Viele offene Fragen nach G20-Gipfel in Hamburg

15. Juli 2017 - 10:31 Uhr

Die Krawalle und der Polizeieinsatz beim G20-Gipfel in Hamburg haben eine heftige politische Debatte ausgelöst. Dabei gibt es noch viele offene Fragen zu dem Einsatz. Von Christian Baars, Andrej Reisin, NDR & Patrick Gensing, tagesschau.de

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Kommentare

Es ist bei den Pressestellen der Polizei seit jeher üblich...

... die Verletzenzahlen, ich will nicht sagen zu "frisieren", aber zumindest sehr undifferenziert zu präsentieren. Es ist leider auch nichts neues, dass Medien und Politik dazu neigen, diese Zahlen dann unkritisch weiterzugeben, wodurch Proteste als gewalttätiger dargestellt werden als sie wirklich sind. Die hier dankenswerterweise recherchierte Quote von nur 4% der gemeldeten Verletzungen, die auch schwer genug waren um eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken, überrascht mich nicht sondern deckt sich ziemlich genau mit Berichten aus früheren Jahren. Wie andere Arbeitnehmer melden natürlich auch Polizisten jede Gesundheitsbeeinträchtigung, einschließlich Dehydrierung, Prellungen ohne Fremdeinwirkung, und so weiter. Das ist arbeitsrechtlich völlig normal und nachvollziehbar. Nicht normal und nicht nachvollziehbar ist es, diese Verletzungen den Demonstranten "in die Schuhe zu schieben" und so den friedlichen Protest von über 70.000 Menschen mit zu diskreditieren.

Tatütata!

Es ist schon bezeichnend, bei der Fülle an entlarvenden Videos ausgerechnet auf Polizeimaterial zurückzugreifen. Trotz Schnitt ist die Rechtfertigung für die Gewaltanwendung über die Polizeivideos doch eher dürftig.

Viele offene Fragen nach G20-Gipfel in Hamburg

Welche Hysterie, zuvor, gegenüber den Linken.
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Mir wurde schlecht bei der Sendung "Maischberger", wie sich CDU-Mann Bosbach,
CDU-Mann Lenders und "Stern"-Kolumnist Jörges dort präsentierten.
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Frau Maischberger konnte einem leid tun, aber lobenswerterweise haben Frau Dittfurth und Jan van Aken, konstruktiv sachlich agumentiert, so das ich mir die Sendung dann doch noch bis zum Ende angesehen habe und jetzt eine Bestätigung erfahre, über viele Ungereimtheiten, die aufgeregt den Linken angelastet wurden und werden.

Einsatzkräfte kennzeichnen.

Wie wäre es denn, die Einsatzkräfte eindeutig zu kennzeichnen? Vielleicht hilft das schon gegen Polizeigewalt. Dann dürften allerdings auch die Zahl der bisher so wenig erfolgversprechenden Anzeigen gegen Beamte dramatisch steigen.

Polizeikonzept war möglicherweise nicht auf Deeskalation

... ausgerichtet.
Warum sonst bekam ausgerechnet die "Höllendemo" keinerlei Auflagen?

Es ist der Bericht der Geschäftsleute aus dem Schanzenviertel angegeben, die berichten, dass ausgerechnet der Schwarze Block Plünderungen behindert hat, und auch beim Löschen von Bränden geholfen hat.

Der gesunde Menschenverstand sagt ja auch, warum wurde das "linke" Viertel verwüstet?
Warum die Polizei sich da stundenlang heraushielt und die Straftäter gewähren ließ, wird hoffentlich noch geklärt.

"... Journalisten berichten von Übergriffen und Einschüchterungen. Ein österreichischer Fotograf sowie ein Hamburger Journalisten haben geschildert, dass sie mit Pfefferspray attackiert worden seien. Zahlreiche Tweets unterschiedlicher Journalisten zeugen davon, dass die Polizei offenbar auch gegen sie vorging.
Ein Fotograf des "Stern" schilderte auf Facebook, wie seine Ausrüstung durch einen Wasserwerfer zerstört, und er im weiteren Verlauf des Tages von der Polizei verletzt worden sei."

Zu "130 verletzte Polizisten

Zu "130 verletzte Polizisten durch Reizgas":
Bei solch einem massiven Einsatz seitens der Demonstranten hätten sich so viele selbst vergast,dass sie behandelt hätten werden müssen

Zu "Anzahl verletzte Demonstranten":
Nimmt man den Maßstab der Polizei,geht die Zahl wohl in die 10.000sende.
Die angegebene Zahl bezieht sich dort ausschließlich auf welche mit "demonstratiostypischen Verletzungen" - von Dehydrierung,Kreislaufproblemen & auch von Verletzungen durch Reizgas wird dort NICHT gesprochen.

Zu "Anzahl Fahrzeuge":
hatte die Zahl 25 irgendwo "aufgeschnappt".Das die Polizei keine Zahl rausgeben kann,zeugt entweder von extrem schlechter Polizeiarbeit oder von einer zu niedrigen Anzahl,die nicht in die aufgeheizte Stimmung passt.

Zu "Molotowcocktails & Gehwegplatten":
Dass diese auf dem Dach nicht sichergestellt wurden,zeugt eher davon,dass die Polizei wieder "Fake News" verbreitete - zumal der "Molotowcocktail-Wurf" lt. einem Gutachter für Wärmebildkamerabilder keiner ist.

Erstaunlich.....

ist immer wieder die Naivität und "Blauäugigkeit" mit der Politiker und Medien an solche Vorfälle herangehen! Man kann nicht in einem Atemzug die Bevölkerung zum zivilen Ungehorsam oder passivn Widerstand gegen eine Diktatur auffordern und gleichzeitig z.B. die Nötigung durch Sitzblockaden (= Eingriff in den Straßenverkehr) verharmlosen. Auch wenn sich viele Autonome als furchtbaar intelligent halten (was sie nicht sind!), sind sie offenbar überfordert! Sie können nämlich nicht unterscheiden zwischen einer fremden Diktatur und der tatsächlichen eigenen Diktatur! Die läßt nämlich auch keine andere Meinung oder Weltsicht zu!

Auch mal die eigenen Sendungen gucken!

Noch heute morgen wurde auf Tagesschau 24 ein Interview mit einem Journalisten gezeigt, der im Schanzenviertel unterwegs war und von ca 70 Neonazis berichtete, die sich an den Krawallen massiv beteiligt haben. Die ungeklärten Fragen, bezüglich der zu späten Einsätze von Polizei und Feuerwehr werden hoffentlich auch hier aufgeklärt. Vor allem auch warum das SEK knapp 4 Stunden brauchte, um zum Schulterblatt zu gelangen? Die waren doch in der Nähe und hätten in Minuten vor Ort sein können. Auch die Frage, warum die Haftbefehle für die Festgenommenen von der Polizei zu spät beantragt wurden und deshalb Frei kamen, sollte hier noch erwähnt werden. Im Großen und Ganzen riecht das alles ein wenig nach Kolaboration von rechten Gewalttätern und Polizei(führung). Auch das mit Herrn Dudde ein Beamter zum Einsatzleiter gemacht wurde, der Gerichtlich mehrfach bescheinigt bekommen hat, dass er bei ähnlichen Gegebenheiten gegen Grundgesetz und Verfassungs verstoßen hat, ist äußerst Fragwürdig.

11:11 von ofarrill

Einsatzkräfte kennzeichnen.

Wie wäre es denn, die Einsatzkräfte eindeutig zu kennzeichnen? Vielleicht hilft das schon gegen Polizeigewalt. Dann dürften allerdings auch die Zahl der bisher so wenig erfolgversprechenden Anzeigen gegen Beamte dramatisch steigen.
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Zur Identifizierung der vermummten Linksterroristen haben Sie keine Vorschläge.
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Neben der Lockerung des Vermummungsverbots wie vom SPD-Pistorius heute gefordert, würde auch die Einstufung von Mollotows und Gehwegplatten zu harmlosen Gegenständen, eine erhebliche Reduzierung von linker Gewalt bewirken?

Die Politik ist am Ende und das merkt man

Es kommt mir zu wenig Selbst-Reflektion der Politiker, sie schieben alles auf andere. Keine Tat der Welt kann Gewalt entschuldigen! Aber man kann sich dumm stellen, und Gewalt fördern. Und das geschieht auf Ebene der Politik mehrfach, durch dumme Politik einerseits, aber auch durch die nicht wirklkich begründbare Auswahl eines Tagungsortes, der Demonstrationen explizit zuläßt. Dann scheint es aber, dass die Politik die Demonstranten eigentlich gar nicht will. Und sie eigentlich auch alle unter einen Kamm schert, friedliche wie Gewaltbereite.

Also warum ein Tagungsort in einer Großstadt, wo man gut hin kommt, nur um als Politik "das eigendünklerische Demokratieverständnis zu demonstrieren!"? Die Aussperrung von Journalisten mit fragwürdiger Begründung (keine) passt da nur zu gut ins Bild.

ist doch nur konesquent

dass man diejenigen, die unangemessenes Vorgehen der Polizei dokumentieren könnten, gleich mit vermöbelt und ihnen die Beweise abnimmt. Ich bin gespannt, wann bei uns die ersten kritischen Journalisten mit dem Attribut "Terrorist" bedacht werden.

Hamburg

Jeder der mal ein paar Abende im Schanzenviertel verbracht hat wird es verstehen, warum jeder den ich kenne mit dem Kopf geschüttelt hat und mit mir den sakastischen Satz: "G20 ein paar Kilometer von der Roten Flora entfernt veranstalten: GUTE IDEE!!!" geteilt hat.

Ich denke mal viele wollen mal wieder ein Kräftemessen. Wie weit können wir gehen? Wie werden die Sozialen Netzwerke reagieren?!

Für viele ist das Treffen der Mächtigen, in dem sie vermuten das diese sich dort die Welt aufteilen ein Horror. Und drehen durch. Jeder wusste das die Geschichte eskalieren wird.
Von jeder Seite ist sowas vorsätzlich Schuldhaft.

Wie gesagt: Gute Idee.

Verfassungsschutz

Der Verfassungsschutz hatte das Kanzleramt etc gewarnt, dass auf rechten Plattformen genaue Anweisungen zu Kleidungsstil etc. zu lesen seien, wohlgemerkt auf rechten, es wurde vor skandinavischen Hooligans gewarnt, ganz Skandinavien nicht wirklich für ne linke gewaltbereite Szene bekannt, eher ne rechte, also wie viel wirklich Linken zuzuschreiben ist, wie viele Nebelkerzen die Hamburger Polizei wirft, wie viel inszeniert ist, wir werden es nicht erfahren, aber NSU sollte uns in Erinnerung rufen, ALLES ist unter bestimmten Umständen möglich

Die wichtigste Frage fehlt:

Warum hat die Politik jahrelang zugesehen, wie sich der gewalttätige Linksextremismus in Deutschland ausbreiten und radikalisieren konnte. Wird hier mit zweierlei Maas (kein Tippfehler) gemessen? Warum stellt die Tagesschau diese Frage nicht?

Zur Polizeigewalt - gegen

Zur Polizeigewalt - gegen Journalisten & Demonstranten:
Wer sich nicht durch unmengen von Live-Material wälzen will,kann gerne unter g20-doku.org sich (nicht juristisch bewertete) Polizeigewalt & Grundrechtsverletzungen durch die Polizei anschauen,um sich ein eigenes Bild zu machen.
Dort findet man Berichte,Bilder & Videos (aus "Open-Source-Quellen)

zu "Fake News":
Die Polizei verbreitete mehrfach "Fake News" in sozialen Netzwerken (speziell Twitter) - soll jeder selbst drüber nachdenken,was man davon als Bürger halten soll,wenn die Polizei die Bürger mit Falsch-Nachrichten desinformiert.
Ebenso der Polizeisprecher im TV - NDR-Reporter & Zeuge vor Ort sagte: Polizeisprecher redet "groben Unfug"

Die Bundeswehr war tatsächlich beim G20-Gipfel im Einsatz - nicht mit Panzern,aber u.a. mit
U-Wasser-Drohnen,Hubschraubern,Landungsboot.
-> taz.de/!5423100/

Was auch hier völlig fehlt,ist die Situation bei der GefangenenSammelstelle (GeSa) - lt. Berichten ziemlich erschreckend!

Die Polizei der Prügelknabe für alle Fälle

Man kann sagen, Hamburg ist im Chaos versunken. Das angekündigte Ziel der G20-Gegner wurde also erreicht.

Die Linke Jugend, Solid, hat, laut bairischem Verfassungsschutz, zusammen mit der „Roten Hilfe“ im Mai ein „Direct-Action-Seminar“ abgehalten. Dabei wurden Sitzblockaden einstudiert aber auch die Taktiken zur Irreführung der Polizei durch ständiges Wechseln zwischen schwarzer und bunter Kleidung. In Hamburg konnte man sehen, wie erfolgreich diese Taktiken umgesetzt wurden. Es wurden Busse gechartert, um die so vorbereiteten Chaoten nach Hamburg zu bringen.

Das von ARD und sogenannten „Beobachtern“ nun beklagte Versagen der Polizei, war also bewusst herbeigeführt. Der Staat und seine Vetreter sollten vorgeführt und diskreditiert werden. Die Anarchie war gewollt und geplant.

Wo bleibt die längst überfällige kritische und investigative Berichterstattung hinsichtlich linkem Extremismus in Deutschland?

inzwischen wird es langsam peinlich....

Der typisch deutsche Aktionismus, verbunden mit immer obstruseren Forderungen, ist das nur zum Sommerloch füllen, ist es auch Wahlkampf, oder erinnert es nicht auch ein wenig an jenen Erdogan, direkt nach dem Putsch vor einem Jahr, diese Gelegenheit zu instrumentalisieren, um politisch unbequeme im Land nicht nur in die Schmuddelecke zu drängen, sondern sie gleich komplett "unschädlich" zu machen und sich dabei auch noch der Zustimmung breiter Teile der Bevölkerung sicher zu wähnen....?

Unparteiische Berichterstattung...

...klingt anders. Man erweckt hier den Eindruck objektiv berichten zu wollen, suggeriert jedoch vielfach mit unbelegten Behauptungen es würden Fakten zitiert. Quellen werden meist nicht benannt oder sind nicht glaubwürdig/nachvollziehbar/überprüfbar.

Keine Fragen wirklich

Keine Fragen wirklich offen:
Rote Flora räumen, linksextremen Projekten geldhahn zudrehen und gut ist

Klare Sprache wählen

Sie sprechen von erlebnishungrigen Jugendlichen oder von Demonstranten, Aktivisten, Störer und Gewalttäter.
Gestern dagegen sprachen Sie in einem kurzen Bericht über eine friedliche Aktion der Identitären Bewegung in jedem Satz von Rechtsextremen.

Bitte benennen Sie doch Gewalttäter als Extremisten, auch wenn es sich um Linke handelt. Umgekehrt sollte man gewaltfreie Andersdenkende nur weil sie vermeintlich rechts stehen nicht als Extremist beschimpfen. Das ist nämlich das Mirkokosmos von Gabriel & Konsorten.

Also ...

... ich hab ja schon im Vorfeld so einiges vermutet und auch hier geschrieben.
Aber daß selbst eingegangene Krankmeldungen von Polizisten vor dem G20-Gipfel in die "Verletztenstatistik" mit aufgenommen wurden, hätte nicht mal ich erwartet und grenzt m.Ea. schon an vorsätzlichen Betrug seitens der Polizei.

Endlich!

Vielen Dank, Tagesschau-Redaktion! Dies ist nun endlich der Versuch, die Dinge von verschiedenen Seiten her zu beleuchten, wirklich zu recherchieren und sich nicht mit Verlautbarungen allein der Polizei zufrieden zu geben. Warum wurde das nicht früher getan? In nahezu sämtlichen Berichten in Funk und Fernsehen wurden Gegendarstellungen nicht oder kaum erwähnt. Tenor aller Befragten war bisher, einzig und allein Demonstranten Schuld zuzuschieben. Wer auch nur ansatzweise wagte, auch das polizeiliche Vorgehen zu hinterfragen, der wurde massiv angegriffen und es wurde sogar unterstellt, dass Kritiker der Polizei die Gewaltexzesse von Chaoten rechtfertigen wollten (z.B. Maischberger-Sendung). Hoffentlich findet man jetzt zu sachlichen Stellungnahmen, einer sachlichen und gut recherchierten Berichterstattung und einer ernsthaften Diskussion ohne Polemik zurück.

Wir sind bald alle auf gewissen Listen

In dem anderen Artikel wird deutlich, dass Journalisten (offenbar grundlos) überwacht werden! Da steht der Verdacht im Raum ein Reichsbürger zu sein, weil der Journalist offenbar einige Tage lang Reichsbürgerseiten bzw. Seiten zur Identäre Bewegung zur Recherche besucht hat.

Dieses Land entlarvt immer mehr sich selbst. Ich habe hier keine Angst vor Fremden, Rechtsextremen oder Linksanarchisten. Ich habe mehr Angst vor einem Staats-System, das immer mehr zum DDR Apparat wird. Bald wird man automatisch gelöscht, weil man als normaler Bürger auf einer Liste steht, nur weil man einige Tage lang ein paar Reichsbürgerseiten besuchte, um sich zu informieren, was das für Leute sind. Ja, das ist die Richtung, die hier stattfindet. Wir kommen alle auf eine Liste.

Wer die Gewalt beklagt, übrigens, sollte in der Schule anfangen, diese zu reformieren. Der Leistungsdruck in unserer Gesellschaft ist unmenschlich und bringt gewiss 15-30% gewaltbereit gemachte Menschen hervor. Siehe Hass-Net

Die Bilder verblassen

und all jene, für die immer die Polizei, die Politiker und natürlich die Neonazis an allem Schuld sind, tauchen wieder auf. Warum schleppen "friedliche Demonstranten" Vermummungsmaterial, Zwillen und Brandsätze (aus einer Hubschrauberaufnahme sieht man, wie ein solcher von einem Dach auf einen Wasserwerfer geworfen wird) mit sich, wenn sie nur friedlich demonstrieren wollen? Warum ziehen sich friedliche Demonstranten nicht räumlich von Vermummten zurück, damit die Polizei Recht und Gesetz umsetzen kann und dann die Demonstration stattfinden kann? Nein, die Machtprobe fing schon seitens der Demonstranten an - wir sind Recht und Gesetz und bestimmen, was mit Vermummten geschieht. Diese Anmaßung hat nichts mit Demonstrationsrecht oder freier Meinungsäußerung zu tun, das ist die Negierung der Demokratie, des Rechtsstaates und der Verfassung. Die Diktatur der Straße, derjenigen, die sich mit Gewalt durchsetzen, ohne jede Legitimation außer der eigenen Selbstgerechtigkeit und Überheblichkeit

Natürlich sind viele Fragen

Natürlich sind viele Fragen offen, vor allem die, warum man das nicht in Bayern wie immer gemacht hat ?? Gewalt mit Ansage und Kalkül.
Es lenkt prima von den aktuellen Problemen ab für die Merkel verantwortlich ist und belastet die Linke und die SPD.

Die Polizei

hat hier unter schwierigsten Bedingungen ihren Job gemacht. Die "Spielregeln" konnte sie dabei nicht bestimmen, die wurden von den organisierten Marodierern diktiert. Ich wünsche den verletzten Polizisten alles Gute. Was aber den Brandstiftern, Prüglern, Plünderern, Durchgeknallten, die gezielt mit Molotowcocktails und Zwillen und Eisenstangen Polizisten verletzen wollen hier an Verständnis und Sympathien von Staats- und Gesellschaftsfeinden entgegengebracht wird, das ekelt mich nur an. Das lässt für die Zukunft Fürchterliches erahnen

Danke für die Zusammenstellung der bekannten Fakten

noch eine Anmerkung: die Verantwortlichen (Innensenator, Einsatzleiter) sollten die Kosequenzen ziehen und zurücktreten bzw. entlassen werden - dass das nicht passieren wird, hat schon die "Aufarbeitung" des Hamburger Kessels 1986 gezeigt (ich habe 8 Stunden damals im Kessel gestanden, bis meine Blase nicht mehr mitmachte - pinkeln=verhaftet werden)

@11:42 Abseits...

Die sog. "Identitäre Bewegung" ist eine rechtsextreme Bewegung, weil sie unter dem harmlos erscheinenden Begriff "Identitat" (jeder braucht oder hat eine...) klar Neonazi-Sprache/-Ideologie und rassistische Positionen bekundet und verbreitet. Und da ist es gut, rechtsextrem auch rechtsextrem zu nennen.

"Faktenfinder?"

Es ist schon bezeichnend, wenn ständig nicht näher bezeichnete "Beobachter" zitiert werden, die alle den Eindruck hatten, als habe die Polizei eskalieren wollen oder Gewalt ausgeübt... Nicht die Polizei hat Menschen verprügelt, Autos angezündet, Häuser und Geschäfte verwüstet. Solche Taten irgendwie als "Folgeschäden" zu erklären, zeigt nur, daß Linksextremisten geschützt werden sollen. Daß 31 Journalisten die Akkreditierung wegen Linksextremismus wieder entzogen werden mußte, spricht für sich.

Mir tun die verletzten Polizisten leid

Mir tun die verletzten Polizisten leid und ich wünsche Ihnen eine gute und baldige Genesung. Ich wünsche mir das man im Handyfotozeitalter allen Verantwortlichen linken Militanten habhaft wird und das die Justiz keinen Kuschelkurs fährt.

Vielleicht könnte die ARD

Vielleicht könnte die ARD auch mal eine Umfrage in Auftrag geben, die die politische Einstellung von Polizeibeamten in Erfahrung bringt? In Bayern gab es sogar einen Polizeibeamten, der "Reichsbürger" war/ist, und in einem Einsatz gegen ihn hat er bei einer anstehenden Hausdurchsuchung auf Kollegen geschossen! Zu befürchten ist, das eine solche Einstellung bei Polizisten kein Einzelfall ist. Und AfD-Nähe, wenn nicht Schlimmeres, dürfte auch bei einigen Polizisten vorliegen. Zumindest die Einstellung von Teilen der Polizei zur freiheitlichen und demokratischen Grundordnung sollte auch Thema für eine Polizeiinterne Untersuchung sein! Das Polizisten auf Linke u/o Alternative hemmungslos eingeprügeln, war ja schon bei Anti-AKW -Demos in Brockdorf und anderswo so. Leider gabs damals noch keine (a)sozialen Medien, in denen sich der interessierte Bürger selber informieren konnte.

@11:36 freedom of speech

Lesen Sie einfach den Kommentar, den 2 min vor Ihrem der User "tatenlos" gepostet hat: es gibt bei der Vorbereitung und Durchführung der Gewalt klare Belege dafür, dass z.B. skandinavische Rechtsradikale erheblich beteiligt waren.

Eskalation war vorprogrammiert

Gewaltaffine Personen finden sich nicht nur unter den Autonomen, sondern auch unter den Polizisten - schließlich werden beiden Gruppen vorwiegend aus junge Männern gebildet. Das klare Feindbild tat sein übriges und so musste es ja eskalieren.

Verhindern ließe sich das nur, wenn ein Aufeinandertreffen im Voraus verhindert wird - am besten dadurch, dass man solche Gipfel auf irgendeinem Acker oder noch besser per Skype-Konferenz abhält.

um 11:56 von anderseits

>>"Die sog. "Identitäre Bewegung" ist eine rechtsextreme Bewegung, weil sie unter dem harmlos erscheinenden Begriff "Identitat" (jeder braucht oder hat eine...) klar Neonazi-Sprache/-Ideologie und rassistische Positionen bekundet und verbreitet. Und da ist es gut, rechtsextrem auch rechtsextrem zu nennen."<<

Diese Identitären Bewegung fällt aber durch sehr positive Taten im Sinne der Bevölkerung (z.B. Schlepperschiffe aufbringen) auf. Deshalb scheint "rechts" nicht oder nicht mehr von vornherein negativ besetzt zu sein? Demgegenüber scheinen die Begriffe in Zusammenhang mit "Links" immer mehr ins Negative abzurutschen (siehe Hamburg)?

@11:56 von andererseits

Gemäß der Definition des Verfassungsschutzberichts meint Extremismus "Ziele mit Gewalt" durchsetzen.
Das trifft ganz sicherlich auf die linken Demonstranten in Hamburg zu, auch auf den schützenden Saum um die Gewalttäter herum.

Warum Sie aber gewaltfreie Andersdenkende wie die "Identitäre Bewegung" als Extremisten bezeichnen wollen, verstehe ich nicht. Sie wollen pauschal Rechte ächten und das ist falsch! Lassen Sie uns wie es sich für Demokraten gehört die Gewalt und nicht die Ideen ächten!

Fake News von der Polizei

Erst heißt es 500 Polizisten wären verletzt. Jetzt kommt raus, im relevanten Zeitraum waren es nur rund 250. Fake News. Mehr als die Hälfte wurde durch Reizgas der Polizei verletzt. Ein großer Anteil der Verletzten entstand darüberhinaus durch die von der Polizei zu verantwortende Arbeitsbedingungen. Ein Knalltrauma und ein Zwillen-Beschuss kann direkt auf Demonstrationsteilnehmer zurückgeführt werden.

Die Polizei behauptet, ein Person sei beraubt und geschlagen worde. Darum hätte ein Zivilpolizist zur Warnung geschossen. Fake News! Ein Video des Vorfall zeigt, vor dem Schuss wurde nicht geschlagen oder getreten. Die Person wurde auch nicht bestohlen sondern er fotografierte rechtswidrig Passanten die sich dann beschwerten.

Die Demonstranten hätten einen Hinterhalt organisiert und wollten mit lebensbedrohenden Waffen losschlagen. Fake News. Es gibt keinen Hinweis hierzu. Alle Verdächtigen sind wieder frei!

Dennoch prägen diese Fake News unsere Wahrnehmung der Vorkommnisse.

um 12:05 von Nachfragerin

>>"Gewaltaffine Personen finden sich nicht nur unter den Autonomen, sondern auch unter den Polizisten - schließlich werden beiden Gruppen vorwiegend aus junge Männern gebildet. Das klare Feindbild tat sein übriges und so musste es ja eskalieren."<<

Unter der Polizei ganz sicherlich nicht, oder zumindest nur in den doch arg begrenzten Denkmuster einiger Linken. Der schwarzen Block wollte sich von vornherein vermummen und für Krawall sorgen das ist die Ausgangsbasis für die tragischen Vorfälle.

@tvc

"Nicht die Polizei hat Menschen verprügelt,..."
hat sie nicht?
Lieber, liebe tvc: auch wenn es in ihr Welbild nicht passt - sie hat Menschen verprügelt

und das "31 Journalisten die Akkreditierung wegen Linksextremismus" entzogen werden musste....die Akkreditierungen wurden OHNE Begründung entzogen, ihre Bemerkung ist Mumpitz, sie sollten in ihrer Argumentation wirklich präziser sein

@ 11:11 von Selbstaufklärer

"... Frau Dittfurth und Jan van Aken, konstruktiv sachlich agumentiert,.."
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Frau von Dittfurth und sachlich?
das konnte die noch nie, auch nicht, als sie bei den GrünInnen war.

Grimassen schneidend hat sie in ihrem Sessel gehangen.

@Tatenlos, wenn Sie schon den

@Tatenlos, wenn Sie schon den Bericht Bezug nehmen dann bitte nicht nur die Rosinen rauspicken.
Gleich auf der ersten Seite warnt die Behörde deutlich vor militanten Aktionen: „Die Ergebnisse von polizeilichen Durchsuchungsmaßnahmen im Vorfeld der Proteste zeigen, dass sich die gewaltbereite linksextremistische Szene gezielt auf militante Aktionen vorbereitet.“
Zu der Hamburger Demonstration am 6. Juli unter dem Motto „Welcome to Hell“ stellte der Lagebericht fest: „Es ist mit einem gezielten Angriff auf die Polizei durch mindestens einen Demonstrationsblock zu rechnen.“ Verabredet sei, eine bestimmte einheitliche Kleidung zu tragen...
Im Schlusskapitel „Prognose/Bewertung“ konstatiert das Bundesamt für Verfassungsschutz: „Klares Ziel des militanten Spektrums ist es dabei, eine Eskalation der Straßenmilitanz und damit einen Kontrollverlust bei den eingesetzten Sicherheitskräften herbeizuführen.“
So ganz unschuldig ist die Linksextreme Szene nicht.

@Separatistic, 11.33h

Wollen Sie damit ausdrücken, dass die linken Gewaltkriminellen künftig bestimmen, wer was wo machen darf?
Das ist genau das, was verhindert werden muss.

Ausgewogenheit?

Christian Baars, Andrej Reisin und Patrick Gensing?!

Haben Sie eigentlich auch Journalisten in Ihren Reihen, die konservativem Gedankengut nahe stehen?

Ohne den oben genannten Herren nahetreten zu wollen, aber keiner hat sich bisher durch kritsche Berichte oder Schriften gegenüber dem linken Spektrum hervorgetan.

@12:02 eine_anm

Es scheint in manchen Kreisen "schick" geworden zu sein, unserer Justiz einen "Kuschelkurs" zu unterstellen. Was soll das sein? Wir leben in einem Rechtsstaat, einem der besten und differenziertesten weltweit. Da sind Begriffe wie "Kuschelkurs" letztlich nur bösartige Unterstellungen und politisch motiviert. Deshalb lohnt sich immer wieder die altbekannte Frage: "Wem nützt es, solche unterstellenden Begriffe zu verwenden?" Und schon geht einem ein Licht auf...

Arktis und Antarktis

>Die Bilder verblassen und all jene, für die immer die Polizei, die Politiker und natürlich die Neonazis an allem Schuld sind, tauchen wieder auf.<

... und die Fehler der Polizei (bei 20.000 eingesetzten Beamten in einem extrem aufgeladenen Umfeld absolut nicht zu vermeiden) dienen als Rechtfertigung.

Sg Autograf,

ich muss Ihnen leider zustimmen. Und es ist ja nicht so, dass unsere werte Antifa sich auf Gewalt bei Demonstrationen "beschränkt".

Jüngstes Beispiel für den beherzten "Kampf gegen Rechts" ist die Bedrohung einer Schulveranstaltung, weil dort neben Vertretern der anderen Parteien auch ein AfD-Mitglied auftreten sollte.

Fakenachricht? Dann stammt die vom rbb, "Nach Drohungen der Antifa - Diskussion um die Absage einer Diskussionsveranstaltung" vom 12.7.

MfG A.

ich bin gespannt, wie viele Berufsdemonstranten 2020

nach Saudi - Arabien fahren,
um dort für Menschen- und Frauenrechte und gegen Regierungen zu demonstrieren,
Autos anzünden und Steine auf Polizisten werfen.

Der Faktenfinder widerspricht sich selbst

"Laut Recherchen von Buzzfeed sind in der "heißen Einsatzphase" - von Donnerstag bis Sonntag - 231 Polizisten verletzt worden, 21 von ihnen so schwer, dass sie auch noch am Folgetag oder länger nicht einsatztauglich waren. Offiziell als schwer verletzt gelten demnach zwei Beamte der Bundespolizei."

Was denn nun liebe ARD?

Kurz danach beschreiben Sie Knochenbrüche und ähnlich Verletzungen bei Demonstranten und eventuell harmlosen Anwohnern. Sind das keine schweren Verletzungen?

@ um 12:12 von Initiative Neue...

Die festgenommenen Verdächtigen mussten freigelassen werden, weil die Polizei die Haftbefehle erst kurz vor Ablauf der 24 Stundenfrist bei den zuständigen Richtern beantragt hat. So hatten die Richter nicht genügend Zeit zur Überprüfung der Haftbefehle und die Personen mussten nach 24 Stunden wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Seltsame Polizeiarbeit. Bisher kann man nur vermuten, warum die Polizei so arbeitet. Aber bei dem Theater was um die angeblich linken Gewalttäter zu Recht gemacht wird, ist sowas schon Eigenartig bis Verdächtig.

Erstaunlich, was der Herr Scholz so alles weiß

Scholz: "Polizeigewalt gab es nicht"
Warum dann die Ermittlungsverfahren und Anklagen gegen Polizisten? Es gibt mehrere Videos & Ticker im Internet, u.a. von Taz-Journalisten, die von eindeutig rechtswidrigen Handlungen der Polizei berichten. Bereits vor Beginn des G20 räumte die Polizei gewaltsam und ohne konkreten Anlaß die gerichtlich genehmigten Zeltstädte der Demonstranten in Entenwerder

Scholz: "Viele der kriminellen Gewalttäter kommen aus dem Schanzenviertel selbst oder der Nachbarschaft"
Also doch keine im europäischen In- und Ausland herumreisenden Gewalttäter, sondern ein „hausgemachtes“ Problem der Hamburger?

Mich würde interessieren, aufgrund welcher Erkenntnisse Herr Scholz zu seinen Aussagen kommt. Die Aufarbeitung der Vorkommnisse durch die Hamburger Polizei/Innenbehörde läuft doch wohl noch?

Na ja, Hauptsache Herr Scholz kann den schwarzen Peter schon mal an die Linkspartei und die Betreiber der Roten Flora weiter reichen...

Unabhängig davon, unter

Unabhängig davon, unter welchem Stress die eingesetzten Polizeibeamten standen, ist es Unerträglich und eines Rechtsstaates nicht würdig, dass Polizisten offensichtlich nicht dahingehend überprüft werden, ob sie nicht auch einen Hang zu Gewalttätigkeiten haben. Die Prügelszenen, die bisher belegt sind, müsste die betreffenden Polizisten eigentlich dringend psychologischer Hilfe zuführen. Polizisten die zu mehreren wehrlose Menschen mit Waffen zusammenschlagen braucht nur ein Unrechtsstaat. Politiker, Polizeipräsidenten und Einsatzleiter, die sich hinter solche Beamte stellen, ebenfalls.

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