Kommentare - Viele offene Fragen nach G20-Gipfel in Hamburg

15. Juli 2017 - 10:31 Uhr

Die Krawalle und der Polizeieinsatz beim G20-Gipfel in Hamburg haben eine heftige politische Debatte ausgelöst. Dabei gibt es noch viele offene Fragen zu dem Einsatz. Von Christian Baars, Andrej Reisin, NDR & Patrick Gensing, tagesschau.de

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Doppelmoral

Nun habt ihr eure Hamburg-Gezi Extremismus und prompt auch zweierlei Maß. Wenn es euch trifft, dann schreit ihr nach harten Strafen und Fußfesseln...yuh beeee!

@12:55 von Shantuma

"Die andere Sache ist, viele gerade Linksextreme (man zählt aus irgendwelchen Gründen auch Anarchisten zu Linken) aus dem Ausland kamen."
#
#
Keine 10% der festgesetzten gewalttätigen Linksextremisten waren Ausländer.
10% sind für Sie viele?

@12:41 von Karl Napf

ob aber diese leute
vom eher links angesiedelten NDR als glaubhafte wahrheitsfinder taugen, wage ich doch arg zu bezweifeln. auch köln sollte von der ard erst unter den tisch gekehrt werden

Es ist manchmal ganz gut, nicht nur in seiner echo chamber zu stecken, sondern auch mal (gemäßigte) Medien der 'anderen Seite' zu konsumieren. Das ermöglicht eine etwas differenziertere Sicht auf die Dinge.
Den NDR kann man wohl kaum als ideologisch geprägte Anstalt bezeichnen, der Unwahrheiten verbreitet. Er hat als einziger in den letzten Wochen sozusagen beide Seiten betrachtet und darüber berichtet. Ich fand dessen Berichterstattung sehr gut.

12:04 andererseits

Skandinavische Radikale?
vorab möchte ich betonen, dass ich bei Gewalttaten nicht unterscheide zwischen linken und rechten Gewalttaten es ist in jedem Fall ein dumpfbackiger hirnloser Mob der da wütete. Und den Bürgern ist es im Grund auch egal von welcher Seite sie bedroht und gefährdet werden. Wenn es aber stimmt, dass Gewalttäter aus dem Ausland eingereist sind dann frage ich mich wo bleibt die Verantwortung des Bundesinnenminister ist der nicht zuständig damit wir vor solchen Gestalten verschont werden? Vielleicht hätte der Mob in Hamburg nicht so wüten können wäre er nicht von so vielen hilfreichen, hirnlosen Unterstützern aus dem Ausland gepowert worden. Also wer hat diese Täter ins Land gelassen?

@tvc

"Daß 31 Journalisten die Akkreditierung wegen Linksextremismus wieder entzogen werden mußte, spricht für sich."

Man muss eine Akkreditierung beantragen. Diese Beantragung findet vor dem Event statt. D.h. die Leute die eine haben sind überprüft und haben somit die Erlaubnis die Veranstaltung beizuwohnen.

Nun wurden eben einer bestimmten Anzahl von Journalisten diese Akkreditierung nachträglich entzogen. Warum auch immer!
Ob sie im linksextremen Lager einzuordnen sind, das entstammt ihrer Fantasie.

Viele offene Fragen

Warum wurden die ausgebrannten Autos noch nicht gezählt? Die lassen sich doch wahrscheinlich viel leichter zählen, als die verletzten Polizisten, die nicht alle durch die Gewalteinwirkungen verletzt wurden sind. Deshalb auch die unterschiedlichen Zahlen. Und wie viel Gewalttäter aus dem Ausland stammen, scheint doch immer noch nicht bekannt zu sein.

12:18 von stöberkarl @ 11:11 von Selbstaufklärer

"... Frau Dittfurth und Jan van Aken, konstruktiv sachlich agumentiert,.."
-----
Frau von Dittfurth und sachlich?
das konnte die noch nie, auch nicht, als sie bei den GrünInnen war.
Grimassen schneidend hat sie in ihrem Sessel gehangen."
-
Wenn man nur Grimassen zur Kenntnis nehmen gewillt ist, mag das stimmen.
-
Man sollte aber auch dem Ton der Sendung lauschen und nimmt dann auch war, das alles stimmte was Frau Dittfurth argumentierte und heute nachvollziehbar berchtigt, zur Kritik am Vorgehen und den Argumenten der Polizei und vieler Politiker von CDU/CSU, FDP und SPD führt.

wer auch nur einmal auf einer Demo mitgelaufen ist

der hat, wenn er nicht grade blind ist, auch die Agents provocateurs gesehen, die dort von der Polizei eingeschleust werden und auf Kommando einen Konflikt mit den Uniformierten beginnen. Man traf sie dann immer an einem der Bullys wieder, wenn man festgenommen wurde, wo sie mit ihren Kollegen über die "saudummen Chaoten" witzelten.
Meiner Schätzung nach ging mehr als die Hälfte aller Gewalteskalationen auf deren Konto. Das war zwar in den siebziger Jahren, aber ich glaube kaum, dass diese Taktik bei der Polizei plötzlich in Vergessenheit geraten ist.

@Siggi Sauer

"Diese kriminellen Pseudo-Ideologen gehören, genauso wie ihre Befürworter und Schönredner mit aller Härte abgeurteilt."

Ich bitte Sie, wir sind keine Pseudo-Ideologen, wir haben eine richtige Ideologie, oder meinen Sie schlicht die Nachahmungstäter?
Leute die sich aktive für den Aufbau einer neuen Gesellschaft einsetzen verfolgen eine Ideologie.
Leute die aber nur aus Lust und Langeweile Sachen kaputtschlagen und eine politische Veranstaltung dafür missbrauchen sind Pseudo-Ideologen, aber eben keine Linksextremen, oder eben Rechtsextremen, außer die Veranstaltung schreibt eine direkte ideologische Richtung vor.

auch Rechte randalieren mit

- da in den Kommentaren immer wieder von Rechten geschrieben wurde, welche auch dabei gewesen sein sollen und es hierzu bisher keine Quelle gab, dann mal hier eine Quelle: "Bei Krawallen in der Schanze Auch Rechte randalierten mit" (Hamburger Morgenpost, 10.07.2017)
- dann noch etwas anderes und doch nicht. So schnell wird man zu einem "Verbrecher". Zitat aus dem Artikel: "Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut "Hamburger Morgenpost" aber nicht um einen Linksextremisten, sondern um einen Familienvater aus Altona, der die Hubschrauber so vertreiben wollte, damit seine Tochter schlafen kann. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft." - Traurig aber war.

Unverständnis

Ich kann eins nicht verstehen.
Es ist jedem Demonstranten bekannt, dass die vermummten, schwarz angezogenen Leute, die als "schwarzer Block" bezeichnet werden gewalttätig sind. Es ist bekannt, dass dieser "schwarze Block" durch Gewalt versucht seine Ideologie durchzusetzen. Aber trotzdem marschiert man als friedlicher Demonstrant mit solchen Leuten in einem Demonstrationszug.
Warum? Damit billigt man doch stillschweigend deren Methoden.

@ um 12:57 von eine_anmerkung

Mir persönlich wäre es Recht, wenn alle Beamten politisch Neutral wären, nicht nur Polizisten. Polizisten sollten aber auf der Seite des geltenden Rechts und des Schwächeren sein. Und zwar Zwingend. Polizist wird man freiwillig. Wenn Sie sich die Argumente von Kindern anhören, warum diese später mal den Beruf des Polizisten ergreifen wollen: Die führen als Gründe immer genau die an, mit denen die freiheitliche und soziale und demokratische Grundordnung der BRD begründet ist! Das sollte allerdings auch noch so sein, wenn sie dann endlich Polizist geworden ist. Das hat etwas mit der Auswahl und der Ausbildung zu tun. Da scheint es Mängel zu geben.

@11:11 von Selbstaufklärer

Frau Maischberger konnte einem leid tun, ...

Nein. Ich mag Frau Maischberger, aber hier war Ärger vorprogrammiert, wenn man Herrn Bosbach und Frau Dittfurth in die selbe Sendung einlädt. Dass Frau Dittfurth gerne provoziert, ist doch bekannt und dass Herr Bosbach drauf anspringt auch.

...aber lobenswerterweise haben Frau Dittfurth und Jan van Aken, konstruktiv sachlich agumentiert,

Ich kenne Frau Dittfurth als Politikerin nun schon seit Gründung der Grünen oder so. Die hat noch nie konstruktiv oder sachlich argumentiert. Noch nie.

11:56 von tvc "Faktenfinder?"

"Es ist schon bezeichnend, wenn ständig nicht näher bezeichnete "Beobachter" zitiert werden, die alle den Eindruck hatten, als habe die Polizei eskalieren wollen oder Gewalt ausgeübt... Nicht die Polizei hat Menschen verprügelt, Autos angezündet, Häuser und Geschäfte verwüstet. Solche Taten irgendwie als "Folgeschäden" zu erklären, zeigt nur, daß Linksextremisten geschützt werden sollen"
-
Wenn das stimmt, sind wohl auch die Zuschauer in den Fussballstadien dafür verantwortlich, wenn Hooligans sich Straßenschlachten mit der Polizei liefern, Autos anzünden und sonstige Gewalt ausüben und müssten in Zukunft auf solche Veranstaltung verzichten.
-
Lob gehört den wirklichen linken Demonstranten die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen und den Zuschauern in den Stadien die sich ihrer Sache verantwortlich widmen ebenso.
-
Man sollte dieses nicht diffamieren, wenn Krawallmacher deren Veranstaltungen mit Gewalt stören und diesen Leuten dann noch, die Eskalation von Gewalt unterschieben.

@tagesschlau2012

"10% sind für Sie viele?"

Nicht nur für mich.

Die Polizei meinte wegen ca 8% Vermummter, wovon ein Teil sogar die Vermummung wieder abgenommen hat, einen Demonstrationszug zustoppen und eine Taktik anzuwenden, welcher nur nachhinten gehen kann.

Auch viele Leser meinen das diese 8% ausreichen eine friedliche Demonstration zu verurteilen. Also ich scheine mit meiner Annahme das 10% viele sind nicht so schlecht zu liegen. Zumindest passe ich mich dem Konsens an.

Viel Rauch um Nichts....

Nichts wird passieren, wer möchte schon, dass (vor den Wahlen) als Zeichen linker "Solidarität" erneut Autos in Berlin, Hamburg und Leipzig brennen?

um 12:18 von stöberkarl: " @

um 12:18 von stöberkarl:
"
@ 11:11 von Selbstaufklärer
"... Frau Dittfurth und Jan van Aken, konstruktiv sachlich agumentiert,.."
-----
Frau von Dittfurth und sachlich?
das konnte die noch nie, auch nicht, als sie bei den GrünInnen war.
Grimassen schneidend hat sie in ihrem Sessel gehangen.
"

Frau Dittfurth hat einen recht schwierigen Diskussions-Stil.

Dennoch sagte sie viele wichtige & richtige Dinge & wies auch auf die Polizeigewalt hin.

Bosbach dagegen log - sprach von "über 500 verletzte Polizisten" - machte dafür ausschließlich Demonstranten verantwortlich - von Dehydrierung & Kreislaufzusammenbruch kein Wort....

Bosbach distanzierte sich auch nicht von Polizisten,denen Amtsmissbrauch & Körperverletzung im Amt
auf Grund von existierenden Videomaterial vorgeworfen wird...

Polizeiautos sind in Menschenmengen hineingefahren - man denke nur an London...dann weiß man,was das für Folgen haben kann...

Danke @faktenfinder!

Dank an die Redaktion, sich um Aufklärung rund um die Geschehnisse in Hamburg zu bemühen, bitte setzen Sie Ihre wichtige Arbeit fort!
Einen Wunsch habe ich dabei: beleuchten Sie auch die Fehler, die im "eigenen Haus" gemacht wurden und werden! Trotz eigener Reporter vor Ort und sicher guten Verbindungen zu "Konkurrenz"-Kollegen wurden oft nur Verlautbarungen der Polizei oder des Senats zur Berichterstattung genutzt. Selbst für die kurze Doku im Ersten und dem NDR am vergangenen nächtlichen Donnerstag wurden wohl nur geschnittene Polizeibilder herangezogen. Und nun stellt sich vieles als Fake heraus, was in der ARD als Faktum berichtet wurde. Hat die unselige Lügenpresse-Diskussion nicht zu einem Umdenken in der Presse geführt, wie mit - gerade "staatlichen" - Informationen umgegangen wird, wie sie gewichtet, bewertet, wiedergegeben werden müssen?
Bsp.: de Maizière fordert nun erweit. Meldeauflagen in der Tagesschau - die gibt es bereits, angewandt auch vor G20! Emanzipiert Euch, ARD!

@Azzura89

"Warum? Damit billigt man doch stillschweigend deren Methoden."

Ich habe auch eine schwarze Jacke. Ich habe auch schwarze Pullis, oder T-Shirts. Dennoch würde mich keiner auf der Straße als "Schwarzen Block"-Anhänger bezeichnen.

Desweiteren ist es teilweise sogar so gewollt von der Szene das man schwarze einheitliche Kleidung trägt um eine Identifizierung aus der Entfernung zu erschweren. Auch eine Koordinierung der Polizei wird dadurch erschwert.
Es ist wie bei den Fischschwärmen.

Das man sich für Schwarz entschieden hat liegt vielleicht auch schlicht daran das viele eben was Schwarzes besitzen, andere Farben haben Abweichungen.

Man muss nur mal darüber nachdenken und man findet für viele Dinge sehr schnell gute Antworten. Versetz man sich dann noch in die Situation eines Demonstranten (ein Gedanke ist da meistens: "Die Polizei wird versuchen uns zu blockieren.") dann kann man seine Antworten eventuell sogar bestätigt sehen.

@13:10 jukep

Es mag ja sein, dass manche für Dinge, die nicht gut gelaufen sind, immer gleich einen Bundesminister brauchen, den sie auf die Anklagebank setzen können. Herr DeMaziere steht tatsächlich nicht an der Dänisch-deutschen Grenze (beides sind übrigens EU-Mitgliedstaaten) und fragt die Leute, ob diese vielleicht in Hamburg Gewalttaten ausüben wollen. Das Problem liegt gewaltig tiefer, zumal sich zeigt, dass inländische wie ausländische gewaltbereite Menschen aus den sog. linken wie rechten Lagern sich vermischt haben mit Mitläufern unterschiedlichster Couleur. Dafür muss man allerdings die Bereitschaft zur Differenzierung aufbringen und nicht - wie bei anderen Themen auch - als einzige Lösung parat haben: "Grenzen dicht".

@13:20 von Azzura89

Naja, das hat verschiedene Gründe
- Die sind ja nunmal da. Was soll man machen, die Demo absagen oder wieder nach Hause gehen ?
- Gewalttätig sind ? Ich würde sagen, die sind bereit, sich gegen Polizeigewalt zu wehren und sich nicht einfach verprügeln zu lassen. Dass die von sich aus anfangen, habe ich noch nicht erlebt (was aber nichts heißen muss, man bekommt bei einer Demo wenig von anderen Stellen mit)
- Es gibt durchaus eine Art Solidarisierungseffekt. Die Demo ist angemeldet und genehmigt. Auch der Weg, den die Demo geht, ist mit dem Ordnungsamt geklärt. Dann fällt der Polizei ein, dass man die Demo doch lieber in irgendwelche Nebenstraßen lenkt. Oder einfach mal eine Stunde lang festsetzt. So kleine Schikanen eben, die die Stimmung aggressiv machen sollen. Dazu alle zwei Meter ein Polizist mit Kamera, der einen filmt. Das nervt und man skandiert dann auch die Parolen mit. Außerdem beobachtet man Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte (als Neuling).

@12:12 von Initiative Neue...

Fake News von der Polizei...

Was Sie da als Fake News bezeichnen, sind keine. Fake News sind völlig frei erfundene News ohne einen Funken Wahrheit. Aber ist schon klar. Der Begriff soll sich eben abnutzen, damit irgendwann mal alles und nichts als Fake News bezeichnet werden kann und man die wirklichen Fakes nicht mehr als solche erkennt und in der Masse der "Fake News" einfach übersieht.

@deutlich 12:42

"Und wenn sie den Betreibern der Roten Flora zuhören, die tun Alles dafür, dass klar wird, dass sie zu den Aufwieglern gehörten. Denen muss Keiner mehr den Schwarzen Peter zuschieben, die greifen selbst nach ihm."

Sie haben meinen Post offensichtlich nicht verstanden - es ging mir um eine Kritik der pauschalisierenden Aussagen von Herrn Scholz.

Eine Rechtfertigung oder Verteidigung der Betreiber der Roten Flora liegt mir fern.

Den von Ihnen verwendeten Begriff des "Aufwiegelns" kennt unser Strafrecht im Übrigen nicht - er passt aber gut zu einer politischen Strafjustiz, die in Deutschland eine besonders unselige Tradition pflegt.

@Selbstaufklärer

"Lob gehört den wirklichen linken Demonstranten die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen und den Zuschauern in den Stadien die sich ihrer Sache verantwortlich widmen ebenso."

Danke für so klärende Worte.
Der Bezug zum Fussball muss gemacht werden, da es auch in der Ultra-Szene sehr destabilisierende Kräfte gibt, aber die meisten schlichte Fans sind und mehr nicht.
Dennoch tut man nicht die Fan-Szene im Allgemeinen verurteilen, da auch gerade die Fan-Szene diese Gewalt selbst verurteilt.

Das habe ich selber schon im Stadium erlebt, wie ein paar Bekloppte den gegnerischen Block stürmen wollten und vom eigenen Block als "Idioten" und "Bekloppte" die zu ihrer Mutter gehen sollten beschimpft wurden.
Einschreiten tun dann ab und an auch die Fans selber.
Habe ich auch schon erlebt.

Lt. mehreren Aussagen sollen

Lt. mehreren Aussagen sollen recht viele
Berliner Polizisten (die sind seit Jahren bekannt für ihre Art der Amtsausführung) Verletzungen an den Händen haben - typische Verletzungen für exzessive Faustschläge - zumal die ja noch Handschuhe tragen...

Aufklärung findet nur statt,wenn glasklar belegt ist wie viele Polizisten welche Verletzungen haben - schon jetzt ist klar,dass nur ein kleiner Teil der Verletzungen bei Polizisten tatsächlich auf Fremdeinwirkungen zurückzuführen sind.

@12:43eine_...

Es ist erhellend, dass bei einer differenzierten Urteilsbegründung bei Ihnen "das Rechtsstaatsverständnis an die Grenzen" kommt. Bei mir beginnt es da erst, denn politische Beweggründe einerseits und rechtsstaatliche Prinzipien und differenzierte Urteilsbegründungen andererseits sind in unserem Land Gott sei Dank voneinander getrennt.

12:36 von DerVaihinger Es ist verwunderlich, warum

sich die Genossen hier so ins Zeug legen.
Wieso wollen sie sich schützend vor die linken Gewalttäter stellen, wenn es doch lt. Kipping und Schulz gar keine Linken waren?
Wenn die Kommentarfunktion noch eine Weile offen bleibt, dann waren das alles auf einmal verdeckte Rechtsradikale."
-
Ich denke einige haben den Bericht nicht richtig gelesen oder klammern aus, welche Methoden bei der Warheitsfindung über die Aufarbeitung der Krawalle, von Behörden und besonders CDU/CSU angewendet wurden um "links" zu verunglimpfen.
-
Bewegte Bilder, für gelinde ausgedrückt, von Gewalt durch Polizei waren erkennbar.
-
Nun kann man durch die Uniformen zu dem Schluss kommen,dass diese Gewalt stimmt, ebenso die Gewalt durch Demonstranten.
-
Wer sagt aber das diese Demonstranten wirkliche,linke Demonstranten waren?
-
Woran erkennt man das so bestimmt?
-
Sicherlich glauben einige Kommentatoren, diese Polizisten sind verkleidete Linke, um die Staatliche Ordung zu untergraben?!
-
Fantasie lebt in den Köpfen!

Ich verstehe dieses focusieren auf linke oder rechte

Gewalt einfach nicht? Gewalt ist Gewalt und Mob ist Mob und Pack ist Pack. Bitte wo ist der Unterschied ob Geschäfte in Hamburg "abgefackelt" werden oder Flüchtlingsunterkünfte irgendwo im Land? Dieses aufschaukeln und festlegen auf "linke" Gewalt ist zwar politisch gewollt weil diverse Parteien daraus Honig saugen und punkten wollen lenkt aber einfach davon ab wie groß inzwischen das Gewaltpotenzial in unserem Land geworden ist und zwar insgesamt auch religiös motivierte Gewalt. Man denke nur an die zig tausend Polizeieinsätze bei jedem Bundesligaspiel.

@13:20 azzura89

Da widerspreche ich Ihnen ganz entschieden. Wenn ich friedlich demonstrieren will mit tausenden anderer Leute, bin ich nicht verantwortlich und billige auch in keiner Weise, wenn andere diese Demonstration durch Gewalt kippen wollen. Stellen Sie sich mal die Konsequenz Ihres Gedankengangs vor: dann können wenige Gewalttäter jede Demonstration sprengen, indem die, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit wahrnehmen wollen, das Feld räumen müssten: soviel Macht sollten wir Gewalttätern nicht geben.

13:25 von cowboy8 @11:11 von Selbstaufklärer

"Ich kenne Frau Dittfurth als Politikerin nun schon seit Gründung der Grünen oder so. Die hat noch nie konstruktiv oder sachlich argumentiert. Noch nie."
-
Bleibt nur noch die Frage, was war an den Worten von Frau Dittfurth in der speziellen Sendung unsachlich?
-
So unsachlich, dass selbst Frau Maischberger sich hinterher bei Frau Dittfurth entschuldigte?

Fragen zum G20-Gipfel

Ich habe noch weitere Fragen:
Welche Konsequenzen will jetzt unsere Regierung aus den Randalen beim G20-Gipfel ziehen?
Wurde überhaupt bis jetzt eine Untersuchungskommission gebildet, die den Gipfel und ihre Begleiterscheinungen auswertet?
Wer ist überhaupt für den Einsatz der Polizei aus den anderen Bundesländern zuständig. Das muss doch das Innenministerium bzw. eine beauftragte Behörde vorher penibel geplant haben?
Viele Fragen, die auf Lösungen und Antworten warten.

Bei der Polizei müsste mal

Bei der Polizei müsste mal ein Gesinnungs-Check gemacht werden.

Wenn Polizisten Journalisten erst "Lügenpresse","Ihr alle berichtet nur einseitig","Pressefreiheit ist ab sofort außer Kraft" bzw. "Fuck the Press" an den Kopf werfen & hinterher körperlich attackieren,scheint dieser Check dringend notwendig zu sein.

Rechtsextremismus ist nicht nur in der Bundeswehr (siehe aktuellen ts-Bericht) ein Problem,sondern auch bei der Polizei (...sogar Reichsbürger darunter...).

Wenn Polizisten ihre Kollegen bei Amtsmissbräuchen in Schutz nehmen,wächst nicht das Vertrauen in die Polizei seitens der Bevölkerung.

Und wenn Politiker auch noch solche Polizisten in Schutz nehmen bzw. auch solche für ihre Taten loben
(u.a. Bosbach,Scholz,Merkel), verliert die Bevölkerung das Vertrauen in den Staat insgesamt - welches so schon tendenziell seit Jahren eher rückläufig ist

Auf die wesentlichen Probleme konzentrieren

Es wird doch wohl nicht so schwer sein, Dehydrierung von Polizisten im Dienst zu vermeiden. Damit hätte man wesentlich mehr für die Sicherheit der Beamten getan als durch noch mehr Überwachungs- und Polizeistaat.

Fototermin

Von anderen Gipfelereignissen wissen wir nachträglich, dass Beamte als "Agent Provocateur" unterwegs waren (z.B. Genua). Oder auch Rechtsradikale (wie neulich in Frankfurt).

Die Polizei wäre sicherlich zur Stelle gewesen, wenn sie den Befehl bekommen hätte. Aber dann würden viele politischen Akteure wohl diese Gewaltbilder missen, die nunmal benötigt werden, den 100.000fachen friedlichen Protest medial zu überdecken. Und um pauschal gegen "die Linken" zu hetzen.

@13:42 von roebellian Sicht eines Polizisten

Vielen Dank für diesen Link ! Das ist wirklich sehr interessant. Ich bin einer, der mit vielem, was beim G20 gelaufen ist (von Demonstrantenseite aus) durchaus einverstanden ist. Wenn man angegriffen wird, sollte man sich wehren.
Ich bin aber auch mit einem Kölner Polizisten gut befreundet und kenne sozusagen die Sicht der Gegenseite. Schön, dass es scheinbar mehr als einen Polizisten gibt, der manches, was die Polizei tut, auch kritisch betrachten und analysieren kann.
Und auch schön, dass der das offenbar einfach so schreiben darf, das überrascht mich. Hoffentlich ändert sich das nicht bald mal, wir sind ja straight auf dem Weg in einen Staat, der Grundrechte nach Belieben ein- und ausschaltet (Gruß an Herrn Bosbach und natürlich de Maizière).

@13:42 von roebellian Sicht eines Polizisten

Vielen Dank für diesen Link ! Das ist wirklich sehr interessant. Ich bin einer, der mit vielem, was beim G20 gelaufen ist (von Demonstrantenseite aus) durchaus einverstanden ist. Wenn man angegriffen wird, sollte man sich wehren.
Ich bin aber auch mit einem Kölner Polizisten gut befreundet und kenne sozusagen die Sicht der Gegenseite. Schön, dass es scheinbar mehr als einen Polizisten gibt, der manches, was die Polizei tut, auch kritisch betrachten und analysieren kann.
Und auch schön, dass der das offenbar einfach so schreiben darf, das überrascht mich. Hoffentlich ändert sich das nicht bald mal, wir sind ja straight auf dem Weg in einen Staat, der Grundrechte nach Belieben ein- und ausschaltet (Gruß an Herrn Bosbach und natürlich de Maizière).

Ich teile die Ansicht von

Ich teile die Ansicht von Peter Bereit, der 38 Jahre bei der Berliner Polizei gedient hat, zuletzt im Rang eines Kriminalhauptkommissars, der zu den Ereignissen beim G20 Gipfel u.a.schreibt:
"Das war keine Randale aus einem berechtigten politischen Unmut heraus, das war ein terroristischer Angriff gegen ein ganzes System." Er erklärt auch, warum die 20 000 Beamte nicht in der Lage waren, die Gewaltexzesse zu verhindern: "die Hauptaufgabe der Polizei bestand tatsächlich nicht darin, Hamburg zu retten, sondern in erster Linie ging es darum, den G20-Gipfel vor Provokationen zu bewahren. Darin liegt das Dilemma." Und: "Eine Polizei aber, die selbst zur Verhinderung von Verbrechen keine wirklichen Waffen einsetzen und nicht einmal die Wasserwerfer mit wirksamen Druck fahren darf, eine solche Polizei macht sich lächerlich...Wie ist es zu bewerten, wenn Polizisten mit Gehwegplatten von Dächern aus beworfen werden?... Ist das Landfriedensbruch oder schon versuchter Mord?"
Quelle: "Achgut"

@13:19 von franjo_polen

"....da in den Kommentaren immer wieder von Rechten geschrieben wurde, welche auch dabei gewesen sein sollen und es hierzu bisher keine Quelle gab, dann mal hier eine Quelle: "Bei Krawallen in der Schanze Auch Rechte randalierten mit" (Hamburger Morgenpost, 10.07.2017)"
#
#
Da steht...
Und tatsächlich sollen in den vergangenen Tagen Rechte in der Stadt gewesen sein – um ganz vorne mitzurandalieren. Bei der „Welcome To Hell“-Demo am Donnerstag wurden Rufe gehört, die auch in der rechten Szene üblich sind. – Quelle: http://www.mopo.de/27941982 ©2017
-
Bitte bei der ganzen Wahrheit bleiben. Die MoPo vermutet, sonst nichts.

11:11 Selbstaufklärer

Ja, mir wurde auch schlecht als ich die Sendung sah, aber wegen Frau Ditfurth welche die Gewalttaten verharmlost hat. Ich fand es richtig das Herr Bosbach, den ich sehr schätze die Sendung verlassen hat.

Was passt da nicht?! "uni­la­te­rale Faktenfindung"

Einseitig und tendenziös, was man hier zu lesen bekommt.
Was hat das mit Faktenfindung zu tun?

Richtig, "Viele Fragen sind offen".
Diese müssten geklärt werden. Straftäter müssten ihr Urteil finden.
Das Demonstrationsrecht deckt keine einzige Straftat, nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit.

Die oft versteckten Rechtfertigungen und Verharmlosungen von Straftaten in den Medien ist unerträglich. Z.B.:
Zwei Hubschrauberpiloten wurden durch Laserpointer geblendet. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut "Hamburger Morgenpost" aber nicht um einen Linksextremisten, sondern um einen Familienvater aus Altona, der die Hubschrauber so vertreiben wollte, damit seine Tochter schlafen kann.

Die Polizisten waren im Einsatz um Menschen zu schützen, auch ihr Leben wurde so bedroht. Demnächst gibt es noch Verständnis, wenn u.a. Sanitäter geblendet werden, weil sie Lärm machen?
Von einseitig ausgesuchten Quellen werden keine Fakten festgestellt. Faktenfindung geht anders!

Permanentes Staatsversagen

Wenn 20.000 Polizisten in Hamburg die Sicherheit der Bürger nicht gewährleisten konnten, so kann es nicht an zu wenig Polizisten liegen, sondern am Versagen der Politik und der Gesetze, die verabschiedet wurden, und die der Polizei untersagen, angemessen gegen Gewalttäter vorzugehen.

Wobei offensichtlich nicht nur die Polizei aufgrund der Gesetze (nicht aus eigenem Versagen!) nicht in der Lage ist Gewaltverbrechen in einem Ausmaß wie sie zum G20-Gipfel in Hamburg verübt wurden zu verhindern, sondern auch die Staatsanwaltschaft immer weniger Straftaten verfolgt, sodass die Straftäter ungeschoren bleiben und weiter ungestört Straftaten verüben, wie in der letzten "Plusminus" Sendung im "Ersten" ausführlich berichtet wurde.

Bei einem dermaßen eklatanten Staatsversagen, frage ich mich als aufmerksamer Zeitzeuge, warum nicht einer Chronisten auf die Idee kommt, den "Staat" in Frage zu stellen.

13:38 andererseits

Grenzen nicht dicht.....
aber streng kontrollieren. Es ist doch absehbar dass so ein G20 ein willkommener Anlass ist für Chaoten und gewaltbereiter Randalierer und evtl. Terroristen. Und diese Gefahrenabwehr das ist die Aufgabe des Bundes.

um 13:51 von anderseits

>>"... und rechtsstaatliche Prinzipien und differenzierte Urteilsbegründungen andererseits sind in unserem Land Gott sei Dank voneinander getrennt."<<

Das ist doch logisch und gut so und hat keiner in Abrede gestellt?

Das geht an der eigentlichen Diskussion vorbei!

Dass es gravierende Ausschreitungen gab wird wohl kaum jemand bestreiten. Dass Geschäfte beschädigt wurden und Autos abgefackelt wurden auch nicht. Für mich stellt sich die Frage welche Maßnahmen man treffen muss, um so etwas in Zukunft zu verhindern. Alles andere sind Diskussionen die man gerne führen kann. Aber ich als Bürger möchte schlicht wissen wie uns die Polizei vor diesen Kriminellen schützen kann. Meiner Meinung nach werfen hier zu viele mit Nebelkerzen um sich. Man scheut die Diskussion um die notwendigen Konsequenzen. Und dazu gehört auch die Frage ob man das Prinzip nach dem kein Haus länger als 24 Stunden besetzt sein darf bundesweit einführen sollte.

Glaubt der Bundesinnenminister

allen ernstes man könnte mit Meldeauflagen und Fußfesseln die Mitglieder des Schwarzen Blocks daran hindern, potentielle Demonstrationsorte aufzusuchen? Ich glaube die würden eher in den Untergrund gehen als sich brav und regelmäßig auf der Polizeiwache zu melden. De Maizière sollte hier nicht Hooligans mit dem Schwarzen Block verwechseln. Das könnte ihm böse auf die Füße fallen.

Demokratie braucht Platz - Polizei braucht Rückhalt

Eine Demokratie braucht Platz. Es ist an der Zeit, Demonstrationen als legitimen Teil von politischen Großveranstaltungen zu begreifen. Es ist undemokratisch, wenn ein Sicherheitsring so weit gefasst wird, dass eine demonstrierende Minderheit sich nicht bemerkbar machen kann. Dies versucht sie dann über gewalttätige oder spektakuläre Hetzjagden mit der Polizei...Wieso kann man das nicht in geordnete Bahnen lenken? Wieso kann es nicht - statt einem mehrstündigen Abendessen - eine Stunde geben, wo die Demonstranten vorgelassen werden und den Politikern ihre Meinung zeigen können?

Unsere Polizei hingegen hat Rückhalt verdient. Wir haben eine Polizei, die aus mehr guten Menschen besteht, als der Querschnitt der Gesellschaft es abbildet. Sie hat es daher nicht nötig (und sollte es deshalb auch lassen) den Meinungskrieg mit dramatisierten Zahlen gewinnen zu müssen -dann bleibt auch das Vertrauen intakt. Demonstrationsrecht so lange es geht -kommt die Polizei, geht der Demonstrant nach hause

@roebellian 13:42

"Ein Berliner Polizist, der in Hamburg eingesetzt war, schildert in einem Blog seine Sicht. Ich finde diesen sehr unaufgeregten Artikel recht eindrucksvoll. Zu finden hier: https://vionville.blogspot.de/2017/07/G20-Polizistensicht.html"

Hervorragende Analyse - wünsche mir mehr derartige kritische Polizist/inn/en und weniger "Rainer Wendt Propaganda".

@14:19 von golfspieler

"Ja, mir wurde auch schlecht als ich die Sendung sah, aber wegen Frau Ditfurth welche die Gewalttaten verharmlost hat. Ich fand es richtig das Herr Bosbach, den ich sehr schätze die Sendung verlassen hat."
#
#
Ein cleverer Schachzug von Herrn Bosbach. Durch sein verlassen der Sendung, hat diese Sendung noch viele nachträgliche Zuschauer bekommen. Durch das gerede von Fr. Ditfurth werden viele unentschlossene Wähler abstand von RRG nehmen.
Das verharmlosen der vorfälle in Hamburg durch Grüne/Linke Politiker ist einfach unerträglich.

@14:00 von jukep

"Gewalt ist Gewalt und Mob ist Mob und Pack ist Pack. ... lenkt aber einfach davon ab wie groß inzwischen das Gewaltpotenzial in unserem Land geworden ist."

Danke für diese wichtige und richtige Erkenntnis!
Wir sehen aber derzeit, dass die linke Gewalt etwa in Hamburg verharmlost wird oder der Polizei in die Schuhe geschoben wird. Zudem werden Ideen, die nicht dem Zeitgeist entsprechen, als rassistische, faschistische o.ä . Gewalt bezeichnet.

Wir müssen tatsächlich die Gewalt in diesem Land stärker bekämpfen und dazu gehört auch die Justiz. Zunächst aber muss ich von der Linken Seite den Konsens in der Gewaltablehnung erwarten können. Und dabei kann es nicht sein, dass rechte Ideen und Gedanken zur Gewalt erklärt, jedoch linke Gewaltausbrüche gerechtfertigt werden.

Die linke Seite des politischen Spektrums muss, wenn sie es ehrlich meint, tatsächlich das Gewaltthema für sich konsequent aufarbeiten!

um 14:20 von gman: Dass der

um 14:20 von gman:

Dass der faktenfinder darauf hinweist,WER & mit WELCHEM Motiv die Hubschrauberpiloten blendete,zeugt nicht von Verständnis,sondern zeugt davon,dass dies eindeutig KEIN Linker war,sondern dass diese Tat politisch UNMOTIVIERT
aus persönlichen Gründen verübt wurde.

"
Die Polizisten waren im Einsatz um Menschen zu schützen, auch ihr Leben wurde so bedroht. Demnächst gibt es noch Verständnis, wenn u.a. Sanitäter geblendet werden, weil sie Lärm machen?
"

-> Offenbar existiert ein Verständnis,wenn Anwohner mit Ziellasern von Sturmgewehren bzw. Journalisten mit einer Taschenlampe geblendet werden,welche auf einem Sturmgewehr montiert ist & so auch gleichzeitig auf Bürger & Journalisten mit scharfen Waffen gezielt wird.

Sanitäter wurden -auch während sie Verletzte behandelten - von Polizisten beschimpft & verletzt.
Insgesamt 3 Verletzte durch massive Polizeigewalt - bei einem zerborstete mehrfach das Visier des Helmes - man stelle sich vor, er hätte keinen gehabt.

@13:10 von jukep

"Wenn es aber stimmt, dass Gewalttäter aus dem Ausland eingereist sind dann frage ich mich wo bleibt die Verantwortung des Bundesinnenminister ..... Also wer hat diese Täter ins Land gelassen?"

Sie sind scheints etwas naiv. Erstens können Sie die Grenzen ja nicht flächendeckend dicht machen und zweitens steht denen ja nicht auf der Stirn geschrieben, sie seien Gewalttäter. Woran erkennt man denn an der Grenze einen potentiellen Gewalttäter? Am schrägen Gesichtsausdruck?

Gehwegplatten von den Dächern

Das gab es in Hamburg schon vor über 20 Jahren in der Hafenstraße. Damals hat sich die Polizei auch zurückgezogen. Damals hat es dann wenigstens keine Plünderungen und brennende Autos gegeben. Gegen Gehwegplatten von den Dächern ist natürlich kein leichter Einsatz. In über 20 Jahren sollten die Verantwortlichen aber schon eine Methode finden!

@gman 14:20

"Die oft versteckten Rechtfertigungen und Verharmlosungen von Straftaten in den Medien ist unerträglich. Z.B.:
Zwei Hubschrauberpiloten wurden durch Laserpointer geblendet. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut "Hamburger Morgenpost" aber nicht um einen Linksextremisten, sondern um einen Familienvater aus Altona, der die Hubschrauber so vertreiben wollte, damit seine Tochter schlafen kann."

Interessante Sichtweise - wenn der ermittelte Täter kein Linksextremist war, sondern ein genervter Familienvater, begeht die Presse "Rechtfertigung und Verharmlosung von Straftaten"?
Tut mir leid, aber da kann ich nur noch lachen...

11:33, frosthorn

>>Ich bin gespannt, wann bei uns die ersten kritischen Journalisten mit dem Attribut "Terrorist" bedacht werden.<<

Hier im Forum geschieht das ja gelegentlich schon. Ich erinnere an die Äußerungen einiger Mitforisten, den Entzug der Akkreditierung betreffend.

Das hier war sehr wohl Polizeigewalt

Und wenn mich mir dass hier aus diesem Tagesschau-Faktenfinder:

http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/g20-offene-fragen-101.html

So behaupteten verletzte G20-Gegner in der "Hamburger Morgenpost", sie seien von Polizisten absichtlich von einer Mauer gestoßen worden. Bei dem Vorfall kam es zu 14 Verletzten - wie schwer diese Verletzungen waren, ist allerdings nicht vollständig geklärt. Laut Polizei handelt es sich um einen Unfall, weil ein Gerüst nachgegeben habe, als die vor der Polizei Flüchtenden darüber geklettert seien. Zu dem Vorfall werde weiter ermittelt.

Der Fotograf und Grünen-Politiker Erik Marquardt sagte dem NDR, es seien von Polizisten gezielt Journalisten angegriffen worden. Ihn selbst hätten Polizisten am Freitagabend aufgefordert, sich "zu verpissen", nachdem er seine Presseakkreditierung gezeigt habe. Im Weggehen habe ein Polizist ihn dann noch getreten.

sage ich mal: OB Scholz sagt hier nicht die Wahrheit. Das hier ist Polizeigewalt.

Tolles Deutschland

Laut unser C-Promis war G-20 ein Erfolg und für den Hamburger Bürgermeister war es wie ein Hafengeburtstag. Also alles ohne besondere Vorkommnisse wie Silvester 2015 in Köln. Die 1020 Opfer fallen da nicht so ins Gewicht. So interpretiert man eben eine lupenreine Demokratie.

Auch dass hier ist unzulässige Polizeigewalt

Dann ist auch dass hier aus diesem Tagesschau-Faktenfinder:

http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/g20-offene-fragen-101.html

Auch andere Journalisten berichten von Übergriffen und Einschüchterungen. Ein österreichischer Fotograf sowie ein Hamburger Journalist haben geschildert, dass sie mit Pfefferspray attackiert worden seien. Zahlreiche Tweets unterschiedlicher Journalisten zeugen davon, dass die Polizei offenbar auch gegen sie vorging.

ebenfalls unzulässige Polizeigewalt und außerdem noch ein Vokabular von dem ich sagen wuerde, es ist absolut unterste Schublade.

Weiterhin ist dann dass hier aus dem Tagesschau-Faktenfinder:

Ein Fotograf des "Stern" schilderte auf Facebook, wie seine Ausrüstung durch einen Wasserwerfer zerstört, und er im weiteren Verlauf des Tages von der Polizei verletzt worden sei.

Sachbeschädigung entsprechend § 303 StGB. Hier muesste die Polizei den Zeitwert der Ausruestung ersetzen. Oder falls sie neu war, dann den Neuwert.

@Ernst-

Das wäre doch jetzt mal eine gute Gelegenheit, zu erklären, wie eine privatisierte Polizei, die Sie ja schon öfter angeregt haben, diese Angelegenheit besser geregelt hätte. Vor allem würde mich interessieren, wer deren Auftraggeber wäre, denn der trüge ja nicht nur die Kosten, sondern könnte auch vorgeben, wie sie vorzugehen hätte.
Vielleicht auch gleich in Kooperation mit privat angestellten Staatsanwälten und Richtern.

Da eine ganze Reihe unserer Mitforisten ohnehin de Überzeugung ist, linke Demonstranten würden von der SPD und den Gewerkschaften finanziert, von Ausrüstung über Anreise bis hin zu bezahltem Stundenlohn und Prämien für Straftaten, wäre es doch naheliegend, hier für faire Verhältnisse zu sorgen.

Dieser Pfefferspray-Einsatz gegen diese Frau war ueberzogen

Dann zu diesem Punkt mit der Demonstrantin auf diesem Räumfahrzeug:

http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/g20-offene-fragen-101.html

Das hessische Innenministerium will laut "Frankfurter Rundschau" einen gezielten Pfefferspray-Einsatz gegen eine Demonstrantin in Hamburg überprüfen. Zwei hessische Beamte hatten die Frau mit Pfefferspray besprüht, nachdem sie auf ein Räumfahrzeug der Einsatzkräfte geklettert war.

zu sagen - nachdem ich den Vorfall in youtube gesehen habe: diese Demonstrantin war NICHT schwarz angezogen sondern mit roter Hose und hellem T-Shirt und sie hatte nur ihr Smartphone in der Hand. Die wollte wohl augenscheinlich nur ein Selphie machen mit sich und zusätzlich der Polizei mit drauf. Das sieht eher nach einem Erinnerungsbild aus und nicht nach einem Angriff auf die Polizei. Hier war das Pfefferspray völlig ueberzogen.

Die hätte man auch freundlich verbal auffordern können, da bitte runterzukommen.

"Die oft versteckten Rechtfertigungen und Verharmlosungen von Straftaten in den Medien ist unerträglich. Z.B.:
Zwei Hubschrauberpiloten wurden durch Laserpointer geblendet. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut "Hamburger Morgenpost" aber nicht um einen Linksextremisten, sondern um einen Familienvater aus Altona, der die Hubschrauber so vertreiben wollte, damit seine Tochter schlafen kann."
--
Interessante Sichtweise - wenn der ermittelte Täter kein Linksextremist war, sondern ein genervter Familienvater, begeht die Presse "Rechtfertigung und Verharmlosung von Straftaten"?
Tut mir leid, aber da kann ich nur noch lachen...

Ich kann da nicht mehr lachen, das ist eine todernste Angelegenheit. Die Blendung mit Laser ist eine Straftat. Wenn es ich um Piloten handelt werden da viele Menschenleben aufs Spiel gesetzt. Eine unglaubliche Journaille!
"Linksextremist" hin oder her, Rechts oder Links, das ist eine extreme Straftat!

Ich kann da nicht lachen!

@RobertBlum 12:16

"Lieber, liebe tvc: auch wenn es in ihr Welbild nicht passt - sie hat Menschen verprügelt

und das "31 Journalisten die Akkreditierung wegen Linksextremismus" entzogen werden musste....die Akkreditierungen wurden OHNE Begründung entzogen, ihre Bemerkung ist Mumpitz, sie sollten in ihrer Argumentation wirklich präziser sein"

Nun ja, lieber RobertBlum, ich könnte Ihnen auch Ihr etwas enges Weltbild (so wie Ihrem historischen Namensvetter) vorwerfen. Mir ging es in meinem Kommentar um die Art von Fakten, die die "Faktenfinder" zusammentrugen. Fakten, die sich allein auf die Beobachtung von Demonstranten und Journalisten gründen und eben nicht die Sichtweise von Polizisten und Verantwortlichen berücksichtigen, erscheinen mir zumindest suspekt. Daß von den 5000 Akkreditierten 32 Akkreditierungen entzogen wurden, muß ja einen Grund haben. Gern lasse ich mich überzeugen, daß sie nichts mit Linksextremismus zu tun haben - nur ist das bislang der offizielle Grund...

... das Dilemma. "Eine Polizei aber, die selbst zur Verhinderung von Verbrechen keine wirklichen Waffen einsetzen und nicht einmal die Wasserwerfer mit wirksamen Druck fahren darf, eine solche Polizei macht sich lächerlich...Wie ist es zu bewerten, wenn Polizisten mit Gehwegplatten von Dächern aus beworfen werden?... Ist das Landfriedensbruch oder schon versuchter Mord?"
Das ist eine offene Frage, sind deutsche Polizisten ausreichend ausgerüstet. Gegen Gewalttäter, die Autos anzünden, Geschäfte plündern, Gehwegplatten und Steine gegen Menschen werfen .. Manchmal reichen Wasserwerfer und Reizspray nicht gegen Gewalttäter ....

Schweizer Polizisten haben andere Möglichkeiten:

Gummischrot als Distanzmittel ist «abschreckender und wesentlich flexibler einsetzbar als Wasserwerfer und Reizgas», sagte der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr der «Neuen Zürcher Zeitung».:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/
europa/die-gummischrotfrage-spaltet-die-polizei/story/22855389

@ 11:11 von Selbstaufklärer

Sie schreiben:"......... lobenswerterweise haben Frau Dittfurth und Jan van Aken, konstruktiv sachlich agumentiert, ...."
Da haben Sie anscheinend eine andere Sendung gesehn als ich.

Weder bei Herrn van Aken und schon gar nicht bei Frau Dittfurth hatte ich den Eindruck, dass sie sachlich und konstruktiv argumentierten; es sei denn Sie bezeichnen es als konstruktiv, wenn man nicht ausreden läßt und ständig dazwischen redet.

@AbseitsDesMains 14:41

"Wir sehen aber derzeit, dass die linke Gewalt etwa in Hamburg verharmlost wird oder der Polizei in die Schuhe geschoben wird. "

Wer verharmlost die "linke Gewalt" und schiebt diese der Polizei "in die Schuhe"?
Sind Ihnen kritische Nachfragen zur Aufklärung der Vorgänge, wie es in Rechtsstaaten üblich ist, ein Dorn im Auge?

"Wir müssen tatsächlich die Gewalt in diesem Land stärker bekämpfen und dazu gehört auch die Justiz."

Abgesehen davon, dass es sich bei den meisten G20-Gewalttaten um Sachbeschädigung handelte, gebe ich Ihnen natürlich Recht: Gewalt ist kein zulässiges Mittel der politischen Auseinandersetzung.

Merkwürdigerweise klagt aber nicht die unabhängige Justiz über unzureichende gesetzliche Sanktionsmöglichkeiten gegenüber Gewalttätern, sondern konservative Innenpolitiker, Polizeifunktionäre.

Angesichts der geringen Zahl der bisher zur Anklageerhebung gelangten Fälle gegen "Gewalttäter bei G20" sehe ich hier eher Mißstände bei der Polizei.

14:42 AbseitsDesMains........

Da bin ich ganz bei ihnen.
Gewalt egal woher und von wem muss bekämpft werden so muss die Parole lauten.
Und Ideen wie ein Staatswesen gut zusammen gehalten werden kann und gut funktioniert sollten auch akzeptiert werden egal von welcher Seite sie kommen wichtig ist, dass alles auf dem Boden des Grundgesetzes geschieht. Es ist ein Unding dass sinnvolle Vorschläge abgelehnt werden nur weil sie von der einen (falschen) Seite kommen das Gleiche gilt auch in die andere Richtung.

Demonstrationstypische Verletzungen???

Ich könnte brechen, wenn ich so eine Bezeichnung lese.
Jeder Deutsche hat das Grundrecht zu demonstrieren, egal ob er noch im Kinderwagen sitzt oder am Rollator geht.
Muß er jetzt tatsächlich damit rechnen, dabei schwer verletzt zu werden? So frei nach dem Motto, wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um? Das ist doch Schwachsinn!
Dann ist unser Demonstrationsrecht nur noch soviel wert, wie das in der Türkei oder in China!
Ich habe überhaupt nichts gegen das G20-Treffen, und ich kann viele Argumente der Demonstranten auch nicht nachvollziehen, aber ich liebe mein Land mit all seinen Rechten und Pflichten und erwarte, daß diese Rechte und Pflichten auch respektiert werden!
Ich verurteile auch nicht die einzelnen Polizisten, letztendlich folgen die auch nur ihren Befehlen und haben ja keinen Gesamtüberblick. Außerdem wurden die wahrscheinlich schon seit Wochen darauf vorgeheizt, Leuten mit Agression zu begegnen. Aber irgendwo in der Kommandostruktur sitzen eindeutig ein paar Deppen!

11:53, deutlich

>>Was aber den Brandstiftern, Prüglern, Plünderern, Durchgeknallten, die gezielt mit Molotowcocktails und Zwillen und Eisenstangen Polizisten verletzen wollen hier an Verständnis und Sympathien von Staats- und Gesellschaftsfeinden entgegengebracht wird, das ekelt mich nur an. <<

Von wem reden Sie hier genau?

Ich habe, bis auf die üblichen jautealischen Troll*innen, noch keinen Foristen hier gelesen, der für diese Krawalle irgend eine Form von Verständnis aufbringt.

Niemand hier weiß ja auch bisher, wer überhaupt randaliert hat.

Wobei es für die üblichen Verdächtigen natürlich klar ist, daß es sich nur um von der SPD angestachelte Linksextreme handeln könne.

@14:47 von Karlmaria Gehwegplatten von den Dächern

..........:". Gegen Gehwegplatten von den Dächern ist natürlich kein leichter Einsatz. In über 20 Jahren sollten die Verantwortlichen aber schon eine Methode finden!..."
An welche Methoden denken Sie denn?
Wollen Sie denn mit gepanzerten Fahrzeugen durch die Straßen fahren?

@tvc, 15:06 re @RobertBlum

Nun ja, lieber RobertBlum, ich könnte Ihnen auch Ihr etwas enges Weltbild (so wie Ihrem historischen Namensvetter) vorwerfen.

Auweia. Aus welchem Jahrhundert muss man denn kommen, um Robert Blum, einem der Wegbereiter Ihrer und meiner Demokratie, ein "enges Weltbild" anzudichten? Vor so einem Mann können wir nur den Hut ziehen. Wahrscheinlich haben Sie keine Ahnung, was Sie Menschen wie ihm zu verdanken haben.

@14:57 von frosthorn

Lesen Sie dazu von Gustave de Molinari "Produktion der Sicherheit".
Im Augenblick bin ich aufgrund der roten Banken zu frustriert um das zu erklären. Ich mache jetzt erst mal Pause.

@gman 15:06

"Ich kann da nicht lachen!"

Sie können oder wollen meinen Kommentar offensichtlich nicht verstehen? Ich lache nicht über Straftaten, sondern über Ihre an den Haaren herbeigezogene Unterstellung gegenüber den Medien.

11:56, tvc

>> Nicht die Polizei hat Menschen verprügelt, Autos angezündet, Häuser und Geschäfte verwüstet.<<

Das hat auch niemand behauptet.

>> Solche Taten irgendwie als "Folgeschäden" zu erklären, zeigt nur, daß Linksextremisten geschützt werden sollen. <<

Sie scheinen sich inniglich zu wünschen, daß es sich bei den Verwüstern des Schanzenviertels um Linksextreme handelte. Da sagen die geschädigten Ladenbesitzer aber ganz was anderes.

>>Daß 31 Journalisten die Akkreditierung wegen Linksextremismus wieder entzogen werden mußte, spricht für sich.<<

Wo haben Sie denn gehört, daß den Journalisten die Akkreditierung wegen Linksextremismus entzogen wurde? Das hat eigentlich noch niemand behauptet, alldieweil der Verfassungsschutz sich bedeckt hält.

Bei einem der Journalisten ist es ja bekannt, weswegen ihm die Akkreditierung entzogen wurde: man hielt ihn für einen Reichsbürger.

Haben Sie nichts von gehört?

Gab es überall, auch hier, zu lesen.

Nicht nur Wochen, ...

... sondern schon Monate vorher wurde auf einschlägig bekannten linksextremistischen Plattformen für Hamburg mobilisiert, und wer glaubt das dort hauptsächlich zu etwas "friedlichem" aufgerufen wurde leidet an Realitätsverlust oder versteht auch noch unter "Welcome to Hell" das Schwenken mit Blümchen. Die Message diverser "Mobi-Videos", welche meist kurz nach "Hamburg" wieder aus dem Netz verschwanden, war klar! Sich jetzt hier hinzustellen und den Fehler bei der Polizei zu suchen ist eigentlich abartig. Wer sich im Umfeld von gewalttätigen schwarz vermummten Extremisten aufhält, sollte sich über Polizeieinsätze nicht beschweren.

Da wird ein Stadtteil von gewalttätigen Linksextremisten zerlegt, Autos abgefackelt, Scheiben eingeschlagen, Läden geplündert, usw, und ein Anwohner stört sich an einem Polizei-Hubschrauber, blendet die Piloten mit einem Laser-Pointer um ihn zu vertreiben damit seine Tochter schlafen kann, während über seinem Viertel die Rauchsäulen aufsteigen? Ohne Worte ...

Darstellung: