Neuer Bahnstreik: GDL trotzt der Kritik

04. Mai 2015 - 11:26 Uhr

Es ist der achte Bahnstreik in der laufenden Tarifrunde - und der längste. Bis Sonntag sollen die Züge stehen - seit 15 Uhr im Güterverkehr, ab 2.00 Uhr im Personenverkehr. Trotz aller Kritik bleibt GDL-Chef Weselsky hart - auch eine Schlichtung lehnte er ab.

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Kommentare

Elitengewerkschaft

Es ist widerlich wie sich diese Elitengewerkschaft auf Kosten der anderen Kollegen, der Gesellschaft und der Bahn AG verhält.... Lokführer, Piloten und Fluglotsen.... Wenn diese Schlüsselpersonen mit Ihrer Macht zusammen mit ihren Kollegen und nicht auf dem Rücken von Ihnen streiken würden.
Wie viel Macht hat denn wohl die "Gewerkschaft der Reinigungskräfte" der Bahn?
Gemeinsam sind wir Stark!
Aber die, die die Macht haben, lebten und leben schon immer auf Kosten der Anderen. Es macht kein Unterschied wie groß die Elitegruppe ist.

Na, dann sollte ..

Alle Beteiligten müssen sich fragen, ob der Schaden, den dieser Ausstand anrichten könnte, noch in einem vernünftigen Verhältnis zur eigentlichen Auseinandersetzung steht."

Der Bahnvorstand doch schleunigst auf die Forderungen der GdL eingehen um noch mehr Schaden von der Bahn und der gesamten Wirtschaft fern zu halten. ER hat es in der Hand ob der Schaden die Forderungen der GdL übersteigt oder nicht.
Schadensersatzansprüche bitte an Grube, Pofalla und Co richten. Die können ja ihre Boni dafür einsetzen.

Jetzt auch harte Linie gegen die GDL fahren

Die GDL überzieht das Land mit einem neuen Streikaufruf, den aufgrund der Länge viele Betroffene - freundlich formuliert - nicht mehr als angemessen empfinden. Den letzten Weg, sich selbst halbwegs als nicht machtgierig darzustellen, nämlich das Eingehen einer Schlichtung, bei der zweifelsohne vor allem die Bahn Kröten (zu recht) schlucken müsste, verbaut sie sich selbst. Vielmehr rüstet die GDL und deren Vorsitzender verbal weiter auf.
Es ist nun an der Zeit,auch gegen die GDL harte Linie zu fahren. Klagen gegen den Streik und vor allem der Entzug der finanziellen Unterstützung durch den dbb sind probate Mittel. Denn: So wie man in den Wald hineinruft, schallt es für gewöhnlich auch heraus.

GDL-Streik

Die Ursache für das Dilemma liegt doch in der halbherzigen Privatisierung der Bahn, weshalb die Bahnkunden jetzt die Nachteile einer staatlichen Bahn (teuer) und einer privaten Bahn (unzuverlässig) ertragen müssen. Um für die Zukunft derartige Probleme zu minimieren, muss die Monopol-Bahn endgültig zerschlagen und Subventionen aus Steuermitteln gestrichen werden. Wenn dann die Lokführer der verbliebenen Kleinunternehmen mit Busfahrern, Autovermietern und Mitfahrzentralen konkurrieren müssen, wird auch Herr Weselsky wieder vom Sonnenkönig zum Fürsten zurechtgestutzt.

Weselsky

Bravo, die nächste Strecke geht an einen Britischen Konzern ( RRX ). Die DB hat jetzt schon bei den Lf. zu hohe Kosten. Aber die Briten streiken beim nächsten mal wenigstens nicht. Weiter so.
Die eigenen Kollegen haben übrigens die Schnautze voll. Man muss sich mal mit dem Personal unterhalten.

Es ist doch ganz einfach

Verstaatlichung der Bahn, Verbeamtung der Mitarbeiter.
Dann ist das Streikrecht aufgehoben und alles ist gut.

Wer eine Privatisierung will, muss eben auch mit einem Streik leben können.

Wie heißt es im Volksmund:
Wer A sagt, muss auch B sagen.

GDL

Wenn der Streik allen egal wäre und sich niemand davon betroffen fühlen würde, dann könnte die GDL den Streik ja auch gleich bleiben lassen. Solidarität mit dem Proletariat!

@11:46 von krokothiel

Die Lokführer streiken nicht auf Kosten der anderen Kollegen, sondern für das gesamte Zugpersonal.

Eine entscheidende Frage...

Es geht ja in diesem Streit hauptsächlich darum, wer in Zukunft für das Zugpersonal verhandeln darf. Die EVG, die GDL oder beide.

Die Bundesregierung plant ein Gesetz, wonach nur die größte Gewerkschaft für die jeweilige Berufsgruppe verhandeln darf. Für das Zugpersonal wäre das wohl die EVG.

Nun wird ja von Seiten der GDL immer angeführt, dass die EVG von Arbeitgeberseite unterwandert sei und nicht die Interessen der Mitarbeiter vertreten würde.

Was ich daran nicht verstehe ist, wenn die EVG doch eine so schlechte Gewerkschaft ist, die nicht die Interessen ihrer Mitglieder vertritt, warum hat sie dann überhaupt noch Mitglieder? Es wird ja niemand gezwungen in einer bestimmten Gewerkschaft zu sein.

Und wenn die GDL so toll ist und so für ihre Mitglieder kämpft, warum sind nicht längst alle Bahn-Mitarbeiter Mitglied bei der GDL?

Diese Frage würde ich Hr. Weselsky gerne mal stellen und ich würde gerne eine substantielle Antwort dazu bekommen.

Es fehlt ganz klar die Konkurrenz zur 'Deutschen Bahn AG'

Ich hätte somit Lust, einfach mal eine alte Lok zu kaufen, frisch mit meinem Logo zu streichen und die Bedienung selber in die Hand zu nehmen: kann ja heutzutage nicht so schwer sein, einen Knopf zum los fahren und einen zum anhalten zu drücken. Mehr ist es ja grob betrachtet nicht - würde meine Bahnfirma sogar ehrenamtlich leiten bei so wenig notwendigem Wissen, und der Kundenservice wäre allemal besser.

Herr Weselsky ist untragbar

Ich kann es ja verstehen, wenn es um Lohn oder generelle Forderungen rund um die Beschäftigung geht. In diesem Machtkampf geht es doch aber schon seit langem nur noch darum, dass Herr Weselsky seine eigene Macht erhalten und ausbauen will. Die GDL ist nun mal die kleinere Gewerkschaft!

Wer hier noch Verständniss für ihn aufbringt, für den habe ich keines mehr.

Diese Machtgeilheit

Diese Machtgeilheit eines einzelnen Indiviuums einer Gewerkschaft ist unerträglich!! Warum unternimmt niemand etwas gegen diese Person?!

Schadet nicht nur der Bahn und der Wirtschaft...

Da die Deutsche Bahn AG nach wie vor zu 100% in Staatsbesitz ist, schadet Herr Weselsky nicht nur der AG als Konzern und der Wirtschaft im Allgemeinen, sondern auch ganz direkt mir als Steuerzahler. Jeder entgangene Euro Gewinn fehlt im Haushalt der Bundesrepublik. Dafür habe ich, obwohl ich nicht auf die Bahn als Verkehrsmittel angewiesen bin, leider überhaupt kein Verständnis.

GDL voll im Recht

Die GDL ist voll im Recht, es kann einfach nicht sein, dass die Bahn versucht die GDL in ihren Rechten zu beschneiden. Schlimmer ist es dass sich die Politik einmischt. Das ist eine Frechheit und zeigt wieder mal wo die Politik steht, und zwar hinter den Großkonzernen.

Ich bin der Meinung, dass alle Gewerkschaften aus Solidarität in ein Streik treten müssten. Sonst wird es in Zukunft auch in anderen Branchen zu ähnlichen Auseinandersetzungen kommen, und der Fall "Deutsche Bahn" gegen die "GDL" wird zum Präzedenzfall.

Deutschland wach auf.

wunderbar

Das billiglohnland deutschland bekommt gegenwind! Hoffe auch andere branchen ziehen nach!

Streikrecht

Schön wie man uns doofen Deutschen das Streikrecht abspenstig gemacht hat.
Schön für den Mindestlohn schuften gehen. Mit 1076 Euro netto kommt ja jeder aus. Das ist vielen Arbeitgeber noch zuviel. Also umgehen sie den Mindestlohn klammheimlich und machen Wind in der Politik.
Bald erfolgt die Gleichschaltung der Gewerkschaften. Dann haben sich alle nach der grössten Vertretung zu richten. Das sind in der Regel (wie bei der Bahn) die DGB Gewerkschaften. Die GDL gehört nicht dazu und macht es richtig.
Der DGB macht Scheinkämpfe. Hinter verschlossen Türen werden den Gewerkschaftlern die Aufsichtsratsbezüge erhöht. Also machen sie in Wahrheit Politik für die Wirtschaft, also das Kapital.
Das begreift aber keiner von uns Deutschen.
Freunde ! Mit echten Gewerkschaften hätten wir kein Lohndumping, keine Werksverträge, keine Arbeitnehmerüberlassung, keine Scheinselbstständigkeit und keinen Abbau bei den Leistungen der Kranken-, Renten-, Arbeitslosenversicherung und der Berufsgenossenschaft.

GDL Weselsky

Eine kleine Splittergewerkschaft testet aus wie weit sie gehen kann. Weselsky befindet sich damit in einer Reihe mit Derek Robinson "Red Robbo", der mit seiner Version vom Arbeitskampf maßgeblich zum Niedergang des Unternehmens British Leyland beigetragen hat. Vielleicht ergeht es Weselsky am Ende auch wie Red Robbo.

Es geht nicht um die

Interessen von Arbeitnehmern, sondern es ist ein Machtkampf zwischen den Gewerkschaften und der GDL mit der Politik.

Alle die das Verhalten der GDL rechtfertigen und das Schild des Streikrechtes hervorheben sollten bedenken, dass auch die Schlichtung zur Streikkultur zählt.

Die Bahn will eine und auch der Dachverband der GDL der Beamtenbund verweist heute auf die Möglichkeit der Schlichtung.... nur wer schließt diese aus? Genau der Herr W und die GDL.

Dies macht für mich deutlich, wie verantwortungslos die GDL und ihre Mitglieder gegenüber der Gesellschaft sind. Das diese dann von der Allgemeinheit Solidarität fordern ist ja an Hohn nicht zu überbieten. Es wäre sicher anders, wenn auch eine Schlichtung gescheitert wäre, aber die GDL hat es nicht ein mal versucht.

Deshalb kann man nur sagen... Lokführer schämt Euch, für Eure MACHTinteressen ein ganzes Land in Haftung zu nehmen!

GDL-Rechthaberei eskaliert Auseinandersetzung mit Bahn und EVG

Mit dem angekündigten langen Streik ohne Verhandlung des letzten Bahnangebotes vom 29.04. und dem Ausschlagen einer Schlichtung ("Über Grundrechte kann nicht geschlichtet werden") belegt die GDL-Führung, dass sie weder willig noch fähig ist zu einem fairen Kompromiss mit dem Arbeitgeber Bahn AG und in Abstimmung mit der konkurrierenden EVG.

Es geht dem querköpfigen Vorsitzenden Weselsky beim unverhältnismäßigen Streik um die Wahrnehmung von Rechten des GG (Koalitionsfreiheit- und Tarifpluralität) - ohne Rücksicht auf die Belange der Verhandlungspartner und der Bahnkunden und die mit der unnötigen und erfolglosen Streikerei.

Die GDL kennt offenbar nur Rechte aber keine Pflichten, z.B. die der Wahrung des Betriebsfriedens mit gleichen Arbeitsbedingungen für gleiche Berufsgruppen durch Tarifeinheit und die Verhältnismäßigkeit von Arbeitskampfmaßnahmen. Die Bundesregierung sollte das Tarifeinheitsgesetz unverzüglich auf den Weg bringen, um dem GDL-Spuk ein Ende zu setzen.

Tarifautonomie eine Frage der Schlichtung?

Die Tarifautonomie ist verbrieftes Menschenrecht und kann nicht durch Schlichtung gestutzt werden. Die GdL hat völlig recht, wenn sie weiteren Verzögerungen durcht Schlichtung
eine Absage erteilt und so die klärung der Sachfragen in den Mittelpunkt stellt.

Die DB sollte stattdessen endlich ein Angebot vorlegen, das EVG und GDL annehmen können, damit dieser Irrsinn bald beendet ist. Sattdessen wird verzögert, verzögert, verzögert.

Tarifautonomie verteidigen - Streik durchziehen, für ein baldiges Ende und zum Wohle aller!

Wer hätte das gedacht?

Ich hätte niemals gedacht, dem Grünen Hofreiter einmal recht zu geben. Aber es ist tatsächlich so. Die Bundesregierung mischt sich in den Streit nicht mit ihrer politischen Aufgabe ein, den Staat zu lenken, und auf eine Lösung hinzuwirken, sondern vorverurteilt eine Partei, hier die GDL, und bleibt ihrer neoliberalen Linie treu.

Auch Gabriel hat recht. "Nötig seien ernsthafte Verhandlungen." sagt er. Noch nie konnte ich dem Herrn vollkommen zustimmen. Bei diesem Satz schon. Es ist notwendig, dass die Bahn AG nach 13 Monaten endlich erkennt, dass die zeit bis zum Tarifeinheitsgesetz noch zu lang ist, um wieder auf Zeit zu spielen.

Ich würde frieren, wenn Putin uns das Gas abdreht. Aber das würde ich gerne. Und ich laufe oder fahre Bus oder sonst etwas, wenn kein Zug fährt. Aber ich mache das. Weil es einfach notwendig ist, und ich nicht aus Bequemlichkeit gegen diesem notwendigen Streik wettere.

Endlosschleife

Es entlarvt Herrn Weselsky und zeigt seine Verantwortungslosigkeit, daß er einen Schlichter ablehnt. Er glaubt wohl immer noch, daß er ohne Gesichtsverlust aus der Sache rauskommt. Oder hat er völlig den Überblick verloren?
Das Image der Gewerkschaften ist bei den Bahnreisenden auf einem Tiefpunkt.

Das Eigentor des Tages ihre Forderung

@Clemonsimens _An alle Taxifahrer, Busfahrer und Flugpiloten

Bitte den Herrn W. nicht mehr befördern, sondern einfach stehen lassen!__

Da wären sie aber schön dumm denn all die von ihnen genannte Sparten profitieren von diesem Streik.

Eigentor!!

Der Wert der Tarifautonomie...

... ist nicht in Gold aufzuwiegen, und kann in keiner Währung bemessen werden.

Tarifautonomie verteidigen! Wenn es sein muss durch einen wirkungsvollen Streik.

@12:02 Inge N.

Das hätte Herr Weselsky wohl gerne, die GDL streikt für die Macht von Herrn Weselsky und die er gerne hätte!

Er soll sich um seine eigene Gewerkschaft kümmern und um deren Forderungen und nicht darum, seine Macht weiter auszudehnen!

Die "anderen Kollegen" haben ihre eigene Gewerkschaft und können für sich selber streiken, wenn sie dies für nötig halten.

Wenn man für das Ego eines

Wenn man für das Ego eines GDL Vorsitzenden Streikt und deswegen einer Volkswirtschaft Milionenschäden zufügt habe ich dafür kein Verständnis. Sind 4,7 Prozent und 1000 Euro nicht genug. Fragt doch mal die Mitglieder ob sie diesen Egomanen noch wollen

was lernen wir?

meldung vom 18.03.2015 ueber den jahresabschluss 2014 bei der bahn: "sie [die vorstandsmitglieder der db ag] kassierten nach informationen des handelsblatts 7,28 millionen euro an erfolgspraemien, mehr als doppelt so viel wie die 3,42 millionen euro im vorjahr. besonders stark stiegen dabei die kurzfristigen boni – von 1,9 auf 5,2 millionen euro. das bedeutet einen zuwachs von 174 prozent."
zitat vom 04.05.2015 ueber den streik der gdl fuer eine lohnerhoehung von 5 % und eine stunde weniger arbeitszeit: "die gdl wird zu einem risiko fuer den wirtschaftsstandort deutschland."

toll! ganz toll diese andauernde hetze gegen die gdl.

liebe tagesschau, warum beleuchtet ihr nicht endlich einmal die verhandlungsstrategie des bahn-vorstandes und des hinter ihm stehenden bundesverkehrsministers?

warum keine erklaerung des grundsatzproblems, dass die bahn der gdl verweigert, fuer alle ihre mitglieder zu verhandeln?

warum immer diese subtile hetze gegen ein verfassungsmaessiges grundrecht?

Die Verantwortlichen

für diesen Streik sind die Führungskräfte der Bahn AG und diese sollten schnellstmöglich in Rechenhaft gezogen werden.
Der Vorstand der Bahn AG soll vollständig aufgelöst werden.

Ein staatliches Unternehmen, welches bei Ausbeutung der Menschen ein beispiellose Größe erreicht hat, müssen wir die Bürger nicht dulden.

es handelt sich nicht um eine Missbrauch des Streikrechts

Es wird ordentlich gestreikt. Genau dafür ist das Streikrecht im Grundgesetz verankert. Das nun einige politische Fraktionen das zum Anlass nehmen, dies als ungebührlich darzustellen, halte ich für äußerst bedenklich.

Natürlich ist ein Streik unangenehm. Dies ist er für den bestreikten Betrieb, hier die Bahn AG, für deren Kunden, aber auch für die Gewerkschaft selbst. Auch die Gewerkschaft muss Mittel einsetzen, weil sie durch Verhandlungen nicht zum Ergebnis kam.

Die Meinungsmache, die hier betrieben wird, und man kann sehr deutlich sehen, dass hier Profis am Werk sind, ist erschütternd.

gdl!!

Gdl!!! Weiter so!!! Die Politik hat sich gefälligst herauszuhalten!!!

@ nomen est omen

Nachteile einer staatlichen Bahn (teuer) und einer privaten Bahn (unzuverlässig) ertragen müssen.

Staatlich = Teuer?? Als die Bahn noch staatlich war, war sie deutlich günstiger. JETZT muß sie Gewinn und Dividende einfahren. Unzuverlässig hat sie Määädorn mit kaputsparen und auf Verschleiß fahren gemacht. Und was meinen Sie, wie schnell Ihre "Kleinunternehmen" (Privatbahnen) den Bach runter gehen, wenn sie sich um die Infrastruktur kümmern müssen, die jetzt noch die DB betreibt. Viele vergessen hier, das die DB nicht nur aus Zugführern und Zugbegleitpersonal besteht. Und bringen Sie mal die Personen und Güter, die die DB transportiert auf die Straße.
Gute Nacht mit freie Fahrt für freie Bürger und Just in Time für die Firmen.

Ich frage mich gerade: Gab es in der Geschichte der

Bundesrepublik Deutschland überhaupt einmal eine Gewerkschaft die ihre Forderungen 1:1 sprich zu 100% erfüllt bekam ?

Diese Streiks könnten möglicherweise in naher Zukunft auch schlechter für die Lokführer der DB-AG ausgehen. Wenn z.B. die DB AG bei zukünftigen Ausschreibungen der Nahverkehrsstrecken gegen andere Bahnunternehmen Strecken verliert weil diese, wegen deren geringeren Lohnkosten, ein günstigeres Angebot abgeben können (und weil bei anderen Unternehmen das Streikrisiko geringer ist).

So besteht für mich die denkbare Möglichkeit das, wenn die DB weniger Zugverbindungen fährt, insgesamt weniger Lokführer benötigt werden.Sind in so einer Situation wirklich Kündigungen auch von Lokführern Undenkbar ?

Ich hoffe das durch diese langen Streik nicht zu viele Arbeiter ihren Job verlieren weil sie es eben nicht ohne Bahn pünktlich ihren Arbeitsplatz erreichen und aufgrund geringen Einkommens sich es nicht leisten können mit dem Taxi zur Arbeit zu fahren.

Streiken nach Umfragen?Woher kommt denn diese Meinung?

Eine Gewerkschaft streikt nicht nach Umfragen in der Bevölkerung sondern für ihre Mitglieder.In soweit sind alle diese Beiträge und auch Umfragen die man ohne Probleme ausknocken kann unter ferner liefen.

Bahntrieb zu Börse ist der Kardinalfehler

Tarifautonomie und Streikrecht sind ausdrücklicher Wunsch des deutschen Grundgesetzes . Früher waren Lokführer davon ausgenommen, weil sie Staatbeamte waren. Im Gegenzug wurden ihre sozialen Bedürfnisse vom Staat halbwegs angemessen erfüllt. Jetzt wird die Bahn zur Börse getrieben. Auch von SPD- Politikern, koste es was es wolle! Die neuen Gesetze von Frau Nahles (SPD) greifen mit juristischen Winkelzügen in die Tarifautonomie ein. Das heizt die Spannung weiter an. Nicht einmal die FDP hatte das drauf. Fakt ist: Bahnangestellte sind längst zu normalen Arbeitnehmern geworden, die für ihre Bedürfnisse natürlich auch streiken dürfen. Fragen Sie Lokführer mal nach ihrem Einkommen! Sie werden staunen! Rosig ist das nämlich nicht! Lokführer sind im Vergleich zu Arbeitserfordernissen und Verantwortung schlecht bezahlt. Im Übrigen sind auch Arbeitgeber für die Abwendung von Streiks verantwortlich. Und die Gesetzgeber auch. Als angemessen gilt, was alle beteiligten Seiten akzeptieren.

Gezielte Desinformation und Manipulation

Bei vielen Diskussionen um die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn AG und die Streiks der GdL habe ich gerade hier im Kommentarbereich der Tagesschau den Eindruck, in einem Forum der Arbeitgeber gelandet zu sein.

Ihr solltet froh sein, daß es noch Gewerkschaften wie die GDL gibt! Fahrt ihr überhaupt (regelmäßig) mit der Bahn? Seid ihr nicht auch Arbeitnehmer? Warum fallt ihr anderen Arbeitnehmern, die ihr grundgesetzlich garantiertes Streikrecht wahrnehmen, in den Rücken?

Die bundeseigene Bahn sitzt doch diesen Tarifkonflikt seit mehr als einem Jahr aus, damit die Bundesregierung ihr verfassungswidriges Tarifeinheitsgesetz durchkriegt und die auf die Bahn angewiesenen Kunden (und auch alle anderen Bürger) dafür konditioniert werden können.

Wieso sollte an einem Streik immer nur die GdL schuld sein? Warum steht da - auch und gerade in den Artikeln der Tagesschau - nicht auch mal der Bahnvorstand in der Kritik? Aber der erhöht ja gerade seine Boni - um mehr als das Doppelte...

Weselsky zeigt sein wahres Gesicht

Mit der Ablehnung der Schlichtung zeigt Weselsky, dass er unfähig ist, einen Kompromiss auszuhandeln, sondern ausschließlich die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Bahn akzeptieren kann.

Gleichzeitig straft er die Kommentatoren Lügen, die noch bei Streikankündigung die Leier vom Billiglohn Lokführer dargeboten haben. Weselsky selbst gibt zu, dass der Knackpunkt nicht Tariffragen, sondern Strukturfragen sind - deutlich ausgedrückt: Machtfragen.

Was er aber mit den Grundrechten meint, die nicht in einer Schlichtung verhandelt werden könnten, weiß ich nicht. Denn sein Verhandlungspartner, die DB, bestreitet weder das Streikrecht noch die Tarifautonomie. Wenn er sich hier allerdings "verplappert" hat und durchblicken lässt, dass er einen Pflock einschlagen will, bevor das umstrittene Tarifeinheitsgesetz kommt, dann sind seine Streikmaßnahmen mittelbar politische Streiks. Und sie wären demnach verboten.

DB: Vielleicht nochmal über Antrag auf einstweilige Verfügung nachdenken?

Machthungrig

Was springt in diesem Machkampf für Herrn Weselsky raus ? Macht und Geld! ? Dieser Mann ist machthungrig ohne Verantwortung .
Hat sich jemand schon Gedanken gemacht, was dies der Wirtschaft und den Menschen, die Bahnfahrer sind mit Bahncard ,Schaden zufügt. Klares Nein.
Nur keinerlei Kompromisse eingehen. Anscheinend ist dies auf dieser Welt eine Modeerscheinung , egal wo man hinsieht.
Nur weiter so.
Wir Menschen werden was wir säen auch ernten!

Liebe Lokführer

trennt euch schnellstmöglich von Herrn Weselsky. Der Herr vernichtet eure Arbeitsplätze. Denn sonst braucht man nach dem Arbeitskampf nur noch die Hälfte von euch. Die Kunden werden sich Alternative suchen.

Bei aller Sympathie für das Zugpersonal...

Die Forderungen der GDL erscheinen mir doch etwas übertrieben. Ein Plus von 5% mag ja noch okay sein und da ist die Bahn mit ihrem Angebot von 4,7% nun wirklich nicht weit entfernt. Allerdings wollen sie ja noch eine Stunde weniger arbeiten, was bei geschätzten 38 Wochenstunden ein Plus von insgesamt ca. 7,8% ausmacht. Das sind 7,8% mehr Personalkosten, die auf den Bahnfahrer umgeschlagen werden.

Zum Titel: GdL trotzt der Kritik?

Zum Titel: GdL trotzt der Kritik? Nach meiner Ansicht trotzt die GDL der nahezu medienübergreifenden Hetze, der gezielten Desinformation und Manipulation.

Astroturfing

@miss_verstaendnis der Tagesschau den Eindruck, in einem Forum der Arbeitgeber gelandet zu sein._Das ist ja ke3in Wunder da die CDU/CSU im Intranet aufgerufen hat hier zu posten.Das sind die neuen Möglichkeiten die bereits bei Guttenberg angewandt wurde._()Junge Union ruft zur Guttenberg-Hilfe auf

Allerdings ist natürlich auch die Telefon- und Fax-Umfrage des Blattes trotz der großen Resonanz nicht repräsentativ. Die Junge Union etwa rief am Mittwoch in einer großen E-Mail-Aktion ihre Mitglieder auf, beim "Bild"-Voting mitzumachen. Unter dem Betreff "Heute für KT abstimmen!" wandte sich der JU-Bundesgeschäftsführer an den Nachwuchs von CDU und CSU - die Nummer fürs Ja zu Guttenberg lieferte er gleich mit.)http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,747445,00.html

Warum kommt

eigentlich nicht endlich ein Schlichter auf den Plan?

Das ewige Rumgeschiebe der Verantwortung ist ja mittlerweile lächerlich. Beide Parteien versuchen in der Öffentlichkeit Stimmung für die eigene Position zu erzeugen, was der GDL immer schlechter gelingt. Sie tritt halt den Kunden auf die Füsse...

Wären beide Parteien an einer konstruktiven Lösung interressiert, wäre schon längst ein Schlichtungsverfahren angeleiert worden. Anscheinend haben aber beide Seiten Angst, Ihre Gesicht in der Öffentlichkeit oder bei den eigenen Mitgliedern zu verlieren, da man sich mit der eigenen Position zu weit aus dem Fenster gelegt hat.

Am besten wäre es, beide Verhandlungsführer in die Wüste zu schicken, neue unbelastete Verhandler an den Tisch setzten und durch einen Schlichter moderieren zu lassen.
Aber auf so einfache Lösungen kommt man mal wieder nicht...

So war das mit dem Streikrecht nicht gedacht!

Gewerkschaften und das dazugehörige Streikrecht waren einmal dazu gedacht, Arbeitnehmer zu anständigen Arbeitsbedingungen zu verhelfen und sie vor Ausbeutung zu schützen.

Hier geht es aber schon lange nicht mehr um Arbeitszeiten oder Gehalt, hier versucht eine Gewerkschaft knallhart die eigene Machtposition zu stärken in dem sie ein ganzes Land in Geiselhaft nimmt! Und auch die Bahn macht es nicht besser, wohl wissend, dass man keine Kunden (mangels Alternative) verlieren wird stellt sie ebenfalls auf Stur.

Es kann aber nicht sein, dass einzelne Berufsgruppen ganze Branchen lahmlegen können. Jetzt streiken die Zugführer - und wenn das ausgestanden ist und dann die Zugbegleiter oder das technsiche Personal streiken? Das ganze geht von vorne los!

Es macht Sinn, dass zuminest in Bereichen die die breite Öffentlichkeit betreffen eine Gewerkschaft für alle Beschäftigten einer Branche federführend die Verhandlungen führt.

Was wäre wohl günstiger?

Die ganzen Ausgaben für PR, welche die Bahn ja tätigt und angesichts mancher Beiträge hier scheint das ein Wachstumsmarkt zu sein oder einfach die Forderung der GDL, für alle ihre Mitglieder zu verhandeln, endlich zu akzeptieren?

Stattdessen verbirgt sich der Bahnvorstand hinter Falschaussagen und die ruft den grossen Bruder "Politik" zu Hilfe, denn die kleine Schwester "Medien" scheint es allein nicht richten zu können...

...und das alles um ein elementares Recht auszuhebeln, indem nur noch die grössere Gewerkschaft das Mittel des Streikes besitzen soll - wenn man sich das mal vorstellt, dann ist das erzwungene Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, welche vielleicht völlig unnütz ist, aber durch ihre Existenz, jede nütze Gewerkschaft aussticht.

Das ist die pure Zementierung durch Monopolisierung der Macht - das kann doch niemand wollen, auch gerade in anderen Bereichen nicht - denn genau daran arbeitet gerade die Politik...und die Bahn wartet auf Ergebnisse von dort!

Die Bahn versucht den Streit

Die Bahn versucht den Streit der Gewerkschaften für sich zu nutzen, und unserer Regierung fällt nichts besseres ein als noch Öl in das Feuer zu gießen.
Ich bekomme Kopfschmerzen wenn ich unseren Politikern zuhöre.

Leiden auf hohem Niveau

Es ist doch ein Hohn, was hier von der GDL abgezogen wird. Die Bahn hat ein Angebot gemacht, von dem andere Branchen träumen. Aber nein, Herr Weselsky muss weiter in egomanischer Manier seinen Machtkampf mit der EVB ausfechten. Hier kann die Bahn anbieten, was sie will, ein Ende wird der Streiks wird erst dann in Sicht sein, wenn die GDL ihre Machtposition oberhalb der EVB gefestigt hat. Schade, dass sich die Lokführer hierfür missbrauchen lassen.

Prinzipiell ist es mir egal, ob die Bahn streikt, denn ich bin nicht auf sie angewiesen, der volkswirtschaftliche Schaden trifft uns aber alle! Das Maß ist voll!

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