickter Unterstützer Erdogans. Der hat seine Wähler in Deutschland damit umworben, sie seien in Deutschland nicht willkommen und eigentlich im Herzen Türken. Genau diese Propaganda Erdogans verbreitet nun auch Özil. Er ist offensichtlich AKP-Anhänger.
Bleibt noch darauf hinzuweisen, dass Erdogan zwar 65% der Stimmen in Deutschland erhielt aber nur 48% zur Wahl gingen. Der Kampf um Freiheit und Demokratie geht weiter gegen die Özils und Erdogans in Deutschland und der Türkei.

Selten

Es ist sehr selten, dass ich Herrn Özdemir zustimme, hier mache ich es.
"Es ist fatal, wenn junge Deutsch-Türken jetzt den Eindruck bekommen, sie hätten keinen Platz in der deutschen Nationalelf. Leistung gibt es nur in Vielfalt, nicht in Einfalt. So sind wir 2014 Weltmeister geworden. Und Frankreich jetzt."
Es ist nicht nur einfältig, sondern auch fatal ein Amt zu huldigen, das ist Götzendienst. Man darf zu Herrn Erdogan stehen, man darf gegen ihn sein und man darf auch neutral sein. Man darf sich hierzu äußern, hat dann aber auch dazu zu stehen und nicht Schuld bei anderen zu suchen.

vor 30 Jahren...

ich dachte man muß sich ab 18 entscheiden für eine Staatsbürgeschaft...ich hätte auch gern 2..aber ich bin ja Deutscher...die bekommen so etwas nicht...

Hoffnung zerstört

Ich habe es absolut begrüßt, dass Gündogan und Özil für die deutsche Nationalmannschafft spielen. Das war für mich ein Hoffnungsschimmer, dass die Integration der Türken in Deutschland doch nicht vollends gescheiter ist. Das Foto mit Erdogan bzw. die Bezeichnung "Mein Präsident" hat diese Hoffnung leider wieder zerstört. Das Wahlverhalten der hier lebenden Türken hat das Übrige getan.

Das ganze Team hat die WM

Das ganze Team hat die WM gegen die Wand gesetzt. Wie hier mit Herrn Özil umgegangen wurde stört mich ein wenig. Ihm und seinen Beratern, angeblich hat er ja mindestens fünf, geht es wie den meisten Spitzensportlern ums Geld. Herr Özil hat, genauso wie Herr Gündogan, viel Geld in der Türkei angelegt. Hätte beide ein Treffen mit ihrem Präsidenten verweigert wäre es mit den schönen Geschäften vorbei gewesen. Herr Özil war von je her der Quotentürke. Ein gutes Turnier hat er meiner Meinung nach nie gespielt. Wie er sich aber jetzt verhält sollte man nicht akzeptieren. Solange der deutsche seinen Mitbürgern mit Migrationshintergrund die Fahne hochhält ist alles gut, bei Kritik aber sind alle deutsche, wie immer, Nazis.

Migration heisst einleben und mitwirken

Um die lächerliche Diskussion zu beenden und das geifern der Frau Barley einzuordnen, genügt es schon, Ösil und Lukas Podolski zu vergleichen.
Die Nationalspieler mit poln. Wurzel hat sich immer als Deutscher begriffen, Avancen der poln. Führung abblitzen lassen, sich immer als Kölner gefühlt und sich für das rheinländische Lebensgefühl geradezu aufgeopfert.
Weiß jemand, wo Ösil in Dtl. wohnt(e)?

Endlich

Es wurde auch langsam Zeit. Traurig nur, wie er es nun zelebriert hat. Statt einzusehen, das er sowohl seinen sportlichen Zenit hinter sich hat und daß die Bilder mit Erdogan hier einfach ein Nogo waren, schimpft er nun über den Verband, die Presse und die Gesellschaft.
Stellenweise hat er damit ja sogar Recht. Aber wenn er nun alle in einen Topf wirft, weil eine Minderheit laut und rasistisch gegen ihn gebrüllt hat, dann ist er m.M.n. nicht viel besser. Dann klingt er wie sein geliebter Präsident. Auch mit dem Finger auf andere Zeigen (Matthäus), um von eigenen Fehlern abzulenken zeugt nicht von Charakterstärke.
Ich habe nichts gegen Spieler mit Migrationshintergrund. Aber wer sich so verhält und dabei sportlich so versagt hat in der Mannschaft nichts verloren. Und nein, er war nicht allein schuld am Scheitern. Es sollten noch mehr zurück treten...eigentlich hätte einfach die Confedmannschaft antreten sollen. Hätte uns viel erspart...

"Wo sind Höflichkeit, Toleranz, Pluralismus geblieben...?"

Da sollte der Sprecher Erdogans aber mal ganz ganz schnell vor der eigenen Haustüre kehren.
Belehrungen von einem autokratischen türkischen Regime brauchen wir nicht.
Wenn es der Türkischen Regierung wirklich darauf ankommt wieder Ruhe in die Beziehungen zu bringen, dann sollte sie solche unangebrachten Belehrungen unterlassen.
Wir kümmern uns schon selber um unseren Dreck Herr Erdogan, da brauchen wir nicht Ihre Meinung dazu.
Nur so nebenbei:
Die Äußerungen vom DFB und von Herrn Bierhoff kamen zur falschen Zeit und waren daher nicht mehr angebracht.
An dem Desaster war nicht nur Herr Özil schuld und IHm jetzt den schwarzen Peter zuzuschieben ist in der Tat unfair.
Das hat aber nichts mit seiner Foto-Aktion zu tun!

Justizministerin Barley

Justizministerin Barley zeigte sich besorgt über den Rücktritt. "Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil in seinem Land wegen Rassismus nicht mehr gewollt und vom DFB nicht repräsentiert fühlt", schrieb die SPD-Politikerin auf Twitter.
Was ist das denn ???
"Großer Fußballer" ? Kann ich nicht beurteilen.
"deutscher Fußballer" - durch die Causa fraglich.
"wegen Rassismus nicht mehr gewollt" - nicht wegen Rassismus, sondern wegen politisch fragwürdiger Positionierung.
Es scheint also auch hier Politiker zu geben, die sich ihre Twittertexte nicht überlegen.

Eigenartig

Man fragt sich jetzt, warum Özil so lange gebraucht hat, um diese Erklärung abzugeben. Ganz kann sie uns aber nicht befriedigen. Die türkischen Wurzeln rechtfertigen nicht seine Unterstützung Erdogan. Sie hätten ihn auch daran denken lassen können, wie viele Türken unter dem autoritären Regime Erdogans leiden müssen, durch ungerechtfertigte Verhaftungen, durch Verlust ihrer Arbeitsplätze. Ich kann mir nur vorstellen, dass Özil Verwandte in der Türkei hat, die von seinem Verhalten profitieren.

Leistung gibt es nur in Vielfalt

Cem Özdemir oh jee - so ein Quatsch, die Vielfalt kommt bestimmt nicht aus unterschiedlichen Nationen sonst dürfte kein Land eine Nationalmannschaft haben.
Leistung gibt es aus der qualitativen Vielfalt und aus der Vielfalt der Positionen aber bei einer Nationalmannschaft nicht aus der Veilfalt der Nationen!

Özil war nie wirklich integriert - muss er ja auch nicht, aber dann brauch er ja auch nicht für die deutsche Elf zu spielen - alles ok!

Man gewinnt den Eindruck: Niemand hat nix verstanden!

Özil nicht, was er mit dem Treffen & dem Foto tatsächlich ausgedrückt, welchen Schaden er für sich sebst & die Nationalelf angerichtet hat. Wäre er ein verurteilter Straftäter, würde man ihn einen "Tatleugner" nennen können. Von "Einsicht" keine Spur.

Löw nicht, welche Art von Unruhe das in "Die Mannschaft" & die Vorbereitung auf die WM gebracht hat.

Bierhoff nicht, dass er es als Nationalmannschaftsdirektor hätte sein müssen, der darauf drängt, die Situation vor (!) der WM "zu bereinigen". Stattdessen sein fahrlässig dummes Interview zu Özil in der "Welt" nach dem Ausscheiden, und der daran anschließende ungelenke Relativierungsversuch "bei den anderen zwei Olis" im ZDF-WM-Studio.

Grindel scheint ganz generell nix von gar nix zu verstehen. Von ihm habe ich zu der Thematik bisher keine einzige Äußerung gehört, die annähernd so etwas wie "Substanz" gehabt hätte.

Und nun? Max. Scherbenhaufen, Rassismus-Diskussion, "Integrations-Desaster", mieser als das Team in RUS je gekickt hatte …

Barley redet hier von Rassismus

In diesem Zusammenhang absolut fehl am Platz, fehlt nur noch der NAZI-Vergleich. Barley passt haarscharf in die Schuhe ihres Vorgängers.

O, ja!

Jetzt hängen alle Deutsche ihren Patriotismus raus! Und da liegt das Problem! Hier gebe ich Özil vollkommen recht! Anstatt sich zu fragen, warum fühlen sich die meisten Migranten nicht deutsch, schwenkt man die „raus hier“ Keule. Özil hat für seinem Erfolg sich die Beine kaputt gelaufen. Seine Eltern haben alles gegeben um ihm diese Zukunft zu ermöglichen. Und wenn Özil nicht gewesen wäre, würde es eben einen anderen „Özil“ geben. Also machen wir uns doch nichts vor! Und mit der Doppelmoral unserer Gesellschaft und Politik stimmt es auch! Dazu habe ich als Migrant russischer Herkunft an jeder Ecke Tausend Beispiele. Diese will bloß keiner hören. Die deutsche Moral ist eben auch käuflich!

Wie schrieb Einstein 1919 so schön.

"Heute bezeichnen mich die Deutschen als deutschen Gelehrten und die Engländer als Schweizer Jude. Eine Anwendung von Relativität ist es zu sagen das wenn ich falsch liege, bin ich für die Deutschen ein Schweizer Jude und für die Engländer ein deutscher Gelehrter."

Um es kurz zu machen, wenn Özil uns zum Weltmeister geschossen hätte, würden wir diese Diskussion nicht führen.

Nationalmannschaft Bedeutung:

Meine Meinung nach kann es die Deutsche Gesellschaft doch erwarten daß sie sich wenigstens hier noch mit ein gewissen Bezug zu ihrem Land identifizieren darf, was Özil und noch einigen für Einstellung haben nimmt die Deutschen ihrem geist auch Mal Sportlich auf ihrem eigenen Herkunft-Land stolz zu sein.

Krug und Brunnen

Zuerst einmal: Hätte das deutsche Team bei WM deutlich besser abgeschnitten, würde es diese Diskussion nicht geben. Soweit hat Herr Özil auch Recht, wenn er sich als Sündenbock sieht.

Allerdings zeigen sowohl Art wie auch Inhalt der Diskussion, wie sie von den verschiedenen Teilnehmern (Sportler & Funktionäre, Politiker & Prominente sowie der "einfache Bürger" via soziale Medien) geführt wird, dass wir ein tiefgreifendes gesellschaftliches Problem beim Thema Migration und Migrationshintergrund haben.
Ursache dafür ist, dass seit Jahrzehnten ein vernünftiger, aber kritischer öffentlicher Umgang mit dem Thema verhindert wurde, indem praktisch jede nicht positive Äußerung sofort als braune Hetze abgestraft wurde (wie z.B. kürzlich bei der Linken, als Frau Wagenknecht die Arbeitsmigration kritisiert hat). Mit der Folge, dass der rechte Rand der Gesellschaft immer größer wurde. Inzwischen reicht er ja fast bis zur Mitte der Union.

Ich befürchte, dass uns da noch einiges bevor steht.

Auf Wiedersehen Herr Özil

Wie sich ein Mann mit einem deutlich siebenstelligen Jahreseinkommen derart - nennen wir es ganz vorsichtig - „unklug“ verhalten kann, ist mir völlig schleierhaft. Ich bedaure lediglich, dass er erst so spät gegangen ist. Und im Gegensatz zu vielen anderen muss er sich um Altersarmut ja keine Sorgen machen. Auf Wiedersehen Herr Ozil

"Alarmzeichen"? Eher "nichts neues".

Zunächst einmal: Abgesehen von den Anschuldigungen gegen Einzelne, zu denen ich nichts sagen kann, verstehe und respektiere ich Mesut Özils Erklärung und die Konsequenzen die er gezogen hat. Die Frustrationen sind nachvollziehbar und die Forderung nach einer öffentlichen Erklärung hat er jetzt erfüllt.

Hier aber von einem "Alarmzeichen" zu sprechen ist meiner Ansicht nach entweder ignorant oder gespielte Empörung. Jeder, der sich auf Twitter herumtreibt, sollte solche Phänomene kennen: nach einem sportlichen Fehlschlag werden Sündenböcke gesucht, öffentliche Persönlichkeiten werden mit allen Mitteln angegriffen, ob von tatsächlich hasserfüllten Menschen oder von "Trollen" die es nur der Aufmerksamkeit willen tun. All das ist bedauerlich und zu verurteilen, aber alles andere als neu oder überraschend.

Özil soll mal nachdenken wer

ihm einen Termin bei Deutschlands Bundespräsidenten besorgt hat. Danach hätte es ihm geholfen offene Worte zu sprechen und Leistung für die Mannschaft zu bringen. Er tat weder das eine noch das andere. Seinen Rücktritt finde ich gut auch wenn der zu spät kommt. Ein unwürdiges Ende eines unwürdigen Spielers.

Aufklärung tut Not!

Mir scheint der Fall Özil nur ein Symptom zu sein. Hatte nicht ein Großteil der in Deutschland lebenden Mitbürger mit türkischen Wurzeln Edogan die Wählerstimme gegeben? Sei es aus deren Gedankenlosigkeit oder innerer Überzeugung. Jeder einzelne von uns ist aufgefordert, mit unseren türkischen Mitbürgern in Dialog zu treten und aufzuklären, was es auf sich hat mit unserem Grundgesetz und wie einer jeder hier in Deutschland Lebende davon profitiert. Denn die Politik und Öffentlichkeit hat das Wählerverhalten der in Deutschland lebenden Türken vermutlich schon wieder verdrängt und nichts passiert. Dank Özil ist das Thema wieder an die Oberfläche gekommen. Also, jeder der jemanden mit türkischen Wurzeln kennt: ansprechen und freundlich in Dialog treten ... so wie es in einer Demokratie eigentlich üblich sein sollte. So passieren dann vielleicht künftig solche "Pannen" wie die von Özil seltener.

re:Schwarzseher

Das Özil Rückgrat bewiesen hat, kann ich nicht erkennen. Dazu kam seine Erklärung viel zu spät und sie ist zu pauschal. Dass er seinen Dienst in der deutschen Nationalmannschaft quittiert, ist konsequent. Er sollte aber nie vergessen, dass er von der Nationalmannschaft viel profitiert hat. Wäre er nicht Nationalspieler geworden, hätte er sicher nicht den Marktwert bekommen, den er jetzt hat. Dafür müsste er dankbar sein.

Man kann das Geheule

immer der gleichen Politiker nicht mehr hören. Und schon wird die Rassismuskeule raus geholt.
Özil wusste was er tat als er sich mit „seinem Präsidenten“ traf.

Özil und schwache Mitspieler

Özil hat Rückrad bewiesen!

Für die viel gerühmte Meinungsfreiheit in den deutschen Medien und den Teamgeist des deutschen nationalen Fussballteams ist der Vorgang ein Tiefschlag.

Es fand keinerlei ernsthafte Diskussion zu dem diskussionswürdigen Treffen mit Präsident Erdogan statt. Ein Fußballteam ließ einen Mitspieler, der einen wichtigen Beitrag zu den Erfolgen in der Vergangenheit geleistet hat, übelst fallen.

Meinungsvielfalt und Teamgeist waren in Özils Endspiel nicht präsent.

Im Sport, der seit

Im Sport, der seit Jahrzehnten schon für politische Zwecke benutzt wird, sollte besser nicht mehr von "National"- Mannschaft oder "National"- Spielern die Rede sein - oder aber das "Einkaufen" von Athleten anderer Nationalitäten wird beendet ! Sportsöldner liefern zwar oft gute Resultate, sind für den eigentlich gewünschten Amateur- und Breitensport aber nicht förderlich und wecken Neid und Mißgunst wegen ihrer astronomischen Gagen. Der eigentliche Sport gerät dadurch immer weiter ins Hintertreffen. Es gewinnt die Mannschaft, welche die teuersten Spieler weltweit einkaufen konnte. Der Fall Özil zeigt zudem, daß eine doppelte Staatsangehörigkeit auch Probleme mit sich bringen kann und der "Doppelpaß" noch überdacht werden sollte.

Kleine Ursache .....

.... aber große Wirkung.
Denn nun haben wir wieder Gelegenheit, kämpferisch für die demokratischen Werte einzutreten und sofort die korrekte (grüne) Ideologie raushängen zu lassen.
Und immer wieder fallen in China Tonnen von Reissäcken um, und die Erde dreht sich weiter.

Falsche Berater

Herr Özil hat Berater, die dem Erdogan-Lager zuzurechnen sind. - Es geht nur um Fußball. Das sollte nicht vergessen werden! Die Twitter-Erklärungen stammen nicht vom Fußballer Özil sondern seinen Beratern, die ausschließlich wirtschaftliche Interessen im Auge haben...

Je suis Mesut

Wenn ich mir die aufRechten Kommentare ansehe, wird mir fast übel! Die Schweden hatten es eigentlich mit dem Rückhalt für ihren Türken vorgemacht.

Was man von Erdogan halten mag, ist als Meinungsfreiheit einzustufen, was wohl nicht für Migranten gilt. Für mich wäre es schlimmer, wenn er sich mit Seehofer ablichten liesse.

An die Mitforisten: macht euch vorher schlau, bevor ihr darauf loslästert. „Mein Präsident „ kam nie von Özil!

Unstimmigkeiten im Millionärsverein

Diese Topnachricht am frühen Morgen schockt mich schon.

Warum? Weil die ö-r und sonstigen Medien bei allem, was auf dieser Erde und auch in Deutschland an Ungerechtem, aber auch an Gutem passiert, welche politischen Abgründe beginnen, sich aufzutun, wo dringend Aufklärung erforderlich ist, damit wir nicht (wieder, keiner hats gewusst) ins Verderben abweichen – also bei allem, was uns, die Gesellschaft, angeht und am Herzen liegen sollte, das in Gefahr ist zu erkalten, es opportun finden, diese Posse rund um Protagonisten, die einem elitären Millionärsverein angehören und sich meist einen Dr... um Freiheit und Humanismus scheren, zum seitenlangen Hauptthema zu machen.

Es ist offensichtlich: Profifußball ist das Opium des Volkes. Gebt ihm dieses Opium, dann wird alles andere sekundär.

Aber müssen unsere Medien diesen Rausch in seiner Bedeutung wirklich derart an die Spitze setzen?

Ich bitte alle inständig: Denkt mal darüber nach, worum es hier eigentlich geht. Ich mache mir Sorgen.

Grindel hat bestens bei

Grindel hat bestens bei Infantino gelernt. erst letzte woche hat er die präsidenten der landesverbände mit reichlich finanziellen versprechen auf linie gebracht. überhaupt sind leute wie Grindel das problem beim DFB: noch nie nen ball fehlerfrei geradeaus treten können, aber anderen was vom pferd erzählen.

Die Justizministerin und die vielen Rassisten in unserem Land

Bürger, die sich sich darüber empören, dass deutsche Nationalspieler Wahlkampfhilfe für Erdogan leisten, werden von der deutschen Justizministerin (!!!) gemaßregelt und als Rassisten abgestempelt.

Wundern tut mich ihre Aussage allerdings nicht, denn es ist ja dieselbe Person, die sich für den Familiennachzug von Gefährden eingesetzt hat. Beides stammt aus derselben Ideenwelt.

Mit Barley ist die einstige Volkspartei SPD auf dem besten Weg zu einer unbedeutenden politischen Splittergruppe zu werden.

"Alarmzeichen?"

Der Alarm hätte schon vor 30/40 Jahren klingeln müssen, als in Deutschland so getan wurde, als gäbe es keine türkische bzw. Türkischstämmige Gemeinschaft. Das Resultat ist ein Spieler, der sich offenbar sicherer fühlt ein an deutsche gerichtetes Schreiben auf englisch verfassen zu lassen. Das Ganze ist doch Realsatire und die "Schuldigen" heißen nicht bloß Özil oder DFB sondern die gesamte Geschichte der verfehlten/verdrängten Integrationspolitik.

Herrn Özil

Ich glaube Herr Özil hat nicht verstanden, dass Integration keine Einbahnstraße ist, das ist ein Geben und Nehmen!

Warum fühlt sich jmd der in

Warum fühlt sich jmd der in Deutschland geboren wurde und wie er selbst sagt, mehr Zeit in Spanien verbracht hat als in der Türkei, verpflichtet einem autokratischen Präsidenten dass Hemd zu halten? Hat sein Lebensumfeld in Gelsenkirchen ihm keine eindeutige Heimat vermittelt? Er scheint sich dem englischen Lifestyle schneller angepasst zu haben als dem Deutschen und damit, dass er Englisch für dieses Statement wählt, schafft er noch grössere Distanz. Der Fall Özil hat viele Debatten ausgelöst, für mich scheint die wichtigste zu sein, dass Deutschland kein breites Heimatgefühl vermitteln kann in dem jeder sein Stück Flagge findet. Vergiftet und traurig die momentane Stimmungslage.

Unterschwelliger Rassismus und Demoratie?

Wo hört Demoktratie auf und fängt Rassismus an, oder gehört beides zusammen? Ich habe in den letzen Tagen viele Kommentare mit der Forderung Konsequenzen und Rausschmiss Özils aus der Nationalmannschaft hier im gelesen. Sind solche Forderungen selbst geschweige denn deren Umseztung ein demokratisches Mittel um einen Deutschtürken zu bestrafen, der ein Foto mit dem türkischen Präsidenten gemacht hat? Sicherlich hat Özil kein offizielles Gesetz gebrochen sollte nach Ansicht vieler jedoch offiziell bestraft werden. Wenn in einer Demokratie die Mehrheit im DFB und im Volk für den Rausschmiss Özils wären, dann wäre er geflogen, es wäre demokratisch zugegangen aber ich würde es trotzdem als Rassismus empfinden. Nun ist Özil vor so einem Szenario zuvor gekommen. Vermutlich wegen genau solcher Kritik fühlte er sich nicht willkommen. Er wäre aber auch aus seiner Sicht noch willkommen, wenn er kein Bild mit Erdogan geamcht hätte. Willkommen ist er nur, wenn er sich "deutscher" verhält?

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