Ihre Meinung zu: Ehrenhaft oder naiv? Reaktionen auf Özils DFB-Rückzug

23. Juli 2018 - 7:14 Uhr

Als Alarmzeichen sieht Justizministerin Barley den Rückzug Mesut Özils aus der Nationalelf, aus der CDU kommen kritische Stimmen. Warme Worte für den "Bruder Özil" findet der Sportminister - allerdings der türkische.

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Kommentare

Wo ist hier denn Rassismus?

Es geht darum, daß einem Deutschen mit türkischen Wurzeln vorgeworfen wird, daß er sich vor den Wahlkampfkarren eines türkischen Despoten hat spannen lassen.

Ich glaube nicht, daß Herr Özil so naiv ist, wie er sich da nach außen hin gibt. Was lief denn so hinter den Kulissen als Anreiz für diese Aktion? Erdogan hat sich doch bestimmt irgendwie revanchiert.

Absolut Naiv

Wenn er Jemanden als "Seinen Präsidenten" bezeichnet, der die Deutschen über Wochen übelst beschimpft und als Nazis bezeichnet hat, dann hat Özil seine Entscheidung selbst getroffen.

Kritische Worte gegenüber seinem Präsidenten wären angesagt gewesen, anschliessend dann ein Foto wäre angemessen gewesen. Aber "seinen Präsidenten" zu kritisieren hat auch er sich nicht getraut.
Soviel zu Demokratie und Rassismus den er nun anderen vorwirft.

Bei all seinen Verdiensten um den deutschen Fussball ein erbärmlicher Abgang.

Platz in der deutschen Nationalelf

Einen Platz in der deutschen Nationalelf kann auch ein Deutscher mit doppelter Staatsbürgerschaft haben, wenn sein Herz vorrangig für Deutschland schlägt und er sich loyal zu seinem Land verhält. Wer zwei Herzen in der Brust verspürt, eigentlich innerlich woanders hingehört und nur wegen seiner Karriere in die deutsche Elf geht, darf sich über Kritik nicht beschweren. Herr Özil hat sehr anschaulich gemacht, dass das Konstrukt der doppelten Staatsbürgerschaft gescheitert ist. Man muss sich entscheiden, wo man hingehört. Ohne den naiven und törichten Termin mit Erdogan wäre Özil garnicht in der Kritik. Schuld an dem Reinfall bei der WM sind Mannschaft und Trainer.

Verlogene Debatte !

Während Herr Gabriel seinen Amtskollegen Cavusoglu in seiner Heimatstadt in Goslar einlud, was man nur mit Freunden macht, wird Herr Özil für ein paar Fotos öffentlich an den Pranger gestellt. Dass Herr Özil Widerstand gegen Herrn Erdogan leisten soll, während seine Familie in der Türkei lebt, ist nur billig. Mit welchen Repressalien die Familie dann leben müsste kann man sich durchaus vorstellen, wenn man sieht, wie Herr Erdogan mit seinen Feinden abrechnet.

Gruß Hador

Özil will nicht mehr

Wer nicht bereit ist, die Nationalhymne mitzusingen, muss nicht notwendigerweise in der Nationalmannschaft eines Landes spielen. Ich sehe das unaufgeregt. Ich würde Herrn Özil allerdings empfehlen, die Sache ebenfalls nüchterner zu betrachten.

in erster Linie...

... sind mir seine türkischen Wurzeln egal. Er war für mich ein Spieler der Deutschen Nationalmannschaft. Er hat gute und weniger gute Spiele gehabt. Sieg und Niederlage der Deutschen Nationalmannschaft gingen nie alleine auf sein Konto, sondern waren das Ergebnis aller Spieler (samt Trainerstab).
Es gab aber auch Dinge, die mich geärgert haben: seine Verweigerung, die Deutsche Nationalhymne zu singen und der Besuch (das Hofieren) von Erdogan.
Beides zusammen (!) ist einem Spieler der Deutschen Nationalmannschaft unwürdig. Aus diesem Grund begrüße ich seinen Rücktritt, wünsche ihm aber durchaus alles Gute für seine weitere Karriere!
Im Übrigen: für mich wird es immer die "Deutsche Nationalmannschaft" bleiben, auch wenn der Terminus "Die Mannschaft" als Neusprech etabliert werden soll.
Das ist meine persönliche Meinung.

Ehrenhaft oder naiv

Es wurde Zeit, es hat nichts mit Rassismus zu tun wenn ein National Spieler eines Landes nicht einmal seine Nationalhymne mit singt und dann einem Präsident aus einem anderen Land als sein Präsident bezeichnet, der Reihenweise im Wechsel wie mir scheint seine eigene Bevölkerung aus dem Öffentlichen Dienst entlässt oder sogar in Gefängnis sperrt und wieder rausholt so wie er Lust hat. Das nenne ich Diktatur. Da von sollte wir den Sport ausnehmen, das ist nicht der Sinn von Sportveranstaltungen. Sport ist Völkerverständigung und sollte ohne Politik erfolgen.

fataler Trotz - peinlicher Versuch

Wer sich mit einem Mann fotografieren lässt, der zehntausende ins Gefängnis steckt, weil sie nicht seiner Meinung sind, der ein ganzes Land von einer Demokratie in ein auf seine Person geeichtes „Präsidialsystem“ umfunktioniert ...

... ein Mann also, dem es nur um seine persönliche Macht geht und nicht sein Land ...

... wer nicht in der Lage ist, solch einen faux pas ruckhaltlos einzugestehen und zu erkennen, dass er vor allem auch seinen eigenen Landsleuten in der Türkei damit in den Rücken fällt und jeden Demokraten in der Türkei verspottet ...

... wer dann noch hingeht und die gerechtfertigte Kritik gegenüber seinem Verhalten aus Trotz und Bockigkeit als Rassismus verdreht ...

... und dann noch sein Gastland herabwürdigt ...

... ich fürchte, so jemand passt nicht nur nicht in unsere Nationalmannschaft!

Ich wünsche mir sehr klare Worte von ganz ganz oben!

Einige Migranten und alle Rechtspopulisten unsolidarisch

Da hat sich jemand selbst im Weg gestanden. Es gibt sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund denen es schwer fällt einfach mal zu sagen "Ich bin Deutscher, mir sind die Menschen in Deutschland wichtig und ich möchte mich für die Gesellschaft einbringen." Dazu ein Lächeln: schon kann der kaltherzigste Rechtspopulist nur noch schwach wirken. So schwer kann es doch nicht sein - man kann sich auch Filme schieben

Tragisch, anstatt Einsicht -

Tragisch, anstatt Einsicht - tritt Herr Özil nach.
Er sieht seinen Fehler noch nicht einmal.
Er möchte wieder seinen Präsidenten treffen.
Dann verstehe ich nicht, warum er hier in Deutschland ist. So ein großer Fußballer und so naiv. Aber ich danke Ihm für die vielen schönen Spiele in der deutschen Nationalmannschaft und wünsche Ihm alles Gute für die Zukunft.

Naiv!

Er sei “ein Immigrant bei Niederlage” der Mannschaft. Wurde solch ein Kommentar jemals geäußert? Gut, dass er diese Entscheidung getroffen hat. Hoffentlich wird (wahrscheinlich ganz entgegen seiner Erwartungen) die Diskussion um ihm schnell verstummen. Nein Özil, das ist nicht ehrenhaft

Ende mit Schrecken?

Die Stellungnahme Özils zeigt, dass dieser immer noch nicht verstanden hat, worum es geht.
Statt sich nur der Kritik zu stellen, teilt er mit seiner Erklärung noch einmal kräftig aus.

Selbst jemandem, der mit einem Ballspiel und nicht mit der Produktion einer Ware sein Geld verdient, müsste klar sein, dass der eigene Vermarktungswert einzig und alleine durch das öffentliche Auftreten bestimmt wird. Und hier hat Herr Özil nun mal mit seinem Erdogan-Besuch den totaken Bock geschossen.
Ergebnis dieser PR-Aktion: Verfall des Marktwerts für die Werbung, Verlust von Rückhalt bei den Fans. Und jetzt noch, Wochen später, wundert sich Herr Özil, dass daraufhin ein Unternehmen seinen Werbevertrag mit ihm aufkündigt?

Vielleicht ein Beispiel aus der Welt der einfachen Fußballfans, damit er die Wirkung seines Tuns besser versteht. Mein Sohn wünschte sich zum Geburtstag ein DFB-Trikot mit der Nummer 10, also mit Nummer und Position von Özil. Sein Wunsch: "Aber bitte ohne den Namen Özil."

Anders als andere

Anders als andere Zeitgenossen hat Özil Rückgrat bewiesen und er hat sich nicht von den Gewohnheitsempörten aus Politik und Medien zu einem Kotau zwingen lassen....

Özil war naiv aber

der Umgang mit der Rechten hierzulande ist es ebenfalls. Özil zum Sündenbock zu machen ist falsch! Wenn jemand Mist gebaut hat umarme ich ihn und grenze ihn nicht aus. Ich wünsche mir ein vielfältiges Deutschland mit meinen türkischen Brüdern. Sie sind Sandkastenteiler, Mitschüler, Kollegen und Freunde seit ich denken kann.

Eine Unternehmensleitung,

die nicht in der Lage ist, vielseitige Ansichten ihres Personals zu tolerieren und mit dem Personal gemeinsam eine lösungsorientierte Zukunft zu erarbeiten, sollte ausgetauscht werden. Also weg mit Grindel und Co! Wir haben nach dem Schwedenspiel noch genug von der "Fratze des hässlichen Deutschen". Dieser Auftritt war schlimmer als das spätere Ausscheiden der Mannschaft. Nochmal: Der Sündenbock ist nicht Mesut sondern Grindel mit Gefolge!

Natiolspieler des DFB

Natürlich darf Herr Özil als deutscher Bürger die Hand schütteln wem er will und sich dabei auch ablichten lassen, ob mit Putin, mit Trump oder eben mit Erdogan.
Andererseits is Herr Özil eben nicht nur ein "normaler deutscher Bürger" sonder als Nationalspieler steht er im Rampenlicht der Öffentlichkeit und er "vertritt" irgendwo "Deutschland" auch in politischer Hinsicht. Und da er bekannter als mancher Deutsche Politiker ist, ist es nicht verwunderlich wenn ein Großteil der Öffentlichkeit irritiert auf das Foto mit Erdogan reagiert. Wenn man sich im Rampenlicht der Öffentlichkeit bewegt muss man eben schon überlegen was man wo mit wem tut, weil so etwas "Signalwirkung" haben kann.
Ein Grund beleidigt zu sein oder den DFB zu beschimpfen gibt es dadurch aber nicht.

Weder ehrenhaft noch naiv

Herr Özil hat diesem Land viel zu verdanken, denn seine Karriere wäre nicht möglich ohne die Hilfe aus den Vereinen dieses Landes. Wenn er jetzt die Türkei für das bessere Land mit dem besseren Präsidenten hält, ist das sein gutes Recht. Nur sollte er dann konsequent sein und unserem Land und den ach so bösen Funktionären (die teilweise erst seinen sportlichen Erfolg möglich machten) für immer den Rücken kehren.
Ich werde ihn jedenfalls nicht vermissen (wie übrigens fast alle übrigen "Fußballgrößen").

"Es ist ein Alarmzeichen,

"Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil..."

Falsch Frau Barley, Herr Özil war kein deutscher Fußballer, er hatte sich nur verkleidet. Das er seine "Statements" in Englisch abgegeben hat, zeigt einmal mehr die Respektlosigkeit gegenüber dem Land welches ihn als Fußballer überhaupt dahin gebracht hat wo er heute steht.

Stattdessen Heulmodus und Schuldzuweisungen an alle Anderen. Von Selbsteinsicht keine Spur und was unsere Medien anbetrifft, da ist er doch glimpflich weggekommen. Will mir gar nicht ausmalen wollen was passiert wäre wenn er sich das z.B. als englischer Nationalspieler geleistet hätte.

Trapatoni hat es mal gesagt:

"Flasche leer" :)

Und nun, anstatt sich wirklich zu erklären, vergleicht er und beschuldigt andere.

Er hat die Rassismuskeule rausgeholt, wohlwissend das viele sich genau aufgrund dessen auf seine Seite schwingen um zu zeigen, wie Multikulturell Deutschland tatsächlich ist.

Was mich am meisten bei seinem Abschluss ärgert sind zwei einfache Tatsachen:

1. Warum ein Statement nach 2 Monaten? Die Fans hätten direkt ein Statement verdient gehabt. Aber so hat er sich trotzig selbst in eine Ecke begeben, die er hätte verhindern können.

2. Keinen Satz zu einer Selbstreflektion bzgl. seiner Leistung bei der WM2018. Keine Selbstreflektion über SEINE Taten, lediglich eine Darstellung "ich würde es wieder machen". Er hat es immer noch nicht begriffen oder will es nicht begreifen, das er eine Person des öffentlichen Interesses ist und genau darauf geachtet wird, mit wem er sich trifft und was er sagt.

Seine Einstellungen und Äußerungen sind an Naivität kaum zu überbieten.

Reisende soll man nicht aufhalten

Tschüß, mach die Tür zu aber leise!

Herr Özil, vielleicht spielen Sie lieber beim SV Bosporus?

Typisch deutsch eben!

In einem Punkt ist der Özil typisch deutsch: uneinsichtig und moralinsauer-zickig. Und vermutlich wird er für den Auftritt mit Erdogan auch etwas kassiert haben. Aber das isser eben gewöhnt, für das Hochhalten eines Johurtbechers wieder ein weiteres schönes Sümmchen aufm Konto zu haben.
.
Ich schließe mich der Meinung an, dass ein deutscher Nationalspieler auf einem Foto mit Erdogan nichts zu suchen hat. Trotzt seiner türkischen Wurzeln, gegen die ich absolut NICHTS habe, muss der Özil doch wenigstens ansatzweise mitbekommen haben, wie Erdogan aus deutscher Sicht betrachtet wird. Und da hätte er sich neutral verhalten müssen.
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Dass nun wiederum nach Kindergartentanten-Manier Justizministerin Barley und Herr Schäfer-Gümbel die Alarmglocken klingeln hören, also bitteschön, sie hätten sich ja melden können, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Aber das machen Deutsche IMMER erst, wenn das Kind schon im Brunnen ist, dafür umso wortgewaltiger.

Schade. War ein guter Spieler

Schade. War ein guter Spieler nur die Rassismuskarte zu spielen hatte er sich sparen können. Kritik ist nicht immer gleich Rassismus und nur weil ein paar Idioten in den sozialen Medien sich daneben benommen haben muss man darauf nicht auf die Allgemeinheit schließen , mehr differenzieren täte allen gut.

Sorry, aber

Ein Passdeutscher mit einem türkischen Präsidenten der die deutsche Hymne nicht mit singt - ist in einer deutschen Nationalmannschaft fehl am Platz.

Der Mann ist in der türkischen Mannschaft, in seiner wahren Heimat im Herzen, besser aufgehoben und sicher glücklicher.
Tatsächlich stört mich nach alledem die übliche Rassismuskeule gewaltig. Andersrum wird ein Paar Schuhe draus.

Geld allein ist auch nicht alles, nicht wahr, Herr Özil.

Alles Gute für die Zukunft.

ich habe immer das Gefühl

dass man härter damit umgeht, wenn es sich um Türken handelt. Egal welches Thema.

Respekt für die Konsequenz

Zurückzutreten ist nicht einfach. Die meisten Politiker, die Funktionäre mit den dicken Gehältern und den klebrigen Hintern verlieren in einer solchen Situation meist die letzte Glaubwürdigkeit und werfen, allen sichtbar, ihre Selbstachtung endgültig über Bord: Sie treten eben nicht zurück. Herr Seehofer hat es gerade bühnenreif vorgeführt.
Herr Özil scheint aus unser (deutscher) Sicht Mist gebaut zu haben. Allerdings steht er zu seiner Meinung. Ob das jetzt eine mehrheitsfähige Meinung ist oder nicht, sollte in einer Demokratie egal sein. Dass es nicht gut angeht, mit dieser Meinung Teil der deutschen Nationalmannschaft zu sein, welche (natürlich) auch für die aktuellen deutschen Werte steht, muss klar sein. Hier hätte der DFB reagieren und Herrn Özil ausladen müssen. Dazu waren die Herren Grindel, Löw und Bierhoff nicht in der Lage. Es ist also hauptsächlich ihr Fehler, nicht gehandelt zu haben. Herrn Özil seine Meinung vorzuwerfen ist einer Demokratie nicht würdig. Das ist schwach

Paul Ziemiak.

"Aber zu behaupten, dass ein Foto mit Erdogan - mitten im türkischen Wahlkampf - ohne politische Absichten entstanden sei, ist naiv."

Ist Naivität - also ein fehlendes Vermögen zur Einschätzung politischer Sachverhalte - inzwischen ein Grund, dass Sportler (!) aus ihren Mannschaften "gemobbt" werden dürfen?

Als naiver Mensch nicht Sportler werden. Wieder etwas gelernt.

Özil wirft....

....bestimmten Zeitungen "rechte Propaganda" vor. Ja da hat er doch von Herrn Erdogan schon gut gelernt!

Özil bleibt angreifbar.

Herr Özil fühlt sich seiner Aussage nach in Deutschland ungewollt. Grund hierfür waren Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten. Diese begründet Herr Özil mit dem "Respekt vor dem höchsten Amt des Landes meiner Familie."

Dies lässt für mich zwei mögliche Schlüssse zu: Herr Özil ist entweder seiner türkischen Abstammung näher verbunden als er gemeinhin zugibt (vergleicht man hierzu den Wikipediaeintrag zu ihm) oder er wollte seine Familie in der Türkei schützen. Dies setzt aber voraus, dass er über die Missstände dort Bescheid weiß. Beide Punkte machen ihn angreifbar. Dessen ist er sich meines Erachtens nicht bewusst.

Da er sich 2007 einbürgern ließ, vermisse ich in seiner Erklärung ein Bekenntnis zu Deutschland. Oder war die Motivation für die Einbürgerung eher seiner Karriere geschuldet? Oder wollte er den Militärdienst in der Türkei umgehen? Wurde Herr Özil in Deutschland einberufen? Hat er gedient? Antworten auf diese Fragen fände ich auch interessant.

Respekt

Ich habe großen Respekt vor der Leistung von Mesut Özil. Dass das jetzt so gelaufen ist, tut mir sehr leid.

Erschreckende Sichtweisen von Özil

"Rassismus" - die wahren (toten) Opfer von Rassismus drehen sich im Grab um. Sie wären nie auf den Gedanken gekommen, sich mit einem Potentaten zu treffen, der Hunderte foltern lässt, die türkische freie Presse ins Gefängnis wirft und Deutschland 2017 als "Nazis" bezeichnet ...
"Schuld an den Niederlagen" - hat niemand behauptet. Das ist nur ein sehr freie - und falsche - Uminterpretation einer Äusserung von Bierhof ...
"Meinungsfreiheit" - hat Özil niemand abgesprochen, aber er muss auch die Verantwortung dafür übernehmen. Und die Kritik daran ausshalten, bisher dazu geschwiegen zu haben.

Seine Äusserungen sind geradezu Verdrehungen der Realität.
Respekt oder gar Verständnis für seine Kritiker, die - berechtigt - Demokratie und Menschenrechte in der Türkei gefährdet sehen, fehlen ihm völlig.
Es ist erschreckend, dass er selbst offenbar keinen Respekt für die Meinungsfreiheit anderer besitzt.
Solche Sichtweisen eines "Migranten" machen Angst ...

Er hat sich hinreißen lassen

und sich freiwillig auf politisch vermintes Gebiet begeben. Das ging schief. Vor allem auch im Zusammenhang mit dem Totalversagen der Mannschaft bei der Meisterschaft. Bei seinem Gehalt kann er aber sicher bequem in Frührente gehen.

Fußball und Politik

Ich fand es nicht weiter tragisch, dass sich die beiden Nationalspieler mit Präsident Erdogan haben ablichten lassen. Schlimm waren die Aufschriften auf dem präsentierten Trikot mit "...mein Präsident...". Daher hätten die Beiden erst gar nicht die Mannschaft zur WM in Russland begleiten dürfen.

Barley

Kritik an Özil ist also Rassismus? Ich glaube es nicht. Natürlich sind auch solche darunter. Aber allgemein. Typisch linke Politik. Rassismuskeule raus. Meinung verbieten. Ich 58 seit 50 Jahren Dynamo Fan. Mir ist es egal wer sich mit wem fotografieren lässt. Die sollen gewinnen. Ich glaube doch auch keinem der ein Vereinsemblem küsst. Die Jungs suchen sich die stärkere Mannschaft aus. Warum auch nicht. Wäre Polen stärker hätten Poldi und Klose sicher für Polen gespielt. Ist doch normal.

Klasse Reaktion

von Özil. Erst harken die Deutschen öffentlich auf Özil ein, dann wundern sie sich wenn es zu einer Reaktion kommt. Der Vergleich mit Lothar Matthäus ist super, windelweicher könnte das deutsche Sportsverhalten nicht sein. Rassismus muß nicht extra erwähnt werden, da dies auf allen Seiten allzeit aktiv ist. Es wird Zeit, Rassismus aus der Verbrechensideen Liste zu streichen.

Zerrissenheit zwischen was?

Herr Özil kann sich doch nicht allen Ernstes hinstellen und behaupten, das Foto mit Herrn Erdogan habe etwas mit seinen Wurzeln zu tun - was ist denn das für eine fatale Aussage!

... Zerrissenheit zwischen was? ...

... zwischen Europa, Demokratie und Freiheit auf der einen und einer Person Erdogan auf der anderen Seite, die nicht nur sämtliche Brücken nach Europa, sondern auch in die Zukunft einer freien und demokratischen Türkei abgerissen hat?

Wenn Herr Özil in diesem Punkt Zerrissenheit verspürt und mit dem Foto ein klares Signal für den Verrat vor allem an seinen eigenen Landsleuten und einer demokratischen und freien Türkei setzt, dann war sein Schritt überfällig!

Deutschland Rassismus vorzuwerfen, statt den eigenen Fehler zuzugeben, MUSS weitere Konsequenzen haben! Solch ein Verhalten darf man nicht tolerieren!

Nichts begriffen er hat

Weitere Zitate aus seiner Erklärung erhellen noch ein wenig die Lage: "Ich wollte einzig meinen Respekt für das politische Amt ausdrücken. So wie es auch die Queen und Premierministerin Theresa May getan haben, als sie Erdoğan empfangen haben." Und weiter: "Ich bin mir bewusst, dass viele das nicht verstehen. In vielen Kulturen ist das Amt des politischen Führers unmittelbar mit der amtierenden Person verbunden. In diesem Fall aber ist das anders. Ich habe aus Respekt vor dem Amt gehandelt. "
Nun ist es also amtlich: Zusammen mit seinem Gerede von Rassismus kann man nur noch zu dem Schluss kommen, dass er sehr naiv ist. Dass er sich in der gleichen Situation wie T. May und der Queen sieht, die politische Verantwortung haben, und im gleichen Statement erklärt, sein Treffen mit Erdogan sei nichts politisches, zeigt m.E. klar, dass er immer noch nicht begriffen hat, was er für einen Bock geschossen hat. "Er hätte sonst seine Wurzeln verleugnet" - selten so einen Unsinn gelesen!

Diese teilweise Heuchlerei von einigen

finde ich unerträglich. Ich bin froh, dass er nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft spielt. Ich hätte allerdings nicht gewartet, bis er selbst seinen Rücktritt erklärt, sondern hätte ihn gleich zu beginn aus der Mannschaft genommen. Er sympathisiert mit dem System Erdogan und ist daher nicht als Vertreter Deutschlands tragbar. Warum spricht von führenden Personen niemand klare Worte? Aus Angst durch andere und die Presse niedergemacht zu werden? Ich glaube ja.

Foto mit Erdogan

Bei allem Respekt vor Leistung, kann ich an Naivität nicht glauben. Ich bin kein Rassist, aber denke, wer in der Öffentlichkeit so präsent ist wie Özil, sich mit dem Staatschef des Landes (auch wenn es sein Heimatland ist) ausgerechnet während des sowieso schon in der Kritik stehenden Wahlkampfes trifft und dies so präsentiert, handelt nicht naiv. Man müsste sehr dumm sein zu glauben, dass es dabei nicht mindestens um Sympathiebekundung geht, die weitere Landsleute in ihrer Entscheidung zur Wahl beeinflussen. Hier, so vermute ich, wurde die Popularität von Herrn Özil zu Wahlkampfzwecken genutzt.

Herrn Özil's Rücktritt

Gut, dann bekenne ich mich auch zu meinen K.u. K. Wurzeln (meine Familie verließ im 17. Jhd. das Kaiserreich) und huldige nun dem österreichischem und ungarischem Präsidenten; sorry, aber wie naiv ist Herr Özil?
Als Nationalspieler muss man wissen, wohin man gehört, wen man vertritt, da muß man sich entscheiden. Anders wäre es gewesen, hätte er dies als Vereinsspieler getan.
Die Art, wie mit Herrn Özil umgegangen wurde, war nicht korrekt, ist allerdings durch sein langes Schweigen selbst befeuert worden, das klassische Eigentor.
Nun aber die Rassismuskeule auszupacken ist nicht nur billig und durchsichtig, sondern auch geradezu unverschämt.
Etwas mehr Charakter und Selbstkritik wären hier vielleicht angebracht gewesen, einfach mal einen Fehler eingestehen; wer dies nicht kann, hat in der Nationalmannschaft nix zu suchen, nicht wegen ausländischer Wurzeln, sondern wegen Charakterschwäche.

Unverhältnismäsiges Politikum

Genausowenig wie Özil nicht ausschlaggebend für die skandalöse Leistung des DFB beim kläglichen Verlust des Weltmeistertitles war, ist nun das Aufbauschen seiner Angelegenheiten, als wäre Özil sozusagen 'pars pro toto' die Problematik unserer Gesellschaft.

Hier geht es um persönliche Dinge (Verfehluh gen, Konflikte) des abgeschotteten Multimillionärs und Profisportlers Özil - die echten Integrationsprobleme kulturfremder Immigranten finden - nicht nur - an den Küchentischen der Familien und in Glaubenshäusern statt.

Dass Löw, Bierhoff und Grindel sehenden Auges und von den Medien unkritisiert millionenschwer weitere Jahre den DFB sportlich und öffentlichwirksam herunterwirtschaften dürfen, das ist vielmehr ein öffentlich zu debattierender Skandal.

Undankbarkeit

Undankbarkeit ist der Welt Lohn, nicht nur in der EU. Der Deutsche Fußballbund hat sehr viel für die Integration getan und wird jetzt von einem beleidigt fühlenden ehemaligen Nationalspieler gescholten. Hoffentlich entwickelt sich das nicht zu einem Bärendienst für deutsche Spieler mit ausländischen Wurzeln, wenn zukünftig die Vertrauensfrage gestellt werden muß. Um diese Bereicherung wäre es schade. Deshalb sollte man den undankbaren Özil und seine türkischen Hintermänner so schnell wie möglich vergessen und Solidarität mit den vielen anderen positiv agierenden Migrationskindern üben.

Armutszeugnis

Es ist ein Armutszeugnis für Deutschland, wenn das Aushängeschild ein Fußballer sein soll. Wie weit sind wir nur gesunken, dass die Kicker dermaßen überbezahlt werden und ihre Reklamemacht scheinbar größer ist, als die Macht der Politik?
Scheinheiligkeit und Doppelmoral sind in der Politik und in der Wirtschaft schon lange auf dem Vormarsch. Die ganze Aufregung um Özil ist völlig überflüssig.
Schade, dass Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit in unserer Gesellschaft scheinbar immer weniger zählen. Peinlich, wenn ein Fußballer soviel Aufsehen mit einem Foto erregen kann.

Werte, die unsere Nationalmannschaft transportieren soll?

Was sind die Werte, die eine Nationalmannschaft transportieren soll?
Die Konsequenz Herrn Özils führt der Öffentlichkeit die Charakterlosigkeit der DFB-Funktionäre und "Seiner Selbstherrlichkeit" Joachim Löw und seines Prinzen "Kritikfrei" Bierhoff vor Augen. Unfähig, die eigene Entscheidungsschwäche zu erkennen und nicht selbst mit Rücktritt zu reagieren, ist erbärmlich.
Diese Herren waren die Entscheidungsträger (sowohl in der Causa "Erdogan-Fotos", als auch in der Nominierung der Spieler der Nationalmannschaft) und haben komplett versagt. Bei Özil und Gündogan wurde sich aufs Schweigen verlegt, aufs Aussitzen, so, wie es charakterlose Politiker immer tun. Und sie haben verloren. Im direkten und im übertragenen Sinne. Und nun? Wieder aussitzen, weghüsteln, andere belasten, abwiegeln. Sind das Werte, die unsere Nationalmannschaft repräsentieren soll? Charakterlosigkeit? Funktionärs-Klebrigkeit? Posten-Demokratie? Ist Deutschland so tief gesunken und die NM nur ein Abbild des Systems?

Ich kann mir nicht vorstellen,

daß Herr Özil nichts um das, zum größten Teil angespannte Verhältnis junger Deutsch-Türken und Deutschen untereinander bekannt ist. Er hätte um die Provokation wissen müssen die hinter einem solchen Bild steckt. Das hat nichts mit dem Respekt vor der Heimat der Eltern zutun. Das hat was zu tun mit Respekt gegenüber dem Miteinander in dem Land, in dem man lebt und seinen Lebensunterhalt verdient . Verachtung kann man nicht deutlicher zeigen. Und das Zusammenleben wird dadurch nur noch komplizierter.

Edogan und seine Gäste

Deutsche Überheblichkeit spielt auch eine Rolle. Wenn viele Türken in Deutschland den Wahlsieg Erdogans feiern, unser Medien ihn aber für einen ganz schlimmen Despoten halten, ist da eine riesige Spaltung in der Gesellschaft. Deutschland geht unsachlich mit Erdogan oder auch mit Trump um und wundert sich über die Reaktion.
War nicht Altkanzler Schröder bei der Feier für spezielle Freunde Gast von Erdogan?
Die Integration der Türken in Deutschland ist keine Erfolgsgeschichte. Özils Reaktion ist nachvollziehbar.

was für ein Theater

der Özil hat nen deutschen Pass, sollte sich also als Deutscher fühlen (?)

Wenn er die Nationalhymne singt (wie der Boateng) oder nicht, was solls,
ob er den Erdogan toll findet oder den Gülen, (Trump/Putin/Kim/die Queen)
auch sein Privat Problem
aber "sein" Präsident heißt Hans Walter Steinmeier
und das ist ein Integrationsproblem, um wieder auf den Boateng zu kommen,
bei der Frage: sind sie Deutscher, wird der nicht nachdenken müssen

nicht neben uns leben

Der Deutsche Özil bekundete durch seinen Fototermin mit Erdogan, daß dieser "sein" Präsident ist. Es stand sogar auf dem Trikot-Hemd, das sein Kollege Gündogan überreichte: "Meinem Präsidenten".

Damit wurde Özil (vielleicht ungewollt) zum Botschafter für alle, die den türkischen Menschen hier zurufen: "Integriert euch nicht!"

Zudem wäre es etwas anderes gewesen, wenn Erdogan ein Deutschland-freundlicher Präsident wäre. Aber er beschimpft es als Nazi-Land. Er mußachtet es. Die Menschen fragen sich: Özil auch? Und sehen das viele andere Deutsch-Türken auch so?

Zu dieser Frage hat sich Özil (bewußt?) nicht positioniert. Und fährt zu recht Kritik z.B. von Özdemir ein, der ebenfalls das Land seiner Vorfahren liebt und achtet, der aber mit uns lebt, nicht neben oder gegen uns.

Er hat eine gute, konsequente

Er hat eine gute, konsequente Entscheidung getroffen - auch wenn manche das, mangels interkultureller Kompetenz, nicht nachvollziehen können - um sich aus der Schusslinie zu bringen. Das ist sein gutes Recht genauso wie das Recht darauf, dass jetzt endlich mal gut ist.

Das Thema ist durch - jedenfalls für die Breitbandmedien. Er hat den berechtigten Anspruch auf einen Neustart, wo und wie auch immer und ohne dass ständig weiter auf ihm rumgehackt wird.

Für diejenigen, die sich professionell mit Soziologie, Psychologie.... und im speziellen mit dem Thema Integration beschäftigen, ist es jetzt höchste Zeit für einen Rückzug ins stille Kämmerlein, zwecks Erledigung dringender Hausaufgaben, um dann die Politik zielführend zu beraten.

Für gute Integration braucht es nämlich mehr als nur das Beharren auf deutscher Leidkultur**, einen zwangsweisen Werdeunterricht** für Migrantenkinder bzw. die Indoktrinationskurse** für Erwachsene. (**Leitkultur, Werteunterricht, Integrationskurs).

Özil

Ich möchte mich nicht an den Spekulationen beteiligen, ob ein türkischstämmiger Mitbürger im Zweifel immer türkische Interessen vertreten wird, aber mit diesem Rücktritt ist er vermutlich einem Ausschluß zuvorgekommen. Hiermit steht er natürlich bei seinen Bewunderern als starke, besonders männliche, Person dar.
Ein Bild, was für Menschen mit südlichen Wurzeln bekannterweise enorm wichtig ist.

Naiv wäre...

zu glauben das es keine politische Absicht sei sich mit dem Präsidenten zu presentieren, aber ich denke es war auch Angst mit im Spiel bei Herrn Özil. Das es sich um Fußball gehandelt habe ist absolut lächerlich...was hat Hernn Özil denn mit Erdowahn besprochen bitte ? Etwa wie man im Spiel kontert ?
Nein, es war einfach unterstützung für den Wahlkampf, denn Herr Özil weiß genau wie dieser Präsident mit Gegenern umgeht. Also macht er einen Feind lieber zum Freund un basta !!!
Kein normal denkender Mensch stellt sich öffentlich neben einen Präsidenten der die Werte der Menschen in einer demokratie mit grenzenloser brutalität und abscheulichkeit vernichten lässt. Egal ob er aus Angst oder bewußt so gehandelt hat, wer sich der ungerechtigkeit beugt ist selbst ein Teil davon !!!
Vorbildliche Haltung hat hier Emre Can gezeigt.
Der DFB und auch Herr Löw hätten Herrn Özil nicht in die Nationalelf aufnehmen dürfen um dieser Haltungvon Herrn Özil und Gündogan ein Zeichen zu setzten...

Mein Präsident

Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde wenn Özil in der türkischen Nationalmannschaft spielen würde - würde er dann Steinmeier als "seinen Präsidenten" bezeichnen?

Überfällig

Ich halte Özil nach wie vor für einen hervorragenden Spieler. Warum er aber immer wieder als Beispiel für eine gelungene Integration herangezogen wird ist mir allerdings schleierhaft. Im Gegensatz zu einem Boateng ist er nie wirklich in Deutschland angekommen. Er will den Titel - aber dabei als Vertreter Deutschlands auf dem Platz zu stehen war für ihn nie eine Herzensangelegenheit. Er weigert sich seit Jahren beharrlich, die Hymne mitzusingen und spätestens nach dem Fototermin ist klar, welcher Nation er sich enger verbunden fühlt.

Ihm jetzt allerdings den schwarzen Peter für die Leistung der Mannschaft bei der WM zuzuschieben halte ich für unfair. Die war auch in den Vorbereitungsspielen vor dem Foto schon unterirdisch.

"Es ist ein Alarmzeichen,

"Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil in seinem Land wegen Rassismus ..... "

Es ist ein Alarmzeichen, wenn deutsche Spitzenpolitiker den Unterschied zwischen Dummheit und Rassismus nicht erkennen.
Özil ist aufgrund seiner eigenen Dummheit nicht mehr in der Nationalmanschaft und nicht wegen Rassismus.
Es gibt täglich rassistische Vorkommnisse, denen Migranten ausgesetzt sind, keine Frage. Aber in diesem Fall eben nicht.
Man macht einen Bärendienst, wenn man Erdogan, der seine Landsleute in D. ständig aufhetzt auch noch nach dem Mund redet.
Und Mitbürgern mit Migrationshintergrund möchte ich als Deutscher, dem man den Migrationshintergrund weder ansieht noch anhört mitteilen, dass das Leben in D. auch für Menschen die nicht fremd Aussehen ungerecht sein kann und oft ist.
Wenn ich auf dem Amt schlecht behandelt werde, fehlt mir jedoch die Möglichkeit laut "Rassismus" zu schreien. Besser mehr Selbstkritik und weniger Selbstmitleid.

Ist schon alles etwas verlogen oder?

Es ist mehr als merkwürdig, dass der DFB kein Problem damit hat, in Russland, Katar usw. Fußball zu spielen - also Staaten, in denen die Menschenrechte „nicht jedem zustehen“ -, aber sich über ein Foto eines Fußballers mit Erdogan echauffiert.
Herr Erdogan wird von der EU als gleichwertiger Partner akzeptiert. Schließlich sind wir ihm sehr dankbar, dass er syrische Flüchtlinge aufnimmt. Dieser Deal wäre nicht zustande gekommen, wenn es Zweifel an der Rechtschaffenheit von Herrn Erdogan gäbe - denn dann hätte die „moralisch einwandfreie“ EU sicherlich flüchtende Menschen selbst aufgenommen.

... ist schon alles etwas verlogen oder?

maaslos

Widerlich, wie Barley verfehlte Multikulti zum deckeln der Migrantenkrise missbraucht. Und dann die Fußballfunktionäre und bestimmte Medien anzugreifen, ist ja wohl ein nachkarten der schlimmsten Art.
Zum wiederholten Mal fällt die Ministerin durch unerträgliche Polemik und abwertende Äußerungen auf.
Zeit für den Rücktritt!

Sommerloch, Sommerloch, Sommerloch

Wenn der H. Özil aus der Nationalmannschaft zurücktritt oder
nicht, seine Entscheidung. Aufwieder-
sehen. Macht doch daraus nicht so
eine große Sache.

Özil - nur Wurzeln, keine Gegenwart

Jetzt ist es raus. Mesut Özil bekennt sich zu seinen Wurzeln, zu seiner Familie, zu seiner Tradition (türkisch) und zu seinen nicht politischen aber respektvollen Beziehungen zu Erdogan. Ein "Bekenntnis" zu etwas, das mit deutscher Kultur und Heimat zu tun hat - außer Karriere vielleicht - habe ich irgendwie nicht gefunden.
Man hat den Eindruck, wenn man als Deutscher nicht voll und ganz dahinter steht, dass Migranten ihre mitgebrachten Werte und Kulturen höher schätzen, als die deutsche Kultur, dass man dann Rassist ist. Das ist rassistisch - gegenüber Deutschen. Warum dürfen Migrant in zweiter, dritter, vierter Generation in Deutschland sich auf ihre Wurzeln berufen und Deutsche in zwanzigster, dreißigster, vierzigster Generation nicht? Ist es nicht unsere weltoffene, gastfreundliche, respektvolle, verantwortungsvolle, reflektierende, fleißige Kultur, die Deutschland zu diesem wunderbaren Land gemacht hat? Was ist falsch daran, in Deutschland deutsch zu sein?

Meine Vorstellung von einem deutschen Nationalspieler

Zunächst: Ich bin in keinster Weise ein "Nazi". Aber ich habe es in der Vergangenheit immer schon als schmerzlich empfunden, wenn manche Hochleistungssportler (egal welche Sportart), kurz vor der internationalen Sportveranstaltung schnell noch den jeweiligen Pass des entsprechenden Landes bekommen, um dieses Land dann dort zu vertreten. Gut, das ist halt die heutige Zeit und wenn diese Sportler dann dieses Land als ihre neue Wahlheimat ansehen und vertreten wollen soll mir das recht sein. Aber wenn Leute wie zum Beispiel Mesut Özil, der in Deutschland geboren ist, den türkischen Machthaber als "mein Präsident" bezeichnet und von dem gesagt wird, dass in seiner Brust halt zwei Herzen schlagen, dann will ich von solchen Leuten nicht bei internationalen Veranstaltungen vertreten werden. Ein internationales Fußballspiel ist eben mehr als nur ein "Job". Das fängt ja schon beim Absingen der Nationalhymne an, wo sich die Spreu vom Weizen trennt.

Welche Glück...

....dass dieser Mann selbst seinen Rückzug aus der deutschen Nationalmannschaft verkündet. Die einzige vernünftige Lösung für ihn. Für mich hat er sich durch seine "Stellungnahme" dazu noch weder in deutscher- noch in türkischer- in einer 3. Sprache, endgültig disqualifiziert.
Ich denke Deutschland hat mehr als einen adäquaten Ersatz für ihn.

In Zukunft kann er dann ja meinetwegen für die Türkei und "seinen" Präsidenten Erdogan auflaufen.

Das Özil verschwindet ist nur

Das Özil verschwindet ist nur konsequent. Für ihn ist es untragbar und auch sein eigenes Verhalten spricht eher von wenig , sagen wir mal Gespür für die Situation.
Was aber nicht haltbar ist, das solche Gestalten im Hintergrund wie Bierhoff und sein Chef sich medial-politisch dienbar gemacht haben, dann den Özil so mal eben unter den Teppich kehren wollten und weiter gehts, das gilt auch für Löw. Sie sollte auch alle gehen . Deutschland muss sich wieder ehrlich machen. Das sind keine Vorbilder, sie sitzen bequem auf ihren gut bezahlten Post und das wars.

Die Manschaft

Deutschland hat keine Nationalmanschaft, sondern ist die Manschaft.

Politik und Sport sollten immer getrennt sein.
Aber dies haben unsere Medien immer wieder und wiederholt vermischt.

So lange wir unsere politischen Werte im Sport hochhalten, aber das Multikulti nicht leben, und dazu gehört auch die Heimatlandsliebe und die Religion, werden wir keine Basis für ein gelungenes miteinander haben.

Wir haben seit den 60-ern viele Menschen aus dem Ausland aufgenommen.
Wir sind für Multikulti.
Wir haben aber kein Verständnis, wenn einer unserer Top-Spieler seine Heimatland liebt?
Mit solcher Haltung funktioniert Intergration nicht.
Ganz im Gegegnteil. So drücken wir andere Kulturen und Religionen ins Abseits.

Verzeihung herr özil

Ich bitte um Verzeihung herr özil so sind wir es ist nicht zu leugnen... wir haben kein Respekt zeigen können ... unsere Doppelmoral ist offensichtlich und nicht zu leugnen.... du bist ein toller mensch ...wir haben noch so viel zu lernen ich bitte um Verzeihung...

herje

wird nun aus jeder Muecke ein Elephant gemacht?

Fussball! Es ist *Fussball* ...

brain OFF, twitter ON

Wann wäre Özil eigentlich inmitten akzeptabler Werte angekommen? Was sind eigentlich besagte Werte?
Interessant ist auch die Verhältnismäßigkeit. Welcher Schaden ist denn eigentlich entstanden?

medienhetze

und schon wieder wird ein bedauerlicher vorgang ausgeschlachtet um den deutschen schuldkomplex zu nähren.
özil ist nicht aus rassistischen gründen angefeindet worden sondern aus politischen. ich denke die deutsche gesellschaft war vor 2015 mit das toleranteste was man sich vorstellen kann. diese wurde und wird überstrapaziert. wenn nun die kritik eines jeglichen fehlverhaltens jedweder mitbürger mit migrationshintergrund als zeichen des "rassismus" stigmatisiert wird, wirft dies ein licht auf die entsprechenden medienvertreter. manipulation noch und nöcher.
.
ich habe übrigens kein problem damit, dass sich özil mit erdoga ablichten ließ – denn es ist sein privatvergnügen. vielmehr habe ich ein problem damit, dass sich löw und seine truppe regelmäßig als wahlhelfer für angela m. zur verfügung stellen. das land ist gespalten und ich denke dass die parteinahme der elf richtung merkel mehr zum ausbleiben der euphorie und zum misserfolg beigetragen hat als özils foto mit erdogan.

Nationalmannschaft

Ich freue mich darüber, dass Özil zurückgetreten ist und finde, dass seine sportliche Leistung oft überbewertet wurde.
Es hat mich immer geärgert, wenn ich sehen musste, dass vor dem Spiel bei der Nationalhymne nicht mitgesungen worden ist. Da war Özil leider nicht der einzige !!!
Schaue ich mir da andere Länder an, war stets Leidenschaft und Wille zum Sieg, gepaart mit dem Absingen der Hymne zu sehen. Das habe ich bei unserer Nationalmannschaft vermisst.

Naiv...

... ist zu glauben, dass mit dem Bild nicht auch Stolz auf eine erstarkende Türkei unter E zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Aber wer kann es Ö verübeln. Allein das in den Medien vielfach benutzte Wort „Deutschtürke/in“ charakterisiert Menschen wie ihn als Deutsche 2. Klasse. Man kann jetzt dagegen argumentieren wie man will, Fakt ist aber, dass viele Menschen in diesem Land die Türkei als nicht ebenbürtig mit Deutschland betrachten. Ich bin mir sicher, dass jeder Mensch seine Herkunft nicht abgewehrten sehen möchte, auch nicht einen Teil! Und dann zu zeigen, dass man dazu steht was man ist, ist eine nachvollziehbare Reaktion!

Auch wenn ich das Bild unmöglich finde, finde ich noch unmöglicher, dass ein richtig guter Fußballer und ein engagierter, junger Mann nicht vom DFB geschützt wird! Fehler mach jeder, selbst wenn man sie als solche nicht sieht aber jemanden allein im Regen stehen zu lassen und mit dem Finger auf ihn zu zeigen, geht gar nicht! Solche Dinge klärt man im Team!

Ich bin ...

... deutscher Staatsbürger und schäme mich für mein Land.
Mesut Özil: Alles richtig gemacht und vielen DANK für Ihre Zeit in der deutschen Nationalmannschaft und die geleistete Integrationsarbeit . Alles Gute für die Zukunft, privat und beruflich!

Die Aussagen von Herrn Özil

Die Aussagen von Herrn Özil empfinde ich als absolute Frechheit!
Nicht wieder das "Rassismus und Respektlosigkeit"-Ding.
Findet die auch gegenüber Rüdiger, Khedira, Sané, Mustafi, dem auch türkischstämmigen Can oder den ganzen anderen Deutschen mit Migrationshintergrund statt? Die Solidarität mit Boateng nach den rassistischen Äußerungen?
.
Von türkischstämmigen Besuchern ausgepfiffen? Ich glaube das ist eher "Rassismus und Respektlosigkeit" und spiegelt den Integrationswillen wieder!
.
Der Mann hat GAR NICHTS verstanden! Er möge sich nochmal den Kommentar von Cem Özdemir oder anderer Türken durchlesen. Statt ein einfaches "Tut mir Leid, war ne dumme Idee", jetzt ein beledigtes Kind und wieder die Rassismus-Nummer!
.
Herr Özil, ab jetzt können Sie für Ihren Präsidenten spielen! Charakterlich sind Sie kein gutes Vorbild für junge Fußballspieler und Integration.

Eine Kleinigkeit vergessen

Mag schon sein, dass Hr. Özil hin- und hergerissen ist, das Foto kein politisches Bekenntnis darstellte, der DFB falsch gehandelt hat oder die Medien teilweise zu hart waren....ABER:
Dieses Statement würde für mich eher für die Privatperson Özil zutreffen. Er betont unpolitisch zu sein während aber sein gesamtes Statement politische Züge hat. Als Sportler verdient er allerdings sein Geld auf dem Platz, kassiert seine Werbeeinnahmen und hat aber auch eine besondere Verantwortung. Wenn er aus persönlichen Gründen, die er ausreichend darlegt, entscheidet, solche Fotos zu machen, müsste er aber auch hierbei seine öffentliche Rolle bedenken. Fakt ist: als Sportler hat er enorme Unruhe und Diskussionen provoziert-sein Schweigen hat so manche Pforten zusätzlich geöffnet. Sportlich hat er auch nichts vollbracht. Laut seinem Statement hat er allerdings offensichtlich keinen einzigen, nicht mal klitzkleinen Fehler gemacht-das ist falsch, publizistisch und arrogant. Der DFB agiert ähnlich plump.

07:33 von Hador Goldscheitel

bringen sie da nicht was durcheinander
ob der Özil den Erdogan toll findet oder nicht, ist seine Privatsache !
aber ihn als "seinen" Präsidenten zu bezeichnen
der Präsident für einen Deutschen heißt Steinmeier

Falsches Spiel

Mezut Özil, ist das der junge Mann der nicht weiß, dass Demokratie rund ist und man kämpfen muss um sie im Spiel zu halten?

@WB0815 von 07:32

sorry, hier scheinen Sie naiv... Fussball ist schon lange eine reine Geldveranstaltung. Da muss kein Herz fuer ein Land schlagen und loyal "muss" er sich gegenueber seinem Arbeitgeber (Club) verhalten; der *Soeldner* in Trikot und Stollenschuhen.

Findus - Wer nicht bereit ist, die Nationalhymne mitzusingen

In der Weltmeister 1974 hat gar keiner mitgesungen.

Muß Deutschland diesen WM-Titel wieder zurückgeben !

Nun ja

Özil muss sich schon fragen, wo man hingehört. Jetzt es so darzustellen, als wenn alle gegen ihn sind ist einer Kritiklosigkeit seiner eigenen Persönlichkeit kaum zu übertreffen. Alle Personen der Öffentlichkeit müssen sich klar hinterfragen, was sie mit welchen Aktionen auslösen. Insofern ist Özil seiner öffentlichen Veranwortung nicht nachgekommen ! Deutschland ist einer dieser Paradise in der Welt , in der man alles sagen kann. Das hat aber auch Pflichten. Dies zu bewahren. Und öffentliche Personen sind für viele Vorbilder. Insofern muss sich Herr Özil mal fragen , welche Aussenwirkung er hat für das Land. Für die Türkei weis er das anscheinend. Für Deutschland nicht .

Wieder Deutsch-Türken

Es geht schon wieder nur um die Deutsch-Türken! Menschen mit einem anderen Hintergrund werden hier überhaupt nicht erwähnt! Warum haben Deutsch-Türken die deutsche Hymne nicht mitgesungen und Mitspieler aller anderen Hintergründe haben das getan? Warum integrieren sich nur Deutsch-Türken sich nicht, während Italiener, Kroaten, Serben, Ägypter, Thailänder usw. damit kein Problem haben, sich in Deutschland zu integrieren?

Rassismus???

“Justizministerin Katharina Barley zeigte sich besorgt über den Rücktritt. "Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil in seinem Land wegen Rassismus nicht mehr gewollt und vom DFB nicht repräsentiert fühlt", schrieb die SPD-Politikerin auf Twitter.“

Es ist auch besorgniserregend, wenn sich eine Justizministerin zu einer Rassismus Debatte äußert die keine ist. Herr Özil spricht von Rassismus wo es doch nur um Kritik am Kritikwürdigen verhalten eines Fußballers geht. Auch wenn es schwerfällt zu glauben, auch Spitzenfußballer sind nicht unfehlbar und dann die Rassismus Keule auszupacken um Vorwürfe zu entkräften scheint mir doch etwas billig.

Rücktritt Özil

Kurzschluss, aber verständlich. Er ist nur ein guter Fußballer und kein Vertreter vom Diplomatischen Korps. Er hat einen Fehler gemacht - ok. Seehofer macht täglich vorsätzlich Fehler und der darf bleiben ?

Nicht verstanden

Da macht es sich Özil zu leicht, wenn er nun die Rassismusschublade öffnet. Er hat auch nichts zur Klärung versucht, bis es zu spät war. Sport ist politisch! Als deutscher Spieler steht er für eine Grundüberzeugung und ein demokratisches System. Dieses Gespür besteht auch im Stadion beim Publikum. Das hat er nicht respektiert. Und was Matthäus machte wird dadurch auch nicht richtiger.

@die_reine_Wahrheit

So ist es. Aus meiner Sicht spricht es Bände, wenn ein (ehemaliger) deutscher Nationalspieler auf Englisch twittert. Respekt ggü den Fans sieht anders aus, Herr Özil!

Er ist nur ein Sportler

wo Millionen verdient. Verstehe nicht das man solch einem Menschen solch eine Medien Bühne gibt.
Herr Özil ist deutscher wohnt in UK und liebt seinen Präsidenten Erdogan.
Jetzt ist er beleidigt weil er kritisiert wurde.
Man kann doch auch nicht für den Fc Bayern München spielen und in der Trainingspause mit einem HSV Trikot rumlaufen. Man muss zu seiner Mannschaft stehen. Das hat er nicht getan.
Das er jetzt die Rassismus Keule rausholt zeigt sein wahres Gesicht. Löw hätte ihn nicht mitnehmen sollen nach Russland dann hätte er gar keine Bühne gehabt. Oder wäre dann Löw der Rassist /Nazi gewesen.

Abschaffung des Doppelpasses

Der Fall Özil macht deutlich, dass es besser wäre, die doppelte Staatsbürgerschaft wieder abzuschaffen. Für Deutschland sollte nur Fußball spielen, wer sich uneingeschränkt zu diesem Land bekennnt.

Politiker wie Özdemir und Barley, die für den Doppelpass sind, sollten sich aus dem Thema heraushalten. Sie nutzen nun die Debatte, um gegen den CDU-Mann Grindel zu wettern. Unabhängig davon halte ich Grindel für einen schlechten DFB-Präsidenten. Er sollte, ebenso wie Bierhoff und Löw, zurücktreten.

Und das fragt ein türkischer Politiker?

Zitat: " Ibrahim Kalin, der Sprecher Erdogans schrieb: "Aber stellen Sie sich vor, welchem Druck Herr Mesut in diesem Prozess ausgesetzt war. Wo sind Höflichkeit, Toleranz, Pluralismus geblieben...?!"
Ich denke türkische Politiker sind die Letzten die so etwas anmahnen müssen.

Özil hat recht!.... Hat er?

Ja, Özil darf "seine Präsidenten" treffen. Alle Beide! Ja, er darf unpolitsch sein und er darf Respekt erwarten! Und ja, er darf darauf hinweisen, dass es ein Rassismusproblem in unserer Gesellschaft gibt, auch wenn das beweist, dass er doch nicht ganz so unpolitisch ist. Aber! Özil agiert wie ein Autofahrer nach dem Crash, der auf seine regel -und gesetzeskonforme Fahrweise verweist, auf sein Vorfahrtsrecht und sein leeres Punktekonto in Flensburg, aber so Dinge wie defensives und vorausschauendes Fahren (die Fehler anderer einkalkulierend!!) völlig außer Acht lässt. Alle Argumente, die er in seiner Stellungnahme aufzählt hätten gereicht, um ihn Erdogan NICHT treffen zu lassen. Hätte er an seine Kameraden gedacht, hätte er vor dem Hintergrund seiner teilweise negativen Erfahrungen wissen müssen, was auf das Team zukommt und es genau davor beschützen müssen. Aus Respekt vor Ihnen und der gemeinsamen Aufgabe. Er hat also recht! Alles eine Frage des Respekts... und der Prioritäten!!

Es ist herzzerreißend, was

Es ist herzzerreißend, was die Medien und der DFB mit diesem talentierten jungen Mann tun. Welche Wunden sie ihm antun nach all dem was er für den deutschen Fußball geleistet hat. Er ist ein junger talentierter Sportler, unerfahren in Politik. Ich, als völliger Fußball Leihe weiß, dass für den Erfolg eines Fußballspiels immer noch 11 Spieler und der Trainer, die Mannschaft, verantwortlich sind. Hier wird ein einziger Spieler, der bei der letzten WM übrigens maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft beigetragen hat, als Sündenbock gehalten.
Masut Özil, ich wünsche Dir Kraft und G-ttes Segen diese schwierige Zeit zu überstehen und gestärkt und weise Deinen neuen Weg einzuschlagen. Viel Erfolg!

Rücktritte sind überfällig

Kein Verantwortlicher hat bisher das desaströse Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018 erklären können.

Nur nochmal zur Erinnerung:
Die Mannschaft ist angetreten, um den Titel zu verteidigen!
Sie ist als Gruppenletzter in der Vorrunde - erstmals bei einer WM - ausgeschieden.

Und alle wollen weitermachen wie bisher.

Die Lösung ist:

Grindel geht!
Bierhoff geht!
Löw geht!

So kommt wieder Schwung in den Laden.

Lächerliches Scheinproblem

Das Sommerloch scheint ja mal wieder ziemlich tief zu sein. Und weit und breit kein Krokodil im Baggersee in Sicht. Also muss man sich über diese Lappalie ausbreiten. Wird sich ja wohl ein Ersatz finden lassen. Er kann derweil bestimmt bei seinem Präsidenten in die Nationalmannschaft eintreten oder?

Wenn es seine Überzeugung ist, dass er sich hier nicht ...

für politische Zwecke missbrauchen hat lassen, warum dann derart lange sich bedeckt halten?
Mir fällt es schwer zu glauben, dass Spieler derart naiv sein können. Offenbar sieht er in der damaligen Lage keine Unterdrückung von türkischen Landsleuten, oder fand Erdogans Vorgehen offenbar gut. Wenn man sich für mehr, als nur das eigene Konto interessierte, müsste man als eigentlich intelligenter Mensch erkennen, dass Vieles im Argen lag und liegt. Wenn Zehntausende unter fadenscheinigen Behauptungen entlassen, und Tausende unter pauschalem und unbewiesenen Terrorismus-Vorwurf bis zu zwei Jahre ohne Verfahren eingesperrt werden, ist was faul unter diesem Präsidenten.
Hieraus Rassismus zu konstruieren, selber die Schuld bei anderen zu sehen, und nicht die eigene tatsächlich schwache Leistung - nicht alleinig! - anzuerkennen, ist erbärmlich. (Sicher war auch die nachträgliche Reaktion seitens DFB kein Glanzlicht.)
Gündogan hat man seine Erklärung schließlich auch einigermaßen abgenommen. MfG

Typisch deutsches Maulheldentum

Wenn ich hier die Kommentare lese, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Wenn die ganzen Maulhelden, auch hier im Forum, immerzu Herrn Özil vorschreiben wollen, dass er gefälligst gegen Herrn Erdogan Position beziehen muss, dann werden diese Herrschaften schnell kleinlaut werden, wenn die eigen Familie in der Türkei sitzt und betroffen ist.

Gruß Hador

eine vorbereitete Unverschämtheit

Der Ablauf der Veröffentlichungen zeigt mir klar und deutlich, dass dies alles vorbereitet war.

Nachdem sich Özil zu diesem Foto mit einem Autokraten hat hinreisen lassen, obwohl er von der Wirkung im damals aktuellen türkischen Wahlkampf und von seiner Verantwortung als Träger des deutschen Nationaltrikots wusste, beging er diesen Fehler. Ob ihm seine Berater dazu drängten kann nur er sagen.

Fakt ist, dass dieser Fehler passierte. Und anstatt sich dem zu stellen, den Fehler sich und der Öffentlichkeit einzugestehen, bezichtigt er andere des Rassismus, der Unfähigkeit und macht damit anderen Menschen und Fußballern mit Migrationshintergrund das Leben unnötig schwer.

Das der türkische Sportminister sich hier zu Wort meldet scheint auch geplant zu sein. Es hat den Anschein, als wäre Özil eine Marionette in einem schlechtem Spiel, bei dem zischen die Deutschen, die offen von Erdogan als Feind ausgerufen wurden, ein Keil getrieben werden soll.

Mesut Özil hat mehr für Deutschland getan,...

...als alle Foristen hier zusammen. (mich eingeschlossen)
Man kann ein wenig mehr Respekt dem Menschen gegenüber erwarten.

2 Herzen

Die Nationalmannschaft ist ja nicht irgendeine Mannschaft. Sie vertritt das Land. Da ist es erste Voraussetzung, dass die Spieler mit ganzem Herzen dabei sind. Wenn in einem Spieler "zwei Herzen" schlagen , wie es Özil und Gündogan beschreiben, heißt das ja nichts anderes als dass sie sich nicht 100 % mit dem Land für das sie spielen, identifizieren können.
In diesem Fall Deutschland. Hier würde ich einen Konflikt sehen wenn Deutschland gegen Türkei spielt. Es ist doch eine freiwillige Angelegenheit in der Nationalmannschaft zu spielen. Meines Erachtens gehört dann auch das volle Bekenntnis zu dem Land. (Auch durch Singen der Hymne) Ich kann ja auch nicht katholisch und muslimisch zugleich sein. Auch hier muss man sich entscheiden.
Es steht Özil und Gündogan insofern frei sich als Türke zu fühlen, obwohl in Deutschland geboren. Aber dann bitte nur Bundesliga. Etwas Nationalstolz sollten sie Deutschland auch zuerkennen.

Rücktritte sind angebracht.

Rücktritte sind angebracht. Aber nicht von Özil. Ich bin weiss Gott kein Fan von Erdogan. Auch das Foto von Özil mit Erdogan häng ich mir bestimmt nicht auf. Aber Leute! Özil ist Fussballer und er hat als Fussballer viel Einsatz für das deutsche Team gezeigt. Wir haben nicht das Recht ihn wegen dieses Fotos zu verurteilen oder ihn dazu zu bringen, dass er austritt. Politik und Sport müssen auseinander gehalten werden! Ich finde es nicht richtig einen Menschen wegen so einer Sache derartig fertig zu machen. Özil sollte sich weiterhin im Team willkommen fühlen! Er ist ein exzellenter Fussballer und das ist es was zählt! Özil zum Sündenbock zu machen ist menschlich nicht in Ordnung! Und der „Umgang“ mit Özil schadet dem Nationalteam enorm. Das Management hat hier versagt! nicht Özil.

Uns geht es gut

Wow , wir Deutschen können von Glück reden, dass uns solch ein Thema Titelseiten wert ist.

Es gibt nix wichtigeres auf der Welt.

Herr Özil tritt ab! Deutschland erstarrt! Lasst ihn ziehen.

Er spielt NUR Fußball!!!

Armes Deutschland.

Wer sich weigert

die Deutsche Nationalhymne zu singen bei Länderspielen kann nicht mit vollen Herzen für dieses Land spielen . Bei allen Respekt für seine türkischen Wurzeln aber hier ist seine Heimat nun einmal in erster Linien D. und nicht Türkei. Sollte er dann demnächst für die Türkei spielen so wünsche ich ihm viel Erfolg.

Ich würde sagen...

...er hat nicht Rückgrat bewiesen sondern nichts verstanden und sich selbst in den Allerwertesten getreten. Wenn er sich nicht als Deutscher fühlt dann soll er auch nicht in der Nationalmannschaft spielen, dann muss er auch nicht unsere Nationalhymne singen. Die doppelte Staatsbürgerschaft ist grandios gescheitert.

7:33 Hador Goldscheitel

Emre Can ist also ein Widerstandskämpfer? Der hat sich dem Treffen verweigert! Sie können mir sicher erklären welche Repressalien dessen Familie erleidet.

Herr Özil braucht einen besseren Medienberater

In der Causa Özil muss man ganz klar differenzieren.

Sportlich gesehen pflichte ich Herrn Özil gerade auch was die Medienberichterstattung angeht bei. Die Verantwortlichen beim DFB erhalten milde Kritik für ein paar Tage und damit war genug. Sollte es aber nicht. Nach der sportlichen Blamage bei der WM 2018 hätte mehr passieren müssen, Rudi Völler wurde durchs Land getrieben als die EM 2004 in die Hose ging. Stattdessen wird hier nichts getan, alles bleibt wie gehabt.

Auch der Rücktritt von Mesut Özil ist sehr bedauerlich und wird weitere Folgen haben. Die Generation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist nicht blind. Außerdem geht mit ihm ein hervorragender Sportler und Mensch der Nationalmannschaft verloren.

Meine einzige Kritik an Mesut Özil ist das er lange genug im öffentlichen Fokus steht und wissen sollte wie man richtig mit den Medien umgeht. Offensichtlich ist das aber nicht der Fall, denn ein Statement ist klasse aber dieses ist viel zu emotional verfasst worden.

nichts verstanden ...

im Grunde ist Özil ein normaler Fußballer ohne großen intelektuellem Background. Er spielt halt Fußball und lässt sich instrumentalisieren. Es ist kaum vorstellbar, dass Herrn Özil die Debatte Deutschland - Türkei und die Werte entgangen sein sollte. Herr Erdogan ist aber kein Fußballer, er ist taktierender Politiker und wusste zu diesem Zeitpunkt genau, was er mit diesem Treffen verursacht. Er hat Özil für seine Zwecke mißbraucht. Das hat Her Özil bis heute nicht verstanden ... wie denn auch. Er ist ein einfach gestrickter Fußballer.

Nun endlich

Kann er für die Türkei spielen. Da kennt er dann auch die Nationalhymne

Ex-DFB-Sprecher Harald Stenger ...

... tritt nach, hat offenbar eine Rechnung mit Präsident Reinhard Grindel offen ...

Özil ist nicht Schuld am DFB-Desaster bei der WM !

Völlig überbewertet

Moin,

warum geht es überhaupt? Auf der einen Seite gibt es einen Fußballer, der gut gegen den Ball treten kann, der jetzt die beleidigte Leberwurst gibt. Auf der anderen Seite steht eine nicht so glückliche Integration und Migration in Deutschland. Aber was hat das Ganze miz einander zu tun? Wenn Herr Özil unbedingt hinter unserem Wertesystem stehen würde, könnte er aus moralischen Gründen so eine Fotosession nicht mitmachen.
Aber geht es ihm, wie mittlerweile fast allen Fussballern, nicht alleine darum, wie und wo er den besten Profit machen kann. Vereinstreue und Ähnliches gibt es durch nur noch in den Erzählungen der Älteren. Und seien wir doch einmal ehrlich: Als deutscher Nationalspieler hat er doch bei Weitem bessere Marktchancen als er als türkischer Nationalspieler jemals haben würde.
Also bitte verwechselt die Intergration ausländischstämmiger Mitbürger nicht mit Profitdenken. Ich wünsche Herrn Özil einen guten Weg (vielleicht demnächst in der türkischen Nationalmannschaft).

Es war kein

Es war kein Aufeinandertreffen im Stadion.

Sondern ein gezieltes Treffen in einem Londoner Hotel.

Wenn Herr Özil die Werte von Erdogan hochhält, dann ist er kein Demokrat, und zwar öffentlich über seine sozialen Profile veröffentlicht. Dann ist es richtig, dass er nicht unsere Werte repräsentieren sollte. Wenn er offenbar von denen nichts hält.

Andere Nationalspieler zeigten mehr Werte. Denen wird auch nichts vorgeworfen.

Das zeigt, dass es nichts mit dem Über-Argument Rassismus zu tun hat. Sondern mit Werten und Demokratie

Wer ist hier das Opfer?

Was nicht geht sind Anfeindungen und Beschimpfungen von einigen Fussballfans die zuletzt gegenüber Özil gefallen sind. Aber nun überfallartig einige Tweets zu versenden und darin gegen alle auszuteilen ohne dabei sein eigenes Verhalten zu hinterfragen geht nicht. Es war doch klar dass die Bilder mit Erdogan für dessen Wahlkampf bestimmt waren. Seine in Englisch geschriebenen Tweets sind der Versuch den größtmöglichen Schaden für den DFB zu verursachen. Es zeugt von einem zutiefst verletzten Ego und ich finde es schlecht dass die Medien nun schon beginnen den Ball von Özil aufzunehmen und den Rücktritt des DFB Präsidenten zu fordern. Das hat Özil bei seiner Rolle in diesem Drama nicht verdient.

bitte nachdenken

@Tim1976:
"Es gab aber auch Dinge, die mich geärgert haben: seine Verweigerung, die Deutsche Nationalhymne zu singen "

Fast alle Flüchtlinge und Menschen die die BRD in den letzten Jahrzehnten aufgenommen hat würde aus religiösen Gründen die deutsc he Nationalhymne nicht singen.

Mal darüber nachdenken.

Warum

ist ein Bekenntnis zu Deutschland so schwer ?

Weil es erwartet wird ? Weil es eingefordert für Fr. Barley Rassismus bedeutet ?
Weil es nicht attraktiv wirkt, angesichts von deutscher Schuldtheologie ? Weil hier ein Eingebürgerter/Aufgewachsener keine Bezugspunkte hat, außer Wohlstand.
Weil das Geistige, das Ewige, das Gute in Bezug auf unser Vaterland verschwunden ist und sich niemand mit diesem Land mehr identifizeren mag ?

Damit könntte es wohl zu tun haben. Aber warum haben bei uns eingewanderte Asiaten/deren Nachkommen nicht die gleichen Probleme ? Was läuft hier anders ?

das ist doch typisch

Hier häufen sich die Kommentare, in denen Özil nicht das Casting mit Erdogan vorgeworfen wird, sondern, dass er die deutsche Nationalhymne nicht mitgesungen hat. Dass er Deutschland nicht dankbar genug sei. Dass, wer in der deutschen Nationalmannschaft spielt, gefälligst ein Patriot zu sein hat, und zwar ein deutsche Patriot, der jederzeit klar macht, dass dieses Land für ihn an erster Stelle in seinem Wertegefüge kommt.
Damit outen sich die Kommentatoren tatsächlich als Rassisten. Wie ich schon schrieb, ganz unrecht hat Özil mit seinen Vorwürfen nicht.

Gündogan ging einen anderen Weg

und hat damit aufgezeigt, dass auch ein anderer Umgang mit der Situation möglich war. Bei seinem Interview hatte ich das Gefühl a) er hat die Wirkung der Bilder verstanden und dies ging weit über seine Vorstellung hinaus und b) Integration funktioniert, denn er selbst hat sich zu unseren Werten oder besser gesagt, gegen die Auffassung von Herrn Erdogan, bekannt.
Solange es also dieses Beispiel, des Umgangs mit der "Affaire" gibt, möchte ich den lieben Herrn Özil doch bitten, seine Unterstellungen es ginge um Rassismus zu überdenken. Meiner Meinung nach geht und ging es immer darum, dass er nie einen Grund sah, sich zu äußern und wie es Gündogan gemacht hat, zu erklären was diese Bilder zu bedeuten haben. Der DFB trägt mit Schuld an der jetzigen Situation. Er hätte, gemeinsam mit Özil, ein Statement abgeben können, bevor die WM gestartet ist. Dies hätte all die Reaktionen nach dem Ausscheiden vermeiden können. Özil bereut nicht die Unterstützung Erdogans, er hat es noch nicht verstanden

Erschreckend wie das sich hier hochgeschaukelt hat

Es ist ziemlich erschreckend wie sich das hier hochgeschaukelt hat. Auch ich erwarte eigentlich, daß jemand der in der Nationalelf spielt eine besondere Verantwortung dem Land gegenüber zeigt, für das er spielt. Dazu gehört nunmal, daß sich kurz überlegt ob man sich öffentlich mit einem Politiker ablichten lässt, der sich gerade ziemlich übel über Deutschland ausgelassen hatte. Da hätte es dann ein Gespräch von Seiten des DFB geben sollen und ein kurzes Statement von Özil, dann wäre Schluss gewesen. Dann schon fast eine Hexenjagd auf Özil zu machen ist die Sache aber nicht wert und das zeigt wie unkritisch sich Berichterstattung heute zeigt und wie heftig sie dem vermeintlichen Mainstream folgt nur um die Auflagen zu steigern. Der DFB macht bei dem ganzen eine ganz schlechte Figur, denn auch hier kann man verlangen, daß so eine Geschichte professionell abgehandelt wird. Professionell ist beim DFB wohl bloß die Geldmaschine.

Falsche Berater

Özil hat falsche Berater.

Dem türkischen Präsidenten zollt er Respekt, obwohl Erdogang Deutschland und seine Bürger 2016 schwer beleidigt hat – vollkommen falsch. Wenn Özil auf seine türkischen Wurzeln hinweist, muss er nicht zwingend Erdogan Respekt zollen. Damit respektiert er die Werte der Korruption, der Unterdrückung Andersdenkender, der Willkür und der Diffamierung.

Was Grindel, Bierhoff, einige Medien und die Hassmails betrifft, kann ich Özil bedenkenlos folgen. Diesen Leuten nachzugeben halte ich aber für grundfalsch.

Rassismus???

Da trifft sich ein Özil mit einem Präsidenten, der immer gleich die Nazi-Keule rausholt, wenn ihm etwas in Deutschland nicht passt und dennoch darf er uns Rassismus vorwerfen?

Sorry, aber wenn man so wie Özil in der Öffentlichkeit steht, dann muss man darüber nachdenken, was man tut! Der jetzige Vorwurf ist absurd und zeigt nur seine einfache Denkweise auf.

Selbstkritik? Nein, danke!

deutsches Phänomen

Was sagt eigentlich die englische Presse, wenn Erdogan ein Arsenal-Shirt bekommt?
Ja, was wohl? Nichts.

Danke Özil

Ich liebe Deinen Fußball. Du hast mir und Millionen anderen mit Deutschland mitfiebernden Fußballfreunden so viel gegeben. Du gabst so vielen Jungen ein Vorbild und die Hoffnung, es selbst auch schaffen zu können.
Es ist schade, dass Du derzeit keine Möglichkeit mehr siehst, in der Nationalmannschaft mitzuspielen. Ein Verlust für uns und für Dich.
Ich stimme der Stellungnahme von Can Özdemir übrigens 100% zu. Wir wollen doch alle so gerne in Frieden und Freiheit leben, den Kampf in den sportlichen Wettkampf verlagern und uns mit jedem Sieger freuen. Sportlichkeit eben. Du hast mit der Nationalmannschaft viel erreicht - bewahre Dir selbst dieses Andenken!
Steige doch jetzt um so engagierter in die Integrationsarbeit ein und lass Dich von keinem vor den Karren spannen.
Du wirst gebraucht. So wie im Sport gibt es auch im Leben Rückschläge, die einem schwächen oder stark machen können. Werde wieder stark. Sei Vorbild für unsere Jungs (und Mädels natürlich auch).

Einzelfall

wo ist das Problem, jetzt bitte nicht hektisch reagieren. Es waren seine persönlichen Entscheidungen. Und für seine Fehler muss er jetzt selber haften. Gut so.

Wie viele Scheuklappen muss man tragen...

...um sowas zu posten?
Er verkennt die Realität völlig und nervt mit der üblichen Rassismus-Keule, anstatt mal zu reflektieren, wie "sein Präsident" so drauf ist uns welche Außenwirkung sein Auftritt hatte.

Alles in allem, ist sein Rücktritt gut! So gesehen, hätte er aber auch nie in der DFB Elf spielen dürfen.

@DenkenderSchwabe, 7:59

Wurde Herr Özil in Deutschland einberufen? Hat er gedient? Antworten auf diese Fragen fände ich auch interessant.

Und was sollte daran interessant sein? Bewerten Sie Menschen (Männer) danach, ob sie gedient haben?

Guter Schritt

von Özil. Weder brauchen wir Spieler in der Nationalelf, die im Herzen keine Deutschen sind, noch braucht Özil eine Mannschaft, in der er sich nicht willkommen fühlt.
Hätte er vielleicht schon vor Jahren erkennen können, nicht erst seit der vollständigen Machtübernahme durch E.

Das Ganze ist nun eine Steilvorlage...

...für weitere Resseniments.
Es wäre gut gewesen, Herr Özil hätte mit Herrn Gündogan gemeisam rechtzeitig Stellung bezogen.
Jetzt ist es leider zu spät und es ist viel Aufgestautes in seinem Statement herausgekommen, welches einerseits verständlich andererseits auch der deutschen Gesellschaft Schaden zufügt. Man beachte die Kommentare aus der Türkei die D wieder in ein bestimmtes Licht rücken.
Ihn als "Sündenbock" für das Debakel der WM zu machen, das ist nicht nur unfair, das ist gemein. Es geht hier um einen Menschen und verdammt nochmal nicht um Politik.
Ich höre jetzt lieber auf, damit ich mich nicht um Kopf und Kragen schreibe.

Özil - geschickter Erdogan Unterstützer

Durch seinen politisch begründeten Rücktritt erweist sich Özil als geschickter Unterstützer Erdogans. Der hat seine Wähler in Deutschland damit umworben, sie seien in Deutschland nicht willkommen und eigentlich im Herzen Türken. Genau diese Propaganda Erdogans verbreitet nun auch Özil. Er ist offensichtlich AKP-Anhänger.
Bleibt noch darauf hinzuweisen, dass Erdogan zwar 65% der Stimmen in Deutschland erhielt aber nur 48% zur Wahl gingen. Der Kampf um Freiheit und Demokratie geht weiter gegen die Özils und Erdogans in Deutschland und der Türkei.

Selten

Es ist sehr selten, dass ich Herrn Özdemir zustimme, hier mache ich es.
"Es ist fatal, wenn junge Deutsch-Türken jetzt den Eindruck bekommen, sie hätten keinen Platz in der deutschen Nationalelf. Leistung gibt es nur in Vielfalt, nicht in Einfalt. So sind wir 2014 Weltmeister geworden. Und Frankreich jetzt."
Es ist nicht nur einfältig, sondern auch fatal ein Amt zu huldigen, das ist Götzendienst. Man darf zu Herrn Erdogan stehen, man darf gegen ihn sein und man darf auch neutral sein. Man darf sich hierzu äußern, hat dann aber auch dazu zu stehen und nicht Schuld bei anderen zu suchen.

vor 30 Jahren...

ich dachte man muß sich ab 18 entscheiden für eine Staatsbürgeschaft...ich hätte auch gern 2..aber ich bin ja Deutscher...die bekommen so etwas nicht...

07:34 von Findus

Wer nicht bereit ist, die Nationalhymne mitzusingen, muss nicht notwendigerweise in der Nationalmannschaft eines Landes spielen.

Re
Richtig und die Politiker?

Q: https://1truth2prevail.wordpress.com/2014/06/07/unverfalschte-zitate-von...

Die Mannschaft heißt Nationalmannschaft

weil sie ein Land in Länderwettbewerben repräsentiert. Deshalb sollte man sich als Fußballer schon eindeutig zu diesem Land bekennen können, wenn man für dieses Land spielen will. Wenn man als Fußballer eine nicht eindeutige Zugehörigkeit zu diesem Land verspürt, sollte man nicht für dieses Land spielen. Man kann als Mensch eine Zugehörigkeit zu mehreren Ländern empfinden, dagegen ist nichts zu kritisieren, aber als politischer Mensch ( was ein Nationalspieler ist ) muss man sich eindeutig entscheiden oder sich im Zweifel zurückhalten. Dies gilt umso mehr, wenn die betroffenen Länder in der Politik sich kritisch gegenüber stehen.

Hoffnung zerstört

Ich habe es absolut begrüßt, dass Gündogan und Özil für die deutsche Nationalmannschafft spielen. Das war für mich ein Hoffnungsschimmer, dass die Integration der Türken in Deutschland doch nicht vollends gescheiter ist. Das Foto mit Erdogan bzw. die Bezeichnung "Mein Präsident" hat diese Hoffnung leider wieder zerstört. Das Wahlverhalten der hier lebenden Türken hat das Übrige getan.

Das ganze Team hat die WM

Das ganze Team hat die WM gegen die Wand gesetzt. Wie hier mit Herrn Özil umgegangen wurde stört mich ein wenig. Ihm und seinen Beratern, angeblich hat er ja mindestens fünf, geht es wie den meisten Spitzensportlern ums Geld. Herr Özil hat, genauso wie Herr Gündogan, viel Geld in der Türkei angelegt. Hätte beide ein Treffen mit ihrem Präsidenten verweigert wäre es mit den schönen Geschäften vorbei gewesen. Herr Özil war von je her der Quotentürke. Ein gutes Turnier hat er meiner Meinung nach nie gespielt. Wie er sich aber jetzt verhält sollte man nicht akzeptieren. Solange der deutsche seinen Mitbürgern mit Migrationshintergrund die Fahne hochhält ist alles gut, bei Kritik aber sind alle deutsche, wie immer, Nazis.

Migration heisst einleben und mitwirken

Um die lächerliche Diskussion zu beenden und das geifern der Frau Barley einzuordnen, genügt es schon, Ösil und Lukas Podolski zu vergleichen.
Die Nationalspieler mit poln. Wurzel hat sich immer als Deutscher begriffen, Avancen der poln. Führung abblitzen lassen, sich immer als Kölner gefühlt und sich für das rheinländische Lebensgefühl geradezu aufgeopfert.
Weiß jemand, wo Ösil in Dtl. wohnt(e)?

Endlich

Es wurde auch langsam Zeit. Traurig nur, wie er es nun zelebriert hat. Statt einzusehen, das er sowohl seinen sportlichen Zenit hinter sich hat und daß die Bilder mit Erdogan hier einfach ein Nogo waren, schimpft er nun über den Verband, die Presse und die Gesellschaft.
Stellenweise hat er damit ja sogar Recht. Aber wenn er nun alle in einen Topf wirft, weil eine Minderheit laut und rasistisch gegen ihn gebrüllt hat, dann ist er m.M.n. nicht viel besser. Dann klingt er wie sein geliebter Präsident. Auch mit dem Finger auf andere Zeigen (Matthäus), um von eigenen Fehlern abzulenken zeugt nicht von Charakterstärke.
Ich habe nichts gegen Spieler mit Migrationshintergrund. Aber wer sich so verhält und dabei sportlich so versagt hat in der Mannschaft nichts verloren. Und nein, er war nicht allein schuld am Scheitern. Es sollten noch mehr zurück treten...eigentlich hätte einfach die Confedmannschaft antreten sollen. Hätte uns viel erspart...

Zweierlei Maß

Wäre Deutschland Weltmeister geworden und Özil hätte das einzige Tor geschossen, er wäre der Held und das Foto mit Erdogan würde vom DFB als Autogrammkarte gedruckt. - Özil hat viel für die Nationalmannschaft geleistet. - Danke Herr Özil. Dabei gibt es auch Tage, an denen der Ball nicht so rund läuft. - Bei Müller regt sich da keiner auf.

"Wo sind Höflichkeit, Toleranz, Pluralismus geblieben...?"

Da sollte der Sprecher Erdogans aber mal ganz ganz schnell vor der eigenen Haustüre kehren.
Belehrungen von einem autokratischen türkischen Regime brauchen wir nicht.
Wenn es der Türkischen Regierung wirklich darauf ankommt wieder Ruhe in die Beziehungen zu bringen, dann sollte sie solche unangebrachten Belehrungen unterlassen.
Wir kümmern uns schon selber um unseren Dreck Herr Erdogan, da brauchen wir nicht Ihre Meinung dazu.
Nur so nebenbei:
Die Äußerungen vom DFB und von Herrn Bierhoff kamen zur falschen Zeit und waren daher nicht mehr angebracht.
An dem Desaster war nicht nur Herr Özil schuld und IHm jetzt den schwarzen Peter zuzuschieben ist in der Tat unfair.
Das hat aber nichts mit seiner Foto-Aktion zu tun!

Justizministerin Barley

Justizministerin Barley zeigte sich besorgt über den Rücktritt. "Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil in seinem Land wegen Rassismus nicht mehr gewollt und vom DFB nicht repräsentiert fühlt", schrieb die SPD-Politikerin auf Twitter.
Was ist das denn ???
"Großer Fußballer" ? Kann ich nicht beurteilen.
"deutscher Fußballer" - durch die Causa fraglich.
"wegen Rassismus nicht mehr gewollt" - nicht wegen Rassismus, sondern wegen politisch fragwürdiger Positionierung.
Es scheint also auch hier Politiker zu geben, die sich ihre Twittertexte nicht überlegen.

Eigenartig

Man fragt sich jetzt, warum Özil so lange gebraucht hat, um diese Erklärung abzugeben. Ganz kann sie uns aber nicht befriedigen. Die türkischen Wurzeln rechtfertigen nicht seine Unterstützung Erdogan. Sie hätten ihn auch daran denken lassen können, wie viele Türken unter dem autoritären Regime Erdogans leiden müssen, durch ungerechtfertigte Verhaftungen, durch Verlust ihrer Arbeitsplätze. Ich kann mir nur vorstellen, dass Özil Verwandte in der Türkei hat, die von seinem Verhalten profitieren.

Undank ist der Welt Lohn

Hab' ich gerade vergessen zu erwähnen. Nicht mehr für die Deutsche Nationalmannschaft zu spielen? - Richtige Entscheidung, Herr Özil. Nochmals besten Dank für Ihren Einsatz bis dahin. -

Leistung gibt es nur in Vielfalt

Cem Özdemir oh jee - so ein Quatsch, die Vielfalt kommt bestimmt nicht aus unterschiedlichen Nationen sonst dürfte kein Land eine Nationalmannschaft haben.
Leistung gibt es aus der qualitativen Vielfalt und aus der Vielfalt der Positionen aber bei einer Nationalmannschaft nicht aus der Veilfalt der Nationen!

Özil war nie wirklich integriert - muss er ja auch nicht, aber dann brauch er ja auch nicht für die deutsche Elf zu spielen - alles ok!

Man gewinnt den Eindruck: Niemand hat nix verstanden!

Özil nicht, was er mit dem Treffen & dem Foto tatsächlich ausgedrückt, welchen Schaden er für sich sebst & die Nationalelf angerichtet hat. Wäre er ein verurteilter Straftäter, würde man ihn einen "Tatleugner" nennen können. Von "Einsicht" keine Spur.

Löw nicht, welche Art von Unruhe das in "Die Mannschaft" & die Vorbereitung auf die WM gebracht hat.

Bierhoff nicht, dass er es als Nationalmannschaftsdirektor hätte sein müssen, der darauf drängt, die Situation vor (!) der WM "zu bereinigen". Stattdessen sein fahrlässig dummes Interview zu Özil in der "Welt" nach dem Ausscheiden, und der daran anschließende ungelenke Relativierungsversuch "bei den anderen zwei Olis" im ZDF-WM-Studio.

Grindel scheint ganz generell nix von gar nix zu verstehen. Von ihm habe ich zu der Thematik bisher keine einzige Äußerung gehört, die annähernd so etwas wie "Substanz" gehabt hätte.

Und nun? Max. Scherbenhaufen, Rassismus-Diskussion, "Integrations-Desaster", mieser als das Team in RUS je gekickt hatte …

Barley redet hier von Rassismus

In diesem Zusammenhang absolut fehl am Platz, fehlt nur noch der NAZI-Vergleich. Barley passt haarscharf in die Schuhe ihres Vorgängers.

O, ja!

Jetzt hängen alle Deutsche ihren Patriotismus raus! Und da liegt das Problem! Hier gebe ich Özil vollkommen recht! Anstatt sich zu fragen, warum fühlen sich die meisten Migranten nicht deutsch, schwenkt man die „raus hier“ Keule. Özil hat für seinem Erfolg sich die Beine kaputt gelaufen. Seine Eltern haben alles gegeben um ihm diese Zukunft zu ermöglichen. Und wenn Özil nicht gewesen wäre, würde es eben einen anderen „Özil“ geben. Also machen wir uns doch nichts vor! Und mit der Doppelmoral unserer Gesellschaft und Politik stimmt es auch! Dazu habe ich als Migrant russischer Herkunft an jeder Ecke Tausend Beispiele. Diese will bloß keiner hören. Die deutsche Moral ist eben auch käuflich!

Wie schrieb Einstein 1919 so schön.

"Heute bezeichnen mich die Deutschen als deutschen Gelehrten und die Engländer als Schweizer Jude. Eine Anwendung von Relativität ist es zu sagen das wenn ich falsch liege, bin ich für die Deutschen ein Schweizer Jude und für die Engländer ein deutscher Gelehrter."

Um es kurz zu machen, wenn Özil uns zum Weltmeister geschossen hätte, würden wir diese Diskussion nicht führen.

Nationalmannschaft Bedeutung:

Meine Meinung nach kann es die Deutsche Gesellschaft doch erwarten daß sie sich wenigstens hier noch mit ein gewissen Bezug zu ihrem Land identifizieren darf, was Özil und noch einigen für Einstellung haben nimmt die Deutschen ihrem geist auch Mal Sportlich auf ihrem eigenen Herkunft-Land stolz zu sein.

Krug und Brunnen

Zuerst einmal: Hätte das deutsche Team bei WM deutlich besser abgeschnitten, würde es diese Diskussion nicht geben. Soweit hat Herr Özil auch Recht, wenn er sich als Sündenbock sieht.

Allerdings zeigen sowohl Art wie auch Inhalt der Diskussion, wie sie von den verschiedenen Teilnehmern (Sportler & Funktionäre, Politiker & Prominente sowie der "einfache Bürger" via soziale Medien) geführt wird, dass wir ein tiefgreifendes gesellschaftliches Problem beim Thema Migration und Migrationshintergrund haben.
Ursache dafür ist, dass seit Jahrzehnten ein vernünftiger, aber kritischer öffentlicher Umgang mit dem Thema verhindert wurde, indem praktisch jede nicht positive Äußerung sofort als braune Hetze abgestraft wurde (wie z.B. kürzlich bei der Linken, als Frau Wagenknecht die Arbeitsmigration kritisiert hat). Mit der Folge, dass der rechte Rand der Gesellschaft immer größer wurde. Inzwischen reicht er ja fast bis zur Mitte der Union.

Ich befürchte, dass uns da noch einiges bevor steht.

Auf Wiedersehen Herr Özil

Wie sich ein Mann mit einem deutlich siebenstelligen Jahreseinkommen derart - nennen wir es ganz vorsichtig - „unklug“ verhalten kann, ist mir völlig schleierhaft. Ich bedaure lediglich, dass er erst so spät gegangen ist. Und im Gegensatz zu vielen anderen muss er sich um Altersarmut ja keine Sorgen machen. Auf Wiedersehen Herr Ozil

"Alarmzeichen"? Eher "nichts neues".

Zunächst einmal: Abgesehen von den Anschuldigungen gegen Einzelne, zu denen ich nichts sagen kann, verstehe und respektiere ich Mesut Özils Erklärung und die Konsequenzen die er gezogen hat. Die Frustrationen sind nachvollziehbar und die Forderung nach einer öffentlichen Erklärung hat er jetzt erfüllt.

Hier aber von einem "Alarmzeichen" zu sprechen ist meiner Ansicht nach entweder ignorant oder gespielte Empörung. Jeder, der sich auf Twitter herumtreibt, sollte solche Phänomene kennen: nach einem sportlichen Fehlschlag werden Sündenböcke gesucht, öffentliche Persönlichkeiten werden mit allen Mitteln angegriffen, ob von tatsächlich hasserfüllten Menschen oder von "Trollen" die es nur der Aufmerksamkeit willen tun. All das ist bedauerlich und zu verurteilen, aber alles andere als neu oder überraschend.

Özil soll mal nachdenken wer

ihm einen Termin bei Deutschlands Bundespräsidenten besorgt hat. Danach hätte es ihm geholfen offene Worte zu sprechen und Leistung für die Mannschaft zu bringen. Er tat weder das eine noch das andere. Seinen Rücktritt finde ich gut auch wenn der zu spät kommt. Ein unwürdiges Ende eines unwürdigen Spielers.

Aufklärung tut Not!

Mir scheint der Fall Özil nur ein Symptom zu sein. Hatte nicht ein Großteil der in Deutschland lebenden Mitbürger mit türkischen Wurzeln Edogan die Wählerstimme gegeben? Sei es aus deren Gedankenlosigkeit oder innerer Überzeugung. Jeder einzelne von uns ist aufgefordert, mit unseren türkischen Mitbürgern in Dialog zu treten und aufzuklären, was es auf sich hat mit unserem Grundgesetz und wie einer jeder hier in Deutschland Lebende davon profitiert. Denn die Politik und Öffentlichkeit hat das Wählerverhalten der in Deutschland lebenden Türken vermutlich schon wieder verdrängt und nichts passiert. Dank Özil ist das Thema wieder an die Oberfläche gekommen. Also, jeder der jemanden mit türkischen Wurzeln kennt: ansprechen und freundlich in Dialog treten ... so wie es in einer Demokratie eigentlich üblich sein sollte. So passieren dann vielleicht künftig solche "Pannen" wie die von Özil seltener.

re:Schwarzseher

Das Özil Rückgrat bewiesen hat, kann ich nicht erkennen. Dazu kam seine Erklärung viel zu spät und sie ist zu pauschal. Dass er seinen Dienst in der deutschen Nationalmannschaft quittiert, ist konsequent. Er sollte aber nie vergessen, dass er von der Nationalmannschaft viel profitiert hat. Wäre er nicht Nationalspieler geworden, hätte er sicher nicht den Marktwert bekommen, den er jetzt hat. Dafür müsste er dankbar sein.

Man kann das Geheule

immer der gleichen Politiker nicht mehr hören. Und schon wird die Rassismuskeule raus geholt.
Özil wusste was er tat als er sich mit „seinem Präsidenten“ traf.

Özil und schwache Mitspieler

Özil hat Rückrad bewiesen!

Für die viel gerühmte Meinungsfreiheit in den deutschen Medien und den Teamgeist des deutschen nationalen Fussballteams ist der Vorgang ein Tiefschlag.

Es fand keinerlei ernsthafte Diskussion zu dem diskussionswürdigen Treffen mit Präsident Erdogan statt. Ein Fußballteam ließ einen Mitspieler, der einen wichtigen Beitrag zu den Erfolgen in der Vergangenheit geleistet hat, übelst fallen.

Meinungsvielfalt und Teamgeist waren in Özils Endspiel nicht präsent.

Im Sport, der seit

Im Sport, der seit Jahrzehnten schon für politische Zwecke benutzt wird, sollte besser nicht mehr von "National"- Mannschaft oder "National"- Spielern die Rede sein - oder aber das "Einkaufen" von Athleten anderer Nationalitäten wird beendet ! Sportsöldner liefern zwar oft gute Resultate, sind für den eigentlich gewünschten Amateur- und Breitensport aber nicht förderlich und wecken Neid und Mißgunst wegen ihrer astronomischen Gagen. Der eigentliche Sport gerät dadurch immer weiter ins Hintertreffen. Es gewinnt die Mannschaft, welche die teuersten Spieler weltweit einkaufen konnte. Der Fall Özil zeigt zudem, daß eine doppelte Staatsangehörigkeit auch Probleme mit sich bringen kann und der "Doppelpaß" noch überdacht werden sollte.

Kleine Ursache .....

.... aber große Wirkung.
Denn nun haben wir wieder Gelegenheit, kämpferisch für die demokratischen Werte einzutreten und sofort die korrekte (grüne) Ideologie raushängen zu lassen.
Und immer wieder fallen in China Tonnen von Reissäcken um, und die Erde dreht sich weiter.

Falsche Berater

Herr Özil hat Berater, die dem Erdogan-Lager zuzurechnen sind. - Es geht nur um Fußball. Das sollte nicht vergessen werden! Die Twitter-Erklärungen stammen nicht vom Fußballer Özil sondern seinen Beratern, die ausschließlich wirtschaftliche Interessen im Auge haben...

Je suis Mesut

Wenn ich mir die aufRechten Kommentare ansehe, wird mir fast übel! Die Schweden hatten es eigentlich mit dem Rückhalt für ihren Türken vorgemacht.

Was man von Erdogan halten mag, ist als Meinungsfreiheit einzustufen, was wohl nicht für Migranten gilt. Für mich wäre es schlimmer, wenn er sich mit Seehofer ablichten liesse.

An die Mitforisten: macht euch vorher schlau, bevor ihr darauf loslästert. „Mein Präsident „ kam nie von Özil!

@Findus - Wer nicht bereit ist, die Nationalhymne mitzusingen

Besteht eine Singplicht !
Hier nochmals 1974 die Weltmeister, welche auch nicht gesungen haben.

www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/An-alle-Oezil-will-unsere-schoene
-Hymne-nicht-singen-Noergler,extra11540.html

Müssen wir jetzt den WM Titel 1974 zugunsten der Holländer abtreten ?

Unstimmigkeiten im Millionärsverein

Diese Topnachricht am frühen Morgen schockt mich schon.

Warum? Weil die ö-r und sonstigen Medien bei allem, was auf dieser Erde und auch in Deutschland an Ungerechtem, aber auch an Gutem passiert, welche politischen Abgründe beginnen, sich aufzutun, wo dringend Aufklärung erforderlich ist, damit wir nicht (wieder, keiner hats gewusst) ins Verderben abweichen – also bei allem, was uns, die Gesellschaft, angeht und am Herzen liegen sollte, das in Gefahr ist zu erkalten, es opportun finden, diese Posse rund um Protagonisten, die einem elitären Millionärsverein angehören und sich meist einen Dr... um Freiheit und Humanismus scheren, zum seitenlangen Hauptthema zu machen.

Es ist offensichtlich: Profifußball ist das Opium des Volkes. Gebt ihm dieses Opium, dann wird alles andere sekundär.

Aber müssen unsere Medien diesen Rausch in seiner Bedeutung wirklich derart an die Spitze setzen?

Ich bitte alle inständig: Denkt mal darüber nach, worum es hier eigentlich geht. Ich mache mir Sorgen.

Grindel hat bestens bei

Grindel hat bestens bei Infantino gelernt. erst letzte woche hat er die präsidenten der landesverbände mit reichlich finanziellen versprechen auf linie gebracht. überhaupt sind leute wie Grindel das problem beim DFB: noch nie nen ball fehlerfrei geradeaus treten können, aber anderen was vom pferd erzählen.

Die Justizministerin und die vielen Rassisten in unserem Land

Bürger, die sich sich darüber empören, dass deutsche Nationalspieler Wahlkampfhilfe für Erdogan leisten, werden von der deutschen Justizministerin (!!!) gemaßregelt und als Rassisten abgestempelt.

Wundern tut mich ihre Aussage allerdings nicht, denn es ist ja dieselbe Person, die sich für den Familiennachzug von Gefährden eingesetzt hat. Beides stammt aus derselben Ideenwelt.

Mit Barley ist die einstige Volkspartei SPD auf dem besten Weg zu einer unbedeutenden politischen Splittergruppe zu werden.

"Alarmzeichen?"

Der Alarm hätte schon vor 30/40 Jahren klingeln müssen, als in Deutschland so getan wurde, als gäbe es keine türkische bzw. Türkischstämmige Gemeinschaft. Das Resultat ist ein Spieler, der sich offenbar sicherer fühlt ein an deutsche gerichtetes Schreiben auf englisch verfassen zu lassen. Das Ganze ist doch Realsatire und die "Schuldigen" heißen nicht bloß Özil oder DFB sondern die gesamte Geschichte der verfehlten/verdrängten Integrationspolitik.

Herrn Özil

Ich glaube Herr Özil hat nicht verstanden, dass Integration keine Einbahnstraße ist, das ist ein Geben und Nehmen!

Warum fühlt sich jmd der in

Warum fühlt sich jmd der in Deutschland geboren wurde und wie er selbst sagt, mehr Zeit in Spanien verbracht hat als in der Türkei, verpflichtet einem autokratischen Präsidenten dass Hemd zu halten? Hat sein Lebensumfeld in Gelsenkirchen ihm keine eindeutige Heimat vermittelt? Er scheint sich dem englischen Lifestyle schneller angepasst zu haben als dem Deutschen und damit, dass er Englisch für dieses Statement wählt, schafft er noch grössere Distanz. Der Fall Özil hat viele Debatten ausgelöst, für mich scheint die wichtigste zu sein, dass Deutschland kein breites Heimatgefühl vermitteln kann in dem jeder sein Stück Flagge findet. Vergiftet und traurig die momentane Stimmungslage.

Unterschwelliger Rassismus und Demoratie?

Wo hört Demoktratie auf und fängt Rassismus an, oder gehört beides zusammen? Ich habe in den letzen Tagen viele Kommentare mit der Forderung Konsequenzen und Rausschmiss Özils aus der Nationalmannschaft hier im gelesen. Sind solche Forderungen selbst geschweige denn deren Umseztung ein demokratisches Mittel um einen Deutschtürken zu bestrafen, der ein Foto mit dem türkischen Präsidenten gemacht hat? Sicherlich hat Özil kein offizielles Gesetz gebrochen sollte nach Ansicht vieler jedoch offiziell bestraft werden. Wenn in einer Demokratie die Mehrheit im DFB und im Volk für den Rausschmiss Özils wären, dann wäre er geflogen, es wäre demokratisch zugegangen aber ich würde es trotzdem als Rassismus empfinden. Nun ist Özil vor so einem Szenario zuvor gekommen. Vermutlich wegen genau solcher Kritik fühlte er sich nicht willkommen. Er wäre aber auch aus seiner Sicht noch willkommen, wenn er kein Bild mit Erdogan geamcht hätte. Willkommen ist er nur, wenn er sich "deutscher" verhält?

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

#Schwarzseher

Sehr geehrter User "Schwarzseher",

haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis!

Mit freundlichem Gruß

Redaktion tagesschau.de

Özil

Eigentlich zeigt doch die ganze Problematik im Fall Özil wie „gut“ unsere türkischen Mitbürger in die deutsche Gesellschaft eingebürgert sind.
Es ist nicht so, dass er nur auf politischem Parket ausgerutscht ist. Er fühlt sich, als 1988 in Gesenkirchen geborener junger Mann nicht als Deutscher, obwohl er 2007 die türkische Staatsbürgerschaft abgelegt hatte, um eingebürgert zu werden. Es ist sicher nicht leicht, als Bürger mit Migrationshintergrund jederzeit in der deutschen Öffentlichkeit zu bestehen, aber das, was er im Fussball erreicht hat, hat er nicht „seinem“ türkischen Präsidenten, sondern den Vereinen in Gelsenkirchen, Essen, Schalke 04, Bremen usw. zu verdanken.
Hier haben die Politik und der DfB total versagt. Das ist wohl nicht die „gelungene Integration“ von Migranten in unsere Gesellschaft aber es ist leider eines von vielen Beispielen.

@07:47 von mm0815

Falsch Frau Barley, Herr Özil war kein deutscher Fußballer, er hatte sich nur verkleidet.

Wie naiv sind Sie denn? Fussball ist nur noch ein Geschäft oder ist ihnen das nicht spätestens bei der WM und den Mannschaftszusammensetzungen aufgefallen? "Nationalmannschaft"? Da lachen ja die Hühner und beim FC Bayern spielen nur in Bayern geborene, nicht wahr?

Das er seine "Statements" in Englisch abgegeben hat, zeigt einmal mehr die Respektlosigkeit gegenüber dem Land welches ihn als Fußballer überhaupt dahin gebracht hat wo er heute steht.

Deutschland hat ihn nirgendwohin gebracht, das war seine Leistung und vielleicht noch sein Managment.

Hr. Özil kann sich, genau wie unsere Politiker auch, mit Hr. Erdogan treffen, wenn er meint er müsse das tun! Dafür gibt es Meinungsfreiheit.

Wenn ich 15 Mio. Pfund im Jahr verdienen würde, könnten die mir auch mal alle gestohlen bleiben, die mich in meiner Persönlichtkeit einschränken wollten.

Natürlich sind die Vorwürfe

Natürlich sind die Vorwürfe gegen Mesut Özil völlig überzogen: er hat klar und deutlich erklärt, warum dieses Foto entstanden ist. Und er wird mit Tiraden überzogen, die auf so unsinnige Dinge wie das Absingen der Nationalhymne (wozu braucht es bei internationalen Turnieren diesen Hynnenhype überhaupt?) und auf seinen Migrationshintergrund abzielen. Diese "causa Özil" ist in Wirklichkeit eine typische causa "Desintegration", und zwar nicht von Mesut Özil aus, sondern von seinen Kritikern und ihren Denkmustern aus. Viele sind nicht einmal breitet wahrzunehmen, dass Mesut Özil in Gelsenkirchen geboren ist. Wenn Politiker sich mit Erdogan treffen, dient das politischen Entwicklungen, bei Özil gehen die fremdenfeindlichen Leute in Stellung: Wo sind wir da nur hingekommen?

Man muß das strikt trennen.

Wer kein Fußballfachmann ist, hat zu Hrn. Özils Leistungen in der Nationalmannschaft nichts zu sagen. Es ist schon infam, mehr oder weniger einem die Schuld für das Versagen zu geben. Hr. Özil stand ja nicht allein auf dem Platz.
Das Foto mit "seinem "Präsidenten ist indes eine andere Sache.
Hr. Özil hat sich entschieden. Das ist sein gutes Recht und er kann denken, was er will.
Doch sollte man dann auch so konsequent sein, im Land "seines" Präsidenten zu leben, wenn es hier nur noch Rassisten gibt.
So wie Hr. Özil das Recht auf eine eigene (politische) Meinung hat, das ihm niemand absprechen darf, haben alle anderen das auch. Und wenn diese "seinen" Präsidenten kritisieren und nichts mit ihm zu tun haben wollen, ist das ebenso legitim und zu respektieren, wie seine Ansichten.
Ich denke, Hr. Özil hat da einen großen Bock geschossen. Hätte er vorher etwas nachgedacht, wäre das vielleicht nicht passiert. Ist es indes Absicht gewesen, stellt sich die Frage, was macht er dann noch hier?

@cari, 8.23

Gebe Ihnen vollkommen Recht.
Habe gerade vor wenigen Tagen kopfschüttelnd eine Bekannte gehört, die sich darüber empört hat, dass ein Nachbar in einem Viertel, in dem viele (türkische) Migranten leben, bei der WM eine deutsche Fahne aufgehängt hat. Sie hat es als Provokation gesehen, dass in Deutschland eine deutsche Fahne hängt. Ich denke das bedarf keines weiteren Kommentars mehr.

08:20 von r.wacker

«Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde wenn Özil in der türkischen Nationalmannschaft spielen würde - würde er dann Steinmeier als "seinen Präsidenten" bezeichnen?»

Ihre Vorstellung ist eine, die auf nicht existenten Tatsachen beruht.

Herr Özil besitzt seit Ende 2007 keine türkische Staatsbürgerschaft mehr.
Die hat er zu diesem Datum abgegeben, und ausschließlich die deutsche angenommen. Er war damals 19 Jahre alt, und hatte noch nie in irgendeiner Nationalmannschaft gespielt.

Er sagte 2012 in einem Interview:

«Ich habe in meinem Leben mehr Zeit in Spanien als in der Türkei verbracht.
Bin ich dann ein deutsch-türkischer Spanier oder ein spanischer Deutsch-Türke?
Warum denken wir immer so in Grenzen? Ich will als Fußballer gemessen werden, und Fußball ist international, das hat nichts mit den Wurzeln der Familie zu tun.»

"http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-em/deutsches-team/mesut-oezil-druck-von-rechts-11794657.html"

Ohne Wertung meinerseits. Als Info …

@ 08:34 von Karl Klammer

"In der Weltmeister 1974 hat gar keiner mitgesungen.
Muß Deutschland diesen WM-Titel wieder zurückgeben !"
.
Sie sind nicht zufällig auch Türke?

findus., 7.34

Wenn Özil herumpoltert, um sich ins rechte Licht zu setzen und zum Opfer zu machen, dann ist das seine Sache. Sei ihm gegönnt. Viel schlimmer ist, dass deutsche Politiker dumm genug sind, sich sofort vor den Rassismus-Karren spannen zu lassen und loszuquaken.

Kopfschütteln

kann ich nur noch, wenn ich das lese. Özil ist eine Person des öffentlichen Leben und trägt damit eine sehr hohe Verantwortung. Wie er sich jetzt wehrt, ist einfach nur infantil. Wer sich für Deutschland entscheidet, von dem erwarte ich, dass er sich ausschließlich mit diesem Land identifiziert und mit gutem Beispiel voran geht. Er tat es leider nicht und hier geht es nunmal nicht nur um Fußball. Wenn Özil lieber Türke sein möchte , dann ist das OK. Aber bitte nur einem „Herrn“ dienen. Wie soll ein gesundes Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen, wenn man glaubt nach allen Seiten offen bleiben zu können und sich immer nur das Beste aus beiden Nationen rauspickt ?

Rassismus

Seit Monaten wird uns erklärt was rassisisch, völkisch, undemokratisch, ausländerfeindlich, diskriminierend, intolerant und populistisch ist.
Scheinbar dürfen Betroffene sich in diesem Land nicht dazu äußern.
Denn jeder weiß was Özil meint. Natürlich hat er einen Begriff gewählt, der die Lage nicht genau definiert. Muss er gar nicht besser machen. Ich verstehe, was er meint. Den Rest muss die Gesellschaft als ganzes packen.
Das heißt nicht automatisch, dass jeder den starken Nationalstolz deutscher Türkischstämmiger gut finden muss. Aber Özil ist in eine Situation reingeboren worden, die das geradezu herausfordert. In dieser Situation haben Türken irgendwann begonnen sich selbst zu diskriminieren (im herkömmlichen Wortsinne) und als stolze Türken zu sehen. Liebe Mitbürger, das Interesse an der Herkunft vom Menschen ist nichts schlechtes! Ablehnung und Vorurteile sind beinahe menschlich. Die Frage ist, lasse ich dich dich das spüren und verwende ich das, wenn ich dich beurteile?

Ich achte Mesut Özil dafür,

Ich achte Mesut Özil dafür, dass er jahrelang unser Nationalspieler war, ich achte ihn als Mensch mit seiner eigenen Sensibilität für die Wurzeln seiner Familie, und ich achte ihn für seinen Selbstrespekt, der ihn zum Rücktritt aus der Nationalmannschaft bewogen hat. Ich schäme mich fremd für all die latent bis offen rassistischen Äußerungen und Angriffe auf ihn und seine Familie. Und ich warte auf angemessene (!) Schritte von Grindel, Bierhoff und Co.

Es war klar das der "Fall

Es war klar das der "Fall Özil" direkt politisiert wird von jemanden wie Frau Barley, nur sehe ich es eher als klaren Fall von verfehlter Integration auf höchster Ebene von jemanden bei dem alle anderen Schuld haben, er selbst aber nichts falsch gemacht hat.

Das Rassismus immer falsch ist, steht dabei völlig außer Frage, wobei ich mich Frage welcher Rasse sich ein Özil zugehörig fühlt oder ist es nur ein falsch gewählter Begriff?

Gut, dann bekenne ich mich

Gut, dann bekenne ich mich auch zu meinen K.u. K. Wurzeln (meine Familie verließ im 17. Jhd. das Kaiserreich) und huldige nun dem österreichischem und ungarischem Präsidenten; sorry, aber wie naiv ist Herr Özil?

Ja machen Sie das doch, wer will Sie daran hindern und vor allem mit welcher Begründung?

Da reden wir den ganzen Tag von der EU und Globalisierung und nun kann die Nationalflagge nicht schnell genug gehisst werden? Da kann ich doch nur lachen!

Özil tut genau das richtige und wendet sich von diesem bigottem System ab!

Hübscher Knoten, der hier zu entwirren ist

"Er warf "bestimmten deutschen Zeitungen" rechte Propaganda vor, "um ihre politischen Interessen voranzutreiben"."
Das kann er also sehen. Eigenartig, dass er andererseits das Erdogan-Foto immer noch nicht durchschaut. Oder halt nicht durchschauen will. Welcher Propaganda dient wohl dieses? Ausschließlich seinem höchst privaten Respekt vor dem "Amt" des türkischen Präsidenten?

Das ist aber ein verdammt wirres Knäuel von Tatsachen, Meinungen und Gefühlen geworden. Da gibt es nicht nur für Özil so einiges zu ordnen.

Seinen Rückzug als Reaktion

Seinen Rückzug als Reaktion auf die teilweise arg überzogenen Reaktionen kann ich verstehen.
Seine Aussage, es ginge bei dem Foto nicht um Politik jedoch ist einfach nur dumm oder eine Ausrede.

Ein Presse-PR-Foto von Prominenten mit einem Staatspräsidenten und Berufspolitiker hat in jedem Fall auch eine politische Komponente und wird natürlich auch auf dieser Ebene von Anhängern jenes Politikers wahrgenommen.
Insbesondere wenn es um Machtmenschen wie Erdogan geht, aber ganz allgemein halt auch.
Und natürlich impliziert die Teilnahme an so einem Termin, dass man jenem Politiker ggüber freundlich eingestellt ist.
Kann man natürlich machen, ist ein freies Land, aber sich danach hinstellen und sagen, es ging dabei nicht um Politik ist naiv oder dumm - oder beides.

Und selbst ich mit türkischen Wurzeln finde es absurd, wenn sich Mitglieder einer Nationalmannschaft für Imagepflege von ausländischen Politikern benutzen lassen... völlig unabhängig davon, um wen es geht.

die...

Rassismuskeule wirkt heute nicht mehr...

@ 08:51 von Der Nachfrager

"bitte nachdenken
@Tim1976:
"Es gab aber auch Dinge, die mich geärgert haben: seine Verweigerung, die Deutsche Nationalhymne zu singen "

Fast alle Flüchtlinge und Menschen die die BRD in den letzten Jahrzehnten aufgenommen hat würde aus religiösen Gründen die deutsc he Nationalhymne nicht singen.

Mal darüber nachdenken."

Ich habe darüber nachgedacht und bin zu folgendem Schluss gekommen:
keine Religion kann mir verbieten die Nationalhymne meines Staates zu singen. Wenn mir etwas das Singen der Nationalhymne meines Staates verbietet, ist es eine Ideologie aber keine Religion.

Wiedermals doppelmoral

Die Migranten nehmen es mit Humor. Leider begreifen es manche nicht. Nur miteinander sind wir stark. Einbahnstraße sind immer kurze Wege. Wann begreifen Sie es endlich.

@08:51 von Der Nachfrager

Fast alle Flüchtlinge und Menschen die die BRD in den letzten Jahrzehnten aufgenommen hat würde aus religiösen Gründen die deutsc he Nationalhymne nicht singen.

Frei erfundene Behauptung ohne Belege, und noch dazu ziemlich absurd.

Die Hymne ist ein politisches Statement und kein religiöses. Außerdem wüsste ich nicht, was in der 3. Strophe enthalten sein soll, was in irgendeiner Religion problematisch ist. Ich kenne niemanden, ob Flüchtling oder nicht, der aus religiösen Gründen die Nationalhymne ablehnt. Ich kann mir aber vorstellen, dass es nicht allerhöchste Priorität hat, Text und Melodie der Hymne zu lernen, wenn man neu ankommt.

Bemerkenswert ist allerdings, dass gerade diejenigen aus der rechten Ecke, die selber mit Werten wie "Recht" oder "Freiheit" Schwierigkeiten haben und die "Einigkeit" mit "Gleichschaltung" verwechseln, hier diejenigen sind, die am lautesten das Singen der Hymne fordern.

09:01 von Caligula19

«Migration heisst einleben und mitwirken. Um die lächerliche Diskussion zu beenden und das geifern der Frau Barley einzuordnen, genügt es schon, Ösil und Lukas Podolski zu vergleichen.»

Frau Barley "geifert" nicht. Sie äußert sich. Wie Sie auch.
Und Sie wollen auch nicht, dass ich Ihre Äußerungen als "Geifern" bezeichne.

Weder Podolski noch Özil sind "migriert".
Lukas war 2 Jahre alt, als er mit seinen Eltern aus Polen kam.
Mesut wurde in Gelsenkirchen geboren, wo er auch aufwuchs & zur Schule ging.

Vereinsfußball in DEU hat er u.a. bei Rot-Weiss Essen, Schalke 04, und Werder Bremen gespielt (bis 2010), bevor er zu Real Madrid, dann zu Arsenal London wechselte (2013).

Hilft Ihnen das bei der Beurteilung von Mesut Özil nun irgendwie weiter?

Auch ich sehe sein Treffen mit Erdogàn sehr kritisch, die anschließenden Äußerungen dazu erst recht.

"Fehlendes Mitwirken" Özils in DEU aber nicht. Eher in Ihrem Kommentar eine sachlich unzulässige Vermischung "mit dem Thema Migration".

Am 23. Juli 2018 um 08:54 von

Am 23. Juli 2018 um 08:54 von frosthorn
@DenkenderSchwabe, 7:59

Wurde Herr Özil in Deutschland einberufen? Hat er gedient? Antworten auf diese Fragen fände ich auch interessant.

Und was sollte daran interessant sein? Bewerten Sie Menschen (Männer) danach, ob sie gedient haben?

nnnnn
Kann man Männer in Deutschand nicht an dem messen, was Sie freiwillig und uneigennützig auf sich zu nehmen gewillt sind ?
Soll das jetzt der Versuch sein die Opferbereitschaft als Untugend anzuschwärzen ?
Und ja, das ist durchaus ein Kriterium, vor allem eigentlich für Sie, daß hier jemand die "Freiheitliche Grundordnung" verteidigen will. Fußball ist n i c h t alles hier.
Sonst kann das GG ja auch nicht hoch genug hängen ?!

@ um 08:41 von Norden

"Mesut Özil hat mehr für Deutschland getan,...
...als alle Foristen hier zusammen. (mich eingeschlossen)
Man kann ein wenig mehr Respekt dem Menschen gegenüber erwarten."

Das darf man auch andersherum sehen: das viele Geld, das Mesut Özil in Deutschland verdient hat, kommt hauptsächlich von Deutschen, er kann daher ruhig ein wenig mehr Respekt gegenüber den Deutschen zeigen.

Sicher hat Mesut Özil viel für Deutschland getan, Ich finde es daher schade, dass er sich selbst in so einen Abgang manövriert hat. Das Sommerloch hat noch den Rest dazu gegeben.

Wie sehen das eigentlich die

Wie sehen das eigentlich die Türken, die in der Türkei leben, und verfolgt, eigesperrt und ihrer Lebensgrundlage beraubt werden, weil sie nicht der Erdoganschen "Ethnie" angehören und die die Hälfte der Bevölkerung stellt?

Wie sehen die das?

Kann man das mal recherchieren?

@Hador Goldscheitel "Özil soll Widerstand leisten trotz ...

... Gefährdung seiner Familie"
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Özil hat doch Widerstand geleistet -, gegen die Vereinnahmung als Deutscher. Er hat klar zum Ausdruck gebracht wo ein Türke sich auch noch in der 3. Generation zu verorten hat und hierfür seine Vorbildfunktion als Nationalspieler eingesetzt.

09:09 von Axtos

«Um es kurz zu machen, wenn Özil uns zum Weltmeister geschossen hätte, würden wir diese Diskussion nicht führen.»

Sehr wahre Worte.

Die die aufgeregte Diskussion in einem aufgescheuchten Hühnerhaufen aus DFB und "Fußball-Öffentlichkeit" auf des Pudels Kern eindampfen.

... dann kann es nur noch naiv sein.

Ansonsten spielt man ja grundsätzlich für Geld. (Was keine negative Kritik ist, aber eben auch nichts mit Ehre zu tun hat.)

Integration

Die Frage ist für mich, was türkischstämmige Menschen wie Özil unter Integretion verstehen. Denn Özils Äußerungen klingen so gar nicht danach, dass er sich wirklich in unser westeuropäisches Denken und in unseren Wertekanon integriert hat. Und wenn man schaut, wie viele Änhänger Erdogan in Deutschland sonst noch hat, muss man diese Frage auch unabhängig von Özil stellen dürfen. Wie integrationsbereit sind Menschen türkischer Herkunft in Deutschland?

Peinlich!

Den einzigen Versager, den ich bei diesem "Schmierentheater" ausmachen kann, ist Herr Mesut Özil selbst.
Wie kann man so naive sein, zu glauben, dass wenn man sich mit einem Herrn Tayyip Erdoğan, auch noch in der Zeit des türkischem Wahlkampfs,
abbilden lässt, das nur die Verbundenheit zur Türkei zeigen soll. Hier wurde eindeutigen ein politisches Statement abgegeben!
In der Konsequenz hätte Herr Özil selbst sofort abtreten und, wenn er Rückgrat hätte, in die Türkei auswandern müssen.
Soweit geht die Verbundenheit zur Türkei dann wohl doch nicht. Die Annehmlichkeiten/Freiheiten mit dem deutschen Pass
sind dann doch zu verlockend. Dann auch noch die "Deutschen-Ausländerfeindlichkeit-Keule" rausholt, ist unverschämt und zeigt die Verlogenheit von Herrn Özil.
Das jetzigen nachtreten von Herrn Özil ist respektlos - peinlich - kindisch - unehrenhaft - undankbar etc.
In der sportlichen Bewertung von Herrn Özil halte ich es mit Uli Hoeneß.

08:30 von NeutraleWelt

«Herr Özil, ab jetzt können Sie für Ihren Präsidenten spielen!»

Nein, Herr Özil, das können Sie nicht.

Selbst wenn Sie jetzt wieder die (2007 abgegebene) türkische Staatsbürgerschaft annehmen würden, dürften Sie nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen, da Sie in offiziellen Spielen ("Nicht-Freundschafts-Spielen") für das deutsche Team gespielt haben.

Wenn ich mich nicht irre, ist der Wechsel des Nationalverbandes gemäß den FIFA-Statuten erst nach einer "Karenzzeit" von mind. 5 Jahren möglich, in denen der betreffende Spieler überhaupt keine internationalen Spiele mehr bestritten hat (auf Antrag, und mit Einzelfallprüfung).

Gestern gelesen

Das Herz schlägt für die Türkei, das Portmonee ist Deutschland.
Solche Leute haben in der Nationalmannschaft nichts verloren.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Typisch

Die Rechte hat doch immer nur auf "Fehler" von ihm gewartet
Das Bild mit Erdogan sagt doch noch was aus: schaut her, ein Türkischstämmiger hat es in die deutsche Nationalmannschaft gebracht! Prima, ein offenes Land ist Deutschland! Und die Antwort aus Deutschland? Ein Shitstorm. Marketing ist keine deutsche Kompetenz, Jammern und das Haar in der Suppe finden hingegen schon.

Das FotEo kann er machen - der Kommentar dazu jedoch ...

... disqualifiziert ihn, oder jene die er dafür beschäftigt.
Anstelle eines: "Treffen mit dem Präsidenten der Türkei, sprachen über die Entwicklung des Fußballs und die Haltung in der türkischstämmigen Community zu seiner Politik" (größtmögliche Zustimmung),
haut dieser Experte für Feinsinn, ein ...
"Treffen mit unserem Präsidenten" heraus.
Leider, schaut man auf die Wahlergebnisse, der in Deutschland lebenden Türken, ist er damit ein würdiger Repräsentant jener Gruppe.
Es zeigt auch, wie wenig, das Geschenk der erleichterten Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft als solches Verstanden wurde.

Nach dieser recht

Nach dieser recht tendenziösen und einseitigen Debatte über bzw. gegen Özil und die Flut der sog. kritischen Kommentare in den Foren gegen ihn, sollte nun jeder Mensch mit Migrationshintergrund sich ernsthaft die Frage stellen, ob er in Zukunft wirklich für die deutsche Nationalmannschaft spielen soll und immer ein "Ausländer bzw. Sonderling" und Spieler "zweiter Klasse" sein will, oder sich entscheiden für sein Herkunftsland zu spielen und respektiert zu werden. Ich denke die Entscheidung sollte nicht mehr allzu schwer fallen, angesichts des gesellschaftlichen Umgangs eines Fußballers mit türkischen Wurzeln. Für mich ist dieses Verhalten gegen einen mit türkischen Wurzeln letztendlich nicht sonderlich verwunderlich. War zu erwarten, wenn die Nationalmannschaft irgendwann mal versagt. Sehr Schade drum!

@08:43 von Tschabo

"Wenn in einem Spieler "zwei Herzen" schlagen , wie es Özil und Gündogan beschreiben, heißt das ja nichts Anderes als dass sie sich nicht 100 % mit dem Land für das sie spielen, identifizieren können."

Können Sie sich denn zu 100% mit Deutschland identifizieren? Mit jeder Facette? Mit links, grün, AfD, CSU/CDU und NPD? Mit Liberalen und "Verteidigern des Abendlandes"? Mit NSU, deutscher Vergangenheit, dessen Bewältigung und modernem Rechtsstaat? Gehört alles irgendwie dazu.

Das Land ist im ständigen Wandel und man kann natürlich zu seinem Land stehen. Aber ein Land ist mindestens so komplex wie die Menschen die in ihm wohnen. Und während Menschen wie z.B. Snowden für die Einen als Held und Patriot gelten gilt er für Andere als Verräter. Stand er nun zu seinem Land oder ist er ihm in den Rücken gefallen?

Und am Ende geht es eigentlich doch wieder nur um Fußball...
Hätte Özil in jedem Spiel 2 Tore geschossen würde das aber wahrscheinlich alles niemanden mehr interessieren.

09:15 von Quakbüdel

«Der Fall Özil zeigt zudem, daß eine doppelte Staatsangehörigkeit auch Probleme mit sich bringen kann und der "Doppelpaß" noch überdacht werden sollte.»

Mesut Özil besitzt keine doppelte, sondern nur die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Diskussion "um das Erdoǧan-Foto" besteht ja nicht erst seit gestern.
Da war eigentlich genügend Zeit, sich um die dahinter liegenden Sachverhalte kundig zu machen, als dass man jetzt noch mit unzutreffenden Behauptungen aufwarten müsste …

Leistung

sorry aber seine Leistung war auch nicht welmeisterlich. Die ganze saison hat er schon auch in Arsenal kritik geerntet.

Dies ist einfach nur meine Meinung zu diesem Thema!

Also 1. sei mir erlaubt, ich finde es unfassbar, was mansche Personen hier schreiben sei es Doppelte Staatsbürgerschaft wieder abschaffen und vieles mehr. Was hat den das mit dem eigentlichen Thema zu tun?

2. Was wichtiger ist, das eigentliche Thema,

Özil hat doch nie von seiner spielerischen Leistung was getaugt in der Nationalmannschaft. Das ist Fakt. Das hat doch nichts mit Rassismus zu tun oder Ausländerfeindlichkeit oder mit seinen Bilder mit Erdogan. Und ich bin mir Sicher, Löw sieht das genauso und hätte ihn auch nicht mitgenommen zur WM, wenn er nicht Druck von oben bekommen hätte. Das Özil mitkam zur WM wurde von oben warum auch immer, aus welchen Gründen auch immer angeordnet! Nach seinen guten Leistung in der Nationalmanschaft bestimmt nicht. :-(

Özil verkriecht sich mal wieder in die "Opfer-Rolle"

1. Er wollte seinem Rausschmiss zuvor kommen.
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2. Die Rassismuskeule zieht nicht mehr, denn er hatte sich nicht erklären wollen. Und wer mit einem Rassisten posiert braucht uns nicht Rassismus vorzuwerfen, nur weil wir anprangern, mit wem oder was sich ein deutscher Nationalspieler identifizieren will.
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3. Ein anderer türkisch-stämmige Nationalspieler hat seine eigenen türkischen Wurzeln nicht verleugnet, und ließ sich dennoch nicht mit einer Figur wie Erdogan für Wahlkampf missbrauchen.
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4. Mein Lieber Özil, deine Wurzeln hin oder her - die nimmt dir niemand! Aber wenn du für die deutsche Nationalmannschaft spielen willst, dann steht das für etwas. Ganz sicher nicht für Regimen.
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5. Wer ständig Rassismus ruft, will sich nicht der Sache stellen, sondern sich wieder in die Opferrolle verkriechen.

Er hat erreicht, was er erreichen wollte.

Eine Schande, daß Özil genau das erreichen konnte, was er wollte. Und zwar mit Hilfe der Medien. Er zeigt auf hinterhältigste Weise, wie er unsere Gesellschaft am Nasenring durch das Dorf schleift. Er hat klar gestellt, daß auch Deutsche mit türk. Wurzeln hinter Erdogan stehen, daß ihn niemand rauswirft, er lieber an Allah Stoßgebete schickt als diese Hymne zu singen, die nicht seine ist, daß er bestimmt wann er zurücktritt und gewisse Türken ihn dafür feiern. Er greift deutsche Funktionäre und Verbände an und wirft ihnen Rassismus vor. Barley heftet an seinen Lippen und verteidigt das. All das wollte er erreichen und er hat es erreicht. Und jetzt beherrscht er mit seinen türkischen Themen das Sommerloch. Vielen dank auch. So darf man lernen, was von manchem integrierten Türken in der x-ten Generation zu erwarten ist.

@10:32 von andererseits

Natürlich nutzen auch Rassisten die Debatte für sich. Ich denke aber nicht, dass es nur um Fremdenfeindlichkeit geht.

Erdogan steht für etwas, das mit unserem Land oder Rechtsstaatlichkeit generell schwer vereinbar ist. Özil hat sich von ihm vereinnahmen lassen. Entweder ist es ihm egal gewesen, dass Erdogan ihn für seine Zwecke missbrauchen konnte oder er war einfach naiv. Beides lässt sich kritisieren.

Er hätte sich durchaus von der Politik Erdogans distanzieren können ohne auf Distanz zur Türkei zu gehen. Damit hätte keiner ein Problem gehabt.

Wann ist ein Deutscher ein Deutscher?

Es irritiert mich zunehmend, was von Deutschen mit nicht-deutschen Wurzeln - insbedondere von denen mit türkischen Wurzeln - erwartet wird. Was sollen sie alles leisten, um als Deutsche akzeptiert zu werden?
Ist man ein guter Deutsche/r, wenn man die Nationalhymne fehlerfrei schmettern kann? Wenn man Mitglied im örtlichen Schützenverein oder wahlweise Landfrauenverein ist? Wenn man kein Kopftuch trägt? Wenn man sonntags in die Kirche geht? Oder - falls nicht - zumindest sonntags keine Wäsche im Freien zum Trocknen aufhängt? Wenn man Schweinefleisch isst und sich beim Junggesellenabschied ordentlich "die Kante gibt"?
Klar, dass hat alles nichts mit dem (zu Recht) kritisierten Fototermin Özils mit Erdogan zu tun. Ich frage mich aber, ob die Kritik an einem Spieler mit polnischen Wurzeln, der sich mit dem amtierenden polnischen Präsidenten hätte ablichten lassen, ebenso vernichtend gewesen wäre. Und ob in einem solchen Fall die Betonung auf dessen "Heimat im Herzen" auch so stark wäre.

Naiv?

Ein Fussballer muss Talent und Kraft haben, intellegent muss er nicht unbedingt sein. Daher finde ich diese Diskussion übertrieben.

@ wohlstandsbürger

Wenn jedem wenn jemand Mist baut, hat man den angemessen zu kritisieren. Bisschen zum Knast wenn man allgemeingültige Grenzen entsprechend überschreitet.
Dieses belohnen von Fehlverhalten was sie sagen, ist doch schon wieder der kleine Bruder der unfehlbaren.
Kritik ist weder Liebesentzug noch Gotteslästerung verdammt noch mal

Erdogan hat mit dem Foto alles richtig gemacht,

Özil nichts.
Erdogan hat genau das erreicht, was er mit dem Foto bezweckt hat. Wahrscheinlich sogar noch mehr.
Özil hat bis jetzt nicht begriffen, welches Spiel mit ihm gespielt wird. Möchte man zu seinen Gunsten annehmen.

Mal kurz an die FAZ vom 10.04.2018 erinnern?
"Appell an Landsleute : Erdogan will, dass Türken im Ausland Politik machen"

Funktioniert doch. Jedenfalls wird der Herr Grindel schon bald zurücktreten. Und wohl nicht nur er.

nie ganz für Deutschland

Entweder ganz für Deutschland oder nicht. Etwas in der Mitte geht nicht. Dazu kommt noch, daß, ich persönlich, Özil noch nie besonders gut fand. Es gibt bessere, viel bessere!
Wenn Özil sich zur Türkei hingezogen fühlt, sollte er doch dort fussball spielen.

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