Alexis Tsipras und Wladimir Putin

Ihre Meinung zu Moskau und Athen vereinbaren Zusammenarbeit - aber keine Kredite

Russland und Griechenland wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen ausbauen, etwa im Energiesektor. Auch das russische Einfuhrverbot für griechische Lebensmittel könnte gelockert werden. Tsipras bat jedoch nicht um Kredite für sein verschuldetes Land.

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183 Kommentare

Kommentare

Gast
@21:46 von LiNe

Mir gefällt die Haltung von Tsipras sehr gut, denn er nimmt es mit der EU auf.

Tsipras will Teil einer Gemeinschaft sein, die er beinahe täglich vor den Kopf stößt, seit er im Amt ist.

Wer natürlich selbt per se gegen diese Gemeinschaft ist, der findet dieses Verhalten logischerweise ganz toll. Aber nicht, weil es gut für Griechenland ist, sondern weil es der EU schaden könnte.

Arnsberg
Sehr bedenklich

Tja, so sehen eben für einige Kommentatoren die "westlichen Werte" aus. Kuschen, Klappe halten und vor dem Stärksten buckeln. Ist das Europa, wenn die Starken mit den Menschenrechtsverletzern in China und Saudiarabien gute Geschäfte machen und der Schwache für seinen Versuch kritisiert wird, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen?
Ich würde mir wünschen, dass sich nicht nur die Griechen einen Rest von staatlicher Souveränität bewahren. Wer hier Verrat schreit, verrät nur sein eigenes antidemokratisches Weltverständnis.

Bernd1
@ 22:02 von SEPP58

Abgesehen davon dass Brook eigentlich Brok heißt ist er nicht "Merkels Mann in Brüssel" sondern ein eigenständig denkender und handelnder Mensch der auch schon häufiger Merkel widersprochen hat.
Und auch die anderen von Ihnen genannten haben wenig zu sagen und sind Politiker der zweiten Reihe außer vielleicht Schulz!
Ansonsten versuchen Sie doch bitte mal ab und zu auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben und weniger in Verschwörungen und Träumen zu argumentieren.
Niemand will GR irgendwo hin treiben und Tsipras weiß sehr genau dass Putin nicht die große Lösung für seine Probleme bieten kann!
Es fällt auch keine "SÜD-EU", das alles sind halbgare Geschichten die mit der Realität der EU und der Euro-Zone wenig zu tun haben!
Tsipras muss nur aufpassen dass er mit seiner Zick-Zack-Politik nicht sein Land in den Grexit und damit in die endgültige Armut treibt!
Das will wohl hoffentlich niemand dem griechischen Volk zumuten!

Gast
@22:00 von y5bernd

Peinlich, wie die EU "Spitzenpolitiker" von Putin auf der Pressekonferenz vorgeführt wurden.

Ich weiß zwar nicht, was genau Sie damit meinen, aber wenn das das Resultat von Tsipras Besuch war und die Betroffenden das ebenso sehen, dann wird Tsipras schon sehen, was er davon hat.

Ahja Frau Atai, die EU hat also zu prüfen, ob Investitionen Russlands in Wirtschaftsprojekte in Griechenland EU konform sind. Na da wies man ja was rauskommt siehe Southstream.

Bestimmte öffentliche Projekte müssen EU-weit ausgeschrieben werden. Man darf sie nicht einfach irgendwem zuschustern.

Pilepale
@ cowboy8 um 22:07

"Tsipras will Teil einer Gemeinschaft sein, die er beinahe täglich vor den Kopf stößt, seit er im Amt ist."

Es ist selbst unter den verbohrtesten und involviertesten kriminellsten EU Oligarchen klar, dass das Ding EU so wie es aktuell gedacht ist nicht funktioniert und um eine Neuausrichtung des Dings nachdenken. Es gibt den Reichsgedanken häufig auch als "super state" genannt und andere die meinen das mehr Nationalstaatliche Verantwortung herrschen sollte.
Das ein Cowboy nun der Meinung ist das man die Reichsidee allen ohne sie zu fragen überstülpen soll, wundert mich nicht. Aber auch die Griechen haben ein Mitspracherecht wie diese EU zukünftig aussehen soll. Wenn man das nicht haben will, weil nur der der die Musik bezahlt auch diktiert welche Musik zu spielen habe, dann soll man das auch so kommunizieren. mal schauen ob man so Mehrheiten zusammenbekommt?!

SEPP58
Brook hat widersprochen wem?

@Mein lieber Bernd_Bis jetzt sind alle meine Thesen eingetroffen.Ihre nicht.Sorar die Russland Geschäfte von GR.Sie können ja mal blättern.

DieKleineGünther

Putin wird keine Kredite an GR zur Schuldentilgung geben! Das hätten alle gern.
Er holt das maximale raus! Die EU vverliert 320 Mia's und GR wird politisch nicht gegen Russland stimmen, somit ist ab Sommer eine anti-russische Politik nicht mehr möglich! EU immer einstimmig! GR - Veto! Rausschmeissen aus der EU kann man GR nicht! nach der Pleite kann Russland die Sahnestücke in GR günstik bekommen.

Aber alle sind sooo kurzsichtig!

Ich hatte noch vergessen das schäuble und Merkel den größten Schaden i.h.v. 60 Mia und mehr am deutschen Steuerzahler verübt haben. Vorher waren 90% der Schulden GR privat - jetzt alle beim Steuerzahler. Also holt euch das Geld von Merkel und Schäuble und Co!

Pilepale
@ cowboy8 um 22:16

"Bestimmte öffentliche Projekte müssen EU-weit ausgeschrieben werden. Man darf sie nicht einfach irgendwem zuschustern."

Erklären Sie das bitte. Welche Projekt genau müssen erst durch Brüssel abgenickt werden und warum ist das so? Heißt das dann im Umkehrschluss das Brüssel auch befehlen kann das alle Staaten mind. ein Elektrokraftwerk aus dem Hause Siemens oder Alstom beschaffen MUSS?

karwandler
re arnsberg

"der Schwache für seinen Versuch kritisiert wird, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen"

Könnten Sie mal präzisieren, wo Sie so einen Versuch bei Herrn Tsipras identifiziert haben?

LiNe
@cowboy

eine EU hätte ich schon gerne, aber nicht so wie diese.
Ich möchte ein demokratisches System, das vom Volk ausgeht.

Derzeit wird die Bevölkerung nicht gefragt und wenn, dann wird solange gedreht und gebogen, bis das Ergebnis in den Kram passt, wenn man es nicht gleich völlig ignoriert.

Sorry, aber eine Diktatur hatten wir schon mal, die brauchen wir weiß Gott nie wieder!

Bernd1
@ 22:19 von SEPP58

Sie schreiben:
"Wer sagt das der Besuch die Verträge bricht?
Sie begeben sich auf das Niveu von einigen Foristen die alles gegen GR benutzen und dann erwarten das die Griechen Deutschland oder die EU noch lieben.Besonders nach den Postings hier."
*
Wenn Sie die Postings wirklich lesen würden dann wüssten Sie dass dieser Angriff unsinnig ist.
Nur weil man daran erinnert dass Verträge eingehalten werden müssen "Benutzt man noch lange nicht alles gegen Griechenland"!
Versuchen Sie doch bitte wirklich mal etwas auf dem Teppich zu bleiben und etwas sachlicher zu diskutieren.
Wer andere user als "kalte Krieger" verunglimpft und die EU-Poliker laufend beschimpft sollte anderen nicht das Wort im Mund umdrehen wollen.
Niemand erwartet Liebe zwischen Ländern oder Politikern aber etwas mehr Vertragstreue und etwas klarere Linie im politischen Handeln darf man sich ja wohl von Herrn Tsipras wünschen!
Mehr machen die Kritiker ja gar nicht!

Pilepale
@ Helmut Baltrusch um 22:20

Erneut Ihre "wollen keine Russen sein" Platte.
"Das wird dann in diesen Ländern, wie auch in GR, durch Neuwahlen entschieden, wenn deren Regierungen der solidarischen EU-Gemeinschaft in den Rücken fallen sollten."
Was haben die Sanktionen gegen Russland mit Ihrer sog. EU Solidargemeinschaft zu tun? Die Finnen sind Nettozahler in diese Fass ohne Boden und denken laut darüber nach ob sie die Sanktionen weiterhin aufrecht erhalten wollen! Ich denke die Finnen hatten vor einigen Jahrzehnten klargestellt das sie keine Russen sein wollen, aber offensichtlich trotzdem mit diesem riesigen Anrainer Handel treiben. Ob die Orban Regierung abgewählt wird oder nicht bleibt abzuwarten. Was allerdings nach Orban in diesem Land dann an die Macht kommt wird jedem gestandenem Fascho sicher gefallen. Ähnliche Kräfte sitzen z.B. schon in der Rest Ukraine und Kroatien an der Macht. Das freut sicher jedes EU Herz...

Artruss

ich find es echt lustig wie Putin schon 100. mal alle Russen-Kenner bzw. Putins -Kenner um die Nase geführt ... und fast nix davon, was die deutsche Zeitungen im Vorfeld geschrieben haben, passiert....

Arnsberg
nochmal @Helmut Baltrusch

"Derartige Regierungen, wie z.B. die Orban-Regierung in Ungarn, werden ohnehin abgewählt, weil das Volk keine Russen sein wollen."
Ich darf mich wiederholen: Schön, dass Sie die Zukunft so genau kennen.
Glauben Sie wirklich, jede Regierung, die sich dem Diktat der betonköpfigen Russlandfeinde in der EU widersetzt, wird deswegen abgewählt? Das scheint mir eher ein Wunschtraum als eine realistische Prognose zu sein. Was die Abwahl von Orban angeht, würde ich mich diesem Wunsch allerdings anschließen.

Brüder Grimm

Griechenland geht vor, die Anderen werden folgen. Die Einigkeit der EU-Staaten ist dahin. Jeder souveräne EU-Staat wird sein eigenes Süppchen mit Russland kochen. Der Euro wird auch nicht von Dauer sein. Die Ukraine muß die eigenen Probleme selber lösen, die Ostukraine ist und bleibt ein Teil der Ukraine. Die EU-Staaten und Russland müssen sich annähern, wenn es für alle wirtschaftlich aufwärts gehen soll.

Phonomatic
22:20 von Pilepale

Womöglich schauen Sie mal was in Europa tatsächlich Mehrheitspositionen sind, statt dass Sie uns erklären wollen, dass das Ihre Wünsche wären ...

Shantuma
Oh das kam ja fast ...

erwartet.
Erst die tierischsten Diskussionen was der Griechen beim Russen soll, ob er uns alle verraten wird usw usw.
Und am Ende das wohl Offensichtlichste wird gemacht.
Die Griechen bekommen Gas, wie schon vorher von den Russen und die Russen Obst.

Man da wurde die EU wirklich hart auseinander dividiert.

@cowboy8
Investitionen die Russland tätigt sind sicherlich keine Projekte dier der griechische Staat ausschreibt.
Wenn Russland eine Fabrik in Griechenland bauen will braucht Griechenland dieses Projekt nicht EU-weit ausschreiben, das ist kompletter Unsinn.
Zu dem setzen auch die Russen lieber auf EU-Fachleute siehe Sotchi, dort waren einige EU-Unternehmen dran beteiligt.

Gast
@22:20 von Pilepale

Es geht mir hier nicht um die Vereinigten Staaten von Europa.

Tsipras übt kein Mitspracherecht aus, sondern macht Alleingänge ohne jegliche Absprache. Im Falle des Russlandbesuchs ließ er obendrein noch sämtliche EU-Partner völlig im Unklaren darüber, was er dort eigentlich will.

Griechenland soll sich nicht unter- sondern einordnen. Natürlich hat Griechenland ein Mitspracherecht, das bedeutet jedoch nicht, dass es trotzdem den Kurs vorgeben kann, wenn die Gemeinschaft sich auf eine bestimmte Richtung geeinigt hat.

Tsipras ganzes Verhalten, das andauernd darauf aus zu sein scheint, Länder gegeneinander auszuspielen (man erinnere sich an die demonstrative Ankündigung eines Nichtantrittsbesuchs in Deutschland), ist einfach das Gegenteil eines vertrauensvollen Miteinanders - völlig unabhängig davon wer wieviel bezahlt.

weltoffen

Am 08. April 2015 um 22:20 von Pilepale

Das ein Cowboy nun der Meinung ist das man die Reichsidee allen ohne sie zu fragen überstülpen soll, wundert mich nicht. Aber auch die Griechen haben ein Mitspracherecht

sehr interessante auslegung Ihrerseits,das mit der Reichsidee,die Sie in der EU strikt verneinen,in Russland aber damit kein problem haben,aber dort werden die Mitspracherechte auch viel genauer genommen ???gell!!

Judas Goldstein
Schwacher Auftritt

Tsipras geht Putin auf den Leim. Ein Amateur trifft auf den Profi.

Pilepale
@ Phonomatic um 22:52

"Womöglich schauen Sie mal was in Europa tatsächlich Mehrheitspositionen sind, statt dass Sie uns erklären wollen, dass das Ihre Wünsche wären ..."

Vielen dank, das brauch ich gar nicht. Wenn Sie unter Europa das Ding meinen, müssen alle Fragen der Außenpolitik einstimmig beschlossen werden bei dem jedes Mitgliedsland seine "souveräne" Stimme abgibt! Ist mind. ein Staat dagegen wird das Anliegen gekippt.
Wie Griechenland und alle anderen Mitgliedsstaaten im Sommer entscheiden bezüglich der Sanktionen, bleibt dann immer noch abzuwarten.

Ich kann Sie und alle anderen EU Romantiker aber jetzt schon beruhigen. Nur weil dann möglicherweise keine Einheit in der EU herrscht, heißt das ja nicht dass die Bundesregierung sowie andere Regierungen die Sanktionen nicht aufrecht erhalten.

SEPP58
Der Unions Teppich mit der Deutungshoheit?

@Mein lieber Bernd__Niemand erwartet Liebe zwischen Ländern oder Politikern aber etwas mehr Vertragstreue und etwas klarere Linie im politischen Handeln darf man sich ja wohl von Herrn Tsipras wünschen!__

Ich wünsche mir das von Merkel.Und zum Schluss ich sehe die Welt eben nicht aus der Unions Sicht.

Aber das heißt nicht das die Sicht falsch wäre.

Wir werden sehen.

Judas Goldstein
Wichtigster Teil des Exports

Der griechische Export nach Russland, das sind die wichtigsten 1,5% überhaupt.

karwandler
re diekleinegünther

In Ihren hübschen Träumereien fehlen noch ein paar Details. Z.B. von welchem Geld die Griechen ihre Staatsausgaben bezahlen, wenn sie weder von Russland noch von der EU Geld bekommen.

Werden Sie was spenden?

Helmut Baltrusch
@Pilipale: "Ich denke, die Finnen hatten vor einigen Jahrzehnten

... klargestellt, dass sie keine Russen sein wollen,..."

Aufgrund der großrussischen Bedrohung denken die Finnen nun darüber nach, der Nato beizutreten. Das sagt alles über die aggressive geo- und militärstrategische Politik des Kreml zur Einflussnahme in den Nachbarländern, die als Einflusszonen betrachtet und behandelt werden. Europa wird sich vor Russland zu schützen wissen.

Judas Goldstein
@ Brüder Grimm

"Griechenland geht vor, die Anderen werden folgen. Die Einigkeit der EU-Staaten ist dahin. Jeder souveräne EU-Staat wird sein eigenes Süppchen mit Russland kochen. Der Euro wird auch nicht von Dauer sein."

Sorry, mir drängt sich da ne Frage auf. Leben Sie in Russland oder haben Sie lediglich Freude am Untergang? Oder ist alles nur ein Märchen?

Gast
@22:34 von LiNe

eine EU hätte ich schon gerne, aber nicht so wie diese.
Ich möchte ein demokratisches System, das vom Volk ausgeht.

Die haben Sie doch schon. Wir wählen das Europäische Parlament. Es ist nur so, dass alle unsere deutschen Parlamentarier zusammen selbst nur eine Minderheit im Parlament darstellen, denn die anderen 27 Länder wählen ja auch. D.h. selbst der Wahlsieger in Deutschland ist im Europäischen Parlament nur eine Minderheit. Wahrscheinlich kommt daher für Viele dieses Gefühl der Fremdbestimmtheit.

Vielleicht wäre es besser, wenn die Kandidatenliste für alle EU-Bürger gleich wäre, aber ich denke nicht, dass unsere Gesellschaft schon bereit dafür ist.

Gast
Ach so ...

Russland und Griechenland wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen ausbauen, etwa im Energiesektor. Auch das russische Einfuhrverbot für griechische Lebensmittel könnte gelockert werden. Tsipras bat jedoch nicht um Kredite für sein verschuldetes Land.

>Na Dann gute Reise <.

Helmut Baltrusch
@Pilipale:"Was haben die Sanktionen gegen Russland...

... mit Ihrer sog. EU-Solidargemeinschaft zu tun?"

Nun, es ist nicht meine, sondern die Solidargemeinschaft der EU-Staaten und ihrer Bevölkerungen. Und die Sanktionen gegen Russland wegen der aggressiven Krim-Annektion und der massiven Destabilisierung , die von allen EU-Ländern beschlossen und verlängert wurden -einschl. GR-, gehören zu einer gemeinsamen Außenpolitik. Sie müssen in der Solidargemeinschaft zu ihrer Wirkung einstimmig beschlossen werden. Stimmt ein Land nicht zu, wirkt dies wie ein Veto - gegen die mehrheitlichen Interessen der und in den Mitgliedsländern. Solange bei Abstimmungen das Einstimmigkeitsprinzip gilt, ist also die Zustimmung aller Mitgliedsländer erforderlich. Andernfalls wird die Solidargemeinschaft gespalten und in Frage gestellt. Dieses Ziel wird Putin nicht erreichen; davor sind die europäisch eingestellten Wähler der EU-Länder.

Pilepale
@ cowboy8 um 22:59

"Tsipras übt kein Mitspracherecht aus, sondern macht Alleingänge ohne jegliche Absprache."

Was meinen Sie damit? Herr Tsipras ist griechischer Staatschef und kann seine Entscheidung treffen.

"Im Falle des Russlandbesuchs ließ er obendrein noch sämtliche EU-Partner völlig im Unklaren darüber, was er dort eigentlich will."

Herr Tsipras muss Ihrer Meinung nach also jetzt jeden seiner Schritte vorher absegnen lassen? Von wem???

"Griechenland soll sich nicht unter- sondern einordnen. Natürlich hat Griechenland ein Mitspracherecht, das bedeutet jedoch nicht, dass es trotzdem den Kurs vorgeben kann, wenn die Gemeinschaft sich auf eine bestimmte Richtung geeinigt hat."

JEDES EU Mitglied soll seine eigene Entscheidung treffen und diese dann allen anderen EU Mitgliedern mitteilen. Einordnen würde bedeuten das jemand anderes die Richtung vorgibt und man sich freiwillig entscheidet zu folgen. Wenn dass die Entscheidung aller EU Staaten sein wird, bitte. Falls nicht... auch OK oder nicht?

Pilepale
@ weltoffen um 23:01

Ob es Ihnen passt oder nicht, Russland ist ein Staat. Sollte dieser Staat eine Entscheidung treffen das es von heute nicht Russische Föderation heißen mag sondern Reich, Sowjet, himmlische oder wie auch immer ist es alleine eine innerpolitische Sache.

Das Ding EU ist offiziell bis jetzt kein Staat. Alles was es bisher ist, hat noch nicht einmal eine demokratische Legitimität der Bürger dieser Union sondern ist ausschließlich auf die Entschlüsse einer minimalsten Schicht der Eliten getroffen worden! Deshalb ist es meines Erachtens problematisch wenn sich dieses Ding demnächst 4. Reich nennen wird. Wenn es das einfach so könnte, glauben sie mir, hätte der Elfenbeinturm dies schon längst getan! Aber man fürchtet immer mehr den Pöbel der mit jedem Tag immer zorniger wird. Zumindest meiner Meinung nach!

karwandler
re shantuma

"Wenn Russland eine Fabrik in Griechenland bauen will braucht Griechenland dieses Projekt nicht EU-weit ausschreiben"

Das ist schon richtig. Falsch ist, dass Russland eine Fabrik bauen würde. Es wäre ein russisches Unternehmen.

Und wie jedes andere Unternehmen wird auch ein russisches darauf schauen, wie es mit dem Investitionsklima in Griechenland bestellt ist.

Natürlich, mit der griechischen Korruption werden sie sich nicht so schwer tun ...

montideluxe
@20:53 von SEPP58

>>
@montideluxe___Die zarte Blüte des griechischen Aufschwungs __Ich wusste gar nicht das sie eine schwäche für wirtschafts Lyrik besitzen.

Ihre These aber ist völlig falsch.
<<

Scheinbar nicht, es gibt NIEMANDEN mehr, der Griechenland freiwillig Geld leihen will. Weil jedes Kleinkind weiß dass die Linken das Land an die Wand fahren werden.

>>
Griechenland ist jetzt auf einem besseren Weg der nicht auf Kosten der Bürger dort motiviert ist.Dazu gehört auch das die Griechen auf die Wahlen in Portugal und Spanien warten.
<<

Griechenland ist auf dem besten Weg in den Staatsbankrott. Ob das besser für die Bürger ist, wage ich zu bezweifeln.