Kommentare - Ehrenhaft oder naiv? Reaktionen auf Özils DFB-Rückzug

23. Juli 2018 - 07:14 Uhr

Als Alarmzeichen sieht Justizministerin Barley den Rückzug Mesut Özils aus der Nationalelf, aus der CDU kommen kritische Stimmen. Warme Worte für den "Bruder Özil" findet der Sportminister - allerdings der türkische.

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Kommentare

Wo ist hier denn Rassismus?

Es geht darum, daß einem Deutschen mit türkischen Wurzeln vorgeworfen wird, daß er sich vor den Wahlkampfkarren eines türkischen Despoten hat spannen lassen.

Ich glaube nicht, daß Herr Özil so naiv ist, wie er sich da nach außen hin gibt. Was lief denn so hinter den Kulissen als Anreiz für diese Aktion? Erdogan hat sich doch bestimmt irgendwie revanchiert.

Absolut Naiv

Wenn er Jemanden als "Seinen Präsidenten" bezeichnet, der die Deutschen über Wochen übelst beschimpft und als Nazis bezeichnet hat, dann hat Özil seine Entscheidung selbst getroffen.

Kritische Worte gegenüber seinem Präsidenten wären angesagt gewesen, anschliessend dann ein Foto wäre angemessen gewesen. Aber "seinen Präsidenten" zu kritisieren hat auch er sich nicht getraut.
Soviel zu Demokratie und Rassismus den er nun anderen vorwirft.

Bei all seinen Verdiensten um den deutschen Fussball ein erbärmlicher Abgang.

Platz in der deutschen Nationalelf

Einen Platz in der deutschen Nationalelf kann auch ein Deutscher mit doppelter Staatsbürgerschaft haben, wenn sein Herz vorrangig für Deutschland schlägt und er sich loyal zu seinem Land verhält. Wer zwei Herzen in der Brust verspürt, eigentlich innerlich woanders hingehört und nur wegen seiner Karriere in die deutsche Elf geht, darf sich über Kritik nicht beschweren. Herr Özil hat sehr anschaulich gemacht, dass das Konstrukt der doppelten Staatsbürgerschaft gescheitert ist. Man muss sich entscheiden, wo man hingehört. Ohne den naiven und törichten Termin mit Erdogan wäre Özil garnicht in der Kritik. Schuld an dem Reinfall bei der WM sind Mannschaft und Trainer.

Verlogene Debatte !

Während Herr Gabriel seinen Amtskollegen Cavusoglu in seiner Heimatstadt in Goslar einlud, was man nur mit Freunden macht, wird Herr Özil für ein paar Fotos öffentlich an den Pranger gestellt. Dass Herr Özil Widerstand gegen Herrn Erdogan leisten soll, während seine Familie in der Türkei lebt, ist nur billig. Mit welchen Repressalien die Familie dann leben müsste kann man sich durchaus vorstellen, wenn man sieht, wie Herr Erdogan mit seinen Feinden abrechnet.

Gruß Hador

Özil will nicht mehr

Wer nicht bereit ist, die Nationalhymne mitzusingen, muss nicht notwendigerweise in der Nationalmannschaft eines Landes spielen. Ich sehe das unaufgeregt. Ich würde Herrn Özil allerdings empfehlen, die Sache ebenfalls nüchterner zu betrachten.

in erster Linie...

... sind mir seine türkischen Wurzeln egal. Er war für mich ein Spieler der Deutschen Nationalmannschaft. Er hat gute und weniger gute Spiele gehabt. Sieg und Niederlage der Deutschen Nationalmannschaft gingen nie alleine auf sein Konto, sondern waren das Ergebnis aller Spieler (samt Trainerstab).
Es gab aber auch Dinge, die mich geärgert haben: seine Verweigerung, die Deutsche Nationalhymne zu singen und der Besuch (das Hofieren) von Erdogan.
Beides zusammen (!) ist einem Spieler der Deutschen Nationalmannschaft unwürdig. Aus diesem Grund begrüße ich seinen Rücktritt, wünsche ihm aber durchaus alles Gute für seine weitere Karriere!
Im Übrigen: für mich wird es immer die "Deutsche Nationalmannschaft" bleiben, auch wenn der Terminus "Die Mannschaft" als Neusprech etabliert werden soll.
Das ist meine persönliche Meinung.

Ehrenhaft oder naiv

Es wurde Zeit, es hat nichts mit Rassismus zu tun wenn ein National Spieler eines Landes nicht einmal seine Nationalhymne mit singt und dann einem Präsident aus einem anderen Land als sein Präsident bezeichnet, der Reihenweise im Wechsel wie mir scheint seine eigene Bevölkerung aus dem Öffentlichen Dienst entlässt oder sogar in Gefängnis sperrt und wieder rausholt so wie er Lust hat. Das nenne ich Diktatur. Da von sollte wir den Sport ausnehmen, das ist nicht der Sinn von Sportveranstaltungen. Sport ist Völkerverständigung und sollte ohne Politik erfolgen.

Einige Migranten und alle Rechtspopulisten unsolidarisch

Da hat sich jemand selbst im Weg gestanden. Es gibt sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund denen es schwer fällt einfach mal zu sagen "Ich bin Deutscher, mir sind die Menschen in Deutschland wichtig und ich möchte mich für die Gesellschaft einbringen." Dazu ein Lächeln: schon kann der kaltherzigste Rechtspopulist nur noch schwach wirken. So schwer kann es doch nicht sein - man kann sich auch Filme schieben

Tragisch, anstatt Einsicht -

Tragisch, anstatt Einsicht - tritt Herr Özil nach.
Er sieht seinen Fehler noch nicht einmal.
Er möchte wieder seinen Präsidenten treffen.
Dann verstehe ich nicht, warum er hier in Deutschland ist. So ein großer Fußballer und so naiv. Aber ich danke Ihm für die vielen schönen Spiele in der deutschen Nationalmannschaft und wünsche Ihm alles Gute für die Zukunft.

Naiv!

Er sei “ein Immigrant bei Niederlage” der Mannschaft. Wurde solch ein Kommentar jemals geäußert? Gut, dass er diese Entscheidung getroffen hat. Hoffentlich wird (wahrscheinlich ganz entgegen seiner Erwartungen) die Diskussion um ihm schnell verstummen. Nein Özil, das ist nicht ehrenhaft

Ende mit Schrecken?

Die Stellungnahme Özils zeigt, dass dieser immer noch nicht verstanden hat, worum es geht.
Statt sich nur der Kritik zu stellen, teilt er mit seiner Erklärung noch einmal kräftig aus.

Selbst jemandem, der mit einem Ballspiel und nicht mit der Produktion einer Ware sein Geld verdient, müsste klar sein, dass der eigene Vermarktungswert einzig und alleine durch das öffentliche Auftreten bestimmt wird. Und hier hat Herr Özil nun mal mit seinem Erdogan-Besuch den totaken Bock geschossen.
Ergebnis dieser PR-Aktion: Verfall des Marktwerts für die Werbung, Verlust von Rückhalt bei den Fans. Und jetzt noch, Wochen später, wundert sich Herr Özil, dass daraufhin ein Unternehmen seinen Werbevertrag mit ihm aufkündigt?

Vielleicht ein Beispiel aus der Welt der einfachen Fußballfans, damit er die Wirkung seines Tuns besser versteht. Mein Sohn wünschte sich zum Geburtstag ein DFB-Trikot mit der Nummer 10, also mit Nummer und Position von Özil. Sein Wunsch: "Aber bitte ohne den Namen Özil."

Anders als andere

Anders als andere Zeitgenossen hat Özil Rückgrat bewiesen und er hat sich nicht von den Gewohnheitsempörten aus Politik und Medien zu einem Kotau zwingen lassen....

Özil war naiv aber

der Umgang mit der Rechten hierzulande ist es ebenfalls. Özil zum Sündenbock zu machen ist falsch! Wenn jemand Mist gebaut hat umarme ich ihn und grenze ihn nicht aus. Ich wünsche mir ein vielfältiges Deutschland mit meinen türkischen Brüdern. Sie sind Sandkastenteiler, Mitschüler, Kollegen und Freunde seit ich denken kann.

Eine Unternehmensleitung,

die nicht in der Lage ist, vielseitige Ansichten ihres Personals zu tolerieren und mit dem Personal gemeinsam eine lösungsorientierte Zukunft zu erarbeiten, sollte ausgetauscht werden. Also weg mit Grindel und Co! Wir haben nach dem Schwedenspiel noch genug von der "Fratze des hässlichen Deutschen". Dieser Auftritt war schlimmer als das spätere Ausscheiden der Mannschaft. Nochmal: Der Sündenbock ist nicht Mesut sondern Grindel mit Gefolge!

Natiolspieler des DFB

Natürlich darf Herr Özil als deutscher Bürger die Hand schütteln wem er will und sich dabei auch ablichten lassen, ob mit Putin, mit Trump oder eben mit Erdogan.
Andererseits is Herr Özil eben nicht nur ein "normaler deutscher Bürger" sonder als Nationalspieler steht er im Rampenlicht der Öffentlichkeit und er "vertritt" irgendwo "Deutschland" auch in politischer Hinsicht. Und da er bekannter als mancher Deutsche Politiker ist, ist es nicht verwunderlich wenn ein Großteil der Öffentlichkeit irritiert auf das Foto mit Erdogan reagiert. Wenn man sich im Rampenlicht der Öffentlichkeit bewegt muss man eben schon überlegen was man wo mit wem tut, weil so etwas "Signalwirkung" haben kann.
Ein Grund beleidigt zu sein oder den DFB zu beschimpfen gibt es dadurch aber nicht.

Weder ehrenhaft noch naiv

Herr Özil hat diesem Land viel zu verdanken, denn seine Karriere wäre nicht möglich ohne die Hilfe aus den Vereinen dieses Landes. Wenn er jetzt die Türkei für das bessere Land mit dem besseren Präsidenten hält, ist das sein gutes Recht. Nur sollte er dann konsequent sein und unserem Land und den ach so bösen Funktionären (die teilweise erst seinen sportlichen Erfolg möglich machten) für immer den Rücken kehren.
Ich werde ihn jedenfalls nicht vermissen (wie übrigens fast alle übrigen "Fußballgrößen").

"Es ist ein Alarmzeichen,

"Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil..."

Falsch Frau Barley, Herr Özil war kein deutscher Fußballer, er hatte sich nur verkleidet. Das er seine "Statements" in Englisch abgegeben hat, zeigt einmal mehr die Respektlosigkeit gegenüber dem Land welches ihn als Fußballer überhaupt dahin gebracht hat wo er heute steht.

Stattdessen Heulmodus und Schuldzuweisungen an alle Anderen. Von Selbsteinsicht keine Spur und was unsere Medien anbetrifft, da ist er doch glimpflich weggekommen. Will mir gar nicht ausmalen wollen was passiert wäre wenn er sich das z.B. als englischer Nationalspieler geleistet hätte.

Trapatoni hat es mal gesagt:

"Flasche leer" :)

Und nun, anstatt sich wirklich zu erklären, vergleicht er und beschuldigt andere.

Er hat die Rassismuskeule rausgeholt, wohlwissend das viele sich genau aufgrund dessen auf seine Seite schwingen um zu zeigen, wie Multikulturell Deutschland tatsächlich ist.

Was mich am meisten bei seinem Abschluss ärgert sind zwei einfache Tatsachen:

1. Warum ein Statement nach 2 Monaten? Die Fans hätten direkt ein Statement verdient gehabt. Aber so hat er sich trotzig selbst in eine Ecke begeben, die er hätte verhindern können.

2. Keinen Satz zu einer Selbstreflektion bzgl. seiner Leistung bei der WM2018. Keine Selbstreflektion über SEINE Taten, lediglich eine Darstellung "ich würde es wieder machen". Er hat es immer noch nicht begriffen oder will es nicht begreifen, das er eine Person des öffentlichen Interesses ist und genau darauf geachtet wird, mit wem er sich trifft und was er sagt.

Seine Einstellungen und Äußerungen sind an Naivität kaum zu überbieten.

Reisende soll man nicht aufhalten

Tschüß, mach die Tür zu aber leise!

Herr Özil, vielleicht spielen Sie lieber beim SV Bosporus?

Typisch deutsch eben!

In einem Punkt ist der Özil typisch deutsch: uneinsichtig und moralinsauer-zickig. Und vermutlich wird er für den Auftritt mit Erdogan auch etwas kassiert haben. Aber das isser eben gewöhnt, für das Hochhalten eines Johurtbechers wieder ein weiteres schönes Sümmchen aufm Konto zu haben.
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Ich schließe mich der Meinung an, dass ein deutscher Nationalspieler auf einem Foto mit Erdogan nichts zu suchen hat. Trotzt seiner türkischen Wurzeln, gegen die ich absolut NICHTS habe, muss der Özil doch wenigstens ansatzweise mitbekommen haben, wie Erdogan aus deutscher Sicht betrachtet wird. Und da hätte er sich neutral verhalten müssen.
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Dass nun wiederum nach Kindergartentanten-Manier Justizministerin Barley und Herr Schäfer-Gümbel die Alarmglocken klingeln hören, also bitteschön, sie hätten sich ja melden können, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Aber das machen Deutsche IMMER erst, wenn das Kind schon im Brunnen ist, dafür umso wortgewaltiger.

Schade. War ein guter Spieler

Schade. War ein guter Spieler nur die Rassismuskarte zu spielen hatte er sich sparen können. Kritik ist nicht immer gleich Rassismus und nur weil ein paar Idioten in den sozialen Medien sich daneben benommen haben muss man darauf nicht auf die Allgemeinheit schließen , mehr differenzieren täte allen gut.

Sorry, aber

Ein Passdeutscher mit einem türkischen Präsidenten der die deutsche Hymne nicht mit singt - ist in einer deutschen Nationalmannschaft fehl am Platz.

Der Mann ist in der türkischen Mannschaft, in seiner wahren Heimat im Herzen, besser aufgehoben und sicher glücklicher.
Tatsächlich stört mich nach alledem die übliche Rassismuskeule gewaltig. Andersrum wird ein Paar Schuhe draus.

Geld allein ist auch nicht alles, nicht wahr, Herr Özil.

Alles Gute für die Zukunft.

ich habe immer das Gefühl

dass man härter damit umgeht, wenn es sich um Türken handelt. Egal welches Thema.

Paul Ziemiak.

"Aber zu behaupten, dass ein Foto mit Erdogan - mitten im türkischen Wahlkampf - ohne politische Absichten entstanden sei, ist naiv."

Ist Naivität - also ein fehlendes Vermögen zur Einschätzung politischer Sachverhalte - inzwischen ein Grund, dass Sportler (!) aus ihren Mannschaften "gemobbt" werden dürfen?

Als naiver Mensch nicht Sportler werden. Wieder etwas gelernt.

Özil wirft....

....bestimmten Zeitungen "rechte Propaganda" vor. Ja da hat er doch von Herrn Erdogan schon gut gelernt!

Özil bleibt angreifbar.

Herr Özil fühlt sich seiner Aussage nach in Deutschland ungewollt. Grund hierfür waren Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten. Diese begründet Herr Özil mit dem "Respekt vor dem höchsten Amt des Landes meiner Familie."

Dies lässt für mich zwei mögliche Schlüssse zu: Herr Özil ist entweder seiner türkischen Abstammung näher verbunden als er gemeinhin zugibt (vergleicht man hierzu den Wikipediaeintrag zu ihm) oder er wollte seine Familie in der Türkei schützen. Dies setzt aber voraus, dass er über die Missstände dort Bescheid weiß. Beide Punkte machen ihn angreifbar. Dessen ist er sich meines Erachtens nicht bewusst.

Da er sich 2007 einbürgern ließ, vermisse ich in seiner Erklärung ein Bekenntnis zu Deutschland. Oder war die Motivation für die Einbürgerung eher seiner Karriere geschuldet? Oder wollte er den Militärdienst in der Türkei umgehen? Wurde Herr Özil in Deutschland einberufen? Hat er gedient? Antworten auf diese Fragen fände ich auch interessant.

Respekt

Ich habe großen Respekt vor der Leistung von Mesut Özil. Dass das jetzt so gelaufen ist, tut mir sehr leid.

Erschreckende Sichtweisen von Özil

"Rassismus" - die wahren (toten) Opfer von Rassismus drehen sich im Grab um. Sie wären nie auf den Gedanken gekommen, sich mit einem Potentaten zu treffen, der Hunderte foltern lässt, die türkische freie Presse ins Gefängnis wirft und Deutschland 2017 als "Nazis" bezeichnet ...
"Schuld an den Niederlagen" - hat niemand behauptet. Das ist nur ein sehr freie - und falsche - Uminterpretation einer Äusserung von Bierhof ...
"Meinungsfreiheit" - hat Özil niemand abgesprochen, aber er muss auch die Verantwortung dafür übernehmen. Und die Kritik daran ausshalten, bisher dazu geschwiegen zu haben.

Seine Äusserungen sind geradezu Verdrehungen der Realität.
Respekt oder gar Verständnis für seine Kritiker, die - berechtigt - Demokratie und Menschenrechte in der Türkei gefährdet sehen, fehlen ihm völlig.
Es ist erschreckend, dass er selbst offenbar keinen Respekt für die Meinungsfreiheit anderer besitzt.
Solche Sichtweisen eines "Migranten" machen Angst ...

Er hat sich hinreißen lassen

und sich freiwillig auf politisch vermintes Gebiet begeben. Das ging schief. Vor allem auch im Zusammenhang mit dem Totalversagen der Mannschaft bei der Meisterschaft. Bei seinem Gehalt kann er aber sicher bequem in Frührente gehen.

Fußball und Politik

Ich fand es nicht weiter tragisch, dass sich die beiden Nationalspieler mit Präsident Erdogan haben ablichten lassen. Schlimm waren die Aufschriften auf dem präsentierten Trikot mit "...mein Präsident...". Daher hätten die Beiden erst gar nicht die Mannschaft zur WM in Russland begleiten dürfen.

Barley

Kritik an Özil ist also Rassismus? Ich glaube es nicht. Natürlich sind auch solche darunter. Aber allgemein. Typisch linke Politik. Rassismuskeule raus. Meinung verbieten. Ich 58 seit 50 Jahren Dynamo Fan. Mir ist es egal wer sich mit wem fotografieren lässt. Die sollen gewinnen. Ich glaube doch auch keinem der ein Vereinsemblem küsst. Die Jungs suchen sich die stärkere Mannschaft aus. Warum auch nicht. Wäre Polen stärker hätten Poldi und Klose sicher für Polen gespielt. Ist doch normal.

Klasse Reaktion

von Özil. Erst harken die Deutschen öffentlich auf Özil ein, dann wundern sie sich wenn es zu einer Reaktion kommt. Der Vergleich mit Lothar Matthäus ist super, windelweicher könnte das deutsche Sportsverhalten nicht sein. Rassismus muß nicht extra erwähnt werden, da dies auf allen Seiten allzeit aktiv ist. Es wird Zeit, Rassismus aus der Verbrechensideen Liste zu streichen.

Nichts begriffen er hat

Weitere Zitate aus seiner Erklärung erhellen noch ein wenig die Lage: "Ich wollte einzig meinen Respekt für das politische Amt ausdrücken. So wie es auch die Queen und Premierministerin Theresa May getan haben, als sie Erdoğan empfangen haben." Und weiter: "Ich bin mir bewusst, dass viele das nicht verstehen. In vielen Kulturen ist das Amt des politischen Führers unmittelbar mit der amtierenden Person verbunden. In diesem Fall aber ist das anders. Ich habe aus Respekt vor dem Amt gehandelt. "
Nun ist es also amtlich: Zusammen mit seinem Gerede von Rassismus kann man nur noch zu dem Schluss kommen, dass er sehr naiv ist. Dass er sich in der gleichen Situation wie T. May und der Queen sieht, die politische Verantwortung haben, und im gleichen Statement erklärt, sein Treffen mit Erdogan sei nichts politisches, zeigt m.E. klar, dass er immer noch nicht begriffen hat, was er für einen Bock geschossen hat. "Er hätte sonst seine Wurzeln verleugnet" - selten so einen Unsinn gelesen!

Diese teilweise Heuchlerei von einigen

finde ich unerträglich. Ich bin froh, dass er nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft spielt. Ich hätte allerdings nicht gewartet, bis er selbst seinen Rücktritt erklärt, sondern hätte ihn gleich zu beginn aus der Mannschaft genommen. Er sympathisiert mit dem System Erdogan und ist daher nicht als Vertreter Deutschlands tragbar. Warum spricht von führenden Personen niemand klare Worte? Aus Angst durch andere und die Presse niedergemacht zu werden? Ich glaube ja.

Foto mit Erdogan

Bei allem Respekt vor Leistung, kann ich an Naivität nicht glauben. Ich bin kein Rassist, aber denke, wer in der Öffentlichkeit so präsent ist wie Özil, sich mit dem Staatschef des Landes (auch wenn es sein Heimatland ist) ausgerechnet während des sowieso schon in der Kritik stehenden Wahlkampfes trifft und dies so präsentiert, handelt nicht naiv. Man müsste sehr dumm sein zu glauben, dass es dabei nicht mindestens um Sympathiebekundung geht, die weitere Landsleute in ihrer Entscheidung zur Wahl beeinflussen. Hier, so vermute ich, wurde die Popularität von Herrn Özil zu Wahlkampfzwecken genutzt.

Herrn Özil's Rücktritt

Gut, dann bekenne ich mich auch zu meinen K.u. K. Wurzeln (meine Familie verließ im 17. Jhd. das Kaiserreich) und huldige nun dem österreichischem und ungarischem Präsidenten; sorry, aber wie naiv ist Herr Özil?
Als Nationalspieler muss man wissen, wohin man gehört, wen man vertritt, da muß man sich entscheiden. Anders wäre es gewesen, hätte er dies als Vereinsspieler getan.
Die Art, wie mit Herrn Özil umgegangen wurde, war nicht korrekt, ist allerdings durch sein langes Schweigen selbst befeuert worden, das klassische Eigentor.
Nun aber die Rassismuskeule auszupacken ist nicht nur billig und durchsichtig, sondern auch geradezu unverschämt.
Etwas mehr Charakter und Selbstkritik wären hier vielleicht angebracht gewesen, einfach mal einen Fehler eingestehen; wer dies nicht kann, hat in der Nationalmannschaft nix zu suchen, nicht wegen ausländischer Wurzeln, sondern wegen Charakterschwäche.

Unverhältnismäsiges Politikum

Genausowenig wie Özil nicht ausschlaggebend für die skandalöse Leistung des DFB beim kläglichen Verlust des Weltmeistertitles war, ist nun das Aufbauschen seiner Angelegenheiten, als wäre Özil sozusagen 'pars pro toto' die Problematik unserer Gesellschaft.

Hier geht es um persönliche Dinge (Verfehluh gen, Konflikte) des abgeschotteten Multimillionärs und Profisportlers Özil - die echten Integrationsprobleme kulturfremder Immigranten finden - nicht nur - an den Küchentischen der Familien und in Glaubenshäusern statt.

Dass Löw, Bierhoff und Grindel sehenden Auges und von den Medien unkritisiert millionenschwer weitere Jahre den DFB sportlich und öffentlichwirksam herunterwirtschaften dürfen, das ist vielmehr ein öffentlich zu debattierender Skandal.

Undankbarkeit

Undankbarkeit ist der Welt Lohn, nicht nur in der EU. Der Deutsche Fußballbund hat sehr viel für die Integration getan und wird jetzt von einem beleidigt fühlenden ehemaligen Nationalspieler gescholten. Hoffentlich entwickelt sich das nicht zu einem Bärendienst für deutsche Spieler mit ausländischen Wurzeln, wenn zukünftig die Vertrauensfrage gestellt werden muß. Um diese Bereicherung wäre es schade. Deshalb sollte man den undankbaren Özil und seine türkischen Hintermänner so schnell wie möglich vergessen und Solidarität mit den vielen anderen positiv agierenden Migrationskindern üben.

Armutszeugnis

Es ist ein Armutszeugnis für Deutschland, wenn das Aushängeschild ein Fußballer sein soll. Wie weit sind wir nur gesunken, dass die Kicker dermaßen überbezahlt werden und ihre Reklamemacht scheinbar größer ist, als die Macht der Politik?
Scheinheiligkeit und Doppelmoral sind in der Politik und in der Wirtschaft schon lange auf dem Vormarsch. Die ganze Aufregung um Özil ist völlig überflüssig.
Schade, dass Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit in unserer Gesellschaft scheinbar immer weniger zählen. Peinlich, wenn ein Fußballer soviel Aufsehen mit einem Foto erregen kann.

Ich kann mir nicht vorstellen,

daß Herr Özil nichts um das, zum größten Teil angespannte Verhältnis junger Deutsch-Türken und Deutschen untereinander bekannt ist. Er hätte um die Provokation wissen müssen die hinter einem solchen Bild steckt. Das hat nichts mit dem Respekt vor der Heimat der Eltern zutun. Das hat was zu tun mit Respekt gegenüber dem Miteinander in dem Land, in dem man lebt und seinen Lebensunterhalt verdient . Verachtung kann man nicht deutlicher zeigen. Und das Zusammenleben wird dadurch nur noch komplizierter.

Edogan und seine Gäste

Deutsche Überheblichkeit spielt auch eine Rolle. Wenn viele Türken in Deutschland den Wahlsieg Erdogans feiern, unser Medien ihn aber für einen ganz schlimmen Despoten halten, ist da eine riesige Spaltung in der Gesellschaft. Deutschland geht unsachlich mit Erdogan oder auch mit Trump um und wundert sich über die Reaktion.
War nicht Altkanzler Schröder bei der Feier für spezielle Freunde Gast von Erdogan?
Die Integration der Türken in Deutschland ist keine Erfolgsgeschichte. Özils Reaktion ist nachvollziehbar.

was für ein Theater

der Özil hat nen deutschen Pass, sollte sich also als Deutscher fühlen (?)

Wenn er die Nationalhymne singt (wie der Boateng) oder nicht, was solls,
ob er den Erdogan toll findet oder den Gülen, (Trump/Putin/Kim/die Queen)
auch sein Privat Problem
aber "sein" Präsident heißt Hans Walter Steinmeier
und das ist ein Integrationsproblem, um wieder auf den Boateng zu kommen,
bei der Frage: sind sie Deutscher, wird der nicht nachdenken müssen

nicht neben uns leben

Der Deutsche Özil bekundete durch seinen Fototermin mit Erdogan, daß dieser "sein" Präsident ist. Es stand sogar auf dem Trikot-Hemd, das sein Kollege Gündogan überreichte: "Meinem Präsidenten".

Damit wurde Özil (vielleicht ungewollt) zum Botschafter für alle, die den türkischen Menschen hier zurufen: "Integriert euch nicht!"

Zudem wäre es etwas anderes gewesen, wenn Erdogan ein Deutschland-freundlicher Präsident wäre. Aber er beschimpft es als Nazi-Land. Er mußachtet es. Die Menschen fragen sich: Özil auch? Und sehen das viele andere Deutsch-Türken auch so?

Zu dieser Frage hat sich Özil (bewußt?) nicht positioniert. Und fährt zu recht Kritik z.B. von Özdemir ein, der ebenfalls das Land seiner Vorfahren liebt und achtet, der aber mit uns lebt, nicht neben oder gegen uns.

Er hat eine gute, konsequente

Er hat eine gute, konsequente Entscheidung getroffen - auch wenn manche das, mangels interkultureller Kompetenz, nicht nachvollziehen können - um sich aus der Schusslinie zu bringen. Das ist sein gutes Recht genauso wie das Recht darauf, dass jetzt endlich mal gut ist.

Das Thema ist durch - jedenfalls für die Breitbandmedien. Er hat den berechtigten Anspruch auf einen Neustart, wo und wie auch immer und ohne dass ständig weiter auf ihm rumgehackt wird.

Für diejenigen, die sich professionell mit Soziologie, Psychologie.... und im speziellen mit dem Thema Integration beschäftigen, ist es jetzt höchste Zeit für einen Rückzug ins stille Kämmerlein, zwecks Erledigung dringender Hausaufgaben, um dann die Politik zielführend zu beraten.

Für gute Integration braucht es nämlich mehr als nur das Beharren auf deutscher Leidkultur**, einen zwangsweisen Werdeunterricht** für Migrantenkinder bzw. die Indoktrinationskurse** für Erwachsene. (**Leitkultur, Werteunterricht, Integrationskurs).

Özil

Ich möchte mich nicht an den Spekulationen beteiligen, ob ein türkischstämmiger Mitbürger im Zweifel immer türkische Interessen vertreten wird, aber mit diesem Rücktritt ist er vermutlich einem Ausschluß zuvorgekommen. Hiermit steht er natürlich bei seinen Bewunderern als starke, besonders männliche, Person dar.
Ein Bild, was für Menschen mit südlichen Wurzeln bekannterweise enorm wichtig ist.

Naiv wäre...

zu glauben das es keine politische Absicht sei sich mit dem Präsidenten zu presentieren, aber ich denke es war auch Angst mit im Spiel bei Herrn Özil. Das es sich um Fußball gehandelt habe ist absolut lächerlich...was hat Hernn Özil denn mit Erdowahn besprochen bitte ? Etwa wie man im Spiel kontert ?
Nein, es war einfach unterstützung für den Wahlkampf, denn Herr Özil weiß genau wie dieser Präsident mit Gegenern umgeht. Also macht er einen Feind lieber zum Freund un basta !!!
Kein normal denkender Mensch stellt sich öffentlich neben einen Präsidenten der die Werte der Menschen in einer demokratie mit grenzenloser brutalität und abscheulichkeit vernichten lässt. Egal ob er aus Angst oder bewußt so gehandelt hat, wer sich der ungerechtigkeit beugt ist selbst ein Teil davon !!!
Vorbildliche Haltung hat hier Emre Can gezeigt.
Der DFB und auch Herr Löw hätten Herrn Özil nicht in die Nationalelf aufnehmen dürfen um dieser Haltungvon Herrn Özil und Gündogan ein Zeichen zu setzten...

Mein Präsident

Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde wenn Özil in der türkischen Nationalmannschaft spielen würde - würde er dann Steinmeier als "seinen Präsidenten" bezeichnen?

Überfällig

Ich halte Özil nach wie vor für einen hervorragenden Spieler. Warum er aber immer wieder als Beispiel für eine gelungene Integration herangezogen wird ist mir allerdings schleierhaft. Im Gegensatz zu einem Boateng ist er nie wirklich in Deutschland angekommen. Er will den Titel - aber dabei als Vertreter Deutschlands auf dem Platz zu stehen war für ihn nie eine Herzensangelegenheit. Er weigert sich seit Jahren beharrlich, die Hymne mitzusingen und spätestens nach dem Fototermin ist klar, welcher Nation er sich enger verbunden fühlt.

Ihm jetzt allerdings den schwarzen Peter für die Leistung der Mannschaft bei der WM zuzuschieben halte ich für unfair. Die war auch in den Vorbereitungsspielen vor dem Foto schon unterirdisch.

"Es ist ein Alarmzeichen,

"Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil in seinem Land wegen Rassismus ..... "

Es ist ein Alarmzeichen, wenn deutsche Spitzenpolitiker den Unterschied zwischen Dummheit und Rassismus nicht erkennen.
Özil ist aufgrund seiner eigenen Dummheit nicht mehr in der Nationalmanschaft und nicht wegen Rassismus.
Es gibt täglich rassistische Vorkommnisse, denen Migranten ausgesetzt sind, keine Frage. Aber in diesem Fall eben nicht.
Man macht einen Bärendienst, wenn man Erdogan, der seine Landsleute in D. ständig aufhetzt auch noch nach dem Mund redet.
Und Mitbürgern mit Migrationshintergrund möchte ich als Deutscher, dem man den Migrationshintergrund weder ansieht noch anhört mitteilen, dass das Leben in D. auch für Menschen die nicht fremd Aussehen ungerecht sein kann und oft ist.
Wenn ich auf dem Amt schlecht behandelt werde, fehlt mir jedoch die Möglichkeit laut "Rassismus" zu schreien. Besser mehr Selbstkritik und weniger Selbstmitleid.

maaslos

Widerlich, wie Barley verfehlte Multikulti zum deckeln der Migrantenkrise missbraucht. Und dann die Fußballfunktionäre und bestimmte Medien anzugreifen, ist ja wohl ein nachkarten der schlimmsten Art.
Zum wiederholten Mal fällt die Ministerin durch unerträgliche Polemik und abwertende Äußerungen auf.
Zeit für den Rücktritt!

Sommerloch, Sommerloch, Sommerloch

Wenn der H. Özil aus der Nationalmannschaft zurücktritt oder
nicht, seine Entscheidung. Aufwieder-
sehen. Macht doch daraus nicht so
eine große Sache.

Özil - nur Wurzeln, keine Gegenwart

Jetzt ist es raus. Mesut Özil bekennt sich zu seinen Wurzeln, zu seiner Familie, zu seiner Tradition (türkisch) und zu seinen nicht politischen aber respektvollen Beziehungen zu Erdogan. Ein "Bekenntnis" zu etwas, das mit deutscher Kultur und Heimat zu tun hat - außer Karriere vielleicht - habe ich irgendwie nicht gefunden.
Man hat den Eindruck, wenn man als Deutscher nicht voll und ganz dahinter steht, dass Migranten ihre mitgebrachten Werte und Kulturen höher schätzen, als die deutsche Kultur, dass man dann Rassist ist. Das ist rassistisch - gegenüber Deutschen. Warum dürfen Migrant in zweiter, dritter, vierter Generation in Deutschland sich auf ihre Wurzeln berufen und Deutsche in zwanzigster, dreißigster, vierzigster Generation nicht? Ist es nicht unsere weltoffene, gastfreundliche, respektvolle, verantwortungsvolle, reflektierende, fleißige Kultur, die Deutschland zu diesem wunderbaren Land gemacht hat? Was ist falsch daran, in Deutschland deutsch zu sein?

Meine Vorstellung von einem deutschen Nationalspieler

Zunächst: Ich bin in keinster Weise ein "Nazi". Aber ich habe es in der Vergangenheit immer schon als schmerzlich empfunden, wenn manche Hochleistungssportler (egal welche Sportart), kurz vor der internationalen Sportveranstaltung schnell noch den jeweiligen Pass des entsprechenden Landes bekommen, um dieses Land dann dort zu vertreten. Gut, das ist halt die heutige Zeit und wenn diese Sportler dann dieses Land als ihre neue Wahlheimat ansehen und vertreten wollen soll mir das recht sein. Aber wenn Leute wie zum Beispiel Mesut Özil, der in Deutschland geboren ist, den türkischen Machthaber als "mein Präsident" bezeichnet und von dem gesagt wird, dass in seiner Brust halt zwei Herzen schlagen, dann will ich von solchen Leuten nicht bei internationalen Veranstaltungen vertreten werden. Ein internationales Fußballspiel ist eben mehr als nur ein "Job". Das fängt ja schon beim Absingen der Nationalhymne an, wo sich die Spreu vom Weizen trennt.

Welche Glück...

....dass dieser Mann selbst seinen Rückzug aus der deutschen Nationalmannschaft verkündet. Die einzige vernünftige Lösung für ihn. Für mich hat er sich durch seine "Stellungnahme" dazu noch weder in deutscher- noch in türkischer- in einer 3. Sprache, endgültig disqualifiziert.
Ich denke Deutschland hat mehr als einen adäquaten Ersatz für ihn.

In Zukunft kann er dann ja meinetwegen für die Türkei und "seinen" Präsidenten Erdogan auflaufen.

Das Özil verschwindet ist nur

Das Özil verschwindet ist nur konsequent. Für ihn ist es untragbar und auch sein eigenes Verhalten spricht eher von wenig , sagen wir mal Gespür für die Situation.
Was aber nicht haltbar ist, das solche Gestalten im Hintergrund wie Bierhoff und sein Chef sich medial-politisch dienbar gemacht haben, dann den Özil so mal eben unter den Teppich kehren wollten und weiter gehts, das gilt auch für Löw. Sie sollte auch alle gehen . Deutschland muss sich wieder ehrlich machen. Das sind keine Vorbilder, sie sitzen bequem auf ihren gut bezahlten Post und das wars.

Die Manschaft

Deutschland hat keine Nationalmanschaft, sondern ist die Manschaft.

Politik und Sport sollten immer getrennt sein.
Aber dies haben unsere Medien immer wieder und wiederholt vermischt.

So lange wir unsere politischen Werte im Sport hochhalten, aber das Multikulti nicht leben, und dazu gehört auch die Heimatlandsliebe und die Religion, werden wir keine Basis für ein gelungenes miteinander haben.

Wir haben seit den 60-ern viele Menschen aus dem Ausland aufgenommen.
Wir sind für Multikulti.
Wir haben aber kein Verständnis, wenn einer unserer Top-Spieler seine Heimatland liebt?
Mit solcher Haltung funktioniert Intergration nicht.
Ganz im Gegegnteil. So drücken wir andere Kulturen und Religionen ins Abseits.

Verzeihung herr özil

Ich bitte um Verzeihung herr özil so sind wir es ist nicht zu leugnen... wir haben kein Respekt zeigen können ... unsere Doppelmoral ist offensichtlich und nicht zu leugnen.... du bist ein toller mensch ...wir haben noch so viel zu lernen ich bitte um Verzeihung...

herje

wird nun aus jeder Muecke ein Elephant gemacht?

Fussball! Es ist *Fussball* ...

brain OFF, twitter ON

Wann wäre Özil eigentlich inmitten akzeptabler Werte angekommen? Was sind eigentlich besagte Werte?
Interessant ist auch die Verhältnismäßigkeit. Welcher Schaden ist denn eigentlich entstanden?

medienhetze

und schon wieder wird ein bedauerlicher vorgang ausgeschlachtet um den deutschen schuldkomplex zu nähren.
özil ist nicht aus rassistischen gründen angefeindet worden sondern aus politischen. ich denke die deutsche gesellschaft war vor 2015 mit das toleranteste was man sich vorstellen kann. diese wurde und wird überstrapaziert. wenn nun die kritik eines jeglichen fehlverhaltens jedweder mitbürger mit migrationshintergrund als zeichen des "rassismus" stigmatisiert wird, wirft dies ein licht auf die entsprechenden medienvertreter. manipulation noch und nöcher.
.
ich habe übrigens kein problem damit, dass sich özil mit erdoga ablichten ließ – denn es ist sein privatvergnügen. vielmehr habe ich ein problem damit, dass sich löw und seine truppe regelmäßig als wahlhelfer für angela m. zur verfügung stellen. das land ist gespalten und ich denke dass die parteinahme der elf richtung merkel mehr zum ausbleiben der euphorie und zum misserfolg beigetragen hat als özils foto mit erdogan.

Nationalmannschaft

Ich freue mich darüber, dass Özil zurückgetreten ist und finde, dass seine sportliche Leistung oft überbewertet wurde.
Es hat mich immer geärgert, wenn ich sehen musste, dass vor dem Spiel bei der Nationalhymne nicht mitgesungen worden ist. Da war Özil leider nicht der einzige !!!
Schaue ich mir da andere Länder an, war stets Leidenschaft und Wille zum Sieg, gepaart mit dem Absingen der Hymne zu sehen. Das habe ich bei unserer Nationalmannschaft vermisst.

Naiv...

... ist zu glauben, dass mit dem Bild nicht auch Stolz auf eine erstarkende Türkei unter E zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Aber wer kann es Ö verübeln. Allein das in den Medien vielfach benutzte Wort „Deutschtürke/in“ charakterisiert Menschen wie ihn als Deutsche 2. Klasse. Man kann jetzt dagegen argumentieren wie man will, Fakt ist aber, dass viele Menschen in diesem Land die Türkei als nicht ebenbürtig mit Deutschland betrachten. Ich bin mir sicher, dass jeder Mensch seine Herkunft nicht abgewehrten sehen möchte, auch nicht einen Teil! Und dann zu zeigen, dass man dazu steht was man ist, ist eine nachvollziehbare Reaktion!

Auch wenn ich das Bild unmöglich finde, finde ich noch unmöglicher, dass ein richtig guter Fußballer und ein engagierter, junger Mann nicht vom DFB geschützt wird! Fehler mach jeder, selbst wenn man sie als solche nicht sieht aber jemanden allein im Regen stehen zu lassen und mit dem Finger auf ihn zu zeigen, geht gar nicht! Solche Dinge klärt man im Team!

Ich bin ...

... deutscher Staatsbürger und schäme mich für mein Land.
Mesut Özil: Alles richtig gemacht und vielen DANK für Ihre Zeit in der deutschen Nationalmannschaft und die geleistete Integrationsarbeit . Alles Gute für die Zukunft, privat und beruflich!

Die Aussagen von Herrn Özil

Die Aussagen von Herrn Özil empfinde ich als absolute Frechheit!
Nicht wieder das "Rassismus und Respektlosigkeit"-Ding.
Findet die auch gegenüber Rüdiger, Khedira, Sané, Mustafi, dem auch türkischstämmigen Can oder den ganzen anderen Deutschen mit Migrationshintergrund statt? Die Solidarität mit Boateng nach den rassistischen Äußerungen?
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Von türkischstämmigen Besuchern ausgepfiffen? Ich glaube das ist eher "Rassismus und Respektlosigkeit" und spiegelt den Integrationswillen wieder!
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Der Mann hat GAR NICHTS verstanden! Er möge sich nochmal den Kommentar von Cem Özdemir oder anderer Türken durchlesen. Statt ein einfaches "Tut mir Leid, war ne dumme Idee", jetzt ein beledigtes Kind und wieder die Rassismus-Nummer!
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Herr Özil, ab jetzt können Sie für Ihren Präsidenten spielen! Charakterlich sind Sie kein gutes Vorbild für junge Fußballspieler und Integration.

Eine Kleinigkeit vergessen

Mag schon sein, dass Hr. Özil hin- und hergerissen ist, das Foto kein politisches Bekenntnis darstellte, der DFB falsch gehandelt hat oder die Medien teilweise zu hart waren....ABER:
Dieses Statement würde für mich eher für die Privatperson Özil zutreffen. Er betont unpolitisch zu sein während aber sein gesamtes Statement politische Züge hat. Als Sportler verdient er allerdings sein Geld auf dem Platz, kassiert seine Werbeeinnahmen und hat aber auch eine besondere Verantwortung. Wenn er aus persönlichen Gründen, die er ausreichend darlegt, entscheidet, solche Fotos zu machen, müsste er aber auch hierbei seine öffentliche Rolle bedenken. Fakt ist: als Sportler hat er enorme Unruhe und Diskussionen provoziert-sein Schweigen hat so manche Pforten zusätzlich geöffnet. Sportlich hat er auch nichts vollbracht. Laut seinem Statement hat er allerdings offensichtlich keinen einzigen, nicht mal klitzkleinen Fehler gemacht-das ist falsch, publizistisch und arrogant. Der DFB agiert ähnlich plump.

07:33 von Hador Goldscheitel

bringen sie da nicht was durcheinander
ob der Özil den Erdogan toll findet oder nicht, ist seine Privatsache !
aber ihn als "seinen" Präsidenten zu bezeichnen
der Präsident für einen Deutschen heißt Steinmeier

Falsches Spiel

Mezut Özil, ist das der junge Mann der nicht weiß, dass Demokratie rund ist und man kämpfen muss um sie im Spiel zu halten?

@WB0815 von 07:32

sorry, hier scheinen Sie naiv... Fussball ist schon lange eine reine Geldveranstaltung. Da muss kein Herz fuer ein Land schlagen und loyal "muss" er sich gegenueber seinem Arbeitgeber (Club) verhalten; der *Soeldner* in Trikot und Stollenschuhen.

Nun ja

Özil muss sich schon fragen, wo man hingehört. Jetzt es so darzustellen, als wenn alle gegen ihn sind ist einer Kritiklosigkeit seiner eigenen Persönlichkeit kaum zu übertreffen. Alle Personen der Öffentlichkeit müssen sich klar hinterfragen, was sie mit welchen Aktionen auslösen. Insofern ist Özil seiner öffentlichen Veranwortung nicht nachgekommen ! Deutschland ist einer dieser Paradise in der Welt , in der man alles sagen kann. Das hat aber auch Pflichten. Dies zu bewahren. Und öffentliche Personen sind für viele Vorbilder. Insofern muss sich Herr Özil mal fragen , welche Aussenwirkung er hat für das Land. Für die Türkei weis er das anscheinend. Für Deutschland nicht .

Wieder Deutsch-Türken

Es geht schon wieder nur um die Deutsch-Türken! Menschen mit einem anderen Hintergrund werden hier überhaupt nicht erwähnt! Warum haben Deutsch-Türken die deutsche Hymne nicht mitgesungen und Mitspieler aller anderen Hintergründe haben das getan? Warum integrieren sich nur Deutsch-Türken sich nicht, während Italiener, Kroaten, Serben, Ägypter, Thailänder usw. damit kein Problem haben, sich in Deutschland zu integrieren?

Rassismus???

“Justizministerin Katharina Barley zeigte sich besorgt über den Rücktritt. "Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil in seinem Land wegen Rassismus nicht mehr gewollt und vom DFB nicht repräsentiert fühlt", schrieb die SPD-Politikerin auf Twitter.“

Es ist auch besorgniserregend, wenn sich eine Justizministerin zu einer Rassismus Debatte äußert die keine ist. Herr Özil spricht von Rassismus wo es doch nur um Kritik am Kritikwürdigen verhalten eines Fußballers geht. Auch wenn es schwerfällt zu glauben, auch Spitzenfußballer sind nicht unfehlbar und dann die Rassismus Keule auszupacken um Vorwürfe zu entkräften scheint mir doch etwas billig.

Rücktritt Özil

Kurzschluss, aber verständlich. Er ist nur ein guter Fußballer und kein Vertreter vom Diplomatischen Korps. Er hat einen Fehler gemacht - ok. Seehofer macht täglich vorsätzlich Fehler und der darf bleiben ?

@die_reine_Wahrheit

So ist es. Aus meiner Sicht spricht es Bände, wenn ein (ehemaliger) deutscher Nationalspieler auf Englisch twittert. Respekt ggü den Fans sieht anders aus, Herr Özil!

Er ist nur ein Sportler

wo Millionen verdient. Verstehe nicht das man solch einem Menschen solch eine Medien Bühne gibt.
Herr Özil ist deutscher wohnt in UK und liebt seinen Präsidenten Erdogan.
Jetzt ist er beleidigt weil er kritisiert wurde.
Man kann doch auch nicht für den Fc Bayern München spielen und in der Trainingspause mit einem HSV Trikot rumlaufen. Man muss zu seiner Mannschaft stehen. Das hat er nicht getan.
Das er jetzt die Rassismus Keule rausholt zeigt sein wahres Gesicht. Löw hätte ihn nicht mitnehmen sollen nach Russland dann hätte er gar keine Bühne gehabt. Oder wäre dann Löw der Rassist /Nazi gewesen.

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