Kommentare - Viele offene Fragen nach G20-Gipfel in Hamburg

15. Juli 2017 - 10:31 Uhr

Die Krawalle und der Polizeieinsatz beim G20-Gipfel in Hamburg haben eine heftige politische Debatte ausgelöst. Dabei gibt es noch viele offene Fragen zu dem Einsatz. Von Christian Baars, Andrej Reisin, NDR & Patrick Gensing, tagesschau.de

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Kommentare

12:11, eine_anmerkung

>>Diese Identitären Bewegung fällt aber durch sehr positive Taten im Sinne der Bevölkerung (z.B. Schlepperschiffe aufbringen) auf. <<

Kann es sein, daß Sie sich für "die Bevölkerung", bzw. für deren Sprachrohr, halten?

Dieser Eindruck drängt sich bei vielen Ihrer Kommentare auf.

Wer hat Sie eigentlich dazu ernannt?

Auch ich, sowie alle anderen, die nicht Ihrer Meinung sind, und das sind nicht wenige, sind "Bevölkerung".

Deswegen möchte ich Sie bitten, nur für sich selbst zu sprechen. Oder bestenfalls vielleicht noch für Ihre Kameraden. (so heißt das in Ihren Kreisen doch?)

@tvc

"Gern lasse ich mich überzeugen, daß sie nichts mit Linksextremismus zu tun haben - nur ist das bislang der offizielle Grund..."

Das ist schlicht eine überzogene Darstellung von Ihnen.

Von den 32 Leuten waren nur 9 überhaupt dort. Die anderen 23 hatten sich zwar ordentlich akkreditiert, hatten aber anderseitig zutun.

Bei den 9 Leuten handelt es sich auch nicht um Linksextreme, sondern über Journalisten, welche entweder für linke Herausgeber arbeiten, oder eben an typisch linken Themen gearbeitet haben.
Einer von den 9 Leuten soll sogar ein "Reichsbürger" gewesen sein und "Reichsbürger" sind nicht besonders links.

Wir können auch gerne streiten ob eine kritische Berichterstattung über die Türkei besonders links sei.
Aber ich würde erstmal vorschlagen das Sie sich vom Linksextremismusvorwurf distanzieren, denn dies ist schlicht falsch.

13:29, andererseits

>>@12:12 Abseits....
Nachtrag zu Ihrem letzten Satz: "Lassen Sie uns... die Gewalt und nicht die Ideen ächten!" Nein, auch Ideen sollen geächtet werden, wenn Sie auf rassistischen, faschistischen und Neonazi-Gedankengebäuden aufbauen.<<

Ich würde es etwas umfassender ausdrücken: Ideen, die Gewalt gegen Menschen verherrlichen, sollten geächtet werden.

Da fallen die von Ihnen genannten "Denk"richtungen alle drunter. Aber nicht nur die.

@14:01 von Selbstaufklärer

So unsachlich, dass selbst Frau Maischberger sich hinterher bei Frau Dittfurth entschuldigte?

Frau Maischberger entschuldigte sich bei Frau Dittfurth, weil sie diese vor die Tür setzen wollte und aus keinem anderen Grund. Mit Frau Dittfurths Aussagen oder Ansichten hatte das nichts zu tun.

Das war eine ausgesprochen schwache Aktion. Als ob eine Frau Dittfurth sich freiwillig irgendwo rausbitten lässt. Eigentlich hätte sich Frau Maischberger nicht bei Frau Dittfurth, sondern bei ihren Zuschauern entschukdigen müssen.

13:07, Shantuma @Autograf

>>"Warum ziehen sich friedliche Demonstranten nicht räumlich von Vermummten zurück, damit die Polizei Recht und Gesetz umsetzen kann und dann die Demonstration stattfinden kann?"

Es ist wie beim Fussball. Auch dort gibt es in der Ultra-Szene Hooligans und friedliche Hardcore-Fans. Eine Art Kleiderordnung gibt es dort auch, aber eben auch Randale. Das Abtrennen ist dann meistens schwer selbst im eigenen Block.<<

Ich hab das bei einer Brokdorf-Demo in den 70ern selbst erlebt. Da stand ich plötzlich mit den Autonomen vorn am Zaun und wusste nicht, wie ich dort hingekommen war.

Als Demonstrant ist man einer von tausenden. Da hat man wenig Überblick darüber, was die anderen tun, und wo man sich selbst gerade befindet.

Wer mal im Mosh Pit eines Punkkonzertes gelandet ist, kann vielleicht nachvollziehen, wovon ich rede.

Gruppen haben eine Dynamik, der man sich nur begrenzt entziehen kann.

Auch ich habe damals Tränengasgranaten zurückgeworfen, was ich auch nicht schlimm fand.

offene Fragen

Ich finde, dass nun auch in den öffentlich Rechtlichen, besonders in den Talkshows, Fraktur geredet wird. Vor allem nicht auf flüchtende Politiker geachtet wird. Ehrliche Diskussion bitte. Danke

Bei den ausländischen Medien

interessiert sich niemand für Talkshow King Bosbach ( der tritt da keineswegs ohne Gage auf) aber leider was an Bildmaterial veröffentlicht wurde ist für das Eigentliche, die Ziele des G20 Gipfels, vernichtend und für Deutschland auch. Zu offensichtlich kommt "zwischen den Zeilen" die Deutschen sind immer noch die alten Nazis. Gewaltbereite Polizisten sind das Motiv nicht Merkel Trump Putin. einmal las ich in USA Forum "Gestapo is back" - gemeint war eher Sturmabteilung.
Hamburg war ungeeigneter Tagungsort.

@AbseitsDesMains...

"Wir müssen tatsächlich die Gewalt in diesem Land stärker bekämpfen und dazu gehört auch die Justiz."

Sie verstehen unser Rechtsystem nicht. Die Justiz ist die einzige Instanz die etwas machen darf, sie darf Menschen schuldig sprechen. Die Exekutive, also die Polizei darf dann die Personen in Verwarung nehmen.

Sie dürfen dies nicht und ich hoffe sie respektieren diesen Rechtstaat.

"Zunächst aber muss ich von der Linken Seite den Konsens in der Gewaltablehnung erwarten können."

Den habt ihr schon oft genug bekommen. Wie oft sollen wir uns noch wiederholen?
Nur ihr wollt es schlicht nicht hören.

15:06, tvc

>>Daß von den 5000 Akkreditierten 32 Akkreditierungen entzogen wurden, muß ja einen Grund haben. Gern lasse ich mich überzeugen, daß sie nichts mit Linksextremismus zu tun haben - nur ist das bislang der offizielle Grund...<<

Offizieller Grund?

Welche offizielle Stelle hat diesen Grund genannt?

@tvc 15:06

noch einmal: es wurde keine Begründung für den Entzug der Akkreditierungen gegeben.

"Bundesregierung verteidigt Ausschluss von Journalisten
32 Journalisten wurde beim G20-Gipfel die Akkreditierung entzogen. Der Regierungssprecher weist als Verantwortlicher die Kritik daran zurück, Gründe nennt er nicht." (Zeit online)

Wenn diese "Gründe" einmal bekannt werden, können wir gerne darüber diskutieren, aber ich möchte Ihnen schon heute die Frage nach Ihrem Demokratie-Verständnis stellen
Grundgesetz Art. 5/1 ...eine Zensur findet nicht statt.

PS: inwiefern Robert Blum ein enges Weltbild hatte, ist eine interessante These die aber den Rahmen dieses Blogs sprengen würde, sollten wir sie hier diskutieren.

@Karl Kraus

"An welche Methoden denken Sie denn?"

Wie wäre es erstmal mit Aufklärung?

Soll ich behaupten die Polizei wäre zu dumm um mal einen Helikopter in die Nähe zu schicken um dann per Fernglas zuschauen ob auf dem Dach eventuelle Gegenstände gelagert sind?
Ich glaube das Fernglas und den Helikopter haben wir schon erfunden. Wir haben sogar Drohnen die man einsetzen könnte, die wären kleiner und leiser.

Hätte man die Gefahrensituation früher aufgeklärt und nicht stundenlang auf das SEK gewartet, hätte man auch früher ins Schanzenviertel gelangen können.

Aber wahrscheinlich hatte die Hamburger Polizei keine Drohnen etc, weil ja an der Polizei gespart wird, aber das ist ja nicht das Resultat der SPD-Regierung, sondern das wird in jedem Bundesland so gemacht.

14:59 von Demokratieschue...

Die wollte wohl augenscheinlich nur ein Selphie machen mit sich und zusätzlich der Polizei mit drauf.

Das soll wohl ein Witz sein.

Die hätte man auch freundlich verbal auffordern können, da bitte runterzukommen.

Nachdem ich den Vorfall auf youtube gesehen habe: Das hat man doch. Minutenlang. Hat nix genützt. Im Gegenteil, sie ist dann noch aufs Dach. Erst dann hat man sie da runter geholt. Wie lange soll sich denn die Polizei auf der Nase, bzw. ihem Fahrzeug rumtanzen lassen?

@gman

"Das ist eine offene Frage, sind deutsche Polizisten ausreichend ausgerüstet. Gegen Gewalttäter, die Autos anzünden, Geschäfte plündern, Gehwegplatten und Steine gegen Menschen werfen .. Manchmal reichen Wasserwerfer und Reizspray nicht gegen Gewalttäter "

Sie sind willkommen in der Gewaltspirale.

Je brachialer die Polizei ausgerüstet ist umso mehr werden sich auch die Krawallleute ausrüsten.
Es ist dann nur eine Frage der Zeit bis auch tödliche Schusswaffen zum Einsatz kommen.

Gegen jede Abwehr findet man früher oder später eine Waffe. Man beschaffe sich schlicht einfach mal mit der Entwicklung von Waffen usw.
Ich frage dann mal ehrlich ob man nicht diese "offene Frage" schlicht ignorieren sollte.
Wenn es zu den ersten erschossenen unbeteiligten Leuten kommt, dann können wir den Ausnahmezustand über Deutschland verhängen. Vielleicht ist das ja ihr Ansinnen, aber nicht meins.

Die Gefahr für Unbeteiligte muss gering sein und bei Schrotladungen ist das nicht gegeben.

Baugerüst und der Eigentümer...

Der Hauseigentümer hatte die Polizei zuvor gewarnt, auf das Haus hingewiesen. Der Polizei die Schlüssel überlassen. Die Hamburger Polizei fand das nicht weiter wichtig. Das Ergebnis kennen wir.
.
Schon die Planung war naiv. Die Polizeiführung hat augenscheinlich keine gute Arbeit geleistet und ihren eigenen Kollegen auf der Straße keinen Gefallen getan.

@fathaland slim

"Ich hab das bei einer Brokdorf-Demo in den 70ern selbst erlebt. Da stand ich plötzlich mit den Autonomen vorn am Zaun und wusste nicht, wie ich dort hingekommen war."

Und das ist eben auch den Demonstranten in Hamburg passiert.
Viele sind hingegangen um gegen die Missstände der Welt zu protestieren. Nur diese wie auch andere Veranstaltungen werden eben von Leuten missbraucht um ihren Zorn und Hass gegen den Staat oder sonstwen los zuwerden.
Ab und an können auch noch Sympatisanten dazu kommen, die das alles als tolle Fete verstehen und dann einfach mitmachen. Die Lage eskaliert dann ganz schnell.
Dann könnte eine geplanten Aktion auch ganz schnell außer Kontrolle geraten.

Man beachte bitte den Konjunktiv.

@fathaland slim um 15:26 Uhr

Werter Herr Rennenberg, anscheinend blenden Sie einfach den ideologischen Inhalt von vielen Kommentaren hier bei TS aus, oder? Wie würden Sie ein Verhalten bezeichnen, wenn Anweisungen der Polizei ignoriert werden? Oder können Sie sich nicht vorstellen, daß die Ordnungskräfte weder die Zeit, noch ausgebildetes Personal für stundenlange Diskussionen haben? Wenn von hundert Vermummten, einundfünzig die Maskerade ablegen, dann mag das für Sie die mathematische "Mehrheit" sein, aber glauben Sie wirklich, daß dieses Ergebnis die Arbeit der Polizei erleichtert? Natürlich gab es tausende von friedlichen Demonstranten, aber die haben die gewalttätigen Chaoten bereitwillig wieder in ihrem Demo-Zug aufgenommen und in der Masse untertauchen lassen! Im Gegensatz zu vanAkeren will ich manches Fehlverhalten von Polizisten nicht verharmlosen und kleinreden! Aber ist das "Fehlverhalten" ein Vorrecht der Gewalttätigen?

Viele offene Fragen

Danke für diesen Artikel und den Versuch Klarheit zu schaffen. Ich bin Anwohnerin und, wie viele hier, immer noch traurig, wütend, fassungslos. Wenn ich durch "mein Viertel" gehe, fühle ich mich irgendwie, wie angeschossen, obwohl meine Scheiben heil blieben und meine Auto nicht in Flammen aufging. Wie verantwortungslos, kaltschnäuzig und verliebt in ihre Macht/ihre Selbstinszenierung sind Merkel, Schulz und Co.? Nach Veröffentlichung des Berichtes des Verfassungsschutzes ist auch klar, warum sich Angela Merkel so schützend vor Olaf Scholz stellt. Wenn er zurückträte, fiele der Blick auf sie. Dann müsste sie sich erklären und dafür Verantwortung übernehmen, dass auch sie wusste und gewarnt war. - Es stimmt: Schuld sind die, die Gewalt ausgeübt haben. Dennoch: zu oft ausgesprochen von jenen, die sich dahinter verstecken wollen, um von der eigenen Verantwortung bei Fehlern in der Planung abzulenken. Klingt, mit Wissen um den Bericht, immer mehr, wie ein Mantra des Hohns. Alles Irrsinn!

@15:14 von Neuromantiker

Demonstrationstypische Verletzungen???

Das soll sicher nicht heißen, dass man sich beim Demonstrieren typischerweise entsprechend verletzt, aber es gibt eben Verletzungen die für Straßenschlachten mit der Polizei eher typisch sind und andere wiederum nicht.

Hier handelt es sich doch um Beobachtungen von KH-Personal, das selbst einschätzt, wo sich jemand verletzt haben könnte, weil die Kundschaft das ja nicht immer zugibt.

@a gutt Mensch

"Wo war dieses Verständnis auf dem "Maidan" oder in Venezuela?"

Dies geht aber nun völlig am Thema vorbei.

Es reicht schon aus, wenn hier Leute anderen Themen, wie Häuserräumungen auf den Tisch bringen.

Da müssen wir nicht jetzt auch noch über das politische Versagen in Venezuela, oder in der Ukraine sprechen.
Dafür wird die Tagesschau-Forumsleitung bei den entsprechenden Themen bestimmt für Platz sorgen.

15:54 a gutt Mensch

wo war dieses Verständnis.......
tja da wurden die Sicherheitskräfte von der "richtigen" Seite attackiert und notfalls getötet, weil falscher Regent (Oberbefehlshaber).

Rückblickend kommt einen der

Rückblickend kommt einen der Gedanke,dass hier eine Aufstandsbekämpfung geprobt wurde.

Im Vorwege wurde durch repressive polizeiliche Maßnahmen viel getan um Menschen in "Stimmung" zu versetzen.

Bei der Demonstration selbst wurde nicht deeskalierend gearbeitet,sondern gegenteilig.

Und dann schaute man später über Stunden der Randale zu,um danach auf eine Art & Weise einzugreifen,wie es die BRD seit ihrer Gründung noch nie erlebt hat.

Die Polizei kam mit "neuestem Spielzeug" (Survivor R) &
zum ersten Mal, seit bestehen der Bundesrepublik Deutschland, wurde das SEK im Zusammenhang mit einer Demonstration eingesetzt,welches mit Sturmgewehren auf Unbeteiligte,Journalisten,Anwohner & Demonstranten mit mit ihren Waffen zielte.

Wenn die aktuelle Politik fortgesetzt wird,wird es in DE einen Aufstand bzw. Bürgerkrieg geben - das ist kein Wunsch von mir,
sondern eine Feststellung von Richard David Precht (Philosoph).

Ging es also um "Erfahrungswerte" für später ?

G20 G20HAM17

Dies war eine grob fahrlässige Handlung von denen die diesen G20 Gipfel in Hamburg haben wollten.
Es war vorher genau klar,was passieren und ablaufen werde.dies wurde in kauf genommen.
Und hinterher das ganze scheinheilige getue.
Es wird nur von den Krawallen berichtet,aber auch gar nichts was der G20 Gipfel für uns gebracht hat oder irgend welche Details dazu.
könnte doch mal was in den Nachrichten kommen.Das würde mich eher Interesieren ,als die ganze Zeit nur von zerstörung und Fußfesseln usw für Demonstranten zu berichten.Es ist genug mit diesen Bildern.

Entzogene Akkeditierungen

Es wurde mitgeteilt, dass die Betroffenen Auskunft erhalten. Die Öffentlichkeit wird sicherlich keine Auskunft erhalten - aus Gründen der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen. Logisch.

Die betroffenen Journalisten müssten selber die ihnen mitgeteilten Gründe veröffentlichen. Mal sehen, ob das einer macht. Wenn von denen keiner drüber reden will, bedeutet das 2 Dinge:

a) Die Regierung tut recht daran, keine Gründe zu nennen.
b) Sie erwarten von der Öffentlichkeit keine Sympathie für ihre Lage.

@15:12 von Karl Kraus @ 11:11 von Selbstaufklärer

"Weder bei Herrn van Aken und schon gar nicht bei Frau Dittfurth hatte ich den Eindruck, dass sie sachlich und konstruktiv argumentierten; es sei denn Sie bezeichnen es als konstruktiv, wenn man nicht ausreden läßt und ständig dazwischen redet."
-
Ich weiß, das ich die richtige Sendung meine, denn der Herr Lenders wurde, was das dazwischenreden betrifft,erst von Herrn van Aken ausführlich belehrt,weil der dauernd ungefragt Herrn van Aken unterbrach, was diesbezüglich eine gute Kinderstube ist.
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Und auch Frau Dittfurth konnte sich schon fast nicht mehr erwehren, weil ihr der CDU-Mann, wie sie es richtigerweise ausdrückte dauernd "nachbarschaftlich", ungefragt ins Ohr blubberte.

G20 G20HAM17

Ich glaube das Ziel ist ,das sie neue strengere Gesetze machen können und das die Bürger jetzt sich eher damit Einverstenden geben als voher.
Auch die neuen Gesetze fürs "Netz" gingen
viele Terrortaten voraus,das die Bürger auch da damit nicht groß protestierten.

@Klausewitz 17:08

"Keine Fragen wirklich offen:
Rote Flora räumen, linksextremen Projekten geldhahn zudrehen und gut ist"

Ich fürchte, so einfach ist das nicht. Es gibt zu viel ideologische Rückendeckung für linke Gewalt. Insbesondere die Linkspartei hat ein massives Abgrenzungsproblem. Das beginnt bei der Parteivorsitzenden Kipping und ihren Äußerungen zu G20, reicht über diverse Unterorganisationen der Partei wie z.B. AKL (man lese die Ergüsse eines Jürgen Aust auf der AKL-Webseite zum Thema Gewalt), Kommunistische Plattform bis hin zu Leuten wie Herrn van Aken, der weder vor dem G20-Gipfel noch hinterher sich von Gewalt distanziert hat. Im Gegenteil, in der Maischberger-Sendung hat er linke Gewalt noch nach dem G20-Ereignissen als weniger schlimm als rechte oder islamistische Gewalt verteidigt. Dazu kommen (wohl kleiner werdende) Teile der Grünen und die SPD hat z.B. durch Schwesig dafür gesorgt, dass linksextreme Organisationen staatliche Unterstützung bekommen haben. Es wäre also viel mehr zu tun.

Jeder Demonstrant ist für sich verantwortlich

da immer wieder von einem "schwarzen Block" die Rede ist, wäre es doch mal an der Zeit, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Dann wird das Schwarze heller, Grautöne und Farben werden sichtbar. Will sagen, wenn es den Schwarzen Block nicht gäbe, müsste man in glatt erfinden. Mit dessen Unterstützung ist es noch immer gelungen, friedliche, berechtigte Demonstrationen zu diskreditieren und den Sicherheitskräften Anlass zum Einschreiten zu geben. Wem nützt es? An der Stelle muss weiter gesucht werden und die U-Boote (=Provokateure) müssen zum Auftauchen gezwungen werden. Die Kultur des demokratischen Streites ist verloren gegangen - kein Wunder, in unseren Schulen kann man so etwas nicht lernen...

@karlheinzfaltermeier

"Natürlich gab es tausende von friedlichen Demonstranten, aber die haben die gewalttätigen Chaoten bereitwillig wieder in ihrem Demo-Zug aufgenommen und in der Masse untertauchen lassen!"

Die Vorgehensweise der Polizei hat dieses Ergebnis befördert.
Es gibt genügend Polizisten die sagen das ein Abspalten des Demonstrationszuges eben als einen allgemeinen Angriff auf den Demonstrationszug bewertet wird.

Die Leute die im Demonstrationszug sind wollen eben diesen nur störungsfrei durchbringen und leben stets in der Angst das ihre Demo von der Polizei gekesselt, oder gesprengt wird.
Das aufeinmal die Leute zusammenstehen, welche auch zugleich für Solidarität protestieren, ist wohl selbstverständlich.

re derkleinebürger

"Wenn die aktuelle Politik fortgesetzt wird,wird es in DE einen Aufstand bzw. Bürgerkrieg geben - das ist kein Wunsch von mir,
sondern eine Feststellung von Richard David Precht (Philosoph)."

Ihr Philosoph kann das gar nicht feststellen, höchstens prognostizieren.

Und auch als Prognose ist es überaus fragwürdig.

@14:22 ernst-

Sie erwähnen die ARD-Sendung und verschweigen das entscheidende Detail: die Staatsanwaltschaften verfolgen deshalb weniger Straftaten, weil sie schlicht und ergreifend personell unterbesetzt sind. Es ist jämmerlich, wieviele Politiker und Nicht-Politiker ständig mehr Polizei fordern, weil das gerade populär ist (Laschet/NRW ist da an der Spitze: gehörte früher einer CDU-Landesregierung an, die die Zahl drastisch reduzierte, um jetzt die Erhöhung zu fordern ...), aber den gesamten Bereich der Strafverfolgung keineswegs im Auge haben.

Viele offene Fragen nach G20-Gipfel in Hamburg

Das die Polizei ihre Pflicht tun muss ist unbestritten.
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Es kommt jetzt immer mehr ans Tageslicht.
Gut so!
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Wie schon am Abend bei Maischberger geschildert,haben die beiden Beobachter Frau Dittfurth und Herr van Aken ihre Erlebnisse gechildert. Dazu kamen noch entsprechende Einspieler von ungezügelter Polizeigewalt.
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Es wurde nicht einmal von Herrn Bosbach und Herrn Lenders auf die Bilder der Polizeigewalt eingegangen,welches mir zeigt,wie weit es bei diesen Herren bezüglich der Demostrationsfreiheit bestellt ist.
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Die Sendung ist auf Youtube und in der Mediathek der Ard zu sehen und jeder kann sich ausführlich mit dem Thema befassen.
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Wer dann noch meint das die Polizei und hauptsächlich die Vorgesetzten,ihre Hände in absoluter Unschuld waschen können,der belügt sich selber.
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Der Gedanke das vieleicht der vermummte Polizist der mit einem schweren Faustschlag,ohne Grund auf einen gewaltlosen Demostranten einschlug und eventuell als Auszeichnung die Elfi besuchte,macht fassungslos

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