Kommentare - Berliner Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt

27. Februar 2017 - 11:21 Uhr

Lebenslang wegen Mordes: So lautet das Urteil im Prozess gegen zwei junge Sportwagenfahrer. Sie hatten sich vor einem Jahr in Berlin ein illegales Autorennen nahe dem Ku'damm geliefert. Ein Unbeteiligter kam dabei ums Leben.

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Kommentare

@ laaspher (12:23): Nein das ist nicht zulässig!

@ laaspher

Nein, ist es nicht. Denn lesen Sie mal was in Artikel 14 GG drinsteht:

https://dejure.org/gesetze/GG/14.html

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

Und bei uns gibt es kein Bundesgesetz, dass sowas regelt. Und von daher darf sowas gar nicht eingezogen werden. Zusätzlich dazu kommt dann noch EU-Recht aus der EU-Grundrechte-Charta Artikel 17!

Damit wäre diese Einziehung sogar nicht nur grundgesetzwidrig sondern auch eu-rechtswidrig!

Leider die Ausnahme

Viele begehen leider noch gleich Fahrerflucht. Es gibt einfach eine kritische Masse an cholerischen Verkehrsteilnehmern die mit einem Auto, welches das vielfache ihrer eigenen Körperkraft entwickeln kann, nicht umgehen können. Das ist sehr traurig für die vielen umsichtigen und rücksichtsvollen Menschen.

Richtig / nicht richtig...

Wo fängt der Vorsatz im Verkehr an?
Ist er nur einer Aktion geschuldet oder muss man hier ein Gesamtbild schaffen?
Wenn ich nachweislich mit mehr als dem 3-Fachen der erlaubten Geschwindigkeit (ich gehe jetzt mal von max.50km/h innerorts aus), der Lage mitten in der Berliner Innenstadt und einer Vorgeschichte mit 19 bekannten Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie vier registrierten "Vorfällen" im Straßenverkehr inkl. Unfallflucht und Verletzten (bei H.) in die Bewertung gehe, schaut das schon nicht mehr so nach einem bedauerlichen Versehen aus.

Endlich Bedingter Vorsatz!

@lakshmi Es sind nicht die Staatsanwaltschaften, die hier zurückhaltend waren sondern die Gerichte. Staatsanwälte haben schon in vielen solcher Fälle auf (vorsätzlichen) Totschlag oder Mord eben mit dem Argument des bedingten Vorsatzes.

Dieser wird in vielen anderen Tatbeständen auch ziemlich weit ausgelegt und angewendet. Nur die Autofahrer hatten hier bislang eine Schonung die im Grunde unhaltbare Ausmaße angenommen hat. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Urteil sich als Revisionsfest erweist und dann entsprechend einen neuen Maßstab setzt.

Jemand der mit 160 sachen durch die Innenstadt fährt handelt nicht mehr fahrlässig sondern mit bedingten Vorsatz!

11:37 von Demokratieschue... ..zum Teil richtig ...

vielleicht hätte auch ein urteil auf fahrlässige Tötung hin genügt - aber egal.
Im Übrigen ist auch die Zukunft des Opfers (und weiterer Angehöriger) zerstört, man soll es mit dem Mitgefühl also nicht übertreiben.
Wichtiger aber als eine harte Strafe per se, ist ein gründliches Durchgreifen - z. B. im Hinblick auf die Finanzierung von snobistischem Lebenswandel und PS-Boliden. Es ist wichtig die Solidität und die Finanzierungssysteme solcher Hobbys zu erschließen und z. B. in die Klärung solcher Umstände auch das gesamte familiäre Umfeld einzubeziehen - so bekommt das Raser Dasein am schnellsten eine Bremse aufgesetzt, wenn die Verhältnisse innerhalb des privaten Beziehungsgeflechts thematisiert und einer eingehenden Betrachtung unterzogen werden.

Harte Strafe - auf jeden

Harte Strafe - auf jeden Fall! Wer mit 160 über eine rote Ampel fährt kann unmöglich denken dass niemand dabei gefährdet wird. Aber ob das wirklich als Mord zu bezeichnen ist?

Technische Verhinderung von illegalen Straßenrennen

in dem man an jedem (Autobahn)schild einen Transponder anbringt, der die Vmax an vorbeifahrende Wagen senden, so das die dann elektronisch angeriegelt werden.

Sollte ein Wagen über längere Zeit kein Signal empfangen, so ist die Vmax auf 60 km/h zu begrenzen, Vmax 80 km/h sollte man sich auf einer Autobahn zuletzt befunden haben.
Damit sollte dann umgehend eine Werkstatt aufgesucht werden. Sollte der TÜV oder die Werkstatt Manipulationen feststellen, so ergeht Strafanzeige und eventueller Führerscheinentzug. Die Geräte zum Empfang und Regelung sind zu verplomben und zu versiegeln, so das eine Manipulation gleichzeitig einen Siegelbruch darstellt.

Jeder Wagen, der auf deutschen Straßen fahren will, muss so ausgerüstet sein.

@ pbuechel (12:25): Das hier ist fahrlässige Tötung!

hi pbuechel

Ich finde es irrelevant ob sich sich vorher darüber Gedanken gemacht haben. Wenn ich mit 160 km/h mehrfach rote Ampeln überfahre muss ich mit Toten rechnen.

Ja die hätten damit rechnen muessen, dass es irgendwann zu Unfällen mit Personenschaden kommt, wenn die so weitermachen. Aber: damit es ein Mord ist, muessen die Mordmerkmale erfuellt sein wie:

-> Habgier
-> Heimtuecke
-> besondere ueberharte Gewalt

und dass ist hier nicht der Fall. Die Mordmerkmale sind hier nicht erfuellt. Es gab keine Habgier, es gab keine Heimtuecke und es gab auch keine ueberharte Gewalt.

Das hier ist eine fahrlässige Tötung gewesen, aber KEIN Mord. Und bei dem Satz:

Wenn ich mit einer Pistole auf jemanden schieße muss ich mit Toten rechnen.

vergleichen Sie jetzt aber Äpfel mit Birnen. Man kann - in meine Ansicht - eine solche Waffe wie eine Pistole, ein Maschinengewehr oder eine andere Feuerwaffe nicht mit so einer Sache im Straßenverkehr gleichsetzen.

@Neu

"Allerdings ist dieser weitere Punkt:
Auch die geliebten Autos wären weg.
nach Artikel 14 GG verboten!"

Das ist Unsinn. Artikel 14 besagt: "Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt."

Nun gibt es nunmal Gesetze und höchstrichterliche Entscheidungen, die besagen, das das Tatwerkzeug bei einer Straftat eingezogen wird. Sie verlieren sogar ihren Wagen, wenn sie ihn als Fluchtauto bei einem Bankraub benutzen.

11:37 von Demokratieschue.

Schon einmal einen Gedanken daran verschwendet dass die Opfer dieser Raserei auch lebenslänglich Tot sind.

ENDLICH !!!,...

...in so einem Fall wie diesen, wo zwei Autofahrer (wobei das Wort schon mehr als Hohn ist) mit ca. 160 km/h innerorts wo 50 km/h erlaubt sind fahren, dazu noch mehrere Stop Zeichen (rote Ampeln) mit voller Absicht überfahren nur um ihr eigenes Ego zu bestätigen und dann durch einen Unfall einen Menschen umbringen, ist das die richtige Anwort

Wenn ich mich in mein Auto setzte und vorsätzlich alle Verkehrregeln mißachte, dann muß ich damit rechnen zur Rechenschaft gezogen zu werden

Ein Auto kann als Waffe eingesetzt werden und dies scheint in diesem Fall der Fall gewesen sein

Also vollkommen korrekt das Urteil

Man kann jetzt nur hoffen, daß...
- das Urteil bestand haben wird
- und das andere "Geistesfahrer" abgeschreckt werden

Wobei ich das bezweifle, da die meisten illigalen Rennen nie geahndet werden können

Leider

P.S.: Ich bin gegen totale Überwachung, aber in solchen Fällen wäre eine el. Aufzeichung im Pkw sinnvoll. Quasi wenn ein Unfall passiert, kann man die Daten auswerten

@ex-lax

"Da "lebenslänglich" bei uns ja leider fast immer nur 15 Jahre bedeutet"

Das ist falsch. Im Schnitt sitzen zu lebenslanger Strafe Verurteilte 20 Jahre im Gefängnis. Frühestens nach 15 Jahren KANN jemand auf Bewährung entlassen werden. Es gibt aber sogar Gefängnisinsassen, die sitzen seit über 30 Jahren im Gefängnis.

re.11:37 von Demokratieschue

Deren Zukunftsaussichten aber damit zunichte sein dürften.
1. welcher Zukunftsaussichten hat denn das Opfer noch , es ist Tot.
2. da er lebenslänglich hat hat er sowie so keine Zukunft in dem Sinne mehr.
Ich finde das Urteil richtig gut.

um 12:17 von derkleineBürger

Von welchem Land und welcher Straftat schreiben Sie, würde mich interessieren!

Grundsätzlich gehören die jungs hinter Schloss und Riegel!
Dennoch bin ich (angenehm) überrascht dass die Richter das Urteil gesprochen haben, in D ist das leider nicht mehr selbstverständlich!

@ tettigonia (12:29): es geht oft nicht ohne Auto!

@ tettigonia

Man kann sich in eine Gesellschaft einbringen ohne Auto zu fahren.

Aber Sie wissen offenbar nicht, dass viele Arbeitsplätze heute von einem Pkw abhängig sind. Lesen Sie eigentlich nie die Stellenanzeigen in den Zeitungen?? Denn da steht fast immer drin, dass ein Pkw Voraussetzung fuer die jeweilige Stelle ist.

Und wenn die beiden jetzt nie wieder Auto fahren duerfen, dann haben die auch deswegen auf dem Arbeitsmarkt nie wieder wirklich eine Chance.

Und es ist egal in welcher Großstadt sie leben:

Gerade in Berlin sollte das gehen.

ueberall werden Sie ein Auto brauchen. Auch in Stuttgart kommt man nicht ueberall mit Öffis hin und wenn man dann zum Beispiel Außendienst bei Kunden machen muss, dann brauchst du ein Auto. Oder wenn du zu Firmen-Niederlassungen in andere Städte fahren musst, dann brauchst du ein Auto weil Zuege und Busse nicht ueberall hinfahren.

zur Zukunft der Täter

Tja, das habe ich mir auch lange überlegt. Aber irgendwo und irgendwie hört es dann doch auf, dass man sich beim Strafmaß damit beschäftigen will, was aus "denen" später noch mal werden kann. Das ist mir insbesondere deswegen komplett egal, seit ich neulich in der Innenstadt nachts um etwa 02:00 Uhr rechts und Links (jeweils lange Abbiegespuren) gleichzeitig mit deutlich zu hoher geschwindigkeit überholt wurde. Was aus den beiden wird hätten sie sich vorher überlegen können. Und ich denke mal, die hatten davor auch keinen wirklichen Plan was aus ihnen wird. Es kann also nicht immer die vorrangige Aufgabe der Gesellschaft und des Gerichts sein sich Gedanken dazu zu machen.

Ein solches Urteil ist längst

Ein solches Urteil ist längst überfällig, denn wenn jemand allgemeine Regel so massiv missachtet muss dann mit den Konsequenzen leben. Bedauerlich ist nur dass vorher wieder ein Mensch mit dem Leben bezahlen muss. Hier sei ein Blick nach Köln erlaubt. Vergleichbare Ausgangssituation und das kläglich Versagen der Justiz.
Wer durch eine Ortschaft rast handelt immer mit Vorsatz.

Das Urteil soll eine abschreckende Wirkung erzeugen.

Hoffen wir, dass es in einschlägigen Kreisen bekannt und entsprechend gewertet wird. Mord gibt es leider auch in Ländern mit Todesstrafe. Bei Herrn Erdogan ist diese Erkenntnis noch nicht angekommen. Ihm geht es aber um archaische Rache und die Gefühlswelt seiner Gefolgsleute.

Früher ansetzen!

Das Urteil ist bemerkenswert richtig, hat aber sicherlich nicht Bestand.

Es schreckt auch vermutlich nicht ab, weil ja niemand rast und denkt, er würde einen Menschen töten (siehe Selbstüberschätzung, Uneinsichtigkeit etc.). Die Abschreckung ist daher nicht hoch.

Höhere Strafen bereits im Vorfeld wären angebracht. Sorfortige Beschlagnahme des Autos beim Verdacht auf Rennen oder Rasen. Bestätigt sich der Verdacht, dann Versteigerung zugunsten der Staatskasse. Dann wären auch immer die Halter in der Pflicht, sich die Fahrer ihrer Autos genau auszusuchen.

@ EvilProsecutor (12:28): völlige Zustimmung zu dem hier

hi EvilProsecutor

völlige Zustimmung zu dem hier:

Bzgl. des Urteils halte ich es für grenzwertig, hier einen bedingten Tötungsvorsatz anzunehmen, gerade auch im Hinblick darauf, dass zumindest 1 Täter sich völlig selbstüberschätzt hat, wie dies die Gutachterin ausgeführt hat: Das klingt eher nach bewusster Fahrlässigkeit; der Täter hat also pflichtwidrig darauf vertraut, dass noch alles gut gehen wird, obwohl er mit dem Eintritt des Erfolges (möglicher Tod eines Menschen) gerechnet hat.

genauso ist es, weil hier die eindeutigen Mordmerkmale wie

Habgier
Heimtuecke
besondere ueberharte Gewalt

nicht vorliegen und damit haben wir hier keinen Mord sondern hier - wie Sie es richtig schreiben - eher eine bewusste Fahrlässigkeit. So hart es fuer die Hinterbliebenen ist.

@ Demokratieschue... ich bin fassungslos

Und ob ein lebenslanger Fuehrerschein-Entzug wirklich so angemessen ist?? Ich habe da so meine Zweifel.
Das ist aus meiner Sicht das mindeste - etliche von diesen Herrchen rasen ja auch nach einem temporären FS-Entzug weiter.

Danach soll gelten: Veranstaltern wie Teilnehmern drohen bis zu zwei Jahre Haft, Führerscheinentzug inklusive.
Wissen Sie, wie schwer es ist, solche Rennen nachzuweisen?

Ja, es sollte lieber was zur Prävention gemacht werden, um solche Rennen in Zukunft zu verhindern.
Was genau stellen Sie sich da vor?

Außerdem bin auch ich mir nicht sicher, ob diese beiden Typen hier wirklich den Tod des Opfers gewollt haben.
Sie haben den Tod von Menschen billigend in Kauf genommen, sprich: es war ihnen egal, ob sie bei ihrer Raserei Menschen töten. Was haben die erwartet, als sie mit 160 Sachen durch die dicht bebaute Innenstadt gerast sind?!

Ihr Verständnis für diese gewissenlosen Raser ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

Mord passt

Zunächst zum Vorsatz bei Mord:
Davon steht nichts im Paragraf und er ist nicht erforderlich. Es reicht für Mord der Eventualvorsatz, d.h. man muss einen Tod "billigend in Kauf nehmen". Bei der Geschwindigkeit innerorts tut man dies.
Ich glaube, dies ist das Hauptmissverständnis bei denen, die glauben, dass Mord hier nicht haltbar ist.

Daneben müssen Mordmerkmale erfüllt sein (und zwar nicht alle):
Ich sehe hier "niedrige Beweggründe" als erfüllt an, denn Adrenalinsucht steht -für mich- auf einer Stufe mit "zur Befriedigung des Geschlechtstriebs".

Ebenso ist ein so schnelles Fahrzeug innerorts eindeutig ein "gemeingefährliches Mittel", denn es ist etwas, was der Fahrer ja offensichtlich nicht kontrollieren kann.
Wer mit einer Bombe eine Bank sprengen will und dabei einen Menschen (auch ungewollt) tötet, ist ja auch ein Mörder.

@semistar

Welch wundersame Wandlung unser Staat doch in den letzten Monaten durchlebt. Ob das an den Wahlen liegt?"

So ein Unsinn. Kein Richter wird wegen irgendwelchewr bevorstehender Wahlen ein Urteil fällen.

Gnom 12:08

Müsste dann, dieser Logik zufolge, nicht jeder der mit einer gewissen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit geblitzt wird auch des versuchten Mordes angeklagt werden?

ENDLICH

wird hier einmal richtig durchgegriffen und m.E. zu Recht wegen Mordes verurteilt. Bravo - für den Mut des Gerichts und den Richter! In solchen Fällen hilft nur Abschreckung - früher wurde viel zu milde geurteilt!

@ A-D-A (11:47): stimmt das Urteil wird keinen Bestand haben

hi A-D-A

Dem hier:

Rein juristisch betrachtet, glaube ich nicht, dass das Urteil in letzter Instanz Bestand haben wird.

stimme ich völlig zu. Denn diese beiden erfuellen hier nicht die Mordmerkmale, die beiden haben grob fahrlässig gehandelt und hätten damit rechnen muessen dass es irgendwann zu einem Unfall mit Personenschaden kommt. Aber diese beiden hier waren so verblendet, dass sie sich völlig grob fahrlässig selbst ueberschätzt haben.

OK, ich kann ja verstehen wenn denen der Fuehrerschein fuer die nächsten drei Jahre abgenommen wird, sie eine lebenslange Rente an die Hinterbliebenen zahlen muessen und darueber hinaus sind die bestraft genug damit dass sie ein Menschenleben auf dem Gewissen haben.

Aber: es gibt bei uns keine Strafe die ewig dauern darf. Irgendwann muss auch die längste Strafe mal abgesessen sein. Schon in der Bibel und im Vater Unser ist von Vergebung die Rede: "Und vergibt uns unsere Schuld, sowie auch wir vergeben unseren Schuldigern".

Richtiges Urteil

Endlich mal ein vernünftiges Urteil in Sachen Posen/illegale Autorennen/Raserei.
Solchen Leuten gehört auch wenn sie keinen Verkehrusunfall verursachen der Führerschein auf Lebenszeit entzogen und das Auto verschrottet o. ä.. Besonderes Letzteres halte ich für absolut notwendig. Nur dadurch lernt diese Szene aus Möchtgernen hinzu. Dies zeigt auch der kürzlicher Fall in Mannheim: http://www.rnz.de/nachrichten/mannheim/polizeibericht-mannheim_artikel,- 22-jaehriger-Poser-verursacht-schweren-Verkehrsunfall-in-der-Mannheimer-Innenstadt-_arid,251562.html

Hätte man hier das Auto direkt entzogen wäre der Nachfolgende Unfall wahrscheinlich ausgeblieben.

re.11:52 von Demokratieschue

Von daher meine ich auch, dass man den beiden fuer die nächsten drei Jahre den Fuehrerschein abnehmen sollte
Wenn ich ihre Beiträge so lese habe ich den Eindruck das sie weiter voll auf Kuschelkurs für solche Raser setzen, sind sie selber einer das sie so augmentierend oder wie kommt es ?

@Plinio1965

"da leider nicht die besondere Schwere der Schuld/Vorsatz festgestellt worden ist. Somit heisst Lebenslang in diesem Fall " nur 15 Jahre" .."

Das ist falsch. Nur bei besonders guter Führung und Einsicht in die Tat KANN die Strafe ab 15 Jahre auf Bewährung ausgesetzt werden. Das ist kein Automatismus. Das sieht man schon an der Tatsache, das Lebenslängliche in Deutschland im Schnitt 20 Jahre lang einsitzen.

@11:40 von holyknights, sorry aber fahrlässig kann ich das...

...nicht mehr nennen.

Beide Fahrer wußten ganz genau was sie vorhatten.

Beide wollten innerorts ein "illigales Rennen" fahren.

Somit ist für mein Verständnis die Tat mit Vorsatz zu bewerten.

Ob nun Mord oder Totschlag lässt sich auch herausfinden.

Bei Mord müssen Mordmerkmale vorliegen.
Liegen keine vor, ist es Totschlag.

Der Richter sah Mordmerkmale (ich im übrigen auch)
und somit kann man lebenslänglich geben.

Wobei die beiden Täter, sollte das Urteil bestand haben, nach spät. 15 J. wieder frei sind.

Eine besondere Schwere der Schuld wurde meines Wissens nicht erteilt.

Im Fazit empfinde ich das Urteil trotzdem für gerechtfertigt.
Rücksicht wegen des relativ jungen Alters der beiden sehe ich nicht, denn mit 25J. bzw. 28J. ist man erwachsen, sofern der geistige Zustand o.k. ist.

Richtiges Urteil

Raser die schwere Unfälle verursachen nutzen ihre Fahrzeuge als potentielle Waffen, und nehmen den Tod anderer billigend in Kauf. Sie sind wie Schwerkriminelle zu behandeln, und einzusperren.

@11:42 von Witzlos2016, diese beiden anscheinend...

...NICHT.

Zumal der eine wohl auch im Prozess keine Reue oder schuldgefühle zeigte.

Sollte dies der Wahrheit entsprechen, hoffe ich das Urteil hat bestand, damit der Täter 15J. Zeit hat darüber nachzudenken.

Raserurteil

Kann mich da nur anschließen: Na endlich!
Hoffendlich ist das Urteil bald rechtskräftig.
Und dann weiter so.

@derkleineBürger

Was hat denn Ihr Beispiel mit "Rechtsstaat" oder nicht "Rechtsstaat" zu tun? Nicht das Strafmaß entscheidet darüber, ob ein Rechtsstaat besteht. Das Recht und die Strafen legt jeder Staat für sich fest. Entscheidend ist nur, ob dann nach den gültigen Gesetzen gehandelt wird.

Es hat sehr lange gedauert....

bis jetzt endlich die richtige Antwort der Justitz ausgesprochen wurde.

Rennfahren auf der oeffentliche Strasse is MORD!!!

Schlimm ist ...

... das die bei guter Führung in spätestens 15 Jahren wieder frei sind und dann im Grunde wieder einen Führerschein bekommen und weitermachen können ...

Nichts gegen den Ansatz der Resozialisation - aber eine Fahrerlaubnis sollte hier wirklich lebenslang tabu sein. Alles andere ist vergleichbar mit der Logik, einem Mörder, der mit eine Schusswaffe gemordet hat, nach seiner Haftentlassung wieder das führen einen Schusswaffe zu erlauben ...

Wenn man jetzt noch (deutlich) härtere Strafen für diese ganzen Smartphone-Affen schafft, die soooo wichtig sind, das sie bei der Fahrt chatten und Facebook updaten müssen, dann wäre der Verkehr wieder etwas sicherer und flüssiger.

Hoffentlich

...bleiben sie auch hinter Schloss und Riegel und sind nicht nach 6 Monaten wegen guter Führung draußen.
Lebenslang muss auch Lebenslang bedeuten

@ 12:17 von derkleineBürger

Der Richter kann sich im Strafmaß nur an die Gesetze halten.
Wenn für Todschlag ein solche Strafmaß gerechtfertigt ist dann sollte man die Gesetze anpassen, was ich mich eher Frage warum diese Tat kein Mord ist von ihrer Beschreibung her klingt das so.

begrüße das urteil

es wäre gut wenn wir mit den autobahn rasern und dränglern ähnlich harte strafen real werden lassen. hohe geldbussen PS Starker KFZ schrecken den fahrer nicht genug ab.

wer bewusst drägelt und zu schnell fährt begeht keine fahrlässigkeit.

fahrlässig ist die justiz wenn sie nicht durchgreift.

@heimatplanetmars

"Gut so, ein anderes Urteil würde nur die
meisten Bürger, die sich an Gesetze und Ordnung halten, darin bestärken, dass der Staat wiedermal versagt hat."

Das sehe ich ganz anders. Der Staat hat ja nicht versagt, wenn er denen z.B. "nur" 5 Jahre aufbrummt. Da ist doch wohl eher jeder Einzelfall zu sehen. Da die meisten Foristen weder bei dem Prozess dabeigewesen sein dürften noch alle Prozessunterlagen kennen, muß ich mich schon wundern, wie hier im Forum sprichwörtlich geschriehen wird "hängt sie!".

Ich kann mir aus oben genannten Gründen kein Urteil über die Angemessenheit des Urteils bilden.

re witzlos2016

"In Deutschland gibt es zwar "Lebenslang" als Strafe, die Straftäter werden aber in der Regel spätestens nach 15 Jahren entlassen, wenn sie keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen."

Nicht spätestens. Und auch nicht automatisch. Frühestens nach 15 Jahren gibt es die *Chance* auf Straferlass.

Zuzüglich zur Strafe

die sicher noch reduziert wird, muss ein lebenslanges Fahrverbot gelten.

Jeder ist sich seiner Schuld bewusst, der bei rot über die Kreuzung fährt und nimmt billigend einen Verkehrsunfall in Kauf.

@11:52 von Demokratieschue... ich kann Ihre Argumentation...

...hier in Ihren Beiträgen nicht nachvollziehen, da Sie ja anscheinend so wehement gegen das Urteil wegen Mordes schreiben.

Warum nicht ein Urteil wegen Mord?
Nur weil die Tatwaffe hier ein Pkw war?

Dann war das Attentat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt wohl auch nur fahrlässiger Totschlag?

Immerhin hat der Mann ja "nur" einen Lkw also ein Kraftfahrzeug in eine Menschenmenge gefahren.

Da der Täter tot ist, werden wir wohl nie seine Beweggründe herausfinden.
Vielleicht wollte der Mann ja garnicht in die Menschenmenge fahren sondern nur ein illigales Rennen auf einer freien Straße fahren?

Ein Pkw ist ein physikalische Masse die durch Bewegung von einem Punkt A zu einem Punkt B befördert werden kann.
Und laut der Aussage meines Physiklehrers, "wo ein Körper ist kann kein anderer sein", kann ein solcher Gegenstand (Auto) auch menschliches Material (Gewebe, Knochen etc.) auf seiner Bahn zerstören.

Also kann ein Fahrzeug auch zur einer Waffe werden.

Raser-Urteil

Das aktuelle Urteil halte ich für richtig.
Zu dem Kommentar möchte ich sagen: Es handelt sich hier nicht nur um "Aufschneider" sondern um unsoziale Typen, die vollkommen zu Recht als Mörder mit bedingtem Vorsatz verurteilt wurden. Der Kommentator stellt fest, das die Zukunftsaussichten der Täter zunichte sein dürften. Was soll dieses Ablenkungsmanöver? - Die Zukunftsaussichten des getöteten PKW-Fahrers sind von den Rasern vernichtet worden!

Eindeutig: NEIN

Sie schrieben:
Der Antrag der Verteidigung (2 Jahre auf Bewährung) und das Urteil selbst zeigen auf, wie groß die Rechtsunsicherheit bei solchen Autorennen und deren möglichen Folgen ist.
Hier dürfte somit erstmal der Gesetzgeber gefordert sein.

Mitnichten ist hier der Gesetzgeber gefordert, da alle juristischen Tatbestände des Falles längst per Gesetz beschrieben sind.
Es ist die Aufgabe von Gerichten, diese Tatbestände zu bewerten - und das passiert numal täglich, sogar tausendfach. In diesem konkreten Fall sind die gesetzlich möglichen Spielräume grossräumig genutzt worden - und das ist gut so.

@11:47 von seagull

Wer mit 150 km/h durch eine Großstadt rast und dabei Rotlichter überfährt, der nimmt in Kauf, dass unschuldige Menschen getötet werden könnten.

Das reicht noch nicht ganz. Nicht „getötet werden können“, sondern (bei einem Aufprall bei 160 km/h) auf jeden Fall getötet WERDEN. Das wurde hier festgestellt.

Autofahrer denken nicht weiter

Wer nicht in der Lage ist an die Konequenzen des eigenen Handelns im Straßenverkehr zu denken der oder diejenige ist nach meinem Verständniss auch nicht in der Lage ein Fahrzeug zu führen. Die Justiz ist dazu verpflichtet uns vor diesen Leuten zu schützen.
Also lebenslanges Fahrverbot und eine angemessene Strafe mit genügend Zeit das Denken zu erlernen.

Notwendig, aber dennoch fragwürdig

Fälle wie illegale Autorennen mit Todesfolge unbeteiligter Drittre aufgrund einer billigenden Inkaufnahme die Sache als Mord aburteilen ist eine notwendige Antwort.

Dennoch wird ein solches Urteil fragwürdig, weil gleichzeitig eine Doppelzüngigkeit der Justiz offensichtlich wird:

Der Raser, der bei einem illegalen Autorennen einen Menschen tötet, sitzt "lebenslang" (mindestens 15 Jahre) ein. Im gleichen Atemzug werden aber solche, die aus reiner Profitgier den möglichen Tod abertausender Menschen billigend in kauf nehmen, schlimmstenfalls wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt.

Damit meine ich Verantwortliche in Konzernen, die in voller Kenntnis der Schädlichkeit von Inhaltsstoffen ihrer Produkte diese dennoch auf den Markt bringen, und ich meine Verantwortliche in Ministerien, die im vollen Wissen um die Gefährlichkeit solcher Inhaltsstoffe dennoch alles unterlassen, damit solche Produkte vom Markt verschwinden.

Ganz ehrlich,

bei solch einem Verhalten kannst Du Dir die Rechtsanwaltsgebühren sparen. Denn ein solches Verhalten ist nach allem was vorgefallen ist, nicht nachvollziehbar und die Strafe konnten die sich selbst ausrechnen. Wenn die beiden ihre Zeit im Knast gut genutzt haben sollten, hätten die sich über Verfahrensfehler des Gerichtes schlau machen müssen. Denn andere Fehler würde der BGH im Revisionsverfahren nicht finden wollen. Vielleicht kommen die später noch in Sicherungsverwahrung, wenn Glück haben wird ihnen ein Drittel bei guter Führung erlassen. Das bringt aber das Opfer nicht wieder zum Leben.

@Demokratieschue..

"Denn lesen Sie mal was in Artikel 14 GG drinsteht"
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Dann lesen Sie mal was im Strafrecht steht. Nach Artikel 14 des GG dürften dann auch keine Waffen beschlagnahmt werden.
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"Aber Sie wissen offenbar nicht, dass viele Arbeitsplätze heute von einem Pkw abhängig sind."
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Das soll jetzt wohl witzig sein? Wer für seine Arbeit einen Führerschein benötigt, muß sich an bestehende Gesetzte halten, und gut ist.
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"Das hier ist eine fahrlässige Tötung gewesen, aber KEIN Mord."
#
Das hat die Staatsanwaltschaft & der Richter aber nun einmal anders gesehen.
Diese haben Ihr Studium nicht auf Google gemacht wie Sie, sondern waren auf einer Universität.

... ein Anfang

eine durchaus angemessene Strafe
es ist ja wohl ein gewisser Unterschied sich mit 160 ein Rennen durch eine Stadt zu liefern, als die Geschwindigkeit wegen mir um 20 ....30 km/h zu überschreiten

mord?

jeder, der noch bei klarem verstand ist, kann es nur begrüßen, wenn solche chaoten möglichst hart betraft werden.

aber dass hier tatsächlich alle tatbetandsmerkmale des mordes erfüllt sein könnten ist hier weder für laien noch für juristen erkennbar.
das wird mit sicherheit wieder einkassiert werden.

Das ist das richtige Urteil

Wer ein Auto zur Waffe umfunktioniert, sollte auch bei Missbrauch entsprechend bestraft werden.

@Demokratieschue... komische Logik

Natürlich gibt es Arbeitsplätze für die man ein Auto braucht. Da es aber hinreichend viele gibt für die man keines Braucht ist der Führerscheinentzug ein eher geringeres Problem, vor allem wenn man dadurch das Leben der Bürger schützt.

Ja ich lese Stellenanzeigen und es gibt viele ohne PKW pflicht. Wenn sie lesen würden, ich habe ja keine Autofreie Gesellschaft gefordert. Aber es müssen eben auch nicht die fahren, die es nicht können, dafür gibt es Busfahrer, Taxis, usw.

Raser von Stadt Autorennen

sind als Terroristen zu verurteilen. Man braucht kein politisches Motiv, um Terrorist zu werden sondern nur ein tötendes Werkzeug, das man ohne Rücksicht auf Menschenleben benutzt.

zu wenig...

aber das Gesetz lässt ja nicht mehr zu...

Ursache und Wirkung

Ja, das Strafmaß ist relativ hoch und es hat eine Signalwirkung, denn jeder bestimmt selbst, was geschieht. Frühere Taten, Worte und Gedanken sind unsere heutige Welt.

@Demokratieschue...: Täterschutz das wichtigste?

So jedenfalls lesen sich Ihre Beiträge. Im artikel ist klar dargelegt, welche juristische Begründung die Richter nennen. Da können Sie - offenkundig juristischer Laie - noch so sehr mit einzelnen Paragraphen wedeln.
Warum sollen 3 jahre FS-Entzug reichen? Bei Tätern, die sich noch nicht mal ihrer Schuld bewusst sind? Und die ihr Auto eh nicht für den Job (Haupttäter arbeitslos), sondern eben für solche Rennen genutzt haben.
Alle Dinge, die man im Leben tut, haben Konsequenzen und die hat man halt auch zu tragen. Das scheint heutzutage für viele geradezu ungeheuerlich zu sein. Wenn ich jemanden aus blanker Lust am Rasen totfahre,habe ich die Konsequenzen zu tragen. Ein Leben lang. Dass offenkundig viele Leute heutzutage nicht vorher über die Konsequenzen ihres Tuns nachdenken, ändert daran rein gar nichts.
Laut GG verpflichtet Eigentum auch und es kann selbstverständlich in solchen Fällen auch konfisziert werden. ich hoffe, man verkauft die Karren und gibt das Geld den Hinterbliebenen.

Vorsätzliche Tötung?

So sehr ich auch jeden verstehen kann, der das maximale Strafmaß fordert, wenn ein Mensch ums Leben kommt: Solange die Legislative das Strafmaß nicht erhöht, kann es für eine solche Tat nach deutschem Recht keine lebenslange Haft geben. Hier wurde krampfhaft versucht, ein Exempel zu statuieren. Ja, Raser sollten härter bestraft werden, aber die Voraussetzungen dafür schafft der Gesetzgeber, nicht die Judikative.

Illegale Autorennen sind der Inbegriff menschenverachtender Fahrlässigkeit. Ja, das Leid anderer wird billigend in Kauf genommen. Ein Tötungsvorsatz ist allerdings nicht zwingend gegeben. Dieses Urteil mag vielen gerecht erscheinen, deswegen ist es allerdings noch lange nicht rechtens. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Urteil die nächste Instanz überlebt. Und das ist gut so. Wer einen Rechtsstaat möchte, der kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken.

Man muß bitte ...

... eins hier unterscheiden:

Ein Gericht muss in erster Linie RECHT sprechen, d.h. ein Urteil nach geltendem Recht fällen!

Ob dieses Urteil dann auch als "gerecht" empfunden wird liegt vermutlich im Auge des Betrachters.

Was ich mich frage:
Wenn man die geschilderte Tat als Mord deklariert (bedingter Vorsatz) und mit lebenslanger Haft bestraft, wie beurteilt und relativiert man dann die Strafe bei vorsätzlichem Mord???

Rache, nicht Gerechtigkeit

Haben die beiden Fahrer diesen Mann wirklich töten wollen? War Absicht dahinter?

Wenn "Nein", dann ist das ein Fehlurteil.

Da macht das Urteil schon

Da macht das Urteil schon einen Sinn.
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Richter Ralph Ehestädt betonte, der Fall sei mit anderen derartigen Vorfällen im Straßenverkehr nicht vergleichbar. Es gehe nicht um eine Demonstration von Härte. Die Summe der Tatumstände und die Persönlichkeiten der Angeklagten hätten in diesem Fall den Ausschlag gegeben. Die beiden verkehrsrechtlich bereits häufig aufgefallenen Angeklagten hätten es dem Zufall überlassen, ob und wie viele Menschen durch ihr Verhalten zu Schaden kommen.
....
Der 28-jährige Fahrer war im Prozess von einer Verkehrspsychologin aus der Schweiz begutachtet worden. "Er sieht nicht, dass er etwas zu dem beigetragen hat, was passierte", sagte die Wissenschaftlerin. "Er hat immer noch das Gefühl, dass er richtig gut fährt! Er ist immer noch nicht wachgerüttelt." Nur eine sehr lange Therapie könne helfen.
-
"http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/02/urteil-prozess-autore…"

Darstellung: